bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Russland

Putin ungefiltert / Thomas Röper bei „Steinzeit“

Der Einführungstext zum Video:

Am 08.03.2019 veröffentlicht

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Es wird viel über ihn geschrieben und berichtet: Vladimir Putin. Doch nur wenige Menschen kennen das, was von dem russischen Staatspräsidenten selbst stammt. Bei Robert Stein war der Buchautor Thomas Röper zu Gast. Russland ist seine Wahlheimat und so hat er auch einen guten Einblick in die russische Sicht der Dinge. In der Sendung SteinZeit berichtet Thomas Röper über sein neuestes Buch „Putin ungefiltert“.
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Ein Eldorado der Aufklärung. Es geht nicht um Theorien und -ismen. Es wird beleuchtet die Wirklichkeit. Und dass die, gerade wenn es um Russland geht, per grossen Klopapieren und Chorknaben in TV äh nicht äh unbedingt der Wahrheit verpflichtet dargestellt wird, ist hier einem Jeden klar.
Spannend, was der Russenkenner Thomas Röper uns hier bietet!
Dank an Robert Stein, der wie gewohnt beispielhaft interviewt.
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Thom Ram, 03.05.07
Welch Datum!
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https://www.youtube.com/watch?v=vgNgfyAw2eo

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Valeriy Pyakin / Der Terroranschlag in Christchurch, Neuseeland

Valeriy weist auf Details des Anschlages hin, welche mir neu sind. War dir bekannt, guter Leser, dass der Täter ein 70 Seitiges Memorandum hinterlassen hatte? Das ist aber längst nicht alles.

In diesem Beitrag steckt er besonders viele Puzzleteile zusammen, angefangen von der Feststellung, aus welchen Gründen der Täter weisser Protestant sein MUSSTE, über die Absicht, Neuseeland zur Redidenz für die „Eliten“ umzugestalten (die Zügel dortens anzuziehen so, dass die Bevölkerung hart an der Kandare trabt) bis hin zu den Plänen, welche Machtzentren wo neu platziert werden sollen.

Zu diesem letzten Punkt habe ich ein Fragezeichen. Valeriy nennt China als das eine der im Aufbau befindlichen Machtzentren (sehe ich auch so), und Iran. Iran, so meine ich vom Schreibtisch aus, wird diese Rolle als zweites Zentrum nicht übernehmen. Was ich über den Iran höre, passt nicht dazu. Ich bin im Vergleich zu einem Valeriy in Sachen Kenntnis von den grossen Vorgängen wie eine Funzellampe im Vergleich zu einem Flakscheinwerfer, doch frage ich mich, ob die Emirate nicht viel besser geeignet wären. Dass es ein islamisches Zentrum sein muss, leuchtet ein. Warum? He, du meine Güte, die Welt“elite“ braucht immer mindestens Zweie – für gegenseitiges Ausspielen. Zudem benötigt das im Aufbau befindliche „Grossislam“ eine Koordinationsstelle.

Na, kein Problem. Ich werde heute Nacht eine meiner Sekretärinnen (die mit der verführerischsten Stimme) den Weltpraediktor anrufen und ihm die Idee stecken lassen. Siecher wirt er mier für den kleinen feinen Dip meinen längst gewünschden Aeppel mit zugehörigem Anwesen überschreiben. Neulich hatte er mir Schloss Windsor angeboden. Ich schlug das aus. Mein Gewisen. Kann doch nich eine alte Frau vor die Türe sezen.

Thom Ram, 03.05.07

Tolles Datum. (mehr …)

Brandstifung Notre Dame / Insidejob / Fakten / Spirituelles

Ich habe gebannt gehorcht, manche Bestätigung bekommen und Zusätzliches erfahren.

Es wäre sinnlos, einzelne Essenzen herauszuzerren und vorwegzunehmen. Ich kann nur sagen: Sollte es dir so ergehen wie mir, wirst du dir gratulieren, das Interview mit angehört zu haben. Selten erlebe ich eine solch harmonische, ausgwogene und einleuchtende gegenseitige Durchwebung von harten Fakten mit Spirituellen Aspekten.

Sironjas überzeugt mich, durch Inhalte, durch seine Art.

Thom Ram, 28.04.07 (mehr …)

Russland / Oblast Wologda / 3500 Hektar Brachland zwecks Bewirtschaftung zu verschenken

Im besten Sinne beispielhaft.

Nehme ich das Mittel zwischen den möglichen 1ha und 10ha (Korrektur. Richtig sind 1-100ha), also 50ha pro zugezogenem Eigner, so ermöglichen die Verantwortlichen der Oblast  Wologda mit den freigestellten 3500ha etwa 70 Familien, für sich, für die Scholle und für die Region sinnvolle, nutzbringende Arbeit zu verrichten.

Ich wage einen spekulativen Blick in die Zukunft:

In der Oblast Wologda harren 1,5 Millionen ha der Bewirtschaftung. Wird das Projekt allenfalls gänzlich ausgebaut, wäre damit 30’000 Familien gedient.

Und, einen Seitenblick werfend: Meines Wissens avisiert Russland das Ziel, im Export weltweit führend zu sein, im Export von Bio-Nahrungsmitteln nämlich.

Für mich eines der vielen Hoffnungskerzchen.

Und, das Kerzenlicht leise dämmend…meine Hoffnung geht dahin, dass erdenfreundlich bewirtschaftet werden wird…
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Weltlage / Entwicklungsprognosen

Diogenes Lampe beleuchtet die aktuelle Weltlage und entwickelt Zukunftsprognosen.

Hochinteressanter Artikel. Diogenes Lampe schaltet Vollicht auf die Weltbühne ein.

Jesuiten. Malteser. Vatikan. City of London. Washington D.C. Währung. Geldfluss. Globalismus. Nationalismus. Eurasien. Amerika. Israel. China. Russland. Putin. Trump. Xi. NATO. Krieg. Frieden. Handel. Seidenstrasse. May. Macron. Merkel.

In „Das gelbe Forum“.

Thom Ram, 21.04.07 (mehr …)

Ab heute wird zurückgeschossen / KK’s gewissenloses Tun

KK? Herr Klaus Kleber.

Herr KK sagte am 04.04.2019 in die ZDF-Kamera:

„Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.“ Erst nach einer Kunstpause löste Kleber das Horrorszenario auf und erklärte, es handele sich „nur [um] eine Vision. Aber eine realistische“.

Was ist das? (mehr …)

Warum Guaido nicht verhaftet wird

Seltsam genug oder sehr seltsam? Herr Guaido verliess Venezuela, nicht wirklich freiwillig. Und kehrte doch wahrhaftiglich zurück und treibet dort sein unselig Wesen weiter.

Der blitzgescheite Analitik bezieht sich, Guaidos Rolle beschreibend, auf eine Analyse vom Kater. Diese knackige Interpretation nun kann ich dir, guter Leser, nicht vorenthalten. Ob es so ist, wie dargestellt…wie könnte ich das wissen. Einleuchten zumindest tut es mir sonnenhell.

Ich setze voraus: Maduro und Putin sind die, für welche ich sie halte, nämlich sorgen sie für ihre Völker, nicht versauen sie sie wie gewisse andere poli Ticker es sorgfältig zu tun pflegen. Und ich setze voraus, dass Maduro ein kluger Mann und Putin sehr schlauer Fuchs, gewievter Schachspieler ist.

Los gehts. Viel Spass beim Mitdenken!

Thom Ram, 09.04.07

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Warum Guaido nicht verhaftet wird

Der selbsternannte Präsident Guaido wurde erst ins Ausland evakuiert, ist dann aber wieder nach Venezuela eingereist. Maduro hat ihn nicht verhaften lassen. Warum eigentlich nicht?

Der Kater hat es so kommentiert:

Die USA haben beschlossen, Juan in einem venezolanischen Gefängnis verrotten zu lassen, schieben ihn aktiv dahin und reiben sich die Hände: wenn Maduro ihn nur im Gefängnis verrotten lässt, dann wird Maduro ein echter Hiltler sein! Die Sache ist die, Maduro würde ihn gern verrotten lassen und das wäre das richtige Schicksal für diesen Juan, aber wenn Putin Maduro diesbezügliche Anweisungen zukommen lässt, wird alles anders verlaufen. Wie? Wie üblich – Guaido wird im freien Fall gelassen und er wird durch das Land tingeln wie ein Stück Scheiße im Wasserloch, ich meine wie ein Nawalny in Moskau, wird schreien “Wir sind die Macht!”, wird von einer Horde Idioten wie er selbst begleitet werden, zunächst einer großen Horde, die stetig kleiner werden wird und am Ende nur aus Jugendlichen bestehen wird, die nichts zu tun haben und die für ein paar Zigaretten hin und wieder mit Plakaten auf die Straße gehen und sich zur Macht im Lande erklären werden. So in etwa wird es ablaufen. Denn wenn Putin sich beratend einmischt, wird es genau so kommen. Und während Guaido lange und penetrant durch die Lande ziehen wird, wird Maduro auf Putins Ratschlag hin alle Verräter mit großem Geld oder Machtpositionen in die Gefängnisse stecken. Juan wird man draußen lassen, damit er durch das Land tingelt und die Aufmerksamkeit auf sich und von den wichtigen Prozessen weg lenkt.

Nicht ganz wörtliche, aber sehr sinngetreue Übersetzung von mir.

Das muss man sich in aller Ruhe zur Gemüte führen. Der Kater erklärt hier ein Spiel. Der Westen spielt in diesem Spiel den Bauern und greift damit den König an. Der Plan ist, dass der Bauer den König schlägt, oder aber dass der König den Bauern schlägt. Beides wäre gut für den Westen.

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Weiterlesen in Analitik!

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Nicht 500’000 Dummsklaven und 10’000 Herrschende, sondern…

Valeriy Pyakin in Hochform. 20 minütiges Hochkonzentrat.

Der Plan

und die entscheidende Rolle Russlands für unsere kurz-, mittel- und langfristige Zukunft:

500’000 vampiristisch an sonnigen Gestaden Lebende.

Massenhaft teereichende und Fabrikarbeit erledigende Roboter.

1’000’000 „Restmenschen“, welche die durch die (heute stattfindende) katastrophale Behandlung der guten Erdenscholle wieder in Ordnung bringen, mit von Hand geschwungener Hacke, stets am Rande des Verreckens, darum gepeitscht vom Ueberlebenstrieb fleissig wie die Bienen, welche nach Massgabe fortschreitender Entwickelung der Fähigkeiten der Roboter nach und nach reduziert werden.

Erst ma aber müssen 6 Milliarden verschwinden, diese Rechnung kann ein Jeder selbst anstellen, ja. Haben wir ja. Die übliche Liste: (mehr …)

Na(h)to(d)-Wahrheiten

(LH) Es gibt so wenig positive Nachrichten? Könnte es daran liegen, daß es uns nicht gelingt, im „negativen“ das „positive“ zu erahnen?
„Nichts Schlechtes ohne Gutes“, sagt ein russisches Sprichwort, es hat jede „schlimme“ Nachricht auch eine Rückseite, die wir nicht vernachlässigen dürfen.
Versuchen wir also, anhand eines Beispiels unsere Sinne zu schärfen – weiter kann dann jeder selbst überlegen…
Luckyhans, 25./29. März 2019
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Dieser Tage jährte sich eines der finstersten Kapitel in der Geschichte EUropas und der Nato: vor 20 Jahren, am 24. März 1999, begann die Nato – ohne vorher den UN-Sicherheitsrat zu fragen und somit unter Bruch des Nato-Vertrages Art. 1 – ein­fach selbstherrlich mit der Bombardierung des damaligen Rest-Jugoslawiens, noch be­stehend aus Serbien und Montenegro; Jugoslawien (= Süd-Slawien) war einer der vielen Kunst-Staaten, die im Ergebnis des sog. 2.Weltkrieges installiert worden waren.

Vorwand war ein angeblich drohender Völkermord im Kosovo, der südlichsten Provinz Serbiens, die überwiegend von Albanern bewohnt war. Dazu wurde ein „Vorfall“ insze­niert und als „drohende humanitäre Katastrophe“ bezeichnet, bei dem im Dorf Račak einige Leichen von Albanern gezeigt wurden, als Massenerschießung friedlicher Albaner – in der Tat waren es jedoch in Kämpfen gefallene UČK-Kämpfer, was auch in einer internationalen pathologisch-anatomischen Expertise nachgewiesen wurde, deren Ergebnisse jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Über die hysterische Kriegshetze der Medien kann hier nachgelesen werden, wie auch die Weiterführung dieser unseligen Politik durch die BRvD.

Im Verlaufe von insgesamt 78 Tagen (!) wurden ca. 38.000 Kampfeinsätze gegen 1500 Ortschaften ausschließlich in Serbien (nicht jedoch im Kosovo) geflogen – mit Raketen, Bombenflugzeugen usw. – dabei wurde die komplette serbische Industrie- und Infra­struktur des Landes zerstört: 60 Brücken, 2/3 aller Schulen und fast alle Betriebe der chemischen, Düngemittel- und erdölverarbeitenden Industrie sowie Einrichtungen zur Wasser- und Energieversorgung, was zur Verseuchung weiter Boden-Bereiche mit Che­mikalien führte; 5 Tonnen Quecksilber gelangten in die Donau. Tausende Menschen waren monatelang ohne Strom und Wasser.

Nach unterschiedlichen Angaben wurden bei den Bombardierungen etwa 1000 Militär­angehörige, aber auch etwa 500 Zivilisten (nach westlichen Angaben) getötet – nach jugoslawischen Daten waren es allerdings etwa 2000 Zivilisten, weitere etwa 400 gelten als vermißt, zwischen 7.000 und 12.500 Zivilisten wurden verletzt.
Dazu kam der Einsatz von Geschossen mit abgereichertem Uran durch die Nato, mit den entsprechenden Krebsfolgen – der Film von Frieder Wagner dazu sollte allen be­kannt sein.
Allein die direkten materiellen Schäden wurden auf zwischen 30 und 100 Mrd. Dollar geschätzt. Aber die Kosten der Nato lagen in mindestens derselben Größenordnung!

Was soll daran Gutes gewesen sein?“ empört sich jetzt so mancher zurecht.

Freilich, für die Menschen in Jugoslawien war daran nichts Gutes, denn diese brutale Aggression der Nato in Europa war der Beginn der endgültigen Zerlegung des Landes in mehrere kleine Einzelstaaten, die leicht gegeneinander auszuspielen waren, was vom Westen (den VSA und auch der EU!) auch ausgiebig genutzt wurde und bis heute wird.

Und daß die EU den Wiederaufbau einiger Teilrepubliken mit Krediten unterstützte, führ­te noch dazu, daß auch die Banken am Krieg kräftig profitieren durften – mußten doch Kredit-Zinsen und -Tilgung von den Menschen in den Nachfolgestaaten aufgebracht werden – sie wurden so nochmal kräftig „ausgenommen“…

Gut“ daran ist lediglich, daß sich daraus eine Reihe von Erkenntnissen ableiten ließ, welche die Menschen in Europa eigentlich hätten auf die Barrikaden, sprich auf die Straße bringen müssen.
Daß niemand auch nur daran gedacht hat, zeigt wieder („negativ“), wie manipuliert die Menschen in der EU vor 20 Jahren bereits waren. Aber auch diese Erkenntnis kann uns helfen, ein wahres Abbild der Wirklichkeit zu generieren.

Gehen wir also mal durch, was uns diese Aggression der Nato gegen Jugoslawien schon damals gezeigt haben könnte:

1. Die Nato ist kein „Verteidigungsbündnis“ (siehe Art. 1 des Statuts), sondern ein Kriegsbund. Sie schafft sich selbst Anlässe, um andere Länder zu überfallen.
Eine angeblich drohende „humanitäre Katastrophe“ sei als Kriegsgrund schon ausrei­chend und „legitimiere“ ein solch brutales Bombardement!

2. Die Nato setzt sich, wenn es ihr paßt, über jegliches Völkerrecht hinweg: Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates sind für sie nicht nötig, um einen friedlichen Staat zu überfallen.

3. Vorwände für eine Aggression gegen ein friedliches Land werden einfach geschaffen, denn bis geklärt werden kann, daß der Vorwand nur gestellt war, ist das Land bereits zerstört.

4. Die sog. Nachkriegsordnung, d.h. der Verlauf der Grenzen in der Welt nach dem Waffenstillstand im sog. 2. Weltkrieg, werden von der Nato jederzeit mit Waffenge­walt verändert, so dies die Nato-Befehlshaber – das sind stets VSA-Generäle oder deren Marionetten – anordnen.
Von allen anderen (Rußland, China) verlangt man „natürlich“ die Respektierung des „Status Quo“.

5. Was seinerseits erneut beweist, daß der sog. 2. Weltkrieg noch nicht beendet ist, sondern die Kampfhandlungen auch in Europa jederzeit wieder aufgenommen werden können, sobald die Interessen der Globalisten, die über die VSA die Nato steuern, dies für vorteilhaft (für ihre Gewinne und ihre Machtansprüche) erachten.

6. Die erforderliche „politische“ Begleitung der Aggression durch „Zustimmung“ der „Regierungen“ (Politiker-Darsteller) der Mitgliedes-Länder (von Staaten kann nicht mehr gesprochen werden, da die staatlichen Strukturen überall durch Firmenstrukturen ersetzt werden) wird völlig unabhängig von jeglichen Parteien-Konstellationen dazu geliefert.
In der BRvD zum Beispiel war es eine Rot-Grüne-Koalition, welche ihre „Zustimmung“ gab, also eine Partei, die in ihrem Programm früher den Krieg völlig ablehnte, und eine andere, die früher mal als sozial galt – beide hätten schärfstens protestieren müssen und jegliche Mitwirkung ablehnen müssen: genau das Gegenteil geschah.

7. Was uns zu der Erkenntnis führt, daß das Parteiensystem (die sog. repräsentative Demokratie) nur eine reine „politische“ Schauveranstaltung ist, weil im Falle der Entscheidung sowieso ALLE Parteien genau das tun werden, was die wahren Lenker des Westens befehlen.

8. Alle großen Massenmedien in Europa sind gleichgeschaltet, denn kein einziges der großen Presseorgane und kein einziger Fernsehsender haben gegen den Überfall protestiert oder auch nur die wahren Verhältnisse und Gründe aufgezeigt.
Im Gegenteil, die Begeisterung für die Aggression und den Mord an Menschen war in allen Medien mit aller Schamlosigkeit überdeutlich – wir haben es also durchgängig mit Manipulationsmedien zu tun.

9. Ein moderner Krieg, sogar gegen ein so kleines Land – und mehr kann die Nato heutzutage auch nicht leisten, und ohne die VSA schon gar nicht – als reiner Luftkrieg durchgeführt, um eigene hohe Menschen-Verluste zu vermeiden, ist irrsinnig teuer.
D.h. auch die „kriegführenden Völker“ der Nato-Mitgliedsländer zahlen einen extrem hohen Aufwand aus dem Steueraufkommen, und wegen der gleichmäßigen Verteilung innerhalb des Bündnisses auch unabhängig von der Teilhabe ihrer eigenen Armee!

Alles das, und noch manches andere, hätten die Menschen in EUropa damals aus den Ereignissen für sich ableiten können. Denn die meisten der genannten Fakten waren bekannt oder konnten aufgefunden werden.
Und sie hätten dementsprechend reagieren müssen!

Also sofort auf die Straße gehen und gegen den Krieg protestieren, die Auflösung der Nato fordern, einen internationalen Völker-Gerichtshof einrichten und die Nato und ihre Verbrechen in Jugoslawien detailliert untersuchen und bestrafen; den Austritt der BRvD aus der Nato per Volksentscheid durchsetzen, ebenso die völkerrechtliche Beendigung des Weltkrieges durch einen echten Friedensvertrag anpacken; jegliche Wahlen wegen fehlender Alternativen ab sofort komplett zu boykottieren, die Abschaffung der Parto­kratie per Volksentscheid durchsetzen; jeder Einzelne die verlogenen Massenmedien komplett abschalten usw. usf.
Dann hätte dieser Krieg einen „Sinn“ gehabt…

Wir sehen an diesem Beispiel, daß es oft einiger Anstrengungen bedarf, um die positive „Kehrseite der Medaille“ aufzudecken. Und wie es scheint, ist es für viele schon zuviel, diesen Aufwand auf sich zu nehmen…
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Manchmal wird auch von VSA-Generälen „nebenbei“ mal etwas Unerwartetes geäußert. Zum Beispiel hat Generalstabs-Chef Joseph Dunford (laut TASS) kürzlich u.a. zugegeben, daß Rußland momentan nicht die Absicht habe, die VSA-Verbündeten in der Nato mit militärischen Mitteln anzugreifen – angesichts der hysterischen Kriegshetze in ganz West- und Osteuropa eine beachtliche Stellungnahme.
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Weitere Fragen zum Thema sollen anhand eines Interviews der tschechischen Agen­tur „Parlamentni Listy.cz“ mit dem ehemaligen hohen tschechischen Geheimdienstmit­arbeiter Jiři Wagner, inzwischen Leiter der Agentur „Exanpro“ für die Analyse internatio­naler Ereignisse, das dieser Tage erschien, angesprochen werden. Basis für die ausge­wählten Antworten des Experten ist die Übersetzung des Interviews durch die russische Agentur InoSMI ins Russische.

JW verweist darauf, daß der Art. 5 des Nato-Statuts angeblich – laut Interpretation durch Presse und Politiker – einen Zwang zur kollektiven Verteidigung in Falle eines Angriffs gegen ein Nato-Mitglied beinhalte. Dies sei jedoch eine bewußte Lüge, denn dieser Artikel verpflichte niemanden zu bestimmten Handlungen und stelle somit auch keine Sicherheitsgarantie für die Nato-Mitglieder dar.
Die Rede sei lediglich davon, daß im Falle eines Angriffs auf ein Nato-Mitglied die anderen Mitgliedes des Bündnisses so reagieren würden, wie sie es für erforderlich hielten. Zum Beispiel eine Protestnote an den UN-Sicherheitsrat schicken.

Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und sehen uns den Text des Artikels 5 des Nato-Vertrages an, der da lautet:

Artikel 5

Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; sie vereinbaren daher, daß im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.

Vor jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.
( Quelle )

Der Mann hat recht: es ist jedem Nato-Mitglied selbst überlassen, wie es auf einen Angriff auf ein anderes Nato-Mitglied reagiert – es gibt keinerlei Beistandsgarantien!

Jedoch würden Politiker und Militärs, wie der tschechische General Petr Pavel, vormals Nato-Generalstabs-Chef, und alle Massenmedien etwas anderes behaupten. Niemand hätte den Mut, die Wahrheit zu sagen.
Aber diese Schwäche der Nato sei auch so für alle offensichtlich.

Statt dessen würde von einer russischen Bedrohung phantasiert. Die heutigen Reden davon, daß Rußland eine Bedrohung darstelle und z.B. das Baltikum überfallen wolle, seien eine weitere gezielte Desinformation, um den VSA in der Konkurrenz mit Rußland zu helfen.
Ebensowenig habe Rußland 2008 Georgien überfallen, sondern Georgien habe zuerst Südossetien angegriffen. Wobei der Westen mit Südossetien ganz anders umgehe als mit dem Kosovo – er suche immer nur seinen politischen Vorteil.

Für alle, die jetzt einhaken wollen und sagen: „richtig, macht doch jeder“ sei gesagt, daß genau diese Beliebigkeit, diese Prinzipienlosigkeit, der Grund dafür ist, daß es in der heutigen Welt so chaotisch aussieht.
Es genügt eben nicht, sich andauernd nur an seinen momentanen „Interessen“ zu orientieren, denn diese sind ständigen Veränderungen unterworfen. Genau daraus resultiert nämlich die mangelnde Verläßlichkeit – in der internationalen Politik wie auch im täglichen Leben -, und der daraus entstehende Vertrauensverlust, mit dem wir alle konfrontiert sind und der uns so zu schaffen macht.
Bitte mal darüber nachsinnen…

Was dazu führe, daß der Westen seine Macht und Stärke mißbrauche, selbstherrlich zu entscheiden, wer wo recht hätte.
Wer den Russen die Krim vorwerfe, der möge doch erstmal über Serbien, den Irak und Libyen Klarheit schaffen.
Es kommt ja alles zu uns zurück, es gibt eine Rückkopplung, das ist nur eine Frage der Zeit.

Man sehe sich beispielsweise die Weltnetzseite der „Europäischen Werte“ an – da gibt es einen Bereich „Kremlin Watch“ – warum nicht auch einen „White House Watch“? Oder meint jemand, das Weiße Haus würde stets alles richtig machen und nichts Schlechtes tun?
Dies ist ein Beispiel für billigste Propaganda – wie kann die tschechische Regierung für solche „Europäischen Werte“ noch Geld geben?
Die Handlungen des Westens sind immer positiv, und wenn Rußland dasselbe tut, wird es sofort der Verletzung des Völkerrechts beschuldigt. Das ist nicht richtig.

Die Idee vom Weltgendarm haben die Amis selbst erfolgreich der Welt eingegeben. Die Frage ist, was dahinter steht.

Aber die Hauptsache ist, wie das Völkerrecht aufgefaßt wird. Immer wenn wir gegen irgendwen Sanktionen erlassen wollen oder jemanden bestrafen, sollten wir über uns selbst nachdenken. Über die eigenen schlechten Taten.

Jetzt sagen alle, daß die Russen in der Ostukraine kämpfen. Aber die Russen unterstüt­zen nur die Separatisten. Das ist ihre Politik – sie wollen nicht, daß die Ukraine einig ist, denn solange es in der Ukraine unruhig ist, kann sie nicht in die Nato rein, weil es unge­löste Territorialfragen gibt. (das ist unlängst wieder offen relativiert worden, mit Verweis darauf, daß auch die BRD 1955 in die Nato aufgenommen wurde, obwohl ein Teil – „Ostdeutschland“ – „vom Feind besetzt“ war; auf ähnliche Weise könnten sowohl Georgien als auch die Ukraine leicht auch in die Nato gelangen, wenn der „politische Wille“ – sprich der Befehl von Seiten der wahren Herren der Welt – dazu da wäre)

Und damit reden alle von Einfall und Aggression der Russen. Aber denkt mal nach, wie lange die Amis schon in Syrien sind.
Und nichts passiert? Keiner hat was dagegen?
Da habt ihr wieder die doppelten (Moral-) Standards.
Allen ist bekannt, daß die Ukraine für Rußland eine rote Linie ist. Das war längst klar. Die Amis wußten, daß die Ukraine das Tor zu Rußland ist.
Syrien, Ukraine, Georgien – in all diesen Ländern führen Rußland und die VSA indirekte Kriege.

Die Sache ist die, daß die VSA eine unvorteilhafte Lage haben, da 50% aller Weltvorräte an Rohstoffen sich in Rußland befinden. (eher eine Propaganda-Lüge der Amis, die ihre eigenen Rohstoffvorräte als „strategische Reserven“ betrachten und möglichst unange­tastet lassen wollen, für „schlechte Zeiten“…)
Rußland will einfach die westlichen Länder und Firmen (sprich die TNK!) nicht da ran lassen, sondern selbst mit den Rohstoffen handeln. …

Die Amis können ihr Niveau nur noch mit militärischer Gewalt halten – erinnert euch, wieviele Basen sie in der ganzen Welt haben. Wenn sie abziehen würden, würde der Dollar sofort fallen, zusammen mit ihrem politischen Einfluß. …
Sie wollen wie früher einzige Supermacht sein, und alle anderen sollen sich unterordnen.

Tschechien ist vor allem als Transitland von Bedeutung, für Truppentransporte nach der Ukraine und auch ins Baltikum – und das geschieht ständig. …
Ein kleiner Konflikt dort ist möglich, aber spekulativ. Allen ist bekannt, daß in einem vollständigen „großen“ Krieg niemand gewinnen kann. Es geht also eher um Provokationen und den Versuch, maximalen Druck auf das russische Regime auszuüben, um so die öffentliche Meinung in Rußland zu beeinflussen.
Hier spielen auch die Sanktionen eine Rolle, aber auch die sonderbare Geschichte mit dem angeblichen Doping der russischen Sportler und den Vorwürfen der Einmischung in alle möglichen Wahlen.
So soll Einfluß auf einen Regimewechsel in Rußland genommen werden.

In Rußland gibt es eine gewisse politische Opposition und der versucht man zu helfen. … Die Frage ist, wie die russische Öffentlichkeit diese Handlungen des Westens bewertet. Eher reagieren die Russen nicht so, wie es der Westen von ihnen erwartet, und ein großer Teil der Gesellschaft fühlt sich in seiner Unterstützung für Putin und sein Regime bestätigt.

Wenn wir Soldaten beispielsweise ins Baltikum schicken, dann nehmen wir an einer Eskalation der Spannungen teil. Die Amis wollen keinen Krieg. Sie kapieren, daß sie darin nicht gewinnen können. Die Russen können auch nicht darin gewinnen. So gibt es keine militärische Lösung – allen würde es schlecht ergehen. Und wenn dann noch irgendeiner Soldaten irgendwohin schickt, dann wird die Situation unnötig verschärft.

Aber die Außenpolitik der Amis ist genau darauf gerichtet. Sie wollen mit allen Mitteln die Russen unter Druck setzen, schicken Nato-Soldaten an die russischen Grenzen, führen dort Manöver durch, weil das strategische Ziel der VSA der Austausch des Regimes in Rußland gegen ein anderes ist, das der VSA-Politik entgegenkommt.

Überlegt euch, daß die Handlungen im Baltikum die Nato-Regeln verletzen, genauer Artikel 1. Denn im Artikel 1 des Nato-Statuts steht, daß die Mitgliedsländer zum Erhalt des Friedens beitragen und Gewaltanwendung vermeiden sollen.
Aber wir drohen mit Gewalt, wenn wir Soldaten dorthin schicken. Dies sollte mal erörtert werden. …

Venezuela ist flächenmäßig größer als Frankreich und befindet sich in einer Schlüssel­region der Welt. Die Streikräfte Venezuelas zählen über 300.000 Mann. Und noch eine halbe Million Reservisten. Das würde nicht einfach.
Bei einer militärischen Intervention könnten wohl einige strategische Objekte besetzt werden, aber dann begänne ein Bürgerkrieg.

Die Amis würde sowas anfangen, aber die Russen würden die Gegenseite unterstützen. Da kann ein innerer Konflikt provoziert werden, aber das wäre keine Lösung. Seht euch Syrien an.

Rußland wird in Venezuela nicht zurückstecken. Was in der Ukraine und Libyen passiert ist, haben die Russen als Signal aufgefaßt, daß man nichts weiter erdulden darf. Und sie werden bleiben.
Von den Rohstoffen haben wir schon gesprochen. Die Russen brauchen in der Welt nicht dieselben Aktivitäten zu entfalten wie die Amis. …
Den Russen ist wichtig, das zu erhalten, was sie schon haben. …
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Da gäbe es jetzt so manches dazu zu sagen, denn wenn Rußland den Einfluß auf das venezuelanische Erdöl nicht bräuchte, dann könnte es auch locker zurückhaltender sein.
Es geht also hier um ganz andere Dinge – nicht um Rohstoffe.

Neben vielen interessanten und richtigen Einsichten wird auch hier deutlich, wie selbst gut informierte und durchblickende Menschen sich von dauermanipulativen Techniken und Pseudo-Argumentationen beeindrucken lassen.
Bestimmte Märchen sind einfach schon sehr tief in die Hirne der Menschen eingepflanzt worden, und viele Leute im Westen gelangen früher oder später unter dem Dauerdruck der Lügen-Medien dahin, daß sie zunehmend der eigenen Propaganda glauben.

Kaum etwas Schlimmeres kann geschehen, denn damit wird man Gefangener seiner eigenen Ängste und Vorbehalte.

Wer sich also von den Prägungen und Konditionierungen wirklich lösen will, für den gibt es nur einen Weg: sich erstmal vom Dauerdruck der Propaganda abzuschotten.

Alles, was nicht wirklich auf Anhieb plausibel und logisch ist, einfach durchrauschen lassen: links rein, rechts wieder raus, und umgekehrt.

Kritisch sein gegenüber ALLEM! Selbst denken!

Weniger „nachrichten“ lassen, sich selbst aktiv im Weltnetz informieren, zu Themen, die für sich selbst wichtig sind.

Meinungen“ von Fakten trennen, Ereignisse von Auslegungen, und auf tendenziöse Wortwahl achten.

Wo viel Emotion „transportiert“ wird, steckt meist kein oder wenig oder gefälschtes Faktenmaterial dahinter – über das Gefühl läßt mensch sich leichter manipulieren.

Öfter auch einfach abschalten – raus in die Natur gehen, dort in Ruhe über Gehörtes, Gesehens oder Gelesenes nachsinnen.

Aussortieren, was nicht wichtig oder relevant ist: viele „Unglücksmeldungen“ sind nur darauf aus, unsere Lebenszeit zu stehlen, uns zu berühren und zu beschäftigen – und unsere Emotionen „runterzuziehen“.
Da die Unglücke meist irgendwo weit weg passieren, kann kaum einer immer einfach nachprüfen, ob die jeweilige Meldung auch wirklich „echt“ ist…

Natürlich soll niemand hartherzig werden: klar ist es schlimm, wenn irgendwo auf der Welt Menschen verunglücken – aber dies geschieht in der modernen Gesellschaft immer und überall – früher war es uns einfach nicht bekannt.
Aber:
Hat es dadurch früher weniger Mitgefühl gegeben? Waren die Menschen dadurch „härter“ und kälter?
Wohl kaum – meine Eltern waren, obwohl sie in ihrer Jugend den sog. 2. Welt-Krieg und die harte Nachkriegszeit miterlebt hatten, durchaus sehr sensibel und mitfühlend, vielleicht sogar noch empfindlicher als ich…
Oft wird heute einfach nur manipulativ ausgenutzt, daß Menschen mitfühlend sind.

Soweit mein Aufruf, aufmerksam und kritisch zu bleiben. Oder zu werden… 😉

Und das Gute in allem zu suchen, zumindest im Form eigener Erkenntnisse… dazu demnächst mehr.

Was geht hier eigentlich vor?

(LH) Wenn ich wissen will, was tatsächlich um mich herum vor sich geht, dann darf ich nicht auf die Worte hören, die gesprochen werden, denn es wird in der jetzigen Zeit unendlich viel gelogen. Sondern ich muß auf die Taten schauen, auf das, was getan wird und vor allem darauf, welche Ergebnisse daraus hervorgehen, unabhängig von den sie begleitenden Worten. Dann wird vieles, was vorher wirr und scheinbar durcheinander erschien, zu einem recht klaren Bild…
Luckyhans, 22./27. März 2019
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So manche Worte kann ich nicht mehr hören. Sie sind mir über, vor allem, weil sie in einem Zusammenhang gebraucht werden, der ihrem Sinn total widerspricht.
Und damit ist nicht die „übliche“ Neusprech-Begriffsverdrehung gemeint.

Sondern es sind jene tatsächlichen Wirkungen gemeint, die aus den bewirkten Ursachen hervorgehen, aber angeblich „so gar nicht beabsichtigt“ waren.
Wenn sie dennoch entstanden sind, als Folgerungen aus den vorherigen Taten, dann darf ich wohl davon ausgehen, daß diese Folgen – ungeachtet der „schönen“ (oder unschönen) Begleitworte dazu – genau so und nicht anders beabsichtigt waren.

(mehr …)

Nicht nur lächerlich?

(LH) Ja, so geht es manchmal – was für den einen noch lustig ist, darüber kann der andere schon nicht mehr lachen. Höchstens ein grimmiges Lächeln kommt noch, aber das war’s dann auch schon… Nachfolgend einige Beispiele für solche Fälle, wo die einen „Spaß haben“, während den anderen das Lachen schon vergeht.
Luckyhans, 18./23.3.2019
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1. Wie auch immer: Knast?

Ja, so kommt sich mancher russische Journalist und Blogger inzwischen vor – hat doch die Staatsduma nach einigem Hin und Her nun das Gesetz zum Schutz des Anse­hens verabschiedet, das drastische Strafen für allzu kritische Beiträge über die Regie­rungspolitik und zur Tätigkeit der Abgeordneten vorsieht, wodurch harsche Kritiker leicht kriminalisiert werden können.

(mehr …)

Was weiß ich?

(LH) Diese Überschrift kann man unterschiedlich auffassen – zum einen mittig betont ganz seriös, im Sinne „ob ich wohl weiß, daß ich nichts weiß?“
Aber auch endbetont einfach als Redewendung, wenn mir jemand eine Frage stellt, die ich selbst nun wirklich nicht beantworten können kann…
Luckyhans, 16./20. März 2019
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Auf jeden Fall ist die Frage nach dem Wissen scheinbar eine der ältesten, wenn schon der angeblich antike „große Meister der Philosophie“ mit der so häufig zitierten Sentenz allen Deppen das Leben leichter macht, indem er sich als noch dümmer denn diese darstellt.
Aber wir wollen heute der Sache mal ernsthaft auf dem Grund gehen.
Dabei beschränken wir uns auf die grobstoffliche Seite des Wissens, denn die feinstoff­lich-seelischen Prozesse scheinen erst ab einem gewissen Alter ergründbar: kleine Kinder werden in den heute üblichen Anschauungen dazu leider nicht ernst genommen.

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Vorsicht, Satire?

(LH) Auf keinen Fall darf man Satiren ernst nehmen.
Auch wenn sie ganz sicher fast immer einen wahren Kern enthalten.
Es sei denn sie sind völlig aus der Luft gegriffen, oder sie dienen propagandistischen Zwecken – dann fehlt jeglicher Kern.
Und kernlos sind sie erst recht nicht annehmbar.
Wie der nachfolgende Beitrag einzuordnen ist, darf jeder selbst überlegen…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Anmerkungen von mir. 15.3.2019
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Die Amis verziehen das Gesicht, aber trinken Kwas und lernen russisch

11. März 2019

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Wer ruft wohin?

(LH) Für das Verständnis der nachfolgenden Darlegung ist die Kenntnis des Beitrages „Chinas Ruf nach Rußland“ erforderlich, daher – wer diesen noch nicht gelesen hat – bitte zuerst dort sich informieren – danke.
Weiterhin ist die Kenntnis unserer bisher erschienenen China-Beiträge von Vorteil. Und vielleicht ist es auch gut, sich die betreffenden Formulierungen des Dokuments nochmal in Ruhe „auf der Zunge zergehen zu lassen“…
Luckyhans 14./15.3.2019
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Gleich vorausschickend ist festzustellen, daß dieser sehr spezifische chinesische Ruf nach Rußland in vielerlei Hinsicht interessant ist.
Zum einen deshalb, weil die Beziehungen zwischen beiden Ländern tatsächlich – trotz aller Öffnung Rußlands nach Osten infolge der VSA-Sanktionen und trotz aller traditioneller Wirtschaftskontakte – fast ausschließlich geopolitisch bedingt sind.

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Putin / Trump / Vier Varianten

Ich habe grad Lust auf eine Art Milchmädchenüberlegung, könnte auch es benennen als schwarz-weiss-Gedankenspielerei.

Beide, Putin wie auch Trump, sie sind in den Westmedien als sehr schlecht verschrien. Das weckte mein Interesse von Anbeginn. Ich war es gewohnt, dass der Ami Präsi gut, der Russi Präsi schlecht sei. Nun sind also beide schlecht. Also mir fiel fällt das scho es bitzeli uuf.

Wie gesagt. Schwarz weiss:

A

Putin und Trump sind beide gut, und zwar im wahren Sinne gut. Sie tun alles, um der Menschheit ihrem Wohle gereichend zu dienen. (mehr …)

Chinas Ruf nach Rußland

(LH) Wer sich ein wenig mit diplomatischen Gepflogenheiten auskennt, der weiß, daß der Botschafter eines Landes keine Privatperson, sondern vor allem das offizielle Sprachrohr der Regierung und des Präsidenten seines Heimatlandes ist.
Und ein Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter (AuBB) ist ein Vertreter seines Landes, der in der Lage ist, in seinem Gastland für sein Heimatland verbindliche Entscheidungen zu treffen – eine Kompetenz, die sonst nur dem Präsidenten und dem Regierungschef zukommt: er ist also ein sehr hochgestellter Vertreter der offiziellen Führung seines Landes im Ausland.
Und so kommt es nur selten vor, daß ein solcher AuBB in seinem Gastland außerhalb des diplomatischen Parketts öffentlich auftritt, vor allem in der Presse. Und wenn so etwas geschieht, dann ist das ein Ereignis höchster Bedeutung für beide Länder.

Ein solches hat Anfang Dezember des vergangenen Jahres in Rußland stattge­funden: Li Huej, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Chinesischen Volksrepublik in Rußland, hat einen Artikel in der russischen Zeitung „Trud“ (“Arbeit“) veröffentlicht, der nachfolgend aus dem Russischen übersetzt wird.
Jeder möge bitte diesen programmatischen Artikel aufmerksam lesen, denn hier wird der offizielle Standpunkt der chinesischen Führung dargelegt!

Nach reiflicher Überlegung hab ich mich entschlossen, nachfolgend zuerst die Über­setzung ohne inhaltliche Anmerkungen zu posten und einen Tag später meine eigenen Anmerkungen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen von mir. 11.3.2019
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Kein Aprilscherz?

(LH) Da der nachfolgende russische Blog-Artikel am 1. April veröffentlicht wurde, darf jeder selbst überlegen, ob das ein „Scherzartikel“ ist oder nicht. Der etwas provokante Stil gibt dazu leider wenig Hinweise, und die teilweise etwas abrupte Gedankenführung auch. Aber jeder lese bitte unbefangen selbst…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 10.3.2019
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Die Epoche der Degenerierten

Alexander Kudinov – 1. April 2017 – 04:45

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Russisch-deutsche Perspektiven

(LH) Wenn ein russischer Betrachter seine Erörterung der strategischen Aussichten seines Landes für die nächsten 20 Jahre mit einer detaillierten Analyse der deutschen Außenwirtschaftsdaten beginnt, dann verspricht das zumindest, interessant zu werden. Schaun mer mal? Aber bitte geduldig bleiben…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 6./10.3.2019
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Die strategischen Aussichten Rußlands für die bevorstehenden 20 Jahre

Alexander Sapolskis 25.02.2019 19:00 in der Reihe „Strategie 2030“

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Unabhängige Ukraine?

(LH) In der Ukraine steht die Präsidentenwahl bevor. Bewerber sind u.a. der jetzige Präsidentendarsteller Pjotr Walzman-Poroschenko, die Oppositionspolitiker-Darstellerin Julia Timoschenko-Kapitelman und der Komiker Wladimir Selenski. Letzterer soll laut Umfragen so stark führen, daß sich vor einigen Tagen sogar eine IWF-Delegation mit ihm traf und verhandelte – und aktuell hat der jetzige Präsi-Darsteller jetzt zwei Strafermitt­lungen unter verschiedenen Vorwänden gegen ihn eröffnen lassen – entweder um ihn zu erpressen, von der Kandidatur auszuschließen oder mundtot zu machen.
Aber lassen wir mal die Personalfrage beiseite und sehen uns an, wie der in Rußland lebende ehemalige ukrainische Premier Nikolaj Asarow die Sachlage sieht.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 7./9.3.2019
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Asarow: Ist eine eigenständige Entwicklung der Ukraine möglich?

03.03.2019 | 09:56

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Wer zerlegt die VSA?

(LH) Man weiß es nicht, aber viele Vorgänge auf der Welt passen auffallend gut zueinander. Und so manche Prognose, sei sie auch zum Zeitpunkt der Äußerung noch so abwegig, kommt einige Jahre später plötzlich wieder in den Sinn, wenn man die aktuellen Ereignisse anschaut.
Wer erinnert sich noch an unsere Artikel zur Perestrojka in den VSA?  Klangen doch absolut weit hergeholt damals, oder?
Wer mag, kann sie ja gern nochmal durchlesen

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 5./9.3.2019
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Die VSA werden von innen zerstört

Alexander Sapolskis 03.03.2019 11:45

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Was ist falsch am WK-1?

(LH) Wenn man sich die harten Fakten zum Ersten Weltkrieg betrachtet und dazu noch einige Bilder, dann kommt man unweigerlich ins Überlegen.
Und es gibt recht viele Fotos vom Anfang des vorigen Jahrhunderts…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 3.3.2019
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Der Erste Weltkrieg – was stimmt nicht mit diesem sonderbaren Krieg?

02. März 2019

Ich bin kein großer Anhänger von konspirologischen Versionen, aber einige „Dinge“ in der offiziellen (herrschenden) Geschichte machen mir doch zu schaffen, wie zum Beispiel der Erste Weltkrieg.
Ehrlich gesagt, war das ein recht sonderbarer Krieg.

Und eine der Eigentümlichkeiten in der Geschichte dieses Krieges besteht darin, daß ihn nahe Verwandte begonnen haben.

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D.H.Pritt / Besuch in einem sowjetischen Arbeitslager

Der untenstehende Artikel ist in Sascha’s Welt erschienen.

Gibt es Anlass, dem Bericht zu misstrauen? Handelt es sich beim beschriebenen Lager lediglich um ein Vorzeigeobjekt?

Sollte es -wie ich hoffe – die Zustände durchschnittlicher Lager spiegeln, so gratuliere ich Russen und damaligem russischen Geiste von Herzen.

Inzwischen ist einiges Wasser die Wolga runtergeflossen. Wie sieht es heute aus?

Weiss jemand mehr?

Thom Ram, 05.03.07 (mehr …)

Wer erpreßt die Makrone?

(LH) Wer die Ereignisse der letzten Wochen in Frankreich betrachtet, der fragt sich unwillkürlich, was denn die aalglatte Rothschild-Banker-Makrone sich hat zuschulden kommen lassen. Denn mit einem regulären politischen Kampf hat das schon lange nichts mehr zu tun…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 02.03.2019
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Französisches Gambit. Was hat sich Macron zuschulden kommen lassen und wer bedrängt ihn?

Alexander Dubrowski 28.02.2019 18:00

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Die unsichtbare Macht 2

(LH) In Ergänzung zum ersten Teil der Diskussion mit der Moskauer Professorin Olga Tschetwerikowa anläßlich ihrer Buchpräsentation hier nachfolgend Teil 2, mit der Beantwortung von weiteren Fragen.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 29.02./3.3.2019
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Die unsichtbare Macht. Die Welt wird von einer okkulten Elite gelenkt

– Teil 2 –

Ist es dasselbe – Transhumanismus und Post-Humanismus?

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Die unsichtbare Macht 1

(LH) Wie es so schön heißt: „aus aktuellem Anlaß“ habe ich ein paar Thesen aus einem Auftritt der Moskauer Professorin Olga Tschetwerikowa anläßlich ihrer Buchpräsentation übersetzt.
© für die leicht gekürzte inhaltliche Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 28.02./3.3.2019
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Die unsichtbare Macht. Die Welt wird von einer okkulten Elite gelenkt

09. Februar 2019

Die Dozentin der Moskauer Hochschule für Internationale Beziehungen Olga Nikolajewna Tschetwerikowa spricht kurz im Rahmen ihrer Buchpräsentation „Trans­humanismus in der russischen Bildung“ und beantwortet Fragen der Zuhörer.

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Dollar: it’s showtime?

(LH) Der FED-Dollar ist seit der Konferenz von Bretton Woods 1944 als goldgedeckter Dollar und erneut seit 1973 als Petrodollar die Leitwährung des Welthandels. Auch heute werden fast alle Handelsgeschäfte auf dem Energie- und Rohstoffsektor weltweit in Dollar abgewickelt.
Wenn nun die FED of New York, eine der direkten Eigentümerinnen der Federal Reserve, ein Ende des Dollars als Weltleitwährung voraussagt, dann sollte ganz genau hingeschaut werden, was uns denn da als „Ersatz“ aufgeschwatzt werden soll…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 25.2./2.3.2019
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Das Urteil ist unterschrieben: der Dollar verliert seinen Status als Weltreserve-Währung

Moskau, 21. Februar 2019, 08:00, RIA Novosti, Natalja Dembinskaja

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Sonderbares Rußland? 5

(LH) Wir setzen unsere unsortierte Meldungen aus dem russischem Medienraum in kurzen Zusammenfassungen fort. Die vergangenen Wochen waren wieder sehr bunt und lustig… freilich nicht für jeden.
Luckyhans, 23. Februar 2019
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30. Rückkehr des neoliberalen Bumerangs?

Man kann es gern so sehen wie der Autor dieses Artikels: in den 1970er Jahren haben die VSA die Waffe der „Verbraucher-Gesellschaft“ in Richtung UdSSR geschleudert und diese hat tödlich getroffen.
Und nun kehrt diese als Bumerang dorthin zurück… gemeint sind dabei alle „Ideen“ des Neo-Liberalismus, dessen „Ideale Gesellschaft“ nicht nur den unmündigen total manipulierten Verbraucher und dessen Überwachung, sondern auch Genderwahn, Bildungsnotstand und „bunten“ Rassismus beinhaltet.

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Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt? 3

(LH) Heute nun der dritte Teil unserer unsortierten Meldungen aus dem russischem Medienraum in kurzen Zusammenfassungen – falls eines der Themen die Leser besonders interessiert, kann die Komplett-Übersetzung des einen oder anderen Artikels nachgereicht werden.
Luckyhans, 15./19. Februar 2019
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16. Putin macht ernst

Es ist nur ein kleiner Pinselstrich im Gemälde des Kampfes gegen die allgegenwärtige Korruption, aber ein sehr wichtiger: der russische Präsident hat am 7. Februar 2019 ein von beiden Kammern Ende Januar verabschiedetes Gesetz unterzeichnet und damit in Kraft gesetzt, welches der russischen Generalstaatsanwaltschaft erlaubt, bei der Zentralbank Rußlands oder auch ausländischen Stellen Informationen über Auslandskonten von Bürgern des Landes abzurufen, welche nicht berechtigt sind, solche Konten zu besitzen.

Gemäß der bereits seit einiger Zeit gültigen Gesetzgebung Rußlands haben hochgestellte Beamte, Staatsangestellte, Abgeordnete und Senatoren nicht das Recht, bei ausländischen Banken Konten zu eröffnen und zu besitzen sowie ausländische Finanzinstrumente zu besitzen und zu benutzen, darunter auch Wertpapiere ausländischer Firmen, welche sich außerhalb des Territoriums Rußlands befinden.

Seine endgültige rechtliche Wirkung wird das Gesetz 6 Monate nach seiner offiziellen Verkündung entfalten.
Soviel Zeit bleibt nun den genannten Bevölkerungsgruppen, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten neu zu ordnen – oder sich von den entsprechenden Funktionen und Positionen zu verabschieden.

17. Zerfällt das „große Britannien“?

Auch wenn die „Times“ und andere britische Massenverblödungsmedien das übliche „Show must go on“ praktizieren, während es in der EU auffallend still geworden ist um das Thema, bleiben nur noch wenige Wochen bis zum 29. März, dem festgelegten „Brexit“-Termin.
Und daß es gelingen sollte, Zeitaufschub oder gar neue, für die Insel „bessere“ Konditionen mit der Bürokratenclique in Brüssel zu erreichen, glaubt wohl auch die mit diesen vom Parlament erteilten Aufträgen artig nach Brüssel und in die Hauptstädte gereiste (übrigens ebenfalls kinderlose!) „Mutti Theres“ kaum noch.

Da jedoch mit der Nordirland-Sicherung und dem in der EU verbleiben wollenden Schottland zwei große Sprengladungen an das „Vereinigte Königreich“ gelegt sind, vermuten manche Beobachter schon den Zerfall desselben – oder das Ende der Königsherrschaft.
Wer allerdings die wahren Machtverhältnisse kennt, der weiß, daß letzteres so gut wie unmöglich ist…

18. Korrupteste Regionen Rußlands?

Die Generalstaatsanwaltschaft Rußlands hat unlängst auf dem Portal der Rechtsstatistik ein Rating der Regionen veröffentlich, geordnet nach der Zahl der verurteilten Wirtschafts-Verbrechen.
Man mag geteilter Meinung sein, ob dies ein wahres Bild ergibt, aber man bekommt erstmal einen Eindruck und sieht, wo offenbar etwas gegen die Korrution unternommen wird.
Nachfolgend also nur als Aufzählung die „führenden“ 10 Region, in Klammern die Zahl der abgeschlossenen Strafsachen:
Moskau (184), Gebiet Moskau (102), Sankt Petersburg (84), Region Krasnodar (79), Gebiet Samara (76), Gebiet Rostow (67), Gebiet Nowosibirsk (66), Baschkortostan (Baschkirien, 60), Gebiet Omsk (58) und der Autonome Kreis der Chanten und Mansen (57).

19. Aachen: 2 lahme Enten?

DIe Ereignisse der vergangenen Tage um „Nordstream-2“ zeigen deutlich, daß die Einschätzungen des russischen Kommentators zum Me-Ma-„Freundschaftsvertrag“ von Aachen weitgehend richtig sind – ein Papier, das keine wesentliche praktische Bedeutung hat.

In Kürze:
– nur allgemeine Phrasen, die der brenzlichen Lage nicht gerecht werden,
– weitgehend symbolische Bedeutung, anstelle nötiger Realpolitik,
– verwaschene Formulierungen statt konkreter Maßnahmen,
– eröffnet den Weg zu einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“,
– Osteuropa wird den Vishegrad-Prozeß (PL, CZ, SL, H) verstärken,
– dem Zerfall der EU wird somit nichts entgegengesetzt,
– ein Austritt aus der Nato ist nicht vorgesehen, was den Aufbau der vorgesehenen „Europäischen Streitmacht“ finanziell unmöglich macht,
– als Feinde werden Rußland, China, VSA und der Nationalismus benannt, wobei die ersten beiden den europäischen Verbraucher-Markt dringendst benötigen,
beide Politiker-Darsteller erleben ihre letzten Tage „an der Macht“.

Dieses „Europa“ braucht wirklich keiner. Ein Europa der souveränen Nationalstaaten mit Volksmacht und gutwilliger Integration sieht anders aus.

20. Rußlands Bankenlandschaft

Sie ist in ständiger Veränderung, allerdings mit klaren Vektoren. So veränderte sich die Zahl der Banken wie folgt: 2001 – 1274, Maximum 2003 – 1282, 2006 – 1205, 2011 – 955, 1.1.2019 – 440.
Der größte Teil der durchgängig privaten Banken wurde durch Lizenznentzug der Zentralbank geschlossen. Was die Eigen-Kapitalisierung jener Banken angeht, kann die entsprechende Statistik nachgesehen werden: sie lag bei der Mehrzahl nur zwischen 300 und 900 Tausend (!) USD. Heute sind es bei den großen Banken fast eine halbe Milliarde USD.

Und der Anteil des Staates am Bankensektor hat sich von 5,6% im Jahre 2001 auf ca. 70% im Jahre 2018 erhöht.
Manche Zeitung zitiert angeblich Putin, der gesagt habe: „Der Sozialismus wird in Rußland errichtet werden, nur in anderer Form, die der UdSSR sehr unähnlich sein wird.“

Weitere interessante Zahlen verkündete unlängst ZB-Vizechef Sobelkin: die ungesetzliche Umwandlung von Buchgeld in Bargeld hat sich 2018 auf die Hälfte verringert (auf 177 Mrd. Rubel), die Kapitalausfuhr um 20% – auf 63 Mrd. Rubel (ca. 100 Mio. USD). Der Umfang der zweifelhaften Bankvorgänge fiel ebenfalls auf die Hälfte und umfaßte noch 1,3 Billionen Rubel.
Die ungesetzlichen Vorgänge der Kapitalausfuhr und Bargeld-Umwandlung verlagern sich zunehmend vom Finanzbereich in den Handel und den Bausektor.

20. Erhöhte Kriegsgefahr durch die VSA?

Hinter dem Aggressionsgeschrei gegen Venezuela ist die neue Atomwaffen- Strategie der VSA fast unbemerkt geblieben.
Defense News hat gemeldet, daß der Fertigungsstart für die erste Charge der Mini-Atomsprengköpfe vom Typ W76-2 erfolgt ist.

Die VSA versuchen also nun, aus der Not eine Tugend zu machen und ihre technologische Unfähigkeit, große Sprengladungen auf Dauer zu unterhalten (der radioaktive Zerfall geht darin ja ständig vor sich) und neu zu fertigen, durch diese neue Vorgehensweise zu verdecken. Denn die meisten Modelle der VSA-Sprengköpfe sind bereits ausgelaufen.
Und die neuen hochpräzisen Anti-Bunker-Waffen B-61-11 wurden durch Umbau der bisherigen schweren „Modell-11“-Bomben (10 – 340 kt TNT-Äquivalent) produziert.

Nun soll – unter den Bedingungen des vollständigen Testverbots, welches seit Jahren wirksam ist, die B-61-4 und die B-61-12 modernisiert werden – durch Demontage der Fusionsladung verbleibt nur die vorherige Plutonium-„Zündladung“ von 4 – 6 Kilotonnen (anstelle vorher 100+ kt).
Und diese Bomben sollen hochpräzise in die entsprechenden Ziele gebracht werden.

Mancher könnte nun meinen, daß sei doch ein Fortschritt: statt großflächiger Zerstörungen und Verseuchungen würden nun nur „punktuell“ Schäden und Strahlenbelastungen auftreten.
Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist die damit verbundene Erhöhung des Einsatzrisikos: die Schwelle zu einem Atomwaffen-Einsatz sinkt signifikant. Und das kann wohl kaum im Interesse der Menschen sein.

21. Rußland: 20 Jahre ohne Krieg

Nur noch ein Jahr ist verblieben. Etwa um das Jahr 2000, zu Beginn seiner ersten Amtszeit, hatte Waldimir Putin einen Klassiker abgewandelt: „Gebt mir 20 Jahre ohne Krieg, und ich gebe euch ein starkes Rußland zurück.“

Viele haben das damals nicht wörtlich genommen, und die meisten „Patrioten“ sind deshalb mit Putin nicht einverstanden, weil sie seine scheinbar verdeckte Art der „unmotivierten“ und „unlogischen“ Entscheidungen nicht mögen, da diese es verunmöglicht, ihn zu analysieren, zu bewerten und – zu kontrollieren.
Freilich sind neben großen taktischen Erfolgen (Krim, Syrien, die moderne schlagkräftige Armee, Diplomatie usw.) auch gewichtige Fehlschläge zu verzeichnen: Ukraine, Bildung, Kultur, Rubel-Entwertung, Rentenreform, sinkende Realeinkommen.

Und nur wenige begreifen, daß all dies Ergebnisse einer ganz klaren „Politik der realen Möglichkeiten“ sind: mehr ging halt nicht zum jeweiligen Zeitpunkt, da die inneren und äußeren Kräfteverhältnisse etwas anderes nicht zuließen.
Taktische Rückzüge, um die strategische Lage zu retten, sind in der laufenden hybriden Auseinandersetzung mit der geballten Macht des internationalen Kapitals unumgänglich.
Wobei die strategische Initiative schön längst auf die Seite der „Putins“ gewechselt ist.
Erinnern wir uns bitte kurz an den Zustand des Landes, wie er vom Säufer-Verräter Jelzman damals übergeben wurde: fast vollständige wirtschaftliche, politische und moralische Zerstörung, „vertragliche“ Bindungen an den Westen zu dessen Gunsten, totale Überlegenheit des Westens usw.
Zu vielen Zugeständnissen war „Putin“ gezwungen – und wurde vom Westen darob gelobt.

Heute sind es nur noch wenige Neoliberale, die tatsächlich Narrenfreiheit genießen; dagegen sind viele Machtorgane bereits Stück für Stück in den oberen Etagen der Generalität gesäubert und erneuert worden, auch unlängst wurden wieder 12 Generäle in den Ruhestand versetzt.
Und der zähe „stille“ Wiederaufbau von Industrie (bei weitem nicht nur im Wehrtechnik- und Rohstoff-Sektor!) und Infrastrukturen, wovon der Westen nur die Krimbrücke und wenige herausragende Projekte zu sehen bekam, stärken das Land von innen her kolossal.

Auch daß man sich – trotz aller Bemühungen des „Westens“ und seiner Marionetten – immernoch nicht in Kriegsabenteuer in der Ukraine oder Grusinien einläßt, um diese Restrukturierung nicht zu gefährden, und daß alle Anstrengungen der 5. Kolonne bisher zu keinem „Majdan“ geführt haben, zeigt, daß hinter all dem ein wohldurchdachter Plan steckt.

Das hat der „deep state“ des Westens sehr wohl begriffen und wirkt mit allen Mitteln – von völkerrechtswidrigen Sanktionen über Geheimdienstoperationen (z.B. die regelmäßigen „Gasexplosionen“ in russischen Wohnhäusern verschiedener Städte) bis hin zum Daesh-Terrorismus (allein 5000 Kämpfer sind bereits nach Usbekistan „eingesickert“ – Dokument) – dagegen.

Allerdings ist der Eindruck einer hysterischen Agonie nicht zu übersehen…

Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt? 2

(LH) Und weiter geht es mit unsortierten Meldungen aus dem russischem Medienraum – die unlängst begonnenen Zusammenfassungen fortsetzend.
Luckyhans, 15./18. Februar 2019
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9. Geschichtsbereinigung WK-2

Es gibt wohl so einige Länder, die ihre eigene Geschichte nicht mögen. Oder von Zeit zu Zeit daran herumkorrigieren.
Polen demontiert zum Beispiel gegenwärtig viele Denkmäler, die dort zu Ehren der sowjetischen Befreier von der Besetzung durch Hitler-Deutschland errichtet worden waren.

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Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt?

(LH) Eine Meinung heißt Mein-ung, weil sie eben MEINe Ansicht ist. Du hast deine Deinung, er hat seine Seinung, alle haben eine EINung…?
Die hiesigen Lückenmädchen bieten scheinbar ein wirres Durcheinander an „Meinungen“, die jedoch alle
in derselben Hauptströmungsrichtung liegen – daher auch der neudeutsche Begriff „Mainstream“-Medien – die vielbe­schworene „Viefalt“ ist da bekanntlich nur virtuell…
Luckyhans, 13./17. Februar 2019
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Dagegen herrscht in Rußland im „Mediaraum“ eine fröhliche Kakophonie der Ansichten, denn den über 80% westlich beherrschter gleichgerichteter Medien stehen ein paar Prozent „staatstragender“ Propagandamedien und die tatsächlich freien Journalisten und Blogger gegenüber, die teilweise bemerkenswert tiefgehende Analysen erstellen und „unbequeme“ Fakten ausbuddeln. Hinzu kommen häufige Übernahmen von Berichten westlicher Medien, die brav ins Russische übersetzt werden.

Das ergibt ein echte Vielfalt. Und damit das nicht nur deklariert wird, nachfolgend ein paar kurze Zusammenfassungen solcher Beiträge.

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Kein Putinismus?

Für das Verständnis des nachfolgenden Beitrages ist es zwingend erforderlich, den Surkow-Artikel vom 1.2.2019 gelesen zu haben; der geneigte Leser wird gebeten, dies vorher zu tun, anderenfalls wird er schwerlich den Ausführungen folgen und diese verstehen können. Vielen Dank.
Luckyhans, 17.2.2019
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Im Vorwort zum oben genannten Artikel wurde jeder Leser fair darauf hingewiesen, worauf er sich einläßt; und so darf nun jeder, egal ob er seine Meinung als Kommentar veröffentlicht hat oder nicht, selbst überprüfen, inwieweit es ihm gelungen ist, sich von seinen Vorurteilen, Prägungen und Konditionierungen zu lösen, seine Vorbehalte zu überwinden und die interessanten Ausführungen des Herrn Surkow so zu verstehen, wie sie gemeint sind.
Von meiner Seite folgen hier einige Gedanken, die ein solches Verständnis vielleicht etwas erleichtern können.

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Der Surkow-Artikel vom 1.2.2019

Vor einigen Tagen erschien in der Moskauer „Unabhängigen Zeitung“ („Njesawissimaja Gasjeta“) ein Artikel des Putin-Beauftragten für die Ukraine, Wladislaw Surkow, der im russischen Mediaraum hohe Wellen schlug und vielfach kommentiert und interpretiert wurde.
Und wie es immer so ist, charakterisieren die Kommentare und Auslegungen zumeist die Sekundär-Schreiber oder -Redner und nicht immer den Artikel; daher ist es auch für den deutschen Leser sinnvoll, sich das Original mal zu Gemüte zu führen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen von mir, auf Anmerkungen habe ich wohlweislich verzichtet. 15.2.2019
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Wladislaw Surkow: der langlebige Putin-Staat

Darüber, was hier überhaupt vor sich geht

1.02.2019 09:00:00 Wladislaw Surkow

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Wie soll die Zukunft aussehen?

(LH) Eine Frage, die wohl jeden bewegt, auch wenn mancher sich gleich darauf wieder in Schwarzseherei und Selbstaufgabe suhlt. Aber gibt es Vorbilder in der menschlichen Geschichte für ein vernünftiges, anständiges Zusammenleben?
„Gwieß doch“ ist man geneigt zu antworten. – Und wer wäre das? Vorschläge?
Nachfolgend ein paar interessante Gedanken dazu.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 10.2.2019
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Wen sich zum Vorbild nehmen?

Autor: Alexander Birjukow

Prüfen wir mal kultur-historische Beispiele, von diesem oder jenem Sozium, welche die höchste Effektivität gezeigt haben, und wodurch diese Effektivität hervorgerufen wurde.
(ich greife mal vor und sage bereits hier: leider geruht der Autor nicht, uns im weiteren mitzuteilen, was er denn unter jener „Effektivität“ versteht – das wäre doch ganz interessant zu wissen, was ihm denn da vorschwebt, oder?)

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Wie denkt der Ami?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder: wie denkt er wirklich, der einfache Nordamerikaner? Und auch: was denkt er so über dies und das?
Zum Beispiel darüber, daß die VSA allein seit 1945 über 50 Aggressions-Kriege gegen andere Länder geführt (und fast alle verloren) haben?
Dazu erstmal eine kleine russische Erforschung, die wohl nicht ganz ernst gemeint ist. Und dann ein ernste Meinung dazu…

© für beide Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans 1.2./6.2.2019
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Wie ist das Verhältnis der Amerikaner zu ihren Aggressionen gegen andere Länder?

30. Januar 2019

Als ich gerade erst nach Amerika gekommen war, hatte mich diese Frage schon immer stark verwundert. Ich habe also vielfach mit Ver­tretern prinzipiell unterschiedlicher sozialer Schichten darüber gesprochen.
Einige von ihnen mögen ihr Land ehrlich nicht besonders und manche sind auch Rußland-Anhänger (nach eigener Vorstellung).
Andere sind dagegen fanatische Patrioten Amerikas und des „American way of life“, der (nord-)amerikanischen Lebensweise. Da waren einfache Arbeiter dabei und Vertreter des höchsten politischen Establishments, es gab darunter Neu-Immigranten und solche, die stolz darauf sind, daß ihre Vorfahren seit vielen Generationen in den VSA leben.

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Was sind das nur für Menschen?

(LH) Wer noch nicht in Rußland gewesen ist, der wird sich das fragen: was sind das für Menschen? Sind sie so böse wie es uns die Lückenmädchen ständig geduldig versuchen weiszumachen?
Warum lächeln sie nicht wie „unsere“ netten Besatzungsoldaten?

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 31.1./5.2.2019
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Dieser Russe hat mich so mürrisch aus dem Straßengraben gezogen… was für Menschen…

28. Januar 2019

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Es kommt etwas in Bewegung…

(LH) Viele beschweren sich immer wieder, daß nichts passiert, daß die Menschen nicht in Bewegung kommen… nun, es gibt jetzt eine Möglichkeit, die uns allen durch die Ereignisse in und um Venezuela eröffnet wurde – nutzen wir sie?
© für die leicht reaktionell überarbeitete Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 31.1./4.2.2019
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In Rußland hat sich eine neue englische Königin gefunden

29. Januar 2019

Besorgniserregende Neuigkeiten kommen aus Rußland, wie die „Washington Post“, das „Wallstreet Journal“, BBC und andere Lautsprecher der freien und demokratischen Medien heute berichten.

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Rußland nach Putin

(LH) Wir hatten hier vor kurzem die Welt nach Putin betrachtet – heute wollen wir uns der „inneren Küche“ von Rußlands Machteliten zuwenden und mal sehen, was uns da so ins Auge springt.
Luckyhans, 20./24.01.2019
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Wie bekannt, hat Wladimir Putin dieser Tage Serbien offiziell besucht, wo er den dortigen Präsidenten Vucic in seinem Bestreben, das Land aus der EU und der Nato fernzuhalten, unterstützt hat. Es sollen über 130 Tausend Menschen gewesen sein, welche Putin dort begrüßt haben – ein deutliches unterstützendes Votum des Volkes – in „unseren“ Lizenz-Lügenmedien kaum erwähnt, da liest man eher von (westlich gesponserten) angeblich vielen Demos gegen Vucic.

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Persönliche Daten nutzen 7

Und noch ein letztes Mal ein paar Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, heute nochmal zur digitalen Hygiene, Cybersicherheit und anderem (ab 1:41:20).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 16.1.2019
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Frage: „Wladimir Kiwa; haben Sie ein Rezept für die Eltern, damit deren Kinder lernen, vernünftig mit den sozialen Netzen umzugehen?“

Nein, Rezepte sind mir da nicht bekannt: ein paar Gedanken dazu hab ich, weil wir uns jetzt gerade mit der Analyse der destruktiven Bewegungen der Jugendlichen befassen, die letzten anderthalb Jahre mit Suizid-Gefährdeten und Schul-Schießereien usw. und auch harmloseren.

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Persönliche Daten nutzen 6

In Fortsetzung der Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, von dem wir bereits einiges gelesen haben, geht es heute vor allem um das Unternehmertum in Rußland und den VSA (ab 1:23:00).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 15.1.2019
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Frage: „Alexej, Softwareentwickler: es gibt die Meinung, daß in Rußland gut erfunden, aber schlecht eingeführt wird. Sind sie damit einverstanden und warum?
Und zweitens: wo sind die unternehmerischen Bedingungen im IT-Bereich besser – bei uns oder im Westen?“

Zur ersten Frage: da geht es wohl weniger um die Einführung als um den Verkauf.
Wir haben die Raketentechnik normal eingeführt und sind als erste in der Menschheits­geschichte in den Weltraum geflogen. Normal läuft auch die Einführung der Militär­technik und -wissenschaft, und es fliegen alle möglichen Dinger herum.
Aber wenn man darüber spricht,
mit den Technologien Geld zu verdienen, da gibt es wirklich was…

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Persönliche Daten nutzen 5

Weiter geht es im Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, von dem wir bereits drei Folgen gelesen haben – heute hören wir etwas vom Clown DAM, Ratings, Fakes und anderem (ab 1:12:00).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 14./16.1.2019
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Frage: „Dmitrij, Unternehmer; Sie haben das interessante Beispiel mit den Clown gebracht – ist auch D.A.Medwedjew solch ein Clown, und wenn ja: wer lenkt real die Regierung?“

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Persönliche Daten nutzen 4

Weiter geht es mit dem Interview mit Igor Aschmanow im Politcafe.tv, von dem wir bereits zwei Folgen gelesen haben – heute geht es um die professionelle Tätigkeit des Interviewten, dazu die Fortsetzung (ab Minute 54).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 13./14.1.2019
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„Was die Frage betrifft, ob ich ein Beobachter bin: nun offensichtlich tun wir hier auch so einiges. Eigentlich habe ich mein ganzes Leben gegen elektronischen Müll gekämpft, beginnend mit Schreibfehlern und stilistischen Fehlern, dann haben wir Spam gefiltert – das ist unsere nationale Entwicklung, ohne jegliche westliche Wurzeln -, jetzt befassen wir uns damit, daß wir jeglichen Müll in den sozialen Netzen analysieren, darunter berechnen wir, wo Suizidale sitzen, auch Schulschießer usw. – ich werde das nicht näher erzählen, aber …“

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Persönliche Daten nutzen 3

Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Im 2. Teil haben wir begonnen, ein längeres Interview mit Igor Aschmanow im Politcafe.tv wiederzugeben, der sich u.a. mit der Analyse der sozialen Netze in Rußland befaßt.  Heute dazu die Fortsetzung (ab Minute 34).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 11./14. Januar 2019
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Danach passiert faktisch nichts mehr, die Leute laufen zu anderen Mitteilungen weiter. D.h. sie antworten maximal 3 – 4 – 5 Stunden auf einen Post und gehen dann weiter.
Dort ist allerdings auch die Länge der Mitteilungen sechsmal kürzer.
Dort ist also dieses
Klick-Bewußtsein entstanden, kurzlebige Texte usw. – das führt dazu, daß die Leute sich daran gewöhnen, daß alles nur eine kurze Lebensdauer hat.
Und was vergangene Woche war, daran erinnert sich schon keiner mehr. Man kann auch nicht darauf zurückgreifen.
Es gibt das nur außerordentlich selten, daß jemand mal auf eine Diskussion vom vergangenen Jahr zurückkommt.
Und eine „normale“
(im Sinne: brauchbare) Suchfunktion gibt es da nicht – in unserer Suchmaschine könnt ihr eine konkrete Diskussion wiederfinden, aber bei Facebook geht das nicht.

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Persönliche Daten nutzen 2

Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Heute wollen wir uns der Datensammelwut der digitalisierten Welt widmen.
Vorab jedoch eine Vorbemerkung, die jeden Nutzer elektronischer Medien angeht.
Luckyhans, 10./13. Januar 2019
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Bevor ich einige Auszüge aus einem Interview des dem Dauerleser schon bekannten russischen Datenexperten Igor Aschmanow bringe, soll kurz ein Aspekt in die Betrach­tung kommen, der gewöhnlich unterschätzt wird.
Damit meine ich die Auswertung von ganz normalen schriftlichen Mitteilungen.

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Persönliche Daten nutzen

(LH) Wer ist sich wirklich darüber im Klaren, was seine persönlichen Daten über ihn „verraten“ und was man damit „anfangen“ kann? Ich gebe ehrlich zu, daß ich davon nur eine vage Vorstellung habe. Nun muß ja nicht jeder alles wissen – es gibt ja „Hirnies“, also Fachleute, die sich professionell mit einem Thema befassen und uns dazu aufschlauen können…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 8./12. Januar 2019
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Wie man eure persönlichen Daten gegen euch verwenden kann

07. Januar 2019

Geheimhaltung ist schwer, besonders wenn du nicht weißt, was genau du verbergen solltest und warum. Die „sozialen“ Netze und überhaupt die Kommunika­tionstechnolo­gien machen unser Leben immer trans­parenter für die Umgebung.
Wir teilen ständig irgendwelche Informationen an Bekannte und sogar an völlig Fremde mit. Der Selbst­erhaltungstrieb sagt uns: man sollte nicht allen alles mitteilen. Irgendetwas aus unseren persönlichen Daten kann sich sehr wahrscheinlich als Achillesferse erweisen. Die Frage ist, was genau.

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ExpEvil/14 INTEGRITY INITIATIVE / Facebook / Propaganda / for british defense budget / für die britischen Rüstungsausgaben

Ulrich S. 12.1.2019

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Da schaute ich ein Video mit dem Titel „Franz-Josef Schmitt zum Datenleck“ produziert von – Der Fehlende Part. Wegen dem lächerlichen sogenannten Datenleck würde ich keinen Artikel verschwenden. Aber dann kam unerwartet ein fetter Happen. Und der hat es in sich! Und so gehts gleich rein in den Transkript zum Bereich von Minute 16:00 bis zur Minute 21.32. Das Thema ist – Lupenreine Britische Propaganda durch eine NGO mit dem netten Namen INTEGRITY INITIATIVE. Schnell erkennen wir ein sehr altes Muster welches Ende des 19 Jh begann. Über den Imperial War Room, das Wellington Institut, entwickelte es sich zum Tavistock Institut. Dieses wurde wie bereist beschrieben von Rockefeller, Rothschilds und der Krone „privatisiert“ nach WK2. Wie wir sehen werden betreibt das Vereinigte Koenigsreich im Namen der Krone mit der INTEGRITY INITIATIVE versteckt, weiterhin sein mieses Propaganda Spiel für eigene imperiale Interessen.

There I watched a video with the title „Franz-Josef Schmitt zum Datenleck“ produced by – Der Fehlende Part. Because of the ridiculous so-called data leak I wouldn’t waste an article. But then a fat bite came unexpectedly. And thats a BOMBSHELL not a firecracker! And so it goes straight into the transcript to the range from minute 16:00 to minute 21.32. The topic is – Pure British Imperial Propaganda through an NGO with the nice name INTEGRITY INITIATIVE. Quickly we recognize a very old pattern which started at the end of the 19th century. Via the Imperial War Room, the Wellington Institute, it developed into the Tavistock Institute. This was funded and privatized after WW2 by Rockefeller, Rothschilds and the Crown. (see previous ExpEvil articles links below). As we will see, the United Kingdom, in the name of the Crown hidden behind/within the INTEGRITY INITIATIVE, continues its evil propaganda game for its own imperial interests.

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Wer hat die Macht in den VSA?

Nein nein, jetzt kommt keine neue Persiflage auf den Präsi und seinen Hofstaat, mit dem er sich nicht versteht – es geht „nur“ um die Gesetzgeber des Landes und deren „Qualität“. Freilich darf nicht von einem Beispiel auf alle geschlossen werden – wäre ja schlimm, wenn unser Land als nur von „Heiggos“ und Laienspielerinnen bewohnt angesehen würde… aber: wer weiß?
Wissen ist Macht – nichts wissen macht nichts…?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 3. Januar 2019
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Im Jahre 1941 habe die Deutschen eine Atombombe auf uns abgeworfen: wer hat jetzt die Macht in den VSA

19.12.2018 RIA Novosti

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Marken und Stars

Die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden, indem wir die Vergangenheit begreifen (hier Teil 1 und Teil 2 und Teil 3 und Teil 4), aus dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute der Schluß.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 2. Januar 2019
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Der vorige Teil endete so: „Der moderne Mensch zahlt, wenn er etwas kauft, nicht für die Eigenschaften der Ware, sondern für den Zuwachs an Selbstachtung und Selbstbewertung. Irgendwie gab es das auch schon früher, aber heute ist diese Erscheinung ausgewachsen und ist weltweit führend.

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Zu klug?

(LH) Wir wollten die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden; dazu hatten wir die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1 und Teil 2 und Teil 3), dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 4.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 1. Januar 2019
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Zu Beginn nach ein längerer Kommentar eines „Abbe“ zum vorigen Artikel:

Der Artikel interpretiert die Situation nicht richtig. Die Beschränkung ist aus Sicht der Autorin vernünftig. Sie schaut auf die 1960er Jahre. Und aus dieser Sicht überlegt sie das Leben von 7 Milliarden Menschen.

Treten wir noch einen Schritt zurück. Zigtausende Jahre haben die Menschen Knochen­werkzeuge benutzt und sich nicht mit Steinen abgegeben. Dann kamen die Steine und so weiter und so fort, dann die Metalle.
(woher mag der Abbe diese Weisheiten haben? zigtausende Jahre Stillstand in der Entwicklung – glaubt er das etwa selbst?)

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Die Blödmann-Insel

Wir wollten uns bemühen, die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft etwas herauszufinden; dazu hatten wir versucht, die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1 und Teil 2), lesend auf dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 3.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 30. Dezember 2018
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Die Medien – die virtuelle Blödmann-Insel

Für die Erziehung des positiven Hedonisten – des idealen Verbrauchers, der sich ununterbrochen an seinen Einkäufen erfreut, sich vollfrißt und dabei aktiv schlanker wird – ist eine tägliche zielgerichtete Arbeit zur Verdummung der Massen erforderlich.

Die wichtigste Rolle dabei spielt das Fernsehen als am meisten verbrauchtes (in beiden Wortsinnen!) Massen­medium, aber darauf beschränkt sich die Sache nicht.

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Wie nun weiter?

Wir hatten begonnen, uns darum zu bemühen, die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft etwas herauszufinden; dazu hatten wir versucht, die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1), indem wir uns auf dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ umsehen – heute Teil 2 dazu.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 29. Dezember 2018
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Der Kapitalismus kann nicht ohne Expansion existieren.

Das globale Business braucht neue und aberneue Absatzmärkte. Und diese Märkte wurden gefunden. Nicht so sehr hinter den Meeren (dort gab es schon damals nichts mehr zu fangen), sondern in den Seelen der Menschen. (ein wenig oberflächlich, denn genau die Märkte Rußlands und Osteuropas waren es, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion für den Welt-Kapitalismus geöffnet wurden und diesem in den 90er Jahren nochmals anderthalb Jahrzehnte glanzvoller Profitema­cherei beschert haben – bis 2008 „man“ wieder am Ende des Zinssystems war…)

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