bumi bahagia / Glückliche Erde

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Gute Geschichten / Von dir / Für dich

Diese Plattform steht zu deinen Diensten, lieber Leser.

Hier soll nicht informiert und kommentiert werden, hier sollen einfach gute Geschichten erzählt und gelesen werden dürfen.

Wozu? 

Zu deiner und meiner Inspiration und für dein und mein und unser Wohlbefinden. Mich jedenfalls beflügelt eine gute Geschichte, mein Tagwerk froh zu vollbringen.

Dich auch? Eben!

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Und wie machst du das?

Hänge deine Geschichte als Kommentar rein, also runterskrollen, Geschichte als „Kommentar“ reinkopieren, abschicken. Fertig ist die Weihnachtstorte!

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Vogel und Kind

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So du in Eile bist, überspringe das Folgende getrost, lieber Leser. Ich führe bloss weiter aus: 

Bumi bahagia heisst „glückliche Erde“, und die Absicht hinter dem Blog ist, an der Schaffung einer glücklichen Erde mit glücklicher Kreatur mitzuwirken.

Trotzdem ist ein beträchtlicher Teil der Artikel retrospektiv, deckt Wahrheiten hinter Lügen in der Vergangenheit auf, und ein ebenso grosser Teil sucht die Realität hinter den heute aufgebauten Trugbildern. Das bedeutet: Die Mehrzahl der Artikel befasst sich mit Lug, Trug, Ränke und Leid.

Ich räume ein, dass der Blog-Name insofern, mindestens scheinbar, irreführend ist, obschon wir unter „Lebensfreundliches“ (oben im Menu) auch viele Beiträge mitführen, welche konstruktiv, hoffnungsvoll, kreativ, lebensbejahend sind.

Ich hatte Nachholbedarf. Ich habe mich 55 Jahre meines Lebens an der Nase herumführen lassen. Ich hatte erst mal zu sichten: Wo stehe ich denn wirklich, hier auf unserer Erde? Was läuft denn da tatsächlich? Diese Frage führte mich unweigerlich auf all die giftig gelben und rabenschwarzen Gebilde des Geldwesens, der Religionen, der Politik, der Juristik, der Geschichtsschreibung, der Medizin und der Medien.

Ich vermute, dass jeder, der wirklich vorwärtsschreiten und bumi bahagia schaffen will, nicht darum herum kommt, in den Anfängen ähnliche Studien zu betreiben, und so hoffe ich, dass viele Leser vom Suchen und Finden durch mich und meine treuen Blog – Gefährten haben profitieren können und noch profitieren können werden.

Im Grundzug aber wollen sowohl ich wie die Mitgestalter des Blogs voran. Voran heisst: „Was kann ich tun. Mit wem zusammen kann ich es tun. Wie packen wir es an. Was sind die nächsten Schritte. Was ist mittelfristig, was langfristig anzustreben.“

Für Langfristig empfehle ich nach wie vor die Lektüre des Buches „Das Wildganzprinzip“ vom zwischenzeitlich verstorbenen, guten, gebildeten, ideenreichen und tatkräftigen Hans Steinle.

Voraussetzung für „gutes Tun“ jedoch ist immer meine eigene gute Befindlichkeit. Es ist mir unmöglich, in meinem Umfeld gut zu wirken, wenn ich innerlich sauer bin. Und damit komme ich zum Ausgangspunkt: Gute Geschichten helfen mir, froh und damit positiv tatkräftig zu sein.

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Beispiel.

Eine gute Geschichte, von Klaus-Peter Kostag mitgeteilt. 

Danke, Klaus-Peter!

Auf dem Dorf:
Unser Wohnhaus war abgebrannt, es begann Oben, im Dachstuhl. Kurz vor dem Mittag, alle Familie war weit weg. Arbeiten. Die Nachbarn jedoch hatten unter resoluter Anleitung einer strategisch zu denken vermögenden Dame komplett alles Rettbare herausgetragen was immer auch drin gestanden und gelegen hatte.

Einen Tag später kam ein recht weit entfernt von uns wohnender stiller, unauffälliger Berkenbrücker Mitbürger, kein unmittelbarer Nachbar, kondolieren. Kein ausgesprochener Freund, nur Bekannter, eben mitleidiger Mitdörfler.

Kam mit dem Rad, lehnte es an den Zaun und begrüßte meinen Vater. Dann griff er in eine Tasche, holte ein unglaublich dickes, gerolltes Bündel Banknoten heraus und drückte es meinem Vater in die Hand, er würde uns gern damit helfen. Gleich mal und er wüsste ja auch nicht, ob und wie wir versichert seien.
Geschehen in den Achtziger Jahren. Parkstraße 13, Berkenbrück (Spree) DDR.

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Nicht jede Geschichte kann/muss so dramatisch zu sein. Mal bescheiden:

Was mich gestern froh machte:

Ein Auto bog von einer Seitenstrasse so auf meine Fahrbahn, dass ich runterbremsen musste. Unelegant. Er war im Unrecht, ich im Recht, mein schweizer Strassenpolizisten – Ärger – Ego wollte sich schon melden, und ich war im Begriffe, ihn mit 40 oder so zu überholen. Klar schaute ich nach links (Linksverkehr, Sichtkontakt mit Fahrer unmittelbar). Offenes Fenster. Der Fahrer, entspannt, Zigarette auf Kopfhöhe, schaute mich freundlich lächelnd an. Echt freundlich lächelnd. Ungetrübt freundlich!

Mein Ego fuhr sofort runter, und wohlige Freude durchströmte mich.

Ich fühlte mich beschenkt.

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Pflanze Spirale Blume

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Lieber Leser. Wir laden dich ein, eine gute Geschichte zu erzählen. 

thom ram, 22.05.0004,

auf bb leichter auffindbar gemacht, 30.11.05

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weisse flagge und mädchen

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12 Kommentare

  1. […] Gute Geschichten / Von dir / Für dich […]

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  2. vintage sagt:

    eine kleine geschichte von mir….
    nichts besonders

    meine holdes weib und ich, waren in diesem frühjahr zusammen für ein langes wochenende ich den harz nach stollberg gefahren.
    die erste planung sah eine wanderwochenende für uns beide und unseren hund vor.
    ich weiss nicht wer stolberg kennt. es ist eine kleine sehr niedliche alte fachwerkstadt im harz, welche sich durch ihr unendliche anzahl alter fachwerkhäuser auszeichnet. die stadt besteht nur aus alter bebauung. es gibt keine dönerbuden, chinatempel,reklametafeln, an und verkaufsbuden und soweiter. parkplätz auch nur in zweiter reihe hinter den fachwerkbauten.
    sagen wir so, die stadt ist sauber.
    es zieht auch keine fachkräfte hin—- wozu auch……
    kurz und knapp, es war eine zeitreise in die thomas münzer geburtsstadt. herrlich.
    leider wurde aus den wanderungen in besagtes umfeld nichts, weill uns das wetter einen streich gespielt hat, unglaublich.
    was macht man da? genau man erkundet die stadt und unterstützt die ansässigen lakoalitäten, wobei wir an 2 abenden an einen alten aufgegebenen ladengeschäft vorbei kamen. diese war um nicht als verloren zu wirken dekoriert. alte möbel standen da und alte bilder. einen hatte es uns angetan, bei ersten anblick war es geschehen.
    am dritten tag hab ich zu meiner holden gesagt „lass und bimmeln und nach dem b ild fragen“…
    wir also am sonntag zum alten ladengeschäft, wo wir an der vermeintlichen nachbartür eine kingel fanden. ich leute und nach ein paar augenblicken meldet sich die sprechanlage „warten sie ich komme“
    wir schauen uns verduzt an…..keine kamera nichts aber die frau von der gegenseite mein sie kommt ohne den grund für die sonntagliche störung zu erfragen.
    die tür geht auf und eine frau in den 50igern steht vor uns.
    „sie kommen wegen dem bild, wissen sie,hier leuten im monat zwischen 5 und 10 mann und fragen nach dem bild. ich gebe ihnen ein tipp. das bild ist vom stolberger maler hermann schnee, am besten sie bestellen es bei der firma ………. als nachdruck auf leinwand, 101cm x 63cm da ist die auflösung am besten. “
    ich frage sie warum sie nicht einfach eine serie auflegt und ein geschäft daraus macht? sie meinte der gedanke war auch schon da aber sie mag es wenn die leute bimmeln und man so ins gespräch kommt………..

    die geschäftwerdung der welt macht halt manchmal an kleinen verwunschenen orten halt….
    ein kleines feuer finde ich…..

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  3. vintage sagt:

    seht mir die rechtschreibfehler nach, es ist schon spät um auf dem laptop rumzuklimmbern

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  4. Wolf sagt:

    Heute bin ich schon wieder zwei Mitmenschen begegnet. Sie sprachen mich plötzlich auf dem Gehweg an, probierten einen bekannten Trick, um Geld von mir zu bekommen, was ich nur sehr begrenzt habe. Wir hatten ein nettes Gespräch. Auf einmal entschuldigte sich einer der Beiden bei mir dafür, daß er mich belästigt hätte.
    Ich bedankte mich bei ihm für das nette Gespräch und wir gaben einander die Hand.

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  5. Ursula Cagan sagt:

    Ursula Cagan ..das mit dem „menschsein“ fand ich genial…ermuntern zum „mitmachen“ in Gemeinschaft mit anderen ??? Wer macht mit ?

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  6. thom ram sagt:

    Ursula 17:06
    Willkommen auf bb, Ursula.
    Endlich kommt wieder jemand auf diese Schiene, welche so saumässig inspirierend sein könnte, so sie denn befahren würde.
    Ich hoffe auf Resonanz auf deine Eingabe.

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  7. Wolf sagt:

    Nargis und der Hund auf dem Gebetsteppich
    Kinder plaudern aus dem kulturellen Nähkästchen

    Heute war ich mit meinem Hund im Park. Dort begegnete uns eine Gruppe iranischer Kinder. Während sich die Kinder mit meinem Hund anfreundeten, erzählte mir das älteste Mädchen der Gruppe – sie wahr acht und hieß „Nargis“ (deutsch: Narzisse) – daß auch ihre Eltern Hunde lieb hätten. Die Familie habe jedoch keinen Hund, da ihre Eltern beten würden. (Die Kinder fragten mich, ob ich denn wüßte, was „Beten“ sei.) Es sei schon einmal vorgekommen, daß sich ein Hund während des Gebets auf den Gebetsteppich mit dazu gesetzt hätte, wodurch weiteres Beten für die Eltern nicht mehr möglich gewesen sei. Außerdem mußte danach ein neuer Teppich angeschafft werden. Nargis wünscht sich trotzdem einen Hund.

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  8. thom ram sagt:

    …so hatte ich mir das vorgestellt, wie Wolf es hier praktiziert.
    Sequenz aus dem Leben. Farbig, lebendig, kurz (oder auch mal länger).
    Danke, Wolf.

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  9. petravonhaldem sagt:

    Nun denn…….vom postkasten 11 schnell hier hinein, wo es hingehört:
    ————————————————————

    Kleinkariert.
    Das Geschirrtuch ist kleinkariert.
    Rotweiss oder weissrot.
    Es umhüllt das noch warme Brot.
    Weissbrot.
    Eigentlich ist es ein Stangenweissbrot, also ein Bagett oder eben Baguette………

    Im Schatten balancieren die Gräser noch ihre Taukügelchen,
    die ihre in der Sonne plazierten Geschwister schon verunsichtbart haben.

    Die erste Morgenhummel brummelt tief in die Fingerhutglocke hinein.
    Lange.
    Rückwärts schiebt sie sich wieder heraus und ist sofort in die nächst höheren Glocke hineingehummelt.
    Die ganze Pflanze erzittert.
    Sie wird erregt.
    Durch die Hummel.
    Toll.
    Bombastisch.
    Eine im Verhältnis zur Hummel riesenriesengroße Pflanze.

    Das Brot duftet.
    Es duftet knusprig.

    Wer weitererzählt…..bekommt ein Stück davon……………. 😉
    —————————————————————————————————
    und vielleicht macht Vollis geistseelenduftende Weiterführung(aus postkasten 11) auch den Sprung hierher 🙂

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  10. thom ram sagt:

    Petra, das vollbringe ich.

    Volli wurfete heute ein in Postkasten 11:

    „Das Baguette schiebt sich unter die duftverführte Nase.
    Ein merkliches Zittern gleitet uber sie, die Nase, erfaßt unwillkürlich die Herrin, besser Dame, des Stupschens und ein Seufzer des Befriedigtseins gleitet in den Äther. Also Klangäther.
    Beide, die ganze Glockenblume und die ganze Nase, vom Haar bis zur Sohle erzittern.
    Die Sonne, mit morgendlicher Kraft, weist der Hummel den Weg in die Wärme und zur nächsten Glocke, nicht aber dem Baguette.

    Die Hummel sucht die Blume und das Baguette den Mund.
    Beides Win-Win-Situationen.
    Mensch und Hummel werden genährt, Blume und Baguette gehen der Metamorphose entgegen……………….“

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  11. Derweil rieselten ganz sachte und fast unmerklich einige der Krümel hinein in den Rasen, wo sofort ein geschäftiges Treiben begann.

    Tief in der Erde, neben dem Pfingstrosenstrauch, lag ein Ameisendomizil.
    Von dort aus zog sich ein Ameisenpfad direkt hin zum Frühstückstisch mit der kleinkarierten Decke, bzw. Geschirrtuch.
    Kleinkariert ist gar nicht so schlecht wie man denkt, denn dieses Geschirrtuck ist überhaupt nicht kleinkariert, es könnte viele Geschichten erzählen……stammt es doch noch aus dem Aussteuerfundus der Tante Liesl aus Pommern, sogar das Monogramm war noch sichtbar..

    Doch erst einmal zurück zu krümeligen Brotresten im hohen Gras.
    Etwas herangezoomt und schon wird das emsige Miteinander sichtbar.

    Zwei Ameisen zerren an einem besonders grossen Krümel, als ob sie ihn zerteilen wollten.
    Drei andere Kollegen machen sich gar nicht erst die Mühe, setzen sich den Riesenbrocken obenauf und tragen ihn in Gemeinschaftsarbeit hin zu ihrem Bau.
    Ganz vorwitzigen Gesellen ist das nicht genug, sie riechen die süsslichen Beigaben auf dem Tischlein, den Wald Honig vom Onkel Andreas, die hausgemachte Erdbeermarmelade, die gute aale Worscht vom Opa Karl und nicht zu vergessen den leckeren Ziegenkäse vom Hofladen um die Ecke.

    Während sie sich still und leise ans Abräumen der Kleinstteile machen, sind die Menschen am Tisch in eine wohlig sommerliche Trägheit versunken, nachdem der Bauch vielleicht ein wenig zu gut gefüllt wurde und die GenussSinne in eine Art Dämmerschlaf eintauchten.

    Ein Paradies für unsere vorwitzigen Ameisen…..und schon bald ist das kleinkarierte Tuch übersät mit den Helden der Ameisenkolonie.

    Gefällt 2 Personen

  12. …und während ich hier so rumstöbere, kommt mir in den Sinn, dass ich mich einmal einer köstlichen „Aufgabe“ zu stellen hatte:

    Bilde einen Satz aus Banane, munter, Häkelnadel, Gummibaum und Flasche

    was ich wie folgt tat:

    Ich nahm die FLASCHE
    mißmutig aus der Tasche,
    ging in den hinteren Raum
    zu unserem GUMMIBAUM,
    griff ohne Fehl und Tadel
    zielsicher nach der HÄKELNADEL,
    und wurde zusehends MUNTER
    da es mir gelang.mit dieser Nadel und Wucht
    diese gelbe Frucht
    der Flasche zu entlocken,
    je, was für ein Brocken…….
    (wie war noch ihr Name?)
    ach ja, Baname,
    nee – BANANE
    oh je, ich ahne:
    ich schaffe es kaum~~~~~~

    Ob das eine gute Geschichte ist, weiß ich nicht, aber es war für mich ein schönes Erlebnis damals 🙂

    @marietta
    köstlich, was das mit meinem Kleinkarierten passiert ist.
    und das alles hast Du träumend erlebt?
    Toll!
    Am Eisen als Beutehelden während die vollgefrühstückte Runde schlummert………………….. 🙂

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