bumi bahagia / Glückliche Erde

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Gute Geschichten / Von dir / Für dich

Diese Plattform steht zu deinen Diensten, lieber Leser.

Hier soll nicht informiert und kommentiert werden, hier sollen einfach gute Geschichten erzählt und gelesen werden dürfen.

Wozu? 

Zu deiner und meiner Inspiration und für dein und mein und unser Wohlbefinden. Mich jedenfalls beflügelt eine gute Geschichte, mein Tagwerk froh zu vollbringen.

Dich auch? Eben!

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Und wie machst du das?

Hänge deine Geschichte als Kommentar rein, also runterskrollen, Geschichte als „Kommentar“ reinkopieren, abschicken. Fertig ist die Weihnachtstorte!

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Vogel und Kind

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So du in Eile bist, überspringe das Folgende getrost, lieber Leser. Ich führe bloss weiter aus: 

Bumi bahagia heisst „glückliche Erde“, und die Absicht hinter dem Blog ist, an der Schaffung einer glücklichen Erde mit glücklicher Kreatur mitzuwirken.

Trotzdem ist ein beträchtlicher Teil der Artikel retrospektiv, deckt Wahrheiten hinter Lügen in der Vergangenheit auf, und ein ebenso grosser Teil sucht die Realität hinter den heute aufgebauten Trugbildern. Das bedeutet: Die Mehrzahl der Artikel befasst sich mit Lug, Trug, Ränke und Leid.

Ich räume ein, dass der Blog-Name insofern, mindestens scheinbar, irreführend ist, obschon wir unter „Lebensfreundliches“ (oben im Menu) auch viele Beiträge mitführen, welche konstruktiv, hoffnungsvoll, kreativ, lebensbejahend sind.

Ich hatte Nachholbedarf. Ich habe mich 55 Jahre meines Lebens an der Nase herumführen lassen. Ich hatte erst mal zu sichten: Wo stehe ich denn wirklich, hier auf unserer Erde? Was läuft denn da tatsächlich? Diese Frage führte mich unweigerlich auf all die giftig gelben und rabenschwarzen Gebilde des Geldwesens, der Religionen, der Politik, der Juristik, der Geschichtsschreibung, der Medizin und der Medien.

Ich vermute, dass jeder, der wirklich vorwärtsschreiten und bumi bahagia schaffen will, nicht darum herum kommt, in den Anfängen ähnliche Studien zu betreiben, und so hoffe ich, dass viele Leser vom Suchen und Finden durch mich und meine treuen Blog – Gefährten haben profitieren können und noch profitieren können werden.

Im Grundzug aber wollen sowohl ich wie die Mitgestalter des Blogs voran. Voran heisst: „Was kann ich tun. Mit wem zusammen kann ich es tun. Wie packen wir es an. Was sind die nächsten Schritte. Was ist mittelfristig, was langfristig anzustreben.“

Für Langfristig empfehle ich nach wie vor die Lektüre des Buches „Das Wildganzprinzip“ vom zwischenzeitlich verstorbenen, guten, gebildeten, ideenreichen und tatkräftigen Hans Steinle.

Voraussetzung für „gutes Tun“ jedoch ist immer meine eigene gute Befindlichkeit. Es ist mir unmöglich, in meinem Umfeld gut zu wirken, wenn ich innerlich sauer bin. Und damit komme ich zum Ausgangspunkt: Gute Geschichten helfen mir, froh und damit positiv tatkräftig zu sein.

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Beispiel.

Eine gute Geschichte, von Klaus-Peter Kostag mitgeteilt. 

Danke, Klaus-Peter!

Auf dem Dorf:
Unser Wohnhaus war abgebrannt, es begann Oben, im Dachstuhl. Kurz vor dem Mittag, alle Familie war weit weg. Arbeiten. Die Nachbarn jedoch hatten unter resoluter Anleitung einer strategisch zu denken vermögenden Dame komplett alles Rettbare herausgetragen was immer auch drin gestanden und gelegen hatte.

Einen Tag später kam ein recht weit entfernt von uns wohnender stiller, unauffälliger Berkenbrücker Mitbürger, kein unmittelbarer Nachbar, kondolieren. Kein ausgesprochener Freund, nur Bekannter, eben mitleidiger Mitdörfler.

Kam mit dem Rad, lehnte es an den Zaun und begrüßte meinen Vater. Dann griff er in eine Tasche, holte ein unglaublich dickes, gerolltes Bündel Banknoten heraus und drückte es meinem Vater in die Hand, er würde uns gern damit helfen. Gleich mal und er wüsste ja auch nicht, ob und wie wir versichert seien.
Geschehen in den Achtziger Jahren. Parkstraße 13, Berkenbrück (Spree) DDR.

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Nicht jede Geschichte kann/muss so dramatisch zu sein. Mal bescheiden:

Was mich gestern froh machte:

Ein Auto bog von einer Seitenstrasse so auf meine Fahrbahn, dass ich runterbremsen musste. Unelegant. Er war im Unrecht, ich im Recht, mein schweizer Strassenpolizisten – Ärger – Ego wollte sich schon melden, und ich war im Begriffe, ihn mit 40 oder so zu überholen. Klar schaute ich nach links (Linksverkehr, Sichtkontakt mit Fahrer unmittelbar). Offenes Fenster. Der Fahrer, entspannt, Zigarette auf Kopfhöhe, schaute mich freundlich lächelnd an. Echt freundlich lächelnd. Ungetrübt freundlich!

Mein Ego fuhr sofort runter, und wohlige Freude durchströmte mich.

Ich fühlte mich beschenkt.

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Pflanze Spirale Blume

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Lieber Leser. Wir laden dich ein, eine gute Geschichte zu erzählen. 

thom ram, 22.05.0004,

auf bb leichter auffindbar gemacht, 30.11.05

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weisse flagge und mädchen

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23 Kommentare

  1. vintage sagt:

    eine kleine geschichte von mir….
    nichts besonders

    meine holdes weib und ich, waren in diesem frühjahr zusammen für ein langes wochenende ich den harz nach stollberg gefahren.
    die erste planung sah eine wanderwochenende für uns beide und unseren hund vor.
    ich weiss nicht wer stolberg kennt. es ist eine kleine sehr niedliche alte fachwerkstadt im harz, welche sich durch ihr unendliche anzahl alter fachwerkhäuser auszeichnet. die stadt besteht nur aus alter bebauung. es gibt keine dönerbuden, chinatempel,reklametafeln, an und verkaufsbuden und soweiter. parkplätz auch nur in zweiter reihe hinter den fachwerkbauten.
    sagen wir so, die stadt ist sauber.
    es zieht auch keine fachkräfte hin—- wozu auch……
    kurz und knapp, es war eine zeitreise in die thomas münzer geburtsstadt. herrlich.
    leider wurde aus den wanderungen in besagtes umfeld nichts, weill uns das wetter einen streich gespielt hat, unglaublich.
    was macht man da? genau man erkundet die stadt und unterstützt die ansässigen lakoalitäten, wobei wir an 2 abenden an einen alten aufgegebenen ladengeschäft vorbei kamen. diese war um nicht als verloren zu wirken dekoriert. alte möbel standen da und alte bilder. einen hatte es uns angetan, bei ersten anblick war es geschehen.
    am dritten tag hab ich zu meiner holden gesagt „lass und bimmeln und nach dem b ild fragen“…
    wir also am sonntag zum alten ladengeschäft, wo wir an der vermeintlichen nachbartür eine kingel fanden. ich leute und nach ein paar augenblicken meldet sich die sprechanlage „warten sie ich komme“
    wir schauen uns verduzt an…..keine kamera nichts aber die frau von der gegenseite mein sie kommt ohne den grund für die sonntagliche störung zu erfragen.
    die tür geht auf und eine frau in den 50igern steht vor uns.
    „sie kommen wegen dem bild, wissen sie,hier leuten im monat zwischen 5 und 10 mann und fragen nach dem bild. ich gebe ihnen ein tipp. das bild ist vom stolberger maler hermann schnee, am besten sie bestellen es bei der firma ………. als nachdruck auf leinwand, 101cm x 63cm da ist die auflösung am besten. “
    ich frage sie warum sie nicht einfach eine serie auflegt und ein geschäft daraus macht? sie meinte der gedanke war auch schon da aber sie mag es wenn die leute bimmeln und man so ins gespräch kommt………..

    die geschäftwerdung der welt macht halt manchmal an kleinen verwunschenen orten halt….
    ein kleines feuer finde ich…..

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  2. vintage sagt:

    seht mir die rechtschreibfehler nach, es ist schon spät um auf dem laptop rumzuklimmbern

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  3. Wolf sagt:

    Heute bin ich schon wieder zwei Mitmenschen begegnet. Sie sprachen mich plötzlich auf dem Gehweg an, probierten einen bekannten Trick, um Geld von mir zu bekommen, was ich nur sehr begrenzt habe. Wir hatten ein nettes Gespräch. Auf einmal entschuldigte sich einer der Beiden bei mir dafür, daß er mich belästigt hätte.
    Ich bedankte mich bei ihm für das nette Gespräch und wir gaben einander die Hand.

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  4. Ursula Cagan sagt:

    Ursula Cagan ..das mit dem „menschsein“ fand ich genial…ermuntern zum „mitmachen“ in Gemeinschaft mit anderen ??? Wer macht mit ?

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  5. thom ram sagt:

    Ursula 17:06
    Willkommen auf bb, Ursula.
    Endlich kommt wieder jemand auf diese Schiene, welche so saumässig inspirierend sein könnte, so sie denn befahren würde.
    Ich hoffe auf Resonanz auf deine Eingabe.

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  6. Wolf sagt:

    Nargis und der Hund auf dem Gebetsteppich
    Kinder plaudern aus dem kulturellen Nähkästchen

    Heute war ich mit meinem Hund im Park. Dort begegnete uns eine Gruppe iranischer Kinder. Während sich die Kinder mit meinem Hund anfreundeten, erzählte mir das älteste Mädchen der Gruppe – sie wahr acht und hieß „Nargis“ (deutsch: Narzisse) – daß auch ihre Eltern Hunde lieb hätten. Die Familie habe jedoch keinen Hund, da ihre Eltern beten würden. (Die Kinder fragten mich, ob ich denn wüßte, was „Beten“ sei.) Es sei schon einmal vorgekommen, daß sich ein Hund während des Gebets auf den Gebetsteppich mit dazu gesetzt hätte, wodurch weiteres Beten für die Eltern nicht mehr möglich gewesen sei. Außerdem mußte danach ein neuer Teppich angeschafft werden. Nargis wünscht sich trotzdem einen Hund.

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  7. thom ram sagt:

    …so hatte ich mir das vorgestellt, wie Wolf es hier praktiziert.
    Sequenz aus dem Leben. Farbig, lebendig, kurz (oder auch mal länger).
    Danke, Wolf.

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  8. petravonhaldem sagt:

    Nun denn…….vom postkasten 11 schnell hier hinein, wo es hingehört:
    ————————————————————

    Kleinkariert.
    Das Geschirrtuch ist kleinkariert.
    Rotweiss oder weissrot.
    Es umhüllt das noch warme Brot.
    Weissbrot.
    Eigentlich ist es ein Stangenweissbrot, also ein Bagett oder eben Baguette………

    Im Schatten balancieren die Gräser noch ihre Taukügelchen,
    die ihre in der Sonne plazierten Geschwister schon verunsichtbart haben.

    Die erste Morgenhummel brummelt tief in die Fingerhutglocke hinein.
    Lange.
    Rückwärts schiebt sie sich wieder heraus und ist sofort in die nächst höheren Glocke hineingehummelt.
    Die ganze Pflanze erzittert.
    Sie wird erregt.
    Durch die Hummel.
    Toll.
    Bombastisch.
    Eine im Verhältnis zur Hummel riesenriesengroße Pflanze.

    Das Brot duftet.
    Es duftet knusprig.

    Wer weitererzählt…..bekommt ein Stück davon……………. 😉
    —————————————————————————————————
    und vielleicht macht Vollis geistseelenduftende Weiterführung(aus postkasten 11) auch den Sprung hierher 🙂

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  9. thom ram sagt:

    Petra, das vollbringe ich.

    Volli wurfete heute ein in Postkasten 11:

    „Das Baguette schiebt sich unter die duftverführte Nase.
    Ein merkliches Zittern gleitet uber sie, die Nase, erfaßt unwillkürlich die Herrin, besser Dame, des Stupschens und ein Seufzer des Befriedigtseins gleitet in den Äther. Also Klangäther.
    Beide, die ganze Glockenblume und die ganze Nase, vom Haar bis zur Sohle erzittern.
    Die Sonne, mit morgendlicher Kraft, weist der Hummel den Weg in die Wärme und zur nächsten Glocke, nicht aber dem Baguette.

    Die Hummel sucht die Blume und das Baguette den Mund.
    Beides Win-Win-Situationen.
    Mensch und Hummel werden genährt, Blume und Baguette gehen der Metamorphose entgegen……………….“

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  10. Derweil rieselten ganz sachte und fast unmerklich einige der Krümel hinein in den Rasen, wo sofort ein geschäftiges Treiben begann.

    Tief in der Erde, neben dem Pfingstrosenstrauch, lag ein Ameisendomizil.
    Von dort aus zog sich ein Ameisenpfad direkt hin zum Frühstückstisch mit der kleinkarierten Decke, bzw. Geschirrtuch.
    Kleinkariert ist gar nicht so schlecht wie man denkt, denn dieses Geschirrtuck ist überhaupt nicht kleinkariert, es könnte viele Geschichten erzählen……stammt es doch noch aus dem Aussteuerfundus der Tante Liesl aus Pommern, sogar das Monogramm war noch sichtbar..

    Doch erst einmal zurück zu krümeligen Brotresten im hohen Gras.
    Etwas herangezoomt und schon wird das emsige Miteinander sichtbar.

    Zwei Ameisen zerren an einem besonders grossen Krümel, als ob sie ihn zerteilen wollten.
    Drei andere Kollegen machen sich gar nicht erst die Mühe, setzen sich den Riesenbrocken obenauf und tragen ihn in Gemeinschaftsarbeit hin zu ihrem Bau.
    Ganz vorwitzigen Gesellen ist das nicht genug, sie riechen die süsslichen Beigaben auf dem Tischlein, den Wald Honig vom Onkel Andreas, die hausgemachte Erdbeermarmelade, die gute aale Worscht vom Opa Karl und nicht zu vergessen den leckeren Ziegenkäse vom Hofladen um die Ecke.

    Während sie sich still und leise ans Abräumen der Kleinstteile machen, sind die Menschen am Tisch in eine wohlig sommerliche Trägheit versunken, nachdem der Bauch vielleicht ein wenig zu gut gefüllt wurde und die GenussSinne in eine Art Dämmerschlaf eintauchten.

    Ein Paradies für unsere vorwitzigen Ameisen…..und schon bald ist das kleinkarierte Tuch übersät mit den Helden der Ameisenkolonie.

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  11. …und während ich hier so rumstöbere, kommt mir in den Sinn, dass ich mich einmal einer köstlichen „Aufgabe“ zu stellen hatte:

    Bilde einen Satz aus Banane, munter, Häkelnadel, Gummibaum und Flasche

    was ich wie folgt tat:

    Ich nahm die FLASCHE
    mißmutig aus der Tasche,
    ging in den hinteren Raum
    zu unserem GUMMIBAUM,
    griff ohne Fehl und Tadel
    zielsicher nach der HÄKELNADEL,
    und wurde zusehends MUNTER
    da es mir gelang.mit dieser Nadel und Wucht
    diese gelbe Frucht
    der Flasche zu entlocken,
    je, was für ein Brocken…….
    (wie war noch ihr Name?)
    ach ja, Baname,
    nee – BANANE
    oh je, ich ahne:
    ich schaffe es kaum~~~~~~

    Ob das eine gute Geschichte ist, weiß ich nicht, aber es war für mich ein schönes Erlebnis damals 🙂

    @marietta
    köstlich, was das mit meinem Kleinkarierten passiert ist.
    und das alles hast Du träumend erlebt?
    Toll!
    Am Eisen als Beutehelden während die vollgefrühstückte Runde schlummert………………….. 🙂

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  12. jpr65 sagt:

    Jaja, die Katzenvideos:

    Eine Katze entdeckt eine Katze im Spiegel. Wer bezweifelt da noch, daß sie eine Seele haben?

    Und: Besser friedliche, liebevolle Katzenvideos gucken als Nachrichten und sich von Krieg und Terror Angst machen lassen.

    Denn die Katzenvideos stärken das Liebesfeld, die lichte Seite.

    Nachrichten von Ärger, Krieg, Terror, Hungersnöten, … stärken die dunkle Seite.

    Würden alle keine Nachrichten mehr sehen, keine (manipulierten) Fernsehserien, Bücher, dann wären die Dunklen schnell entmachtet.

    Denn das Wichtige im Leben erreicht einen nicht über die Nachrichten, sondern über das Leben selbst.

    Dasselbe gilt für die Geschichten, die und die Geschichtenerzähler, pardon, Geschichtsforscher erzählen.

    Die wahre Geschichte findet man woanders…

    Also ich finde manche Katzen und Tiervideos spannend.

    Muss ich aber nicht den ganzen Tag gucken.

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  13. Gravitant sagt:

    Die Ameisen können ihre Straßen
    besser organisieren,
    da geht es zusammen vorwärts,
    ohne lästigen Stau.

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  14. *MR* sagt:

    *Gut-Es*
    wa(H)r nicht meeHr „IN“.
    Es strebte zu „Höherem“ (?) hin
    und ver-kaufte „Wert“ und *Sinn*
    für einen „Noch-Meehr“-GeH-Winn.
    😦
    Aber es verlor dabei seine Orient-ir(r)ung
    bis hin zu aller-größter Eigen-Ver-Wirrung
    😉
    *Neu-Es/Alt-Es*
    steht heute zu Hauf
    ohne Klocken-GeH-Läute
    NEU
    wieder auf 😉
    😉
    Alte Ideen
    blieben nicht stehen,
    sie gehen jetzt voran
    mit Neu-Werde-Kraft:
    😉
    *JaH-Woll !*
    Es wird geschafft !!!
    Sie streben
    zu vollem Wi(e)der-Auf-!-Leben
    dem Licht entgegen.
    😉
    Was für ein Wunder-voller Segen !

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  15. jpr65 sagt:

    Da ihr ja gerne Märchen lest, wer wem wie wann was sagen darf soll muss oder bloß schweigen muss:

    https://jpr65.wordpress.com/2016/09/28/das-erwachen-oder-die-freude-der-enttauschung

    Das Erwachen oder die Freude der Enttäuschung

    Ein Märchen der neuen Zeit.

    Das ist meine Berufung, solche Märchen zu schreiben. Sodaß auch Kinder diese Fragen oben beantworten können.

    Aber erst seit 3 Jahren.

    Und ich habe diese Geschichten nicht erfunden. Die kamen zu mir, damit ich sie aufschreibe.

    ——————

    — Sie —

    Sie wachte auf. Der Hahn hatte seinen Morgengruß an die Sonne gerufen, und das hatte sie geweckt.

    Ihre Füße schmerzten, weil sie gestern wieder den ganzen Tag mit mäßigem Erfolg etwas essbares gesucht hatte. Die anderen waren so viel besser zu Fuß als sie! Und sie konnten viel besser einschätzen, wo es sich lohnte zu suchen und wo nicht!

    Sie war wie immer hungrig geblieben, weil sie manches, was die anderen mit Lust vertilgten, nur mit Zwang oder gar nicht herunterbekam.

    Doris hatte sich gestern wieder über ihre deformierten Füße lustig gemacht.

    Kein Wunder, dass sie nicht mitkam, mit solchen Füßen! Die anderen konnten die Zehen weit auseinanderspreizen, breit auf dem Boden aufsetzen und lange auf einem Bein stehen.

    Sie musste ihre Zehen krümmen und konnte den Fuß nur seitlich aufsetzen. An auf einem Bein stehen oder gar laufen war überhaupt nicht zu denken. Sie konnte nur seitlich hüpfen und musste die Flügel ausbreiten, um die Balance zu halten.

    Die anderen rannten elegant und schnell wie die Hühner, und das waren sie ja auch, Hühner.

    „Nur ich bin das schwarze, schwache Huhn im Hühnerstall. Naja, eigentlich eher braun.“ Sie war sehr niedergeschlagen.

    Das andere Problem war ihr Schnabel, er war nämlich krumm und eignete sich überhaupt nicht, um Würmer, Körner und anderes Kleintier vom Boden aufzupicken.

    Und dann hatte sie auch keinerlei Kopfschmuck wie die anderen Hühner, die sich darüber lustig machten: „Nur Federn auf dem Kopf, wie sieht das denn aus!“

    Sie interessierte sich sehr für Gusto, einen aufstrebenden jungen Hahn, der ein aussichtsreicher Kandidat für den nächsten Sippenchef war.

    Aber er zeigte ihr die kalte Schulter: „Mit deinen krummen Füßen und deinem krummen Schnabel bist du selbst fast ein Pflegefall, du kannst doch keine Familie versorgen! Und die anderen lachen dich aus, weil du keinen Kopfschmuck trägst. Damit wäre meine Karriere zu Ende bevor sie angefangen hätte!“

    Und das wars dann. Ihr blieb nur Rex, ein anderer junger Hahn, der sehr nett war, aber genauso deformiert wie sie und es daher zu gar nichts bringen würde. Sie würde ihr tristes Dasein hier am Rande der Sippe beenden, wenn sie nicht vorher aus der Gemeinschaft ausgeschlossen würde.

    „Seht sie euch an, sie gehört nicht hierher, sie ist nur eine Belastung für uns! Und wie sie überhaupt aussieht!“

    „Schlag nicht immer so mit den Flügeln, oder glaubst du etwa, du könntest bis auf das Festland fliegen und von der Insel entkommen? Du bist ein Huhn, und Hühner können nicht weit fliegen. Hühner sind Läufer, keine Piloten!“

    So ging es meistens und so begann ein weiterer trister Tag für sie unter den Hühnern im Stall auf der Insel des Leuchtturmwärters.
    — Er —

    Rex wachte auf. Ein neuer Tag begann, der wie immer hungrig enden sollte.

    Wenn Regina sich wenigstens für mich interessieren würde, zusammen wären wir schon viel stärker und könnten den Spott der anderen besser ertragen. Aber sie schwärmt ja nur für Gusto, obwohl er sie hat abblitzen lassen.

    Sie ahnt gar nicht, wie sehr er sie liebt. Oder sie will es nicht wissen. Oder sie schämt sich. Oder, oder, oder … So viele Oders! Es ist zum Verzweifeln.

    […]

    Weiterlesen siehe Link oben…

    Gefällt 1 Person

  16. jpr65 sagt:

    Ihr habt die Wahl! Wie immer!

    Wer sich nicht zwischen den Seiten entscheiden kann, steckt immer noch in der Dualität fest.

    Der Weise entscheidet sich nicht für Schwarz und gegen Weiß, oder umgekehrt.
    Er spielt das Spiel der Polarität.
    Das läßt Zwischenwerte zu.

    Und der Weise wählt weise einen Grauton.

    Der Erleuchtete aber, der wählt eine Farbe. Denn das Graue ist ihm zu trist…

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  17. jpr65 sagt:

    *** Alternativ ***

    Eine Münze habe zwei Seiten.
    Eine dunkle und eine helle.
    Welche wählst Du,
    damit du schnell vorankommst?

    Den Rand dazwischen!
    Denn dann kommt
    die Münze ins Rollen.

    Wenn sie schnell genug ist
    dann hält sie die Balance.
    Von ganz allein.

    Denk nicht nur in entweder/oder.
    Die beste Lösung liegt oft
    in der Mitte
    oder irgendwo dazwischen.

    Oder ganz woanders…

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  18. Wolf sagt:

    Der Neger mit den Abflußrohren

    Als ich heute abend wie gewöhnlich mit meinem Hund im Park spazieren ging, sah ich am Rand der großen Spielwiese einen Neger unter einem Baum sitzen. Er hatte einen großen Rucksack dabei, in dem lauter Abflußrohre aus Kunststoff verstaut waren, die er nacheinander herauskamte und sie genau inspizierte. Ich dachte, der arme Teufel hat die Abflußrohre bestimmt auf irgendeiner Baustelle geklaut und will sie nun für ein wenig Geld an jemanden verscherbeln. Doch wer kauft schon von einem Neger geklaute Abflußrohre aus einem Rucksack? Ich konnte darüber nur mit dem Kopf schütteln.

    Einige Stunden später, kurz vor Sonnenuntergang, kam ich wieder an derselben Stelle im Park vorbei. Der Neger saß noch immer unter dem Baum. Er hatte sich aus den Kunststoff-Abflußrohren ein beeindruckendes Musikinstrument zusammengeschraubt, das ähnlich wie ein Didgeridoo (eine Art Alphorn der australischen Aboriginals) klang. Doch mit einer bloßen Kopie des originalen Instruments hatte er sich nicht zufrieden gegeben. Das Musikinstrument war mit sechs „Auspuffen“ versehen und somit „frisiert“. Hierdurch war der Neger imstande, als einzelner Musikant ein komplettes Didgeridoo-Sextett nachzuahmen. Der Anblick und Klang in der untergehenden Sonne war überwältigend. Da sage noch einer, Afrikaner hätten keinen Erfindungsgeist.

    Ein Foto muß ich den Lesern leider schuldig bleiben, doch ich habe zum Vergleich im Internet gesucht und bin fündig geworden.

    Adèle und Zalem, Didgeridoo-Duett


    PVC-Abflußrohre

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  19. Wolf sagt:

    zu [Wolf 04:52]

    Synchron spielte sein Abflußrohr-„Sextett“ natürlich nicht, doch immerhin konsekutiv.

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  20. Hilke sagt:

    Ich war 12Jahre. In unserer Straße befand sich ein kleiner Spielplatz auf dem ein kleiner Junge war, 6Jahre. Wir sprachen ein paar mal miteinander und dann küßten wir uns, so ein kindermäßiger vorsichtiger Kuß/ Küsschen. Er war ein wundershcöner sehr reifer kleiner Junge, zu jung zum Verlieben, aber irgendiwe anders, nicht wie ein kleines Kind mehr und doch so unschuldig wie ein solches.

    Wir verloren uns aus den Augen, ich zog weg, er auch.

    Als ich 46 war, ging ich auf einen Tageskongreß, war inzwischen müde, von allem. Am Tagesende sangen wir alle miteinander und hielten uns dabei an den Händen (richtig, es war ein spiritueller Kongreß 😉 ). Ich nahm die Hand meines dortigen Nachbarn ohne so richtig hinzusehen (ähem, auch wie oft in der Esoszene, jaja) … und bekam tierisches Herzklopfen. In der Eingangshalle ging er an mir vorbei und wieder erkannte ich ihn nicht, aber er fiel mir auf, weil er so komplett anders war als alle anderen (ich weiß: oft gehört so etwas).

    Wir verloren uns aus den Augen.

    2 Monate später las ich in einem Forum, daß jemand aus meiner Stadt nach lieben Menschen suchte. Ich rief dort an, was hatte ich schon zu verlieren und erwarten tat ich fast gar nix mehr (burnout ist auch ein abgelutschter Begriff, also tiefste Er-schöpfung jedenfalls, müde bis zum Bodenblech). Keiner meldete sich. 1 Woche lang lag ein Zettel mit seiner Tel-Nr. auf meinem Küchentisch, ich wollte ihn schon wegwerfen (den Zettel 🙂 )…., da schellte das Telefon. Jemand nannte seinen Namen und wollte mir gerade erklären wer er sei und woher er meine Nummer hatte, als ich rief: hey, ich kenn dich (und wußte nicht wie nah dies an der wahrheit war) und hab deine Nummer, aber du gingst nicht dran. Nun, er hatte inzwischen eine neue Nr. und entdeckte seinerseits meine TelNr im selben Forum-Profil.
    Wir trafen uns und entdeckten, daß wir uns im wahrsten Sinne schon seeehr lange kennen.
    Seit 10 Jahren sind wir ein Paar. Und er meine absolut große Liebe.

    Gefällt 4 Personen

  21. Wolf sagt:

    Rassismus – Vorurteile

    Als Auslandsdeutscher in einem ehemals von Deutschen besetzten Bilderberg-Land stoße ich immer wieder (manchmal mehrmals täglich) auf künstlich gezüchtete Vorurteile gegenüber gewissen Menschengruppen. Verschiedene Rassen, Religionen und Nationalitäten sind davon betroffen. Die Deutschen stehen hierzulande in der mentalen Hackordnung besonders weit unten. Die Absurdität der anerzogenen Meinungen ist teilweise erschreckend. Selbst Neger, die in diesem „liberalen“ Land wohnen – afrikanischstämmige Menschen, die sich selbst bisweilen durchaus zurecht als Opfer der Voreingenommenheit betrachten – schrecken ihrerseits nicht vor Vorurteilen zurück, wenn es um das deutsche Schreckgespenst geht. Auch gestern hatte ich wieder eine Begegnung mit einem umerzogenen „Neger.“ (Der ältere Mann hatte negroide Gesichtszüge, doch seine auffallend helle Hautfarbe wies ihn als Mischling aus.) Das Gespräch verlief anfangs sehr freundlich und ungezwungen. Mein Gesprächspartner lobte die Niederländer, und meinte, daß man sich als Neger nur mit Niederländern so angenehm auf Augenhöhe unterhalten könne. Als ich mich daraufhin als Deutscher zu erkennen gab, und ihn auf seine Vorurteile hinwies, war er sichtbar überrascht. Als ich dann auch noch die Generation unserer Väter und Mütter verteidigte, war der Mann hoffnungslos überfordert. Er sprach von amerikanischen Negern, die als Bomberpiloten Nazideutschland besiegt hätten. Ich erzählte ihm daraufhin vom amerikanischen Rassismus und der Rassentrennung, die damals auch für schwarze Piloten galt. Eine weitere Vertiefung des Gesprächs hatte keinen Sinn. Ich kann den verwirrten Mann und seine Vorurteile durchaus verstehen. Es schmerzt mich längst nicht mehr, denn ich weiß inzwischen über die Ursachen der allgemeinen Verwirrung ausreichend Bescheid.

    Warum ist dies für mich eine schöne Geschichte?
    Weil ich den Schmerz endlich überwunden habe.
    Hurra!

    Gefällt 2 Personen

  22. Wolf sagt:

    Die Entdeckung des Bratentopfes

    Heute durfte ich nach vielen Jahren der Ahnungslosigkeit endlich entdecken, wie man mit einem speziellen emaillierten Bratentopf („Dutch oven“) aus einem einfachen Stück Huhn eine überherrlich schmeckende Köstlichkeit bereitet. Den Topf hatte ich jahrelang ahnungslos zum Kochen mit Wasser zweckentfremdet. Ich war mir als Unwissender nicht davon bewußt, welch herrliches Geschenk des Himmels in meiner Küche nur darauf wartet, endlich von mir entdeckt zu werden. Das Glück ist oft in greifbarer Nähe, ohne daß man es weiß.

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