bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: Russland / Ukraine

Die Einbahnstraße

Wir hatten unlängst begonnen, uns dem Sanktionskarussell zu widmen – hier nun ein weiterer Beitrag dazu.

Jeder Schritt zurück in einer Konfrontation dient der Entspannung der Lage, so lautet ein Lehrsatz aus der Konfliktforschung. Wenn man also in einer sehr angespannten Streit-Situation ist, und eine der Parteien tritt einen Schritt zurück, dann hilft das (angeblich), Lösungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Jeder Schritt zurück in einer Konfrontation reizt aber den nicht an einer Lösung interessierten Gegner dazu, wieder einen Schritt vorzurücken – bringt also die Sache nicht wirklich einer Lösung näher, sagt eine andere Erfahrung.
Zum Beispiel die der Russen bei der NATO-Osterweiterung.

Ja wat nu? Wie kommt man nun aus einer solchen Situation heraus?
(Tip: mit einem überraschenden Schritt zur Seite) 😉

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 27. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Beliebige Kompromisse und Nachgiebigkeit führen in eine Einbahnstraße

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Nichtöffentlich

Heute will ich ein heißes Eisen anpacken und hier auf den Tisch legen – weil es wichtig ist und uns alle betrifft.

In diesem Land, in dieser Gesellschaft ist so vieles nichtöffentlich, was eigentlich UNBEDINGT an das Licht der Öffentlichkeit gehört – von Bundestags- und -ratssitzungen bis zur Stadtratssitzung, wenn es um „spezielle“ Themen wie die Bauplanung geht, und von Massenmedien-Führungspositions-Besetzungen bis zur Richterernennung -, daß man sich kaum noch wundert über die ungeheure Flut der unwichtigen Dinge, die täglich mit medialer Gewalt öffentlich gemacht werden.

Aber es gibt auch noch eine weitere Kategorie von „Falsch positioniert“, die lautet: es wird öffentlich gemacht, was keinesfalls an die Öffentlichkeit gehört – und zwar aus „Interessen“ heraus, die den wahren Interessen der Betroffenen zuwiderlaufen.
Da man diesen Betroffenen aber systematisch das Hirn verkleistert hat und mit deren Gefühlen Schindluder betreibt, sind sie nicht in der Lage, ihre natürliche Position zu verteidigen und ordnen sich der verlogenen angeblichen „politischen Korrektheit“ unter.
Sie lassen sich zwingen, etwas öffentlich zu machen, was von Natur aus nichtöffentlich sein muß, weil es tatsächlich nur sie selbst (und ihren Arzt) etwas angeht – ihre Erkrankung…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 25. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Das muß man nicht öffentlich machen …

Autor: Alexander Rodgers – 23. Juni 2017, 14:15

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Das Saint-John’s-Karussell

Jaja, ich weiß, da ist ein Schreibfehler in die Überschrift gerutscht, denn eigentlich sollte es nicht um den Rummelplatz im kanadischen Saint John’s gehen.
Aber so ist das mit den automatischen Rechtschreibe-Korrekturen der modernen Computerprogramme – egal was man sagen will, es wird der kleinste Fehler sofort irgendwie „umgedeutet“ – da kommt dann sowas dabei heraus wie oben… 😉
Aber kommen wir doch endlich zur Sache.

Es ist schon fast eine Binsenweisheit, daß Sanktionen selten zu den beabsichtigten Ergebnissen führen. Meist haben sie Wirkungen, die diesen eher entgegengesetzt sind.
Das wollen wir doch mal näher betrachten – beginnend mit dem nachfolgenden kurzen Beitrag.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 24. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Rußland hat begonnen, Gegenmaßnahmen zu den Sanktionen der VSA zu erarbeiten, erklärte das Außenministerium

21. Juni 2017

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Plan B für Südsyrien und Terror-Koalition

Wir hatten hier in unseren vorhergehenden Betrachtungen zum Syrien-Krieg einschließlich der jeweiligen ergänzenden Kommentare dazu schon den nicht unbegründeten Verdacht geäußert, daß die VSA in Südsyrien nach dem Vorbild des Kosovo eine Provinz von Syrien abspalten und als VSA-Protektorat mit einer großen Militärbasis versehen wollten.
Zu diesem Zweck wurden in dieser Gegend Ausbildungslager für die sog. FSA errichtet und nun auch amerikanische Militärtechnik (HIMARS-Werfer) dorthin verlagert.
Im ersten Ansatz konnte die reguläre SAA dieses Vorhaben durchkreuzen, mit einem Vorstoß bis zur syrisch-irakischen Grenze im Süden, um sich dort mit den Daesh-feindlichen irakischen Volksmilizen zu verbünden.

Nun wird klar, daß es auch einen „Plan B“ für Südsyrien gibt, der von Israel schon lange verfolgt wird…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 24. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Die Russen kommen wieder!

Ja, tatsächlich, die Russen kommen wieder, und zwar zurück in ihre Heimat.
Im vergangenen Jahr sind laut amtlicher Statistik fast 150.000 Russen in die Russische Föderation zurückgekehrt – davon jeder fünfte aus der EU, also ca. 30.000.
Ein gewichtiger Anteil davon sind die sog. Spätaussiedler, also Rußlanddeutsche, die erst in den 1990er Jahren nach Deutschland umgesiedelt waren.
Die meisten von ihnen waren hierzulande von Anbeginn von der Bevölkerung nur als „die Russen“ angesehen worden, obwohl sie doch alle für die damalige Ausreise hatten ihre deutschen Vorfahren nachweisen müssen.
Hier angekommen, wurden mangelnde Sprachfertigkeiten für viele zum Hemmschuh; aber auch Zurückhaltung und Bescheidenheit – vormals deutsche Tugenden – wurden ihnen nicht vergolten, sondern ausgenutzt.
So schlossen sie sich denn enger in den schnell wachsenden Ghettos weniger Städte zusammen – dort ist noch völkischer Zusammenhalt zu beobachten, wie er einst für Deutschland charakteristisch war.
Aber lesen wir doch, was uns die Autoren über die Gründe der Rückkehrer mitzuteilen haben.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 19. Juni 2017
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Das blockfreie Rußland

Ist eine wirklich multipolare Welt möglich, solange es eine Nato gibt? Solange die VSA versuchen, ähnliche Bündnisse in der Arabischen Welt zu schmieden? Solange BRICS durch Herausbrechen einzelner Bestandteile, zum Teil mit hinterhältigen Geheimdienstmethoden (Brasilien), versucht wird zu zerstören, bevor es richtig wirksam werden kann? Solange die VSA (deren „deep state“, die Geheimdienste und das Pentagon, gemerinsam als Prügelknecht der Parasiten) die ganze Welt zu ihrem Interessengebiet erklärt haben und die Interessen anderer für sie nicht existent sind?
Zwingt das alles (und anderes) nicht China und Rußland, sich entweder zusammenzutun oder sich jeweils ähnliche Blockstrukturen zuzulegen?

Diese und ähnliche Überlegungen setzen jedoch handlungsfähige Politiker voraus, und keine Politiker-Darsteller, die in Wirklichkeit nichts zu bestimmen haben, wie in diesem Lande und im ganzen „Westen“.
Da es jedoch zu einer vernünftigen, klug gestalteten Politik – zumindest im Rahmen der Gemeinden und Volksstämme – keine echte Alternative gibt, hat es durchaus Sinn, sich mit solchen Betrachtungen zu befassen – sogar dann, wenn sich zeigt, daß sogenannte „internationale Politik“ in einer wahrhaft menschlichen Gemeinschaft der Zukunft nicht mehr notwendig sein wird – denn auf dem Wege dorthin muß sie uns noch begleiten.

Klar daß zuvor die Macht der internationalen Finanzoligarchie zerbrechen muß, aber das ist ja im jetzigen Schein-Kredit-Zins-Falsch-Geld-System sozusagen „eingebaut“, in Form seiner zeitlich endlichen Funktionsmöglichkeit. Und der „Ausweg großer Krieg“ ist nun mal seit 70 Jahren versperrt – durch die Atomwaffen…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 22. Juni 2017
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Das blockfreie Rußland und der Alptraum der Koalition

19.06.2017 – Rostislaw Ishhenko

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Wladi will Kinder

Grad war Pizzagate, und Kinderfi..en, und Kindesmißhandlungen in der Familie, und willkürlicher staatlicher Kindesentzug, und Impfzwang und vieles andere, da komme ich mit diesem Knaller.
Also dann: ran!
Luckyhans, 20.6.2017
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Klar, Putin hat ganz offen seine besondere Vorliebe für Kinder geäußert.
Für mehr Kinder.
Er hat dafür auch eine Beratung einberufen, bei der viele wichtige Leute dabei waren.
Allerdings keine „Pizza“-Lieferanten.

Und da hat er seine Vorstellungen dargelegt, was er für wichtig hält.
Und konkrete Forderungen gestellt, was bis wann zu erreichen ist.
Natürlich hat er, weil er ja schlau ist, das Ganze unter die Überschrift DEMOGRAFIE gestellt.
Ja richtig gelesen, nicht Dämon-archie, sondern Bevölkerungskunde.
Und er sprach:
„Demografie ist ein integraler Schlüsselindikator des Zustandes der Wirtschaft und des sozialen Bereichs, ein empfindlicher Indikator für beliebige Veränderungen im Staat und in der Gesellschaft.“

Und dann hat er die allgemeinen demografischen Probleme der Neuzeit erläutert: daß der sog. 2. Weltkrieg enorm viele vor allem junge Menschen das Leben gekostet hat, und daher eine Delle in der Geburtenrate folgte, die sich dann alle ca. 25 Jahre wiederholte, bis heute – und daß man da etwas tun muß als Staat, wenn man weiterhin sein geliebtes Volk erhalten und mehren will.

Er hat dazu 2 Wege aufgezeigt: Verringerung der Sterberate (damit sind vorwiegend die vorzeitigen, unnatürlichen Todesarten gemeint: Krankheiten und Unfälle, deren Folgen usw.) und Erhöhung der Geburtenrate.

Dazu wurden, beginnend gleich zu Anfang der Nuller Jahre, bereits durchdachte, komplexe Maßnahmen getroffen, die sich weitgehend bewährt haben:
ein besseres Gesundheitswesen mit viel Prophylaxe (nein, keine Profi-Lachse, auch keine Profil-Achse – VORSORGE ist gemeint), mehr hochmoderne Medizintechnik, aber auch soziale Maßnahmen, wie die bessere Kinderbetreuung, das sog. Mutter-Kapital (ein zinsfreier Kredit über aktuell 453.000 Rubel = 6830 Teuro für das 2. und jedes weitere Kind; davon kann eine Wohnung/Haus mitfinanziert oder renoviert werden, können medizinische oder Bildungsausgaben getätigt werden), ein Sozialgeld für Familien mit Kindern und vieles andere.
Nun sei es an der Zeit, weitere Maßnahmen zu beraten, damit in drei Jahren die Bevölkerung Rußlands um eine Million Menschen anwachsen könne…

Die Rede in englisch hier und in russisch da.

P.S.
Ja, natürlich, auch im sog. Dritten Reich gab es solche und ähnliche Maßnahmen zur Erhöhung der Geburtenrate, aber auch in der DDR – es muß also nicht immer nur auf Krieg hinauslaufen, wenn jemand sich um den Bestand seines Volkes sorgt.

Und: die BRvD hatte sowas ähnliches noch nie, oder? … klar, reiner Zufall.

25 Jahre Beraubung

Wir hatten uns hier bereits mehrfach mit der Entwicklung in Rußland in den 1980er und 1990er Jahren beschäftigt – von der Perestrojka bis zur Privatisierung (von lat. privare = berauben) hatten wir die Rolle der Geheimdienste, der Herren Gorbatschow und Jelzman sowie die blutigen Ereignisse der Machtübernahme schon etwas beleuchtet.

Es fehlen noch konkrete Details zur Privatisierung und Entstehung der Oligarchie (= „Herrschaft weniger“ – von lat. oligo = wenige, archie = Herrschaft) in der russischen Wirtschaft; dies wollen wir nachfolgend beginnen aufzuarbeiten, auf daß Verständnis für die heutige Situation in Rußland wachse, denn vieles erkennt man erst in der Dynamik der Vorgänge.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 20. Juni 2017
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns.
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Die Privatisierung in Rußland hat praktisch die gesamte sowjetische Industrie vernichtet

Die Privatisierung, welche von der Jelzinschen liberalen Bande unter klarer Anleitung der amerikanischen Berater durchgeführt wurde, war nichts anderes als die geplante Zerstörung der riesigen sowjetischen Industrie und eine Beraubung des russischen Volkes…

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Das Chaos in den Köpfen

Wir hatten schon mehrfach darauf hingeweisen, daß es eine Definitions-Eigenschaft des Chaos ist, daß es sich NICHT steuern läßt – chaotische Prozesse sind dadurch charakterisiert, daß sie eben nicht steuerbar sind.
In heutiger Zeit wird dieser klare Begriff zielgerichtet verwässert, um jegliches (meist genauso zielgerichtet angelegte) Durcheinander – das schöne deutsche Wort „Wirrwarr“ bezeichnet sowas eigentlich sehr treffend – zu einem „Chaos“ hochzustilisieren – was es meist nicht ist, denn es wird ja teilweise noch gelenkt.
Und da wir wissen, daß wenn die Begriffe falsch sind, die Menschen sich nicht mehr verstehen können, wollen wir bitte im weiteren Text anstelle des gelesenen „Chaos“ stets „Durcheinander“ oder „Wirrwarr“ denken.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18. Juni 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie immer von uns
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Das steuerbare Chaos in den Köpfen

Autor: domestic_lynx – 4. Juni 2017, 20:30

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Stellvertreter-Krieg in Syrien

In früheren Jahren ein stehender Begriff, bezeichnete man als Stellvertreter-Krieg einen Krieg, der von einem Stellvertreter-Staat im Interesse eines anderen Staates geführt wird. Da es heutzutage weltweit kaum noch handelnde Staaten gibt, müssen wir das auf „juristische Personen“ erweitern.
Und da wir uns seit August 1914 weltweit im permanenten Kriegszustand befinden, ist die Definition von Krieg nach den HLKO auch ergänzungsbedürftig. Aber dazu ein andermal.

Nachfolgend soll es um die enge Verbindung von VSA und Daesh gehen. Der russische Generalstab hatte ja schon mehrfach darauf hingewiesen, daß die von den VSA geführte „Koalition“ weniger den Kampf gegen den Daesh als vielmehr gegen den syrischen Staat zum Hauptgegenstand hat. Hier nun genauere Informationen dazu.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18. Juni 2017
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Ein Krieg, geführt durch einen Stellvertreter: der Iran erklärt, er habe Beweise für die Unterstützung des IS von Seiten der VSA

11. Juni 2017, 23:29 – Autor Polina Duchanowa

Der Stellvertreter des Stabschefs der Armee des Iran, Mostafa Isadi, erklärte, daß Teheran über Beweise für eine direkte Unterstützung der Terroristen des „Islamischen Staates“* von Seiten der VSA verfügt.
Das ist nicht die erste ähnliche Beschuldigung iranischer Machthaber an die Adresse Washingtons. Früher hatte eine ähnliche Anklage der Sprecher des Iranischen Parlaments, Ali Larindzhani, erhoben und die Vereinigten Staaten einen „Großen IS“ genannt.

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Syrien-Lage – Mitte Juni 17

Vor einigen Tagen hatten wir darauf hingewiesen, daß sich in Syrien ein Umbruch in der militärischen Auseinandersetzung abzeichnet (mehr hier).
Diese Info hatten wir nochmals ergänzt und auf die absehbaren weiteren Entwicklungen hingewiesen.  Heute dazu eine Vertiefung.
Luckyhans, 15. Juni 2017
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Zuerst ist zu sagen, daß die weiteren Ereignisse dieser Woche die skizzierte Lageeinschätzung bestätigt haben. So hat sich gezeigt, daß die militärische Lage der Terroristen vom Daesh immer prekärer wird.

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Unbekannter Beschuß des „Weißen Hauses“

Nöö, nicht was ihr denkt – es geht nicht um das Weiße Haus im „District of Columbia“ der Stadt Washington, üblicherweise „Washington, D.C.“ genannt.
Nein, dieses „Weiße Haus“ steht in Moskau, und es war zum Zeitpunkt des Beschusses der Sitz des Parlaments der UdSSR, des Obersten Rates (Verchownyj Sovjet SSSR bzw. später RSFSR).
Heute ist es Sitz der russischen Regierung.

Wir hatten uns mit den Ereignissen davor, dem Erleben, den Hintergründen und den Folgen der Umgestaltung in der UdSSR, der Perestrojka, die letztlich zum Zerfall der Großmacht führte, bereits beschäftigt, ebenso mit Erscheinungen danach.
Im Folgenden soll es nun um
die unmittelbaren Putsch-Vorgänge gehen – ich wette, daß das meiste davon unbekannt ist…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13. Juni 2017
(Links und Kommentare wie immer von uns hinzugefügt)
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Wozu brauchte Jelzin den Beschuß des Weißen Hauses?
Davon wird im Jelzin-Center nichts erzählt

11. Juni 2017

Im Oktober 1993 fand in unserem Land etwas statt, was danach verschieden bezeichnet wurde: eine Meuterei, ein Putsch, der „Schwarze Oktober“… viele Worte.
Leere und sinnlose.
Denn das Wesen ist klar: im Herbst 1993 fand in Rußland ein blutiger Staatsstreich, ein Umsturz, statt, für den keiner der Schuldigen bis heute, nicht mal moralisch, sich zu verantworten brauchte.

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Syrien-Lage und asiatische G8

Es ist mir ein Bedürfnis, auf einige Aspekte von 2 wichtigen Meldungen hinzuweisen, die vielleicht gar nicht oder stark verzerrt bei den Lügen-Mädchen auftauchen.
Zum einen geht es um die militärische Situation in Syrien und zum anderen um die neue „asiatische G8″… wen’s nicht interessiert bitte weiterklicken.
Luckyhans, 11. Juni 2017 – ergänzt am 12. Juni 2017
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Das Ende eines Bourbonen

Ab und zu, bei besonders gravierender Mißachtung der Interessen und Wünsche der meisten Menschen in diesem Land, hatte ich mich gefragt: warum tut sie das?
Nachfolgend eine plausible Erklärung… und es werden wieder einige enttäuscht sein, denn es geht hier nicht etwa um die Historie der französischen Mon(o)-archie (= Allein-herrschaft), sondern um unsere jetzige Kanzler-Darstellerin, Aniela Kasmierczak.

Der russische Ausgangstext ist ein literarischer, sogar als solcher zertifiziert – aber der Reihe nach… erstmal lesen. Bilder und Links sind von uns nachträglich eingefügt.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 10. Juni 2017
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Das Ende eines Bourbonen

Autor: Коmmissar Katar

Das Schicksal der führenden europäischen Wirtschaft, Deutschlands, wird von jemandem gelenkt, der nicht mal mit Messer und Gabel essen kann.“
(aus den Erinnerungen des ehemaligen Kanzlers Deutschlands über den jetzigen – über Merkel)

(selbstverständlich ist – hier und im weiteren – Merkel NICHT Kanzler Deutschlands, sondern nur der BRvD – d.Ü.)

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Wladi exzellent

Meine differenzierte Haltung zum jetzigen russischen Präsidenten ist bekannt: sie reicht von Begeisterung für manche seiner schlagfertigen Antworten über eine manchmal auch kritische Sicht auf viele seiner Aktivitäten bis hin zur klaren Benennung dessen, was er – gewollt oder nicht – einfach „ausläßt“.
Heute wieder mal ein paar positive Striche an seinem Porträt.
Luckyhans, 6. Juni 2017
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Selbstverständlich verneige ich mich vor dem gigantischen Arbeitspensum, das Wladimir Wladimirowitsch jeden Tag vollbringt, und das schon seit über 16 Jahren.

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Weltkrieg? Ach nee…

Entgegen den vielzähligen Unken und „Warnern“, die alle nur Angstmacher sind, kommt nachfolgend ein weiterer aufmerksamer und erfahrener Beobachter der politischen Weltvorgänge zu Wort, der die These, daß ein Weltkrieg nicht kommen wird, auf seine Weise bestätigt.
Und daraus erwächst nicht nur Hoffnung, sondern Zuversicht…

Zumal dieser Herr für die Stammleser kein Unbekannter ist.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 3. Juni 2017
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Jakob Kedmi: „Die Welt hat kein Geld für den Krieg“

31.05.2017 – „Der Militär-Industrie-Kurier“, Moskau

Der April und der Mai waren überfüllt mit internationalen Ereignissen, die einen sonderbaren Nachgeschmack hinterließen.
In Moskau waren zu offiziellen Besuchen die Chefin der EU-Diplomatie Frederike Mogerini, danach der Generalsekretär des OSZE Lamberto Sanier. In Sotschi empfing Wladimir Putin Angela Merkel, und bald nach ihrer Abreise telefonierte er mit Donald Trump. Der Kampf gegen den Terrorismus und die Lage in Syrien wurden bei den Verhandlungen des Präsidenten Rußlands mit dem türkischen Kollegen Erdogan erörtert.

Auf Bitte des „MIK“ wird die internationale Lage vom ehemaligen Direktor des israelischen Geheimdienstes „Naativ“, Hn. Jakob Kedmi, analysiert.

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Diese sonderbaren Russen

Sie sind so gar nicht wie wir, so ganz anders, so unverständlich… oder gerade so, wie wir mal waren?
Vielleicht sind sie einfach noch näher an der Natur, so wie wir es einst waren, bevor man uns vor 500 (?) Jahren einen Dreißigjährigen Krieg aufzwang, und viele viele weitere Kriege?
Bis heute?
Freilich immer mit der „Begründung“, daß es in unserem „teutonischen Naturell“ liege, Kriege zu führen, obwohl es tatsächlich genau umgekehrt ist: wir sind eines der friedliebendsten Völkchen auf dem Planeten…

Sehen wir uns also mal an, was wir alles vielleicht schon verloren haben.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 30. Mai 2017
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Russische Bräuche, die dem westlichen Menschen absolut unverständlich sind

29. Mai 2017

Viele Ausländer halten die Russen für seltsam, sprechen von der rätselhaften russischen Seele und absolut unlogischen Handlungen. So haben wir eine Menge Traditionen und Gewohnheiten, welche die Ausländer weder verstehen noch erklären können.
(wir probieren es trotzdem einmal – d.Ü.)

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Gefälschte Geschichte – der Krimkrieg

Was uns der sog. „Krimkrieg“ der 1850er Jahre angeht? Mehr als so mancher meint – so er einen offenen Geist sein eigen nennt. Denn es gibt immer was hinzuzulernen…

War der als „Krimkrieg“ verniedlichte Konflikt Mitte des vorvorigen Jahrhunderts ein unbedeutendes lokales Ereignis?
Wer kämpfte da wo gegen wen? Und welches waren seine Ergebnisse?

Probieren wir mal, diese Fragen von einem anderen Standpunkt aus und ohne Beachtung der bisher üblichen Interpretationen zu betrachten – vielleicht ist da ja was ganz Ungewohntes zu entdecken…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 29. Mai 2017
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Die Fälschung der Geschichte: Wie der Sieg Rußlands über Britannien im „Krimkrieg“ zur Niederlage gemacht wurde

14. Mai 2017

Wenn du an dem Gitter des Elefanten-Käfigs die Aufschrift „Wisent“ liest,
glaube deinen Augen nicht.“
Kosma Prutkow.

Фальсификация истории: как победу России над Британией в «Крымской войне» сделали поражением

Seit der Schulbank wird jedem von uns mit einer Beharrlichkeit, die einer besseren Verwendung würdig wäre, eingebleut, daß Rußland den „Krimkrieg“ verloren hat.
Die meisten versuchen nicht mal, die Richtigkeit dieser Seite der Geschichte unserer Heimat anzuzweifeln.
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Wasserwege-1

In einer naturnahen menschlichen Gemeinschaft wird es stets darauf ankommen, sich selbst zu nützen und mit Mutter Natur so verantwortungsbewußt wie irgend möglich umzugehen – bis hin zum Verzicht auf naturschädliche „Bequemlichkeiten“.
Die nach wie vor wirtschaftlichste und naturschonendste Transportart ist der Wasserweg – sowohl übers Meer als auch über die Binnengewässer.
Erst weit danach kommt die Eisenbahn, und noch ganz viel später – sowohl in der Wirtschaftlichkeit als auch in der Naturfreundlichkeit – der Transport per Auto, auch per Lastwagen.
Es steht also Schritt für Schritt ein Umbau der Transportwege an, wenn wir an die Zukunft der Menschheit denken.

Daß es in der Vergangenheit schon sehr entwickelte Wasser-Transportwege gegeben hat, darauf weisen uns deren Reste hin: die Lage sehr viele Siedlungen an Flüssen und Bächen, und auch so mancher alte Kanalbau – wie der nachfolgend geschilderte.
Zuvor ist es sinnvoll, anhand eines Atlas die ungeheuren Stromgebiete der mächtigen sibirischen Flüsse Ob, Angara, Lena und Jenissej einmal zu studieren, um einen Eindruck zu bekommen, wovon hier die Rede sein wird. Denn jeder dieser Flüsse übertrifft den größten europäischen Fluß, die Wolga, bezüglich der jährlich transportierten Wassermengen, beträchtlich.
Dazu als bedenkenswürdiges Detail:
die gesamte Jahres-Niederschlagsmenge dieses riesigen Gebietes Sibirien beträgt nur einen geringen Bruchteil jener abfließenden Wassermassen – trotz der „wasserverbrauchenden“ Taiga-Bäume – und das seit vielen Jahren…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 20. Mai 2017
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Der Ob-Jenissej-Kanal. Ein Wasserweg Groß-Tartariens

14. Mai 2017

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Aus der Vogelperspektive

Nein, das ist diesmal ganz wörtlich gemeint: es geht tatsächlich um das Schauen aus der Perspektive eines Vogels, allerdings nicht mit den Augen eines Vogels – das wäre auch ein lohnendes Thema, aber ein ganz anderes -, sondern mit unseren eigenen bzw. mit denen der von uns Menschen für uns Menschen geschaffenen Kameras.
Luckyhans, 19. Mai 2017
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Dank der Verfügbarkeit, und Bezahlbarkeit und daraus folgenden Verbreitung von Drohnen auch für rein zivile Zwecke, und natürlich dank dem Weltnetz, gibt es heute für uns die Möglichkeit, andere Ländern und Städte zwar nicht in Echtzeit, aber in sehr aktueller Form zu betrachten.

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100 Konsul-Tanten

Sicher wird sich die Enttäuschung in Grenzen halten, wenn sich beim weiteren Lesen herausstellt, daß jetzt keine launige „Story“ über die weitläufigen Verwandschaften von irgendwelchen diplomatischen Geschäftsträgern folgen wird.
Nein, es geht ganz trocken und penetrant um ein Kapitel jüngster russischer Geschichte, das vielen Menschen nach wie vor unbekannt ist: die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Viele Menschen wissen davon nur, daß 1991 die Sowjetunion zerfiel.

Das stimmt so natürlich nicht, sie wurde aktiv zerstört, und zwar nicht nur von Gorbatschow, sondern letztlich von Jelzin, Krawtschuk und Schuschkewitsch, den Präsidenten Rußlands, der Ukraine und Weißrußlands, am 8. Dezember 1991 mit der Gründung des Vereins „G.U.S.“, wodurch sie die Sowjetunion, für deren Erhalt sich bei einem allgemeinen Referendum im März 1991 fast 78% der Bevölkerung der UdSSR (bei 80% Beteiligung! also absolut 62,4% aller Sowjetbürger!) ausgesprochen hatten, einseitig für aufgelöst erklärten.

Danach wurde der Jude Jelzman = Jelzin dargestellt als der „starke Mann“, der mit voller Unterstützung des Westens in praktisch gleicher Staatlichkeit wie vorher die Russische Föderation als Nachfolger der UdSSR etablierte und der dann dafür sorgte, daß das Land endgültig zum Rohstoffanhängsel der westlichen Welt verkommt.
Er hat – das soll noch einmal betont werden – nichts Neues geschaffen, sondern nur vorhandenes um- und vor allem abgebaut.
Aber wieviel davon haben er und seine Familie dabei eigentlich selbst „gelenkt“?

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 10. Mai 2017
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Ruslan Chasbulatow: Bei der Regierung Jelzin waren etwa 100 amerikanische Konsultanten tätig

08. Februar 2017

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Die Lage in Syrien heute, 9. Mai 2017, ergänzt am 10. Mai

Die Chance auf einen anhaltenden Frieden
Am 5. Mai wurde in Astana ein Memorandum unterzeichnet, in welchem die Einrichtung von Deeskalationszonen, sog. Sicherheitszonen, in Syrien vereinbart wurde.
Deren genaue Lage soll eine Arbeitsgruppe der Garanten der Vereinbarung – Iran, Türkei und Rußland – bis zum 22. Mai festlegen – ebenso die Anwesenheit der jeweiligen Truppen der Garanten in diesen Sicherheitszonen.

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Was will M. in M.?

Nicht schwer zu erraten, wer oder was sich hinter den Abkürzungen in der Überschrift verbirgt, oder?
Ja, der 2. Mai steht kurz bevor, und nachdem die Bankenzinsluder (oh sorry, da sind wohl die Buchstaben durcheinandergekommen) sich bisher so bravourös an die Anweisungen von übern Teich gehalten hat, und Donny ihr ja unlängst gehörig den Marsch geblasen hat, brauchen wir wohl nur einmal raten, was denn ihr Begehr dort sein wird.
Ganz gewiß nicht die Interessen der deutschen Volksstämme; höchstens vielleicht die der sog. deutschen (längst vollständig in ausländischer Hand befindlichen) Großkonzerne, aber auch nur soweit es der Big Brother erlaubt…
Was eine russische Netzseite zur folgenden neuen Überschrift und Ergänzungen zur nachfolgenden betont sachlichen Tass-Meldung veranlaßte…
© für die unwesentlich gekürzte Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 28. April 2017
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Merkel ist eine Bauernfigur in den Händen der schwarzen Aristokratie. Wozu fährt sie nach Rußland?

27. April 2017

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Daten-Folgen

Die Welt, in der wir leben, ist für viele modern und angenehm, trotz einiger (scheinbar weniger) Unannehmlichkeiten.
Wie sehr sich diese Menschen irren, wird aus dem nachfolgenden Interview klar.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 5.2.2017


Die VSA-Dienste jagen schon heute die künftigen Präsidenten

3. Februar 2017 – 16:26 – Dimitrij Smirnow

Russische Hacker sind genausoein Mythos wie das „Reagenzglas mit weißem Pulver“

aschmanow
Der Chef des Unternehmens „Aschmanow und Partner“ Igor Aschmanow auf der Woche des russischen Internets und dem Media-Kommunikationsforum „Russian Interactive Week“. Foto Sergej Faditschew/TASS

Hacker, Geheimdienste, Cyber-Streitkräfte, totale Überwachung, sichere Messenger und hinterhältige „soziale“ Netze – in den letzten Monaten ist der mediale Raum derart damit angefüllt, daß es einfach notwendig ist, dies näher zu betrachten. Was geschieht mit unseren Telefonen und Computern, was ist zu Hause zu befürchten und was ist morgen zu erwarten – mit diesen Fragen hat „KP“ (die mehrfach „gewendete“ ehemalige „Komsomolskaja Pravda“ – d.Ü.) sich an einen der kompetentesten Fachleute im Lande gewandt – Igor Aschmanow, ein Mann, der seine Karriere und sein Vermögen im IT-Bereich gemacht hat.

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Die Schlacht um Königsberg

Bitte nicht enttäuscht sein – hier folgt jetzt keine historische Betrachtung der ungeheuer spannenden Ereignisse bis Anfang April des Jahres 1945 – das sparen wir uns für ein andermal auf. Hier und heute soll es um die aktuelle Lage gehen. Und keine Angst, die Militär-Liebhaber kommen zum Schluß noch auf ihre Kosten…

Denn ein ehrliches Aufarbeiten der historischen Wahrheit durch „Putins Rußland“ würde in jedem Falle sofort die Frage nach einer Rückgabe der Region Königsberg (heute das Gebiet Kaliningrad) an das (auch laut Bundesverfassungsgericht fortbestehende) Deutsche Reich auf die Tagesordnung setzen.
Da ist nun aber Freund Weltbeherrscher (Wladimir) in der Zwickmühle – denn solange das Baltikum zur Nahtod-Organisation gehört und nicht neutral ist, braucht er unbedingt diesen Stützpunkt in deren „Rücken“.
Schauen wir uns also an, was deshalb momentan an „Putin-Propaganda“ zum Thema geboten ist. Denn irgendwie kommen einem immer wieder Parallelen zu Deutschland in den Sinn… ob das wohl dem guten Wladimir auch mal „aufstößt“?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13.12.2016
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Die Schlacht um Königsberg.
„Drang nach Osten“ im 21. Jahrhundert

Autor – Sergej Wassiljew

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Fünf Grundregeln

Ein interessanter Versuch, die komplexe heutige Welt mit Hilfe weniger einfacher Regeln durchschaubar zu machen. Die Vielzahl der eingefügten Ergänzungen und Kommentare wird den Leser bald davon überzeugen, daß ein solches Vorhaben immer nur bedingt gelingen kann – man hat nie ALLES im Blick.
Aber jeder „fremde“ Versuch bringt auch eigenen Erkenntnisgewinn mit sich.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 23.12. 2016
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Fünf Grundregeln, die man wissen muß, um zu verstehen,
was in der Welt vor sich geht die letzten Jahre

02. August 2016

Quelle: Balalaika24.ru.

1. Grundsatz. Wir haben keine Finanzkrise in der Welt.

Was wir haben, ist der Zusammenbruch der Dollar-Pyramide des Federal Reserve Systems (VSA).

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Wirtschaftswachstum ohne Geld

Klingt erstmal sonderbar, nicht? Wie soll das gehen?
Sind wir doch alle voll darauf konditioniert, daß
ohne Geld gar nichts geht
Aber lassen wir doch die Vorurteile und „Überzeugungen“ einen kurze Weile beiseite und lesen mal weiter.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 29.12.2016
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Die geniale Erfindung der stalinschen Ökonomen könnte uns zugutekommen

23. Dezember 2016

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Die künftige Welt-4

Hier nun der vierte und letzte Teil mit der eigentlichen Vorausschau – wie bisher bitte überlegen, was daraus für uns Nützliches entnommen werden kann.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 19.1.2017
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Die Welt der Zukunft – Teil 4

Autor – Andrej Fursow

(Fortsetzung – Teil 1 hier Teil 2 hier Teil 3 hier )

Überhaupt muß man sagen, daß wir bis heute in Mythen lebenüber uns selbst, über die Sowjetunion, über das vorrevolutionäre Rußland, über unsere historischen Führer.
Nach 1991 wurden plötzlich völlige Verlierertypen hochgejubelt und aus ihnen Figuren historischer Bedeutung gemacht – Alexander II., der das Fundament für die Revolutionen 1905 und 1917 gelegt hatte, P.A. Stolypin, Nikolaj II.
All das wird auf die heutige Wirklichkeit projeziert und, da auf einer schlechten Kenntnis der Geschichte gegründet, führt es zu negativen praktischen Ergebnissen.

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Der Hebel gegen die Tomahawks

Nach wie vor gibt es unzählige Interpretationen der Ereignisse vom 6. April in Syrien – jede Seite versucht, das ihr passende herauszustreichen und per massivem Medieneinsatz in die Hirne der Massen zu projezieren.
Hier eine Betrachtung aus amerikanischer Sicht, dargelegt von der westlich orientierten „Freien Presse“ Rußlands (also nicht PPP = Putins Propaganda-Presse).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 13. April 2017
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Raketenschlag in Syrien: der russische „Hebel-AW“ hat 34 „Tomahawks“ heruntergeholt

11. April 2017

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Die künftige Welt-3

Der Historiker und Politologe schaut zurück und voraus, in mehreren Portionen – heute die dritte. Bitte vor dem Bewerten oder ablehnen sehen, was daraus Nützliches entnommen werden kann.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 16.1.2017
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Die Welt der Zukunft – Teil 3

Autor – Andrej Fursow

7.1. Warum war es im sog. Sozialistischen Lager eine weitverbreitete Erscheinung, daß die Leute mit dem Leben und der Regierung unzufrieden waren?

Da gibt es mehrere Gründe. Zum einen haben die Leute nicht wertgeschätzt, was sie hatten. Sie haben Fotos oder Filmszenen aus westlichen Kinofilmen gesehen – volle Ladentheken, 100 Sorten Wurst und Käse, modische Kleidung; sie haben die Löhne verglichen.
Dabei haben sie „vergessen“, wieviel im Westen an Steuern gezahlt wird (bis 50%), wie teuer die bezahlte Medizin und Bildung sind, die Kreditsklaverei, den kurzen Urlaub.

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Die künftige Welt-2

Wenn ein wirklich unabhängiger Historiker und Politologe vorausschaut, kann das ganz interessant sein. Zur besseren Verdaulichkeit haben wir mehrere Portionen draus gemacht – heute, am 8. April, die zweite davon.
Und nochmal: bevor man die Sichtweise Fursows bewertet oder ablehnt, sollte man sehen, was daraus Interessantes und Nützliches entnommen werden kann – für jetzt und auch später.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 15.1.2017
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Die Welt der Zukunft – Teil 2

Autor – Andrej Fursow

3. Damit Rußland (und wir gemeinsam mit ihm) in der entstandenen Situation überlebt, ist es notwendig, die äußeren Angriffe abzuwehren.
Es ist bekannt, daß wenn ein Hund mit einem Knüppel geschlagen wird, dann muß dieser, um sich zu retten, nicht in den Knüppel und auch nicht in die Hand, sondern in die Gurgel desjenigen beißen, der den Knüppel hält. Um also diese Gurgel zu finden, muß man sich recht gut die Struktur der modernen Welt vorstellen können und die Kräfte kennen, welche da am wirken sind – und wo sie zu finden sind.

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Die künftige Welt-1

Zum Beginn dieses Jahres gab es die unterschiedlichsten Prognosen, was dieses Jahr denn bringen werde. Meist dienten diese bestimmten Zwecken, aber wenn ein unabhängiger, progressiver Historiker und Politologe vorausschaut, dann kann das schon mal ganz interessant werden. Der besseren Verdaulichkeit wegen machen wir mal mehrere Portionen draus – heute die erste davon. Bevor man die Sichtweise Fursows bewertet oder ablehnt, möge man bitte sehen, was daraus Nützliches entnommen werden kann.
Und bitte nicht vergessen: „’Welt‘ ist immer etwas Künstliches.“ (A. Wagandt)
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 14.1.2017
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Die Welt der Zukunft

Das Gespräch mit Andrej Fursow führte O. Morosow von ‚Unser Zeitgenosse‘ („Nash sowremennik“)

1. Wohin geht diese Welt (d.h. wie sieht das Bild der Zukunft aus)?

Die Welt geht zielstrebig auf das Ende des Kapitalismus zu. Von letzterem ist nicht mehr viel übrig: einen Markt gibt es praktisch nicht, es gibt globale Monopole; der Staat stirbt ab; die Bürgergesellschaft verlangweiligt sich; die Politik verwandelt sich in eine Kombination von administrativem System und Show-Business, des Geld hat eine Reihe von Funktionen verloren und hat in bedeutendem Maße aufgehört, Geld zu sein; die Europäer haben eine ihrer Grundlagen verloren – den Arbeitsethos, dem Kapital ist es fast gelungen, die Arbeit zu verschlucken, zu fressen, aber es hört dadurch immer mehr auf, Kapital zu sein.

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Drei im Eis

Von den westlichen Medien weitgehend ignoriert oder mit verlogenen Kommentaren bedacht, ist vor einigen Tagen der Besuch des russischen Führungstrios – Präsident Wladimir Putin, Premier Dimitrij Medwedjew und Verteidigungsminister Sergej Schojgu, in der Arktis abgelaufen.
Was wollten die drei russischen Machthaber dort?
Hier der Versuch einer Antwort – und zwar nicht von „Putins Propaganda-Presse“, sondern von der westlich orientierten „Freien Presse“ („Swobodnaja Pressa“ = SP).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 6. April 2017
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Der geheime Sinn des Putin-Besuchs in der Arktis

Dieser Region kommt im Falle der Gefahr eines strategischen Atomkrieges für uns eine Schlüsselfunktion zu

Аlexej Polutbota – 31. März 2017 – 08:28

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Ewige Sanktionen? Gern…

Nur eine ganz kurze Mitteilung, die jedoch zeigt, daß die Russen eben anders „ticken“ als andere, und vor allem anders reagieren als „erwartet“.
Wer sich nicht die Mühe machen will, sich in den anderen hineinzuversetzen, der wird auch nie auf Verständnis stoßen können – und erst recht nie das erreichen, was er beabsichtigt.
Ignoranz ist – nach dem Wahn der eigenen Unfehlbarkeit – der zweite Schritt ins Abseits…
Luckyhans, 5. April 2017
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Putin hat die Strategie für den Fall ewiger Sanktionen gegen Rußland bekannt gegeben

03. April 2017 – 21:02

Путин озвучил стратегию на случай вечных санкций против России | Русская весна

Rußlands Präsident Wladimir Putin hat den VSA und dem Westen „ewige Gegenmaßnahmen“ angedroht für den Fall, daß antirussischen Sanktionen nicht abgebaut werden. („angedroht“ ist wieder Journalügner-Sprache – es ist eine Ankündigung, mehr nicht – d.Ü.)

„Ich gehe davon aus, daß die Sanktionen nicht ewig aufrechterhalten werden. Aber wenn sie ewig fortgesetzt werden, dann werden auch wir ewig den Zugang zu unserem Markt für jene Waren beschränken, die wir auch selbst produzieren können“, unterstrich das Staatsoberhaupt ganz am Ende seines Auftritts auf dem Media-Forum der Regionalen und lokalen Presse am 3. April in Sankt Petersburg.
(das Forum fand etwa zur gleichen Zeit statt wie der Terroanschlag in der Metro – d.Ü.)

Dabei stellte er fest, daß die russischen Gegensanktionen einen ausgewählten Charakter trugen und tragen, und daß sie einen Nutzen für die russische Landwirtschaft gebracht haben:

Wir haben diese Sanktionen insgesamt benutzt, um einen Gegenschlag zu führen, und so den Schaden entgegengesetzt in einen Nutzen umzuwandeln. Das hilft uns offenbar“, stellte Putin klar.

Wir werden in der Zukunft nur von diesem Prinzip ausgehen: wir werden alles tun, was uns nützt, und uns bemühen, nichts zu tun, was uns bei der Entwicklung schadet“, unterstrich der Präsident.

Quelle: http://rusvesna.su/news/1491242548

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P.S. der ganze bemerkenswerte Dialog Wladimir Putins mit „seinen“ Presse-Leuten – wie immer – ganz offen auf der Kreml-Seite, in russisch und in englisch.
LH

Perestrojka made in U.S.A.-2

Wir blicken 4 Monate zurück und prüfen, was damals „richtig“ war und wie wir es heute sehen.
Luckyhans, 4. April 2017
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Über die Perestrojka in der Sowjetunion haben wir hier bereits ausführlich berichtet. Wie kommt man nun darauf, den VSA eine eigene „Perestrojka“ zu prognostizieren?
Und: ist der Trumpf ein Zeichen dafür?
Und: was wird das für EUropa bedeuten?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18. Dezember 2016

Fortsetzung des Gesprächs mit Andrej Fursow – Teil 1 hier

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Terror gegen Rußland

Es hat gestern, am 3. April 2017, gegen 14.40 Uhr in der Metro von Sankt Petersburg, der zweitgrößten Stadt Rußlands und ehemaligen Hauptstadt, mindestens eine Explosion in einem U-Bahn-Waggon gegeben. Nach offizieller Mitteilung erfolgte diese im Tunnel zwischen den zwei „unteren“ Stationen der „Blauen“ Linie, die Umsteigebahnhöfe zu den anderen Linien sind.

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Perestrojka made in U.S.A.-1

Manchmal ist es ganz interessant, einen älteren Artikel wieder hervorzuholen und zu schauen, in wieweit damals schon „richtig“ vorausgedacht wurde…
nachfolgend also etwas von Mitte Dezember 2016.
Luckyhans, 3. April 2017
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Viele verbinden mit dem neugewählten VSA-Präsidenten etwas blauäugig große (für uns positive) Veränderungen. Ob dies begründet ist, prüfen wir aus mehreren Blickwinkeln –
nach dem Finanzfachmann Wolff soll heute der russische Politologe und Historiker Andrej Fursow zu Wort kommen.
Zur Erinnerung:
Perestrojka“ bedeutet „Umbau“

© für die nachfolgende Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 15.12.2016

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Andrej Fursow: Ein amerikanischer Soziologe sagte mir: ‚Unsere Perestrojka wird blutiger‘

business-gazeta.ru – 8.12.2016

Der bekannte Historiker spricht über Trump als letzte Chance für die sterbende Weiße Rasse und die Archen für die Flucht der amerikanischen Elite

Die Zeitschrift „Time“ hat am Vorabend Donald Trump als „Mann des Jahres“ verkündet. Dabei hat er nach wie vor Grund, um sein Leben zu fürchten, meint der bekannte Historiker und Philosoph Andrej Iljitsch Fursow. Im Vorfeld der Abstimmung der Wahlmänner, welche Trump bestätigen müssen, hat Fursow bei Business Online erzählt, warum in den VSA eine eigene „Perestrojka“ heranreift, wie die amerikanische Elite Archen-Städte baut, um von dort vor der Krise zu fliehen, und wie bei den Europäern der Prozeß der Hirnverkleinerung verläuft, infolgedessen des Finale der EU ein tragisches werden kann.

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„Privare“ bedeutet „berauben“

Viele Menschen hier im „Westen“ sind überzeugte Anhänger des kürzlich hier betrachteten „effizienten“ Privateigentums und versprechen sich von der Privatisierung öffentlichen Eigentums einige Vorteile.
Wie wenig vernünftig solche ökonomischen Vorstellungen sind, kann man an den Aktienkursen und Gewinnen bzw. Verlusten der privatisierten deutschen Infrastruktur (Telekom, Bahn usw.) ablesen – vor allem unter Berücksichtigung der katastrophalen Zunahme der Alterung der Grundmittel, die seit der Privatisierung kaum noch erneuert werden.
Aber die Akteure dieser Privatisierungen (Ron Sommer alias Aaron Lebowitsch, Hartmut Mehdorn, usw.) sind – im Gegenteil zu den „Volks-Aktionären“ – diejenigen, denen es hinterher vermögensmäßig sehr viel besser geht als vorher – warum wohl?

Wer mag, kann sich auch mit der Treuhand-„Privatisierung“ nach 1990 der DDR-Industrie beschäftigen, die bis einschl. 1989 zu den 15 stärksten Industrieländern der Welt gehört hatte, aber deren Privatisierung erstaunlicherweise keinen Milliarden-Gewinn, sondern angebliche Verluste von Hunderten Millionen D-Mark „einbrachte“ – mit der „Konsequenz“ (?) des weitgehenden Verschwindens jeglicher Industrie in Mitteldeutschland und der nachfolgenden praktischen Entvölkerung weiter Gebiete in Neufünfland.

Daß all dies jedoch keine „deutsche“ Spezifik ist, beweisen nachfolgend die auch in Rußland weitgehend „unbekannten“ 1990er Jahre – die Jelzin-Ära, als nicht nur BIP und Industrieproduktion des Landes auf einen Bruchteil zusammenbrachen, sondern mit der sog. „Schock-Therapie“ der Regierung Gajdar und ihrer Chicago-Boys-Berater auch noch weit über 90% der Einwohner um ihre Lebensersparnisse „erleichtert“ wurden – dazu ein andermal mehr.

Heute soll uns mal nur das eine Thema interessieren:
Privatisierung. Wem nützt sie? Wer profitiert davon?

Luckyhans, 31. März 2017
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Vom effizienten Privateigentum

Es gehört zu den grundlegenden Überzeugungen der meisten Menschen im Westen, daß ein privat geführtes Unternehmen stets profitabler und effizienter ist als ein staatlich verwaltetes.
Einzig aus diesem Trugschluß bezieht das Privateigentum seine Existenzberechtigung.

Wobei es völlig unlogisch ist: wenn ein staatliches Unternehmen praktisch ohne Profit arbeiten kann (weil der Staat über die Steuern der Beschäftigten genug Einnahmen hat) und dabei die Befriedigung der Bedürfnisse der Kunden geradeso schafft – wie soll dann ein privates Unternehmen dieselbe Befriedigung schaffen UND dazu noch Profite erwirtschaften?
Das kann doch nur auf Kosten der Qualität der Arbeit, auf Kosten einer stärkeren Ausbeutung der Mitarbeiter oder auf Kosten der Substanz des Unternehmens gehen…

Aber das ist nur meine Meinung – lassen wir einen Publizisten zu Wort kommen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 29. März 2017
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Welcher Depp hat gesagt, daß Privateigentum effektiver ist als staatliches?

01. Dezember 2016

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Putins Wahl

Oh nein, es wird jetzt nicht um die Präsidentenwahl in Rußland im nächsten Jahr gehen – ob da Putin gewählt werden wird, ist durchaus noch fraglich.
Nein, es geht um eine Wahl, welche Putin selbst getroffen hat: Putin hat gewählt.
Wen oder was?
Erfahren wir gleich…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 28. März 2017
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Putin hat seine Wahl getroffen

25. März 2017, 10:20

Foto: Sputnik/Mikhail Klimentyev/Reuters, Text: Peter Akopow

Das Treffen Wladimir Putins mit Marin LePen ist nicht nur wichtig im Kontext der französischen Wahlen. Viel größere Bedeutung hat es, daß am 24. März endgültig der Beginn eines neuen Abschnittes in den Beziehungen zwischen Rußland und dem Westen bestätigt wurde.
Wir haben hier den neuen Stil Wladimir Putins gesehen: der Präsident Rußlands demonstriert nicht mehr, daß der Kreis seiner Kommunikation begrenzt ist auf die momentanen Machthaber und ehemalige Führer der Länder des Westens.
Der Kreml tritt aus dem Schatten.

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Syrien-Krieg: der russische Hintergrund

Im Vorgriff auf die nächste oder übernächste Medienkampagne – wenn man sich von der wütenden Haßsprüherei und also Sprachlosigkeit der ersten „Trumpf-Wochen“ erholt haben wird – die dann ganz sicher irgendwann sich mit dem „Aggressor“ Rußland in Syrien befassen wird, wollen wir heute mal einen recht „offenherzigen“ russischen Standpunkt (nicht den „offiziellen“!) – von uns kommentiert – darlegen.
© für die auszugsweise Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 23.2.2017
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Der Krieg in Syrien: einige Thesen, warum Rußland sich dort in den Konflikt einmischen mußte

28. Januar 2017

Aus der russischen liberalen Schickeria und aus einem Teil der nationalistischen (die offensichtlich aus den gleichen Quellen finanziert werden) hört man oft Fragen, warum die russischen Luft- und Kosmosstreitkräfte (LKS) in Syrien wirken, wodurch das begründet sei und ob das wirklich so notwendig wäre.

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Geh-schichte

Geh, schichte (etwas auf)“ – einen Stapel, schichtweise, geordnet, zu einem Zweck.
Kann uns solch „Geschichtetes“ etwas sagen?

Ja, sagen die einen, denn „Wer seine Geschichte nicht kennt, der ist gezwungen, sie zu wiederholen.“ –
Nein, sagen die anderen, „Geschichte wiederholt sich nicht.“ und „Wir leben nur im Hier-und-Jetzt.“
Was ist nun richtig?

Wie so oft: sowohl das eine, als auch das andere.
Geht das?
– – – – – – – – – – – – fragt Luckyhans am 17.3.17

Ja – denn „Leitsätze“, wie die oben als „Begründung“ genannten, können wichtige Botschaften vermitteln – diese wollen gefunden und verstanden werden.
Ich darf sie jedoch nicht in „ewig gültige“ (geht das überhaupt?) Dogmen verwandeln wollen.
Denn vieles, was heute noch völlig richtig war, kann schon morgen nicht mehr passend sein. Und umgekehrt.
Oder: was heute so nicht ganz richtig war, kann morgen schon gänzlich falsch sein.
Und umgekehrt.

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Besondere Orte – 1

Es gibt eine Reihe von Orten auf der Welt mit besonderen Eigenschaften – dazu gehören die sogenannten Kraftorte, an denen feinfühlige Menschen besondere Eindrücke verspüren. Und damit meine ich ausschließlich solche ohne sichtbare heutige oder frühere menschliche Einwirkung.
Aber es gibt auch Orte, an denen die Natur selbst außergewöhnliche Besonderheiten aufweist. Einen solchen Ort hat ein junger Russe besucht und fotografiert – hier sein Bericht.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 7.3.2017
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Die Medwedizkaja-Hügelkette

veröffentlicht am 22. Juni 2009 um 16:16

Einer der erstaunlichsten anomalen Orte auf der Welt, die Medwedizkaja-Hügelkette, befindet sich in einer Entfernung von 15 – 18 km von der Stadt Zhirnowsk und stellt eine Reihe von Hügeln mit einer Höhe von etwa 250 Metern dar.
Augenzeugen behaupten, daß dort für einen normalen Menschen nicht vorstellbare Dinge passieren – neben dem fast allwöchentlichen Auftauchen von verschiedenen UFOs zieht diese Kette magisch Kugelblitze an. Hier gibt es davon ein ganze Ansammlung. Man sagt, daß man manchmal gleichzeitig mehrere ruhig in geringer Höhe über dem Erdboden dahinfliegende Feuerjugeln beobachten kann, die sich einfach ihren Weg durch die dicken Stämme der Bäume hindurchbrennen.

Dorthin bin ich vor kurzem gefahren und poste hier einige der gelungenen Fotos vom 13. Juni 2009 – unsgesamt habe ich 204 gemacht. 😉

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Wasser ist ein Menschenrecht-1

Nachfolgend übersetzter Artikel ist (leider) wieder auf einseitig-verlogene „Problemdarstellung“ und damit unterschwellige Angstmache ausgerichtet.
Wir wollen aber die Fakten nicht ignorieren, sondern die Hintergründe der Vorgänge, die in der heutigen Welt verdeckt passieren, durchaus in den Blick nehmen – auch durch meine kursiv-farbigen Ergänzungen und Hinweise.
Allerdings werden wir anschließend daraus die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen wissen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 3.3.2017
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Die Geopolitik des Wassers

16.02.2017

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Wozu die Historiker steinigen?

Es scheint auch hier wieder eine „allgemeine“ Erscheinung zu sein, daß Geschichte ständig verbogen, verfälscht und umgeschrieben wird – nicht nur die aktuelle Geschichte der letzten Jahrzehnte, indem man auf die Vergeßlichkeit der heutigen Menschen rechnet, wovon sich jeder täglich überzeugen kann, sondern auch die „ältere Geschichte“.

Fragt sich: wozu? Wie wichtig kann es sein, die Völker von ihren historischen Wurzeln zu trennen und ihnen Märchen über „Völkerwanderungen“ und Schlachten zu erzählen, die niemals in dieser Form stattgefunden haben?
Da in dieser heutigen Welt nichts passiert, was nicht auch heute einen monetär berechenbaren Gewinn erbringt, muß es also etwas geben, das wichtiger und profitabler ist als die großzügigen Gelder, welche den Geschichtsverbiegern a la Guido K. und „ZDF History“ gezahlt werden… was könnte dies sein?
Nun, einfache Fragen kann jeder selbst beantworten…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 25.2.2017
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Wozu soll man die Historiker steinigen?

Sergej Wassiljew – 11. Februar 2017 – 23:20

Schon mehrfach angesprochen und im vorigen Artikel (Unangenehme Fragen an die Historiker) (Teil 1 dieses dreiteiligen russischen Artikels wurde von uns als „Vorsicht, ausgedachte Geschichte – 1“, ein weiterer passender Beitrag unter „Geschichtskorrektur heute“ veröffentlicht – d.Ü.) nochmals experimentell bestätigt: ein beliebiges Abweichen von den Dogmen, die von den deutschen Geschichtsfachleuten dargelegt wurden, ist in den Augen der Normannisten und Mongolophilen ein größeres Unheil als die offensichtliche Russophobie.

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Kunst-Zeugen-1

Unsere Betrachtungen zur Geschichte – im bb-Suchfenster einfach „Geschichte“ oder „Raubbau“ eingeben – haben schon so einiges an alternativen Möglichkeiten zu Tage gefördert.
Hier nachfolgend sollen nun Künstler zu Wort kommen, besser gesagt: ihre Werke wollen wir betrachten. Und daß dies alles ihrer blühenden Phantasie entsprungen sein soll, ist insofern fraglich, als daß viele verschiedene Maler zur selben Zeit ähnliche Bilder gemalt haben…
© für die auszugsweise Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 30.1.005
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Wovon die Ruinen schweigen, flüstern Pyramiden

12. Dezember 2014 – 13:42 – Autor: kadykchanskiy

Manchmal ist es durchaus nützlich, alles in der Schule und Hochschule erlangte Wissen zu vergessen, damit man einfache, längst bekannte Dinge neu betrachten kann.
Daher wird heute vorgeschlagen, über eine Sammlung von Gemälden aus dem 18. – Anfang 19. Jahrhundert ein wenig nachzusinnen.

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Nachdenken über die Weiten Russlands

Sag, lieber Leser, der du hier nun schon vieles über das große kalte Land gelesen hast: es ist doch schon verwunderlich, daß in einem Land mit solchen Weiten die Menschen wie die Lemminge in die stetig wachsenden Großstädte streben – schlimmstes Beispiel Moskau, schon um die 17 Millionen Einwohner – Wohnsilo-Siedlung an Wohnsilo-Siedlung, große Straßen nicht unter 6-spurig und trotzdem oft verstopft – ein Moloch, weiterhin Boden und Umland fressend und weitere Ringautobahnen generierend – zubetonieren von Mutter Erde im Eilzugtempo…

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Wohin verschwinden Menschen?

Eine Frage, die uns gewiß nicht betrifft – bei uns verschwinden keine Menschen. Oder doch?
Gibt es dazu eine Statistik? Oder sind das auch wieder „geheime“ Zahlen, wie die Ausländerkriminalität oder die tatsächliche Arbeitslosigkeit?
Man wird doch wohl mal fragen dürfen… oder schon nicht mehr?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 21.1.005
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Wohin verschwinden die Menschen?

Veröffentlicht von Alexej Krawzow am 8.1.17 um 13:29

Einer meiner Bekannten arbeitet bei der Kripo. Seine Tätigkeit ist die Suche nach grundlos verschwundenen Menschen, oder wie er sie nennt, „Verlorene“.

Und er hat das Folgende über seine alltägliche „Bullen“-Arbeit erzählt.

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Höhlen oder Gruben?

Klingt erstmal etwas merkwürdig, diese Überschrift – gemeint ist jedoch die Frage, ob das, was uns als Höhlen natürlicher Herkunft präsentiert wird, nicht tatsächlich ausgeerzte Bergbau-Gruben, also „künstlich“ vom Menschen erstellte, sind.
Nachfolgend also Bilder solcher „Höhlen“ innen und außen und danach solche von aufgelassenen Bergbau-Gruben – es darf sich wieder jeder seine eigenen Gedanken dazu machen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18.1.2017
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Höhlen und Gruben

2017-01-15 18:00:00 – Autor ist der Blogger sibved, auf Anregung des uns schon gut bekannten wakeuphuman.

Die Schönheit und das Geheimnisvolle von Höhlen. In einigen verwirrende Labyrinthe, in anderen riesige Stalaktiten, in dritten hohe Decken. Es gibt Sagen über Geheimnisse, die mit vielen ähnlichen unterirdischen Anlagen verbunden sind.
Aber niemand hat jemals nachgedacht über die wahre Herkunft der Höhlen in den Felsmassiven. Wie konnte die Natur solch lange Korridore, so riesige Räume in harten, sich Nicht-Sediment-Gesteinen bilden?

Die Geologen haben immer diese Antwort – Wassererosion, Einbrüche, Gebirgsbildung.
Und wenn man mal von der Warte der Erzgruben, das Bergbaus, der Ausarbeitung von Erzadern, zum Beispiel von Metallen, herangeht?
Wie gefällt euch solch ein Gedanke: daß alle Höhlen, die in Nicht-Sediment-Gesteinen gelegen sind, unterirdische Abbaustollen sind?

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Über Kältepole

Zu den besonderen Orten auf unserer schönen Erde gehören diejenigen mit extremen Witterungsbedingungen, vor allem jene, die uns noch unerklärlich sind.
Denn wenn wir glauben, daß die Sonne uns mit Energie versorgt, daß es aber auch in der Erde glühend heiß sein soll, dann ist doch sehr interessant, wie es denn funktioniert, daß es zwei Orte gibt, an denen die Wärmeenergie ganz offensichtlich aktiv „aufgesaugt“ wird…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 16.1.2017
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Das jakutische Phänomen – oder:
worüber schweigen die Gelehrten

14. Januar 2017

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