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Geist und Materie
Jahrhundertelang hat man sich gestritten, was denn primär sei, was denn beherrschend, wer denn da wen bestimmen würde… vielleicht sind diese Fragestellungen verkehrt? –
Hans Ludwig (LH), Ende August 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – –
Materie beherrscht den Geist und ist ihm nicht untertan; den grausamen Beweis dafür haben wir dieser Tage im Himalaya gesehen, als eine gigantische Muhre aus Wasser, Eis, Schlamm und Geröll/Felsen ein ganzes Flußsystem innerhalb von wenigen Minuten/ Stunden völlig veränderte. Über tausend Tote und Vermißte, deren physische Reste großteils wohl kaum auffindbar sein werden: wer von diesem grauenhaften Gemisch voll erfaßt wird, hat kaum noch Zeit, Schmerz zu empfinden, so schnell wird sein Körper zwischen den Bestandteilen der tosend niedergehenden Naturkraft zerrieben…
Der Geist beherrscht die Materie und verändert sie nach seinem Belieben. Als Beweis dient solchen Behauptungen die heutige Zivilisation, welche in jahrhundertelangen Bemühungen das Antlitz dieses Planeten bis zur Unkenntlichkeit verändert hat: Straßen, Eisenbahnen, Brücken, Städte, Häfen, Talsperren, aber auch gigantische Fördergruben, Abraumhalden, Tagebaue, Bergwerke, verwüstete Landschaften, häßliche mensch- und naturschädigende Windräder und ebensolche Photovoltaik-Anlagen.
Und das alles solange, bis Mutter Natur und der Planet sagen: „nun ist’s genug, ihr wahnsinnigen Zerstörer“, und Erdbeben, Flutwellen, Muhren, Windhosen und Tornados senden… auf daß der Mensch sich besinne und sein Verhalten ändere…
Wer sagt denn, daß da nicht auch eine Geisteskraft dahintersteckt?
Nein, natürlich nicht im grobstofflichen Verstandes-Sinne; aber genauso, wie der menschliche Geist seine Seele und seinen Körper braucht, um seine Ideen in der Materie umzusetzen, genauso braucht auch der ewige Geist (Alles-was-ist, Gott, Allah usw.) nicht nur die feinstofflichen Energie-Schwingungen (Äther, Od, Orgon, „Neutrinos“ usw.), sondern auch die in viel längeren Perioden ’schwingenden‘ Lebensäußerungen derjenigen „Welten“, die wir in unserer maßlosen Selbstüberhebung als „unbelebt“ bezeichnen: Gesteine, Gebirge, Erdstrukturen, ozeanische Strömungen und viele andere, von deren inneren Mechanismen unsere heutige „Natur-Wissenschaft“ so gut wie nichts ahnt.
Freilich hat man gelernt, daß vielen Erdbeben oft niederfrequente Schall-Schwingungen, der sog. Infraschall, vorausgehen, aber wann und wo diese wovon erzeugt werden, bleibt rätselhaft. Sonst hätte man vielleicht die Opferzahl des schweren Erdbebens in Venezuela vor einigen Wochen durch Vorhersage deutlich verringern können… wenn man gewußt und gewollt hätte…
Ja, das Problem heutzutage ist doch, daß keiner mehr wissen kann, welche Naturereignisse künstlich erzeugt wurden, wie Erdbeben mit Epizentren in 10 km Tiefe, wo das Wasser einen bestimmten haarp-beeinflußbaren Zustand hat, oder Zunami nach Untersee-„Beben“ (oder -Explosionen?) – ist doch von Seiten der real Machthabenden schon vor 54 Jahren verkündet (und bis heute nicht zurückgenommen, sondern vielfach bestätigt), daß die Menschheit auf einen Bruchteil zu reduzieren sei.
Klar wird das wieder mit schönen Worten von der Sorge um die Zukunft der Menschheit und die Natur des Planeten umhüllt, aber im Kern geht es um die Beseitigung eines großen Teils dieser jetzigen Menschheit.
Und zwar einzig und allein deswegen, weil die heutige Generation der Elitären in der Welt – ebenjene neoliberalen Finanz-Internationalen – zu blöde, pardon: unfähig ist, ein zukunftsfähiges Gesellschafts- und Wirtschaftssystem zu organisieren, in welchem nicht nur wenigen „Auserwählten“, sondern dem größten Teil dieser Menschheit ein lohnenswertes Dasein angeboten wird.
Klar geworden?
Es geht weder um Geld – kann man jederzeit drucken – noch um Macht – die haben sie schon: es geht darum, daß sie nicht mehr weiter wissen.
Sie befinden sich in einer geistigen Sackgasse: ihre Denkweise läßt eine Alternative nicht zu, bei der sie einen Teil ihres ergaunerten („ihnen zustehenden“) Reichtums zugunsten der vielen Fleißigen weltweit aufgeben müßten.
DAS ist das Haupt-Problem der heutigen Geldsäcke…
Aber zurück zum Thema.
Die direkte massive Einwirkung des Geistes auf die grobstoffliche Materie, wie in manchen Hollyschutt-Filmen phantasiert („X-Men“ u.ä.), ist heutzutage real kaum vorstellbar.
Berichtet wurden Einzelbeispiele der Telekinese kleiner Gegenstände, Telepathie/ Teleportation, Materialisierung aus dem Nichts (Sai Baba mit seiner Asche) u.ä. durch besonders talentierte Mitmenschen.
Der heutige Mensch braucht in aller Regel zur Umsetzung seiner Ideen und Projekte feinstoffliche Hilfsmittel (Imagination/Vorstellung/Planung) und grobstoffliche Geräte: Maschinen und Werkzeuge.
Und das geordnete Zusammenwirken mit anderen. Und grobstoffliche Energie…
Auch die indirekte geistige Lösung materieller Aufgaben – über „Umwege“, durch andere oder „Zufälle“ – scheint noch nicht wie gewünscht zu funktionieren: es bleibt die absolute Ausnahme, so intensiv man auch seinen Geist dafür anstrengen mag.
Oder, im Gegenteil, nach formulieren der Aufgabe in Erwartung der Lösung durch Alles-was-ist (weil er doch ein gottgefälliger Mensch ist) das Problem „loslassen“ mag…
Gut, vielleicht belehrt mich ja unser Blockwart mit einer solchen Lösung seines Problems mit dem Organ isier ten Finanz Pferd brechen in seinem Gast Land eines besseren…
Daß der heutige Geist noch viel Zeit und viele kleine Schritte braucht, um auf die Materie einzuwirken, haben wir nun als Wirk-Mechanismus dieses Multiversums erkannt.
Die meisten schnell ablaufenden Prozesse sehen die Materie noch klar über den Geist triumphieren.
Ob es jemals anders sein wird, ist – angesichts der heutigen Verbohrtheit des gesamten „Führungspersonals“ weltweit – nur schwer vorzustellen.
Wer sich allerdings im Einklang mit Mutter Natur und dem Geist des Planeten vorwärts bewegen will, der kann darauf rechnen, daß sich vieles auf wundersame Weise „ergeben“ wird.
Freilich sind dazu Viktor Schauberger, Wilhelm Reich/Bernd Senf, Hans Nieper, Prof. Emoto und diverse andere Geistesgrößen zu studieren, und im kleinen Kreise – Verein, Gemeinde – ganz still deren Wissen und Ahnen in Geräte und Anlagen umzusetzen, ohne daß die herrschaftlichen „Organe“ viel davon erfahren. Ziel: Autarkie soweit möglich.
Und:
Das Ergebnis ist entscheidend – werden die Ziele für alle erreicht oder nicht…
Wem das alles zu trocken ist, der lese sich in die sog. „Wissenschaftliche Phantastik“ des vergangenen Jahrhunderts ein; besonders empfehlenswert sind – neben den bekannten Größen wie Ray Bradbury und Isaac Asimov – die Brüder Strugazki und Iwan Jefremow sowie – natürlich – Stanislaw Lem. Dort findet mensch in unterhaltsamer Form Gedanken über Gesellschaftsmodelle, Probleme des zukünftigen Zusammenlebens und vieles andere.
Aber bitte beeilen, die Bücher werden knapp… und die Zeit auch.
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P.S.
Für alle, die bis zum Ende durchgehalten haben, obwohl ihnen das alles schon längst geläufig ist, hier ein wenig Lesestoff für das Rest-Wochenende – ausverschämterweise sind das einige Artikel aus meiner Tastatur, aus früheren Zeiten, hier auf bb veröffentlicht, die irgendwie zum heutigen Thema zu passen scheinen.
Einfach mal hinklicken, anlesen und ggf. weiterklicken…
Augen zu und durch?
Das ist ein brauchbares Mittel, wenn man vor einer überschaubaren Herausforderung steht und nicht genug Zeit hat, über gescheite Lösungen nachzudenken, aber schnell reagieren muß. Da könnten wir bald sein, müssen wir aber nicht… – LH, 22. August 2026 – – – – – – – – – – – – – – –
Was uns demnächst bevorsteht, ist keineswegs überschaubar, da keiner weiß, wohin die Reise wirklich gehen wird, weil das gesamte bisherige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem seine totale Unfähigkeit, die anstehenden Probleme zu bewältigen, nachgewiesen hat. Ob davon noch was brauchbar ist? Wer weiß…
Wobei die Frage nach einer neuen Ordnung bei fast allen nur Schulterzucken hervorruft…
Aber noch haben wir ein paar Wochen (oder gar Monate?) Zeit, bevor wir von den jetzt noch Mächtigen in die Wirren des vorgesehenen Chaos gestoßen werden. Diese Zeit sollten wir nutzen, um uns darüber klar zu werden, welche Veränderungen kurz- und mittelfristig anzustreben sein werden, ausgehend von einem lohnenden langfristigen Ziel, das wir oder unsere Kinder/Enkel/Urenkel erreichen wollen.
Mit „wir“ meine ich hier dich und mich, und unsere Freunde und Ähnlichgesinnten.
Wir haben nun in den vergangenen Wochen Gelegenheit gehabt, uns über das jetzige System, seine Strukturen und Ziele klar zu werden. Doch dessen Niedergang wird immer deutlicher, und das Tempo nimmt zu.
Damit können wir wohl ziemlich genau bestimmen, was wir nicht wollen. Obwohl auch dazu wieder jede/r eine eigene Ansicht haben wird…
Aber bitte konzentrieren wir uns doch im weiteren – auch in der Diskussion – auf das, was wir haben wollen, oder besser: sein wollen.
Als Anstupser dazu möge hier ein „uralter“ Artikel von M.Chasin über „Globale Projekte“ (GP) herhalten, den ich einst übersetzt hatte (wer das ganz lesen will, bitte melden). Er behandelt dabei vor allem die Historie/Evolution und das Scheitern des „westlichen GP“ und eine mögliche Rückkehr des (zuvor in der UdSSR teilgescheiterten) „roten GP“, d.h. die Rückkehr zu einer gemeinschafts-orientierten Gesellschaft.
Nachfolgend entnehme ich daraus die zukunftsorientierten Abschnitte und versehe sie mit ganz wenigen aktuellen Anmerkungen…
Los geht’s.
„… Wie wird die Situation sich weiter entwickeln?
Es sind noch keine neuen Propheten/Projekte, weder globale noch regionale, in Sicht, also müssen wir wohl oder übel aus den bestehenden Projekten wählen.
Da die kommende („objektive“) Wirtschaftskrise den Lebensstandard in allen westlichen Ländern stark senken wird (der heute aufgrund des Phänomens des Überkonsums im Zusammenhang mit der Dollar-Emission deutlich übertrieben ist), wird das „Profit“-Konzept weitgehend durch „Gerechtigkeit“ ersetzt werden.
Und das bedeutet eine Renaissance des „roten“ Projekts und eine weitere Stärkung des „islamischen“ Projekts.
Was in den Vereinigten Staaten geschehen wird, mag der Autor nicht vorhersagen, aber in Europa wird es nur eine Frage geben: wird die sozialistische Idee in der Lage sein, die islamische Bevölkerung zu assimilieren oder wird Europa in der islamischen Welt aufgehen?
Es sei darauf hingewiesen, daß der Islam bisher nur im Rahmen der Entwicklung der sozialistischen Ideen (UdSSR) assimiliert werden konnte, und deshalb glaube ich, daß das „rote“ Projekt in Europa eine starke Ausbreitung erfahren wird. (jedoch nur sofern die EU/Brüssel nicht mit Hilfe der sog. Migranten das Europa der bisherigen kulturvollen Zivilisation vernichtet, denn „wir schaffen das“ ist ja erst 11 Jahre her – LH)
Halten wir fest, daß eine Renaissance rein „christlicher“ Projekte („byzantinisch“ in Form der Orthodoxie/Rechtgläubigkeit oder „katholisch“-vatikanisch) in naher Zukunft nicht zu erwarten ist. Es ist so, daß eine derart gewaltige Krise, wie der Zerfall des weltweiten Systems der Arbeitsteilung und der Zerfall des einheitlichen Dollarraums, von allen Beteiligten aktive, wenn nicht gar aggressive Maßnahmen erfordert.
Die Politik der „christlichen“ Projekte wird im Wesentlichen durch ihre Dogmatik bestimmt, welche die Demut als eine ihrer Haupttugenden benennt. Mit anderen Worten: die Wiederbelebung dieser Projekte ist möglich, aber nicht mittelfristig und schon gar nicht kurzfristig, sondern in einem wesentlich längeren Zeitraum.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum gerade das „rote“ Projekt in naher Zukunft besondere Bedeutung erlangen sollte. Tatsache ist, daß der im 16. Jahrhundert erneut zugelassene Kreditzins ein neues Phänomen in der Geschichte der Menschheit geschaffen hat – die „technologische Gesellschaft“.
Der beschleunigte technische Fortschritt der letzten Jahrhunderte, der vor allem die Sterblichkeitsrate stark gesenkt (? – LH) und eine erhebliche Zunahme der Zahl der Menschen ermöglicht hat, ist auf eben dieses Phänomen zurückzuführen.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß die zwingende Regel für dieses Phänomen das gleichzeitige Vorhandensein von Kreditzinsen und des biblischen Wertesystems ist, denn selbst Japan und China (in denen das biblische Wertesystem nicht sehr verbreitet ist) entwickeln ihre Technologien im Allgemeinen nur auf Kosten der Tatsache, daß es westliche Länder gibt, die Investoren und Konsumenten von Industrieprodukten sind.
Zum Islam dagegen ist nichts zu sagen – alle Versuche, eine technologische Zivilisation auf der internen Basis islamischer Völker zu schaffen, sind gescheitert. (was ist mit dem modernen Iran? – LH)
Zugleich ist die Menschheit heute nicht bereit, auf technologische Errungenschaften zu verzichten. Umso wichtiger ist es, daß es eine Ausnahme von dieser im Allgemeinen recht starren Regel gab. Eine technologische Zivilisation wurde in der UdSSR aufgebaut – in einem Land, in dem Kreditzinsen nicht weniger, wenn nicht sogar noch strenger, verboten waren als in islamischen Ländern.
Diese einzigartige Erfahrung des „roten“ Projekts wird gefragt werden, denn die bevorstehende EWM-Krise (EWM = einheitlicher Wert-Maßstab, wie z.B. Gold – LH) dürfte zumindest eine vorübergehende Abkehr von der Nutzung der Kreditzinsen bewirken. Dies ist damit verbunden, daß die Zerstörung des einheitlichen Dollar-Emissionsraumes wahrscheinlich schrittweise erfolgen wird.
In der ersten Phase wird die Welt höchstwahrscheinlich in mehrere (drei bis fünf) Emissions-Valuta-Zonen aufgeteilt werden: der US-Dollar, der früher oder später nicht mehr von einer privaten Einrichtung, sondern vom US-Bundesfinanzministerium ausgegeben werden wird, der Euro (sicher nicht mehr, da die EU zerfallen wird, weil das ‚Zugpferd‘ BRvD ohne Industrie erstmal in der Bedeutungslosigkeit versinken wird – LH) und der Yuan. (weitere „Bewerber“ stehen schon Schlange – LH)
Es ist nicht ausgeschlossen, daß es zwei weitere Zonen geben wird: den so genannten „Gold-Dinar“ (hat sich mit der Ermordung Ghadaffis erledigt – LH) und den russischen Rubel. Letzterer ist zwar unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung Rußlands als einheitlicher Staat absolut notwendig, aber unter der derzeitigen (neoliberalen) Führung unserer Wirtschaft eher wenig wahrscheinlich.
Da das moderne System der Arbeitsteilung jedoch von globalen Märkten ausgeht (die es nicht mehr geben wird – LH), wird ein solches System sicher weniger rentabel sein und wahrscheinlich weiter zerfallen.
Infolgedessen werden die einzelnen Staaten, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen und ihre Souveränität zu schützen, die Rechte einzelner privater Akteure auf die Aneignung von Gewinnen, d. h. in erster Linie ihre Möglichkeit zur Erzielung von Emissionseinkommen, mehr und immer härter einschränken.
Dieser Trend wird schließlich fast zwangsläufig zu einem gesetzlichen oder gar ideologischen Verbot der privaten Nutzung von Kreditzinsen führen. (beachte: dies wird nicht ideologisch bedingt sein, sondern harte ökonomische Notwendigkeit! – LH)
Um zum Hauptthema zurückzukommen: im Europa der kommenden Jahrzehnte wird die starke Ausbreitung des „islamischen“ Projekts auf drei große Widerstände stoßen.
Der erste kommt von Seiten des sterbenden „westlichen“ Projekts. Und hier wird der Nahkampf rücksichtslos und kompromißlos sein. (leider ist dies nicht eingetreten, sondern das Gegenteil – LH)
Der zweite kommt von der Seite der Nationalstaaten, die (mehr oder weniger stark) im Rahmen der Europäischen Union vereint sind. Hier wird der Druck des „islamischen“ GP schwächer sein, weil nationale Projekte per definitionem nicht lange gegen ein globales Projekt bestehen können. (falls es nationale Projekte gibt, denn wir haben keins – LH)
Die dritte Ebene des Widerstands wird jedoch von dem wiederauflebenden „roten“ Projekt ausgehen, und hier werden die Verhältnisse sehr kompliziert werden.
Einerseits kann das „rote“ Projekt die islamische Bevölkerung Europas assimilieren (wie es in der UdSSR der Fall war), und in diesem Sinne stellt es die Hauptgefahr für das „islamische“ Projekt dar.
Andererseits sollten einige seiner Merkmale so weit wie möglich unterstützt werden, da sie die Erhaltung der technischen Zivilisation in Europa (Eurasien – LH) werden gewährleisten müssen.
Als Ergebnis dieser Prozesse wird in Europa (Eurasien – LH) höchstwahrscheinlich ein neues globales Projekt entstehen, eine Art Symbiose aus Islam und Sozialismus, die man bedingt als „islamischen Sozialismus“ bezeichnen kann.
(allerdings nur, falls es ein Europa im Sinne der bisherigen Kultur/Zivilisation/Geschichte noch geben wird und nicht islamisch-totalitäre Gebilde/Khalifate – LH)
Betrachtet man die Situation in Rußland, so unterscheidet sie sich von der europäischen nur in einem Punkt: Die Prinzipien und Mechanismen des „roten“ Projekts sind hier viel weiter entwickelt.
Und dies stellt eine enorme Bedrohung für das „westliche“ Projekt dar, da all die Veränderungen, die in den vorangegangenen Abschnitten für Europa beschrieben wurden, in Rußland viel schneller ablaufen können – und damit den endgültigen Zusammenbruch des „westlichen“ GP ernsthaft beschleunigen können.
Infolgedessen hat das „westliche“ Projekt einen beträchtlichen Teil seiner Kräfte in die dringende Zerstörung der Überreste des „roten“ Projekts in Rußland gesteckt: die fest angestellten Manager dieses Projekts (Gref, Kudrin, Surabow, Schuwalow, Nabiullina, Siluanow, Reschetnikow usw.) haben begonnen, aggressiv auf den sofortigen Beitritt Rußlands zur WTO zu drängen (wer braucht das noch in 2 – 3 Jahren?) und das staatliche System der Altersrentenversorgung, des Gesundheitswesens und der Bildung zu zerstören.
(zur WTO geht es heute um den RF-Austritt, sodann um ein neues Rentensystem, eine Reform des Gesundheitswesens und der Bildung – dieser politische Kampf ist in vollem Gange -, hinzu kamen äußerlich der Putsch im „Rammbock“ U-Land, der „Minsk“-Betrug, die vom Westen aufgedrängte MSO und die widerrechtlichen sog. „Sanktionen“ – LH)
Ein solches Verhalten des „westlichen“ Projekts ist verständlich. Rußland war seit einem Jahrtausend ausschließlich ein Projektland und kann ohne dies einfach nicht existieren. Aber die Zerstörung des „roten“ Projekts hat es zum ersten Mal in einem Vakuum zurückgelassen: Für Rußland sind noch keine Projekt-Werte sichtbar, und es ist nicht gelungen, unseren Völkern die Werte des „westlichen“ Projekts aufzudrängen, um es unverblümt zu sagen.
Aber angesichts unseres verbleibenden Wehrtechnik- und Bildungspotenzials ist es unmöglich, daß ein anderes globales Projekt dieses Gebiet übernimmt, wofür es in eine von aggressiven und unkonstruktiven Stämmen bewohnte Wüste verwandelt werden müßte. Solange das „westliche“ Projekt „eins und unteilbar“ war, konnte dies auf technologischer Ebene bekämpft werden. Doch der Sieg von Bush in den USA erfordert bereits harte und entschlossene Maßnahmen. (was auf den Trampel um so mehr zutrifft, aber leider nicht durchgeführt wird – LH)
Und das ist es, was wir in der Praxis erleben.
Halten wir fest, daß theoretisch auch ein anderer Weg der Entwicklung nach dem Zusammenbruch des „westlichen“ Projekts möglich ist.
Dieser Weg ist die Ablehnung der restlichen biblischen Dogmen. Das Problem dabei ist jedoch, daß in diesem Fall eine neue Dogmatik im Projektmaßstab formuliert werden muß.
Das Beispiel Chinas, das lange Zeit an einer Weggabelung stand, ist hier sehr anschaulich. Es hätte die gefallene Fahne des „roten“ Projekts selbst aufheben können, hat dies aber offenbar verweigert.
Es hätte versuchen können, ein neues GP zu formulieren (z.B. auf einer modifizierten Basis des Buddhismus), aber das hätte fast zwangsläufig zu einer Ablehnung der technologischen Gesellschaft geführt, welche wohl nicht akzeptabel war.
Es ist möglich, daß China gerade aus dem letztgenannten Grund kategorisch nicht bereit ist, die kommunistische Rhetorik und die entsprechenden Elemente der Staatsführung aufzugeben.
Aber heute ist China faktisch auf den Weg der Schaffung eines nationalen Imperiums gegangen. Damit löst es zwar viele taktische Probleme, aber im Grunde genommen ist ihm ein Weg versperrt – die Expansion in die ganze Welt. China hat seine territorialen und ideologischen Ansprüche selbstständig begrenzt. (ob das so bleibt? – LH)
Abschließend können wir Folgendes feststellen.
Der unvermeidliche Zerfall des „westlichen“ Projekts wird zu einem komplexen Prozeß des Kampfes vieler bereits bestehender globaler Projekte führen, die versuchen, ihren Einfluß zu vergrößern oder einfach wiederzubeleben. Die wichtigsten von ihnen werden jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach in der ersten Phase zwei sein: „islamisch“ und „rot“.
Das erste – wegen seiner offensichtlichen Macht heute, das zweite – als Garant für die Bewahrung der „technologischen Zivilisation“. (daneben entstehen weitere regionale Projekte /Groß-Isreal, Turan u.a./, deren Entwicklung noch abzuwarten ist; auch „den Westen“ in Gestalt der Angelsaxen sollten wir noch nicht abschreiben – LH)
Und wenn Rußland in den kommenden Jahrzehnten irgendeine Rolle in der Welt spielen oder auch nur als Staat überleben will, müssen wir unbedingt aktiv die aus der Zeit des Sozialismus übriggebliebenen Mechanismen und Technologien wiederbeleben und dabei auch versuchen, auf der Grundlage des „roten“ Projekts eine neue russische Projekt-Ideologie zu schaffen.“
Soweit Mischa Chasin vor ca. 30 Jahren, hier das russ. Original.
Für mich gibt es dort jede Menge Ansatzpunkte für Überlegungen und einen gigantischen Diskussionsbedarf, denn inzwischen hat sich doch so einiges verändert. Aber in den Tendenzen erstaunlich wenig…
Schlage daher vor, daß wir die verbliebene knappe Zeit dazu nutzen, die Grenzen für eine Rückkehr eines rötlichen Projekts in unseren Landen zu untersuchen; hoffe sehr, daß diese über die der fünf „neuen“ Bundesländer hinausgehen werden… meine ‚Geheimkandidaten‘ sind Bayern und BaWü…
Wie schonmal vorgeschlagen, scheint eine ganz neue Bezeichnung (Solidargemeinschaft, Solidar-Wirtschaft o.ä.) sinnvoll…
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Krieg als Auslöser?
Кjamil Аskerchanow – Meinung – der bekannte aserbaidzhanische Politologe mit einer weiteren Betrachtung zur Weltlage. – LH, 19.8.2026
Anscheinend klärt sich das Puzzle endgültig auf.
Die Meerenge von Hormus ist faktisch für den normalen Erdölhandel paralysiert, der Bab-el Mandep funktioniert mit riesigen Beschränkungen. Jetzt teilt ‚Reuters‘ mit, daß die chinesischen Schiffahrtsgiganten COSCO und CMES ihre Tankertransporte über beide Fahrtrouten gestoppt haben. Die chinesischen Transporteure bauen ihre Logistik um, als ob die weitere Verschärfung nicht nur ein Risiko wäre, sondern ein durchaus tragfähiges Szenario.
Und all dies geschieht genau zu jenem Zeitpunkt, da der Schuldenmarkt beginnt zu kriseln.
Die Rentabilität der 10jährigen deutschen Bundesanleihen ist auf dem Maximum seit 2011 angelangt, 30jährige US-Anleihen auf dem Maximum seit 2007. Die Rentabilität der japanischen Anleihen steigt. Die MVM erklären das mit der laufenden Inflation, dem Erdöl und den Erwartungen für höhere Zinssätze.
Das mag alles richtig sein, aber die Frage ist ein wenig breiter zu sehen.
Wir haben in den vergangenen Wochen konsequent ein und dieselbe Kette beobachtet: Erdöl – Erdöl-Produkte – Diesel – Nahrungsmittel – Logistik. Nun kommt noch ein Element hinzu: die Kosten des Geldes.
Und hier beginnt das Interessanteste.
Deutschland steigt in diese Etappe mit einem zerfallenden alten Industriemodell und zunehmend schließenden Unternehmen ein. Die EU mit teurer Energie und der Notwendigkeit, die Ausgaben für das Militär und die Infrastruktur stark zu steigern.
Die USA mit einer gigantischen Verschuldung und dem Erfordernis, sich ständig noch mehr zu leihen. Japan mit seiner Schulden-Konfiguration.
Und jeder von ihnen muß sich immer teurer verschulden.
Es kommt zu einer unangenehmen Schleife: teures Erdöl steigert die Inflation, die Inflation erhöht die Rentabilität der Obligationen, die teuren Schulden erhöhen die Kosten für den Kredit, der teure Kredit drückt auf die Unternehmen und die Immobilien, der Niedergang der Wirtschaft verschlechtert die Haushaltslage, wonach der Staat immer noch mehr leihen muß.
Für diese Konstruktion fehlt nur noch ein kräftiger Anstoß.
Und ein großer Krieg im Nahen Osten ist für diese Rolle ideal prädestiniert.
Und zwar genau als Auslöser/’Trigger‘, nicht als Krisengrund. Die Gründe haben sich längst angesammelt.
Wenn also auf die faktische Lähmung der Hormus-Straße eine neue scharfe Kriegsphase folgen wird, dann bekommen Erdöl und Erdölprodukte noch einen Impuls nach oben, Fracht und Versicherung werden teurer, die Logistik zerbricht und danach folgt eine Nahrungsmittel-Inflation.
Und dann befinden sich die Zentralbanken in einer interessanten Falle.
Die Märkte fallen – man muß den Leitzins verringern und Liquidität schaffen.
Die Inflation wächst – den Leitzins darf man nicht senken.
Wenn man beginnt, das Finanzsystem zu retten, riskiert man die langfristigen Schulden und die Währung zu zerstören.
Wenn man es nicht rettet, erhält man Pleiten, Immobilien- und Banken-Probleme und weiteren Abfall der Märkte.
Da sind nur wenige Auswege.
Und hier taucht eine andere Frage auf, die noch viel interessanter ist als die Kriegsprognose selbst.
Wir haben schon gesehen, wie das Gold beginnt, seine gewohnten Lager- und Handelszentren zu wechseln.
Wir sahen das Ansammeln und Umverteilen des physischen Erdöls. Sahen den Umbau der Frachtrouten. Jetzt holen die chinesischen Staats-Fracht-Unternehmen vorzeitig die Tanker aus den Haupt-Engpässen des Welt-Energie-Handels.
Es sind zuviele, die beginnen, sich so zu verhalten, als ob sie wüßten, daß es eine Rückkehr zum vorherigen System nicht mehr geben wird.
Es tauchen immer mehr Spieler auf, für die der Preis für die Verhinderung dieses Krieges höher wird als der Preis dieses Krieges selbst.
Und für manche kann die Zerstörung der alten Finanz- und Logistik-Konstruktion überhaupt ganz neue Möglichkeiten eröffnen, die unter ’normalen‘ Umständen für sie nie erscheinen würden.
Und solche Interessenten scheinen immer mehr zu werden.
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Quelle: t.me/KamilAskerkhanov/5938 – 42K views Aug 18 at 11:22
Übersetzung: Hans Ludwig (LH) 19.8.26
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Nachbemerkung des Übersetzers:
Freilich können wir den größten Teil der aufgeführten Fakten nicht nachprüfen. Es gibt aber Berichte über andere, flankierende Tatsachen, z.B. über angeblich riesige Erdölvorräte, welche die VRC in ‚weißer Voraussicht‘ angelegt haben soll, welche sie mehrere Monate Hormus-Schließung überstehen lassen könnten.
Wir erinnern uns auch an Chasins uralte Prognose (von 2014): entweder ihr rettet das Weltgeld USD, oder ihr re-industrialisiert Nordamerika…
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Und zu guter Letzt das beliebte themenferne P.S. zur Auflockerung:
a) ein Aufdecker, der noch nicht begriffen hat, in welchem Lande erlebt: hier kann nicht jeder einfach mal die sog. Bu-Regierung verklagen…
b) 20 Alltagsdinge aus meiner Kinderzeit hierzulande, die gezielt beseitigt wurden und heute zum Vielfachen teilweise wieder angeboten werden…
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Eine Anti-VT (2)
Wir hatten kürzlich das ungeeignete Schach-Gleichnis zur Geopolitik genauer betrachtet, wobei es für die Betrachtung der Strukturen hilfreich sein kann, heute wollen wir weiter „in die Tiefe“ gehen… –
Hans Ludwig (LH),12.8.2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Nachfolgend soll es um jene Einrichtungen und ihre Akteure gehen, welche die Regeln machen und ggf. verändern. Und zwar ganz realistisch und osint-artig, nur aus für alle zugänglichen Quellen, d.h. für alle nachvollziehbar…
Klar, hier kommen schon die ersten Zwischenrufe:
„Laangweilig, die FED und das BWS, weiß doch jeder…“
Ja, das sog. „Federal Reserve System“ (genannt ‚die FED‘), fälschlich oft als US-Zentralbank betrachtet, und das Bretton-Woods-System, das 1944 im Ergebnis des sog. 2. WK installiert worden war, und zu dem weitere internationale Organisationen gehören, wie die UNO, die WTO, der IMF, die Weltbank, die WHO und so weiter und so fort…
Sodann die kommerziellen Ableitungen dieses Systems, also Berater-, Auditor-, Rating-, Bewertungs-, Versicherungs-, QS-Zertifizierungs- und andere Firmen, welche dafür sorgen, daß von einem „freien Unternehmertum“ heute nichts mehr übrig ist…
Ganz Schlaue seien hierzu auf die Tabelle von Michael Hudson verwiesen, am Ende dieses Beitragsteils…
Aber sind das alles nicht eher die Werkzeuge der Spieler, mit denen diese die Figuren auf dem Spielfeld hin und her bewegen?
Wollten wir uns nicht denjenigen widmen, welche die Regeln machen?
Die ganz praktisch die Zentralbanken kontrollieren?
Die den Geschäftsbanken verbindliche Regeln vorschreiben (Basel II, Basel III), welche diese einzuhalten haben, bei Strafe des Entzugs der Bankenlizenz?
Und warum überhaupt „Basel“?
Richter A.Napolitano hat sehr exakt den Iran-Krieg aus juristischer Sicht beschrieben.
Nicht genannt hat er die „wirtschaftliche“ Grundlage all dieser US-Kriege – die Geld-Druck-Maschine für das Welt-Geld…
Denn jeder normale Staat würde – ständig kriegführend – sehr bald, von den Schulden erdrückt, pleite gehen, und nur die Gringos mit „ihrer“ privaten FED (die auch nur „Geld macht“) können sich solches Tun erlauben.
Klar hat auch das seinen Preis: die US-Staatsverschuldung ist auf über 40 Billionen $ angestiegen; momentan kommt etwa alle 15 min eine Milliarde$ (Zinseszins) hinzu…
Warum tut die FED nichts dagegen?
Warum sollte sie? ‚Ihre‘ Zinsen ‚kommen‘ doch pünktlich. Je länger der Kreditvertrag praktisch (!) läuft, desto vorteilhafter für die Bank: denn die Zinsen sind bei ihr Reinertrag – es gab sie nicht in der Bilanz!
Wir erinnern uns: wenn du oder ich hunderttausend Öre Häusle-Kredit-Schulden haben, dann wird die Bank sehr genau darauf achten, daß wir zumindest die Zinsen stets bezahlen. Und möglichst auch die Tilgung, denn das Menschenleben ist nun mal endlich, und nicht jede Bank mag sich mit den Erben um einen ‚Kreditrest‘ herumstreiten.
Hat jemand aber hunderte Millionen Öre Schulden, dann wird ihn der Bankdirektor persönlich umsorgen und ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen („noch ein kleines Kreditchen gefällig?“). Denn wenn DER pleite geht, kann auch mal die Bank in Gefahr sein…
Beispiel: wer erinnert sich noch an den „Baulöwen“ Schneider?
Also kein Problem für die Gringos und die FED?
Doch. Schon heute sind jene Zinsen der zweitgrößte Ausgabenposten im Staatshaushalt der Uneinigen, pardon, noch Vereinten Staaten Amerikas, mehr als der Kriegsminister bekommt.
Daher die vielfältigen Tricks mit den verschiedenen sog. Digital-Währungen: Stabil-Münzen, Krypto-Valuta, digitalen Dollars/CBDC und so weiter: DT und die Finintern wollen – in trauter Eintracht – alle Länder/Menschen an den Schulden beteiligen, damit sie alle mit bezahlen, wenn es an die US-Pleite geht…
Gleichzeitig versucht DT (und nicht nur er!), soviel wie möglich REALE WERTE, also Erdöl-Vorräte (Iran, Venezuela, Grönland), Seltene Erden (U-Land, Kanada, Grönland) und anderes in die Krallen zu bekommen: das sind alles Aktiva, die man mit den Schulden „verrechnen“ kann. (oder im Kriegsfalle „versilbern“ kann)
Dämmert’s?
Und da keiner genau weiß, wie hoch die jeweiligen „Vorräte“ sind, wird da heute gern mit stark überhöhten „Mondzahlen“ gearbeitet…
So bringt die „sonderbare“ Pulle Tick des DT die materielle Welt des Planeten in die Pfoten der Finanzinternationale…
Klar, das funktioniert nur solange, wie das Eigentum unantastbar ist… und genau dies wird von denselben (?) Kräften schon lange untergraben… was also planen sie?
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Hier paßt nun ein Artikel des unserer Leserschaft bereits bekannten aserbaidzhanischen Politologen Kjamil Askerchanow vom 4.8.26 rein:
„Die BIS ist eine der Hauptinstitutionen und ein Bollwerk der schwindenden Globalisierung“
Noch vor einigen Jahren kannten nur Fachleute für internationale Finanzen die Bank für internationalen Zahlungsausgleich. Heute wird eine der verschwiegensten Institutionen des Welt-Finanzsystems unerwartet zum Gegenstand von Veröffentlichungen.
Meiner Ansicht nach ist das kein Zufall. Die BIS war bekannt als „Zentralbank der Zentralbanken“. Aber wenn man die Geschichte ihrer Erschaffung betrachtet, dann wird klar, daß wir es hier nicht einfach mit einer Finanzeinrichtung zu tun haben. Dies ist eines der Schlüsselelemente jener Weltarchitektur, welche nach dem 1. WK begann, sich zu formen und in vieler Hinsicht den Aufbau des transnationalen Finanzsystems für das ganze 20. Jahrhundert zu bestimmen.
Formal wurde die BIS im Jahre 1930 gegründet, für die Verwaltung der deutschen Reparationszahlungen gemäß dem Young-Plan.
Allerdings ist diese Aufgabe sehr bald in den Hintergrund getreten (worden). Die Bank verwandelte sich in einen Ort des ständigen geschlossenen Austausches der Leiter der Zentralbanken der größten Staaten. Gerade hier wurde die Herangehensweise an die Geld-Kredit-Politik, die Bankenregulierung und das Funktionieren des transnationalen Finanzsystems abgestimmt.
Besonders interessant ist die Rolle Britanniens bei der Schaffung dieser transnationalen Einrichtung.
Einer der Haupt-Initiatoren der BIS-Gründung war der Chef der „Bank of England“ Montague Norman. Er war ein überzeugter Anhänger dessen, daß die Zentralbanken eine eigene transnationale Plattform haben und maximal von den Politikern und nationalen Regierungen unabhängig sein müssen. Genau dafür bekam die BIS einen einmaligen internationalen Status: ein eigenes Rechtssubjekt, Immunität, Unantastbarkeit der Archive und die Möglichkeit, außerhalb der nationalen Jurisdiktionen zu handeln.
Faktisch bekam London eine Institution, über die es den Einfluß auf das Welt-Finanzsystem sogar unter den Bedingungen der Schwächung des Britischen Imperiums erhalten konnte. Nach dem sog. 1. WK verschob sich das politische Machtzentrum (des Westens) immer weiter in Richtung der USA, aber die Finanz- und Bank-Expertise war in vielem weiterhin rund um die Bank of England konzentriert. Die Schaffung der BIS war einer der Mechanismen zum Erhalt dieses Einflusses.
Nach dem sog. 2. WK wurde diese Konstruktion ergänzt: durch IMF und Weltbank und später das System der internationalen Zahlungen, der Bankenregulierung und der globalen Dollar-Infrastruktur.
Jede Institution erfüllte ihre eigenen Funktionen, und zusammen bildeten sie eine einheitliche Finanzarchitektur.
Die BIS koordinierte die Zentralbanken, der IMF kontrollierte die Finanz-Blöcke der Staaten (Regierungen!), die Weltbank kreditierte und der Dollar und das internationale Verrechnungssystem wurde zur Grundlage des Welthandels.
Heute ist genau die BIS eines der globalistischen Hauptzentren der Entwicklung von digitalen Währungen der Zentralbanken (CBDC). Praktisch laufen alle großen Projekte auf diesem Gebiet über deren Forschungsprogramme, Arbeitsgruppen oder internationale Pilotprojekte. (volle Kontrolle!)
Dies bestätigt nochmals, daß die BIS auch weiterhin die Rolle des Koordinators (Kontrolleurs!) des globalen Finanzsystems weiterführen wird.
Denn gerade heute verläuft hier die Haupt-Bruchlinie.
In den USA wurde Kurs auf ein anderes Modell genommen. Anstelle eines einheitlichen transnationalen Systems werden immer aktiver die Dollar-Stabil-Münzen (stable coins), eine nationale Zahlungs-Infrastruktur und die Rückkehr zu einem Teil der Finanz-Souveränität des Staates vorangetrieben.
Der Streit um die CBDC hat längst aufgehört, ein technischer zu sein. Das ist schon ein Streit darum, wer das Geldsystem im 21. Jahrhundert kontrollieren wird.
Einen ähnlichen Konflikt haben M.L.Chasin und S.I. Schtscheglow im Buch „Die Treppe in den Himmel“ beschrieben. Am Beispiel der Sache des Dominique Strauss-Kahn haben sie gezeigt, daß der Kampf innerhalb der Welt-Finanzeliten des öfteren nicht um einzelne Politiker geht, sondern um die Zukunft des ganzen Verwaltungssystems. Dieses Beispiel zeigt, wie hoch die Einsätze in solchen Konflikten sind.
Gerade deshalb schaut die heutige Aufmerksamkeit für die BIS recht gesetzmäßig aus.
Wenn meine Bewertung stimmt, dann beginnt vor unseren Augen die Demontage der Architektur, welche fast 100 Jahre lang geschaffen wurde.
Und hier wird eine Vielzahl von Ereignisse der letzten Jahre verständlich. Der Konflikt um die CBDC und die Stabilmünzen. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen FED und den transnationalen Finanz-Institutionen. Die Handelskriege. Die Sanktionen. Der Kampf um die energetischen Handelswege. Der Umbau der Welt-Logistik.
Alles die sind keine einzelnen Krisen, sondern Erscheinungen eines Gesamt-Prozesses.
Die Welt ist in eine Epoche der Ausformung von Makroregionen eingetreten. Im Maße des Zerfalls des vorherigen globalen Modells wird jede dieser Zonen ein eigenes Finanz-, Industrie-, Energie- und Logistik-System aufbauen. In einem solchen Modell wird ein einheitliches Verwaltungszentrum nicht zum Vorteil gereichen, sondern zum Hindernis werden.“
(Kjamil Askerchanow 4. August 2026 11:00; Übersetzung Hans Ludwig)
Einige wenige Ergänzungen von meiner Seite.
Wir erinnern uns an die Daten der herrschenden Geschichte: ab 1914 funktionierte die FED und fachte den sog. 1. WK an. Daß dies ein konstruierter Krieg war, zeigt allein schon die Zeitspanne zwischen dem angeblichen Anlaß (Attentat von Sarajewo, Juni) und dem Kriegsbeginn (August); und dies war keinesfalls dadurch bedingt, daß sich alle erst auf den Krieg „vorbereiten mußten“ – im Gegenteil, alle waren ‚technisch‘-militärisch längst dazu bereit (Mobilisierungen usw.).
Nur wollte kein Monarch für das kommende Morden verantwortlich sein… (siehe den Briefwechsel der miteinander verwandten Monarchen untereinander in dieser Zeit)
Und die ‚alleinige Kriegsschuld‘ wurde ja auch erst hinterher dem dt.Kaiser zugeschoben, um ihn zum Abdanken zu zwingen; die wahren Umstände des Kriegsausbruchs und seine Gründe bitte selbst erforschen…
Nach der Niederlage des deutschen Kaiserreiches (ohne daß ein einziger fremder Soldat dessen Boden betreten hätte) wurde das Versailler Diktat so gestrickt, daß Deutschland nie wieder auf die Beine kommen sollte.
Die Unterschrift deutscher Vertreter wurde durch die Seeblockade (NACH Kriegsende!) durch England und den darauffolgenden Hungertod zigtausender Deutscher erzwungen.
Der Dawes-Plan sollte dies absichern. Da er nach der deutschen Hyper-Inflation als gescheitert angesehen wurde, beschloß man 1929 den Young-Plan zum selbigen Zweck; für dessen Durchsetzung war angeblich 1930 die BIS gegründet worden, nachdem Österreich mit dem Haager Abkommen vom 20.Januar 1930 von der Reparationspflicht und dem Generalpfandrecht teilweise befreit worden war. Und schon 1932 wurde jener Young-Plan („zufällig“) ausgesetzt, und die BIS widmete sich den o.g. ’neuen‘ Aufgaben.
Noch vor Beginn des sog. WK-2!
Sie lenkt nicht nur – bis heute – jene 68 Zentralbanken dieser Welt, deren Länder angeblich über 90% des Welt-BIP ‚produzieren‘; China und die RF sind seit 1996 dabei (WTO-Beitritt); die RF ist seit Februar 2022 angeblich suspendiert, wobei die BIS weiter deren Daten veröffentlicht, und Ella Nab. nicht daran hindert, an den Sitzungen teilzunehmen…
Der Iran und Nordkorea sind die letzten beiden Länder, deren ZBs da nicht ‚mitspielen‘; die anderen nicht vertretenen Länder sind entweder Voll-Kolonien oder viel zu klein, um sich – ohne „Sitz“ bei der BIS – deren Maßnahmen zu widersetzen. Denn alle 2 Monate treffen sich die 68 ZB-Chefs in der BIS und erhalten die neuesten Vorgaben zur Gestaltung der Geld- und Kredit-Politik in ihrem Land.
Darüber hinaus kennt wohl jeder Unternehmer die Bankenvorschriften „Basel II“ und „Basel III“, welche von der Baseler Finanzaufsicht (einem ‚Arm‘ der BIS) erlassen wurden und deren Umsetzung die Banken zwingt, den Unternehmen weitere Fesseln anzulegen…
Welche Länder vor dem 11. September 2001 sich der Gleichrichtung ihrer künftigen Geldpolitik widersetzt hatten und sich nicht dem „programmierbaren Geld“ anschließen wollten, ist unschwer zu erraten.
In diesem Zusammenhang interessant: der Original-Auftritt von General Wesley Clark a. D. 2007 im Common Wealth Club: wir werden 7 Länder in 5 Jahren überfallen… was letztlich – wenn auch in 19 Jahren – direkt oder über diverse Proxies, vor allem die Zionisten und islamischen Terroristen, geschehen ist: Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan, Iran.
Wer all das genauer wissen will:
Tucker Carlson interviewt die Investment-Bankerin (?) Catherine Austin Fitts: (Anfang 2026) „Epstein, CIA-Schwarzgeld, das Kontrollgitter/Digitalgeld und die Rolle der Banken im Krieg“ und davor (Anfang 2025) „Stromnetze, Banker gegen den Westen/BIZ, geheime Untergrundbasen und Aussterbeereignisse“ – beides höchst aufschlußreich – fundiertes Wissen über Fakten und Zusammenhänge!
Bitte möglichst im engl.Original anhören, die Übersetzung der Überschriften zeigt, wie bescheuert zielgerichtet falsch die Automatik übersetzt.
Wem das zu lang ist, kann hier eine Kurzfassung (in russisch) nachlesen.
Bitte auch selbst unter „bis.org“ die Netzseite der Einrichtung besuchen, sich dort umsehen und einen eigenen Eindruck verschaffen.
Bitte auch hier im englischen Original lesen; denn die brauser-auto-übersetzte Banken-Bezeichnung in deutsch lautet witzigerweise: ‚Bank für internationale Siedlungen‘, und dementsprechend ist auch die Qualität der sonstigen Übersetzungen der Inhalte… 😉
Dort gibt es nicht nur für alle die ‚offiziellen‘ Inflationswerte CPI, wie sie gewünscht werden, sondern auch einen Einblick in die in Vorbereitung befindlichen „Analysen“ und „Vorträge“, d.h. die Gestaltung der aktuellen „Fach-Themen“…
Interessant ist übrigens die Bankbezeichnung auch im Original: eine Einrichtung „for“ bedeutet nicht dasselbe wie selbige „of“ (siehe Bank of England); da hier „for“ steht, ist das also eine Bank FÜR, nicht ZUM – sie „begleitet“ sozusagen, statt zu „machen“…
Und das englische „settlement“ steht laut „Kleinem Eichborn“ (1991) u.a. für Beilegung/ Schlichtung, für Abmachung/ Regelung, für Entscheidung, Kolonisierung, Etablierung, Regulierung, Liquidierung, Begleichung, Eigentumsübertragung usw. – jeder kann sich also raussuchen, was für ihn „richtig“ ist.
Dichter Nebel, wie gewohnt, wenn man an die ‚kritischen‘ Einrichtungen herangeht…
Und natürlich erinnert sich manche/r an den gezielten Umgang mit „Namen“; z.B. der sog. „Völkerbund“, der nach dem sog. 1.WK als Vorgänger der UNO gegründet worden war. Diese Organisation hieß nur in deutsch so – in englisch und russisch (und anderen Sprachen) hieß sie anders, nämlich „Liga der Nationen“.
Unterschied klar?
Bund – Liga?
Volk – Nation?
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Nachfolgend noch einige aktuelle Meldungen, die sich nahtlos in das oben Gesagte einordnen lassen.
1. Vor einigen Tagen hatte die japanische Zentralbank zusammen mit dem US-Finanz-Ministerium eine (nur bedingt erfolgreiche) Aktion zur Stützung des immer weicher werdenden Yen (zuletzt 164 Y/$) durchgeführt, laut Reuters sollen dort bis zu 60 Mrd.$ eingesetzt worden sein; dabei hatten die Amis sich von einem ganzen Schwung Euronen befreit, die bei ihnen „herumlagen“.
Ausführlich dazu hier Prof. Katasonow.
Nun will die FinTim herausgefunden haben, daß die EZB von diesem Teil des Finanzmanövers nicht vorab informiert war, sondern erst hernach das bemerkt hat.
Es gibt also auch bei den ZBs eine Rangordnung… und warum sollte der Stellv.Chef den Untergeordneten warnen, wenn er ihm in die Tasche greifen will?
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2. Die RF führt am 1. September 2026 zugleich den digitalen Rubel ein und läßt gleichzeitig die Kryptovaluta zu; Prof. Katasonow hält beides für nicht hilfreich in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. Denn beide Projekte sind von außen aufgedrängt, von IMF, BIZ, WB usw. Die VRC sei nach mehreren Tests zum Verbot der Kryptovaluta übergegangen und setzt auf CBDC, das digitale Zentralbankgeld (dem man sich wahrscheinlich nicht widersetzen kann).
Logisch sei der Übergang zum digitalen Rubel nicht; allein die Eindämmung der Buchgeld-Schöpfung durch die Geschäftsbanken würde eine positive Folge sein; allerdings sind die CBDC kein Werkzeug des Staates, sondern der Finanzinternationale, der sog. ‚tiefen Macht‘, und alle sog. Geschäftsbanken würden von ’nationalen‘ Geldemittenten („Geld aus der Luft“) zu direkten Agenten der Finintern werden.
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3. Zum Abschluß Prof. Katasonow zu einer Prognose des IMF bezüglich der Zukunft mit dem AI/KI, die da besagt: das BIP werde wachsen, das Volk werde verarmen, der Abstand zwischen reichen und armen Ländern werde wachsen.
Das ist – nach ihren eigenen Angaben – die „Zukunft“, die jene, die wir oben ein wenig sichtbar gemacht haben, uns aufdrängen wollen…
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P.S. ein großes Achtungszeichen für alle Menschen, die noch etwas Hirn haben: wie bereits angedeutet, wird – angeblich für das Anlernen der ’neuen‘ LLMs – intensiv an der Vernichtung der noch vorhandenen seltenen gedruckten Bücher gearbeitet, in denen noch etwas Wahres zu finden ist…
Diese „Begründung“ ist natürlich Unsinn, denn die neuen LLMs kann man mit denselben Daten füttern wie die ‚alten‘, insofern ist das nichts weiter als die Umsetzung jenes Szenario von „Fahrenheit 451“, das offenbar nicht nur eine ‚geniale Vorahnung‘ war, sondern ein Teil des schon damals fertig ausgearbeiteten Plans… nur daß man heute ‚eleganter‘ vorgeht als damals die Nationalsozialisten, welche die Bücher einfach öffntlich verbrannten…
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Nette kleine „neue“ VT
Was sich so alles in den Weiten des sog. Weltnetzes anfindet… wir sind ja schon vieles gewohnt, aber noch nicht alles… meine Quelle, ein seinen Beiträgen nach her „weißer“ rußländischer ehem. Militär… – LH, 4.8.26
„Im Netz X wird eine alarmierende Nachricht folgenden Inhalts verbreitet:
Sie haben ein zweites Internet gefunden. Es funktioniert seit 1977. Jenes Internet, das ihr jeden Tag benutzt – mit Gockel, asozialen Netzen, unendlichen Bändern – ist lediglich das erste Niveau. Das allgemein zugängliche. Die Dekoration. Die Vorhalle/Lobby, die man euch im Jahre 1993 feierlich geöffnet hat und gesagt hat: das ist er, der Raum der Freiheit. Aber das ist eine Lüge. Das ist nur eine Zelle mit schönen Tapeten. Unter ihr, in der Dunkelheit, hat es immer ein anderes Netz gegeben.
Ein Auftragnehmer der Enneßäh, der sich jetzt unter militärischer Bewachung an einem Ot befindet, den es auf keiner Karte gibt, hat eine Dokumentation über ein paralleles System mit der Tarnbezeichnung Arpa-7 ‚hochgezogen‘.
Nicht Arpanet. Nicht der Vorgänger dessen, was ihr benutzt.
Ein gesondertes, vollständig isoliertes Netz, welches 1977 abgespalten wurde und niemals, nicht eine Sekunde lang, mit dem öffentlichen Internet verbunden war.
Ein anderer Protokolle-Satz. Eine andere Adressierung. Eine andere Verbindungstechnik. Eine andere Verschlüsselung, die alle 11 Minuten per Quanten-Zufalls-Algorithmen geändert wird. Da kann man kein Smartphone anschließen, kein Notebook, die es im Laden zu kaufen gibt. Kein Brauser findet es. Keine Suchmaschine indexiert es. Kein VPN kommt dort rein.
Für den Zugang benötigt man Terminals, die nie für Zivilisten produziert wurden. Codes, die schneller sterben als ihr sie aufschreiben könnt.
Wer sitzt an diesem Terminals? Im Dokument sind 4200 aktive Punkte auf dem ganzen Planeten verzeichnet. Sie befinden sich in jeder großen Geheimdienstzentrale, in jeder Zentralbank, in jedem Nato-Stab. Und – da gefriert das Blut in den Adern – in 147 Privat-Häusern. Keine Büros. Keine Bunker. In äußerlich gewöhnlichen Häusern. 147 Leute, die keine Schulterklappen tragen, die nicht zum Geheimdienst-Personal gehören, keine staatlichen Gehälter beziehen.
Einfach nur Privatpersonen. Leute, die direkten Zugang zu einem Netz haben, in welchem alles das aufbewahrt wird, was das öffentliche Internet berufen ist zu verbergen.
Was liegt dort? Das tatsächliche Finanz-Hauptbuch der Welt, welches zeigt, wem tatsächlich fast alles gehört. Medizinische Forschungen, die noch in den 1980er Jahren abgeschlossen wurden und für immer dort begraben sind. Patente für Energie-Technologien, welche am selben Tag, da sie eingereicht wurden, als geheim eingestuft wurden. Verbindungen mit Objekten, die es auf keiner offiziellen Karte gibt.
Und Archive. Vollständige. Nicht redaktionell bearbeitete. Jeder Krieg – im Detail. Jeder Mord – mit den Namen derjenigen, welche die Befehle gaben. Jede Pandemie – mit den Protokollen, wer das wann ausgelöst hat. Alles aufgezeichnet von jenen Leuten, die das alles geplant haben.
Das öffentliche Internet war nie ein Werkzeug der Freiheit. Es war eine Zelle. Die Illusion unendlichen Wissens, die euch in den vorher aufgezeichneten Wänden festhält. Jedes Suchergebnis wird gefiltert. Jeder Algorithmus wird ‚korrigiert‘. Jedes „Fakt-Checking“ existiert nur dazu, damit ihr immer schön im Vestibül verbleibt und nie höher steigen könnt.
Echte Gespräche, echte Entscheidungen, die wahre Geschichte findet in einem Netz statt, dessen Existenz ihr nicht mal vermuten dürft.
Jener Auftragnehmer hat 7 Terabyte geschafft zu kopieren, bevor er herausgezogen wurde. Diese Feilen sind bereits im Quanten-Finanz-System verstreut. Sie können nicht gelöscht werden, ihre Adressen sind fixiert, ihre Besitzer bekannt. Jede Mitteilung, die in den letzten 48 Jahren durch das Arpa-7 gelaufen ist, liegt nun auf dem Tisch des Militär-Tribunals.
Sie haben sich ein privates Internet gebaut, damit die in aller Ruhe die Versklavung der ganzen restlichen Welt planen können. Sie haben nur eines vergessen: ein beliebiges Netz, auch das allergeheimste, hinterläßt Spuren, wenn eine Quanten-Dechiffrierung angewendet wird. Das 2. Internet hat sich gerade in den Ort des größten Verbrechens in der Geschichte der Menschheit verwandelt.
Code: Arpa-7. Schicht: 2. 147 Terminals.
Man hat euch das ganze Leben nur das Vestibül gezeigt und euch versichert, daß dies das ganze Gebäude sei. Das Gebäude ist gerade durchsucht worden. Das Internet, das ihr benutzt habt, ist eine Zelle.
Verteilt dies, bevor die Gitter verstärkt werden.“
736 views 15:28 – https://t.me/polkovnikKurtz/76215 – Übersetzung: LH
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Tolle Story, oder? Paßt doch genau in unsere Überlegungen der vergangenen Wochen… gerade DESHALB sehr fraglich, ob es wahr sein könnte… klar, denkbar ist es auf jeden Fall…
Die 147 „privaten“ können leicht „verdienstvolle“ Ehemalige (Militärs, Banker, Schlapphüte) sein, schockiert also gar nicht…
Aber wessen ‚Militär-Tribunal‘ sollte das sein, wenn das Militär weltweit in die ‚Geheimnistuerei‘ eingebunden ist?
Chinas? Die traun sich doch nicht, erschießen nur die eigenen Leute…
Wer dann? Alle anderen kuschen doch ganz offen…
Also wieder nur dasselbe: Hoffnungen wecken auf Vorgänge, die es per definitionem nicht geben kann… Hauptsache wir Leser kommen nicht auf die Idee, SELBST aktiv zu werden…
Das hatten wir doch schon viele Dutzend Male, auch ‚Aufdeckungs‘-Bücher – wer daran noch Bedarf hat, bitte beim Blockwart melden, ich versende per E-Post…
Tut mir leid für meinen destruktiven Kommentar, aber diese galoppierende Verblödung ist doch nicht mehr auszuhalten.
LH
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P.S. wer Sehnsucht nach vernünftigen Aussagen hat (auch wenn einiges angeblich Fragliche leicht zu erklären ist, wenn man die Realität – besetztes Rest-Deutsch-Land – anerkennt), der höre bitte der sehr geehrten Frau Krone-Schmalz zu (ca. 35 min)…
Dazu paßt:
P.P.S. es scheint doch Ost-West-Gespräche zu geben, vorerst auf „Berater“-Ebene: nach dem von Alijew benannten ‚heimlichen‘ Treffen in Baku sollen auch in Wien diverse „ehemalige“ Polit-Darsteller (dar. Markus Ederer, Tim Burrow, Pierre Vimonde und ein nicht benannter RF-Partner) miteinander gesprochen haben… (Quelle)
Ergänzung 5.8.26:
Ein sehr interessantes Gespräch, bei dem sehr viel Wert darauf gelegt wird, daß keine der Aussagen VT sei, sondern alles belegbar: Dr. Paul Brandenburg ca. 30 min – sehr zu empfehlen!
Zukunftsprojekte?
Beginnen wir mit einer etwas provokanten Aussage des ehemaligen (die 8. Staatsduma der RF wurde gestern termingerecht aufgelöst – Neuwahl im September) Duma-Abgeordneten Michail Deljagin, der für seine spitze Zunge bekannt ist, und denken dann selbst weiter… – LH, 29. Juli 2026
Zitat M.D.:
Zum heutigen Tage haben als einzige die englischen Finanz-Spekulanten ein klares Zukunftsprojekt, sie sagen:
„Jungs, für uns ist in eurer Zukunft kein Platz. Egal ob es Technofaschismus heißt oder Technokommunismus – das sind alles interessante Ideen, aber für uns ist in dieser Zukunft kein Platz.
Deshalb, teure Freunde, bringen wir die Menschheit in die Vergangenheit zurück. Nun, elektrischer Strom kann vielleicht in den fortgeschrittenen Ländern verbleiben. Aber die ganze Menschheit bringen wir ein halbes Jahrtausend zurück – dorthin, wo WIR wieder die lichte Zukunft sein werden. Und damit werden die Nachkommen schon zurechtkommen.
Weil wir die Macht brauchen.„
Sie haben also ein klares, exaktes verständliches strategisches und dabei globales Projekt.
Alle anderen haben nur ein Piepsen aus dem Gebüsch und Gerede: „Wenn ihr mich hauen werdet, dann werde ich einen Polizisten rufen.“
Oh ja.
(Michail Deljagin)
Mir scheint, dem klugen Mischa D. ist hier ein Denkfehler unterlaufen. Denn was er als „Geschichte vor einem halben Jahrtausend“ ansieht, ist leider nur die Projektion der herrschenden Geschichte in eine Vorstufe der heutigen Zivilisation, die mit der wahren Vergangenheit zu jener Zeit höchstwahrscheinlich rein gar nichts zu tun hat. (Argumente dazu hier auf bb und anderswo reichlich, bitte selbst finden)
Somit ist das verkürzt dargelegte Konzept der Finintern lediglich jene Zukunft der totalen Versklavung und Degradation der Zivilisation oder heutigen Gesellschaft, welche jene Finanz-Oberen als IHR Zukunftskonzept vorschlagen: Reduzierung der Weltbevölkerung auf <1 Mrd. Menschen, gutes Leben nur für eine superschmale Schicht der Finanzoberen, der Rest der Menschheit möge in eine Primitiv-Dystopie (ohne Strom, Gas, Benzin, Metalle, Wasserleitung/Kanalisation usw.) versinken, denn jene Oberschicht meint, sich von Robotern und AI/KI bedienen lassen zu können…
Wobei noch zu klären wäre, was wir denn unter „Zivilisation“ verstehen wollen. Wenn dies die bedingungslose Herrschaft der Spezies Mensch über die Natur des Planeten meint, welche er rücksichtslos ausbeutet und dabei hemmungslos zerstört, wie es momentan geschieht, so kann ich das nicht als „Zivilisation“ bezeichnen.
Mir fällt da als passende Bezeichnung nur „Syphilisation“ ein, also ein krankhafter Zustand der menschlichen Gesellschaft, die ihre eigene Lebensgrundlage zerstört und dadurch dahinsiechen wird, wie bei jener Krankheit…
Es wäre ja noch irgendwie verständlich, wenn es wenigstens einen „höheren Zweck“, ein erstrebenswertes Ziel gäbe für diesen Weg in die Selbstzerstörung, mit der das zweifellos enden wird, aber der einzige „Zweck“ scheint doch offenbar zu sein, daß die heute Mächtigen – die das als „Strate“ auch erst in den letzten 150 Jahren geworden sind – ihre Macht (und ihren leistungslos und betrügerisch erworbenen Reichtum) behalten dürfen.
Nun, das mit dem Reichtum kann ihnen auch eine vernünftige menschliche Gesellschaft, die wir aufbauen könnten, bieten, vor mir aus bis in die fünfte Generation (wobei in aller Regel die dritte Folge-Generation alles negiert und zerstört, woher sie selbst kommt).
Das einzige, was ihnen NIEMAND bieten kann / wird, ist der krankhafte psychopathische Machtmißbrauch, an den sie sich so gewöhnt haben und nach dem sie süchtig sind.
Freilich scheint das ‚Reden gegen eine Beton-Wand‘, wie anfangs bei jedem Süchtigen, aber wenn die Alternative lautet: ihr und eure Kinder und Kindeskinder (welche sie meist gar nicht haben) dürft all eure ergaunerten Reichtümer behalten und ‚verleben‘ – es wird nur nichts ’nachgeliefert‘ -, oder ihr werdet von der restlichen Menschheit geächtet, verachtet und bis aufs Messer bekämpft, dann sollte doch ein Denkprozeß bei der Finintern einsetzen können, oder?
Denn dumm oder doof sind sie sicher nicht, nur skrupellos, egozentrisch und gemein…
Man muß halt mit ihnen in einer Sprache reden, die sie verstehen…
Beim Aufräumen fiel mir dieser Tage eine Denkschrift in die Hand, welche der damalige Leiter der „Experimentellen Kryobank“ im IBK RAN Rosanow mir 1993 übergeben hatte; darin wurde das gegenwärtige beschleunigte Artensterben auf der Erde, welches die Geschwindigkeit der Vorgänge in der Perm- oder Kreide-Zeit um das hundert- bis tausendfache übertrifft, thematisiert; in 30 – 50 Jahren (also heute) wäre die Hälfte der damals noch existierenden Arten für immer ausgestorben. Grund sei die zunehmende Zerstörung der Natur durch den Menschen, euphemistisch als ‚Umweltverschmutzung‘ bezeichnet.
Als Lösung wird die bis heute noch existierende, allerdings nur wenig erweiterte „Experimentelle Kryobank“ angepriesen, wo das genetische Material von bedrohten Pflanzen und Tieren in flüssigem Stickstoff (bei minus 196°C) gelagert werden kann und späterer Wiederherstellung selbiger Organismen zugänglich ist.
Gut, wir wissen von der westlichen (privaten) Herangehensweise, wo die Billy+Mehl Inda Geht’s Stiftung auf Spitzbergen (oder Grönland?) eine entsprechende Gen-Datenbank betreiben soll.
Freilich sind die Möglichkeiten der Wiederherstellung heute noch sehr begrenzt, zum anderen müßten ja auch erstmal die Ursachen des Artensterbens beseitigt werden.
Denn es nützt ja nichts, Arten mühsam/aufwendig/teuer wiederherzustellen, wenn sie dann gleich erneut aussterben – eben WEIL die Ursachen nach wie vor wirksam sind…
Worauf ich hinauswill: die heutige ‚Wissenschaft‘ sucht schon seit über 30 Jahren technische Lösungen für die heutigen Probleme, ohne sich eingehend mit den Ursachen zu befassen; jedoch ist ohne die Veränderung der Ursachen eine tragfähige Beseitigung der Folgen nicht möglich.
Womit befaßt sich die heutige Menschheit also?
„Show must go on“ – auch hier? Oder?
Überlegung: Wir – unsere ‚Zivilisation‘ – zerstören die Natur.
Welche Ursachen sind da möglich?
a) es sind zuviele Menschen auf der Welt.
Ist das so? Oder ist das nur der Vorwand für die Beseitigung von Leuten, die ‚man‘ einfach zu faul (unfähig?) ist, ordentlich zu interessieren und zu organisieren, d.h. elitärerseits ein zukunftsfähiges Wirtschafts- und Finanzsystem bereitzustellen?
Freilich begründet ‚man‘ so die Programme zur Reduzierung, aber wenn – vor Jahren noch in aller Munde – bis zu 40% der erzeugten Nahrungsmittel in der EU weggeworfen werden, weil keiner ungestraft soviel fressen kann, was dann?
Dann muß man nach anderen Ursachen suchen…
b) der Raubbau an der Natur erfolgt aus Profitgier; und wer Bedenken hat wegen der damit verbundenen Naturzerstörung, der wird entweder korrumpiert, ‚weggelobt‘ oder beseitigt.
Die sog. „Grünen“ sind längst keine Naturschützer mehr, sondern eine der reaktionärsten System-Parteien: Kriegstreiber, Sozialabbauer, dem ago Gen usw.
c) es gibt keinen echten Naturschutz, weil die Natur weder richtig vom Staat geschützt wird, noch ist sie als Wirtschaftssubjekt angesehen, das wiederhergestellt werden muß, wenn etwas entnommen wurde.
Das wäre eine systematische Ursache, der man unbedingt nachgehen müßte…
Freilich ist auch mit den Folgen zu arbeiten, wenn sie derart gravierend sind, wie in diesem Falle, aber das hat wirklich nur dann Sinn, wenn die Ursachen viel stärker angegangen werden.
Und es müssen auch zukunftsfähige Ideen sein: bis heute weiß keiner, wie lange die „aufgetauten“ / ‚wiederbelebten‘ Pflanzen und Tiere dann wirklich leben werden…
Selbiges gilt übrigens für die sog. Spermabanken: es gibt keinerlei Garantie, daß dann wirklich „jenes“ Spermium zur Befruchtung gelangt ist; dort, wo es um viel Geld geht, sind Korruption und Betrug stets daheim… aber das nur nebenbei.
Und:
Heute untersuchen wir ja nichtmal die Ursachen, geschweige denn tun etwas dagegen.
Und wenn etwas getan wird, dann auf Kosten der Gemeinschaft.
Da haben wir es wieder, das Grundgesetz des Kapitalismus:
Gewinne werden privatisiert, Verluste und Kosten werden sozialisiert.
Klar, alles pöse Commi-Propa… oder?
Werden so tragfähige Konzepte für eine lohnende Zukunft für die Menschheit entstehen?
Irgendwie fällt es schwer, das anzunehmen.
Die Ziele derjenigen, die heute hier das Sagen haben, sind gänzlich andere als das, was die Menschen wollen und brauchen.
Und es ist wie überall: die Ziele bestimmen, was letztlich getan wird…
– – –
Wirt Splitter 10
Mal wieder eine Kurzfassung der Sendung von M.Chasin „Ekonomika – Govorit Moskwa“ vom 20.7.26 , mit einigen (Anmerkungen von mir) – LH, 20. 7.2026
– maßgeblich in jeder Wirtschaft ist der Endverbrauch (dafür gibt es Wirtschaft: damit die einfachen Menschen zu essen, zu trinken, Kleidung usw. haben) und das sind die privaten Haushalten und der Staat (und damit erneut die einfachen Leute, welche die meisten Steuern zahlen) – alles andere sind nur Zwischenstufen: es wird gekauft, um zu verkaufen (ggf. nach Erhöhung des Gebrauchswertes/Schaffung eines Mehrwertes)
– wenn die Gier der Reichen zu groß wird, und den „privaten Haushalten“ (vor allem denjenigen, welche fast alle ihre Einkünfte allmonatlich für ihr Leben ausgeben – den „unteren“ 50%) nicht genug Geld bleibt, dann gerät jeder Wirtschaftsmechanismus auf dem Takt…
– eine Zeit lang kann man das über die stärkere „Verschuldung“ verdecken, aber heute kann keiner mehr „die Schulden bedienen“, d.h. das leistungslose Einkommen der Superreichen finanzieren (denn die „Schulden“ der einen sind die Vermögen der anderen)
– wohin geht das Geld der Superreichen, wenn sie schon alles haben? in Aktien, und meist in die „Trend“-Aktien: AI/KI, IT usw., also in die Überwachung der gesamten Gesellschaft (auch der Superreichen!); ist dort eine rentable Anlage gewährleistet? nein, denn diese Blase wird demnächst platzen und es werden gigantische Gelder (Zahlen in Rechenmaschinen) vernichtet… (worüber sich keiner wirklich aufregt, denn zum einen war das je eh für die meisten „übriges Geld“, und zum anderen: solange das System weiter funktioniert, wird Monat für Monat der Reichtum der Reichen wachsen… da „können die gar nichts dagegen tun“…)
– was dagegen weh tut, das sind die vernichteten Naturressourcen (wertvoller Boden unter idiotischen PV-Feldern, zerstörte Wälder und Felder durch gigantische Windräder mit Stromleitungen/Abriebverschmutzung/Infraschall usw.) wie Strom- und Wasserverbrauch der gebauten Datenzentren, deren Dienstleistung niemand wirklich braucht, weil es keinen echten (privaten) End-Bedarf für deren qualitativ minderwertige „Erzeugnisse“ gibt (denn eine tatsächliche Steigerung der Arbeitsproduktivität ist bis heute nicht wirklich nachgewiesen), es sind alles nur ERWARTUNGEN!…
– was die FED-Lenkung angeht, so behaupten pöse Zungen nach wie vor, daß der Zar Nikolaj II. mit viel Geld aus seiner Privatschatulle dort beteiligt gewesen sei, was letztlich zum bis heute ungeklärten „Verschwinden“ der ganzen Zarenfamilie geführt hat (die heutigen „offiziellen“ Versionen mit der Erschießung im Keller eines Privatanwesens in Jekaterinburg u.a. sind jedenfalls nicht glaubhaft)
– auch der angebliche Reichtum aus der „Marktkapitalisierung“, der sogleich in Kredite umgesetzt wurde (damit er genutzt werden kann), hilft in einer Krise nicht viel, da die Vermögen schwinden, die Kredit-Schulden aber gleich hoch bleiben…
– wobei der nationale Schuldenstand irgendwann zu einem sich selbst ständig verstärkenden Kreislauf wird; dieser Zeitpunkt ist von Land zu Land unterschiedliche, bei Nordamerika sollen es 300% vom BIP sein, bei „normalen“ Ländern 120 – 130%;
– jedenfalls sind ab dem Haushaltsjahr 2026 die Zinszahlungen bereits der zweitgrößte Ausgabenposten im US-Haushalt, gleich nach den Sozialausgaben und noch vor den Rekord-Ausgaben für das Kriegsministerium, und diese Zinszahlungen werden automatisch weiter wachsen…
– folglich: ohne Schulden-Erlaß (zumindest für die Privathaushalte) ist die US-Wirtschaft nicht zu retten; einfach nur die Bedienung der Kredite einzustellen, hilft auch nicht, da durch die nachfolgenden Bankrotte das ganze System zerfallen wird…
– 2008 hat man nur durch gigantisches Gelddrucken (QE) diesen Zerfall verhindert: die US-Geldmenge hat sich von 2008 bis 2014 vervierfacht… die damit verbundene Inflations-Gefahr hat man durch die hohen Renditen im Finanzsektor abgefangen, die dazu führten, daß alles Geld dorthin strömte und in der Realwirtschaft praktisch kaum wirksam wurde…
– dieses sich selbst vernichtende System gehört abgeschafft, und das geschieht zur Zeit;
– der dünne Stiel, auf dem der gigantische Finanz-Pilz gewachsen ist, das ist der Petro-Dollar – genau deshalb wird der Nahe Osten zerstört, DAMIT der Ölpreis auf 150 – 180$ pro Faß ansteigt und die globalisierte Weltwirtschaft kollabiert…
– warum geschieht das? weil die wahrhaft Mächtigen erkannt haben, daß ein „ungelenkter“ Absturz die Institutionen ihrer Macht zerstören wird, und sie meinen, dies verhindern zu können – durch den „‚gelenkten Kräsch“ ebenjenes Finanz-Pilzes auf dem dünnen Stengel des Petro-Dollars, und nur so dieses sich ständig selbst beschleunigende Schwungrad der Schuldenverstärkung angehalten werden kann…
– der Nahost-Krieg ist erneut in Gang gekommen, und es ist nicht abzusehen, daß uns weitere ruhige Wochen, Monate oder gar Jahre beschieden sein werden…
– – – – – – – – –
Soweit M.Chasin heute, mit einigen Anmerkungen von mir, zur Verdeutlichung.
Dazu passend kann der UBS Global Wealth Report 2026angeschaut werden, der trotz der üblichen ‚Statistik‘ -Lügen interessante Einblicke gibt…
Nicht uninteressant ist auch der Versuch von Lärri Spatz, von den wahren Vorgängen abzulenken…
(LH)
Geh oh Polli 4
In Ergänzung zu den bereits verbreiteten Beiträgen des aserbaidzhanischen Politologen hier ein weiterer aktueller Artikel, zum bevorstehende (oder schon begonnenen?) großen Nahost-Krieg. – LH, 18. Juli 2026
Meinung von Prof.Kjamil Askerchanow 260718
Bezug:
Die Staatsabteilung der USA ruft die Amerikaner auf, ihre Pläne für Reisen nach Westasien zu überprüfen, in Verbindung mit der „komplizierten“ Lage im Sicherheitsbereich, welche durch ein „unvorhersagbares Eskalations-Risiko“ charakterisiert sei. …
(Anmerkung LH: im Iran bomben die Gringos seit einer Woche – trotz „Memorandum“ – fleißig weiter, jede Naсht, vor allem gegen Objekte der zivilen Infrastruktur, wie Brücken, Straßen, Bahnlinien, Raffinerien, Tankstellen, Treibstofflager usw.)
„Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran verläßt zielstrebig die bisherigen Rahmen und wächst sich aus zu einem großen Nahost-Krieg.
Die Rede ist schon nicht mehr von einer Reihe gegenseitiger Schläge, sondern von der gleitenden Einbeziehung faktisch der gesamten Region in den Konflikt.
Es ist kennzeichnend, daß die US-Staatsabteilung die US-Bürger aufgefordert hat, so schnell wie möglich gleich 15 Länder des Nahen Ostens zu verlassen: Bahrein, Libanon, Ägypten, Oman, Iran, Katar, Irak, SaudiArabien, Israel, das Jordan-Westufer und den Gasa-Streifen, Syrien, Jordanien, die VAE, Kuweit und Jemen.
Solche Warnungen tauchen gewöhnlich dann auf, wenn WashDC die weitere Ausweitung der Zone der Kampfhandlungen erwartet und die Sicherheit seiner Bürger nicht mehr gewährleisten kann.
Gleichzeitig setzen die USA schon die siebente Nacht nacheinander ihre Angriffe gegen den Iran fort.
Nach Angaben von „Axios“ hat WashDC Israel informiert, daß Dutzende Tankflugzeuge dort hinbeordert wurden. Allerdings gibt es hier einen wichtigen Punkt, den viele außer Acht lassen.
Der Aufbau des Tankflugzeug-Parks kann durchaus nicht so sehr mit der Vorbereitung einer neuen Angriffswelle gegen den Iran verbunden sein, sondern mit der Vorbereitung einer umfassenden Evakuierung der US-Streitkräfte aus dem Nahen Osten.
Die Rede ist von der Rückführung der Luftwaffe, des Personals und der Kampftechnik von den vielzähligen US-Basen in der Region. Für die Durchführung einer solchen Operation wird eine große Anzahl Tankflugzeuge benötigt, welche die Überführung der Kampf- und Transport-Flugzeuge über große Entfernungen gewährleisten.
Wenn das wirklich so ist, dann beginnen die Ereignisse sich vollständig in die neue amerikanische Sicherheitsdoktrin einzupassen, von der ich mehrfach geschrieben hatte. Derselbigen Logik besteht nicht im endlosen Halten der US-Streitkräfte in der ganzen Welt, sondern in der Kürzung der ständigen militärischen Anwesenheit und im Übergang zur Krisenlenkung von außen.
Der faktische US-Abzug öffnet eine wahre Büchse der Pandora. Die US-Militär-Anwesenheit war jahrzehntelang als eine Art Ausgleichsmacht/Balance zwischen den regionalen Spielern aufgetreten. Nach der Schwächung oder dem Abzug werden die angesammelten lokalen Widersprüche unausweichlich an die Oberfläche kommen.
Genau deshalb kann der Konflikt zwischen den USA und dem Iran durchaus als Startmechanismus für einen weitaus größeren Nahost.Krieg werden, in welchen sich praktisch alle Staaten der Region einbezogen sehen werden.
Die Antwort Teherans wird auch immer härter. Der Iran hat erklärt, daß im Falle der Fortsetzung der US-Schläge der Konflikt in die Phase der „vollständigen Vernichtung“ eintreten wird. Solche Erklärungen dürfen schon nicht mehr nur als Informations-Druck verstanden werden. Sie zeigen, daß die Seiten die bisherigen Beschränkungen nach und nach aufheben und sich auf die nächste Etappe vorbereiten.
Vom Standpunkt der strategischen Interessen der USA aus kann eine solche Entwicklung der Ereignisse eine eigene innere Logik aufweisen. Ein großer regionaler Krieg ist in der Lage, die politische Karte des Großen Nahen Ostens vollständig umzuformatieren, die Bündnisse zu verändern, die energetischen und Transport-Wege umzuverteilen sowie die vorherigen regionalen Benefiziare/Vorteilsnehmer, deren Positionen in Jahrzehnten entstanden sind, aufzuheben. Darüber hatte ich im privaten Kanal oft geschrieben.
Genau deshalb sehe ich die heutigen Vorgänge nicht als gesonderten Krieg der USA gegen den Iran an. Vor unseren Augen wird der Prozeß des tiefgreifenden geopolitischen Umbaus des gesamten Großen Nahen Ostens angeschoben.
Wenn diese Logik stimmt, dann ist die gegenwärtige Eskalation lediglich der erste akt eines viel größeren Krieges, dessen Folgen weit über die Grenzen der Region hinausgehen.
Gefährdet sind nicht nur die Staaten des Nahen Ostens, sondern auch die Welt-Energie-Märkte, die wichtigsten Meeres-Kommunikationen, einschließlich der Straße von Hormus und dem Bab-el-Mandep, der Suez-Kanal sowie das gesamte bisherigen ‚System der politischen und ökonomischen Balance‘, das sich in den letzten Jahrzehnten eingestellt hatte.“
Quelle: t.me/KamilAskerkhanov/5761 11.1K views Jul 18 at 08:16
Übersetzung Hans Ludwig, 18. Juli 2026
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Nachbemerkung des Übersetzers:
Freilich ergäben sich daraus diverse Möglichkeiten für regionale Mächte, ihre Groß-Phantasien (Touran, Gr-Is-l usw.) anzustreben; da überall geistig nicht ganz gesunde Führer tätig sind, eine ziemliche Horror-Vorstellung.
Aber nun zu uns:
Möchte ja niemandem das Wochenende verderben, aber „dank“ der völlig fehlgeleiteten Pulle Tick der fremdgesteuerten Polit-Darsteller in diversen Haupt-Städten der EU werden die Folgen dieses Krieges, der zum vollständigen Stop der Versorgung der Weltwirtschaft mit „fossilen“ Energieträgern aus jenem Golf führen wird, uns in MittelEUropa besonders hart und langwierig treffen, denn die echte erprobte Alternative (Energieträger aus der RF) haben uns diese hirnlosen Kasper – auf fremdes Geheiß – ja nachdrücklich verbaut.
Und tun dies noch weiter, obwohl niemand weiß, woher die Energie für jene großmäulig „in Vorbereitung befindlichen“ Kriege gegen die RF kommen soll… – LH
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Und damit euch nicht langweilig wird, hier noch ein kleiner Denk-„Nach-Tisch“:
a) zum zweiten potentiellen Kriegsherd (mit dem ersten eng verbunden): General a.D. Harald Kujat – eine halbe Stunde nüchterne, sachkundige, vernünftige Einschätzung zum U-Konflikt…
Emotionaler dazu Patrik Baab: Was an der Front wirklich geschieht… eine knappe Stunde aufschlußreiches.
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b) Zu den schlimmen aktuellen Entwicklungen in der dicken Tal-Welt der EU – ein sehr redseliger Prof.Dr. in einer halben Stunde über „Was kommt noch alles?“ – für mich ist ein Großteil davon heute schon da, wenn auch nur ‚heimlich’… aber das meiste klingt recht logisch… und paßt in die laufenden Vorgänge…
Allen einen schönen Sonntag!
Energ(et)isches
Als gelernter Ingenieur kann ich die Darlegungen des Gelehrten zwar theoretisch weitgehend nachvollziehen, aber nie deren Richtigkeit überprüfen; daher heute ein Ausflug in die Welt der Kerntechnik, ohne Gewähr des Zutreffens der Aussagen. – LH, 16. Juli 2026
Gespräch mit Igor Nikolajewitsch Ostrezow 3.7.26 (INO)
– angeblich nachgewiesene Weltvorräte Erdöl 1,56 Billionen Faß, dav. 48% im Nahen Osten (SaudiA: 267 Mrd., Iran 208 Mrd., Irak 145 Mrd., VAE 113 Mrd., Kuweit 101 Mrd.), die bisher vor allem nach China gingen; dazu Venezuela/USA 303 Mrd., Kanada 165 Mrd., USA 83 Mrd., RF 80 Mrd.
Wie wird VRC das Energie-Problem lösen, wenn die EpSt-Koalition den NO zerstört?
– 2024 Erdöl-Welt-Verbrauch ca. 30 Mrd. Faß, neuentdeckte Vorräte 1,8 Mrd. –> Finale?
– USA: 2024 für 100GW AKWs, bis 2050 für 400 GW geplant; woher wird der Brennstoff kommen?
– RF war bis 2025 Haupt-Lieferant der US für reaktor-angereichertes Uran (Uran-238 mit 5% Uran-235), nun bald neue Technologien;
– Neutronenquellen: 1. Uran-235 (geringfügige Reste, da bisher Kernbrennstoff) und im sog. „schnellen Brüter“; 2. Kernfusion: Deuterium + Tritium= Helium + 1 Neutron (Akademik Seldowitsch auf Besprechung bei Stalin 1945: stationäre Kernfusion auf der Erde nicht möglich, da 90% der erzeugten Energie in die Strahlung gehen, die physikalisch mit Magnetfeldern hier nicht zu bändigen ist); 3. Beschleuniger + Zielmaterial = Neutronen wie benötigt (aber nur der Bogomolow-Beschleuniger hat einen Wirkungsgrad von über 40%!); damit kann realer Kernbrennstoff aus Uran-238 und Thorium industriell gewonnen werden (diese beiden Materialien enthalten angeblich 90% der Welt-Energie-Vorräte) –> energetische Basistechnologie! laut INO die einzige, welche zukunftsfähig ist!
– B-Beschleuniger-Prototyp samt Doku wurde von der jetzigen RF-Führung an die USA übergeben; kurz darauf soll Bogomolow umgebracht worden sein;
– USA stellen demnächst Plutonium-239 (aus Uran-238) für ihre AKW her – mit Hilfe des BB aus der RF;
– militärische Anwendung des BB: aus einem Flugzeug Neutronen-Impuls-Bestrahlung (wenige ms) eines Reaktors im Flugzeugträger führt zu dessen Zerstörung/Explosion… –> weltweites US-Verbot jeglicher Arbeiten an effizienten Beschleunigern!
– China hat Bogomolow-Kollegen Lichanow angeheuert und wird in Kürze die Technologie nachempfunden haben; der serienreife Industrie-Beschleuniger soll ab 2027 (mit etwa 100 Mio.$ Aufwand) hergestellt sein und Plutonium-239-Kernbrennstoff produzieren, für mehrere in Bau befindliche „heutige“ AKWs;
– ergänzend (wenn Hormus geschlossen bleibt bzw. NO zerstört wird) könnte das energiehungrige China schnellstens selbst die längst projektierte Erdgasleitung „Sila Sibirii-2“ bauen (WWP soll 2030 als frühesten Termin angeboten haben) oder ggf. auch Sibirien besetzen;
– die „neue“ Reaktortechnologie könnte in 7 – 10 Jahren serienreif sein; in der RF wäre dazu der Zugang von INO zu den Zentren in Dubna und Protwino erforderlich…
– in der „modernen Technologischen Welt“ von heute gäbe es zu INOs Technologie keine echte Alternative: Uran-235 ist bald alle, „schnelle Brüter“ funktionieren real nirgends, Kernfusion wird nie funktionieren, „fossile“ Brennstoffe gehen zur Neige…
Folgegespräch INO 15.7.26
– hier folgen die leicht anarchistischen Ansichten des Gelehrten, der sich auf die Bibel beruft, und selbst ein Buch dazu geschrieben hat: wer es genau wissen will, der lese bitte dort nach, denn manches klingt für unvorbereitete Gemüter im Gespräch recht heftig, wie die Reaktion des Interviewers zeigt.
Daneben werden die Fälle Tschernobyl und Fukushima analysiert, technisch und rundum. Wer denken kann, dem fällt auch das Hin-und-Her zu den AKW hierzulande ein, das zeitlich ziemlich genau in die Darlegungen paßt…
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Ergänzung 17. Juli 2026
… wie des Läben so spült… gibt es bereits ein neues Interview auf einer anderen (seriöseren) Seite… – LH
Ein weiteres Gespräch mit Igor Nikolajewitsch Ostrezow am 17.7.26:
(hier nur die Fakten, die in den obigen Gesprächen noch nicht benannt wurden)
– sein Buch heißt „Einführung in die Philosophie der gewaltlosen Entwicklung“ (Введение в философию ненасильственного развития)
– mit Hilfe von INOs Technologie kann man ein Kraftwerk bauen, das nicht mehr den Umweg über den Dampf nehmen muß, sondern aus der Kernreaktion direkt Strom produziert
– ebenso kann man mit dieser Technologie beliebige Isotope herstellen, darunter Nickel-63 (Ni-63), das 60 Jahre lang in einer Batterie Strom liefern kann, deren Anwendung in der RF-Wirtschaft von Rosatom freigegeben wurde, weil die Energie der Beta-Strahlung sehr niedrig ist und diese leicht abgeschirmt werden kann
– die Halbwertszeit von Ni-63 beträgt 100 Jahre; solche Batterien waren bisher sehr teuer, da Ni-63 z.Z. aus Ni-62 hergestellt wird, und dieses ist in der Natur sehr selten; bisher wurde es aus dem Rohstoff zentrifugiert, kam dann auf 3 Jahre in den Reaktor zur Bestrahlung, dann mußte erneut zentrifugiert werden, um das entstandene Ni-63 abzutrennen usw.; der Preis für Ni-63 war mehrere Mio.Rbl. pro Gramm, daher kamen solche Batterien nur in Herzschrittmacher für sehr reiche Leute;
– nach INO-Technologie wird das Ni-63 aus Kupfer-63 hergestellt, das zu 60% im natürlichen Kupfer enthalten ist; allerdings werden Energien von 10 MeV benötigt (aktuell sind ca. 1 MeV verfügbar, daher 3 Jahre Bestrahlung), die am BB einstellbar sind, so daß man mit 2 – 3 Wochen Bestrahlung auskommt; auch die Abtrennung des Ni-63-Isotops könnte chemisch erfolgen, daher wäre ein Bruchteil des bisherigen Preises erzielbar;
– so könnte man alle Lampen drahtlos machen, mit Ni-63-Batterien, u.v.a.m.
– ein anderes Isotop mit HWZ 100 Jahre wäre Plutonium Pu-238, mit dem ebenfalls langlebige Batterien machbar wären, allerdings mit etwas mehr Eigen-Strahlung;
– die Beendigung der Erdölförderung auf der arabischen Halbinsel wird durch den I-Konflikt herbeigeführt, indem „nebenbei“ die Meerwaasser-Entsalzungsnlagen zerstört werden, was zu einem schnellen Exodus der gesamten Bevölkerung (einheimische und „eingekaufte“) führen wird; und die RF hat – in „weißer Voraussicht“ – mit den VAE den visafreien Reiseverkehr vereinbart… wohin werden also alle fliehen?
Ansonsten werden die in den ersten Gesprächen übermittelten Informationen bestätigt.
Ergänzung 20.Juli
Ein weiteres Gespräch mit INO am 19.7.26: „Was erwartet die RF in den kommenden 10 Jahren?“
– der Bogomolow-Protonen-Beschleuniger produziert mit dem passenden Zielmaterial „härtete“ Neutronen als die bisherigen Reaktoren und ermöglicht daher völlig andere Kernumwandlungen…
– auch hier wieder sehr eigene/sonderbare „Zukunftsaussichten“ des Gelehrten…
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Ergänzung 1. August
Ein weiteres Gespräch mit INO am 29.7.2026 „Diesen Ausweg erwartet die gesamte Menschheit“ (38 min), in dem es ausschließlich um die weltanschaulichen Überzeugungen des bekannten Kernphysikers geht, anhand seines Buches „Einführung in die Philosophie der gewaltlosen Entwicklung“ (Введение в философию ненасильственного развития); hier eine ganze Reihe von Zitaten aus dem Gespräch:
+ die grundlegende Aufgabe der Menschheit ist die Entwicklung der Vernunft
+ im Buch beweise ich das Theorem, daß außerhalb der Vernunft eine (grobstoffliche?) Welt nicht geschaffen werden kann, und nur nach einem speziellen Projekt
+ woher kommt die höchste Vernunft? Sie ist das Ergebnis der Entwicklung der Vernunft der gesamten Menschheit in der ganzen Zeit ihrer Existenz
+ die Entwicklung der Vernunft der Menschheit geht desto intensiver vor sich, je größer die Anzahl der Menschen auf der Erde ist – diese Korrelation ist absolut
+ das Evangelium (gemeint ist das sog. ‚Neue Testemant‘ samt sog. Apokryphen – LH) kennt die Dreieinigkeit: Gottsohn, Gottvater und der heilige Geist, die Grundlagen der Welt liegen dementsprechend in der Vernunft des Menschen, in der höchsten Vernunft und im Irrationalen als Quelle von allem
+ die Vernunft muß auch in das Irrationale vordringen, dann wird alles möglich, und die Menschheit muß gerade jetzt in diese Entwicklungsetappe eintreten, denn in der materiellen Welt haben wir praktisch alles erkannt
+ das was heute Demokratie genannt wird, mit Abstimmungen zu den kollektiven Aufgaben, ist das höchste Verbrechen gegen die menschliche Vernunft; ihr seid in ein fremdes Haus gekommen, das ihr nicht erbaut habt: welches Recht habt ihr, dort eure Gesetze aufzudrängen? jeder „Demokrat“ ist ein Verbrecher vor Gottvater und wird dafür bestraft werden…
+ der Islam ist da konsequent: er verbietet die Darstellung Allahs, der höchsten Vernunft; leider ist das Christentum da anders; man darf nur Jesus, den Gottsohn, abbilden
+ die Judäer haben den irdischen Gott, das Geld, gewählt, Jesus wollte, daß alle den himmlischen Gott, Gottvater, wählen
+ der islamische Iran ist heute ein ideales Land, weil man sich dort um alle Menschen sorgt, ähnlich wie in China; da gibt es kein unsinniges Privateigentum an Naturressourcen
+ zu allem: wer anderer Meinung ist, der möge – so wie ich in meinem Buch – dafür den mathematischen Beweis vorlegen
+ die Grundlage des sog. Standard-Modells der Welt bilden einige Symbole, die sich auf bestimmte Weise in die materielle Welt verwandeln; eines davon ist das Elektron, das ein Satz von 3 Zahlen ist (Spin, Masse, Ladung); auf welche Weise bei kollektiver Wechselwirkung die Materie entsteht, das müssen wir verstehen und so unseren Übergang in den irrationalen Bereich schaffen: wir müssen verstehen, was ‚Leben‘ ist…
+ warum die höchste Vernunft diese Welt erschaffen hat, weiß ich nicht, das müssen wir verstehen lernen; dann werden wir auch in die Lage kommen, selbst Welten zu erschaffen
+ die Menschen müssen von den irdischen Sorgen befreit werden, damit sie über den Weg in den irrationalen Bereich nachsinnen können; dabei ist unbekannt, auf wen der Funken der Erkenntnis fällt, daher ist jeder Mensch ein absoluter Wert! entsprechend ist das Szenario der „goldenen Milliarde“ (oder Million?) ein Verbrechen
+ Gebete gehören zum Zeitabschnitt der Anbetung des irdischen Herrschers – diese Zeit geht zuende; jeder muß sich um jeden Menschen kümmern, die aggressiven Züge in sich (Selbstsucht, Eigennutz, Gewalt) zurückdrängen und gottgefällig werden
+ der wahre Glauben ist der an die Dreieinigkeit…
+ der Übergang in die neue Welt hat bereits begonnen, da die westliche Welt – die Welt des Geldes – zerfällt; die Frage ist, wie schmerzhaft der Übergang erfolgen wird: unter der Herrschaft Rußlands weniger schmerzhaft, unter der Chinas sehr hart, da in der 1. Etappe die eigene Bevölkerung bevorzugt wird; momentan sind wir an der Stelle der Auswahl des Weges, entweder (blutiger) unter chinesischer oder (angenehmer) unter russischer Führung
+ das größte Wunder ist, wenn auf einen Menschen ein genialer Gedanke tropft, der zu einem prinzipiell neuen Anstoß in der Entwicklung der Vernunft führt – und das ist völlig unvorhersehbar; daher ist jeder Mensch wertvoll
+ das materielle Leben ist nur die Vorbereitung auf das nachfolgende geistige im ‚Jenseits‘
+ nicht Gebete, sondern die Taten sind wichtig: alle Menschen lieben, und für das Wohl aller Menschen kämpfen – das ist das wichtigste…
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Darstellung zur RF
Viele Leute fragen sich (und andere), was denn da in der RF los sei – so viele unterschiedliche und widersprüchliche Meldungen, und selbst wenn man die offensichtlichen Zwecklügen der West- und Ukro-Propa streicht, bleiben noch genug Fragen übrig…
Nachfolgend übersetzt der Versuch einer Erklärung eines wenig bekannten Blockers vom 29.6.26, der (zu seiner Sicherheit) diesen Beitrag angeblich per e-Post erhalten hat; für uns vielleicht interessant, falls da jemand Parallelen erkennen sollte… – LH, 8.Juli 2026
„Alles kommt an seinen Platz, wenn man als Tatsache annimmt, daß ein Staat als Institution nicht existiert, sondern es gibt dessen Imitation, und die Interessen einiger Gruppen der Präsi-Administration, welche einfach auf den Ressourcen sitzen.
Dann wird alles logisch und verständlich und zwar: das Fehlen einer (Staats-)Ideologie und eines Bildes der Zukunft, das Fehlen einer Koordination und eine Entwicklungsplanes, die unverständliche Außenpolitik, die Migrationskrise usw.
Die Menschen sind auch kein Ziel, sondern lediglich eine Ressource. Die aktiv von außen aufgefüllt wird.
Also ist es zwecklos, sich vorzuhalten „na was denn, sieht er nicht, was vor sich geht?“
Er ist überhaupt nicht für uns da. Er ist eine Funktion. Die Funktion hat null Empathie, die kann es dort per definitionem nicht geben. Es gibt Geschäftsinteressen und ein Rudiment des Überlebens – das ist alles.
Die Halbwertszeit
Um zu verstehen, was zwischen der RF und dem U-Land vor sich geht, muß man erstmal von der verführerischsten Erklärung absehen – der staatlichen.
Verführerisch, weil gewohnt: man hat uns von Kindheit an eingetrichtert, daß der Staat das Subjekt der Geschichte sei, der Träger des Willens, der Beschützer der Interessen.
Aber wenn ein Staat als handlungsfähige Institution einfach nicht existiert? Wenn wir eine Imitation der Staatlichkeit vor uns haben, eine Dekoration, hinter welcher einige konkurrierende Gruppierungen sitzen, die untereinander die Ressourcen-Ströme aufgeteilt haben? (oder andere Hintergrundkräfte? – d.Ü.)
Dann kommt alles an seinen Platz.
Das Fehlen einer verständlichen Ideologie ist kein Rechenfehler, sondern die Norm: eine Ideologie wird von einem Staat benötigt, der die Leute irgendwohin führen will, jedoch nicht von einer Gruppierung, für welche es ausreichend ist, die Kontrolle über die Rohrleitungen, die Häfen, die Zeilen im Haushalt zu behalten.
Das Fehlen eine Zukunftsvision ist keine Verwirrung, sondern Rationalität: der Planungshorizont einer Gruppierung wird nicht in Generationen gemessen, sondern im Zeitraum der Herrschaft über das Vermögen.
Die Migrationskrise ist ein politisches Versagen, sondern eine Personalentscheidung: es gibt nicht genug Leute, also werden sie herangeschafft, weil die Leute hier kein Ziel oder Wert sind, sondern ein ersetzbares Verbrauchsmaterial.
Und genau in dieser Logik sind auch die beiden Bruchstücke der UdSSR – Rußland und Ukraine – zu betrachten. (warum? – d.Ü.)
Bruchstücke
Die Kernphysik bietet hier eine exakte Metaphorik und nicht nur ein schönes Abbild. Wenn ein schwerer instabiler (?) Atomkern, in diesem Falle die UdSSR, zerfällt, dann verschwindet er nirgendwohin. Er erzeugt Spaltungsprodukte: leichtere, aber auch instabile, auch radioaktive, und jedes davon hat seine eigene Halbwertszeit. (das ist die Zeit, bis die Hälfte des vorhandenen Materials weiter zerfallen ist; dies sagt aber z.B. gar nichts aus über die Stärke der verbliebenen Strahlung – d.Ü.)
Das sind beim einen Sekunden, beim anderen Jahrtausende, aber beide bewegen sich unweigerlich auf einen stabileren Kernzustand zu, wobei sie unterwegs Energie, Neutronen und Struktur verlieren.
Rußland und Ukraine sind solche Bruchstücke. Sie haben vom Mutterkern die Ladung, die Infrastruktur, das Territorium und die Bevölkerung geerbt, aber keine Stabilität.
Der sowjetische Kern hielt zusammen dank des kolossalen Bindungspotentials: der Ideologie, des Repressionsapparates, der Planwirtschaft, der Partei-Vertikale.
Als dieses bindende Feld verschwand (von allein? – d.Ü.), flogen die Bruchstücke in unterschiedliche Richtungen davon, jeweils Fragmente der früheren Struktur entführend und im weiteren schon eigenständig zerfallend.
Der Zerfall war nicht im Jahre 1991 beendet. Er setzt sich fort.
Das invariante Sujet
Ein Bruchstück hat keinen souveränen Willen. Es gibt eine Bahn, die im Augenblick des Zerfalls vorgegeben war, und es gibt eine interne Instabilität, welche diese Bahn nach und nach verzerrt.
Genau deshalb ist die „Staatspolitik“ Rußlands und der Ukraine – bei allen äußeren Unterschieden in den Narrativen – ein und demselben invarianten Sujet unterworfen: die herrschenden Gruppierungen benutzen die Staatshülle zur Legitimierung ihrer Kontrolle über die Ressourcenströme, wobei die Hülle selbst sie in der langfristigen Perspektive nicht interessiert.
Dies erklärt die erstaunliche strukturelle Ähnlichkeit beider Systeme, die sich offiziell im Kriegszustand befinden.
Zu beiden Seiten der Front stehen oligarchische Clans, die in den Staatsapparat eingebaut sind und diesen als Instrument der Umverteilung benutzen.
Zu beiden Seiten gibt es (Staats-)Machtstrukturen, die nicht als Sicherheits-Institutionen funktionieren, sondern als eigenständige Spieler mit eigenen Geschäftsinteressen.
Zu beiden Seiten stehen Eliten, die ihre Vermögen und Familien im Ausland aufbewahren, d.h. die auf dem Verhaltensniveau das vollständige Mißtrauen in eine langfristige Stabilität des eigenen Staates demonstrieren.
Zu beiden Seiten lebt eine Bevölkerung, die mobilisiert und mit Steuern belastet wird, die stirbt und ersetzt wird, aber nirgends als End-Nutzen-Zieher der Vorgänge auftritt.
Das ist kein Krieg der Staaten. Das ist der Konflikt zweier instabiler Isotope, von denen jedes im Prozeß des eigenen Zerfalls Energie ausstrahlt.
Neutronen ohne Adresse
Beim Atomkernzerfall wird jeder Teilungsakt von einem Neutronen-Ausstoß begleitet – das sind Teilchen ohne Ladung, die jedoch tief durch beliebige Hindernisse dringen können und neue Reaktionen in benachbarten Kernen auslösen können.
In unserem Modell spielen die Rolle der Neutronen die Gelder, die Waffen, die Menschen und die Informationen, welche keinem Staat gehören und keiner staatlichen Logik unterliegen.
Die ukrainischen Oligarchen finanzieren EU-Lobbyisten. Die RF-Machtleute halten Immobilien in Dubai. Die Wehrtechnik-Hersteller sind – über ihre Zulieferketten – gleichzeitig für beide Seiten tätig. Die Migrationsströme werden von den herrschenden Gruppierungen dorthin gelenkt, wo im Augenblick billige Arbeitskräfte gebraucht werden, für den Ersatz der Verluste.
Alle diese Neutronen werden im Verlaufe der Reaktion ausgeschüttet und halten sie am Laufen/verbreiten sie.
Die Kettenreaktion wird nicht aus einem einheitlichen Zentrum gelenkt. Sie ist selbst erhaltend durch die physikalischen Zerfallsgesetze.
Die Halbwertszeit als strategischer Horizont
Die Frage, welche gewöhnlich bezüglich dieses Krieges gestellt wird – wer wird siegen? – ist nicht korrekt, weil sie das Vorhandensein von Subjekten mit langfristigen Zielen voraussetzt. Korrekt wäre es, anders zu fragen: wer hat die größere Halbwertszeit?
Das RF-Isotop hat die größere Anfangsmasse – Territorium, Ressourcenbasis, mögliches Atomwaffen-Potential (das ist nicht genau) und dementsprechend die größeren Zerfalls-Trägheit. Es kann in der gegenwärtigen Form länger existieren.
Aber die Instabilität verschwindet nicht einfach: sie reichert sich intern an, in Form der Struktur-Degradation der Institutionen, der Vernichtung des menschlichen Kapitals, der zunehmenden Abhängigkeit von äußeren „Krücken“.
Das ukrainische Isotop ist leichter und reaktionärer. Es verliert schnell an Masse: Bevölkerung, Industrie, Infrastruktur, aber dieser Zerfall wird teilweise kompensiert durch äußere Unterstützung: durch westliche Transfers, welche eine Funktion erfüllen, die einer Neutronenbestrahlung gleichkommt, welche die Teilungs-Reaktion künstlich erhält.
Beide Varianten führen zum gleichen Finale: dem Übergang in einen stabileren Zustand. Was das genau für eine Stabilität sein wird, ist eine Frage der Konfiguration der Bruchstücke nach dem nächsten Teilungsakt. (sic! – d.Ü.)
Was bleibt invariant?
Bei beliebigem Ausgang bleibt nur eines invariant: die herrschenden Gruppierungen zu beiden Seiten sichern sich einen Ausstieg aus der Reaktion unter Erhalt ihrer Vermögen.
Das ist kein Zynismus, sondern Physik. (? – d.Ü.)
Instabile Isotope zerfallen, aber die Elementarteilchen verschwinden nirgendwohin. Sie gruppieren sich einfach in eine neue Konfiguration um.
Staaten, so sagt man uns, führen Krieg gegeneinander. Eliten sind, näher betrachtet, in einem einheitlichen Raum – finanziell, off-shore-, familiär – tätig.
Der Krieg trennt die Völker. Der Zerfall konsolidiert jene, welche dessen Logik zu lesen verstehen.
Die Leute können einem in diesem Schema wirklich leid tun. Nicht weil sie eine Ressource sind, obwohl das funktionell genau so ist.
Sondern weil sie die einzigen sind, welche ernsthaft an den Staat als Subjekt glauben. Und für diesen Glauben bezahlen sie am teuersten – mit ihren Leben.“
Original-Quelle: https://t.me/polkovnikKurtz/75434, https://t.me/polkovnikKurtz/75435, https://t.me/polkovnikKurtz/75436 – Übersetzung: Hans Ludwig, 8.7.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Ein schöne Erzählung, nicht wahr? Zu schön um wahr zu sein, oder?
Zu glatt fügt sich da alles zusammen… in bestimmten Interessen… klar, jedes Gleichnis ‚hinkt’… vor allem, wenn noch selektive Sichtweisen hinzukommen, oder Kernzerfall und Kettenreaktion munter durcheinandergewürfelt werden.
Aber entgegen den Behauptungen des unbekannten (insularen?) Autors gibt es durchaus konkrete Vorteilsnehmer dieser Prozesse.
Und wir haben es beim Zerfall der UdSSR keinesfalls mit einem natürlichen Vorgang wie dem Kernzerfall zu tun, (der übrigens auch einen äußeren energetischen Anstoß braucht, um in Gang zu kommen, zumindest wenn ein 70 Jahre lang stabiler Kern gespalten werden soll) sondern mit einem gestalteten, gelenkten Prozeß.
Und genau die Vorteilsnehmer – qui bono? – werden uns zu den Verursachern, Lenkern und den wahren Vorgängen führen…
Das Bild vom Kernzerfall ist allzu verführerisch, und es wird vieles im Text „logisch“ dafür „zurechtgebogen“… denn es soll uns davon abhalten, bestimmte unbequeme Fragen zu stellen.
Zum Beispiel, warum fast jeder Staat weltweit seit 3 – 4 Jahrzehnten Im Auftrag der transnationalen Konzerne, Banken und Fonds zielgerichtet zu einer Firma umgebaut wird? Also ein allgemeiner Trend ist das, keine „Bruchstück-Spezifik“…
Denn wir erinnern uns an DUNS-Nummern und UPIK, an Agenturen statt Ämter, an den rigorosen Sozialabbau (Zeitarbeit, 1-Euro-Jobs), an die offene Mißachtung der Menschenrechte der Arbeitslosen (Beschnitt des Existenzminimums), die zunehmende soziale Ungleichheit durch die brutale Umverteilung aller Vermögen zugunsten der Superreichen, und vieles andere in diesem Zusammenhang. (großteils hier auf bb nachlesbar)
Oder die Frage, warum die EINE Ideologie – die der Vergötterung des Reichtums – überall als Staatsideologie eingeführt wurde, ohne dies zu benennen, während alle anderen Ideologien mit allen demokratischen (und sonstigen) Mitteln bekämpft und kleingemacht werden?
Oder die Frage, warum den nicht demokratisch legitimierten EU-Bürokraten unglaublich teure Entscheidungsgewalten übergeben werden, während die Bevölkerungen der Länder keinerlei Einflußmöglichkeit darauf haben?
Und warum es keinerlei wirksame Kontroll-Mechanismen über deren Tätigkeit (oder Untätigkeit?) gibt?
Klar, in der „Logik“ der Reichen kann es höchstens Mitleid erregen, wenn „die Leute-Ressource“ als niedere Wesen behandelt und „end-verwendet“ werden. Es ist halt nicht unsere Logik, die hier den Tenor bestimmt…
Dementsprechend sind auch die Aussagen zu den beiden sehr unterschiedlichen Rest-Gebilden der UdSSR sehr sorgfältig zu prüfen… aber das kann wohl inzwischen hier auf bb jede/r selbst recht gut.
Sollten Fragen offen bleiben, bitte im Kom stellen.
Eines sollte klar sein, weil anhand praktischer Beispiele (von Beresowski bis Minz, von Pintschuk bis Kolomojski) belegbar: keinem der fremdgelenkten „Oligarchen“, weder der RF noch des Ukro-Regimes, wird am Ende erlaubt werden, ihren ergaunerten ‚Reichtum‘ zu behalten…
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Noch ein aktueller Denkstupser: an diesem Montag wurde die größte Erdöl-Raffinerei der RF in Omsk (Sibirien) mit mindestens 2 Drohnen (2 Brandstellen) angegriffen; die Entfernung zum U-Land beträgt 2500 km!!!
Die Dinger flogen also garantiert nicht vom U-Land aus… RF? Mittelasien? Kasachstan?
Folgen?
Geo Poll… 3
Wir hatten schon kluge Überlegungen des aserbaidzhanischen Politologen kennengelernt, hier nun eine weitere Portion… – LH, 6. Juli 2026
Meinung Prof. Askerchanow 260702+06
1.
„Bin mit dem Prof. Jewstafjew einverstanden, aber es gibt ein prinzipielles Moment.
(Bezug: Telegram – Der Professor schaut in die Welt. Anonymer Autorenkanal von Dmitrij Jewstafjew: Nun, eigentlich ist die Entwicklung der Situation in der EU hin zur totalitären Gesellschaft völlig logisch. Daher bin ich keinesfalls verwundert. Und der Aufbau einer totalitären Gesellschaft hat seine eigene Logik. Und, so ist es historisch schon üblich, in erster Linie zeigt sich diese Logik in Beerdenien…)
Na gut, und was hierzulande los ist, sieht jede/r selbst… – d.Ü.
Aus meiner Sicht fehlt heute in der EU das wichtigste – die passionarische soziale Basis. Das weimarische Deutschland war eine Gesellschaft eines ganz anderen Typus. Das war eine Generation, die durch den Fleischwolf des Ersten Weltkrieges gegangen war. Millionen Männer wußten, was ein Schützengraben ist, was Tod ist, Disziplin, Kampfes-Bruderschaft und die Bereitschaft, sich für eine Idee aufzuopfern. Sie waren nicht einfach Bürger, sie waren Leute des Krieges, welche man nicht mit Verbraucher-Losungen überreden konnte. Sie brauchten einen Sinn, ein Ziel und das Gefühl einer historischen Mission. (bitte lies dazu die Bücher von Erich Maria Remarque! – d.Ü.)
Genau deshalb konnte man damals große ideologische Projekte bauen. Die Leute waren bereit, Mangel zu erdulden, sich zu mobilisieren, für den Staat zu arbeiten, zu kämpfen und zu glauben, daß sie eine neue Zukunft erschaffen. Die nationale Erniedrigung, die Wirtschaftskrise und die Erinnerung an den Krieg haben diese ‚Nachfrage‘ nur verstärkt.
Das moderne Europa (gemeint ist vor allem die EU – d.Ü.) ist das ganze Gegenteil.
Das ist eine Verbraucher-Gesellschaft von Individualisten, und komfortgewohnt, wie sie in den Jahrzehnten der Globalisierung erwachsen ist. Sie ist atomisiert, altert demographisch und besteht aus einer Vielzahl von kulturellen und ethnischen Gruppen, die vorwiegend kein gemeinsames Geschichtsgedächtnis und keine einheitliche Identität haben.
Hier dominiert nicht das Pflichtbewußtsein, sondern ein Kult des persönlichen Wohlergehens, und nicht die kollektive Mission, sondern die Verteidigung des eigenen Lebensniveaus.
Deshalb wird es nicht gelingen, die politischen Technologien der 1930er Jahre mechanisch zu wiederholen. Man kann die Symbolik, die Rhetorik, die Institutionen und sogar die außerordentlichen Maßnahmen kopieren, aber es ist unmöglich das wichtigste wiederherzustellen – eine Gesellschaft, die bereit ist zu leben und zu sterben für eine große Idee.
Und ohne dies sind beliebige Versuche, ein „neues Europa“ aufzubauen, dem Risiko unterworfen, nur ein politischer Spektakel zu bleiben.
Dabei würde ich ein kleines Hintertürchen lassen: die EU-Eliten können versuchen, eine solche Passionarität künstlich zu erschaffen, durch einen langanhaltenden äußeren Konflikt, eine wirtschaftliche Mobilisierung und das Gefühl einer existentiellen Bedrohung.
Aber das wird schon kein natürliches Produkt der Gesellschaft sein wie nach dem Ersten Weltkrieg, sondern eine lenkbare Technologie mit einem viel weniger vorhersehbaren Ergebnis.
Mehr noch, ein solches Produkt wird leicht außer Kontrolle geraten, und die Folgen werden für dessen Konstrukteure höchst traurig sein
Originalquelle: t.me/KamilAskerkhanov/5671; Übersetzung Hans Ludwig, 5. Juli 2026
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2.
Erschaffen die Banker eine Allianz für die Finanzierung des Krieges oder ihre eigene Private Militär-Organisation (PMO)?
Derweil die Aufmerksamkeit den Militär-Budgets der Nato-Länder gewidmet ist, wird parallel eine viel interessantere Konstruktion geformt: eine internationale Finanz-Infrastruktur für die langfristige Kreditierung des ‚Verteidigungs‘-Bereiches.
Am 2. Juli hat Kanada verkündet, daß auf dem bevorstehenden Nato-Treffen in der Türkei etwa zehn Gründungsmitglieder einer neuen „Bank für Verteidigung, Sicherheit und Stabilität“ (DSRB) vorgestellt werden.
Als Initiator des Projektes tritt der Premierminister Kanadas Mark Karr nie auf, der die Idee der Schaffung einer Finanz-Allianz der „Mittelmächte“ unter den Bedingungen der zügig fragmentierenden Weltordnung vorantreibt.
Nach den Worten von Kanadas Hauptverhandlungsführerin Isabell You Don ist die Aufgabe der neuen Institution die Akquisition von 100 Mrd. Pfund Sterling (ca. 133 Mrd.$) günstiger Finanzierungen für die Verteidigungsprojekte der Verbündeten.
Im Wesen geht es um die Schaffung einer ähnlichen internationalen Bank für Entwicklung, nur daß diese nicht auf Infrastruktur oder Industrie gerichtet ist, sondern auf Sicherheit und Militärprogramme.
Bisher ist als einziger offizieller Staatspartner Luxemburg dabei, welches zum europäischen Stabsquartier der DSRB wird. Südkorea denkt über einen Beitritt nach, Beerdenien wird als Beobachter mitmachen, Italien, Spanien, Türkei, Belgien und Ukraine prüfen die Parameter des Projektes.
Interessant ist etwas anderes. Großbritannien hat es noch nicht eilig einzusteigen, und ohne Länder mit dem höchsten Kreditrating AAA bleibt das Projekt dem Risiko ausgesetzt, mit ernsten Problemen bei der Heranziehung günstigen Kapitals konfrontiert zu werden.
Nicht zufällig hat „Reuters“ diese Frage als Hauptrisiko der ganzen Initiative benannt.
Nicht weniger kennzeichnend ist das Verzeichnis der Privat-Teilnehmer. Im Projekt sind die großen Weltbanken eingebunden: JPMorgan, Deutsche Bank, Commerzbank, ING, und auch die führenden kanadischen Finanzinstitutionen – RBC, BMO, CIBC, National Bank of Canada, Scotiabank und TD Bank.
Und genau hier taucht die entscheidende Frage auf.
Wenn die Nato-Länder auch ohnedies eigene Kriegsbudgets haben und die Möglichkeit, Staatsschulden aufzunehmen sowie Zugang zu den größten Finanzmärkten und die Unterstützung der Zentralbanken – wozu muß dann eine gesonderte internationale Bank geschaffen werden, die ausschließlich auf den militärischen Bereich spezialisiert ist?
Die Version, daß dies nur für die Finanzierung der Armeen der Nato-Länder gebraucht wird, sieht nicht sehr überzeugend aus. Denn dafür existiert ja bereits die gesamte erforderlichen Finanz-Infrastruktur.
Viel interessanter ist eine andere Vermutung.
Wenn die größten privaten Finanzgruppen tatsächlich die entscheidenden Teilhaber an der neuen Institution werden, dann sind sie gewiß nicht an Wohltätigkeit interessiert.
Das Kapital finanziert immer nur das, was in der Folge seine Interessen vertritt und politische Dividenden bringt.
Und dann taucht die folgende Frage auf:
wird hier nicht die Finanzbasis für die Entstehung eines globalen übernationalen Privaten Militär-Konzerns geschaffen?
Nicht die Armeen eines beliebigen Staates, sondern ein Machtinstrument, das dort wirken kann, wo der Einsatz nationaler Streitkräfte unmöglich ist oder politisch unerwünscht.
Unter den Bedingungen des Zerfalls der früheren Weltordnung könnten genau solche Strukturen am meisten gefragt sein…
Zweifellos ist das heute nur ein Hypothese. Allerdings zwingt die Logik der Vorgänge einfach dazu, solche Fragen zu stellen.
Und hier entsteht ein historisches Paradoxon.
Die Banker haben im Verlaufe der Jahrhunderte vor allem den Bonapartismus gefürchtet – das Erscheinen einer eigenständigen militärisch-politischen Kraft, welche nicht mehr vom Finanzkapital abhängig ist und diesem seinen Willen diktiert.
Genau deshalb hat das Großkapital es stets vorgezogen, die Staaten (oder deren Regenten – d.Ü.) zu kontrollieren und nicht unabhängige Streitkräfte zu erschaffen.
Aber wenn DSRB tatsächlich nicht nur eine Bank, sondern das Finanzfundament einer Transnationalen Militärstruktur wird, dann ergibt sich ein interessantes Bild: die Finanzeliten selbst beginnen, das zu erschaffen, was sie historisch stets mehr als alles gefürchtet hatten.
Möglicherweise ist das nur ein neuer Mechanismus zur Kreditierung der Wehrtechnik-Industrie. (oder des U-Regimes – d.Ü.)
Aber möglich ist auch, daß wir die ersten Schritte zur Erschaffung einer neuen Macht-Architektur des globalen Kapitals beobachten, wo eine transnationale Bank nicht nur Finanzinstitution, sondern Basis für die Entstehung einer eigenen Armee der Transnationalen Eliten wird.
Originalquelle: t.me/KamilAskerkhanov/5686; Übersetzung Hans Ludwig, 6. Juli 2026
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Anmerkung des Übersetzers:
Freilich sind wir das schon gewohnt, daß man sich im Westen mit verlogenen „schönen Phrasen“ (‚Verteidigung‘ statt Aggression und Krieg, ‚Sicherheit‘ statt Besatzung und Unterdrückung, ‚Stabilität‘ statt Dominanz bzw. Hilflosigkeit der Unterdrückten) abdeckt, damit nicht gleich der kriegerisch-brutale Charakter der jeweiligen Maßnahmen erkennbar ist… Bitte also beim Lesen die jeweiligen ‚Tarnbegriffe‘ durch das ersetzen, was wirklich gemeint ist…
Denn jede/r sollte sich zu jedem Zeitpunkt anhand der bisherigen Handlungen des weltweit einzigen Kriegsblocks über dessen Charakter und Ziele im Klaren sein.
Und jener Mark K. war Chef der Bank von England und der kanadischen ZB, ist also klar ein Mann der Finanzinternationale…
Setzen wir diese beiden Fakten zusammen, erhalten wir als Ergebnis den offensichtlichen Versuch der Finintern, sich eine eigene transnationale, von staatlichen Einschränkungen (HLKO, Genfer Konvention usw.) unabhängige Privatarmee zu erschaffen, welche den Machterhalt des Transnationalen Großkapitals (Konzerne, Banken und Fonds) sichern und deren Interessen ggf. auch mit militärischer Gewalt weltweit durchsetzen kann.
Gleichzeitig denken wir bitte an den sich schnell verändernden Charakter der militärischen Auseinandersetzungen (Drohnen-Schwärme, Mittel- und Langstrecken-Raketen, gleiches als Hyperschall-Raketen, rechnergestützte Vorbereitung und Durchführung militärischer Operationen, Satellitendaten-Nutzung für Aufklärung und Zielerfassung usw. usf.) sowie an die immensen Verbreitungs-Möglichkeiten jeglicher Lügen-Nachrichten, unaufklärbarer Aktionen unter falscher Flagge, massiver Medien-Kampagnen zur Beeinflussung der Massen und der ‚Eliten‘ in beliebiger Richtung und andere ‚erlebte‘ Ereignisse, so ergibt sich ein ziemlich gruseliges Bild einer wenig lebenswerten Zukunft, welche uns allen von den realen Machthabern der zerfallenden Strukturen der Jetzt-Zeit offeriert wird.
Ob (und wann) diese begreifen werden, daß sie selbst nur wenige Jahre später, nachdem die letzten denkenden Menschen vernichtet wurden, ebenfalls diese Welt verlassen werden, weil sie jene (AI/KI-/Roboter-)Geister, die sie riefen, nicht mehr loswerden?
Haben sie nie Goethes „Zauberlehrling“ gelesen?
Unfeine Charakterzüge
Hatten wir kürzlich die Charakter-Definitionen betrachtet und die positiven Charakterzüge aufgelistet, so ist heute die – aus welchem Grund auch immer – viel längere Liste der negativen Charaktereigenschaften dran.
Hans Ludwig, Anfang Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Nein, es sei nicht dazu aufgefordert, alle diese „Weisheiten“ gläubig hinzunehmen, dazu kennt ihr mich wohl schon gut genug; ihr wißt ja:
Glaube niemandem, prüfe alles selbst und nimm nur das an, wovon du wirklich überzeugt bist.
Insofern hoffe ich – wie gewohnt – auf eure kritische Rezeption und Verarbeitung meiner Darlegungen…
Und hier die lange Liste:
1. Wechselhaftigkeit
2. Unterwürfigkeit
3. unverschämte Dreistigkeit
4. Abgehetztheit, Eingeschüchtertheit
5. Eifersucht
6. Unfreundlichkeit
7. Kümmernis, Niedergeschlagenheit
8. Verachtung, Geringschätzung
9. Verstoßenheit, Ausgestoßenheit
10. Gemeinheit
11. Frechheit, Unverschämtheit
12. Überlegenheit
13. Nörgelsucht, Tadelsucht
14. Rachsucht, nachtragend sein
15. Schüchternheit, Verlegenheit
16. Aggressivität
17. Sorglosigkeit, Leichtsinn
18. Todessucht
19. Mißhelligkeit, Ablehnung
20. Unnachgiebigkeit, Unversöhnlichkeit
21. Entfremdung, Zurückgezogenheit
22. Zerstreutheit
23. Prüderei, Geziertheit
24. Initiativlosigkeit
25. Schmeichelei, Speichelleckerei
26. Niedergeschlagenheit, Verwirrtheit
27. Ängstlichkeit, Scheu
28. Seelenschmerz
29. Nichtfriedvollheit
30. Feigheit
31. Mißtrauen
32. Aufgeregtheit
33. Grausamkeit
34. Streitsucht
35. Unbefriedigtheit
36. Verlassenheit
37. Unehrlichkeit
38. Verführbarkeit, Verlockbarkeit
39. Besudelungssucht
40. Panikverbreitung
41. Schlauheit
42. Verurteilung
43. Opferrollen-Spiel
44. Vergewaltigungssucht
45. Verdächtigungssucht
46. Traurigkeit
47. Erniedrigtheit
48. Leichtsinnigkeit
49. Vertrauensseligkeit
50. Depressivität
51. Beneidungssucht
52. Starrsinn, Dickköpfigkeit
53. Untreue, Fremdgehen
54. Voreingenommenheit, starke Vorliebe
55. Erstarrung, Sprachlosigkeit
56. Wendigkeit
57. Schuldgefühle
58. Ruhmsucht
59. Besitzsucht, Eigentumssucht
60. Ergebenheit, Unterwürfigkeit
61. Machtsucht, Machtliebe
62. Selbstsicherheit, Dünkel
63. Liebedienerei
64. Niedertracht
65. Bosheit, Gehässigkeit
66. Grausamkeit
67. Mordlust
68. Eingeschüchtert sein
69. Charakterlosigkeit
70. Willenlosigkeit
71. Ärger, Verdruß
72. Kriecherei, Speichelleckerei
73. Gezwungenheit, Befangenheit
74. Großtuerei, Aufgeblasenheit, Hochmut
75. Unbarmherzigkeit
76. Hast, Überstürzung
77. Zügellosigkeit, Weichlichkeit
78. Ambitionen
79. Abhängigkeit
80. Unglaube
81. Abscheu, Widerwillen
82. Leichtsinn, Unernstheit
83. Haltlosigkeit
84. Ziellosigkeit
85. Überempfindlichkeit (gg. Beleidigung)
86. Ruhelosigkeit
87. Kriecherei
88. Rachsucht
89. Wut
90. Hartnäckigkeit, Widerspenstigkeit
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Soweit die „Vorgabe“ aus dem Netz.
Freilich gilt auch hier, daß es verschiedene Interpretationen der entsprechenden Charakterzüge gibt, und daß einiges im Wesen nicht ganz klar scheint.
Ebenso ist nach meiner Ansicht die vorgebliche Vollständigkeit ein wenig fraglich; mir fehlen z.B. Herzlosigkeit, Sittenlosigkeit, Unüberlegtheit und manch anderes…
Auch euch fällt da sicher noch einiges ein… aber wir wollen nicht kleinlich sein.
Denn auch hier geht es vor allem darum, seine eigenen Potentiale für Verbesserung auszuloten und sich dann zielgerichtet an die Selbsterziehung zu machen.
Also wie im Teil 1 gilt auch hier, offen und ehrlich sich selbst gegenüber diese Charakterzüge oder Ansätze dazu bei sich selbst zu erkennen und darüber nachzusinnen, in welchen Situationen und unter welchen Umständen sie sich gezeigt haben.
Und was sich daraus an Folgerungen für mögliche Veränderungen ergibt…
Und natürlich kann mensch diverse Fremdeinschätzungen in seine Charakteranalyse einbeziehen, ggf. auch nur einzelne Eigenschaften betreffend; aber bitte nicht wundern, wenn sie von der Selbsteinschätzung abweichen…
Nein, jener Eso-„Weisheit“, mensch habe ebensoviele gute wie negative Charakterzüge kann ich nichts abgewinnen; sie scheint mir an den Haaren herbeigezogen, denn echte Gründe für diese Aussage – außer einer sehr fraglichen „Ausgeglichenheit“ (zwischen Gott und Satan?) – kann ich keine erkennen.
Aber vielleicht seid ihr ja schlauer… 😉
Wünsche euch jedenfalls viel Erfolg und neue Einsichten, was euer Innenleben angeht…
😉
Das Märchen von der Waschmaschine
Autor: Michail Chasin (Original-Quelle von 2022 – Übersetzung Hans Ludwig)
Eine kleine Geschichte, welche das seit 40 Jahren wirkende Finanzsystem (nicht Wirtschaftssystem!) beschreibt…
LH, Anfang Juli 2026
Irgendein Mann kommt abends von der Arbeit nach Hause.
Das kann ein reicher Mann sein, der mit seinem Rolls Royce in sein Grundstück einfährt.
Das kann ein ärmerer Mann sein, aus der unteren Mittelklasse, der die Treppe zum 3. Stock des Mehrfamilienhauses emporsteigt.
Er öffnet die Tür zu seiner Wohnung, und auf der Schwelle erwartet ihn sein Eheweib.
Sie sagt: „Mein Teurer, wir haben eine Katastrophe.“ –
„Ist was mit den Kindern?“ fragt unser Held. –
„Mit den Kindern ist alles in Ordnung, aber …“
weiter wieder die Varianten:
– beim Reichen „… in meinen Ferrari ist so ein Idiot mit seinem Ford reingefahren.“
– beim Ärmeren „… unsere Waschmaschine ist kaputtgegangen.“
„Gott sei dank, das ist alles nicht kritisch. Wir essen jetzt zu Abend, ruhen uns aus, und morgen mit frischem Mut löse ich dein Problem.“ –
„Nein, nein, du hast nichts kapiert: ich habe morgen meine Freundinnen zu Gast, und da muß alles tip-top sein. Daher gehst du jetzt los und löst das Problem, und dann essen wir zu Abend.“ –
„Was willst du? Ich bin grad erst von der Arbeit zurück, ich bin müde, ich habe kein Geld dabei und die Bank macht in einer Viertelstunde zu…“ –
„Bist du das Familienoberhaupt oder nicht? Geh und kläre das.“
In 99% der Fälle gehen solche Diskussionen eindeutig aus.1
Und unser Held steht gleich darauf auf der Straße, kratzt sich am Kopf und sieht das Schild „Bank“.
Er geht in die Bank, ein Angestellter stürzt auf ihn zu und sagt den gewohnten Satz: „Womit kann ich ihnen dienen?“
Der Einfachheit halber weiter nur in der einen Variante:
„Ich brauche ganz dringend eine neue Waschmaschine.“ –
Und hier spricht der Bankangestellte einen Satz aus, den Sie in keiner Bank jemals hören werden:
„Verzeihung, wieviel können Sie uns pro Jahr bezahlen, damit dies nicht Ihr familiäres Budget überlastet?“
Unser erstaunter Held antwortet (im weiteren alle Zahlen fiktiv): „1000 Moneten pro Jahr.“
„Ausgezeichnet“, sagt der Bankangestellte, „die Waschmaschine kostet 5000 Moneten; wir machen jetzt einen Kreditvertrag und rufen im nächstgelegenen Partner-Laden an. Während wir den Kreditvertrag machen, schicken die schon die Waschmaschine zu Ihnen nach Haus und stellen sie auch gleich auf.
Allerdings verlangt unser Hauptaktionär, daß wir von jeder Monete, die wir an Kunden ausreichen, 20% Gewinn einnehmen. Aus diesem Grund sind wir bereit, Ihnen einen Kredit zu geben über die 5000 Moneten für 6 Jahre. Im ersten Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen, und in den nachfolgenden 5 Jahren jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung.
Das sind 3,7% Effektivzins. Ist das für Sie o.k.?“ –
„Natürlich!“ –
„Ausgezeichnet, wir machen den Kreditvertrag fertig…“
Der Hausfrieden ist gerettet.
Ein Jahr später kommt unser Held mit den 1000 Moneten zur Bank, um die Zinsen zu bezahlen.
Der Bankangestellt nimmt die Tausend Moneten und spricht:
„Wissen Sie, wir haben Wirtschaftskonjunktur, unsere Aktionäre haben beschlossen, nicht von jedem Kunden das Maximum einzunehmen, sondern den Geldfluß zu erhöhen. Deshalb sind sie jetzt auch mit 10% Gewinn zufrieden, und wir sind bereit, Ihnen einen Kredit über 10.000 Moneten zu gewähren, zu den gleichen Bedingungen: nach einem Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen und in den folgenden Jahren jeweils 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –
„Aber ich habe doch noch 5000 Moneten Kredit offen bei Ihnen.“ –
„Kein Problem, den alten Kredit tilgen Sie mit 5000 Moneten vom neuen, und von den restlichen 5000 kaufen Sie Ihrer Frau eine Geschirrspülmaschine.“ –
Erfreut unterschreibt unser Held den neuen Kredit und kauft der Frau die Geschirrspülmaschine.
Nach einem Jahr ist er mit weiteren 1000 Moneten Zinsen wieder da.
Der Angestellte nimmt das Geld und spricht:
„Wissen Sie, Sie sind ein idealer Kunde, Sie haben eine beeindruckende Kreditgeschichte, deshalb sind wir bereit, unseren Zinssatz nochmals zu halbieren, von 10 auf 5%, und bieten Ihnen einen Kredit über 20.000 Moneten an, zu denselben Konditionen: nach einem Jahr 1000 Moneten Zinsen und dann jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –
„Natürlich!“
Er nimmt die 20.000, mit 10.000 löst er den vorherigen Kredit ab, und von den restlichen 10.000 lebt seine Familie auf neuem Niveau.
Nach einem Jahr kommt er mit neuen 1000 Moneten Zinsen in die Bank.
Man nimmt ihm das Geld ab und eröffnet ihm:
„Wissen Sie, Sie haben unsere bankinterne Lotterie gewonnen, und nur Ihnen bieten wir einen Kredit zu 2,5% an, über 40.000 Moneten, zu den bekannten Konditionen – interessiert?“
– – –
Schaun wir uns das mal an. Unser Mann zahlt einen fixen Betrag, der sein Familien-Budget nicht überlastet. Sein Wohlstand wächst ständig…
Es gibt nur 2 Probleme: zum einen fällt (für die Bank) der Gewinn aus dem Kredit, und zum anderen wächst ständig die Schuld (beim Kunden).
Dazu die nackten Zahlen der offiziellen Statistik:
die offizielle Schuld der US-Haushalte betrug bis 1981 im Durchschnitt nicht mehr als 60% vom real verfügbaren Einkommen.
Zum Beginn der Krise 2008 waren es bereits über 130%.
Jetzt – 2022 – sind es etwa 120%.
Jeder kann aus eigenem Erleben bewerten, was es bedeutet, 60% zu bedienen oder 120%.
Weiter.
Der Leitzins der FED betrug im Jahre 1981 19% und fiel bis Dezember 2008 auf Null. Jetzt hebt man ihn an, aber bei 120% kann das nicht allzusehr getan werden, denn dann wird es unmöglich sein, die Kredite zu bedienen.
Und das führt direkt in die Pleite.
Daher sagt das Bankensystem der USA zu Trump: ‚Auf keinen Fall den Leitzins erhöhen.‘
Tramp antwortet: ‚Leute, die Kapitalrendite ist negativ, wir müssen den Leitzins erhöhen. Sonst gibt es keine Investitionen.‘
Und schließlich:
die Einnahmen des Finanzsektors betrugen 1939 vor dem sog. WK-2 etwa 5% (wovon?), sie wuchsen bis zum Jahr 2008 auf 70%.
Dieses System ist nicht lebensfähig, es kann nicht lange existieren…
…
Die Vitrine dieses Systems sieht hervorragend aus, solange man den Bedarf durch das Wachstum der Schulden erhöhen kann.
Aber:
Das real verfügbare Einkommen des durchschnittlichen US-Haushalts befindet sich heute – 2022 – auf dem Niveau des Jahres 1957 – alles darüber ist Schuldenwachstum…
– – – – – – –
1 „Der Wille des Mannes verhält sich zum Willen der Frau wie eine Fliege, die in den Honig gefallen ist, und wieder raus möchte.“ –
Positiv orientiert?
Zur Vorbereitung des 4. Teiles von ‚Ök oh no misch‘ kann – als Gedankenstütze für manche – ein zeitloser Artikel dienen, der sich mit den positiven Eigenschaften des menschlichen Charakters befaßte.
LH, 27. Juni 2026
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Charakter – 1
Weitgehend aus dem täglichen Sprachgebrauch verbannt ist dieses Wort, wie manche andere. Der einfache Mensch soll nicht darüber stolpern und vielleicht nachdenken, was es bedeuten könnte. Dabei war es mal einer der wichtigsten Begriffe, wenn es um den Menschen und seine dauerhafte Beschreibung geht…
Hans Ludwig, Mitte Juli 2025 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
„Charakter (grch.) ursprünglich ein eingegrabenes oder eingeprägtes Zeichen, daher Schriftzeichen, Titel, Würde, Stand. Dann das bleibende Gepräge, die dauernde Eigentümlichkeit eines Dinges; beim Menschen, auch bei Nationen, die selbsterworbene Eigentümlichkeit des gesamten Wollens, welches von Grundsätzen geleitet wird.“
(Meyers Handlexikon des allgemeinen Wissens, 4. Aufl., Leipzig 1888, Bd. 1, S. 262)
„Charakter (griech.) das seelisch-geistige Gefüge eines Menschen, auf das seine Handlungen und Verhaltensweisen zurückgeführt werden können und das sogar in seinen sachbedingten Leistungen und Schöpfungen als besondere Note zutage tritt. Der C. eines Menschen entwickelt sich auf mancherlei Umwegen, oft durch Krisen hindurch, und ist der Regel nach erst auf der Höhe des Lebens fertig ausgeprägt. Er ist das Ergebnis der ererbten Anlagen (angeborener C.) und der wirksamen Umwelteinflüsse, z.B. der gesellschaftlichen Lage, der Erlebnisse und Schicksale (erworbener C.). Zu den wirksamen Umweltweinflüssen gehört insbes. die Erziehung, die den C. eines Menschen, bes. eines jüngeren, in bestimmten Grenzen beeinflussen kann und die sich daher sinnvollerweise das Ziel der Charakterbildung, Charaktererziehung setzen darf. Auf den reiferen Entwicklungsstufen ist es bes. die Selbsterziehung, die den C. zu seiner vollen, folgerichtigen Entfaltung bringt. Im werthaften Sinne heißt C. die Wesensart eines Menschen, der Willensstärke, Festigkeit und Folgerichtigkeit beweist, der sich durch äußere Einflüsse und wechselnde Umstände von seinen Entschlüssen nicht abbringen läßt, und auf den daher Verlaß ist. …“
(Der kleine Brockhaus in 2 Bd., Wiesbaden 1953, Bd. 1 S. 193)
„Charakter (lat. griech. „Prägung“) m.
1. Gesamtheit der wesentlichen, relativ konstanten Eigenschaften (z.B. Willensstärke, Gerechtigkeitssinn, Feingefühl, Wahrheitsliebe bzw. die gegenteiligen Eigenschaften) der menschlichen Person, die ihre individuelle Eigenart, ihre spezifische Einstellung und Haltung zur Umwelt, bes. zu den Mitmenschen, bestimmen und ihre Handlungen in bestimmter Weise prägen. Der C. eines Menschen ist nicht unveränderlich, nicht „angeboren“ oder „ursprünglich“, sondern bildet und entwickelt sich im Prozeß der praktisch-gesellschaftlichen Tätigkeit und der Erziehung sowie der Selbsterziehung des Menschen. Die C.eigenschaften des menschlichen Individuums sind ihrem Inhalt und ihrer Tendenz nach wesentlich bestimmt von der Weltanschauung, Moral und Ideologie seiner Klasse. C. wird übertragen auch gebraucht zur Bezeichnung der Wesensmerkmale von Gegenständen.
2. Rang; Würde und Titel.
3. Schriftzug, Schriftart, s. auch Charaktere.“
(Meyers Neues Lexikon in 8 Bd., Leipzig 1962, Bd. 2 S. 224)
Da haben wir nun aus drei verschiedenen Zeiten und Gesellschaftssystemen jeweils die Definitionen, die zeigen, wie stark sich die Ansichten doch unterscheiden… oder verändern?
Und freilich lassen sich die einen oder anderen Aussagen diskutieren, wenn wir davon ausgehen, daß jede Seele heutzutage bei ihrer Inkarnation die Erfahrungen (und damit auch gewisse Prägungen, sprich Charakterzüge) von einigen tausend Leben als Anlage (!) mitbringt…
Aber das sei nur der 1. Denkstupser.
Interessanter wird es, wenn wir uns den Charakter-Eigenschaften widmen.
Denn da hat jede/r für sich Gelegenheit, vor sich selbst diese oder jene aufzufinden und sich damit zu beschäftigen, im Sinne der Selbsterkenntnis und Selbsterziehung.
Denn wenn „die Umstände“ den „reifen“ Menschen formen, wird es meist kriselig…
Und da wir alle gemeinsam in einer solchen stecken, wird es besonders wichtig…
Ja, welches sind nun die – laut weiser Weltnetz-Esoterik – wichtigsten positiven Charakter-Eigenschaften, von denen wir angeblich bei weitem nicht alle, sondern nur gut die Hälfte kennen?
Sie seien hier aufgelistet, untereinander, damit jede/r seine eigenen Bewertungen für sich oder andere (oder von anderen) ggf. danebenschreiben kann…
1. Beharrlichkeit
2. Weisheit
3. Sorgsamkeit / Sorgfalt
4. Hartnäckigkeit (zielgerichtet)
5. Ergebenheit
6. Enthusiasmus
7. Stolz (auf Selbsterreichtes/Selbstgeschaffenes)
8. Mitgefühl
9. Gerechtigkeit
10. Güte
11. Aktivität
12. Unvoreigenommenheit
13. Beständigkeit / Konstanz
14. Hoffnung / Zuversicht
15. Vertrauen
16. Ernsthaftigkeit
17. Ausdauer
18. Glaube
19. Nachgiebigkeit
20. Tadellosigkeit, Makellosigkeit
21. Freiheit
22. Anhänglichkeit
23. Verträglichkeit
24. Entschlossenheit
25. Bescheidenheit
26. Konzentriertheit
27. Unabhängigkeit
28. Gewissenhaftigkeit
29. Tatkraft, aus eigenem Antrieb
30. Zuverlässigkeit
31. Zärtlichkeit
32. Entzücktheit
33. Selbstvertrauen, Selbstsicherheit
34. Wißbegierde, Forschergeist
35. Solidarität
36. Konzentration
37. Selbstlosigkeit
38. Friedensliebe
39. Heftigkeit, Ungestüm
40. Freundlichkeit
41. Wohlwollen
42. Gerechtigkeit (heilige)
43. Treue
44. Hilfsbereitschaft
45. Gemeinschaftlichkeit
46. Durchsetzungsvermögen
47. Ehrlichkeit
48. Lebensliebe
Ja, nicht mit allen diesen Vorgaben kann ich mich in dieser Formulierung anfreunden; manches würde ich anders ausdrücken wollen.
Aber sei’s drum, so hab ich es im Netz gefunden und übersetzt…
Und es sei jeder/m selbst überlassen, über den Sinn und Inhalt des jeweiligen Punktes nachzusinnen und eigene positive Aussagen dazu zu formulieren…
😉
Angeblich fehlen noch 42 weitere positive Charakterzüge; jede/r kann ja eigene Ideen, die hier noch nicht erfaßt sind, hinzufügen.
Mir hat zum Beispiel die Offenheit gefehlt, ebenso die Sittlichkeit im weiten Sinne, d.h. die ethisch-sittliche Grundeinstellung, die ich beide für wichtig erachte; sie scheinen mir in den 48 obigen Punkten nicht zureichend erfaßt…
Zum Praktischen:
Jede/r, wer sich angesprochwn fühlt, ist aufgerufen, für sich selbst einen Charakter-Selbsttest durchzuführen und die aufgeführten Züge zu prüfen und den Grad der Erfüllung im eigenen „Ich“ zu suchen.
Angeblich – laut der weisen Weltnetz-Quelle – sollte jede/r über mindestens 29, besser 34 dieser Eigenschaften stabil verfügen… wieviele hast du für dich „gefunden“?
Ach, übrigens: es hat – wie im richtigen Leben – keinen Zweck, sich selbst zu belügen und sich Dinge anzuheften, die tatsächlich noch nicht oder nur in ersten embryonalen Stadien vorhanden sind.
Es sollten wirkliche Charaktereigenschaften sein, d.h. Wesenszüge, die für dich so klar, natürlich und selbstverständlich sind, daß du darüber nicht mehr nachdenken mußt…
Wer sich nicht sicher ist, kann ja auch ein Fremdbild in die Prüfung mit einbeziehen, d.h. sich (ohne die obige Liste) von einem guten Freund oder Freundin sich ehrlich jene positiven Charakterzüge benennen lassen, welche diese/r dir zubilligt.
Ja, es gibt nicht viele Menschen, die eine solche Fremdbewertung, so sie ehrlich erfolgt, aushalten – meist weicht sie nachdrücklich vom Selbstbild ab… oftt nach unten…
Soviel für heute. Ihr habt nun etwas Zeit für diesen ersten Positiv-Test…
Dann folgt Teil 2 mit den ’negativen‘ Zügen.
Splitter 2
Es gibt Tatsachen, die in den bei uns frei zugänglichen MVM einfach verschwiegen werden, weil sie für ‚uninteressant‘ befunden werden (oder nicht ins ‚offizielle Bild‘ passen). Manches findet sich in Ami-Quellen, anderes hier bei uns…
LH, 19. Juni 2026
1. Serge Love Roff hatte einen Artikel geschrieben für „politico EU“, der dann aber dort abgelehnt wurde (hier bei tass): hier einige Kernsätze daraus.
„Wir nehmen die EU als einen an der Niederlage der RF interessierten Konfliktteilnehmer wahr, und die EUler positionieren sich ganz offen auch so. Dementsprechend kann der Dialog mit der EU nicht so aufgebaut werden, als ob sie unbeteiligter dritter Beobachter wäre.“ – „Für einen inhaltsreichen Dialog ist das Vertrauen wiederherzustellen, das durch die antirußländischen Handlungen des Westens und der EU als dessen Bestandteil in der Epoche nach dem ‚Kalten Krieg‘ zerstört wurde.“
Kein Wunder, daß jenes Organ der ‚tiefen Macht‘ der EU sowas nicht drucken will…
2. Polit-Professor Dmitri Jewstafjew: „Wir müssen aufhören, den Begriff ‚hybrider Krieg‘ zu verwenden. Dies ist schon kein ‚hybrider Krieg‘ mehr, sondern ein direkter militärischer Konflikt Rußlands mit einem Teil der Nato-Länder – vor allem mit der BRD, UK und FRA. Diese Länder müssen absolut klar als unsere militärischen Gegner verkündet werden. Diese verschämte Formulierung vom ‚hybriden Krieg‘ verdunkelt nur das Wesen des Vorgangs. … Man muß sie offiziell als Kriegsteilnehmer definieren – mit allen daraus entstehenden Folgen. … Die Entscheidung zur Übergabe weitreichender Waffen an das U-Regime ist bereits getroffen und fixiert. Das heißt, nicht die RF tut den 1.Schritt zur Eskalation des großen Europäischen Krieges – dieser Schritt ist bereits getan. Das ist schon ein anderer Status das Konflikts.“ (Quelle)
Vom selben Autor hier dessen Analyse der aktuellen Lage im U-Konflikt…
3. Die ZBR hat den Leitzins von 14,5% auf 14,25% mikroskopisch gesenkt, weil WWP das gefordert hatte; eine Wirkung auf die Wirtschaft ist dadurch nicht zu erwarten.
Wer sich für das Wirtschaftsmodell der RF interessiert, findet hier klare Bilder… (bei Interesse folgt Übersetzung)
4. Wir hatten über die Rolle der Bildung nachgedacht; hier nun die Zahlen für die RF, welcher – siehe voriger Punkt – in den 90er Jahren ein reines Rohstoff-Wirtschaftsmodell aufgezwungen wurde:
– etwa 60% der Schüler in der RF gehen nach der 9. Klasse in ein College oder Technikum und erlernen einen Beruf; von ihnen kommen nur 7% später zum Studium;
– von den 11.-Klässlern (Abitur) treten ca. 70% sofort ein Hoch-/Fachschul-Studium an, weitere 18% gehen in Colleges und Technikums, 10% leisten ihren Wehrdienst ab u.a. (Quelle1, Quelle 2)
5. Nach der gestrigen Begeisterung über bald drastisch sinkende Ölpreise , die moderaten Regeln für die Horm-Passage und die angeblichen Milliardenzahlungen der Emirate an die IRI ist nun angesichts der fortgesetzten Aggression der Zionisten im Libanon jene See-Straße wieder geschlossen – das abgekartete ‚Spiel‘ der Aggressoren mit dem Iran (und der Weltwirtschaft) wird also weitergehen… (oh du pöser VTler!) – etwa gezweifelt?
6. Der Bitcoin wird laut JP Morgan angeblich schon seit 5 Monaten unter seinen „Mining-Kosten“ gehandelt, was uns sagt, daß ein ehrlicher Bitcoin-Miner längst ausgestiegen sein müßte – oder daß diejenigen, die weiter „minen“, irgendwie betrügen müssen…
7. Leise wird ab und zu ein Murmeln hörbar: die „Süddeutsche“ hat unter Berufung auf das ifo-Institut von ‚Käpt’n Ahab‘ etwa 34 Mrd.€ als Folgekosten der US-/IL-Aggression gegen die IRI für unser Land beschrieben; dies gilt aber nur, weil „unsere“ Verwalter sich aus ‚politischen Gründen‘ gegen die günstigen RF-Energieträger entschieden haben – macht nunmehr seit März über 400 Euronen pro Bürge aus…
Wem wollen wir danken? Und wie?
Apropos: selbiges Institut ist Mitautor eines EU-Rapports, der Reichensteuern, höhere Erbschaftssteuern und eine Austrittssteuer aus der EU fordert – sonst keine Ideen mehr?
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RF im Aufbruch?
So wie nachfolgend beschrieben, wünscht sich die RF-Bevölkerung, daß es so sei. Vieles stimmt sicher auch.
Aber teilweise sieht die Wirklichkeit etwas anders aus.
LH, 18. Juni 2026
Autor: Jurij Barantschik
„So, und jetzt laßt uns mal tagträumen, daß unsere Machthaber sich endlich entschlossen haben, mit ihrem Volk von Mensch zu Mensch zu sprechen.
Nicht von oben herunter, nicht in Bürosprache, sondern wie es ist – als ob wir gleichberechtigt an einem Tisch säßen und alles mal sortieren würden.
Seht, wie das aussehen könnte, nach meiner Ansicht, wenn man die formale Sprache im Gespräch mit dem Volk mal entschieden abstellt:
„Verehrte Mitbürger,
Wir verstehen das: der Krieg hat sich hingezogen. Wir verstehen: ihr seid der unklaren Neuigkeiten müde, über eine Front, die im Wesentlichen steht, über die Preissteigerungen, über die Unbestimmtheit und die immer größere Zahl von Verboten.
Wir verstehen: ihr wollt Klarheit – wann wird das zu Ende sein, womit wird es enden und um welchen Preis.
Aber wir können euch keine einfachen Antworten geben, weil es sie nicht gibt.
Wir können euch keinen schnellen Sieg versprechen, weil das eine Lüge wäre.
Wir können nicht die Einzelheiten unserer Strategie offenlegen, weil der Gegner die gleichen Quellen liest wie ihr.
Darum folgt hier das, was wir euch ehrlich sagen können.
Erstens. Dieser Krieg ist nicht von uns gewählt. Wir haben 20 Jahre lang versucht, uns über eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa zu vereinbaren, mit den USA, der Nato und der EU.
Man hört uns einfach nicht zu.
Sie waren der Meinung, daß wir bereits verloren haben.
Deshalb haben wir begonnen zu handeln.
Und es gibt kein zurück – hinter uns ist nicht nur der Donbaß, sondern das Recht Rußlands, als souveräner Staat zu existieren.
Zweitens. Wir planen keine Total-Mobilisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Denn ein totaler Krieg wäre die Zerstörung des Landes, welches wir verteidigen.
Unsere Aufgabe ist es nicht, für einen taktischen Vorteil unsere Zukunft zu verbrennen, sondern eine Balance zwischen der Verteidigung und der Entwicklung zu finden.
Ja, das ist schwierig. Ja, das geht langsam. Aber es ist die einzige Methode, Rußland für unsere Kinder zu erhalten.
Drittens. Wir wissen, daß die offizielle Rhetorik euch oft als abgehoben und lebensfern erscheint. Das kommt nicht daher, daß wir keine Probleme sehen.
Das kommt daher, weil unsere Arbeit nicht das Erörtern von Ängsten ist, sondern das Gewährleisten von Stabilität.
Wenn wir sagen „wir haben alles unter Kontrolle“, dann ist damit nicht gemeint, daß es keine Probleme gäbe. Wir meinen damit, daß wir die Ressourcen, die Ziele und den Plan haben, die wir umsetzen.
Viertens. Wir wollen keinen ewigen Konflikt. Aber wir werden kein Einfrieren und keinen verlogenen „Frieden“ akzeptieren, welcher nur zur Stärkung unserer Feinde und zum vollwertigen Einfall der Nato in die Ukraine führen wird, und in 3 – 4 Jahren zu einem neuen, noch grausameren Krieg.
Wir sind bereit zu Verhandlungen, aber nur von einer Position der Stärke aus und nur mit denen, die bereit sind, unsere Interessen zu berücksichtigen. Solange dies nicht gegeben ist, werden wir kämpfen.
Nicht für die Vernichtung der Ukraine, sondern für die Schaffung der Bedingungen für einen stabilen Frieden.
Fünftens. Wir hören eure Erregung und eure Müdigkeit. Aber heute gibt es keine Alternative zu dem Kurs, den wir gewählt haben. Ein Wechsel der Strategie mitten im Konflikt ist eine Niederlage. Das Zeigen von Schwächen ist die Niederlage. Ein Wechsel der Rhetorik ohne Wechsel der Fakten ist Selbstbetrug.
Wir werden mit euch ehrlich reden, aber wir werden nicht das sagen, was ihr hören wollt, wenn dies nicht der Realität entspricht.
Und zu guter Letzt. Wir glauben an unser Volk. Wir wissen, daß unsere Kraft in eurer Fähigkeit zu dulden, zu arbeiten und zu glauben liegt, sogar wenn es keine Garantien gibt.
Das ist keine Trägheit, das ist Standfestigkeit. Und sie hat schon mehrmals Rußland gerettet. Sie wird es auch diesmal retten.
Wir sind ein Land. Wir sind eine Armee. Wir sind ein Volk.
Alles andere lösen wir gemeinsam.
Laßt uns arbeiten, Brüder.“
(Quelle) – Übersetzung Hans Ludwig (LH) 18. Juni 2026
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Anmerkung des Übersetzers:
Wem kommt dieses „alternativlos“ bekannt vor?
Was wäre bezüglich der RF zu ergänzen?
Während die einen ihr Leben riskieren, lassen es sich die anderen gut gehen, auf Kosten ersterer.
Das Land wird ausgeraubt, auch jetzt schon: alljährlich sind es über Dreihundert Milliarden Tollars, welche auf unterschiedlichsten Wegen für private Zwecke herausgeschafft werden, die Zahl der Tollar-Multi-Millionäre und -Milliardäre nimmt genauso stetig zu, wie im Westen.
Der hemmungslose Egoismus derjenigen, die Zugang zu den Fleischtöpfen des Staatshaushaltes haben, sorgt für eine Gesellschaft, die es eigentlich schon lange zerreißen müßte: stellt euch vor, wir würden heute – parallel zu all den hiesigen, ebenfalls kaum noch aushaltbaren Verhältnissen – noch in einem mehrjährigen militärischen Konflikt stecken…
Aber wir sind ja auch keine Rußländler…
Apropos ‚wir‘: was ist mit unseren Vortänzern?
Wie würden die sich wohl an „ihr“ Volk wenden, wenn sie plötzlich – in einem unverständlichen Anfall von Wahrheitsliebe – den Menschen sagen würden, wie es wirklich steht und was uns in den kommenden Monaten erwartet?
Wer’s wissen will, der kann sich hier (ab 2.Absatz) und hier (ab 3. Absatz) Denkanregungen holen…
Und noch ein Denkstupser der Sonderklasse: „in Österreich verachtet, in Frankreich obdachlos, in Russland zu Hause“ – wer mag das wohl sein?
Und warum ist es so, wie die Person erzählt?
P.S. wer sich dafür interessiert, wie er bestellte Lügengeschichten von Ereignis-Berichten unterscheiden kann, der sehe nach, wer in welchem Ton und mit welcher Intensität da wessen Interessen ausposaunt; hier dazu ein Hinweis.
Denn es sind TÄGLICH hunderte (von 150 bis 650) Ukro-Drohnen, die in das russische Hinterland auf vorwiegend zivile Ziele losgeschickt werden; der größte Teil davon wird regelmäßig abgeschossen, und von den wenigen ‚Durchgekommenen‘ werden die angerichteten Schäden breitgetreten…
P.P.S. bitte die Stellungnahme der gestrigen FED-Sitzung, die entgegen allen Erwartungen den US-Leitzins unverändert gelassen hatte, aufmerksam lesen, auch zwischen den Zeilen…
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Geo Pol … 2
Klar, Meinungen sind in der Geopolitik breit gesät, wobei nur wenige von Fachleuten stammen… hier nachfolgend ein weiterer Beitrag des aserbaidzhanischen Politik-Profs.
LH, 11. Juni 2026
Meinung – Kjamil Askerchanow – 260605
Die Kriege um die Korridore: Süd-Kaukasus
Die letzten Ereignisse rund um Aserbaidzhan beginnen, sich in ein sehr interessantes Mosaik zusammenzufügen. Zuerst veröffentlicht CNN einen Beitrag darüber, daß während des Krieges mit dem Iran die Armee Israels das Territorium Aserbaidzhans angeblich genutzt habe, um dort Aufklärungs- und Sondereinheiten zu placieren. Danach erscheint die Nachricht über den Tod von 5 Bürgern Aserbaidzhans im Ergebnis des Angriffs auf Schiffe im Asowschen Meer.
Praktisch gleichzeitig hat die britische Firma BP den operativen Betrieb der wichtigen Export-Rohrleitungen der staatlichen SOCAR übergeben. Jedes Ereignis einzeln kann man mit zufälligen Zusammentreffen erklären. Aber wenn man sie als Elemente eines Gesamtprozesses ansieht, dann entsteht ein viel interessanteres Bild.
Wir hatten schon mehrfach geschrieben, daß eine der strategischen Richtungen der letzten Jahre die energetische und logistische Einhegung der EU ist. Die Rede war nie nur vom Erdgas oder Erdöl. Es ging um die folgerichtige Kontrolle aller Land-, See- und energetischen Transportwege, die Europa mit den äußeren Ressourcenquellen verbinden.
Zuerst wurde die nördliche Verbindung über die „Nordstream“-Rohre zerstört. Danach begann die Destabilisierung in der ukrainischen Richtung. Anschließend wurden die Verbindungen durch das Rote Meer und den Bab-el-Mandeb angegriffen. Gleichzeitig wächst die Spannung rund um die Straße von Hormus. Das Mittelmeer hört auch langsam auf, ein Bereich der garantierten Sicherheit zu sein.
Vor diesem Hintergrund bleibt der Süd-Kaukasus praktisch als letzter relativ stabiler Korridor, der Europa mit Zentralasien, dem Kaspi-Raum und weiter mit Asien verbindet.
Genau deshalb verdient die CNN-Meldung besondere Aufmerksamkeit.
Wenn die Information wenigstens teilweise der Wirklichkeit entspricht, dann bedeutet das, daß Aserbaidzhan schon kein einfaches Transitterritorium mehr ist und sich zu einem Element der großen Nahost-Konfiguration verwandelt hat.
Der Süd-Kaukasus hat sich als direkt eingebaut in die Konfrontation Israels und des Iran erwiesen. Und das erhöht automatisch die Risiken für alle da hindurch verlaufenden energetischen und logistischen Transportwege.
Besonders ineressant ist, daß der Beitrag bereits nach dem Abschluß der Hauptohase des Krieges erschienen ist. Gewöhnlich erscheinen solche Artikel entweder zur Vorbereitung der öffentlichen Meinung auf die künftigen Handlungen, oder zur Fixierung der neue politischen Realität.
In diesem Falle wird praktisch die ganze Welt daran erinnert, daß die Nordgrenze des Iran kein sicheres Hinterland mehr ist.
Vor diesem Hintergrund sieht die Übergabe der operativen Lenkung der Rohrleitungen von BP an SOCAR symbolisch aus. Formal zieht sich die britische Firma nicht zurück und behält ihre Anteile. Aber die operative Verantwortung geht auf die aserbaidzhanische Seite über.
Für London ist das eine sehr bequeme Position. Im Falle zunehmender Unsicherheit kann man seine finanzielle Anwesenheit erhalten, gleichzeitig verringert man seine direkte Verantwortlichkeit für das Funktionieren der Infrastruktur in einer potentiellen Krisenregion.
Nicht weniger kennzeichnend sieht die Geschichte mit dem Tod der aserbaidzhanischen Bürger im Asowschen Meer aus. Der Süd-Kaukasus wird immer tiefer in mehrere Konflikt-Konturen hineingezogen: den ukrainischen, nahöstlichen, energetischen und logistischen.
Aserbaidzhan erscheint an der Kreuzung der Interessen Rußlands, der Türkei, Israels, Irans, Großbritanniens, der USA und Chinas.
Gerade deshalb sind diese Vorgänge nicht als Zusammentreffen einzelner Meldungen anzusehen, sondern als Anzeichen der Ausbildung einer neuen Front. Wenn vor einigen Jahren der Kampf vor allem um die Kontrolle der Energieressourcen ging, so geht es heute bereits um die Kontrolle über die Wege von deren Lieferung.
In diesem Sinne ist der Süd-Kaukasus der letzte noch nicht blockierte Korridor zwischen Asien und Europa. Und je stärker sich die Weltkrise vertiefen wird, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß der Druck auf diesen Verbindungsweg nur anwachsen wird.
Und das müssen nicht unbedingt militärische Handlungen sein.
Viel effektiver wirken politische Krisen, Grenzkonflikte, terroristische Bedrohungen, Informations-Operationen und Angriffe auf kritische Infrastrukturen.
Im Wesen sehen wir die Fortsetzung jenes Prozesses, den wir früher als energetischen Einhegung Europas bezeichnet hatten. Nur daß es jetzt nicht nur um die Energetik geht.
Es formiert sich ein viel breitere logistische Abgrenzung.
https://t.me/KamilAskerkhanov/5475
Europa verliert nach und nach den sicheren Zugang zu äußeren Ressourcen, und jeder verbleibende Verbindungsweg verwandelt sich in ein Objekt des geopolitischen Kampfes.
Und wenn diese Tendenz erhalten bleibt, dann wird die Hauptfrage der nächsten Jahre schon nicht mehr das Schicksal einzelner Rohrleitungen oder Transportkorridore werden. Die Hauptfrage wird sein, wer die letzte Landbrücke zwischen Asien und Europa kontrolliert und wie lange diese noch offen bleiben kann.
Vor diesem Hintergrund wird man die Ereignisse in Armenien ganz anders auffassen.
Die politische Krise um die armenische Kirche, der Konflikt zwischen der Regierung und einem Teil der nationalen Eliten, die wachsende innere Polarisierung der Gesellschaft und der ständige Druck rund um das Thema der Kommunikation und der Grenzen ist schon kaum noch als ausschließlich interne armenische Prozesse anzusehen. Die Region, durch die entscheidende energetische, logistische und digitale Verbindungswege zwischen dem Westen und dem Osten verlaufen oder verlaufen können, wird einfach zu wichtig.
Faktisch verwandelt sich heute der Süd-Kaukasus in einen Kreuzungspunkt von gleich mehreren Konflikten. Hier treffen die Interessen Rußlands, der Türkei, des Iran, Israels, Chinas, der USA und des UK aufeinander.
Hier verlaufen Rohrleitungen, Eisenbahnen, Kabelstrecken und künftige logistische Verbindungswege. Und genau deshalb ist jede beliebige innere Instabilität in Armenien, Aserbaidzhan oder Grusinien automatisch von internationaler Bedeutung.
In dieser Logik sieht die CNN-Nachricht schon nicht mehr nur wie eine einfache journalistische Untersuchung aus, sondern wie ein Teil eines viel breiteren Prozesses der Erhöhung der Einsätze rund um diese Region. Wenn man Aserbaidzhan beginnt, öffentlich mit dem Krieg gegen den Iran zu verbinden, dann hört der Süd-Kaukasus auf, als Peripherie des Nahost-Konfliktes zu erscheinen und wird zu dessen unmittelbaren Fortsetzung. Und das bedeutet, daß die Risiken für die gesamte Infrastruktur, die durch diese Region verlaufen, wachsen.
Genau deshalb sind die letzten Ereignisse durch das Prisma eines größeren Prozesses zu betrachten. Der Kampf geht nicht nur um die Energetik und auch nicht nur um die Transportwege. Der Kampf geht um die Kontrolle über den letzten relativ sicheren eurasischen Korridor.
Und je weiter sich die Weltkrise vertieft, desto desto stärker werden verschiedene Spieler versuchen, entweder diesen Verbindungsweg unter ihre Kontrolle zu nehmen, oder es so einzurichten, daß die Konkurrenten diesen nicht bekommen.
Die Frage ist schon nicht mehr, ob der Süd-Kaukasus in das große geopolitische Spiel einbezogen wird. Dieser Prozeß hat faktisch bereits begonnen. Die Frage ist also, wie schnell die Region aus einem Transitraum in einen Raum der direkten Konfrontation verwandelt wird.
https://t.me/KamilAskerkhanov/5476
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Übersetzung Hans Ludwig, 8.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Klar, das ist alles soooo weit weg von hier… warum mischen dann die EUropäer dort fleißig mit? Was gibt es da Wichtiges für die EU? Und wie wär’s, wenn jemand mal die jüngste Rede des Herrn Wade Pfuhl bei der Con Rad Aden au er Stiftung liest?
Schwierig zu beschaffen? Warum wohl?
Aber leicht verfügbar: der sog. Lis sa bon – Vertrag, genauer darin der Art.42 Pkt.7… keine Gedankenverbindung zu einem gewissen Art.5, nur noch einen Zahn schärfer?
Nun alles klar?
(LH)
Geh, oh Politiker
In Fragen der Geopolitik, vor allem wenn gewisse Vorgänge nicht unbedingt verständlich sind, ist es sinnvoll, die Meinungen von Fachleuten zu berücksichtigen; hier nachfolgend zwei Beiträge eines aserbaidzhanischen Politik-Profs der vergangenen Tage.
LH
Meinung – Kjamil Askerchanow – 260602
Der Krieg um die Nach-Dollar-Welt läuft bereits.
Und er verläuft so gar nicht entlang der Linie Dollar – Juan, wie manche meinen. Heute streiten sich zwei Kontroll-Modelle über das künftige Finanzsystem.
Einerseits die USA, welche auf die sog. Stabilmünzen (stable coins) und private digitale Vermögen, die in Dollar nominiert sind, setzen.
Andererseits die EU und Britannien, die jene CBDC und digitalen Währungen der Zentralbanken unterstützen, welche ein maximales Kontrollniveau seitens der Regulierer (ZB) gewährleisten.
Es ist kennzeichnend, daß das Mitglied des FED-Verwaltungsrates Christopher Waller faktisch zugegeben hat, was andere in den letzten Jahren angedeutet hatten. Seinen Worten nach ermöglicht die Verbreitung der Dollar-Stabilmünzen eine Ausdehnung der Wirksamkeit der amerikanischen Geld-Kredit-Politik auf andere Länder.
Staaten, welche solche Werkzeuge benutzen, werden die US-Leitzinsen importieren, wie auch die US-Geldbedingungen.
Mit anderen Worten: für den Erhalt der globalen Dominanz des Dollars sind nun weder dutzende Militärbasen, noch die unbedingte Anwesenheit amerikanischer Banken erforderlich. Es genügt, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, in welcher als Verrechnungseinheit der Dollar verbleibt.
Parallel integriert SWIFT die Kryptovaluta-Kanäle in das Welt-Bankensystem. Die größten Banken der Welt schließen sich bereits an diese Mechanismen an. Das heißt, jene Technologie, welche uns irgendwann als Werkzeug zur Befreiung von der Dollar-Hegemonie verkauft wurde, wird nach und nach zum neuen Mechanismus für deren Erhalt.
Genau deshalb klingt die EU-Reaktion immer nervöser. In der EZB wird der digitale Euro als Antwort auf die Stabilmünzen-Bedrohung benannt. In der Bank von England spricht man vom Austausch der Stabilmünzen gegen tokenisierte Bank-Deposite.
Faktisch versucht die EU (+UK?), eine Umwandlung der digitalen Dollar-Aktiva in ein globales Zahlungssystem, das zur Umgehung der traditionellen staatlichen Kontrollmechanismen fähig ist, zu verhindern.
Aber diese ganze Diskussion hat eine fundamentale Lücke. Praktisch niemand spricht über die Realwirtschaft. Die Welt erörtert das neue Geld, neue Verrechnungsmethoden, neue digitale Plattformen, Blockchain, Tokenisierung, den sog. künstlichen Intellekt und den Bau gigantischer Datenzentren.
Aber fast niemand schlägt eine Antwort vor, auf die Frage, wie/auf wessen Kosten der neue Reichtum geschaffen werden wird.
Die Realwirtschaft befindet sich in einer Strukturkrise. Die Produktionskapazitäten erfordern eine Modernisierung, die Infrastruktur ist abgenutzt, die Schuldenbelastung wächst schneller als die Wirtschaft, die energetische Basis vieler Länder zeigt viele ernsthafte Begrenzungen, und die demographischen Probleme werden immer belastender.
Vor diesem Hintergrund gibt es einen heftigen Streit darüber, wer die Geldströme der Zukunft kontrollieren wird, aber es fehlt praktisch völlig das Gespräch darüber, wie ein Wachstum jenes Wirtschaftskuchens selbst gestaltet werden kann.
Deshalb sieht der Streit zwischen den Stabilmünzen und den CBDC aus wie ein Kampf um die Kontrolle über das Verteilungssystem, aber nicht über die Schaffung eines neuen Entwicklungsmodells. Die einen bieten eine zentralisierte Kontrolle über die digitalen ZB-Valuta an. Die anderen eine Kontrolle über private digitale Plattformen, die auf Dollar-Basis tätig sind.
Aber beide Modelle gehen von der einen Logik aus: das Hauptaktivum der Zukunft werden die Informationen über die Transaktionen sein, und die Möglichkeit, die Finanzströme zu lenken.
Daher der Bau einer unglaublichen Menge an Datenzentren in der ganzen Welt.
Daher der Kampf um den sog. künstlichen Intellekt, die digitale Identifikation, die Zahlungsplattformen und die wolkige (wer klaut’s?) Infrastruktur.
Es wird die Architektur der neuen Finanzkontrolle geschaffen.
Aber jede beliebige Finanzkontur stützt sich letztendlich auf die Energetik, die Industrie, die Rohstoff-Ressourcen und die menschliche Arbeit.
Wenn dieses Fundament weiter degradiert, dann werden keinerlei digitale Währungen die angehäuften Strukturprobleme lösen können.
Deshalb geht dieser Kampf heute nicht nur um die Nach-Dollar-Welt. Er geht um das Recht, die Welt zu lenken – nach dem Ende der Epoche des klassischen Geldes.
Und solange Banken, Regulatoren und die Digital-Konzerne darum streiten, wem die neue Finanz-Infrastruktur gehören wird, bleibt die Frage zum Ausstieg der Weltwirtschaft aus der Systemkrise wohl offen.
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Übersetzung und Anmerkungen Hans Ludwig, 3.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Die heutige Wirtschaftslehre ist eine Lehre von der Lenkung über Finanzierung. Sie gilt nicht für die Realwirtschaft, sondern lediglich für den Finanzbereich.
Sie ignoriert die einfache Wahrheit, daß es in der Realwirtschaft eben NICHT ausreichend ist, für die Lösung einer Wirtschaftsfrage eine bestimmte Geldsumme bereitzustellen.
Es müssen außerdem zumindest die erforderlichen Materialien und Technologien real verfügbar sein, es müssen die notwendigen Fachleute real vorhanden oder beschaffbar sein, es müssen die benötigten Zulieferungen real organisiert werden können, es müssen die Genehmigungsvoraussetzungen seitens der Verwaltungen gegeben sein und so manches andere mehr – wer mal im Projektmanagement gearbeitet hat, der kann ein ganzes Lied davon singen.
Und jedes genannte Erfordernis kann zum „Kill-Kriterium“ für die Lösung der gestellten Frage werden – selbst wenn das theoretisch (Börsenpreise, Gehälter usw.) dafür benötigte Geld vorhanden ist.
Und hier ist der Grund zu suchen, daß jener „digitale Übergang“ nicht funktionieren wird.
Denn schon ein längerfristiger Erdölpreis von 180 Dollar pro Faß oder mehr (den wir dank DT momentan ansteuern) kann soviele Rädchen im Weltwirtschaftsgetriebe zum stocken bringen, daß das ganze Räderwerk zum stehen kommt.
Und dann helfen weder Zahlen in Rechenmaschinen noch andere Geld-Surrogate weiter.
Denn Geld und Rechner-Zahlen kann man nicht essen…
P.S.
Wie der US-Finanzminister Bessent dieser Tage (8. Juni) mitteilte, wurden iranische Kryptovaluta im Wert von über 1 Mrd. Dollar konfisziert.
Dabei war doch damit geworben worden, daß diese Kryptovaluta keinen äußeren Einflüssen zugänglich seien…
Meinung Kjamil Askerchanow 260603
Also, wie schon oft gesagt, in der sich strebsam fragmentierenden Welt bilden sich nach und nach zwei große Lager heraus.
Auf der einen Seite – das Lager der Autarkie, wohin man bedingt das Triumvirat USA, China und Rußland rechnen kann.
Auf der anderen Seite – das neoliberale Lager, angeführt von London und dessen Satelliten, mit Brüssel und einem bedeutenden Teil der EU-Eliten, die in die sterbende globalistische Architektur eingebettet sind.
Beide Seiten verstehen bestens, daß das vorherige Welt-Finanzsystem an seinem Finale angelangt ist. Die indirekten Kennzeichen der heraufziehenden Krise (die schon seit Jahren läuft) werden in diesem Herbst immer häufiger.
Deshalb hatte ich bereits früher die besondere Bedeutung jener Besuche hervorgehoben: Karl 3. in WashDC (mit dem Ultimatum), die Verhandlungen Tramps und Putins mit Gen.Xi in Peking (von denen wir so herzlich wenig erfahren haben); es zeichnet sich immer deutlicher eine Linie ab, in deren Rahmen WashDC, Peking und Moskau daran interessiert sind, durch die unausweichliche Krise ohne einen großen Krieg zu kommen, indem die gefährlichsten Konflikte eingefroren werden und eine unkontrollierte Eskalation (gibt es auch „kontrollierte“ Eskalationen?) nicht zugelassen wird.
Eine indirekte Bestätigung dieser Logik kam durch den kürzlichen Auftritt des Marko Rubio im US-Kongreß. Ungeachtet der harten Fragen hat er faktisch die Hauptthese bestätigt: die USA bereiten keinen (weiteren) Krieg gegen den Iran vor und beabsichtigen auch keinen Machtwechsel in Teheran.
(haben wir solche Lügenbotschaften nicht schon zweimal unmittelbar vor einem US-Angriff gehört? Bloß gut, daß den Gringos momentan wichtige Munitionen ausgegangen sind…)
Dabei hatte Rubio gesondert festgestellt, daß er nicht für die Handlungen anderer Staaten und unterschiedlicher Einflußgruppen (!) verantwortlich ist. (sic! das Hintertürchen…)
Zwischen den Zeilen liest sich das hinreichend eindeutig: es gibt Kräfte, welche am direkt entgegengesetzten Szenario interessiert sind.
Das Problem des neoliberalen Lagers besteht darin, daß die Finanzkrise automatisch die Frage nach der Verantwortlichkeit für Jahrzehnte der Politik des ungebremsten Schuldenwachstums, der Finanzblasen und der „gelenkten“ Krisen stellt. In einer solchen Situation ist ein großer Krieg ein bequemes Werkzeug, um die aufgelaufenen Probleme abzuschreiben.
Die Geschichte hat es schon mehrfach gezeigt, daß große Konflikte für die Abschreibung von Verpflichtungen, die Umverteilung von Ressourcen und einen Wechsel der politischen Tagesordnung benutzt werden.
Genau deshalb ist ein bedeutender Teil der heutigen Provokationen durch das Prisma des Kampfes um das Szenario des Ausstiegs aus der Krise anzusehen.
Die einen versuchen, die Konflikte maximal zu lokalisieren und die Situation unter Kontrolle zu halten.
Die anderen sind interessiert an der Erweiterung der Zonen der Instabilität vom Nahen Osten bis Europa und Asien.
Da bedeutet nicht, daß man auf die Provokationen nicht antworten solle. Im Gegenteil, man muß antworten. Aber so, daß man sich nicht in ein fremdes Szenario eines großen Krieges hineinziehen läßt. Akkurat, berechnend und ohne emotionale Entscheidungen.
Beispiele solch ähnlicher Signale hat es in den letzten Wochen ausreichend gegeben.
Besonders für jene, welche die Vorgänge im Persischen Golf aufmerksam verfolgen, nach dem kürzlichen diplomatischen Besuchen der Iraner in Moskau.
Wer Signale lesen kann, der hat schon begriffen, was gemeint ist.
t.me/KamilAskerkhanov/5467
– – – – – Übersetzung aus dem Russischen mit Ergänzungen: Hans Ludwig, 4. Juni 2026 – – – – – – – – – – –
Anmerkung des Übersetzers:
Kann mir das bitte mal jemand erklären?
Das sind doch kluge Leute im Osten, oder? Lebenserfahren, gebildet, geistig rege…
Wie können diese Leute so naiv sein?
Haben sie sich noch nicht oft genug von den Angelsaxen beiderseits des Atlantik ausnutzen und betrügen lassen? Wie auch andere (Iran, China usw.)?
Man sagt doch: „Aus Erfahrung wird man klug.“ oder „Aus Fehlern lernt man.“
Und hier?
Könnte es doch gut sein, daß all dieses Hin und Her, diese widersprüchlichen Signale, welche nicht nur von DT, sondern auch von auch von dessen angeblichen „Gegnern“ vorzüglich öffentlich und laut (zu laut?) gesendet werden, einfach nur Bestandteile des nächsten „Großen Spieles“ der Angelsaxen um die Weltmacht sind, oder?
Nach dem uralten Grundsatz „Getrennt marschieren, aber am Ende vereint zuschlagen“?
Encounter Education 15/40 zu Eltern Kind und Kinderstube 80. von 144
Denke ans Kind, wenn es schläft, seine Augen werden beschützt, doch dringen Laute ans Ohr, bleiben sie immer belebt.
Eckehardnyk, 19. November NZ8
1
Initiation into speech begins still swimming among the amniotic sac (placenta) – the foetus is able to identify features of the motherly language of his future native tongue which are conducive to him. And after the birth the baby will react happily if he or she recognizes the motherly sounds.
(mehr …)ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 78. von 144 Leute
Volk und Sprache
Eckehardnyk, 4. November NZ8
1
Eine beliebte Sendung morgens im Radio des deutschen SDR 3 ließ Prominente zwischen Musiktiteln per Interview ganz locker zu Wort kommen. Das war so beliebt, daß auch die Rationalisierungsstrategen im fusionierten Südwestradio (bis heute auf SWR 1) diese Sendung weiter laufen lassen mußten. Was ist der Unterschied zwischen Leuten und Menschen? Ein ganz erstaunlicher: Leute gibt es nur in der Mehrzahl, mindestens zwei müssen es sein. Trotzdem kann man im Deutschen „viele Leute“ sagen, ohne ausgelacht zu werden. Im Russischen, wo es das verwandte und inhaltlich selbe Wort ljudi gibt, könnte man diese Form nicht noch einmal vervielfachen; da müßte man „viel an Leuten“ sagen. Im Deutschen jedoch wird aus „vielen Leuten“ ein Volk. Das Volk besteht zwar auch aus „vielen Menschen“, aber viele Menschen ergeben noch lange kein Volk, allenfalls eine Bevölkerung. Was bedeutet das für unsere Kinder und für uns Eltern, daß viele Leute ein Volk ergeben?
(mehr …)Wohin der Fluß?
Wer sich für Wirtschaftsfragen interessiert, der hört und liest regelmäßig von den sog. Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft, die angeblich von staatlicher Seite durchgeführt werden, um die Folgen der sog. Kronen-Pandemie zu mildern. Da werden von den Zentralbanken Milliarden und Abermilliarden bereitgestellt: allein von der FED insgesamt mehrere Billionen Dollar, und in der EU wurden unlängst ebenfalls insgesamt anderthalb Billionen Euro verabschiedet. Emittent: die jeweilige sog. Zentralbank, die ja laut Gesetz unabhängig von den Staaten ist. Bürge für diese gigantischen Summen1 jedoch in jedem Falle die Staaten bzw. der Verein „EU“ – wieso eigentlich?
Und: wohin fließt all das Geld tatsächlich? Und zu welchem Zweck?
Luckyhans, 24. Juli 2020
. (mehr …)
Trump geht zum Angriff über / Das Ende des Kronen- und Floyd-Zirkus in den USA
20.06.NZ8
Sonderbar: Fakten?
Die nachfolgend dargelegten Fakten stammen aus einer gekürzten Mitschrift eines aktuellen Videobeitrages des Historikers und Politologen Andrej Fursow; ich hatte weder Zeit noch Gelegenheit, diese zu überprüfen, daher bitte als „Variante“ nehmen und ggf. selbst aktiv werden.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18. Juni 2020,
Hervorhebungen wie im Original und von mir, Kommentare von mir
—————————————————————————————— (mehr …)
Die Russophibie der Nichtbrüder / Chance für Russland
Motto: Aus der Not geborene Kreativität und Tatkraft.
Kommentare und Übersetzung aus dem Russischen von Luckyhans.
Thom Ram, 25.01.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)
Nato / Der klare Blick
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Nato – der klare Blick
(LH) Bei der heutigen Übermacht der Medien – Hunderte Fernseh-Kanäle weltweit rund um die Uhr, auch sonn- und feiertags – und mit der fortschreitenden Disziplinierung und Überwachung des Weltnetzes ist es ganz wichtig, einen klaren Blick auf die wirklichen Entwicklungen zu behalten. Denn wenn wir der Propaganda – egal welcher – glauben, landen wir unweigerlich im geistigen Abseits…
Nachfolgend also einige „unübliche“ Fakten zur Nato, die ja unlängst mit großem Pomp ihr 70jähriges Bestehen als „erfolgreichstes Bündnis“ (vor allem was das Anzetteln von Kriegen angeht) gefeiert hat.
Luckyhans, 22. April 2019
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1. Die undemokratischen Wurzeln
Der kanadische Schriftsteller Yves Engler hat in einer vierteiligen Serie dieses Thema aufgearbeitet. Die schwedische Zeitung „Nyhetsbanken“ hat das dann veröffentlicht.
Wer kein schwedisch kann, der wird sicher mit ein wenig gockeln auch eine englischsprachige Fassung im Weltnetz finden; in russisch verkürzt gibt es hier.
In wenigen Worten dies nacherzählen zu wollen, wäre vermessen – jeder, den das Thema interessiert, ist also angehalten, selbst nachzuforschen – ein nicht unbedingt „populärer“ Aspekt ist es auf jeden Fall.
2. Die VSA als Hausherr
Die türkische Zeitung „Milliyet“ (gelesen ebenfalls als Auszug in russisch bei InoSMI) beleuchtet anhand des Konfliktes zwischen der Türkei, die zumindest als Einzellösung einige russische S-400-Luftabwehrsysteme kaufen will, und der VSA, die unbedingt ihre „Patriot“-Raketen (samt Abhängigkeit von deren Einsatz) der Türkei aufdrängen wollen, die Rolle der VSA in der Organisation.
Dabei wird der türkische Brigadegeneral Dr. Naim Babürolu, der von 1998 bis 2001 in Brüssel tätig war, befragt, der u.a. klar aussagt:
– Oberkommandierender der Nato ist immer ein VSA-General, sein Stellvertreter stets ein britischer General, dadurch ist die angelsächsische Dominanz jederzeit gesichert;
– die VSA tragen über 60% der Kosten und leiten auch daraus ihre Hausherrnrolle ab.
Ein Ausschluß der Türkei sei laut Statut nicht möglich, aber es gäbe diverse Möglichkeiten, ein „ungezogenes“ Mitglied solange zu drangsalieren, bis es von selbst austritt.
3. Wie gefährlich ist die Nato?
Hier soll eine russische Analyse bei „IA Regnum“, die recht gut recherchiert ist, zu Wort kommen. Dieser Tage hatte ja der russische Stellv. Außenminister Alex Gruschko offen erklärt, daß Rußland die Beziehungen zur Nato vollständig auf Eis legt, da ungeachtet vollmundiger Aussagen des PR-Chefs Stoltenberg von Seiten der Organisation keinerlei reales Interesse an einer Zusammenarbeit besteht.
Eine historische Betrachtung der Geschichte der Konfrontation ab 1945, als man noch „Verbündeter“ war, ergibt Angriffspläne der VSA gegen die UdSSR in ununterbrochener Folge: am bekanntesten sind „Unthinkable“ (1945), Eisenhowers „Totality“ (1946), „Dropshot“ (1949), „SAC“ (1956) und das Projekt von Robert Kennedy zur Inszenierung eines Angriffs der UdSSR auf die VSA zwecks „Rechtfertigung“ eines massiven Angriffs der VSA auf die UdSSR (1962).
Die Präsenz der VSA-Truppen in Europa war von 1,9 Mio. Mann im Jahre 1945 bis zum Jahre 1980 auf 340 Tausend Mann gefallen; allerdings gab es über 450 Tausend Mann in Reserve, die innerhalb von wenigen Tagen nach Europa geflogen und in den dort vorhandenen Waffenlagern für 400 Tage Krieg vollständig aufgerüstet werden konnten, mit der Perspektive einer Aufstockung auf bis zu 1,5 Mio. Mann – zusätzlich zu den damals 1,8 Mio. Mann der europäischen Mitglieder.
Das ist wirklich eine bedrohliche Macht gewesen.
Ab 1990 erfolgte dann der schrittweise Abzug der VSA-Truppen aus Europa, und 2016 waren offiziell nur noch 62 Tausend Mann in 13 Garnisonen in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der BRvD und Italien stationiert. Und die VSA-Luftwaffe verfügt noch über 7 Basen in 6 Ländern.
Seit 2004 gab es auch die 6. US-Flotte im Mittelmeer nicht mehr: dauerhaft ist dort nur noch das Kommandoschiff LCC 20 Mount Whitney vorhanden – andere auf Durchfahrt befindliche Schiffe werden dann dieser „Flotte“ operativ zugeteilt.
Und am 21.10.2017 schimpfte EUCOM-Oberbefehlshaber General Ben Hodges gar, daß die noch 30 Tausend Bewaffneten unter seinem Kommando nicht in der Lage seien, auch nur irgendwelche Aufgaben zur Verteidigung und Zügelung gegen eine mögliche (???) russische militärische Aggression zu lösen.
Auch die Waffenlager wurden reduziert: statt 7 Panzer- und 14 mechanisierter Divisionen können heute noch 4 Panzerbrigaden und eine Einsatzbrigade ausgerüstet werden.
Das wäre nicht mal zur Lösung von lokalen Aufgaben im Baltikum ausreichend.
Und nicht viel anders sieht es bei den Mitgliedern aus: die Bundeswehr ist von 360 Tausend Mann im Jahre 1990 auf inzwischen 62 Tausend Kämpfer, davon nur 24 Tausend Mann im Heer, geschrumpft – und was den durchgängig katastrophalen Zustand der Technik angeht, legt der Verteidigungsbeauftragte ja regelmäßig seinen Bericht vor, und der zeugt nicht von wesentlichen Verbesserungen.
Dagegen erscheinen die 184 Tausend Mann polnischer Truppen geradezu als Streitmacht, auch wenn davon nur 102 Tausend in regulären Verbänden sind.
Aber es kommt noch besser. Die großsprecherischen Manöver der Organisation in den vergangenen drei Jahren (Anakonda usw.) haben gezeigt, daß ohne die VSA-Führung die Truppen der Mitglieder – auf sich allein gestellt – zu keiner entscheidenden militärischen Aktion mehr in der Lage sind. Was nützen also die formal fast 900 Tausend Mann, wenn sie für eine Verlegung auf 500 km Entfernung über 200 Tage benötigen?
Wirklich sofort einsatzbereit sind nur die 5000 Mann der „Schnellen Eingreiftruppe“ – allerdings sind das eher leichte Verbände analog GSG9, die nicht unbedingt geeignet sind, sich einem Panzerkeil der Russen entgegenzustellen.
Das – und nicht die großkotzige Selbstdarstellung des PR-Chefs oder die lärmende Kriegshysterie der Hauptströmungs-Medien – ist die Realität: die Nato ist ein Koloß auf tönernen Füßen, der nicht in der Lage ist, die selbstgestellten Aufgaben zu erfüllen.
Wozu braucht man also die Organisation noch?
Klar, als Käufer der teuren und längst nicht mehr führenden Waffentechnik des Militär-Industrie-Komplexes der VSA – darum die Forderungen Donnys auf Erhöhung der „Verteidigungs“budgets aller Mitglieder nicht nur auf 2, sondern auf 4% des BIP.
Auch wenn alle modernen Waffensysteme jederzeit von den VSA-Herstellern per Software-Eingriff außer Funktion gesetzt werden können…
Und als Popanz für die Einschüchterung der eigenen Bevölkerung…
Aber: dem steht auf russischer Seite eine immer moderner ausgestattete, immer besser in Manövern gedrillte und deutlich besser motivierte Armee gegenüber, die seit Syrien auch über entsprechende Kampferfahrungen verfügt.
Mit einer Führung, die zu entschlossenen Maßnahmen in der Lage ist, wie das Beispiel Syrien verdeutlicht hat. Und wie es sich bald weiter zeigen wird.
Putins Reden sollten also durchaus gelesen und ernst genommen werden.
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Kurze Nachbetrachtung zum oben Gesagten
Ein „heißer“ Krieg der Nato gegen Rußland ist als Landkrieg so unwahrscheinlich wie noch nie, solange Putin weiter so friedlich gestimmt ist – trotz aller gegenteiliger Kriegshysterie bei uns im Westen.
Laßt also bitte alle diesbezügliche Angstmache euch weit achternaus vorbeigehen.
Einzig die Gefahr eines Raketen-Atomkriegs in EUropa könnte – durch die Aufkündigung des INF-Vertrages durch die VSA – wieder steigen.
Die Bevölkerung EUropas tut also gut daran, sehr aufmerksam die weiteren Schritte der VSA und der Nato in dieser Hinsicht zu verfolgen und ggf. intensiv-“gelbwestig“ gegen die Stationierung von neuen Raketen mobilzumachen: Ostermärsche, Pfingstmärsche usw. – und immer unter Einbeziehung der „Neu-EUropäer“!
Am einfachsten geht das über die Forderung eines BRvD-Nato-Austritts, denn wenn die „Allianz“ eh nicht in der Lage ist, ihre verkündete Schutzfunktion wahrzunehmen:
wozu braucht die dann noch jemand in Europa?
Eine echte Gefahr für den Frieden in Europa können dagegen die über 1500 aus Syrien und Irak nach den Ländern der EU zurückgekehrten Daesh-Kämpfer darstellen, auf die FSB-Chef Alex Bortnikow auf der Anti-Terrorismus-Konferenz in Sankt Petersburg jetzt hinwies. Immerhin soll es im vergangenen Jahr 683 Terrorakte weltweit gegeben haben, mit 4708 Opfern und 7120 Verletzten.
Jeder tut also gut daran, auch sein persönliches und nachbarschaftliches Umfeld dahingehend zu beobachten. Und ggf. nachdrücklich die Verwaltungs-Organisation der BRvD zum Handeln aufzufordern.
Zu guter Letzt:
Ist ein neuer großer „Kalter Krieg“ im Gange?
Klar, schon lange – er hat auch nie aufgehört.
Allerdings wird er heutzutage mit ganz anderen Mitteln und auf ganz anderen Gebieten geführt als militärisch – nicht umsonst arbeitet die russische Armeeführung intensiv an einer neuen Definition des Begriffes „Krieg“.
Denn der „hybride“ Kampf gegen Rußland und dessen Umfeld,
– mit „Farben-Revolten“, offen oder verdeckt dollarbezahlten „5. Kolonnen“ und sogar offener politischer Einmischung in die inneren Angelegenheiten (Ukraine, Georgien),
– mit immer neuen Wirtschafts-Sanktionen von außen und dauerhaftem Zentralbank-Hochzins-Erwürgen jeglichen Aufschwungs von innen,
– mit psychologischer Beeinflussung durch die weltweit gleichgerichteten Massenmedien und der gezielten „bildungs“mäßigen Verdummung der Jugend,
– mit Vereinzelung und Verblödung der Menschen per „Gättschetts“ und vielen anderen Mitteln – bis hin zu Cyber-Angriffen, wie kürzlich zugegeben wurde –,
ist in vollem Gange.
Und er richtet sich genauso gegen alle denkenden Menschen dieses Planeten.
Allerdings wird er – bis auf die vielen sog. lokalen Konflikte – noch mit weitgehend nichtmilitärischen Mitteln geführt.
Und was nützt die beste Armee, wenn diejenigen, welche diese befehligen, selbst „Ritter des Malteser-Ordens“ sind (wie Sergej Schojgu) oder ihre Kinder, Gelder und Villen im Westen haben, wie immernoch viele russ. Beamte (auch der Kreml-PR-Chef Peskow).
Wir sehen also, egal wohin wir schauen:
es ist nichts so, wie es scheint und wie es uns dargestellt wird.
Jeder ist selbst aufgerufen, seinen Blick zu schärfen und sich ein klares Weltbild zu erarbeiten, das auf Fakten beruht und nicht auf Propaganda…
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Stellenwert und Funktion der Berg-Bilder
Es gibt Zeitgenossen, welche irrtümlich meinen, die Welt werde von den „Bilderbergern“ regiert. Zwar hocken dortens jeweils VIPs und Nasen, welche danach, schwuppdich, ganz plötzlich höchste Aemter bekleiden, doch betrachte ich die Plattform „Bilderberg“ als Nahtstelle zwischen Weisung und Ausführung, meine, dass den Teilnehmern dortens klargemacht wird, wer was zu „besorgen“ habe.
Der Artikel ermöglicht Blicke weit über den Tellerrand „Bilderberg“ hinaus.
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Ich danke Luckyhans für die Uebersetzung aus dem Russischen.
Thom Ram, 07.07.07
Heute also ist das grossartige Datum.
Nachtrag. Blöd von mir, wir haben erst den 07.06.07.
. (mehr …)
Chinas Ruf nach Rußland
(LH) Wer sich ein wenig mit diplomatischen Gepflogenheiten auskennt, der weiß, daß der Botschafter eines Landes keine Privatperson, sondern vor allem das offizielle Sprachrohr der Regierung und des Präsidenten seines Heimatlandes ist.
Und ein Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter (AuBB) ist ein Vertreter seines Landes, der in der Lage ist, in seinem Gastland für sein Heimatland verbindliche Entscheidungen zu treffen – eine Kompetenz, die sonst nur dem Präsidenten und dem Regierungschef zukommt: er ist also ein sehr hochgestellter Vertreter der offiziellen Führung seines Landes im Ausland.
Und so kommt es nur selten vor, daß ein solcher AuBB in seinem Gastland außerhalb des diplomatischen Parketts öffentlich auftritt, vor allem in der Presse. Und wenn so etwas geschieht, dann ist das ein Ereignis höchster Bedeutung für beide Länder.
Ein solches hat Anfang Dezember des vergangenen Jahres in Rußland stattgefunden: Li Huej, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Chinesischen Volksrepublik in Rußland, hat einen Artikel in der russischen Zeitung „Trud“ (“Arbeit“) veröffentlicht, der nachfolgend aus dem Russischen übersetzt wird.
Jeder möge bitte diesen programmatischen Artikel aufmerksam lesen, denn hier wird der offizielle Standpunkt der chinesischen Führung dargelegt!
Nach reiflicher Überlegung hab ich mich entschlossen, nachfolgend zuerst die Übersetzung ohne inhaltliche Anmerkungen zu posten und einen Tag später meine eigenen Anmerkungen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen von mir. 11.3.2019
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Unabhängige Ukraine?
(LH) In der Ukraine steht die Präsidentenwahl bevor. Bewerber sind u.a. der jetzige Präsidentendarsteller Pjotr Walzman-Poroschenko, die Oppositionspolitiker-Darstellerin Julia Timoschenko-Kapitelman und der Komiker Wladimir Selenski. Letzterer soll laut Umfragen so stark führen, daß sich vor einigen Tagen sogar eine IWF-Delegation mit ihm traf und verhandelte – und aktuell hat der jetzige Präsi-Darsteller jetzt zwei Strafermittlungen unter verschiedenen Vorwänden gegen ihn eröffnen lassen – entweder um ihn zu erpressen, von der Kandidatur auszuschließen oder mundtot zu machen.
Aber lassen wir mal die Personalfrage beiseite und sehen uns an, wie der in Rußland lebende ehemalige ukrainische Premier Nikolaj Asarow die Sachlage sieht.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 7./9.3.2019
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Asarow: Ist eine eigenständige Entwicklung der Ukraine möglich?
03.03.2019 | 09:56
Wer zerlegt die VSA?
(LH) Man weiß es nicht, aber viele Vorgänge auf der Welt passen auffallend gut zueinander. Und so manche Prognose, sei sie auch zum Zeitpunkt der Äußerung noch so abwegig, kommt einige Jahre später plötzlich wieder in den Sinn, wenn man die aktuellen Ereignisse anschaut.
Wer erinnert sich noch an unsere Artikel zur Perestrojka in den VSA? Klangen doch absolut weit hergeholt damals, oder?
Wer mag, kann sie ja gern nochmal durchlesen…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 5./9.3.2019
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Die VSA werden von innen zerstört
Alexander Sapolskis 03.03.2019 11:45
Wer erpreßt die Makrone?
(LH) Wer die Ereignisse der letzten Wochen in Frankreich betrachtet, der fragt sich unwillkürlich, was denn die aalglatte Rothschild-Banker-Makrone sich hat zuschulden kommen lassen. Denn mit einem regulären politischen Kampf hat das schon lange nichts mehr zu tun…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 02.03.2019
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Französisches Gambit. Was hat sich Macron zuschulden kommen lassen und wer bedrängt ihn?
Alexander Dubrowski 28.02.2019 18:00
Die unsichtbare Macht 2
(LH) In Ergänzung zum ersten Teil der Diskussion mit der Moskauer Professorin Olga Tschetwerikowa anläßlich ihrer Buchpräsentation hier nachfolgend Teil 2, mit der Beantwortung von weiteren Fragen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 29.02./3.3.2019
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Die unsichtbare Macht. Die Welt wird von einer okkulten Elite gelenkt
– Teil 2 –
Ist es dasselbe – Transhumanismus und Post-Humanismus?
Wie soll die Zukunft aussehen?
(LH) Eine Frage, die wohl jeden bewegt, auch wenn mancher sich gleich darauf wieder in Schwarzseherei und Selbstaufgabe suhlt. Aber gibt es Vorbilder in der menschlichen Geschichte für ein vernünftiges, anständiges Zusammenleben?
„Gwieß doch“ ist man geneigt zu antworten. – Und wer wäre das? Vorschläge?
Nachfolgend ein paar interessante Gedanken dazu.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 10.2.2019
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Wen sich zum Vorbild nehmen?
Autor: Alexander Birjukow
Prüfen wir mal kultur-historische Beispiele, von diesem oder jenem Sozium, welche die höchste Effektivität gezeigt haben, und wodurch diese Effektivität hervorgerufen wurde.
(ich greife mal vor und sage bereits hier: leider geruht der Autor nicht, uns im weiteren mitzuteilen, was er denn unter jener „Effektivität“ versteht – das wäre doch ganz interessant zu wissen, was ihm denn da vorschwebt, oder?)
Wie denkt der Ami?
Diese Frage stelle ich mir immer wieder: wie denkt er wirklich, der einfache Nordamerikaner? Und auch: was denkt er so über dies und das?
Zum Beispiel darüber, daß die VSA allein seit 1945 über 50 Aggressions-Kriege gegen andere Länder geführt (und fast alle verloren) haben?
Dazu erstmal eine kleine russische Erforschung, die wohl nicht ganz ernst gemeint ist. Und dann ein ernste Meinung dazu…
© für beide Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans – 1.2./6.2.2019
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Wie ist das Verhältnis der Amerikaner zu ihren Aggressionen gegen andere Länder?
30. Januar 2019

Als ich gerade erst nach Amerika gekommen war, hatte mich diese Frage schon immer stark verwundert. Ich habe also vielfach mit Vertretern prinzipiell unterschiedlicher sozialer Schichten darüber gesprochen.
Einige von ihnen mögen ihr Land ehrlich nicht besonders und manche sind auch Rußland-Anhänger (nach eigener Vorstellung).
Andere sind dagegen fanatische Patrioten Amerikas und des „American way of life“, der (nord-)amerikanischen Lebensweise. Da waren einfache Arbeiter dabei und Vertreter des höchsten politischen Establishments, es gab darunter Neu-Immigranten und solche, die stolz darauf sind, daß ihre Vorfahren seit vielen Generationen in den VSA leben.
Persönliche Daten nutzen 7
Und noch ein letztes Mal ein paar Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, heute nochmal zur digitalen Hygiene, Cybersicherheit und anderem (ab 1:41:20).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 16.1.2019
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Frage: „Wladimir Kiwa; haben Sie ein Rezept für die Eltern, damit deren Kinder lernen, vernünftig mit den sozialen Netzen umzugehen?“
„Nein, Rezepte sind mir da nicht bekannt: ein paar Gedanken dazu hab ich, weil wir uns jetzt gerade mit der Analyse der destruktiven Bewegungen der Jugendlichen befassen, die letzten anderthalb Jahre mit Suizid-Gefährdeten und Schul-Schießereien usw. und auch harmloseren.
Persönliche Daten nutzen 2
Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Heute wollen wir uns der Datensammelwut der digitalisierten Welt widmen.
Vorab jedoch eine Vorbemerkung, die jeden Nutzer elektronischer Medien angeht.
Luckyhans, 10./13. Januar 2019
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Bevor ich einige Auszüge aus einem Interview des dem Dauerleser schon bekannten russischen Datenexperten Igor Aschmanow bringe, soll kurz ein Aspekt in die Betrachtung kommen, der gewöhnlich unterschätzt wird.
Damit meine ich die Auswertung von ganz normalen schriftlichen Mitteilungen.
Marken und Stars
Die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden, indem wir die Vergangenheit begreifen (hier Teil 1 und Teil 2 und Teil 3 und Teil 4), aus dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute der Schluß.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 2. Januar 2019
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Der vorige Teil endete so: „Der moderne Mensch zahlt, wenn er etwas kauft, nicht für die Eigenschaften der Ware, sondern für den Zuwachs an Selbstachtung und Selbstbewertung. Irgendwie gab es das auch schon früher, aber heute ist diese Erscheinung ausgewachsen und ist weltweit führend.“
Rußlands Strategie zur Ukraine
Es wird von weiten „patriotischen“ Kreisen in Rußland beanstandet, daß es eine solche Strategie nicht gäbe – nun meint ein „politischer Beobachter“, eine solche wahrgenommen zu haben. Schaun wir uns die mal an?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. Luckyhans, 24./27. Dezember 2018
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Haben die Machthaber Rußlands eine Strategie zur Ukraine?
Autor: Alexander Chaldej (Alexander der Chaldäer)
In der sogenannten patriotischen Gemeinschaft ist die Meinung populär, daß Rußland die Ukraine deshalb verloren hätte, weil es keine Strategie hatte – die bekanntlich eine Form der Umsetzung der Ideologie ist. Das heißt: die Machthaber Rußlands haben keine Ideologie, was die Patrioten als Grund annahmen für das Fehlen einer Strategie, wenn die Macht nur auf die Ereignisse situationsbezogen reagiert.
Da haben die Amis die Probleme geschaffen – wir reagieren, wenn sie das nicht tun, sitzen wir still und tun nichts.
Solch eine Verhaltensweise sei falsch, denn die Folge daraus ist die Kette russischer geopolitischer Niederlagen in der ukrainischen Richtung.
WTP/10 Connecting The Dots
Ulrich S. 23.12.2018
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und Donald der Trump beschenkt die Welt mit Überraschungen. Auch die gelben Westen zünden Lichtlein an, um den Tagen einen festlichen Schein zu geben. Manch Lichtlein lässt das zusammengeraffte Gold in den Palästen schimmern.
In den letzten Tagen war ich beschäftigt, habe aber weiter fleissig „gehört“, was andere kluge Geister zu sagen haben zu den, um es freundlich zu sagen, Seltsamkeiten in dieser Welt. (Eine edle Auswahl siehe am Ende)
Und so möchte ich heute vor den weihnachtlichen Feiertagen ein paar Punkte verbinden.
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The year is drawing to a close. And Donald the Trump presents the world with surprises. Also the yellow vests light up little lights to give the days a festive glow. Many of the little light let the reaped golden profits glow in the palaces.
In the last days I have been busy, but have „listened“ diligently to what other wise spirits have to say to the, to say it friendly, oddities in this world. (a fine selection below)
And so today before the seasonal climax I would like to connect a few points of the „nice mess“
WTP/8 We The People / Tax Debt Slavery / Steuern Schuld Sklaverei
Ulrich S. 08.12.2018
„Gelbwesten“-Proteste: Globalisierung, Massenmigration, Arbeitslosigkeit – Wut der Franzosen hat sich lange angestaut
„Yellow-Vests“ protests: globalization, mass migration, unemployment – French anger has long accumulated
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Epoch Times 8.11.2018
Geschäfte und Sehenswürdigkeiten geschlossen, Polizei auf den Straßen, die Stimmung angespannt: Die Franzosen haben genug von ihrer Regierung und ziehen in Massen auf die Straße.
Shops and sights closed, police on the streets, the mood tense: The French have had enough of their government and are massing on the streets.
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Und in Deutschland? Kramp(f)-Karrenbauer – Nomen est Omen
CDU – weiter so rummerkeln. Bauer-Karren im politischen Sumpf/Dreck Kramp(f). Die politischen Gegner frohlocken! Merz wurde von der FDP und AfD gefürchtet. Die Grünen freuen sich (noch) und die Bonzen-SPD versinkt weiter im Sumpf der korrupten Bedeutungslosigkeit. Derweilen toben die globalen Stürme der Veränderung durch die Gesellschaften. We The People wollen nicht mehr mitmachen.
And in Germany? K(c)ramp-Karrenbauer – Cart-Farmer – Nomen est Omen
CDU – keep up the good Merkel work. Bauer/Farmer Karren/carts in political swamp/dirt Kramp(f)/cramp. The political opponents rejoice! Merz was feared by the FDP and AfD. The Greens are (still) happy and the SPD continues to sink into the finally meaningless swamp of corrupt socialist fat-cats. Meanwhile the global storms of change rage through the societies. We The People don’t want to join anymore.
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Heute fass ich mich kurz und es gibt „nur“ 3 Meme / Today I’ll be very brief and there’s only three memes
PK/11 Prima Klima / Der Einfluss von Wasserdampf und CO2 / Influence of water vapor and CO2
Ulrich S. 07.12.2018
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durch einen der vielen Hinweise im aktuellen Video von ADAPT 2030 mit dem Titel:
Updrafts & Downdrafts Crops Cant Handle the Albino Reindeer (762) vom 6.12.2018 bin ich auf das sehr ergiebige Dokument gestossen mit dem Titel:
by one of the many hints in the current video of ADAPT 2030 with the title:
Updrafts & Downdrafts Crops Cant Handle the Albino Reindeer (762) from 6.12.2018 I came across the very productive document with the title:
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THE SUN DEFINES THE CLIMATE / Die Sonne definiert das Klima
Habibullo Abdussamatov, Dr. Sc.
Head of Space research laboratory of the Pulkovo Observatory, Head of the Russian/Ukrainian joint project Astrometria
Published in the Russian journal „Nauka i Zhizn“ („Science and Life“), 2009, N1, pp. 34-42. (translated from Russian by Lucy Hancock)
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und für diese Folge habe ich mir das kurze Kapitel herausgesucht / and for this episode, I picked the short chapter:
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Influence of water vapor and carbon dioxide / Der Einfluss von Wasserdampf und CO2 auf das Klima
PK/10 Prima Klima / CO2 swindle unmasked in / entlarvt im Deutschen Bundestag
Ulrich S. 06.12.2018
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Na endlich! Physik-Professor entlarvt Klimaschwindel vor dem Deutschen Bundestag
Na da kam bei mir Freude auf und ich habe mich auch sofort beim Legitim Herausgeber bedankt. Ohne grosse weitere Worte! Deutsche Leser bitte ich zur Legitim Webseite:
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Finally! Physics professor unmasks climate swindle before the German Bundestag
Well then I was happy and I immediately thanked the Legitim Editor. Without much further words! Translation below:
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04.12.2018 legitim
ExpEvil/2 Exposing Evil / Das Böse beleuchten / FAAANGS Facebook British Intelligence CISCO Clinton Russia
Ulrich S, 06.12.2018
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Die FAANGS stürzen ab! Tiefe Einblicke durch AIM Citizen Intelligence.
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Ulrichs bescheidener Kommentar – Kurz gesagt – Facebook ist ein Psyop, um Benutzerdaten zu sammeln und damit viel Geld zu verdienen. Sie verkaufen laut AIM-Nachforschungen Datensätze für ca. 4-5 us$ an ihre „bevorzugten“ Partner und geben zusätzlich alles an die NSA und andere Dienste weiter – gemäß geheimer Vereinbarungen von Beginn an. Der britische Geheimdienst ist vom ersten Tag an dabei, ebenso wie die anderen 5 „Augen“. Und Cisco lieferte alle Router mit Hintertüren, um jede Kommunikation der Welt zu überwachen. Und nicht nur Facebook ist Teil dieser Psyop, sondern alle anderen FAANGS, die jetzt FAAANGS sind – siehe im nächsten Absatz.
Psyop = psychologische geheime Operation / Vertuschung / Tarnung
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AIM – Truth News (link siehe unten) – Nachdem Sie dem CEO von Leader Technologies, Michael McKibben, zugehört haben, um Douglas Gabriel die schmutzigen Geheimnisse von (Lord) Clegg und (Baron) Richard B. Allan Allan und ihr Engagement bei Facebook zu erklären, werden Sie Ihre persönliche Bürgerbildung fortsetzen wollen.
Wenn Sie an der Börse investiert sind, besonders in FAAANGS (jetzt Alphabet hinzufügen), dann achten Sie auf eine Dosis Realitätssinn. Hören Sie sich das Audio an und erkunden Sie dann die explosiven Links, die wir Ihnen unten hinterlassen haben. Ende Zitat AIM truth news.
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Ulrich S. springt nun mit euch direkt in das bestmögliche Format der Audiotranskription versehen mit ergänzenden Kommentaren. Am Anfang erklären Michael und Douglas die Geschichte von Clegg und Allan, die wie aus dem Nichts in der Öffentlichkeit aufzutauchen scheinen und aktuell für Facebook sprechen, während Zuckerberg sich in seinem Silicon Bunkerhauptquartier versteckt.
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The FAANGS are coming down! Deep insights from Citizen Intelligence.
U.S. comment – In a nutshell – Facebook is a psyops to collect users data and make big money out of it. They sell according to AIM research ar us$ 4-5 to they „preferred“ partners and they hand out everything to the NSA. The British Intelligence is in it from day one as well as the other 5 eyes.
And Cisco delivered all routers with backdoors to spy on every communication in the world. And not only Facebook is part of this psyop but all other FAANGS now FAAANGS see below.
AIM truth news – link below – After you listen to Leader Technologies CEO Michael McKibben explain to Douglas Gabriel the dirty secrets of (Lord) Clegg and (Baron) Richard B. Allan Allan and their involvement with Facebook, you will want to continue your citizen education.
If you are invested in the stock market, especially in FAAANGS (add Alphabet, now), then check in for a dose of reality. Listen to the audio and then explore the explosive links we left you below. All relevant links at the end!
Ulrich S. jumps right into the best possible format of the audiotranscript with notes for better understanding of the flowing narrative. In the beginning Michael and Douglas explain the history of Clegg and Allan who seem to appear out of nowhere in the public and speaking for Facebook while Zuckerberg hides in his Silicon FB Bunker Headquarter.
WTP/6 We The People / Wild Wild West is Watching / Der Wilde Wilde Westen beobachtet
Ulrich. S 05.12.2018 update 17.00 Uhr update 13.20 Uhr
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Guten Morgen Europa. Kontinent der rebellischen Franzosen und deutschen Schlafschafe im politisch ausgemerkelten marktkonformen Deutschland.
Goooooooooooood Morning America. The country of the free and the brave!
Die Energien steigen weiter und die Menschen werden geruettelt und geschuettelt. Der Druck steigt und die arroganten französischen Eliten machen einen ersten kleinen Schritt zurück. Die Epoch Times Deutschland berichtet:
Proteste, Blockaden und Feuer nun auch vermehrt an Frankreichs Schulen Epoch Times 4.12.2018
Regierung hat „Wut der Franzosen vernommen“: Frankreich reagiert mit Zusagen auf heftige Proteste der „Gelbwesten“ – Epoch Times 5.12.2018
Trump ironisch: „Bin froh, dass mein Freund Macron und die Demonstranten zur selben Schlussfolgerung gekommen sind wie ich“ Epoch Times 5.12.2018
US-Präsident Trump hat den Rückzieher von Frankreichs Präsident und selbsterklärten Vorreiter für den Klimaschutz bei der Ökosteuer ironisch kommentiert.
Auch Frankreichs Landwirte kündigen Demonstrationen gegen Macron an
Epoch Times 5.12.2018 Die Proteste gegen die Regierung von Frankreichs Präsident Macron weiten sich aus.
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Good morning, Europe. Continent of rebellious French and German sleep sheep in politically emaciated/gaunted market-conform Germany.
Goooooooooood Morning America. The country of the free and the brave!
The energies continue to rise and people are shaken and more shaken. The pressure rises and the arrogant French elites take a first small step back. The Epoch Times Germany reports:
Protests, blockades and fires now also increasingly at France’s schools Epoch Times 4.12.2018
Government has heard „anger of the French“: France reacts with promises to violent protests of the „yellow vests“ – Epoch Times 5.12.2018
Trump ironically: „I’m glad that my friend Macron and the demonstrators came to the same conclusion as me“ Epoch Times 5.12.2018
US President Trump has commented ironically on the withdrawal of France’s president and self-declared pioneer for climate protection from the eco-tax.
France’s farmers also announce demonstrations against Macron
Epoch Times 5.12.2018 The protests against the government of French President Macron are spreading.