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Perestrojka made in U.S.A.-2

Wir blicken 4 Monate zurück und prüfen, was damals „richtig“ war und wie wir es heute sehen.
Luckyhans, 4. April 2017
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Über die Perestrojka in der Sowjetunion haben wir hier bereits ausführlich berichtet. Wie kommt man nun darauf, den VSA eine eigene „Perestrojka“ zu prognostizieren?
Und: ist der Trumpf ein Zeichen dafür?
Und: was wird das für EUropa bedeuten?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 18. Dezember 2016

Fortsetzung des Gesprächs mit Andrej Fursow – Teil 1 hier

Quelle: business-gazeta.ru – 8.12.2016

  Andrej Fursow- Foto: Archiv Business Online

Das heißt das war ein Mittelklassen-Kapitalismus. Und jetzt hat, wie es scheint, Trump die Möglichkeit, der Mittelklasse wenn schon nicht den Status, so doch ein Lebensrecht zurückzugeben?

Ich denke, daß der Mittelschicht ihren Status schon niemand und nirgends wiedergeben wird: weder in Westeuropa, noch in den VSA. Die Mittelschicht verschwindet, und hier können keine Trumps die Situation verändern, Trump kann nur diesen Prozeß bremsen und versuchen die Migration aus Mexico zu begrenzen. Das kann er tatsächlich.
Allerdings arbeitet im Ganzen die Zeit gegen die traditionelle amerikanische Ordnung. Nicht zufällig ist die amerikanische Spitze besorgt über das Problem der Selbstsegregation von der Hauptmasse der Bevölkerung.

Und wenn die amerikanische Spitze tatsächlich das macht, was sie jetzt bewirbt, dann wird im Jahre 2019 in die Gewässer bei Kalifornien die erste schwimmende Stadt für 50 Tausend Einwohner zu Wasser gelassen. (es ist vorgesehen, daß die Lebensversorgung der Stadt auf dem Wasser mit einer Länge von 1,5 km und einer Höhe von 25 Etagen durch Sonnenbatterien und Wellenenergie erfolgt, dort wird die gesamte Infrastruktur vorhanden sein: ein Flugplatz, Schulen, Krankenhäuser usw. – Anm.d.Red.)
In dieses Projekt haben große Firmen investiert, geführt vom Enkel Milton Friedmans. Wobei geplant ist, 10 solcher Städte zu bauen, d.h. 10 mal 50 Tausend ergibt eine halbe Million Menschen – das ist praktisch die gesamte amerikanische Elite.
(das zeigt wieder die Kurzsichtigkeit und den Mangel an ganzheitlicher Sicht, welche den heutigen „Eliten“ eigen sind – denn die Fukushima-Folgen führen uns sehr drastisch vor Augen, wie der weltweit größte Ozean nach und nach systematisch mit Strahlung vergiftet wird: wo wollen denn diese schwimmenden Städte hin, wenn überall auf dem amerikanischen Kontinent das Bürgerkriegs-Chaos eintritt? denn daß die vielen Atomkraftwerke dann alle ordentlich abgeschaltet werden, das glaubt wohl nur ein absolut weltfremder Träumer – d.Ü.)

Unter diesen Bedingungen ist das einzig Reale, was Trump machen kann: er kann Amerika jene Atempause geben – nicht nur außenpolitisch, sondern auch innenpolitisch – damit die Elite es schafft, ihre Probleme zu lösen.
Das heißt, Trump ist nicht die Lösung der Probleme Amerikas, aber die Atempause für die herrschende Klasse Amerikas für die Lösung ihrer Probleme. Und einige zeitweilige Erleichterungen für die arme Mittelschicht und die Arbeiter.

Die Mauer an der Grenze zu Mexico ist völlig unnütz“

Und versteht Trump seine Rolle? Stehen hinter ihm wirklich irgendwelche Kräfte, die ihn manipulieren und auf ein Spiel zum Nutzen der Elite einstimmen, damit die es schafft, auf ihre neuen „Freiheits-Archen“ zu fliehen? Oder ist er zufällig oder von der Seite in diese Gemengelage gekommen, wenn man überhaupt von solchem Zufall reden kann?

Sehr oft handeln Politiker intuitiv. Es gibt da eine sehr interessante Episode in den großartigen politischen Roman von Robert Penn Warren „Das ganze königliche Heer“ („All The Kings Men“), als einer der Haupthelden, Jack Bearden, den Gouverneur Willy Stark nach seinem Auftritt, bei dem er sowas wie „gebt mir ein Beil, und ich zerhacke diese fetten Kater, all diese Geldsäcke!“ schreit, fragt: ‚Hör mal, wenn man dir wirklich ein Beil gegeben hätte, hättest du die dann tatsächlich zerhackt?‘ Willy Stark überlegt und antwortet: ‚Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht, aber irgendwas hat mich hingerissen.‘

Warum erinnere ich daran? Die Sache ist die, daß ein Politiker eine emotionale Verbindung mit seinen Wählern herstellen muß. Einerseits ist er bedingungslos ein Vertreter der herrschenden Klasse, aber wenn er sich an die Bevölkerung wendet, an die Masse, dann muß er diese manipulieren können. Allerdings kann eine effektive Manipulation sich nicht nur auf Betrug gründen, es muß auch für einige Zeit ein Selbstbetrug sein.
(das finde ich einen sehr interessanten Gedanken – die Marionetten müssen Manipulatoren sein, aber sie müssen sich auch teilweise selbst betrügen: vielleicht kommt daher diese „herzlose Beliebigkeit“ unserer Politiker-Darsteller? – d.Ü.)

Übrigens haben Marx und Engels in ihrer Arbeit „Die deutsche Ideologie“ dies gut beschrieben: sie haben bemerkt, daß in Revolutionen unbedingt eine Interessengemeinsamkeit vorhanden sein muß, so ein gleichwirksames Wollen und Sehnen verschiedener Bevölkerungsschichten. Das heißt, jene Kraft, welche die Revolution ausführt, muß zu einem historisch kurzen Zeitpunkt die Interessen der Gesellschaft im Ganzen ausdrücken, und das ist schon Betrug und Selbstbetrug gleichzeitig. Der Selbstbetrug vergeht dann, und es bleibt nur der Betrug.

In jedem Falle ist die Intuition für den Politiker wichtig. Trump spürt eher, als daß er die Situation versteht. Wie das oft in der Politik vorkommt, lösen verschiedene Kräfte unterschiedliche Probleme. Aber wenn man die langfristige Komponente nimmt, dann kann Trump Amerika die Atempause in allen Hinsichten geben.
Allerdings sind dafür tatsächlich revolutionäre oder sehr scharf reformistische Schritte im amerikanischen politischen System wie auch im Sozialsystem erforderlich, die sehr ernsthafte Folgen hervorrufen können.

Was für Folgen meinen Sie?

Ein sehr bedeutender amerikanischer Soziologe war 1989 bei mir zu Gast; unsere Perestrojka pfiff schon aus dem letzten Loch, und wir haben mit ihm über die Sowjetunion und über Amerika gesprochen. Und er sagte, daß auf Amerika auch ein eigener Umbau wartet. Nur sagte er: „Mir scheint, daß leider dies sehr viel blutiger sein wird als bei euch.“ Ich fragte: warum? Er antwortete: „Weil bei uns die Klassenbeziehungen mit den Rassenbeziehungen vermischt sind.“ Ich fragte: „Und wann ist das zu erwarten?“ Er vermutete, um 2020 herum.

Das heißt die Stunde X schlägt in nächster Zeit. Und wie kann Trump diese Klassen-Rassen-Probleme lösen? Eine Mauer an der Grenze zu Mexico bauen, die Rechte der farbigen und schwarzen Bevölkerung entsprechend einschränken?

Eine Mauer ist etwas völlig sinnloses, denn viele auf der amerikanischen Grenz-Seite sind interessiert an illegaler Migration. Eine Verschärfung der Gesetzgebung… aber das löst nicht das Problem, denn die Leute werden dennoch dorthin laufen, wohin das Geld fließt, d.h. in den Norden – wie bei Jules Verne der Kapitän Gatteras, den es immer wieder in Richtung Nordpol zog.
Auf der Seite, wo es sauber und hell ist, finden sich immer Leute, die am Migrantenstrom Geld verdienen werden. Aber diesen Prozeß begrenzen – das wird Trump zweifellos versuchen.

Überhaupt warten auf Trump sehr sehr viele Enttäuschungen, weil Amerika tatsächlich „auf dem absteigenden Ast“ ist. Es befindet sich, wie auch das gesamte kapitalistische System, in einem Krisen- und Niedergangszustand, wie das Römische Imperium in der Zeit vor und während seines Untergangs.
In dieser Situation provozieren übrigens beliebige Maßnahmen, die auf die Verbesserung gerichtet sind, nur eine Verschlechterung, denn hier müssen jegliche Maßnahmen mit der Genauigkeit eines Apothekers austariert sein.
Aber was man gewiß schon sagen kann: daß die Lage Donald Trumps viel schlechter ist als diejenige des Franklin Delano Roosevelt in den 1930er Jahren, als sein hochgelobter Kurs des „New Deal“ mehr Probleme gebar als er löste. Auch er stand vor einen scharfen Dilemma: entweder Weltkrieg oder soziale Reformen und eine harte Umverteilung der Produkte (gemeint ist wohl das BIP – d.Ü.) zugunsten eines bestimmten Teils der Unterklasse. Und damals hatte Amerika von diesem Produkt, das zur Verteilung gelangen konnte, noch nicht allzu viel – das ist erst nach dem Krieg etwas zum Verteilen aufgetaucht, und es wurde verteilt, aber vor dem Krieg gab es das nicht.
Deshalb haben Roosevelt und jene Gruppen, die hinter ihm standen, nicht die soziale Umgestaltung, sondern den Weltkrieg gewählt. Und es ist sehr kennzeichnend, daß Roosevelt begonnen hat, den Begriff „Weltkrieg“ zu gebrauchen – ein halbes Jahr bevor Hitler dies tat.

Und welche Wahl hat nun Trump? Wenn die von ihm verkündete Politik die Tendenz zum Isolationismus hat, da nimmt er entsprechend Kurs auf einen Weltkrieg, kann aber im Ergebnis einen Bürgerkrieg erhalten. Diesen kann die farbige Bevölkerung provozieren, und Waffen gibt es Amerika zur Genüge (um so mehr als Trump selbst aufruft, sich zu bewaffnen, für die Freiheit der Waffen eintritt)

Ich wiederhole, dies wird kein Kurs auf einen vollständigen Isolationismus werden – das ist einfach nicht möglich. Daß es in Amerika zu sozialen Erschütterungen kommt, kann man nicht vollständig ausschließen. Trump erwartet hier sehr sehr… wie im Märchen vom buckligen Pferdchen gesagt wird: „viel viel Unruhe bringt es mit sich“.
Busch und Obama haben ein schweres Erbe hinterlassen, und Trump muß das aufarbeiten.

«Для Хиллари Клинтон ее победа означала в жизни очень многое, как и для Билла, кстати»   «Für Hillary Clinton bedeutet ihr Sieg sehr viel in ihrem Leben, wie übrigens auch für Bill.“ Foto: simple.wikipedia.org

Die Familie Clinton hat schon mehrfach jene Linie überschritten,
die blutig von unblutig trennt“

Hat Trump allen Grund, für seine persönliche Sicherheit zu fürchten? Sie hatten schon Nixon erwähnt, der Watergate überlebt hat, wir erinnern uns auch an das traurige Beispiel von Kennedy. Und Trump ist im Vergleich mit ihnen für die Vertreter der mächtigen Transatlantischen Elite noch weniger genehm. Im Vorfeld des 19. Dezember waren 6 Mitglieder des Kollegiums der Wahlmänner, in deren Staaten der republikanische Milliardär gesiegt hatte, schon von ihrer Stimme für ihn zurückgetreten.

Zweifellos gibt es Grund, sich zu fürchten. Mehr noch, in diesen bis zur Amtseinführung verbleibenden Wochen sind noch jegliche Varianten möglich. Es wurden schon Gedanken geäußert – ich las davon im Internet – daß zum Beispiel die Obama-Truppe einen Konflikt provozieren könnte, um den Ausnahmezustand in Amerika auszurufen und die Inauguration zu verschieben.
Möglich ist auch ein Attentat. Wir wissen, daß vier amerikanische Präsidenten ermordet wurden. Der Mord an Kennedy war der Beginn eines gleitenden Umsturzes, der 1974 mit dem Impeachment Nixons und der Umwandlung der Vereinigten Staaten von einem vorwiegend staatlichen Gebilde zu einem vorwiegenden Cluster Transnationaler Konzerne endete.
Wir wissen sehr gut, daß im Jahre 1935 Huey Long ermordet wurde (Senator des Staates Louisiana, der präsidiale Ambitionen geäußert hatte – Anm.d.Red.), übrigens ein Prototyp des Willy Stark und der Hauptkonkurrent Roosevelts. Huey Long hatte damals in ganz Amerika Gesellschaften zur Umverteilung des Eigentums gegründet, in denen 8 Millionen Menschen einbezogen waren. Und im Jahre 1935 ermordete ihn ein angeblicher Einzeltäter. Deshalb denke ich, daß Trump sich sehr ernsthaft um des Problem seiner Sicherheit kümmern sollte.

Diese Gefahr kann ihn von Seiten der besiegten transatlantischen Spitze drohen, aber auch von Seiten buchstäblicher Extremisten, d.h. jener Leute, die er in seiner Vorwahl-Rhetorik angegriffen hatte?

Im Wirklichkeit sind Extremisten in der Regel ein Werkzeug; in diesem Falle ein Werkzeug der Seite, die besiegt wurde. Hier ist alles sehr einfach. Besonders wenn man berücksichtigt, daß die Familie Clinton schon mehrmals jene Linie überschritten hat, die blutiges von unblutigem trennt, um so mehr als dieses Pärchen es liebt zu intrigieren, und für sie ist diese Niederlage ein schrecklicher Schlag gewesen.
Es war hinreichend auf das Gesicht der Bürgerin Clinton zu sehen, und besonders ihres Ehemannes, der fast geweint hat, als sie vor den Wählern standen und als sie erklärte, daß sie, obwohl sie verloren hat, trotzdem an Amerika glaubt.
Für Hillary Clinton bedeutet ihr Sieg sehr viel in ihrem Leben, wie übrigens auch für Bill. Im 2014 erschienenen dokumentarischen Buch von Edward Klein „Blutige Fehde: Die Clintons gegen die Obamas.“ (Klein E. „Bloodfeud: The Clintons vs. Obamas“) gibt es eine interessante Episode. Zum Zeitpunkt der starken Verschlechterung des Gesundheitszustandes von Bill Clinton sagt er Hillary, daß sie, falls er das Finale ihres Wahlkampfes nicht mehr erleben sollte, aus seiner Beerdigung auf dem Arlington-Friedhof noch mindestens 2 Millionen Stimmen für die kommende Wahl herausholen muß. Als sie antwortete, daß sie davon nichts hören wolle, antwortete Bill, daß man die Prozedur der Beerdigung vorher ganz detailliert planen sollte.
Folglich war für Bill der Sieg Hillarys derart wichtig, daß sogar sein Tod in die Waagschale geworfen werden sollte. Ich bin überzeugt, daß solche Leute, wenn sie wüßten, daß sie unbestraft blieben, alles tun würden, um Trump zu beseitigen.
(na, da wird Herr Fursow aber eindeutig das Opfer der üblichen hollywoodreifen Selbst-Inszenierungen des Establishments, welche in Filmen, Büchern usw. regelmäßig und ständig stattfindet – solche schmalzig-gefühlstriefenden Geschichten gibt es zu Hunderten, aufgeschrieben von diversen „Hofberichterstattern“ für die Annalen der jeweiligen Familien, und regelmäßig haben sie keinerlei wahre Grundlage – d.Ü.)

Andererseits, wenn sie Trump wegnehmen, wird seinen Platz der Vizepräsident einnehmen, ein anderer aus der Truppe der Republikaner. Sie kommen also sowieso nicht an die Macht. Also müssen sie hier eine andere, schlauere Lösung finden. zum Beispiel, wie schon gesagt, die Einführung des Ausnahmezustandes im Ergebnis irgendwelcher innerer Erschütterungen (und diese kann man von den Extremisten provozieren lassen, denen Trump nicht gefällt), oder im Ergebnis irgendeiner äußeren Einwirkung.
Allerdings wird eher im Januar Trump auf einem weißen Pferd in das Weiße Haus einreiten. Ob er dort auf einem weißen Pferd wieder herauskommt – das ist die Frage.

Trump verspricht, entgegen seiner Wahlkampfrhetorik, nicht mehr, Hillary Clinton einzusperren, und sie ihrerseits ist einverstanden, ihre Niederlage offiziell anzuerkennen. Bedeutet dies, daß die FBI-Untersuchung zu den Emails von Hillary nicht zu Ende geführt werden wird?

Ich denke, daß die FBI-Untersuchung offen oder geheim zu Ende geführt werden wird, aber die Untersuchte nicht eingesperrt wird. Sie wird am Haken hängen gelassen, damit sie ihren Mund nicht weiter aufmacht als zugelassen. Möglich daß auch einige Ergebnisse offen zugänglich gemacht werden, und Hillary selbst wird man erklären, daß wenn sie auch nur einen Schritt nach links oder rechts abweicht, sie tatsächlich in den Knast kommt. Und sie wird – in ohnmächtiger Wut – den Rand halten müssen.

Wir haben uns von der Wahrscheinlichkeit eines
Katastrophen-Szenarios an unseren Grenzen entfernt“

Ist denn eine Vereinigung der beiden konservativen Führer – Trump und Putin – auf der Linie der traditionellen Werte, wie unsere Patrioten befürchten, möglich?

Der bekannte amerikanische Soziologe Immanuel Wallerstein hat mal gesagt: „Werte sind sehr elastisch, wenn es um Gewinn und Macht geht.“
Die Ideologie spielt in den Beziehungen der Staaten, Führer und Führungsschichten eine minimale Rolle. Sie bringt gewisse Interessen zum Ausdruck, wobei sie das sehr oft post factum tut. Heute sind, sagen wir, die Japaner die gelbe Rasse für die Nazisten, und morgen sind das „Ehren-Arier“.
Zwischen den Vereinigten Staaten und Rußland gibt es viele Widersprüche und viele Probleme. Hier darf es keine Illusionen geben bezüglich unserer angeblich unausweichlichen Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington unter Trump.

Eine andere Sache ist, daß Clinton eine Niederlage erlitten hat. Und hier sind zwei Momente wichtig.
Das erste: im globalen Maßstab hat die am meisten parasitäre, die an meisten räuberische Fraktion der kapitalistischen Weltklasse, seine Spitze, eine Niederlage erlitten.
Und das zweite: mit dem Abgang von Clinton, genauer mit ihrem Nichthineinkommen in das Weiße Haus, haben wir uns von der Wahrscheinlichkeit eines sehr unangenehmen, gefährlichen Szenarios unmittelbar an unseren Grenzen entfernt. Und das ist für sich selbst schon nicht wenig.
Aber gleichzeitig, wiederhole ich, dürfen wir keinerlei Illusionen bezüglich Trump haben. Der Präsident der VSA ist ein hochgestellter Angestellter und nicht mehr, er ist ein Schräubchen, ein sehr wichtiges, aber ein Schräubchen des Systems. Die Kräfte, die ihn bewegen, sind keine Freunde Rußlands.
Ich bin überzeugt, diese Kräfte werden mit den (lächelnden!) Lippen Trumps Rußland ein knallhartes „Business-Projekt“ anbieten. Deshalb ist es nicht gut, in Euphorie zu verfallen ob des Sieges von Trump, wie das mit einem Teil unseres Establishments geschehen ist. Und sowas ist auch unwürdig.

Es versteht sich, daß bewaffnete Konflikte, welche einer nach dem anderen rund um Rußland aufgeflammt sind, jetzt verlöschen können. Und auch der Donbass bekommt jetzt zumindest eine Chance für eine Atempause?

Ja, genau so. Aber es ist für mich vom emotionalen Standpunkt aus interessant, wie die Führer Deutschlands und Frankreichs dem Trump in die Augen sehen werden. Klar, sie haben nicht mehr lange zu führen, sie werden beide nicht wiedergewählt werden, und auch in der Geschichte ist für sie nicht unbedingt der würdigste Platz vorgesehen.
Aber es wird interessant sein zu beobachten. Erinnern wir uns, wie am nächsten Tage nach den amerikanischen Wahlen Monsieur Hollande zerstreut war, als er auftrat, und erst die Bürgerin Merkel… ich habe gedacht, daß sie gleich zu weinen anfängt, als sie Trumps Sieg verkündete. Verständlich – sie hatten auf Clinton gesetzt.
Aber ihr seid doch staatliche Funktionäre, ihr seid Diplomaten, ihr müßt doch irgendwie eure Worte abmessen. (da irrt Freund Fursow aber gewaltig, denn das sind alles nur Marionetten, Sprechpuppen der dahinter stehenden Kräfte, und denen hatte man einfach ihren Sprechtext nicht rechtzeitig geliefert – d.Ü.)
Wenn bei uns eine Albatz Ekligkeiten über Trump schreibt, das ist das eine Sache – Albatz ist niemand und sie hat nichts zu sagen. Aber wenn Merkel in demselben Geist spricht, dann muß sie verstehen, daß sie nichts riskieren darf, und auch eine minimale Höflichkeit wäre doch nicht schlecht, an den Tag zu legen.

Praktisch ist die EU in der geopolitischen Einsamkeit verblieben. Großbritannien geht weg, die VSA befassen sich mit ihren Problemen, und Europa, das an eine äußere Lenkung gewöhnt ist, bleibt plötzlich mit seiner schrecklichen und von niemandem erwünschten Freiheit allein.

Ja, wie bei Kornej Tschukowski in „Die Zappel-Fliege“ („Муха-цокотуха– ein Märchen in Versen – d.Ü.): „Geh unter, stirb, Geburtstagskind“. Ich denke, daß jenes Vier-Züge-Schema (Krim – Migrationskrise – Brexit – Trump) ein Schlag ist, zum einen gegen die Bankster, und zum zweiten gegen deren Verbündete in Europa.
Wer sind die Verbündeten der Bankster in Europa?
Das ist die talentlose brüsseler EU-Bürokratie, diese transnationale „Regierung“.
Die Vier-Zug-Kombi ist praktisch in zwei Jahren umgesetzt worden… Wobei der Beginn zweifellos die Krim gewesen ist, die vorgeführt hat, daß Europa nichts kann, und Obama nichts kann, und daß dieses gesamte Publikum zu nichts in der Lage ist.
Die Krim war die anschauliche Demonstration der politischen Impotenz jener Fraktion der kapitalistischen Weltklasse, die sich zu jenem Zeitpunkt an der Macht befand – Obama und seine Verbündeten in Europa.

Nun ist Obama „raus“. Ich finde es lächerlich, wenn er schwarzer Machthaber genannt wird. Was ist er für ein Machthaber? Wessen Machthaber? Er ist eher, wie bei Kornej Tschukowski, der „Chef der Waschbecken und Kommandeur der Wischlappen“.
Und nun stehen die Europäer vor einem Scherbenhaufen und sie müssen überlegen, wie sie ihr Verhältnis zu Amerika gestalten. (nach der bemerkenswerten Erkenntnis dann diese Schlußfolgerung: da doch das alles nur Marionetten, „Wischlappen“ sind – wie sollen sie da „überlegen“? sie haben doch eh nichts zu sagen – d.Ü.)
Und da ist auch noch die Ukraine, und da ist noch Putin. Wenn Sie sich erinnern, vor den Wahlen in Amerika und in Europa gab es Meinungen dazu, daß die Russen alles tun werden, um auch in der EU solche Leute an die Macht zu bringen, die nationalistisch eingestellt sind, prorussisch und so weiter. Klar, „prorussisch“ ist übertrieben, aber was die Distanzierung zu Obama und Hollande betrifft, so paßt das. Es genügt, Francois Fillon zuzuhören.

Im Prinzip, wenn man den Neoliberalismus nicht als Ideologie auffaßt, sondern als einen polit-ökonomischen Kurs, dann zeigen die letzten Veränderungen(sowohl die politischen, als auch die Veränderungen in der Weltwirtschaft), daß die neoliberale Epoche zu Ende geht. Aber sie geht nicht zu Ende, weil sie erfolglos war.
Man muß anerkennen, daß die neoliberale Revolution (oder Konterrevolution), die am Übergang der 1970er-80er Jahre mit dem Machtantritt Reagans und Thatchers begonnen hatte, ihre Ziele erreicht hat: in den 30 Jahren hat sie die Mittelschicht der ganzen Welt ausgenommen, auch die Spitze der Arbeiterklasse, und nun kann man sich von der früheren Ideologie verabschieden.

Um so mehr, als sie sich nun gegen einen bestimmten Teil der oberen Spitze richtet. Die eine Sache ist, wenn die Bankster die Mittelschichten berauben, wenn „die großen Fische die kleinen gefressen haben“. Und eine ganz andere ist der Kampf unter den „großen Fischen“. Da der Kampf um die postkapitalistische Zukunft geht, ist schon klar, daß das Gefecht zwischen den Segmenten der oberen Spitze beginnt. Trump ist schon ein Zug in diesem Kampf.
(wahrscheinlich ist es wirklich so, daß sich die Zionisten, die sog. „Weltführer“, das Leben nicht anders denn als Kampf vorstellen können – haben sie doch jegliche Verbindung zur Natur verloren und sind der falschen Vorstellung verfallen, daß in der Natur ein täglicher „Kampf um das Überleben“ stattfindet – anstelle der tatsächlichen gegenseitigen (!) Abhängigkeiten und vielfältigen Verflechtungen – d.Ü.)

Trump wird die Vier-Zug-Kombi abschließen und die Krim anerkennen?

Nicht unbedingt. Denn auch der Trump-Sieg ist nur ein Zwischenfinale. Der Kampf um die postkapitalistische Zukunft wird, wenn es keine globale Katastrophe gibt, noch mindestens 5 – 6 Jahrzehnte dauern, bis der Kapitalismus endgültig demontiert sein wird und eine neue Konfiguration jener sich gebildet haben wird, die dann „ganz oben“ sein werden.
(diese Einschätzung ist nun wirklich „aus der Welt“ – von der Endlichkeit des Funktions-Zeitraumes jeglichen Zinsgeldsystems hat Herr Fursow wohl noch nichts gehört? es wird nicht ohne baldigen Finanz-Crash abgehen könnend.Ü.)
Das heißt, unsere Kinder und Enkel werden in einer sehr gefährlichen, aber andererseits auch sehr interessanten Welt leben müssen. Denn es ist ein phantastisch interessantes Bild, wenn ein System durch ein anders ersetzt wird, wenn Welten zusammenbrechen.
Hier ist das wichtigste, daß die Bruchteile nicht auf dich selbst fallen, daher ist die Folgerung für uns sehr einfach: wir brauchen gute Panzerungen, schnelle Panzer und natürlich Atomwaffen bei der Hand.
(was an dieser Schlußfolgerung „natürlich“, also „der Natur entsprechend“ sein soll, erschließt sich mir absolut nicht: die Natur ist nicht nur „fressen und gefressen werden“ oder „survival of the fittest“ – das sind zutiefst einseitige und gezielt implementierte falsche Sichtweisen – d.Ü.)

«Вот теперь Обама слетел. Мне смешно, когда его называют черный властелин. Какой он властелин?! Он, скорее, как у Корнея Чуковского — «умывальников начальник и мочалок командир» Фото: kremlin.ru

Bei den Europäern läuft ein Prozeß der Verkleinerung des Gehirns“

Wird diese neue Formation eine neue Abart des Sozialismus-Kommunismus sein?

Nein, das ist ein allzu gespenstischer Traum. Ich denke, daß es wohl leider eher dem ähneln wird, was vor dem Kapitalismus existiert hat. Wobei es in mehreren regionalen Varianten sein wird. Wie es auch mehrere Wege aus dem Feudalismus gegeben hat, so wird es auch mehrere Wege aus dem Kapitalismus geben.
Und es ist völlig klar, auf welcher Grundlage sich die herrschende Gruppe konstituieren wird. Jede beliebige herrschende Gruppe konstituiert sich mit dem Objekt der Aneignung.
Zum Beispiel eignet sich der Feudalherr das Land an, der Kapitalist eignet sich das Kapital an, die vergegenständlichte Arbeit, d.h. es wird der entscheidende Produktions-Faktor sich angeeignet.

Jetzt wird zum entscheidenden Produktionsfaktor das, was als geistige Produktionsfaktoren bezeichnet wird, vor allem die Information. Klar daß die neue Gruppe jene Gruppe sein wird, welche die Informationsströme kontrolliert, die Bildung, die Wissenschaft – die versucht, sich als Quasi-Kaste zu formieren.
Und weil die Menschheit über wenig Ressourcen verfügt, wird es wichtig sein, die Kontrolle nicht nur über die Information (plus Bildung, Wissenschaft usw.) zu haben, sondern auch über die Ressourcen.
Eigentlich ist der Kampf darum, wer wen von der Zukunft abschneidet, schon jetzt im Gange. Die Zukunft ist schon da. Nur hat sie kein helles Aussehen, sondern ein dunkles, ein futuro-archaisches.
Libyen, Iran, Syrien, Ukraine, Donbass, eine ganze Reihe anderer Regionen – das ist der blutige Abstieg in den futuro-archaischen Brunnen der Geschichte. Übrigens ist auch eine allmähliches Hineinfallen in den futuro-archaischen Brunnen möglich. Zum Beispiel durch die Demontage der Bildung, der Wissenschaft, der Gesundheitsfürsorge.
Übrigens sehen wir diese Prozesse leider auch bei uns.
(dieses trübe Bild von einer Zukunft im Brunnen muß man nicht teilen, denn viele der Voraussetzungen, die Fursows Ausblick zugrunde liegen, sind durchaus sehr zweifelhaft, wie bereits an einigen Stellen angemerkt – mehr dazu vielleicht demnächst – d.Ü.)

In Europa kommen konservative Führer an die Macht? Oder wird es bei dem Sieg bei den Primeries und dem zweifelhaften Rum, den Marien Le Pen hat, bleiben?

Eine Sache sind die sozial-ökonomischen Tendenzen, eine andere -die Politik. Sogar wenn Marien Le Pen nicht an die Macht kommt, dann werden dennoch sehr wesentliche Veränderungen eintreten.
Europa stehen sehr ernste Erschütterungen auf rassisch-ethnischer Grundlage bevor., Sehen Sie, es entsteht folgende Situation: auf der einen Seite die altgewordenen satten Europäer, welche das Gefühl der (nationalen) Identität verloren haben und die nicht bereit sind, für ihre Identität zu kämpfen, und auf der anderen Seite die jungen aggressiven Vertreter einer anderen Ethnie, einer anderen Rasse und einer anderen Religion, welche bereit sind, Blut zu vergießen und zu töten.
Also haben die Europäer nur wenig Chancen, wenn bei ihnen nicht ein „Wechsel der Energien“ stattfindet, wie unser bemerkenswerter Publizist Michail Menschikow sagen würde, wenn in Europa nicht Leute auftauchen, die bereit sind, für Ihre Identität zu sterben, denn für Geld wird niemand sterben – für Geld kann man töten, aber nicht sterben.
Anderenfalls denke ich wird ein bedeutender Teil Europas islamisiert werden.
(nun, eine „Gefahr der Islamisierung“ wird ja vor allem von den Propaganda-Medien verbreitet und weniger von den zu Millionen hier schon vorhandenen Muslimen; und die „bunte Vielfalt“ der neuen Zudringlinge bietet den Europäern genauso leicht die Möglichkeit, per „teile und herrsche“ diese gegeneinander aufzustacheln und als „lachender Dritter“ dazustehen – die Frage ist, ob diese ganze Kampf-Rhetorik tatsächlich angebracht ist – dies wird aber wohl eher situativ zu entscheiden sein – d.Ü.)

Wenn Europa also keine eigenen „Passionare“ (besonders energische Menschen, die ihre Umgebung stark beeinflussen und verändern – d.Ü.) hervorbringt, wird es sterben?

Es stirbt schon, und es stirbt aus – zivilisatorisch, rassisch, ethnisch und sogar biologisch. Wie unser bemerkenswerter Fachmann für Hirn-Probleme Sergej Saweljew, dessen Werke zu empfehlen sind, feststellt, läuft bei den Europäern in den vergangenen 1,5 Tausend Jahren ein Prozeß der Gehirnverkleinerung. Das ist damit verbunden, daß die westeuropäische Evolution eine harte soziale Auswahl in Richtung Konformismus bringt.
Und je „konformer“ ein Mensch ist, desto weniger Polymorphismen, und desto kleiner das Gehirn.
Allerdings ist mir ein Detail wahrlich nicht verständlich. Die Auswahl nach Konformismus in Europa läuft nicht über 1,5 Tausend Jahre, sondern etwa 500 – 600 (seit der Inquisition) und besonders die letzten 200 Jahre, als gemäß den Arbeiten von Foucault und Schöne u.a. Europa mit Hilfe repressiver alltäglicher Strukturen den „hörigen Menschen“ herausgebildet hat – einen derart hörigen, daß wir Russen uns das fast nicht vorstellen können.

Ich habe nicht wenige solcher westlichen artigen politkorrekten Schmalspur-Spezialisten (möglicherweise auch kleinhirnigen) auf internationalen Konferenzen kennengelernt. Übrigens wächst auch bei uns deren Zahl – aber wie kann das auch anders sein unter den Bedingungen, da als Kriterium der Wissenschaftlichkeit der Index der Zitierungen und die Marktgängigkeit der wissenschaftlichen Tätigkeit figurieren?

Sind aber 200 – 600 Jahre ausreichend für physiologische Veränderungen? Möglich. Auf jeden Fall benimmt sich der mittlere Westeuropäer und Amerikaner nicht selten wie ein artiger Bioroboter, und dessen Sozialverhalten ist Biomechanik solcher Art, wie sie zweifellos die Macht braucht.
Die Migrationskrise hat dies glasklar gezeigt. Ein ähnliches Ende der weißen Europäer ist, Vysotzki umformulierend, sowohl tragisch als auch bedauerlich. Wollen wir hoffen, daß sich in Europa gesunde Kräfte finden, welche es nicht zulassen werden, daß diese (zumindest einstmals) bemerkenswerte Zivilisation stirbt.
Abgesehen davon: wir haben ausreichend eigene Probleme – die Winde blasen sehr besorgniserregend.

Quelle: business-gazeta.ru/article/331133

– – – – – – – – – – – – –

Soweit Andrej Fursow mit seiner Sichtweise. Abgesehen von den „blinden Flecken“, die aus der marxistischen Grundhaltung erwachsen, sind da sehr „bemerkenswerte“ Gedanken vorhanden, die zum Nachsinnen reizen.
Das Thema Gehirnverkleinerung klammern wir da mal aus, denn es ist ja bekannt, daß der Mensch nur ganz wenige Prozente seiner Gehirnkapazität auch wirklich benutzt – insofern würde ein solcher Prozeß, selbst wenn er vor sich gehen WÜRDE, keinerlei merklichen Einfluß auf Verhalten und die durchschnittliche Intelligenz haben – da ist die Dressur durch die Einflüsse des Systems (Konformismus, Verblödung, sprachliche Verprimitivierung durch Anglifizierung usw.) viel gravierender.

Was den Untergang der europäischen Zivilisation angeht, so würde ich der keine einzige Träne nachweinen – wenn es aber um den Untergang der europäischen Kultur geht, dann haben wir ganz andere Vorgänge zu betrachten.
Aber das ist ein Thema, mit dem es sich lohnt, sich ausführlich zu befassen:
was ist Kultur, wie entsteht sie, wer sind die Träger der Kultur usw. – ich hoffe, demnächst dazu zu kommen.

Das wichtigste scheint mir, daß wir Menschen endlich anfangen, uns aus dem Gedankenghetto der Interessengebundenheit zu lösen.
Es gibt nicht nur Interessen.
Aber dazu mag sich bitte erstmal jeder selbst Gedanken machen…
LH


2 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. […] Hat man etwas korrigiert? Wurde es besser? In Abwandlung von Gogol könnte man sagen: „Nun, was ist, Söhnchen, haben dir deine Amis geholfen? Wurde deine Heimat ein zweites Amerika?“ […]

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