bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » LÄNDER / VÖLKER / KULTUREN » Bali und Indonesia

Archiv der Kategorie: Bali und Indonesia

Plauderplauder / Tomatenkinder / Trails

Tomaten sind im Kreise meiner Freunde. Hatte ich Garten, zog ich Tomaten.

Ernährungsspezis sagen, Nachtgewächse seien dem Menschen schädlich. Kann sein, vielleicht wäre ich heute erleuchteter denn Buddha oder Dschiises Kräist , hätte ich nicht immer Tomaten gegessen und meine Weisheit dadurch bescheiden gehalten.

Im zweiten Jahr hier, 2011, da gab ich Samen aus. Die Staude gedieh, und sie schenkte mir schmackhafteste Tomaten, Geschmack und Anzahl alles übertreffend, was je einer meiner („meiner“, nichts gehört mir hier, alles ist Geschenk) Gärten hervorgebracht hatte.

Danach war Stille. Ich säte, ich gab Liebe, ich düngte, wässerte sowieso, alles für die Katz. Tomate kümmerlich oder krank.

 

Soeben habe ich neu darüber nachgedacht.

Da fiel mir zu.

War da was mit Chemtrails? Da war doch (scheisse auch, dass ich nicht Buch führe) ungefähr 00 bis 03 (2012 bis 2015) eine eklatante Zunahme der Chemtrailerei? Ja, so war es! Was die an sogenannten Aerosolen, einfacher „Gifte“ benannt, ausbrachten, das sank so sicher wie das Amen in der Kirche auf die gesenkten Häupter gesprochen wird, auf Mutter Erdens Scholle.

Es waren nicht nur die Tomaten. Im ersten Jahr (2011), da hatten wir Kürbisse, so viel konnten wir nicht mal verschenken, und wir hatten Gurken für einen Markt. Auch Kürbisse, Gurken und andere Gewächse wollten ab 2012 nicht, konnten nicht. Waren die Trails die Ursache? Und meine Chembuster im Garten, die machten die Trails zwar oft optisch unsichtbar, chemisch materiell jedoch keineswegs?

04 (2016) nahmen die Trails signifikant ab, heute gibt es bloss ab und zu mal wieder einen schönen Streifen zu bewundern.

Wir zogen unsere Bemühungen im Garten durch. Seit etwa einem Jahr mit zunehmendem Erfolg. Zwar sind die Bohnenstauden klein, und sie geben lediglich 10 Früchte, zwar sind die Erträge der Tomatenstauden klein, zwar sind die Singkong (essbare Wurzeln, entfernt kartoffelgeschmackig) so dünn wie ich, aber es scheint, dass sich der Boden erholt, dass – wie ich vermute – Gifte ausgeschwemmt werden.

 

Singkong von Ende 05 (2017)

2011 waren die Triebe dreimal so dick.

Ueber die Zeit der Intensivstreifen war der grösste Trieb allenfalls so, wie der Kleinste hier Abgebildete.

Wir hoffen.

Herzensgruss an alle Schollenbearbeiter.

Thom Ram, 13.04.06

.

.

Plauderplauder / 8 Männer / Zwei Flaschen / Ein Python

Es ist Sonnabend.

Agus (der 7 jährige) kam rauf und sagte, Papa Komang sei unten, Männer seien da, man trinke Arak (Einheimischenschnabbs). Das heisst übersetzt: (mehr …)

Der kleine „Zufall“

Zufall gibt es. Es fällt mir etwas zu. Dass es mir zufällt, das ist allerdings nie sogenannt „zufällig“, also niemals von mir nicht gewollt; einfacher ausgedrückt: Jeder Zufall ist von mir gewollt.

.

Heute, frisch wieder angekommen in meiner derzeitigen Wahlheimat Bali, hatten wir des Abends wieder mal Stromausfall. (mehr …)

Redlichkeit in Indonesien / Ein Schlaglicht

Gefühlt zum 137. Mal bin ich Zeuge.

Männer kommen, sie brauchen Dach, Matratze und Bad. (mehr …)

Bali / Gunung Agung hustet / Von den Folgen

Neulich vermeldete ich, dass Balis Tourismus um 70 – 90% eingebrochen sei. Das ist korrekturbedürftig. Die Wahrheit ist: Balis Tourismus ist um 90% eingebrochen.

Die Zustände sind vergleichbar mit denjenigen nach den zwei Bombenanschlägen auf Restaurants in Jimbaran, vor 15 Jahren: (mehr …)

Bali / Vulkan / Weltinfo / Tourismus

Die Zahlen, die ich bekomme, bewegen sich im Bereich von 70 bis 90 Prozent. Damit ist der Einbruch des Tourismus gemeint.

Massgebliche Leute Indonesiens haben Bali die Rolle der Touristeninsel gegeben. Für Bali wird als Ort für Touristen geworben. Es klappt zwischen gut und gar nicht so gut, und zurzeit klappt gar nichts.

Gut:

Es gibt Hotels mit Auslastungen im Schnitt von 80%, das ist meine Schätzung auf Grund von Gesprächen mit Menschen, welche partiellen Einblick haben.

Nicht so gut:

Es gibt Hotels, Gaststätten, Appartementvermieter, die stehen konstant am Rande des Schliessenmüssens.

Gar nicht so gut:

Ich kenne Angestellte, also Menschen aus der Gruppe der 80 oder 90 Prozent derer, welche hier ihr Brot im Gastgewerbe verdienen, welche die Gäste lächelnd bewirten um einen Lohn, der für Reis und Wellblechdach reicht, nicht aber für Schulgeld der Kinder, nicht für einen besonderen Anlass, der Kohle erfordert.

.

Aktuell meldet sich der Gunung Agung. Einheimische im Umkreis mit Radius 10 – 30km sind unmittelbar betroffen, je nach Himmelsrichtung, sie müssen ihre Wohnstätten wiederholt verlassen.  Und sich in Auffangsstellen vergnügen – womit?

Die Not ist nicht so extrem, wie sie in Nordeuropa heute wäre, kalt ist es nie. Aber nur rumhocken, wirklich nur rumhocken, das ist auch für einen lange gerne nur rumhockenden Indonesier nicht so lustig, an fremdem Ort, der Zukunft ungewiss.

.

Weil der Gunung Agung sich seit Wochen als unberechenbar zeigt, wird international gemeldet, dass es zurzeit gefährlich sei, sich in Bali aufzuhalten.

Was würdest du tun? Du hast Bali gebucht. Würdest du hinreisen, zusammen mit deinen Liebsten?

Du hattest Bali im Auge, hörst, dass es dort nicht sonderlich geheuer sei, was würdest du tun? Na, dann doch lieber Thailand oder die Philippinen. Oder etwa nicht?

.

In den 70 ern waren in Zürich die Studentenkrawalle. Ich machte, mit meiner Familie, Urlaub im Graubünden, in Tarasp, wer es genauer wissen möchte. War da ein junger Oesterreicher, ein flotter Student. Im Laufe eines Gespräches beim Warten am Skilift kriegte er mit, dass ich zwei Tage die Woche in Zürich verbringe, als Musik Studierender. Ich sehe ihn noch heute, Kartoffelauge und Kiefer irgendwo in Region Brustbein. Sinngemäss fragte er: „Und du lebst noch?“

Ich hatte in den Zeiten ein eingeschlagenes Schaufenster gesehen. Unruhen sind mir nicht aufgefallen. Doch auf Grund der Grossklopapier –  Meldungen „Zürcher Krawalle“ meinte ein aufgeklärter Oesterreicher, jeglicher Aufenthalt z Züri sei lebensgefährlich. 

.

Und so ist es mit Bali. Wie könnte ein Chinese oder ein Pariser beurteilen, was hier heute wie aussieht, wenn er Meldung bekommt: „Bali, Alarmstufe rot.“ ?

.

Ich rede nun nicht von auch und jederzeit möglichem Grossausbruch des Vulkans. Sollte der grosse Geist Agung sich dazu entschliessen, seine todbringende Macht voll auszuspielen, dann hätte nicht nur Bali ein Problem.

Bei einem Menschen, der nicht weiss, dass ihm der Himmel jederzeit auf den Kopf fallen kann, ist eh Hopfen und Malz verloren. Er wiegt sich in falscher Sicherheit. Solch Mensch will nicht sehen, dass er morgen, ausschlipfend, eine Querschnittslähmung einfangen wird, so er sie für seine geistig – seelische Entwickelung braucht. 

.

Die Berichterstattungen sind nicht seriös. Korrekte Berichterstattung müsste lauten so:

„Im Umkreis mit Radius von 10 bis 40 km (mit Angaben von Touristenorten) ist der Aufenthalt in Bali zurzeit gefährlich und darum gesperrt.

Alle übrigen Gebiete von Bali (mit Angabe von bekannten Touristenorten) sind von den Tätigkeiten des Vulkanes Gunung Agung in keiner Weise betroffen, und der Aufenthalt dort ist mit keiner Gefahr verbunden.“

.

Doch auflagesteigernder sicherer ist es, ins Horn zu blasen: „Bali, Alarmstufe rot.“

.

Abertausende von Angestellten im Gastgewerbe haben was? Keine Arbeit und keinen Lohn. Sie müssen schon gar nicht mehr kommen, sind entlassen.

Haha, der Europäer denkt vielleicht, da sei sowas wie eine Versicherung. Das ist einer der Punkte, da wiehere ich, denn ich kenne beide Felder: Das Feld des rundumsimsalabimbum Versicherten Euro pä ers, insbesondere des sehr sehr versichert sein wollenden Schwiiizers, anderseits die Welt hier. Versicherung?? Arbeitslosengeld oder so waddd? Gibt es nicht für die 99,999%. Die 99,999% sind innert 50 oder etwas mehr Jahren katapultiert worden aus „traditionellem Dasein“ in das Leben, was da heisst: „Kohle brauche ich.“, doch diese Kohle in nützlichem Umfange zu ergattern ist, äh, nicht versichert.

Detail Versicherung.

Ich bin hier in 7 Jahren 100’000km Motorrad gefahren. Versicherung? Null. Damit bin ich im Felde der 99,999% der Normalos. 

.

Ich denke, dass ich mich heute in Syrien in den allermeisten Städten in all ihren Winkeln sicherer bewegen kann als heute auf dem Alex Berlin. Dabei sei es in Syrien so gefährlich. Noch gefährlicher wäre es gewiss in Russlands Ortschaften, denn dort leben Russen, zweifelsfrei, und dass die gefährlich sind, das ist grossklopapierlich und TV chorsängerisch gegeben, erwiesen, nicht widerlegbar. Darum muss Russland in die Schranken gewiesen werden.

Bah, nun bin ich vom Thema abgekommen. Ich verzeihe es mir.

Thom Ram, 08.10. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, da die alten Machthaber Schlangen, Ratten, Trompeten und Posaunen vorschoben, um zu retten, was sie doch nicht mehr retten konnten.

.

.

 

 

 

 

Vulkan Gunung Agung, Bali / Wird er, wird er nicht?

Ich lebe 100km südlich des Gunung Agung. Gunung heisst Berg. Der Gunung Agung liess seine Kraft spüren letztes Mal 1963. Damals starben 1500 Menschen.

Ich gockle und treffe fast durchs Band etwas Wahrheiten, daran gekoppelt unhaltbare Behauptungen im Dienste von Auflagesteigerung mittels Angstmache. Typisch Grossklopapier. Beispiel t-online.

.

Wahrheiten: (mehr …)

Sandmännchen / Indonesischer Achsbruch

Bossi hat es gefotografiert.

.

Exif_JPEG_420

Exif_JPEG_420

.

Also das war so. Bossi stand vor dem Häuschen. Unterhalb des Häuschens führt ein schmales Strässchen durch. Dann zuckte Bossi, denn da war ein Kratschen und ein Knall, und was war es? Ein Lastwagen stand schräg auf dem Strässchen, also wirklich sehr schräg, ich habe es auch gesehen.

Bossi ging sich die Sache anschauen, und dann knurrte er etwas von

„Zwillingsräder mitsamt Achse neben dem Ding. Achsbruch, echt, Achsbruch. Leerfahrt und Achsbruch. Wird wohl vorher 20 statt erlaubten 7 Tonnen getransportieret haben.

Ein Mittelmass wäre gut. Im Aargau wirst du auf dem Strassenverkehrsamt mit einem Fliegenschiss auf der Frontscheibe wieder nach Hause geschickt. Hier werden Fahrzeuge einfach nullnicht gewartet. Der LkW ist 6 Jahre alt. Achsbruch. Nicht zu fassen.“ Und gönnte sich die nächste Zigi.

.

Ich wünsche dir einen herrlichen und fraulichen Donners Tag!

Dein treues Sandmännchen.

19.09.05 (Schreibe ich, weil Bossi es so will. Neues Zeitalter und so.)

.

.

 

Bali-Geister / Bali-Erziehung

Verschiedentlich habe ich schon von Bali-Geistern erzählt. Die dramatischste Geschichte hier.

Heute berichte ich etwas weniger Spektakuläres, doch für den Betroffenen spektakulär genug und für mich eine weitere Begegnung mit Unsichtbaren.  (mehr …)

Völkerverständigung

Agus, Balinese, spielt Schlagzeug (mehr …)

Sandmännchen / Visum auf Balinesisch / Uebungsfeld Geduld

.

Eben hat Bossi seine lieben Klapperknochen aufs Bett geschmissen, kurz geröchelt und dann gerufen, ich solle schreiben, was da gelaufen sei, er sei erledigt.

Das mache ich gerne für Bossi und für dich, lieber Leser. (mehr …)

Bali / Ogo Ogo / Nyepi / Zuversicht

Ich lerne in Bali.

Indonesier ist vorwiegend Muslim. Balinesen sind Hindu.

Das Erdenjahr eines Hindus ist geprägt von einem Kalender, den zu verstehen ich weit entfernt bin, denn die hinduistischen Rituale sind nicht von Idioten geprägt, sondern sie richten sich nach dem Lauf der Gestirne. Einer der wichtigen Anlässe ist Ogo Ogo mit Folgetag Nyepi.

Wochen schon vor Ogo Ogo schaffen Balinesen all überall ideenreich und handwerklich saumässig kunstvoll überlebensgrosse Skulpturen von Schauergeistern. An Ogo Ogo werden diese Geister abends um 19 Uhr, da es schon dunkel ist, in Umzügen vorgeführt. Da geht jeder hin. Massen von friedlich gestimmten Menschen sind da. Durchschnittsalter? Ich schätze mal 30.

Diese Geister werden anschliessend verbrannt, denn es ist der Tag, da im Lande das Böse wieder mal richtig ausgekehrt wird. (mehr …)

Sandmännchen / Grüsse von Bali

Bossi hat mir Fotos gegeben und er hat mir gesagt, ich solle sie hier zeigen und etwas dazu sagen. Ich hoffe, dass dir die Fotos gefallen, lieber Leser.

.

Vor einer Woche ist Bossi wieder nach Java geblöchelt. Auf dem Rückweg hat er früh am Morgen von der Fähre aus die Wolken bewundert.

.

(mehr …)

Indonesien / Bali / Suharto / Verd freiwilliger Landverkauf

Sukarno, 1949 bis 1966 Präsident Indonesiens, zeichnete sich dadurch aus, dass er Indonesien aus den Fängen westlicher Haie befreien wollte.

Das war nicht so gut. Es gab einen Regimechange, und Suharto wurde Präsident. Die Ausbeutung von Land und Leuten konnte wieder aufleben.

Ein Schlaglicht daraus will ich heute erzählen.

Heute ist Jokovi Präsident. Er und die Seinen tun, so lasse ich mir sagen, alles, um Indonesien zu dienen. Er habe, wen wundert es, starke Kräfte gegen sich, Chefbeamte, wichtige Leute in Politik und Wirtschaft, welche lieber des altgewohnten, der Korruption entfliessenden Hohnigs sich erlaben wollen.

.

Das Schlaglicht.

Ich richte es auf das Dorf, da ich wohne: Sawangan in Südbali. Als ich 2003 das erste Mal hier war, da gab es bei Sawangan ein Hotel, ein Strandhotel,  harmonisch in und an die steilen Felsen, welche den herrlichen Sandstrand gegen das Landesinnere begrenzen, gebaut. Viele Familien von Sawangan verdienten ihr Brot mit Meeresgemüse. Sie züchteten es, ernteten es und konnten es verkaufen. Es diente als Grundlage für Kosmetika.

Heute ist strandauf – strandab kirre Bautätigkeit. Strandzugänge werden geschlossen, Hotels und Bungalows schiessen aus dem Boden.

Heute ist kein Mensch mehr zu sehen, der da Meeresgemüse züchten würde.

.

Und das ging so: (mehr …)

Bali / Frauenarbeit / Glück / Alter / Das Ritual für den Siebenjährigen

Gestern war ich bei urbalinesischen Freunden, im Osten Balis, auf 400 Metern über Meer, einen Tag zu Besuch. Es war ein Fest für den Siebenjährigen. In locker – ernsthaftem Ritual wurde er gesegnet.

Abends sassen wir zusammen, die restlich Verbliebenen, sechs Männer, vier Frauen und sechs Kinder.

Zu unseren Neckereien und auch ernsthaftem Austausch machten die Frauen Blumen aus Blattstreifen, als Befestigung verwendeten sie feste Blattrispen: (mehr …)

Ferienwohnung in Bali

Dieser Artikel über unsere Ferienwohnung steht ausserhalb der gewohnten Reihen in bb. Er dient der Information potenzieller Gäste, welche per Inserat darauf geleitet werden.

🙂

.p1030806

. (mehr …)

Sandmännchen / Geschäft auf Indonesisch

Es kommt selten vor, aber heute habe ich Bossi wieder einmal dabei erwischt, wie er sinnend und etwas trübselig vor sich hinstierte. Ich kuschelte mich auf seinen Schoss und fragte ihn, was ihn denn gerade beschäftige.

Ah ja, mein lieber guter kleiner Freund, diese Geschichte kennst du nicht. Du bist aber selber schuld, warum kommst du nie mit nach Java. 

Ich rollte mit meinen Augen.

Jajaja, ich weiss, ich bloche dir zu schnell, lieber fährst du mit Schneckenpost, gell.

Jaa. Und Bossi streichelte mich.

Also, ich erzähle es dir.  (mehr …)

Gerard Menuhin / Wahrheit sagen, Teufel jagen / Kapitel 2 / Identifiziert: Illumination, oder die Diagnose der Finsternis

.

Wer hinter Geschichtslügen schaut und dort gefundene Wahrheit öffentlich kundtut, wird mit Repressalien gesegnet.

In diesem Leben spiele ich die Helden – und Märtyrerrolle nicht.

Aus diesem Grunde lösche ich diesen Artikel.

.

Herzensgruss an dich, lieber bb Besucher!

Thom Ram, Anfangs 06 (was 2018 entsprach)

.

Namibia an Deutschland: „Bitte gebt uns die Köpfe der Geköpften zurück“ / Terror unter falscher Flagge, das bewährte Instrument

Weil ich viel in Indonesien bin, picke ich Indonesien heraus. Was beschrieben wird, trifft zu. Illustrativ einige Facts: (mehr …)

Bali und Regen / Geister und Gedanken

Ich berichte chronologisch. Kursiv mein Senf dazu.

Nicht nur in Bali werden die Regenzeiten von Jahr zu Jahr kürzer. Das Trinkwasser wird zum Problem. Chemtrails, welche das Wetter kirre machen, sind tags in unserer Ecke seit zwei Jahren kaum mehr welche, nachts hingegen habe ich gesichtet. Strandhotels lasssen, nachts sichtbar, Lichter auf den Wolken herumirren. Ich meine, es sei Laser, welcher die Wolken heizt und damit das Abregnen unmöglich macht.

.

Seit drei Tagen spreche ich mit den Wolken und den Wolkengeistern. (mehr …)

Palmölmonokultur / Indonesischer Regenwald wird abgefackelt / Wen kümmert’s

Es ist ein wunderbar ins Gesamtbild passendes Puzzleteil. Regenwald, nebst den Meeren Garant für die Luft, welche alle Lebewesen brauchen, wird zwecks kurzfristigem Geldgewinn abgefackelt. Warum wird er abgefackelt? Weil das Abholzen zu recht verboten ist. Um Palmen zu pflanzen, muss der Regenwald weg. Feige werden Brandstifter angeheuert, das teuflische Werk zu vollziehen. Es braucht ein Streichholz, und der Judaslohn ist abgegolten.

.

So funktioniert es.

Ganz oben (mehr …)

Immigration in Indonesien

Das geht so.

Bist du genug alt, so wie ich, dann kannst du ein auf fünf Jahre befristetes Pensioner-Visum bestellen. Tust du das alleine, dann benötigst du dazu mehrere Tage, denn du wirst von Büro zu Büro geschickt, Luftlinie bis zu 15km. Dichter Verkehr. Fremdsprache. Formulare. Fragebögen. Foto. Fotokopien. Abschriften anfertigen lassen. Nochmal. Fehlt noch die Unterschrift deines Sponsors. Noch mehr Formulare. Noch mehr Unterschriften einholen.

Bist du nicht so blöd, dann nimmst du dir einen Agenten. Der Agent besorgt dir dein Visum, du hast nix zu tun, als einen Monat zu warten.

Während dieses Monates ist dein Pass im Bauch der Imigrasi, der Immigration.  (mehr …)

Indonesien exemplarisch

Weil ich nicht wie andere Bule’s (Bule sind weisse und gelbe Ausländer) in einer Villa mit AC, Pool und Security lebe, sondern in Pulsnähe mich bewege, das heisst, in täglichem Kontakt mit „gewöhnlichen“ Einheimischen bin, kann ich etwas davon erzählen, was die Leute hierzulande an Ueberlebenssorge umtreibt.

Ich stelle zwei mir vertraute Fälle vor.

*

Nennen wir den Mann Ma. (mehr …)

Papua, Indonesia / Rettet den Regenwald

Für mich gilt zwar primär: Ich habe vor meiner eigenen Tür zu wischen. (mehr …)

Rauschgift-Irrsinn / Besser 1,5 Tonnen als 1,5 Kilogramm

Der Fall:

Die zweifache Mutter Mary Jane, Philippina, wurde in Indonesien angeklagt, 1,5kg Heroin im Gepäck gehabt zu haben. Seither vegetierte sie im Gefängnis, beteuerte konsequent ihre Unschuld, und gestern abend sollte sie erschossen werden. (mehr …)

Drei Malaysische Flugzeuge in einem Jahr / Statistisch ein Ausrufzeichen

Ich schicke als „Nachtrag“ voraus:

Soeben, am gleichen Tage wie ich den Artikel geschrieben habe,  erfahre ich, dass das verschwundene Flugzeug der Air Aisia (Tochtergesellschaft der Malaysian Airlines) auf dem Meeresgrund geortet worden sei. Also keine Entführung unter Anwendung geheimnisvoller Technik, wie unten von mir vermutet. Es bleibt die Frage: Wie kam es zum Unglück? Und es bleibt die Verwunderung: Schon wieder Malaysia.

.

Die zwei verschwundenen und das abgeschossene malaysische Flugzeug, drei Jets also in einem einzigen Jahr, bilden statistisch gesehen einen gewaltigen Ausreisser. Es stellt sich laut die einfache Frage: Warum drei mal malaysische Airlines? (mehr …)

Besonderlichkeiten in Bali :-)

Hier nun zu Weihnachten Heiteres.

Meine Beobachtungen stammen aus Südbali (Hindu), die gleichen Beobachtungen habe ich in Ostjava und in Ostsumatra (Muslime) gemacht. Das sind winzige Ausschnitte von Indonesien mit 200Mio. Nasen, ob es für Gesamtindonesien gilt, weiss ich nicht.

Los gehts.

Wenn du jemandem begegnest, fragst du: (mehr …)

Petition zur Einschränkung der geplanten weiteren Versauung der Götterinsel Bali

Das Fragwürdige vorweg.

– Wie hoch ist der Wirkungsgrad von Petitionen? Keiner kann das wirklich ermessen.

– Die Bucht von Benoa kenne ich. Ich kenne sie als Strandgänger. Der Indische ist gezähmt, das Wasser träge. Ich meine, die Wasserqualität ist schlecht, und ich vermute, dass vom in der Petition gerühmten schönen reichen Unterwasserleben wenig zu finden ist, dies als Folge von Abwässern und von mangelnder Durchströmung.

Der Aufhänger der Petition ist Schönfärberei.

Was zutreffend ist:

Die Hotelbautätigkeit in Gebieten mit schönen Stränden in Bali explodiert. Explodiert! Wenn du mit genügend Milionen oder Milliarden anrückst, im richtigen Gebäude am richtigen Schreibtisch genug davon unten durchreichst, kannst du, der du nichts Schlaueres mehr mit deiner Kohle anzufangen weisst, deine Riesenanlage hinscheissen, wo es dir beliebt.

Gesamtplanung zum Wohl von Mensch und Natur gibt es wohl, aber die wird im richtigen Gebäude am richtigen Schreibtisch unterwandert. (mehr …)

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen / Präsident Jokowi fliegt Economy Class.

Indonesien ist von zuunterst bis zuoberst versaut und durchseucht von skrupelloser Korruption. Die dreihundert und mehr Jahre Raub durch die weisse Rasse schlägt voll durch. Man hat es gelernt. Die islamischen Inseln sind mit selbstverständlich täglichem Diebstahl gesegnet. Keiner lässt sein Moped nachts draussen. Es wird weg sein, auch in wunderbar ländlicher Gegend.

Der neue Präsident Jokowi ist leuchtender Hoffnungsträger all derer, welche sich nach Rechtschaffenheit und wahrer Menschenfreundlichkeit sehnen. Eine seiner ersten Massnahmen: Indonesier bekommen ihre KTP gratis. KTP ist sowas wie ein Personen Ausweis. Die Leute brauchen die KTP, wenn sie in Indonesien das Land wechseln, wenn zum Beispiel Javanesen in Bali arbeiten wollen. Die Beschaffung der KTP war für die normalen Leute bislang eine hohe Hürde.

Und Jokowi hat es schwer. Beispiel: Seine Vorgänger haben sämtliche Oel – und Benzinlager leerverkauft, um beim Publikum gut im Wind zu stehen, sprich, um die notwendige Erhöhung des Benzinpreises zeitlich hinaus zu lügen. Der Regierung Jokowi obliegt es nun, von 6500.- / Liter auf 9500.-/ Liter zu gehen, also von 40 auf 60 Cent/ Liter. (Tageseinkommen: 3 bis 6 Euro.)

Er macht es vor. Seinen Flug mit privatem Hintergrund tätigt er zwischen den gewöhnlichen Leuten. Wer seit Ghandi und Evo Morales und Fidel macht denn sowas?

Mögen Jokowi 1001 gute Geister zur Seite stehen!

thomram, 24.11.2014 (mehr …)

Organraub an Kindern auf Java, Indonesien

Meine zwei weissen Freunde und ich bewegen uns in Bali täglich in unmittelbarem Kontakt mit den gewöhnlichen Leuten, mit Menschen des sozialen Standes also, welcher über 90% der Bevölkerung ausmachen dürfte. Durch diese vielen, über Jahre gewachsenen Vertrauensverhältnisse hören wir von Begebenheiten, welche in wenigen Büchern und in keinem Reiseführer in Erfahrung zu bringen sind.

Ich möchte von einem Verbrechen berichten, und ich tue es mit einer bestimmten Absicht.

Viele Javanesen leben in Bali, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Von solchen zwei jungen Javanesen aus Jawa Timur (Westjava) – wir kennen sie schon viele Jahre –  haben wir in neuester Zeit das Folgende erfahren.

Es häufen sich Fälle. In abgelegenen Dörfern verschwinden Kinder. (mehr …)

Bali / Göttlicher Zauber / Licht und Schatten / Wissenswertes

Freund Dude war, als er uns hier besuchte, in kürzester Zeit viel mehr und viel weiter unterwegs als ich “Balistammgast”.

Ich hole mein Erleben auf kleinem Gebiet, zusammen mit Dauerbekanntschaften. Dude hingegen ist gereist, offenen Auges und offenen Geistes, hat viel erlebt und bringt seine Erfahrungen hier wunderbar zum Ausdruck.

Danke, lieber Dude, für deinen Reiseführer! Möge er vielen Besuchern helfen und möge er die Phantasie vieler Nichtbesucher beflügeln!

Ich möchte bei dieser Gelegenheit generell auf Dudes Blog hinweisen.

Wenn Dude einen Artikel schreibt, so recherchiert er lang und breit und gründlich.

Sein Blog ist eine Fundgrube für jeden, der das Wagnis eingehen will, hinter die Kulissen des Weltgeschehens zu schauen.

thomram, 03.10.2014

Quelle: https://dudeweblog.wordpress.com/2014/04/08/zauberinsel-bali/

(mehr …)

Kita mengibarkan bendera untuk perdamaian. Langsung dan sedunia.

Kita meluncurkan sesuatu.

Tetangga Gabriel yang memberi ide kepada saya. Itu ide yang bagus menurut saya dan kemungkinan sangat kuat dalam kesadaran kita.

Putih

Putih itu tidak berwarna, tapi putih mengandung semua warna.
Bendera putih di kibarkan dalam perang. Siapa yang  mengibarkan bendera  putih dengan itu mengumumkan: Saya telah meletakkan senjata. Saya akan bebas dan mempersiapkan pembicaraan.

Ide dan visi

Seluruh dunia mengibarkan bendera putih. Di rumah-rumah, pada mobil-mobil, pada sepeda-sepeda, di pergelangan tangan, selendang, ikat kepala, atau bisa saja sebagai dasi putih. (mehr …)

Die ultimative Wohltat: OGO-OGO und Nyepi.

Die Hindus in Bali sind in dauerndem Kontakt mit Geistern. Es gibt deren unzählige hier. Man sucht sich mit den bösen davon gut zu stellen, opfert ihnen täglich mehrere Male mittels Nahrung Räucherstäbchen und Gebet. Man fürchtet sie, die Bösen, und einmal im Jahr wird Tabula rasa gemacht: Sie werden vernichtet oder verjagt.

Vernichtet und verjagt werden sie an OPO-OPO, das war gestern. Die Dorfgemeinschaften bauen bis zu 4 Metern hohe fürchterliche Riesengestalten, welche alles machen, was verboten ist. Sie fressen Mädchen, sie sitzen mit gespreitzten Beinen da, sie quälen Menschen. Ich bewundere die Kunstrfertigkeit, mit der die Figuren gemacht werden. Dieses Können wird fliessend von den Aelteren an die Jüngeren weitergegeben. Abends dann gibt es allenorten Riesenumzüge, die Riesenpuppen werden durch die Strassen gezogen, jedermann ist auf den Beinen und mit dabei.

Nebenbei: Ich habe gestern keinen einzigen Menschen gesehen, der Alk getrunken hätte. Hier eine Wasserflasche, dort ein Süssgetränk, aber Alkohol? Null. Man denke sich so ein Fest im deutschsprachigen Raum…

.

(mehr …)

Bali – Religionen und Verallgemeinerungen

In Nusa Dua, Bali, da gibt es ein Areal mit 5 Gotteshäusern. Da stehen, dicht an dicht, jedes Gebäude stilistisch den verschiedenen architektonischen Traditionen folgend:

Ein Hindu – Tempel

Eine reformierte Kirche

Eine katholische Kirche

Ein buddhistischer Tempel

Eine islamische Moschee

Menschen kommen, Menschen gehen, je nach Anlass mehr oder weniger festlich gekleidet, jeder besucht das Gebäude, in welchem er seine Religion bestätigt hört. Mir ist nicht bekannt, dass es jemals Reibereien gegeben hätte.

Verallgemeinernde Schlussfolgerung: Auf Bali leben Menschen verschiedener Religionen friedlich nebeneinander. (mehr …)

%d Bloggern gefällt das: