bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: KÜNSTE

Das Boot / Bericht von den Dreharbeiten

Rückblick auf die Dreharbeiten von „Das Boot“ von Günther Buchheim, der 1941 auf deutschem U-Boot als Kriegsberichterstatter mitfuhr, dabei unter anderem miterlebte wie es ist, vor Gibraltar in 260m Tiefe aufzukrachen (max. Tauchtiefe nach Werkangabe 130m) ohne zu wissen, ob man den beschädigten Kahn wieder wird abheben lassen können.

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A.S.Mutter / H.v.Karajan / L.v.Beethoven / Sternstunde

…und von Musikern genial kommentiert. Für mich mal wieder 32 Minuten als wie 32 Sekunden.

Thom Ram, 16.08.10

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Architektur / Das aus dem Grunde gestochene Juwel

Was die beiden Burschen etwas von kreativ sind! Herrlich! Laß Dich überraschen, lieber Leser!

Ram, 25.07.10

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Zum Wochenende 23.07.10 / Einblick in Mozarts Werkstatt

„Confutatis“ aus dem Requiem. Eindrücklich dargestellt! Nebenbei: Mozart hatte x große Kompositionen im Kopfe. Das Problem: Seine Lebenszeit reichte nicht aus, sie alle aufzuschreiben, obschon er Notentexte schnell wie der Leibhaftige hinwarf.

7 Minuten. Viel Vergnügen!

In Liebe, TRV, 22.07.10

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Motorrad

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Geschaffen heute von Agus 11.

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Gestickte Vaterlandsliebe

Gibt es menschengemacht Schöneres?

Thom Ram, 17.06.10

🇷🇺 Die Delegation von Tschuwaschien – einer autonomen Republik im europäischen Teil der Russischen Föderation – hat eine gestickte Landkarte Russlands zum XXV. Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (SPIEF) gebracht.

2️⃣0️⃣0️⃣ Stickereimeisterinnen aus ganz Russland arbeiteten etwa 5️⃣ Monate lang an der Karte. Jeder Abschnitt steht für eine der Regionen des Landes. Perlen, Felle, Leder, Bernstein, Muscheln, Adern und Wolle von Hirschbärten, Gold- und Silberfäden wurden verwendet, um die Eigentümlichkeit der Völker Russlands so gut wie möglich zu vermitteln.

😍 Die Größe der gestickten Landkarte Russlands ist beeindruckend: 3,1 Meter mal 6,72 Meter. Sie wiegt 50 Kilogramm.

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Celi und Barenboim und die Münchner vor 29 Jahren

Mein Gott. Täglich könnte ich 17 Artikel raushauen, das aktuelle Erdengeschehen beleuchtend. Radikal heruntergezogen geschieht auf Erden ein Wandel. Die destruktiv-vampiristischen Kräfte sind auf Rückzug, machen indes begreiflicherweise in Flucht nach vorn, inszenieren in der Tat alles ihnen Mögliche, verbrannte Erde zu hinterlassen, aktuell hauptsächlich mittels des Versuches, die Erdenbevölkerung doch noch komplett durchzuspritzen und damit schwer krank, tödlich krank werden lassend. Setzen sie noch Chemtrails, Haarp, 5G, Angstmache und andere „Kleinigkeiten“ ein – vergeblich. Sie haben verloren.

Und so ist es einfach nur saugut, wenn WIR uns orientieren an strahlend Göttlichem, zum Beispiel an den Wiedergaben von Schumann und Brahms, damit uns stärkend.

Eine Bockbär oder die ganze Echsenrunde, sie würden keine 15 Minuten überleben, wären sie konfrontiert mit solcher Musik.

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133. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Was bedeutet „Strafe“?

​Unklare Herkunft

Eckehardnyk, Mittwoch Juni 1, NZ 10

1

Eine auffällige Sache verbindet die Deutschen Bezeichnungen von Strafe, Rüge, Tadel, Schimpf und Schelte: Die Ahnenforschung für unsere Wörter, die Etymologie, kennt nicht ihre Herkunft. Es bestehen keine gesicherten Verwandtschaftsverhältnisse zu den anderen Zweigen unserer Sprachfamilie.

2

Das bringt mich auf eine Idee, die wir „für uns Erzieher“ nutzbar machen wollen. Die Verhaltensforschung hat nämlich herausgefunden, daß „Strafreize“ nur innerhalb des ersten Drittels einer Sekunde von demjenigen „richtig verstanden“ wurden, der bestraft werden sollte. Später ist für das unterbewußte Verständnis, das hier allein zählt, die Herkunft und der Sinn des Reizes unklar. Folglich wirkt sich ein solch verspäteter Strafreiz ganz anders aus, als von dem Strafenden eigentlich gedacht. Abschreckende Beispiele gibt es genug, aber wählen wir nur mal die inzwischen für Deutsche Lehrkräfte ausgeschlossene „Züchtigung“ eines Schülers. Bis der erste Schlag auf Hände oder Hosenboden erfolgte, waren durch die vorausgegangene „Zeremonie“ Minuten vergangen, in denen Folgendes entstand: Eine ins Riesenhafte vergrößerte Wahrnehmung von kränkender Emotion, was Unterlegenheits- und Rachegedanken beim Kind entstehen ließ, und eine auf Zwergenmaß geschrumpfte Wahrnehmung von Rechtmäßigkeit mit Überlegenheit und Sadismus verwurschtelten Emotionen beim „Erwachsenen“.

3

Eine präzise Zuordnung von verspätetem Strafreiz zu seinem Anlaß sind weder für das Opfer noch, erstaunlicherweise, für den Täter möglich. Beide bleiben dermaßen in das Strafritual verstrickt, daß der auslösende Tatbestand verschwindet und folglich auch keiner „Heilung“ zugeführt werden kann. Aber alles, was heilt, muß eine klare Herkunft haben, sonst schenkt der Mensch dem keinen Glauben. Manche kennen den Ausspruch: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Der uns am besten bekannte Heiler ist in unserer Seele verborgen und bedient sich unseres Geistes. Und schon ein Dreizehnjähriger kann heute den Gedanken haben, daß „Geist“ und „Ich“ dasselbe sind.

4

So wie Heilungen aus dem Ich kommen, so auch Strafen. Die schlimmsten Strafen für sich erfindet der Mensch in seinem Inneren selbst. Doch auch bei dieser Art Selbstgemachtem ist die Zuordnung nicht gewährleistet, wenn zwischen Anlaß und Maßnahme zu viel passiert ist. Dann fällt die Bestrafung durch sich selbst so wie die durch Fremde in die Rubrik von „Kränkung“. Ungezählte Menschen leiden an den Folgen von Bestrafungen aus allen möglichen selbst angetanen, aber meist schon unklar und unsinnig gewordenen Schuldzuweisungen („Schuldangst“ kann sogar als Sisyphos-Syndrom zu einem für jeglichen Ausbeuter willkommenen Triebmittel zu ständiger Leistung für Andere werden.)

5

Wenn du eine Tat nachhaltig bei deinem Kind löschen willst, dann musst du den dafür gedachten Reiz unmittelbar aussenden. Sagt dein Liebling vielleicht „Arschloch“ zu dir, darfst du einen dagegen gerichteten Klaps nur sofort oder gar nicht verwenden, sonst verliert deineAktion jeden Überraschungs- und Heilungseffekt und du steigerst dch in Gefühle von Verletztheit, die wiederum nur zu ungewissen Reaktionen auf beiden Seiten führen. (Kinder antworten deshalb, wenn sie keine Gewalt anwenden wollen oder können, blitzschnell mit „Selber Arschloch“, was in den meisten Fällen die Sache erledigt, oder sie verlassen die Szene.)

6

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Schlagfertige Kinder hier

auf Bali, auf meinem Balkon im August NZ8 (=2020)

Bei Videobestandesaufnahme gefunden… und der muss einfach raus,

grad heute, da so sehr Vieles kommt daher als Graus.

Herzensgruß an alle Herzmenschen. Thom Ram, 25.05.10

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Horowitz im Vergleich zu…

…neuzeitlichen Klaviersternen. Ich bin platt.

Vladimir, ich liebe Dich.

Vladimir Samoylovich Horowitz was born on October 1, 1903, in Berdichev (near Kiev), Ukraine (then Russian Empire). His father, named Simeon Horowitz, was an electrical engineer. His mother, named Sophie Horowitz, was a professional pianist and teacher at the Kiev Conservatory. Young Vladimir Horowitz took his first piano lessons from his mother. At the age of 9 he entered the Kiev Conservatory where he studied with Vladimir Puchalsky, Sergei Tarnowsky, and Felix Blumenfeld. At the age of 11 he met and played with Alexander Scriabin. He graduated from the Conservatory in 1920 with the performance of the Piano Concerto No. 3 by Sergei Rachmaninoff. By that time his family was devastated by the purges of the Russian Revolution. All of their property, including the piano, was seized by the Bolsheviks.

Mehr: https://www.imdb.com/name/nm0395332/bio

Horowitz konnte den liebenswerten Clown spielen, so wie ich. Seiner sehr strengen Gemahlin gefiel das nicht, so wie der meinen auch nicht, lol.

Thom Ram, 12.04.10

No 120 – von AndroMeda

Eckehardnyk, Montag 21. März NZ 10·

1

Ich geh noch mal zum Anfang

War das Wort und hab ich Recht?

Wir kennen diese Sprüche.

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126. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Du darfst

Eckehardnyk, Dienstag, Iden des März (15) NZ 10

​Präambel

0

Vernünftiges Denken überwindet jede Grenze, Aber können Sie aus Liebe Hindernisse setzen?

(Urschrift zu „Abenteuer Erziehung“ (Hamburg: tredition, 2013)
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Andràs Schiff, teaching

Schubert, Impromptu op 90.

Ich kann mich nicht sattgenießen. Fabelhafter Schüler, fabelhafter Lehrer.

18:22 „…it’s too democratic“

20:00 „the music has to move, not you“

So Perle auf Perle 🙂

Meister Andras betritt die Bühne bei Minute 12.

Thom Ram, 01.03.10

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123. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Söhne

Eckehardnyk, Samstag 12. Februar NZ 10

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Plauderplauder und zwei Schwergewichtige

Ich war 13 oder 14, und noch einmal im September fuhren wir in den Herbstschulferien nach Alassio. Alassio, Meer, Sehnsucht pur. Wir fuhren? Papa fuhr den 190er Mercedes, mit Stern vorne drauf, auch heute liebe ich diesen Stern, also wir zu fünft, mit meinen beiden Schwestern.

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Zum Wochenende / Kirill Petrenko und die Berliner / NZ*

Und ein drittes Mal hole ich ihn und die Berliner hier auf die bb Bühne, dazu heute beifügend einen Ausschnitt aus Schuberts achter Symphonie, letzten Jahres aufgeführt, Pubelikum, mich wahrlich fremdschämend machend, maskiert, Orchester in meinen Ohren nicht frei wie zwei Jahre zuvor, wen sollte es wundern, sich freiwillig als Sklaven sich Verkleidenden das Beste zu bescheren fällt nicht leicht. Wollte eigentlich nur privatiter wissen, ob es die Berliner und Petrenko noch gibt, und ob sie überhaupt noch spielen in unserer Zeit, da alles Gute vergiftet, bombardiert oder schlicht verboten wird von nicht gewählten Amöben in Nadelfilz.

Offenbar letzt Jahr gab es sie noch. Wer hier weiß, was die Berliner heute treiben?

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4. Advent 2021 / Estas Tonne

An exclusive year closing live stream performance 2020 – 432Hz

Unsere Herzen sind vereint.

TRV 19.12.NZ9

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Mit sieben Spritzen wirst du gehn

(Ludwig der Träumer) Mit sieben Spritzen wirst du gehen

Immer geh ich meine Straße mit Maske
Manchmal wünsch ich mir meine Freiheit zurück
Immer bin ich ohne Rast und Ruh
Immer schließ ich alle Türen nach mir zu

Manchmal ist mir kalt und meistens heiß
Meistens weiß ich nicht mehr was mir blüht
Immer bin ich schon am Morgen wie ein Greis
Und dann such ich den nächsten Booster der glüht

Mit sieben Spritzen wirst du gehen
musst du gehn
Sieben dunkle
Booster überstehn
Siebenmal wirst du
Das Arschloch sein
Aber einmal auch der tote Schein

Künft‘ scheint die Uhr
Des Lebens still zu stehn
Normal scheint man immer
Nur die Maske zu sehen
Manchmal ist man
Wie von Fernweh krank
Immer öfter sauft man still
Auf einer Bank

Manchmal greift man nach
Der ganzen Welt
Manchmal meint man
Dass der Glücksstern fällt
Immer impft man man
Wo Liebe fehlt
Manchmal hasst man das
Was man doch liebt

Mit sieben Spritzen wirst du gehen
musst du gehn
Sieben dunkle
Booster überstehn
Siebenmal wirst du
Das Arschloch sein
Aber einmal auch der helle Schein

117. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Abenteuer Sein

lEckehardnyk, 27. November NZ 9

Präambel

0

Wir wissen nun immerhin, dass Bildung ein Akkord, ein Dreiklang sein muss, um sie als die beste Anlage eines vollständigen Menschenlebens brauchen zu können.

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Rubinrot / Saphirblau / Smaragdgrün

Wie sagt der eine Telegrammbetreiber täglich sieben Mal? „Sie haben uns alles gezeigt, gezeigt in Filmen.“

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Dem Ende einer Lüge folgt die Stunde der Wahrheit

von Angela, 18.09.2021

Fake News sind unsere ständigen Begleiter. An allen Ecken und Enden wird gelogen.

„Das Erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit“, so sagt man. So ist es immer gewesen, aber diese Aussage trifft nicht nur auf Kriegsberichte zu. Auch im alltäglichen Leben regiert die Lüge. Allen voran verbreitet die Presse ihre Halbwahrheiten und Lügen. Falschmeldungen verbreiten sich schneller, häufiger und weiter als wahre Meldungen, das haben Beobachter nachgewiesen.

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104. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Göttergeschenke

Eckehardnyk, 21. Juli NZ9

1

Kennst du die Büchse der Pandora? Pandora war ein Göttergeschenk, ihre Büchse enthält: Krankheiten, Haß, Neid, Zwietracht, Eifersucht und andere Übel der Erdenmenschseins. Außerdem: Die Hoffnung, das alles wieder los zu werden. Die altgriechischen Götter, insbesondere Zeus, waren anscheinend eifersüchtig auf die Menschen und wollten jene gern wieder loswerden. Einer aus ihrer Gesellschaft, der sie aus Lehm geschaffen hatte, Prometheus, zeigte ihnen neben allerlei Künsten zuletzt auch auch das Feuermachen. Dafür wurde er an eine Säule im Kaukasus geschmiedet, wo ein Adler jeden Tag aus seiner Leber fraß, die ihm des Nachts wieder nachwuchs. Epimetheus, sein menschlich königlicher Bruder, heiratete indessen Pandora, die eben auch so schön wie dumm, faul und böswillig war, dass sie das streng gehütete Kästchen aufmachte, sodass sich deren Inhalte in alle Winde zerstreuten, und nur die Hoffnung hält die Menschen davon ab, sich selbst auszulöschen. In Szene 136 von 144 werden wir uns mit dem Prinzip Hoffnung weiter beschäftigen. Für einen Kaufmann bedeutet Hoffnung das Ende, aber Götter, was sind denn das?

2

Folgt man der Mythologie – wie Robert Ranke-Graves 1955 (ISBN 3 499 55113 6, rororo 680 ) – dann sind Götter menschenähnliche Wesen, zu deren Attributen Macht, Weisheit, Künste, Leidenschaften, Tugenden und Unsterblichkeit zählen. Zur göttlichen Einflußsphäre werden Naturreiche, Schicksal, Tod und Jenseits gerechnet. Menschen gehören nach dieser Rechnung nicht zu den Göttern, weil sie an sich und ihren Artgenossen erfahren, daß sie dahin siechen können und sterben, keinen Einfluß weder aufs Wetter, aufs Klima schon gar nicht, noch auf die übrige Natur und die Umläufe von Mond, Sonne und Sternen haben, und überaus vergesslich und töricht sein können. Von der Stellung wandelnder Gestirne glaubten sie hänge ihr Schicksal ab, worüber Götter, wenn sie sterben könnten, sich tot lachen würden. An dieser Gesamtauffassung hat sich nur insofern etwas geändert, als entweder nur ein einziger Gott dem Treiben zuschaut, oder bei den sich modern Glaubenden überhaupt keiner, obwohl sich am Prinzip Mensch nichts geändert hat. Und das bedeutet, dass weiterhin auf Erlösung, auf Befreiung oder Auferstehung vom Tod gehofft wird. Über die Verwendung all dieser Auferstandenen macht sich so richtig niemand Gedanken, wahrscheinlich kalkuliert auch keiner, der diesen „Glauben“ aufrecht erhält, ernstlich eine solche Möglichkeit. Stattdessen sagt er sich: „Vorbei ist vorbei, egal, was ich gepredigt habe. Hauptsache, man hört mir bei Lebzeiten zu, schmückt es doch ungemein mein Gefühl, wichtig zu sein.“ Priester und Atheist könnten das beide analog denken.

3

Das Illusionäre dieser Auffassung hat man im Buddhismus anscheinend erkannt und billigt auch „den Göttern“ – oder „dem Gott“ – kein eigentliches Wesen zu. Was existiert ist das All-Eine oder Nirwana, das zu erreichen der Pfad des Buddha dem hoffenden Menschen nahelegt. Daß dieses „Erreichnis“ wiederum nicht wesenlos sei, behaupten darüber hinaus öffentlich gewordene esoterische Lehren, womit sich der Kreis zu einem neuen Götterhimmel mit dem Beiwerk von Wissenschaftlichkeit schließt.

4

In all dem nach der Wahrheit zu suchen ist wie alles Suchen eine vergebliche, ja eine verfluchte Angelegenheit. Denn Wahrheit kann man nur finden, nämlich in sich selbst. Du selbst bist „die Wahrheit“, bist deine Wahrheit; eine höhere wirst du nirgends mehr finden. Aber deine Wahrheit enthält alles, was du im Leben – und für danach – brauchst. Du musst sie nur finden und anerkennen. Hast du das geschafft, dann fällt es dir leicht, Interesse an der Wahrheit anderer Wesenheiten, wie beispielsweise der deiner Kinder, zu verspüren. Du wirst neugierig sein zu erfahren, was sie anders macht, was sie „ausmacht“. Und dieses Interesse ist eins der größten Geschenke, das du euren Kindern machen kannst. Denn, wenn man einmal die Klagen von gestrauchelten Jugendlichen und Kindern vernimmt, wird man immer wieder heraushören: „Niemand interessiert sich wirklich für mich!“.

5

Glaub bitte nicht, daß es so leicht wäre, Interesse, authentische Neugier, für die Wirklichkeit, in der die Wahrheit eines anderen steckt, aufzubringen. Es ist zwar einfach, aber nicht leicht. Das Einfache ist nie leicht, es sieht nur so aus, wie jede schöne Artistik. Sei unbesorgt, wer du auch bist; das ist schon schwierig genug; denn wer weiß schon, wer „er“ (man) ist? Weiß ich, wer ich bin? Jedoch dein Wissen, daß du es (einst) wissen wirst, dringt an die Oberfläche deiner Persönlichkeit, mit der du auf euer Kind einwirkst. Und das wird es durchaus als Glück empfangen und als Segen seiner frühen Tage empfinden.

© 🦄 (eah)

11. Februar 2006 und 13. Juli 2021

102. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Leben und Leben lassen –

Was Segnen bedeutet II

Eckehardnyk, 20. Juni, Neues Zeitalter 9

1

Im Segnen haben wir die Kraft aufgerufen, die dem Fluch entgegenwirkt. Wissen wir denn warum? In der letzten Szene (101. von 144) stand, Fluchen bewirke einen Abbau von Lebenskräften, beim Verfluchten aber auch beim Fluchenden selbst. Mit anderen Worten: „Fluch essen Leben auf“ um es mit etwas anderen Worten des berühmten Filmtitels von Fassbinder zu sagen. Seele und Leben liegen auf der einen Seite ebenso dicht beinander wie auf der andren Seite Angst und Fluch. Fluchen verbreitet Angst, und Angst löst Flüche aus. Ein Sturmtief von Schrecken und Grauen beginnt da zu kreiseln.

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Summary to 100+101 of 144, ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

​.

Eckehardnyk, 6th of June, New Era 9

A

An other type of bliss happens to children in an early age. Some of you wouldn’t agree that a sick baby may be happy. But how does it work? After three days with high feaver without any accompagnying symptoms the temperature falls as suddenly as it had risen. On the skin, starting from the back, turns out a rash reaching the limbs but avoiding the face. What may be the meaning of that?

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Atemberaubendes, weit abseits vom Schuß / Petr Eben: Okna

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Heute, nach dem täglichen Eintauchen in die erdenweit stattfindenden gewaltigen Umwälzungen, brachte mich die Kommunikation mit einem in Ungarn lebenden Deutschen auf eine meiner heißen Leidenschaften, damals, als ich täglich die Orgel traktierte, nämlich auf Peter Eben’s „Okna“ – „Fenster“, ein fantastisch grandioses Werk für Trompete und Orgel.

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Who Wants To Live Forever? / Wer will schon ewig leben?

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Gänsehaut pur.

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89. von 144 – Was oder wer heilt? – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Das Heilmittel par Excellence

Eckehardnyk, 28. Januar NZ9

1

Lachen mache gesund, sagt der Volksmund, ohne daß die Pharmaindustrie deshalb pleite gegangen wäre. Auch die „Leistungsträger des Gesundheitswesens“ voll zu tun; denn anscheinend wird am Krankenstand der Gesellschaft gemessen, viel zu wenig gelacht, wenn der Satz am Anfang richtig ist.

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Sind mir über Sylvester andere Löffel und Späher gewachsen? / Zimerman, Bernstein und die Wiener

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Bis Dato hatte ich für Leonhard Bernsteins Dirigiererei und Krystian Zimermans Klaviererei kaum Verwendung.

Heute, am zweiten Tage des Jahres 9 des Neuen Zeitalters (was 2021 entspricht), sehe ich Bernstein und höre ich Zimerman einfach komplett anders.

Bernstein, lebensbejahend, herzfeurig engagiert (nicht der Topbegabte, doch im Grunde Egomanische, den ich früher in ihm sah…jaja, wahrscheinlich in ihn hineinprojezierte).

Zimerman klar, durchsichtig, durchgestalten tut er, mannmann, welch Detailreichtum, und dies auf einer Basis von No Ego, No Selbstdarstellung, dies auf Basis einer sagenhaften Ruhe, auf der Ruhe, welche das kosmische Geschehen überhaupt möglich macht. Dabei sind Ekstase und Tumult nicht etwa kastriert. Mein Wort, alles da, Tumult, schier wahnsinnige Ekstase, da die gründlichst liegende Ruhe kaum vielleicht mehr wahrnehmbar ist, doch hilft Gedächtnis: Vorher war überirdische Ruhe allem gegeben. Und es bestätigt die Erfahrung: Der orgiastischen Explosion folgt Geschehen, da diese, mein Gott, göttliche zimermansche Ruhe wieder als Grundlage des gesamten geschehens erkennbar wird.

Solch Unaufgeregtheit, den bis an äusserste Rande möglicher Virtuosität gespielten musikalischen Dramen unterlegt, diese Ruhe, bis zum heutigen Tage habe ich sie so noch nicht wahrnehmen können im Spiel eines Musikers. Für mich Türen und Tore öffnend, ja, hin ins Neue Zeitalter. Dieses Zimermans Spiel…Augenöffner. Augenöffner? Geist-Öffner.

Ups.

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Das Zwei Null Zwei Eins Los –

Gedicht ZUM NEUEN JAHR

Eckehardnyk 1. Januar NZ9

1

Der Rote Zug fährt stundenlang durchs Walsertal nach Isreal

In seiner Lok sitzt Personal, das kennt dich schon: Es heißt Schakal.

Mit deinem Geld verhält es sich wie überall, es wehrt sich nicht.

Du kennst den kleinen Jungen nicht, der fahrradfährt und Rüben sticht?

Die Schule hat er hinter sich, und geht doch hin und trifft sich mit

Professor Spray, den kennt er gut. Er streichelt ihm den Lockenhut.

2

Nun fragst du dich, was all das soll, es ist ein Vers, begierdenvoll.

Ein Glas ferlässt den Hügel nicht voll Abscheu: Würmer im Gericht.

Du lässt den Teller einfach stehn und legst die Gabel neben ihn.

Erd-Muhte hieß die Frau für dich, sie taucht‘ die Schlucht hindurch ans Licht.

Olivenöl im Handy spricht, es riecht ganz digital ein Wicht.

Er schnuppert dran im Taucherkleid. Mir tut die arme Seele leid.

3

Der Lorbeer blüht in jenem Tal. Der Zug verlässt die Bahnhofshall‘.

Versöhne dich mit niemand du und mache fein die Äuglein zu.

Wem deine Gunst nicht zugewandt: Es droht Gefahr aus seinem Land.

Die Kunst erblüht in Isreal – Versteh, das ist kein Krippenspiel.

Der Spieler heißt: Du selber sein. Ist Milch verschüttet? Leckt das Schwein,

Das du mit einem Kiesel kratzt, als Erickson, der hymnisch ratzt.

4

Nun weißt du, wo die Ehre schläft: Im Land, das du verlassen gräbst.

Steh auf, du Volk! Der Zug fährt los, verlass vom Mütterlein den Schoß!

Du bist solang, das heißt bislang, das brävste Volk gewesen.

Nun ist es Zeit, Napoleon ruft, erfüll dein Waterloo durch Lesen,

Sei Blücher, Wellington, Grouchy, sei siegreich und beruhige sie.

Es kommt die Öffnung in die Tür – tritt ein, du Schuft, sei jetzt und hier!

5

Wer ist denn der Professor Spray? Das war ein Jüngling vor dem See.

Geschwungen war sein Wort. Du liebtest seine Segel.

Er warf dich ohne Grund nach Lee und seitdem „spukt’s in Tegel“.

Der Zug fuhr ohne dich durchs Tal der leichten Tränen,

Nun steigst du ohne Maske aus und lässt dich dort verwöhnen?

Wo Wälder blühn am Huzensee, vom Käfer kahl gefressen.

Da wächst die Preißelbeer’im Gras, zur Freude ihr gesessen.

6

Noch immer will das Raunen nicht, das Lauschen nicht verstummen.

Es kommt und findet einen nicht, vom Öl die Ohren summen.

Der See ruht vor dir, niemand sieht, dass du darauf geschwommen.

Libellenflug vorüberzischt, das Höchste über dir vermischt,

Das Niedrigste mit Brummen.

Ermanne und geselle dich, Verleugne deine Herkunft, Held

Bewache deine Brunft im Feld

Tu alles, was du liebend wachst,

Und was du schläfst und heimlich lachst: Wir haben es vernommen.

(c) eah 30. Dezember 2020 und 2. Januar 2021


Auf dem roten Zug stand in Schreibschrift groß und schwungvoll Penny, aber das konnte keiner wissen, der nicht dabei war. Die Knittelvers-Rhythmusanregung hat, der die Geschichte erzählt, aus einem schwedischen Lied, Text von Gerd Grönvold Saue (*1930), vertont 1990 von Knut Nystedt, das etwas anklingt an „Gaudeamus igitur iuvenes dum sumus“, das berühmteste aller Studentenlieder. Hier der erste Vers aus dem schwedischen Weihnachtslied, es dreht sich wundersam im Mund herum, wenn man es spricht. Wer kann Schwedisch? Der mag es richtig aussprechen (Und drunten übersetzen):

„En stjerne klar, en halvmörkstall

var all din ytre kongeprakt,

men hyrder kom og vise menn

til deg, du barn i Betlehem.

(Refrain:) Guds fred p°a jord, Guds Sönn n°a bor

der stjernen st°ar og lyser.“

Das Wort Bethlehem ist im Gedicht durch „Isreal“ (anderes Wort für Loitschdand) ersetzt und bedeutet den Ort des verheißenen Landes. Mit Erickson ist Milton H. Erickson gemeint, der einst, als er noch nicht hypnotisierender Therapeut war, einen Farmer zum Kauf einer Lebensversicherung dadurch überzeugte, dass er einem Mitglied von dessen Schweineherde mit der richtigen Handhabung Vergnügen bereitete und es mit einem Kiesel kratzte. Der Farmer dachte: „Jemand, der weiß, wie man ein Schwein richtig behandelt, der wird mir für meinen Ebenslabend auch das Richtige verkaufen.“ Ratzen heißt weniger familiär „schlafen“. Womit die heilige Welt aufhören sollte.

Das Zelt an der Themse

Heiligabend NZ8

Eckehardnyk (Peter Harting)

1

Wer hätte dieses Szenario ersonnen

Das Blut wäre ihm stockend durch die

Adern geronnen. Es ist an der Zeit zu

Begreifen, was niemand gewusst hat

Bringt Texte zum Reifen. Das Heu und

Das Stroh der Heiligen Nacht, es wurde

Vom Virus zur Strecke gebracht.

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 78. von 144 Leute

Volk und Sprache

Eckehardnyk, 4. November NZ8

1

Eine beliebte Sendung morgens im Radio des deutschen SDR 3 ließ Prominente zwischen Musiktiteln per Interview ganz locker zu Wort kommen. Das war so beliebt, daß auch die Rationalisierungsstrategen im fusionierten Südwestradio (bis heute auf SWR 1) diese Sendung weiter laufen lassen mußten. Was ist der Unterschied zwischen Leuten und Menschen? Ein ganz erstaunlicher: Leute gibt es nur in der Mehrzahl, mindestens zwei müssen es sein. Trotzdem kann man im Deutschen „viele Leute“ sagen, ohne ausgelacht zu werden. Im Russischen, wo es das verwandte und inhaltlich selbe Wort ljudi gibt, könnte man diese Form nicht noch einmal vervielfachen; da müßte man „viel an Leuten“ sagen. Im Deutschen jedoch wird aus „vielen Leuten“ ein Volk. Das Volk besteht zwar auch aus „vielen Menschen“, aber viele Menschen ergeben noch lange kein Volk, allenfalls eine Bevölkerung. Was bedeutet das für unsere Kinder und für uns Eltern, daß viele Leute ein Volk ergeben?

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7 Minuten Mutmacher / Dieter Hallervorden

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Thom Ram, 29.10.NZ8

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Film zum Sonntag / Return to Eden

Streckenweise habe ich hineingeschaut, was mir entgegenkam, gefiel mir.

Eingereicht von Ignifer.

Thom Ram, 19.09.8 (Neues Zeitalter, Jahr acht) (mehr …)

Zum Sonntag / Sphärenklänge

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Thom Ram, 12.09.08 (Jahr acht des Neuen Zeitalters)

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In der Seele tut sich was

(Ludwig der Träumer) Lieber Leser, sehe und höre dir diese wunderbare in die Seele tiefgreifende Interpretation von Verdis Va, Pensiero an. Nach einem eher mißlaunigen, fast schon depressiven Vormittag wegen dem weltweiten C-Irrsinn spüre ich jetzt eine ungewohnte innere Kraft und Zuversicht. Es ist nicht mehr aufzuhalten; wir sprengen alle Ketten der Knechtung. Die Dunkelmächte spielen mit der C-Krise gerade ihren letzten Akt. Unsere Kraft und Zuversicht ist deren Untergang – und wir werden mit jedem neuen Tag mehr.
Dank an Hawey für diesen Fund.

Die Künstlerin:  http://www.kunst-mit-fabijenna.de/

Eltern, Kind und Kinderstube – 67. von 144 – Die beiden Pole

Die Familie und ihr Äquator

Eckehardnyk

1

Du als Mutter oder du als Vater, ihr als Eltern werdet mit der selbstbestimmten Entscheidung manchmal in Not geraten. Was nämlich häufig vorkommt, ist Delegation, eine Abspaltung von elterlicher Macht. Als Mutter möchtest du auch mal frei nehmen und deinen Interessen, ohne über Kinder zu stolpern, nachgehen. Du überträgst deine mütterliche „Gewalt“ an den Vater deines Kindes. Und wie?! Er muß alles genauso machen, wie du es gern hättest. Du schreibst ihm auf und vor, was er zu tun und vor allem, was er zu lassen habe.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 61. von 144 – Walter

Was schwingt beim Namen mit?

Eckehardnyk

1

Ein schöner Name? Auf jeden Fall der sprachlichen Herkunft nach ein germanischer, den ihr auch im Englischen wiederfindet, wie bei Sir Walter Raleigh, dem Seefahrer, Entdecker, Dichter und heimlichen Liebhaber Elizabeth I. von England, den als 66-Jährigen ihr Nachfolger Jacob 1618 habe hinrichten lassen.1)

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Eltern, Kind und Kinderstube 52. von 144 „Findest du das gut?“

  • Dem Wahren eine Chance geben

Eckehardnyk

1

Woher weißt du, daß du Wahrheit gefunden hast? Wie gesagt im vorigen Artikel, durch die Probe: Würde das ewig gelten, was du erkannt hast? Daß zweimal Drei Sechs sind? Macht sich da ein Glücksgefühl bemerkbar, wenn du daran denkst? Heute bei Erwachsenen wohl weniger, aber für ein Kind, das zum ersten Mal mit Zahlen spielt und selbst ein Ergebnis heraus bekommt, das immer so ist und bleibt, kann das viel mehr bedeuten. Sein Gefühl wird zwar durch ein Ereignis ausgelöst, das weniger Zeit braucht als der Stich einer Nadel. Der Impfstoff dafür jedoch heißt Freude.

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Eltern, Kind und Kinderstube 51. von 144 „Und sie bewegt sich doch!“

Eckehardnyk

Aus der Wahrheit zu den Brücken der Welt

1

Vor einem Inquisitionsgericht des Jahres 1633 soll Galileo Gelilei diesen Ausspruch „und sie bewegt sich doch“ getan haben, nachdem er zuvor seine wissenschaftliche Darstellung widerrufen hatte, wonach die Erde um die Sonne herum wandle. Ohne den Widerruf wäre es ihm vermutlich gegangen wie 33 Jahre vor ihm Giordano Bruno, der als Ketzer verbrannt worden war. Es soll uns hier nur um Wahrheit gehen. „Was ist Wahrheit?“

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 49. von 144 Einem Hungrigen erklären, daß er essen muß? –

„Das Was bedenke, mehr das Wie!“

Eckehardnyk

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Kennst du eine Geschichte, in der ein Verdurstender in der Wüste ertrunken ist? Er ist nächtelang gewandert, der letzte Tropfen ist aufgezehrt und der Durst, die Trockenheit, die Hitze sind unerträglich geworden, da erblickt er einen Brunnen. Mit letzter Kraft wankt er an dessen Rand. Er blickt hinunter: Sechs Meter unter ihm ein dunkler Wasserspiegel, aber kein Eimer zum Hinunterlassen. Die Verzweiflung, die Panik wird immer größer, je länger die Sonne von oben brennt. Endlich springt er über den Brunnenrand in das kalte Wasser. Sein Herz bleibt vor Schreck stehen und der Durstige verschluckt sich, verliert die Besinnung und ertrinkt.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 47. von 144 – Die Sonne tönt

Gesprächskultur willkommen

Eckehardnyk

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Es gibt Theorien, die sagen, daß unsere Sonne in ihrem Innern gewaltig töne. In unvorstellbaren Bässen dringe aus ihrer Mitte ein Konzert an ihre Oberfläche, gegen das unsere höchsten Wasserfälle, verkehrsreichsten Straßen und phonstärksten Tiefflüge nur ein Säuseln von Blättern im Sommerwind seien; wovon wir nur deshalb nichts mitbekommen, weil dazwischen rund 150 Millionen Kilometer leeres All liegen, die keinen Mucks übertragen.

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Entwickelungen

Muss ich das besenfen? Ha, natürlich nicht. Viel Vergnügen in diesen drei atemberaubenden Minuten. (mehr …)

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE: 42. von 144 – Mit welcher Stimme hörst du dich am liebsten?

Wo Liebe anfängt und aufhört

Eckehardnyk

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Mit der eigenen Person fängt die Liebe an und bei der eigenen Stimme hört sie meistens auf. Leute von Funk und Fernsehen, Theater und Politik lieben berufsmäßig den Klang ihrer Stimme. Die meisten anderen Menschen sind zumindest überrascht, wenn sie sich zum ersten Mal selber hören müssen. Ich empfehle dir, den ersten Eindruck beim Hören der Stimme von dir selbst aufzuschreiben. Dieses Gefühl hast du ziemlich genau auch dir selbst gegenüber, ohne dir dessen bewußt zu sein.

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Die Katzen-Spinne / Afrika

Ich veröffentliche mit dem freundschaftlichen Einverständnis des Autors

Einar Schlereth

Es gibt noch mehr seiner Feder entflossene Kostbarkeiten; eine davon ist hier zu lesen.

Thom Ram, 16.03.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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Haiku / Los, kreieren wir :-)

Da männiglich (und, allenfalls übriggebliebene Emanzen rebücksichtigend, auch frauiglich) eh demnächst eine längere Weile in den vier Wänden wird hocken müssen, lasset uns darauf besinnen, wie königlich selber wir uns unterhalten können. (mehr …)

Sonntagsgedanken – Durcheinander

Zeit spiegelndes Gedicht von Guido.

Thom Ram, 15.03.NZ8 (Neues Zeitalter, Jahr acht)

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Hätten genauso gut auch Montags- oder Dienstagsgedanken sein können, wenn es der Kalender so gewollt hätte… 🙂 (mehr …)

Sandmännchen / Das Mini-Vögeli-Rätschen für 3000

 

Das Vögeli ist ein Teil vom (mehr …)

Die neue deutsche Phonetik / Ein Beitrag von Thom Ram zur Rekukulturisierung der deutschen Bevölkerung

Um deutschsprechende Menschen in frohere Zukunft zu führen, habe ich es übernommen, mich der deutschen Sprache gründlich anzunehmen und neue Ausspracheregelungen, verbunden mit einschneidenden Veränderungen in der Rechtschreibung zu schaffen.

Des Deutschen Schärfe und Überexaktheit schadet ein ganzes Leben lang jedem Einzelnen. Ich habe der deutschen Sprache Schärfe konsequent aufgeweicht und die Exaktheit etwas gemildert. Das wirkt sich aus auf des Deutschen Wesen. Die Ergebnisse meiner Studien habe ich bereits in probehalber durchgeführte Kurse einfliessen lassen. Die Veränderungen im Verhalten und im Lebensgefühl der Kursteilnehmer sind unbeschreiblich! Aus Gequälten und Verkniffenen wurden heiter frei sich Bewegende! Täglich erhalte ich Zuschriften von Kursteilnehmern, welche mir darin ihre unsägliche Dankbarkeit ausdrücken. (mehr …)

Blattschneid EA Meise

No 37 (Gruppe AndroMeda auf Fb)

(von Eckehardnyk)

Das Eis das Wolken frisst

entbindet Fleischesfeuer

das Blatt, das von der Sprache

sein ausgedehntes Feld bemisst,

erlaubt auf jeder Linie eine

Stanze,

das ist ein Renaissance-

Gedicht. Wer weiß wofür ich

tanze?

Mal sehen sagt ein kluger

Kopf,

mal sehen, wo du

landest.

In Persien, sag ich,

wo man jetzt, …

du weißt nicht

dass du strandest?

Doch

sag ich dir, das Herz erbebt,

die Säule auch, ja diese,

die in Hg

die Höhe misst,

auf der das Blut gedrückt

in seinen Wänden,

die Welt

von vorn bis Ende misst,

wir frieren vor Entzücken.

Auf Wolke sieben, wo das

Eis mit Mangosplittern

süß durchsetzt, und

warte nur, die Reichen

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auf die man alles schiebt,

die Täter, mein ich doch

verschlampen

das Geld,

was durch die Adern

rinnt, am Brunnen weinend

steht ein Kind, es möchte

in die Tiefe

nicht blicken –

von der Höhe aus erspäht

uns hier das Gästehaus,

da soll’n wir rein? Oh nein,

gefährlich ist das Beste

in

dieser Zeit,

die Seligkeit

sie macht bereit

selbst wenn

es schneit

zu kranken

in der Weste.

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Schweig jetzt

du ewig frei

zu werdender

Geselle.

Es

dämmert

schon,

der Morgen aus dem

Brunnen steigt.

Wir feiern

wieder Feste!

©️🦄 24. Januar 2020

Eltern, Kind und Kinderstube: 25. von 144 – Spiel und Beruf

 Was kann Geschicklichkeit, Karriere ?

Von Eckehard

Geschicklichkeit ist eine Voraussetzung für Gleichberechtigung.[1] Und wann und wo beginnt Karriere? Wenn die Startchancen gewahrt wurden? Doch langsam: Denken wir daran, daß  Geschicklichkeit einer jener Weggefährten ist, die aus dem Kindesalter mitgebracht werden, aber in unserer früheren Aufzählung noch nicht erschienen sind. Ich vermute, es werden noch weitere solcher Kameraden auftauchen, die durch die Reifeperiode im jugendlichen Menschen ein geschäfts- und gesellschaftsfähiges Profil erreichen können.

Hast du dich schon gewundert, wie geschickt ein Kind es anstellt, an Sachen heranzukommen, die es nicht haben soll? Plötzlich hantiert es mit Schere, Meißner Porzellantasse oder dem Parfüm seiner Mutter, hat sich Stecknadeln ins Leibchen gespickt oder probiert im Mund aus, wie Reißnägel schmecken. Und in der Regel passiert nichts. Erst Schreckensschreie lassen Kinder Reißnägel verschlucken.

Einst beobachtetest du bei seinen Gehversuchen, wie klug es umsinkt und gleich wieder aufsteht. Hör auch, welche neuartigen Wörter es erfindet, um ein neues Phänomen zu begreifen.[2]

Geschicklichkeit ist einer der ersten Begleiter jedes Lebewesens. Geschlecht oder Rasse spielen keine Rolle. Doch Freizügigkeit ist Voraussetzung. Geschicklichkeit wird ständig geübt. Auf daß sie als Übung nicht langweilig werde, hat die Natur das Spiel „erfunden“. Spielend lernen Tier und Mensch alles; ich meine, auch Pflanzen kommen spielend auch durch Asphaltdecken ans Tageslicht. Man muß sie nur lassen. Einem Katzerl brauchst du nicht befehlen: Spiel jetzt! Seine eigene Schwanzspitze, eine leere Garnrolle oder ein Filmdöschen reichen um dahinter wie einer „Maus“ nachzujagen. Deinem Kind braucht hoffentlich niemand zurufen: Spiel! Das macht es von selbst, aber womit? Als Neugeborenes mit seinen Händchen und Fingerchen. Dazu sollte es freilich auf dem Rücken liegen dürfen.

Mit den einfachsten Mitteln wird am ausdauerndsten gespielt. Vermeide allzu fertige Sachen. Dein Kind soll selber etwas fertigen – davon bekommt es seine „Fertigkeit“, ein anderes Wort fürs Geschicktsein. In jeder Lebensphase erlernt dein Kind spielerisch etwas hinzu, wenn du es nicht mit Neuigkeiten überfütterst. Du machst das gewiß nicht, aber das Fernsehen (und inzwischen die Smartfone). Ein junger Hund hat es in dieser Beziehung besser, er braucht und kann nicht fernsehen (oder smartfonieren), deshalb wird er immer gerade soviel Neues aufspüren, wie er nötig hat, um weiter zu kommen. Und „Weiterkommen“ ist die Übersetzung für das romanische Wort „Karriere“ (französisch carrière, von italienisch carriera).

Aus irgendeiner besonders nachhaltig gepflegten kindlichen Geschicklichkeit kann in der Pubertät ein bleibendes Interesse werden, und daraus sich ein Berufswunsch entwickeln. Aus den Übungsspielen an Klavier oder Klarinette könnten professionelle Veranstaltungen werden. Das erste Geld wird damit heim geschafft und eine Karriere zeichnet sich ab. (Natürlich auch umgekehrt: Aus dem Nichtspielen eine nihilistische) Überall das gleiche Bild: Ein Spiel wird Profession. Natürlich hängt das mit Talent, Begabung oder Anlage zusammen; alles Begriffe, die heran gezaubert werden, um etwas Unerklärliches mittels Unbegreiflichem zu deuten wie, daß der Regen vom Niederschlag komme (und die Armut von der Povertät). Je nun: Es gibt hervorragende Genies, denen weder in Schule noch Hochschule Talent oder Begabung, sogar Denkfaulheit nachgesagt wurde wie dem Mathematiker Gauss. Solche einstigen Kinder haben allerdings etwas überwintern lassen, was zahllosen Kindern, deren Talent bewundert aber unter dem Eis der Pubertät abhanden kam: Neuigkeiten wittern, auskundschaften, ausprobieren, weiter wollen und unablässig, spielerisch Geschicklichkeit in professionelle Meisterschaft verwandeln. Und noch etwas kommt hinzu; das hat mit Dankbarkeit zu tun.

© EAHilf 1998 und 2020


[1] Ein kühner Satz, der in der Buchform von ABENTEUER ERZIEHUNG unter den Augen einer lektorierenden Pädagogin abgeschwächt wurde durch den Klammersatz:“(Wer hätte das gedacht?)“

[2] Beim Anblick eines pyramidenförmig großen Springbrunnens machte ein Kind in Baden-Baden seine Mutter auf einen „Wasserbaum“ aufmerksam. Ein anderes Kind im Frankfurter Zoo rief einmal angesichts eines Okapi zu seinem Vater: Kuck mal, ein Zebra-Esel!

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