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Wer braucht noch Intellekt?

(LH) Genauer: wer braucht noch menschlichen Intellekt? Jetzt kommt doch der Künstliche Intellekt, oder die künstliche Intelligenz, da wird alles ganz leicht: keiner braucht mehr zu denken, auch das nimmt ihm die Maschine ab… zwar weiß keiner, zu wessen Nutzen dies die Maschine tun wird – zu ihrem eigenen oder zu seinem Nutzen -, aber das scheint niemanden daran zuhindern, alles was KI und Digitalisierung und all diesen Kram angeht, lauthals zu begrüßen, auf daß man dies mit Vollgas voranzubringe.
Selbst denken wird bald nicht mehr gefragt sein… oder ist es schon?

Um die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft etwas herauszufinden, ist es wichtig, die Vergangenheit zu begreifen – tun wir dies mal, indem wir uns ein paar Mal auf einem russischen Block umsehen, dem einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 1.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 28. Dezember 2018
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Die wichtigste Ressource des Westens sind die Idioten

Ich wurde zu einer Konferenz der Fakultät für Wirtschaft der Moskauer Staatlihen Universität eingeladen, im Rahmen der Lomonossow-Feiern. Dort wird es um den Intellekt gehen – intelligente Wirtschaft, Intellekt als Entwicklungsfaktor, Wissensökonomie usw. Das Thema kenne ich sehr gut. Und dies werde ich auf dieser höchst intellektuellen Versammlung vortragen:

Motoren der modernen Entwicklung sind Unwissenheit und Obskurantismus

Professor Katasonow hat es beschrieben: er stellt seinen Studenten gern die Frage „Was ist die Hauptressource der modernen Wirtschaft?“
Die Antworten fallen unterschiedlich aus: Erdöl, Geld, Wissen. Alles daneben.
„Die Hauptressource der moderenen Wirtschaft“, verkündet der Professor feierlich, „ist der Idiot, der Depp, denn ihm kann man alles andrehen.“ – Lachen im Saal.

Spaßig, nicht? In Wirklichkeit ist das kein Scherz, sondern, wie Ostap Bender (der Held in „12 Stühle“ von Ilf und Petrow) zu sagen pflegte, „ein medizinischer Fakt“. Die Motoren der modernen Entwicklung sind Unwissenheit und Obskurantismus.

Stellen wir sie und fragen: „Wie bist du zu so einem Leben gekommen?“

DIe Menschheit hat ihr Maximum der wissenschaftlich-technischen Stärke in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erreicht. Danach ist nichts radikales in der (offiziellen!) Wissenschaft und Technik mehr vorgefallen.
Die Triebkraft dieser Entwicklung damals war der Wettlauf im Bereich Raketentechnik-Atomwaffen. Symbol und Krönung der wissenschaftlich-technischen Stärke war der Ausstieg des Menschen in den Kosmos.
(von dem manche behaupten, daß er weder zu jenem Zeitpunkt stattgefunden hat, den man uns „berichtet“ hat, noch daß er überhaupt erfolgt ist – streitet man doch bis heute, wo der Kosmos „beginnt“, d.h. in welcher Höhe über der Erdoberfläche: 80 km? 100 km? und wie hoch war man wann und wie lange? alles nicht nachprüfbar…)

Zu jener Zeit waren Wissenschaftsberufe das modischste und prestigeträchtigste, bärtige Physiker waren die Helden von Büchern und Filmen, sie wurden von den Mädels geliebt, ihnen strebten die „nachdenklichen Jungmänner“ nach.
Ich erinnere mich, wie modisch der Kosmos war in meiner Kindheit, den 60er Jahren. Wir kannten die Namen aller Kosmonauten auswendig, ich habe – so erinnere ich mich – eine Wandzeitung mit der stolzen Überschrift gemacht: „Es neuer Abschnitt in der kosmischen Ära – ein Radiogramm von der fernen Venus“.

Es gab eine hohe Nachfrage nach Ingenieuren, Physikern und Mathematikern. Der Physiker war zu jenen Zeiten die moderne Version des „guten Prachtkerls“. Jede Epoche gebiert ihre Version vom „Helden unserer Zeit“ – damals war das eben der Physiker.
Die besten, klügsten studierten in Mathe-Schulen und dann entweder am MIFI
(der ehemaligen Moskauer Ingenieur-Physikalischen Hochschule) oder MFTI (der Moskauer Physikalisch-Technischen Hochschule).

Es war offensichtlich: damit einer Weltmeister werden konnte, mußten Tausende anfangen, in einer Straßenmannschaft Fußball zu spielen. Genauso war es: damit einer eine Welt-Entdeckung machen konnte, mußten Massen an den Start gehen – es war schicklich, Mathe und Physik zu studieren, die Stirn über Aufgaben in der Zeitschrift „Quant“ zu kräuseln und nach dem Sieg in der Kreisolympiade zu streben.
(heute kaum noch vorstellbar: es gab umfassende Schul-, Kreis-, Bezirks- und Landes-Olympiaden junger Mathematiker, teilweise auch junger Physiker, an denen die besten Hirne der jeweiligen Schulen und Berufsschulen teilnahmen, schwierige Aufgaben lösten und stolz auf ihre Ergebnisse waren)

Und alle diese Beschäftigungen waren modisch, geachtet, angesehen. So war das damals. Es war modern, als klug zu gelten. In meiner Kindheit gab es den Almanach „Ich will alles wissen!“ – dort wurde vor allem über Wissenschaft und Technik berichtet. Und die Kinder wollten tatsächlich all das wissen.
(manch Älterer, so er in der „demokratisch“ benannten Republik aufgewachsen ist, erinnert sich vielleicht noch an die Bücher von Nikolaj Nossow, z.B. „Nimmerklug im Knirpsenland“: an den kleinen Nimmerklug, wörtlich: „Nichtwissend“, mit seinem „positiven“ Gegenspieler „Immerklug“, wörtlich „Allwissend“, und seine Abenteuer)

Schon in den 70er Jahren war in der Rakete schon der Treibstoff alle und sie schwenkte auf eine ballistische Bahn ein. Alles lief scheinbar wie bisher weiter, aber mehr der Trägheit folgend, die Seele der Welt war aus diesem Lebensbereich gewichen. Die Anspannung des Atom-Raketen-Wettlaufs begann nachzulassen. Die Atommächte begannen wirklich, sich gegenseitig nicht mehr zu fürchten und einen Atomschlag zu erwarten. Die Angst wurde eher rituell: mit der sowjetischen Bedrohung erschreckte man die Wähler und Kongressabgeordneten in Amerika, und mit dem „hinterhältigen Imperialismus“ in der UdSSR.
Das heißt, der Rüstungswettlauf ging weiter, solch große Sachen haben eine kolossale Trägheit, die hält man nicht so einfach auf: seht, wie bis heute das sowjetische Leben noch nicht ganz zerfallen ist. (ich meine die technische Infrastruktur und die Brodelschen „Alltagsstrukturen“)

Der Rüstungswettlauf ging weiter, aber daß sich der VSA-Verteidigungsminister mit dem Ruf „Die Russen kommen!“ aus dem Fenster stürzte, das konnte nicht mehr passieren. Der Rüstungswettlauf hat mit der Zeit seine Passionarität verloren, er war kein Kampf­gebiet mehr, sondern eher bürokratisch.

Die wissenschaftlich-technischen Anforderungen der Regierung an ihre Wissenschaftsgemeinden gingen zurück. Die Politische Führung redete schon nicht mehr mit den Wissenschaftlern so, wie seinerzeit Gen. Berija zum Gen. Koroljow im Bunker auf dem Atomtestgelände sprach: „Wenn das Ding nicht hochgeht, reiße ich dir den Kopf ab!“

Dementsprechend wurden die Wissenschaftsberufe, obwohl nach wie vor angesehen, immer mehr zu gewöhnlichen Berufen, und nicht mehr.

Aus den Annalen unserer Familie: der Vater und der Onkel meines Mannes waren Anfang der 50er Jahre zum Studium gegangen – mein Schwiegervater in die Baumann-Universität, und sein Bruder ins MGIMO. Der in der Baumann war in meinem Umfeld der angesehenere, kernigere gegenüber dem im MGIMO.
Zu meiner (Studien-)Zeit, in den 70er Jahren, hatte sich die Prestige-Skala schon umgedreht.

Ein Ausdruck dieses neuen Geistes war die berühmte Entspannungspolitik, welche die 70er Jahre kennzeichnete. Ernsthaft glaubte keiner mehr an die militärische Bedrohung, man baute keine Bunker mehr auf dem Grundstück, hatte keine Gasmasken mehr griffbereit. Damals haben die Sänger der Entspannung gesagt, daß dies das wirkliche Ende des 2. Weltkrieges sei, der wirkliche Übergang zu einer friedlichen Welt.
Durchaus möglich, daß es im geistigen, psychologischen Sinne so gewesen ist.

Dementsprechend war die Mode für die Wissenschaft, für das naturwissenschaftlich-technische Wissen, die rationale Denkweise stark zurückgegangen. Die Wissenschaft kann sich doch nicht auf eigener Grundlage, aus sich selbst heraus entwickeln – sie bekommt ihre Aufgaben von außen gestellt. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle sind das Aufgaben der Vervollkommnung der Militärtechnik.
(was schon ein ziemliches Armutszeugnis für die Menschheit ist: hier zeigt sich, daß alle bisherigen ach so unterschiedlichen Gesellschaftsformationen im Wesen sich noch sehr nahe waren…)

Aus sich heraus kann die Wissenschaftsgemeinde nur etwas gebären, was man mit der „Befriedigung der eigenen Neugier auf Staatskosten“ beschreiben könnte.
(hier, denke ich, irrt die Dame, denn die Gesellschaft stellt ständig neue Aufgaben – nur läßt man die staatlich finanzierte Wissenschaft nicht an diese heran – oder „stempelt“ die Ergebnisse, z.B. mit Top secret, und sie verschwinden auf immer in Stahlschränken…)

In den 60er bis 70er Jahren mußte die rationale Denkweise (d.h. der Glauben an die Erkennbarkeit der Welt, an das Experiment und dessen logische Interpretation) immer mehr verschiedenster Art von esoterischen Kenntnissen, Mystik und östlichen Lehren weichen. Der Rationalismus und der der Wissenschaft eigene Positivismus wurden aktiv zerrüttet.
In der Sowjetunion wurde das offiziell nicht zugelassen, was aber nur das Interesse daran verstärkte. Der große Beschreiber der Sowjetgesellschaft Jurij Trifonow hat diesen Übergang in seinen „städtischen“ Essays gut beschrieben.
Die Ingenieure und Wissenschaftler – die Helden seiner Erzählungen – verfallen plötzlich alle gemeinsam der Mystik, der Esoterik und organisieren spiritistische Sitzungen.
Im Westen verbreitet sich zu gleicher Zeit die Mode, für den Buddhismus, Joga u.a. Lehren zu sein, die weit vom Rationalismus und der wissenschaftlichen Herangehensweise an die Wirklichkeit entfernt sind.

Dies war eine der Voraussetzungen für das, was im weiteren geschah. Es gab aber noch andere mächtige Voraussetzungen.

Das Leben ist besser, es ist lustiger zu leben

Etwa Mitte der 60er Jahre wurde die progressive Menschheit von einer eigenartigen Plage heimgesucht.

Etwa in den 60er – 70er Jahren geschah in den kapitalistischen Ländern genau das, was die Menschheit seit ihrer Austreibung aus dem Paradies nicht mehr erlebt hatte. Daß dies nicht laut herausposaunt wurde und bis heute nicht wird, beweist nur ein weiteres Mal das unbestreitbare: sowohl im einen kleinen Leben, als auch im Großen der Menschheit heben die Leute die Einzelheiten hervor, aber das Große und Wichtige bemerken sie nicht mal.
Was also war passiert?

Es war das Schlimmste passiert.

Die täglichen Basisbedürfnisse des überwiegenden Teils der Kleinbürger waren befriedigt.

Was bedeutet: Basisbedürfnisse? Das bedeutet: die natürlichen und vernünftigen.
Das Bedürfnis nach ausreichend gesunder Nahrung, nach normaler und nicht mal einer gewissen Schönheit entbehrender Saison-Bekleidung, nach ausreichend und hygienischem Wohnraum.
Die Familien kauften sich Autos und Haushalttechnik.

Noch in den 50er und 60er Jahren war das der amerikanische Traum gewesen – Traum deshalb, weil er bei weitem nicht allen zugänglich gewesen ist.
Im England der 50er Jahre war sogar ein Begriff entstanden: subtopia, zusammenge­klebt aus den Worten „suburb“ (Vorstadt) und „utopia“ – dies war der Traum von einem eigenen Haus in der Vorstadt, ausgestattet mit allen modernen Bequemlichkeiten.

Vor ein paar Jahren hat der Blogger Divov auf seinem Block interessante Unterlagen ausgestellt. Das war eine Übersetzung eines Fragments von Erinnerungen über das Leben in England, in einer provinziellen Bergarbeiter-Siedlung am Übergang der 50er in die 60er Jahre. Und damals gab es in der ganzen Siedlung eine einzige Badewanne, die Abtritte waren bei allen draußen auf dem Hof, und morgens war der Inhalt der Nachttöpfe mit einer Eisschicht bedeckt; die Mutter wusch im Waschzuber, Obst wurde nur gekauft, wenn jemand krank war, und Blumen nur, wenn jemand starb.

Also, ein hinreichender Lebenswohlstand und Komfort wurde für etwa zwei Drittel der Bevölkerung zum Ende der 60er – Anfang der 70er Jahre verfügbar. Mit Anspannung, mit Windungen, aber möglich.
Versteht sich, daß es dabei um die „goldene Milliarde“ geht.

So etwas hatte es noch nie und nirgends auf de Welt gegeben! Bis dahin war das normale Leben der einfachen Menschen die Armut. Und der tägliche angespannte Kampf um ein Stück Brot. So war das in allen – bitte unterstreichen: in allen! – Ländern der Welt. Lest unter diesem Blickwinkel die realistische Literatur von Hugo und Dickens bis Remarque und Dreiser, lest die „Römischen Erzählungen“ der 50er Jahre des italieni­schen Schriftstellers Alberto Moravia, und es wird euch alles klar werden.
(oder auch nicht, denn genau diese „herrschende Geschichte“ ist es, mit der die heutige Menschheit in Schach gehalten wird: „es ging euch noch nie so gut wie heute“ – was durchaus in Frage gestellt werden sollte, angesichts der Kilotonnen von Lügen, die uns bezüglich der Menschheitsgeschichte aufgetischt wurden und bis heute werden;
auch jene Schriftsteller wollten ja leben und mußten also genau
das schreiben, was „man“ von ihnen verlangt hat: eine gefälschte Lebens-“Realität“ beschreiben… ob wohl deshalb so viele in sich widersprüchliche Darstellungen bei ihnen vorkommen?)

Und plötzlich hatte sich alles verändert. Der normale, mittlere arbeitende Kleinbürger hatte eine hinreichende Wohnung, ausgestattet mit den modernen Bequemlichkeiten und Haushalttechnik, er begann, sich anständig anzuziehen, kaufte sich neue Kleidung.

Ich hatte die Möglichkeit, mit älteren Europäern zu sprechen, die sich an diese tektonische Verschiebung erinnern, an diesen epochalen Übergang, dieses … ich weiß nicht mal, wie in das bezeichnen soll, so epochal war das.
(freilich im Rahmen des Nachkriegs-Kapitalismus)

Ich erinnere mich, wie ein Italiener erzählte, daß er nach dem Kriege nur einen einzigen Traum hatte: einen großen Teller mit Makkaroni, großzügig mit Olivenöl angemacht. Und wie er am Ende der 60er jahre plötzlich festellte, daß „non mi manca niente“ – wörtlich „mir fehlt es an gar nichts“. Aber das ist doch fürchterlich!
Was ist das? Der Mensch schiebt seinen Teller weg und sagt: „Danke, ich bin satt“?
Und wie weiter?
(„fürchterlich“ ist das nur für eine hirnlose Verbraucher-Gesellenschaft, deren einziges Ziel „mehr Profit“ heißt – eine normale Gemeinschaft wäre glücklich über solch ein Ergebnis – und hätte was anzubieten!)

Mit anderen Worten: das Entwicklungsmodell, das auf die Befriedigung der normalen Bedürfnisse bei den arbeitenden Menschen gerichtet war (war es das wirklich? oder war das nur die Fassade, die „Show“?), hatte sich erschöpft.
DIe Leute sahen kein Anwachsen des Bargeldes und keine weiteren Bedürfnisse mehr.
Die Geschäftswelt konnte nur noch durch das Wachstum der Bevölkerung wachsen, die aber wie zum Hohn in den entwickelten Ländern ebenfalls ihr Wachstum einstellte.

Dostojewski hat das in seinem „Jüngling“ vorhergesagt: da ist sich der Mensch satt und fragt „was nun weiter?“ Gib ihm einen Sinn des Lebens. Oder irgendwelche anderen Ziele.

Aber in der Realität hat der Mensch nicht gefragt. Man ist ihm zuvorgekommen. Und zwar das globale Business. Dieses hatte zuerst gefragt „Wie nun weiter?“ und auch zuerst eine Antwort darauf gefunden.

(Fortsetzung folgt)


11 Kommentare

  1. Security Scout sagt:

    Danke LH,
    interessanter Beitrag!

    2% der Leute(!) denken, 3% GLAUBEN zu denken und der Rest denkt nicht.

    Okay,
    daraus läßt sich ein gutes Marketing-Rezept machen.
    Das Ergebnis sehen Wir heute.

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  2. norbert fuchs sagt:

    Nicht ich Denke sondern es denkt in mir.Die Gedanken sind frei,heute nicht mehr.

    Wünsche schöne Glaubenszeit.Denkt doch was Ihr wollt ,es grüßt Mintcontroll

    Gruß Norbert Fuchs

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  3. Hugin sagt:

    Schon am Anfang des Artikels der Bloggerin wird Intellekt mit Intelligenz gleichgesetzt. Aber der Intellekt ist nicht unbedingt intelligent. So wie er seit geraumer Zeit verwendet wird – eigentlich seit der Aufklärung – ist der Intellekt eher behindert, denn er bekommt nicht die Informationen, die für ein Verstehen der Zustände notwendig sind. Der Intellekt ist von wichtigen menschlichen Ressourcen abgeschnitten, wie z.B. Fantasie, Träumen, Imagination und vor allem der Emotionen, die eine unfehlbare Kommunikation vom Selbst an das Ego sind. Ohne diese Informationen ist der Intellekt eingeschränkt und unfähig, zu erkennen und zu bewerten, was sinnvoll und vernünftig ist. Die horrenden Nebenwirkungen der durchaus wünschenswerten Technik bezeugen es.

    Gefällt 2 Personen

  4. enoon sagt:

    Dostojewski hat das in seinem „Jüngling“ vorhergesagt: da ist sich der Mensch satt und fragt „was nun weiter?“
    Gib ihm einen Sinn des Lebens.
    Oder irgendwelche anderen Ziele.

    Darüber hinaus schrieb Dostojewski in seinem Werk „Der Jüngling“ sechstes Kapitel II :

    „Menschenungeheuer, euch zu flieh’n,
    Möcht‘ ich heut‘ noch in die Wüste zieh’n!“

    Kürzlich las ich, in großen Lettern auf einem Tshirt gedruckt:

    „All Monsters are human
    all Humans are Monster“

    Sind erkennbare Wiederholungen generell, ihrem Sinn und Ziel nach, eher b e d e n k l i c h?
    Und… WER gibt meinem Leben einen Sinn oder irgendwelche (X-beliebige?) anderen Ziele?
    WER ist das Ungeheuer, das Monster?
    WER oder WAS ist Mensch?

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  5. Hat dies auf mindcontrol2017 rebloggt.

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  6. mattacab sagt:

    Was ist die Hauptressource der modernen Wirtschaft?“>>> der Mensch -die Menschen sind eine ständige Nach-Wachsende (Nachwuchs) Kapitalanlage (Vermögenswerte-Kollateral)

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  7. Thom Ram sagt:

    enoon

    Tii Schoeoert Aufschrift

    „All Monsters are humans
    all Humans are Monster“

    ist Ausfluss entweder von Resignation oder von plumper Indoktrination.

    Jedenfalls ist es so: Ich kenne Menschen sehr nah, die als Monster zu bezeichnen waere wie einen Apfel als Knollenblaetterpilz zu deklarieren.

    Gefällt 2 Personen

  8. norbert fuchs sagt:

    Hugin,besser kann man es nicht beschreiben,

    Gruß Norbert Fuchs

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  9. Gravitant sagt:

    „Ci git dans une paix profonde
    Cette dame de volupte
    Qui,pour plus grande surete
    Fit son paradis de ce monde.“

    Grabstein einer Cora auf dem Pere Lachaise

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  10. petravonhaldem sagt:

    Na, das passt doch zur Währungsdeckung!
    Nix Bodenschätze, endlich Humanschätze, richtig erkannt und benannt! 🙂

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