bumi bahagia / Glückliche Erde

Archiv der Kategorie: Wirtschaft

Neues vom Tage 260914

Abseits von der Info-Hauptströmung geschehen viele Dinge, die wir nur verzerrt erfahren. Oder gar nicht. Daher hier ein paar „abseitige“ Neuigkeiten und Korrekturen… – LH

1
Heute ist nach dem „alten“ (julianischen) Kalender der 1. September, der Beginn des Jahres 7535 nach rechtgläubiger Zeitrechnung (seit der Erschaffung des Friedens), daher auch für euch, die ihr ja auch recht gläubig seid: Alles Gute zum Neuen Jahr 7535... 😉
2
Heute haben sich die Regierungschefs von Schottland, Wales und Nordirland mit dem Vertreter des Premiers des „Vereinigten Königreiches“ getroffen und ein Memorandum unterzeichnet, das ihnen die Durchführung einer Volksbefragung zum Austritt aus dem Königreich ermöglicht. In der EU wollen sie alle bleiben bzw. dort eintreten…
Ziel scheint die Umwandlung des Einheitsstaates in eine Konföderation zu sein…
Sicher wird Karlchen dry das noch gutheißen müssen…
3
Donny ist nach wie vor sehr „erfinderisch“, was die Schuldigen an den Folgen seiner eigenen Fehlschläge angeht: nun will er den kleinen Kokser in Kyieff für das Fehlen von genügend Diesel auf dem Weltmarkt verantwortlich machen, weil dieser so viele RF-Raffinerien mit Drohnen und Raketen zerstöre…
Welch ein verlogener Demagoge: sind es doch SEINE Offiziere, welche die Ziel-Daten für die Raketen-Schläge programmieren…
4
Bitte schaut selbst auf X bei Sam Altmann (@sama) nach, er hat 2 Gefahrenwege für die Menschheit benannt, die von der sog. AI/KI ausgehen: die Unlenkbarkeit der LLMs und die außerordentliche Machtkonzentration… natürlich in einem neuronalen Netzwerk, oder so…
Pöse Zungen behaupten, da all dies – wie auch jene tollen Blubber-Nachrichten, die fast jeden Tag von neuen „Erfolgen“ der angeblich nicht zu zügelnden Modelle berichten – durch keinen Außenstehenden nachgeprüft werden kann, müssen wir (wirklich?) da einfach ‚dran glauben’… wer hat da eben „das doch sowieso“ gesagt? – Ja, wir sind heute wieder erfrischend destruktiv…
Denn nach der Forderung des Anthropic-Chefs Amodei zur Verlangsamung der Arbeiten zur weiteren Entwicklung der LLMs hatte die FinTim über Kursrückgänge bei mit der Branche verbundenen Firmen (SoftBank, KOSPI) berichtet
5
Wie sehr uns die FinTim täglich mit neuen alten Lügen versorgt, kann verfolgt werden: der D-Angriff auf das Büro des Ukro-Dienste-Chefs war sehr schnell als Teil der diversen inner-juntischen Auseinandersetzungen (siehe die heutige Entlassungsforderung gegen den nach Litauen „verreisten“ General-Staatsanwalt) erkannt worden; die Erfindung von Norwegens Premier mit dem angeblichen Angriff auf das Flugzeug des kleinen Koksers beim Abflug aus Moldova war schon von AssoPress schriftlich und offiziell vom moldovischen Regierungs-Presse-Sekretär Tschorina widerrufen worden.
6
Freilich galt der Angriff der RF-Rakete gegen die Bahnstation in Wolhynien nicht (wie beim Spei Gel zu lesen war) den Hampelfiguren Boris Locke Johns Sohn und Märzens-Berater Günther Sau. – wenn man sie hätte treffen wollen, dann hätte man sie sicher getroffen… Es war ein gezielter Schlag gegen eine der wenigen Loks dorten mit der größeren Spurweite und gleichzeitig eine Demo für den Westen, daß man nicht nur den östlichen Rand des U-Landes bearbeiten kann, sondern sicher genauso präzise den Westteil Polens, so auch Rzeszow (wo bereits im Dezember 2021 die Amis mit den Vorbereitungen für die Luftbrücke begonnen hatten! – das hatte der polnische Leiter des Flugplatzes nach seiner Pensionierung berichtet).
7
Und noch etwas aus der FinTim, was nun jede/r selbst einordnen kann: schon mal was von der CSG, der Consulting Shopping Group, gehört? Nein keine Firma, sondern angeblich ein Organ der IMO, der Uno-Organisation für den Seeverkehr. Dieses Organ, dem insgesamt 18 „Seefahrer-Nationen“ angehören, dar. UK, Japan, Singapur, Dänemark, Kanada, NL und Südkorea, hat erstmals laut öffentlich davor gewarnt, daß der freie Seeverkehr (freie Navigation, d.h. Handels-Schiffe dürfen Landesgrenzen überfahren) in Gefahr sei, und zwar durch Kriege, „Schattenflotten“ (welche mehrere Länder unterhalten), Regel-Mißachtung u.a.
Oops: WER ist denn da so pöse und tut sowas?
8
Wer die Huthi-Aktivitäten der vergangenen Tage verfolgt hat, der hat die Einnahe der Küstenstadt Moka und der Inseln im Babel Mann Depp mitbekommen; damit regeln nun die ‚Sandalenträger‘ den Schiffsverlehr in dieser Meerenge… was heißt: kein saudischer Tanker wird dort passieren… SA ist damit praktisch vom Ölexport abgeschnitten, nachdem bereits dieser Tage durch „unbekannte“ Drohnen die SA-Ölverarbeitungsstruktur stark geschädigt worden war. (mehr dazu hier in russisch)
Der saudische Erbprinz hat sich zweifach an DT gewandt und ihn um Hilfe gegen die Huthis gebeten; beide Male hat er keine erhalten. Sollte dies das Ende des Petro-Dollars werden? Denn dieser stützte sich auf die Vereinbarung SA-USA von 1975…
Sehr fraglich, denn demnächst wird im Beisein der Außenminister der Golfstaaten zwischen IRI und Oman eine Vereinbarung zur Hormus-Nutzung unterzeichnet werden…
9
Die „Times of India“ hat für uns – auf Wunsch auch in deutsch – Teile der Pressekonferenz des Kreml-Sprechers Peskow zum U-Land und zum Brix-Treffen (knapp 7 min).
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P.S.
das beliebte themenferne Nachwort:
„Das Sein bestimmt das Bewußtsein“, sagt der Materialist, und wahrlich: je nachdem, wieviel Geld du hast/verdienst, denkst du so oder anders über viele Fragen deines Lebens.
„Das Bewußtsein bestimmt das Sein“, sagt der Idealist und verweist darauf, daß der Mensch mit seinen bewußten Entscheidungen sein Leben ganz wesentlich beeinflussen kann.
Stellt sich die Frage:
Könnte es sein, daß es zwischen Sein und Bewußtsein eine ganz normale Wechselbeziehung, eine gegenseitige Abhängigkeit und Beeinflussung – wie bei fast allem im Leben – gibt?
Und beide fehlgehen, weil sie versuchen, jeweils eine Seite der Sache überzubewerten?
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Nur noch DAS LETZTE:
In Dublin wurde nach dem Irland-Besuch des DT ein Denkmal für diesen eröffnet
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Spätsommer-Splitter

Ökonomie – von Oikos (= Haus, Wohnung, Haushalt) und nomos (= Brauch, Grundsatz, Regel), oder Ökologie von Oikos und logos (= Vortrag, Gespräch, Lehrsatz, Definition)… wundert keine/n ? – LH, 13. September 2026 – – – – – – – – – – – – –

1. Viel Bewegung ums Gold, in Europa, Asien und Amerika (e)

2. Erstaunlich, wie wenig Aufrufe dieser explosive Vortrag von Prof. Werner in den 5 Monaten seit seinem Erscheinen gehabt haben soll; ob da jemand dran gedreht hat? Jedenfalls könnte jeder diese 8 Minuten investieren und dann drüber nachsinnen…
Wer sich etwas tiefer mit Geldschöpfung, deren Auswirkungen, Wirtschaftswachstum und anderem befassen möchte, dem sei dieses Gespräch mit selbigem Prof empfohlen, ab 9.min (insges. 78 min). (Oder dieser Vortrag zur Geldschöpfung – 15 min). Sehr lehrreich, wie gut die Wirtschaft in D vor Covid positioniert war… und Einblicke in das internationale Bankensystem… diverse Denkstupser, wie das in Zukunft zu organisieren sein könnte, natürlich dann auf einer anderen Grundlage…

3. „Der geplante Blackout: Wie die Elite den totalen Reset erzwingt“ – 24 min mit Tom-Oliver Regenauer bei Ben Berndt (‚ungeskripted‘)
Aus der gleichen Quelle: „Ken Jebsen“ – „In 5 Jahren ist dieses Deutschland Geschichte“ (15 min); Dieter Lange „Wir opfern unsere Seele für eine Matrix, die uns zerstört“ (10 min) und anderes mehr.
Wer mag, kann sich gern die kompletten Gespräche reinziehen

4. Ed Zitron (Where’s Your Ed At, Better Offline) bei „The Tech Report“ mit Isaak Pound:
„… die instabile AI/KI-Industrie laut Ramp-Statistik — 80% der Einnahmen von OpenAI und Anthropic kommen von 1% der Kunden. Die Firmen haben selbst keinen natürlichen geschäftlichen Geldstrom; sie haben Verpflichtungen an Rechenkapazitäten für 1,3 Bln.$ unterschrieben, ausgehend von der Idee, daß alle dafür bezahlen werden. Das sind auch keine gewinnbringenden Firmen, sogar wenn sie Gewinne einfahren würden, wäre das eine schlimme Lage. Das ist eine Fake-Industrie. Alle benehmen sich so, als sei das ein einziger großer Betrug…“ – der junge Mann macht übrigens nicht den Eindruck, ein zurückgebliebener Alt-Kapitalismus-Anhänger zu sein…

5. Wer sich gewundert hatte, wie locker der Heeres Chef in Nordamerika seine Entlassung aufgenommen hat, der findet ihn sehr schnell in neuer Funktion wieder – die große Drehtür funktioniert…

6. Es sei nochmal erklärt, wie die RF den Westen mit Raketen angreifen kann, die in der Wirkung den taktischen Kernwaffen ähneln, aber keine Atomwaffen sind und daher auch nicht international geächtet: es würde also keine internationale Vereinbarung, kein Vertrag gebrochen.
Und zwar sind das zum einen die mittel strecken höchst Geschwindigkeits Waffen wie der Haselstrauch (oreschnik), der – bisher nur OHNE spreng Kopf als rein kinetisches Gerät eingesetzt – mit einem konventionellen Kopf auch tief liegen de komm an do Bunker zerstören kann.
Und zum anderen die sog. Vakuum spreng Köpfe (in Wirklichkeit Aerosol Systeme: eine Rakete fliegt in das Ziel Gebiet und versprüht dort detonierend ein Aerosol, das sich bodennah – ggf. bis mehrere km Höhe – mit der dortigen Luft vermischt und in 100 Sekunden ein hochexplosives Gas Gemisch entstehen läßt; in dieser Gas Blase wird dann ein zünd Funken ausgelöst, der dazu führt, daß das Gemisch detoniert; durch den Sauerstoff-Verbrauch wird schlagartig ein deutlich geringeres Gas Volumen erzeugt, und in den dadurch entstehenden Unterdruck strömt von allen Seiten die umgebende Luft ein).
Die Wirkung ist dieselbe wie eine taktische A-Waffe, nur ohne die ionisierende Strahlung, d.h. in der Blase verbrennt alles, und bis in 1 km Entfernung vom Rand der Blase sind tödliche (innere) Verletzungen so gut wie sicher; auch weiter entfernt entstehen schwere, sehr schmerzhafte und langwierige Folgen im „weich Ziel“…
Gegen diverse militärische Objekte eingesetzt, kann sich jeder ausmalen, wie unser Land dann an vielen Stellen aussehen wird: Wüste, die sich durch weitere Hitze-Perioden dann ausbreiten wird…
Und diese Waffen werden – ebenso wie taktische A-Waffen – im U-Land nicht eingesetzt, sondern für den großen Krieg der Nahtod gegen die RF „geschont“…

Wer das nicht erleben will, der höre hier zu: Patrik Baab spricht 20 min Klartext…
Oder laßt euch 10 min von der „Ost-Politikerin“ Antje Hermenau „besächseln“…

7. Paar dumme Fragen:
– Wie findet ihr übrigens den laschen Versuch des DT, die Ami-Wähler mit fünf tausend Tollars zu ‚kaufen‘? Woher will er die dafür benötigten 1,22 Billionen nehmen?
– Wie findet ihr das mediale Getöse um die angeblich leeren EU-Gasspeicher? Sind doch bis heute exakt so viele Energieeinheiten eingelagert, wie im vergangenen (milden) Winter verbraucht wurden?
– Was haltet ihr von den aktuellen Strom-/Sprit-/Gas-Preisen? Welche Erwartungen habt ihr dazu für die nächsten Monate?
– Wie findet ihr die Stimmungsmache um die Nachzählungen der SA-Wahl? Ist das nicht das mit Abstand ärmste Bundesland, das am meisten (Industrie, Leute) durch den Anschluß verloren hat?
– Warum lachen wir nicht über dieses blödsinnige PR-Märchen von der Profi-Drohne, deren „Sprengsatz“ durch einen Fußtritt abgebrochen wurde? Und manches andere

DAS LETZTE: Donny kann’s… (jess hieh känn)

Ohne Zusammenhang?

Viele kleine Meldungen sind wie Mosaiksteinchen: erst richtig in das eigene „große Bild“ von den jeweiligen Vorgängen eingeordnet, führen sie uns zu neuen Erkenntnissen… Daher hier wieder eine Handvoll. – LH, 8. September 2026

1. Wer über die wahre wirtschaftliche Lage in der RF bescheid wissen will, der lese bitte hier komprimiert auf 2 Seiten M.Chasin.
Vielleicht ergänzt durch diese wenigen Zeilen Fakten…
Freilich sieht die ZBR vieles „ganz anders“… und auch in Nordamerika sind einige in den Denkpanzern noch nicht davon überzeugt, daß die Veränderungen kommen werden…
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2. Wer sich von der dogmatischen Begrenztheit und Unbelehrbarkeit der aktuellen Pulle Tick dieses tojtschen Landes überzeugen möchte, der suche bitte die McKinsey-Studie zur sog. „Energiewende“…
Analog der kurzsichtige (wie ‚üblich‘ nicht wirklich begründete) primitive Angriff gegen die russische Kultur (Schließung des Russischen Hauses in Berlin), der absehbar zur Schließung der Goethe-Institut-Filialen in der RF innerhalb einer Woche geführt hat… (gleiches betrifft das Konsulat in St.Pet., das nach der Schließung der 4 hiesigen RF-Konsulate ebenfalls geschlossen wurde)
Sollte man sich als ‚Führer‘ nicht besser mit solchen Vorgängen befassen, wie der Teilschließung des ArcelorMittal-Stahlwerkes in Duisburg, wo 2/3 der Arbeitsplätze „verschwinden“?
Oder der Flucht des Mittelstandes, die nun auch von der KfW entdeckt wurde?
Aber nein, nachdem schon das U-Projekt nur sinnlos Milliarden kostet, soll nun auch noch die einst grüne Insel mit 200 Millionen „beglückt“ werden
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3. Elli Maske soll sich zu der Aussage verstiegen haben, daß nur der Krieg gegen China verhindern kann, daß die VRC bei den LLMs die Spitze übernehmen wird: nicht weil sie die besseren Systeme hätte, sondern weil sie die größeren Energiereserven habe, während die Gringos in diesem Bereich weit hinterherhinken…
Ob er bei Rusi abgeguckt hat? Oder bei denen mit dem großen Rand?
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4. die Finnen dürfen jetzt selbständig trainieren, wie sie jeder im Kriegsfalle 72 Stunden ohne jegliche Versorgung auskommen, obwohl es dort bereits diverse Bunkerbauten gibt.
Übrigens werden angeblich auch in der Türkei in 81 Provinz-Großstädten solche ABC-festen Bunker für die Bevölkerung gebaut…
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5. lange war man sich nicht einig, WER in Ven-la denn nun den gewählten Präsi Maduro an die Gringos verraten habe: seine Stellvertreterin und jetzige (illegitime?) Präsi-Darstellerin? Nun zeigt sich, daß es der „Geschäftsmann“ (und zieh Ei ähh Agent?) Betancourt, „zufällig“ Besitzer der Firma NABEP (bitte gockeln!), gewesen sei…
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6. eine politisch korrekte „sanfte“ Bewertung der DT-Pulle Tick findet ihr hier; und
der Blubber hat – sich berufend auf Gold Mann Sex – einen Ölpreis von 120$ pro Faß angekündigt (real wird es natürlich wieder mehr werden…) – danke für alles, Donny.
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7. die Isländer sind schlau genug, sich nicht noch in die Agonie der EU hineinziehen zu lassen: sie haben weiteren Beitrittsgesprächen in einem Volksbegehren abgesagt…
Dagegen ist man EU-weit dabei, seine Positionen für den Zerfall des Blocks abzustecken: die meisten sehen zu, wie sie möglichst viele Aktiva aus der Union für sich „retten“. Nur die dummen Tojtschen-‚Vortänzer‘ werden wieder mal in der Geschichte diejenigen sein, denen man die Schulden des gescheiterten Blocks dann aufhängen wird… (eine kluge Betrachtung dazu von K.Askerchanow findet ihr hier).
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8. wir erinnern nochmals an die 4 Punkte von M.Deljagin, wie der U-Konflikt real innerhalb von 2 Monaten für mehrere Jahre siegreich für die RF beendet werden kann: ist der eine Mann schlauer als Kreml und Generalstab zusammengenommen? Oder was ist da los?
Dagegen hat die Eingebung den US-Energieminister Chris Wright (welcher den wichtigen Atomenergie-Haushalt samt Waffen-Teil unter sich hat) besucht, die im sagte, daß die Ursache für die hohen Sprit-Preise an den US-Tankstellen beim Kyieffer Regime lägen: dieses habe mit seinen Drohnen und Raketen zuviele RF-Raffinerien zerstört, und nun sei nicht genug Benzin und Diesel auf dem Welt-Markt… – Wie? Hormus? Nie gehört…
Er sollte sich doch besser um sein Uran-Problem kümmern: Fintim will eine steigende Abhängigkeit des Westens von RF-Uran festgestellt haben…
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9. kann mir vielleicht jemand helfen, warum wir solch ein idiotisches Gesellschaftssystem haben? Das von vorn herein nur die Reichen bevorzugt und die Fleißigen ausbeutet?
Wer hat das historisch zugelassen? Und warum lassen die Fleißigen nicht die Parasiten einfach links liegen und machen ihr eigenes „Ding“?
Wer braucht solche „Demokratien“, die nur dazu dienen, die herrschenden Eliten an der Macht zu halten? Wer braucht diese vielen Kriege und Konflikte, die erneut nur Umverteilung von Gemeinschaftsgeld an wenige bereits superreiche Profiteure bedeuten? Warum lassen sich die Massen jedes Mal wieder aufs Schlachtfeld /an die Schlachtbank führen? Sollen doch die „gewählten Vertreter“ miteinander fechten…
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9a. „Putins 2. Wahlsieg“ (nach Island): Daß die „Briefwahl“ in SA „getürkt“ ist, sollte jedem denkenden Menschen klar sein: es war die letzte (wenn auch offensichtlich rechtlich ’nicht ganz‘ saubere) Möglichkeit, eine reine AfD-Regierung zu verhindern…
Der Spei Gel wieder mit Primitivst-Propa… wie tief sollen wir noch sinken?
Genauso lächerlich der verspätete Einsatz der hiesigen Dienste, die laut Blubber plötzlich und unerwartet im Osten pöse Teer Ohr ist ten wahrgenommen haben wollen… bis vor SA gab es die doch nur als „links-grüne“ im Westen
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10. erneut ist eine Besonderheit in der RF-Politik zu sehen: der kürzlich noch gelobte superjunge Vorzeige- Minister für Kommunikation der RF Nikiforow sollte am 31.8. wegen Verdachts auf Betrug in Milliardenhöhe verhaftet werden – rein zufällig floh er am Tag davor mit einem Privatjet außer Landes, und keiner im FSB wußte angeblich davon… WEN mag er gekannt haben?
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11. DAS LETZTE: der japanische Professor Waseda Arima Tezuo hat die UdSSR beschuldigt, für die USAtombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki verantwortlich zu sein: gemäß einer verbreiteten amerikanischen Ansicht sollten die Abwürfe damals der Einschüchterung der UdSSR dienen – hätte diese nicht so aktiv in China in den Kriegsverlauf eingegriffen, wäre das „nicht notwendig gewesen“…
Bei aller Widersinnigkeit dieser Schuldverschiebung wird hier klar bestätigt, daß das Ende des WK-2 am 3.9.1945 in Asien stattfand – wie auch dessen Beginn am 7.7.1937 mit dem Überfall Japans auf die Mandschurei…
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Und noch DAS HINTERLETZTE: für alle Indien-Fans ein Blick in den dortigen Alltag – Leute stehlen ganz offen den Frischbeton einer soeben betonierten Straße…
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Voran in die Zukunft 2

Es geht weiter mit Gedanken zu einzelnen Aspekten eines menschlichen würdigen Zusammenlebens in der (fernen?) Zukunft – Ideen, Ansichten, Probleme, Lösungsvarianten. Nach dem WTF in Teil 1 beginnen wir heute mit dem sog. geistigen oder intellektuellen Eigentum und kommen dann kurz zum Eigentum als solches…
Hans Ludwig, Anfang September 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Es hat einen immensen Einfluß auf unser tägliches Leben, jenes sog. intellektuelle Eigentum, und wir bezahlen an vielen Stellen dafür, an denen wir es nicht mal ahnen.

Exemplarisch ist der Bereich Rechner-Programme (deuglish Kompjuter-Softwähr).
Da mutet man uns zu, Produkte zu kaufen, für deren ordentliche Funktion ganz offen keinerlei Garantie übernommen wird und die regelmäßig den Dienst verweigern (auch wenn die berüchtigten „Blauen Bildschirme“ im Fenster schon nicht mehr so häufig auftreten wie früher: die Kiste „friert“ statt dessen einfach ein).

Und man zwingt uns, bevor wir diese Programme überhaupt angeschaut und ausprobiert haben, diese „Befreiung“ von jeglicher Verantwortung und Produkthaftung zu unterschreiben; anderenfalls sind wir nicht berechtigt, diese Programme überhaupt zu entsiegeln… wie war das mit der Katz im Sack?
Sind DAS die Segnungen der modernen Zeit?

Und das ’schönste‘ daran ist: diese Programm-Pakete werden zu Millionen in derselben Ausführung verkauft, und keiner kontrolliert, wie oft damit die Entwicklungskosten derselben schon bezahlt wurden – eine Gelddruckmaschine wie bei der FED… gewiß nicht „zufällig“ sind die meisten Multi-Millionäre und Milliardäre heute in den USA in diesem Segment zu finden…

Aber es kommt noch ’schöner‘: man zwingt uns, für diese Programme regelmäßige Nachbesserungen, euphemistisch „Aktualisierung“ (update) genannt, hinzunehmen, ohne welche die Programme nicht mehr funktionieren oder wir angeblich „gefährdet“ sind…
Was da jedoch bei diesen ‚Aktualisierungen‘ genau in unserem Rechner passiert, resp. welche unserer Daten an die Firmen gesendet werden, haben wir keinen Einblick…

Und diese von uns bezahlten Programm-Pakete werden so „weiterentwickelt“, daß die Rechner, auf denen sie „laufen“, nach wenigen Jahren „nicht mehr geeignet“ sind für den Betrieb dieser ‚aktualisierten‘ Programme…
Also müssen wir nicht nur ständige Nacharbeit an den demzufolge qualitativ schlechten Produkten hinnehmen, sondern auch regelmäßig unsere Rechner – die „Kisten“ – erneuern, damit wir weiterhin die schon bezahlten Programme benutzen können…

Ist das – wenn man es mal mit anderen Alltagsprodukten und deren strengen Garantie- und Gewährleistungs-Verpflichtungen vergleicht – nicht ein wenig sehr viel „Komfort“ für eine Sparte, die offenbar ausschließlich deshalb so „zuvorkommend“ behandelt wird, damit sie auch weiterhin alle Spionage-‚Hintertürchen‘ für die westlichen/US-Dienste einbaut und offenhält?
Oh ja, klar, wieder pöse VT… hat wer eine andere „plausible Erklärung“? 😉

Was hat es nun mit dem sogenannten Geistigen Eigentum auf sich?

Wie bekannt bin ich der Ansicht, daß alles, was ich mir „ausdenke“, in dieser oder jener Form gerade durch das Geistige Feld des Planeten (siehe Teil 3) huscht und ich einfach nur dazu in Resonanz bin, weil darüber nachsinnend.
Und es ist sehr wahrscheinlich, daß gleichzeitig viele Menschen diesen Gedanken haben, nur sind sich nicht alle dessen bewußt oder sind dazu bereit, dem zu folgen.

Es sind in jeder Sekunde weit über Tausend solcher Gedanken, die unser sog. ‚Unterbewußtsein‘ (das eigentlich ‚Über-Bewußtsein‘ heißen müßte) durchlaufen und von denen nur einzelne Promille in unser (Wach-)Bewußtsein dringen.
So sind wir Geistwesen momentan „ausgestattet“, weil auf einem recht niedrigen geistigen Niveau befindlich – viel Raum für unsere Weiterentwickelung….

Folglich sind jegliche Gedanken, Ideen und „Geistesblitze“ nicht meine „Erfindungen“, sondern Eingebungen jenes „großen Geistes“, an dem jede/r von uns seinen kleinen persönlichen Anteil hat – mal mehr, mal weniger.
Und das meiste davon vergessen wir sowieso innerhalb der nächsten Minuten… 😉

Ja, diese Ansicht ist für viele Menschen nicht annehmbar, weil sie ihren Wunschvorstellungen widerspricht. Sie ist aber durchaus begründet, denn wenn wir in die offizielle Geschichte zurückblicken, so stellen wir fest, daß zum Beispiel die meisten „großen Erfindungen“ (Telefon, Radio, Dampfmaschine usw.) fast zur gleichen Zeit an mehreren Orten dieses Planeten und unabhängig voneinander (da es damals noch nicht die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten gab) „aufgefunden“ wurden.

Sicherlich trifft dies auch für viele „kleine“ Erfindungen und Entdeckungen, bestimmt auch für Gemälde, Musik und andere „kreative Leistungen“ zu, die sich stark ähneln.
Freilich wird für die einen, weil entsprechend im Musik-‚Geschäft‘ etabliert, das Lied mit derselben Melodie zum „Hit“ (früher sagte man Schlager) hochstilisiert, während andere mit ihren selbigen musikalischen Ideen bestenfalls stadtbekannt werden.

Insofern gibt es berechtigte Gründe zu der Annahme, daß alle Ideen, Erfindungen und kreativen Eingebungen keinesfalls nur die individuelle Leistung des jeweiligen Einzelnen sind, sondern nur die von ihm aus dem planetaren Geist-Feld „gepflückte Frucht“, die so oder ähnlich auch bei anderen „von selbst“ auftaucht.
Daraus dann ein Eigentumsrecht anzuleiten und sich dieses auch noch auf 50 Jahre oder auf Lebzeiten bezahlen zu lassen (die sog. Lizenz oder Kopierrecht), ist dann doch sehr fragwürdig, oder?

Da kommen dann so seltsame Ansprüche heraus wie von einigen älteren Rockmusikern, die per Klage den Ablauf ihres „Urheberrechts“ nach 50 Jahren verhindern wollen: als ob sie in den vergangenen 5 Jahrzehnten nicht schon zur Genüge für ihre damals „gepflückte Frucht“ bezahlt worden wären…
Aber die Gier kennt, wie wir wissen, keine Grenzen…
Kann man nicht einfach für 3 oder 5 Jahre ein Kopierverbot verhängen, ohne daß daraus „Eigentum“ entsteht?

Wie sieht es übrigens mit dem „geistigen Eigentum“ der oft als KI hochgelobten neuronalen Netzwerke aus?
Wer ist der „Halter“ dieser Rechte auf deren „Erzeugnisse“?
Oder gibt es hier plötzlich wieder „Rechtlose“?

Und hier kommen wir wieder zu unserem Anfangsthema Rechner-Programme zurück. Denn hier sind sogar einzelne Module von Programm-Code ähnlich als ‚intellektuelles Eigentum‘ geschützt; entsprechende Klageverfahren werden in aller Regel unter Ausschluß der Öffentlichkeit verhandelt und mit einem sog. Vergleich – oft in Milliardenhöhe – beendet…

Und so fragt man sich doch besorgt, warum der eine Programmierer, nur weil er bei Billy Geht’s-oder-nicht beschäftigt war, für seine Programmcode-Zeilen die Rechte hat, während ein anderer für dieselben Code-Zeilen – vielleicht sogar viel früher selbst geschrieben? – eine Gebühr bezahlen soll… die natürlich nicht der erstere Programmierer, sondern dessen Chef, der „große Guru“ einstreicht…

Ja, ich stelle das gesamte Konstrukt „geistiges Eigentum“ in Frage. Denn es kann keiner nachweisen, daß er als erster und einziger (!) diese Idee hatte.
Und nur weil er oder sein Chef genug Kohle hatte, die Idee zu patentieren, dies nun als „festgestellt“ gelten soll.
Das ist nicht nur ungerecht, sondern hemmt auch den WTF…
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Ach, und da wir grade dabei sind: genauso stelle ich die Berechtigung in Frage, ein beliebiges Stück Natur – egal in welcher Form, ob als Landareal, als Insel, als Fluß/See oder als Bodeninhalt (die berüchtigten sog. Schürfrechte, welche die Kolonialherren jederzeit den Ureinwohnern billig abgeluchst haben) – zum Eigentum einzelner (physischer oder juristischer) „Personen“ zu erklären und anderen den Zugang oder die Nutzung zu verbieten.
Zum Thema der juristischen Person bitte hier entlang

Jede Religion sieht die Natur als Gottes Geschenk an die GANZE Menschheit an, und würde auch nur EIN „Diener“ einer jeden Religion sein „Buch der Bücher“ ernst nehmen, müßte er sich genauso äußern und dieses private Eigentum verdammen…
Klar, die RKK ist dementsprechend (?) der größte Landbesitzer in Europa und weltweit.
Macht nicht nachdenklich?

Was ein weiterer Grund ist, zwischen Glauben und Religion sowie zwischen Religion und Kirche sorgfältig zu unterscheiden, denn hier befinden sich alle Religionen stets auf sehr dünnem Eis… wie erst recht die Machtorganisation Kirche, die vor lauter Kampf um die Macht total „vergessen“ hat, wofür sie früher mal gestanden hatte…

Und es war schon immer nur ein Akt der gewaltsamen Willkür, wenn jemand ein Stück Land eingezäunt hat und dies nun als „das ist meins“ erklärt hat.
Dies alles ist nicht nur ungerecht, sondern auch hemmend für jeden Fortschritt. Und gehört abgeschafft.

Das höchste, was man für die Gaben der Natur, für Gottes Gaben an alle Menschen, zulassen könnte, das wären Nutzungsrechte auf 50 Jahre, die nicht vererbbar sind.
Denn es ist ebenso nicht nachgewiesen (eher das Gegenteil dessen wird bezeugt), daß auf dem Wege der Vererbung auch Talente, Wissen und Können an die nachfolgende/n Generation/en übertragen werden.

Denn das gezeugte Kind ist nur in seinem leiblichen Teil, seinem Körper, der genetischen Fortsetzung des Sippe zuzurechnen. Die unsterbliche Seele und der persönliche Geistanteil der Kinder und Enkel können durchaus aus ganz anderen Verhältnissen stammen und über völlig andere Talente und Gaben verfügen.

Und Ausbildung und Erziehung können stets nur einen Teil der Talente und Gaben des Geistwesens entwickeln; andere wichtige Teile, vor allem der Seele, werden brachliegen bleiben: sie sind grundlegenden Veränderungen nicht zugänglich…

Es gibt also keinen realen Grund, die Nachkommenschaft mit den Segnungen des eigenen Erwerbs- oder Unternehmer-Lebens auszustatten, zumal die Kinder beim Verscheiden der Eltern stets schon ihre eigenen Familien und Leben haben, und in aller Regel die Enkel auch ihr eigenes Leben selbst gestalten wollen.

Und die Praxis zeigt seit Jahrhunderten, daß auch große Vermögen in der 3. Folge-Generation verjuxt sein können, wenn den Nachkommen das unternehmerische Talent fehlt…

Übrigens sind es wohl mit die unglücklichsten Menschen auf diesem Planeten, die trotz fehlender Talente in Situationen und Positionen gedrängt werden, für die ihre Geistseele einfach nicht „gemacht“ ist. Ihnen fehlen die Gaben, die Anforderungen erfolgreich zu erfüllen – und so werden sie bestenfalls mittelmäßige Unternehmer/ Künstler/ Musiker werden können.

Und wer mal selbständig war, der weiß, daß manchmal zuerst geringfügig erscheinende Einzelentscheidungen das ganze Gebäude des bis dahin erfolgreichen Geschäfts ins Wanken bringen können…

Aber auch diese o.g. Nutzungsrechte auf 40 oder 50 Jahre (z.B. für den Boden) müssen jederzeit aberkennbar sein, wenn derjenige entweder seinen Verpflichtungen zur naturgemäßen Nutzung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachkommen kann, oder er sich als unfähig erweist, diese Nutzung durchzuführen.
Klar muß das im Rahmen der betreffenden Gemeinde vernünftig kollektiv geprüft und dann verantwortungsvoll entschieden werden…

Der auf dem Papier schön aussehende Satz „Eigentum verpflichtet und seine Nutzung …“ – siehe Art. 14 Abs. 2 GG – muß jedenfalls mit den entsprechenden „Hebelchen“ ausgestattet sein, damit diejenigen, welche sich dem partout nicht fügen wollen, da hingeführt werden können.

Denn Gemeinsinn geht vor Eigensinn, so hart das für Einzelne manchmal auch sein mag. Aber da sich dem alle fügen müssen, ist auch für den Einzelnen die Gerechtigkeit gewahrt…

Ja, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sind stets nur gemeinsam zu haben.
Eins von den dreien oder auch zwei beliebige sind nicht zukunftssicher.

Insofern sind die wirklich tollen Bemühungen der Bewegung „Querdenken 711“ noch nicht ganz auf dem richtigen Weg: ihnen fehlt als Ziel noch die Gerechtigkeit.
Aber das wird schon noch – das System „hilft“ mit seiner Gewalt dabei, so gut es kann…
Hier dürfte auch der Grund zu finden sein, weshalb sich das Gericht gegenüber dem sympathischen Michael Ballweg so außerordentlich „korrekt“ verhalten hat: ihm sollte die Illusion, daß „Recht“ die Gerechtigkeit ersetzen könne, erhalten bleiben.

Aber wie wir wissen, ist „Recht“ ein „menschengemachtes“ (und damit an bestimmte Interessen gebundenes) System, während Gerechtigkeit von Gott/Natur, vom Gewissen kommt; also sind das in ihrer Wertigkeit zwei völlig verschiedene Dinge.

Was davon letztlich bestimmend sein muß, sollte somit klar sein…


(Fortsetzung folgt demnächst)

Voran in die Zukunft 1

In loser Folge werden unter dieser Überschrift Gedanken zu einzelnen Aspekten eines menschlichen Zusammenlebens in der (fernen?) Zukunft erörtert, Ideen, Ansichten, Probleme, Lösungsvarianten. Einiges wird manchem Dauerleser meiner Schriften bekannt vorkommen (bitte trotzdem lesen), anderes ist kürzlich erst als Eingebung aufgetaucht…
Hans Ludwig, Anfang September 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Das heutige Thema ist rein zufällig das erste in dieser Reihe – wichtig, aber keinesfalls ‚das wichtigste‘. Wir sollten sowieso aufhören, immer gleich alles bewerten/ klassifizieren zu wollen…

Der wissenschaftlich-technische Fortschritt (WTF)

Er ist im Weltnetz längst ein beliebtes Thema, z.B. als Frage: warum hat es seit den 1960er Jahren keine großen Entdeckungen mehr gegeben?

Die letzte große Erfindung war der Laser/Maser, gleichzeitig in der UdSSR und in den USA zu Beginn der 1960er. Freilich hat diese Technologie seitdem sich viele diverse Anwendungen erschlossen, aber etwas wirklich NEUES ist seitdem nicht mehr bekannt geworden… (ob nichts erfunden wurde? wer weiß…)
Müssen wir davon ausgehen, daß die Menschheit seitdem verblödet ist?
Oder haben wir es mit einem anderen Phänomen zu tun, das mit der Organisation des WTF zu tun hat?

Überlegen wir:
Warum wurde der WT-Fortschritt seit 1970 auf die Technologien zur Beherrschung der Menschheit (Rechentechnik, Nachrichtentechnik) reduziert, die sehr intensiv und ohne auf die Kosten zu schauen, weiter vorangetrieben wurden?

Die „Begründung“, daß jener „Club of Rome“ mit seinem Bericht von 1972 („Grenzen des Wachstums“) die Hintertanen dazu bewogen habe, „zwecks Schonung der Natur“ den WTF zu bremsen, überzeugt nicht wirklich, denn die „Voraussagen“ jenes „Berichts“ sind in keiner Weise eingetreten, und die beiden genannten Bereiche wurden ja volle Kraft und mit hohem finanziellem Aufwand (allein die Mikroelektronik erfordert Milliarden Investitionen, selbst und in anderen Bereichen, wie Reinstmaterialien usw.) weiterentwickelt.
Diese sonderbare Selektivität muß doch einen Grund haben…

Freilich müssen wir erstmal klären, was die Rolle des WTF eigentlich ist: er ist in der jetzigen Form der Zivilisation eine Produktivkraft, ein grundlegendes Werkzeug, um das Leben der Menschen zu verbessern.
Erfindungen, Forschungen und Entwicklungen waren ursprünglich dazu da, das Leben aller Menschen angenehmer zu gestalten, schwere physische Arbeit zu ersetzen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen freundlicher zu machen usw.
Und dies für alle Teile der Menschheit, nicht nur für die winzige Fettschicht obendrauf…

Selbstverständlich kann der WTF diese Rolle nur erfüllen, wenn er sich voll ausbreiten kann, wenn Erfindungen aus Profit- oder Monopol-Interesse nicht blockiert oder deren Einführung verhindert werden.
Allerdings gibt es mächtige Kräfte, die genau dies seit Jahrhunderten tun: exemplarisch kann der Bereich der Energieerzeugung genannt werden, der von den vier großen US-Erdölkonzernen beherrscht wird, die zuverlässig jegliche Basis-Innovationen auf ihrem Gebiet verhindern.
Und damit ist nicht nur die sog. „freie Energie“ gemeint…

Wer erinnert sich noch an die „kalte Fusion“ von Pons und Fleischmann 1990?
Klar, gilt heute überall als Betrug und nicht realistisch. Wurde aber nie richtig ERGEBNISOFFEN von neutralen Fachleuten untersucht, sondern die Leute wurden sofort einfach nur verunglimpft/schlechtgeredet (‚Scharlatan‘ usw.).
Dieselbe Erfindung der „kalten Fusion“ war übrigens auch schon vorher in der UdSSR ge­lungen – und wurde dort ebenso niedergemacht…

Gleiches betrifft diverse Erfindungen von deutschen Ingenieuren in den 1980er und 1990er Jahren, wo aus Abfall bzw. Luft und Wasser Dieselkraftstoff hergestellt wurde. Über eine dieser Versuchsanlagen wurde sogar mehrmals im RBB-Fernsehen berichtet, bis auch dies „eingestellt“ wurde… In der Brvd waren diese Anlagen sogleich verboten, der Erfinder versuchte, in andere Länder auszuweichen, aber dort versuchte man auch nur, ihn abzuzocken und die Erfindung zu klauen – um sie zu patentieren und … nicht einzusetzen.

Es gibt viele Beispiele in dieser Richtung, und wenn heute mit einer bald nicht mehr ausreichenden Energieversorgung – nicht zuletzt auch „dank“ der sog. „grünen Energetik“, den sog. Erneuerbaren Energiequellen – versucht wird, uns Angst einzujagen, dann sind die Ziele dieser Bemühungen auch klar: zum einen geht es darum, die Preise (wegen des angeblichen Mangels) hochzutreiben, und andererseits (durch den künstlich erzeugten realen Mangel anderswo, in D wegen abgeschalteter AKW und offenbar politisch gewolltem Notstand beim Erdgas durch die NordStream-Sprengung) die Menschheit zu reduzieren.
Wobei zum letzteren Zweck diverse weitere Programme laufen, von Lgbt+ bis zur systematischen Vergiftung der Meere und des Wassers mit Mikro- und Nano-Plastik…
Muß extra erwähnt werden, daß die MVM dazu konzertiert und konzentriert schweigen?

Der selektive WTF seit 1970 dient, wie wir uns heute anhand der Bemühungen zum Auf- und Ausbau des digitalen Kazetts – nicht nur im totalüberwachten China – überzeugen können, der vollständigen Kontrolle, Unterdrückung und Ausbeutung der Massen.
D.h. gerade den Interessen jener Parasiten, der ‚transnationalen‘ Superreichen: den berüchtigten 300 Familien (siehe John Coleman), jenen wenigen tausend Super-Parasiten weltweit, die ohne einen Handschlag zu tun, real in Saus und Braus leben, auf Kosten der fleißigen Massen.
Klar, alles reiner Zufall, alles pöse VT…

Nein, ein rücksichtsloser WTF, der die Natur noch weiter ausbeutet und zerstört, ist nicht sinnvoll. Es hängt auch hier alles davon ab, welche Ziele wir uns als Gesellschaft stellen.
Und welche Werte wir für unverzichtbar halten.

Und einhalten.
Und zwar nicht, weil deren Nichteinhaltung „verboten und gesetzlich verfolgt“ wird, sondern weil wir alle davon überzeugt sind, daß wir ohne eine funktionierende Natur langfristig nicht überleben können.

Und DESHALB jeder Mensch von sich aus ZUERST darauf achten wird, daß wir mit Mutter Natur pfleglich umgehen…

Freilich steht diesem Bemühen das Profit-Interesse entgegen.
Dieses verliert jedoch seine Anziehungskraft, wenn wir alle nicht mehr den „geldigen“, vermögenden Menschen als „erfolgreich“ und „vorbildlich“ empfinden, sondern jenen Menschen, welcher im Einklang mit der Natur und den humanistischen Idealen sein Leben gestaltet…
Bist du dazu bereit? Ehrlich?
– – – – – –

Ein weiterer Aspekt bei diesem WTF ist der Austausch von materiellen Werten untereinander. Und das dafür notwendige Tausch-Äquivalent.

Heute ist es das Geld, wobei dessen Charakter sich schon sehr gewandelt hat: vom echten Geld, das seinen Wert in sich „mitgebracht“ hatte (Gold- und Silbermünzen) über deren Surrogate aus anderen Metallen, deren eigener Wert weit unter dem eingeprägten lag, bis zum Papiergeld, das gar keinen Wert mehr hat, wenn das Vertrauen darein verloren geht.

Denn Papiergeld ist nur solange etwas „wert“, solange die Benutzer darauf vertrauen, daß sie am nächsten Tag auch wieder einen äquivalenten Gegenwert für ihre eigene Leistung zum Erwerb des jeweiligen Geld-„Scheins“ erhalten werden.
Sobald dieses Vertrauen schwindet, weil „die Inflation“ ständig vom Geldwert etwas ab­knabbert, und dieser Verlust zu groß wird, sind die Tage des Papiergeldes auch gezählt, und es wird zu seinem „physischen“ Wert (nahe Null) zurückkehren.

Wie – im Falle des Zusammenbruchs des Finanzsystems – auch alle anderen Arten von Papier-Geld-Ableitungen (die sog. Wertpapiere) auf diesen Wert sinken werden…

Selbiges erwartet übrigens auch alle Arten von sog. Buchgeld in elektronischer Form, denn wenn die Rechnersysteme plötzlich nicht mehr funktionieren (z.B. durch ein EMP-Welt-Ereignis) oder die Energieversorgung nicht mehr wie bisher dauerhaft funktioniert, kann es mit der Verfügbarkeit der Giralgeldes, der Funktion der Kredit- und Debit-Karten und den anderen elektronischen Geldarten auch sehr schnell vorbei sein.

Einen Vorgeschmack darauf durften wir vor einiger Zeit erleben, als aufgrund einer lokalen Überflutung das Weltnetz am Ort nicht mehr funktionierte. Tankstellen, Kaufhallen usw. nur noch mit Bargeld bezahlbar, die Geldautomaten waren ohne Weltnetzanschluß keine brauchbare Bargeldquelle mehr…
Dies mögen wir bitte im Hinterkopf behalten, wenn man uns demnächst in die sog. digitalen Geldarten zwangsverfrachten will.

Klar, pöse Zungen behaupten, daß das Bargeld niemals ganz abgeschafft werden kann, denn womit sollen dann die Bestechungsgelder für die überall vorhandenen Korruptionäre bezahlt werden? („man“ will doch auch sinnlos geldreich werden)
Ein Stick mit Bitcoins? Deren Weg sich vollständig nachvollziehen läßt?
Oder jene Stabil-Münzen (stable coins), deren Wert sich von Tag zu Tag signifikant verändern kann?
Wie übrigens bei allen dicken Tal-„Geld“-Arten?

Hochinteressant übrigens der Artikel von Ökonom Michail Deljagin über die Segnungen des Trampschen neuen Digital-Geldes, der zum Schluß auch die Bestimmer („Subjekte“) der neuen dicken Tal-Macht benennt: „die Entwickler und Operateure der dezentralisierten Protokolle, d.h. die Schöpfer und Besitzer der Infrastruktur der neuen Märkte„.
Wenn ich das richtig verstehe, kommen wir damit vom Regen in die Traufe.

Denn die Bestimmer des jetzigen Systems (jenes BWS in seiner Jamaika-Ausformung, mit davon abgeleiteten Reaganomics: „alle in die Schuldenfalle locken“), jene „Direktoren“ des FED-Verwaltungsrates und deren Hintermänner, werden nun anscheinend durch eine (ebenso undurchsichtige) kleine Clique von IT-Tätern und -Aufsehern ersetzt, welche tatsächlich über die sog. Stabil-Münzen des dicken Tal-Zeitalters bestimmen werden…
Leute wie Demis Hassabis mit Ansichten wie diesen oder auch wie diesen… und da wird mir doch ganz anders ob deren Realitätsferne…
Oder hab ich da etwas falsch verstanden? Aber andere Leute sind auch besorgt

Wie auch immer, für mich sind Konzepte wie der „Minuto und ähnliche Regional-Nicht-Gelder viel nachvollziehbarer und zukunftsstabiler als alle diese nur bei funktionierender dicke Tal-Infrastruktur benutzbaren Rechner-Programme, mit denen man – trotz klar nachgewiesener Unfähigkeit, ein nachhaltiges Wirtschafts- und Geldsystem zu organisieren – versucht, uns in eine ungewisse virtuelle Zukunft zu locken, in der wir noch weniger Durchblick haben, wie das alles wirklich funktioniert.

Und je weniger wir das verstehen, desto leichter wird man uns weiter ausnutzen können.
Erinnert euch, wie lange wir gebraucht haben, bis wir das heutige Schein-Geld-System einigermaßen kapiert hatten… und die meisten sind da bis heute noch nicht dahintergestiegen.

Wir landen wieder bei der Frage, wem das alles nützt oder dient: den vielen Fleißigen oder den wenigen Faulen, den Parasiten.
Und wenn wir diese Frage richtig beantworten, brauchen wir auch keine ausführlichen Erklärungen, wie dieses oder jenes „wirklich“ (angeblich) funktioniert und wer die Profiteure im Hintergrund sind…

Ob WTF oder Geldsystem – die entscheidende Frage ist stets:
welche Ziele verfolgt man, und welche Werte sind uns wichtig?

So kann jede/r für sich entscheiden, wie sich dazu zu stellen ist, ob wir das unterstützen und benutzen, oder ob wir das ablehnen und eigene Alternativen schaffen…
Klar wird man uns dieses neue dicke Tal-Betrugssystem als ‚alternativlos‘ und ‚zwingend‘ hinstellen, aber es liegt an uns, dies zu akzeptieren oder nicht.

Sage nie zu etwas „ja“, was du nicht hinreichend geprüft und als für dich gut und richtig erkannt hast.
Und solange du es nicht verstanden hast, laß dich nicht überreden, doch zuzustimmen, sondern stelle Fragen und hinterfrage die Antworten…

Zurück zum Ausgangspunkt.
Der WTF ist ein sehr zweischneidiges Schwert: einerseits darf es nicht den Interessen mächtiger Gruppen unterworfen werden, andererseits muß er die Natur, unseren Lebensraum, respektieren und erhalten helfen.
Was eine klare Orientierung auf dezentrale Lösungen, welche die Eigenständigkeit jedes Menschen verbessern, und auf die Wiederherstellung einer der ursprünglichen nahekommenden Natur bedeutet. Mitteleuropa war mal komplett bewaldet, und das ist erst 300 Jahre her…

Die Verantwortlichkeit eines jeden Forschers, Wissenschaftlers und Technikers für die Ergebnisse seiner Tätigkeit ist durchzusetzen, und ebenso die bewußte Verhinderung von menschenschädigenden Folgen ihrer Anwendung.
Im Grenzfalle, wo ein Mißbrauch nicht sicher verhindert werden kann, muß die Arbeit eingestellt und vernichtet werden.
Die Natur und der Mensch gehen vor.

Ja, das klingt jetzt recht hart. Aber mit ein wenig Nachsinnen kommen schon die eigenen Erkenntnisse…
Denn solange es Parasiten auf dem Planeten gibt, wird die Gefahr der Vernichtung der Menschheit akut bleiben.

Weiter überlege bitte selbst…

(Fortsetzung folgt)

Stimmung?

Wer nicht ‚in Stimmung‘ ist, ein paar offene Worte zu ertragen und zu verarbeiten, der möge bitte gleich weiterklicken; hier geht es jetzt ans Emotionale, und zwar im Klartext… – LH, 2.9.26 – – – – – – – –

Bis jetzt hab ich es vermieden, euch mit meinen Gefühlen zu belangen; rational und nüchtern sind die Prozesse zu betrachten, meinte ich. Aber damit komme ich nicht mehr zurecht…
Es ist kaum noch auszuhalten, mit welcher Frechheit und offener Schamlosigkeit die fremdgelenkten Polit-Darsteller dieses (nach wie vor offenbar besetzten) Landes agieren; täglich fallen neue Masken und werden tatsächliche Zusammenhänge sichtbar.
Demonstrativ werden die Interessen der hiesigen Urbevölkerung mit Füßen getreten – Militarisierung/Kriegshetze, Völkerhaß, Ausbeutung bis zum letzten Hemd: „ihr seid hier nur Verbrauchsmaterial“…

Erfreulich ist, daß sich erster Demo-Widerstand regt, wobei – laut Andreas Clauss – demonstrieren, protestieren und be-/verklagen nur ein Zeichen von Hilflosigkeit ist.
Wer etwas verändern will, der muß ins Tun kommen, freilich unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und Möglichkeiten.
Aber kennen wir die?
Gut, alleine gegen das System – da zieht man stets den Kürzeren.
Und die Varianten der Gemeinschaftsbildung sind durch die sog. (a)sozialen Medien schon eingeengt genug: virtuell, d.h. unter ständiger Beobachtung und Überwachung, kannst du gern versuchen, Ähnlichgesinnte zu finden.
Aber dort kann eben auch nur virtuell (= unwirklich, scheinbar, nur gedacht) etwas unternommen werden…

Bleiben noch lokale Vereine, mit relativ freien Gestaltungsmöglichkeiten. Es können ja auch viele verschiedene Vereinsziele benannt werden, und es müssen auch nicht alle konkret in der Satzung aufgeschrieben werden: ein paar allgemeine Formulierungen helfen da leicht weiter. Und mit der Zeit können sich auch selbstgestellte Aufgaben verändern, im Rahmen der Satzungen, natürlich…
Zum Beispiel gehört das gemütliche Beisammensein zu jedem Fußball-Verein, und es müssen ja auch nicht alle Vereinsmitglieder jedes Wochenende Vollgas über den Rasen hoppeln: einmal pro Woche eine Stunde Freizeitsport als AH-Mannschaft, und danach ein geistiger Austausch mit passenden Getränken im Sportheim passen jederzeit in den Rahmen…

Auch sonst kann man sich als ehemalige Schulfreunde zwanglos zusammenfinden, mal beim einen, mal beim anderen, und miteinander reden – es darf nur nicht auffallen, d.h. die Nachbarschaft muß entsprechend „eingebunden“ werden, damit keiner ‚petzt‘.
In Dörfern und Kleinstädten sicher kein Problem, in der Großstadt wohl auch nicht, da sich dort kaum jemand um sein Umfeld kümmert.
Es ist also nur eine Frage des Wollens

Und hier könnte man Bauchschmerzen und Schlafstörungen bekommen, denn wenn man sich umblickt, dann sieht man vor allem angepaßte ‚artige‘ Mitbürgen, denen die Zukunft und ihre Turbulenzen, die nun an keiner/m mehr vorbeigehen werden, da sogar die LMVM voll von Kriegsankündigungen für die nächsten 4 Jahre sind… und diese Zeit möchte doch wohl jede/r noch leben, oder?

Was meinen die lieben Mitmenschen: der Krieg wird ‚an uns vorbeigehen‘?
So wie jetzt in der RF viele Leute auch so tun, als sei das Land nicht in einen Existenzkampf verwickelt, als würde es nicht ‚ums Ganze‚ gehen?
Gibt es nicht genug Kriegsfilme aus WK-1, WK-2 und Vietnam?
Oder auch auf dem Durohr und anderswo „moderne“ Drohnen-Videos?
Klar wird dort nur der Anflug gezeigt und (noch) nicht das blutige Ergebnis…

Es wird doch auch mit jedem Tag klarer, was hier in diesem Lande ‚gespielt‘ wird, oder?
Wer sehen will, der muß doch erkennen, daß diese Polit-Darsteller aller Ebenen nur auf eines aus sind: den eigenen Geldbeutel zu füllen, sich die üppige staatliche Pension zu sichern und nach dem Polit-Job mit horrenden Honoraren für „Vorträge“ und „Erfahrungsweitergaben“ sich nochmals die Taschen zu füllen, NEBEN den gigantischen Monats-Pensionen, für die andere Leute das ganze Jahr arbeiten, oder?

Nein, man konnte es noch verstehen, wenn in der „alten“ BRvD die Leute sich nicht drum gekümmert hatten, wenn sie roten oder schwarzen „Filz“ in ihren Rathäusern sahen – es reichte für alle, trotz Korruption und privater Bereicherung…
Und daß die Leute sich fürchteten, wenn sich etwas ändert, daß es dann noch schlimmer werden könnte, wurde ja auch unterschwellig von den MVM verbreitet…

Ebenso war verständlich, wenn Leute angesichts von Vetternwirtschaft und Geklüngel eigentlich ‚aufmucken‘ müßten, aber weiter die Klappe gehalten haben, weil jene Veränderungs-Notwendigkeiten, die sie sahen, konsequent zu Ende gedacht, das ganze bisherige System in Frage stellten…

Und davor hatten sie alle Angst: die einen, weil sie sahen, wie hilflos und teilweise haltlos viele Ossis nach dem Verlust ihres gewohnten (wenn auch nicht geliebten) Staatswesens in der Gegend herumgegeistert sind; die anderen, weil sie sich ein anderes Gesellschafts-System nicht vorstellen konnten, da über den RES jahrzehntelang nur ein Schreckensbild verbreitet worden war (ähnlich wie heute über ‚Putins tickt A-Tour‘), das freilich mit der damalig-dortigen Wirklichkeit kaum etwas zu tun hatte, und also eine Alternative für sie nicht mal DENKBAR war…

Das alles wäre noch menschlich und verständlich, kein Thema.

Daß aber die Mehrzahl der „gelernten Bundesbürger“ dann in den 90er und ’nuller‘ Jahren die Augen verschlossen, als hierzulande der Sozialstaat (freilich zuerst VON DEN SOZIS) in historisch rasendem Tempo abgebaut und ‚entsorgt‘ wurde, hat viele ‚Ossis‘ schon sehr negativ berührt.
Die lieben ‚gebildeten‘ Kollegen fühlten sich – leider – meist zugehörig zu den „Siegern des Endes der Geschichte“ – und sahen sich nicht um.

Sie begriffen nicht, daß jener Sozialstaat, in dem sie es sich gemütlich gemacht hatten, in hohem Maße ebenjener Konkurrenz-Situation mit dem RES zu verdanken war… und das seit recht langer Zeit: der 8-Stunden-Tag wurde im Westen erst weit nach dem sog. WK-2 eingeführt, nachdem er in der UdSSR seit den 1930er Jahren gelebtes Gesetz war; ähnlich die 40-Stunden-Woche, die der Ausbeutung der Werktätigen eine weitere Schranke setzte…

Und man vergaß, daß es nun keinen Grund mehr gab, diese „Wohltätigkeiten“ den Menschen weiterhin zu gewähren: z.B. viele mußten einen „all-inclusive“-Arbeitsvertrag unterschreiben, wo das Gehalt alle Überstunden vorab beinhaltete, ohne zusätzliche Bezahlung… Freilich gab es dann manchmal einen Betriebsrat, der die zulässige ‚Mehrarbeit‘ z.B. auf hundert Stunden pro Monat „begrenzte“, die man mit Dienstreisen usw. regelmäßig erreichte…

Es mehrten sich die Insolvenzen, mancher wurde ‚freigesetzt‘ und machte sich – wenn es ging – selbständig, da die Jobangebote der örtlichen Arbeits-Agentur (eine profitorientierte GmbH!) meist darauf angelegt waren, Job-Ablehnungen zu erhalten, um die ‚Stütze‘ zu kürzen… Zwar war das grundgesetzwidrig, weil das Existenzminimum nicht gekürzt werden darf, aber damals waren im GG schon so viele Änderungen eingebracht worden, daß kein Jurist mehr durchsah.
Aber das nur nebenbei.

Hier soll es weiter darum gehen, daß der Niedergang der bundesdeutschen Gesellschaft und Wirtschaft zielgerichtet weitergeführt wurde: mit der vollständigen Überwachung durch die britischen und nordamerikanischen bekannten Dienste und die entsprechenden Gesetze und Zwangsmaßnahmen gegen alle – auch die geringsten, wir erinnern an die lustige Rentner-„Widerstandsgruppe“ um jenen Fürsten-Nachfolger -, die mit dieser Entwicklung nicht ganz einverstanden waren.
Heute ist es kaum noch möglich, Großdemos zu organisieren, ohne daß es zu gezielten Provokationen kommt, die zum sofortigen Verbot und zur Beendigung der Veranstaltung führen – fragt jenen Schwaben Ball weg, der mehrfach vor Gericht gezerrt wurde…

Und mit jedem Tag wurde die Schlinge um den Hals des Volkes enger gezogen, und mit jedem Tag wurde deutlicher, wer hier das Sagen hat und wie die Zusammenhänge sind. Konnte man vor 15 Jahren noch alle Wahrheiten als ‚pöse VT‘ abtun, so sind in den letzten Jahren immer mehr Masken gefallen…
Ein wahrer ‚Meilenstein‘ in der allgemeinen Erkenntnis war 2020 die verwaltungstechnische (!) Beseitigung mehrerer grundgesetzmäßiger Grundrechte durch jene Leute, die auch heute noch am Ruder sind (nicht wahr, Herr Söder?) – es gab keinerlei rechtliche Konsequenzen, ja nicht mal eine medizinische Aufarbeitung…

Das war wohl auch für den allerletzten ‚Systemling‘ der offen sichtbare Beweis, daß das GG eben KEINE Verfassung ist, denn ‚Verfassungsbruch‘ hätte von jedem Staatsanwalt „von Amts wegen“ sofort verfolgt werden müssen
Wir wollen auch nicht vergessen, wie sang- und klanglos jene angebliche, jedoch niemals besonders ‚tödliche Seuche‘ dann durch einen einfachen regionalen militärischen Konflikt innerhalb von wenigen Tagen ‚beseitigt‘ (geheilt?) wurde.
Wie war das möglich?

Heute gab und gibt es jeden Tag schlüssige Beweise, auch im amerikanischen Weltnetz, daß die hiesigen LMVM von früh bis spät über die aktuellen Ereignisse haufenweise Lügen, Falschmeldungen und Ausgedachtes verbreiten: ob das die israelischen Aggressionen gegen Iran, Libanon und Syrien betrifft, oder die Kriegsverbrechen der Kyieffer Junta, die zu keinem Zeitpunkt legitim war, weil der Donbaß nie an einer ‚Wahl‘ beteiligt wurde, oder die mehrfach völkerrechtsbrechende US-Aggression gegen den Iran angeht.

Und es kann keine/r mehr sagen, daß dies für sie / ihn nicht wahrnehmbar wäre. „Unser“ Mensch muß schon die Augen und Ohren ganz fest zumachen bzw. zuhalten, wenn er nicht erkennen will, daß wir hier unter Fremdverwaltung stehen und von allen möglichen Instanzen (EU, Nato, UNO usw.) ständig nur ausgenutzt werden.
Und daß man uns ununterbrochen mit horrenden Lügen und Blödsinn versorgt, um uns in Angst zu halten.
Warum aber „unsererseits“ dieses Duckmäusertum? Dieses Kleinkinder-Verhalten?

Übrigens ist eine sehr interessante Frage, WER denn der wahre Herr hier im Hause sei?

Daß dies die Gringos wären, ist kaum noch glaubhaft, denn DT hat sich mit seinem Angriff auf das grüne Land selbst ein Bein gestellt: wäre er der Chef in EUropa, würde er ganz einfach seinem Vasallen ‚Dänen-lügen-nicht‘ dessen Besitz wegnehmen und seinen Besitzungen zuordnen… oder hat er sich sonst irgendwo mal ans Völkerrecht gehalten?
Also?
Jene Insel der Bekloppten macht ebenfalls politisch einen sehr hinfälligen Eindruck – ein Blick auf den Stadtrat von Birmingham sollte dabei für das Verstehen hilfreich sein; und auch finanziell wäre die Frage: WER denn von den mehreren Machtgruppierungen, die sich dort tummeln (Judäer, CoL, ‚Inder/Pakistani‘)?
Unklar.
Brüssel? Und WER dort, der nicht demnächst eine Strafverfolgung zu erwarten hätte?
Diese korrupte geldgeile Bande, die vorhat, den verbliebenen Tojtschen ihre letzten Ersparnisse zu stehlen? Und sie (erst das Geld, später die Leute) dann im Osten zu verheizen?
Warum dulden wir diese von niemandem je gewählten Hampelfiguren noch als ‚Bestimmer‘ für uns?

Aber alle funktionieren brav weiter, sogar die hiesigen Dienste, die sich zu den lustigsten „Terrorakten“ hergeben, wie einer Ukro-Drohne am Flugplatz in Lepzig, die man einfach schnell den Russen zuschreibt, oder dem „Angriff“ auf eine Umspannstation mit Feuerwerkskörpern… nein, klar, alles nur pöse VTs… die „Wahrheit“ wurde ja von den LMVM berichtet…
Wie unsterblich wollen wir uns alle noch vor aller Welt blamieren?

Schon heute lacht die ganze Welt über die dummen Deutschen, die für irgendwelche praktisch nicht nachgewiesenen, aber naturschädigenden ideologischen Nebelkerzen nicht nur ihre gesamte Energieversorgung in den Sand gesetzt haben, sondern auch gleich noch ihre Wirtschaft mit Vollgas demolieren und militarisieren – und darauf sollen wir „stolz sein“?

Nein, liebe Leute, noch ein kleines Stück, und wir verlieren das letzte bißchen Achtung vor uns selbst
Sind wir wirklich so himmelschreiend doof? Das ganze Volk?
Samt Adel und ‚Eliten‘? Alles nur noch Handpuppen?

Findet sich hier keine Kraft – egal ob ‚rechts‘ oder ‚links‘ -, die diesem Zustand ein Ende macht? Wo ist Andreas Popp, wo Christoph Hörstel, wo die anderen Großsprecher?

Oder importieren ’sie‘ wieder einen Kunstmaler aus Österreich? Mit dem „alten“ Buch?

Wo sind sie, die hiesigen „Reichen und Schönen“, die noch ‚deutsch‘ fühlen? Zu dumm? Zu feige?
„Oh, leider, mein Geld liegt in US-Aktien und auf britischen Off-Shores, ich kann nichts machen…“

Wo sind diejenigen, die man früher als ‚Gewissen der Nation‘ bezeichnet hat, die armen, aber führenden Geister der Intelligenz?
Oder ist es an der Zeit für eine Volksbewegung der vielen Fleißigen?

Es macht einen fertig, wenn man sich all dies anschaut. Vor allem diese Aussichtslosigkeit und diese Bereitschaft zu kuschen, egal vor wem…

Und wie schon oft gesagt: die Russen werden diesmal NICHT kommen und Europa/ Deutschland nochmals retten, der Zug ist abgefahren – das haben wir selbst versaut, mit unserem Verhalten seit der NordStream-Sprengung…

O.k., der letzte macht dann das Licht aus im hiesigen Khalifat…

Geh recht

Geh recht oder bleib, daß es dich nicht treib, sei stetig und treu jeden Tag aufs neu.
So ähnlich wurde früher gereimt hierzulande. Gibt es noch Poeten heute? Wie reimen die? Oder machen das schon die Rechen-Maschinen mit komplizierten Programmen, denen manche sogar eine Art Intelligenz zuschreiben?

Welches sind jene Werte, die wir anstreben? Geld und Macht – wofür? Was ist gerecht? Was ist gut, was schlecht? Wovon hängt diese Bewertung ab? Von den Zielstellungen, oder?
Also: Wo wollen wir hin in dieser grobstofflichen Welt? Wie bekannt: wer kein Ziel hat, wird auch nirgends ankommen können…
Hans Ludwig (LH), Anfang September 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Manches ist einfach zu beantworten. Zum Beispiel ist Gerechtigkeit zuerst einmal Verteilungsgerechtigkeit. Das heißt, daß jeder Mensch für das, was er in die Gesellschaft einbringt, auch entsprechend an den gemeinsam erzeugten Produkten/Werten teilhaben kann.
Gib entsprechend deinen Fähigkeiten, bekomme gemäß deiner Leistung.

Da das grundsätzlich für alle gelten soll, müssen die Ausnahmen sorgfältig festgelegt und geprüft werden. Also Alte und Kranke sowie Kinder sind auszunehmen. Sie müssen aus dem gesellschaftlichen Mehrprodukt versorgt werden, d.h. auf Kosten aller.
Wer nicht krank ist und nur so tut, weil er faul oder bequem ist, hat kein Anrecht auf Versorgung durch die Gemeinschaft. So wie alle Parasiten, die viel weniger einbringen als sie sich herausnehmen aus dem großen Topf, heute und immerdar.

Was ist mit denen, die nicht produktiv im materiellen Sinne sind? Alle die Handel trei-ben oder etwas verwalten oder sonstwie „Dienste leisten“?
Hier ist die Frage, ob das alles in Vollzeit, d.h. von extra dafür ausgebildeten Leuten erledigt werden muß. Denkbar sind ja auch Verwaltungsarbeiten als „Nebentätigkeit“, ja auch als nicht gesondert bezahlte Arbeit, wenn solche von allen geleistet wird.

Zum Beispiel: jeder Bürger einer Stadt arbeitet pro Woche 2 – 3 Stunden unbezahlt in der Verwaltung. Eine reine Fra-ge der sinnvollen Organisation.
So stünde auch jede/r mal „vor dem Schalter“ und säße mal „hinter den Schalter“, was für ein vernünftiges Ver-ständnis beim Umgang miteinander sorgen könnte.

Der Handel müßte als gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden, nicht als ‚Geschäft‘. Also als gemeinnützige Tätigkeit, die kostendeckend (mit einem genau bestimmten Satz an Rücklagen für notwendige Ersatzinvestitionen und Erneuerungen) geführt wird.

Gleiches würde für alle anderen Dienstleistungen, also Banken, Medizin usw. Die dort Beschäftigten hätten ein Anrecht auf Bezahlung ihrer Arbeit entsprechend der Intensität und Verantwortung.
Vergleichsmaßstab wäre z.B. der örtliche Durchschnittslohn. Wie das genau zu gestalten ist, darüber hat die Gemeinde gemeinsam zu entscheiden.
Freilich ist Voraussetzung, daß Gesundheit (geistig, seelisch und körperlich) von jeder/m als ureigene Aufgabe erkannt und bearbeitet wird.

Alles was an Werten übrigbleibt, wenn überall die Voll-Kosten samt Personalkosten gedeckt sind, würde zur Verteilung durch die Gemeinschaft selbst zur Verfügung stehen.

Und bei Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips, d.h. daß alle Entscheidungen auf der niedrigst-möglichen Stufe der gesellschaftlichen Organisation getroffen werden, bleiben nur die Aufgaben der Landesverteidigung, der Export-Import-Lenkung und der internationalen Interessenvertretung (wenn nötig) für die „höheren Ebenen“ übrig.

Wobei für die Landesverteidigung auch nur relativ wenige Profis samt Technik bezahlt werden müßten, wenn ein Modell ähnlich der Schweizer Eidgenossenschaft umgesetzt würde. Und der Offizier wäre wieder ein geachteter Beruf…Die maßgebliche Einheit wäre also die Gemeinde oder Stadt; alles darüber wäre nur projektbezogen zu bearbeiten und daher auch von den Gemeinden und Städten jeweils nur zeitweilig zu finanzieren; nein, nicht über Steuern, deren Verwendung dann „oben“ entschieden wird, sondern transparente Projekte, an denen Fachleute „von unten“ mitarbeiten und die gezielt etappenweise ihre Budgets gemäß Projektplan erhalten.

Hier kommen wieder die „Geht-nicht-Schlauberger“: was ist mit … – nein, es wird nach einiger Zeit keine Großstädte mehr geben. Sie werden rückgebaut und in überschaubare Gemeinden und Kleinstädte aufgelöst.
Großstädte sind ein Kennzeichen der Massen-Ausbeutung in der Industrieepoche, wo große Mengen an billigen Arbeitskräften für die Großindustrie auf engem Raum konzentriert wurden, mit schlimmen Folgen für Gesundheit, Lebensqualität und Kriminalität.

In der Informationsgesellschaft gibt es keinen Grund mehr für solche Menschen-Haufen. Die Programmierer sind eh daheim tätig, und für die wenigen verbleibenden Grundstoff-Industrie-Betriebe werden von Anfang an sinnvolle Verkehrskonzepte mit sternförmig angeordneten Gemeinden und deren Anbindung geplant und umgesetzt.

Ja, Planwirtschaft: was die Grundstoffindustrie angeht, ohne die ein Land nicht weitgehend unabhängig funktionieren kann, so sind exakte Planung und miteinander verknüpfte Lenkung der Stoffströme unerläßlich.

Und auch der Material-Bedarf der KMU – der tragenden Säule der Volks-Wirtschaft – muß erfaßt und in die Planungen einbezogen werden, zumindest was die Grundversorgung angeht.
Es kann in einem Land, das über keine nennenswerten Naturressourcen ver-fügt, nicht einfach alles importiert werden, was dieser oder jener benötigt: denn irgend-wer muß doch auch die Waren für die Gegenlieferungen zwecks Wertausgleich herstellen, oder?

Denn die Ex- und Importe eines Landes werden vor allem im Wert-Austausch-Verfah-ren, d.h. mit gegenseitiger Verrechnung OHNE ständige Zahlungsströme, zu gestalten sein. Was einen Haufen Arbeit bei den Banken spart… die plötzlich wieder ihre ursprüngliche Aufgabe als Dienstleister für die wertschaffenden Bereiche – heute noch verschämt „Realwirtschaft“ genannt – erfüllen werden.

Und auch der Export muß exakt geplant werden, und die Unternehmen werden sich damit abfinden müssen, daß sie Auflagen/Quoten für Exportwaren/-kontingente erhalten…

Freilich können diese untereinander ausgetauscht werden, d.h. wer keine exportfähigen waren herstellen kann (Land-Bäckerei usw.), der kann seine Ware an ein nahegelegenes Export-Unternehmen liefern, welches die Quote übernimmt…

Also ohne Steuerung des Außenhandels durch den Staat wird es in der ersten Näherung kaum gehen. Denn auch die Verbringung von Kapital ins Ausland und die damit verbundene Verarmung einiger Regionen müssen verhindert werden.

Ja, der „freie Verkehr von Waren und Kapital“ dient nur der Konzentration des Reichtums bei immer wenigeren und dem Transfer von den ärmeren zu den reicheren Ländern; das Märchen vom ‚Nutzen für alle‘ hat sich nicht bewahrheitet…

Was die (angeblich nur großstädtisch zu organisierende) Kultur (Theater, Orchester usw.) angeht: was hindert einen Gemeindeverbund daran, in einer seiner Kleinstädte eine solche Einrichtung zu unterhalten?
Mit der Maßgabe, daß Auftritte in allen Gemeinden reihum regelmäßig erfolgen?
Freilich wird dazu jede Gemeinde ihr „Kulturhaus“ mit mehreren Sälen (ggf. auch räumlich getrennt) aufbauen, im Verlauf einiger Jahre. Denn auch dort wird es wieder Chöre, Tanzgruppen und Laienspielbühnen geben…

Weil die Mittel aus den wenigen Abgaben (Umsatzsteuer zwecks sanfter Begrenzung des Verbrauchs? Erbschaftssteuer?) weitestgehend in den Gemeinden verbleiben, und der Waren-Austausch mit anderen Gemeinden sorgt für steigenden Wohlstand.
Und zwar Wohlstand für alle, nicht nur für wenige Reiche…

Wir sehen, daß Gerechtigkeit an manchen Stellen wichtiger ist als unbegrenzte Freiheit. Andererseits wird ohne Freiheit das Regelungsbestreben der Verwaltung, auch wenn sie eine „amateur“-betriebene ist, nicht einzudämmen sein.
Es geht also um den Ausgleich, die Balance, die sich dann einstellen wird, wenn Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit die bestimmenden Handlungsweisen sein werden.
Weil dann und nur dann jeder wirklich mit Interesse und Engagement in seiner Gemeinde tätig sein wird: wenn er sieht, daß alles für alle getan wird.
Und daß der Wohlstand nur gemeinsam wachsen kann.

Ja, freilich sind wir HEUTE von diesen Idealen meilenweit entfernt, aber im Verlaufe der nächsten Jahre wird sich ein/e jede/r davon überzeugen können, daß ohne das Aufgeben der heute noch gewohnten egoistischen Denk- und Handlungsweisen wirklich nützliche Veränderungen sich nicht durchsetzen können.

Der Mensch ist nun mal ein gemeinschaftliches Wesen, ein Herdentier, denn der Einzelne ist von der Natur mit Bedacht so „schlecht“ für das alleinige Überleben – auch im Verbund der Familie/Sippe – ausgestattet wor-den…
Rein von Natur aus sind wir dazu „verflucht“, gemeinsam unser Leben zu gestalten, und dazu müssen wir lernen, vernünftig miteinander auszukommen und die persönlichen Interessen hinter die der Gemeinschaft zu-rückzustellen.

Und das gilt völlig unabhängig davon, welchem Glauben wir anhängen, welche Ideologie wir verfolgen und welche sonstigen Ziele wir uns als Gesellschaft stellen.
Ja, das war mal Allgemeingut, diese Überzeugung, und da ist noch gar nicht so lange her. Vielleicht 150 Jahre…

Und bitte beachten: die „schlimmsten totalitären Diktaturen“ in der heute herrschenden Menschheitsgeschichte – der Nationalsozialismus im sog. 3. Reich, und der Stalinismus in der UdSSR – hatten dieses Ziel ganz offen propagiert:
Gemeinsinn geht vor Eigensinn… bzw. das Kollektiv geht vor.
Vielleicht ist genau dies der Grund, warum sie so verteufelt werden? Warum wir uns mit der Naso-Zeit und deren Vorgängen nicht näher befassen dürfen?
Warum die UdSSR als „Reich des Bösen“ (vom vorigen Schauspieler an der Spitze Nordamerikas) bezeichnet wurde?

Warten wir noch ein paar Monate ab, bis auch die EU und die Brvd vollständig zu total itären Regimes hinabgesunken sind (auf dem Weg dorthin sind sie schon lange), ob dann auch solche Losungen propagiert werden…
Bin mir sicher, daß das Gegenteil der Fall sein wird: der ungebremste Egoismus wird hier weiter propagiert werden, das gewohnte „Teile und beherrsche“ der Angelsaxen… denn diese sind zu solchen andersgerichteten Regungen wie jene angeblichen historischen „Böslinge“ gar nicht fähig.

Wenn wir also in einer menschlichen Gesellschaft ohne die kaltblütig-reptiloiden Denk-weisen leben wollen, dann müssen wir uns – jede/r für sich – von allen diesen uns so intensiv mit allen Mitteln seit 80 Jahren indoktrinierten Dogmen lösen.
Und aufpassen, daß wir nicht erneut irgendwelchen Rattenfängern mit anderen Dogmen in die Arme laufen. Sie alle werden „hehre Ziele“ verkünden (ähnlich Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit), in der Tat aber genau das Gegenteil davon praktizieren: genau wie bis-her „Freiheit und Demokratie“ wird man uns das Blaue vom Himmel herunter versprechen, Hauptsache wir schließen uns ihnen an und bezahlen – wie bisher – unsere eigene Verdummung.

Ob es jemand ehrlich meint mit Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit kann jede/r ganz leicht feststellen: an der Verteilungsgerechtigkeit, siehe oben, und an der konsequenten Ablehnung jeglichen Parasitentums.

Erinnern wir uns kurz daran, wie die materiellen Werte geschaffen werden.
Ein Mehrwert entsteht, wenn relativ einfache Bauteile oder Baugruppen zu einem komplexen Produkt zusammengefügt werden, welches einen konkreten Gebrauchswert hat. Der viel höher ist als die Summe der Werte der Ausgangsmaterialien plus Arbeits-aufwand für die Herstellung.
Genau dies ist jener Mehrwert, der nur in der materiellen Produktion entsteht, wenn Menschen – unter Benutzung von beliebig komplexen Maschinen, einschließlich Rechenmaschinen (deuglisch komm Puter) – tätig sind.

Freilich gehört auch der vorhergehende Prozeß der Entstehung des Produktes, von der Idee über Funktionsmuster, Prototypen sowie deren Erprobung, Nachbesserung bis hin zum fertigen Serien-Produkt, zur Schaffung dieses Mehrwertes, aber in der industriellen Produktion fällt dieser Kosten-Anteil pro Endprodukt relativ gering aus.

In unserer bisherigen Denke ist mit der Fertigstellung des Produktes der Prozeß abgeschlossen, aber weit gefehlt: die Benutzung des Produkts samt Reparaturen bis hin zum Rückbau zu wiederverwertbaren Einzelteilen gehört ebenfalls zum „Lebenszyklus“ eines jeden Produktes.
Das ist der Sinn der Kreislaufwirtschaft nach dem Vorbild von Mutter Natur.
Und je „intelligenter“ das Produkt erdacht und durchdacht ist, desto effizienter werden auch die genannten nachfolgenden Prozeßschritte gelingen, und desto schonender wird der Umgang mit der Natur sein…

Wir werden Wirtschaft neu denken lernen, damit wir aus den idiotischen Zwangsfolgen der Hetze nach „Profit“ und „Wachstum“ endlich herausfinden.
Denn in jenem Moment, wo der Zins als leistungsloses (parasitäres) Einkommen weg-fällt, gibt es weder für Konkurrenz noch für den Wachstumswahn auch nur den geringsten Anlaß…

Und damit ganz wenige auf Kosten der Massen und der Natur in sinnlosem Saus und Braus leben kön-nen, sollen wir Fleißigen alle unseren Lebensraum verlieren und uns unterdrücken und ausbeuten lassen?
Sind wir noch bei Troste?

Laßt uns endlich der Wahrheit in die Augen sehen: die Verlogenheit und Hinterhältigkeit dieses kapitalistischen Wirtschaftssystems zu erkennen, das gerade dabei ist, an seiner eigenen Gier zu ersticken…

Ja, es ist ein weiter Weg, der uns allen hier bevorsteht, aber die Richtung, in welcher wir uns bewegen müssen, liegt hinreichend klar vor uns. Und beginnen muß dieser Weg in jeder/m Einzelnen von uns, in unserem Innern, bei ruhigem Nachsinnen über das hier Beschriebene.
Freilich wird jede/r da eigene Vorstellungen haben, was wie zu gestalten sei, und das ist auch gut so. Aber der Fortschritt beginnt da, wo wir uns einig sind, daß es nur gemeinsam geht, in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Zum Thema passend auch dieser Beitrag: https://bumibahagia.com/2014/03/09/unsere-werte-1/

Geh ziel tee unter Schiede

Versuchen wir, das wichtigste in den Zielstellungen herauszufinden, welches wir – im Unterschied zur gegenwärtigen Gesellenschaft – für ein menschliches Zusammenleben, das diese Bezeichnung auch verdient, benötigen. –
Hans Ludwig, Ende August 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Ja, was kennzeichnet das Bild des Menschen, das wir anstreben?

Wie soll unsere „lichte Zukunft“ aussehen?

Versuchen wir, offen und ehrlich zu bleiben.
Klar scheint es leicht, den drohenden Techno-Feudalismus durch eine bessere Gesellschaft zu ersetzen.
Aber wird diese dann auch zwangsläufig für die meisten eine schönere werden?
Was werden wir unter „schöner“ verstehen?
Oder müssen wir vorsichtig sein mit jeglichen ‚Versprechungen‘?

Also Klartext:
Nach einer Übergangszeit, von der allerdings heute keiner weiß, wie lang sie dann wirklich werden wird, muß die neue Gemeinschaft, die wir anstreben, für die überwiegende Mehrheit (90%) der Bevölkerung unseres Landes eine insgesamt schönere, auch materiell nicht wesentlich schlechtere Lebensqualität haben.

Nein, natürlich nicht im Vergleich mit dem Verbraucher-Wahn der vergangenen Jahre 1990 – 2020: das war ja nun wirklich kein erstrebenswertes Leben.
Aber ein Leben in Wohlstand, Fülle und Freude soll es für die meisten schon sein.
Wozu sollten wir uns sonst anstrengen…

Wir stellen allerdings fest, daß es sehr viele und sehr tiefgreifende Unterschiede zum heutigen Leben geben wird.
Denn ein menschlicher Umgang miteinander kann nicht auf Konkurrenz basieren, ebensowenig auf Lüge, Betrug und Manipulation.
Was automatisch Ehrlichkeit, Offenheit und achtungsvolle Beziehungen zueinander zur unbedingten Vorgabe erhebt…

Wer da meint, daß der Mensch auf irgendeine Weise („Wettbewerb“) angetrieben werden muß, um seine ’natürliche Faulheit‘ zu überwinden, der möge bitte schlüssig darlegen, woher diese verquere Vorstellung denn kommt.
Aus der „herrschenden Geschichte“, von der keiner weiß, WER sie WANN so geschrieben hat? Oder aus eigener Erfahrung?

Denn es war auch bisher schon Allgemeinwissen (und stimmt auch mit meiner persönlichen Erfahrung überein), daß man Menschen sehr gut positiv motivieren kann. Freilich ist dazu ein wenig Pfiffigkeit und Denk-Aufwand nötig, aber es geht stets besser als mit Druck und Zwang.
In der Natur sehen wir, daß jene Prozesse, die auf Zug statt auf Druck beruhen – z.B. bei allen Transportvorgängen – mit viel weniger Kraftaufwand (da mit weniger Verlusten behaftet) zu bewältigen sind.
Ja, die alte Leier von „Zuckerbrot und Peitsche“ gehört in den Mülleimer der Geschichte. Genauso wie die Reduzierung der Bedürfnisse auf „Brot und Spiele“ – das ist Herrscher-Ideologie, untauglich für ein vernünftiges Zusammenleben.

Freilich wird jedes Mensch seine volle Verantwortung für das eigene Leben wahrnehmen müssen, was ganz organisch die aktive Mitarbeit über den gesamten Lebenszeitraum einschließt.

Und das vorherige Erlernen dieses verantwortungsvollen Handelns.
Daher wird die Gemeinschaft so aufgebaut sein, daß Kinder spielend lernen, tätig zu sein, und Alte ihre Lebenserfahrung mit Nutzen für alle weitergeben können, ohne sich dabei zu überanstrengen.
Idealerweise geschieht das beides in der Familie, der „Keimzelle der Gemeinschaft“, aber auch für die wenigen Ausnahmen werden Möglichkeiten da sein.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied besteht darin, daß für die neue Gemeinschaft ein theoretisches Modell zu erarbeiten sein wird: anstelle der heutigen Eliten-Theorie wird die aktive Mitarbeit aller gefragt sein, und dazu muß jede/r sich bilden und weiterbilden – ja, selbst und ständig!

Freilich wird dieses Modell ständig weiterentwickelt werden müssen, denn wir wissen bereits: das einzige, was konstant ist, das wird auch künftig die Veränderung sein.

Wir werden in dieser ständigen Veränderung leben, sie wird unsere Lebensweise sein. Damit sollte die Frage nach der „natürlichen Faulheit“ und irgendwelchen „Triebkräften“ wohl abgehakt sein…

Eine der wichtigsten Fragen ist die nach dem Wirtschaftsmodell für die neue Gemeinschaft. Kooperation statt Konkurrenz ist das Endziel, denn gemeinschaftlich, im Miteinander, erreicht man viel mehr als gegeneinander.

Enorm wichtig wird der sorgsame Umgang mit Mutter Natur sein, und daraus folgt ganz logisch, daß mit allen Ressourcen, auch mit den scheinbar “überschüssigen“, sehr sparsam und sorgsam umgegangen wird.
Balance statt Ausnutzung, entnehmen nur soviel, wie neu entsteht oder zurückgegeben wird. Kreislauf in allem.

Volkswirtschaftlich bedeutet dies, daß ein einheitlicher Wirtschafts-Organismus geschaffen wird, und dies ist wiederum nur möglich, wenn alle Bereiche der Wirtschaft sauber aufeinander abgestimmt sind.
Beispiel: es wird genau soviel Stahl oder Aluminium produziert (oder importiert), wie zur Herstellung der Produkte für den Endverbrauch im Lande (und für den notwendigen Export, um die benötigten Einfuhren wertmäßig auszugleichen – nicht andersherum) erforderlich ist.

Dieser Abgleich der Inlands-Fertigungen untereinander, mit dem Begriff Branchen-Bilanz wohl recht gut beschrieben, ist über die gesamte Volkswirtschaft, einschließlich Landwirtschaft, Dienstleistungssektor usw., alljährlich neu durchzuführen.

Und dazu wird ein zentrales Planungs- und Koordinierungsorgan benötigt, das dafür sorgt, daß die grundlegenden Proportionen in der Volkswirtschaft ständig ’nachgeregelt‘ werden.
Ob dieses dann mit Staats-Aufträgen für die einzelnen Unternehmen arbeitet oder mit verpflichtenden „Planauflagen“, sei der praktischen Erprobung überlassen; beides hat es in der Geschichte schon mal gegeben.

Das ausführende Unternehmen muß sich natürlich sicher sein, daß die für die Durchführung der Planauflagen/Staats-Aufträge erforderlichen Ressourcen dann auch bereitgestellt werden.

Darüber hinaus ist es durchaus sinnvoll, daß bestimmte Unternehmen, die z.B. als Kooperative oder Artel oder Genossenschaft oder Syndikat organisiert sind, eigenständig ihre Fertigungen (z.B. Bekleidung, Konsumgüter, Möbel, Spielzeug, Luxuswaren u.a.) planen und die dafür benötigten Materialien, sofern sie diese nicht von Grund auf selbst produzieren, bei der Koordinierungsstelle beantragen, damit sie in die volkswirtschaftliche Gesamtbilanz „eingebaut“ werden können.

Wie bereits mehrfach erläutert, ist es für diese Wirtschaftsform unerläßlich, daß die Außenwirtschaftsbeziehungen zentralisiert gestaltet und auf das für die Versorgung der Bevölkerung erforderliche Maß reduziert werden.
Dies ist aus mehrerlei Sicht wichtig, denn der internationale Warenverkehr ist nun mal diversen Risiken – natürlichen, politischen, wirtschaftlichen, demnächst auch terroristischen – unterworfen: das haben uns die gewaltsame Globalisierung in den letzten 40 Jahren, aber auch die „neuesten Ereignisse“ rund um den Persischen Golf deutlich vor Augen geführt.

Ein weiteres Grundlagen-Thema ist die Frage nach dem Charakter der angestrebten Wirtschaft: soll sie sich auf moderne Technologien gründen, soll sie in bestimmten Bereichen führend sein (wenn ja: in welchen?) oder wollen wir eher in der Mitte der technischen Entwicklung „mitschwimmen“?
Es hat alles seine Vor- und Nachteile…

Man muß auch nicht jeden technischen „Modetrend“ mitmachen, von dem irgendeine Gruppe bezahlter ‚Mietmäuler‘ erklärt, DIES sei wichtig für die Zukunft: die geplatzte Dot-Com-Blase statt vernünftiger Nutzung des Weltnetzes sollte uns Warnung genug gewesen sein.
Auch die Elektrifizierung des Automobil-Verkehrs ist noch nicht ausgestanden: die energetische Effizienz ist nach meiner Überzeugung nicht nachweisbar, solange von der geförderten Ur-Energie weniger als 40% an unseren Steckdosen ankommen…
Vor allem wenn demnächst die sog. KI-Blase platzt… das ist halt eine künstliche, naturferne Technologie mit einem ungeheuren Energieverbrauch und ohne jegliche Garantie einer adäquaten Produktivitätssteigerung… bleiben wir bitte kritisch.

Grundsätzlich sind technische Systeme dadurch gekennzeichnet, daß sie ständig gewartet und betreut werden müssen; ebenso sind regelmäßige technische Erneuerungen und Ersatzinvestitionen wegen physischem und moralischem Verschleiß notwendig…

Eine natürlich orientierte Wirtschaft, die im Bündnis mit Mutter Natur die Produkte mit möglichst geringem technischem Aufwand erzeugt, kann vielleicht nicht ganz dieselbe Produktvielfalt bieten (oder doch? wer weiß?), wird aber vieles deutlich effizienter (dauerhafter, qualitativ hochwertiger, weniger aufwendig usw.) herstellen können.
Und nicht nur die Produkte werden langlebiger, sondern auch die Fertigungen…
Über die Vorteile solcher in die Produkte hinein-designten Eigenschaften, wie Modularität / Reparaturfähigkeit, Demontage-Freundlichkeit u.a. braucht wohl nicht nochmal extra geredet werden…
Und daß bei der Entwicklung jedes Produkts und jeder Fertigungslinie bis zum Ende gedacht werden muß, d.h. bis zum Schließen des materiellen Kreislaufes nach dem Vorbild von Mutter Natur, ist dann auch selbstverständlich.

Freilich wäre dies eine völlig neue Art der Wirtschaftsführung, über die es heute kaum mehr Erfahrungswerte gibt…
Dabei ist es noch keine 150 Jahre her, daß Magnetismus und Elektrizität eine viel größere Rolle in Leben und Gesundheit der Menschen gespielt hatten.

Es sind tausende Erfindungen und Entdeckungen in den vergangenen 150 Jahren in den Schreibtischschubladen der Großkonzerne verschwunden: wir erinnern nur an das ewige Zündholz, für das es schon vor 80 Jahren praktikable und vorteilhafte Lösungen gab, aber die Streichholz-Hersteller fanden sich noch nicht reich genug…
Oder Dingels Wasserauto. Oder viele andere, praktisch nachgewiesen nützliche Technologien…

Da sind wir bei einem brennenden Problem: wer berechtigt überhaupt irgendwen, ein „Recht auf eine Erfindung“ zu beanspruchen?
Die Praxis der Erfindertätigkeit hat gezeigt, daß viele von ihnen einfach irgendwelchen Eingebungen (Intuition, Inspiration usw.) gefolgt sind – die wenigsten Erfindungen sind auf Forschungen und systematisches Arbeiten zurückzuführen.
Diese werden erst wichtig, wenn die grundlegende Erfindung getätigt ist und daraus dann Produkte und deren Herstellungstechnologien entwickelt werden.
Dies begründet jedoch keinerlei „Rechte“ an der Idee.
Eine staatlich garantierte „Gewinnbeteiligung“ aller Etappen der Werdung der Idee bis zum verkaufbaren Produkt (in Summe 1% vom erzielten Überschuß über die ersten 5 oder 10 Jahre) könnte hier den kreativen Menschen eine gewisse Sicherheit geben…

Das sog. geistige Eigentum kann – wie das Beispiel China seit 1990 zeigt – völlig problemlos gestrichen werden. Die Schlitzaugen haben doch alles kopiert, was ihnen in die Finger gekommen ist, ungeachtet jeglicher „Rechte“.
Und keiner hat sich wirklich darüber aufgeregt…
Warum also sollen die einen sich drangsalieren lassen, während andere jahrelang ihre Freiheit genießen dürfen?

Genau dies ist einer der wesentlichen Punkte: die absolute Gleichberechtigung für alle Teilnehmer am Wirtschaftsgeschehen; es kann keine zweierlei Maß für dieselbe Sache geben, das ist Diskriminierung und abzulehnen.

Genauso wie jegliche Monopolstellungen – wenn sie entstehen sollten – zu beseitigen sind: sie führen stets zu Nachteilen für die ganze Gemeinschaft.
Wie dies zu gestalten ist, mag jede/r selbst überlegen…

Und hier kommen wir zu einer der wichtigsten Fragen – zur Demografie.
Wie kann einerseits abgesichert werden, daß alle noch vorhandenen Völker dieser Welt die Chance erhalten, weiterzuleben?
Und wie kann andererseits dafür gesorgt werden, daß die Zahl der Menschen weltweit nicht überhand nimmt?

Freilich gibt es „ungelehrte“ Stimmen, welche behaupten, daß auf dem Planeten durchaus genug Platz für 30 Milliarden und mehr Menschen wäre, einschließlich deren Ernährung und eines würdigen Lebens. Aber das würde voraussetzen, daß der Mensch sich nach vernünftigen Kriterien, die lokal sehr unterschiedlich sein können, bescheiden und im Maße der Notwendigkeit ernährt.
Wie oben genannt: im Einklang mit Mutter Natur…
Denn nur die unersättliche Gier einer Reihe von Menschen (?) ist es, welche dies verhindert.

Ja, es gab einige heftige Diskussionen um die Frage, ob denn jemand mit solcher Gier (Neid, Geiz usw.) überhaupt als Mensch angesprochen werden kann. Die einen sagen: das sind einfach menschliche Schwächen; die anderen dagegen verweigern jenen Leuten, welche diese Eigenschaften in erhöhtem Maße aufweisen, überhaupt das Recht darauf, sich Mensch nennen zu dürfen. Denn dies seien keine menschlichen Schwächen, sondern klare Erziehungs- und Bildungsfehler, welche man der Gesellschaft – in diesem Falle deren Profitorientierung – anlasten müßte.
Durchaus bedenkenswert…

Klar, damit setzt man die beiden bisher bekannten Gesellschaftsformationen – Kapitalismus und real existierender Sozialismus (RES) – in ihrem Wesen (!) gleich…
Und so ehrlich muß man sein:
es gab im RES trotz der real verringerten Rolle des Geld-Reichtums, trotz der Orientierung auf seelisch-geistige Werte (zumindest bis 1972, als die offizielle Zielstellung der Parteipolitik in der DDR – ‚dank‘ dem Dachdecker aus dem Saarland – auf die materiellen Bedürfnisse der Bevölkerung umgestellt wurde, mit verheerenden Folgen) zwar nicht dominierend, aber durchaus vorhanden auch Anbeter des „goldenen Kalbes“.

Und man würde es sich wohl zu einfach machen, diese als alleiniges Erziehungsergebnis der (durchaus vorhandenen und sehr wirksamen) Westpropaganda abzuqualifizieren. Andererseits wollen wir bitte nicht vergessen, daß der RES in der DDR keine 40 Jahre alt geworden ist, mithin eine neue, anders eingestellte Generation noch nicht ausgeformt werden konnte, von einer abseits des verführerischen West-Fernsehen-Einflusses mit völlig neuen Werten aufgewachsenen Generation ganz zu schweigen…

Denn die Partei-Nomenklatura der UdSSR hatte diesen massiven Propaganda-Einfluß – rund um die Uhr und landesweit – nicht, war aber genauso in die rein materielle Sichtweise abgeglitten, was letztlich zum Zerfall der UdSSR und des RES geführt hat. Und dort war man schon mindestens 2 – 3 Jahrzehnte länger in Richtung Sozialismus unterwegs gewesen, wenn auch auf diversen Um- und Abwegen…
Die Frage bleibt also offen, ob Menschen abseits der verderblichen niederen Einflüsse jener „Schwächen“ zu besseren, vernünftigen Menschen heranwachsen können, und wieviele Generationen dies dauern kann.

Unter dem Einfluß des satanischen Verführers jedenfalls hat es noch nicht geklappt, auch wenn heute viele „gelernte DDR-Bürger“ der verlorenen Chance „ihrer“ Republik, in der vieles ganz anders war, so manche stille Träne nachweinen. Aber sie werden bald ausgestorben sein, und dann kümmert’s keinen mehr…

Wir sehen erneut, wie wichtig Bildung und Erziehung für eine gute Zukunft sind… Wir sehen ebenfalls, daß gerade der ideellen Prägung der jungen Menschen eine entscheidende Rolle zukommt.

Und wir sehen, daß eine rein materialistische Auffassung immer in die Gefahr gerät, vom Widersacher des göttlichen Willens übernommen zu werden, mit Hilfe ebenjener offenbar so schwer zu beseitigenden (oder leicht zu fördernden) „Schwächen“…

Was im Umkehrschluß bedeutet: nur mit einer ausgewogenen Einstellung, die dem mteriellen Körper die feinstoffliche Seele und den höheren Geist als die wichtigeren (!) Bestandteile des Menschen zur Seite stellt, kann überhaupt auf eine stabile, nicht nur grobstofflich ausgerichtete Denkweise des Menschen gerechnet werden.

Mir scheint, daß wir damit das Wesentliche erfaßt haben…
– – – – –

Es ist schon mehrfach angeklungen: diese Skizzen sind für den Endzustand, die ausgestaltete Zukunftsgemeinschaft, gedacht. Daß wir aus der gegenwärtigen Krise nicht von Null auf Hundert dort werden ‚einsteigen‘ können, ist wohl jedem klar.

Es werden also gesonderte Ausarbeitungen zu erstellen sein, welche die einzelnen Schritte und Etappen auf dem Wege zu diesem Idealbild darstellen, damit wir nicht planlos in der Gegend herumirren
Um so mehr ist es dafür unerläßlich, daß unter uns Denkenden maximale Klarheit über die Grundlagen dessen besteht, was wir als Ziel anstreben.
Und dieses Ideal muß aktiv mit der gesamten Bevölkerung geteilt und diskutiert werden, damit jede/r darin den eigenen Platz finden kann…

Mehr angeblich Unwichtiges – 2

Nicht nur ums Geld geht es heute hier, aber auch… – LH, 25. August 2026

1
Bekanntlich hat dieser Tage die US-Staatsschuld die 40 Billionen-Grenze durchstoßen; zusammen mit den Schulden der Unternehmen und der Haushalte ergeben sich etwa 77 Billionen$, bei einem BIP von ca. 32 Billionen$.
Die alljährliche Zinszahlung nur für die Staatsschuld (!) liegt schon über 1 Bln.$.
Damit haben die Amis etwa 22% der ca. 350 Bln.$ Welt-Schulden (ca. 3x Welt-BIP).
Und „plötzlich und unerwartet“ erinnert sich die Lügen-NYT (freilich in einem Gastkommentar) der alten Sitte, daß einst alle 50 Jahre in einem sog. Jubeljahr (jubeln zu Jahwe/Gott, natürlich) alle privaten Schulden erlassen wurden (siehe Tora=AT).
Da die Schulden der einen die Vermögen der anderen sind, endete nicht jeder Herrscher, der einen solchen Schuldenschnitt verkündete, erfolgreich…
Die Frage ist nach der Aktualität eines solchen Vorgehens; Mischa Chasin hatte bereits vor Monaten einen Schuldenerlaß für alle US-Haushalte als Rettungsprogramm für Nordamerika vorgeschlagen…
Freilich werden die finanzinternationalen Superreichen nicht so ohne weiteres zustimmen, aber vielleicht kann ihnen ja die andere Methode in Erinnerung gerufen werden, mit welcher sich in früheren Zeiten die Herrscher gern ihrer Gläubiger endgültig entledigten (ein Vorwand fand sich immer)…

2
Heute begannen die Rosseti (RF-Netze) die ersten offiziellen Operationen in Höhe von 26 Mio.Rbl. mit dem digitalen Rubel, dessen Einführung „ganz freiwillig“ erfolgt. Nur daß alle Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 120 Mio.Rbl. (ca. 1,3 Mio.€) ihren Kunden bereits ab 1.September 26 (ab nächste Woche) die Möglichkeit der Zahlung in DigRbl. gewähren müssen…

3
Der Chef der CIA Rettkliff weilte heute angeblich „spontan“ 4 Stunden lang zu „überraschenden“ Gesprächen in Moskau; weder zu den Gesprächspartnern noch zu den Themen gibt es offizielle Infos (freilich hat der Blubber wieder was ‚Gewünschtes‘ geblubbert, aber irgendwas phantasieren kann ich auch); ebenso unbekannt ist, wer ihn begleitet hat, denn nur für einen Mann wird die C-17A Globemaster wohl kaum geflogen sein…

4
Offenbar regen sich nicht nur die „deutschen“ Unternehmens-Chefs über die unfähige Pulle Tick auf (siehe deren Kanler-Brief vor einigen Tagen), sondern auch auf jener Insel der Pferd Damm ten klingt es sehr ähnlich: Jim Johnson hält Investitionen dorten nicht mehr für sinnvoll wegen der unzuverlässigen Polit-‚Randbedingungen’…

5
Man sollte es nicht tun, aber wer trotzdem rein zufällig mal in den „Spei-Gel“ geschaut hat, der wird sich fragen, wessen ‚Kanzler‘ jener ‚Apprill‘ sei: ist ihm doch wichtiger, wie das Nazi-Regime in Kyieff durch den Winter kommt – die nur ansatzweise gefüllten Gasspeicher für die Versorgung der hiesigen Bevölkerung gehen ihm offenbar ganz weit achternaus vorbei – armes Deutschland…

6
Leider fraglich ob ich das noch erleben werde, denn ich würd’s gern sehen: 2040 sollte das Jahr des Endes werden, so das MITI vor 54 Jahren – wir erinnern uns: „Die Grenzen des Wachstums“ 1972, bestellt vom sog. Klapp off Rohm.
Nun haben angeblich die „Berater“ von KPMG (Berater sind wie Eunuchen: „sie wissen, wie es geht“) jenes Modell nachgerechnet und sehen uns anderthalb Jahre eher jene Grenze erreichen… naja, wer Spaß dran hat an solchen Negativ-Szenarien, die alle nur bestellt wurden, damit wir uns – wegen der resultierenden ANGST – nicht auf unsere eigene Weiterentwicklung konzentrieren können…
– – – – – –

P.S.
Ein Blick in eine Straße von Los Angeles…
– – – – – – – – – – – – – – –

Augen zu und durch?

Das ist ein brauchbares Mittel, wenn man vor einer überschaubaren Herausforderung steht und nicht genug Zeit hat, über gescheite Lösungen nachzudenken, aber schnell reagieren muß. Da könnten wir bald sein, müssen wir aber nicht… – LH, 22. August 2026 – – – – – – – – – – – – – – –

Was uns demnächst bevorsteht, ist keineswegs überschaubar, da keiner weiß, wohin die Reise wirklich gehen wird, weil das gesamte bisherige Wirtschafts- und Gesellschaftssystem seine totale Unfähigkeit, die anstehenden Probleme zu bewältigen, nachgewiesen hat. Ob davon noch was brauchbar ist? Wer weiß…
Wobei die Frage nach einer neuen Ordnung bei fast allen nur Schulterzucken hervorruft…

Aber noch haben wir ein paar Wochen (oder gar Monate?) Zeit, bevor wir von den jetzt noch Mächtigen in die Wirren des vorgesehenen Chaos gestoßen werden. Diese Zeit sollten wir nutzen, um uns darüber klar zu werden, welche Veränderungen kurz- und mittelfristig anzustreben sein werden, ausgehend von einem lohnenden langfristigen Ziel, das wir oder unsere Kinder/Enkel/Urenkel erreichen wollen.
Mit „wir“ meine ich hier dich und mich, und unsere Freunde und Ähnlichgesinnten.

Wir haben nun in den vergangenen Wochen Gelegenheit gehabt, uns über das jetzige System, seine Strukturen und Ziele klar zu werden. Doch dessen Niedergang wird immer deutlicher, und das Tempo nimmt zu.
Damit können wir wohl ziemlich genau bestimmen, was wir nicht wollen. Obwohl auch dazu wieder jede/r eine eigene Ansicht haben wird…

Aber bitte konzentrieren wir uns doch im weiteren – auch in der Diskussion – auf das, was wir haben wollen, oder besser: sein wollen.

Als Anstupser dazu möge hier ein „uralter“ Artikel von M.Chasin über „Globale Projekte“ (GP) herhalten, den ich einst übersetzt hatte (wer das ganz lesen will, bitte melden). Er behandelt dabei vor allem die Historie/Evolution und das Scheitern des „westlichen GP“ und eine mögliche Rückkehr des (zuvor in der UdSSR teilgescheiterten) „roten GP“, d.h. die Rückkehr zu einer gemeinschafts-orientierten Gesellschaft.
Nachfolgend entnehme ich daraus die zukunftsorientierten Abschnitte und versehe sie mit ganz wenigen aktuellen Anmerkungen…
Los geht’s.

„… Wie wird die Situation sich weiter entwickeln?
Es sind noch keine neuen Propheten/Projekte, weder globale noch regionale, in Sicht, also müssen wir wohl oder übel aus den bestehenden Projekten wählen.

Da die kommende („objektive“) Wirtschaftskrise den Lebensstandard in allen westlichen Ländern stark senken wird (der heute aufgrund des Phänomens des Überkonsums im Zusammenhang mit der Dollar-Emission deutlich übertrieben ist), wird das „Profit“-Konzept weitgehend durch „Gerechtigkeit“ ersetzt werden.

Und das bedeutet eine Renaissance des „roten“ Projekts und eine weitere Stärkung des „islamischen“ Projekts.
Was in den Vereinigten Staaten geschehen wird, mag der Autor nicht vorhersagen, aber in Europa wird es nur eine Frage geben: wird die sozialistische Idee in der Lage sein, die islamische Bevölkerung zu assimilieren oder wird Europa in der islamischen Welt aufgehen?

Es sei darauf hingewiesen, daß der Islam bisher nur im Rahmen der Entwicklung der sozialistischen Ideen (UdSSR) assimiliert werden konnte, und deshalb glaube ich, daß das „rote“ Projekt in Europa eine starke Ausbreitung erfahren wird. (jedoch nur sofern die EU/Brüssel nicht mit Hilfe der sog. Migranten das Europa der bisherigen kulturvollen Zivilisation vernichtet, denn „wir schaffen das“ ist ja erst 11 Jahre her – LH)

Halten wir fest, daß eine Renaissance rein „christlicher“ Projekte („byzantinisch“ in Form der Orthodoxie/Rechtgläubigkeit oder „katholisch“-vatikanisch) in naher Zukunft nicht zu erwarten ist. Es ist so, daß eine derart gewaltige Krise, wie der
Zerfall des weltweiten Systems der Arbeitsteilung und der Zerfall des einheitlichen Dollarraums, von allen Beteiligten aktive, wenn nicht gar aggressive Maßnahmen erfordert.
Die Politik der „christlichen“ Projekte wird im Wesentlichen durch ihre Dogmatik bestimmt, welche die
Demut als eine ihrer Haupttugenden benennt. Mit anderen Worten: die Wiederbelebung dieser Projekte ist möglich, aber nicht mittelfristig und schon gar nicht kurzfristig, sondern in einem wesentlich längeren Zeitraum.

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum gerade das „rote“ Projekt in naher Zukunft besondere Bedeutung erlangen sollte. Tatsache ist, daß der im 16. Jahrhundert erneut zugelassene Kreditzins ein neues Phänomen in der Geschichte der Menschheit geschaffen hat – die „technologische Gesellschaft“.
Der beschleunigte technische Fortschritt der letzten Jahrhunderte, der vor allem die Sterblichkeitsrate stark gesenkt
(? – LH) und eine erhebliche Zunahme der Zahl der Menschen ermöglicht hat, ist auf eben dieses Phänomen zurückzuführen.
Es ist nicht ausgeschlossen, daß die zwingende Regel für dieses Phänomen das
gleichzeitige Vorhandensein von Kreditzinsen und des biblischen Wertesystems ist, denn selbst Japan und China (in denen das biblische Wertesystem nicht sehr verbreitet ist) entwickeln ihre Technologien im Allgemeinen nur auf Kosten der Tatsache, daß es westliche Länder gibt, die Investoren und Konsumenten von Industrieprodukten sind.

Zum Islam dagegen ist nichts zu sagen – alle Versuche, eine technologische Zivilisation auf der internen Basis islamischer Völker zu schaffen, sind gescheitert.
(was ist mit dem modernen Iran? – LH)

Zugleich ist die Menschheit heute nicht bereit, auf technologische Errungenschaften zu verzichten. Umso wichtiger ist es, daß es eine Ausnahme von dieser im Allgemeinen recht starren Regel gab. Eine technologische Zivilisation wurde in der UdSSR aufgebaut – in einem Land, in dem Kreditzinsen nicht weniger, wenn nicht sogar noch strenger, verboten waren als in islamischen Ländern.

Diese einzigartige Erfahrung des „roten“ Projekts wird gefragt werden, denn die bevorstehende EWM-Krise
(EWM = einheitlicher Wert-Maßstab, wie z.B. Gold – LH) dürfte zumindest eine vorübergehende Abkehr von der Nutzung der Kreditzinsen bewirken. Dies ist damit verbunden, daß die Zerstörung des einheitlichen Dollar-Emissionsraumes wahrscheinlich schrittweise erfolgen wird.

In der ersten Phase wird die Welt höchstwahrscheinlich in mehrere (drei bis fünf)
Emissions-Valuta-Zonen aufgeteilt werden: der US-Dollar, der früher oder später nicht mehr von einer privaten Einrichtung, sondern vom US-Bundesfinanzministerium ausgegeben werden wird, der Euro (sicher nicht mehr, da die EU zerfallen wird, weil das ‚Zugpferd‘ BRvD ohne Industrie erstmal in der Bedeutungslosigkeit versinken wird – LH) und der Yuan. (weitere „Bewerber“ stehen schon Schlange – LH)
Es ist nicht ausgeschlossen, daß es zwei weitere Zonen geben wird: den so genannten „Gold-Dinar“
(hat sich mit der Ermordung Ghadaffis erledigt – LH) und den russischen Rubel. Letzterer ist zwar unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung Rußlands als einheitlicher Staat absolut notwendig, aber unter der derzeitigen (neoliberalen) Führung unserer Wirtschaft eher wenig wahrscheinlich.

Da das moderne System der Arbeitsteilung jedoch von globalen Märkten ausgeht
(die es nicht mehr geben wird – LH), wird ein solches System sicher weniger rentabel sein und wahrscheinlich weiter zerfallen.
Infolgedessen werden die einzelnen Staaten, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen und ihre Souveränität zu schützen, die Rechte einzelner privater Akteure auf die Aneignung von Gewinnen, d. h. in erster Linie ihre Möglichkeit zur Erzielung von Emissionseinkommen, mehr und immer härter einschränken.
Dieser Trend wird schließlich fast zwangsläufig zu einem gesetzlichen oder gar ideologischen
Verbot der privaten Nutzung von Kreditzinsen führen. (beachte: dies wird nicht ideologisch bedingt sein, sondern harte ökonomische Notwendigkeit! – LH)

Um zum Hauptthema zurückzukommen: im Europa der kommenden Jahrzehnte wird die starke Ausbreitung des „islamischen“ Projekts auf drei große Widerstände stoßen.
Der erste kommt von Seiten des sterbenden „westlichen“ Projekts. Und hier wird der Nahkampf rücksichtslos und kompromißlos sein.
(leider ist dies nicht eingetreten, sondern das Gegenteil – LH)
Der zweite kommt von der Seite der Nationalstaaten, die (mehr oder weniger stark) im Rahmen der Europäischen Union vereint sind. Hier wird der Druck des „islamischen“ GP schwächer sein, weil nationale Projekte per definitionem nicht lange gegen ein globales Projekt bestehen können.
(falls es nationale Projekte gibt, denn wir haben keins – LH)
Die dritte Ebene des Widerstands wird jedoch von dem wiederauflebenden „roten“ Projekt ausgehen, und hier werden die Verhältnisse sehr kompliziert werden.
Einerseits kann das „rote“ Projekt die islamische Bevölkerung Europas assimilieren (wie es in der UdSSR der Fall war), und in diesem Sinne stellt es die Hauptgefahr für das „islamische“ Projekt dar.
Andererseits sollten einige seiner Merkmale so weit wie möglich unterstützt werden, da sie die Erhaltung der technischen Zivilisation in Europa
(Eurasien – LH) werden gewährleisten müssen.

Als Ergebnis dieser Prozesse wird in Europa
(Eurasien – LH) höchstwahrscheinlich ein neues globales Projekt entstehen, eine Art Symbiose aus Islam und Sozialismus, die man bedingt als „islamischen Sozialismus“ bezeichnen kann.
(allerdings nur, falls es ein Europa im Sinne der bisherigen Kultur/Zivilisation/Geschichte noch geben wird und nicht islamisch-totalitäre Gebilde/Khalifate – LH)

Betrachtet man die Situation in Rußland, so unterscheidet sie sich von der europäischen nur in einem Punkt: Die Prinzipien und Mechanismen des „roten“ Projekts sind hier viel weiter entwickelt.
Und dies stellt eine enorme Bedrohung für das „westliche“ Projekt dar, da all die Veränderungen, die in den vorangegangenen Abschnitten für Europa beschrieben wurden, in Rußland viel schneller ablaufen können – und damit den endgültigen Zusammenbruch des „westlichen“ GP ernsthaft beschleunigen können.

Infolgedessen hat das „westliche“ Projekt einen beträchtlichen Teil seiner Kräfte in die dringende Zerstörung der Überreste des „roten“ Projekts in Rußland gesteckt: die fest angestellten Manager dieses Projekts (Gref, Kudrin, Surabow, Schuwalow,
Nabiullina, Siluanow, Reschetnikow usw.) haben begonnen, aggressiv auf den sofortigen Beitritt Rußlands zur WTO zu drängen (wer braucht das noch in 2 – 3 Jahren?) und das staatliche System der Altersrentenversorgung, des Gesundheitswesens und der Bildung zu zerstören.
(zur WTO geht es heute um den RF-Austritt, sodann um ein neues Rentensystem, eine Reform des Gesundheitswesens und der Bildung – dieser politische Kampf ist in vollem Gange -, hinzu kamen äußerlich der Putsch im „Rammbock“ U-Land, der „Minsk“-Betrug, die vom Westen aufgedrängte MSO und die widerrechtlichen sog. „Sanktionen“ – LH)

Ein solches Verhalten des „westlichen“ Projekts ist verständlich. Rußland war seit einem Jahrtausend ausschließlich ein Projektland und kann ohne dies einfach nicht existieren. Aber die Zerstörung des „roten“ Projekts hat es zum ersten Mal in einem Vakuum zurückgelassen: Für Rußland sind noch keine Projekt-Werte sichtbar, und es ist nicht gelungen, unseren Völkern die Werte des „westlichen“ Projekts aufzudrängen, um es unverblümt zu sagen.

Aber angesichts unseres verbleibenden Wehrtechnik- und Bildungspotenzials ist es unmöglich, daß ein anderes globales Projekt dieses Gebiet übernimmt, wofür es in eine von aggressiven und unkonstruktiven Stämmen bewohnte Wüste verwandelt werden müßte. Solange das „westliche“ Projekt „eins und unteilbar“ war, konnte dies auf technologischer Ebene bekämpft werden. Doch der Sieg von Bush in den USA erfordert bereits harte und entschlossene Maßnahmen.
(was auf den Trampel um so mehr zutrifft, aber leider nicht durchgeführt wird – LH)
Und das ist es, was wir in der Praxis erleben.

Halten wir fest, daß theoretisch auch ein anderer Weg der Entwicklung nach dem Zusammenbruch des „westlichen“ Projekts möglich ist.
Dieser Weg ist die Ablehnung der restlichen biblischen Dogmen. Das Problem dabei ist jedoch, daß in diesem Fall eine neue Dogmatik im Projektmaßstab formuliert werden muß.

Das Beispiel Chinas, das lange Zeit an einer Weggabelung stand, ist hier sehr anschaulich. Es hätte die gefallene Fahne des „roten“ Projekts selbst aufheben können, hat dies aber offenbar verweigert.

Es hätte versuchen können, ein neues GP zu formulieren (z.B. auf einer modifizierten Basis des Buddhismus), aber das hätte fast zwangsläufig zu einer Ablehnung der technologischen Gesellschaft geführt, welche wohl nicht akzeptabel war.
Es ist möglich, daß China gerade aus dem letztgenannten Grund kategorisch nicht bereit ist, die kommunistische Rhetorik und die entsprechenden Elemente der Staatsführung aufzugeben.
Aber heute ist China faktisch auf den Weg der Schaffung eines
nationalen Imperiums gegangen. Damit löst es zwar viele taktische Probleme, aber im Grunde genommen ist ihm ein Weg versperrt – die Expansion in die ganze Welt. China hat seine territorialen und ideologischen Ansprüche selbstständig begrenzt. (ob das so bleibt? – LH)

Abschließend können wir Folgendes feststellen.
Der unvermeidliche Zerfall des „westlichen“ Projekts wird zu einem komplexen Prozeß des Kampfes vieler bereits bestehender globaler Projekte führen, die versuchen, ihren Einfluß zu vergrößern oder einfach wiederzubeleben. Die wichtigsten von ihnen werden jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach in der ersten Phase zwei sein: „islamisch“ und „rot“.
Das erste – wegen seiner offensichtlichen Macht heute, das zweite – als Garant für die Bewahrung der „technologischen Zivilisation“.
(daneben entstehen weitere regionale Projekte /Groß-Isreal, Turan u.a./, deren Entwicklung noch abzuwarten ist; auch „den Westen“ in Gestalt der Angelsaxen sollten wir noch nicht abschreiben – LH)

Und wenn Rußland in den kommenden Jahrzehnten irgendeine Rolle in der Welt spielen oder auch nur als Staat überleben will, müssen wir unbedingt aktiv die aus der Zeit des Sozialismus übriggebliebenen Mechanismen und Technologien wiederbeleben und dabei auch versuchen, auf der Grundlage des „roten“ Projekts eine neue russische Projekt-Ideologie zu schaffen.“


Soweit Mischa Chasin vor ca. 30 Jahren, hier das russ. Original.

Für mich gibt es dort jede Menge Ansatzpunkte für Überlegungen und einen gigantischen Diskussionsbedarf, denn inzwischen hat sich doch so einiges verändert. Aber in den Tendenzen erstaunlich wenig…

Schlage daher vor, daß wir die verbliebene knappe Zeit dazu nutzen, die Grenzen für eine Rückkehr eines rötlichen Projekts in unseren Landen zu untersuchen; hoffe sehr, daß diese über die der fünf „neuen“ Bundesländer hinausgehen werden… meine ‚Geheimkandidaten‘ sind Bayern und BaWü…
Wie schonmal vorgeschlagen, scheint eine ganz neue Bezeichnung (Solidargemeinschaft, Solidar-Wirtschaft o.ä.) sinnvoll…
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Über (angeblich) Unwichtiges

Klar, gemeint ist das Geld, das ja „nur ein Werkzeug“ ist und nicht so wichtig; freilich sieht das nicht nur unser Blockwart zur Zeit ein wenig anders… wir alle werden das neu überdenken dürfen, demnächst… – LH, 20./21.8.26

1. Die Preise für moderne Öl- und Gastankschiffe – neu oder gebraucht – steigen auf ein Maximum seit 2008, so die FinTim. Angeblich um die angesammelten (?) Vorräte aus dem Persischen Golf rauszuschaffen…

2. Paul Spydell hat die aktuelle Blase in Nordamerikas Aktienmarkt untersucht und ist auf ca. 30 Billionen.$ überschüssige (!) „Marktkapitalisierung“ (im Vergleich mit 2017-19) gekommen. Die Blase 2021 sei vor allem monetär gewesen; die Blase 2026 konzentriert sich ausschließlich rund um die eine Idee: die Erwartung, daß die technologische Singularität AI/KI „die Welt retten“ wird…

3. Während die EU sich auf die endgültige Abschaffung des Bargeldes intensiv vorbereitet, erprobt die US-Mauerstraße die tokenisierten Bankgeschäfte im Großversuch; gleichzeitig steht die Familie Tramp kurz davor, eine Banklizenz für ihre Stabilmünzen zu erhalten, die ihr angeblich schon über 600 Mio.$ eingebracht haben…

4. Japans Aktienmarkt kommt nicht zur Ruhe: trotz der gemeinsamen Intervention der FED und des US-Finanzministeriums ‚verdampften‘ dort 120 Mrd.$ in 15 Minuten…
Scheint aber nicht das einzige Problem der Gringo-Geldpolitik zu sein, wenn man so manches liest
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P.S.
Zum Öl: während die englische BBC verkündet (und Axios getreulich wiederholt), daß die US-Marine täglich 15 – 20 Tanker durch die Straße von Hormus geleitet, bestätigen IRI-Vertreter nach wie vor, daß nur sie – ihr Generalstab – die Meerenge kontrollieren.
Internationale Schiffahrtsorganisation sagt ebenfalls: die Straße ist zu…
Beobachter“ berichten über 3 gestoppte chinesische Tanker… (gestern hatten wir gelesen, daß Chinas Tanker dort nicht mehr fahren)
Daneben berichtet das Außenamt der IRI über neue widerrechtliche Zwangsmaßnahmen der USA/DTs gegen das Land.
Von weit weit übers Meer komm ich her…
Blubber verbreitet die Stellungnahme des VRC-Außenamtes zum Wirtschaftskrieg des DT: ‚bleibt erfolglos‘.
„FinTim“ unterstellt der IRI die Absicht, bei Eskalation durch DT militärische Basen in Bulgarien und Zypern angreifen zu wollen…
ABC News beruft sich auf das FBI: die IRI wolle Kalifornien mit Drohnen angreifen, von einem ‚unbekannten‘ Schiff aus… ist das schon Kriegshetze?
Trau schau wem…

P.P.S. Zur Gringo-Pulle Tick: erste zarte Stimmen über Erkenntnisse der neueren Zeit – Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung… und die erste Einsicht bleibt oft noch sehr einseitig: warum nicht auch (oder vor allem?) bei den Russen sich entschuldigen?

Und noch DAS LETZTE über uns:
Prof.Jewstafjew fragt heute u.a.:
„Dritte Frage. Welches ist der reale Zeitspalt für uns bezüglich der sozialen Militarisierung Deutschlands? Ich unterstreiche: genau der sozialen Militarisierung, nicht der Militarisierung der Wirtschaft. Das Tempo der Militarisierung der Wirtschaft ist prinzipiell berechenbar. Und das kann beschleunigt werden, indem noch ein wenig mehr Opfer bei der ‚Butter‘ in jener bekannten Formel der ‚Kanonen‘ (tatsächlich Raketen und Drohnen anstelle von Autos) gefordert werden. Und ich denke, früher oder später wird das geschehen.
Aber mich interessiert viel mehr die soziale Militarisierung. Vergingen doch zwischen 1918 und 1939 nur 21 Jahre. Und zum Feldzug gen Osten ging fast die gleiche Generation. Aber zwischen 1945 und 2026 liegen 81 Jahre, und die Enkel der Hitler-Krieger sind schon in gesetztem Alter und mit Migranten verwässert. Da werden ganz andere, viel härtere Methoden der sozialen Mobilisierung benötigt werden. Und eine wesentlich härtere ideologische Grundlage. Die Frage ist – wie lange wird das dauern?“
Fragst du dich das auch?
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Krieg als Auslöser?


Кjamil Аskerchanow – Meinung – der bekannte aserbaidzhanische Politologe mit einer weiteren Betrachtung zur Weltlage. – LH, 19.8.2026

Anscheinend klärt sich das Puzzle endgültig auf.

Die Meerenge von Hormus ist faktisch für den normalen Erdölhandel paralysiert, der Bab-el Mandep funktioniert mit riesigen Beschränkungen. Jetzt teilt ‚Reuters‘ mit, daß die chinesischen Schiffahrtsgiganten COSCO und CMES ihre Tankertransporte über beide Fahrtrouten gestoppt haben. Die chinesischen Transporteure bauen ihre Logistik um, als ob die weitere Verschärfung nicht nur ein Risiko wäre, sondern ein durchaus tragfähiges Szenario.

Und all dies geschieht genau zu jenem Zeitpunkt, da der Schuldenmarkt beginnt zu kriseln.

Die Rentabilität der 10jährigen deutschen Bundesanleihen ist auf dem Maximum seit 2011 angelangt, 30jährige US-Anleihen auf dem Maximum seit 2007. Die Rentabilität der japanischen Anleihen steigt. Die MVM erklären das mit der laufenden Inflation, dem Erdöl und den Erwartungen für höhere Zinssätze.

Das mag alles richtig sein, aber die Frage ist ein wenig breiter zu sehen.

Wir haben in den vergangenen Wochen konsequent ein und dieselbe Kette beobachtet: Erdöl – Erdöl-Produkte – Diesel – Nahrungsmittel – Logistik. Nun kommt noch ein Element hinzu: die Kosten des Geldes.

Und hier beginnt das Interessanteste.

Deutschland steigt in diese Etappe mit einem zerfallenden alten Industriemodell und zunehmend schließenden Unternehmen ein. Die EU mit teurer Energie und der Notwendigkeit, die Ausgaben für das Militär und die Infrastruktur stark zu steigern.
Die USA mit einer gigantischen Verschuldung und dem Erfordernis, sich ständig noch mehr zu leihen. Japan mit seiner Schulden-Konfiguration.

Und jeder von ihnen muß sich immer teurer verschulden.

Es kommt zu einer unangenehmen Schleife: teures Erdöl steigert die Inflation, die Inflation erhöht die Rentabilität der Obligationen, die teuren Schulden erhöhen die Kosten für den Kredit, der teure Kredit drückt auf die Unternehmen und die Immobilien, der Niedergang der Wirtschaft verschlechtert die Haushaltslage, wonach der Staat immer noch mehr leihen muß.

Für diese Konstruktion fehlt nur noch ein kräftiger Anstoß.

Und ein großer Krieg im Nahen Osten ist für diese Rolle ideal prädestiniert.

Und zwar genau als Auslöser/’Trigger‘, nicht als Krisengrund. Die Gründe haben sich längst angesammelt.

Wenn also auf die faktische Lähmung der Hormus-Straße eine neue scharfe Kriegsphase folgen wird, dann bekommen Erdöl und Erdölprodukte noch einen Impuls nach oben, Fracht und Versicherung werden teurer, die Logistik zerbricht und danach folgt eine Nahrungsmittel-Inflation.
Und dann befinden sich die Zentralbanken in einer interessanten Falle.

Die Märkte fallen – man muß den Leitzins verringern und Liquidität schaffen.

Die Inflation wächst – den Leitzins darf man nicht senken.

Wenn man beginnt, das Finanzsystem zu retten, riskiert man die langfristigen Schulden und die Währung zu zerstören.
Wenn man es nicht rettet, erhält man Pleiten, Immobilien- und Banken-Probleme und weiteren Abfall der Märkte.

Da sind nur wenige Auswege.

Und hier taucht eine andere Frage auf, die noch viel interessanter ist als die Kriegsprognose selbst.

Wir haben schon gesehen, wie das Gold beginnt, seine gewohnten Lager- und Handelszentren zu wechseln.
Wir sahen das Ansammeln und Umverteilen des physischen Erdöls. Sahen den Umbau der Frachtrouten. Jetzt holen die chinesischen Staats-Fracht-Unternehmen vorzeitig die Tanker aus den Haupt-Engpässen des Welt-Energie-Handels.

Es sind zuviele, die beginnen, sich so zu verhalten, als ob sie wüßten, daß es eine Rückkehr zum vorherigen System nicht mehr geben wird.

Es tauchen immer mehr Spieler auf, für die der Preis für die Verhinderung dieses Krieges höher wird als der Preis dieses Krieges selbst.
Und für manche kann die Zerstörung der alten Finanz- und Logistik-Konstruktion überhaupt ganz neue Möglichkeiten eröffnen, die unter ’normalen‘ Umständen für sie nie erscheinen würden.

Und solche Interessenten scheinen immer mehr zu werden.

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Quelle:
t.me/KamilAskerkhanov/5938 – 42K views Aug 18 at 11:22
Übersetzung: Hans Ludwig (LH) 19.8.26
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Nachbemerkung des Übersetzers:
Freilich können wir den größten Teil der aufgeführten Fakten nicht nachprüfen. Es gibt aber Berichte über andere, flankierende Tatsachen, z.B. über angeblich riesige Erdölvorräte, welche die VRC in ‚weißer Voraussicht‘ angelegt haben soll, welche sie mehrere Monate Hormus-Schließung überstehen lassen könnten.
Wir erinnern uns auch an Chasins uralte Prognose (von 2014):
entweder ihr rettet das Weltgeld USD, oder ihr re-industrialisiert Nordamerika…
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Und zu guter Letzt das beliebte themenferne
P.S. zur Auflockerung:
a) ein Aufdecker, der
noch nicht begriffen hat, in welchem Lande erlebt: hier kann nicht jeder einfach mal die sog. Bu-Regierung verklagen…
b) 20 Alltagsdinge aus meiner Kinderzeit hierzulande, die gezielt beseitigt wurden und heute zum Vielfachen teilweise wieder angeboten werden…

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Geradeaus?

„Höher – schneller – weiter – aber wohin?“ – Ja, ich gehöre auch zu jenen Leuten, die sich mitunter daran stören, daß die „modernen“ (oder modernden?) Menschen ihren Blick nicht von ihrem kleinen Viereck lösen und manche auch ihren Hintern nicht von der Couch erheben (und wenn, dann für recht zweifelhafte Ziele).
Aber was will ich denn: weiß doch kaum einer so recht, wohin es gehen soll…
Hans Ludwig, 18. August 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

„Wir wissen zwar nicht, wohin wir wollen, aber wir werden uns auf jeden Fall beeilen.“
„Wer kein Ziel hat, der kann auch nirgendwo ankommen.“
„Wir wissen zwar nicht, was wir tun, aber dies mit ganzer Kraft.“
„Ich denke, also bin ich… hier falsch.“

Es gibt haufenweise solche ähnlichen Sprüche, und in jedem steckt ein Körnchen Wah-res. Oder mehr.
Es ist auch eine Binsenweisheit, daß ohne klaren Kurs kein Schiff auch nur aus dem Hafen findet. Aber die Wichtigkeit der Zielstellung hatten wir ja zuletzt schon mehrfach betont.
Klar ist auch, daß das Geld nicht das wichtigste ist.
Was besonders für die Wirtschaft zutrifft. Denn mindestens genauso wichtig für jegliche Produktion, weil ohne sie auch nichts geht, sind noch viele viele andere Dinge: Materialien, Technologien, Fachkräfte, Maschinen, Produkte, Kunden, Lieferanten usw.
Die Negativ-Auslese – Geld nicht – führt also nicht weiter.

Wenn wir positives (damit ‚was geht‘) zusammentragen wollen, dann steht am Anfang immer eine Idee, die man braucht, damit sich etwas bewegen kann. Sodann benötigt man einen ‚Ausarbeiter‘, welcher diese Idee weiterführt zu einem Konzept.
Dieses muß bis ins Detail geprüft werden, wie tragfähig es ist: Ressourcen/Mittel, Technik, Kundschaft/Markt/’Kollegen‘, Zeitachse, Zielstellungen.
Und irgendwo unter Ressourcen kommt dann auch das Geld vor, als eines unter vielen.

Das wichtigste aber ist die Motivation: derjenigen, welche diese Idee, das Konzept um-setzen wollen, und derer, die dabei mitmachen sollen. Das sog. „große Ziel„.
Und da wird es eng.
Denn „reich werden“ ist da wenig zielführend: von dieser Sorte gibt es Millionen laufende Unternehmen, die mehr oder weniger erfolgreich tätig sind, oft gleich um die Ecke ein Dutzend.
Auch „Umweltschutz“ ist nur eine (fehlleitende) Nebenaufgabe, die sowieso alle einhalten müssen… zumindest theoretisch…
Da müßte es schon die Wiederherstellung der Natur an einer bestimmten Stelle, z.B. Aufforsten im Gebirge, sein, mit der man Menschen dazu bewegen kann, sich daran mit Einsatz zu beteiligen. Und das würden auch ganz bestimmte Menschen sein…

Klar geht es auch ein paar Nummern kleiner, zum Beispiel: ich möchte, daß alle Einwoh-ner dieser Klein-Stadt jeden Tag zwei frische Semmeln auf dem Frühstückstisch haben, zumindest will ich die Möglichkeit dafür schaffen.
Freilich gibt es auch hier große und mächtige Akteure, die ebenfalls Semmeln anbieten; da muß ich dann schon ein wenig kreativ sein.
Denn diese ‚Semmeln‘ werden vollständig von Maschinen hergestellt: Teig ansetzen/kne-ten/formen, vorbacken, einfrieren, anliefern, und vor Ort in der Verkaufsstelle dann fer-tigbacken. Machen alles Automaten, die Menschen sind nur Helfer, Handlanger, haben keinen Einfluß mehr auf Geschmack, Frische, Haltbarkeit.
All dies wird durch „gesunde“ (?) Chemikalien im Teig „abgesichert“… oder auch nicht.
Und keiner möge bitte sagen, daß man diese „Automaten-Lastigkeit“ nicht schmecke…

Man müßte sich also, soweit möglich (in der EU wahrscheinlich z.Z. unmöglich), etwas Besonderes einfallen lassen: handgeknetete, handgeformte Semmeln nach Omas Rezept, mit besonderen, ‚unüblichen‘ Geschmacksrichtungen, oder Semmeln, die ohne Kühlschrank/Gefriertruhe, nur in ein Leinentuch eingewickelt, mehrere Tage haltbar sind…

Ähnlich könnte man versuchen, neue Kundensegmente zu erreichen, die bisher keine Semmeln essen konnten, weil das Geld oder die Zeit nicht reichte oder anderes, zum Beispiel Semmeln für Helfer (die anderen Menschen unentgeltlich helfen) oder ehrenamtlich tätige Leute oder Sozialhilfe-Empfänger, zum Selbstkosten-Preis, oder Semmeln, die – abends gekauft – am nächsten Morgen noch total frisch und knackig sind, ohne Aufbacken.
Also Probleme lösen, OHNE neue Probleme (ungesunde Mikrowelle, teure Mini-Back-öfen/Stromverbrauch usw.) zu schaffen

Klar, in der überregulierten, monopolisierten, korrupten neoliberalen Wirtschaftswelt von heute alles nur sehr schwer realisierbar. Aber denken ist ja (noch) nicht verboten…
Freilich weiß ich, daß heutzutage fast jede/r einen Kühlschrank und einen Minibackofen hat, aber es gibt auch Menschen ohne dies. Und gerade diese soziale Komponente („wir backen auch für Arme“) könnte für manche Mitarbeiter entscheidend sein…

Jedenfalls kaufe ich meine Semmeln nur noch beim (zum Glück noch tätigen) „kleinen“ Bäcker aus dem Nachbardorf. Denn der Gestank, wenn man die Frost-Fabriksemmeln aufwärmt und dann aufschneidet, hat mich von diesen abgebracht: offenbar wird da bei deren Herstellung schon am sauberen Wasser gespart…
Die Gier ist halt unersättlich… und fast immer sinnlos…

Ja, das sind die beiden Seiten der heutigen menschlichen Gesellschaft: der Ellenbogen-Tanz ums „goldene Kalb“ ohne Rücksicht auf die anderen, oder das bescheidene Leben mit geringstem Naturverbrauch und Be-Achtung der anderen Leute um mich herum.
Die dritte Seite, die das Ganze erst komplett macht (der ‚Rand der Münze‘), könnte die geistige Achtsamkeit für Mutter Natur und alles mich umgebende sein…
– – – –

„Das Kollektiv besteht aus Individuen, die alle ihren Eigennutz anstreben.“

Das ist eines der vielen Märchen, die man uns von Kindheit an eintrichtert: wenn jeder seinen Eigennutz anstrebt, dann hätte auch die Gemeinschaft etwas davon…
Nachweis? Das läßt sich nichtmal theoretisch beweisen…

Das Gegenteil davon ist schon eher nachweisbar: anhand der Praxis, denn es ist noch keiner durch eigene Arbeit richtig geldreich geworden, sondern nur dadurch, daß er andere ausnutzen konnte.
Sei es indem er sie „anstellt“ und ihnen nur einen geringen Teil des gemeinsam geschaffenen Mehrwertes als Lohn auszahlt (sie also ausbeutet), oder sei es indem er „marktgerecht“ oder monopolistisch seinen Kunden unverhältnismäßig viel mehr Geld abknöpft als er an Komplett-Aufwand für seine Leistung gehabt hatte… für mich ist auch das Betrug, da Ausnutzen einer Monopol-Stellung (heutzutage fast überall die Regel).

Nein, freilich, wer fleißig ist, gute Ideen hat und das nötige Glück, der kann sich und den Seinen vielleicht einen bescheidenen Wohlstand erarbeiten, aber auf ehrliche Weise ist noch niemand superreich geworden.
Höchstens durch Erbschaft, aber die allgemeine Regel besagt, daß in der dritten Folgegeneration der Reichtum meist verspielt wird…
Denn jeder hat auch vom Eigennutz eine eigene Auffassung, und die ist keinesfalls stets irgendwie gemeinschaftsfähig. Wohl jede/r kennt einige Leute, die ausschließlich ihren Eigennutz sehen und nichts darüber hinaus: die sind für die Gemeinschaft „verloren“, da sie von sich aus nichts einbringen (wollen). Und das Wollen ist entscheidend…

Klar rühre ich mit solchen Aussagen an den Grundfesten dieser heutigen Gesellschaft. Aber ich sag es gern nochmal im KLARTEXT: diese heutige Art von Kapitalismus ist eine Gesellschaft, die auf Betrug aufbaut, denn jeder versucht, seine eigene Lage auf Kosten der anderen zu verbessern.
Dies sei das Wesen der Konkurrenz, sagt der ‚ehrliche‘ Kapitalist, aber er ‚vergißt‘, daß die heutige Wirtschaftsform – das BWS – mit einer ‚freien Konkurrenz‘ schon lange nichts mehr zu tun hat. Denn die Banken und andere Parasiten (Handelsmonopole z.B. oder ‚Beamte‘) sahnen immer mehr ab, OHNE wesentliches beizutragen…

Ja, Konkurrenz (euphemistisch ‚Wettbewerb‘) bedeutet: nicht gemeinsam mit anderen (das Wesen der Kooperation), sondern auf deren Kosten.
Zum eigenen ‚Nutzen’…
Wollen wir nicht endlich zur weitaus angenehmeren und nebenbei auch effizienteren Zusammenarbeit / Kooperation anstelle der Konkurrenz übergehen?
Wo alle gemeinsam an der jeweiligen Aufgabe arbeiten und viel schneller viel mehr erreichen als wenn man sich erstmal in 2 oder mehr Teile aufteilen läßt und dann versucht, die anderen auszutricksen? Das ist doch Ressourcenverschwendung, oder?

Außerdem ist es eine Binsenweisheit, daß eine Gemeinschaft, ein Ganzes, stets mehr ist als die Summe seiner Teile.
Denn durch das Zusammenwirken dieser Teile entsteht eine weitere Entität, ebenjenes Ganze, oder das jeweilige Kollektiv.
Und in der Gemeinschaft verhält sich jede/r auch ein klein wenig anders als ganz allein…

Das ist ähnlich wie das Verhalten bei Licht und im Dunkeln… letzteress kann jede/r ganz einfach an sich selbst nachprüfen…
Mach doch mal das Experiment: unterhalte dich mit einem dir nahen Menschen zuerst bei voller Beleuchtung, und dann macht das Licht aus und ihr redet bei kleinem Kerzenschein weiter…
Wenn du dabei (oder danach) ehrlich dein eigenes Verhalten kontrollierst, wirst du feststellen, daß bei Dunkelheit sogar deine Gedanken anders „laufen“: mensch wird risikofreudiger/leichtsinniger, läßt sich leichter zu unüberlegten oder allzu offenen Aussagen „hinreißen“ (die ihm hinterher manchmal ‚leid tun‘) usw.
Probiert es mal aus…

Ähnlich ist es im Angesicht einer größeren Anzahl Menschen (Versammlung, Vortrag), wo manche plötzlich Hemmungen zeigen (stockend reden, stottern, sich verhaspeln usw.), wogegen im Kreise von Vertrauten (Familie, Arbeitskollektiv) mensch viel leichter seine Hemmungen überwindet und frei und locker auftreten kann…
Dabei ist das alles nur Trainingssache: wer oft genug im kleinen Kreise oder in wachsenden Gruppen reden mußte/durfte, der wird recht bald auch in der Lage sein, vor vielen Leuten ordentlich aufzutreten…
Und wer sich einmal so überwunden hat, der wird davon auch künftig zehren können und kein „Lampenfieber“ mehr zeigen…

Aber nicht nur bei Anlässen, sondern auch im täglichen Umgang miteinander auf Arbeit kann bei fast allen ein unterschiedliches Verhalten beobachtet werden, je nachdem, mit wem aus der Gruppe sie gerade zusammen sind… achte mal drauf…
– – – –

Fazit: (nach mehreren Weiterdenk-Schritten)

1. Wer für sich eine brauchbare Richtungssuche für die Zukunft anfangen will, der werde sich zuerst über seine WERTE klar: was ist mir selbst wichtig, damit ich mich wohlfühle, damit mich kein „schlechtes“ Gewissen plagt (gibt es ein schlechtes Gewissen? oder ist es das gute Gewissen, das unsere schlechten Gedanken, Worte und Taten ins Gedächtnis ruft?), und damit ich mit den Menschen rundum mich herum gut auskomme und soweit möglich deren Achtung erhalte.

2. Versuche in das Wesen der Dinge einzudringen, und laß dich nicht von „gängigen“ Vorstellungen, Vorurteilen und Vorbehalten („Sprüchen“) beeindrucken.
Werde dir selbst klar darüber, wie die Prozesse ablaufen, und schon wird auch klar, zu welchen Ergebnissen sie führen werden.

3. Erkenne die Beschränkungen, welche die heutige Gesellschaft dir auferlegt: halte dich formal/äußerlich an die geltenden Regeln, aber werde dir darüber klar, welche davon überflüssig und störend sind.
Überlege, wie du für dich und deine ‚kleine Welt‘ diese verändern kannst, und tu es.

4. Beobachte genau die Menschen um dich herum; begreife ihre Beweggründe und versuche, aus ihren Handlungsweisen ihr Wesen zu erfassen und daraus möglichst ihr künftiges Verhalten abzuleiten.
Dabei geht es nicht um Bewertung, sondern um Wahrnehmung – und Nutzung.

5. Hab keine Furcht, ‚anders‘ zu sein und zu tun als die meisten anderen.
Tu dich mit den wenigen, die auch ‚anders‘ sind/tun, zusammen und versucht gemeinsam, kooperativ, etwas für euch zu verändern…

Eine Anti-VT (3)

Kürzlich waren wir den Mechanismen nachgegangen, mit denen die Finanzinternationale ihre Interessen durchsetzt und waren dabei auf die BIS gestoßen; heute wollen wir diejenigen anschauen, welche den ‚Regelmachern‘ die Vorgaben machen… –
Hans Ludwig (LH),16.8.2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Zur Einführung eine kurze Bewertung der gesamten Konstruktion des Apparates der Finanzinternationale, unter Führung der BIS.
Wir haben hier eine ‚konzertierte Aktion‘ der Londoner City (BIS) mit der FED und den ’nachgeordneten‘ transnationalen Organisationen, wie wir sie zu Beginn benannt hatten.
Es gibt eine gewisse Aufgabenteilung, da die BIS vor allem konzeptionelle Aufgaben hat, d.h. jene „Regeln“ schreibt, aber auch deren Umsetzung an die ZBs gewährleisten muß.

Damit brauchen die ‚wahren Führer‘ dieser Welt nur jene eine ex-territoriale Einrichtung in Basel lenken; alles andere „machen“ die von ihr gesteuerten transnationalen Organisationen und die ZBs der Länder.
Durch den besonderen Status der BIS ist gewährleistet, daß niemand in dieses System oben ‚hineingreifen‘ kann: die ‚Regeln‘ gelten für alle.
Und wer den „Blutkreislauf“ der Weltwirtschaft – den Geld-Fluß – steuern kann, der kann über kurz oder lang beliebig die jeweiligen Länder steuern.

Um so ärgerlicher für die Finintern, wenn sich einzelne Länder – und dann noch solche „kleinen“ wie genannt – dem Diktat widersetzen.
Klar, daß dagegen ganz offen der gesamte zur Verfügung stehende Machtapparat, d.h. widerrechtliche (den eigenen Satzungen der WTO widersprechende) wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen („Sanktionen“), aber auch die Streitkräfte der angeblich ‚potenten‘ Länder, voll eingesetzt werden.
Daß es mit deren ‚Potenz‘ nicht so steht, wie man uns ständig glauben macht, hat sich ja nun erneut am Beispiel der IRI für alle offen gezeigt…
(bb-Stammleser/innen wissen das aber schon lange…)

Ebenso ist offensichtlich, daß auch allgemein „artige“ Länder, die sich aber herausnehmen, eigene politische Ziele zu verfolgen und nicht allen Vorgaben zu folgen, wie z.B. die Türkei u.a., mit Wirtschafts-Druck (siehe die CPI-Liste der BIS) zu rechnen haben… „Sultan E.“ wird also über kurz oder lang seinen Kampf verlieren, es sei denn, der absehbare Zusammenbruch des jetzigen Finanzsystems kommt für ihn ‚rechtzeitig’…

Freilich wird es wohl kaum gelingen, diesen verzweigten, undurchsichtigen Finanz-Apparat einer wie auch immer gearteten öffentlichem Kontrolle zu unterwerfen: nicht dafür wurde er genau so geschaffen…

Und zu „guter Letzt“ zu diesem Behuf:
wer nun darauf hinweist, daß die Bilanzsumme der BIS zum 31.12.2025 (laut deren eigenem Bekennen) nur 431 Mrd. SDR beträgt, der hat zum einen bei den Videos nicht richtig zugehört (denn über die BIS können beliebige Summen beliebiger ‚Währungen‘ unsichtbar ‚geparkt‘ werden); und er hat zum anderen nun selbst eine wichtige Erkenntnis herausgefunden, nämlich daß in der Finanzwelt nicht die rohe Gewalt der Geldsumme (nicht vergessen: Geld-Summen können wenn nötig beliebig ‚aus dem Nichts‘ generiert werden, frag deinen Kredit-Banker) entscheidend für die Machtposition ist, sondern genau das, was wir betrachtet hatten: wer macht die Regeln

Soviel als Nachsatz zum vorigen Teil.

Nun ist uns also klar geworden, daß in diesem klug angelegten System die „Öbberschten“ keinesfalls von früh bis spät mit ihrer ‚Führungstätigkeit‘ beschäftigt sind, sondern sie können in aller Ruhe ihren Hobbys nachgehen, ihre kleine „Gemeinheitschaft“ pflegen und darüber nachsinnen, wie sie sich aus den bevorstehenden Turbulenzen heraushalten.
Denn wie es wirklich mit der Weltwirtschaft steht, ist ihnen natürlich kein Geheimnis.

Freilich sind sie, genau wie die 2 Verwaltungsetagen darunter (Aufpasser und Spieler), dem Irrtum erlegen, daß sich für SIE – auch wenn alles kaputtgeht – kaum etwas ändern wird: die Resultate der sog. Weltkriege des vorigenJahrhunderts haben hier für eine feste Überzeugung gesorgt…
Allein die eigenen Fehler, die sie selbst in den letzten Jahren zugelassen haben, könnten ihnen noch voll aufs Bein fallen.
Zum Beispiel der Verlust der Heiligkeit des Eigentums, der nicht nur als Machtmittel eingesetzt, sondern auch von den ’sprechenden Werkzeugen‘, die für die Umwandlung der jetzigen Gesellschaft benutzt werden, ausgeübt werden kann.

Denn freilich planen ‚jene‘, daß die „Drecksarbeit“ der Zerstörung des alten Systems und die damit – ihrer Planung nach – verbundene Vernichtung des „lebensunwürdigen“ Teils der Menschheit von irgendwelchen rechtzeitig rekrutierten und von den sog. NKO gelenkten Terroristen aller Coleur geleistet wird. Wir erinnern uns an die vielen wohlgenährten jungen Männer mit Schlau-Fernsprecher und Rucksack, die seit 2015 (Murkel) unser Mitteleuropa zu Millionen heimgesucht haben (und die wir jetzt auch wieder in Ceuta sehen können).

Aber wer garantiert ihnen denn, daß nicht auch das eine oder andere ihnen gehörige ‚Aktivum‘ deren Zerstörungswahn zum Opfer fallen wird?
Klar trifft es keine ‚Armen‘, aber sie werden irgendwann erkennen müssen, daß keine Südsee-Insel, kein schwerbewachtes Refugium in Argentinien, keine „Stadt auf dem Meer“ und keine unterirdischen modernen Katakomben weit genug weg sind von der Welle der Gewalt, welche sich – so die Planungen – demnächst weltweit aufbäumen wird.
Denn Gewalt hat die unangenehme Eigenschaft, nicht lenkbar zu sein, und auch die Hoffnung auf streng begrenzte Mittel für deren Einsatz – gemäß Planung – an Waffen und Munitionen macht die Rechnung ohne den Erfindungsgeist der Massen, wenn sie losgelassen…

Und ohne die Berücksichtigung der Unwägbarkeiten der Machtspiele. Denn wer oder was sollte den einen oder anderen höheren Militär daran hindern, die disziplinierten jungen Leute in dieser oder jener Armee zu einer direkten Machtübernahme, vulgo Militärputsch, zu benutzen?
Der Fahneneid? Dieses Kasperletheater vor den sich längst kompromittiert habenden Polit-Darstellern dieser ‚Organisation der Modalität einer Fremdherrschaft‘?

Aber egal wie’s kommt: irgendwann sind die Vorräte alle und wird ‚Nachschub‘ benötigt – in jeder Hinsicht. Und dann kommen die ’normalen‘ wirtschaftlichen Notwendigkeiten zur Wirkung. Denn die Welt-Logistik wird eines der ersten Opfer des Zusammenbruchs sein, was bedeutet, daß jede Region sich um die eigene Versorgung weitgehend selbst kümmern muß.
Dies ist die erste Herausforderung der nächsten Monate „danach“.

Und da ist höchst sinnvoll, sich selbst auf jene Basis-Bedürfnisse zu besinnen, welche zum Überleben notwendig sind: saubere Luft (Wald!), sauberes Wasser, ausreichend (ohne Überfluß!) natürliche Nahrung, eine sichere Unterkunft, Heizung/Energie.
Da geht es an vielen Stellen erstmal darum, jenes vernünftige Mindestmaß an all diesen Dingen zu erkennen und zu sichern.

Dazu gleich einige praktische Gedanken.
Wir hier in Mitteleuropa mit unseren Jahreszeiten und einem halben Jahr ’schlafende Natur‘ brauchen entsprechende Vorräte, damit der Winter keine Lebensbedrohung wird.
Dabei ist es sinnvoll, sich an jenes ‚Großmutter-Wissen‘ zu erinnern, daß es hierzulande VOR der allgemeinen Elektrifizierung des Lebens und den Wasserleitungen in jedem Haus gegeben hat.
Denn es ist nicht gesagt, daß diese beiden Medien – Strom und Wasser – in wirklich ausreichendem Maße überall jederzeit zur Verfügung stehen werden.
Und da stoßen wir darauf, daß wir vor allem natürliche Konservierungsmittel brauchen, also Zucker, Essig, Rauch/Holz, gleichmäßig kühle Lagerbedingungen (Erdkeller).
Und Alkohol…

Nein, Zucker essen wird dann keiner mehr – wir haben mit dem Honig eine jahrelang haltbare, viel gesündere Alternative. Also Bienen, Imker und Blüten/Obstbäume pflegen.
Bitte selbst hier weiterdenken – und sich die entsprechenden Fertigkeiten samt Wissen aneignen, solange es das Weltnetz noch gibt (ggf. ab heute nur noch einige Wochen oder Monate).
Und bitte: geordnete Notizen auf Papier, denn auch Schlaufohn&Co. haben nur eine sehr begrenzte Lebensdauer und sind vom Strom abhängig.
Und nicht auf die Solaranlage auf dem Dach verlassen: diese halten auch nicht ewig, und einen Nachschub aus China wird es kaum geben. Die hiesige Industrie, welche die Fähigkeiten zur Produktion solcher Dinger hätte – Halbleiter-Silizium usw. -, ist bereits jetzt weitgehend zerstört oder ‚ausgelagert‘.
Bitte selbst weiterdenken…

Zurück zum Überleben nach dem Zusammenbruch des Finanzsystems.
Freilich werden alle materiellen Voraussetzungen für ein Funktionieren der Überreste von Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft noch vorhanden sein, aber heute ist alles auf das Finanzsystem ausgerichtet: ohne Geld im Voraus geht kaum noch etwas.
Und ohne die globalisierten Kooperationsbeziehungen, die schnellstmöglich durch neue zu ersetzen sind. Wo das nicht geht: neu fokussieren und etwas tun.
Dabei sind Augenmaß und unternehmerisches Risiko wieder zu erlernen.
Verantwortungsbewußtes Handeln und Improvisation auch.

Welches sind die grundlegenden Voraussetzungen für ein Neuerblühen unseres Landes bzw. für das, was davon noch übrig sein wird?
Das sind zum ersten die sog. „Deutschen Tugenden“, die mal für unser Volk – weltweit bekannt – kennzeichnend waren.
Also Fleiß, Pünktlichkeit, Genauigkeit, Korrektheit, Anständigkeit, Gesetzestreue, aber auch Kameradschaft, Mannschaftsgeist, Rücksichtnahme, Solidarität.
Und wir sind, vor allem gemeinsam, zu erstaunlichen Leistungen fähig, die wir uns oft selbst nicht zutrauen, am Ende aber schaffen.
Und das ist zum zweiten das Wissen, die Bildung, der Ideenreichtum, die uns ebenso auszeichnen, und die wir neu etablieren müssen.
Als drittes kommt die Herzlichkeit, die Herzensbildung, der Seelenfrieden, das Gefühlvolle hinzu, das neu erkannt, erobert und wieder Allgemeingut werden muß.
Dann sind auch – viertens – wieder kulturelle Höchstleistungen aller Art möglich, basierend auf einer reichen Volkskunst, der o.g. Bildung und den Talenten unserer Volksgenossen.
Und als letztes, aber ebenso wichtiges die Verbindung von allem Genannten: die schöne, reichhaltige deutsche Sprache in Wort, Schrift und Lied.

Und das Schönste ist:
All dies Genannte ist weitgehend unabhängig von Land, Geld, Staat, System, Herrschern.
Wer mal mit Wolgadeutschen oder Kasachstan-Deutschen zusammengetroffen ist, die praktisch über ein Jahrhundert von der Heimat losgelöst waren (BEVOR sie von der Birne „wieder in die Heimat“ gerufen wurden, also bevor ein enger Kontakt zur BRvD hergestellt war), der wird das bestätigen. Mir war es in den 1980er Jahren während Dienstreisen vergönnt, mit Vertretern beider Landsmannschaften zusammenzutreffen.
Klar war die Sprache ein wenig altertümlich, aber auf jeden Fall verständlich und genau. Und die Wesensart der Menschen war auch „typisch deutsch“, im besten Sinne: ernsthaft, forschend, offen, klar, freundlich…

Egal wie sehr man uns in den kommenden Wochen noch auspressen wird (dem man sich z.B. mit „arbeite langsam“ u.ä. widersetzen kann): wir können es schaffen, unsere Heimat, ggf. noch weiter verkleinert, danach wieder aufzubauen.
Ja, selbstverständlich gemeinsam mit unseren türkischen/kurdischen Mitbürgern, und auch gemeinsam mit jenen Migranten, die gewillt sind, sich in unsere Kultur hineinzufinden; es gibt sie, ich kenne welche.

Aber ohne die Ukro-Nazis, die nur zerstören, nicht jedoch aufbauen können.
– – – – – – – – –

P.S. wo werden sich die Geldigen, die Chefs der Firmen mit den halluzinierenden Algorithmen in Falle des Zusammenbruchs des Finanzsystems hinflüchten?
Ganz bestimmt nicht in solche öffentlich verkündeten „Resorts“ wie jenes Wamani in Argentinien und andere offen genannten „Fluchtorte“ – das sind alles nur Ablenk-Orte. Ich denke, sie haben längst Vorsorge getroffen: Gesichts-OP, Zweit-Existenz mit allen virtuellen „Spuren“ seit Jahren und so weiter. Fliehen werden sie nirgendwohin, sondern in der Nähe ihrer Machtzentrale ‚untertauchen‘, nachdem sie an sich selbst (neu) das Geschäft „übergeben“ haben… oder so.

Eine Anti-VT (2)

Wir hatten kürzlich das ungeeignete Schach-Gleichnis zur Geopolitik genauer betrachtet, wobei es für die Betrachtung der Strukturen hilfreich sein kann, heute wollen wir weiter „in die Tiefe“ gehen… –
Hans Ludwig (LH),12.8.2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Nachfolgend soll es um jene Einrichtungen und ihre Akteure gehen, welche die Regeln machen und ggf. verändern. Und zwar ganz realistisch und osint-artig, nur aus für alle zugänglichen Quellen, d.h. für alle nachvollziehbar…

Klar, hier kommen schon die ersten Zwischenrufe:
„Laangweilig, die FED und das BWS, weiß doch jeder…“

Ja, das sog. „Federal Reserve System“ (genannt ‚die FED‘), fälschlich oft als US-Zentralbank betrachtet, und das Bretton-Woods-System, das 1944 im Ergebnis des sog. 2. WK installiert worden war, und zu dem weitere internationale Organisationen gehören, wie die UNO, die WTO, der IMF, die Weltbank, die WHO und so weiter und so fort…
Sodann die kommerziellen Ableitungen dieses Systems, also Berater-, Auditor-, Rating-, Bewertungs-, Versicherungs-, QS-Zertifizierungs- und andere Firmen, welche dafür sorgen, daß von einem „freien Unternehmertum“ heute nichts mehr übrig ist…
Ganz Schlaue seien hierzu auf die Tabelle von Michael Hudson verwiesen, am Ende dieses Beitragsteils…

Aber sind das alles nicht eher die Werkzeuge der Spieler, mit denen diese die Figuren auf dem Spielfeld hin und her bewegen?
Wollten wir uns nicht denjenigen widmen, welche die Regeln machen?
Die ganz praktisch die Zentralbanken kontrollieren?
Die den Geschäftsbanken verbindliche Regeln vorschreiben (Basel II, Basel III), welche diese einzuhalten haben, bei Strafe des Entzugs der Bankenlizenz?
Und warum überhaupt „Basel“?

Richter A.Napolitano hat sehr exakt den Iran-Krieg aus juristischer Sicht beschrieben.
Nicht genannt hat er die „wirtschaftliche“ Grundlage all dieser US-Kriege – die Geld-Druck-Maschine für das Welt-Geld…
Denn jeder normale Staat würde – ständig kriegführend – sehr bald, von den Schulden erdrückt, pleite gehen, und nur die Gringos mit „ihrer“ privaten FED (die auch nur „Geld macht“) können sich solches Tun erlauben.
Klar hat auch das seinen Preis: die US-Staatsverschuldung ist auf über 40 Billionen $ angestiegen; momentan kommt etwa alle 15 min eine Milliarde$ (Zinseszins) hinzu…

Warum tut die FED nichts dagegen?
Warum sollte sie? ‚Ihre‘ Zinsen ‚kommen‘ doch pünktlich. Je länger der Kreditvertrag praktisch (!) läuft, desto vorteilhafter für die Bank: denn die Zinsen sind bei ihr Reinertrag – es gab sie nicht in der Bilanz!

Wir erinnern uns: wenn du oder ich hunderttausend Öre Häusle-Kredit-Schulden haben, dann wird die Bank sehr genau darauf achten, daß wir zumindest die Zinsen stets bezahlen. Und möglichst auch die Tilgung, denn das Menschenleben ist nun mal endlich, und nicht jede Bank mag sich mit den Erben um einen ‚Kreditrest‘ herumstreiten.
Hat jemand aber hunderte Millionen Öre Schulden, dann wird ihn der Bankdirektor persönlich umsorgen und ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen („noch ein kleines Kreditchen gefällig?“). Denn wenn DER pleite geht, kann auch mal die Bank in Gefahr sein…
Beispiel: wer erinnert sich noch
an den „Baulöwen“ Schneider?

Also kein Problem für die Gringos und die FED?
Doch. Schon heute sind jene Zinsen der zweitgrößte Ausgabenposten im Staatshaushalt der Uneinigen, pardon, noch Vereinten Staaten Amerikas, mehr als der Kriegsminister bekommt.
Daher die vielfältigen Tricks mit den verschiedenen sog. Digital-Währungen: Stabil-Münzen, Krypto-Valuta, digitalen Dollars/CBDC und so weiter: DT und die Finintern wollen – in trauter Eintracht – alle Länder/Menschen an den Schulden beteiligen, damit sie alle mit bezahlen, wenn es an die US-Pleite geht…

Gleichzeitig versucht DT (und nicht nur er!), soviel wie möglich REALE WERTE, also Erdöl-Vorräte (Iran, Venezuela, Grönland), Seltene Erden (U-Land, Kanada, Grönland) und anderes in die Krallen zu bekommen: das sind alles Aktiva, die man mit den Schulden „verrechnen“ kann. (oder im Kriegsfalle „versilbern“ kann)
Dämmert’s?
Und da keiner genau weiß, wie hoch die jeweiligen „Vorräte“ sind, wird da heute gern mit stark überhöhten „Mondzahlen“ gearbeitet…
So bringt die „sonderbare“ Pulle Tick des DT die materielle Welt des Planeten in die Pfoten der Finanzinternationale…
Klar, das funktioniert nur solange, wie das Eigentum unantastbar ist… und genau dies wird von denselben (?) Kräften schon lange untergraben… was also planen sie?
– – –

Hier paßt nun ein Artikel des unserer Leserschaft bereits bekannten aserbaidzhanischen Politologen Kjamil Askerchanow vom 4.8.26 rein:

„Die BIS ist eine der Hauptinstitutionen und ein Bollwerk der schwindenden Globalisierung“

Noch vor einigen Jahren kannten nur Fachleute für internationale Finanzen die Bank für internationalen Zahlungsausgleich. Heute wird eine der verschwiegensten Institutionen des Welt-Finanzsystems unerwartet zum Gegenstand von Veröffentlichungen.

Meiner Ansicht nach ist das kein Zufall. Die BIS war bekannt als „Zentralbank der Zentralbanken“. Aber wenn man die Geschichte ihrer Erschaffung betrachtet, dann wird klar, daß wir es hier nicht einfach mit einer Finanzeinrichtung zu tun haben. Dies ist eines der Schlüsselelemente jener Weltarchitektur, welche nach dem 1. WK begann, sich zu formen und in vieler Hinsicht den Aufbau des transnationalen Finanzsystems für das ganze 20. Jahrhundert zu bestimmen.
Formal wurde die BIS im Jahre 1930 gegründet, für die Verwaltung der deutschen Reparationszahlungen gemäß dem Young-Plan.
Allerdings ist diese Aufgabe sehr bald in den Hintergrund getreten (worden). Die Bank verwandelte sich in einen Ort des ständigen geschlossenen Austausches der Leiter der Zentralbanken der größten Staaten. Gerade hier wurde die Herangehensweise an die Geld-Kredit-Politik, die Bankenregulierung und das Funktionieren des transnationalen Finanzsystems abgestimmt.

Besonders interessant ist die Rolle Britanniens bei der Schaffung dieser transnationalen Einrichtung.
Einer der Haupt-Initiatoren der BIS-Gründung war der Chef der „Bank of England“ Montague Norman. Er war ein überzeugter Anhänger dessen, daß die Zentralbanken eine eigene transnationale Plattform haben und maximal von den Politikern und nationalen Regierungen unabhängig sein müssen. Genau dafür bekam die BIS einen einmaligen internationalen Status: ein eigenes Rechtssubjekt, Immunität, Unantastbarkeit der Archive und die Möglichkeit, außerhalb der nationalen Jurisdiktionen zu handeln.

Faktisch bekam London eine Institution, über die es den Einfluß auf das Welt-Finanzsystem sogar unter den Bedingungen der Schwächung des Britischen Imperiums erhalten konnte. Nach dem sog. 1. WK verschob sich das politische Machtzentrum (des Westens) immer weiter in Richtung der USA, aber die Finanz- und Bank-Expertise war in vielem weiterhin rund um die Bank of England konzentriert. Die Schaffung der BIS war einer der Mechanismen zum Erhalt dieses Einflusses.

Nach dem sog. 2. WK wurde diese Konstruktion ergänzt: durch IMF und Weltbank und später das System der internationalen Zahlungen, der Bankenregulierung und der globalen Dollar-Infrastruktur.
Jede Institution erfüllte ihre eigenen Funktionen, und zusammen bildeten sie eine einheitliche Finanzarchitektur.
Die BIS koordinierte die Zentralbanken, der IMF kontrollierte die Finanz-Blöcke der Staaten (Regierungen!), die Weltbank kreditierte und der Dollar und das internationale Verrechnungssystem wurde zur Grundlage des Welthandels.

Heute ist genau die BIS eines der globalistischen Hauptzentren der Entwicklung von digitalen Währungen der Zentralbanken (CBDC). Praktisch laufen alle großen Projekte auf diesem Gebiet über deren Forschungsprogramme, Arbeitsgruppen oder internationale Pilotprojekte. (volle Kontrolle!)
Dies bestätigt nochmals, daß die BIS auch weiterhin die Rolle des Koordinators (Kontrolleurs!) des globalen Finanzsystems weiterführen wird.
Denn gerade heute verläuft hier die Haupt-Bruchlinie.
In den USA wurde Kurs auf ein anderes Modell genommen. Anstelle eines einheitlichen transnationalen Systems werden immer aktiver die Dollar-Stabil-Münzen (stable coins), eine nationale Zahlungs-Infrastruktur und die Rückkehr zu einem Teil der Finanz-Souveränität des Staates vorangetrieben.
Der Streit um die CBDC hat längst aufgehört, ein technischer zu sein. Das ist schon ein Streit darum, wer das Geldsystem im 21. Jahrhundert kontrollieren wird.

Einen ähnlichen Konflikt haben M.L.Chasin und S.I. Schtscheglow im Buch „Die Treppe in den Himmel“ beschrieben. Am Beispiel der Sache des Dominique Strauss-Kahn haben sie gezeigt, daß der Kampf innerhalb der Welt-Finanzeliten des öfteren nicht um einzelne Politiker geht, sondern um die Zukunft des ganzen Verwaltungssystems. Dieses Beispiel zeigt, wie hoch die Einsätze in solchen Konflikten sind.
Gerade deshalb schaut die heutige Aufmerksamkeit für die BIS recht gesetzmäßig aus.
Wenn meine Bewertung stimmt, dann beginnt vor unseren Augen die Demontage der Architektur, welche fast 100 Jahre lang geschaffen wurde.

Und hier wird eine Vielzahl von Ereignisse der letzten Jahre verständlich. Der Konflikt um die CBDC und die Stabilmünzen. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen FED und den transnationalen Finanz-Institutionen. Die Handelskriege. Die Sanktionen. Der Kampf um die energetischen Handelswege. Der Umbau der Welt-Logistik.
Alles die sind keine einzelnen Krisen, sondern Erscheinungen eines Gesamt-Prozesses.
Die Welt ist in eine Epoche der Ausformung von Makroregionen eingetreten. Im Maße des Zerfalls des vorherigen globalen Modells wird jede dieser Zonen ein eigenes Finanz-, Industrie-, Energie- und Logistik-System aufbauen. In einem solchen Modell wird ein einheitliches Verwaltungszentrum nicht zum Vorteil gereichen, sondern zum Hindernis werden.“
(Kjamil Askerchanow 4. August 2026 11:00; Übersetzung Hans Ludwig)

Einige wenige Ergänzungen von meiner Seite.
Wir erinnern uns an die Daten der herrschenden Geschichte: ab 1914 funktionierte die FED und fachte den sog. 1. WK an. Daß dies ein konstruierter Krieg war, zeigt allein schon die Zeitspanne zwischen dem angeblichen Anlaß (Attentat von Sarajewo, Juni) und dem Kriegsbeginn (August); und dies war keinesfalls dadurch bedingt, daß sich alle erst auf den Krieg „vorbereiten mußten“ – im Gegenteil, alle waren ‚technisch‘-militärisch längst dazu bereit (Mobilisierungen usw.).
Nur wollte kein Monarch für das kommende Morden verantwortlich sein… (siehe den Briefwechsel der miteinander verwandten Monarchen untereinander in dieser Zeit)
Und die ‚alleinige Kriegsschuld‘ wurde ja auch erst hinterher dem dt.Kaiser zugeschoben, um ihn zum Abdanken zu zwingen; die wahren Umstände des Kriegsausbruchs und seine Gründe bitte selbst erforschen…

Nach der Niederlage des deutschen Kaiserreiches (ohne daß ein einziger fremder Soldat dessen Boden betreten hätte) wurde das Versailler Diktat so gestrickt, daß Deutschland nie wieder auf die Beine kommen sollte.
Die Unterschrift deutscher Vertreter wurde durch die Seeblockade (NACH Kriegsende!) durch England und den darauffolgenden Hungertod zigtausender Deutscher erzwungen.
Der Dawes-Plan sollte dies absichern. Da er nach der deutschen Hyper-Inflation als gescheitert angesehen wurde, beschloß man 1929 den Young-Plan zum selbigen Zweck; für dessen Durchsetzung war angeblich 1930 die BIS gegründet worden, nachdem Österreich mit dem Haager Abkommen vom 20.Januar 1930 von der Reparationspflicht und dem Generalpfandrecht teilweise befreit worden war. Und schon 1932 wurde jener Young-Plan („zufällig“) ausgesetzt, und die BIS widmete sich den o.g. ’neuen‘ Aufgaben.
Noch vor Beginn des sog. WK-2!

Sie lenkt nicht nur – bis heute – jene 68 Zentralbanken dieser Welt, deren Länder angeblich über 90% des Welt-BIP ‚produzieren‘; China und die RF sind seit 1996 dabei (WTO-Beitritt); die RF ist seit Februar 2022 angeblich suspendiert, wobei die BIS weiter deren Daten veröffentlicht, und Ella Nab. nicht daran hindert, an den Sitzungen teilzunehmen…
Der Iran und Nordkorea sind die letzten beiden Länder, deren ZBs da nicht ‚mitspielen‘; die anderen nicht vertretenen Länder sind entweder Voll-Kolonien oder viel zu klein, um sich – ohne „Sitz“ bei der BIS – deren Maßnahmen zu widersetzen. Denn alle 2 Monate treffen sich die 68 ZB-Chefs in der BIS und erhalten die neuesten Vorgaben zur Gestaltung der Geld- und Kredit-Politik in ihrem Land.
Darüber hinaus kennt wohl jeder Unternehmer die Bankenvorschriften „Basel II“ und „Basel III“, welche von der Baseler Finanzaufsicht (einem ‚Arm‘ der BIS) erlassen wurden und deren Umsetzung die Banken zwingt, den Unternehmen weitere Fesseln anzulegen…

Welche Länder vor dem 11. September 2001 sich der Gleichrichtung ihrer künftigen Geldpolitik widersetzt hatten und sich nicht dem „programmierbaren Geld“ anschließen wollten, ist unschwer zu erraten.
In diesem Zusammenhang interessant: der Original-Auftritt von General Wesley Clark a. D. 2007 im Common Wealth Club: wir werden 7 Länder in 5 Jahren überfallen… was letztlich – wenn auch in 19 Jahren – direkt oder über diverse Proxies, vor allem die Zionisten und islamischen Terroristen, geschehen ist: Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan, Iran.

Wer all das genauer wissen will:
Tucker Carlson interviewt die Investment-Bankerin (?) Catherine Austin Fitts: (Anfang 2026) „Epstein, CIA-Schwarzgeld, das Kontrollgitter/Digitalgeld und die Rolle der Banken im Krieg“ und davor (Anfang 2025) „Stromnetze, Banker gegen den Westen/BIZ, geheime Untergrundbasen und Aussterbeereignisse“ – beides höchst aufschlußreich – fundiertes Wissen über Fakten und Zusammenhänge!
Bitte möglichst im engl.Original anhören, die Übersetzung der Überschriften zeigt, wie bescheuert zielgerichtet falsch die Automatik übersetzt.
Wem das zu lang ist, kann hier eine Kurzfassung (in russisch) nachlesen.

Bitte auch selbst unter „bis.org“ die Netzseite der Einrichtung besuchen, sich dort umsehen und einen eigenen Eindruck verschaffen.
Bitte auch hier im englischen Original lesen; denn die brauser-auto-übersetzte Banken-Bezeichnung in deutsch lautet witzigerweise: ‚Bank für internationale Siedlungen‘, und dementsprechend ist auch die Qualität der sonstigen Übersetzungen der Inhalte… 😉
Dort gibt es nicht nur für alle die ‚offiziellen‘ Inflationswerte CPI, wie sie gewünscht werden, sondern auch einen Einblick in die in Vorbereitung befindlichen „Analysen“ und „Vorträge“, d.h. die Gestaltung der aktuellen „Fach-Themen“…

Interessant ist übrigens die Bankbezeichnung auch im Original: eine Einrichtung „for“ bedeutet nicht dasselbe wie selbige „of“ (siehe Bank of England); da hier „for“ steht, ist das also eine Bank FÜR, nicht ZUM – sie „begleitet“ sozusagen, statt zu „machen“…
Und das englische „settlement“ steht laut „Kleinem Eichborn“ (1991) u.a. für Beilegung/ Schlichtung, für Abmachung/ Regelung, für Entscheidung, Kolonisierung, Etablierung, Regulierung, Liquidierung, Begleichung, Eigentumsübertragung usw. – jeder kann sich also raussuchen, was für ihn „richtig“ ist.
Dichter Nebel, wie gewohnt, wenn man an die ‚kritischen‘ Einrichtungen herangeht…

Und natürlich erinnert sich manche/r an den gezielten Umgang mit „Namen“; z.B. der sog. „Völkerbund“, der nach dem sog. 1.WK als Vorgänger der UNO gegründet worden war. Diese Organisation hieß nur in deutsch so – in englisch und russisch (und anderen Sprachen) hieß sie anders, nämlich „Liga der Nationen“.
Unterschied klar?
Bund – Liga?
Volk – Nation?

– – –

Nachfolgend noch einige aktuelle Meldungen, die sich nahtlos in das oben Gesagte einordnen lassen.

1. Vor einigen Tagen hatte die japanische Zentralbank zusammen mit dem US-Finanz-Ministerium eine (nur bedingt erfolgreiche) Aktion zur Stützung des immer weicher werdenden Yen (zuletzt 164 Y/$) durchgeführt, laut Reuters sollen dort bis zu 60 Mrd.$ eingesetzt worden sein; dabei hatten die Amis sich von einem ganzen Schwung Euronen befreit, die bei ihnen „herumlagen“.
Ausführlich dazu hier Prof. Katasonow.
Nun will die FinTim herausgefunden haben, daß die EZB von diesem Teil des Finanzmanövers nicht vorab informiert war, sondern erst hernach das bemerkt hat.
Es gibt also auch bei den ZBs eine Rangordnung… und warum sollte der Stellv.Chef den Untergeordneten warnen, wenn er ihm in die Tasche greifen will?
– – –

2.
Die RF führt am 1. September 2026 zugleich den digitalen Rubel ein und läßt gleichzeitig die Kryptovaluta zu; Prof. Katasonow hält beides für nicht hilfreich in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. Denn beide Projekte sind von außen aufgedrängt, von IMF, BIZ, WB usw. Die VRC sei nach mehreren Tests zum Verbot der Kryptovaluta übergegangen und setzt auf CBDC, das digitale Zentralbankgeld (dem man sich wahrscheinlich nicht widersetzen kann).
Logisch sei der Übergang zum digitalen Rubel nicht; allein die Eindämmung der Buchgeld-Schöpfung durch die Geschäftsbanken würde eine positive Folge sein; allerdings sind die CBDC kein Werkzeug des Staates, sondern der Finanzinternationale, der sog. ‚tiefen Macht‘, und alle sog. Geschäftsbanken würden von ’nationalen‘ Geldemittenten („Geld aus der Luft“) zu direkten Agenten der Finintern werden.
– – – –

3. Zum Abschluß Prof. Katasonow zu einer Prognose des IMF bezüglich der Zukunft mit dem AI/KI, die da besagt: das BIP werde wachsen, das Volk werde verarmen, der Abstand zwischen reichen und armen Ländern werde wachsen.
Das ist – nach ihren eigenen Angaben – die „Zukunft“, die jene, die wir oben ein wenig sichtbar gemacht haben, uns aufdrängen wollen…
– – – –

P.S. ein großes Achtungszeichen für alle Menschen, die noch etwas Hirn haben: wie bereits angedeutet, wird – angeblich für das Anlernen der ’neuen‘ LLMs – intensiv an der Vernichtung der noch vorhandenen seltenen gedruckten Bücher gearbeitet, in denen noch etwas Wahres zu finden ist…
Diese „Begründung“ ist natürlich Unsinn, denn die neuen LLMs kann man mit denselben Daten füttern wie die ‚alten‘, insofern ist das nichts weiter als die Umsetzung jenes Szenario von „Fahrenheit 451“, das offenbar nicht nur eine ‚geniale Vorahnung‘ war, sondern ein Teil des schon damals fertig ausgearbeiteten Plans… nur daß man heute ‚eleganter‘ vorgeht als damals die Nationalsozialisten, welche die Bücher einfach öffntlich verbrannten…
– – – – – – –

West-Asien u.a. Splitter 18

Nur wen’s interessiert: ein paar Kurz-Meldungen aus diesem Gebiet: I-Konflikt u.a. – bitte kritisch betrachten, da auch Propa möglich… – LH, 12.8.26

Eine interessante Minute mit dem US-Investigativ-Journalisten David Rohde zur Frage, wer denn die Wasserversorgung in Nordamerika ‚rechentechnisch‘ angegriffen hat…
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Ein paar Zeilen, zitiert aus dem WSJ, zur (verständlichen) Position der Golf-Monarchien… und zur Position der IRI (die nach eigenen Angaben immernoch mehr Drohnen und Raketen produziert, als sie einsetzt)…
– – –
Bereits drei Drohnen-Angriffe auf die größte Erdöl-Raffinerie in Libyen – die Produktion ist eingestellt; die KWS-Lieferungen nach der EU sind in Gefahr… wer mag das tun? Dieselben, die Europa heute auf die Knie zwingen, um es zu enthaupten?
– – –
2,5 min YT-Videos über die gewaltsame „Rekrutierung“ junger Ukrainer direkt auf der Straße durch die sog. TZK, mit sofortiger Entsendung an die Front… unvorstellbar? Leider real…
Und die IRI fordert vom U-Regime Kompensationen für das versenkte Schiff, egal ob das beabsichtigt war oder nicht… notfalls werde man diese Kompensation ‚holen’…
– – –
Achtung, hier spricht kein Privatmann, sondern der isr.Minister für die youdischen Diasporen im Ausland! bitte genau zuhören, denn „die tun was“… per Mos Sad u.a. – auch hier in der EU…
Und da wir grade bei der EU sind: WWP hat auf den EU-Beschluß, beliebige RF-Handels-Schiffe zu kapern und die Ware zu verhökern, geantwortet und angekündigt, man werde „spiegelbildlich“ reagieren, und zwar auf allen Meeren, bis hin zum Stillen Ozean… denn das sei Seeräuberei.
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Eine sehr kluge Analyse von Alex Bobrowski, der den ‚Sieg des Iran‘ (wie manche meinen) einer nüchternen Analyse der Folgen gegenüberstellt: die Angler haben schon immer aus ihren Niederlagen ein Maximum an Nutzen für sich herausgeholt…
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Eine Anti-VT

Wir hatte kürzlich eine nette kleine VT betrachtet, die leider wenig wahrscheinlich klang. Heute nun der Anfang vom Gegenstück: ein Beitrag, der anfangs wie eine VT klingt, aber ab Teil 2 doch sehr wahr ist… –
Hans Ludwig (LH), 9.8.2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Mancher hält sich heute noch an den hinkenden Vergleich vom Schachspiel, jenes polnischen Youden namens Brez-i, das in der Welt Pulle Tick angeblich abläuft.
Hinkend deshalb, weil es nicht nur das ganz große Schachbrett „Welt“ oder die „kontinentalen“ Spielfelder gibt, wie – in letzter Zeit hell aufgeschienen – das karibische, das mitteleuropäisch-balkanische, das nahöstliche (korrekter: arabisch-westasiatische), das asiatisch-fernöstliche, das südost-asiatische usw., sondern weil es bei jedem der genannten (und ungenannten) „Bretter“ drumherum – wie im Simultan-Schach – eine Vielzahl von kleineren Spielfeldern gibt, an denen oft drei und mehr „Spieler“ ihre Figuren ziehen.
„Old Zbig“ hat uns also ein stark vereinfachtes Bild hinterlassen…

Der wichtigste Grund, weshalb das Gleichnis für uns völlig ungeeignet ist, die aktuellen Prozesse exakt zu beschreiben, liegt darin, daß das Schachspiel selbst in seiner Ziel-Logik darauf ausgerichtet ist, den (alle) anderen „matt“ zu setzen, d.h. die Macht-Komponenten des gesamten Spielfeldes auf einen Spieler zu vereinen, ggf. um den Preis der Vernichtung des größten Teils aller Figuren (materiellen Werte), aber auf jeden Fall des „Gegners“.
Das paßt nur in das Konzept der Parasiten, die nicht aufbauen, sondern nur zerstören können.

Als Konzept für die Betrachtung menschlichen Zusammenwirkens in jeglicher Form ist dieses Spiel daher grundsätzlich ungeeignet, weshalb auch alle darauf beruhenden strategischen Planungen und Handlungen bald an ihre Grenzen stoßen, was jede/r jeden Tag sogar in den LMVM verfolgen kann.
Einzelne taktische Episoden sind natürlich so modellierbar, mehr aber kaum.

Wenn wir nachstehend dennoch das Bild vom Schachspiel benutzen, dann vor allem deshalb, weil die meisten Menschen dieses kluge, intelligenzfördernde Spiel kennen, zumindest einiges davon gehört haben und sich bei Bedarf jederzeit mit Hilfe des Weltnetzes dort hineinarbeiten können, d.h. sich ein Basis-Verständnis von ‚Strategie‘ und ‚Taktik‘ und den oft nicht gleich ersichtlichen Zusammenhängen, Folgen und Wechselwirkungen erarbeiten können.
Zur Verdeutlichung der entsprechenden geopolitischen Strukturen ist es allemal geeignet.

Also sehen wir uns das Gleichnis mal genauer an.
Darin sind die meisten Menschen einfache Zuschauer, und je nachdem, wie sie zum Spielfeld stehen, sehen sie selbst mehr oder weniger gut, was da vor sich geht.
Die wenigsten von ihnen begreifen allerdings, daß und wie sich die Züge auf dem „Brett“ auf ihr eigenes Leben auswirken…
Tatsächlich sind jedoch fast alle auf Gerede, Gerüchte, Berichte und Interpretationen angewiesen, welche ihnen von anderen – oft selbsternannten – Kommentatoren (meist gedungene Profis in der Manipulation) übermittelt werden.
Und die sehr oft mit dem wahren Spielverlauf und den sich dabei bietenden Möglichkeiten kaum etwas zu tun haben.

Sodann haben wir die Figuren, die da hin und her geschoben („gezogen“) werden – das sind schon deutlich weniger, aber immernoch so einige.
Sie halten sich für besonders wichtig, da sie für alle sichtbar sind und scheinbar von ihrem Tun der Verlauf des Spieles abhängt.
Wobei nichts falscher sein könnte als dies… anschauliches Beispiel für eine solche angeberische Figur ist der amtierende Präsi eines „großen, mächtigen“ Landes.
Zur Bewegung all dieser Schachfiguren gibt es diverse Werkzeuge – Institutionen, Organisationen, Einrichtungen usw., mit deren Hilfe die „Züge“ ausgeführt werden, d.h. welche die jeweilige Figur zu diesen oder jenen Handlungen zwingen können.

Daneben gibt es an jedem Brett die wenigen Spieler, von denen die einen mit einer gewissen Berechtigung (Legitimität, da ‚vom Volk gewählt‘) am Spielfeldrand sitzen, Züge erdenken und ausführen, andere können jedoch einfach aus dem Hintergrund hineingreifen und diese oder jene Figur verschieben, wegnehmen, festkleben oder hinzufügen.
Auch diese Spieler oder – da oft ‚kollektiv‘ – deren Vertreter sind sehr von sich und ihrer Wichtigkeit eingenommen, stolzieren blasiert umher und verkünden allen möglichen Unsinn, der ihnen grade ins Hirn kommt. Oft entgehen ihnen die Züge ihrer Gegner, vor allem aber die Tricksereien der ‚Hintergründigen‘, und sie sehen sich plötzlich auf der Verliererstraße, obwohl sie doch grad noch eine sooo gute strategische Stellung hatten.

Auf die Einhaltung der Regeln achten die Aufpasser, die allerdings nur die Möglichkeit haben, Verstöße fstzustellen, nicht aber diese zu verhindern oder zu bestrafen. Und je nachdem, wer da gegen welche Regel verstößt, machen sie diese Handlungen laut oder sehr diskret (oder gar nicht) publik, in der Absicht, für sich und die seinen dadurch ein paar kleine ‚Vorteile‘ abzufassen.
Denn Spieler und Aufpasser sind ja nicht von selbst in ihre Positionen geraten, sondern sie wurden von mächtigen Interessengruppen dort placiert und sind denen „bis auf den Tod“ verpflichtet…

Ja, und dann haben wir noch die Zweit-Wichtigsten bei diesem Spiel: jene, welche die Regeln machen und verändern können, wenn dies erwünscht ist.
Freilich tun auch sie dieses stets auf Wunsch und im Interesse gewisser Kräfte, über deren Existenz und Beschaffenheit die meisten Menschen nicht mal im Traum nachsinnen können: der wahren Lenker dieser Welt.

Soweit für heute. In den weiteren Teilen werden wir uns mit einigen der genannten Kräfte näher befassen, zuerst mit denen, welche die Regeln machen, durchsetzen und verändern können…

(Fortsetzung folgt)

Energie-Splitter 16

Es sind nur ein paar „Kleinigkeiten“, die uns aber direkt betreffen. – LH, 8.8.26

1
Die reale Lage an der Energiefront: durch die anhaltenden Hitze und Trockenheit sind die Pegel der „großen“ europäischen Flüsse Rhein und Donau auf historische Tiefstände gefallen; an den kleineren Flüssen sieht es nicht besser aus.
Die BRvD hat 13 Wasserkraftwerke laufen (installierte Leistung 266 Megawatt, die aber ohne Stauseen auskommen, d.h. die Pegelsenkung wirkt sich direkt auf die Leistung aus…
Ähnlich in Österreich: 9 WKW mit 2,34 Gigawatt. Donau: am Eisernen Tor sind etwa 3 GW installiert, genausoviel anderswo, der Wasserstand der Donau ist kritisch niedrig. (Quelle)

2
AI/KI-Datenzentren werden weitere Schwankungen in die allgemeine Stromversorgung einbringen, da dort je nach Kunden-Anforderungen bis zu hunderttausend Grafikkarten synchron für wenige Millisekunden in Vollast gehen werden, und das mehrmals pro Sekunde. Wie die Pufferbatterien, Kühlsysteme und Generatoren mit solchen 50%-Last-Schwankungen umgehen werden, ist noch nicht klar…

3
Dort, wo noch das Völkerrecht gilt, sind solche Angriffe gegen die zivile energetische Infrastruktur, wie wir sie in den beiden aktuellen Konflikten sehen, völlig unmöglich gewesen. Offene Angriffe dieser Art gab es seit Jahrzehnten nicht mehr.
Wir sind in einer neue Epoche angekommen; die Prinzipien des Völkerrechts und des Humanismus gelten in den heutigen Konflikten nicht mehr. So ein „Institut“ in West-Point (laut Lügen-NYT).
Nur hat uns das keiner gesagt, daß die Zivilbevölkerung heute ganz offen als Geisel der Kriegsparteien genommen wird. Gleiches betrifft übrigens auch den Terror gegen die Zivilbevölkerung als Kampfmethode. Ist uns das klar, was das bedeutet? Natürlich auch für künftige Kampfhandlungen hier in Europa?

4
Die „deutsche“ RWE hat einer Vertragsauflösung für den Windkraftausbau an den Ufern von NY (über 1,22 Mrd.$) zugestimmt. Klar, das „Mutterland“ (welch fein-euphemistische Bezeichnung für den zentralen Blutsauger des Kolonialreiches) hat ein Anrecht auf billige stabile Energieversorgung (so Innenminister Doug Burgum)
Windkraftwerke sind nur was für die Kolonien?

5
Die Firma „Greenland Energy“ (Texas) hat 60 Mio.$ für 2 Probebohrungen nach Erdöl auf Grönland bereitgestellt.
Was will Europa/Dänemark/Deutschland den Ansprüchen der USA auf die Einverleibung der bald wieder grünen Insel entgegensetzen, wenn es weitgehend von den US-Energieträger-Lieferungen abhängt?

P.S.
Weitere Lese- bzw. Hörempfehlungen:
+ „Berliner Zeitung“ – Interview mit Lärry Sänger zur Manipulation der Lügipädica
+ Tucker Carlson „Es ist an der Zeit, Amerika zu retten„.


Kann das sein?

Wahrscheinlich bin ich von Natur aus ein recht vertrauensseliger Mensch, denn bis heute, nach hunderten an mir verübten Betrugsakten, bin ich immernoch in der Lage, anderen Menschen zu vertrauen. Allerdings hat sich der Sinn für Fragliches, Unlogisches und Unwahrscheinliches in den vergangenen Jahren deutlich geschärft, daher die obige Frage aus aktuellem Anlaß… – LH, 7.8.2026

Es gibt einige Dinge, die sind zwar möglich, aber kaum wahrscheinlich. Zum Beispiel wenn es um den Umgang mit geheimen Informationen geht, da kann durchaus mal der eine oder andere „natürliche Schwund“ auftreten, aber meist wird die Welt (und die potentiellen Gegner) mit soviel gezielten Falschinformationen gefüttert – vor allem wenn man die MVM total beherrscht, wie der Westen -, daß am Ende keiner mehr weiß, was er wem glauben soll: den Worten des ‚feindlichen‘ Gegenüber oder den Angaben der eigenen ‚Abwehr‘.

Jeder beteuert natürlich, daß seine Angaben „richtig“ seien, aber oft kommt es darauf an, die man dies oder jenes definiert hat und unter welchem Blickwinkel man es betrachtet…
Genau deshalb sind die Gespräche zu den Begriffsdefinitionen die schwierigsten und langwierigsten bei allen Abrüstungsverhandlungen…

Und genauso wie die herrschende Geschichte eben jenes Lügengespinst ist, auf das man sich aktuell geeinigt hat (oder auch nicht), aber das allen Interessierten erstmal als „geltende Story“ aufgedrängt wird, sind alle Angaben zu den Atomwaffen-Potentialen der Länder mit äußerster Zurückhaltung zu genießen: alles streng geheim, und viel zuviel wird dabei taktisch getrickst, politisch ausgenutzt und medial gesteuert.

Aber sei’s drum: wir haben hier eine Betrachtung über die Staaten zu diesem Thema, die genauso ‚verläßlich‘ und ‚unwahrscheinlich‘ ist wie alle anderen auch. Und diese behauptet, daß die Gringos bereits 2021, d.h. VOR dem 2. Tramp-Antritt, mit der zügigen Modernisierung ihres A-Waffen-Potentials begonnen hätten. Und 2024 sei der Prozeß nochmals beschleunigt worden. Das kann sein, oder?

Nun haben wir es momentan und bis auf weiteres mit einer chaotischen, total unübersichtlichen Lage in der Welt zu tun: Verantwortung ist heute für die meisten Polit-Darsteller ein Fremdwort (mit ganz wenigen Ausnahmen, wie den bekannten Ipstien-Abstinenten).
Und die letzte morsche Planke, welche uns vor dem Dammbruch einer unkontrollierten Verbreitung von Atomwaffen über alle Kontinente bewahrt, ist eben jener Atomwaffen-Sperrvertrag von 1973 (Vertrag über die Kontrolle und Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen), dem – bis auf Israel – alle Atommächte und viele ‚Schwellenländer‘ (dar. auch die IRI) beigetreten sind.

Alle anderen Abrüstungs- und Kontroll-Verträge sind von den Tramp-USA aufgekündigt oder nicht mehr verlängert worden: sowohl der ‚Freie Himmel‘, als auch der über die landgestützten Mittelstreckenraketen, aber auch das Teststop-Abkommen und die über die Strategischen Rüstungen und die ICBM/SALT.
Jede/r mag selbst schlußfolgern, WER denn nun wirklich Abrüstung, Sicherheit und Frieden will, und wer nicht…

Das Gerede über den Einsatz von sog. taktischen Atomwaffen (TAW) – das sind dieselben Atomwaffen, nur mit geringerer Sprengkraft und auf nicht ganz so weitreichenden Trägern montiert – schwillt an, und gerade im Fünfeck wird laut überlegt, ob man die Niederlage gegen die IRI nicht mit einem solchen Schlag in ein „Unentschieden“ verwandeln könne, freilich um den Preis von einigen Millionen Toten im Iran und drumherum.

Leider gibt es auch in der RF einige Betonköppe, die zu blöd sind, konventionelle Maßnahmen zu erdenken, mit denen man die politischen Ziele auch erreichen kann. Und damit ist nicht nur der Ukro-Raum gemeint.
Dort rufen einige nach TAW-Einsatz gegen die Drohnen-Werke in der EU (bei München und anderswo – die ‚geheimen‘ Adressen sind bekannt und teilweise auch veröffentlicht).

Das Problem dabei: bis heute haben nur die Amis praktische Erfahrungen im Massenmord mit Hilfe von Atombomben (wir erinnern uns an den 6.8.1945 Hiroshima und den 9.8.1945 Nagasaki), wenn auch vor nun schon genau 81 Jahren.
Weshalb auch dieser Artikel entstand.
Zwar wird inzwischen in manchen offiziellen Reden zu diesem Anlaß – sowohl vom UNO-Generalsekret als auch von den Bürgermeistern der beiden Städte – der konkrete Täter nicht mehr benannt, sondern es wird auf eine imaginäre AW-Bedrohung durch die RF verwiesen.
Aber die historische Wahrheit wird hoffentlich noch einige Jahre überleben – kann sein.

Jedoch: keiner der heute tätigen Politiker (und -Darsteller) in EU, USA, RF, VRC, UK und anderswo hat noch eine reale Ahnung, wie die Wirklichkeit eines „großen“ Krieges im Allgemeinen – und die eines Atomwaffen-Einsatzes im Besonderen – tatsächlich aussieht und sich anfühlt.
Sie reden also über Dinge, die für sie rein theoretischer Natur sind.
Warum wohl kann man sich mit einem Menschen, der selbst in seiner Familie keine Kinder hatte oder hat, nicht über Kinderprobleme unterhalten?
Weil nun mal die Praxis das Kriterium der Wahrheit ist, und ohne Praxis kein Wissen…
kann sein, oder?

Jedoch auch ein Bibi N., der ja nun einen Konflikt, der auch mit militärischen Mitteln ausgetragen wird, (nicht ganz unverschuldet) seit Jahrzehnten im eigenen Lande hat, ergeht sich in martialischer Rhetorik… ob ihn der eigene Schmerz, wenn er sich mal einen Knochen bricht, etwas zur Vernunft bringen würde?
Klar, keiner wünscht ihm Böses… oder viele doch, denen er mit seiner Aggression sehr viel persönliches Leid gebracht hat…
das kann sein.
Nein, da gehöre ich nicht dazu. Aber mich haben meine Schmerzen viel gelehrt…


Zurück zum Thema: es hat bereits mehrere „kleine“ Gefechte und sogar regionale Kriege zwischen Atommächten gegeben: diverse Stellvertreter-Kriege zwischen der UdSSR und den USA (Korea, Kuba, Vietnam, Afghanistan), kürzlich die Grenzgefechte zwischen Indien und Pakistan, und es weiß auch keiner sicher, ob nicht der Iran einen TAW-Einsatz seitens des Bibi-Regimes mit einem eigenen Gegenschlag (atomar oder einem in der Wirkung äquivalenten ‚konventionellen‘ Schlag a la „Oreschnik“, welcher ja keinem ‚Sperrvertrag‘ unterliegt) erwidern wird.
Wir befinden uns also – wie in vielen Jahren im Kalten Krieg – aktuell wieder mal sehr nahe an der nuklearen Zerstörung unserer Syphilisation… das kann auch sein.

Und brisant:
Ein einziger „offizieller“ Einsatz von TAW an diesem oder jenem Brennpunkt (wovon es auch diverse unkontrollierbare gibt) würde von anderen als Vorwand für eigene entsprechende Aktionen benutzt werden.
Und diese „Büchse der Pandora“ wäre – neben den US-Biologie-Labors in aller Welt – wohl die zur Zeit für die Menschheit gefährlichste…

Wer die Amis ein wenig kennt, der weiß, daß sie kühle Rechner sind. Wenn es keinen anderen Weg gibt, ihre Ziele (Schwächung der Konkurrenten EU/VRC/RF/Japan; Rückführung des Kapitals nach Amerika) zu erreichen, werden sie vor der weitgehenden Chaotisierung der Welt durch einen Atomkrieg nicht haltmachen, freilich nur als ein auf Kontinental-Europa und Westasien begrenzter… das kann sein.

Gleiches gilt übrigens auch für die Angel-Insulaner, die dazu allerdings andere stärkere Akteure manipulieren müssen, da ihr eigenes Potential für solche Aktionen zu gering ist: die „britischen“ A-Waffen werden ohne Genehmigung der Amis nicht losfliegen.

Es gibt von Anton Tschechow die Sentenz, daß wenn auf der Bühne im 1. Akt ein Gewehr an der Wand hängt, dieses spätestens im 3. Akt auch schießen wird.
Es KANN also sein, daß…
Tun wir alles, was wir können, damit dieses Gewehr – die Atomwaffe – von einer Anwendung ferngehalten wird?

Wie dies tun?
Wir sind aktuell geplantes Stationierungsgebiet der neuen US-Mittelstreckenraketen. Die B12-Bomben haben wir schon, in Büchel und Rammstein (und wo noch? ist doch alles „streng geheim“…).
Sonderbarerweise sollen die neuen Raketen nun – nicht wie seinerzeit beim sog. Nato-Doppelbeschluß die ‚Pershings‘ in mehreren Block-Ländern – nur hierzulande aufgestellt werden.
Vermutung: Geht wohl in der besetzten Kolonie einfacher, da darf keiner ungestraft aufmucken…

Folgerung: Die endgültige Beseitigung Germaniens durch die Angelsaxen („Germany must perish“) nimmt weiter Fahrt auf… DAS kann sein… aber ihr seid nun gewarnt.
Nur bitte: rechnet auf euch selbst.

Nein, kein Putin wird den sog. „2+4-Vertrag“ kündigen, weil der Westen ihn längst gebrochen hat, und seine Armee herschicken, um uns zu ‚retten‘.
Genausowenig wie die RF dieses Rest-Europa jemals (wieder) besetzen wird – wozu?
Naturressourcen gibt es kaum noch, das geistige Potential der Tojtschen ist weitgehend vernichtet, die Reste werden gerade in alle Welt verstreut.
Für das, was dann noch übrig ist, reichen ggf. ein paar „Oreschniks“, wenn nötig.
Also:
Es gibt keine echte Bedrohung durch die RF für Europa… die sind doch nicht blöd.
DAS kann nicht sein…
Wer heut davon schwafelt, hat andere Ziele im Sinn.
Zum Beispiel, sich die eigenen Taschen zu füllen, solange es noch geht…
Aber pöse Zungen behaupten ja schon, daß es nur noch 2 Monate seien bis das BWS-Welt-Finanzsystem „sich komplett erneuert“… und damit es sich komplett erneuern kann, muß es erstmal komplett zusammenbrechen… das kann – leider – auch sein.

ÖkoPol Splitter 15

Schlaglichtartig können Zusammenhänge aus dem Info-Chaos verdeutlicht werden, wenn mensch bereit ist, ‚liebgewordene‘ Überzeugungen (Vorurteile?) in Frage zu stellen… – LH, 6.8.26

1. Mit genau demselben naiv-offenen Gesicht, wie er den ‚Investoren‘ goldene Berge durch die AI/KI versprach, erklärt der Nvidia-Chef den Leuten, daß der Bau jener Datenzentren haufenweise attraktive Jobs für einfache Bauarbeiter bringen werde
Gebläse-Profi: hier aufblasen, dort abblasen…
Übrigens hat der schwarze Fels innerhalb von 2 Tagen 2 tokenisierte Milliarden-Fonds aufgelegt: die Finanzinternationale arbeitet intensiv an ihrer Eigenrettung per Krypto-Valuta…

2. Wir hatten über den Grund für die Ukrodrohnen-Angriffe gegen den ‚RF-Amazon‘ nachgedacht – nun haben wir die offizielle Bestätigung von Seiten der Nazi-Junta erhalten: Präsi-Berater Podoljak hat bei der Deutschen Welle – neben den üblichen Propa-Lügen – dazu die Aussage gemacht, daß man die unbeteiligten zivilen Kleinunternehmer treffen wolle, um dadurch Unzufriedenheit und später Auflehnung zu erreichen…
Verwunderlich nur, daß nach wie vor im Westen null Ahnung über die russische ‚widerborstige‘ Mentalität besteht: die werden eher „nun grade nicht“ oder „uns könnt ihr nicht betrügen“ sagen… ja, auch und gerade WEIL die derzeitige Führung sich mehrfach offen hat besch…en lassen…

3. In zwei ausführlichen Beiträgen befaßt sich Paul Spydell mit dem SpaceX-Bericht für das 2. Quartal 26 (Teil 1 und Teil 2). Da hauptsächlich Öko-Fach-Slang und Zahlen benutzt werden, sollte auch die Automaten-Übersetzung verständlich sein… gleich zu Beginn ein paar charakteristische Zahlenvergleiche: „heute“ – „geplant“, sowie andere: aufweckend…

4. Dies ist die größte Erdöl-Markt-Differenz zwischen Preis und Realität in der Geschichte – klingt recht überheblich, wenn jemand solche Aussagen tätigt, es sei denn, er begründet sie sachlich, was hier offenbar geschieht (leider hinter der Bezahl-Schranke)… bitte – wenn du kannst – prüfe selbst, was da „dran“ ist.
Denn egal wie, irgendetwas ist oberfaul an den momentanen Öl- und Benzin-Preis-Zahlen wenn seit über 5 Monaten zwischen 10 und 15% der Welt-Erdöl-Lieferungen gestoppt sind (so berichtet man uns ja täglich, denn trotz aller DT-Lügen ist die Hormus-Passage bis auf einzelne Schiffe die ganze Zeit unpassierbar), dürften Erdölpreise von >150 USD pro Faß die Mindestfolge sein…
Die USA hätten (laut suqona) in den letzten 6 Monaten 110 Mio. Faß aus ihren Reserven beigesteuert – das wären bei 100 Mio. Tagesbedarf vielleicht 10 Tage Fehlbetrag durch Hormus-Schließung…
Und so viele riesige „Ölreserven“-Lager gibt es nicht auf der Welt: rechne selbst aus, wieviele Hektar Land die zylindrischen Behälter mit 10 m Höhe und 50 m Durchmesser für 10 – 15 Millionen Faß Erdöl (a 159 l) ‚verbrauchen‘ würden, bei einem Sicherheitsabstand von sagen wir 30 m… und das wäre nur die Fehl-Differenz für EINEN TAG! wir sind aber schon im 6. Monat…
Klar, ein paar gefüllte Supertanker würden es auch tun, aber die kosten pro Tag allein an Betriebskosten (ohne Kraftstoff) Millionen – wer würde sie monate-/jahrelang vorhalten?
Wo doch alle ‚Akteure‘ mit dem schnellen Zusammenbruch der IRI und der Übernahme der Lieferungen durch die Amis ‚gerechnet‘ hatten?

5. Der ehemalige Stellv. ZBR-Chef Juri Issajew wird im Zusammenhang mit der Veruntreuung von 4,3 Mrd. Rbl. in der RF gesucht; hier die „Bilderbuch-Karriere“ des durchtriebenen neoliberalen Mann-Nagers

6. Ein Beweis für die technologische Rückständigkeit der EU: Finnland hat die Arbeiten zur Vorbereitung des Betriebes eines Endlagers für abgebrannte Kernbrennstäbe aus Atomkraftwerken begonnen. (andere Länder wie VRC und RF arbeiten längst an der Wiederaufbereitung sowie an der Schaffung geschlossener Brennstoffzyklen… in La Hague war doch auch mal eine Aufbereitungsanlage in Betrieb, oder?)

7. Das RF-Finanzministerium wird ab 7.8.26 pro Tag für 6,5 Mrd.Rbl. Valuta und Gold kaufen.
Wovon? Der Staatshaushalt weist ein stabiles Defizit von mehreren Billionen Rbl. auf.
Und der Ankauf von Valuta am Markt wird zu einer ‚gleitenden‘ Entwertung des Rubels führen.
Und die ZBR hat tonnenweise Gold verkauft und tut dies weiter. Wogegen das Finanzministerium das Gold nicht bei der ZBR kauft, sondern „am Markt“.
Versteht das jemand?

– – – –
P.S. (nur bedingt ökonomisch):
die journalistische Untersuchung zu der staatlichen Mordserie an den (4beinigen!) Rindviechern in Westsibirien im vergangenen Winter hat ergeben, daß angeblich der (private) Hersteller der Vakzine geschlampt hatte und die Tiere zuvor mit nicht inaktivierten (ansteckenden!) „Impf“-Mitteln gespritzt worden waren und deshalb schnellstens (auf Staatskosten) notgeschlachtet werden mußten – Profit geht halt immer vor.
Und „Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren“ kommt uns irgendwie bekannt vor, oder?
Und.
Wer kann in einer profitorientierten Wirtschaft noch an „segensreiche Impfungen“ glauben, wo auch der Mensch nur noch „Verbrauchsmaterial“ ist?
Und immer war?
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Als ‚Nachtisch‘ noch ein paar Sekunden Unterhaltung: ein Cafe in Tel-Aviv am Tage, und Südlibanon in der Nacht

Unanständig Zufälliges

Sicher, anständig sein ist unmodern in weiten Kreisen der heutigen ‚Geschäftswelt‘, wobei wohl jede/r ein eigenes Verständnis davon hat, was ‚Geschäft‘ bedeutet… Nein, hier bei uns ist – wie gewohnt – ‚alles in Ordnung‘, aber anderswo… – LH, 4.8.26

A
In Charkow brennt angeblich das Lager des Schulbuchverlages „Ranok“ – schon den 3. Tag gelingt es nicht, den Brand zu löschen. Aber „unter Kontrolle“ soll er angeblich sein. Diese pösen Russen, könnte man meinen…
Klar könnte man auch beachten, daß es diverse Sekundärexplosionen in dieser rein zivilen Brandstätte gegeben hat, welche genau diese Brand-Dauer begründen – womöglich ist die Historiendarstellung in den dortigen Geschichtsbüchern derart explosiv?
Man könnte auch berücksichtigen, daß die Chemischen Truppen der Ukro-Wehrmacht dort im Alarmeinsatz sind und 6 Wohnviertel rundum evakuiert wurden – offenbar nähert sich das Feuer dem Stapel der Physik- und Chemie-Bücher.
In dem Bücherlager sollen über 100 Bücherliebhaber aus Polen und Kolumbien umgekommen sein, welche sich offensichtlich zum Studium der neuen Geografie des Regimes in einem Austauschprogramm des örtlichen Buchklubs dort befanden…
Welch eine grausame Welt, in der wir leben…
Und im Gasa-Streifen wird ununterbrochen weiter geschossen und gebombt…

B
Wußtest du, daß ein nicht geringer Teil der demobilisierten (oder nicht?) Soldaten jener eben genannten schießenden und bombenden Armee für mindestens einige Monate nach Argentinien reist? Dort gibt es eine Landschaft Patagonien, rein zufällig „nicht genau abgegrenzt“ (laut Lügipädica), am Südzipfel jenes Subkontinents, ‚rein zufällig‘ auch mit einer vielbefahrenen Meerenge ausgestattet, mit der man die legendären turbulenten Wetter am Kap Horn meiden kann.
Diese Landschaft zeichnet sich noch dadurch aus, daß „ausländische“ (magst du raten welche?) Investoren dort eine Menge Land gekauft haben und nun großen Einfluß auf die regionale Pulle Tick nehmen.
Nicht lange raten muß man auch, was die natürliche Ausstattung Patagoniens angeht: neben wunderschönen Landschaften und spuckenden Ur-Lamas sowie Schafzucht finden sich nicht nur Kohle, sondern auch Erdöl, Erdgas und jene angeblich so seltenen Erden, ohne die keine moderne Elektronik möglich sein soll.
Wem fällt jetzt die pöse VT ein, daß Milei eigentlich ein Milewitsch sei und verwandt mit einem anderen namensähnlichen „Umbenannten“, der allen als nett an ja huh bekannt ist?
Klar, alles reiner Zufall…

C
Wie wird man in der heutigen RF sehr schnell superreich? Logisch: in Kriegszeiten muß man für das Militär produzieren. Und wenn man unanständig genug ist, klappt es auch mit dem Geld-Über-Schuß. So einige Drohnenproduzenten, die für Weltmarktpreise in China ihre Bauteile/-gruppen einkaufen, welche nach Einbau in die Fluggeräte auf wundersame Weise plötzlich ein Vielfaches (bis 700%) wert sind, zumindest in der Firmen-Kalkulation für das MoD RF.
Nein, natürlich gab es da keine „Abzweigungen“ von Mitteln an einige unanständige Leute beim Auftraggeber… oder doch?
Dennoch reichlich unerklärlich, daß erst jetzt, im 5. Kriegsjahr, wohl dank Ökonom Remowitsch, begonnen wurde, die Weltmarktpreise mit den Kalkulationen zu vergleichen. Und nun?
Mitten im Krieg fast die ganze Drohnenproduktion in Frage stellen, weil das „allgemein so üblich“ war?

D
Erfunden auf jener Insel der Bekloppten, pardon, Behämmerten, war sie lange Zeit für anständige Bürger eine unantastbare sozial aktive Organisation – die Heilsarmee.
Mit diesem Image kam sie auch in die RF und fand dort zufällig in der 5. Kolonne rege Unterstützung. Man stellte ihr in Moskau Gebäude und Boden zur Verfügung, „für ihre Statuten-Zwecke“, also die Sorge um die sozial Benachteiligten.
Was taten die Vertreter der Organisation? Klar: Geld machen.
Geht am einfachsten, wenn man ein wenig die Gesetze mißachtet und für mittelasiatische Migranten dort ein Hostel einrichtet, ohne dafür Steuern abzuführen, die hygienischen Regeln laut Gesetz dafür zu beachten usw.
Freilich gibt es auch den anständigen Duma-Abgeordneten, der mit Hilfe nachdrücklicher Rückfragen bei der Immobilien-Inspektion aufgrund der Beschwerden der Anlieger die Schließung des Hostels erreicht hat.
Was jene ‚Armee‘ dort wohl nun einrichten wird?

E
Wer meint, daß die Geopolitik bald todsterbenslangweilig werden wird, weil bei den sog. US-Zwischenwahlen die Mehrheit im Senat endgültig an die Dems gehen wird und damit die täglichen Wackel-Spiele des DT mit der Weltwirtschaft aufhören werden, der könnte sich getäuscht sehen. Freilich hat der Senat erstmal alle wichtigen Budget-Entscheidungen auf die Zeit nach den Zwischenwahlen, mithin faktisch bis ins neue Jahr, verschoben.
Das bedeutet aber nicht, daß inzwischen ’nix passiert’…
So könnte uns die nächste Welle einer „fast tödlichen“ Infektion heimsuchen – in den Staaten wird schon fleißig daran ‚gestrickt’…
Was ziemlich sicher ist, weil es schon offen ausgesprochen wird, ist die Finanzkrise, für Herbst geplant – ja, DIESEN Herbst. Vor deren Auswirkungen uns die hiesigen fremdgelenkten Hampelleute ganz sicher nicht schützen werden…
Ein ausführliche ergänzende Betrachtung zur sog. Yen-Intervention der FED hier, aus anderer Sicht.

F
Wenn Gier und Technologie-Wahn aufeinandertreffen, gerät zumeist die Natur ins hintertreffen. Was zuerst ganz toll klingt – eine Technologie der Verarbeitung von Stroh zu Kraftstoff -, erweist sich schon bei kurzer Überlegung als eminent naturfeindlich, wenn die Folgen – wie bei den sog. Windkraftanlagen – nicht bedacht werden. Also, in Australien will man – freilich mit 50% Zuschuß öffentlicher Mittel – die genannte Technologie entwickeln.
Daß man damit die entsprechende Menge natürlicher Energie, die beim Zerfall des Strohs in Form von Naturdünger für die anderen Pflanzen anfallen würde, für mehr oder weniger sinnloses Herumrasen der beknackten „modernen“ Affenmenschen verjuxten wird, spielt da gar keine Rolle.
Man denkt nichtmal dran. Wie oft wollen wir diegleichen Fehler machen?

Ähnlich wie beim damaligen Hochjubeln jener Windräder-Technologie: die ständige Entnahme von dutzenden Terawatt Windenergie aus den weltweiten Wetterabläufen hat – für unvoreingenommene Beobachter unverkennbar – zum „Abbremsen“ des Wettergeschehens hier in der EU geführt: die Hitzewellen, die früher (ich erinnere mich noch) 2 – 3 Tage dauerten und höchstens einmal im Jahr auftraten, bei besonderen Wetter-Konstellationen, sind heute regelmäßige wochenlange Realität – alljährlich.
Es gibt in der Natur nichts „umsonst“ – wann wollen wir das erkennen?
Wenn es zu spät ist, weil auch Europa eine Wüste ist?
(für die ganz Schlauen: ich fühle mich nicht gemüßigt, einen „wissenschaftlichen“ Beweis meiner Aussage anzutreten – es genügt neben meiner Beobachtung die Tatsache, DAß es keine seriösen öffentlich zugänglichen Studien zu den Auswirkungen dieser gigantischen Energieentnahmen auf das Wetter gibt, sondern nur die üblichen, von interessierter Seite bestellten Lügen! Damit ist meine Ansicht genauso gewichtig wie alle Zweifel daran)

G
Wie nicht anders zu erwarten, ist es die FinTim, welche sich dazu aufschwingt, uns die Alternative Sozialstaat oder Militärstaat vorzuhalten. Es ist alles eine Frage nach den Zielen: wohin wollen wir?
Interessant, daß das (stets nur wohlmeinende) Chatham House uns schon vor 11 Jahren seine diesbezügliche Vision vorgelegt hatte, während GIS kürzlich dazu ein aktualisiertes Märchen veröffentlichte… da ist der CSM wohl begründet skeptisch.
Wir müssen aktiv werden, denn wir werden ‚unseren‘ Sozialstaat (bzw. die davon verbliebenen Reste!) verteidigen müssen: die aktuellen Kriegstreiber sind dieselben, welche für die jetzige Deindustrialisierung verantwortlich zeichnen… und ohne Industrie-Produktion kein Mehrwert…
Obwohl: es gibt wichtigere Dinge…
– – – – –

Wirte Splitten 14

Man könnte es zielgerichtete Desinfo nennen, oder – wohlmeinend – einfach nur unfähige oder tumbe Journalisten… jedenfalls sind es ganz bestimmte Themen, Zahlen und Fakten, welche aus der Hauptströmung sorgfältig ausgeblendet werden. – LH, 3. August 2026 – – – – – – – – – – – – – – –

1
Ein weiterer Nachweis, daß die VW-Probleme ‚hausgemacht‘ sind (siehe Wirts Splitter 7): der weltweite VW-Auto-Verkauf ist im 1. Halbjahr 2026 angeblich um 6% eingebrochen. Aber: einige Märkte wiesen einen Zuwachs auf (Südamerika 8%, Westeuropa 3%, Mittel-/ Osteuropa 7%) – alles ‚reingerissen‘ habe China mit minus 26%.
Der Beweis für eine völlig verfehlte Markt- und Verkaufspolitik der Unternehmensführung…

2
Die Firma „Meta„, deren Dienstleistungen fast jede/r hierzulande täglich nutzt, hat ihren Bericht für das 2. Quartal 26 vorgelegt (Original bitte selbst ergockeln). Freund Spydell hat mal den Finger auf die Wunde gelegt und dazu eine ganze Reihe von Auslassungen benannt.

3
Diesmal eine englischsprachige Quelle – Über das Krypto-Imperium des DT samt Familie: er macht mit allem Geld, seit er Präsi ist. Und er zeigt, wie man durch kreative Gestaltung jener berüchtigten „Regeln“ vor allem die eigenen Taschen füllen kann – wenn man brutal und gewissenlos genug ist… ja, der „nette“ Donny…

4
Eine Rekord-Inflation in den USA wie seit 50 Jahren nicht, und keiner berichtet dazu ausführlich… außer Paule Spydell, der auch hier wieder Zahlen über Zahlen als Beweise anführt. Danke, Paul.

5
Der Bereich Kryptovaluta kommt in Bewegung, seit ein Teil der Mauerstraße offenbar scharf ’nachgerechnet‘ hat und die möglichen „commissions“ als interessant erachtet – nun wird um „Klarheit“ (sprich Markt-Anteile, per spezieller Geschäftskonditionen) gefeilscht… (engl.Quelle)

6
Dazu eine kurze ökonomische Betrachtung zur jetzigen Phase des U-Konflikts. In den vergangenen 4 – 5 Wochen (der sog. 40-Tage-Plan des kleinen Koksers) waren bestimmte Veränderungen sichtbar geworden: das Regime erhöhte die Anzahl der täglichen Drohnenflüge (mit Hilfe der Kriegsblock-Sat- und Ziel-Daten) gegen ausschließlich zivile Ziele in der gesamten RF auf 5 – 6 hundert, aufgrund der Teile- und Drohnen-Lieferungen aus der EU, vor allem der BRvD. Auch wenn ca. 98% dieser Drohnen abgeschossen wurden, erreichten einzelne die entsprechenden Ziele: vor allem Öl-Raffinerien und Tanklager, aber auch Schulbusse, Badestrände, Kinderspielplätze usw.; die wenigen (rauchenden) Treffer wurden im Netz und in den LMVM breit ausgewalzt.
Eine signifikante Wirkung auf die RF-Wirtschaft oder die Kraftstoff-Versorgung hatten diese nicht; da waren die Störaktionen der 5. Kolonne viel effizienter, wenn auch sehr begrenzt.
Wodurch konnte die hohe RF-Trefferquote erreicht werden: zunehmend kommen Laser-Systeme zum Einsatz, was den Preis eines Abschusses deutlich unter den Preis der Drohne drückt – ein Novum im Drohnenkrieg.

Daraufhin erhöhte die RF – wie von WWP angekündigt: symmetrisches Vorgehen – ihrerseits die täglichen Drohnen- und Raketen-Angriffe, allerdings auf ausschließlich militärische Ziele: Hersteller-Betriebe von Drohnen/-teilen (dar. erstmals auch ein Betrieb mit US-Kapital), Drohnen-Lager aller Art und militärische Infrastrukturen, wobei durch das praktische Fehlen von Luftabwehrmitteln, wie Pati-/Thaad-Raketen usw. – einzig die (bei der BW ausgemusterten!) Gepard-Panzer sind noch wirksam – über 90% der Fluggeräte (sogar langsamfliegende Drohnen!) das Ziel erreichten.

Für jeden leicht ausrechenbar, wurde weder das Regime-Ziel der merklichen Störung der RF-Wirtschaft erreicht (von militärischen Erfolgen ganz zu schweigen), noch konnte das Ungleichgewicht in der Wirksamkeit der Drohnen-Angriffe verringert werden – im Gegenteil liegt der „ökonomische Vorteil“ der Kriegführung momentan ganz klar bei der RF.
Hat dies WWP dazu veranlaßt, vom baldigen Ende der MSO zu sprechen?

7
Geschäftemacherei auf us-amerikanisch: der Handelsvertreter der USA in Südkorea hat während der Verhandlungen mit Staatsvertretern verkündet, daß aufgrund dessen, daß die USA einen Großteil der HL-Chips kaufen und damit viel zu den Gewinnen der Firmen beitragen, sie einen Anspruch auf einen Teil der Profite von Samsung Electronics und SK Hynix hätten… wie gefällt euch dies?
– – – –

Ergänzung 5.8.26:

zu Punkt 1 – die Welt lacht über die dummen Tojtschen (das Murkel, welches wir angeblich immer wieder gewählt haben), die eine funktionierende Technologie ohne Not, nur aus „ideologischen“ Gründen, beseitigt haben. Denn Italien wird zur Atomkraft zurückkehren, sehr aufwendig…

zu Punkt 6
a – das 40-Tage-Programm war nur dadurch möglich geworden, daß DT den KoPu mit dem Treffen in Alaska erneut betrügen konnte, denn wie schon bei Minsk-1 und -2 hatte man gar nicht die Absicht, die vereinbarten Verpflichtungen zu erfüllen; es sollte erneut lediglich die Zeit gewonnen werden, um das U-Regime auf die weitreichenden Schläge gegen das RF-Hinterland – sprich die Zivilbevölkerung – (die laut Rubio dem baldigen Frieden dienen?) technisch vorzubereiten…
Ob man sich im Westen in ein paar Monaten, wenn im Junta-Gebiet das große Zittern losgeht, noch an diese Betrügereien und die dadurch ermöglichten Terror-Morde an rußländischen Zivilisten erinnern wird?

b – die Zieldatenprogrammierung und -verfolgung für den o.g. Ukro-Drohnenangriff auf den zivilen Badestrand der russischen Stadt Gelendzhik, bei dem mindestens 8 Menschen, dar. 2 Kinder, umkamen, erfolgte offensichtlich durch die Gringos: deren „Aufklärungsflugzeug“ 9 Stunden über dem Schwarzen Meer kursierte, zu genau dieser Zeit des genannten Drohnenfluges…
Damit hat sich auch Klein-Rubio mit seiner erfreuten (demagogischen?) Aussage selbst disqualifiziert, denn die Amis haben sich erneut als aktiver Kriegsteilnehmer erwiesen – oder zumindest als einseitig engagierte Seite; jegliche „Vermittlungsdienste“ o.ä. sind damit auf lange Zeit ausgeschlossen…

zu Punkt 7 – DT hat dafür gesorgt, daß ein großer Teil der laut Gerichtsbeschluß illegal eingetriebenen Importzölle (welche von den US-Bürgern in Form von Preisaufschlägen finanziert wurden und zurückzugeben waren) nicht den Bürgern ausgezahlt wird, sondern einigen Großkomzernen, welche durch die Importzölle gar nicht betroffen waren, dar. der Apfel (2,2 MRD.$), Ford (1,3 Mrd.$), Nike und Amazon je 1 Mrd.$.
Das nennt man staatliche Umverteilung von „fleißig“ zu „geldreich“…

Rußland in der Zwickmühle?

Wie bereits mehrfach von uns hingewiesen, hat sich die jetzige RF-Führung mit ihrer betont ‚korrekten‘ und ausschließlich reaktiven Vorgehensweise tief in eine politisch-ökonomische Sackgasse hineinmanövriert.
Einerseits wird sie vom Westen (USA, Nato, London, EU) seit Jahren nur politisch veräppelt (Minsk-Abkommen, Anchoridge-Treffen, diverse ‚Verhandlungen‘ u.v.a.m.), betrogen und ausgenutzt, während gleichzeitig dieselben ‚Gesprächspartner‘ (bis zur Selbstschädigung) das Kyieffer Regime mit Waffen in Massen (modernste Drohnen, weitreichende Raketen-Bausätze u.a.), Munitionen/Luftabwehr-Raketen, Sat-Daten, logistischer Unterstützung, Zieldaten-Programmierung (einschl. ziviler Ziele), Beratern, Söldnern usw. in seinem aussichtslosen Terror-Krieg gegen die RF und deren zivile Bevölkerung versorgen.
Andererseits konnte man die Positionen der sog. 5. Kolonne des Westens innerhalb der RF-Verwaltung (ZBR, Finanzministerium, u.a., alle Verwaltungsebenen von der Präsi-Administration bis hinunter zu den Gemeinden im Lande) trotz seit Jahren offensichtlicher Gesetzesübertretungen/Wühlarbeit/Budgetmittel-Veruntreuungen usw., von denen auch einige rechtsstaatlich verfolgt wurden, nicht wesentlich schwächen.
Ganz sicher ist, daß es so nicht weitergehen kann, vor allem weil die Erwartungshaltung der RF-Bevölkerung immer radikaler wird… –

LH, 30. Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – –

1. Wir hatten bereits einige Male das zögerliche Vorgehen der Kreml-Führung in der Kriegführung gegen die Nazi-Junta thematisiert, das offiziell mit dem Bemühen ‚begründet‘ wurde, den großen Krieg RF-EU zu vermeiden oder zumindest dessen Beginn hinauszu­zögern. Wobei für letzteres kaum eine plausible Begründung absehbar ist, welche Vorteile dies der RF bringen würde, außer der möglichen Schwächung des Westens durch die Verschärfung der laufenden Welt-Wirtschaftskrise, die jedoch offenbar nicht gemäß den Vorhersagen der RF-Wirtschaftsexperten verläuft.

Als viel schädlicher erweist sich jedoch das ebenso zögerliche (den öffentlich gewordenen Fällen nach) Vorgehen gegen den sog. Wirtschaftsblock in der Regierung, die bekannten neoliberalen Führungsfiguren in PA und anderen Ministerien sowie gegen die Blockierer, Korruptionäre und Bremser auf allen Verwaltungsebenen, weil dadurch der für einen Sieg notwendige Umbau der RF auf konsequente Kriegswirtschaft – sollte er demnächst beschlossen werden – nachhaltig behindert wird.
Und die 5. Kolonne setzt ihre ‚Nadelstiche‘ fort: tg-Chef P.Durow wurde in das staatliche Extremisten-Register aufgenommen (wogegen weder Selenskij noch die Ukro-Terror-Organisationen GUR und SBU dort verzeichnet sind; auch Maske, Süßfels und andere direkte Unterstützer des Regimes sucht man dort vergebens); anstelle seit Jahren von der Opposition geforderter wirksamer Maßnahmen der Telefonanbieter gegen die Telefon-Betrügerei werden Polizisten-Pappkameraden neben den Geldautomaten aufgestellt, und weitere gezielte Scheinmaßnahmen/Täuschungsmanöver, welche das Volk leicht durchschaut…

Seit Jahren werden die notwendigen Maßnahmen (WTO- und WHO-Austritt, Kontrolle und Durchsetzung der Realisierung staatlicher Programme und Anweisungen, Verlassen des Dollar-Systems usw.) vorgeschlagen und diskutiert, aber weder die Entscheidungen sind vorbereitet noch deren Durchsetzung gewährleistet.
Ist die 5. Kolonne bereits so stark geworden, daß man mit ihr nicht mehr fertigwird?
Denn schon machen sich niedergedrückte Stimmungen breit…

Anders ist auch die fortgesetzte Eskalation des Konflikts von Seiten des Westens nicht zu erklären, als daß man außer dem großen Krieg keinen anderen Ausweg aus der Krise sieht und nun mit allen Mitteln dessen Beginn herbeiführen will, obwohl der Kriegsblock auf einen baldigen Beginn auch nicht wirklich gut vorbereitet ist…
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2. Konkrete kritische Worte über die Kriegsführung der RF im U-Konflikt –
Dr.mil. Konstantin Siwkow befragt General a.D. Kulikow zu den Themen:
– welche Veränderungen in der Organisation der RF-Kriegsführung sind notwendig,
– welche Veränderungen in der Wirtschaft sind nötig, um den RF-Sieg zu sichern,
– wie sind die politischen äußeren Bedingungen für das weitere militärische Vorgehen,
– wie kann der Schutz der RF-Zivilisten und -Infrastruktur gesichert werden,
– welche militärtechnischen Veränderungen wird dieser Krieg bringen,
und andere.
Es ertönen diverse Vorschläge für zu treffende Maßnahmen, die zum Teil bereits 2022 an den KoPu geschickt wurden, aber nie dort angekommen sind…

Auch ertönt der Ruf nach dem Staat als Lenker der Wirtschaft, nach Vergesellschaftung der grundlegenden Industriebereiche der Wehrtechnik und anderes – die Widersprüche zwischen den Interessen der Privatwirtschaft und der Landesverteidigung liegen offen.
Aus verständlichen Gründen nicht diskutiert: wie haben das die Nasos seinerzeit sehr erfolgreich gelöst?
Mit staatlicher Planung/Finanzierung
und strenger stabsmäßiger Lenkung/Kontrolle der betreffenden Projekte/Arbeiten/Konzerne…
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Einige Definitionen:
Hybride Kriegsführung
Alle Maßnahmen, die geeignet sind, den Gegner zu schwächen, ohne daß ein großer militärischer Konflikt ausgelöst wird, also wirtschaftliche („Sanktionen“), diplomatische („Isolierung“), terroristische (Tanker-Klau, Drohnen-Beschuß), psychologische (Lügen-Druck, Geschichtsfälschungen), kleinere Provokationen und militärische Gefechte usw.
Weitere Formen der hybriden Kriegsführung:
Informations-Krieg: besteht in dem Füllen des Informations-Raumes (MVM, asoziale Netzwerke, Internet usw.) mit den ’nötigen‘ Lügen-Informationen = Manipulationen;
kognitive Kriegsführung: die Arbeit mit den Stimmungen in der Bevölkerung und die ‚Einspeisung‘ der gewünschten Informationen auf passendem Weg in geeigneter Form;
mentaler Krieg: die Ansammlung der erreichten Wirkungen aus Info-K. und kognitiver Einwirkung sowie deren Integration, mit dem Ziel, das Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Führung zu untergraben, die Gesellschaft zu desintegrieren und letztlich das Land in ‚bequeme‘ Stücke zu ‚zerlegen‘. (Andre Ilnizkij)
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P.S.
Zum ‚Nachtisch‘ noch einen englischen Artikel über die wahre Schuldenlast der fünf KI-Giganten, die teilweise (angeblich legal) vor der Öffentlichkeit verborgen wird…

P.P.S.
Und noch ein zur vorherigen Ergänzung passender Iberischer Beitrag über die Vernichtung seltener Bücher, angeblich für das bessere „Anlernen“ der halluzinierenden Algorithmen… wer’s glaubt… mir scheint „Fahrenheit 451“ näher…
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Zukunftsprojekte?

Beginnen wir mit einer etwas provokanten Aussage des ehemaligen (die 8. Staatsduma der RF wurde gestern termingerecht aufgelöst – Neuwahl im September) Duma-Abgeordneten Michail Deljagin, der für seine spitze Zunge bekannt ist, und denken dann selbst weiter… – LH, 29. Juli 2026

Zitat M.D.:
Zum heutigen Tage haben als einzige die englischen Finanz-Spekulanten ein klares Zukunftsprojekt, sie sagen:
„Jungs, für uns ist in eurer Zukunft kein Platz. Egal ob
es Technofaschismus heißt oder Technokommunismus – das sind alles interessante Ideen, aber für uns ist in dieser Zukunft kein Platz.
Deshalb, teure Freunde, bringen wir die Menschheit in die Vergangenheit zurück.
Nun, elektrischer Strom kann vielleicht in den fortgeschrittenen Ländern verbleiben. Aber die ganze Menschheit bringen wir ein halbes Jahrtausend zurück – dorthin, wo WIR wieder die lichte Zukunft sein werden. Und damit werden die Nachkommen schon zurechtkommen.
Weil wir die Macht brauchen.
Sie haben also ein klares, exaktes verständliches strategisches und dabei globales Projekt.
Alle anderen haben nur ein Piepsen aus dem Gebüsch und Gerede: „Wenn ihr mich hauen werdet, dann werde ich einen Polizisten rufen.“
Oh ja.

(Michail Deljagin)

Mir scheint, dem klugen Mischa D. ist hier ein Denkfehler unterlaufen. Denn was er als „Geschichte vor einem halben Jahrtausend“ ansieht, ist leider nur die Projektion der herrschenden Geschichte in eine Vorstufe der heutigen Zivilisation, die mit der wahren Vergangenheit zu jener Zeit höchstwahrscheinlich rein gar nichts zu tun hat. (Argumente dazu hier auf bb und anderswo reichlich, bitte selbst finden)

Somit ist das verkürzt dargelegte Konzept der Finintern lediglich jene Zukunft der totalen Versklavung und Degradation der Zivilisation oder heutigen Gesellschaft, welche jene Finanz-Oberen als IHR Zukunftskonzept vorschlagen: Reduzierung der Weltbevölkerung auf <1 Mrd. Menschen, gutes Leben nur für eine superschmale Schicht der Finanzoberen, der Rest der Menschheit möge in eine Primitiv-Dystopie (ohne Strom, Gas, Benzin, Metalle, Wasserleitung/Kanalisation usw.) versinken, denn jene Oberschicht meint, sich von Robotern und AI/KI bedienen lassen zu können…

Wobei noch zu klären wäre, was wir denn unter „Zivilisation“ verstehen wollen. Wenn dies die bedingungslose Herrschaft der Spezies Mensch über die Natur des Planeten meint, welche er rücksichtslos ausbeutet und dabei hemmungslos zerstört, wie es momentan geschieht, so kann ich das nicht als „Zivilisation“ bezeichnen.
Mir fällt da als passende Bezeichnung nur „Syphilisation“ ein, also ein krankhafter Zustand der menschlichen Gesellschaft, die ihre eigene Lebensgrundlage zerstört und dadurch dahinsiechen wird, wie bei jener Krankheit…

Es wäre ja noch irgendwie verständlich, wenn es wenigstens einen „höheren Zweck“, ein erstrebenswertes Ziel gäbe für diesen Weg in die Selbstzerstörung, mit der das zweifellos enden wird, aber der einzige „Zweck“ scheint doch offenbar zu sein, daß die heute Mächtigen – die das als „Strate“ auch erst in den letzten 150 Jahren geworden sind – ihre Macht (und ihren leistungslos und betrügerisch erworbenen Reichtum) behalten dürfen.

Nun, das mit dem Reichtum kann ihnen auch eine vernünftige menschliche Gesellschaft, die wir aufbauen könnten, bieten, vor mir aus bis in die fünfte Generation (wobei in aller Regel die dritte Folge-Generation alles negiert und zerstört, woher sie selbst kommt).
Das einzige, was ihnen NIEMAND bieten kann / wird, ist der krankhafte psychopathische Machtmißbrauch, an den sie sich so gewöhnt haben und nach dem sie süchtig sind.

Freilich scheint das ‚Reden gegen eine Beton-Wand‘, wie anfangs bei jedem Süchtigen, aber wenn die Alternative lautet: ihr und eure Kinder und Kindeskinder (welche sie meist gar nicht haben) dürft all eure ergaunerten Reichtümer behalten und ‚verleben‘ – es wird nur nichts ’nachgeliefert‘ -, oder ihr werdet von der restlichen Menschheit geächtet, verachtet und bis aufs Messer bekämpft, dann sollte doch ein Denkprozeß bei der Finintern einsetzen können, oder?
Denn dumm oder doof sind sie sicher nicht, nur skrupellos, egozentrisch und gemein…
Man muß halt mit ihnen in einer Sprache reden, die sie verstehen…

Beim Aufräumen fiel mir dieser Tage eine Denkschrift in die Hand, welche der damalige Leiter der „Experimentellen Kryobank“ im IBK RAN Rosanow mir 1993 übergeben hatte; darin wurde das gegenwärtige beschleunigte Artensterben auf der Erde, welches die Geschwindigkeit der Vorgänge in der Perm- oder Kreide-Zeit um das hundert- bis tausendfache übertrifft, thematisiert; in 30 – 50 Jahren (also heute) wäre die Hälfte der damals noch existierenden Arten für immer ausgestorben. Grund sei die zunehmende Zerstörung der Natur durch den Menschen, euphemistisch als ‚Umweltverschmutzung‘ bezeichnet.

Als Lösung wird die bis heute noch existierende, allerdings nur wenig erweiterte „Experimentelle Kryobank“ angepriesen, wo das genetische Material von bedrohten Pflanzen und Tieren in flüssigem Stickstoff (bei minus 196°C) gelagert werden kann und späterer Wiederherstellung selbiger Organismen zugänglich ist.
Gut, wir wissen von der westlichen (privaten) Herangehensweise, wo die Billy+Mehl Inda Geht’s Stiftung auf Spitzbergen (oder Grönland?) eine entsprechende Gen-Datenbank betreiben soll.
Freilich sind die Möglichkeiten der Wiederherstellung heute noch sehr begrenzt, zum anderen müßten ja auch erstmal die Ursachen des Artensterbens beseitigt werden.
Denn es nützt ja nichts, Arten mühsam/aufwendig/teuer wiederherzustellen, wenn sie dann gleich erneut aussterben – eben WEIL die Ursachen nach wie vor wirksam sind…

Worauf ich hinauswill: die heutige ‚Wissenschaft‘ sucht schon seit über 30 Jahren technische Lösungen für die heutigen Probleme, ohne sich eingehend mit den Ursachen zu befassen; jedoch ist ohne die Veränderung der Ursachen eine tragfähige Beseitigung der Folgen nicht möglich.
Womit befaßt sich die heutige Menschheit also?
„Show must go on“ – auch hier? Oder?

Überlegung: Wir – unsere ‚Zivilisation‘ – zerstören die Natur.
Welche Ursachen sind da möglich?
a) es sind zuviele Menschen auf der Welt.
Ist das so? Oder ist das nur der Vorwand für die Beseitigung von Leuten, die ‚man‘ einfach zu faul (unfähig?) ist, ordentlich zu interessieren und zu organisieren, d.h. elitärerseits ein zukunftsfähiges Wirtschafts- und Finanzsystem bereitzustellen?
Freilich begründet ‚man‘ so die Programme zur Reduzierung, aber wenn – vor Jahren noch in aller Munde – bis zu 40% der erzeugten Nahrungsmittel in der EU weggeworfen werden, weil keiner ungestraft soviel fressen kann, was dann?
Dann muß man nach anderen Ursachen suchen…

b) der Raubbau an der Natur erfolgt aus Profitgier; und wer Bedenken hat wegen der damit verbundenen Naturzerstörung, der wird entweder korrumpiert, ‚weggelobt‘ oder beseitigt.
Die sog. „Grünen“ sind längst keine Naturschützer mehr, sondern eine der reaktionärsten System-Parteien: Kriegstreiber, Sozialabbauer, dem ago Gen usw.

c) es gibt keinen echten Naturschutz, weil die Natur weder richtig vom Staat geschützt wird, noch ist sie als Wirtschaftssubjekt angesehen, das wiederhergestellt werden muß, wenn etwas entnommen wurde.
Das wäre eine systematische Ursache, der man unbedingt nachgehen müßte…

Freilich ist auch mit den Folgen zu arbeiten, wenn sie derart gravierend sind, wie in diesem Falle, aber das hat wirklich nur dann Sinn, wenn die Ursachen viel stärker angegangen werden.
Und es müssen auch zukunftsfähige Ideen sein: bis heute weiß keiner, wie lange die „aufgetauten“ / ‚wiederbelebten‘ Pflanzen und Tiere dann wirklich leben werden…
Selbiges gilt übrigens für die sog. Spermabanken: es gibt keinerlei Garantie, daß dann wirklich „jenes“ Spermium zur Befruchtung gelangt ist; dort, wo es um viel Geld geht, sind Korruption und Betrug stets daheim… aber das nur nebenbei.

Und:
Heute untersuchen wir ja nichtmal die Ursachen, geschweige denn tun etwas dagegen.
Und wenn etwas getan wird, dann auf Kosten der Gemeinschaft.
Da haben wir es wieder, das Grundgesetz des Kapitalismus:
Gewinne werden privatisiert, Verluste und Kosten werden sozialisiert.
Klar, alles pöse Commi-Propa… oder?

Werden so tragfähige Konzepte für eine lohnende Zukunft für die Menschheit entstehen?
Irgendwie fällt es schwer, das anzunehmen.
Die Ziele derjenigen, die heute hier das Sagen haben, sind gänzlich andere als das, was die Menschen wollen und brauchen.
Und es ist wie überall: die Ziele bestimmen, was letztlich getan wird…
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Angriffe auf das russische „Amazon“

Es sind so einige Fragen, die sich aus den ‚erfolgreichen‘ Drohnen-Angriffen gegen mehrere Lagerhallen des russischen „Amazon“-Spiegels RWB ergeben, wie auch aus anderen Aktionen der vergangenen Tage. – LH, 28. Juli 2026

Da sind in den vergangenen 2 Wochen 5 oder 6 große Lagerkomplexe der privaten RF-Firma „Wildberries“ (RWB) durch nächtliche Ukro-Drohnen-Einwirkung abgebrannt worden, jeder mit ca. 100 Tausend qm Lagerfläche.
‚Natürlich‘ alles wie gewohnt, mit Hilfe der Nato-Sat-Daten und -Zielprogrammierung, klar.
Mehrere Tote und dutzende Verletzte unter den Angestellten sind die eine Folge, zu den materiellen Verlusten gibt es noch keine Angaben; sie sind aber beachtlich; Schätzungen gehen von einem Gesamtschaden (inclusive Waren) von über 1 Billion Rubel aus.
RWB hat vom Staat RF 800 Milliarden Rbl. „Unterstützung“ angefordert…

Warum tun die Ukro-Nazis – freilich auf Anweisung aus Lohn Don – dies?
Und warum nur beim einen von mindestens 5 großen Internet-‚Marktplätzen‘ der RF?

Die Zielgruppe dieser Aktionen ist zwar auch die Firma RWB selbst, vor allem aber die dort gelagerten Waren der vorwiegend kleinen Lieferanten, deren (oftmals gesamtes) Kapital in genau diesen Waren steckt. Denn RWB tritt nur als Vermittler auf, der formale Kaufvertrag kommt zwischen dem Lieferanten und dem Endkunden zustande, und erst dann – nach Verkauf und Bezahlung – erhält der Lieferant sein Geld.
Geschädigt wurden also die tausenden Klein- und Kleinst-Unternehmer, die sich in der gegenwärtigen „gelenkten Krise“ der ZBR in eine Mini-Selbständigkeit gerettet haben.

„Rein zufällig“ hatte RWB vor einigen Wochen die AGB geändert und den Verlust der Waren durch „höhere Gewalt“ (Unwetter, Kriege usw.) aus seiner Versicherungs-Verantwortung ausgeschlossen. Dementsprechend gibt es auch nur kleine „Kompensations-Zahlungen“, und nur für jene Lieferanten, die durch ihre Kreditverpflichtungen gegenüber der RWB-Bank sofort pleite wären: sie bekommen quasi das Geld für die nächste Rate gestundet.

Dieses Vorgehen der westlichen Proxi-Bekämpfer der RF zielt also auf die mehrere Millionen zählende Kleinunternehmer-Schicht der RF.
Es ordnet sich in die vielen ‚kleinen‘ Terror-Maßnahmen des Westens ein, mit denen – durch den U-Rammbock gegen die RF, aber auch über die sog. 5. Kolonne des Westens in der RF – versucht wird, die Völker der RF zu einem „inneren Aufbegehren“ zu bringen, damit sie gegen die jetzigen Machthaber (WWP&Co.) ‚aufstehen‘.
Genauer: damit ein geplanter ’stiller‘ Machtübergang auf neue, dem Westen verpflichtete ‚Hampelleute‘ im Volk auf Akzeptanz stößt…

Zu diesen ‚konzertierten‘ Terror-Maßnahmen gehören die Ukro-Drohnen-Angriffe gegen die Benzin- und Diesel-Lager im Hafen Ust-Luga (erfolgt von Nato-Territorium aus!), gegen dutzende Erdöl-Raffinerien im ganzen Land, gegen einzelne Busse mit Kindern und der berichtete Mehrfach-Angriff auf ein Lehrer-Studenten-Wohnheim.
‚Natürlich‘ alles wie gewohnt, mit Hilfe der Nato-Sat-Daten und -Zielprogrammierung, klar.

Ebenso gehören dazu die Verwaltungs-Aktivitäten zum versuchten Verbot des „Telegram“-Netzwerkes in der RF, die Einschränkungen bei anderen Netzwerken (Rambler, Mail.ru, Jandex usw.), die drangsalierenden neuen Steuervorschriften für KMU (Senkung der Mehrwertsteuer-Pflichtgrenze auf kleinere Umsätze u.a.) und weitere Maßnahmen der ZBR und des Finanzministeriums (die gleichzeitig den Bankensektor der RF heftig mit monetären Vorteilen hätscheln).

So, und warum nur bei RWB, wo es doch mit Ozon, Jandex, Avito und Magnit genügend weitere Kandidaten gibt?

Hier sind mehrere Einflußfaktoren möglich. Zum einen das Geschäftsmodell von RWB, das von Anfang an (Friedenszeiten!) profitorientiert auf eine maximale Zentralisierung des gesamten Logistik- und Lagerhaltungs-Systems ausgerichtet war – und damit die größten Zerstörungs-Wirkungen bei geringstem Aufwand versprach.
RWB war erst 2025 auf den ersten Reingewinn gekommen, nach mehreren Jahren Verluste (bei Ozon waren es 25 Jahre Verluste! Übrigens soll der Umsatz dort aktuell um 20 – 30% steigen – klar, Zufall).

Zum anderen seien die RWB-Eigentumsverhältnisse angeblich „undurchsichtig“.
Genauer:
Ozon ist international vernetzt (welcher Russe hätte 25 Jahre Verluste ‚geschluckt‘?), wogegen RWB rein nationale Eigentümer hat…
Und: vor einigen Wochen gab es noch Spekulationen (Verhandlungen?) zur Übernahme der RWB-Bank durch die VTB-Bank des Putin-Beraters Kostin… klar, alles Zufall…

Es geht also, könnte man meinen, wie so oft einfach nur ums Geld, aber es wird wie stets versucht, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen…

P.S.
Die Verzweiflung bei den westlichen Kuratoren des U-Regimes scheint zu wachsen, denn daß der Angriff auf ein iranisches Fracht-Schiff im Kaspischen (!) Meer ganz sicher nicht ohne militärische Folgen bleiben wird, war im Vorhinein klar: die Iraner haben bewiesen, daß sie nicht mit Worten um sich werfen, ohne daß entsprechende Taten folgen… eine Ziele-Liste hat die IRI-Führung schon veröffentlicht…
Und die „Times of Ukraine“ (sic!) weiß auch schon (woher wohl?), daß es drei Raketen sein werden…
Nachtigall…

Auch der erneute Ukro-Drohnen-Angriff auf Tanker des Kaspischen Röhren-Konsortiums (führend beteiligt: US-Ölkonzern Chevron), der zur Halbierung der kasachischen Ölförderung geführt hatte, war ein höchst fragwürdiger Akt, der sich offen gegen den Vasallen Kasachstan, aber auch gegen die Gringos richtete…

Gefolgerte Vermutung:
Offenbar ist die wirtschaftliche „innere Lage“ des Westens so grottenschlecht, daß man auf Biegen und Brechen den großen Krieg braucht, um vor den Massen das eigene totale Versagen zu bemänteln…

Der Blubber weiß von neuen US-„Sanktionen“ gegen die RF und die IRI (nicht gegen China! das doch der viel mächtigere Konkurrent sein soll).
Logik?

(LH)

Ist es Dummheit oder Verzweiflung?

Oder durchdacht, aber unter Zugzwang getan? Immer öfter sehen wir in der geopolitischen Landschaft strategische Fehlentscheidungen mit weitreichenden Folgen. Worin mögen die Gründe dafür liegen? – LH, Ende Juli 2026

Die Aggression gegen die IRI durch die „Äpp Stein“-Koalition ist nur EIN Beispiel dafür, wie diese strategische Entscheidung übereilt und ohne Kenntnis (bei beiden!) der realen Verhältnisse beim Gegner getroffen wurde, was als Ergebnis logischerweise zum exakten Gegenteil der beabsichtigten Ziele geführt hat.
Anstelle des Zusammenbruchs des IRI-Gesellschaftssystems (nach der zweifachen hinterhältigen Ermordung der kompletten Führung des Landes während gleichzeitiger „Verhandlungen“) mit nachfolgender Übernahme der Erdölquellen durch US-Konzerne und (nach dem Putsch in Venezuela) damit erneut praktischer Monopol-Stellung selbiger, hat man nur erreicht, daß eine bis dahin „freie“ Meerenge nun mit einem „Zoll“ belegt wird.

Die anderen Ergebnisse – Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen der Golfstaaten, Einschränkung bzw. Beendigung der Erdölförderung im Nahen Osten usw. – waren wohl beabsichtigt, aber eher als taktische „Nebenziele“ (genau wie die Vernichtung der EU als wirtschaftlicher Konkurrent der USA als Nebenwirkung des strategischen U-Angriffs gegen die RF, zwecks deren Zerlegung in 44 „Fürstentümer“).
Es fällt schwer, hier an Unkenntnis zu glauben – beim Emmai Sex ist man ganz sicher gut informiert gewesen, hat aber keinen gewarnt… also?

In gleichem Maße schwer verständlich bleibt auch die seit vielen Jahren völlig überzogene aggressive Politik des zieh oh nisten Regimes gegenüber seiner Nachbarschaft, die ihrerseits keinesfalls an der Beseitigung des jüdischen Staates interessiert war – im Gegenteil, man wollte ein friedliches Judäa neben dem ursprünglich bestehenden palästinensischen Staat haben, nicht solch einen Stänkerer, der Landraub, Kindermord, Terror, Vertreibung der Urbevölkerung usw. betrieb.

Dabei hätte das Regime von Anfang an berücksichtigen müssen, daß seine wirtschaftliche und militärische Lage absolut auf ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn angewiesen war.
Denn gesetzt den Fall, ein „pöser Gegner“ wäre tatsächlich auf die Idee gekommen, den J-Staat militärisch beseitigen zu wollen, hätten weder alle ‚heimlich‘ hergestellten (oder von den Gringos erhaltenen?) Atomwaffen, noch eine militärische Hilfsaktion des „großen Bruders“ (die allein in der Vorbereitung Monate gebraucht hätte) das Land retten können.

Schon ein konzentrierter Schlag gegen die Meerwasser-Entsalzungsanlagen hätte, nachdem der Jordan praktisch schon vor Jahren leergepumpt worden war, in fast allen Städten für einen sofortigen akuten Trinkwassermangel gesorgt; mögliche Wiederherstellung nach Konflikt-Ende: in mehreren Monaten.
Gleichfalls kritisch ist die Energieversorgung zu sehen, da ohne Klimaanlagen die meisten Häuser bzw. Wohnungen sofort unbewohnbar werden: bei 50 – 60°C am Tage (im Winter!) muß man schon als Afrikaner geboren sein…
Von mehreren Chemie-Fabriken, deren Brand sehr schnell auch die Luft verpesten könnte, ganz abgesehen…

Das Überleben würde so für 5 – 6 Mio. städtische Einwohner im Tages- bzw. Zwei-Wochen-Bereich unmöglich.
Wie kann man unter solchen Umständen auf die Idee kommen, es sich politisch mit seinen Nachbarn derart zu verderben? Über Jahrzehnte das Hirn verpfändet?
Darüber, wohin diese Millionen dann ziehen werden, möge jede/r selbst nachsinnen: USA, Odessa, Birobidzhan?
(nachdem die Krim und die sog. Nordukraine als Noch-Kriegsgebiete weiter ausfallen?)


Freilich sind auch die sog. Golf-Monarchien, welche ähnliche Bedingungen haben, recht naiv auf die einstigen Zusicherungen der Gringos reingefallen, die sich nun als nicht konsistent erweisen.
Man hatte wohl geglaubt, daß die Welt ewig auf das fleißig aus dem Boden sprudelnde Erdöl bzw. -gas angewiesen sein würde?
Das dürfte nun vorbei sein, denn infolge der (westlich hausgemachten!) Finanzkrise wird die Weltwirtschaft insgesamt auf die Hälfte oder noch weniger zusammenbrechen.

Kann auch gar nicht anders sein, wenn die sog. zahlungsfähige Nachfrage (der bisherige kreditfinanzierte „Über-Verbrauch“ des Westens) plötzlich auf ein Drittel oder noch weniger einbricht – da hilft auch das beste Dumpingpreis-Angebot nichts…
Auch die so zahlreich zerstörten russischen Raffinerien und die EU-„Sanktionen“ gegen die RF (die auch nur von der EU eingehalten werden) bekommen nun ein leichtes „Geschmäckle“…

Sollte dies alles der wahre Hintergrund für das irre Streben der US-Ölkonzerne nach einer weltweiten Monopolstellung im Energie-Sektor sein?
Um die Preise zu retten bzw. dann selbst zu diktieren?
Denn in den USA, Kanada und Grönland – der „zufällig“‚ von DT so laut beanspruchten Ami-Hemisphäre – lagern (zusammen mit den Venezuela-/Südamerika-Vorkommen) angeblich über 80% der „fossilen“ Weltvorräte… die dann plötzlich wieder für hundert Jahre „Minimal-Verbrauch“ reichen würden…

Dies würde auch die z.T. nicht erfolgten, z.T. absichtlich angeschobenen Aktionen der Insulaner (pöse Zungen schreiben ihnen sogar die Organisation des 7. Oktober 2023 zu) mit einem gewissen Sinn versehen.
Denn die einfachen Menschen überall auf der Welt waren diesen Typen schon immer egal: ihnen geht es nur um Geld und Macht für sich…

Ja, was können wir nun für uns tun? Immer wieder das gleiche: ein freudvolles Leben in kleinen verschworenen, weitgehend autarken Gemeinschaften aufbauen und unser Leben so gestalten, wie wir es uns wünschen…
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AI-Pol-Ök-Splitter 12

Heute mal ein Kaleidoskop quer durch mehrere Themen – beginnend mit AI/KI und deren Zukunft.
Gewiß kein Zufall, daß die Diskussionen um die „halluzinierenden“ Algorithmen, mit denen man unsere Hirne bearbeiten läßt, nicht verstummen wollen… – LH, 23. Juli 202
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1. Auszug aus https://t.me/alexbobrowski/1211: (übersetzt, leicht modifiziert und mit Anmerkungen versehen)
E. Maske beschreibt ein Szenario der radikalen Deflation durch totale Automatisierung, wo die (menschliche?) Arbeit wertlos oder billige Ressource wird, was bedeutet: deren Preis geht runter.

– AI + Roboter ersetzen praktisch alle Arten menschlicher Arbeit (strikt gelogen, denn auch Automaten und Roboter müssen gewartet, repariert und ersetzt werden, und das können AI + selbige aufgrund ihrer Beschränktheit – Halluzinationen anstatt Schöpferkraft – nicht)
– der Preis der Produkte geht gegen Null (wieso? der PREIS hat doch heute schon mit den Herstell-KOSTEN nichts mehr zu tun)
– die Löhne/Gehälter verlieren ihren Sinn als Einkommensquelle (also BGE? totale Abhängigkeit von wem auch immer?)
– dies führt zu einem starken Preisverfall (wo? für wen???)
– Wohnung, Transportieren, Essen werden wesentlich billiger (doch nur wenn sie voll industriell, also direkt aus dem Erdöl, erzeugt werden: keiner weiß, wie sich das langfristig auf die Gesundheit der „übrigen“ Menschen auswirkt…)
– Dies führt zu Strukturveränderungen in der Wirtschaft: vom arbeiten, um zu verdienen und zu verbrauchen, hin zum verfügbaren Überfluß. (was wäre dann der Sinn des Lebens?)

Im Maske-Modell gibt es 2 Altersvarianten:
– entweder soziale Dividenden der Automatisierung / BGE
– oder überhaupt kein Geld mehr (Basisbedürfnisse gibt’s kostenlos).

Fragen für alle zum überdenken. Aber in unserer Welt des sterbenden Kapilismus – werden sich all die Profi-Fußballer, Show-Biz-Sternchen, Trampels, Kuschners, Oligarchen aller Länder, die ‚alten Familien Europas‘, die Top-Mann-Nager – sie und alle anderen: werden sie sich in dieses Modell einpassen? Und auch ohne Geld leben?
Oder werden sie den Prozeß der Verteilung der ’sozialen Dividenden‘ lenken?
Was ist mit der Kontrolle über die Ressourcen? (hier wären weitere Fragen zu ergänzen…)

Heute gibt es immer mehr Artikel zum Thema, daß die großen Sprachmodelle (AI) in wenigen Generationen gemeinsam mit dem Menschen verblöden werden.
Und es gibt immer mehr Eliten-Schulen im Westen und in China, die beginnen, eine neue Elite vorzubereiten, die ohne AI denken kann…
– – – –
Einwurf LH:
Mir scheint, es gibt hier ein Verständnis-Problem: alle diese und ähnliche Modelle sind nicht für die heutige Menschheit gedacht, sondern nur noch für die nach der gezielten vielfältigen Vernichtung der einfachen Fleißigen (heute noch euphemistisch ‚Reduzierung‘ genannt) übriggebliebenen „Herrenmenschen“. (siehe Georgia-Richtsteine)
Denn wir anderen sind in deren Verständnis ja heute schon störender Pöbel, ’sprechende Werkzeuge‘ oder rechtlose Nicht-Menschen. Mit anderen Worten: Der Transhumanismus guckt allen sog. AI-Visionen aus jedem Knopfloch.
Wollen wir das nicht endlich kapieren?Und aufhören, durch unser Mittun diesen Wahnsinn zu unterstützen?

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2. https://finance.yahoo.com/technology/ai/articles/billionaire-mike-bloomberg-warns-trump-215829613.html – der Blubber persönlich verteidigt die „Freiheit“ der AI/KI; wie nicht anders zu erwarten, denn er hält sich – Milliardär – für einen der „Sieger der Geschichte“…
– – – –

3. Der ehemalige Pressesekretär von Pawel Durow, dem „Erfinder“ und Chef von „Telegram“, Georgi Lobuschkin (@lobushkin) weist darauf hin, daß bereits über eine ‚AI-Psychose‘ und eine ‚kognitive Kapitulation‘ diskutiert wird und fragt nach der Produkt-Verantwortung der AI-Hersteller/Bereitsteller; denn die AI sei nicht böse. „Böse ist eher, welche AI-Modelle die Firmen uns anbieten.“
Und er stellt fest: „Paradox ist, daß man uns einen persönlichen Freund verkauft, einen Gesprächspartner, aber wenn es dann um die Verantwortlichkeit geht, dann will das niemand sein. Eine bequeme Konstruktion. Wir treten in eine Epoche ein, wo die AI mehr Macht über den Menschen bekommt. Nur: wer wird für die Folgen einstehen?“
Ganz aus Versehen hat er hier den von uns bereits benannten „Pferdefuß“ der ganzen AI-Story aufgezeigt: sie dient der Abschaffung jeglicher Verantwortlichkeit!
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4. „Das Problem ist heute nicht, Informationen zu beschaffen, sondern diese zu überprüfen und zu verläßlichen DATEN zu machen“. (Andre Massalowitsch, RF-Cyber-Opa)
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Die „Rückseite“ bzw. die laufenden Vorgänge:
5. „Immer mehr Bauern geben auf“ – Anthony Lee bei Monika Gruber – 23 min über das reale Bauernsterben in der EU…
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6. Gleichzeitig:
Grafik – US-debt über 100% BIP (das zu weniger als 50% aus Realwirtschaft besteht!)
105,8 Mio. US-Bürger über 16 Jahre sind ohne Job, so NYP. Insgesamt leben 340 Mio. Leute in den USA.
– Und der reale (jetzige) Ölpreis ist auf über 100 USD gestiegenund das sollen nur die Huthis am Babel Mann Depp hervorgerufen haben?
Der Vertrag der Amis mit den Saudis scheint letzteren den Weg zu einer eigenen Atomindustrie zu eröffnen (samt Bombe, angeblich erst in 30 Jahren)… was steht da wirklich in diesem Abkommen?
Statt dessen hört und sieht man überall auf dem Durohr nur Kriegspropaganda im Sinne der Gringos…
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7. Im US-Kongreß wird angeblich (laut „Bild“) ein Gesetzentwurf vorbereitet, der im Lande den Verkauf von Autos mit mehr als 15% chinesischem Kapital verbieten will. Dies würde angeblich nicht nur Mercedes treffen (10% BAIC + 10% Geely/Li Schufu), sondern auch BMW und VW, die über 15% ihrer Zulieferteile von chinesischen Herstellern beziehen sollen.
Klar, alles ganz „demokratisch“ und „rechtsstaatlich“ – oder nur kapitalistisch?
Der deutschen Autoindustrie geht es doch noch gut, oder? Oder nicht?
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8. Ideologisches
Gibt es eigentlich angesichts all dieser Entwicklungen noch jemanden, der an der Notwendigkeit einer menschenfreundlichen Ideologie zweifelt? Erst recht in der RF, wo laut us-diktierter Verfassung eine offizielle Staats-Ideologie verboten ist?
Dies und manches andere fragt sich Wlad Boglajew (19:38 min)…
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DAS LETZTE:
Schon mehrfach waren hier angeblich „fachkundige“ Aussagen zur Frage Birobiszhan/ YAR und deren Zukunft zu lesen… Wer sich wirklich für die fernöstliche Yudäische Autonome Region, gelegen am Amur gegenüber der Stadt Chabarowsk in der RF, interessiert, findet hier die Berichterstattung der Chefin dieser Region bei WWP in englisch und hier – viel ausführlicher – in russisch. Laut Lügipädica leben dort nur 1% Juden…
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Wirt schafft splittet 11

Wieder ein paar Fakten, die Augen öffnen können… wenn das Hirn noch funktioniert. – LH, 21. Juli 2026

1. Die Zahl der Pleiten nordamerikanischer Großkonzerne (nicht KMU !) hat im 1. Halbjahr 26 einen Spitzenwert seit 2010 (höher als um Kohwitt herum !) erreicht: 372 und hat damit das ganze Jahr 2022 (371) übertroffen.

2. Nachdem DT den Ölpreis mit Hilfe seiner vollmundigen Verkündigungen und der weitgehenden Auflösung der strategischen US-Reserven in den Nahost-Kriegsmonaten künstlich niedrig gehalten hatte, sind nun jene Reserven soweit erschöpft, daß sie nur noch 43 Tage reichen würden.
Eine andere Quelle sieht sogar ein Minimum seit 1983, der Schaffung der Reserve…
„Keep your eyes on the price…“ – ein Lied aus meiner Jugend

3. Erstaunlich gut dazu paßt die „Vorabinformation“ darüber, daß Iran und die USA eine Vereinbarung zur Beendigung der gegenseitigen aggressiven Handlungen erreicht haben sollen. (wobei ich da eine Aggression nur von einer Seite – Gringos + Zionists – erkennen konnte)
Laut Axios ist es allerdings nur eine 10tägige Waffenruhe…

4. Mit Zuckerbrot und Peitsche (Investitionen/Kredite) versuchen die Gringos nun, die Japaner – neben der FED der größte Halter von US-Treasuries – zur Disziplin zu zwingen.

5. Das Kyieffer Regime hat nun – nach der Beschädigung der Schwarzmeer-Häfen-Infrastrukturen durch die Raketen-Angriffe der RF, die als Antwort auf die versenkten angeblichen RF-Schiffe durch Ukro-See-Drohnen erfolgt sind – keine Möglichkeit mehr, die Getreide-Ausfuhren per Schiff durchzuführen.

6. Die jemenitischen Huthi haben heut die Bapp ell Mann Depp Meerenge für saudi-arabische Schiffe blockiert; damit können ca. 20 Supertanker nicht aus dem Roten Meer raus, da sie vollbeladen (Tiefgang) durch den Suez-Kanal nicht ‚hindurchpassen‘.
DT hat zwar angekündigt, das „zu klären“, aber nachdem sogar „Fox News“ Kritik an seiner Kriegsführung geäußert hatte, könnte das ‚daheim‘ zu Problemen führen: dort ist der I-Konflikt schon heute unbeliebt’…

DAS LETZTE:
2 Bildchen, wie die BBC ihre Hörer/Leser veräppelt…

Wirt Splitter 10

Mal wieder eine Kurzfassung der Sendung von M.Chasin „Ekonomika – Govorit Moskwa“ vom 20.7.26 , mit einigen (Anmerkungen von mir) – LH, 20. 7.2026

– maßgeblich in jeder Wirtschaft ist der Endverbrauch (dafür gibt es Wirtschaft: damit die einfachen Menschen zu essen, zu trinken, Kleidung usw. haben) und das sind die privaten Haushalten und der Staat (und damit erneut die einfachen Leute, welche die meisten Steuern zahlen) – alles andere sind nur Zwischenstufen: es wird gekauft, um zu verkaufen (ggf. nach Erhöhung des Gebrauchswertes/Schaffung eines Mehrwertes)

– wenn die Gier der Reichen zu groß wird, und den „privaten Haushalten“ (vor allem denjenigen, welche fast alle ihre Einkünfte allmonatlich für ihr Leben ausgeben – den „unteren“ 50%) nicht genug Geld bleibt, dann gerät jeder Wirtschaftsmechanismus auf dem Takt…
– eine Zeit lang kann man das über die stärkere „Verschuldung“ verdecken, aber heute kann keiner mehr „die Schulden bedienen“, d.h. das leistungslose Einkommen der Superreichen finanzieren (denn die „Schulden“ der einen sind die Vermögen der anderen)

– wohin geht das Geld der Superreichen, wenn sie schon alles haben? in Aktien, und meist in die „Trend“-Aktien: AI/KI, IT usw., also in die Überwachung der gesamten Gesellschaft (auch der Superreichen!); ist dort eine rentable Anlage gewährleistet? nein, denn diese Blase wird demnächst platzen und es werden gigantische Gelder (Zahlen in Rechenmaschinen) vernichtet… (worüber sich keiner wirklich aufregt, denn zum einen war das je eh für die meisten „übriges Geld“, und zum anderen: solange das System weiter funktioniert, wird Monat für Monat der Reichtum der Reichen wachsen… da „können die gar nichts dagegen tun“…)

– was dagegen weh tut, das sind die vernichteten Naturressourcen (wertvoller Boden unter idiotischen PV-Feldern, zerstörte Wälder und Felder durch gigantische Windräder mit Stromleitungen/Abriebverschmutzung/Infraschall usw.) wie Strom- und Wasserverbrauch der gebauten Datenzentren, deren Dienstleistung niemand wirklich braucht, weil es keinen echten (privaten) End-Bedarf für deren qualitativ minderwertige „Erzeugnisse“ gibt (denn eine tatsächliche Steigerung der Arbeitsproduktivität ist bis heute nicht wirklich nachgewiesen), es sind alles nur ERWARTUNGEN!…

– was die FED-Lenkung angeht, so behaupten pöse Zungen nach wie vor, daß der Zar Nikolaj II. mit viel Geld aus seiner Privatschatulle dort beteiligt gewesen sei, was letztlich zum bis heute ungeklärten „Verschwinden“ der ganzen Zarenfamilie geführt hat (die heutigen „offiziellen“ Versionen mit der Erschießung im Keller eines Privatanwesens in Jekaterinburg u.a. sind jedenfalls nicht glaubhaft)

– auch der angebliche Reichtum aus der „Marktkapitalisierung“, der sogleich in Kredite umgesetzt wurde (damit er genutzt werden kann), hilft in einer Krise nicht viel, da die Vermögen schwinden, die Kredit-Schulden aber gleich hoch bleiben…
– wobei der nationale Schuldenstand irgendwann zu einem sich selbst ständig verstärkenden Kreislauf wird; dieser Zeitpunkt ist von Land zu Land unterschiedliche, bei Nordamerika sollen es 300% vom BIP sein, bei „normalen“ Ländern 120 – 130%;
– jedenfalls sind ab dem Haushaltsjahr 2026 die Zinszahlungen bereits der zweitgrößte Ausgabenposten im US-Haushalt, gleich nach den Sozialausgaben und noch vor den Rekord-Ausgaben für das Kriegsministerium, und diese Zinszahlungen werden automatisch weiter wachsen…

– folglich: ohne Schulden-Erlaß (zumindest für die Privathaushalte) ist die US-Wirtschaft nicht zu retten; einfach nur die Bedienung der Kredite einzustellen, hilft auch nicht, da durch die nachfolgenden Bankrotte das ganze System zerfallen wird…
– 2008 hat man nur durch gigantisches Gelddrucken (QE) diesen Zerfall verhindert: die US-Geldmenge hat sich von 2008 bis 2014 vervierfacht… die damit verbundene Inflations-Gefahr hat man durch die hohen Renditen im Finanzsektor abgefangen, die dazu führten, daß alles Geld dorthin strömte und in der Realwirtschaft praktisch kaum wirksam wurde…

– dieses sich selbst vernichtende System gehört abgeschafft, und das geschieht zur Zeit;
– der dünne Stiel, auf dem der gigantische Finanz-Pilz gewachsen ist, das ist der Petro-Dollar – genau deshalb wird der Nahe Osten zerstört, DAMIT der Ölpreis auf 150 – 180$ pro Faß ansteigt und die globalisierte Weltwirtschaft kollabiert…

– warum geschieht das? weil die wahrhaft Mächtigen erkannt haben, daß ein „ungelenkter“ Absturz die Institutionen ihrer Macht zerstören wird, und sie meinen, dies verhindern zu können – durch den „‚gelenkten Kräsch“ ebenjenes Finanz-Pilzes auf dem dünnen Stengel des Petro-Dollars, und nur so dieses sich ständig selbst beschleunigende Schwungrad der Schuldenverstärkung angehalten werden kann…
– der Nahost-Krieg ist erneut in Gang gekommen, und es ist nicht abzusehen, daß uns weitere ruhige Wochen, Monate oder gar Jahre beschieden sein werden…
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Soweit M.Chasin heute, mit einigen Anmerkungen von mir, zur Verdeutlichung.
Dazu passend kann der
UBS Global Wealth Report 2026angeschaut werden, der trotz der üblichen ‚Statistik‘ -Lügen interessante Einblicke gibt…
Nicht uninteressant ist auch der Versuch von Lärri Spatz, von den wahren Vorgängen abzulenken…
(LH)

Energ(et)isches

Als gelernter Ingenieur kann ich die Darlegungen des Gelehrten zwar theoretisch weitgehend nachvollziehen, aber nie deren Richtigkeit überprüfen; daher heute ein Ausflug in die Welt der Kerntechnik, ohne Gewähr des Zutreffens der Aussagen. – LH, 16. Juli 2026

Gespräch mit Igor Nikolajewitsch Ostrezow 3.7.26 (INO)
– angeblich nachgewiesene Weltvorräte Erdöl 1,56 Billionen Faß, dav. 48% im Nahen Osten (SaudiA: 267 Mrd., Iran 208 Mrd., Irak 145 Mrd., VAE 113 Mrd., Kuweit 101 Mrd.), die bisher vor allem nach China gingen; dazu Venezuela/USA 303 Mrd., Kanada 165 Mrd., USA 83 Mrd., RF 80 Mrd.
Wie wird VRC das Energie-Problem lösen, wenn die EpSt-Koalition den NO zerstört?
– 2024 Erdöl-Welt-Verbrauch ca. 30 Mrd. Faß, neuentdeckte Vorräte 1,8 Mrd. –> Finale?

– USA: 2024 für 100GW AKWs, bis 2050 für 400 GW geplant; woher wird der Brennstoff kommen?
– RF war bis 2025 Haupt-Lieferant der US für reaktor-angereichertes Uran (Uran-238 mit 5% Uran-235), nun bald neue Technologien;

– Neutronenquellen: 1. Uran-235 (geringfügige Reste, da bisher Kernbrennstoff) und im sog. „schnellen Brüter“; 2. Kernfusion: Deuterium + Tritium= Helium + 1 Neutron (Akademik Seldowitsch auf Besprechung bei Stalin 1945: stationäre Kernfusion auf der Erde nicht möglich, da 90% der erzeugten Energie in die Strahlung gehen, die physikalisch mit Magnetfeldern hier nicht zu bändigen ist); 3. Beschleuniger + Zielmaterial = Neutronen wie benötigt (aber nur der Bogomolow-Beschleuniger hat einen Wirkungsgrad von über 40%!); damit kann realer Kernbrennstoff aus Uran-238 und Thorium industriell gewonnen werden (diese beiden Materialien enthalten angeblich 90% der Welt-Energie-Vorräte) –> energetische Basistechnologie! laut INO die einzige, welche zukunftsfähig ist!

– B-Beschleuniger-Prototyp samt Doku wurde von der jetzigen RF-Führung an die USA übergeben; kurz darauf soll Bogomolow umgebracht worden sein;
– USA stellen demnächst Plutonium-239 (aus Uran-238) für ihre AKW her – mit Hilfe des BB aus der RF;
– militärische Anwendung des BB: aus einem Flugzeug Neutronen-Impuls-Bestrahlung (wenige ms) eines Reaktors im Flugzeugträger führt zu dessen Zerstörung/Explosion… –> weltweites US-Verbot jeglicher Arbeiten an effizienten Beschleunigern!

– China hat Bogomolow-Kollegen Lichanow angeheuert und wird in Kürze die Technologie nachempfunden haben; der serienreife Industrie-Beschleuniger soll ab 2027 (mit etwa 100 Mio.$ Aufwand) hergestellt sein und Plutonium-239-Kernbrennstoff produzieren, für mehrere in Bau befindliche „heutige“ AKWs;
– ergänzend (wenn Hormus geschlossen bleibt bzw. NO zerstört wird) könnte das energiehungrige China schnellstens selbst die längst projektierte Erdgasleitung „Sila Sibirii-2“ bauen (WWP soll 2030 als frühesten Termin angeboten haben) oder ggf. auch Sibirien besetzen;

– die „neue“ Reaktortechnologie könnte in 7 – 10 Jahren serienreif sein; in der RF wäre dazu der Zugang von INO zu den Zentren in Dubna und Protwino erforderlich…
– in der „modernen Technologischen Welt“ von heute gäbe es zu INOs Technologie keine echte Alternative: Uran-235 ist bald alle, „schnelle Brüter“ funktionieren real nirgends, Kernfusion wird nie funktionieren, „fossile“ Brennstoffe gehen zur Neige…

Folgegespräch INO 15.7.26
– hier folgen die leicht anarchistischen Ansichten des Gelehrten, der sich auf die Bibel beruft, und selbst ein Buch dazu geschrieben hat: wer es genau wissen will, der lese bitte dort nach, denn manches klingt für unvorbereitete Gemüter im Gespräch recht heftig, wie die Reaktion des Interviewers zeigt.
Daneben werden die Fälle Tschernobyl und Fukushima analysiert, technisch und rundum. Wer denken kann, dem fällt auch das Hin-und-Her zu den AKW hierzulande ein, das zeitlich ziemlich genau in die Darlegungen paßt…
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Ergänzung 17. Juli 2026
… wie des Läben so spült… gibt es bereits ein neues Interview auf einer anderen (seriöseren) Seite… – LH

Ein weiteres Gespräch mit Igor Nikolajewitsch Ostrezow am 17.7.26:
(hier nur die Fakten, die in den obigen Gesprächen noch nicht benannt wurden)
– sein Buch heißt „Einführung in die Philosophie der gewaltlosen Entwicklung“ (Введение в философию ненасильственного развития)
– mit Hilfe von INOs Technologie kann man ein Kraftwerk bauen, das nicht mehr den Umweg über den Dampf nehmen muß, sondern aus der Kernreaktion direkt Strom produziert

– ebenso kann man mit dieser Technologie beliebige Isotope herstellen, darunter Nickel-63 (Ni-63), das 60 Jahre lang in einer Batterie Strom liefern kann, deren Anwendung in der RF-Wirtschaft von Rosatom freigegeben wurde, weil die Energie der Beta-Strahlung sehr niedrig ist und diese leicht abgeschirmt werden kann
– die Halbwertszeit von Ni-63 beträgt 100 Jahre; solche Batterien waren bisher sehr teuer, da Ni-63 z.Z. aus Ni-62 hergestellt wird, und dieses ist in der Natur sehr selten; bisher wurde es aus dem Rohstoff zentrifugiert, kam dann auf 3 Jahre in den Reaktor zur Bestrahlung, dann mußte erneut zentrifugiert werden, um das entstandene Ni-63 abzutrennen usw.; der Preis für Ni-63 war mehrere Mio.Rbl. pro Gramm, daher kamen solche Batterien nur in Herzschrittmacher für sehr reiche Leute;
– nach INO-Technologie wird das Ni-63 aus Kupfer-63 hergestellt, das zu 60% im natürlichen Kupfer enthalten ist; allerdings werden Energien von 10 MeV benötigt (aktuell sind ca. 1 MeV verfügbar, daher 3 Jahre Bestrahlung), die am BB einstellbar sind, so daß man mit 2 – 3 Wochen Bestrahlung auskommt; auch die Abtrennung des Ni-63-Isotops könnte chemisch erfolgen, daher wäre ein Bruchteil des bisherigen Preises erzielbar;
– so könnte man alle Lampen drahtlos machen, mit Ni-63-Batterien, u.v.a.m.

– ein anderes Isotop mit HWZ 100 Jahre wäre Plutonium Pu-238, mit dem ebenfalls langlebige Batterien machbar wären, allerdings mit etwas mehr Eigen-Strahlung;
– die Beendigung der Erdölförderung auf der arabischen Halbinsel wird durch den I-Konflikt herbeigeführt, indem „nebenbei“ die Meerwaasser-Entsalzungsnlagen zerstört werden, was zu einem schnellen Exodus der gesamten Bevölkerung (einheimische und „eingekaufte“) führen wird; und die RF hat – in „weißer Voraussicht“ – mit den VAE den visafreien Reiseverkehr vereinbart… wohin werden also alle fliehen?

Ansonsten werden die in den ersten Gesprächen übermittelten Informationen bestätigt.

Ergänzung 20.Juli

Ein weiteres Gespräch mit INO am 19.7.26: „Was erwartet die RF in den kommenden 10 Jahren?“
– der Bogomolow-Protonen-Beschleuniger produziert mit dem passenden Zielmaterial „härtete“ Neutronen als die bisherigen Reaktoren und ermöglicht daher völlig andere Kernumwandlungen…
– auch hier wieder sehr eigene/sonderbare „Zukunftsaussichten“ des Gelehrten…
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Ergänzung 1. August

Ein weiteres Gespräch mit INO am 29.7.2026 „Diesen Ausweg erwartet die gesamte Menschheit“ (38 min), in dem es ausschließlich um die weltanschaulichen Überzeugungen des bekannten Kernphysikers geht, anhand seines Buches „Einführung in die Philosophie der gewaltlosen Entwicklung“ (Введение в философию ненасильственного развития); hier eine ganze Reihe von Zitaten aus dem Gespräch:
+ die grundlegende Aufgabe der Menschheit ist die Entwicklung der Vernunft
+ im Buch beweise ich das Theorem, daß außerhalb der Vernunft eine (grobstoffliche?) Welt nicht geschaffen werden kann, und nur nach einem speziellen Projekt
+ woher kommt die höchste Vernunft? Sie ist das Ergebnis der Entwicklung der Vernunft der gesamten Menschheit in der ganzen Zeit ihrer Existenz
+ die Entwicklung der Vernunft der Menschheit geht desto intensiver vor sich, je größer die Anzahl der Menschen auf der Erde ist – diese Korrelation ist absolut
+ das Evangelium (gemeint ist das sog. ‚Neue Testemant‘ samt sog. Apokryphen – LH) kennt die Dreieinigkeit: Gottsohn, Gottvater und der heilige Geist, die Grundlagen der Welt liegen dementsprechend in der Vernunft des Menschen, in der höchsten Vernunft und im Irrationalen als Quelle von allem
+ die Vernunft muß auch in das Irrationale vordringen, dann wird alles möglich, und die Menschheit muß gerade jetzt in diese Entwicklungsetappe eintreten, denn in der materiellen Welt haben wir praktisch alles erkannt

+ das was heute Demokratie genannt wird, mit Abstimmungen zu den kollektiven Aufgaben, ist das höchste Verbrechen gegen die menschliche Vernunft; ihr seid in ein fremdes Haus gekommen, das ihr nicht erbaut habt: welches Recht habt ihr, dort eure Gesetze aufzudrängen? jeder „Demokrat“ ist ein Verbrecher vor Gottvater und wird dafür bestraft werden…
+ der Islam ist da konsequent: er verbietet die Darstellung Allahs, der höchsten Vernunft; leider ist das Christentum da anders; man darf nur Jesus, den Gottsohn, abbilden
+ die Judäer haben den irdischen Gott, das Geld, gewählt, Jesus wollte, daß alle den himmlischen Gott, Gottvater, wählen
+ der islamische Iran ist heute ein ideales Land, weil man sich dort um alle Menschen sorgt, ähnlich wie in China; da gibt es kein unsinniges Privateigentum an Naturressourcen

+ zu allem: wer anderer Meinung ist, der möge – so wie ich in meinem Buch – dafür den mathematischen Beweis vorlegen
+ die Grundlage des sog. Standard-Modells der Welt bilden einige Symbole, die sich auf bestimmte Weise in die materielle Welt verwandeln; eines davon ist das Elektron, das ein Satz von 3 Zahlen ist (Spin, Masse, Ladung); auf welche Weise bei kollektiver Wechselwirkung die Materie entsteht, das müssen wir verstehen und so unseren Übergang in den irrationalen Bereich schaffen: wir müssen verstehen, was ‚Leben‘ ist…
+ warum die höchste Vernunft diese Welt erschaffen hat, weiß ich nicht, das müssen wir verstehen lernen; dann werden wir auch in die Lage kommen, selbst Welten zu erschaffen
+ die Menschen müssen von den irdischen Sorgen befreit werden, damit sie über den Weg in den irrationalen Bereich nachsinnen können; dabei ist unbekannt, auf wen der Funken der Erkenntnis fällt, daher ist jeder Mensch ein absoluter Wert! entsprechend ist das Szenario der „goldenen Milliarde“ (oder Million?) ein Verbrechen

+ Gebete gehören zum Zeitabschnitt der Anbetung des irdischen Herrschers – diese Zeit geht zuende; jeder muß sich um jeden Menschen kümmern, die aggressiven Züge in sich (Selbstsucht, Eigennutz, Gewalt) zurückdrängen und gottgefällig werden
+ der wahre Glauben ist der an die Dreieinigkeit…
+ der Übergang in die neue Welt hat bereits begonnen, da die westliche Welt – die Welt des Geldes – zerfällt; die Frage ist, wie schmerzhaft der Übergang erfolgen wird: unter der Herrschaft Rußlands weniger schmerzhaft, unter der Chinas sehr hart, da in der 1. Etappe die eigene Bevölkerung bevorzugt wird; momentan sind wir an der Stelle der Auswahl des Weges, entweder (blutiger) unter chinesischer oder (angenehmer) unter russischer Führung
+ das größte Wunder ist, wenn auf einen Menschen ein genialer Gedanke tropft, der zu einem prinzipiell neuen Anstoß in der Entwicklung der Vernunft führt – und das ist völlig unvorhersehbar; daher ist jeder Mensch wertvoll
+ das materielle Leben ist nur die Vorbereitung auf das nachfolgende geistige im ‚Jenseits‘
+ nicht Gebete, sondern die Taten sind wichtig: alle Menschen lieben, und für das Wohl aller Menschen kämpfen – das ist das wichtigste…
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PolÖk Splitter 9

Wieder wenige Schlaglichter zwecks Erhellen gewisser Vorgänge. – LH, 14.7.26

Kurze treffende Aussagen: Jewgenij Spizyn selten deutlich über Putin! Und nicht weniger klar über das Verhältnis der heutigen RF-Machthaber zu Lenin, und nicht nur dazu…
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Dank Fox News haben wir wieder einen tiefen Einblick in die ‚vorbildliche‘ (fälschlich sog.) Volks-Herrschaft Nordamerikas erhalten: jener Sitz im Senat, der durch den Tod des L.Graham freigeworden ist, wurde vom Gouverneur Südkaroliniens sogleich an die jüngere Schwester des ‚Verstorbenen‘ verschenkt.
Wahlen? Nie gehört…
Was mag das dann wohl im November werden?
Warum das so schnell gehen mußte? Weil der Blubber schon gebarmt hatte, daß die Kyieffer Junta nach dem plötzlichen Ableben des L.G. große Probleme haben würde mit der „Unterstützung“ im US-Senat…
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Wie schon mal vermeldet: pro Tag haben die ersten sechzig Tage I-Konflikt den US-Steuerzahler 1,2 Mrd.$ gekostet, und das sind nur die direkten Kosten: das Wachsen der Staatsverschuldung, die erhöhten Zinsen, die ausstehenden Veteranen-Vergütungen und die wirtschaftlichen Folgen sind da noch nicht eingeschlossen…
Daher DTs Bestreben, an der Hormus-Maut mit 20% beteiligt zu werden?
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Nicht nur DT macht einen Haufen Kohle mit Hilfe seiner „politischen“ Erklärungen und den darauffolgenden Ölpreis-Schwankungen, wie auch mit „seinem“ dicken Tal-Geld – nun ist Elli Maske ebenfalls offen unter die Abzocker gegangen, mit seinem Börsengang von Speis Ex – ‚pump and dump‘ ist die Losung überall…
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Man kann den I-Konflikt so sehen wie Paul Spydell, aber es geht auch anders: indem man einfach die „objektiven“ Folgen betrachtet. Und dann wird klar, daß schon mittelfristig das komplette Energie- und Industrie-Potential des gesamten Nahen Ostens vernichtet wird. Wer mag davon wohl den größten Nutzen haben? Denke selbst…
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Noch 2 Meldungen, die Ungläubige gern unter Propa verbuchen können: zum einen soll ein zyprisch-griechischer Journalist namens Alex Christoforu den neuesten Artikel des von Lohn Don favorisierten Nachfolgers des kleinen Narko-Führers – Hinterpfützer – analysiert haben, mit für den Westen traurigem Ergebnis; und zum anderen spricht so einiges dafür, daß die letzten Angriffswellen der RF auf militärische Ziele in Kyieff auch den Haupt-Kommando-Bunker der Junta-Block-Luftverteidigung getroffen haben, mit allen entsprechenden Folgen… nein, natürlich keine MVM-„Nachrichten“, sondern Blocker-‚Gesang’…
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Wie sind Pulle Tick und tatsächliche Un-Abhängigkeit miteinander verquickt? Klar, über das, was man freie Energie nennt… und nicht zufällig ist die abwertende Bezeichnung für ‚unfähige‘ Ärzte und Apotheker ‚Quacksalber‘, denn jener namensähnlich klingende Stoff spielt da eine wichtige Rolle – vielleicht…
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Pöse Zungen helfen begreifen: wer nicht zwischen den MVM-verbreiteten theoretischen Zukunfts-„Vielleicht“-Preisen (sog. futures) und den real gehandelten knappen Ressourcen-Preisen unterscheiden kann, der wird kaum erkennen, was da gespielt wird: er hört von Erdöl zu 70$ pro Faß, während realer Diesel zu Preisen gehandelt wird, als ob das Erdöl 140$ kosten würde… Und da die Hälfte der Weltwirtschaft auf Diesel-Basis funktioniert (Schiffe = 80% des Welthandels, Landwirtschaft/Traktoren, Bergbau u.a.), zahlt die Bevölkerung der EU mit „ihrer“ Inflation für die von „ihrer Führung“ unterstützten Angriffe auf RF-Raffinerien und auf iranische Erdöl-Objekte – über den Diesel-Preis von 140$…
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Die Klima-Folgen der sog. AI/KI-Technik werden systematisch kleingeredet: die meist ausgewiesenen „Lern-Kosten“ sind nur 10 – 20% des Energieverbrauchs; 80 – 90% gehen für den täglichen Betrieb der Systeme drauf, für die Bearbeitung der Nutzer-Anfragen.
Allein ChatGPT verarbeitet angeblich täglich 2,5 Mrd. Anfragen, was einem Jahres-Energie-Verbrauch von 383 GigaWattStunden entspricht – für EIN Produkt!
Die rein auf Zeh oh Zwei beruhende Bewertung verbirgt noch 2 weitere „Spuren“: den Wasser- und den Boden-Verbrauch – der Übergang auf die sog. Erneuerbaren senkt die Kohle-Spur um 70%, erhöht aber den Wasser-Verbrauch auf das 30fache (!) und den Boden-Verbrauch auf das 100fache!
Im Jahre 2025 haben die Datenzentren weltweit 448 000 GigaWattStunden Strom in Wärme umgesetzt; das ist mehr als ganz SaudiArabien verbrauchte.
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P.S. 15.7.
Zum I-Konflikt:
Kleine hilfreiche Analyse von Alex Bobrowski dazu.
LH

Wirt Splittert 8

Die beliebten thematischen Stupser zur Wirtschaft… – LH, 13. Juli 2026

1. Bisher hatte er sich noch nie zu zeitlich genau definierten Wirtschafts-Prognosen hinreißen lassen; nun erstmals doch – M.Chasin im Gespräch mit Steve Dudnik – am Ende, und das gleich dreifach:
+ die US-Industrie-Inflation (gemeint ist der Industrie-Preis-Index über alles, aufs ganze Jahr bezogen) wird in der nächsten Woche (Juni-Daten?) auf 15% steigen, und bis zum Herbst auf 20%;
++ die FED wird demnächst beginnen (oder hat bereits begonnen) mit der realen Emissionstätigkeit – sie „druckt“ wieder Geld; das wird in wenigen Wochen deutlich werden;
+++ im Herbst wird die FED verkünden, daß man zu einer harten Anti-Krisen-Geldpolitik übergehen wird, bei welcher die FED die Lenkung vieler Finanz-Institutionen (Banken, Fonds, Versicherungen?) übernehmen wird.
„Wir werden sehen“, sprach der Blinde…

2. Pawel Schtschelin mit sehr aufdeckenden Erkenntnissen zum Thema Aktien-Börsen (ab 3:24 min, bis etwa 21:44 min): über die Trennung von Realität und ‚Abbild‘ und anderes mehr… für alle, die dazu noch Illusionen haben (d.h. fast alle Menschen)…

3. Mischa Chasin ist dazu übergegangen, im tg kurze Notizen zu Wirtschaftsthemen zu posten:
+ ein paar Gedanken zum Frage Schuldenlast und Ausweg für die Wirtschaft, denn ohne Kürzung der Schulden wird sich kaum ein Ausweg finden (wir erinnern uns an den Trick mit dem digitalen Geld, welcher die Schulden in Vermögen umzuwandeln versucht);
++ zu den Aktivitäten der Mischustin-Regierung, von der Treibstoffkrise bis zu Investitionen in den Hochtechnologie-Sektor: wenigstens einige arbeiten noch FÜR das Land/Volk…
+++ und das Video seines Montags-Programms „Ekonomika“ bei „Goworit Moskwa“, ebenfalls zum Thema Schulden, die zum bestimmenden Faktor der Wirtschaft werden, weil irgendwann die gesamte Wirtschaft nur noch für die Bedienung der Schulden arbeitet.

NB: seit heute nachmittag tg nicht mehr aufrufbar – nur bei mir?

4. Eine allgemein verständliche Erklärung des Schuldenthemas in deutsch mit vielen konkreten Zahlen (29 min) findet ihr hier; bitte in Ruhe anhören und auch die Nebensätze, unser Land betreffend, entsprechend durchdenken.
Natürlich ist die angepriesene Inflation lediglich eine ‚Lösung‘ im Sinne der Finintern, für die Menschen wäre nur ein Schuldenerlaß richtig, wie es ihn früher alle „Jubeljahre“ (sic!) regelmäßig gab. Aber da die Schulden der einen die Vermögen der anderen sind, werden diese sich – solange es geht – dagegen wehren, und solange sie an der Macht sind…
Also: die Hauptfrage ist, daß von den Mächtigen – die alle an den Schuldzinsen verdienen – niemand an einer realen Verringerung der Schulden interessiert ist.
Klar wird, daß die heutigen Geldmächte nicht wirklich wissen, wie sie die Probleme lösen: Vermögensvernichtung ist gut für den Staat?

Und noch DAS LETZTE:
M.Chasin hat mit der russischen LLM „Alissa“ gechattet und versucht, mit ihr sein Konzept zu erörtern: Schlußfolgerung – für die Nutzung in seiner Arbeit ungeeignet, da die ideologische (neoliberale) Basis-Determiniertheit zu stark ist.
Bedenkenswert…

P.S.
die treffende russische Sprache – ein mit Hilfe des sog. AI/KI (russisch ii = ИИ) geschriebenes Dokument heißt heute in der RF „iischniza“, in Anlehnung an das Wort „jaischniza“, welches „Rührei“ bedeutet… 😉
Also natürlich intelligentes (sinnvolles) mit algorithmischem (wenig sinnvollem) verrührt…

Wochenend-Stupser

Wenige Denkstupser für ein paar ruhige Minuten am Sonntagabend. – LH, 12.7.26

Was den U-Konflikt angeht, so hat schon zu Wochenbeginn Teddy der Schneider dazu sinnvolles geschrieben. Bitte lesen, wer noch nicht hat…
Hier noch der dokumentarische Nachweis der direkten Beteiligung des UK an diesem Konflikt…
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Daß die IRI ihren Namen nicht umsonst trägt, hat die Beerdigung des von USrael ermordeten religiösen Führer Ali Chamenei gezeigt: an den Trauerfeierlichkeiten nahmen angeblich über 45 Mio. Menschen teil – das wäre das halbe Land!
Klar, Rick Sanchez von CNN berichtete von „nur“ 12 Mio. Menschen, aber da hatte man gerade erst angefangen, und die Bilder sprechen für sich…
Damit sollte wohl auch der/die Letzte kapiert haben, daß von den westlichen MVM zur Frage der „Unbeliebtheit“ der geistlichen Führung der IRI im dortigen Volk hemmungslos gelogen wurde.
Stellt sich natürlich sogleich die Frage: nur zu diesem Thema?
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Wer sich über die Effektivität der Raketenabwehr im I-Konflikt informieren will, der findet hier einen französischen Bericht dazu. Die 85% Abfangquote werden als „herausragend“ bezeichnet – was würde man wohl den 95+% der RF-Raketen- und Drohnen-Abwehr bescheinigen? Klar, nichts… und wie wahrheitsnah die nicht ganz widerspruchsfreien Angaben sind, möge jede/r selbst beurteilen…
„Nebenbei“ interessant: es wird deutlich, wie relativ (oder willkürlich?) die sog. Karman-Linie der angeblichen Atmosphären-Grenze ist…
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Man weiß nicht, was da „dran“ ist, der Blubber ist schon mehrfach bei „engagierter“ Berichterstattung erwischt worden; jedenfalls soll der Chef der LNG-Fabrik Ras-Laffan in Katar die Produktion drastisch eingeschränkt haben, unter dem Vorwand des unbekannten Drohnen-Angriffs auf einen Tanker in der Str.v.Hormus…
Von dort sollte das LNG für die EU kommen, es würde uns also direkt betreffen…
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DAS LETZTE:
Bin ich schon so alt oder erinnert sich vielleicht noch jemand an die vielen interessanten Geschichten in den MVM noch vor wenigen Jahren? Über das Ozon-Loch, über das Bermuda-Dreieck und die darin verschwundenen Schiffe und Flugzeuge, über Entführungen einzelner durch ‚Außerirdische‘, über die wundervollen „Kornkreise“ in England und vieles andere, was uns tlw. wochenlang „in Atem gehalten“ hatte – sprich: von den MVM immer wieder ‚präsentiert‘ wurde?
WO IST DAS ALLES GEBLIEBEN?
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Wirts Splitter 7

Die Ereignis-Dichte nimmt weiter zu, es tut sich vieles auf dem Sektor Wirtschaft… –
LH, 10. Juli 2026

1. Der neue Fed-Chef scheint ernst zu machen: seine einberufenen Arbeitsgruppen, die Analyse und Ausblick auf 5 Gebieten der Tätigkeit der Fed bearbeiten sollen, werden angeblich von „Außenseitern“ geleitet (die natürlich alle aus dem Establishment kommen).
Dabei geht es sowohl um die Strukturen der Fed, wie der Artikel suggeriert, aber gewiß auch um AI/KI, die Fed-Bilanz, technische Fragen u.a.
Dies ist sogar laut W.Bufet ein klares Zeichen, daß die Probleme in der von der Fed gelenkten Weltwirtschaft so kritisch geworden sind, daß man offenbar um wesentliche Veränderungen nicht mehr herumkommen wird. Und diese sollen von den Arbeitsgruppen konzipiert werden…
Wir dürfen gespannt sein, wie die Finintern sich
ihre Macht-Zukunft vorstellen wird.

2. Eine interessante Ansicht zum Bürgerkriegs-Szenario in Nordamerika, mit historischen Bezügen und aktuellen Vorgängen… „die Bodenschätze gehören dem ganzen Volk, Gerechtigkeit“ usw. – Fragen, die viele Menschen in der Welt bewegen…
Werden „die Staaten“ ein neues „Groß-Mexico“ werden? Angesichts der Drogenkartelle nicht unbedingt verlockend, diese Perspektive…

3. In die allgemeine Angstmache (mit dem Ziel der ‚kriegsfähigen‘ Manipulation der Bevölkerung?) ordnet sich der ‚Spei-gel‘ ein, der aus dem VW-Aufsichtsrat näheres über die angeblich geplanten Personalkürzungen erfahren haben will: so sollen die Werke in Zwickau und Emden (bis 2031). in Hannover (2032) und Neckarsulm (2034) geschlossen werden – minus 40 tausend Arbeitsplätze; zusätzlich sollen in anderen Konzern-Werken in D bis 2030 noch 50 tausend Arbeitsplätze wegfallen…
Wer dafür verantwortlich ist, daß der Konzern in eine solche Schieflage geraten ist, wird nicht gefragt – der pöse Pu, die pöse IRI (nicht die Aggressoren), die allgemeine Krise (?), es gibt genug Ausflüchte für die hausgemachten Probleme; wir erinnern uns an die Vorstandsflüge in brasilianische Freudenhäuser, an die gefälschten Abgaswerte u.v.a.m.
Bezahlen mit ihren Arbeitsplätzen müssen wieder die Fleißigen… klar, wer keinen Job mehr hat, wird leichter
dazu zu bewegen sein, in den Krieg zu ziehen…

4. Wenn das Insel-Organ der dortigen Abteilung der Finanzinternationale (der ‚Ökonom‘) mit dem RF-Kunstdünger-„Oligarchen“ Melnitschenko (also einem ihrer Handlanger in Rußland; seit 2022 allerdings wohnend in den VAE) ein ausführliches Interview abdruckt, können die Erwartungen nur in eine bestimmte Richtung gehen: „ergebt euch endlich dem Westen, und euch wird das Glück zuteil werden“; von ’seinen‘ 4 Szenarien sieht keines einen Sieg der RF vor, logisch…
„Wes Brot ich freß, des Lied ich sing“ ist ein schönes deutsches Sprichwort…

5. Warum wohl wurde das LNG-Terminal für US-Erdgas in Mexico (Niederkalifornien) gebaut? Die französische TotalEnergies (16,6%) hat mit Sempra Infrastructure (83,4%) den ersten LNG-Frachter in Richtung Asien abgefertigt… (Quelle)
Könnte das etwas damit zu tun haben, daß die EU mit den USA ein formales Handels-Abkommen über den LNG-Import über 750 Mrd.$ bis 2028 geschlossen hat? Für das dann „nicht genug LNG da ist“? Eine nette kleine Erpressung?

6. Die BRvD hat die AKWs geschlossen – die UK-Regierung hat die Laufzeit des 1995 gebauten „Sizewell B“-AKW in Suffolk schon jetzt um 20 Jahre verlängert, bis 2055.
So verschieden ist das…

7. Sanktionsrhetorik und -praxis:
Am 5.12.22 führte das UK das Verbot gegen RF-Erdöl ein, am 15.10.25 das gegen Erdölprodukte, dies ohne Inkrafttreten. Am 19.5.26 dann gegen Erdölprodukte aus Drittländern, die aus RF-Erdöl hergestellt wurden, mit sofortigem Inkrafttreten. Allerdings stellen die beiden Ausnahmen von diesem Verbot – Kerosin und Diesel – 99% der Importe.
Real wurde also nur 1% „verboten“…
Nach Berechnungen von CREA-Analytikern kaufte das UK vom 5.12.22 bis Ende Mai 26 bei indischen und türkischen Raffinerien (welche alle RF-Erdöl verarbeiten) Erdölprodukte für 4,4 Mrd.€, davon für 1,9 Mrd.€ sicher aus RF-Erdöl hergestellte…

8. DAS LETZTE: (angeblich kein Fake)
Die RF-Staatsduma schüttet an alle Abgeordneten bereits Anfang September eine Jahresprämie aus; pro Mandat werden im Durchschnitt (?) 4,5 Mio.Rbl. (ca. 50 T€) ausgezahlt… angeblich stammen die Gelder aus „eingesparten Mitteln des Duma-Budgets“… (Quelle)
Dazu paßt:
Das RF-Haushaltsdefizit von Januar bis Juni 2026 beträgt 5,7 Bio.Rbl. = 2,5% des BIP. (Quelle) – ausführlich dazu hier spydell.
– – – – –

P.S. aus einer anderen Welt:
Stellen wir uns mal für einen Moment vor, der RF-Präsi ließe verlauten, er würde nun der IRI jene nötigen Raketen-Technologien zur Verfügung stellen, damit diese das gesamte US-Territorium beschießen könne; und das sei sein Beitrag zum Erreichen eines stabilen Friedens zwischen Iran und den USA… was würdest du dazu sagen?

Keine Umkehr möglich?

Es war die stille Hoffnung der Euro-Atlantiker, daß sie die 2. Amtszeit des DT irgendwie ‚aussitzen‘ und danach alles wieder in die gewohnten Gleise kommt… das diesjährige Davos-Spektakel und mehr noch die aktuellen Vorgänge haben gezeigt, daß es besser ist, sich von dieser Hoffnung zu verabschieden…
Hans Ludwig, 22. Januar/9. Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Denn zum einen ist noch lange nicht gesagt, wie die „Wahlvorgänge“ in Nordamerika ablaufen werden, d.h. mit welchen Konfigurationen in den dortigen Parlamenten dann zurechtzukommen sein wird. Je nachdem könnte DT in seinem Tatendrang durchaus auch ein wenig gebremst werden… obwohl er seine zerstörerische Aufgabe bisher zur vollen Zufriedenheit ’seiner‘ Hintertanen durchführt.
Es ist sogar festzustellen, daß Teile der Finanzinternationale versucht haben, mit ihm gemeinsame Aktionen (Iran-Krieg) zu organisieren, wenn auch mit bisher – aus ihrer Sicht – völlig unbefriedigenden Ergebnissen.

Viel wichtiger aber ist, daß die weiterlaufende Strukturkrise des Welt-Kapitalismus eine Rückkehr zu den bisherigen Handlungsweisen – Leben auf Pump – unmöglich macht.

Zum einen weil die Zinslast der Schulden so groß wird, daß die Haushalte vieler Länder damit an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten.
Und nicht jedes Land kann sich solche schlauen (?) virtuellen Stabil-Münzen leisten, um damit seine Schulden in Aktiva umzuwandeln.
Klar ist auch dies letztendlich wieder nur ein Betrugsakt, wie auch das ganze kapitalistische System auf dem gegenseitigen Betrug aller durch alle beruht.
Aber wer wollte dem „König der Welt“ widersprechen?

Zum anderen aber auch deshalb, weil die stetige Entwertung des „Papiergeldes“ (siehe Goldpreis bzw. Ölpreis in Gold) für alle sichtbar geworden ist.
Lange genug hat es ja gedauert, obwohl seit 30 Jahren im Weltnetz dazu massiv aufgeklärt wird…
Freilich soll nun das schlechte durch das noch schlechtere ersetzt werden. Denn wer weiß denn schon genau, was hinter den sog. digitalen Währungen steht?
Reale Werte sind es jedenfalls nicht. Insofern sollen wir vom Regen in die Traufe befördert werden…

Die Frage ist, ob wir uns das alles gefallen lassen werden. Denn all dieser Betrug und Wahnsinn funktioniert nur so lange, wie wir jeden Tag wieder brav früh aufstehen und zur Arbeit eilen…
Aber auch das wird – wie sich zunehmend auch in den MVM zeigt – schon bald zum Luxusproblem werden: hast du Arbeit, geht noch was.

Daß die Ausbeutung „im Job“ dramatisch ansteigen wird, ist ja ein von den Hintertanen erwünschter Nebeneffekt…
Da werden auch die Ausgebrannten die Zähne zusammenbeißen und sich stärkere Aufputschmittel verschreiben lassen bzw. illegal besorgen und weiterschuften… mit den entsprechenden Folgen für die Qualität der Arbeitsergebnisse…

Nein, das jetzige System bietet für die fleißigen Menschen keine akzeptable Alternative mehr. Aber Veränderungen innerhalb des Systems werden ja seit 80 Jahren (wir erinnern uns: „keine Experimente!“) unmöglich gemacht.
Wie wollen wir da rauskommen?

Klar, nicht mit den jetzigen Strukturen, die darauf ausgelegt sind, daß die Superreichen immer reicher und die Armen immer zahlreicher werden.
Wie schon oft dargelegt, beginnt es mit der Verteilungs-Gerechtigkeit…

Das Problem ist, daß die Superreichen in den letzten 40+ Jahren zu geizig waren, erneut einen „Karl Murx“ zu bezahlen, der ihnen eine passende („ausweglose“) Ideologie für die Niederhaltung der Ausgebeuteten ‚wissenschaftlich‘ begründet hätte.
Klar war der Mann nicht billig gewesen, mit adliger Ehefrau und Großfamilie, nebst unehelichem Kind mit der Haushalthilfe. Zudem wäre heute – zwecks Zeitersparnis – auch eine ganze Gruppe zu bezahlen…

Oder vielleicht gibt es keine klugen Leute mehr, weil sie alle schon von der parasitären Lebensweise so eingenommen (geprägt) sind, daß selbst Gedankenexperimente mit anderen Verhältnissen nicht mehr gelingen wollen?
Oder kommt etwa bei jedem ausgedachten „neuen“ Modell raus, daß die Superreichen selbst das Problem sind?

Wahrscheinlich ist den fleißigen Leuten der stets alltägliche Betrug noch nicht genug „über“, daß sie sich weiter brav einspannen lassen?
Es muß wohl noch viel tiefer gehen, damit endlich die Erkenntnis reifen kann, daß ohne tiefgreifende System-Veränderungen nichts mehr zu machen ist…
Bis jetzt wollen jedenfalls alle, mit denen ich unter 4 Augen das Thema mal vorsichtig angesprochen hatte, den Kapitalismus behalten: kann doch jeder zusehen, wie er selbst superreich wird… wenn er kann…

Aber die ganze Gesellschaft auf dem System Lotto („jeder kann Millionär werden“, aber bei weitem nicht alle, genauer: nur gaaaanz wenige) aufzubauen, führt zu keinen stabilen Verhältnissen.
Und das Universum ist nun mal so aufgebaut, daß jeder genau das zurückgesendet bekommt, was er selbst ausstrahlt: der Dieb wird bestohlen, der Betrüger wird betrogen, der Ausbeuter (auf Kosten anderer gut leben) wird um die „Früchte“ seiner Tätigkeit gebracht werden…

Auch wenn die Polit-Darsteller der Neuzeit das nicht wahrhaben wollen: auch sie werden ihre ergaunerten Vermögen nicht behalten, sondern man wird sie still und leise ausnehmen – freilich erst dann, wenn es niemand mehr sieht, weil sie aus dem Fokus der MVM ‚herausgefallen‘ sind…

Stellt sich immer wieder die Frage: wofür tun die das alle?
Für die Hoffnung, daß sie nun mal „cleverer“ sind, oder man sie „übersehen“ wird?
Könnte es sein, daß da das Selbstbild 2 Größenordnungen oberhalb der Realität liegt?

Nun, mich deucht, daß so langsam auch die verbissensten Ablehner eigener Aktivitäten aufwachen müßten. Ist doch alle Hoffnung auf hilfreiche Unterstützung für Veränderung von außen – wie weiland aus östlicher Richtung: ex oriente lux – nun auch aus dem Westen (die ‚Staaten‘) vergebens?
Denn diese nehmen nach allen Regeln ihrer ‚Kunst‘ die EU aus wie eine Weihnachtsgans…

Denn nicht nur die Russen scheinen sich von ihrer Retterrolle für die Menschheit nach und nach loszusagen…
Was schlägt z.B. Al Bobrowski für die Strategie und Taktik der RF vor:
„Der Plan ist einfach: gemeinsam mit Tramp die EU zerschlagen; ihn mit Investitionen zu uns reinlassen; das U-Land abgreifen; parallel unser Export-Modell (Rohstoff-Anhängsel) und die Geld-Kredit-Politik verändern; die (industrielle) Verarbeitung im Lande aufwachsen; Ordnung an den Grenzen schaffen (Migration!); innerhalb Vernunft und Ordnung erhalten und eine Alternative zu allem beschriebenen Wahnsinn (damit meint er den Neoliberalismus) werden…“

Auch andere, wie z.B. M.Chasin, scheinen ihren Frieden mit dem Profitsystem gemacht zu haben: sie machen erstmal für sich Geld, so viel es geht, und wenn sie über Alternativen nachdenken sollen, dann nur gegen gute Bezahlung…

Aber so wird das nicht funktionieren: alle, die wirklich tiefgreifende Veränderungen angestrebt haben, ob Jesus, Marx oder Gandhi, haben sich nicht in das System eingeordnet.
Wirkliche Veränderung kommt nur zustande, wenn das Denken frei ist von allen materiellen Zwängen, und die Gedanken frei und nicht auf Gewinn zielend sprudeln können.

Dabei ist genau die jetzige Zeit der allgemeinen Konzeptlosigkeit die große Chance, das eigene Denken nochmal ganz neu ansetzen zu lassen…
– –

Pöse Zungen behaupten (nicht unbegründet), daß der Todeskampf des alten Systems auf Kosten der Beseitigung der sog. Mittelklasse geht.
Und – so könnte man aus eigenem Erleben ergänzen – einhergeht mit dem Verlust von haufenweise technischem Know-how, das weitgehend in den Köpfen ebenjener Mittelkläßler (und nicht in den offiziellen Dokumentationen der Unternehmen) lokalisiert ist.
Was bedeutet, daß ein Transfer eines Unternehmens z.B. nach Nordamerika ohne die wissenden Leute ein Wiederfunktionieren dorten unmöglich macht… da helfen auch keine superdicken Dokumentationen nach ISO XXX…

Daneben ist hinlänglich bekannt, daß ebenjene Mittelklasse ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der modernen Gesellschaft ist.
Freilich läßt die Gier der Obertanen und Hintertanen eine vernünftige Verteilung des gemeinsam erarbeiteten Mehrwertes schon recht lange nicht mehr zu, auch wenn jene längst nicht mehr wissen, was sie sinnvoll (!) mit ihrem vielen Geld anfangen sollen.

Einfach unglaublich fand ich die Meldung, daß eine Gruppe von Milliardären und Multimillionären angeblich einen Brief an die Teilnehmer des diesjährigen Davos-Spektakels geschickt hätte, in dem eine höhere Besteuerung der Superreichen gefordert wird.
Das klingt so unwahrscheinlich wie ein Richter, der vorschlägt, die Verfahren grundsätzlich ohne Anwälte durchzuführen und auf Spendenbasis zu finanzieren.

Denn:
Wenn die Superreichen wirklich etwas an der schreiend ungerechten Verteilung der Reichtümer in der heutigen Gesellschaft verändert wollten, dann hätten sie in ihren jeweiligen Unternehmungen dazu hinreichende Möglichkeiten. Und genügend Zeit dazu gehabt.
Tun sie aber nicht…

Es ist also nur eine Pose (wenn die Nachricht überhaupt stimmt und nicht nur Propa ist).
Und den Staat als großen Umverteiler herzunehmen, würde nur wieder einen Teil der Vermögen bei dessen Vertretern „abfallen“ lassen… die sich eh schon in ihren Machtpositionen hemmungslos bereichern.

Bitte besonders beachten:
Wir haben seit 60 Jahren (bis auf die Ausnahme Rechner- und Überwachungstechnologien) einen praktischen Stillstand des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, gepaart mit einer enormen Einschränkung des Zugangs zu technischen Informationen und einer totalen „Vetternwirtschaft“ in den „Führungsetagen“ der Wissenschaften.
Und nun kommt noch eine ziemlich umfassende Vernichtung von technisch-technologischem Fachwissen hinzu.
Was daraus resultieren wird, kann jede/r selbst erdenken…

Und es hat sich gezeigt, daß ohne eine hinreichend breite Denk-Basis keine Spitzenleistungen in fast allen Wissenschaftszweigen zu erreichen sind: das „kollektive Unbewußte“ braucht eine breite Basis… jede/r kennt das aus dem Sport…

Kurz gesagt:
die jetzige Krise wird in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik soviel „Porzellan“ zerschlagen, daß es viele Jahrzehnte brauchen wird, bis dies einigermaßen wieder aufgeholt ist. Falls das überhaupt gelingt…
Zumal ja bis heute keiner weiß, wie das neue Wirtschaftssystem aufgebaut sein wird, und welche Möglichkeiten es dort geben wird, diese destruktiven Prozesse zu stoppen und künftig unmöglich zu machen.

Und, so leid es mir tut: beim Nachsinnen über die Ursachen all dieser negativen Vorgänge lande ich immer wieder beim Profit als Hauptursache für die systematische Verschlechterung.
Der damit verbundene Entzug von Finanzmitteln/materiellen Werten aus dem Wirtschaftskreislauf ist eine der wichtigsten Einflußgrößen auf die ungute Richtung der o.g. Prozesse.

Alle diese (und weitere) Faktoren wirken aufeinander ein, und das Gesamt-Bild, welches sich daraus ergibt, ist wenig aufmunternd.
Um so wichtiger ist es für jede/n, über die eigene Position/Rolle in all diesen Vorgängen nachzusinnen – und ggf. diese zu verändern.

„Weiter so wie bisher“ geht jedenfalls schon lange nicht mehr…

Splitter 6

Erneut einige Denkstupser zu Wirtschaftsfragen. – LH, 7.7.26

1. Kommt es nur mir so vor, als ob hier weiteren, noch nicht ganz verarmten Mittelkläßlern die letzten Ersparnisse aus der Tasche gezogen und ins Nirwana der Rechner-„Geld“-Daten verschoben werden sollen, wo sie der große „Schwarz-Aus“ frißt?

2. Wer die Mär von der „Marktkapitalisierung“ glaubt, der findet bei „Forbes Global 2000“ die neueste Rate-Liste, pardon Rating-Liste, zu den angeblich „gewinnbringendsten“ Firmen der Welt; natürlich dominiert von den US-IT-Firmen… mal sehen, wie das am Jahresende aussieht.

3. Paul Spydell befaßt sich schon seit Tagen mit zwei ganz heißen Eisen: zum einen mit dem, was er „Trampismus“ nennt, und zum anderen mit den Möglichkeiten und Grenzen der sog. LLMs bzw. AI/KI-Systeme.
Man muß mit seinen Einschätzungen nicht immer einverstanden sein, aber Denkstupser enthalten sie massenhaft…
Zumal andere seriöse RF-Quellen (wie Karen Geworgjan) zu DT eine gänzlich andere (positivere) Meinung haben…

4. Zum einen wird hier mal grafisch der hohe ökonomische Preis deutlich, den die EU-Donoren D und NL für das strategische Desaster im U-Land zahlen (müssen?); zum anderen wird klar, daß der Niedergang deutlich VOR 2022 begonnen hat, nämlich gleich im Anschluß an die Kronen-Story, und also NICHT nur dem pösen Pu angelastet werden kann…

5. Daß „deutsche“ Unternehmen bis auf wenige Ausnahmen vorwiegend ausländischen bzw. transnationalen Eigentümern (Konzernen, Banken, Fonds) gehören, zeigt sich seit einigen Jahren: es gibt keine Verbundenheit mit dem Land und seinem Volk mehr, sondern die Invest-Entscheidungen werden – „wie international üblich“ – rein aus pekuniären Profit-Erwägungen heraus getroffen, wobei es seit vielen Jahren völlig „unüblich“ ist, jegliche Investitionen nachträglich mal ’scharf nachzurechnen‘ – man könnte ja auf eigene Fehlentscheidungen stoßen…
Und so verwundert nicht, daß das Ha-Blatt „exklusiv“ vermelden darf, daß die noch „deutsch“ genannten Unternehmen bis 2030 ihre Investitionen/Produktionen überall hin verlagern, nur raus aus diesem Land – klar, bei diesen Energie-Preisen und dieser „hochwertigen“ Pulle Tick…

Auch die Qualität der „Wertarbeit“ gewisser ‚hiesiger‘ Firmen hat ja stark nachgelassen, wie der Stern zu berichten weiß: ein versagendes Luftabwehrsystem von RM…
Aber laut Kling Beil (auf der Pressekonferenz zum Haushalt 27) hat vor allem DT mit „seinem“ Iran-Krieg schuld, daß es hierzulande nicht aufwärts geht…

Daß die hiesige Politik ziemlich ‚daneben‘ ist, äußert nun auch ein Konzernvertreter zunehmend offen gegenüber den MVM, wie dem Blubber, hier am Beispiel Gas-Beschaffung, was uns alle angeht…
Immerhin sollen die UES (unterirdische Erdgas-Speicher) der EU „schon“ zu 50% gefüllt sein, wie GIE vermeldet. Insgesamt will die EU mit 80% Füllstand (früher 90%) den Winter überstehen.

6. Wie verlassen man sein kann, wenn man sich auf seine angelsexischen „Partner“ verläßt, zeigt der Fall „NS“ (natürlich ist Nord Strom gemeint): was nützt eine Versicherung, wenn sie im Schadensfalle nicht zahlt? Und genau das geschieht nun… wie dumm muß man sein, um ein Angler-Gericht dazu anzurufen? Und warum ließ man sich bei den Ermittlungen auf jene eine (zweifelhafte) U-Spur einengen?
Wem müssen wir da ‚danken‘?

7. Aber es gibt auch positive (?) Wirtschaftsmeldungen: Kanada will seine 12 neuen U-Boote bei TKMS kaufen – mal sehen, wie lange DT braucht, um den Auftrag für sich ‚an Land zu ziehen’…

P.S.
abschließend etwas historisches, für alle, die bei einem bestimmten Namen immernoch feuchte Augen bekommen; wenige Sekunden aus dem frisch gegründeten RF-Fernsehen des Jahres 1991, aus der abendlichen Nachrichtensendung „Vesti“ – bitte unbedingt die handelnden Personen anschauen; der Sprechtext lautet:
„Sehr viel ist in wenigen Tagen und sogar Stunden getan worden, aber vor uns stehen sehr viele Schwierigkeiten, und vielleicht ist die wichtigste davon, rechtzeitig und sofort die Ergebnisse der Errungenschaften zu nutzen, richtig und augenblicklich.
Bei der Erörterung der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der ‚Europäischen Bank für Rekonstruktion und und Entwicklung‘ hat der Bürgermeister Leningrads Sobtschak dem Präsidenten der Bank, Herrn Attali, versichert, daß westliche Investoren darauf rechnen können, daß ihnen als Garantien/Sicherheiten für ihre Einlagen einige unserer Werke und Unternehmen verkauft werden, sie werden Land kaufen können und dort ihre Fertigungen aufbauen können, die ihnen dann als Eigentum übergeben werden. Anatoli Sobtschak hat ebenfalls seine Hoffnung geäußert, daß jetzt, da die Partei-Strukturen sich von der Macht entfernen müssen, es keine Hindernisse für die Zusammenarbeit geben wird. Und wofür die Einlagen benötigt werden, ist klar…“
War dies der Anfang des „schlauen Plans“ eines gewissen Herrn, der jetzt in sein Endstadium geht?
– – – – –

Ökonomie kurz aufgeräumt

Ja, kurz aufgeräumt im Ökonomie-Oberstübchen: vielleicht ist es sinnvoll, nochmal einiges an der jetzige Wirtschafts-Unordnung zu charakterisieren, sind doch hunderte Märchen über den Kapitalismus im Umlauf, und viele davon werden auch heute von manchen Leuten immernoch geglaubt… –
Hans Ludwig, Anfang Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

1.
Beginnen wir mit einer wichtigen Definition zu einem Begriff, über den es dutzende falsche Interpretationen gibt – die Inflation.

Hier Prof. Walentin Katasonow, Dr.oec. und Finanzexperte, Autor einer ganzen Reihe von Büchern über Ökonomie und Finanzen, von dem auch der „Chrematistik“-Hinweis stammt, in einem der Artikel im „Katechon“:

Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“

So einfach.
Ebenso gilt: Inflation ist die Differenz zwischen dem Zuwachs der erweiterten Geldmenge und dem Zuwachs der Warenmenge (einschl. produktiver Dienstleistungen).
Also der Überhang der Gesamt-Geldmenge über die Gesamt-Warenmenge (jeweils im betrachteten Land/-esteil), welcher den Wertverlust der entsprechenden Währung im betrachteten Zeitraum widerspiegelt.
Klar?

Sorgfältig zu unterscheiden von jedem Preisindex, der meistens unter der I-Überschrift benutzt wird und, da real ‚fühlbar‘, die meisten Leute auch eigentlich interessiert.

Wobei es viele unterschiedliche Preis-Indize gibt:
für bestimmte Branchen, für bestimmte Produktgruppen, den für die Verbraucherpreise, den für die Herstellerpreise, einen, der nur die Endprodukte für die Verbraucher erfaßt, und ein anderer, der den gesamten Preiszuwachs über die gesamte Kette der Herstellung zeigt.
Die sich alle – zum Teil signifikant – in ihrer Höhe unterscheiden.
Wird uns alles als „Inflation“ verkauft…

Beispiel:
Der US-Industrie-Preisindex PPI, der nur die Endprodukte der Herstellketten erfaßt, kann überall nachgelesen werden, er liegt in aller Regel um die 3%.
Dagegen betrug der Industrie-Preisindex über den gesamten Umfang der Warenproduktion (über die gesamte Herstellkette, nur in ‚Fachkreisen‘ zu finden – hier von M.Chasin) zu Jahresbeginn ca. 3,5%, im März wuchs er auf 6,5%, im April schon 9,5% und im Mai 13,1% (jeweils auf das ganze Jahr berechnet).
Das sind enorme Zuwachsraten! Klar: bis die bis zu den Verbraucherpreisen durchgekommen sind, vergehen einige Monate.

2.
Was ist eine Krise?

Bei Marx finden wir die zyklischen Überproduktions-Krisen, welche für das kapitalistische Wirtschaftssystem typisch sind.
Sie sind bedingt durch die planlose (’spontane‘) Wirtschaftsweise, die – außer jener mär­chenhaften „unsichtbaren Hand des Marktes“, die noch keiner gesehen hat – keine wirksame Rückkopplung vom Verbraucher zum Produzenten kennt.
Der Verlauf dieser Krise ist bei Marx detailliert beschrieben und kann nachgelesen werden.

Hier finden wir auch die Begriffe Abschwung, Rezession, Aufschwung, Stagnation, Wachstum usw. – sie gehören zur Theorie der zyklischen Krisen.
Diese zyklischen Krisen unterscheiden sich heute kaum von den damaligen, auch in den Maßnahmen, die zu deren Überwindung getroffen werden.

Letztere sind allerdings stark von den konkreten Bedingungen in der jeweiligen Volkswirtschaft abhängig.
Eine stark unterfinanzierte (z.B. RF mit 55%) Wirtschaft mit einer Kosten-Inflation wird auf Leitzinserhöhungen kaum mit dem Rückgang der Inflation reagieren.
Dagegen eine überfinanzierte Wirtschaft (z.B. Usa mit über 100%) kann mit Leitzinserhöhungen wieder auf Kurs gebracht werden.

Daß die gegenwärtige US-Lage einerseits zum Ankurbeln der Wirtschaft eine Leitzinssenkung benötigt (von DT gefordert), andererseits dadurch aber die Inflation absehbar steigen wird (daher des Powells Forderung nach Leitzinserhöhung), ist ein klares Zeichen, daß es sich bei der gegenwärtigen Krise dort nicht um eine zyklische (Rezession) handelt.

Sondern um eine Strukturkrise (Depression), welche die neoliberale Chrematistik nicht kennt.
Sie unterscheidet sich in Mechanismen (Verlauf, Länge) und in ökonomischer Hinsicht (Wirkungen) klar von den zyklischen Krisen und läßt sich auch nicht mit den dafür bekannten Mitteln ‚bekämpfen‘.

Die Strukturkrise ist dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur der Produktion nicht der Struktur des Verbrauchs entspricht. Diese Struktur-Disproportionen werden in aller Regel mit Geld-Emission (QE) zugeschüttet, bis diese nicht mehr ausreicht.
Illustration dazu: Chasins „Märchen von der Waschmaschine“ (kürzlich gepostet).
Diese Lehre vom steten Niedergang der Kapitaleffektivität ist ein Weiterdenken der Marx­schen diesbezüglichen Gedanken.

Der zugehörige Struktur-Abschwung begann im Jahre 2008. Wenn die realen BIPs unter Berücksichtigung der realen Inflation betrachtet werden, so stellt man fest, daß seitdem das US-BIP (wie auch das anderer Länder) stetig fällt.

Dies wurde anfangs ´zugeschmiert‘ mit der QE-Geldemission, die 2014 und später auch durch Abwertungen anderer Währungen (dar. der Rubel durch die ZBR) unterstützt wurde.

2020 wurde dann der Kronenwahn eingesetzt, um zusätzliche gigantische Emissionen zu ‚begründen‘, jedoch mit der Folge weiterer Staatsverschuldung bei real (inflationsbereinigt) sinkendem BIP.
Darüber hinaus wurden die Inflationswerte offiziell systematisch verringert bzw. die Bezugsgrößen nachträglich ‚korrigiert‘ sowie fiktive Finanzaktiva geschaffen, was den formalen Ausweis eines Wirtschaftswachstums ermöglichte.

Mit der Wirtschafts-Realität hat das alles nur wenig zu tun.

3.
Gewinne der Unternehmen

Im heutigen neoliberalen Finanzkapitalismus sind so gut wie alle Unternehmen real verlust­behaftet.
Ein formaler Gewinnausweis gelingt aber vielen dadurch, daß sie durch verschiedene Börsenvorgänge (Aktienrückkauf, PR usw.) über die Dollar-Emission den ‚Marktwert‚ des Unternehmens (die Summe aller Unternehmens-Aktien auf dem Markt, heute oft als ‚Marktkapitalisierung‚ schöngeredet) soweit erhöhen können, daß sie für diesen zusätzlichen ‚Unternehmenswert‘ wieder neue Kredite aufnehmen können, mit denen sie ihre Bilanzen schönen.

Zieht man jedoch von den ausgewiesenen „Gewinnen“ die jeweilige reale Inflationsrate ab (die mehrfach höher ist als die offiziellen Zahlen, denn der Geldüberhang gegenüber den Waren ist gigantisch), erhält man das wahre Bild: eine Wirtschaft aus lauter Pleite-Unternehmen.
Und alle Super-Mann-Nager sind dann Betrüger.
Bis auf die wenigen Firmen, die durch überbezahlte Fünfeck-Aufträge (‚Lobbyismus‘ als gesetzlich erlaubte Korruption) üppige Gewinne ‚machen‘, sind in Nordamerika alle Firmen Verlustbringer.

Die Folge ist, daß am Ende dieser Krise alle diese Luftnummern verschwinden werden – und damit auch großteils die Vermögen vieler Multimillionäre und Milliardäre.
Mit der Folge des weitgehenden Machtverlustes…
– – –

4.
Wie schon mehrfach angemerkt, kennen alle Wirtschaftstheorien die Natur nicht als Subjekt, sondern lediglich als Ressource, als Objekt.
Wenn wir jemals wieder auf einem intakten Planeten leben wollen, müssen wir zuerst und umfassend den schlimmen Schaden, den die profitgeleitete Objekt-Denke in unseren Köpfen an dieser Natur auf dem ganzen Planeten angerichtet hat, wieder in Ordnung bringen, beginnend jeder ‚daheim‘.
Also staatliche Programme, lokale und regionale Initiativen…

Auch bei den ‚alternativen‘ Wirtschaftskonzepten, die man so zu lesen bekommt, von Haisenko bis Fairconomy, ist leider davon nichts bis wenig zu finden; wir sind eben alle stark menschen-egozentriert…

Nicht nur hierzulande wird stolz verkündet, man wäre bei 57,7% „Erneuerbare“ (laut ZSW und BDEW), aber was dafür an Natur-Verlusten ‚produziert‘ wurde, berechnet keiner.
Sogar im indischen Pujab sollen künftig 100 Tausend Haushalte von Solarstrom leben – Tata Power wird’s richten

Wie lange wollen wir noch diesem einseitigen Irrsinn hinterherlaufen?

Also VOR ALLEM anderen:
+ gezielte durchdachte Aufforstung weiter Gebiete (Nähr- und Nutzwälder) europaweit oder zumindest brd-weit,
+ Anlegen von Wald- und Strauchstreifen entlang der Feldwege, Straßen und auf großen Feldern (wie in der Südostukraine auf den Videos vom Krieg gesehen – siehe auch hier)
+ Renaturierung der mit Solaranlagen und Riesen-Windrädern ‚zugepflasterten‘ nutzbaren Bodenareale,
+ Genehmigung neuer freistehender Solaranlagen nur, wenn der Boden darunter weiter genutzt wird (Weiden usw.);
+ keine Genehmigung von großen Windrädern mehr, nirgends! Auch kein Ersatz der laufenden ‚abgelatschten‘, aber Entsorgungsnachweise für jeden Flügel;
+ Übergang zu kleinen Dach-Windrädern mit Metall-Flügeln o.ä., als Kombination zu den Dach-Solaranlagen
+ Renaturierung der innert 5 Jahren nicht genutzten zubetonierten Bodenareale in diversen „Gewerbegebieten“
+ Wiederherstellung der natürlichen bewaldeten Bach- und Flußläufe, soweit möglich
+ Erstellung eines landesweiten Wald- und Baum-Katalogs, und für jeden zu fällenden Baum müssen VORHER mindestens 10 neu gepflanzte und anfangs-versorgte Bäume nachgewiesen werden,
+ Veränderung der gesetzlichen Grundlagen der Naturnutzung auf Kreislauf-Wirtschaft, mit persönlicher Verantwortung der jeweiligen Akteure/Entscheider,
+ staatliche Kontrolle aller Maßnahmen per Satellit und Drohnen,
+ und so weiter und so fort… (das waren jetzt ein paar Sofort-Ideen! mehr dazu hier) bitte selbst ergänzen.

Zahlende:
genau diejenigen, die sich bisher die Profite von der Naturzerstörung in die Taschen gesteckt haben, also Bergbauunternehmen, „Windpark“-Fonds usw.

Ausführende:
WIR ALLE in freiwilliger, unbezahlter Eigenleistung!
Das sollte uns eine gesunde Natur doch wohl wert sein, oder?

Splitter 5


Wieder Einzelmeldungen zum Thema Wirtschaft, die manchen nachdenklich machen könnten… – LH, Anfang Juli 2026

Reich sein ist auch nicht einfach. Wußtest du, daß du von jenem (ehemals deinem) Geld, das du in einem der vielen ‚lukrativen‘ Geldmarkt-Fonds angelegt (exakter: dem Fond übereignet) hast, jederzeit maximal 5% davon pro Monat wieder zurückfordern kannst?
Und auch das nur, wenn der Fond nicht gerade einseitig ‚Beschränkungen‘ verhängt hat…
Mehr dazu und manch anderes hier: https://www.reuters.com/legal/transactional/morgan-stanley-restricts-redemptions-private-credit-fund-after-withdrawals-surge-2026-06-23/
– – – –
Da spielt man uns wieder eine funktionierende Wirtschaftspolitik vor, dabei hat es schon diverse Hinweise von kompetenten Leuten (wie einem ehemaligen US-Finanzminister) gegeben, daß die realen Zahlen (z.B. über die US-Inflation) weit über den gemeldeten ‚offiziellen‘ statischen Angaben liegen…
Es könnte fast der Eindruck entstehen, daß über diese Statistik-Zahlen die Lenkung der US-Wirtschaft durch die jeweilige Präsi-Verwaltung erfolgt…
– – – –
Am Umgang mit dem USMCA, dem Nachfolger des Nafta-Abkommens zwischen Kanada, USA und Mexico wird erkennbar, daß M.Chasin wahrscheinlich recht hat: gleichzeitig den USD als Weltleitwährung zu erhalten und die USA re-industrialisieren scheint nicht zu gehen… Von der führenden Position im Finanzbereich will anscheinend (noch) keiner lassen…
– – – –
Wir erinnern uns an den alten Scherz aus der Schulzeit: „Im Durchschnitt war der Graben nur einen halben Meter tief, und trotzdem ist die Kuh darin ersoffen.“
Seit 60 Jahren also nichts Neues: im Durchschnitt hat laut UBS-Analyse der reale Wohlstand der RF-Bürgen seit 2020 um 37% zugenommen – 2. Platz hinter Südkorea!
Toll, oder?
Das kleine ’nur‘ dahinter: sowohl im Gini-Koeffizient (Ungleichheit der Reichtumsverteilung) als auch in der Zunahme der Dollar-Millionäre ist die RF im selben Zeitraum ebenso ‚führend’… (Quelle)
– – – –
Auch für die künftige Wirtschaft wichtig: die vertrauliche Pharma-Konferenz der Fa. ‚Anthropic‘, mit noch abzuwartenden Detail-Ergebnissen (https://t.me/alwebbci/4326)…
– – – –
Sonderbar: weltweit gibt es Mengen-Begrenzungen an Tankstellen und Preiserhöhungen wegen zuwenig Erdöl und Benzin, aber der Blubber meldet, daß über 58 Mio. Faß in iranischen Tankern auf den Weltmeeren (vor allem in Asien) herumschippern, für die sich angeblich (aus Angst vor US-Zwangsmaßnahmen?) kein Käufer finden will… (Quelle mit Karte) – der Krieg geht offenbar weiter…
– – – –

Das Märchen von der Waschmaschine

Autor: Michail Chasin (Original-Quelle von 2022 – Übersetzung Hans Ludwig)
Eine kleine Geschichte, welche das seit 40 Jahren wirkende Finanzsystem (nicht Wirtschaftssystem!) beschreibt…
LH, Anfang Juli 2026

Irgendein Mann kommt abends von der Arbeit nach Hause.
Das kann ein reicher Mann sein, der mit seinem Rolls Royce in sein Grundstück einfährt.
Das kann ein ärmerer Mann sein, aus der unteren Mittelklasse, der die Treppe zum 3. Stock des Mehrfamilienhauses emporsteigt.

Er öffnet die Tür zu seiner Wohnung, und auf der Schwelle erwartet ihn sein Eheweib.
Sie sagt: „Mein Teurer, wir haben eine Katastrophe.“ –
„Ist was mit den Kindern?“ fragt unser Held. –

„Mit den Kindern ist alles in Ordnung, aber …“
weiter wieder die Varianten:
– beim Reichen „… in meinen Ferrari ist so ein Idiot mit seinem Ford reingefahren.“
– beim Ärmeren „… unsere Waschmaschine ist kaputtgegangen.“

„Gott sei dank, das ist alles nicht kritisch. Wir essen jetzt zu Abend, ruhen uns aus, und morgen mit frischem Mut löse ich dein Problem.“ –
„Nein, nein, du hast nichts kapiert: ich habe morgen meine Freundinnen zu Gast, und da muß alles tip-top sein. Daher gehst du jetzt los und löst das Problem, und dann essen wir zu Abend.“ –
„Was willst du? Ich bin grad erst von der Arbeit zurück, ich bin müde, ich habe kein Geld dabei und die Bank macht in einer Viertelstunde zu…“ –
Bist du das Familienoberhaupt oder nicht? Geh und kläre das.“

In 99% der Fälle gehen solche Diskussionen eindeutig aus.1
Und unser Held steht gleich darauf auf der Straße, kratzt sich am Kopf und sieht das Schild „Bank“.
Er geht in die Bank, ein Angestellter stürzt auf ihn zu und sagt den gewohnten Satz: „Womit kann ich ihnen dienen?“

Der Einfachheit halber weiter nur in der einen Variante:
„Ich brauche ganz dringend eine neue Waschmaschine.“ –

Und hier spricht der Bankangestellte einen Satz aus, den Sie in keiner Bank jemals hören werden:
„Verzeihung, wieviel können Sie uns pro Jahr bezahlen, damit dies nicht Ihr familiäres Budget überlastet?“
Unser erstaunter Held antwortet (im weiteren alle Zahlen fiktiv): „1000 Moneten pro Jahr.“

„Ausgezeichnet“, sagt der Bankangestellte, „die Waschmaschine kostet 5000 Moneten; wir machen jetzt einen Kreditvertrag und rufen im nächstgelegenen Partner-Laden an. Während wir den Kreditvertrag machen, schicken die schon die Waschmaschine zu Ihnen nach Haus und stellen sie auch gleich auf.
Allerdings verlangt unser Hauptaktionär, daß wir von jeder Monete, die wir an Kunden ausreichen, 20% Gewinn einnehmen. Aus diesem Grund sind wir bereit, Ihnen einen Kredit zu geben über die 5000 Moneten für 6 Jahre. Im ersten Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen, und in den nachfolgenden 5 Jahren jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung.
Das sind 3,7% Effektivzins. Ist das für Sie o.k.?“ –

„Natürlich!“ –
„Ausgezeichnet, wir machen den Kreditvertrag fertig…“
Der Hausfrieden ist gerettet.

Ein Jahr später kommt unser Held mit den 1000 Moneten zur Bank, um die Zinsen zu bezahlen.
Der Bankangestellt nimmt die Tausend Moneten und spricht:
„Wissen Sie, wir haben Wirtschaftskonjunktur, unsere Aktionäre haben beschlossen, nicht von jedem Kunden das Maximum einzunehmen, sondern den Geldfluß zu erhöhen. Deshalb sind sie jetzt auch mit 10% Gewinn zufrieden, und wir sind bereit, Ihnen einen Kredit über 10.000 Moneten zu gewähren, zu den gleichen Bedingungen: nach einem Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen und in den folgenden Jahren jeweils 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –

„Aber ich habe doch noch 5000 Moneten Kredit offen bei Ihnen.“ –
„Kein Problem, den alten Kredit tilgen Sie mit 5000 Moneten vom neuen, und von den restlichen 5000 kaufen Sie Ihrer Frau eine Geschirrspülmaschine.“ –
Erfreut unterschreibt unser Held den neuen Kredit und kauft der Frau die Geschirrspül­maschine.

Nach einem Jahr ist er mit weiteren 1000 Moneten Zinsen wieder da.
Der Angestellte nimmt das Geld und spricht:
„Wissen Sie, Sie sind ein idealer Kunde, Sie haben eine beeindruckende Kreditgeschich­te, deshalb sind wir bereit, unseren Zinssatz nochmals zu halbieren, von 10 auf 5%, und bieten Ihnen einen Kredit über 20.000 Moneten an, zu denselben Konditionen: nach einem Jahr 1000 Moneten Zinsen und dann jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –
„Natürlich!“
Er nimmt die 20.000, mit 10.000 löst er den vorherigen Kredit ab, und von den restli­chen 10.000 lebt seine Familie auf neuem Niveau.

Nach einem Jahr kommt er mit neuen 1000 Moneten Zinsen in die Bank.
Man nimmt ihm das Geld ab und eröffnet ihm:
„Wissen Sie, Sie haben unsere bankinterne Lotterie gewonnen, und nur Ihnen bieten wir einen Kredit zu 2,5% an, über 40.000 Moneten, zu den bekannten Konditionen – interessiert?“
– – –

Schaun wir uns das mal an. Unser Mann zahlt einen fixen Betrag, der sein Familien-Budget nicht überlastet. Sein Wohlstand wächst ständig…
Es gibt nur 2 Probleme: zum einen fällt (für die Bank) der Gewinn aus dem Kredit, und zum anderen wächst ständig die Schuld (beim Kunden).

Dazu die nackten Zahlen der offiziellen Statistik:
die offizielle Schuld der US-Haushalte betrug bis 1981 im Durchschnitt nicht mehr als 60% vom real verfügbaren Einkommen.
Zum Beginn der Krise 2008 waren es bereits über 130%.
Jetzt – 2022 – sind es etwa 120%.
Jeder kann aus eigenem Erleben bewerten, was es bedeutet, 60% zu bedienen oder 120%.

Weiter.
Der Leitzins der FED betrug im Jahre 1981 19% und fiel bis Dezember 2008 auf Null. Jetzt hebt man ihn an, aber bei 120% kann das nicht allzusehr getan werden, denn dann wird es unmöglich sein, die Kredite zu bedienen.
Und das führt direkt in die Pleite.

Daher sagt das Bankensystem der USA zu Trump: ‚Auf keinen Fall den Leitzins erhöhen.‘

Tramp antwortet: ‚Leute, die Kapitalrendite ist negativ, wir müssen den Leitzins erhö­hen. Sonst gibt es keine Investitionen.‘

Und schließlich:
die Einnahmen des Finanzsektors betrugen 1939 vor dem sog. WK-2 etwa 5% (wovon?), sie wuchsen bis zum Jahr 2008 auf 70%.

Dieses System ist nicht lebensfähig, es kann nicht lange existieren…

Die Vitrine dieses Systems sieht hervorragend aus, solange man den Bedarf durch das Wachstum der Schulden erhöhen kann.
Aber:
Das real verfügbare Einkommen des durchschnittlichen US-Haushalts befindet sich heute – 2022 – auf dem Niveau des Jahres 1957 – alles darüber ist Schuldenwachstum…

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1 „Der Wille des Mannes verhält sich zum Willen der Frau wie eine Fliege, die in den Honig gefallen ist, und wieder raus möchte.“ –

Splitter 4

Lange nicht gemotzt… nein, es sind wieder nur Denkstupser, als Fakten-Hilfe für Gespräche mit den lieben Mitmenschen…
LH, 1. Juli 2026
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Wer immernoch nicht daran glaubt, daß wir hierzulande eine fette Wirtschaftskrise haben, der lese bitte selbst: https://www.nussbaum.de/entdecken/news/chef-von-heidelberg-materials-ueber-den-zementverbrauch-in-de-3536339 – und denke weiter…
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Wie eigentlich kaum anders zu erwarten, sind die sog. AI/KI-Entwicklungen vorrangig für die militärische Anwendung, von der Drohnenlenkung – einzeln und im Schwarm – bis zur Einsatzplanung bei der Kriegsvorbereitung (gegenwärtige Nahost-Aggression, die immernoch im Gange ist) gedacht, wobei der Rechner-Ort beliebig sein kann, weit weg vom „Einsatzort“ der Entscheidungen/Rechenergebnisse.
Auch in der RF ist es nicht anders, zumindest theoretisch/rapportiert…
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Das sind sie, die Rechen-Leute mit dem spitzen Bleistift, die nicht wissen, wie und wo ein Mehrwert entsteht (nur in der Produktion!) und die daher meinen, sie könnten auch mit ‚Handel und Wandel‘ ihr Geld ‚machen‘: VW stellt die Produktion hierzulande weitgehend ein und will chinesische Autos verkaufen… dementsprechend ist die Aktie von 280 in 2022 auf aktuell 72 Euro abgestürzt, vermeldete das ‚Handelsblatt‘.
So kommt es, wenn man Chrematistik statt Ökonomie betreibt…
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Im Exklusiv-Interview für CNBC hat der US-Finanzminister Scott B. (neben einer Reihe von offensichtlichen Unwahrheiten wie: „man habe stets seine Gewinne mit den Verbündeten geteilt“, was auch völlig ‚unamerikanisch‘ wäre) wichtige Aussagen zur außenpolitisch-/-wirtschaftlichen Strategie der jetzigen Administration getätigt: man sei dabei, die international dominierende Rolle des USD zu stärken
Offenbar meinte er damit die neue Initiative zu den sog. Stabil-Münzen und anderen dicken Tal-‚Währungen’… aber das sind alles nur Zahlen in Rechenmaschinen – was ist mit dem ganzen Schmarrn bei Stromausfall? (siehe unten)
Wir erinnern uns an das US-Konzept der ‚voll-spektralen Dominanz‘, das schon vor Jahren grandios Schiffbruch erlitten hatte; und erneut: „Die Botschaft hör ich wohl, allein es fehlt…“, betrachtet man das Interview von Tim Kuck im ‚Zentralorgan der Geldsäcke‘ WSJ.
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Was hat uns die kürzliche Hitzewelle hierzulande an „neuen“ Erkenntnissen gebracht?
Wenn die windbremsenden Riesenrotore stehen (und selbst Strom verbrauchen), weil es ihnen nicht mehr genug windet, und die PV-Anlagen teilweise zerfließen, weil auf den Dächern bis über 70°C herrschen, dann fehlt eine zuverlässige Stromversorgung, vor allem wenn ein Teil der französischen AKWs wegen Kühlwassermangel im Schongang läuft.
Wer da nach ‚Klimaanlagen für alle‘ ruft (wie Audrey Pulvare in Paris), dem hat wohl die Hitze aufs Hirn geschlagen, denn die laufen ja auch mit Strom… wer hätte das gedacht?
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Wie leicht man den Leuten den größten Energie-Unsinn andrehen kann, zeigt dieser Beitrag: man vergleiche einfach den Energie-Inhalt pro kg und nicht pro Liter, und dann erfinde man das schöne Märchen von der Wunder-Energie auf dem Mond (wo – wie pöse Zungen seit 66 Jahren tönen – noch nie ein Mensch war), und schon hat man eine ‚Begründung‘ für die größte Geldverschwendung der Neuzeit, die sog. Raumfahrt…
Erinnert stark an die früher regelmäßigen Meldungen, die Astronomen hätten irgendwo in tausenden Lichtjahren Entfernung („wo noch nie einer war…“) eine „2. Erde“ entdeckt…
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Angesichts der Benzin-Versorgungs-Schwierigkeiten in einigen Ländern (im Perser-Golf stecken noch immer 270 randvolle Tanker fest, nebst 2 Tausend sonstigen Frachtschiffen) taucht bei mir die Frage auf, wann wir wohl den guten alten Holzvergaser wiederbekommen werden? Und die gute Hanf-Unterwäsche… und und und…
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Und als ‚Sahnehäubchen‘ zum Schluß: Argentinien, Fluchtort einiger übervorsichtiger Geldsäcke. Unter X.Mil. sind für die Haushalte seit 2022 die Wasserpreise auf 555%, die Strompreise auf 494% und die Gaspreise auf 2073% gestiegen. Den Reichen ist das weitgehend egal. Aber was werden wohl jene 10% arme Haushalte damit anfangen? (https://t.me/energytodaygroup/30889)
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Preis-Frage?

Ist es nur eine Preis-Frage?
Wer hält den Nutzen der sog. AI für so groß, daß dafür Unmengen an Elektroenergie verschwendet werden?
LH, 30.6.26

Klar, die sog. Digital-Währungen (Nicht-Geld dritter Klasse, BC-Mining-Kosten längst über dem Kaufpreis) haben die Egoisten psychologisch darauf vorbereitet.
Aber wißt ihr, daß nach Abschluß eines 20-Jahre-Vertrags die Firma ‚Chevron‘ für das Kleinstweich ‚Project Kilby‘ (sog. KI) bis 2028 die Kapazität der Erdgas-Turbinen auf 2,67 Gigawatt hochschrauben wird?
Bis 2030 soll sich die Zahl der sog. Datenzentren in Nordamerika verdoppeln und wird dann bis zu 77 GW verbrauchen; allein in Texas sollen es 33 GW werden… (Quelle)

Wir werden auch sehen, ob sich die dänische Regierung mit ihrem Vorhaben, zugunsten der Dienste, Unternehmen und Bürgen die Datenzentren (deren angekündigter Bedarf den aktuellen Gesamt-Stromverbrauch des Landes um das Achtfache übersteigt!) an das Ende der Bedarfskette der Strom-Neuverbraucher zu stellen, durchsetzen bzw. halten kann…

Überlegt wirklich jede/r, wenn er ‚zum Spaß‘ die ‚halluzinierenden Algorithmen‘ benutzt, wieviel Energie dafür verschwendet wird?

Ein paar kluge Worte, was den Einsatz jener Algorithmen für wissenschaftliche und Forschungsprojekte angeht, d.h. für die professionelle Anwendung, finden sich bei Paul Spydell: (https://t.me/spydell_finance/9838).
Sowie eine Betrachtung zu den Architektur-Begrenzungen der sog. AI-Agenten (nanu, auch hier?) aus selbiger Quelle (https://t.me/spydell_finance/9842), die zu dem Schluß kommt, daß durch die sog. AI ein explosives Wachstum der Produktivität oder des technologischen Fortschritts nicht zu erwarten ist.
Weitere ökonomische Detailfragen zum Thema sind daselbst (https://t.me/s/spydell_finance) nachlesbar.

Und noch eine ‚Neben-Info‘:
Die BIZ, die sog. „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ in der Schweiz, hält in ihrem jüngst veröffentlichten Jahresbericht drei Risiken für die Weltwirtschaft für eminent – die Gefahr des Platzens der sog. KI-Blase (sic!), die Inflation (woher die wohl kommen mag?) und die wachsende Staatsverschuldung (mehr dazu hier – lesenswert!)…
Woher kommt nur die Befürchtung, daß dieses System sich nicht mehr lange halten kann?

P.S.
Off-topic: 40 sec Elli Maske über Chor upz Ion… (https://t.me/military_az/62758)

Ök oh no misch – 3

Bei der Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage waren wir dort angelangt, wo klar wurde, daß – oh Wunder – die Zukunft jedes Volkes vom Umgang mit Bildung und Talenteförderung abhängt. Der heute nicht unproblematisch ist: die jetzige BRD-Verwaltung gibt das Geld des Volkes lieber für Rüstung und Kriegsvorbereitung aus denn für Bildung und Wissenschaft…
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Andererseits sind Hindernisse dazu da, überwunden zu werden, und in aller Regel sind talentierte Menschen auch mit charakterlichen Gaben ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, ihren Weg zu finden, trotz aller Widrigkeiten des Systems.
Jedoch der stark eingeengte Zugang zu gesichertem, verwertbarem Wissen (gute Bücher!), der durch die realen Weltnetz-Verhältnisse (‚personalisierte‘ Suchmaschinen-Ergebnisse, allfällige Überwachung und ‚Lenkung‘ usw.) und die berüchtigten Schleimer-Algorithmen heutzutage weiter behindert wird, erschwert den Zugriff darauf immer mehr.

Und da es jedem Kind – trotz elterlicher Bemühungen – letztendlich selbst überlassen bleibt, ob es lernt, Bücher zu lesen, und es kaum noch gepflegte öffentliche Bibliotheken gibt, können wir davon ausgehen, daß die systembedingten Aussichten sich vorerst weiter verschlechtern.
Insofern ist jede/r aufgerufen, im eigenen Familien- und Verwandtenkreis jene Begabten zu finden und zu fördern… Das ‚wie‘ kann aus dem oben Gesagten jede/r selbst ableiten.
Freilich bleibt möglicherweise aktuell nur noch wenig Zeit dafür…

Ein weiterer Aspekt der Bildungsbürger ist die sogenannte Mittelklasse oder Mittelschicht: da versteigen sich heute manche Manipulatoren zu der Behauptung, daß diese überhaupt erst im Ergebnis der Reagonomics vor 40 Jahren entstanden sei.
Das kann ich aus eigenem Erleben widerlegen, denn auch in den 1960er und 1970er Jahren gab es jenes ‚Bildungsbürgertum‘, nicht nur dank dem RES hierzulande, sondern beiderseits der innerdeutschen Grenze, wenn auch jeweils spezifisch.
Klar hat der RES-übliche freie, unbehinderte (da kostenlose) Zugang zu beliebigen Bildungsstufen, der weitgehend durch die Talente und Gaben des jeweiligen Kindes bestimmt wurde und wo Kindern aus einfachen Verhältnissen besondere Förder­möglichkeiten zur Verfügung standen, für eine solide Basis dieser Mittelschicht gesorgt.
Die freilich – altersbedingt – langsam am Aussterben ist…

Für eine lebenswerte Zukunft sind die Bildungsinhalte neu zu bestimmen, ausgehend von den realen Zielen und Werten der Gemeinschaft, und unter Berücksichtigung der besten Erfahrungen früherer Systeme, wie der Verbindung von Theorie und Praxis oder der schrittweisen Bekanntmachung der Heranwahsenden mit der Natur und mit geistiger und körperlicher Arbeit.

Aber ein solches System kann jederzeit wiederhergestellt werden – es ist nur ein Frage des politischen Willens. Freilich im jetzigen Gesellschaftssystem nicht opportun, aber dieses wird sich ja so oder so in absehbarerer Zeit verändern, und es liegt an uns allen, wie wir die mit den kommenden Problemen verbundenen Chancen zu nutzen wissen.

Genauso manipulativ wie die vorige ist diese Behauptung: nur die Mittelschicht brauche einen starken Staat, alle anderen kommen leicht ohne diesen aus.
Klar, wenn alles so bleiben soll, wie es ist, und sich nichts verändern oder entwickeln soll, dann scheint dies zuzutreffen.
Hier wäre aber erstmal über die Rolle und Funktionen eines Staates als Organisationsform der jeweiligen Gesellschaft nachzusinnen.

Dabei wird schnell klarwerden, daß der heutige Staat und seine Funktionen (Vertretung nach außen, innere Sicherheit/Gewaltmonopol, gemeinschaftliche Aufgaben mit ‚langer Laufzeit‘, wie Bildung und Erziehung, Volksgesundheit u.a.) durchaus auch anders verstanden werden können.
Denn diese und andere Funktionen sind keinesfalls „gesetzt“.
Zum Beispiel ist in einem Volk mit enger Bindung zur Natur die Gesundheit in erster Linie eine Sache des natürlich lebenden Menschen selbst, der seine vernünftige Lebensweise nicht nur mit der entsprechenden Aufmerksamkeit für seinen physischen Körper verbindet, sondern der auch den Zusammenhang zwischen geistigem, seelischem und körperlichem Wohlbefinden kennt und zu nutzen versteht.

Bildung und Erziehung können ebenso in der Sippe oder Gemeinde organisiert werden.
Und hier schließt sich der Kreis, denn wir waren ja davon ausgegangen, daß die reale Verfügbarkeit entsprechend gebildeten und geschulten Fachpersonals viel wichtiger für die Realwirtschaft ist als ‚das Geld‘.
Denn als Tauschmittel lassen sich beliebige andere Möglichkeiten finden, aber wenn die nötigen Fachleute fehlen, dann geht erstmal nichts mehr.
Auch der vielgelobte „freie Verkehr von Arbeitskräften“, der dann als Pseudo-Lösung aufgerufen wird, bringt mehr Fragen und Aufgaben als Lösungen mit sich, selbst wenn „man“ zeitweise beschlossen hatte, diese kleinzureden oder zu ignorieren.
Denn eigentlich hat man in der BRD genug Erfahrung mit dem massenhaften Zuzug von Menschen aus anderen Kulturkreisen…

Genauso wie das Thema Bildung wären nun die anderen „materiellen“ Voraussetzungen für die Wirtschaft zu betrachten, denn ohne die notwendigen Materialien, Technologien, Logistik-Möglichkeiten und so weiter ist an industrielle Produktion mit hoher Mehrwert-Schöpfung nicht zu denken.
Und die Naturrente ist hier in Mitteleuropa längst aufgebraucht…

Wobei wir gleich auf den Stückzahl-Fetischismus kommen wollen, weil in der künftigen „multizentralen“ Welt die tollen bisherigen hohen Fertigungsmengen der globalisierten Produktionsweise verständlicherweise nicht mehr erreicht werden können.
Natürlich ist die Effizienz der industriellen Produktion von der Stückzahl abhängig: höhere Stückzahlen bedeuten geringere Kosten, da nur ein Teil der Kosten von der Produktionsmenge abhängt, ein anderer Teil jedoch nicht: er bleibt konstant.
Und der Anteil dieses „anderen“ Teils an den Gesamtkosten sinkt mit dem Steigen der Fertigungsmenge – logisch.

Diese Betrachtungsweise ist jedoch nur dann relevant, wenn am Ende der Produktions-Kette der Gewinn steht, dessentwegen die Fertigung durchgeführt wird.
Verzichten wir auf den Profit als Triebkraft und setzten die Bedürfnisbefriedigung dafür ein, verändert sich das Ganze schlagartig: wir sind plötzlich nicht mehr Sklaven der gewinnsüchtigen ‚Pfennigfuchserei‘ bei den Kosten, sondern können uns in Ruhe mit Produkteigenschaften wie Qualität, Langlebigkeit, Reparatur- und Demontagefähigkeit befassen, d.h. mit jenen Parametern, die uns eine ressourcen- und damit naturschonende Gesamt-Wirtschaftsweise ermöglichen.

Die wunderbaren Riesenstückzahlen in der globalisierten Welt waren auch nur durch Betrug möglich, genauer: dadurch, daß die wahren Kosten der Transportaufwendungen nie zum Ansatz gebracht wurden.
Oder wie wäre es sonst zu erklären, daß in einem Land wie Germanien die hier wachsenden Kartoffeln im Laden teurer sind als die um die halbe Welt geschipperten Bananen?
Warum sind (bzw. bald: waren) Benzin, Diesel usw. so billig?

Wo mag die Ursache liegen?
Logisch: in der ungezügelten Ausbeutung der Natur.
Denn die wahren Kosten des Verbrauchs der Naturreichtümer werden nie berechnet: sie würden z.B. die Renaturierung der zerstörten Naturbereiche mit beinhalten, von den Regenwäldern in Südamerika und Südasien bis hin zu den waldigen Höhen Mitteleuropas. („Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch dort droben…“)
Statt dessen wird bei allen Kalkulationen überall nur der Aufwand für die Förderung der Rohstoffe angesetzt – dies sei dann der Preis jener Ressourcen…

Wohin wir auch blicken: bei konsequenter Betrachtung stellen wir in vielen Bereichen fest, daß uns eine verlogene, unkorrekte Berechnungsweise untergeschoben wird.
Dabei haben wir die zahlreichen praktizierten Tricks bei der „internen Gestaltung“ der Kosten- und Gewinn-Entstehung im Unternehmensverbund noch gar nicht betrachtet – ein ‚weites Feld‘, wie Instetten zu sagen pflegte…
Kurz:
Eine ehrliche Einbeziehung der tatsächlichen Kosten und die Berücksichtigung der neuen Ziele und Werte der zukünftigen Gemeinschaft ergibt ein völlig anderes Bild.


(Fortsetzung folgt)

Splitter 3

Heute zu Fragen von Wirtschaft und Finanzen.
LH, 23. Juni 2026

1. welch schönes Schauspiel sogar die transnationalen Banker ihrem superreichen Publikum bieten, damit es weiterhin ahnungslos sein Geld „investiert“, kann hier nachgelesen werden: man ‚wundert sich‘ laut, wieso sogar bei relativ schlechten Wirtschaftswerten der Aktienmarkt ununterbrochen ‚brummt’…
Und in Moskau sieht es nicht anders aus…
Dabei ist ist die Auflösung recht einfach, wie kürzlich festgestellt: alles Kapital fließt in den Finanzbereich und sucht dort nach Anlagemöglichkeiten, und das sorgt auch bei fraglichen Projekten wie dem sog. AI für eine Riesenblase.
So mußte der jüngste Börsengang von xAI herhalten, weil die AI-Blase vorher nichts mehr aufnehmen konnte: die „Markt-Kapitalisierung“ hat mit dem echten Wert der Unternehmen nichts mehr zu tun…


2. Aber wie schon vermeldet, hat der neue FED-Chef auch neue Ideen: er will zurück zum Greenspan-Konzept einer eher ‚unberechenbaren‘ Finanzmarktlenkung, ohne vorherige „Erwartungs-Äußerungen“.
Ganz sicher nicht „zufällig“…

3. Zu unseren kürzlichen US-Inflationsbetrachtungen hier noch ein Vor-Ort-Artikel, der die offiziellen Zahlen zumindest in Frage stellt…
Noch etwas Realistisches aus jenem ‚führenden‘ Land bezüglich der tollen sog. Daten-Zentren für jene Rechner, welche für ihre Leistungen ein Vielfaches der bisherigen Energiemenge ‚brauchen’…

4. Noch etwas Näherliegendes: Frankreichs AKWs sind aufgrund der Affenhitze in Gefahr – es sind etwa 20 Reaktorblöcke, die mit Fluß- und weitere 14 Reaktorblöcke, die mit Meerwasser gekühlt werden – von insgesamt 56; je länger diese unnormale Witterung anhält, desto größer die Gefahr von Notabschaltungen – in „unserer modernen“ Wirtschaft, wo so gut wie alles rechnergesteuert und stromabhängig ist, ein Ausblick auf solche „besonderen“ Verhältnisse in der nahen (?) Zukunft…

5. Und da wir grad bei der Energieversorgung sind: gibt es niemandem zu denken, daß der Langzeit-Rekord der durchgängigen Versorgung mit den sog. „Erneuerbaren“ bei sage und schreibe 155 Stunden liegt? Darüber berichtet die australische „Bellevue Gold“.
Also ganze 6 Tage und ein paar Stunden… mehr dazu hier.
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Ök oh no misch – 2

Die Ökonomie beschreibt das Funktionieren der Realwirtschaft, dagegen die chrematisti­schen „Economics“ das des Finanzbereiches, wo ganz andere Gesetze wirken.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Da also seit Jahren die Gewinne im Finanzbereich stets höher sind als in der Realwirtschaft, fließt alles Geld (vor allem das frisch gedruckte) direkt in den Finanzbereich und sorgt für die „Marktkapitalisierung“ der Unternehmen, per ‚Aktienkurs‘.
Der „erhöhte Unternehmenswert“ (auf dem Papier!) wird jedoch von den Mann-Nagern in aller Regel als „Sicherheit“ für neue Kredite genutzt, denn nur so können die großen Unternehmen „Gewinne“ ausweisen, obwohl sie operativ Verlustbringer sind.
Das End-Ergebnis:
– alle realen (und Eigenaktien-)Werte aller großen Unternehmen sind heute als „Sicher­heiten“ tatsächlich den Banken übereignet;
– das Kapital sammelt sich nur im Finanzbereich, der inzwischen (auf dem Papier bzw. in der Rechenmaschine!) größer ist als die Realwirtschaft.
Aber wie gesagt:
Es steht diesen gigantischen Kapitalien nichts Reales gegenüber, und Geld/Kontoauszüge oder Rechner-Zahlen kann man weder essen noch anziehen noch richtig damit heizen…


Nun gibt es freilich im Finanzbereich viele sehr reiche Leute, die dort viele Aktiva angesammelt haben. Diese Leute wollen ihren Papier-Reichtum auch genießen, und so führen sie einen Teil ihres Vermögens über in den realen Bereich und kaufen, was sie meinen zu brauchen: Brillianten, Häuser, Land, Yachten, große Autos, gutes Essen usw.
Genau dieser steigende Privatverbrauch der Reichen könnte eine Ursache für die heutigen realen Inflationsraten von 6 – 10% im Jahr 2026 in den USA sein.
Zur Zeit (Mai) sollen es etwa 1% im Monat sein.
Zweifel?
Die offiziellen Preissteigerungs-Indexe PPI und CPI bilden dies verspätet und ‚berichtigt‘ ab – man halte sich bitte an den Index der Industrie-Preise über die gesamte Wertschöpfungskette, in Fach-Quellen zu finden (hier dessen Werte, aufs Jahr bezogen: März 26 – 5,8%, April 26 – 9,5%, Mai 26 – 13,2%).
Die Korrektur der genannten offiziellen Preissteigerungs-Werte erfolgt übrigens gern nach einem uralten Händler-Trick: man ‚korrigiert‘ die statistischen Vorjahreswerte, auf die man sich bei den Prozent-Vergleichen bezieht, nachträglich so rauf oder runter, daß das jetzige Bild „nicht so schlimm“ aussieht, wie es wirklich ist, sondern ‚moderat‘ erscheint.

Aber das Volk läßt sich zunehmend nicht mehr so leicht betrügen:
der US-Index des Verbraucher-Vertrauens, der seit 1952 von einer dortigen Uni durch Umfragen erhoben wird, ist seit März 2026 auf einem absoluten historischen Minimum angelangt, und er fällt weiter…
(bitte beachten: er ist geringer als zu allen Krisenzeiten der 1970er, 2000er usw. Jahre!)

Freilich führt all dies direkt in die Katastrophe, und es wäre falsch zu meinen, daß den dortigen Verantwortlichen dies nicht klar wäre: man lese das Interview, welches der designierte neue FED-Chef Warsh(awski) vor seiner Amtsübernahme gegeben hat (und – wie mehrfach drauf hingewiesen – er auch weiterhin bestätigt hat).
Darin hat er klar gesagt, daß er lediglich dazu angetreten sei, die Folgen der dräuenden negativen Entwicklungen zu minimieren; eine Rückkehr zu den alten Verhältnissen hat er praktisch ausgeschlossen und einige Kritik an der bisherigen Geldpolitik geübt…
Aber was könnte er damit gemeint haben?

Versuchen wir, die weitere Entwicklung vorauszusehen: in den kommenden 5 – 8 Monaten könnte es einen Absturz des Finanzsystems geben, weil bei jeder Vergabe neuer Kredite eine Neubewertung der ‚Sicherheiten‘ auch der bestehenden Verpflichtungen erfolgt.
Und hier wird sich zeigen, daß der gigantischen ‚Marktkapitalisierung‘ einiger IT/AI-Groß-Unternehmen keinerlei reale Werte, oft nicht mal Umsatz- und Gewinnaussichten in ausreichendem Maße, gegenüberstehen.

Die Folge könnte sein, daß sowohl keine neuen Kredite vergeben werden, als auch die bereits bestehenden Kredite nicht mehr ausreichend mit Sicherheiten gedeckt sein könnten, was einige Banken ebenfalls in Schieflage bringen kann.
Freilich können die sich erstmal an den Einlagen ihrer Kunden vergreifen, aber wo diese nicht ausreichen werden, könnte es auch in der Bankenwelt zu Abstürzen kommen.
Klar: der ‚gesunde‘ Anteil des (Dienstleistungs-)Bankensektors am BIP liegt bei etwa 5% – heute haben wir etwa 50%, die aus dem Finanzbereich kommen…
In Zahlen: das US-BIP beträgt nominal ca. 28 Mrd.$, realwirtschaftlich aber nur etwa 14 – 15 Mrd.$ – es müßten also über 10 Mrd.$ „verschwinden“…
Freilich kann man versuchen, mittels Geldemission neue Firmenkapitalisierungen über das US-Budget zu generieren, aber für die Administrationen und Verwaltungen bleiben theoretisch nur wenige Auswege.

Der eine ist eine offene dick Tat Uhr, wo ungewählte Bedienstete die Macht ergreifen, selbstherrlich Anweisungen ausgeben und durchsetzen lassen, solange die ‚Staatsmacht‘ noch funktioniert. (kommt das wem bekannt vor?)
Die Frage ist, wie lange dies ohne funktionierendes Finanzsystem klappen kann…

Ein anderer ist eine Art Burger Krieg in verschiedenen Formen, oft als Willkür-Herrschaft von bewaffneten Banden bzw deren Führern; bestenfalls sind es lokale ‚Kriegsherren‘, die dann „für Ordnung sorgen“ werden.
Und natürlich wäre auch ein ’neuer Napoleon‘ als Alleinherrscher regional denkbar, auch wenn zur Zeit scheinbar keine brauchbaren Kandidaten im Sichtbereich sind; das kann sich aber mit dem Zerfall der jetzigen ‚Staatsmacht‘ sehr schnell ändern…

Solche Varianten sind wohl auch das Einzige, wovor die Banker sich fürchten: ‚Bonapartismus‘, d.h. reale Machthaber, zentral oder regional/lokal – ebenjene „Anti-Eliten“, die NICHT das Ziel der heimlichen Menschen­vernichtung verfolgen wie gewisse „inklusiv“ genannte transhumanistische Konzepte, son­dern die zur traditionellen „gewöhnlichen Ausbeutung“ zurückkehren: wer arbeitet und Abgaben zahlt, der darf auch leben…

Allerdings funktioniert die „institutionalisierte Gewalt“ jener Bandenchefs vorwiegend im Bereich der Umverteilung, weniger beim Schaffen von Werten, vor allem, wenn die „Lauf­zeiten“ über ein paar Monate hinausgehen (Nahrungsmittel!). Denn in dem Banden-Chaos weiß – noch weni­ger als heute – keiner, wie lange diese oder jene Machtstruktur noch Bestand haben wird…
Die Folge kann die zunehmende Verarmung weiter Teile der Bevölkerung sein, bis hin zu verbreitetem Hunger…
– – –

Von den möglichen Folgen der gegenwärtigen Verwerfungen, zu denen jede/r selbst eigene Überlegungen anstellen und Schlußfolgerungen ziehen sollte, solange das Leben noch funktioniert, zurück zu deren Ursachen.

Allgemein wurde die wahre Intelligenz eines Landes/Volkes (als Schicht), also dessen gebildeter, meist schöpferisch tätiger Teil, als eine Art ‚Leithammel‘ angesehen: wohin diese zieht – vor allem geistig -, dorthin folgen ihr die Massen.
Zum Schlachthof oder in die Freiheit…
Nun mag das für frühere Zeiten gegolten haben; heute ist die Macht der Massen-(Verblödungs-)Medien so groß, daß die tatsächlichen Intentionen der wahren Intelligenz mit Leichtigkeit verborgen und zurechtgelogen werden können.
Das zum einen.

Zum anderen ist auch jegliche Bildungsschicht aufgrund der Besonderheiten des jetzigen Volks-Bildungssystems in hohem Maße durch die soziale Herkunft und deren Möglichkeiten strukturiert; den einfachen Arbeiter- und Bauern-Kindern ist der Weg zur Bildung durch Studiengebühren, Zulassungsverfahren und viele andere Hindernisse soweit erschwert, daß nach wie vor der Geldbeutel der Eltern für den zu erreichenden Bildungsstand der Kinder eine größere Rolle spielt als die Talente und Fähigkeiten des Nachwuchses.
Wobei auch diese ‚einfachen‘ Kinder im Elternhaus vieles lernen, was ihnen im Leben hilft, nur sind es „andere Dinge“, die nur scheinbar „nicht so wichtig“ sind…

Nun ist diese heutige Herangehensweise an die Bildung aufgrund dessen, daß jede inkarnierte Seele mit eigenen Gaben und Talenten auf diese Welt kommt, eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, die wir uns demnächst nicht mehr werden leisten können, weil im bevorstehenden Chaos – egal in welcher Form uns dies begegnen wird – mit ziemlicher Sicherheit von den abtretenden Elitären erstmal an jenen Dingen „gespart“ wird, die sich nicht sogleich widersetzen, und da gehören Erziehung und Bildung sicher dazu.
Wie auch andere, die sich nicht mehr so gut wehren können, wie die Rentner…


Es wird für das Überleben des Volkes essentiell sein, die wenigen verbleibenden Möglichkeiten auf jene eigenen Begabten zu konzentrieren, die sich aktiv Wissen aneignen und anwenden.


(Fortsetzung hier)

Splitter 2

Es gibt Tatsachen, die in den bei uns frei zugänglichen MVM einfach verschwiegen werden, weil sie für ‚uninteressant‘ befunden werden (oder nicht ins ‚offizielle Bild‘ passen). Manches findet sich in Ami-Quellen, anderes hier bei uns…
LH, 19. Juni 2026

1. Serge Love Roff hatte einen Artikel geschrieben für „politico EU“, der dann aber dort abgelehnt wurde (hier bei tass): hier einige Kernsätze daraus.
„Wir nehmen die EU als einen an der Niederlage der RF interessierten Konfliktteilnehmer wahr, und die EUler positionieren sich ganz offen auch so. Dementsprechend kann der Dialog mit der EU nicht so aufgebaut werden, als ob sie unbeteiligter dritter Beobachter wäre.“ – „Für einen inhaltsreichen Dialog ist das Vertrauen wiederherzustellen, das durch die antirußländischen Handlungen des Westens und der EU als dessen Bestandteil in der Epoche nach dem ‚Kalten Krieg‘ zerstört wurde.“
Kein Wunder, daß jenes Organ der ‚tiefen Macht‘ der EU sowas nicht drucken will…

2. Polit-Professor Dmitri Jewstafjew: „Wir müssen aufhören, den Begriff ‚hybrider Krieg‘ zu verwenden. Dies ist schon kein ‚hybrider Krieg‘ mehr, sondern ein direkter militärischer Konflikt Rußlands mit einem Teil der Nato-Länder – vor allem mit der BRD, UK und FRA. Diese Länder müssen absolut klar als unsere militärischen Gegner verkündet werden. Diese verschämte Formulierung vom ‚hybriden Krieg‘ verdunkelt nur das Wesen des Vorgangs. … Man muß sie offiziell als Kriegsteilnehmer definieren – mit allen daraus entstehenden Folgen. … Die Entscheidung zur Übergabe weitreichender Waffen an das U-Regime ist bereits getroffen und fixiert. Das heißt, nicht die RF tut den 1.Schritt zur Eskalation des großen Europäischen Krieges – dieser Schritt ist bereits getan. Das ist schon ein anderer Status das Konflikts.“ (Quelle)
Vom selben Autor hier dessen Analyse der aktuellen Lage im U-Konflikt…

3. Die ZBR hat den Leitzins von 14,5% auf 14,25% mikroskopisch gesenkt, weil WWP das gefordert hatte; eine Wirkung auf die Wirtschaft ist dadurch nicht zu erwarten.
Wer sich für das Wirtschaftsmodell der RF interessiert, findet hier klare Bilder… (bei Interesse folgt Übersetzung)

4. Wir hatten über die Rolle der Bildung nachgedacht; hier nun die Zahlen für die RF, welcher – siehe voriger Punkt – in den 90er Jahren ein reines Rohstoff-Wirtschaftsmodell aufgezwungen wurde:
– etwa 60% der Schüler in der RF gehen nach der 9. Klasse in ein College oder Technikum und erlernen einen Beruf; von ihnen kommen nur 7% später zum Studium;
– von den 11.-Klässlern (Abitur) treten ca. 70% sofort ein Hoch-/Fachschul-Studium an, weitere 18% gehen in Colleges und Technikums, 10% leisten ihren Wehrdienst ab u.a. (Quelle1, Quelle 2)

5. Nach der gestrigen Begeisterung über bald drastisch sinkende Ölpreise , die moderaten Regeln für die Horm-Passage und die angeblichen Milliardenzahlungen der Emirate an die IRI ist nun angesichts der fortgesetzten Aggression der Zionisten im Libanon jene See-Straße wieder geschlossen – das abgekartete ‚Spiel‘ der Aggressoren mit dem Iran (und der Weltwirtschaft) wird also weitergehen… (oh du pöser VTler!) – etwa gezweifelt?

6. Der Bitcoin wird laut JP Morgan angeblich schon seit 5 Monaten unter seinen „Mining-Kosten“ gehandelt, was uns sagt, daß ein ehrlicher Bitcoin-Miner längst ausgestiegen sein müßte – oder daß diejenigen, die weiter „minen“, irgendwie betrügen müssen…



7. Leise wird ab und zu ein Murmeln hörbar: die „Süddeutsche“ hat unter Berufung auf das ifo-Institut von ‚Käpt’n Ahab‘ etwa 34 Mrd.€ als Folgekosten der US-/IL-Aggression gegen die IRI für unser Land beschrieben; dies gilt aber nur, weil „unsere“ Verwalter sich aus ‚politischen Gründen‘ gegen die günstigen RF-Energieträger entschieden haben – macht nunmehr seit März über 400 Euronen pro Bürge aus…
Wem wollen wir danken? Und wie?

Apropos: selbiges Institut ist Mitautor eines EU-Rapports, der Reichensteuern, höhere Erbschaftssteuern und eine Austrittssteuer aus der EU fordert – sonst keine Ideen mehr?
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Wo bleibt die Krise?

Wir leben in einer Welt der Täuschungen. Die meisten davon erstellen wir selbst.
Hans Ludwig (LH), 17. Juni 2026

He, was motzt du schon wieder? An der Tanke gibt’s alle Kraftstoffe, unbegrenzt und zu immernoch moderaten, wenn auch erhöhten Preisen. Aber von den einstmals von den sog. Grünen erwünschten 5 Euro pro Liter sind wir noch weit entfernt…

Ja, noch. Der größte Teil des Tanke-Preises sind ja bekanntlich Steuern, d.h. da ist noch viel Luft, wenn die Einkaufspreise nach den 3 Monaten, welche das Zeug im Voraus gekauft wird, dann bald an die Aggressions-Folge-Verhältnisse angepaßt werden…
Außerdem hat die RF, aus der die EU immernoch einen Teil der KWS-Erzeugnisse bezieht, für Kraftstoffe einen Exportstopp verfügt und importiert nun ihrerseits Benzin und Diesel, was sich ebenfalls demnächst auf unsere Preise auswirken kann – wir bedanken uns dann bei den Ukro-Nazis, welche den Russen einen Großteil ihrer Raffinerie-Kapazitäten erfolgreich ‚zerdrohnt‘ haben…

Ein weiterer Bereich, in dem wir die Folgen der Ami-Zions-Aggression zeitversetzt zu spüren bekommen werden, ist die Versorgung mit Kunstdüngern, die bereits dazu geführt hat, daß die Ernte dieses Jahres in vielen Ländern geringer ausfallen wird als zuvor, und folglich die Nahrungsmittelpreise steigen werden.
Freilich werden das zuerst jene Länder akut bemerken, wo nicht 40% der Nahrungsmittel weggeworfen werden, wie in unserer Heimat…

Sodann ist abzusehen, daß die Versorgung mit Kunststoff-Granulaten stockt; freilich sinkt auch die Auto-Produktion (einer der Kunststoff-Großverbraucher) hierzulande, so daß wir davon nicht allzu arg ‚betroffen‘ werden. Aber einige bisher aus Plaste gefertigte Waren werden demnächst teurer, seltener oder aus anderen Materialien hergestellt werden, andere wird es vielleicht nicht mehr geben.

Und wir haben noch nicht über das verringerte Helium-Aufkommen gesprochen. Denn außer der bekannten Verwendung in der Luftschiffahrt, die seit 90 Jahren (auf Geheiß der Ölkonzerne) absichtlich weltweit kurzgehalten wird (zu effizient, zuwenig Kraftstoff-Verbrauch pro Tonnenkilometer) wird dieses Gas (meist verflüssigt) auch in der modernen Halbleitertechnologie gebraucht; einiges wird man dort auf Flüssigstickstoff umstellen können, aber bei weitem nicht alles. Klar merkeln wir das als Endverbraucher nicht direkt, aber es wird Folgen haben.

Zu guter Letzt sei noch das Erdgas/LNG-Problem angesprochen, wo die EU sich selbst – aus ‚politischen‘ Gründen – von Importen aus den USA, die ihr LNG zunehmend selbst benötigen, und Katar, wo die Verflüssigungsanlagen im Krieg (angeblich durch ‚unbekannte‘ Drohnen und Raketen) zerstört wurden, abhängig gemacht hat.
Es gibt noch keine Vorschau, ob und bis wann diese Anlagen wieder repariert oder neu erbaut sein werden; pöse Zungen sprechen von 1 – 2 Jahren, bestenfalls.
Über den Füllstand der Erdgasspeicher in der EU wird wohlweislich sehr zurückhaltend (geschönt?) berichtet; er soll auf einem historischen Tiefstand sein.
Aber auch hier wird voraussichtlich der laufende Niedergang der hiesigen Industrie die Situation ‚entschärfen’…

Seid also bitte nicht ent-täuscht, wenn sich in den kommenden Monaten noch vieles verändern wird, als Folge der Aggression gegen die IRI, aber auch als Folge der laufenden Strukturkrise des Kapital-ismus.
Freilich werden die gleichgeschalteten Konzern-Massenmedien alles dem pösen Putin zuschreiben, der vor über 4 Jahren die strategischen Pläne der Weltbeherrschungs-Aspiranten (wir erinnern uns an jene fürchterliche Seuche) mit seiner erzwungenen Rettungsaktion für die Bevölkerung des Donbaß willkürlich durchkreuzt hatte…
(LH)

Ök oh no misch

Laßt uns einfach eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage, so wie sie sich nach unserer Ansicht zur Zeit darstellt, aufschreiben. Wie gewohnt, keine Dogmen oder Besser­wisserei, sondern Denkstupser für eigene Überlegungen.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026

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Vorwort:
Da es ohne Zielerkennung schwierig ist, seinen Kurs zu bestimmen, hier als Vorschlag ein Blick in die ferne (?) Zukunft: welche Basisfaktoren es denn sein könnten, die eine lebenswerte Zukunft (irgendwann) bestimmen werden.

Da haben wir zuerst einmal eine autarke Ökonomie (autark = eigenständig, selbstgenüg­sam, unabhängig; oeconomia altgriech. ‚Hauswirtschaftsorganisation‘), die zu gestalten ist.
Dabei ist zu beachten, daß die Wirtschaftsvorstellungen so gut wie der gesamten Mensch­heit in den letzten 250 Jahren Kapitalismus und besonders seit den 1980er Jahren zu dem verkommen sind, was die „alten Griechen“ Chrematistik (Gewinnsucht) nannten.
Wir haben also ALLE unsere Ansichten von dem, was Wirtschaft ist, tun und sein muß von Grund auf neu zu bedenken. Und dann später auch praktisch umzusetzen…

Der 2. Faktor ist der notwendige Paradigmenwechsel, weg vom ‚modernen‘ neoliberalen Wahnsinn und hin zu humanistischen und den ursprünglich liberalen Idealen.
Auch hier sind es tiefgreifende Veränderungen in der Denk- und Handlungsweiseweise, die uns allen bevorstehen, da wir alle von den Massenmedien in den letzten 40 Jahren in völlig menschenfeindliche „Narrative“ (Dogmen) gepreßt wurden.
Schlimm an der irren Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist, daß auch fast alle Kirchen es nicht geschafft haben, sich vom Sog der unmenschlichen Hirnverdrehungen fernzuhalten und die allgemeinmenschlichen Werte zu verteidigen – im Gegenteil…


Und als drittes ist die Rückkehr zur natürlichen persönlichen Verantwortlichkeit zu nennen, welche die naturgegebene Verantwortung, der langfristig niemand entgehen kann, in unseren Alltag zurückführen wird.

Mit anderen Worten, wir stehen als Menschheit vor einer Mammutaufgabe, denn die Prozesse der letzten Jahrzehnte haben uns – offenbar gesetzmäßig – stramm in die falsche Richtung geführt.

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Nun zur leicht vereinfachten Darstellung des gegenwärtigen Finanz-Weltwirtschafts-Systems in Kürze. Bitte nicht einfach überfliegen, sondern überdenken, was dies oder jenes bedeutet…

Ausgangspunkt seien die 1970er Jahre, als mit den Berichten des sog. ‚Club of Rome‘ ein ziemlich düsteres Zukunftsszenario verbreitet wurde; bitte selbst nachlesen: „Grenzen des Wachstums“ und „Das menschliche Dilemma“ usw. – alles im Netz verfügbar.
Da geriet der Systemwettbewerb der (längst monopolisierten) ‚Marktwirtschaft‘ mit dem real existierenden Sozialismus (RES) in reale Gefahr, an die sich kontinuierlich entwickeln­de Planwirtschaft verloren zu gehen…
Zum Glück für den Westen waren die senilen Führer des RES (der ‚teure Iljitsch‘: gemeint war nicht Lenin, sondern Brezhnjew) nicht in der Lage, die Situation zu erkennen und ihre Chance zu ergreifen: sie hatten sich durch die Petro-Dollar-Schwemme ‚einlullen‘ lassen.
Klar, um seine Naturreichtümer zu verkaufen und damit für sich und Teile seines Volkes einen befriedigenden Wohlstand zu erkaufen, braucht es nicht viel Geist…
Wer hat da eben gerufen, das sei heut in Rußland kaum anders?


Und da gab es bei der FED jenen Herrn Paul Volker, der die clevere Idee hatte, wie ein stabiles Wachstum (für eine gewisse Zeit, 1 – 2 Jahrzehnte) erzeugt werden kann: mit Hilfe einer kreditgestützten Nachfrage, d.h. indem man Geld an die Verbraucher verteilt, deren zahlungsfähiger Bedarf dann die Wirtschaft in Schwung bringt.
Dies waren die sog. Reagonomics, die ab Anfang/Mitte der 1980er die Leitlinie in der Wirt­schaftspolitik bestimmten. Da wurden Nachfrage und Verbrauch durch Verteilen frisch gedruckten Geldes stimuliert – natürlich, wie im Kapitalismus üblich, gegen Zins und Zinseszins, d.h. mit der Schaffung von dauerhaften Abhängigkeiten.

Zuerst wurden die billigen Kredite – teils ohne sorgfältige Prüfung und die ‚üblichen‘ Sicherheiten – an die privaten Haushalte vergeben, dann an die Unternehmen und schließlich an die kolonialen Verwaltungen und „Staaten“ (die – wir erinnern uns an DUNS und UPIK – inzwischen weitestgehend in Unternehmen umgewandelt wurden).
Freilich war diese Politik nur für einen bestimmten Zeitraum vorgesehen, nämlich solange, bis man mit Hilfe dieses attraktiven Schein-Schaubildes von einem funktionierenden Kapitalismus den RES in die Knie gezwungen hatte.
Was auch bestens funktionierte: die Nomenklatura der UdSSR und des RES ließ sich davon beeindrucken und zerstörte selbst die erste wirkliche Gesellschafts-Alternative der uns bekannten Geschichte.
Leider ging die ursprüngliche zeitliche Begrenzung des kreditstimulierten Verbrauchs im weiteren verloren, denn der daraus resultierende Verbraucherwahn ließ sich irgendwann nicht mehr stoppen und Alternativen waren später auch nicht mehr bekannt, da auch die Lehre nur noch die eine Richtung kannte.
Folge: Die allseitige ‚Verschuldung‘ nahm überhand…

Heute zeigt sich, daß diese Reagonomics-Praxis ihre natürlichen Grenzen erreicht hat:
– eine zunehmende Anzahl von Firmen- und Privatpleiten: laut Institut für Wirtschaft (IW) gab es allein im März 2026 in der BRD 2308 Firmenpleiten (+15,8% ggü. März 25) und sogar +18,9% Privatinsolvenzen;
– unprofitable Unternehmen, die sich nur durch Tricks wie Eigenaktienkauf und „Marktkapi­talisierung“ irgendwie in die Gewinnzone rechnen (nach dem IPO der IT-Konzerne werden es über 50% des US-Aktienmarktes sein, welche durch die IT/AI-Konzerne dargestellt wer­den, wobei die Kapitalisierung wächst, jedoch die Firmen entlassen Mitarbeiter),
– ‚Staaten‘, deren Zinszahlungen an die Finanzinternationale zu den größten Ausgaben-Positionen im Haushalt zählen (in den USA sogar mehr als die Kriegsausgaben),
all das zeigt deutlich, daß weitere Kreditvergaben kaum mehr möglich sind.
Nunmehr erfolgt noch eine Geldverteilung über den Staatshaushalt, hier allerdings gelangt das Geld vor allem an diejenigen, die nahe genug „an der Quelle“ sitzen.

Was aber tun mit dem Geldüberfluß? Wie verhindert man eine hohe Inflation?
(wir erinnern uns an Prof. Katasonow: „Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“)
Hier hatte jemand die geniale Idee, die überschüssige Geldmenge im Finanzbereich zu ’sterilisieren‘, damit sie im realen Leben nicht inflationswirksam wird. Dazu war es ausreichend, mit Hilfe diverser „Finanzinstrumente“ (real: Betrugsmechanismen) die Gewinne im Finanzbereich höher zu halten als in der Realwirtschaft.
Was kein Problem ist, da ja alles nur rechnerisch, d.h. in Rechenmaschinen („Komm, Puter“), abläuft: fiktive Werte kann man erschaffen, soviel man will, solange keiner auf die Idee kommt, damit im realen Leben einkaufen zu gehen…
Denn nun – da alle nur noch profitgeil sind – investierte kaum jemand mehr in real tätige Unternehmen („ich bin ja nicht blöd“).

Das Geniale daran:
Der Geldzufluß führt im Finanzbereich zu steigenden Aktienkursen – und das, was in der Realwirtschaft als Inflation ’schädlich‘ ist, wird hier als „positiv“ verkauft.
Denn keiner merkt dabei, daß der Markt-Wert aller Unternehmen kontinuierlich sinkt – durch den Wertverlust der Währung…
Weitere Ergebnisse: regelmäßige, immer größere „Blasen“ und eine immer ungleichere Verteilung der Vermögen…
(realistisch betrachtet, sind jedoch die sog. Aktiva der meisten Dollar-Billionäre und -Multi­Millionäre – deren Anzahl seitdem sprunghaft gewachsen ist – rein ‚papiermäßige‘, denn das Geld kann nur zu einem ganz geringen Teil in realen Reichtum umgesetzt werden: sobald einer beginnt, seine Aktien in merklichen Mengen zu verkaufen, sinkt der Aktien­kurs und er wird ständig „ärmer“ – freilich auf höchstem Niveau)

Fortsetzung: https://bumibahagia.com/2026/06/23/ok-oh-no-misch-2/

Ökonomisch?

Wer kennt den Wortbedeutungs-Unterschied zwischen Ökonomie und Chrematistik?
Und was wird – aus dieser Sicht – seit 40 Jahren und länger hier praktiziert?
LH, 12. Juni 2026

Dieser Tage (Mitte Juni 2026) beginnt der Vorverkauf des neuen Buches von Michail Chasin „Die letzte Krise des Kapitalismus? Ideen der modernen Wirtschaft“ („Последний кризис капитализма? Идеи современной экономики“ – Михаил Хазин) – eine stark erweiterte Ausgabe des früheren Chasin-Buches „Erinnerungen an die Zukunft“ (Михаил Хазин – „Воспоминания о будущем“).
Eine andere Richtung von Chasins Arbeit ist die Machttheorie, niedergelegt in „Die Treppe in den Himmel“ (Михаил Хазин – „Лестница в небо“).
Hier die direkte Quelle; einige Bücher von MCh sind im Netz verfügbar, z.T. in englisch.

Ja, der Mann ist als Dollar-Untergangs-Prophet verschrien, aber wer würde nicht dem Altmeister des Börsenbetrugesgewinns Waren Buffet glauben?

Die oder der Wirt schafft?


Ja, natürlich muß es DIE WIRTSCHAFT heißen, denn ein Wirt als Dienstleister schafft ja nur bedingt Werte…
(LH, 11. Juni 2026)

Mit der WIRTSCHAFT hatten wir uns hier auf bb schon ausführlich beschäftigt (eine kleine Auswahl davon hier zur heutigen und hier zur künftigen Wirtschafts-Weise).
So erstaunlich das klingen mag: das meiste ist nach wie vor aktuell.

Es sei gestattet, an die grundlegende Artikelserie dazu zu erinnern (hier der Anfang und hier der Schluß), welche das Verständnis für die seit damals abgelaufenen Prozesse fördern kann.

Wir hatten konkrete Vorschläge zu Maßnahmen unterbreitet, wie damals dieses Land zu retten gewesen wäre (zum Beispiel hier), von denen sicher noch einige aktuell sind; sie könnten mit den Forderungen der heutigen „politischen Hoffnungsträger“ verglichen werden.

Und wir hatten einen Vorschlag für eine Transformation in Richtung einer menschlichen Wirtschafts- und Lebensweise erarbeitet (hier).

Wenn wir also demnächst uns erneut diesem Themenblock widmen werden, könnte es sinnvoll sein, sich vorher unter den genannten Links ein wenig einzulesen…
(LH)

Geh, oh Politiker

In Fragen der Geopolitik, vor allem wenn gewisse Vorgänge nicht unbedingt verständlich sind, ist es sinnvoll, die Meinungen von Fachleuten zu berücksichtigen; hier nachfolgend zwei Beiträge eines aserbaidzhanischen Politik-Profs der vergangenen Tage.
LH

Meinung Kjamil Askerchanow 260602

Der Krieg um die Nach-Dollar-Welt läuft bereits.
Und er verläuft so gar nicht entlang der Linie Dollar – Juan, wie manche meinen. Heute streiten sich zwei Kontroll-Modelle über das künftige Finanzsystem.
Einerseits die USA, welche auf die sog. Stabilmünzen (stable coins) und private digitale Vermögen, die in Dollar nominiert sind, setzen.
Andererseits die EU und Britannien, die jene CBDC und digitalen Währungen der Zentral­banken unterstützen, welche ein maximales Kontrollniveau seitens der Regulierer (ZB) gewährleisten.

Es ist kennzeichnend, daß das Mitglied des FED-Verwaltungsrates Christopher Waller faktisch zugegeben hat, was andere in den letzten Jahren angedeutet hatten. Seinen Worten nach ermöglicht die Verbreitung der Dollar-Stabilmünzen eine Ausdehnung der Wirksamkeit der amerikanischen Geld-Kredit-Politik auf andere Länder.
Staaten, welche solche Werkzeuge benutzen, werden die US-Leitzinsen importieren, wie auch die US-Geldbedingungen.
Mit anderen Worten: für den Erhalt der globalen Dominanz des Dollars sind nun weder dutzende Militärbasen, noch die unbedingte Anwesenheit amerikanischer Banken erforder­lich. Es genügt, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, in welcher als Verrechnungseinheit der Dollar verbleibt.

Parallel integriert SWIFT die Kryptovaluta-Kanäle in das Welt-Bankensystem. Die größten Banken der Welt schließen sich bereits an diese Mechanismen an. Das heißt, jene Tech­nologie, welche uns irgendwann als Werkzeug zur Befreiung von der Dollar-Hegemonie verkauft wurde, wird nach und nach zum neuen Mechanismus für deren Erhalt.

Genau deshalb klingt die EU-Reaktion immer nervöser. In der EZB wird der digitale Euro als Antwort auf die Stabilmünzen-Bedrohung benannt. In der Bank von England spricht man vom Austausch der Stabilmünzen gegen tokenisierte Bank-Deposite.
Faktisch versucht die EU (+UK?), eine Umwandlung der digitalen Dollar-Aktiva in ein glo­bales Zahlungssystem, das zur Umgehung der traditionellen staatlichen Kontrollmechanis­men fähig ist, zu verhindern.

Aber diese ganze Diskussion hat eine fundamentale Lücke. Praktisch niemand spricht über die Realwirtschaft. Die Welt erörtert das neue Geld, neue Verrechnungsmethoden, neue digitale Plattformen, Blockchain, Tokenisierung, den sog. künstlichen Intellekt und den Bau gigantischer Datenzentren.
Aber fast niemand schlägt eine Antwort vor, auf die Frage, wie/auf wessen Kosten der neue Reichtum geschaffen werden wird.

Die Realwirtschaft befindet sich in einer Strukturkrise. Die Produktionskapazitäten erfor­dern eine Modernisierung, die Infrastruktur ist abgenutzt, die Schuldenbelastung wächst schneller als die Wirtschaft, die energetische Basis vieler Länder zeigt viele ernsthafte Begrenzungen, und die demographischen Probleme werden immer belastender.
Vor diesem Hintergrund gibt es einen heftigen Streit darüber, wer die Geldströme der Zukunft kontrollieren wird, aber es fehlt praktisch völlig das Gespräch darüber, wie ein Wachstum jenes Wirtschaftskuchens selbst gestaltet werden kann.

Deshalb sieht der Streit zwischen den Stabilmünzen und den CBDC aus wie ein Kampf um die Kontrolle über das Verteilungssystem, aber nicht über die Schaffung eines neuen Entwicklungsmodells. Die einen bieten eine zentralisierte Kontrolle über die digitalen ZB-Valuta an. Die anderen eine Kontrolle über private digitale Plattformen, die auf Dollar-Basis tätig sind.
Aber beide Modelle gehen von der einen Logik aus: das Hauptaktivum der Zukunft werden die Informationen über die Transaktionen sein, und die Möglichkeit, die Finanzströme zu lenken.

Daher der Bau einer unglaublichen Menge an Datenzentren in der ganzen Welt.
Daher der Kampf um den sog. künstlichen Intellekt, die digitale Identifikation, die Zah­lungsplattformen und die wolkige (wer klaut’s?) Infrastruktur.
Es wird die Architektur der neuen Finanzkontrolle geschaffen.
Aber jede beliebige Finanzkontur stützt sich letztendlich auf die Energetik, die Industrie, die Rohstoff-Ressourcen und die menschliche Arbeit.
Wenn dieses Fundament weiter degradiert, dann werden keinerlei digitale Währungen die angehäuften Strukturprobleme lösen können.

Deshalb geht dieser Kampf heute nicht nur um die Nach-Dollar-Welt. Er geht um das Recht, die Welt zu lenken – nach dem Ende der Epoche des klassischen Geldes.
Und solange Banken, Regulatoren und die Digital-Konzerne darum streiten, wem die neue Finanz-Infrastruktur gehören wird, bleibt die Frage zum Ausstieg der Weltwirtschaft aus der Systemkrise wohl offen.
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Übersetzung und Anmerkungen Hans Ludwig, 3.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Die heutige Wirtschaftslehre ist eine Lehre von der Lenkung über Finanzierung. Sie gilt nicht für die Realwirtschaft, sondern lediglich für den Finanzbereich.
Sie ignoriert die einfache Wahrheit, daß es in der Realwirtschaft eben NICHT ausreichend ist, für die Lösung einer Wirtschaftsfrage eine bestimmte Geldsumme bereitzustellen.

Es müssen außerdem zumindest die erforderlichen Materialien und Technologien real verfügbar sein, es müssen die notwendigen Fachleute real vorhanden oder beschaffbar sein, es müssen die benötigten Zulieferungen real organisiert werden können, es müssen die Genehmigungsvorausset­zungen seitens der Verwaltungen gegeben sein und so manches andere mehr – wer mal im Projektmanagement gearbeitet hat, der kann ein ganzes Lied davon singen.
Und jedes genannte Erfordernis kann zum „Kill-Kriterium“ für die Lösung der gestellten Frage werden – selbst wenn das theoretisch (Börsenpreise, Gehälter usw.) dafür benötigte Geld vorhanden ist.

Und hier ist der Grund zu suchen, daß jener „digitale Übergang“ nicht funktionieren wird.
Denn schon ein längerfristiger Erdölpreis von 180 Dollar pro Faß oder mehr (den wir dank DT momentan ansteuern) kann soviele Rädchen im Weltwirtschaftsgetriebe zum stocken bringen, daß das ganze Räderwerk zum stehen kommt.

Und dann helfen weder Zahlen in Rechenmaschinen noch andere Geld-Surrogate weiter.
Denn Geld und Rechner-Zahlen kann man nicht essen…

P.S.
Wie der US-Finanzminister Bessent dieser Tage (8. Juni) mitteilte, wurden iranische Kryptovaluta im Wert von über 1 Mrd. Dollar konfisziert.
Dabei war doch damit geworben worden, daß diese Kryptovaluta keinen äußeren Einflüssen zugänglich seien…

Meinung Kjamil Askerchanow 260603

Also, wie schon oft gesagt, in der sich strebsam fragmentierenden Welt bilden sich nach und nach zwei große Lager heraus.
Auf der einen Seite – das Lager der Autarkie, wohin man bedingt das Triumvirat USA, China und Rußland rechnen kann.
Auf der anderen Seite – das neoliberale Lager, angeführt von London und dessen Satelliten, mit Brüssel und einem bedeutenden Teil der EU-Eliten, die in die sterbende globalistische Architektur eingebettet sind.

Beide Seiten verstehen bestens, daß das vorherige Welt-Finanzsystem an seinem Finale angelangt ist. Die indirekten Kennzeichen der heraufziehenden Krise (die schon seit Jahren läuft) werden in diesem Herbst immer häufiger.
Deshalb hatte ich bereits früher die besondere Bedeutung jener Besuche hervorgehoben: Karl 3. in WashDC (mit dem Ultimatum), die Verhandlungen Tramps und Putins mit Gen.Xi in Peking (von denen wir so herzlich wenig erfahren haben); es zeichnet sich immer deut­licher eine Linie ab, in deren Rahmen WashDC, Peking und Moskau daran interessiert sind, durch die unausweichliche Krise ohne einen großen Krieg zu kommen, indem die gefährlichsten Konflikte eingefroren werden und eine unkontrollierte Eskalation (gibt es auch „kontrollierte“ Eskalationen?) nicht zugelassen wird.

Eine indirekte Bestätigung dieser Logik kam durch den kürzlichen Auftritt des Marko Rubio im US-Kongreß. Ungeachtet der harten Fragen hat er faktisch die Hauptthese bestätigt: die USA bereiten keinen (weiteren) Krieg gegen den Iran vor und beabsichtigen auch kei­nen Machtwechsel in Teheran.
(haben wir solche Lügenbotschaften nicht schon zweimal unmittelbar vor einem US-Angriff gehört? Bloß gut, daß den Gringos momentan wichtige Munitionen ausgegangen sind…)
Dabei hatte Rubio gesondert festgestellt, daß er nicht für die Handlungen anderer Staaten und unterschiedlicher Einflußgruppen (!) verantwortlich ist. (sic! das Hintertürchen…)
Zwischen den Zeilen liest sich das hinreichend eindeutig: es gibt Kräfte, welche am direkt entgegengesetzten Szenario interessiert sind.

Das Problem des neoliberalen Lagers besteht darin, daß die Finanzkrise automatisch die Frage nach der Verantwortlichkeit für Jahrzehnte der Politik des ungebremsten Schulden­wachstums, der Finanzblasen und der „gelenkten“ Krisen stellt. In einer solchen Situation ist ein großer Krieg ein bequemes Werkzeug, um die aufgelaufenen Probleme abzuschrei­ben.
Die Geschichte hat es schon mehrfach gezeigt, daß große Konflikte für die Abschreibung von Verpflichtungen, die Umverteilung von Ressourcen und einen Wechsel der politischen Tagesordnung benutzt werden.

Genau deshalb ist ein bedeutender Teil der heutigen Provokationen durch das Prisma des Kampfes um das Szenario des Ausstiegs aus der Krise anzusehen.
Die einen versuchen, die Konflikte maximal zu lokalisieren und die Situation unter Kontrolle zu halten.
Die anderen sind interessiert an der Erweiterung der Zonen der Instabilität vom Nahen Osten bis Europa und Asien.

Da bedeutet nicht, daß man auf die Provokationen nicht antworten solle. Im Gegenteil, man muß antworten. Aber so, daß man sich nicht in ein fremdes Szenario eines großen Krieges hineinziehen läßt. Akkurat, berechnend und ohne emotionale Entscheidungen.
Beispiele solch ähnlicher Signale hat es in den letzten Wochen ausreichend gegeben.
Besonders für jene, welche die Vorgänge im Persischen Golf aufmerksam verfolgen, nach dem kürzlichen diplomatischen Besuchen der Iraner in Moskau.
Wer Signale lesen kann, der hat schon begriffen, was gemeint ist.
t.me/KamilAskerkhanov/5467

– – – – – Übersetzung aus dem Russischen mit Ergänzungen: Hans Ludwig, 4. Juni 2026 – – – – – – – – – – –

Anmerkung des Übersetzers:
Kann mir das bitte mal jemand erklären?
Das sind doch kluge Leute im Osten, oder? Lebenserfahren, gebildet, geistig rege…
Wie können diese Leute so naiv sein?

Haben sie sich noch nicht oft genug von den Angelsaxen beiderseits des Atlantik ausnut­zen und betrügen lassen? Wie auch andere (Iran, China usw.)?
Man sagt doch: „Aus Erfahrung wird man klug.“ oder „Aus Fehlern lernt man.“
Und hier?

Könnte es doch gut sein, daß all dieses Hin und Her, diese widersprüchlichen Signale, welche nicht nur von DT, sondern auch von auch von dessen angeblichen „Gegnern“ vorzüglich öffentlich und laut (zu laut?) gesendet werden, einfach nur Bestandteile des nächsten „Großen Spieles“ der Angelsaxen um die Weltmacht sind, oder?
Nach dem uralten Grundsatz „Getrennt marschieren, aber am Ende vereint zuschlagen“?