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Bali-Schweiz / Licht und Schatten

Ich weise ich auf zwei Typismen hin, welche das tägliche Miteinander tief prägen.

Erst Licht oder Schatten?

Erst Schatten 😦

Das gesprochene Wort hat in Bali kein Gewicht. „Morgen treffen wir uns hier, um 14 Uhr.“ Abgemacht. Der Schweizer steht um 14Uhr hier und wartet 15 bis 60 Minuten, bis der Mann kommt. Oder überhaupt nicht kommt.

Mutter zum Kinde: „Höre damit auf / tue dies oder das“. “ Das Kind hat es nicht gehört, macht weiter / führt nicht aus.

Kind zur Mutter: „Ich möchte schwimmen gehen.“ „Ja, nachher.“ Dies „nachher“ kann eine Woche bedeuten oder auch einen Monat.

Landkauf. Abmachung: 4 Aren für 20’000. Nächsten Tages sind es plötzlich 30’000, weil Oma eine schwere OP hat.

Generell ist Zuhören eine vernachläßigte Kunst. Bist du mit einem Einheimischen in wichtigem Gespräch, muß da nur ein Bakannter vorbeilatschen, Dein Gesprächspartner ruft dem was zu und unser Gespräch ist beendet.

Wenn Fremde sich treffen 😦

Warten auf den Zug, in Aarau. Keiner, aber keiner wechselt ein Wort mit einem Fremden. Auch ich bin entsprechend geprägt, so daß ich dort, in der Schweiz, über langen Schatten springen muß, um x beliebig einfach so, ohne besonderen Anlaß, jemanden anzusprechen und ein bisschen zu plaudern. Der andere könnte sich gestört fühlen, mehr noch, der andere könnte befürchten, ich wolle etwas von ihm.

Wartezimmer beim Zahnarzt in Baden CH. Das große Schweigen.

Beim Warten auf die Fähre in Bali, grad heute mal wieder erlebt: Kommt eine Bule (weiße Touristin) vorbei, Ich rufe „hallo, guten Tag“ zu. Die macht verkniffenen Mund und wendet den Kopf ab. Ich hatte nichts von ihr gewollt, mein Bedürfnis war es, ihr einen guten Tag zu wünschen.

Das gesprochene Wort 🙂

Meine persönliche Erfahrung in der Schweiz: Abgemacht ist abgemacht, es wird durchgezogen als wie gründlich besprochen worden ist. Das Wort hat Gewicht, es gilt.

Generell spitzt Schweizer im Gespräch die Ohren und will verstehen, was der andere sagt. Sind zwei Schweizer im Gespräch und gesellt sich ein Dritter dazu, dann wird das Gespräch, nach kurzem „hallo“ erst mal weitergeführt.

Stichwörter: Verbindlichkeit und Verläßlichkeit.

Wenn Fremde sich treffen 🙂

Warten auf die Fähre in Bali. Es ist ganz und gar selbstverständlich, daß ich x beliebig anquatsche und mit ihm eine Runde quassele, unbesehen, ob er alleine steht oder Teil einer Familie/Gruppe ist. Auch werde ich von x Menschen angesprochen und wir quasseln dies und das.

Ich komm zu einer Baustelle und rufe den Arbeitern zu:“Harte Arbeit und es ist heiß heute.“ Zustimmung und diverse Antworten. Pickel wird hingestellt und es wird geplaudert und gelacht.

Sitzt da eine Gruppe zu lockerem Umtrunk, ich latsche vorbei…nix da, ich werde eingeladen, mitzulachen und mitzutrinken.

Bin diese Woche mit einer alten Freundin es bitzeli auf Bali unterwegs, darum hört man weniger von mir als gewohnt.

Herzensgruß in die Runde 🙂

Thom Ram, 20.04.10

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38 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    Man kann sagen die Balineser sind weniger ernste Menschen. Aber das täuscht, sie Denken mehr aus den Herzen, wir Europäer mehr aus dem Kopf.

    Ich Denke die sind dem Thailänder ähnlich die ich sehr gut kenne. Wenn du ihr Herz Gewinnst kannst du dich auf sie verlassen.

    Zur Erheiterung des Pubelikumms füge ich noch an, daß ich sterbensverliebt in das Objekt meiner Begierden war, Ultratyp dessen, was mir an Feminimem gefällt, doch daß dies Mädel kristallklare Forderung hatte: Erst Land kaufen, Haus bauen, dann heiraten, dann Sex. Ich hätte es getan, wahr! Wäre da nicht die kleine äh Unsicherheit gewesen: Land und Haus, danach? Vielleicht
    RAUS?
    Meine guten Geister ließen mich Fußgeld geben, schwerer Eier, äh, schweren Herzens.

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  2. Thom Ram sagt:

    Mujo

    Ja. Ich wette, daß die beiden Väter meiner Bestbefreundeten, wie auch der eine Sohn, mein bester Freund männlichen Geschlechtes hier, aber auch alles für mich tun würden, sollte ich ungerechtfertigterweise, äh sach ma, unfreundlich behandelt werden.

    Dette sind Männer mit Herz aufm rechten Fleck.

    Sie seien weniger ernste Menschen, sagst Du, guter Mujo. Man kann es so ausdrücken. Ich weiß, was Du andeutest damit, und ich sags mal oberflächlich flapsig:

    Wir hatten beim Bau meiner Hütte ein Loch zu bohren. Der Bohrer traf die Wasserleitung. Ich innerlich fluchte, denn blitzartig wusste ich, welch Aufwand es benötigen wird, diese Leitung zu reparieren. Die Arbeiter lachten. Sie lachten! Die Komik des Missgeschicks war ihnen wichtiger als die dadurch erzwungene Mehrarbeit…schön, man kann bei diesem Speibiel einwänden, sie hätten ja Gewinn, nämlich längere Arbeitszeit.
    Richtig. Trifft zu. Es kann sie nicht kratzen.
    Doch habe ich x mal beobachet, wenn anderen Leut hier ein Missgeschick unterlief, wie sie reagierten. NIE wie ich (oder vermutlich die meisten DACHler) mit heftigem Unmut, sondern etwas zwischen Gelassenheit und Belustigung.

    Zur Ähnlichkeit zwischen Indonesiern unt Thais kann ich nur vage etwas sagen. Ich war damals, vor 14 Jahren, zwar auf Mädelssuche, ja, doch war ich nicht nur das, ich wollte durchaus erspüren, was wie Menschen dort sind, wie sie ticken, fühlen, handeln. Was ich erlebte, bestätigt, was Du sagst: Mindestens Ähnlichkeit ist gegeben….doch habe ich dort nicht gelebt zusammen mit Einheimischen, hatte nur Flugsandbegegnungen, so kann ich nur sagen: Ich vermute, wir liegen richtig in der Annahme, daß diese beiden Völker in der Denkweise und gemüthaft ähnlich sind.

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  3. Mujo sagt:

    Thom

    Haha, ein Beispiel das ich selbst erlebt habe.

    Ein Schweizer der eine kleine Wunderschöne Pension Anlage in Norden von Thailand hat wo ich Übernachte wenn ich mit meiner Familie dort bin erzählt mir eine Geschichte von einen Elektriker den er benötigt und auch kommt und gut Bezahlt bietet ihn weitere Lukrative Folgeaufträge an, macht Termine aus und er kommt nicht mehr !!
    Muß dazu sagen der lebt bereits seit über 20 Jahren dort, hat eine Thailändische Lehrerin geheiratet und 2 Kinder. Ich nur Schmunzel und sage ganz sachte du hast bei ihn vergessen wie ein Thai zu Denken 😉

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  4. Mujo sagt:

    Thom

    „Zur Erheiterung des Pubelikumms füge ich noch an, daß ich sterbensverliebt in das Objekt meiner Begierden war, Ultratyp dessen, was mir an Feminimem gefällt, doch daß dies Mädel kristallklare Forderung hatte: Erst Land kaufen, Haus bauen, dann heiraten, dann Sex. Ich hätte es getan, wahr! Wäre da nicht die kleine äh Unsicherheit gewesen: Land und Haus, und danach? „Vielleicht!!“ Kann sich danach ja auch verweigern, die Tröte.

    Das ist die Klassische Reihenfolge, war vor Hundert Jahren bei uns ähnlich.

    Es geht auch anders, besondern die Langnasen müssen sich nicht an diese Reihenfolge halten. Mit einigen Ausnahmen kommt aber am Ende meist das Haus und Land dazu. Aber auch das ist nicht in Stein gemeiselt.
    Was aber immer dazu kommt, du Heiratest nie eine Partnerin oder Partner, du Heiratest immer die ganze Familie.

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  5. Thom Ram sagt:

    Mujo, yepp, dett kann sich DACHler, der nie in solchen Ländern gelebt hat, nicht vorstellen. Ich rede von der ganzen Familie, die man heiratet.

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  6. Tja, Thom Ram,

    die alte und heute eigentlich sinnlose Frage: Erst Licht oder Schatten? = „Henne oder Ei“?
    wurde von *Armin Risi* für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beantwortet!

    Seine Antwort ist richtig und wahr!

    In seiner Antwort auf diese „alberne“ Frage löst *Armin Risi* all die sogenannten Paradoxen
    die Widersprüche in sich selbst; die Dinge der Unmöglichkeit auf!

    Da das Eine das andere BEDINGT – also Materie das Bewußtsein – die Henne das Ei
    UND der Schweizer Philosoph Armin Risi (* 1962 in Luzern) einen echten Durchbruch im Denken erreicht hat:
    „Licht wirft keine Schatten“
    Das ist eine für sich selber stehende WAHRHEIT, die keiner Erklärung bedarf!,

    hat dieser wirklich Erleuchtete Mensch *Armin Risi* alles, wirklich Alles in der schönsten Metapher,
    die sich das Gehirn eines Menschen „erdenken“ Kann, GESAGT !!!

    Für seine wahre Erkenntnis – so oberflächlich sie einem Menschen auch erscheinen mag –
    „Licht wirft keine Schatten“

    Werde ich ihm auf meiner „kleinen Farm in Afrika“ eine Gedenk-Stele errichten!

    Nicht im Verbogenen, sondern in aller Öffentlichkeit: Denn ich werde dazu auf meine Farm
    3.000 Menschen einladen, tausend Flaschen Bier, zweitausend Flaschen Soda, drei Rinder „opfern“,
    Unmengen an Mais und Bohnen zubereiten lassen!!!

    Und weil ich Tu Youyou (chinesisch 屠呦呦, * 30. Dezember 1930 in Ningbo, China) eh einen Tempel
    auf meiner Farm ERRICHTEN WERDE !!!
    werde ich das Fest FÜR *Armin Risi* auf den Tag der Eröffnung des Tempels FÜR 屠呦呦 zusammen fallen lassen!

    „Licht wirft keine Schatten“ IST die höchste WAHRHEIT !

    Und dafür — ich kenne den *Armin Risi* doch gar nicht — GEBÜHRT ihm – jedenfalls von mir – EHRE !!!

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  7. Kunterbunt sagt:

    jauhuchanam राम अवत कृष्ण אליהו
    20/04/2022 um 22:51

    Lieber jauhuchanam राम अवत कृष्ण

    Armin Risi feierte im Februar seinen 60. Geburtstag.
    Dies ist seine Homepage, falls zu ihm schreiben möchtest: https://armin-risi.ch/
    Hierüber kannst du mit ihm Kontakt aufnehmen: https://armin-risi.ch/Kontakt.php
    Er ist ein wunder wunderbarer Mensch.
    Du glaubst zwar nicht an Reinkarnation, aber er ist die neu inkarnierte Seele nach Hölderlin.
    Auch Hölderlin ist im Sternzeichen Fische geboren und ihr Aussehen weist eine grosse Ähnlichkeit auf.
    Armin hat als Jugendlicher Gedichte und philosophische Texte geschrieben und später uralte Texte aus dem Sanskrit übersetzt.
    Als Hölderlin wurde er verkannt, weil er keinem „Bund“ angehörte wie andere, die damals wie heute gehievt wurden und werden.
    „Licht wirft keine Schatten“ erachte ich auch als eine der höchsten Wahrheiten, wenn nicht die höchste.
    Davon lässt sich alles Weitere ableiten (es lassen sich auch falsche Philosophien aufdecken, die absichtlich hier gesät wurden).
    Licht wirft nur Schatten, „wenn sich etwas vor das Licht schiebt“, so wie Narzissmus vor eine reine Seele oder Gier vor unendliche Fülle.

    Herzlichen Gruss
    Apolitische Ku (das Kunterbunt bezieht sich auf den bioenergetischen Kosmos)

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  8. Bettina März sagt:

    Wünschte mir mal ein Gespräch mit Armin Risi, Wagandt und Lorena Kuyay. Überhaupt mal Gesprächsrunden mit den ganzen Vertretern dieses Genres.
    Nicht immer nur mit (vermutlich einseitigen, nur meine Meinung) Moderatoren, die ihre Fragen abspulen.

    Vielleicht auch mal mit Sananda, Sironjas und Risi. Freiherr von Lichtenstein mit Risi, Sananda, Wagandt und dem Engelsburger.

    Oder auch mit Prof. Toel, Risi und Mike Michaels. Sironjas mit Risi und Kuyay. Moderator Götz Wittneben. Natürlich kann auch immer Erich von Däniken dabei sein.

    Lebendige Gespräche eben…

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  9. Kunterbunt sagt:

    Bettina März
    21/04/2022 um 03:29

    Liebe Bettina

    EvD ist jetzt ein alter Mann, zwar immer noch in seinem blauen Sakko unterwegs, aber etwas in die Jahre gekommen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_D%C3%A4niken
    Er unterhält nach wie vor ein Zentrum für Recherchen zwischen Thuner- und Brienzersee im Berner Oberland.
    https://www.evdstiftung.ch/ – Der Webseite entnommener Text:
    „Die Stiftung wurde 1996 von dem Schweizer Schriftsteller und Forscher Erich von Däniken und seiner Gattin Elisabeth in Interlaken gegründet. Das Ehepaar hat der Stiftung neben einer Bargeldeinlage einen Teil seines umfangreichen Archives gewidmet. Dazu gehören Bücher, Dias, Filme, Manuskripte, Bilder und mehr. Später sollen weitere Teile dieses Lebenswerkes ebenfalls der Stiftung zukommen. Zweck der Stiftung ist die Erforschung der grossen Rätsel der Welt, insbesondere rätselhafter Relikte vergangener Kulturen. Die Stiftung will Triebfeder sein für Forschungen, die bisher unmöglich schienen. Forschungen, die sich zwar an die Grundregeln des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns halten, ohne sich aber von bestehenden Dogmen oder Paradigmen eingrenzen zu lassen.“

    Herzlichen Gruss, Ku

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  10. Kunterbunt sagt:

    Darüber müsste man sich mit EvD mal austauschen können:
    https://www.buecher.de/shop/erzaehlungen/tomy-und-der-planet-der-luege/daeniken-erich-von/products_products/detail/prod_id/20902355/
    Es handelt sich um eine authentische Geschichte, die an seinem Wohnort eine Fortsetzung fand.

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  11. Kunterbunt: „Licht wirft nur Schatten, „wenn sich etwas vor das Licht schiebt“

    Nö, auch dann wirft das Licht keine Schatten. Es könnte gesagt werden, daß es die Objekte oder Subjekte sind,
    die sich vor das Licht schieben und den Schatten werfen. Aber ich denke, dann hätte ich Risi mißverstanden; denn
    einen Schatten kann man nicht werfen.
    Es ist die falsche Sprache, die den Geist = Verstand = das Denken verwirrt:
    „Licht wirft Schatten“; „Wo Licht ist, gibt es (auch) Schatten“; „Licht und Schatten sind Gegensätze“ und weiterer Wirrwarr.

    Dort, wo das Licht verdeckt wird, ist Schatten hinter dem Objekt oder Subjekt, welches sich vor dem Licht befindet.

    Geometrisch ist Schatten also eine dimensionslose „Erscheinung“ auf einer Oberfläche, die das Licht nicht bestrahlen kann,
    weil sich Etwas zwischen dem Licht und einer Oberfläche geschoben hat, bzw. befindet, das vom Licht bestrahlt wird.

    Was wir als Schatten „wahrnehmen“, ist in Wirklichkeit die Nichtwahrnehmung des Lichtes und nicht das Gegenteil des Lichts,
    sondern die Abwesenheit des Lichtes auf einer Oberfläche.

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  12. Kunterbunt sagt:

    Kunterbunt: „Licht wirft nur Schatten, „wenn sich etwas vor das Licht schiebt“

    Natürlich ist es nicht das Licht, welches den Schatten „wirft“.
    Darum geht es ja gerade.
    Es handelt sich um eine Metapher.
    Das, was dazwischen liegt (ein Baum, ein Haus oder etwas Geistiges) „löst den Schatten aus“.

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  13. Vollidiot sagt:

    Jauhu
    Wäre Dein Ich in Deinem Menschsein so reif wie Es einst sein wird, dann würdest DU auch keinen Schatten werfen.
    Es ist also ein geistiger Fakt, der sich in der Materie zeigt……………

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  14. Kunterbunt 13:33

    Genau. Es ist eine Metapher!

    Und der ganze schöne, wie wahre Satz von Risi: „Licht wirft keine Schatten“,
    hat mich erst darauf aufmerksam gemacht, daß der Ausspruch: „Licht wirft Schatten“
    nichts mit der Physik zu tun hat, sondern es sich um eine Metapher handelt,
    die ich jedoch jahrzehntelang für eine physikalische Tatsache hielt, weil es so
    in der Alltagssprache verwendet wird, in der die Abstrakta wie „Raum“, „Zeit“, „Größe“;
    „geometrische Figuren“, „Zahlen“, „Buchstaben“ und „Symbole“
    für DINGE gehalten werden,
    die objektiv real existieren würden, obwohl sich doch nur subjektiv real existieren, also etwas sind,
    was das menschliche Gehirn hervorgebracht hat, die in der Materie = dem objektiv realen Sein gar nicht vorkommen!

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  15. Vollidiot 13:43

    Ich denke, daß – vor allem dir – längst klar sein müsste, daß ich kein ICH bin;
    denn weder *habe* ich einen Geist oder eine Seele noch ein ICH!

    ich bin ein lebendes Subjekt, welches aus dem *objektiv realen Sein* = der Materie Selbst hervorgegangen ist,
    außerhalb dieses einzigen SEIN, existiere ich nicht.

    „mich“ gibt es nur innerhalb dieses einzigen SEIN
    und wenn „mein“ körperliches SEIN gestorben sein wird, bleibt von „mir“ nur Staub und Asche übrig –
    Kein Geist, keine Seele und kein ICH wird man von mir finden können!

    M. m. W.: „Auf mich wartet keine herbei fantasierte Hölle, kein Himmel oder irgend ein irdisches Paradies“!
    ich befinde mich nämlich bereits im „Nirwana“ – von dem uns die hinduistische Philosophie, die Bibel
    oder Gautama Buddha und vor ihm Krishna berichten –
    „aus dem heraus“ es keine „Flucht“ = Wiedergeburt = Reinkarnation geben kann!
    —————————————————

    ich habe GETAN, was zu tun war:

    Mit vielen Menschen weiblichen Geschlechts habe ich Sex gehabt …
    zweimal habe ich die „Chance“ verpasst, mich gleichzeitig mit drei Menschen weiblichen Geschlechts zu vermählen …
    und dennoch war mir das Leben wohlgesonnen: Zwei Frauen haben „mir“ neun Kinder geboren – ACHT haben
    bis heute überlebt —
    und „was für welche“!!! Jede „meiner“ Töchter, jeder „meiner“ Söhne ein Eigenes WUNDER!

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  16. Mujo sagt:

    Schatten ist die Abwesendheit von Licht.

    Licht ist das gegenteil von Schatten.

    Beides ist Richtig.

    Kein Leben ohne Licht und Schatten.
    Würde die Erde sich nicht drehen würde im Lichte alles Verdorren wärend im Schatten nichts wächst.
    Die Balance zwischen beiden läßt es erst Gedeihen.

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  17. Thom Ram sagt:

    Licht und Schatten sind keine Gegenpole. Ich hätte nicht „Licht und Schatten“ wählen sollen.

    Schatten bedingt Licht. Zwei Pole sind das nicht.

    „Licht und Finsternis“, dies hätte ich wohl wählen sollen.

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  18. Schatten ist nicht das Gegenteil von Licht
    denn Schatten gibt es nicht

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  19. Mujo „Kein Leben ohne Licht und Schatten. Würde die Erde sich nicht drehen
    würde im Lichte alles Verdorren während im Schatten nichts wächst.“

    Niemand weiß, ob die Erde sich dreht oder ob die Sonne (mit dem Sonnensystem,
    also den übrigen Planeten) um die Erde kreist. Aber das ist nebensächlich und ohne Belang.

    Weshalb sollte im Schatten nichts wachsen?
    In der Tiefsee in „absoluter“ Dunkelheit tummeln sich viele Lebewesen.
    Außerdem wäre es in deinem Beispiel nur dunkel, aber Schatten gäbe es dort nicht.

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  20. Waldi sagt:

    Kunterbunt

    Schön, dass Du Dich hier wieder meldest! Jetzt haben wir mehr Licht.

    Was Du damals über Bäume schriebst, passt zu mir.

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  21. Waldi sagt:

    jauhuchanam 21/04/2022 um 23:48 „In der Tiefsee in „absoluter“ Dunkelheit tummeln sich viele Lebewesen.“

    Ja, das stimmt. Jedenfalls erzählt man uns dies. Doch man muss gar nicht so weit tauchen, denn es gibt z.B. auch Fledermäuse, die ihr Dasein im Dunkeln fristen. Ich behaupte, dass sie sich als Jäger von gespeicherter Lichtenergie ernähren.

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  22. Wali 00:59

    LACH: „Fledermäuse, die ihr Dasein im Dunkeln fristen.“

    Die „fristen“ kein „Dasein in der *Dunkelheit*!!!

    Sie LEBEN in der „Dunkelheit“ !!!

    Im Tageslicht sterben sie in wenigen Minuten.

    Fledermäuse vertragen kein Sonnenlicht.

    Deshalb mußte ich Mujo widersprechen! „Kein Leben ohne Licht“

    Denn Fledermäuse können im Licht gar nicht leben!

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  23. Mujo sagt:

    @jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    22/04/2022 um 05:13

    Ist nur die halbe Wahrheit von Leben ohne Licht.

    Nacht Aktive Fledermäuse sind meistens Fleisch oder Blutsauger von Lebewesen die Haupsächlich Tag Aktiv sind oder den Tag brauchen um Lebensfähig zu sein. Das gleiche gilt der Tiefsee wo es immer Dunkel ist, da ist eine vielzahl von Endstehungsprozesse die Tagsüber an der Oberfläche passieren damit die im ganz Dunkeln überleben können.
    Ohne das Tageslich oder besser Sonnenlicht wäre kein Leben auf Erden möglich. Wir würden irgend wann zum Eisplaneten werden auf den nichts mehr lebt, nur noch Tiefkühlkost.

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  24. Kunterbunt sagt:

    Waldi
    22/04/2022 um 00:46

    Vielen Dank – auch für die Rückmeldung bezüglich der Bäume.

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  25. Mujo 05:33

    Da Leben ohne Sauerstoff möglich ist, halte ich es für denkbar, daß auch Leben ohne Sonnenlicht möglich ist.
    Es wären dann eben andere Lebensformen, die sich auf der Erde durchgesetzt hätten. Nach meiner Auffassung,
    dürfte es wegen des Sonnenlichtes und des Sauerstoffes eigentlich kein Leben auf der Erde geben, dennoch
    beweist mir die Wirklichkeit, daß es ja trotz Sauerstoff und Sonnenlicht Leben gibt.

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  26. Bettina März sagt:

    Der Weltklimarat hat beschlossen, die Sonne durch Staubwolken zu verdunkeln. So ähnlich wie beim „Saharastaub“. Die 1,5 Grad müssen dringenst eingehalten werden.

    Sehe vor meinem geistigen Auge Scharen von festgeklebten FFFs auf den Straßen (Horror pur).

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  27. Mujo sagt:

    @jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    22/04/2022 um 14:49

    Klar kann es Leben ohne Sauerstoff und Sonne geben.Der Pluto in unser Sonnensystem ist auch ziemlich Lebendig, kaum Sonne und kein Sauerstoff.
    Es Explodiert gerade dort das Leben, wir sollten unbedingt dort Auswandern.
    Und auf den Mars werden die auch bald die kleinen Grünen Männchen finden, Suchen schon seit Jahren danach.

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  28. Mujo – dein Unverständnis in Ehren!

    Es GIBT Leben „ohne Sauerstoff und Sonne“!!! sogar auf der Erde!

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  29. Mujo sagt:

    @jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    22/04/2022 um 21:29

    Klaro, und die Erde ist eine Flache Scheibe.

    Aber leg ruhig los, lass mal hören wo es Leben ohne Sauerstoff und Sonne gibt !

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  30. Waldi sagt:

    jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    22/04/2022 um 05:13

    Der Unterschied zwischen Leben und ein Dasein fristen ist eine Ansichtssache.
    Wir alle fristen ein Dasein. Wenn unsere Frist abgelaufen ist, sind wir in unserer Gestalt nicht mehr da. Doch wir leben weiter.

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  31. Waldi 06:44

    Wenn meine Frist abgelaufen ist, werde ich hoffentlich nicht weiter leben.
    Meiner Ansicht nach werde ich nicht weiter leben, wenn meine Frist abgelaufen ist;
    aber man weiß ja nie … vielleicht findet ja tatsächlich eine Metamorphose zu einem himmlischen Körper statt …

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  32. Waldi sagt:

    jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו
    23/04/2022 um 06:53

    Ich bin von der Metamorphose des Lebens überzeugt, und ich vermute, dass auch unsere Ahnen so dachten, als sie den Begriff „ein Dasein fristen“ prägten.

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  33. Waldi 07:12

    Unsere Ahnen; welche? Die Ahnen von Klerus und Adel? Wer sind unsere Ahnen?

    Wo sind unsere Ahnen geblieben? Sind sie nicht von etwa 700 bis 1200 genauso ausgerottet worden,
    wie die Ureinwohner anderer Völker in anderen Gebieten der Erde? Wurden denn die letzten unserer
    Ahnen nicht im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) – 36 Millionen Tote – ausgelöscht?

    Sicher dachten unsere Ahnen, aber den Begriff „ein Dasein fristen“, haben sie nicht geprägt,
    denn all die Begriffe sind zwar vom „man muß den Leuten aufs Maul schauen“ in die Kunstsprache Deutsch,
    die Luther und sein Übersetzungsbüro für die Bibelübersetzung erfunden haben, eingegangen, aber dabei haben
    die Ausdrücken und Begriffe selbst einen anderen als den ursprünglichen Sinn erhalten.

    Der sprachliche Ausdruck „ein Dasein fristen“ hat dabei eine ganz andere (Neben) Bedeutung erhalten,
    als wohl ursprünglich darunter verstanden wurde.

    „ein Dasein fristen“, empfinde ich negativ, denn es bedeutet nicht gut leben;
    für mich steht das für: „erleiden“ (passiv) = nicht ich bin der Handelnde, sondern ein Wer/Was handelt, bzw. tut etwas mit mir:
    Gott = wörtlich: der Platzanweiser; die drei germanischen Schicksalsgöttinnen weben den Lebensfaden und schneiden ihn ab
    oder irgendein Schicksal oder Zufall, hätten mir das Dasein zugewiesen, was ich dann zu fristen = zu erleiden habe.
    ————————————————
    „vielleicht findet ja tatsächlich eine Metamorphose zu einem himmlischen Körper statt …“, schrieb ich.

    Denn mir sind ja die Berichte von der Auferstehung Jesu nicht unbekannt: ein Mensch wurde ermordet und sein toter Körper in ein
    Grab gelegt, aus dem nach drei Tagen und drei Nächten ein lebender Körper aus dem Grab heraus kam, der wie ein „Gespenst“
    gleichzeitig an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit anwesend sein und sogar durch Mauern gehen konnte; also das wäre ja
    dann eine Metamorphose von einem „irdischen“ zu einem „himmlischen“ Körper gewesen.

    Zwar glaube = vertraue ich diesen Berichten von der leiblichen Auferstehung – aber mir fehlt, um das als Wissen bezeichnen
    zu können, sowohl jede wissenschaftliche als auch eine konkret eigene Erfahrung. Damit handelt es sich also bloß um einen
    Glauben, der sich allein auf das Hörensagen stützt und folglich „so oder so“ ausgelegt werden kann.

    Und so gleiche ich dem „Thomas“ [was „Zwilling“ (griechisch: Didymos) bedeutet]:
    „Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und lege meinen Finger in die Nägelmale und
    lege meine Hand in seine Seite, kann ich’s nicht glauben.“
    (Johannes 20:25)

    Ich benötige also nicht nur eine theologische oder theoretische Erklärung, nicht nur ein Hörensagen oder eine wissenschaftliche
    Herleitung, sondern ich will es Wissen – also brauche ich drei konkrete Erfahrungen:
    Selber dreimal Sehen: die drei Wundmale sehen – und selber dreimal Tun: meinen Finger in die drei Wundmale legen!

    Solange bleibt die Hypothese von der Metamorphose „irdischer Körper verwandelt sich in einen himmlischen Leib“
    entweder nur eine Meinung oder bloßer Glaube – aber wird kein Wissen. Es bleibt dann Philosophie oder wird zur Religion;
    aber mit Wissen oder gar der Weisheit hat das für mich nichts zu tun. Vor allem aber hat dieses meine Einstellung nichts
    mit „Zweifel“ zu tun, wie es von religiösen Kreisen allzu gerne unterstellt wird.

    Ich wurde nur einmal in diese Welt hineingeboren, einmal sterben ich und es wird für mich keine Wiedergeburt geben.

    Ich wurde dazu geboren, mich nicht nur von bloßen Meinungen abrichten oder mich von irgendeinem Glauben dressieren
    zu lassen, sondern Wissen und Weisheit zu erlangen, um wahre Erkenntnis zu gewinnen, die es ermöglicht, nicht nur
    einfache Bewußtheit zu bekommen, sondern um zum Bewußtsein durchzudringen; welches ich – meiner Auffassung nach –
    dadurch erreiche, „die objektiv reale Existenz“ anzuerkennen, „die unabhängig und außerhalb des subjektiv realen
    Bewußtseins existiert“!

    Sicher haben Adam und Eva, Hiob und Krishna, Zarathustra, Mose, Salomon Jesaja und Jeremia usw., die griechischen und
    römischen, die nah- und fernöstlichen Philosophen Konfuzius, Sun Tzu, Buddha, Laozi, Demokrit, Epikur, Aristoteles, Plato usw.;
    Cäsar und Augustus; aber auch Jesus, Paulus, Augustinus oder Marx, Engels, Lenin und Stalin, Mao, Kim Il-sung und Pol Pot
    viele „menschlichen“ Schwächen gehabt und große Fehler begangen;

    aber allen diesen Menschen ist eines gemeinsam: Sie haben anerkannt, daß „die objektiv reale Existenz,
    unabhängig und außerhalb des subjektiv realen Bewußtseins existiert“ = Erst die Henne, dann das Ei —
    Erst das Sein, dann das Bewußtsein
    als Prinzip – also die WAHRHEIT – er- und anerkannt!

    Sie alle waren Realisten = Materialisten und KEINE Idealisten, welche meinen,
    daß die Realität lediglich das Produkt menschlicher Gedanken sei!

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  34. Waldi sagt:

    jauhuchanam 21/04/2022 um 16:40 „Zwei Frauen haben „mir“ neun Kinder geboren – ACHT haben bis heute überlebt.“

    Bester jauhuchanam,
    bitte gestatte mir eine taktlose Frage. Ich weiß, dass man taktlose Fragen nicht stellen darf. Man fragt zum Beispiel nicht nach den sechs Trillionen. (Oder waren es Millionen?)
    Dennoch erlaube ich mir eine taktlose Frage.
    Du schriebst, Du hättest eines Deiner Kinder bei einem tragischen Autounfall verloren. Der Wagen überschlug sich, und Dein Kind war stundenlang im Führerhaus eingeklemmt, bis es schließlich starb.
    Du schriebst, Du hättest ein weiteres Kind – einen athletischen Sohn – verloren, als er eines Morgens in einen eiskalten Fluss sprang und an einem Kälteschock starb.
    Du schriebst auch, Du hättest Deine Tochter an Malaria verloren.
    Wenn ich das zusammenzähle, komme ich auf DREI Kinder.
    Sicher kannst Du mir dies erkären.

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  35. palina sagt:

    @Waldi
    13/05/2022 um 01:46

    „jauhuchanam 21/04/2022 um 16:40 „Zwei Frauen haben „mir“ neun Kinder geboren – ACHT haben bis heute überlebt.“

    Rechnen kann ein jeder.

    Märchenerzählungen kennt auch ein jeder……………………..

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  36. Waldi 13/05/2022 UM 01:46
    Deine Frage – die überhaupt nicht taktlos ist – kann ich einfach beantworten.

    „haben „mir“ neun Kinder geboren – ACHT haben bis heute überlebt“, hatte ich geschrieben.

    „Wenn ich das zusammenzähle, komme ich auf DREI [verstorbene] Kinder“, hast du berechnet.

    Ich unterscheide zwischen mir geborenen (eigenen) und anderen und angenommenen (adoptierten) Kindern.
    Meine Tochter war eines von den neun eigenen Kindern, die beiden Söhne waren angenommene Kinder –
    hatten jeweils andere Menschen männlichen Geschlechts zu ihren biologischen Vätern und andere Menschen
    weiblichen Geschlechts zu ihren Müttern. Nebensächlich, die Frau mit der ich seit 23 Jahren verheiratet bin,
    hatte bereits zwei Töchter, die ich zusätzlich zu den Acht, die bis heute überlebt haben, zu meinen Kindern zähle.
    ——————————————————————————————————————————————————
    palina 13/05/2022 UM 01:56
    „Rechnen kann ein jeder.“
    Das wäre schön! Das trifft aber auf die meisten Menschen nicht zu.

    Nicht mal die Mathelehrer unterscheiden zwischen *∧ (und)* und *+ (plus)* und *= (gleich)* und *ist*.
    und bringen den Kinder statt *1 + 1 = 2* den Unsinn *1 ∧ 1 ist 2* bei. Wie soll man da das Rechnen erlernen?

    Nebensächlich. Ich verbreite keine Märchenerzählungen über andere Menschen oder mich Selber.

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