bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELT / VERGANGENHEIT » 33 - 45 / 2.WK » Von der Kornkammer zur Wüste?

Von der Kornkammer zur Wüste?

Die Älteren unter uns kennen noch den Ausspruch von der „Ukraine als der Kornkammer Europas“, natürlich ‚Europa‘ als Kontinent und nicht als ‚politische Erscheinung‘ verstanden.
Wie sieht nun jene Kornkammer heute aus, nach 16 Jahren „unabhängiger“ Ukraine und nach nur 3 Jahren Herrschaft der jüdischen Staatsstreich-Junta?
Die Fakten und Bilder erschrecken…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 31. Juli 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
——————————————————————————————————————

«Wody nemа» – kein Wasser da. Woraus bestehen jetzt 80% der Ukraine? (линк к русскому оригиналу)

Autor: Eva Lissowskaja

Die menschenleere ukrainische Wüste

Beginnend mit dem Jahre 2014 – eigentlich nach der Rückkehr der Krim in die Russische Föderation, hat das offizielle Kiew die Halbinsel kontinuierlich davon „entwöhnt“, das Wasser des Dnjepr zu nutzen, das durch den Nord-Krim-Kanal nach Sewastopol kam. Und schlußendlich hat die Ukraine den Zustrom des Wassers auf die Halbinsel vollständig geschlossen.

Während die Junta sich ‚beunruhigte‘ zu der Frage, wie denn die Krim jetzt leben wird, ohne ihre рідини (ukr. Flüssigkeit), hat niemand so recht bemerkt, wie im Lande die Probleme genau jener Art und jenen Charakters heranreiften, auf die Kiew ursprünglich gerechnet hatte, als es der russischen Halbinsel das Wasser nahm.

Wie die Chefin der Abteilung Agrometeorologie des „Ukrgidrometzentr“ (des ukrainischen Zentrums für Hydrologie und Meteorologie) Tatjana Admenko mitteilt, vertrocknet das Land.

Die Rede ist in hohem Maße vom Gebiet Cherson, das nichts von der Abschottung des Nord-Krim-Kanals profitieren konnte. Wasser und dementsprechend Bewässerung gibt es nur für jene, die dafür genug Geld haben.
(ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Kommilitonen nach dem ersten Studienjahr Anfang der 1970er Jahre zur Melonen- und Tomaten-Ernte nach Cherson gefahren sind – sie schwärmten von endlosen Feldern knackvoll mit reifen Früchten, harten Arbeitstagen und waren sonnenverbrannt, voller Energie nach dem „dritten Arbeits-Semester“)

Es scheint, das Land habe soviele Flüsse und Seen, und bei all dem vertrocknet die Ukraine? „Verwunderliche Wunder…“
Mit den vorhandenen Ressourcen und einer vernünftigen Politik der Gestaltung der Bewässerung könnten der gesamte Süden und Südosten der Ukraine unbegrenzte Möglichkeiten zum Anbau beliebiger Kulturen erhalten.

Aber leider fehlt es gerade am zweiten, der klugen Politik, die das offizielle Kiew nicht hat.

Infolge dessen ist in der Ukraine, beginnend mit dem Jahr 2015, eine Tendenz zum Wassermangel zu beobachten. Im Verlaufe von 3 Jahren hat die Menge der Niederschläge die Wasser-Bilanz nicht ausgeglichen, die sich 2015 eingestellt hatte.

Versumpfte Schilfufer sind vertrocknet.
Kleine Flüsse sind ausgetrocknet.
In den Brunnen steigt das Grundwasser bis heute nicht höher als auf mittleres Niveau.

Die Rettung liegt in den Stauseen.
Wasser ist ein knappes Gut geworden. Die Nachfrage wächst, aber das Angebot erhöht sich nicht.

Und wißt ihr, nach all diesen ausreichend unangenehmen Angaben beginnt man, sich schon nicht mehr so skeptisch gegenüber Experten-Aussagen zu verhalten, die der Ukraine ein Schicksal als menschenleere Wüste im direkten und übertragenen Sinne vorhersagen.

So hat eine polnische Zeitung eine sehr pessimistische Prognose über die Zukunft Kiews geäußert, wobei sie sich ausschließlich auf die Realitäten dieses Landes stützt (ohne Berücksichtigung der zwischen beiden Ländern bestehenden offensichtlichen Abneigung).
Der Direktor der Abteilung Strategie des „Warsaw Enterprise Institute“ und Berater der Firmen der polnischen Wehrtechnik-Industrie Andrzej Talaga hat die Befürchtung geäußert, daß die ständige Verringerung der Bevölkerungszahl im Zusammenwirken mit den Wirtschaftsproblemen
aus der Ukraine ein geopolitisches Loch macht.
(nun ist dieses Institut mit ziemlicher Sicherheit auch eine neoliberale Einrichtung, die vollständig interessengesteuert unterwegs ist, wie die nachfolgenden Auszüge zeigen, aber eine solche Aussage macht schon recht nachdenklich)

Dieser Auszug übersetzt:
„Vor 300 Jahren erstreckten sich über den größten Teil des Territoriums der heutigen Ukraine nur menschenleere Steppen. Wer weiß, ob es nicht wieder so kommen wird.

Die Ukraine sollte nicht geprügelt werden, denn sie ist auch so schon kaum noch am Leben. Nicht heute und nicht morgen, aber letztendlich kann sie zu einer Wüste werden, mit einer zerstörten Wirtschaft und ohne Kräfte für ein Überleben.“

Ich wiederhole, das sind nicht nur die Worte irgendeines Polen, nein, das sind klar formulierte Schlußfolgerungen, die auf Fakten beruhen.
Ob das die Ukraine annehmen wird? Das ist schon eine andere Frage.

Von 2013 bis 2017 hat sich das BIP der Ukraine von 180 Mrd. USD auf 83 Mrd. USD verringert, und was die Einkünfte der Bevölkerung betrifft, so sind diese kleiner als die entsprechenden Werte für die Länder Nordafrikas. Allein in Polen leben etwa 1,2 Millionen ukrainische Gastarbeiter, der größte Teil von ihnen kann überhaupt nicht mehr in die Heimat zurückkehren.

Dies ist zu berücksichtigen, wenn man mit der Ukraine in Streit gerät, besonders in historischen. Wir reden nicht mehr mit einem Partner, sondern mit einem ans Bett gefesselten Kranken. In 20 Jahren kann es sein, daß man dort niemandem mehr unsere moralische Richtigkeit in der Frage der Tragödie in Wolhynien und Ostgalizien wird beweisen können.“

Wenn man über die Prognosen für Kiew spricht, da wird sich gemäß der Vorausschau der Vertreter aus dem Institut für Demografie und soziale Forschungen der Nationalen Akademie der Ukraine zum Jahre 2050 die Bevölkerungszahl um mehr als 12 Millionen Menschen verringern.
(die „offiziellen“ Zahlen sind schon heute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit extrem geschönt; in Rußland wird von 4 – 6 Millionen ukrainischen „Gastarbeitern“ ausgegangen, in Polen von 1,5 – 3 Millionen, in der restlichen EU von nochmals ebensovielen, ich kenne ehemalige Studienkollegen, die schon seit Jahren in Spanien tätig sind – als billige Dienstleister; die heutige tatsächliche Bevölkerungszahl der Ukraine beträgt – einschließlich 3 Mio. in Novorossija/Donbass – wohl kaum noch mehr als gut 30 Millionen Menschen)

Überhaupt gibt es drei Varianten der Entwicklung der Ereignisse in 32 jahren:

Geringe Variante: die Bevökerung der Ukraine beträgt 30 Mio. Menschen.
Mittlere Geringe Variante: die Bevökerung der Ukraine beträgt 37 Mio. Menschen.
Hohe Variante: die Bevökerung der Ukraine beträgt 42 Mio. Menschen.

Die letztere ist freilich wenig wahrscheinlich, wenn man die Gesamtsituation im Lande berücksichtigt und nicht vergißt, daß es in der Ukraine prinzipiell ein sehr hohes Sterblichkeitsniveau gibt (einer der Hauptgründe für die Verringerung der Bevölkerungszahl – dieses Problem zu beleuchten und hier in die Einzelheiten zu gehen, werden wir jetzt lieber nicht tun – man kann dazu hier einiges über das ukrainische Gesundheitswesen lesen).

Die menschenleere ukrainische Wüste. Das ist nicht mehr die Bezeichnung eines Horrorfilmes, einer Erzählung oder eines Buches. Das ist leider die Zukunft, in welche die Junta das Land so stur führt.

( Quelle )
– – – – – – – –

So traurig dieser Beitrag den Leser schon stimmen kann – er zeigt nur eine von mehreren katastrophalen Erscheinungen, welche nach dem Staatsstreich Anfang 2014 in der Ukraine um sich gegriffen haben.
So wird über die güterzugweise Ausfuhr des besonders fruchtbaren Schwarzerde-Bodens berichtet, sowie von Ackerlandkäufen im großen Stil, vor allem durch internationale und chinesische Großkonzerne, allen voran Monsanto.
Nach einigen Jahren großtechnischer „Bewirtschaftung“ mit vollautomatischen Maschinen wird dort tatsächlich eine menschenleere, chemisch-gentechnisch vergiftete Wüste zurückbleiben.

Und nicht nur die restliche Industrie wird profittreibend ausgelutscht bis zum letzten und dann weggeworfen (verschrottet), sondern alle natürlichen Ressourcen des Landes werden zum Spottpreis verscherbelt.
Für grünes Buntpapier und Zahlen im Computer gibt man bestes Ackerland und große Flugzeug- und Raketenbaufirmen her – und verhindert damit eine zukünftige Wiedergeburt des Landes.

Ein wirklicher Neuanfang wird hier wie dort nur möglich sein, wenn alle natürlichen Ressourcen aus dem Privateigentum (lat. privare = berauben) wieder in Gemeinschaftseigentum (Allmende) zurücküberführt werden – in vollem Umfange.
Und das ist jetzt kein „marxistischer Kommunismus“, sondern eine Überlebensfrage der Menschheit geworden…
LH


9 Kommentare

  1. Texmex sagt:

    Die „Ukraine“ wurde doch von den Hütchenspielern (Chabad Lubavich aktuell) eh künstlich geschaffen, genau wie „Polen“.
    Dass im Zuge der „Umgestaltung“ der Welt diese künstlichen Gebilde verschwinden, ist eigentlich verständlich. Insofern halte ich die oben beschriebene „minimale“ Variante noch für extrem übertrieben. Es werden noch viel, viel weniger werden.
    Die Junta in Kiew, gebildet von den Weltzerstörern kann nicht anders. Sie konnten noch nie anders, weder in Zentralafrika (als Timbuktu ein blühendes Weltzentrum war), noch vorher im mittleren Osten, noch nachher in Spanien oder noch später in Amerika. Überall hinterlassen sie zerstörte Landschaft und zerstörte „Kultur“. Sie ziehen wie Heuschrecken weiter. Zum nächsten Platz.

    Gefällt 3 Personen

  2. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  3. Besucherin sagt:

    ´Vorläufig dürfen Ackerflächen nicht verkauft werden, aber der IWF pocht da drauf

    https://www.schweizerbauer.ch/politik–wirtschaft/international/ukraine-soll-boden-liberalisieren-34813.html

    Die Chinesen sollen eine riesige Fläche gepachtet haben, nur soll die Ernte nie angekommen sein – ich erinnere mich nicht mehr, wie sie das geklaut haben, den ganzen Zug oder aus den Speichern oder vom Feld, oder alle drei.
    Das ist übrigens vielen Österreichern in Ungarn auch so gegangen, haben Ackerland in Ungarn gepachtet und als sie ernten wollten, war schon alles weg. Beschweren konnten sie sich am Salzamt, und mittlerweile hat Orban das wieder abgestellt mit den Taschenverträgen.

    Ich kann das überhaupt nicht einschätzen wie die Ukrainer das beurteilen, aber langsam müsste ihnen doch dämmern, dass sie arg geleimt wurden. Aus dem was unsere Märchenblätter schreiben kann man ja nix beurteilen, das kann so sein oder auch nicht.

    Wieso die Ukraine pleite sein soll mit 60 oder 70 Mrd. Schulden leuchtet auch nicht wirklich ein, ist ja ein Klacks zum vergleichsweise winzigen Griechenland, mit über 300 Mrd.

    Die Russen haben dieser Tage irgendwo geschrieben, dass sie glauben, die Ukraine wird sich wieder Russland zuwenden, sie brauchen nix tun ausser warten.

    Gefällt 2 Personen

  4. feld89 sagt:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

    Gefällt mir

  5. ziegenlippe sagt:

    Die Zerstörung eines Landes, seiner Bevölkerung, deren Ressourcen und dem Abverkauf des heiligen Mutterbodens, der durch Zwang früher oder später
    erfolgen wird und auch schon geschehen ist, verschlägt einem die letzten Worte.

    Sprachlos darüber kann man nur mit den Zähnen knirschen.

    Wenn man noch zusätzlich darüber nachdenkt, dass alle Staaten irgendwann Ernteausfälle hatten
    und ihre Bevölkerung nur gegenseitig durch Importe retten konnten, egal ob USA, Kanada, Australien, Russland,
    und eine solche Situation ungeachtet unserer scheinbaren Macht durch Chemie und Technik über die Natur
    jederzeit ohne weiteres wieder eintreten kann wird einem bewusst, wie sehr man selber betroffen
    sein kann.

    Kornkammer Europas, ja das ist die Ukraine, Luckyhans benennt es, wenn sie ruiniert ist,
    dann sind die Folgen unabschätzbar.

    Werden mir meine Mitbürger, wenn ich sie darauf stupse, wieder mal antworten , du hast doch keine Ahnung?

    Gefällt 1 Person

  6. keddy1992 sagt:

    Hat dies auf Udos Blog rebloggt.

    Gefällt mir

  7. Vollidiot sagt:

    Was in der Ukraine schnell geht, zieht sich quälend langsam dahin – wo?
    In der BRD.
    Nur ein wenig anders.
    Auf „hohem“ Niveau.
    Und die demokratischen Staatslenker sind?
    Wozu Demokratie wenn es einen Aufsichtsrat gibt?
    Vom wird der gewählt?
    Von den Wertebewußten, die brauchen kein Stimmvieh.
    Das Stimmvieh wählt demokratisch die real existierenden Werte, also Geld, Konsum, Glotze, Schlaufon (auch im Bett und beim Koten) und die eigene Verblödung.
    Und liest, weil „anspruchsvoll“ die SZ oder TAZ oder Zeit usw..
    Stimmvieh halt.
    Umerzogen – Hirn vermüllt – Denkschmerzvermeidende.
    Der Alkoholiker säuft sich tot, der BRDzi erstickt am Kopfimsand.
    Der Alkoholiker, weil er das Leben nicht erträgt, der BRDzi versucht den entstandenen Leerraum mit Sand zu füllen.
    Er paßt sich also vorauseilend der künftigen geistigen Bedingung an – warum Goethe verstehen wollen, mit Sand in der Birne wird alles irgendwie lockerer, rieselfähig.

    Gefällt mir

  8. Internetzel sagt:

    Hat dies auf 👽 INTERNETZEL rebloggt.

    Gefällt mir

  9. ALTRUIST sagt:

    Sehr aussagefaehiger Beitrag .

    Texmex kommentierte , sie ziehen wie Heuschrecken weiter ……..

    Und so ist es . Die VSAEU Holding hat ganze Arbeit geleistet in Verwuestung von Landschaften , Zerstoerung von Existenzen , Armut , Elend , rasanter Kriminalitaetsanstieg , buergerkriegsaehnliche Zustaende usw. usf .

    Eine Besserung ist in diesem verbrecherischem System nicht moeglich . Aendern koennen es die Ukrainier nur selbst und davon laesst sich Putin leiten .

    Und nicht nur dort , man muss nur auf Europa selbst schauen , dann auf das ehemalige Jugoslawien , Lybien , Irak , Syrien ….

    Ich ve

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: