bumi bahagia / Glückliche Erde

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Energ(et)isches

Als gelernter Ingenieur kann ich die Darlegungen des Gelehrten zwar theoretisch weitgehend nachvollziehen, aber nie deren Richtigkeit überprüfen; daher heute ein Ausflug in die Welt der Kerntechnik, ohne Gewähr des Zutreffens der Aussagen. – LH, 16. Juli 2026

Gespräch mit Igor Nikolajewitsch Ostrezow 3.7.26 (INO)
– angeblich nachgewiesene Weltvorräte Erdöl 1,56 Billionen Faß, dav. 48% im Nahen Osten (SaudiA: 267 Mrd., Iran 208 Mrd., Irak 145 Mrd., VAE 113 Mrd., Kuweit 101 Mrd.), die bisher vor allem nach China gingen; dazu Venezuela/USA 303 Mrd., Kanada 165 Mrd., USA 83 Mrd., RF 80 Mrd.
Wie wird VRC das Energie-Problem lösen, wenn die EpSt-Koalition den NO zerstört?
– 2024 Erdöl-Welt-Verbrauch ca. 30 Mrd. Faß, neuentdeckte Vorräte 1,8 Mrd. –> Finale?

– USA: 2024 für 100GW AKWs, bis 2050 für 400 GW geplant; woher wird der Brennstoff kommen?
– RF war bis 2025 Haupt-Lieferant der US für reaktor-angereichertes Uran (Uran-238 mit 5% Uran-235), nun bald neue Technologien;

– Neutronenquellen: 1. Uran-235 (geringfügige Reste, da bisher Kernbrennstoff) und im sog. „schnellen Brüter“; 2. Kernfusion: Deuterium + Tritium= Helium + 1 Neutron (Akademik Seldowitsch auf Besprechung bei Stalin 1945: stationäre Kernfusion auf der Erde nicht möglich, da 90% der erzeugten Energie in die Strahlung gehen, die physikalisch mit Magnetfeldern hier nicht zu bändigen ist); 3. Beschleuniger + Zielmaterial = Neutronen wie benötigt (aber nur der Bogomolow-Beschleuniger hat einen Wirkungsgrad von über 40%!); damit kann realer Kernbrennstoff aus Uran-238 und Thorium industriell gewonnen werden (diese beiden Materialien enthalten angeblich 90% der Welt-Energie-Vorräte) –> energetische Basistechnologie! laut INO die einzige, welche zukunftsfähig ist!

– B-Beschleuniger-Prototyp samt Doku wurde von der jetzigen RF-Führung an die USA übergeben; kurz darauf soll Bogomolow umgebracht worden sein;
– USA stellen demnächst Plutonium-239 (aus Uran-238) für ihre AKW her – mit Hilfe des BB aus der RF;
– militärische Anwendung des BB: aus einem Flugzeug Neutronen-Impuls-Bestrahlung (wenige ms) eines Reaktors im Flugzeugträger führt zu dessen Zerstörung/Explosion… –> weltweites US-Verbot jeglicher Arbeiten an effizienten Beschleunigern!

– China hat Bogomolow-Kollegen Lichanow angeheuert und wird in Kürze die Technologie nachempfunden haben; der serienreife Industrie-Beschleuniger soll ab 2027 (mit etwa 100 Mio.$ Aufwand) hergestellt sein und Plutonium-239-Kernbrennstoff produzieren, für mehrere in Bau befindliche „heutige“ AKWs;
– ergänzend (wenn Hormus geschlossen bleibt bzw. NO zerstört wird) könnte das energiehungrige China schnellstens selbst die längst projektierte Erdgasleitung „Sila Sibirii-2“ bauen (WWP soll 2030 als frühesten Termin angeboten haben) oder ggf. auch Sibirien besetzen;

– die „neue“ Reaktortechnologie könnte in 7 – 10 Jahren serienreif sein; in der RF wäre dazu der Zugang von INO zu den Zentren in Dubna und Protwino erforderlich…
– in der „modernen Technologischen Welt“ von heute gäbe es zu INOs Technologie keine echte Alternative: Uran-235 ist bald alle, „schnelle Brüter“ funktionieren real nirgends, Kernfusion wird nie funktionieren, „fossile“ Brennstoffe gehen zur Neige…

Folgegespräch INO 15.7.26
– hier folgen die leicht anarchistischen Ansichten des Gelehrten, der sich auf die Bibel beruft, und selbst ein Buch dazu geschrieben hat: wer es genau wissen will, der lese bitte dort nach, denn manches klingt für unvorbereitete Gemüter im Gespräch recht heftig, wie die Reaktion des Interviewers zeigt.
Daneben werden die Fälle Tschernobyl und Fukushima analysiert, technisch und rundum. Wer denken kann, dem fällt auch das Hin-und-Her zu den AKW hierzulande ein, das zeitlich ziemlich genau in die Darlegungen paßt…
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Ergänzung 17. Juli 2026
… wie des Läben so spült… gibt es bereits ein neues Interview auf einer anderen (seriöseren) Seite… – LH

Ein weiteres Gespräch mit Igor Nikolajewitsch Ostrezow am 17.7.26:
(hier nur die Fakten, die in den obigen Gesprächen noch nicht benannt wurden)
– sein Buch heißt „Einführung in die Philosophie der gewaltlosen Entwicklung“ (Введение в философию ненасильственного развития)
– mit Hilfe von INOs Technologie kann man ein Kraftwerk bauen, das nicht mehr den Umweg über den Dampf nehmen muß, sondern aus der Kernreaktion direkt Strom produziert

– ebenso kann man mit dieser Technologie beliebige Isotope herstellen, darunter Nickel-63 (Ni-63), das 60 Jahre lang in einer Batterie Strom liefern kann, deren Anwendung in der RF-Wirtschaft von Rosatom freigegeben wurde, weil die Energie der Beta-Strahlung sehr niedrig ist und diese leicht abgeschirmt werden kann
– die Halbwertszeit von Ni-63 beträgt 100 Jahre; solche Batterien waren bisher sehr teuer, da Ni-63 z.Z. aus Ni-62 hergestellt wird, und dieses ist in der Natur sehr selten; bisher wurde es aus dem Rohstoff zentrifugiert, kam dann auf 3 Jahre in den Reaktor zur Bestrahlung, dann mußte erneut zentrifugiert werden, um das entstandene Ni-63 abzutrennen usw.; der Preis für Ni-63 war mehrere Mio.Rbl. pro Gramm, daher kamen solche Batterien nur in Herzschrittmacher für sehr reiche Leute;
– nach INO-Technologie wird das Ni-63 aus Kupfer-63 hergestellt, das zu 60% im natürlichen Kupfer enthalten ist; allerdings werden Energien von 10 MeV benötigt (aktuell sind ca. 1 MeV verfügbar, daher 3 Jahre Bestrahlung), die am BB einstellbar sind, so daß man mit 2 – 3 Wochen Bestrahlung auskommt; auch die Abtrennung des Ni-63-Isotops könnte chemisch erfolgen, daher wäre ein Bruchteil des bisherigen Preises erzielbar;
– so könnte man alle Lampen drahtlos machen, mit Ni-63-Batterien, u.v.a.m.

– ein anderes Isotop mit HWZ 100 Jahre wäre Plutonium Pu-238, mit dem ebenfalls langlebige Batterien machbar wären, allerdings mit etwas mehr Eigen-Strahlung;
– die Beendigung der Erdölförderung auf der arabischen Halbinsel wird durch den I-Konflikt herbeigeführt, indem „nebenbei“ die Meerwaasser-Entsalzungsnlagen zerstört werden, was zu einem schnellen Exodus der gesamten Bevölkerung (einheimische und „eingekaufte“) führen wird; und die RF hat – in „weißer Voraussicht“ – mit den VAE den visafreien Reiseverkehr vereinbart… wohin werden also alle fliehen?

Ansonsten werden die in den ersten Gesprächen übermittelten Informationen bestätigt.

PolÖk Splitter 9

Wieder wenige Schlaglichter zwecks Erhellen gewisser Vorgänge. – LH, 14.7.26

Kurze treffende Aussagen: Jewgenij Spizyn selten deutlich über Putin! Und nicht weniger klar über das Verhältnis der heutigen RF-Machthaber zu Lenin, und nicht nur dazu…
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Dank Fox News haben wir wieder einen tiefen Einblick in die ‚vorbildliche‘ (fälschlich sog.) Volks-Herrschaft Nordamerikas erhalten: jener Sitz im Senat, der durch den Tod des L.Graham freigeworden ist, wurde vom Gouverneur Südkaroliniens sogleich an die jüngere Schwester des ‚Verstorbenen‘ verschenkt.
Wahlen? Nie gehört…
Was mag das dann wohl im November werden?
Warum das so schnell gehen mußte? Weil der Blubber schon gebarmt hatte, daß die Kyieffer Junta nach dem plötzlichen Ableben des L.G. große Probleme haben würde mit der „Unterstützung“ im US-Senat…
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Wie schon mal vermeldet: pro Tag haben die ersten sechzig Tage I-Konflikt den US-Steuerzahler 1,2 Mrd.$ gekostet, und das sind nur die direkten Kosten: das Wachsen der Staatsverschuldung, die erhöhten Zinsen, die ausstehenden Veteranen-Vergütungen und die wirtschaftlichen Folgen sind da noch nicht eingeschlossen…
Daher DTs Bestreben, an der Hormus-Maut mit 20% beteiligt zu werden?
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Nicht nur DT macht einen Haufen Kohle mit Hilfe seiner „politischen“ Erklärungen und den darauffolgenden Ölpreis-Schwankungen, wie auch mit „seinem“ dicken Tal-Geld – nun ist Elli Maske ebenfalls offen unter die Abzocker gegangen, mit seinem Börsengang von Speis Ex – ‚pump and dump‘ ist die Losung überall…
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Man kann den I-Konflikt so sehen wie Paul Spydell, aber es geht auch anders: indem man einfach die „objektiven“ Folgen betrachtet. Und dann wird klar, daß schon mittelfristig das komplette Energie- und Industrie-Potential des gesamten Nahen Ostens vernichtet wird. Wer mag davon wohl den größten Nutzen haben? Denke selbst…
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Noch 2 Meldungen, die Ungläubige gern unter Propa verbuchen können: zum einen soll ein zyprisch-griechischer Journalist namens Alex Christoforu den neuesten Artikel des von Lohn Don favorisierten Nachfolgers des kleinen Narko-Führers – Hinterpfützer – analysiert haben, mit für den Westen traurigem Ergebnis; und zum anderen spricht so einiges dafür, daß die letzten Angriffswellen der RF auf militärische Ziele in Kyieff auch den Haupt-Kommando-Bunker der Junta-Block-Luftverteidigung getroffen haben, mit allen entsprechenden Folgen… nein, natürlich keine MVM-„Nachrichten“, sondern Blocker-‚Gesang’…
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Wie sind Pulle Tick und tatsächliche Un-Abhängigkeit miteinander verquickt? Klar, über das, was man freie Energie nennt… und nicht zufällig ist die abwertende Bezeichnung für ‚unfähige‘ Ärzte und Apotheker ‚Quacksalber‘, denn jener namensähnlich klingende Stoff spielt da eine wichtige Rolle – vielleicht…
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Pöse Zungen helfen begreifen: wer nicht zwischen den MVM-verbreiteten theoretischen Zukunfts-„Vielleicht“-Preisen (sog. futures) und den real gehandelten knappen Ressourcen-Preisen unterscheiden kann, der wird kaum erkennen, was da gespielt wird: er hört von Erdöl zu 70$ pro Faß, während realer Diesel zu Preisen gehandelt wird, als ob das Erdöl 140$ kosten würde… Und da die Hälfte der Weltwirtschaft auf Diesel-Basis funktioniert (Schiffe = 80% des Welthandels, Landwirtschaft/Traktoren, Bergbau u.a.), zahlt die Bevölkerung der EU mit „ihrer“ Inflation für die von „ihrer Führung“ unterstützten Angriffe auf RF-Raffinerien und auf iranische Erdöl-Objekte – über den Diesel-Preis von 140$…
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Die Klima-Folgen der sog. AI/KI-Technik werden systematisch kleingeredet: die meist ausgewiesenen „Lern-Kosten“ sind nur 10 – 20% des Energieverbrauchs; 80 – 90% gehen für den täglichen Betrieb der Systeme drauf, für die Bearbeitung der Nutzer-Anfragen.
Allein ChatGPT verarbeitet angeblich täglich 2,5 Mrd. Anfragen, was einem Jahres-Energie-Verbrauch von 383 GigaWattStunden entspricht – für EIN Produkt!
Die rein auf Zeh oh Zwei beruhende Bewertung verbirgt noch 2 weitere „Spuren“: den Wasser- und den Boden-Verbrauch – der Übergang auf die sog. Erneuerbaren senkt die Kohle-Spur um 70%, erhöht aber den Wasser-Verbrauch auf das 30fache (!) und den Boden-Verbrauch auf das 100fache!
Im Jahre 2025 haben die Datenzentren weltweit 448 000 GigaWattStunden Strom in Wärme umgesetzt; das ist mehr als ganz SaudiArabien verbrauchte.
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P.S. 15.7.
Zum I-Konflikt:
Kleine hilfreiche Analyse von Alex Bobrowski dazu.
LH

Wirt Splittert 8

Die beliebten thematischen Stupser zur Wirtschaft… – LH, 13. Juli 2026

1. Bisher hatte er sich noch nie zu zeitlich genau definierten Wirtschafts-Prognosen hinreißen lassen; nun erstmals doch – M.Chasin im Gespräch mit Steve Dudnik – am Ende, und das gleich dreifach:
+ die US-Industrie-Inflation (gemeint ist der Industrie-Preis-Index über alles, aufs ganze Jahr bezogen) wird in der nächsten Woche (Juni-Daten?) auf 15% steigen, und bis zum Herbst auf 20%;
++ die FED wird demnächst beginnen (oder hat bereits begonnen) mit der realen Emissionstätigkeit – sie „druckt“ wieder Geld; das wird in wenigen Wochen deutlich werden;
+++ im Herbst wird die FED verkünden, daß man zu einer harten Anti-Krisen-Geldpolitik übergehen wird, bei welcher die FED die Lenkung vieler Finanz-Institutionen (Banken, Fonds, Versicherungen?) übernehmen wird.
„Wir werden sehen“, sprach der Blinde…

2. Pawel Schtschelin mit sehr aufdeckenden Erkenntnissen zum Thema Aktien-Börsen (ab 3:24 min, bis etwa 21:44 min): über die Trennung von Realität und ‚Abbild‘ und anderes mehr… für alle, die dazu noch Illusionen haben (d.h. fast alle Menschen)…

3. Mischa Chasin ist dazu übergegangen, im tg kurze Notizen zu Wirtschaftsthemen zu posten:
+ ein paar Gedanken zum Frage Schuldenlast und Ausweg für die Wirtschaft, denn ohne Kürzung der Schulden wird sich kaum ein Ausweg finden (wir erinnern uns an den Trick mit dem digitalen Geld, welcher die Schulden in Vermögen umzuwandeln versucht);
++ zu den Aktivitäten der Mischustin-Regierung, von der Treibstoffkrise bis zu Investitionen in den Hochtechnologie-Sektor: wenigstens einige arbeiten noch FÜR das Land/Volk…
+++ und das Video seines Montags-Programms „Ekonomika“ bei „Goworit Moskwa“, ebenfalls zum Thema Schulden, die zum bestimmenden Faktor der Wirtschaft werden, weil irgendwann die gesamte Wirtschaft nur noch für die Bedienung der Schulden arbeitet.

NB: seit heute nachmittag tg nicht mehr aufrufbar – nur bei mir?

4. Eine allgemein verständliche Erklärung des Schuldenthemas in deutsch mit vielen konkreten Zahlen (29 min) findet ihr hier; bitte in Ruhe anhören und auch die Nebensätze, unser Land betreffend, entsprechend durchdenken.
Natürlich ist die angepriesene Inflation lediglich eine ‚Lösung‘ im Sinne der Finintern, für die Menschen wäre nur ein Schuldenerlaß richtig, wie es ihn früher alle „Jubeljahre“ (sic!) regelmäßig gab. Aber da die Schulden der einen die Vermögen der anderen sind, werden diese sich – solange es geht – dagegen wehren, und solange sie an der Macht sind…
Also: die Hauptfrage ist, daß von den Mächtigen – die alle an den Schuldzinsen verdienen – niemand an einer realen Verringerung der Schulden interessiert ist.
Klar wird, daß die heutigen Geldmächte nicht wirklich wissen, wie sie die Probleme lösen: Vermögensvernichtung ist gut für den Staat?

Und noch DAS LETZTE:
M.Chasin hat mit der russischen LLM „Alissa“ gechattet und versucht, mit ihr sein Konzept zu erörtern: Schlußfolgerung – für die Nutzung in seiner Arbeit ungeeignet, da die ideologische (neoliberale) Basis-Determiniertheit zu stark ist.
Bedenkenswert…

P.S.
die treffende russische Sprache – ein mit Hilfe des sog. AI/KI (russisch ii = ИИ) geschriebenes Dokument heißt heute in der RF „iischniza“, in Anlehnung an das Wort „jaischniza“, welches „Rührei“ bedeutet… 😉
Also natürlich intelligentes (sinnvolles) mit algorithmischem (wenig sinnvollem) verrührt…

Wochenend-Stupser

Wenige Denkstupser für ein paar ruhige Minuten am Sonntagabend. – LH, 12.7.26

Was den U-Konflikt angeht, so hat schon zu Wochenbeginn Teddy der Schneider dazu sinnvolles geschrieben. Bitte lesen, wer noch nicht hat…
Hier noch der dokumentarische Nachweis der direkten Beteiligung des UK an diesem Konflikt…
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Daß die IRI ihren Namen nicht umsonst trägt, hat die Beerdigung des von USrael ermordeten religiösen Führer Ali Chamenei gezeigt: an den Trauerfeierlichkeiten nahmen angeblich über 45 Mio. Menschen teil – das wäre das halbe Land!
Klar, Rick Sanchez von CNN berichtete von „nur“ 12 Mio. Menschen, aber da hatte man gerade erst angefangen, und die Bilder sprechen für sich…
Damit sollte wohl auch der/die Letzte kapiert haben, daß von den westlichen MVM zur Frage der „Unbeliebtheit“ der geistlichen Führung der IRI im dortigen Volk hemmungslos gelogen wurde.
Stellt sich natürlich sogleich die Frage: nur zu diesem Thema?
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Wer sich über die Effektivität der Raketenabwehr im I-Konflikt informieren will, der findet hier einen französischen Bericht dazu. Die 85% Abfangquote werden als „herausragend“ bezeichnet – was würde man wohl den 95+% der RF-Raketen- und Drohnen-Abwehr bescheinigen? Klar, nichts… und wie wahrheitsnah die nicht ganz widerspruchsfreien Angaben sind, möge jede/r selbst beurteilen…
„Nebenbei“ interessant: es wird deutlich, wie relativ (oder willkürlich?) die sog. Karman-Linie der angeblichen Atmosphären-Grenze ist…
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Man weiß nicht, was da „dran“ ist, der Blubber ist schon mehrfach bei „engagierter“ Berichterstattung erwischt worden; jedenfalls soll der Chef der LNG-Fabrik Ras-Laffan in Katar die Produktion drastisch eingeschränkt haben, unter dem Vorwand des unbekannten Drohnen-Angriffs auf einen Tanker in der Str.v.Hormus…
Von dort sollte das LNG für die EU kommen, es würde uns also direkt betreffen…
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DAS LETZTE:
Bin ich schon so alt oder erinnert sich vielleicht noch jemand an die vielen interessanten Geschichten in den MVM noch vor wenigen Jahren? Über das Ozon-Loch, über das Bermuda-Dreieck und die darin verschwundenen Schiffe und Flugzeuge, über Entführungen einzelner durch ‚Außerirdische‘, über die wundervollen „Kornkreise“ in England und vieles andere, was uns tlw. wochenlang „in Atem gehalten“ hatte – sprich: von den MVM immer wieder ‚präsentiert‘ wurde?
WO IST DAS ALLES GEBLIEBEN?
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Wirts Splitter 7

Die Ereignis-Dichte nimmt weiter zu, es tut sich vieles auf dem Sektor Wirtschaft… –
LH, 10. Juli 2026

1. Der neue Fed-Chef scheint ernst zu machen: seine einberufenen Arbeitsgruppen, die Analyse und Ausblick auf 5 Gebieten der Tätigkeit der Fed bearbeiten sollen, werden angeblich von „Außenseitern“ geleitet (die natürlich alle aus dem Establishment kommen).
Dabei geht es sowohl um die Strukturen der Fed, wie der Artikel suggeriert, aber gewiß auch um AI/KI, die Fed-Bilanz, technische Fragen u.a.
Dies ist sogar laut W.Bufet ein klares Zeichen, daß die Probleme in der von der Fed gelenkten Weltwirtschaft so kritisch geworden sind, daß man offenbar um wesentliche Veränderungen nicht mehr herumkommen wird. Und diese sollen von den Arbeitsgruppen konzipiert werden…
Wir dürfen gespannt sein, wie die Finintern sich
ihre Macht-Zukunft vorstellen wird.

2. Eine interessante Ansicht zum Bürgerkriegs-Szenario in Nordamerika, mit historischen Bezügen und aktuellen Vorgängen… „die Bodenschätze gehören dem ganzen Volk, Gerechtigkeit“ usw. – Fragen, die viele Menschen in der Welt bewegen…
Werden „die Staaten“ ein neues „Groß-Mexico“ werden? Angesichts der Drogenkartelle nicht unbedingt verlockend, diese Perspektive…

3. In die allgemeine Angstmache (mit dem Ziel der ‚kriegsfähigen‘ Manipulation der Bevölkerung?) ordnet sich der ‚Spei-gel‘ ein, der aus dem VW-Aufsichtsrat näheres über die angeblich geplanten Personalkürzungen erfahren haben will: so sollen die Werke in Zwickau und Emden (bis 2031). in Hannover (2032) und Neckarsulm (2034) geschlossen werden – minus 40 tausend Arbeitsplätze; zusätzlich sollen in anderen Konzern-Werken in D bis 2030 noch 50 tausend Arbeitsplätze wegfallen…
Wer dafür verantwortlich ist, daß der Konzern in eine solche Schieflage geraten ist, wird nicht gefragt – der pöse Pu, die pöse IRI (nicht die Aggressoren), die allgemeine Krise (?), es gibt genug Ausflüchte für die hausgemachten Probleme; wir erinnern uns an die Vorstandsflüge in brasilianische Freudenhäuser, an die gefälschten Abgaswerte u.v.a.m.
Bezahlen mit ihren Arbeitsplätzen müssen wieder die Fleißigen… klar, wer keinen Job mehr hat, wird leichter
dazu zu bewegen sein, in den Krieg zu ziehen…

4. Wenn das Insel-Organ der dortigen Abteilung der Finanzinternationale (der ‚Ökonom‘) mit dem RF-Kunstdünger-„Oligarchen“ Melnitschenko (also einem ihrer Handlanger in Rußland; seit 2022 allerdings wohnend in den VAE) ein ausführliches Interview abdruckt, können die Erwartungen nur in eine bestimmte Richtung gehen: „ergebt euch endlich dem Westen, und euch wird das Glück zuteil werden“; von ’seinen‘ 4 Szenarien sieht keines einen Sieg der RF vor, logisch…
„Wes Brot ich freß, des Lied ich sing“ ist ein schönes deutsches Sprichwort…

5. Warum wohl wurde das LNG-Terminal für US-Erdgas in Mexico (Niederkalifornien) gebaut? Die französische TotalEnergies (16,6%) hat mit Sempra Infrastructure (83,4%) den ersten LNG-Frachter in Richtung Asien abgefertigt… (Quelle)
Könnte das etwas damit zu tun haben, daß die EU mit den USA ein formales Handels-Abkommen über den LNG-Import über 750 Mrd.$ bis 2028 geschlossen hat? Für das dann „nicht genug LNG da ist“? Eine nette kleine Erpressung?

6. Die BRvD hat die AKWs geschlossen – die UK-Regierung hat die Laufzeit des 1995 gebauten „Sizewell B“-AKW in Suffolk schon jetzt um 20 Jahre verlängert, bis 2055.
So verschieden ist das…

7. Sanktionsrhetorik und -praxis:
Am 5.12.22 führte das UK das Verbot gegen RF-Erdöl ein, am 15.10.25 das gegen Erdölprodukte, dies ohne Inkrafttreten. Am 19.5.26 dann gegen Erdölprodukte aus Drittländern, die aus RF-Erdöl hergestellt wurden, mit sofortigem Inkrafttreten. Allerdings stellen die beiden Ausnahmen von diesem Verbot – Kerosin und Diesel – 99% der Importe.
Real wurde also nur 1% „verboten“…
Nach Berechnungen von CREA-Analytikern kaufte das UK vom 5.12.22 bis Ende Mai 26 bei indischen und türkischen Raffinerien (welche alle RF-Erdöl verarbeiten) Erdölprodukte für 4,4 Mrd.€, davon für 1,9 Mrd.€ sicher aus RF-Erdöl hergestellte…

8. DAS LETZTE: (angeblich kein Fake)
Die RF-Staatsduma schüttet an alle Abgeordneten bereits Anfang September eine Jahresprämie aus; pro Mandat werden im Durchschnitt (?) 4,5 Mio.Rbl. (ca. 50 T€) ausgezahlt… angeblich stammen die Gelder aus „eingesparten Mitteln des Duma-Budgets“… (Quelle)
Dazu paßt:
Das RF-Haushaltsdefizit von Januar bis Juni 2026 beträgt 5,7 Bio.Rbl. = 2,5% des BIP. (Quelle) – ausführlich dazu hier spydell.
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P.S. aus einer anderen Welt:
Stellen wir uns mal für einen Moment vor, der RF-Präsi ließe verlauten, er würde nun der IRI jene nötigen Raketen-Technologien zur Verfügung stellen, damit diese das gesamte US-Territorium beschießen könne; und das sei sein Beitrag zum Erreichen eines stabilen Friedens zwischen Iran und den USA… was würdest du dazu sagen?

Keine Umkehr möglich?

Es war die stille Hoffnung der Euro-Atlantiker, daß sie die 2. Amtszeit des DT irgendwie ‚aussitzen‘ und danach alles wieder in die gewohnten Gleise kommt… das diesjährige Davos-Spektakel und mehr noch die aktuellen Vorgänge haben gezeigt, daß es besser ist, sich von dieser Hoffnung zu verabschieden…
Hans Ludwig, 22. Januar/9. Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Denn zum einen ist noch lange nicht gesagt, wie die „Wahlvorgänge“ in Nordamerika ablaufen werden, d.h. mit welchen Konfigurationen in den dortigen Parlamenten dann zurechtzukommen sein wird. Je nachdem könnte DT in seinem Tatendrang durchaus auch ein wenig gebremst werden… obwohl er seine zerstörerische Aufgabe bisher zur vollen Zufriedenheit ’seiner‘ Hintertanen durchführt.
Es ist sogar festzustellen, daß Teile der Finanzinternationale versucht haben, mit ihm gemeinsame Aktionen (Iran-Krieg) zu organisieren, wenn auch mit bisher – aus ihrer Sicht – völlig unbefriedigenden Ergebnissen.

Viel wichtiger aber ist, daß die weiterlaufende Strukturkrise des Welt-Kapitalismus eine Rückkehr zu den bisherigen Handlungsweisen – Leben auf Pump – unmöglich macht.

Zum einen weil die Zinslast der Schulden so groß wird, daß die Haushalte vieler Länder damit an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten.
Und nicht jedes Land kann sich solche schlauen (?) virtuellen Stabil-Münzen leisten, um damit seine Schulden in Aktiva umzuwandeln.
Klar ist auch dies letztendlich wieder nur ein Betrugsakt, wie auch das ganze kapitalistische System auf dem gegenseitigen Betrug aller durch alle beruht.
Aber wer wollte dem „König der Welt“ widersprechen?

Zum anderen aber auch deshalb, weil die stetige Entwertung des „Papiergeldes“ (siehe Goldpreis bzw. Ölpreis in Gold) für alle sichtbar geworden ist.
Lange genug hat es ja gedauert, obwohl seit 30 Jahren im Weltnetz dazu massiv aufgeklärt wird…
Freilich soll nun das schlechte durch das noch schlechtere ersetzt werden. Denn wer weiß denn schon genau, was hinter den sog. digitalen Währungen steht?
Reale Werte sind es jedenfalls nicht. Insofern sollen wir vom Regen in die Traufe befördert werden…

Die Frage ist, ob wir uns das alles gefallen lassen werden. Denn all dieser Betrug und Wahnsinn funktioniert nur so lange, wie wir jeden Tag wieder brav früh aufstehen und zur Arbeit eilen…
Aber auch das wird – wie sich zunehmend auch in den MVM zeigt – schon bald zum Luxusproblem werden: hast du Arbeit, geht noch was.

Daß die Ausbeutung „im Job“ dramatisch ansteigen wird, ist ja ein von den Hintertanen erwünschter Nebeneffekt…
Da werden auch die Ausgebrannten die Zähne zusammenbeißen und sich stärkere Aufputschmittel verschreiben lassen bzw. illegal besorgen und weiterschuften… mit den entsprechenden Folgen für die Qualität der Arbeitsergebnisse…

Nein, das jetzige System bietet für die fleißigen Menschen keine akzeptable Alternative mehr. Aber Veränderungen innerhalb des Systems werden ja seit 80 Jahren (wir erinnern uns: „keine Experimente!“) unmöglich gemacht.
Wie wollen wir da rauskommen?

Klar, nicht mit den jetzigen Strukturen, die darauf ausgelegt sind, daß die Superreichen immer reicher und die Armen immer zahlreicher werden.
Wie schon oft dargelegt, beginnt es mit der Verteilungs-Gerechtigkeit…

Das Problem ist, daß die Superreichen in den letzten 40+ Jahren zu geizig waren, erneut einen „Karl Murx“ zu bezahlen, der ihnen eine passende („ausweglose“) Ideologie für die Niederhaltung der Ausgebeuteten ‚wissenschaftlich‘ begründet hätte.
Klar war der Mann nicht billig gewesen, mit adliger Ehefrau und Großfamilie, nebst unehelichem Kind mit der Haushalthilfe. Zudem wäre heute – zwecks Zeitersparnis – auch eine ganze Gruppe zu bezahlen…

Oder vielleicht gibt es keine klugen Leute mehr, weil sie alle schon von der parasitären Lebensweise so eingenommen (geprägt) sind, daß selbst Gedankenexperimente mit anderen Verhältnissen nicht mehr gelingen wollen?
Oder kommt etwa bei jedem ausgedachten „neuen“ Modell raus, daß die Superreichen selbst das Problem sind?

Wahrscheinlich ist den fleißigen Leuten der stets alltägliche Betrug noch nicht genug „über“, daß sie sich weiter brav einspannen lassen?
Es muß wohl noch viel tiefer gehen, damit endlich die Erkenntnis reifen kann, daß ohne tiefgreifende System-Veränderungen nichts mehr zu machen ist…
Bis jetzt wollen jedenfalls alle, mit denen ich unter 4 Augen das Thema mal vorsichtig angesprochen hatte, den Kapitalismus behalten: kann doch jeder zusehen, wie er selbst superreich wird… wenn er kann…

Aber die ganze Gesellschaft auf dem System Lotto („jeder kann Millionär werden“, aber bei weitem nicht alle, genauer: nur gaaaanz wenige) aufzubauen, führt zu keinen stabilen Verhältnissen.
Und das Universum ist nun mal so aufgebaut, daß jeder genau das zurückgesendet bekommt, was er selbst ausstrahlt: der Dieb wird bestohlen, der Betrüger wird betrogen, der Ausbeuter (auf Kosten anderer gut leben) wird um die „Früchte“ seiner Tätigkeit gebracht werden…

Auch wenn die Polit-Darsteller der Neuzeit das nicht wahrhaben wollen: auch sie werden ihre ergaunerten Vermögen nicht behalten, sondern man wird sie still und leise ausnehmen – freilich erst dann, wenn es niemand mehr sieht, weil sie aus dem Fokus der MVM ‚herausgefallen‘ sind…

Stellt sich immer wieder die Frage: wofür tun die das alle?
Für die Hoffnung, daß sie nun mal „cleverer“ sind, oder man sie „übersehen“ wird?
Könnte es sein, daß da das Selbstbild 2 Größenordnungen oberhalb der Realität liegt?

Nun, mich deucht, daß so langsam auch die verbissensten Ablehner eigener Aktivitäten aufwachen müßten. Ist doch alle Hoffnung auf hilfreiche Unterstützung für Veränderung von außen – wie weiland aus östlicher Richtung: ex oriente lux – nun auch aus dem Westen (die ‚Staaten‘) vergebens?
Denn diese nehmen nach allen Regeln ihrer ‚Kunst‘ die EU aus wie eine Weihnachtsgans…

Denn nicht nur die Russen scheinen sich von ihrer Retterrolle für die Menschheit nach und nach loszusagen…
Was schlägt z.B. Al Bobrowski für die Strategie und Taktik der RF vor:
„Der Plan ist einfach: gemeinsam mit Tramp die EU zerschlagen; ihn mit Investitionen zu uns reinlassen; das U-Land abgreifen; parallel unser Export-Modell (Rohstoff-Anhängsel) und die Geld-Kredit-Politik verändern; die (industrielle) Verarbeitung im Lande aufwachsen; Ordnung an den Grenzen schaffen (Migration!); innerhalb Vernunft und Ordnung erhalten und eine Alternative zu allem beschriebenen Wahnsinn (damit meint er den Neoliberalismus) werden…“

Auch andere, wie z.B. M.Chasin, scheinen ihren Frieden mit dem Profitsystem gemacht zu haben: sie machen erstmal für sich Geld, so viel es geht, und wenn sie über Alternativen nachdenken sollen, dann nur gegen gute Bezahlung…

Aber so wird das nicht funktionieren: alle, die wirklich tiefgreifende Veränderungen angestrebt haben, ob Jesus, Marx oder Gandhi, haben sich nicht in das System eingeordnet.
Wirkliche Veränderung kommt nur zustande, wenn das Denken frei ist von allen materiellen Zwängen, und die Gedanken frei und nicht auf Gewinn zielend sprudeln können.

Dabei ist genau die jetzige Zeit der allgemeinen Konzeptlosigkeit die große Chance, das eigene Denken nochmal ganz neu ansetzen zu lassen…
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Pöse Zungen behaupten (nicht unbegründet), daß der Todeskampf des alten Systems auf Kosten der Beseitigung der sog. Mittelklasse geht.
Und – so könnte man aus eigenem Erleben ergänzen – einhergeht mit dem Verlust von haufenweise technischem Know-how, das weitgehend in den Köpfen ebenjener Mittelkläßler (und nicht in den offiziellen Dokumentationen der Unternehmen) lokalisiert ist.
Was bedeutet, daß ein Transfer eines Unternehmens z.B. nach Nordamerika ohne die wissenden Leute ein Wiederfunktionieren dorten unmöglich macht… da helfen auch keine superdicken Dokumentationen nach ISO XXX…

Daneben ist hinlänglich bekannt, daß ebenjene Mittelklasse ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der modernen Gesellschaft ist.
Freilich läßt die Gier der Obertanen und Hintertanen eine vernünftige Verteilung des gemeinsam erarbeiteten Mehrwertes schon recht lange nicht mehr zu, auch wenn jene längst nicht mehr wissen, was sie sinnvoll (!) mit ihrem vielen Geld anfangen sollen.

Einfach unglaublich fand ich die Meldung, daß eine Gruppe von Milliardären und Multimillionären angeblich einen Brief an die Teilnehmer des diesjährigen Davos-Spektakels geschickt hätte, in dem eine höhere Besteuerung der Superreichen gefordert wird.
Das klingt so unwahrscheinlich wie ein Richter, der vorschlägt, die Verfahren grundsätzlich ohne Anwälte durchzuführen und auf Spendenbasis zu finanzieren.

Denn:
Wenn die Superreichen wirklich etwas an der schreiend ungerechten Verteilung der Reichtümer in der heutigen Gesellschaft verändert wollten, dann hätten sie in ihren jeweiligen Unternehmungen dazu hinreichende Möglichkeiten. Und genügend Zeit dazu gehabt.
Tun sie aber nicht…

Es ist also nur eine Pose (wenn die Nachricht überhaupt stimmt und nicht nur Propa ist).
Und den Staat als großen Umverteiler herzunehmen, würde nur wieder einen Teil der Vermögen bei dessen Vertretern „abfallen“ lassen… die sich eh schon in ihren Machtpositionen hemmungslos bereichern.

Bitte besonders beachten:
Wir haben seit 60 Jahren (bis auf die Ausnahme Rechner- und Überwachungstechnologien) einen praktischen Stillstand des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, gepaart mit einer enormen Einschränkung des Zugangs zu technischen Informationen und einer totalen „Vetternwirtschaft“ in den „Führungsetagen“ der Wissenschaften.
Und nun kommt noch eine ziemlich umfassende Vernichtung von technisch-technologischem Fachwissen hinzu.
Was daraus resultieren wird, kann jede/r selbst erdenken…

Und es hat sich gezeigt, daß ohne eine hinreichend breite Denk-Basis keine Spitzenleistungen in fast allen Wissenschaftszweigen zu erreichen sind: das „kollektive Unbewußte“ braucht eine breite Basis… jede/r kennt das aus dem Sport…

Kurz gesagt:
die jetzige Krise wird in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik soviel „Porzellan“ zerschlagen, daß es viele Jahrzehnte brauchen wird, bis dies einigermaßen wieder aufgeholt ist. Falls das überhaupt gelingt…
Zumal ja bis heute keiner weiß, wie das neue Wirtschaftssystem aufgebaut sein wird, und welche Möglichkeiten es dort geben wird, diese destruktiven Prozesse zu stoppen und künftig unmöglich zu machen.

Und, so leid es mir tut: beim Nachsinnen über die Ursachen all dieser negativen Vorgänge lande ich immer wieder beim Profit als Hauptursache für die systematische Verschlechterung.
Der damit verbundene Entzug von Finanzmitteln/materiellen Werten aus dem Wirtschaftskreislauf ist eine der wichtigsten Einflußgrößen auf die ungute Richtung der o.g. Prozesse.

Alle diese (und weitere) Faktoren wirken aufeinander ein, und das Gesamt-Bild, welches sich daraus ergibt, ist wenig aufmunternd.
Um so wichtiger ist es für jede/n, über die eigene Position/Rolle in all diesen Vorgängen nachzusinnen – und ggf. diese zu verändern.

„Weiter so wie bisher“ geht jedenfalls schon lange nicht mehr…

Splitter 6

Erneut einige Denkstupser zu Wirtschaftsfragen. – LH, 7.7.26

1. Kommt es nur mir so vor, als ob hier weiteren, noch nicht ganz verarmten Mittelkläßlern die letzten Ersparnisse aus der Tasche gezogen und ins Nirwana der Rechner-„Geld“-Daten verschoben werden sollen, wo sie der große „Schwarz-Aus“ frißt?

2. Wer die Mär von der „Marktkapitalisierung“ glaubt, der findet bei „Forbes Global 2000“ die neueste Rate-Liste, pardon Rating-Liste, zu den angeblich „gewinnbringendsten“ Firmen der Welt; natürlich dominiert von den US-IT-Firmen… mal sehen, wie das am Jahresende aussieht.

3. Paul Spydell befaßt sich schon seit Tagen mit zwei ganz heißen Eisen: zum einen mit dem, was er „Trampismus“ nennt, und zum anderen mit den Möglichkeiten und Grenzen der sog. LLMs bzw. AI/KI-Systeme.
Man muß mit seinen Einschätzungen nicht immer einverstanden sein, aber Denkstupser enthalten sie massenhaft…
Zumal andere seriöse RF-Quellen (wie Karen Geworgjan) zu DT eine gänzlich andere (positivere) Meinung haben…

4. Zum einen wird hier mal grafisch der hohe ökonomische Preis deutlich, den die EU-Donoren D und NL für das strategische Desaster im U-Land zahlen (müssen?); zum anderen wird klar, daß der Niedergang deutlich VOR 2022 begonnen hat, nämlich gleich im Anschluß an die Kronen-Story, und also NICHT nur dem pösen Pu angelastet werden kann…

5. Daß „deutsche“ Unternehmen bis auf wenige Ausnahmen vorwiegend ausländischen bzw. transnationalen Eigentümern (Konzernen, Banken, Fonds) gehören, zeigt sich seit einigen Jahren: es gibt keine Verbundenheit mit dem Land und seinem Volk mehr, sondern die Invest-Entscheidungen werden – „wie international üblich“ – rein aus pekuniären Profit-Erwägungen heraus getroffen, wobei es seit vielen Jahren völlig „unüblich“ ist, jegliche Investitionen nachträglich mal ’scharf nachzurechnen‘ – man könnte ja auf eigene Fehlentscheidungen stoßen…
Und so verwundert nicht, daß das Ha-Blatt „exklusiv“ vermelden darf, daß die noch „deutsch“ genannten Unternehmen bis 2030 ihre Investitionen/Produktionen überall hin verlagern, nur raus aus diesem Land – klar, bei diesen Energie-Preisen und dieser „hochwertigen“ Pulle Tick…

Auch die Qualität der „Wertarbeit“ gewisser ‚hiesiger‘ Firmen hat ja stark nachgelassen, wie der Stern zu berichten weiß: ein versagendes Luftabwehrsystem von RM…
Aber laut Kling Beil (auf der Pressekonferenz zum Haushalt 27) hat vor allem DT mit „seinem“ Iran-Krieg schuld, daß es hierzulande nicht aufwärts geht…

Daß die hiesige Politik ziemlich ‚daneben‘ ist, äußert nun auch ein Konzernvertreter zunehmend offen gegenüber den MVM, wie dem Blubber, hier am Beispiel Gas-Beschaffung, was uns alle angeht…
Immerhin sollen die UES (unterirdische Erdgas-Speicher) der EU „schon“ zu 50% gefüllt sein, wie GIE vermeldet. Insgesamt will die EU mit 80% Füllstand (früher 90%) den Winter überstehen.

6. Wie verlassen man sein kann, wenn man sich auf seine angelsexischen „Partner“ verläßt, zeigt der Fall „NS“ (natürlich ist Nord Strom gemeint): was nützt eine Versicherung, wenn sie im Schadensfalle nicht zahlt? Und genau das geschieht nun… wie dumm muß man sein, um ein Angler-Gericht dazu anzurufen? Und warum ließ man sich bei den Ermittlungen auf jene eine (zweifelhafte) U-Spur einengen?
Wem müssen wir da ‚danken‘?

7. Aber es gibt auch positive (?) Wirtschaftsmeldungen: Kanada will seine 12 neuen U-Boote bei TKMS kaufen – mal sehen, wie lange DT braucht, um den Auftrag für sich ‚an Land zu ziehen’…

P.S.
abschließend etwas historisches, für alle, die bei einem bestimmten Namen immernoch feuchte Augen bekommen; wenige Sekunden aus dem frisch gegründeten RF-Fernsehen des Jahres 1991, aus der abendlichen Nachrichtensendung „Vesti“ – bitte unbedingt die handelnden Personen anschauen; der Sprechtext lautet:
„Sehr viel ist in wenigen Tagen und sogar Stunden getan worden, aber vor uns stehen sehr viele Schwierigkeiten, und vielleicht ist die wichtigste davon, rechtzeitig und sofort die Ergebnisse der Errungenschaften zu nutzen, richtig und augenblicklich.
Bei der Erörterung der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der ‚Europäischen Bank für Rekonstruktion und und Entwicklung‘ hat der Bürgermeister Leningrads Sobtschak dem Präsidenten der Bank, Herrn Attali, versichert, daß westliche Investoren darauf rechnen können, daß ihnen als Garantien/Sicherheiten für ihre Einlagen einige unserer Werke und Unternehmen verkauft werden, sie werden Land kaufen können und dort ihre Fertigungen aufbauen können, die ihnen dann als Eigentum übergeben werden. Anatoli Sobtschak hat ebenfalls seine Hoffnung geäußert, daß jetzt, da die Partei-Strukturen sich von der Macht entfernen müssen, es keine Hindernisse für die Zusammenarbeit geben wird. Und wofür die Einlagen benötigt werden, ist klar…“
War dies der Anfang des „schlauen Plans“ eines gewissen Herrn, der jetzt in sein Endstadium geht?
– – – – –

Ökonomie kurz aufgeräumt

Ja, kurz aufgeräumt im Ökonomie-Oberstübchen: vielleicht ist es sinnvoll, nochmal einiges an der jetzige Wirtschafts-Unordnung zu charakterisieren, sind doch hunderte Märchen über den Kapitalismus im Umlauf, und viele davon werden auch heute von manchen Leuten immernoch geglaubt… –
Hans Ludwig, Anfang Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

1.
Beginnen wir mit einer wichtigen Definition zu einem Begriff, über den es dutzende falsche Interpretationen gibt – die Inflation.

Hier Prof. Walentin Katasonow, Dr.oec. und Finanzexperte, Autor einer ganzen Reihe von Büchern über Ökonomie und Finanzen, von dem auch der „Chrematistik“-Hinweis stammt, in einem der Artikel im „Katechon“:

Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“

So einfach.
Ebenso gilt: Inflation ist die Differenz zwischen dem Zuwachs der erweiterten Geldmenge und dem Zuwachs der Warenmenge (einschl. produktiver Dienstleistungen).
Also der Überhang der Gesamt-Geldmenge über die Gesamt-Warenmenge (jeweils im betrachteten Land/-esteil), welcher den Wertverlust der entsprechenden Währung im betrachteten Zeitraum widerspiegelt.
Klar?

Sorgfältig zu unterscheiden von jedem Preisindex, der meistens unter der I-Überschrift benutzt wird und, da real ‚fühlbar‘, die meisten Leute auch eigentlich interessiert.

Wobei es viele unterschiedliche Preis-Indize gibt:
für bestimmte Branchen, für bestimmte Produktgruppen, den für die Verbraucherpreise, den für die Herstellerpreise, einen, der nur die Endprodukte für die Verbraucher erfaßt, und ein anderer, der den gesamten Preiszuwachs über die gesamte Kette der Herstellung zeigt.
Die sich alle – zum Teil signifikant – in ihrer Höhe unterscheiden.
Wird uns alles als „Inflation“ verkauft…

Beispiel:
Der US-Industrie-Preisindex PPI, der nur die Endprodukte der Herstellketten erfaßt, kann überall nachgelesen werden, er liegt in aller Regel um die 3%.
Dagegen betrug der Industrie-Preisindex über den gesamten Umfang der Warenproduktion (über die gesamte Herstellkette, nur in ‚Fachkreisen‘ zu finden – hier von M.Chasin) zu Jahresbeginn ca. 3,5%, im März wuchs er auf 6,5%, im April schon 9,5% und im Mai 13,1% (jeweils auf das ganze Jahr berechnet).
Das sind enorme Zuwachsraten! Klar: bis die bis zu den Verbraucherpreisen durchgekommen sind, vergehen einige Monate.

2.
Was ist eine Krise?

Bei Marx finden wir die zyklischen Überproduktions-Krisen, welche für das kapitalistische Wirtschaftssystem typisch sind.
Sie sind bedingt durch die planlose (’spontane‘) Wirtschaftsweise, die – außer jener mär­chenhaften „unsichtbaren Hand des Marktes“, die noch keiner gesehen hat – keine wirksame Rückkopplung vom Verbraucher zum Produzenten kennt.
Der Verlauf dieser Krise ist bei Marx detailliert beschrieben und kann nachgelesen werden.

Hier finden wir auch die Begriffe Abschwung, Rezession, Aufschwung, Stagnation, Wachstum usw. – sie gehören zur Theorie der zyklischen Krisen.
Diese zyklischen Krisen unterscheiden sich heute kaum von den damaligen, auch in den Maßnahmen, die zu deren Überwindung getroffen werden.

Letztere sind allerdings stark von den konkreten Bedingungen in der jeweiligen Volkswirtschaft abhängig.
Eine stark unterfinanzierte (z.B. RF mit 55%) Wirtschaft mit einer Kosten-Inflation wird auf Leitzinserhöhungen kaum mit dem Rückgang der Inflation reagieren.
Dagegen eine überfinanzierte Wirtschaft (z.B. Usa mit über 100%) kann mit Leitzinserhöhungen wieder auf Kurs gebracht werden.

Daß die gegenwärtige US-Lage einerseits zum Ankurbeln der Wirtschaft eine Leitzinssenkung benötigt (von DT gefordert), andererseits dadurch aber die Inflation absehbar steigen wird (daher des Powells Forderung nach Leitzinserhöhung), ist ein klares Zeichen, daß es sich bei der gegenwärtigen Krise dort nicht um eine zyklische (Rezession) handelt.

Sondern um eine Strukturkrise (Depression), welche die neoliberale Chrematistik nicht kennt.
Sie unterscheidet sich in Mechanismen (Verlauf, Länge) und in ökonomischer Hinsicht (Wirkungen) klar von den zyklischen Krisen und läßt sich auch nicht mit den dafür bekannten Mitteln ‚bekämpfen‘.

Die Strukturkrise ist dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur der Produktion nicht der Struktur des Verbrauchs entspricht. Diese Struktur-Disproportionen werden in aller Regel mit Geld-Emission (QE) zugeschüttet, bis diese nicht mehr ausreicht.
Illustration dazu: Chasins „Märchen von der Waschmaschine“ (kürzlich gepostet).
Diese Lehre vom steten Niedergang der Kapitaleffektivität ist ein Weiterdenken der Marx­schen diesbezüglichen Gedanken.

Der zugehörige Struktur-Abschwung begann im Jahre 2008. Wenn die realen BIPs unter Berücksichtigung der realen Inflation betrachtet werden, so stellt man fest, daß seitdem das US-BIP (wie auch das anderer Länder) stetig fällt.

Dies wurde anfangs ´zugeschmiert‘ mit der QE-Geldemission, die 2014 und später auch durch Abwertungen anderer Währungen (dar. der Rubel durch die ZBR) unterstützt wurde.

2020 wurde dann der Kronenwahn eingesetzt, um zusätzliche gigantische Emissionen zu ‚begründen‘, jedoch mit der Folge weiterer Staatsverschuldung bei real (inflationsbereinigt) sinkendem BIP.
Darüber hinaus wurden die Inflationswerte offiziell systematisch verringert bzw. die Bezugsgrößen nachträglich ‚korrigiert‘ sowie fiktive Finanzaktiva geschaffen, was den formalen Ausweis eines Wirtschaftswachstums ermöglichte.

Mit der Wirtschafts-Realität hat das alles nur wenig zu tun.

3.
Gewinne der Unternehmen

Im heutigen neoliberalen Finanzkapitalismus sind so gut wie alle Unternehmen real verlust­behaftet.
Ein formaler Gewinnausweis gelingt aber vielen dadurch, daß sie durch verschiedene Börsenvorgänge (Aktienrückkauf, PR usw.) über die Dollar-Emission den ‚Marktwert‚ des Unternehmens (die Summe aller Unternehmens-Aktien auf dem Markt, heute oft als ‚Marktkapitalisierung‚ schöngeredet) soweit erhöhen können, daß sie für diesen zusätzlichen ‚Unternehmenswert‘ wieder neue Kredite aufnehmen können, mit denen sie ihre Bilanzen schönen.

Zieht man jedoch von den ausgewiesenen „Gewinnen“ die jeweilige reale Inflationsrate ab (die mehrfach höher ist als die offiziellen Zahlen, denn der Geldüberhang gegenüber den Waren ist gigantisch), erhält man das wahre Bild: eine Wirtschaft aus lauter Pleite-Unternehmen.
Und alle Super-Mann-Nager sind dann Betrüger.
Bis auf die wenigen Firmen, die durch überbezahlte Fünfeck-Aufträge (‚Lobbyismus‘ als gesetzlich erlaubte Korruption) üppige Gewinne ‚machen‘, sind in Nordamerika alle Firmen Verlustbringer.

Die Folge ist, daß am Ende dieser Krise alle diese Luftnummern verschwinden werden – und damit auch großteils die Vermögen vieler Multimillionäre und Milliardäre.
Mit der Folge des weitgehenden Machtverlustes…
– – –

4.
Wie schon mehrfach angemerkt, kennen alle Wirtschaftstheorien die Natur nicht als Subjekt, sondern lediglich als Ressource, als Objekt.
Wenn wir jemals wieder auf einem intakten Planeten leben wollen, müssen wir zuerst und umfassend den schlimmen Schaden, den die profitgeleitete Objekt-Denke in unseren Köpfen an dieser Natur auf dem ganzen Planeten angerichtet hat, wieder in Ordnung bringen, beginnend jeder ‚daheim‘.
Also staatliche Programme, lokale und regionale Initiativen…

Auch bei den ‚alternativen‘ Wirtschaftskonzepten, die man so zu lesen bekommt, von Haisenko bis Fairconomy, ist leider davon nichts bis wenig zu finden; wir sind eben alle stark menschen-egozentriert…

Nicht nur hierzulande wird stolz verkündet, man wäre bei 57,7% „Erneuerbare“ (laut ZSW und BDEW), aber was dafür an Natur-Verlusten ‚produziert‘ wurde, berechnet keiner.
Sogar im indischen Pujab sollen künftig 100 Tausend Haushalte von Solarstrom leben – Tata Power wird’s richten

Wie lange wollen wir noch diesem einseitigen Irrsinn hinterherlaufen?

Also VOR ALLEM anderen:
+ gezielte durchdachte Aufforstung weiter Gebiete (Nähr- und Nutzwälder) europaweit oder zumindest brd-weit,
+ Anlegen von Wald- und Strauchstreifen entlang der Feldwege, Straßen und auf großen Feldern (wie in der Südostukraine auf den Videos vom Krieg gesehen – siehe auch hier)
+ Renaturierung der mit Solaranlagen und Riesen-Windrädern ‚zugepflasterten‘ nutzbaren Bodenareale,
+ Genehmigung neuer freistehender Solaranlagen nur, wenn der Boden darunter weiter genutzt wird (Weiden usw.);
+ keine Genehmigung von großen Windrädern mehr, nirgends! Auch kein Ersatz der laufenden ‚abgelatschten‘, aber Entsorgungsnachweise für jeden Flügel;
+ Übergang zu kleinen Dach-Windrädern mit Metall-Flügeln o.ä., als Kombination zu den Dach-Solaranlagen
+ Renaturierung der innert 5 Jahren nicht genutzten zubetonierten Bodenareale in diversen „Gewerbegebieten“
+ Wiederherstellung der natürlichen bewaldeten Bach- und Flußläufe, soweit möglich
+ Erstellung eines landesweiten Wald- und Baum-Katalogs, und für jeden zu fällenden Baum müssen VORHER mindestens 10 neu gepflanzte und anfangs-versorgte Bäume nachgewiesen werden,
+ Veränderung der gesetzlichen Grundlagen der Naturnutzung auf Kreislauf-Wirtschaft, mit persönlicher Verantwortung der jeweiligen Akteure/Entscheider,
+ staatliche Kontrolle aller Maßnahmen per Satellit und Drohnen,
+ und so weiter und so fort… (das waren jetzt ein paar Sofort-Ideen! mehr dazu hier) bitte selbst ergänzen.

Zahlende:
genau diejenigen, die sich bisher die Profite von der Naturzerstörung in die Taschen gesteckt haben, also Bergbauunternehmen, „Windpark“-Fonds usw.

Ausführende:
WIR ALLE in freiwilliger, unbezahlter Eigenleistung!
Das sollte uns eine gesunde Natur doch wohl wert sein, oder?

Splitter 5


Wieder Einzelmeldungen zum Thema Wirtschaft, die manchen nachdenklich machen könnten… – LH, Anfang Juli 2026

Reich sein ist auch nicht einfach. Wußtest du, daß du von jenem (ehemals deinem) Geld, das du in einem der vielen ‚lukrativen‘ Geldmarkt-Fonds angelegt (exakter: dem Fond übereignet) hast, jederzeit maximal 5% davon pro Monat wieder zurückfordern kannst?
Und auch das nur, wenn der Fond nicht gerade einseitig ‚Beschränkungen‘ verhängt hat…
Mehr dazu und manch anderes hier: https://www.reuters.com/legal/transactional/morgan-stanley-restricts-redemptions-private-credit-fund-after-withdrawals-surge-2026-06-23/
– – – –
Da spielt man uns wieder eine funktionierende Wirtschaftspolitik vor, dabei hat es schon diverse Hinweise von kompetenten Leuten (wie einem ehemaligen US-Finanzminister) gegeben, daß die realen Zahlen (z.B. über die US-Inflation) weit über den gemeldeten ‚offiziellen‘ statischen Angaben liegen…
Es könnte fast der Eindruck entstehen, daß über diese Statistik-Zahlen die Lenkung der US-Wirtschaft durch die jeweilige Präsi-Verwaltung erfolgt…
– – – –
Am Umgang mit dem USMCA, dem Nachfolger des Nafta-Abkommens zwischen Kanada, USA und Mexico wird erkennbar, daß M.Chasin wahrscheinlich recht hat: gleichzeitig den USD als Weltleitwährung zu erhalten und die USA re-industrialisieren scheint nicht zu gehen… Von der führenden Position im Finanzbereich will anscheinend (noch) keiner lassen…
– – – –
Wir erinnern uns an den alten Scherz aus der Schulzeit: „Im Durchschnitt war der Graben nur einen halben Meter tief, und trotzdem ist die Kuh darin ersoffen.“
Seit 60 Jahren also nichts Neues: im Durchschnitt hat laut UBS-Analyse der reale Wohlstand der RF-Bürgen seit 2020 um 37% zugenommen – 2. Platz hinter Südkorea!
Toll, oder?
Das kleine ’nur‘ dahinter: sowohl im Gini-Koeffizient (Ungleichheit der Reichtumsverteilung) als auch in der Zunahme der Dollar-Millionäre ist die RF im selben Zeitraum ebenso ‚führend’… (Quelle)
– – – –
Auch für die künftige Wirtschaft wichtig: die vertrauliche Pharma-Konferenz der Fa. ‚Anthropic‘, mit noch abzuwartenden Detail-Ergebnissen (https://t.me/alwebbci/4326)…
– – – –
Sonderbar: weltweit gibt es Mengen-Begrenzungen an Tankstellen und Preiserhöhungen wegen zuwenig Erdöl und Benzin, aber der Blubber meldet, daß über 58 Mio. Faß in iranischen Tankern auf den Weltmeeren (vor allem in Asien) herumschippern, für die sich angeblich (aus Angst vor US-Zwangsmaßnahmen?) kein Käufer finden will… (Quelle mit Karte) – der Krieg geht offenbar weiter…
– – – –

Das Märchen von der Waschmaschine

Autor: Michail Chasin (Original-Quelle von 2022 – Übersetzung Hans Ludwig)
Eine kleine Geschichte, welche das seit 40 Jahren wirkende Finanzsystem (nicht Wirtschaftssystem!) beschreibt…
LH, Anfang Juli 2026

Irgendein Mann kommt abends von der Arbeit nach Hause.
Das kann ein reicher Mann sein, der mit seinem Rolls Royce in sein Grundstück einfährt.
Das kann ein ärmerer Mann sein, aus der unteren Mittelklasse, der die Treppe zum 3. Stock des Mehrfamilienhauses emporsteigt.

Er öffnet die Tür zu seiner Wohnung, und auf der Schwelle erwartet ihn sein Eheweib.
Sie sagt: „Mein Teurer, wir haben eine Katastrophe.“ –
„Ist was mit den Kindern?“ fragt unser Held. –

„Mit den Kindern ist alles in Ordnung, aber …“
weiter wieder die Varianten:
– beim Reichen „… in meinen Ferrari ist so ein Idiot mit seinem Ford reingefahren.“
– beim Ärmeren „… unsere Waschmaschine ist kaputtgegangen.“

„Gott sei dank, das ist alles nicht kritisch. Wir essen jetzt zu Abend, ruhen uns aus, und morgen mit frischem Mut löse ich dein Problem.“ –
„Nein, nein, du hast nichts kapiert: ich habe morgen meine Freundinnen zu Gast, und da muß alles tip-top sein. Daher gehst du jetzt los und löst das Problem, und dann essen wir zu Abend.“ –
„Was willst du? Ich bin grad erst von der Arbeit zurück, ich bin müde, ich habe kein Geld dabei und die Bank macht in einer Viertelstunde zu…“ –
Bist du das Familienoberhaupt oder nicht? Geh und kläre das.“

In 99% der Fälle gehen solche Diskussionen eindeutig aus.1
Und unser Held steht gleich darauf auf der Straße, kratzt sich am Kopf und sieht das Schild „Bank“.
Er geht in die Bank, ein Angestellter stürzt auf ihn zu und sagt den gewohnten Satz: „Womit kann ich ihnen dienen?“

Der Einfachheit halber weiter nur in der einen Variante:
„Ich brauche ganz dringend eine neue Waschmaschine.“ –

Und hier spricht der Bankangestellte einen Satz aus, den Sie in keiner Bank jemals hören werden:
„Verzeihung, wieviel können Sie uns pro Jahr bezahlen, damit dies nicht Ihr familiäres Budget überlastet?“
Unser erstaunter Held antwortet (im weiteren alle Zahlen fiktiv): „1000 Moneten pro Jahr.“

„Ausgezeichnet“, sagt der Bankangestellte, „die Waschmaschine kostet 5000 Moneten; wir machen jetzt einen Kreditvertrag und rufen im nächstgelegenen Partner-Laden an. Während wir den Kreditvertrag machen, schicken die schon die Waschmaschine zu Ihnen nach Haus und stellen sie auch gleich auf.
Allerdings verlangt unser Hauptaktionär, daß wir von jeder Monete, die wir an Kunden ausreichen, 20% Gewinn einnehmen. Aus diesem Grund sind wir bereit, Ihnen einen Kredit zu geben über die 5000 Moneten für 6 Jahre. Im ersten Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen, und in den nachfolgenden 5 Jahren jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung.
Das sind 3,7% Effektivzins. Ist das für Sie o.k.?“ –

„Natürlich!“ –
„Ausgezeichnet, wir machen den Kreditvertrag fertig…“
Der Hausfrieden ist gerettet.

Ein Jahr später kommt unser Held mit den 1000 Moneten zur Bank, um die Zinsen zu bezahlen.
Der Bankangestellt nimmt die Tausend Moneten und spricht:
„Wissen Sie, wir haben Wirtschaftskonjunktur, unsere Aktionäre haben beschlossen, nicht von jedem Kunden das Maximum einzunehmen, sondern den Geldfluß zu erhöhen. Deshalb sind sie jetzt auch mit 10% Gewinn zufrieden, und wir sind bereit, Ihnen einen Kredit über 10.000 Moneten zu gewähren, zu den gleichen Bedingungen: nach einem Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen und in den folgenden Jahren jeweils 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –

„Aber ich habe doch noch 5000 Moneten Kredit offen bei Ihnen.“ –
„Kein Problem, den alten Kredit tilgen Sie mit 5000 Moneten vom neuen, und von den restlichen 5000 kaufen Sie Ihrer Frau eine Geschirrspülmaschine.“ –
Erfreut unterschreibt unser Held den neuen Kredit und kauft der Frau die Geschirrspül­maschine.

Nach einem Jahr ist er mit weiteren 1000 Moneten Zinsen wieder da.
Der Angestellte nimmt das Geld und spricht:
„Wissen Sie, Sie sind ein idealer Kunde, Sie haben eine beeindruckende Kreditgeschich­te, deshalb sind wir bereit, unseren Zinssatz nochmals zu halbieren, von 10 auf 5%, und bieten Ihnen einen Kredit über 20.000 Moneten an, zu denselben Konditionen: nach einem Jahr 1000 Moneten Zinsen und dann jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –
„Natürlich!“
Er nimmt die 20.000, mit 10.000 löst er den vorherigen Kredit ab, und von den restli­chen 10.000 lebt seine Familie auf neuem Niveau.

Nach einem Jahr kommt er mit neuen 1000 Moneten Zinsen in die Bank.
Man nimmt ihm das Geld ab und eröffnet ihm:
„Wissen Sie, Sie haben unsere bankinterne Lotterie gewonnen, und nur Ihnen bieten wir einen Kredit zu 2,5% an, über 40.000 Moneten, zu den bekannten Konditionen – interessiert?“
– – –

Schaun wir uns das mal an. Unser Mann zahlt einen fixen Betrag, der sein Familien-Budget nicht überlastet. Sein Wohlstand wächst ständig…
Es gibt nur 2 Probleme: zum einen fällt (für die Bank) der Gewinn aus dem Kredit, und zum anderen wächst ständig die Schuld (beim Kunden).

Dazu die nackten Zahlen der offiziellen Statistik:
die offizielle Schuld der US-Haushalte betrug bis 1981 im Durchschnitt nicht mehr als 60% vom real verfügbaren Einkommen.
Zum Beginn der Krise 2008 waren es bereits über 130%.
Jetzt – 2022 – sind es etwa 120%.
Jeder kann aus eigenem Erleben bewerten, was es bedeutet, 60% zu bedienen oder 120%.

Weiter.
Der Leitzins der FED betrug im Jahre 1981 19% und fiel bis Dezember 2008 auf Null. Jetzt hebt man ihn an, aber bei 120% kann das nicht allzusehr getan werden, denn dann wird es unmöglich sein, die Kredite zu bedienen.
Und das führt direkt in die Pleite.

Daher sagt das Bankensystem der USA zu Trump: ‚Auf keinen Fall den Leitzins erhöhen.‘

Tramp antwortet: ‚Leute, die Kapitalrendite ist negativ, wir müssen den Leitzins erhö­hen. Sonst gibt es keine Investitionen.‘

Und schließlich:
die Einnahmen des Finanzsektors betrugen 1939 vor dem sog. WK-2 etwa 5% (wovon?), sie wuchsen bis zum Jahr 2008 auf 70%.

Dieses System ist nicht lebensfähig, es kann nicht lange existieren…

Die Vitrine dieses Systems sieht hervorragend aus, solange man den Bedarf durch das Wachstum der Schulden erhöhen kann.
Aber:
Das real verfügbare Einkommen des durchschnittlichen US-Haushalts befindet sich heute – 2022 – auf dem Niveau des Jahres 1957 – alles darüber ist Schuldenwachstum…

– – – – – – –

1 „Der Wille des Mannes verhält sich zum Willen der Frau wie eine Fliege, die in den Honig gefallen ist, und wieder raus möchte.“ –

Splitter 4

Lange nicht gemotzt… nein, es sind wieder nur Denkstupser, als Fakten-Hilfe für Gespräche mit den lieben Mitmenschen…
LH, 1. Juli 2026
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Wer immernoch nicht daran glaubt, daß wir hierzulande eine fette Wirtschaftskrise haben, der lese bitte selbst: https://www.nussbaum.de/entdecken/news/chef-von-heidelberg-materials-ueber-den-zementverbrauch-in-de-3536339 – und denke weiter…
– – – – –
Wie eigentlich kaum anders zu erwarten, sind die sog. AI/KI-Entwicklungen vorrangig für die militärische Anwendung, von der Drohnenlenkung – einzeln und im Schwarm – bis zur Einsatzplanung bei der Kriegsvorbereitung (gegenwärtige Nahost-Aggression, die immernoch im Gange ist) gedacht, wobei der Rechner-Ort beliebig sein kann, weit weg vom „Einsatzort“ der Entscheidungen/Rechenergebnisse.
Auch in der RF ist es nicht anders, zumindest theoretisch/rapportiert…
– – – – –
Das sind sie, die Rechen-Leute mit dem spitzen Bleistift, die nicht wissen, wie und wo ein Mehrwert entsteht (nur in der Produktion!) und die daher meinen, sie könnten auch mit ‚Handel und Wandel‘ ihr Geld ‚machen‘: VW stellt die Produktion hierzulande weitgehend ein und will chinesische Autos verkaufen… dementsprechend ist die Aktie von 280 in 2022 auf aktuell 72 Euro abgestürzt, vermeldete das ‚Handelsblatt‘.
So kommt es, wenn man Chrematistik statt Ökonomie betreibt…
– – – – –
Im Exklusiv-Interview für CNBC hat der US-Finanzminister Scott B. (neben einer Reihe von offensichtlichen Unwahrheiten wie: „man habe stets seine Gewinne mit den Verbündeten geteilt“, was auch völlig ‚unamerikanisch‘ wäre) wichtige Aussagen zur außenpolitisch-/-wirtschaftlichen Strategie der jetzigen Administration getätigt: man sei dabei, die international dominierende Rolle des USD zu stärken
Offenbar meinte er damit die neue Initiative zu den sog. Stabil-Münzen und anderen dicken Tal-‚Währungen’… aber das sind alles nur Zahlen in Rechenmaschinen – was ist mit dem ganzen Schmarrn bei Stromausfall? (siehe unten)
Wir erinnern uns an das US-Konzept der ‚voll-spektralen Dominanz‘, das schon vor Jahren grandios Schiffbruch erlitten hatte; und erneut: „Die Botschaft hör ich wohl, allein es fehlt…“, betrachtet man das Interview von Tim Kuck im ‚Zentralorgan der Geldsäcke‘ WSJ.
– – – – –
Was hat uns die kürzliche Hitzewelle hierzulande an „neuen“ Erkenntnissen gebracht?
Wenn die windbremsenden Riesenrotore stehen (und selbst Strom verbrauchen), weil es ihnen nicht mehr genug windet, und die PV-Anlagen teilweise zerfließen, weil auf den Dächern bis über 70°C herrschen, dann fehlt eine zuverlässige Stromversorgung, vor allem wenn ein Teil der französischen AKWs wegen Kühlwassermangel im Schongang läuft.
Wer da nach ‚Klimaanlagen für alle‘ ruft (wie Audrey Pulvare in Paris), dem hat wohl die Hitze aufs Hirn geschlagen, denn die laufen ja auch mit Strom… wer hätte das gedacht?
– – – – –
Wie leicht man den Leuten den größten Energie-Unsinn andrehen kann, zeigt dieser Beitrag: man vergleiche einfach den Energie-Inhalt pro kg und nicht pro Liter, und dann erfinde man das schöne Märchen von der Wunder-Energie auf dem Mond (wo – wie pöse Zungen seit 66 Jahren tönen – noch nie ein Mensch war), und schon hat man eine ‚Begründung‘ für die größte Geldverschwendung der Neuzeit, die sog. Raumfahrt…
Erinnert stark an die früher regelmäßigen Meldungen, die Astronomen hätten irgendwo in tausenden Lichtjahren Entfernung („wo noch nie einer war…“) eine „2. Erde“ entdeckt…
– – – – –
Angesichts der Benzin-Versorgungs-Schwierigkeiten in einigen Ländern (im Perser-Golf stecken noch immer 270 randvolle Tanker fest, nebst 2 Tausend sonstigen Frachtschiffen) taucht bei mir die Frage auf, wann wir wohl den guten alten Holzvergaser wiederbekommen werden? Und die gute Hanf-Unterwäsche… und und und…
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Und als ‚Sahnehäubchen‘ zum Schluß: Argentinien, Fluchtort einiger übervorsichtiger Geldsäcke. Unter X.Mil. sind für die Haushalte seit 2022 die Wasserpreise auf 555%, die Strompreise auf 494% und die Gaspreise auf 2073% gestiegen. Den Reichen ist das weitgehend egal. Aber was werden wohl jene 10% arme Haushalte damit anfangen? (https://t.me/energytodaygroup/30889)
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Preis-Frage?

Ist es nur eine Preis-Frage?
Wer hält den Nutzen der sog. AI für so groß, daß dafür Unmengen an Elektroenergie verschwendet werden?
LH, 30.6.26

Klar, die sog. Digital-Währungen (Nicht-Geld dritter Klasse, BC-Mining-Kosten längst über dem Kaufpreis) haben die Egoisten psychologisch darauf vorbereitet.
Aber wißt ihr, daß nach Abschluß eines 20-Jahre-Vertrags die Firma ‚Chevron‘ für das Kleinstweich ‚Project Kilby‘ (sog. KI) bis 2028 die Kapazität der Erdgas-Turbinen auf 2,67 Gigawatt hochschrauben wird?
Bis 2030 soll sich die Zahl der sog. Datenzentren in Nordamerika verdoppeln und wird dann bis zu 77 GW verbrauchen; allein in Texas sollen es 33 GW werden… (Quelle)

Wir werden auch sehen, ob sich die dänische Regierung mit ihrem Vorhaben, zugunsten der Dienste, Unternehmen und Bürgen die Datenzentren (deren angekündigter Bedarf den aktuellen Gesamt-Stromverbrauch des Landes um das Achtfache übersteigt!) an das Ende der Bedarfskette der Strom-Neuverbraucher zu stellen, durchsetzen bzw. halten kann…

Überlegt wirklich jede/r, wenn er ‚zum Spaß‘ die ‚halluzinierenden Algorithmen‘ benutzt, wieviel Energie dafür verschwendet wird?

Ein paar kluge Worte, was den Einsatz jener Algorithmen für wissenschaftliche und Forschungsprojekte angeht, d.h. für die professionelle Anwendung, finden sich bei Paul Spydell: (https://t.me/spydell_finance/9838).
Sowie eine Betrachtung zu den Architektur-Begrenzungen der sog. AI-Agenten (nanu, auch hier?) aus selbiger Quelle (https://t.me/spydell_finance/9842), die zu dem Schluß kommt, daß durch die sog. AI ein explosives Wachstum der Produktivität oder des technologischen Fortschritts nicht zu erwarten ist.
Weitere ökonomische Detailfragen zum Thema sind daselbst (https://t.me/s/spydell_finance) nachlesbar.

Und noch eine ‚Neben-Info‘:
Die BIZ, die sog. „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ in der Schweiz, hält in ihrem jüngst veröffentlichten Jahresbericht drei Risiken für die Weltwirtschaft für eminent – die Gefahr des Platzens der sog. KI-Blase (sic!), die Inflation (woher die wohl kommen mag?) und die wachsende Staatsverschuldung (mehr dazu hier – lesenswert!)…
Woher kommt nur die Befürchtung, daß dieses System sich nicht mehr lange halten kann?

P.S.
Off-topic: 40 sec Elli Maske über Chor upz Ion… (https://t.me/military_az/62758)

Ök oh no misch – 3

Bei der Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage waren wir dort angelangt, wo klar wurde, daß – oh Wunder – die Zukunft jedes Volkes vom Umgang mit Bildung und Talenteförderung abhängt. Der heute nicht unproblematisch ist: die jetzige BRD-Verwaltung gibt das Geld des Volkes lieber für Rüstung und Kriegsvorbereitung aus denn für Bildung und Wissenschaft…
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Andererseits sind Hindernisse dazu da, überwunden zu werden, und in aller Regel sind talentierte Menschen auch mit charakterlichen Gaben ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, ihren Weg zu finden, trotz aller Widrigkeiten des Systems.
Jedoch der stark eingeengte Zugang zu gesichertem, verwertbarem Wissen (gute Bücher!), der durch die realen Weltnetz-Verhältnisse (‚personalisierte‘ Suchmaschinen-Ergebnisse, allfällige Überwachung und ‚Lenkung‘ usw.) und die berüchtigten Schleimer-Algorithmen heutzutage weiter behindert wird, erschwert den Zugriff darauf immer mehr.

Und da es jedem Kind – trotz elterlicher Bemühungen – letztendlich selbst überlassen bleibt, ob es lernt, Bücher zu lesen, und es kaum noch gepflegte öffentliche Bibliotheken gibt, können wir davon ausgehen, daß die systembedingten Aussichten sich vorerst weiter verschlechtern.
Insofern ist jede/r aufgerufen, im eigenen Familien- und Verwandtenkreis jene Begabten zu finden und zu fördern… Das ‚wie‘ kann aus dem oben Gesagten jede/r selbst ableiten.
Freilich bleibt möglicherweise aktuell nur noch wenig Zeit dafür…

Ein weiterer Aspekt der Bildungsbürger ist die sogenannte Mittelklasse oder Mittelschicht: da versteigen sich heute manche Manipulatoren zu der Behauptung, daß diese überhaupt erst im Ergebnis der Reagonomics vor 40 Jahren entstanden sei.
Das kann ich aus eigenem Erleben widerlegen, denn auch in den 1960er und 1970er Jahren gab es jenes ‚Bildungsbürgertum‘, nicht nur dank dem RES hierzulande, sondern beiderseits der innerdeutschen Grenze, wenn auch jeweils spezifisch.
Klar hat der RES-übliche freie, unbehinderte (da kostenlose) Zugang zu beliebigen Bildungsstufen, der weitgehend durch die Talente und Gaben des jeweiligen Kindes bestimmt wurde und wo Kindern aus einfachen Verhältnissen besondere Förder­möglichkeiten zur Verfügung standen, für eine solide Basis dieser Mittelschicht gesorgt.
Die freilich – altersbedingt – langsam am Aussterben ist…

Für eine lebenswerte Zukunft sind die Bildungsinhalte neu zu bestimmen, ausgehend von den realen Zielen und Werten der Gemeinschaft, und unter Berücksichtigung der besten Erfahrungen früherer Systeme, wie der Verbindung von Theorie und Praxis oder der schrittweisen Bekanntmachung der Heranwahsenden mit der Natur und mit geistiger und körperlicher Arbeit.

Aber ein solches System kann jederzeit wiederhergestellt werden – es ist nur ein Frage des politischen Willens. Freilich im jetzigen Gesellschaftssystem nicht opportun, aber dieses wird sich ja so oder so in absehbarerer Zeit verändern, und es liegt an uns allen, wie wir die mit den kommenden Problemen verbundenen Chancen zu nutzen wissen.

Genauso manipulativ wie die vorige ist diese Behauptung: nur die Mittelschicht brauche einen starken Staat, alle anderen kommen leicht ohne diesen aus.
Klar, wenn alles so bleiben soll, wie es ist, und sich nichts verändern oder entwickeln soll, dann scheint dies zuzutreffen.
Hier wäre aber erstmal über die Rolle und Funktionen eines Staates als Organisationsform der jeweiligen Gesellschaft nachzusinnen.

Dabei wird schnell klarwerden, daß der heutige Staat und seine Funktionen (Vertretung nach außen, innere Sicherheit/Gewaltmonopol, gemeinschaftliche Aufgaben mit ‚langer Laufzeit‘, wie Bildung und Erziehung, Volksgesundheit u.a.) durchaus auch anders verstanden werden können.
Denn diese und andere Funktionen sind keinesfalls „gesetzt“.
Zum Beispiel ist in einem Volk mit enger Bindung zur Natur die Gesundheit in erster Linie eine Sache des natürlich lebenden Menschen selbst, der seine vernünftige Lebensweise nicht nur mit der entsprechenden Aufmerksamkeit für seinen physischen Körper verbindet, sondern der auch den Zusammenhang zwischen geistigem, seelischem und körperlichem Wohlbefinden kennt und zu nutzen versteht.

Bildung und Erziehung können ebenso in der Sippe oder Gemeinde organisiert werden.
Und hier schließt sich der Kreis, denn wir waren ja davon ausgegangen, daß die reale Verfügbarkeit entsprechend gebildeten und geschulten Fachpersonals viel wichtiger für die Realwirtschaft ist als ‚das Geld‘.
Denn als Tauschmittel lassen sich beliebige andere Möglichkeiten finden, aber wenn die nötigen Fachleute fehlen, dann geht erstmal nichts mehr.
Auch der vielgelobte „freie Verkehr von Arbeitskräften“, der dann als Pseudo-Lösung aufgerufen wird, bringt mehr Fragen und Aufgaben als Lösungen mit sich, selbst wenn „man“ zeitweise beschlossen hatte, diese kleinzureden oder zu ignorieren.
Denn eigentlich hat man in der BRD genug Erfahrung mit dem massenhaften Zuzug von Menschen aus anderen Kulturkreisen…

Genauso wie das Thema Bildung wären nun die anderen „materiellen“ Voraussetzungen für die Wirtschaft zu betrachten, denn ohne die notwendigen Materialien, Technologien, Logistik-Möglichkeiten und so weiter ist an industrielle Produktion mit hoher Mehrwert-Schöpfung nicht zu denken.
Und die Naturrente ist hier in Mitteleuropa längst aufgebraucht…

Wobei wir gleich auf den Stückzahl-Fetischismus kommen wollen, weil in der künftigen „multizentralen“ Welt die tollen bisherigen hohen Fertigungsmengen der globalisierten Produktionsweise verständlicherweise nicht mehr erreicht werden können.
Natürlich ist die Effizienz der industriellen Produktion von der Stückzahl abhängig: höhere Stückzahlen bedeuten geringere Kosten, da nur ein Teil der Kosten von der Produktionsmenge abhängt, ein anderer Teil jedoch nicht: er bleibt konstant.
Und der Anteil dieses „anderen“ Teils an den Gesamtkosten sinkt mit dem Steigen der Fertigungsmenge – logisch.

Diese Betrachtungsweise ist jedoch nur dann relevant, wenn am Ende der Produktions-Kette der Gewinn steht, dessentwegen die Fertigung durchgeführt wird.
Verzichten wir auf den Profit als Triebkraft und setzten die Bedürfnisbefriedigung dafür ein, verändert sich das Ganze schlagartig: wir sind plötzlich nicht mehr Sklaven der gewinnsüchtigen ‚Pfennigfuchserei‘ bei den Kosten, sondern können uns in Ruhe mit Produkteigenschaften wie Qualität, Langlebigkeit, Reparatur- und Demontagefähigkeit befassen, d.h. mit jenen Parametern, die uns eine ressourcen- und damit naturschonende Gesamt-Wirtschaftsweise ermöglichen.

Die wunderbaren Riesenstückzahlen in der globalisierten Welt waren auch nur durch Betrug möglich, genauer: dadurch, daß die wahren Kosten der Transportaufwendungen nie zum Ansatz gebracht wurden.
Oder wie wäre es sonst zu erklären, daß in einem Land wie Germanien die hier wachsenden Kartoffeln im Laden teurer sind als die um die halbe Welt geschipperten Bananen?
Warum sind (bzw. bald: waren) Benzin, Diesel usw. so billig?

Wo mag die Ursache liegen?
Logisch: in der ungezügelten Ausbeutung der Natur.
Denn die wahren Kosten des Verbrauchs der Naturreichtümer werden nie berechnet: sie würden z.B. die Renaturierung der zerstörten Naturbereiche mit beinhalten, von den Regenwäldern in Südamerika und Südasien bis hin zu den waldigen Höhen Mitteleuropas. („Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch dort droben…“)
Statt dessen wird bei allen Kalkulationen überall nur der Aufwand für die Förderung der Rohstoffe angesetzt – dies sei dann der Preis jener Ressourcen…

Wohin wir auch blicken: bei konsequenter Betrachtung stellen wir in vielen Bereichen fest, daß uns eine verlogene, unkorrekte Berechnungsweise untergeschoben wird.
Dabei haben wir die zahlreichen praktizierten Tricks bei der „internen Gestaltung“ der Kosten- und Gewinn-Entstehung im Unternehmensverbund noch gar nicht betrachtet – ein ‚weites Feld‘, wie Instetten zu sagen pflegte…
Kurz:
Eine ehrliche Einbeziehung der tatsächlichen Kosten und die Berücksichtigung der neuen Ziele und Werte der zukünftigen Gemeinschaft ergibt ein völlig anderes Bild.


(Fortsetzung folgt)

Splitter 3

Heute zu Fragen von Wirtschaft und Finanzen.
LH, 23. Juni 2026

1. welch schönes Schauspiel sogar die transnationalen Banker ihrem superreichen Publikum bieten, damit es weiterhin ahnungslos sein Geld „investiert“, kann hier nachgelesen werden: man ‚wundert sich‘ laut, wieso sogar bei relativ schlechten Wirtschaftswerten der Aktienmarkt ununterbrochen ‚brummt’…
Und in Moskau sieht es nicht anders aus…
Dabei ist ist die Auflösung recht einfach, wie kürzlich festgestellt: alles Kapital fließt in den Finanzbereich und sucht dort nach Anlagemöglichkeiten, und das sorgt auch bei fraglichen Projekten wie dem sog. AI für eine Riesenblase.
So mußte der jüngste Börsengang von xAI herhalten, weil die AI-Blase vorher nichts mehr aufnehmen konnte: die „Markt-Kapitalisierung“ hat mit dem echten Wert der Unternehmen nichts mehr zu tun…


2. Aber wie schon vermeldet, hat der neue FED-Chef auch neue Ideen: er will zurück zum Greenspan-Konzept einer eher ‚unberechenbaren‘ Finanzmarktlenkung, ohne vorherige „Erwartungs-Äußerungen“.
Ganz sicher nicht „zufällig“…

3. Zu unseren kürzlichen US-Inflationsbetrachtungen hier noch ein Vor-Ort-Artikel, der die offiziellen Zahlen zumindest in Frage stellt…
Noch etwas Realistisches aus jenem ‚führenden‘ Land bezüglich der tollen sog. Daten-Zentren für jene Rechner, welche für ihre Leistungen ein Vielfaches der bisherigen Energiemenge ‚brauchen’…

4. Noch etwas Näherliegendes: Frankreichs AKWs sind aufgrund der Affenhitze in Gefahr – es sind etwa 20 Reaktorblöcke, die mit Fluß- und weitere 14 Reaktorblöcke, die mit Meerwasser gekühlt werden – von insgesamt 56; je länger diese unnormale Witterung anhält, desto größer die Gefahr von Notabschaltungen – in „unserer modernen“ Wirtschaft, wo so gut wie alles rechnergesteuert und stromabhängig ist, ein Ausblick auf solche „besonderen“ Verhältnisse in der nahen (?) Zukunft…

5. Und da wir grad bei der Energieversorgung sind: gibt es niemandem zu denken, daß der Langzeit-Rekord der durchgängigen Versorgung mit den sog. „Erneuerbaren“ bei sage und schreibe 155 Stunden liegt? Darüber berichtet die australische „Bellevue Gold“.
Also ganze 6 Tage und ein paar Stunden… mehr dazu hier.
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Ök oh no misch – 2

Die Ökonomie beschreibt das Funktionieren der Realwirtschaft, dagegen die chrematisti­schen „Economics“ das des Finanzbereiches, wo ganz andere Gesetze wirken.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Da also seit Jahren die Gewinne im Finanzbereich stets höher sind als in der Realwirtschaft, fließt alles Geld (vor allem das frisch gedruckte) direkt in den Finanzbereich und sorgt für die „Marktkapitalisierung“ der Unternehmen, per ‚Aktienkurs‘.
Der „erhöhte Unternehmenswert“ (auf dem Papier!) wird jedoch von den Mann-Nagern in aller Regel als „Sicherheit“ für neue Kredite genutzt, denn nur so können die großen Unternehmen „Gewinne“ ausweisen, obwohl sie operativ Verlustbringer sind.
Das End-Ergebnis:
– alle realen (und Eigenaktien-)Werte aller großen Unternehmen sind heute als „Sicher­heiten“ tatsächlich den Banken übereignet;
– das Kapital sammelt sich nur im Finanzbereich, der inzwischen (auf dem Papier bzw. in der Rechenmaschine!) größer ist als die Realwirtschaft.
Aber wie gesagt:
Es steht diesen gigantischen Kapitalien nichts Reales gegenüber, und Geld/Kontoauszüge oder Rechner-Zahlen kann man weder essen noch anziehen noch richtig damit heizen…


Nun gibt es freilich im Finanzbereich viele sehr reiche Leute, die dort viele Aktiva angesammelt haben. Diese Leute wollen ihren Papier-Reichtum auch genießen, und so führen sie einen Teil ihres Vermögens über in den realen Bereich und kaufen, was sie meinen zu brauchen: Brillianten, Häuser, Land, Yachten, große Autos, gutes Essen usw.
Genau dieser steigende Privatverbrauch der Reichen könnte eine Ursache für die heutigen realen Inflationsraten von 6 – 10% im Jahr 2026 in den USA sein.
Zur Zeit (Mai) sollen es etwa 1% im Monat sein.
Zweifel?
Die offiziellen Preissteigerungs-Indexe PPI und CPI bilden dies verspätet und ‚berichtigt‘ ab – man halte sich bitte an den Index der Industrie-Preise über die gesamte Wertschöpfungskette, in Fach-Quellen zu finden (hier dessen Werte, aufs Jahr bezogen: März 26 – 5,8%, April 26 – 9,5%, Mai 26 – 13,2%).
Die Korrektur der genannten offiziellen Preissteigerungs-Werte erfolgt übrigens gern nach einem uralten Händler-Trick: man ‚korrigiert‘ die statistischen Vorjahreswerte, auf die man sich bei den Prozent-Vergleichen bezieht, nachträglich so rauf oder runter, daß das jetzige Bild „nicht so schlimm“ aussieht, wie es wirklich ist, sondern ‚moderat‘ erscheint.

Aber das Volk läßt sich zunehmend nicht mehr so leicht betrügen:
der US-Index des Verbraucher-Vertrauens, der seit 1952 von einer dortigen Uni durch Umfragen erhoben wird, ist seit März 2026 auf einem absoluten historischen Minimum angelangt, und er fällt weiter…
(bitte beachten: er ist geringer als zu allen Krisenzeiten der 1970er, 2000er usw. Jahre!)

Freilich führt all dies direkt in die Katastrophe, und es wäre falsch zu meinen, daß den dortigen Verantwortlichen dies nicht klar wäre: man lese das Interview, welches der designierte neue FED-Chef Warsh(awski) vor seiner Amtsübernahme gegeben hat (und – wie mehrfach drauf hingewiesen – er auch weiterhin bestätigt hat).
Darin hat er klar gesagt, daß er lediglich dazu angetreten sei, die Folgen der dräuenden negativen Entwicklungen zu minimieren; eine Rückkehr zu den alten Verhältnissen hat er praktisch ausgeschlossen und einige Kritik an der bisherigen Geldpolitik geübt…
Aber was könnte er damit gemeint haben?

Versuchen wir, die weitere Entwicklung vorauszusehen: in den kommenden 5 – 8 Monaten könnte es einen Absturz des Finanzsystems geben, weil bei jeder Vergabe neuer Kredite eine Neubewertung der ‚Sicherheiten‘ auch der bestehenden Verpflichtungen erfolgt.
Und hier wird sich zeigen, daß der gigantischen ‚Marktkapitalisierung‘ einiger IT/AI-Groß-Unternehmen keinerlei reale Werte, oft nicht mal Umsatz- und Gewinnaussichten in ausreichendem Maße, gegenüberstehen.

Die Folge könnte sein, daß sowohl keine neuen Kredite vergeben werden, als auch die bereits bestehenden Kredite nicht mehr ausreichend mit Sicherheiten gedeckt sein könnten, was einige Banken ebenfalls in Schieflage bringen kann.
Freilich können die sich erstmal an den Einlagen ihrer Kunden vergreifen, aber wo diese nicht ausreichen werden, könnte es auch in der Bankenwelt zu Abstürzen kommen.
Klar: der ‚gesunde‘ Anteil des (Dienstleistungs-)Bankensektors am BIP liegt bei etwa 5% – heute haben wir etwa 50%, die aus dem Finanzbereich kommen…
In Zahlen: das US-BIP beträgt nominal ca. 28 Mrd.$, realwirtschaftlich aber nur etwa 14 – 15 Mrd.$ – es müßten also über 10 Mrd.$ „verschwinden“…
Freilich kann man versuchen, mittels Geldemission neue Firmenkapitalisierungen über das US-Budget zu generieren, aber für die Administrationen und Verwaltungen bleiben theoretisch nur wenige Auswege.

Der eine ist eine offene dick Tat Uhr, wo ungewählte Bedienstete die Macht ergreifen, selbstherrlich Anweisungen ausgeben und durchsetzen lassen, solange die ‚Staatsmacht‘ noch funktioniert. (kommt das wem bekannt vor?)
Die Frage ist, wie lange dies ohne funktionierendes Finanzsystem klappen kann…

Ein anderer ist eine Art Burger Krieg in verschiedenen Formen, oft als Willkür-Herrschaft von bewaffneten Banden bzw deren Führern; bestenfalls sind es lokale ‚Kriegsherren‘, die dann „für Ordnung sorgen“ werden.
Und natürlich wäre auch ein ’neuer Napoleon‘ als Alleinherrscher regional denkbar, auch wenn zur Zeit scheinbar keine brauchbaren Kandidaten im Sichtbereich sind; das kann sich aber mit dem Zerfall der jetzigen ‚Staatsmacht‘ sehr schnell ändern…

Solche Varianten sind wohl auch das Einzige, wovor die Banker sich fürchten: ‚Bonapartismus‘, d.h. reale Machthaber, zentral oder regional/lokal – ebenjene „Anti-Eliten“, die NICHT das Ziel der heimlichen Menschen­vernichtung verfolgen wie gewisse „inklusiv“ genannte transhumanistische Konzepte, son­dern die zur traditionellen „gewöhnlichen Ausbeutung“ zurückkehren: wer arbeitet und Abgaben zahlt, der darf auch leben…

Allerdings funktioniert die „institutionalisierte Gewalt“ jener Bandenchefs vorwiegend im Bereich der Umverteilung, weniger beim Schaffen von Werten, vor allem, wenn die „Lauf­zeiten“ über ein paar Monate hinausgehen (Nahrungsmittel!). Denn in dem Banden-Chaos weiß – noch weni­ger als heute – keiner, wie lange diese oder jene Machtstruktur noch Bestand haben wird…
Die Folge kann die zunehmende Verarmung weiter Teile der Bevölkerung sein, bis hin zu verbreitetem Hunger…
– – –

Von den möglichen Folgen der gegenwärtigen Verwerfungen, zu denen jede/r selbst eigene Überlegungen anstellen und Schlußfolgerungen ziehen sollte, solange das Leben noch funktioniert, zurück zu deren Ursachen.

Allgemein wurde die wahre Intelligenz eines Landes/Volkes (als Schicht), also dessen gebildeter, meist schöpferisch tätiger Teil, als eine Art ‚Leithammel‘ angesehen: wohin diese zieht – vor allem geistig -, dorthin folgen ihr die Massen.
Zum Schlachthof oder in die Freiheit…
Nun mag das für frühere Zeiten gegolten haben; heute ist die Macht der Massen-(Verblödungs-)Medien so groß, daß die tatsächlichen Intentionen der wahren Intelligenz mit Leichtigkeit verborgen und zurechtgelogen werden können.
Das zum einen.

Zum anderen ist auch jegliche Bildungsschicht aufgrund der Besonderheiten des jetzigen Volks-Bildungssystems in hohem Maße durch die soziale Herkunft und deren Möglichkeiten strukturiert; den einfachen Arbeiter- und Bauern-Kindern ist der Weg zur Bildung durch Studiengebühren, Zulassungsverfahren und viele andere Hindernisse soweit erschwert, daß nach wie vor der Geldbeutel der Eltern für den zu erreichenden Bildungsstand der Kinder eine größere Rolle spielt als die Talente und Fähigkeiten des Nachwuchses.
Wobei auch diese ‚einfachen‘ Kinder im Elternhaus vieles lernen, was ihnen im Leben hilft, nur sind es „andere Dinge“, die nur scheinbar „nicht so wichtig“ sind…

Nun ist diese heutige Herangehensweise an die Bildung aufgrund dessen, daß jede inkarnierte Seele mit eigenen Gaben und Talenten auf diese Welt kommt, eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, die wir uns demnächst nicht mehr werden leisten können, weil im bevorstehenden Chaos – egal in welcher Form uns dies begegnen wird – mit ziemlicher Sicherheit von den abtretenden Elitären erstmal an jenen Dingen „gespart“ wird, die sich nicht sogleich widersetzen, und da gehören Erziehung und Bildung sicher dazu.
Wie auch andere, die sich nicht mehr so gut wehren können, wie die Rentner…


Es wird für das Überleben des Volkes essentiell sein, die wenigen verbleibenden Möglichkeiten auf jene eigenen Begabten zu konzentrieren, die sich aktiv Wissen aneignen und anwenden.


(Fortsetzung hier)

Splitter 2

Es gibt Tatsachen, die in den bei uns frei zugänglichen MVM einfach verschwiegen werden, weil sie für ‚uninteressant‘ befunden werden (oder nicht ins ‚offizielle Bild‘ passen). Manches findet sich in Ami-Quellen, anderes hier bei uns…
LH, 19. Juni 2026

1. Serge Love Roff hatte einen Artikel geschrieben für „politico EU“, der dann aber dort abgelehnt wurde (hier bei tass): hier einige Kernsätze daraus.
„Wir nehmen die EU als einen an der Niederlage der RF interessierten Konfliktteilnehmer wahr, und die EUler positionieren sich ganz offen auch so. Dementsprechend kann der Dialog mit der EU nicht so aufgebaut werden, als ob sie unbeteiligter dritter Beobachter wäre.“ – „Für einen inhaltsreichen Dialog ist das Vertrauen wiederherzustellen, das durch die antirußländischen Handlungen des Westens und der EU als dessen Bestandteil in der Epoche nach dem ‚Kalten Krieg‘ zerstört wurde.“
Kein Wunder, daß jenes Organ der ‚tiefen Macht‘ der EU sowas nicht drucken will…

2. Polit-Professor Dmitri Jewstafjew: „Wir müssen aufhören, den Begriff ‚hybrider Krieg‘ zu verwenden. Dies ist schon kein ‚hybrider Krieg‘ mehr, sondern ein direkter militärischer Konflikt Rußlands mit einem Teil der Nato-Länder – vor allem mit der BRD, UK und FRA. Diese Länder müssen absolut klar als unsere militärischen Gegner verkündet werden. Diese verschämte Formulierung vom ‚hybriden Krieg‘ verdunkelt nur das Wesen des Vorgangs. … Man muß sie offiziell als Kriegsteilnehmer definieren – mit allen daraus entstehenden Folgen. … Die Entscheidung zur Übergabe weitreichender Waffen an das U-Regime ist bereits getroffen und fixiert. Das heißt, nicht die RF tut den 1.Schritt zur Eskalation des großen Europäischen Krieges – dieser Schritt ist bereits getan. Das ist schon ein anderer Status das Konflikts.“ (Quelle)
Vom selben Autor hier dessen Analyse der aktuellen Lage im U-Konflikt…

3. Die ZBR hat den Leitzins von 14,5% auf 14,25% mikroskopisch gesenkt, weil WWP das gefordert hatte; eine Wirkung auf die Wirtschaft ist dadurch nicht zu erwarten.
Wer sich für das Wirtschaftsmodell der RF interessiert, findet hier klare Bilder… (bei Interesse folgt Übersetzung)

4. Wir hatten über die Rolle der Bildung nachgedacht; hier nun die Zahlen für die RF, welcher – siehe voriger Punkt – in den 90er Jahren ein reines Rohstoff-Wirtschaftsmodell aufgezwungen wurde:
– etwa 60% der Schüler in der RF gehen nach der 9. Klasse in ein College oder Technikum und erlernen einen Beruf; von ihnen kommen nur 7% später zum Studium;
– von den 11.-Klässlern (Abitur) treten ca. 70% sofort ein Hoch-/Fachschul-Studium an, weitere 18% gehen in Colleges und Technikums, 10% leisten ihren Wehrdienst ab u.a. (Quelle1, Quelle 2)

5. Nach der gestrigen Begeisterung über bald drastisch sinkende Ölpreise , die moderaten Regeln für die Horm-Passage und die angeblichen Milliardenzahlungen der Emirate an die IRI ist nun angesichts der fortgesetzten Aggression der Zionisten im Libanon jene See-Straße wieder geschlossen – das abgekartete ‚Spiel‘ der Aggressoren mit dem Iran (und der Weltwirtschaft) wird also weitergehen… (oh du pöser VTler!) – etwa gezweifelt?

6. Der Bitcoin wird laut JP Morgan angeblich schon seit 5 Monaten unter seinen „Mining-Kosten“ gehandelt, was uns sagt, daß ein ehrlicher Bitcoin-Miner längst ausgestiegen sein müßte – oder daß diejenigen, die weiter „minen“, irgendwie betrügen müssen…



7. Leise wird ab und zu ein Murmeln hörbar: die „Süddeutsche“ hat unter Berufung auf das ifo-Institut von ‚Käpt’n Ahab‘ etwa 34 Mrd.€ als Folgekosten der US-/IL-Aggression gegen die IRI für unser Land beschrieben; dies gilt aber nur, weil „unsere“ Verwalter sich aus ‚politischen Gründen‘ gegen die günstigen RF-Energieträger entschieden haben – macht nunmehr seit März über 400 Euronen pro Bürge aus…
Wem wollen wir danken? Und wie?

Apropos: selbiges Institut ist Mitautor eines EU-Rapports, der Reichensteuern, höhere Erbschaftssteuern und eine Austrittssteuer aus der EU fordert – sonst keine Ideen mehr?
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Wo bleibt die Krise?

Wir leben in einer Welt der Täuschungen. Die meisten davon erstellen wir selbst.
Hans Ludwig (LH), 17. Juni 2026

He, was motzt du schon wieder? An der Tanke gibt’s alle Kraftstoffe, unbegrenzt und zu immernoch moderaten, wenn auch erhöhten Preisen. Aber von den einstmals von den sog. Grünen erwünschten 5 Euro pro Liter sind wir noch weit entfernt…

Ja, noch. Der größte Teil des Tanke-Preises sind ja bekanntlich Steuern, d.h. da ist noch viel Luft, wenn die Einkaufspreise nach den 3 Monaten, welche das Zeug im Voraus gekauft wird, dann bald an die Aggressions-Folge-Verhältnisse angepaßt werden…
Außerdem hat die RF, aus der die EU immernoch einen Teil der KWS-Erzeugnisse bezieht, für Kraftstoffe einen Exportstopp verfügt und importiert nun ihrerseits Benzin und Diesel, was sich ebenfalls demnächst auf unsere Preise auswirken kann – wir bedanken uns dann bei den Ukro-Nazis, welche den Russen einen Großteil ihrer Raffinerie-Kapazitäten erfolgreich ‚zerdrohnt‘ haben…

Ein weiterer Bereich, in dem wir die Folgen der Ami-Zions-Aggression zeitversetzt zu spüren bekommen werden, ist die Versorgung mit Kunstdüngern, die bereits dazu geführt hat, daß die Ernte dieses Jahres in vielen Ländern geringer ausfallen wird als zuvor, und folglich die Nahrungsmittelpreise steigen werden.
Freilich werden das zuerst jene Länder akut bemerken, wo nicht 40% der Nahrungsmittel weggeworfen werden, wie in unserer Heimat…

Sodann ist abzusehen, daß die Versorgung mit Kunststoff-Granulaten stockt; freilich sinkt auch die Auto-Produktion (einer der Kunststoff-Großverbraucher) hierzulande, so daß wir davon nicht allzu arg ‚betroffen‘ werden. Aber einige bisher aus Plaste gefertigte Waren werden demnächst teurer, seltener oder aus anderen Materialien hergestellt werden, andere wird es vielleicht nicht mehr geben.

Und wir haben noch nicht über das verringerte Helium-Aufkommen gesprochen. Denn außer der bekannten Verwendung in der Luftschiffahrt, die seit 90 Jahren (auf Geheiß der Ölkonzerne) absichtlich weltweit kurzgehalten wird (zu effizient, zuwenig Kraftstoff-Verbrauch pro Tonnenkilometer) wird dieses Gas (meist verflüssigt) auch in der modernen Halbleitertechnologie gebraucht; einiges wird man dort auf Flüssigstickstoff umstellen können, aber bei weitem nicht alles. Klar merkeln wir das als Endverbraucher nicht direkt, aber es wird Folgen haben.

Zu guter Letzt sei noch das Erdgas/LNG-Problem angesprochen, wo die EU sich selbst – aus ‚politischen‘ Gründen – von Importen aus den USA, die ihr LNG zunehmend selbst benötigen, und Katar, wo die Verflüssigungsanlagen im Krieg (angeblich durch ‚unbekannte‘ Drohnen und Raketen) zerstört wurden, abhängig gemacht hat.
Es gibt noch keine Vorschau, ob und bis wann diese Anlagen wieder repariert oder neu erbaut sein werden; pöse Zungen sprechen von 1 – 2 Jahren, bestenfalls.
Über den Füllstand der Erdgasspeicher in der EU wird wohlweislich sehr zurückhaltend (geschönt?) berichtet; er soll auf einem historischen Tiefstand sein.
Aber auch hier wird voraussichtlich der laufende Niedergang der hiesigen Industrie die Situation ‚entschärfen’…

Seid also bitte nicht ent-täuscht, wenn sich in den kommenden Monaten noch vieles verändern wird, als Folge der Aggression gegen die IRI, aber auch als Folge der laufenden Strukturkrise des Kapital-ismus.
Freilich werden die gleichgeschalteten Konzern-Massenmedien alles dem pösen Putin zuschreiben, der vor über 4 Jahren die strategischen Pläne der Weltbeherrschungs-Aspiranten (wir erinnern uns an jene fürchterliche Seuche) mit seiner erzwungenen Rettungsaktion für die Bevölkerung des Donbaß willkürlich durchkreuzt hatte…
(LH)

Ök oh no misch

Laßt uns einfach eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage, so wie sie sich nach unserer Ansicht zur Zeit darstellt, aufschreiben. Wie gewohnt, keine Dogmen oder Besser­wisserei, sondern Denkstupser für eigene Überlegungen.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026

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Vorwort:
Da es ohne Zielerkennung schwierig ist, seinen Kurs zu bestimmen, hier als Vorschlag ein Blick in die ferne (?) Zukunft: welche Basisfaktoren es denn sein könnten, die eine lebenswerte Zukunft (irgendwann) bestimmen werden.

Da haben wir zuerst einmal eine autarke Ökonomie (autark = eigenständig, selbstgenüg­sam, unabhängig; oeconomia altgriech. ‚Hauswirtschaftsorganisation‘), die zu gestalten ist.
Dabei ist zu beachten, daß die Wirtschaftsvorstellungen so gut wie der gesamten Mensch­heit in den letzten 250 Jahren Kapitalismus und besonders seit den 1980er Jahren zu dem verkommen sind, was die „alten Griechen“ Chrematistik (Gewinnsucht) nannten.
Wir haben also ALLE unsere Ansichten von dem, was Wirtschaft ist, tun und sein muß von Grund auf neu zu bedenken. Und dann später auch praktisch umzusetzen…

Der 2. Faktor ist der notwendige Paradigmenwechsel, weg vom ‚modernen‘ neoliberalen Wahnsinn und hin zu humanistischen und den ursprünglich liberalen Idealen.
Auch hier sind es tiefgreifende Veränderungen in der Denk- und Handlungsweiseweise, die uns allen bevorstehen, da wir alle von den Massenmedien in den letzten 40 Jahren in völlig menschenfeindliche „Narrative“ (Dogmen) gepreßt wurden.
Schlimm an der irren Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist, daß auch fast alle Kirchen es nicht geschafft haben, sich vom Sog der unmenschlichen Hirnverdrehungen fernzuhalten und die allgemeinmenschlichen Werte zu verteidigen – im Gegenteil…


Und als drittes ist die Rückkehr zur natürlichen persönlichen Verantwortlichkeit zu nennen, welche die naturgegebene Verantwortung, der langfristig niemand entgehen kann, in unseren Alltag zurückführen wird.

Mit anderen Worten, wir stehen als Menschheit vor einer Mammutaufgabe, denn die Prozesse der letzten Jahrzehnte haben uns – offenbar gesetzmäßig – stramm in die falsche Richtung geführt.

– – –
Nun zur leicht vereinfachten Darstellung des gegenwärtigen Finanz-Weltwirtschafts-Systems in Kürze. Bitte nicht einfach überfliegen, sondern überdenken, was dies oder jenes bedeutet…

Ausgangspunkt seien die 1970er Jahre, als mit den Berichten des sog. ‚Club of Rome‘ ein ziemlich düsteres Zukunftsszenario verbreitet wurde; bitte selbst nachlesen: „Grenzen des Wachstums“ und „Das menschliche Dilemma“ usw. – alles im Netz verfügbar.
Da geriet der Systemwettbewerb der (längst monopolisierten) ‚Marktwirtschaft‘ mit dem real existierenden Sozialismus (RES) in reale Gefahr, an die sich kontinuierlich entwickeln­de Planwirtschaft verloren zu gehen…
Zum Glück für den Westen waren die senilen Führer des RES (der ‚teure Iljitsch‘: gemeint war nicht Lenin, sondern Brezhnjew) nicht in der Lage, die Situation zu erkennen und ihre Chance zu ergreifen: sie hatten sich durch die Petro-Dollar-Schwemme ‚einlullen‘ lassen.
Klar, um seine Naturreichtümer zu verkaufen und damit für sich und Teile seines Volkes einen befriedigenden Wohlstand zu erkaufen, braucht es nicht viel Geist…
Wer hat da eben gerufen, das sei heut in Rußland kaum anders?


Und da gab es bei der FED jenen Herrn Paul Volker, der die clevere Idee hatte, wie ein stabiles Wachstum (für eine gewisse Zeit, 1 – 2 Jahrzehnte) erzeugt werden kann: mit Hilfe einer kreditgestützten Nachfrage, d.h. indem man Geld an die Verbraucher verteilt, deren zahlungsfähiger Bedarf dann die Wirtschaft in Schwung bringt.
Dies waren die sog. Reagonomics, die ab Anfang/Mitte der 1980er die Leitlinie in der Wirt­schaftspolitik bestimmten. Da wurden Nachfrage und Verbrauch durch Verteilen frisch gedruckten Geldes stimuliert – natürlich, wie im Kapitalismus üblich, gegen Zins und Zinseszins, d.h. mit der Schaffung von dauerhaften Abhängigkeiten.

Zuerst wurden die billigen Kredite – teils ohne sorgfältige Prüfung und die ‚üblichen‘ Sicherheiten – an die privaten Haushalte vergeben, dann an die Unternehmen und schließlich an die kolonialen Verwaltungen und „Staaten“ (die – wir erinnern uns an DUNS und UPIK – inzwischen weitestgehend in Unternehmen umgewandelt wurden).
Freilich war diese Politik nur für einen bestimmten Zeitraum vorgesehen, nämlich solange, bis man mit Hilfe dieses attraktiven Schein-Schaubildes von einem funktionierenden Kapitalismus den RES in die Knie gezwungen hatte.
Was auch bestens funktionierte: die Nomenklatura der UdSSR und des RES ließ sich davon beeindrucken und zerstörte selbst die erste wirkliche Gesellschafts-Alternative der uns bekannten Geschichte.
Leider ging die ursprüngliche zeitliche Begrenzung des kreditstimulierten Verbrauchs im weiteren verloren, denn der daraus resultierende Verbraucherwahn ließ sich irgendwann nicht mehr stoppen und Alternativen waren später auch nicht mehr bekannt, da auch die Lehre nur noch die eine Richtung kannte.
Folge: Die allseitige ‚Verschuldung‘ nahm überhand…

Heute zeigt sich, daß diese Reagonomics-Praxis ihre natürlichen Grenzen erreicht hat:
– eine zunehmende Anzahl von Firmen- und Privatpleiten: laut Institut für Wirtschaft (IW) gab es allein im März 2026 in der BRD 2308 Firmenpleiten (+15,8% ggü. März 25) und sogar +18,9% Privatinsolvenzen;
– unprofitable Unternehmen, die sich nur durch Tricks wie Eigenaktienkauf und „Marktkapi­talisierung“ irgendwie in die Gewinnzone rechnen (nach dem IPO der IT-Konzerne werden es über 50% des US-Aktienmarktes sein, welche durch die IT/AI-Konzerne dargestellt wer­den, wobei die Kapitalisierung wächst, jedoch die Firmen entlassen Mitarbeiter),
– ‚Staaten‘, deren Zinszahlungen an die Finanzinternationale zu den größten Ausgaben-Positionen im Haushalt zählen (in den USA sogar mehr als die Kriegsausgaben),
all das zeigt deutlich, daß weitere Kreditvergaben kaum mehr möglich sind.
Nunmehr erfolgt noch eine Geldverteilung über den Staatshaushalt, hier allerdings gelangt das Geld vor allem an diejenigen, die nahe genug „an der Quelle“ sitzen.

Was aber tun mit dem Geldüberfluß? Wie verhindert man eine hohe Inflation?
(wir erinnern uns an Prof. Katasonow: „Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“)
Hier hatte jemand die geniale Idee, die überschüssige Geldmenge im Finanzbereich zu ’sterilisieren‘, damit sie im realen Leben nicht inflationswirksam wird. Dazu war es ausreichend, mit Hilfe diverser „Finanzinstrumente“ (real: Betrugsmechanismen) die Gewinne im Finanzbereich höher zu halten als in der Realwirtschaft.
Was kein Problem ist, da ja alles nur rechnerisch, d.h. in Rechenmaschinen („Komm, Puter“), abläuft: fiktive Werte kann man erschaffen, soviel man will, solange keiner auf die Idee kommt, damit im realen Leben einkaufen zu gehen…
Denn nun – da alle nur noch profitgeil sind – investierte kaum jemand mehr in real tätige Unternehmen („ich bin ja nicht blöd“).

Das Geniale daran:
Der Geldzufluß führt im Finanzbereich zu steigenden Aktienkursen – und das, was in der Realwirtschaft als Inflation ’schädlich‘ ist, wird hier als „positiv“ verkauft.
Denn keiner merkt dabei, daß der Markt-Wert aller Unternehmen kontinuierlich sinkt – durch den Wertverlust der Währung…
Weitere Ergebnisse: regelmäßige, immer größere „Blasen“ und eine immer ungleichere Verteilung der Vermögen…
(realistisch betrachtet, sind jedoch die sog. Aktiva der meisten Dollar-Billionäre und -Multi­Millionäre – deren Anzahl seitdem sprunghaft gewachsen ist – rein ‚papiermäßige‘, denn das Geld kann nur zu einem ganz geringen Teil in realen Reichtum umgesetzt werden: sobald einer beginnt, seine Aktien in merklichen Mengen zu verkaufen, sinkt der Aktien­kurs und er wird ständig „ärmer“ – freilich auf höchstem Niveau)

Fortsetzung: https://bumibahagia.com/2026/06/23/ok-oh-no-misch-2/

Ökonomisch?

Wer kennt den Wortbedeutungs-Unterschied zwischen Ökonomie und Chrematistik?
Und was wird – aus dieser Sicht – seit 40 Jahren und länger hier praktiziert?
LH, 12. Juni 2026

Dieser Tage (Mitte Juni 2026) beginnt der Vorverkauf des neuen Buches von Michail Chasin „Die letzte Krise des Kapitalismus? Ideen der modernen Wirtschaft“ („Последний кризис капитализма? Идеи современной экономики“ – Михаил Хазин) – eine stark erweiterte Ausgabe des früheren Chasin-Buches „Erinnerungen an die Zukunft“ (Михаил Хазин – „Воспоминания о будущем“).
Eine andere Richtung von Chasins Arbeit ist die Machttheorie, niedergelegt in „Die Treppe in den Himmel“ (Михаил Хазин – „Лестница в небо“).
Hier die direkte Quelle; einige Bücher von MCh sind im Netz verfügbar, z.T. in englisch.

Ja, der Mann ist als Dollar-Untergangs-Prophet verschrien, aber wer würde nicht dem Altmeister des Börsenbetrugesgewinns Waren Buffet glauben?

Die oder der Wirt schafft?


Ja, natürlich muß es DIE WIRTSCHAFT heißen, denn ein Wirt als Dienstleister schafft ja nur bedingt Werte…
(LH, 11. Juni 2026)

Mit der WIRTSCHAFT hatten wir uns hier auf bb schon ausführlich beschäftigt (eine kleine Auswahl davon hier zur heutigen und hier zur künftigen Wirtschafts-Weise).
So erstaunlich das klingen mag: das meiste ist nach wie vor aktuell.

Es sei gestattet, an die grundlegende Artikelserie dazu zu erinnern (hier der Anfang und hier der Schluß), welche das Verständnis für die seit damals abgelaufenen Prozesse fördern kann.

Wir hatten konkrete Vorschläge zu Maßnahmen unterbreitet, wie damals dieses Land zu retten gewesen wäre (zum Beispiel hier), von denen sicher noch einige aktuell sind; sie könnten mit den Forderungen der heutigen „politischen Hoffnungsträger“ verglichen werden.

Und wir hatten einen Vorschlag für eine Transformation in Richtung einer menschlichen Wirtschafts- und Lebensweise erarbeitet (hier).

Wenn wir also demnächst uns erneut diesem Themenblock widmen werden, könnte es sinnvoll sein, sich vorher unter den genannten Links ein wenig einzulesen…
(LH)

Geh, oh Politiker

In Fragen der Geopolitik, vor allem wenn gewisse Vorgänge nicht unbedingt verständlich sind, ist es sinnvoll, die Meinungen von Fachleuten zu berücksichtigen; hier nachfolgend zwei Beiträge eines aserbaidzhanischen Politik-Profs der vergangenen Tage.
LH

Meinung Kjamil Askerchanow 260602

Der Krieg um die Nach-Dollar-Welt läuft bereits.
Und er verläuft so gar nicht entlang der Linie Dollar – Juan, wie manche meinen. Heute streiten sich zwei Kontroll-Modelle über das künftige Finanzsystem.
Einerseits die USA, welche auf die sog. Stabilmünzen (stable coins) und private digitale Vermögen, die in Dollar nominiert sind, setzen.
Andererseits die EU und Britannien, die jene CBDC und digitalen Währungen der Zentral­banken unterstützen, welche ein maximales Kontrollniveau seitens der Regulierer (ZB) gewährleisten.

Es ist kennzeichnend, daß das Mitglied des FED-Verwaltungsrates Christopher Waller faktisch zugegeben hat, was andere in den letzten Jahren angedeutet hatten. Seinen Worten nach ermöglicht die Verbreitung der Dollar-Stabilmünzen eine Ausdehnung der Wirksamkeit der amerikanischen Geld-Kredit-Politik auf andere Länder.
Staaten, welche solche Werkzeuge benutzen, werden die US-Leitzinsen importieren, wie auch die US-Geldbedingungen.
Mit anderen Worten: für den Erhalt der globalen Dominanz des Dollars sind nun weder dutzende Militärbasen, noch die unbedingte Anwesenheit amerikanischer Banken erforder­lich. Es genügt, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, in welcher als Verrechnungseinheit der Dollar verbleibt.

Parallel integriert SWIFT die Kryptovaluta-Kanäle in das Welt-Bankensystem. Die größten Banken der Welt schließen sich bereits an diese Mechanismen an. Das heißt, jene Tech­nologie, welche uns irgendwann als Werkzeug zur Befreiung von der Dollar-Hegemonie verkauft wurde, wird nach und nach zum neuen Mechanismus für deren Erhalt.

Genau deshalb klingt die EU-Reaktion immer nervöser. In der EZB wird der digitale Euro als Antwort auf die Stabilmünzen-Bedrohung benannt. In der Bank von England spricht man vom Austausch der Stabilmünzen gegen tokenisierte Bank-Deposite.
Faktisch versucht die EU (+UK?), eine Umwandlung der digitalen Dollar-Aktiva in ein glo­bales Zahlungssystem, das zur Umgehung der traditionellen staatlichen Kontrollmechanis­men fähig ist, zu verhindern.

Aber diese ganze Diskussion hat eine fundamentale Lücke. Praktisch niemand spricht über die Realwirtschaft. Die Welt erörtert das neue Geld, neue Verrechnungsmethoden, neue digitale Plattformen, Blockchain, Tokenisierung, den sog. künstlichen Intellekt und den Bau gigantischer Datenzentren.
Aber fast niemand schlägt eine Antwort vor, auf die Frage, wie/auf wessen Kosten der neue Reichtum geschaffen werden wird.

Die Realwirtschaft befindet sich in einer Strukturkrise. Die Produktionskapazitäten erfor­dern eine Modernisierung, die Infrastruktur ist abgenutzt, die Schuldenbelastung wächst schneller als die Wirtschaft, die energetische Basis vieler Länder zeigt viele ernsthafte Begrenzungen, und die demographischen Probleme werden immer belastender.
Vor diesem Hintergrund gibt es einen heftigen Streit darüber, wer die Geldströme der Zukunft kontrollieren wird, aber es fehlt praktisch völlig das Gespräch darüber, wie ein Wachstum jenes Wirtschaftskuchens selbst gestaltet werden kann.

Deshalb sieht der Streit zwischen den Stabilmünzen und den CBDC aus wie ein Kampf um die Kontrolle über das Verteilungssystem, aber nicht über die Schaffung eines neuen Entwicklungsmodells. Die einen bieten eine zentralisierte Kontrolle über die digitalen ZB-Valuta an. Die anderen eine Kontrolle über private digitale Plattformen, die auf Dollar-Basis tätig sind.
Aber beide Modelle gehen von der einen Logik aus: das Hauptaktivum der Zukunft werden die Informationen über die Transaktionen sein, und die Möglichkeit, die Finanzströme zu lenken.

Daher der Bau einer unglaublichen Menge an Datenzentren in der ganzen Welt.
Daher der Kampf um den sog. künstlichen Intellekt, die digitale Identifikation, die Zah­lungsplattformen und die wolkige (wer klaut’s?) Infrastruktur.
Es wird die Architektur der neuen Finanzkontrolle geschaffen.
Aber jede beliebige Finanzkontur stützt sich letztendlich auf die Energetik, die Industrie, die Rohstoff-Ressourcen und die menschliche Arbeit.
Wenn dieses Fundament weiter degradiert, dann werden keinerlei digitale Währungen die angehäuften Strukturprobleme lösen können.

Deshalb geht dieser Kampf heute nicht nur um die Nach-Dollar-Welt. Er geht um das Recht, die Welt zu lenken – nach dem Ende der Epoche des klassischen Geldes.
Und solange Banken, Regulatoren und die Digital-Konzerne darum streiten, wem die neue Finanz-Infrastruktur gehören wird, bleibt die Frage zum Ausstieg der Weltwirtschaft aus der Systemkrise wohl offen.
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Übersetzung und Anmerkungen Hans Ludwig, 3.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Die heutige Wirtschaftslehre ist eine Lehre von der Lenkung über Finanzierung. Sie gilt nicht für die Realwirtschaft, sondern lediglich für den Finanzbereich.
Sie ignoriert die einfache Wahrheit, daß es in der Realwirtschaft eben NICHT ausreichend ist, für die Lösung einer Wirtschaftsfrage eine bestimmte Geldsumme bereitzustellen.

Es müssen außerdem zumindest die erforderlichen Materialien und Technologien real verfügbar sein, es müssen die notwendigen Fachleute real vorhanden oder beschaffbar sein, es müssen die benötigten Zulieferungen real organisiert werden können, es müssen die Genehmigungsvorausset­zungen seitens der Verwaltungen gegeben sein und so manches andere mehr – wer mal im Projektmanagement gearbeitet hat, der kann ein ganzes Lied davon singen.
Und jedes genannte Erfordernis kann zum „Kill-Kriterium“ für die Lösung der gestellten Frage werden – selbst wenn das theoretisch (Börsenpreise, Gehälter usw.) dafür benötigte Geld vorhanden ist.

Und hier ist der Grund zu suchen, daß jener „digitale Übergang“ nicht funktionieren wird.
Denn schon ein längerfristiger Erdölpreis von 180 Dollar pro Faß oder mehr (den wir dank DT momentan ansteuern) kann soviele Rädchen im Weltwirtschaftsgetriebe zum stocken bringen, daß das ganze Räderwerk zum stehen kommt.

Und dann helfen weder Zahlen in Rechenmaschinen noch andere Geld-Surrogate weiter.
Denn Geld und Rechner-Zahlen kann man nicht essen…

P.S.
Wie der US-Finanzminister Bessent dieser Tage (8. Juni) mitteilte, wurden iranische Kryptovaluta im Wert von über 1 Mrd. Dollar konfisziert.
Dabei war doch damit geworben worden, daß diese Kryptovaluta keinen äußeren Einflüssen zugänglich seien…

Meinung Kjamil Askerchanow 260603

Also, wie schon oft gesagt, in der sich strebsam fragmentierenden Welt bilden sich nach und nach zwei große Lager heraus.
Auf der einen Seite – das Lager der Autarkie, wohin man bedingt das Triumvirat USA, China und Rußland rechnen kann.
Auf der anderen Seite – das neoliberale Lager, angeführt von London und dessen Satelliten, mit Brüssel und einem bedeutenden Teil der EU-Eliten, die in die sterbende globalistische Architektur eingebettet sind.

Beide Seiten verstehen bestens, daß das vorherige Welt-Finanzsystem an seinem Finale angelangt ist. Die indirekten Kennzeichen der heraufziehenden Krise (die schon seit Jahren läuft) werden in diesem Herbst immer häufiger.
Deshalb hatte ich bereits früher die besondere Bedeutung jener Besuche hervorgehoben: Karl 3. in WashDC (mit dem Ultimatum), die Verhandlungen Tramps und Putins mit Gen.Xi in Peking (von denen wir so herzlich wenig erfahren haben); es zeichnet sich immer deut­licher eine Linie ab, in deren Rahmen WashDC, Peking und Moskau daran interessiert sind, durch die unausweichliche Krise ohne einen großen Krieg zu kommen, indem die gefährlichsten Konflikte eingefroren werden und eine unkontrollierte Eskalation (gibt es auch „kontrollierte“ Eskalationen?) nicht zugelassen wird.

Eine indirekte Bestätigung dieser Logik kam durch den kürzlichen Auftritt des Marko Rubio im US-Kongreß. Ungeachtet der harten Fragen hat er faktisch die Hauptthese bestätigt: die USA bereiten keinen (weiteren) Krieg gegen den Iran vor und beabsichtigen auch kei­nen Machtwechsel in Teheran.
(haben wir solche Lügenbotschaften nicht schon zweimal unmittelbar vor einem US-Angriff gehört? Bloß gut, daß den Gringos momentan wichtige Munitionen ausgegangen sind…)
Dabei hatte Rubio gesondert festgestellt, daß er nicht für die Handlungen anderer Staaten und unterschiedlicher Einflußgruppen (!) verantwortlich ist. (sic! das Hintertürchen…)
Zwischen den Zeilen liest sich das hinreichend eindeutig: es gibt Kräfte, welche am direkt entgegengesetzten Szenario interessiert sind.

Das Problem des neoliberalen Lagers besteht darin, daß die Finanzkrise automatisch die Frage nach der Verantwortlichkeit für Jahrzehnte der Politik des ungebremsten Schulden­wachstums, der Finanzblasen und der „gelenkten“ Krisen stellt. In einer solchen Situation ist ein großer Krieg ein bequemes Werkzeug, um die aufgelaufenen Probleme abzuschrei­ben.
Die Geschichte hat es schon mehrfach gezeigt, daß große Konflikte für die Abschreibung von Verpflichtungen, die Umverteilung von Ressourcen und einen Wechsel der politischen Tagesordnung benutzt werden.

Genau deshalb ist ein bedeutender Teil der heutigen Provokationen durch das Prisma des Kampfes um das Szenario des Ausstiegs aus der Krise anzusehen.
Die einen versuchen, die Konflikte maximal zu lokalisieren und die Situation unter Kontrolle zu halten.
Die anderen sind interessiert an der Erweiterung der Zonen der Instabilität vom Nahen Osten bis Europa und Asien.

Da bedeutet nicht, daß man auf die Provokationen nicht antworten solle. Im Gegenteil, man muß antworten. Aber so, daß man sich nicht in ein fremdes Szenario eines großen Krieges hineinziehen läßt. Akkurat, berechnend und ohne emotionale Entscheidungen.
Beispiele solch ähnlicher Signale hat es in den letzten Wochen ausreichend gegeben.
Besonders für jene, welche die Vorgänge im Persischen Golf aufmerksam verfolgen, nach dem kürzlichen diplomatischen Besuchen der Iraner in Moskau.
Wer Signale lesen kann, der hat schon begriffen, was gemeint ist.
t.me/KamilAskerkhanov/5467

– – – – – Übersetzung aus dem Russischen mit Ergänzungen: Hans Ludwig, 4. Juni 2026 – – – – – – – – – – –

Anmerkung des Übersetzers:
Kann mir das bitte mal jemand erklären?
Das sind doch kluge Leute im Osten, oder? Lebenserfahren, gebildet, geistig rege…
Wie können diese Leute so naiv sein?

Haben sie sich noch nicht oft genug von den Angelsaxen beiderseits des Atlantik ausnut­zen und betrügen lassen? Wie auch andere (Iran, China usw.)?
Man sagt doch: „Aus Erfahrung wird man klug.“ oder „Aus Fehlern lernt man.“
Und hier?

Könnte es doch gut sein, daß all dieses Hin und Her, diese widersprüchlichen Signale, welche nicht nur von DT, sondern auch von auch von dessen angeblichen „Gegnern“ vorzüglich öffentlich und laut (zu laut?) gesendet werden, einfach nur Bestandteile des nächsten „Großen Spieles“ der Angelsaxen um die Weltmacht sind, oder?
Nach dem uralten Grundsatz „Getrennt marschieren, aber am Ende vereint zuschlagen“?

Umbruch jetzt?

.

Umbruch jetzt?
Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm in diesem Lande. Gut, soweit der brave teutsche
Wohlstandsbürger noch zu windigem Tun bereit und in der Lage ist. Und darüber kann
man geteilter Meinung sein. Aber das soll uns nicht davon abhalten, unser Fähnchen
heute mal nach dem Wind zu hängen und auszutesten, in welche Richtung es hierzulande gehen könnte…

Ein Beitrag von Luckyhans, 14. Mai 2023

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Kein Hilferuf IV, doch mal ein Beispiel, wie das hier so geht…

…oder nicht geht.

Ich kenne die Verhältnisse von vier Familien hier genau bis sehr genau. Ich wähle das Beispiel Mutter Ira, da sie Stammlesern wohl am besten bekannt ist.

Es geht hier um Leben und Überleben, auf Rupiah/Euro runtergezogen.

Also da sind Ira, ihre vier Kinder, 6, 11, 17 und 20, sodann ihr Partner und dessen 19jähriger Sohn, also 7 Mönschs.

Ich rechne per Monat.

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Drittes Update der Palmblatt-Prophezeiungen

Angela, 12.05. 2022


Immer erst indisch, dann englisch, dann deutsch.

Das  3. Update zu den Prognosen aus der Palmblattbibliothek in Chennai. Es gibt Neuigkeiten zu Politik, Gesellschaft und Natur – die kommenden Monate werden sehr bewegt. Fragen, die es im Zusammenhang mit den Palmblattbibliotheken und den aktuellen Vorhersagen gestellt wurden, beantworte ich hier: https://www.youtube.com/watch?v=Kh_Po…  Thomas Ritter

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Du mußt den Brunnen graben, bevor Du Durst hast

von Angela 01.01.2022

Unbestritten leben wir in herausfordernden Zeiten. Das Corona-Diktat beherrscht uns seit 2 Jahren, direkte und indirekte Impfpflicht und ein Testwahn greifen in das Leben vieler Menschen, vor allem auch Berufstätiger ein. Arbeitslosigkeit droht denjenigen, die sich der Spritzung widersetzen. Wirtschaftlicher Abstieg, Ruin der Mittelschicht, all der Kulturschaffenden und kleineren  Geschäfte sind vorprogrammiert.

Dazu fragt sich mancher, wie lange dieses Schuldensystem noch halten kann. Geld zu drucken und in den Kreislauf zu pumpen kann auf Dauer keine Lösung sein.

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Wohin der Fluß?

Wer sich für Wirtschaftsfragen interessiert, der hört und liest regelmäßig von den sog. Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft, die angeblich von staatlicher Seite durch­geführt werden, um die Folgen der sog. Kronen-Pandemie zu mildern. Da werden von den Zentralbanken Milliarden und Abermilliarden bereitgestellt: allein von der FED ins­gesamt mehrere Billionen Dollar, und in der EU wurden unlängst ebenfalls insgesamt anderthalb Billionen Euro verabschiedet. Emittent: die jeweilige sog. Zentralbank, die ja laut Gesetz unabhängig von den Staaten ist. Bürge für diese gigantischen Summen1 je­doch in jedem Falle die Staaten bzw. der Verein „EU“ – wieso eigentlich?
Und: wohin fließt all das Geld tatsächlich? Und zu welchem Zweck?
Luckyhans, 24. Juli 2020
.
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Nicht nur lächerlich?

(LH) Ja, so geht es manchmal – was für den einen noch lustig ist, darüber kann der andere schon nicht mehr lachen. Höchstens ein grimmiges Lächeln kommt noch, aber das war’s dann auch schon… Nachfolgend einige Beispiele für solche Fälle, wo die einen „Spaß haben“, während den anderen das Lachen schon vergeht.
Luckyhans, 18./23.3.2019
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1. Wie auch immer: Knast?

Ja, so kommt sich mancher russische Journalist und Blogger inzwischen vor – hat doch die Staatsduma nach einigem Hin und Her nun das Gesetz zum Schutz des Anse­hens verabschiedet, das drastische Strafen für allzu kritische Beiträge über die Regie­rungspolitik und zur Tätigkeit der Abgeordneten vorsieht, wodurch harsche Kritiker leicht kriminalisiert werden können.

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Wer ruft wohin?

(LH) Für das Verständnis der nachfolgenden Darlegung ist die Kenntnis des Beitrages „Chinas Ruf nach Rußland“ erforderlich, daher – wer diesen noch nicht gelesen hat – bitte zuerst dort sich informieren – danke.
Weiterhin ist die Kenntnis unserer bisher erschienenen China-Beiträge von Vorteil. Und vielleicht ist es auch gut, sich die betreffenden Formulierungen des Dokuments nochmal in Ruhe „auf der Zunge zergehen zu lassen“…
Luckyhans 14./15.3.2019
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Gleich vorausschickend ist festzustellen, daß dieser sehr spezifische chinesische Ruf nach Rußland in vielerlei Hinsicht interessant ist.
Zum einen deshalb, weil die Beziehungen zwischen beiden Ländern tatsächlich – trotz aller Öffnung Rußlands nach Osten infolge der VSA-Sanktionen und trotz aller traditioneller Wirtschaftskontakte – fast ausschließlich geopolitisch bedingt sind.

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Chinas Ruf nach Rußland

(LH) Wer sich ein wenig mit diplomatischen Gepflogenheiten auskennt, der weiß, daß der Botschafter eines Landes keine Privatperson, sondern vor allem das offizielle Sprachrohr der Regierung und des Präsidenten seines Heimatlandes ist.
Und ein Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter (AuBB) ist ein Vertreter seines Landes, der in der Lage ist, in seinem Gastland für sein Heimatland verbindliche Entscheidungen zu treffen – eine Kompetenz, die sonst nur dem Präsidenten und dem Regierungschef zukommt: er ist also ein sehr hochgestellter Vertreter der offiziellen Führung seines Landes im Ausland.
Und so kommt es nur selten vor, daß ein solcher AuBB in seinem Gastland außerhalb des diplomatischen Parketts öffentlich auftritt, vor allem in der Presse. Und wenn so etwas geschieht, dann ist das ein Ereignis höchster Bedeutung für beide Länder.

Ein solches hat Anfang Dezember des vergangenen Jahres in Rußland stattge­funden: Li Huej, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Chinesischen Volksrepublik in Rußland, hat einen Artikel in der russischen Zeitung „Trud“ (“Arbeit“) veröffentlicht, der nachfolgend aus dem Russischen übersetzt wird.
Jeder möge bitte diesen programmatischen Artikel aufmerksam lesen, denn hier wird der offizielle Standpunkt der chinesischen Führung dargelegt!

Nach reiflicher Überlegung hab ich mich entschlossen, nachfolgend zuerst die Über­setzung ohne inhaltliche Anmerkungen zu posten und einen Tag später meine eigenen Anmerkungen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen von mir. 11.3.2019
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Russisch-deutsche Perspektiven

(LH) Wenn ein russischer Betrachter seine Erörterung der strategischen Aussichten seines Landes für die nächsten 20 Jahre mit einer detaillierten Analyse der deutschen Außenwirtschaftsdaten beginnt, dann verspricht das zumindest, interessant zu werden. Schaun mer mal? Aber bitte geduldig bleiben…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 6./10.3.2019
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Die strategischen Aussichten Rußlands für die bevorstehenden 20 Jahre

Alexander Sapolskis 25.02.2019 19:00 in der Reihe „Strategie 2030“

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Unabhängige Ukraine?

(LH) In der Ukraine steht die Präsidentenwahl bevor. Bewerber sind u.a. der jetzige Präsidentendarsteller Pjotr Walzman-Poroschenko, die Oppositionspolitiker-Darstellerin Julia Timoschenko-Kapitelman und der Komiker Wladimir Selenski. Letzterer soll laut Umfragen so stark führen, daß sich vor einigen Tagen sogar eine IWF-Delegation mit ihm traf und verhandelte – und aktuell hat der jetzige Präsi-Darsteller jetzt zwei Strafermitt­lungen unter verschiedenen Vorwänden gegen ihn eröffnen lassen – entweder um ihn zu erpressen, von der Kandidatur auszuschließen oder mundtot zu machen.
Aber lassen wir mal die Personalfrage beiseite und sehen uns an, wie der in Rußland lebende ehemalige ukrainische Premier Nikolaj Asarow die Sachlage sieht.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 7./9.3.2019
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Asarow: Ist eine eigenständige Entwicklung der Ukraine möglich?

03.03.2019 | 09:56

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Wer zerlegt die VSA?

(LH) Man weiß es nicht, aber viele Vorgänge auf der Welt passen auffallend gut zueinander. Und so manche Prognose, sei sie auch zum Zeitpunkt der Äußerung noch so abwegig, kommt einige Jahre später plötzlich wieder in den Sinn, wenn man die aktuellen Ereignisse anschaut.
Wer erinnert sich noch an unsere Artikel zur Perestrojka in den VSA?  Klangen doch absolut weit hergeholt damals, oder?
Wer mag, kann sie ja gern nochmal durchlesen

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 5./9.3.2019
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Die VSA werden von innen zerstört

Alexander Sapolskis 03.03.2019 11:45

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Dollar: it’s showtime?

(LH) Der FED-Dollar ist seit der Konferenz von Bretton Woods 1944 als goldgedeckter Dollar und erneut seit 1973 als Petrodollar die Leitwährung des Welthandels. Auch heute werden fast alle Handelsgeschäfte auf dem Energie- und Rohstoffsektor weltweit in Dollar abgewickelt.
Wenn nun die FED of New York, eine der direkten Eigentümerinnen der Federal Reserve, ein Ende des Dollars als Weltleitwährung voraussagt, dann sollte ganz genau hingeschaut werden, was uns denn da als „Ersatz“ aufgeschwatzt werden soll…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 25.2./2.3.2019
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Das Urteil ist unterschrieben: der Dollar verliert seinen Status als Weltreserve-Währung

Moskau, 21. Februar 2019, 08:00, RIA Novosti, Natalja Dembinskaja

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Sonderbares Rußland? 5

(LH) Wir setzen unsere unsortierte Meldungen aus dem russischem Medienraum in kurzen Zusammenfassungen fort. Die vergangenen Wochen waren wieder sehr bunt und lustig… freilich nicht für jeden.
Luckyhans, 23. Februar 2019
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30. Rückkehr des neoliberalen Bumerangs?

Man kann es gern so sehen wie der Autor dieses Artikels: in den 1970er Jahren haben die VSA die Waffe der „Verbraucher-Gesellschaft“ in Richtung UdSSR geschleudert und diese hat tödlich getroffen.
Und nun kehrt diese als Bumerang dorthin zurück… gemeint sind dabei alle „Ideen“ des Neo-Liberalismus, dessen „Ideale Gesellschaft“ nicht nur den unmündigen total manipulierten Verbraucher und dessen Überwachung, sondern auch Genderwahn, Bildungsnotstand und „bunten“ Rassismus beinhaltet.

(mehr …)

Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt? 3

(LH) Heute nun der dritte Teil unserer unsortierten Meldungen aus dem russischem Medienraum in kurzen Zusammenfassungen – falls eines der Themen die Leser besonders interessiert, kann die Komplett-Übersetzung des einen oder anderen Artikels nachgereicht werden.
Luckyhans, 15./19. Februar 2019
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16. Putin macht ernst

Es ist nur ein kleiner Pinselstrich im Gemälde des Kampfes gegen die allgegenwärtige Korruption, aber ein sehr wichtiger: der russische Präsident hat am 7. Februar 2019 ein von beiden Kammern Ende Januar verabschiedetes Gesetz unterzeichnet und damit in Kraft gesetzt, welches der russischen Generalstaatsanwaltschaft erlaubt, bei der Zentralbank Rußlands oder auch ausländischen Stellen Informationen über Auslandskonten von Bürgern des Landes abzurufen, welche nicht berechtigt sind, solche Konten zu besitzen.

Gemäß der bereits seit einiger Zeit gültigen Gesetzgebung Rußlands haben hochgestellte Beamte, Staatsangestellte, Abgeordnete und Senatoren nicht das Recht, bei ausländischen Banken Konten zu eröffnen und zu besitzen sowie ausländische Finanzinstrumente zu besitzen und zu benutzen, darunter auch Wertpapiere ausländischer Firmen, welche sich außerhalb des Territoriums Rußlands befinden.

Seine endgültige rechtliche Wirkung wird das Gesetz 6 Monate nach seiner offiziellen Verkündung entfalten.
Soviel Zeit bleibt nun den genannten Bevölkerungsgruppen, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten neu zu ordnen – oder sich von den entsprechenden Funktionen und Positionen zu verabschieden.

17. Zerfällt das „große Britannien“?

Auch wenn die „Times“ und andere britische Massenverblödungsmedien das übliche „Show must go on“ praktizieren, während es in der EU auffallend still geworden ist um das Thema, bleiben nur noch wenige Wochen bis zum 29. März, dem festgelegten „Brexit“-Termin.
Und daß es gelingen sollte, Zeitaufschub oder gar neue, für die Insel „bessere“ Konditionen mit der Bürokratenclique in Brüssel zu erreichen, glaubt wohl auch die mit diesen vom Parlament erteilten Aufträgen artig nach Brüssel und in die Hauptstädte gereiste (übrigens ebenfalls kinderlose!) „Mutti Theres“ kaum noch.

Da jedoch mit der Nordirland-Sicherung und dem in der EU verbleiben wollenden Schottland zwei große Sprengladungen an das „Vereinigte Königreich“ gelegt sind, vermuten manche Beobachter schon den Zerfall desselben – oder das Ende der Königsherrschaft.
Wer allerdings die wahren Machtverhältnisse kennt, der weiß, daß letzteres so gut wie unmöglich ist…

18. Korrupteste Regionen Rußlands?

Die Generalstaatsanwaltschaft Rußlands hat unlängst auf dem Portal der Rechtsstatistik ein Rating der Regionen veröffentlich, geordnet nach der Zahl der verurteilten Wirtschafts-Verbrechen.
Man mag geteilter Meinung sein, ob dies ein wahres Bild ergibt, aber man bekommt erstmal einen Eindruck und sieht, wo offenbar etwas gegen die Korrution unternommen wird.
Nachfolgend also nur als Aufzählung die „führenden“ 10 Region, in Klammern die Zahl der abgeschlossenen Strafsachen:
Moskau (184), Gebiet Moskau (102), Sankt Petersburg (84), Region Krasnodar (79), Gebiet Samara (76), Gebiet Rostow (67), Gebiet Nowosibirsk (66), Baschkortostan (Baschkirien, 60), Gebiet Omsk (58) und der Autonome Kreis der Chanten und Mansen (57).

19. Aachen: 2 lahme Enten?

DIe Ereignisse der vergangenen Tage um „Nordstream-2“ zeigen deutlich, daß die Einschätzungen des russischen Kommentators zum Me-Ma-„Freundschaftsvertrag“ von Aachen weitgehend richtig sind – ein Papier, das keine wesentliche praktische Bedeutung hat.

In Kürze:
– nur allgemeine Phrasen, die der brenzlichen Lage nicht gerecht werden,
– weitgehend symbolische Bedeutung, anstelle nötiger Realpolitik,
– verwaschene Formulierungen statt konkreter Maßnahmen,
– eröffnet den Weg zu einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“,
– Osteuropa wird den Vishegrad-Prozeß (PL, CZ, SL, H) verstärken,
– dem Zerfall der EU wird somit nichts entgegengesetzt,
– ein Austritt aus der Nato ist nicht vorgesehen, was den Aufbau der vorgesehenen „Europäischen Streitmacht“ finanziell unmöglich macht,
– als Feinde werden Rußland, China, VSA und der Nationalismus benannt, wobei die ersten beiden den europäischen Verbraucher-Markt dringendst benötigen,
beide Politiker-Darsteller erleben ihre letzten Tage „an der Macht“.

Dieses „Europa“ braucht wirklich keiner. Ein Europa der souveränen Nationalstaaten mit Volksmacht und gutwilliger Integration sieht anders aus.

20. Rußlands Bankenlandschaft

Sie ist in ständiger Veränderung, allerdings mit klaren Vektoren. So veränderte sich die Zahl der Banken wie folgt: 2001 – 1274, Maximum 2003 – 1282, 2006 – 1205, 2011 – 955, 1.1.2019 – 440.
Der größte Teil der durchgängig privaten Banken wurde durch Lizenznentzug der Zentralbank geschlossen. Was die Eigen-Kapitalisierung jener Banken angeht, kann die entsprechende Statistik nachgesehen werden: sie lag bei der Mehrzahl nur zwischen 300 und 900 Tausend (!) USD. Heute sind es bei den großen Banken fast eine halbe Milliarde USD.

Und der Anteil des Staates am Bankensektor hat sich von 5,6% im Jahre 2001 auf ca. 70% im Jahre 2018 erhöht.
Manche Zeitung zitiert angeblich Putin, der gesagt habe: „Der Sozialismus wird in Rußland errichtet werden, nur in anderer Form, die der UdSSR sehr unähnlich sein wird.“

Weitere interessante Zahlen verkündete unlängst ZB-Vizechef Sobelkin: die ungesetzliche Umwandlung von Buchgeld in Bargeld hat sich 2018 auf die Hälfte verringert (auf 177 Mrd. Rubel), die Kapitalausfuhr um 20% – auf 63 Mrd. Rubel (ca. 100 Mio. USD). Der Umfang der zweifelhaften Bankvorgänge fiel ebenfalls auf die Hälfte und umfaßte noch 1,3 Billionen Rubel.
Die ungesetzlichen Vorgänge der Kapitalausfuhr und Bargeld-Umwandlung verlagern sich zunehmend vom Finanzbereich in den Handel und den Bausektor.

20. Erhöhte Kriegsgefahr durch die VSA?

Hinter dem Aggressionsgeschrei gegen Venezuela ist die neue Atomwaffen- Strategie der VSA fast unbemerkt geblieben.
Defense News hat gemeldet, daß der Fertigungsstart für die erste Charge der Mini-Atomsprengköpfe vom Typ W76-2 erfolgt ist.

Die VSA versuchen also nun, aus der Not eine Tugend zu machen und ihre technologische Unfähigkeit, große Sprengladungen auf Dauer zu unterhalten (der radioaktive Zerfall geht darin ja ständig vor sich) und neu zu fertigen, durch diese neue Vorgehensweise zu verdecken. Denn die meisten Modelle der VSA-Sprengköpfe sind bereits ausgelaufen.
Und die neuen hochpräzisen Anti-Bunker-Waffen B-61-11 wurden durch Umbau der bisherigen schweren „Modell-11“-Bomben (10 – 340 kt TNT-Äquivalent) produziert.

Nun soll – unter den Bedingungen des vollständigen Testverbots, welches seit Jahren wirksam ist, die B-61-4 und die B-61-12 modernisiert werden – durch Demontage der Fusionsladung verbleibt nur die vorherige Plutonium-„Zündladung“ von 4 – 6 Kilotonnen (anstelle vorher 100+ kt).
Und diese Bomben sollen hochpräzise in die entsprechenden Ziele gebracht werden.

Mancher könnte nun meinen, daß sei doch ein Fortschritt: statt großflächiger Zerstörungen und Verseuchungen würden nun nur „punktuell“ Schäden und Strahlenbelastungen auftreten.
Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist die damit verbundene Erhöhung des Einsatzrisikos: die Schwelle zu einem Atomwaffen-Einsatz sinkt signifikant. Und das kann wohl kaum im Interesse der Menschen sein.

21. Rußland: 20 Jahre ohne Krieg

Nur noch ein Jahr ist verblieben. Etwa um das Jahr 2000, zu Beginn seiner ersten Amtszeit, hatte Waldimir Putin einen Klassiker abgewandelt: „Gebt mir 20 Jahre ohne Krieg, und ich gebe euch ein starkes Rußland zurück.“

Viele haben das damals nicht wörtlich genommen, und die meisten „Patrioten“ sind deshalb mit Putin nicht einverstanden, weil sie seine scheinbar verdeckte Art der „unmotivierten“ und „unlogischen“ Entscheidungen nicht mögen, da diese es verunmöglicht, ihn zu analysieren, zu bewerten und – zu kontrollieren.
Freilich sind neben großen taktischen Erfolgen (Krim, Syrien, die moderne schlagkräftige Armee, Diplomatie usw.) auch gewichtige Fehlschläge zu verzeichnen: Ukraine, Bildung, Kultur, Rubel-Entwertung, Rentenreform, sinkende Realeinkommen.

Und nur wenige begreifen, daß all dies Ergebnisse einer ganz klaren „Politik der realen Möglichkeiten“ sind: mehr ging halt nicht zum jeweiligen Zeitpunkt, da die inneren und äußeren Kräfteverhältnisse etwas anderes nicht zuließen.
Taktische Rückzüge, um die strategische Lage zu retten, sind in der laufenden hybriden Auseinandersetzung mit der geballten Macht des internationalen Kapitals unumgänglich.
Wobei die strategische Initiative schön längst auf die Seite der „Putins“ gewechselt ist.
Erinnern wir uns bitte kurz an den Zustand des Landes, wie er vom Säufer-Verräter Jelzman damals übergeben wurde: fast vollständige wirtschaftliche, politische und moralische Zerstörung, „vertragliche“ Bindungen an den Westen zu dessen Gunsten, totale Überlegenheit des Westens usw.
Zu vielen Zugeständnissen war „Putin“ gezwungen – und wurde vom Westen darob gelobt.

Heute sind es nur noch wenige Neoliberale, die tatsächlich Narrenfreiheit genießen; dagegen sind viele Machtorgane bereits Stück für Stück in den oberen Etagen der Generalität gesäubert und erneuert worden, auch unlängst wurden wieder 12 Generäle in den Ruhestand versetzt.
Und der zähe „stille“ Wiederaufbau von Industrie (bei weitem nicht nur im Wehrtechnik- und Rohstoff-Sektor!) und Infrastrukturen, wovon der Westen nur die Krimbrücke und wenige herausragende Projekte zu sehen bekam, stärken das Land von innen her kolossal.

Auch daß man sich – trotz aller Bemühungen des „Westens“ und seiner Marionetten – immernoch nicht in Kriegsabenteuer in der Ukraine oder Grusinien einläßt, um diese Restrukturierung nicht zu gefährden, und daß alle Anstrengungen der 5. Kolonne bisher zu keinem „Majdan“ geführt haben, zeigt, daß hinter all dem ein wohldurchdachter Plan steckt.

Das hat der „deep state“ des Westens sehr wohl begriffen und wirkt mit allen Mitteln – von völkerrechtswidrigen Sanktionen über Geheimdienstoperationen (z.B. die regelmäßigen „Gasexplosionen“ in russischen Wohnhäusern verschiedener Städte) bis hin zum Daesh-Terrorismus (allein 5000 Kämpfer sind bereits nach Usbekistan „eingesickert“ – Dokument) – dagegen.

Allerdings ist der Eindruck einer hysterischen Agonie nicht zu übersehen…

Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt? 2

(LH) Und weiter geht es mit unsortierten Meldungen aus dem russischem Medienraum – die unlängst begonnenen Zusammenfassungen fortsetzend.
Luckyhans, 15./18. Februar 2019
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9. Geschichtsbereinigung WK-2

Es gibt wohl so einige Länder, die ihre eigene Geschichte nicht mögen. Oder von Zeit zu Zeit daran herumkorrigieren.
Polen demontiert zum Beispiel gegenwärtig viele Denkmäler, die dort zu Ehren der sowjetischen Befreier von der Besetzung durch Hitler-Deutschland errichtet worden waren.

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Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt?

(LH) Eine Meinung heißt Mein-ung, weil sie eben MEINe Ansicht ist. Du hast deine Deinung, er hat seine Seinung, alle haben eine EINung…?
Die hiesigen Lückenmädchen bieten scheinbar ein wirres Durcheinander an „Meinungen“, die jedoch alle
in derselben Hauptströmungsrichtung liegen – daher auch der neudeutsche Begriff „Mainstream“-Medien – die vielbe­schworene „Viefalt“ ist da bekanntlich nur virtuell…
Luckyhans, 13./17. Februar 2019
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Dagegen herrscht in Rußland im „Mediaraum“ eine fröhliche Kakophonie der Ansichten, denn den über 80% westlich beherrschter gleichgerichteter Medien stehen ein paar Prozent „staatstragender“ Propagandamedien und die tatsächlich freien Journalisten und Blogger gegenüber, die teilweise bemerkenswert tiefgehende Analysen erstellen und „unbequeme“ Fakten ausbuddeln. Hinzu kommen häufige Übernahmen von Berichten westlicher Medien, die brav ins Russische übersetzt werden.

Das ergibt ein echte Vielfalt. Und damit das nicht nur deklariert wird, nachfolgend ein paar kurze Zusammenfassungen solcher Beiträge.

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Wie soll die Zukunft aussehen?

(LH) Eine Frage, die wohl jeden bewegt, auch wenn mancher sich gleich darauf wieder in Schwarzseherei und Selbstaufgabe suhlt. Aber gibt es Vorbilder in der menschlichen Geschichte für ein vernünftiges, anständiges Zusammenleben?
„Gwieß doch“ ist man geneigt zu antworten. – Und wer wäre das? Vorschläge?
Nachfolgend ein paar interessante Gedanken dazu.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 10.2.2019
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Wen sich zum Vorbild nehmen?

Autor: Alexander Birjukow

Prüfen wir mal kultur-historische Beispiele, von diesem oder jenem Sozium, welche die höchste Effektivität gezeigt haben, und wodurch diese Effektivität hervorgerufen wurde.
(ich greife mal vor und sage bereits hier: leider geruht der Autor nicht, uns im weiteren mitzuteilen, was er denn unter jener „Effektivität“ versteht – das wäre doch ganz interessant zu wissen, was ihm denn da vorschwebt, oder?)

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Nichts geht verloren…

(LH) Die Armut der einen ist der Reichtum der anderen – das gilt für das Geld und dessen Surrogate in der heutigen globalisierten Gesellenschaft. Materieller Reichtum wird ständig von den vielen erschaffen, und wenn ihn sich nicht wenige aneignen würden, dann wäre für alle ein natürliches Leben in Fülle möglich. Es ist also zuerst ein Verteilungsproblem, das dieses System nicht imstande ist zu lösen. Dazu eine kurze Betrachtung.
Luckyhans, 6./14.2.2019
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26 Oligarchen wurden reicher als 3,8 Milliarden Menschen, d.h. die Hälfte der Erdbevölkerung.
So etwa klingt die Essenz des Berichtes, mit dem CNN anläßlich des „elitären“ Parasitentreffens in Davos vor einigen Wochen den Armutsbericht von Oxfam International kommentierte.

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Wie denkt der Ami?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder: wie denkt er wirklich, der einfache Nordamerikaner? Und auch: was denkt er so über dies und das?
Zum Beispiel darüber, daß die VSA allein seit 1945 über 50 Aggressions-Kriege gegen andere Länder geführt (und fast alle verloren) haben?
Dazu erstmal eine kleine russische Erforschung, die wohl nicht ganz ernst gemeint ist. Und dann ein ernste Meinung dazu…

© für beide Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans 1.2./6.2.2019
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Wie ist das Verhältnis der Amerikaner zu ihren Aggressionen gegen andere Länder?

30. Januar 2019

Als ich gerade erst nach Amerika gekommen war, hatte mich diese Frage schon immer stark verwundert. Ich habe also vielfach mit Ver­tretern prinzipiell unterschiedlicher sozialer Schichten darüber gesprochen.
Einige von ihnen mögen ihr Land ehrlich nicht besonders und manche sind auch Rußland-Anhänger (nach eigener Vorstellung).
Andere sind dagegen fanatische Patrioten Amerikas und des „American way of life“, der (nord-)amerikanischen Lebensweise. Da waren einfache Arbeiter dabei und Vertreter des höchsten politischen Establishments, es gab darunter Neu-Immigranten und solche, die stolz darauf sind, daß ihre Vorfahren seit vielen Generationen in den VSA leben.

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Wovon lebst Du?

(LH) Wir hatten uns vor kurzem gefragt, ob und wie wir jeder leben. Heute soll es nun um die Quellen unseres Wohlstandes oder dessen, was man uns als solchen verkauft, gehen. Daß auch hier wieder diverse Prägungen, Vorurteile und Konditionierungen zum Vorschein kommen werden, versteht sich fast von selbst…
Luckyhans, 26. Januar/3.2. 2019
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Es ist noch gar so lange her – erst wenige Jahrzehnte -, da war mensch noch stolz darauf, auf die obige Frage so zu antworten: „von meiner Hände Arbeit“.
Denn das ist seit Menschengedenken die ehrlichste Weise, sein Leben zu gestalten: fleißig sein, leben und leben lassen.
Das heißt, sein Leben selbst gestalten, indem ich etwas erschaffe und davon lebe, dieses Erschaffene meinen Mitmenschen zur Verfügung zu stellen.

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Vuvuzela?

(LH) Erinnert sich kaum noch einer dran, oder? Was war das noch gleich… Ah ja, Fußball-WM in Südafrika, und plötzlich wußte jeder, was eine Vuvuzela ist… lang lang ist’s her. Das Gedächtnis der Menschen wird immer leerer, zu viel wird durch den täglichen Zustrom vorgeblich hochwichtiger Informationen zugeschüttet, auch wichtiges…
Daher heute wieder ein paar Fakten wider das Vergessen, damit nicht später gesagt werden kann: „davon hab ich nichts gewußt“.
Luckyhans, 31. Januar/2.2. 2019
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Natürlich geht es vor allem um Venezuela, nicht um Vuvuzela, auch wenn die akustische Nähe deutlich ist. Die heutigen Vorgänge rund um diesen südamerikanischen Staat zeigen wie durch ein Vergrößerungsglas deutlich die Veränderungen, die hier und heute vor sich gehen: Klarheit tritt ein, und mehr Menschen bekommen Gelegenheit, ihre bisherigen Ansichten zu überprüfen, ob sie denn noch dazu taugen, die aktuellen Vorgänge zu begreifen.
Oder ob es nicht an der Zeit ist, seine Vorstellungen von den Prozessen in der Welt neu einzurichten.

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Rußland nach Putin

(LH) Wir hatten hier vor kurzem die Welt nach Putin betrachtet – heute wollen wir uns der „inneren Küche“ von Rußlands Machteliten zuwenden und mal sehen, was uns da so ins Auge springt.
Luckyhans, 20./24.01.2019
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Wie bekannt, hat Wladimir Putin dieser Tage Serbien offiziell besucht, wo er den dortigen Präsidenten Vucic in seinem Bestreben, das Land aus der EU und der Nato fernzuhalten, unterstützt hat. Es sollen über 130 Tausend Menschen gewesen sein, welche Putin dort begrüßt haben – ein deutliches unterstützendes Votum des Volkes – in „unseren“ Lizenz-Lügenmedien kaum erwähnt, da liest man eher von (westlich gesponserten) angeblich vielen Demos gegen Vucic.

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Und noch ein letztes Mal ein paar Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, heute nochmal zur digitalen Hygiene, Cybersicherheit und anderem (ab 1:41:20).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 16.1.2019
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Frage: „Wladimir Kiwa; haben Sie ein Rezept für die Eltern, damit deren Kinder lernen, vernünftig mit den sozialen Netzen umzugehen?“

Nein, Rezepte sind mir da nicht bekannt: ein paar Gedanken dazu hab ich, weil wir uns jetzt gerade mit der Analyse der destruktiven Bewegungen der Jugendlichen befassen, die letzten anderthalb Jahre mit Suizid-Gefährdeten und Schul-Schießereien usw. und auch harmloseren.

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In Fortsetzung der Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, von dem wir bereits einiges gelesen haben, geht es heute vor allem um das Unternehmertum in Rußland und den VSA (ab 1:23:00).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 15.1.2019
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Frage: „Alexej, Softwareentwickler: es gibt die Meinung, daß in Rußland gut erfunden, aber schlecht eingeführt wird. Sind sie damit einverstanden und warum?
Und zweitens: wo sind die unternehmerischen Bedingungen im IT-Bereich besser – bei uns oder im Westen?“

Zur ersten Frage: da geht es wohl weniger um die Einführung als um den Verkauf.
Wir haben die Raketentechnik normal eingeführt und sind als erste in der Menschheits­geschichte in den Weltraum geflogen. Normal läuft auch die Einführung der Militär­technik und -wissenschaft, und es fliegen alle möglichen Dinger herum.
Aber wenn man darüber spricht,
mit den Technologien Geld zu verdienen, da gibt es wirklich was…

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Weiter geht es im Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, von dem wir bereits drei Folgen gelesen haben – heute hören wir etwas vom Clown DAM, Ratings, Fakes und anderem (ab 1:12:00).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 14./16.1.2019
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Frage: „Dmitrij, Unternehmer; Sie haben das interessante Beispiel mit den Clown gebracht – ist auch D.A.Medwedjew solch ein Clown, und wenn ja: wer lenkt real die Regierung?“

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Weiter geht es mit dem Interview mit Igor Aschmanow im Politcafe.tv, von dem wir bereits zwei Folgen gelesen haben – heute geht es um die professionelle Tätigkeit des Interviewten, dazu die Fortsetzung (ab Minute 54).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 13./14.1.2019
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„Was die Frage betrifft, ob ich ein Beobachter bin: nun offensichtlich tun wir hier auch so einiges. Eigentlich habe ich mein ganzes Leben gegen elektronischen Müll gekämpft, beginnend mit Schreibfehlern und stilistischen Fehlern, dann haben wir Spam gefiltert – das ist unsere nationale Entwicklung, ohne jegliche westliche Wurzeln -, jetzt befassen wir uns damit, daß wir jeglichen Müll in den sozialen Netzen analysieren, darunter berechnen wir, wo Suizidale sitzen, auch Schulschießer usw. – ich werde das nicht näher erzählen, aber …“

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Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Im 2. Teil haben wir begonnen, ein längeres Interview mit Igor Aschmanow im Politcafe.tv wiederzugeben, der sich u.a. mit der Analyse der sozialen Netze in Rußland befaßt.  Heute dazu die Fortsetzung (ab Minute 34).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 11./14. Januar 2019
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Danach passiert faktisch nichts mehr, die Leute laufen zu anderen Mitteilungen weiter. D.h. sie antworten maximal 3 – 4 – 5 Stunden auf einen Post und gehen dann weiter.
Dort ist allerdings auch die Länge der Mitteilungen sechsmal kürzer.
Dort ist also dieses
Klick-Bewußtsein entstanden, kurzlebige Texte usw. – das führt dazu, daß die Leute sich daran gewöhnen, daß alles nur eine kurze Lebensdauer hat.
Und was vergangene Woche war, daran erinnert sich schon keiner mehr. Man kann auch nicht darauf zurückgreifen.
Es gibt das nur außerordentlich selten, daß jemand mal auf eine Diskussion vom vergangenen Jahr zurückkommt.
Und eine „normale“
(im Sinne: brauchbare) Suchfunktion gibt es da nicht – in unserer Suchmaschine könnt ihr eine konkrete Diskussion wiederfinden, aber bei Facebook geht das nicht.

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Persönliche Daten nutzen 2

Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Heute wollen wir uns der Datensammelwut der digitalisierten Welt widmen.
Vorab jedoch eine Vorbemerkung, die jeden Nutzer elektronischer Medien angeht.
Luckyhans, 10./13. Januar 2019
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Bevor ich einige Auszüge aus einem Interview des dem Dauerleser schon bekannten russischen Datenexperten Igor Aschmanow bringe, soll kurz ein Aspekt in die Betrach­tung kommen, der gewöhnlich unterschätzt wird.
Damit meine ich die Auswertung von ganz normalen schriftlichen Mitteilungen.

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Persönliche Daten nutzen

(LH) Wer ist sich wirklich darüber im Klaren, was seine persönlichen Daten über ihn „verraten“ und was man damit „anfangen“ kann? Ich gebe ehrlich zu, daß ich davon nur eine vage Vorstellung habe. Nun muß ja nicht jeder alles wissen – es gibt ja „Hirnies“, also Fachleute, die sich professionell mit einem Thema befassen und uns dazu aufschlauen können…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 8./12. Januar 2019
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Wie man eure persönlichen Daten gegen euch verwenden kann

07. Januar 2019

Geheimhaltung ist schwer, besonders wenn du nicht weißt, was genau du verbergen solltest und warum. Die „sozialen“ Netze und überhaupt die Kommunika­tionstechnolo­gien machen unser Leben immer trans­parenter für die Umgebung.
Wir teilen ständig irgendwelche Informationen an Bekannte und sogar an völlig Fremde mit. Der Selbst­erhaltungstrieb sagt uns: man sollte nicht allen alles mitteilen. Irgendetwas aus unseren persönlichen Daten kann sich sehr wahrscheinlich als Achillesferse erweisen. Die Frage ist, was genau.

(mehr …)