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Zu ende denken, Essay

bumi bahagia dankt Hans- im- Glück!

 

Wenn wir uns umsehen im täglichen Leben, dann bemerken wir sehr schnell, daß in der Natur alles seinen Sinn hat, seine Funktion, und daß alles ineinander greift. Ein ungeheuer vielfältiges Zusammenspiel aller mit gegenseitigen Abhängigkeiten und wechselseitiger „Vorteilsnahme“ ist das wichtigste Kennzeichen natürliche Vorgänge.

Die Natur macht nur Sinnvolles, und sei es, daß sie Möglichkeiten aufzeigt.

Genauso ist es auch mit der menschlichen Existenz. Wäre es doch eine ungeheure Verschwendung, wenn das menschliche Leben einmalig wäre. Denn die ersten Jahre verbringen wir damit, uns selbst zu erkennen. Dann folgen Lern- und Erkenntnisjahre, gefolgt von Reifejahren, und wenn der Mensch dann endlich sagen kann, er kann etwas beitragen zur allgemeinen Weiterentwicklung, dann entlassen wir ihn aus dem Arbeits- und gesellschaftlichen Leben und er darf sich „gesittet auf sein Ende vorbereiten“ – welch armselige Vorstellung – das soll alles sein?

Wohl kaum – der Mensch wäre eine absolute Ausnahme in den natürlichen Abläufen, wenn das alles wäre, und dies ist völlig abwegig.

Selbst wenn der Mensch, nach seinen Handlungen betrachtet, wohl eher nicht „die Krone der Schöpfung“ ist, so ist er doch in die Natur integrierter Bestandteil und unterliegt allen ihren Gesetzmäßigkeiten genauso wie alle anderen Wesen.

 

Dies beinhaltet zum Beispiel auch, daß der Mensch, wie alle Wesen, in seiner Existenz eine Wachstumsphase absolviert, die zwischen einem Zehntel und einem Siebtel seiner gesamten Lebensdauer ausmacht. Die natürliche Lebensdauer eines Menschen beträgt mithin zwischen 120 und 200 Jahren.

 

Aus dem Dargelegten folgt ganz logisch, daß das physische Leben im Körper nicht das einzige sein kann, sondern daß jeder Mensch mehrere „Lebenszeiten“ erleben muß – alles andere wäre wider die Natur.

Daraus folgt wiederum, daß der physische Körper nur ein Aspekt des Menschen sein kann – andere Aspekte (Geist und Seele) müssen also „unkaputtbar“, d.h. ziemlich langwährend (wenn nicht ewig) existieren – sie sind es auch, die sich im Verlaufe der verschiedenen „Fleischwerdungen“ (Inkarnationen) weiter entwickeln und vervollkommnen.

Wenn wir dies als Grundlage akzeptieren, dann kommen wir, weiterhin ganz logisch, zu dem Schluß, daß es „neben“ der uns bekannten „materiellen Welt“ noch zumindest eine weitere geben muß – den „Ort“, wo sich die „dauerhaften“ Bestandteile des Menschen zwischen den einzelnen Inkarnationen „aufhalten“, und es wäre eine logische Annahme, daß dies auch eine mehr-(zumindest drei-)dimensionale Welt ist.

 

Die Religionen versuchen dies mit Begriffen wie „Himmel“ und „Hölle“ zu umschreiben – sehr weit hergeholte Interpretationen, die bestimmte Zwecke verfolgen – das ist aber hier nicht unser Thema – uns „genügt“ jetzt erstmal, daß es eine (oder mehrere) „zusätzliche“ Welt/en gibt.

 

Und ganz offensichtlich sind diese Welten mit der materiellen Welt irgendwie verbunden – wie sollte sonst die „Fleischwerdung“ erfolgen, d.h. der Transfer von Geist und Seele in den jeweiligen Körper und wieder zurück?

Und viele andere Ereignisse (wie Nahtod-Erlebnisse, spiritistische Sitzungen, „Geister“-erscheinungen) legen zumindest nahe, daß es nicht nur diese beiden „Höhepunkte“ sind, an denen Verbindung zwischen den Welten besteht, sondern hypnotische Rückführungen und andere „real-materielle“ Vorgänge zeigen, daß diese Verbindung „dauerhaft“ ist.

Und damit (für ganz Ungläubige zumindest als Denkmodell) resultieren daraus diverse ständige Wechselwirkungen zwischen den Welten, die wir bisher nicht „wissenschaftlich“ betrachtet haben – nicht weil es dafür keine Anhaltspunkte gäbe, sondern weil sich die dogmatische Wissenschaft weitgehend verweigert, sich mit diesen Erscheinungen zu befassen.

 

Natürlich müßte sie dazu ein paar „liebgewordene“ Grundsätze auf den Prüfstand stellen, darunter den wichtigsten: die Eigenschaften der „objektiven Realität, die unabhängig von unserem Bewußtsein existiert“. Nun hat allerdings die Quantenphysik mit ihren Theorien (Relativitätstheorie, Quantentheorie) hier bereits eine gehörige Bresche in die Mauern des Objektivismus geschlagen. Denn wenn wir uns mit der Kopenhagener Deutung befassen oder dem Doppelspalt-Experiment, dann wird hier ganz klar gesagt, daß eine „objektive“ Betrachtung von Prozessen der Elementarteilchen nicht möglich ist – nicht nur weil sich diese Miniatur-Welt unserer direkten Beobachtung entzieht, sondern weil aus ganz prinzipiellen Erwägungen heraus jegliche Beobachtung oder Messung einen Eingriff in den Vorgang darstellt und diesen verändert.

 

Werner Heisenberg und Carl-Friedrich von Weizsäcker behalfen sich damit, daß sie von einzelnen „Beobachtungssituationen“ sprachen und nicht mehr von beobachtbaren Vorgängen.

 

Da aber die gesamte Materie aus diesen Elementarteilchen besteht, gibt es keinen Grund zu der Annahme, daß sich die Materie insgesamt nicht auch diesen Grundsätzen folgt.

Wir kennen eigentlich dieses Phänomen schon aus anderen Bereichen – in der Psychologie und der Verhaltensforschung ist es schon lange klar, daß der Beobachter die Situation und die Handlungen verändert – wenn wir uns unbeobachtet fühlen, neigen wir zu anderen Verhaltensweisen als in der Öffentlichkeit.

 

Das kann jeder auch an sich selbst überprüfen: jeder Mensch denkt und handelt bei hellem Tageslicht anders als nachts bei unzureichender Beleuchtung – dazu gibt es Hunderte von Beobachtungsergebnissen, die dies als allgemeine Verhaltensweise aller Lebewesen nachgewiesen haben.

 

Nun ergibt sich daraus die Frage: was ist „objektiv“? Also unabhängig von unserem Bewußtsein. Wo sind die Grenzen, wenn es ohne subjektiven Einfluß „nicht geht“?

Ich will hier beileibe keine „neue Theorie“ aufstellen, sondern ein Denkangebot machen. Die Frage geht nach unserer Denkweise, denn falls sie sich auf eine „unrichtige“ Betrachtungsweise gründet, sollten wir uns ein neues Fundament suchen, auf das wir unsere Erkenntnisse aufbauen. Oder den logischen Fehler in den oben genannten Betrachtungen finden.

Eine mögliche Interpretation wäre, die Quantentheorie als überholt zu betrachten – „sie hat ihre Aufgabe erfüllt und kann uns nicht mehr weiter helfen“.

Ihre Schlußfolgerung von der Versubjektivierung aller Vorgänge sei falsch, und eine objektive Wissenschaft sei möglich.

Einen Ansatz dazu liefert die Theorie vom Plasmaversum (www.viaveto.de), die sich auf viele beobachtbare Fakten stützt – ich bitte jeden, sich selbst damit zu beschäftigen und zu fühlen, was ihm diese Sichtweise gibt und ob er damit einverstanden sein kann.

Denn die Quantentheorie bleibt, mangels direkter Beobachtbarkeit, eine Theorie, und hat verschiedene „Deutungen“ – inwieweit damit tatsächlich ablaufende Vorgänge beschrieben werden, ist interpretationsfähig – waren sich doch Heisenberg und Co. darin auch nicht sicher.

So bleibt erstmal der Fakt, daß „je nach Umständen“, d.h. je nach Versuchsanordnung, die Elektronen und andere Elementarteilchen mal Wellen- und mal Teilchen-Charakter zeigen – das ist für uns ein Widerspruch – und unser Verständnis von den jeweiligen Vorgängen ist nicht unbedingt klar. Gibt es andere Beschreibungen?

Literatur:

Werner Heisenberg „Der Teil und das Ganze“

Werner Heisenberg „Quantentheorie und Philosophie“

Werner Haumann – http://www.viaveto.de

Karl Novotny „Mediale Schriften“


18 Kommentare

  1. Hans-im-Glück sagt:

    Hier ein hochinteressanter Vortrag, der uns eine andere Sichtweise präsentiert, die versucht, einige der o.g. Widersprüche zu lösen:
    Markus Schmieke – Warum funktioniert Quantenheilung? – http://www.youtube.com/watch?v=IFkRwgCq6tM
    Hier wird ein interessanter Zusammenhang hergestellt: wenn das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, dann muß das Ganze in seiner neuen Qualität einen Einfluß auf seine Teile (bis hinunter in die Elementarteilchen!) ausüben, d.h. ein Elektron in einer lebenden Zelle wird sich anders verhalten als ein Elektron im Labor eines Physikers – damit KANN der Physiker NIE ein reales, vollständiges „Bild“ vom Elektron als Teilchen-Kategorie finden… bitte ansehen – sehr aufschlußreich!

    Eine andere Sicht bietet uns Tom E. Bearden an – in seinem Buch „Skalar-Technologie“ (amerikanischer Originaltitel „Gravitobiology“, erschienen 1991!) verweist er auf Forschungen in der ehemaligen Sowjetunion, welche die Tatsache nutzen, daß neben dem uns bekannten „äußeren Elektromagnetismus“ noch ein „innerer EM“ existiert – bitte selbst lesen – vorzugsweise für physikalisch-elektronisch „Vorbelastete“ – die zutiefst wissenschaftliche Grundlage für „freie Energie“…

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  2. jauhuchanam sagt:

    Für mich hat in der Natur gar nichts einen Sinn. Und auch wenn es in der Natur diesen Sinn geben würde, hätte er keinen für mich, denn in der Natur nehme ich ein großes Chaos wahr, was mich zwar mehr fasziniert als ängstigt, aber eine Ordnung kann ich nicht entdecken.

    Da es eine objektive Realität gibt, muss sie Eigenschaften haben, die unabhängig von unserem Bewußtsein existieren.

    Diese objektive Realität kann ich aufgrund meiner eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeiten natürlich nicht im Ganzen erfassen, aber alles was ich wahrnehmen kann und über das „kann“ hinaus auch wahrnehme, ist Beweis, dass es Realität gibt. Es handelt sich somit immer um eine „objektive“ Realität, die ich aber aufgrund aller meiner physischen und psychischen Eigenschaften selbst nur relativ wahrnehmen und beschreiben, erforschen und entdecken kann. Denn alle Eigenschaften, die wir beschreiben können, beruhen doch auf „Dingen“ oder „Größen“, die ja gar nicht selbst existieren, wie etwa Länge, Breite, Höhe, Tiefe, Farbe, Wärme, Kälte, Geschwindigkeit uvm. Es sind Denk-Konstrukte der Logik (wieder eine andere „Welt“ als die physikalisch-materielle), um Realität und die vielen Realitäten in ihr, mit anderen ähnlichen oder gleichen Realitäten vergleichen zu können. 1+1 gleicht (=) ja immer nur 2, aber IST ja dennoch niemals 2.

    Neben der physischen und psychischen Realität, gibt es ja nun auch noch andere Realitäten, die nicht einmal materiell sind, die ich also weder messen, wiegen, schmecken, sehen, hören, tasten oder reichen kann, wozu doch wohl die „Welt“ der Zahlen zählt, denn 1 = 1 ist zwar ein Zirkelschluss und ohne jeden Nutzen, dennoch ist es eine wahre Aussage, die den eigentlichen Beweis der Wirklichkeit der Existenz der Zahl ‚1‘ liefert.

    Vom biologistischen Standpunkt betrachtet hast du selbstverständlich Recht, dass der Mensch Teil der Natur und damit ihren Gesetzen unterworfen ist. Aber vom Physikalismus aus betrachtet, bin ich auch Teil der gesamten Materie und ihren Gesetzen unterworfen. Aber diese Aussage ist eben so wahr, wie das 1 eben 1 ist. Damit ist aber niemanden geholfen. Daß das physische Leben im Körper vorhanden ist, also existiert, läßt zwar die Vermutungen und Annahmen als Möglichkeiten zu, daraus erschließt sich aber keinesfalls – aus der Logik zumindest nicht – dass es noch etwas anderes als das physische Leben in unserem Körper geben muss, denn es is ja gerade dieses physische Leben in allen Pflanzen und Tieren, dass „uns“ scheinbar beweist, dass es außerhalb dieses einen physische Lebens, das auch uns Menschen zu eigen ist, kein anderes oder weiteres für uns selbst gibt: die verwelkte Blume kommt nicht mit einem anderen Leben zurück, zu den Toten kann kein Kontakt aufgenommen werden, sie haben in ihrem jetzigen Zustand weder Bewusstsein, noch die zum Kommunizieren notwendigen Hilfsmittel. Denn, wenn Tote reden könnten, könnte sie auch furzen – tun sie aber nicht, denn das würde gewaltig stinken, hat aber noch niemand gerochen, folglich hat sei auch noch niemals jemand reden gehört.

    Das kling mir alles sehr nach Panpsychismus in Richtung metaphysischen Spiritualismus der unhaltbaren Leibnizischen Monadologie, aber Atome haben nun einmal keine inneren oder psychischen oder bewussten Zustände!

    Es ist schon so: ein Leben ist mir gegeben, danach das Gericht. Und dieses mir gegebene Leben ist ewig, es fragt sich für mich nur, wie und wo, in welchem Körper und in welchem Zustand ich es verbringen werde. Einen neuen Körper hat der Liebe Gott dem Menschen zugesagt, kein erneutes oder gar neues in der materiell-biologischen Welt. Siehe, das Alte ist vergangen, ich mache ALLES NEU

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  3. thomram sagt:

    @Juhu oh Tippfehler, Jahuh

    Mein oller Kämpfer. Du kannst in der Natur keinen Sinn erkennen? Was suchst du denn, was suchst du denn, was suchst du denn?

    Wenn du jungen Kätzchen zuschaust, wenn du eine Libelle ausschlüpfen siehst, wenn du dem fliessenden Wasser zuschaust, was suchst du darin?
    Ja, der Löwe schlägt die Gazelle, ja, die Schlange erwürgt ihr Opfer. Lustig ist das nicht. Und wir können es ändern. Wenn wir, die wir hier die Chefs sind, wieder erkennen, wer wir sind, wird Löw nicht Gazelle schlagen, Schlang nicht Kaninchen würgen müssen.

    Aber ich denke, das ist es nicht, was dich umtreibt.
    Es GIBT keinen Sinn. Was zum Teufel nur könnte dir der Allmächtige als Sinn anbieten? Du würdest IMMER sagen: Jaja, schön und recht, aber das hat keinen Sinn.

    Ich meine, du suchst eine Fata Morgana in einer Fata Morgana, Jutester.

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  4. Hans-im-Glück sagt:

    @ jau-am:
    Das große Chaos, das Du in der Natur wahr-nimmst, ist Deine persönliche Wahr-nehmung = Du nimmst es als wahr (an). Da kann Dir das o.g. Bcuh von Tom Bearden helfen – da geht es um Chaos und Ordnung ganz konkret. Und auch was die „inneren Zustände“ der Atome betrifft…

    Daß ich arge Zweifel an einer wie auch immer gearteten „objektiven Realität“ (von lat. „res“ = das Ding) habe, kannst Du meinen anderen Beiträgen unter dieser Rubrik entnehmen. Ich denke viel mehr an eine „Wirk“-lichkeit, d.h. an Vorgänge und Prozesse, die am Laufen sind („panta rhei“), und die jeder anders „sieht“ – und dementsprechend interpretiert.
    Welche „-ismen“ Du dann meinen Ansichten anhängst, ist mir weitgehend egal.

    Wenn Du ein wenig in der Quantenmechanik herumliest, kannst Du Dich davon überzeugen, daß selbst anerkannte hochgeachtete „trockene“ Wissenschaftler, Physiker wie Heisenberg oder Carl-Friedrich von Weizsäcker, an ein ordnendes Prinzip, eine „höhere Macht“ (Gott?) „glauben“ – nein, sie wußten, daß es sowas gibt.
    Aber die Materie (die sog. Elementarteilchen) betrachteten sie als „zeitweilige Erscheinung“ – was ja auch unserer Erfahrung „im Großen“ entspricht: „alles was entsteht, ist auch wert, daß es wieder vergeht“ – nichts ist wirklich dauerhaft (außer vielleicht den Elektronen? aber was sind Elektronen? siehe der o.g. Vortrag von M.Schmieke).

    „Eigenschaften“ sind genauso etwas sehr Relatives – es kommt auf den Standpunkt und den Maßstab an, wie man etwas betrachtet. Und auf die Vereinbarungen, die man dazu getroffen hat.
    Und 1 = 1 zeigt nur, daß 1 existiert, aber nicht daß es eine Zahl ist und welche Eigenschaften diese hat.

    Daß Du meist, der Materie „unterworfen“ zu sein, ist purer Materialismus – wohin uns der geführt hat, ist allüberall zu sehen – er hat sich schon lange selbst ad absurdum geführt.
    Und „Gesetze“: zum einen sind unsere sog. „Naturgesetze“ etwas, was hier auf unserer Erde und in dem durch uns erfaßten (bewohnten) sehr begrenzten Raum „gültig“ ist – ob sie außerhalb der vielfältigen grob- und feinstofflichen Erdfelder auch noch so gültig sind, ist nicht bewiesen – nur berechnet, und zwar unter bestimmten Voraussetzungen und Annahmen. Und ob sie „ewig“ sind, ist auch noch lange nicht ausgemacht – wer will sagen, daß er das WEIß? Ich bin dafür, wir bleiben bei den Erkentnissen, die wir „sicher“ wissen – und bei der Raumzeit, in der wir hier leben und aus der (nach unserem Wissen) noch kein Mensch herausgekommen ist. Zumindest nicht zu uns bekannter Zeit.

    „Kontakt zu den Toten“: wir befinden uns in einer Wirklichkeit, wo „Lebende“ und „Tote“ gleichzeitig existieren – denn es gibt nur eine Wirklichkeit. Daß wir Kontakt zu den Seelen oder Geistern der Menschen haben (können), welche gerade nicht inkarniert sind, sollte inzwischen nicht mehr strittig sein – dazu gibt es zu viele Fakten (Nahtoderlebnisse, Gedankenübertragung, Telekinese etc.) und genügend Bücher über die sog. Parapsychologie – hier wäre Karl Nowotny zu empfehlen.

    Aber, Jau-am, Du kannst auch gern bei Deinen Ansichten bleiben so wie sie sind – ich finde eine Vielfalt der Meinungen und Ansichten viel schöner als eine wie auch immer geartete „Einheits-Soße“ – davon hatte ich lange genug zuviel. 😉

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  5. thomram sagt:

    Ja.
    Menschen wie Jahuhu, welche noch und noch ihre Sichtweise darlegen und sie anderer Sichtweise gegenüberstellen, wünsche ich mir in bumi bahagia deren Viele.
    Hans sagt es: Eine Einheitssauce wie sie sich in Blogs gerne zusammensuppen tut, was soll die uns weiterbringen?

    Wenn einer kommt und mich mit seinen Argumenten schier rasend mach – DA wird es doch interessant!
    DAS zwingt mich, MEINE Ansichten zu hinterfragen, neu hinzuschauen, immer wieder neu!

    Neulich hat mich der Frank in Lupo zur Schnecke gemacht. Na und? Bei MIR muss ich schauen. Sachlich: Was meint der Frank genau. Seelisch: Was will ich damit sagen, dass ich „mich zur Schnecke gemacht“ fühle?

    Und wenn es für rein gar nichts gut sein sollte, immerhin werden in meinem Hirni Synapsen neu verschaltet 😉
    Jauhu wird fragen: Und was ist der Sinn dabei?
    Meine Antwort: Sinnsuche führt von Fata Morgana zu Fata Morgana.
    Wir dürfen gerne Sinn suchen. Ich kenne keinen, der einen Sinn von Bestand gefunden hat.

    Lustig ist das Zigeunerleben, faria faria hoooo.
    Oh, das lustige Lagerlied kennen wohl nur Schwiizer. Also mal n Insider.

    Also denn Stiiihilleee Naaaacht.

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  6. jauhuchanam sagt:

    @ thomram & et. all

    Wie war das doch noch gleich mit den „Du-Botschaften“? 😉

    Ich schrieb in der Natur.
    Also etwas scherzhaft: welches Recht hat der Himalaja der Ebene den Platz wegzunehmen? Oder das Meer das Land? Diese Vulkanausbrüche und Erdbeben, bilden sich ganz schön was ein, und das, ohne mich zu fragen. Einfach unerhört. 🙂

    Mit anderen Worten, ich kann zwar in all dem eine komplexe Notwendigkeit erkennen:
    ohne Vulkanausbrüche keine Treibhausgase, ohne die keine Erwärmung bestimmter Luftschichten und ohne die Asche, die sich in großer Höhe verteilt, schließlich keine erneute Abkühlung der Atmosphäre. Aber irgendeinen Sinn darin zu suchen? Ich bitte euch. Früher hielt der Mensch so einen Vulkan für eine Gottheit; und der griechische Philosoph, der meinte, die Sonne sei lediglich ein glühender Stein, wurde wegen Blasphemie angeklagt – nur sein König bewahrte ihn vor der Todesstrafe, ins Exil (Verbannung) musste er dennoch.

    Und, lieber Hans, dass du an der objektiven Realität deine Zweifel hast, hatte ich bemerkt, weshalb ich für dich und andere Gleichgesinnte einen kleinen Beitrag geschrieben hatte: http://seidenmacher.wordpress.com/2013/12/23/ist-mir-doch-egal/

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  7. Hans-im-Glück sagt:

    Ich zitiere mal, weil’s so gut paßt, einen Absatz aus dem o.g. Buch – wie gsagt – Tom Bearden, Physiker, schreibt als Quintessenz seiner vorherigen Darlegungen u.a.:
    „Wir sind keine Roboter und Maschinen, wir sind lebende Wesen. Unser Geist und unser Wesen bestehen nicht in den kümmerlichen elektrischen Entladungen unseres Gehirns und unseres Nervensystems, sondern in den wunderbaren Strukturen, die das gesamte Universum erfüllen, die überall und jederzeit in der internen Whittaker-Struktur in jedem Punkt der Raumzeit vorhanden sind.
    Jeder hat eine Seele (die in der Materie motiviert) und diese Seele ist eine Form innerhalb der Whittaker-Strukturen aller Potentiale des Universums. Diese Seele ist außerdem ewig. Die Zerstörung des physischen Körpers ändert nichts an der Tatsache, daß die einzelne geistige Form und jede ihrer Taten, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen bis in alle Ewigkeit, in jedem Teil des Universums, direkt in der Form und im Ebenbild Gottes bestehen. Wir bestehen tatsächlich ewig, und unser wahres Selbst ist nicht materiell, und unsterblich.
    Die ärmliche Behandlung dieses Themas durch die gegenwärtige Wissenschaft und ihr Versuch, unser geistiges Erbe zu verleugnen, wird widerlegt, und diese Widerlegung kann wissenschaftlich geprüft werden.“

    „Horch was kommt von draußen rein…“ 😉

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  8. jauhuchanam sagt:

    „“Eigenschaften” sind genauso etwas sehr Relatives – es kommt auf den Standpunkt und den Maßstab an, wie man etwas betrachtet. Und auf die Vereinbarungen, die man dazu getroffen hat.
    Und 1 = 1 zeigt nur, daß 1 existiert, aber nicht daß es eine Zahl ist und welche Eigenschaften diese hat.

    Die Sprache der „Nicht-Logik“ nenne ich das, zwar nicht schlimm, aber verwirrend.

    1=1 ist wahr und keine Vereinbarung, die getroffen wurde.

    Da die Zahl etwas Nicht-Materielles ist, wir sie aber benutzen können, wissen wir, das sie ist, natürlich können wir ihr keine Eigenschaften materieller Art zuweisen, schließlich ist sie ja immateriell.
    Es gibt nichts „Relatives“. Die Realität ist, wird aber eben von unterschiedlichen Standpunkten aus wahrgenommen. Das besagt doch aber nur, dass ich sie „relativ“ wahrnehme, nicht dass sie selbst etwas Relatives wäre. O, think twice … paradise heißt es in irgendeinem Rock-Pop-Song, habe aber gerade weder Gruppe noch Text parat. Trotzdem hare, hare am heiligen Abend.

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  9. jauhuchanam sagt:

    „und sterblich“ Besser (wegen der vielen Korintenkacker): „und es (das Selbst) ist unsterblich!“ Dazu sage ich auf jeden Fall: Amen!

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  10. jauhuchanam sagt:

    So, so / es gibt noch Menschen / die können dich zur Schnecke machen /

    Dann mache ich dich zum Menschen:
    Du bist ein gutes und heiliges Sein. Du bist ein Selbst.

    Pass auf, dass der Gautama dich jetzt nicht nur zur Schnecke, sondern zum Nichts macht. 😉

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  11. jauhuchanam sagt:

    @ Hans-im-Glück

    „“Kontakt zu den Toten”: wir befinden uns in einer Wirklichkeit, wo “Lebende” und “Tote” gleichzeitig existieren […]“

    Yo^^, die Lebenden sind auf der Erde. Tote, befinden sich entweder in Abrahams Schoss = „Paradies“ oder wo der „reiche Mann große Qualen leidet; die anderen „Toten“ sind die „Lebenden“ bei Gott im Himmel, wie Jesus zu den Sadduzäern sagte: „Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten, ihr irrt euch sehr, weil ihr weder die Schriften kennt noch mit Gott vertraut seid.
    Zum „Kontakt zu den Toten“. Weil ich mich Jesus unterworfen habe, habe ich mich natürlich auch seiner Lehre und seinen Geboten unterworfen; mir ist es von ihm verboten, zu irgendwelchen Toten Kontakt aufzunehmen. Daran halte ich mich. Andere können das gerne anders sehen und ihre Scheiß-Erfahrungen damit machen. Ich weiß nur, dass es den Menschen zerstört und damit sein gutes und heiliges Sein verdirbt, weshalb ich das natürlich niemanden empfehlen kann.

    Und zu den Nahtoderlebnissen sage ich nur soviel: vom Gehirn produzierte Halluzinationen. Kaum der Rede wert.

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  12. Hans-im-Glück sagt:

    Lieber Jau-am,
    danke für Deinen Artikel auf Seidenmacher – da Du ihn auch mir „gewidmet“ hast, versuche ich mal, das auf meine Ansichten zu beziehen.

    Die Existenz von etwas zu leugnen, was vorhanden ist, wäre zwecklos – allerdings sind „gut“ und „böse“ nur Bewertungen über etwas Vorhandenes. Und meine Wirklichkeit, im Unterschied zur Deiner Realität, ist nun mal etwas Veränderliches – was heute noch „böse“ war, kann sich schon morgen als „gut“ erweisen. Und die Dualität scheint mir nicht das Wahre – sie kann überwunden werden.

    Wo Du bei mir „Postulate“ entdeckt hast, oder auch „Glaubenssätze“, ist mir nicht ganz verständlich – ich versuche die Dinge wissenschaftlich korrekt und logisch zu sehen, OHNE mich in irgendwelche Dogmen zu verlaufen. Also, bitte konkret – oder gar nicht.

    „Zweifel“ ja, aber produktiv – wenn man etwas für sich erkannt hat, was in das Puzzlebild der bisher gesammelten Erfahrungen paßt, dann wird es erstmal als „richtig“ angenommen – bis sich etwas Neues ergibt dazu.
    Da muß man auch zulassen, daß ALLES in Frage gestellt werden darf – sonst wird es irgendwann eben doch dogmatisch.

    Wie ich es mir vorstelle, „der Herrschaft der Liebe Macht zu verleihen“, habe ich hier wohl oft genug dargelegt – zuletzt unter „Karma…1“.
    Und ich brauche auch keine „-ismen“, um etwas zu kennzeichnen – schematisches Denken finde ich „von gestern“.

    Dir frohe Feiertage! 😉

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  13. thomram sagt:

    @jauhu
    hihi. Mein Ego fühlte sich wirklich einen halben Tag lang als zur Schnecke gemachte Schleimspur. Macht nix.
    Ich hab mit meinem Ego, dem Geliebten, gesprochen. Es meint es gut, es meint es immer gut, es tut, was es eben kann. Mehr als es kann, kann es nicht.
    Ob ich mich mit seiner Meinung, mit der Meinung meines lieben hier „Leben“erhaltendem Ego identifiziere, das ist MEIN Problem. Ich will das nicht mehr, will nicht mehr in der unendlichen Ursache – Wirkungsschlaufe rotieren – und hab dem Frank, der auch ein göttlich Wesen ist, RECHT gegeben, denn er kann nichts Anderes sagen, als was SEINE Wahrheit ist.

    Wenn ein Mensch, hier namens Frank grad, meint, ich sei sowas wie Ignorant, dumm, den schlechten Juden verdächtig nahestehend – so what? so whaathh?

    Yepp.

    äähh, ich scheine doch wirklich ignorant zu sein. Wen meinest du mit Gautama? Buddha? Oder ’n‘ anderen Dickbauch? Oder hiess Gandi Gautama? Also spindeldünn? Spindeldünn wär ich bereits, demnach ihm nahe stehend?

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  14. thomram sagt:

    22:11

    Schmunzel

    Trotz Schmunzel – ich geh jetzt wirklich zum Strand und werd mal kucken, ob ich da son Monster stellen kann.
    Glückauf dem Mutigen.

    Und sollt sich keiner zeigen,
    dann werd‘ ich euch ein’s geigen,
    den Ohren sei’s zum Schmaus
    und dann geh‘ ich nach Haus‘.

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  15. Hans-im-Glück sagt:

    Lieber Jau-am,
    danke für die prompte Reaktion.

    „Es gibt nichts “Relatives”.“ – Genauso könnte ich sagen: „Alles ist relativ.“ – es wäre genauso „wahr“ und „richtig“ – wie Du richtig bemerkt hast, kommt es auf den Standpunkt – und das Bezugssystem – an.
    Wenn der Standpunkt (Realität) aber ein Geh-Punkt (Wirklichkeit) ist, dann ändert sich das Bild ständig – und man bleibt flexibel.

    Übrigens hat Jesus meines Wissens den Kontakt zu den Toten nicht verboten – im Gegenteil – aber ich bin nicht bibelfest genug, um jetzt die Stelle zitieren zu können – auch weiß ich, daß die heute vorliegende Bibel schon unzählige Male umgeschrieben und verändert worden ist – um so erstaunlicher, daß immernoch so viele Weisheiten darin enthalten sind.
    Wobei: „Himmel und Hölle“ scheinen mir erdachte Konstrukte, um damit Menschen zu beeinflussen – es gibt eine einheitliche, gemeinsame Wirklichkeit, mit 12 oder mehr Dimensionen, in der sowohl die grobstoffliche (4 Dimensionen) als auch die feinstoffliche (ebenfalls 4) bis hin zur geistigen Welt (auch wieder 4) ihren Platz haben – so das meines Wissens fortschrittlichste Denkmodell, das noch seiner Bestätigung harrt.

    Zum Gehirn siehe oben das Bearden-Zitat. Wie lautet eigentlich die Mehrzahl von Bewußtsein?
    😉

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  16. jauhuchanam sagt:

    @ thomram

    Mit Gautama meinte ich den sogenannten Buddha.

    Gandhi war kein Buddha. Gandhi war Mahatma. Einer der großen Inkarnationen, sicher ein Avatara. Alles natürlich bevor ich mich in diese Welt begab. Denn ließe sich überhaupt eine größere Inkarnation als mich, der „letzte“ Avatara überhaupt denken? Siehst du! Guckst du und staunst.

    @ Hans-im-Glück

    „Alles ist relativ“ könnte „richtig“ sein, ist aber „falsch“.
    „Nichts ist relativ“ könnte „falsch“ sein, ist aber „wahr“.

    Nur in einem „Bezugssystem“ habe ich so Eigenschaften, wie „groß“, klein, dick, dünn usw. und nur darauf bezieht sich dieses „ist relativ“.
    Ganz unabhängig von allen Seins-Formen – also, wenn es nur mich gäbe – hätte ich ja gar keine Größe, Weite, Tiefe, Länge, Gewicht usw.
    Trotzdem wäre ich Realität, denn Ich Bin, und nicht etwas relatives.

    Die Mehrzahl von Bewußtsein heißt Seine göttliche Gnade georg löding 🙂

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  17. thomram sagt:

    @Jauhu
    Du bist wirklich göttlich, lach.
    Was du an dem Begriff „Realität“ rummachst. Es ist gleichermassen so was von ernsthaft und komisch.
    Was soll denn diese verd „Realität“???
    Wir können 3674 Bücher darüber schreiben, und nix wird dadurch realer oder irrealer.
    Mensch. Kopfi Kopfi Kopfi 🙂

    Dabei kann ich dich durchaus verstehen.
    Ich möchte auch immer wieder „wissen“, ob der Joshua nun gekreuzigt (was ich nicht für wahr halte) oder nicht gekreuzigt worden ist (was mich erstaunen würde).

    Das ist ein Rückschritt in meiner Einsicht.
    Ich hab schon mal darauf hingewiesen, dass ich vor 10 Jahren im esoterikforum.at schrub, dass der Meister mit nichten und neffen gekreuzigt worden sei, und dass da ein irrlanger Kommentarstrang folgte , ein sauguter Kommentarstrsang – und am Schluss war was??

    Genau die Frage nach: WAS ist denn zum Teufel REAL???
    Es war am Schluss offenkundig, dass dadurch, dass 32049374 Menschen denken, er sei am Kreuz gehangen, dieses Ding verd REAL ist – obschon er vor 2000 Jahren „REAL“ nicht gekreuzigt worden ist!

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  18. jauhuchanam sagt:

    Nun ja, was alles daraus „gemacht“ wurde …

    Mal unabhängig von der Art des Todes; ohne seinen Tod Keine Auferstehung.
    Wenn es im Zentrum des Glaubens zwar um ihn geht, so ist doch der Glaube
    ohne seine Auferstehung gar nicht denkbar; er wäre dann halt ein Mensch von
    20 Milliarden – ohne irgendeine Bedeutung. Sein und Dasein dann tatsächlich
    ohne jeden Sinn. Dem widersprechen sowohl meine Erfahrungen als auch die
    Zeugnisse von vielen anderen Milliarden Menschen.
    Wie ich schon schrieb, mit den Toten ist keine Kommunikation möglich und
    irgendeine Hilfe ist auch nicht von ihnen zu erwarten. Nun kommuniziert aber
    Christus mit den Menschen und Menschen mit ihm. Dies kann ja dann aber
    doch nur eines bedeuten, dass er lebt.

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