bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv der Kategorie: WIRTSCHAFT / FINANZEN / GELD

Dramatische Wenden

Dramatische Entwickelungen, welche von DACH Grossklopapieren TV Chorknaben selbstverständlich- und verdankenswerterweise täglich vermittelt und besprochen werden.

Sehr informatives Interview mit Frau Helga Zepp-LaRouche.

Thom Ram, 05.11.07 (mehr …)

Valeriy Pyakin / Fachkräftemangel des Globalen Prädiktors

Welche Menschentypen werden in welche Machtpositionen gehievt?

Russland: In die Staatsorganisation fähige Kreative. In das Geldwesen unfähige Schmarotzer.

Im Westen umgekehrt: (mehr …)

Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

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Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

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Die Wildgans, welche Futter findet, stürzt sich darauf und verteidigt es gegen Artgenossen.

Voll falsch !!!

Die Wildgans, welche Futter findet, macht ihre Artgenossen auf die Quelle des Ueberlebens aufmerksam!!!

28186432Hans Steinle, Alias Ohnweg, zeigt, wie wir ohne das zu Unheil verführende Medium Geld sehr wohl und sehr froh leben können – so wir es denn wollen. 

Es sind Entscheidungen. Es geht darum: Will ich geben oder will ich nehmen.

Nehmen ist voll in Ordnung! Aber Raffen ist nicht Dasselbe. Heute wird gerafft, und Hand auf’s Herz, was machst du lieber? Geben oder nehmen?

Ich behaupte:

Im Grunde deines Herzens gibst du gerne.

Und ich postuliere: (mehr …)

Gruß aus Cyborghausen

[von Jürgen Elsen]

Es gibt eine ganz tolle Website von der Spardabank, aus der für uns die Zukunft zu entnehmen ist …

https://www.schluesselkowski.de

Wer sein Schlüsselerlebnis zu diesem Thema denen einmal widerspiegeln will, benutzt einfach den Link und schreibt mal etwas … auf der Seite einfach nach unten scrollen …

Aarbeitsplatzverluste in der BRD

Bei Egon W. Kreuzer DE sind interessante Zahlen nachzulesen. Wenn ich die Liste richtig verstanden haben sollte, so ergibt sich per einfacher Rechnung, dass in der BRD täglich 3000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Auf das Jahr hochgerechnet also etwa eine Million, das heisst: Pro Jahr fällt jeder 40. Arbeitsplatz weg.

Bitte, guter Leser, schau es dir selber an. Jobwunder Deutschland.

Die Zeit jubelte letztes Jahr, dass D mit 44,8Millionen Arbeitsplätzen einen Spitzenwert erreicht habe.

Bei Statista.com merkt man nichts davon, dass es weniger Arbeitstätige gebe.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei KreuzerDE gefälschte Zahlen aufgeführt sind, da relativ leicht nachzuprüfen.

Folge ich den Statistiken von Zeit und Statista, so müssten täglich 3000 neue Arbeitsstellen geschaffen werden. Es mangelt mir die Fantasie um mir vorzustellen, wo das stattfinden könnte.

Die FAZ sagt, 2018 seien 35’000 Stellen gestrichen worden und 580’000 neue Sellen seien ausgeschrieben gewesen.

Hä? 35’000? Eine Million ist also iirgendwie äh erfunden? Und welch wunderbare Firmen sind es, welche die 580’000 neuen Stellen bieten?

Was ich hier aufwerfe zeigt meine Ahnungslosigkeit. Was läuft in der BRD in Sachen Arbeitsplätzen wirklich.

Thom Ram, 08.10.7

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(Vor-) Beben im Finanzsystem

Bitte einfach nicht erstaunt sein, wenn in absehbarer Zeit Bank geschlossen und Geldspendautomat tot sein wird. Angekündigt wird es seit Jahren. Irgendwann tritt es ein, so sicher als wie ein jeder von uns einmal „das Zeitliche segnen“ wird.

Ein paar Kartoffeln, Sardinenbüchsen, Kerzen und Streichhölzer, nicht zu vergessen Wasser so nebenbei locker in Reserve zu halten kann nicht schaden, kann möglicherweise nutzvoll sein. Auch Fahrrad, Pullover und Zigarette für Tauschhandel ist nicht ganz blöd. Nö, ich mache nicht in Panik, rechne nur mit einer der Möglichkeiten, janz jelassen.

Einfach so zum Informatiönchen: (mehr …)

Schweiz / Konzernverantwortungsinitiative / Kartelle zittern und blasen zum Kampfe

Die schweizerische Konzernverantwortungsinitiative hat zum Ziel, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz ihre Auslandtätigkeiten verantwortungsbewusst angehen, dass sie keinen Schaden anrichten, dass sie, wenn trotzdem Schaden angerichtet wurde, zur Rechenschaft gezogen und zu Wiedergutmachung verpflichtet werden können..
Ausführliche Darlegung der Initiative hier.

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Solche Initiative ist gelebte Demokratie. Eine Minderheit verhält sich Lebensverachtend. Eine Mehrheit schiebt dem einen Riegel. Jede Art der Unterstützung ist angesagt.

Allen Aktiven sage ich im Namen von Mutter Erde und der gesamten Kreatur grossen Dank.

Thom Ram, 16.08.07 (mehr …)

Der IWF-Terrorismus / In fünf Minuten erklärt

Was macht der IWF eigentlich? Ist doch gut und wichtig für die Welt, dieser hochgelobte internationale Währungsfonds?

Hohnlach.

Ernst Wolff, der nicht nur gescheit, sondern gebildet und wirklich intelligent ist, erklärt die Funktionsweise des IWF genial, so, dass ein jeder, ich sagte ein jeder Mensch es versteht – und es am Stammtisch weiter vermitteln kann.

Eingereicht von Palina.

Thom Ram, 09.07.07 (mehr …)

Epstein sei verhaftet / Deutsche Bank plumpst

Ist die Verhaftung Epsteins zu vergleichen mit ersten rutschenden Steinen, welche einen beginnenden Felssturz anzeigen? Ich gehe davon aus, ja, denn ich kann mir schwer vorstellen, dass die Rede von den x Zehntausend versiegelten Anklageschriften leere Propaganda war.

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Quelle: Divine Cosmos

IT’S TRUE: Jeffrey Epstein has actually been arrested. Indictments have been unsealed. This is the case that will bring down the House of Cards.

Everything we just prognosticated in DECLAS is coming true. Big Tech knew this was coming, and has grossly restricted freedom of speech online as a result.

What independent YouTube creator WOULDN’T want to talk about the biggest story of the year, which may soon become the story of the millennium?

Get ready for a TORRENT of new information coming out that none of us could possibly have foreseen. This is it. DECLAS is happening!

The California Independence Day earthquakes may have been strikes intended to take out the Deep State’s last, best chemtrail-attack facilities, as we will see.

The Deep State may have intended to usese the facilities in a final attempt to destroy America right before the indictments unseal.

Mass censorship won’t stop this Truth Avalanche from falling. We are just now seeing the first pebbles… and we probably won’t need to wait very long.

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Uebersetzung mit DeepL: (mehr …)

Geld und Gold: Die herrschende Irrlehre / Klare Sicht auf Geld und Gold

Wichtiger Beitrag. Warum? Weil er einen schwarzen Jahrhundertzaubertrick erklärt, den Zaubertrick, welcher Allerreichste reicher und den Rest ärmer werden lässt. Marx und co. waren eben schlaue Schlaumeier, und soo gut meinten sie es mit dem gewöhnlichen Volke, es ist zum Stein und Bein erweichen.

Und ich bin stolz auf mein Bauernhirni. Hier lese ich schwarz auf weiss das, was ich mir im Laufe der Jahre über Geld und Gold selber „zusammengedacht“ habe. Geld“wert“ und Gold“wert“ aneinander zu koppeln leuchtete mir nie ein. Warum es so gemacht wurde, darauf kam ich hingegen nicht, das steht im Artikel, klipp und klar!

Sodann liegt doch klar auf der Hand, dass Geld niemals von Privat, sondern von der Volksgemeinschaft ausgegeben werden muss, und zwar auf eine Volksgemeinschaft beschränkt, gemäss wohl überlegtem Schlüssel, der Gesamtarbeitskraft (Geldgewinn durch Leistung) und dem Gesamthandel (vom Kaugummi über Gesundheitswesen bis zum Wasserkraftwerk) adaequat.

Datum der Schrift beachten! Und ist so aktuell, dass es knallt.

Ich danke dem Luckyhans für Uebersetzung und Erläuterungen.

Thom Ram, 13.06.07 (mehr …)

Hans-Jürgen Klaussner / Vom luziferischen zum spirituellen Geldsystem

Nichts für Anfänger.

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Der Text zum Video: (mehr …)

Ernst Wolff erklärt in fünf Minuten, was der IWF so bastelt

Ausschnitte aus Gesprächen finde ich oft nicht so toll.

Diese fünf minütige Rede des Ernst Wolff jedoch konkretisiert auf so gekonnte Art, dass auch bislang Unbedarfter Ahnung davon bekommt, was der liebe IWF in Wirklichkeit erwirkt:

Zerstörung gesunder Infrastrukturen.

Installation vampiristischer Automatismen. Konkret: (mehr …)

UPIC / DUNS / Mensch-Person / Dance in Babylon / „Jungs, ihr habt grad mal an der Oberfläche gekratzt“

Leser DET reitet das Thema, unermüdlich, und ich bin ihm dankbar. Da ist saumässig viel Fleisch am Knochen.

Aus Sicht Gewisser Kreise bin ich, bist du, sind wir nicht Menschen, sondern Ware. Entsprechend werden wir von diesen Kreisen behandelt, raffiniert über Jahrhunderte so eingefädelt und gewoben, dass wir Menschen uns nach Strich und Faden ausnutzen lassen (bis dahin, dass wir uns untereinander abschlachten), IHNEN selber zudienen (ohne es zu merken). Beispiele gefällig? Gerne. Wer Impfen propagiert und 5G entwickelt und installiert, der ist wunderwundervoller Erfüllungsgehilfe. Selbstverständlich auch jeder Bank- und Rüstungsangestellte. Oder Glyphosat-Transporteur. Oder Merkel Leibwächter, Papstbeklatscher und Nachrichtenhörer. Die Liste ist 1km lang.

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Neukommentator DanceInBabylon nun hat sein gewaltiges Werk in bb eingeworfen.

Du kommst drauf

hier,

guter Leser.

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Es geht um Zweierlei. (mehr …)

Das Finanzsystem ist reiner Betrug

Motto.

Folge dem Fluss des Geldes und du findest die Weltenherrscher.

Zwei Feststellungen:

A  Systembedingt fliesst Geld von fleissig zu reich.

B  Mit Ausnahme einiger weniger Staaten sind Regierungen Marionetten der Geldfürsten. Die Ausnahmen finden sich leicht. Sie wurden von einem Cowboypräsidenten als „Schurkenstaaten“ bezeichnet. (mehr …)

Weltlage / Entwicklungsprognosen

Diogenes Lampe beleuchtet die aktuelle Weltlage und entwickelt Zukunftsprognosen.

Hochinteressanter Artikel. Diogenes Lampe schaltet Vollicht auf die Weltbühne ein.

Jesuiten. Malteser. Vatikan. City of London. Washington D.C. Währung. Geldfluss. Globalismus. Nationalismus. Eurasien. Amerika. Israel. China. Russland. Putin. Trump. Xi. NATO. Krieg. Frieden. Handel. Seidenstrasse. May. Macron. Merkel.

In „Das gelbe Forum“.

Thom Ram, 21.04.07 (mehr …)

Italien führt Grundeinkommen ein und will Gold von der Rothschild-Zentralbank beschlagnahmen.

Ich zitiere den Kommentar von Autor Jan Walter von LegitimCH:

„Fazit: Viva Italia und Gänsehaut pur! So geht es mir zumindest, denn ich hätte nie gedacht, dass es einen politisch-demokratischen Ausweg geben kann. Italien scheint in den letzten Wahlen ehrliche und vor allem auch mutige Kandidaten gefunden zu haben, die sich tatsächlich für die Interessen der Menschen einsetzen. Damit setzen sie ihre Nachbarländer, die volkswirtschaftlich gesehen eigentlich besser unterwegs wären, massiv unter Druck.“

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Nun zum Artikel: (mehr …)

Die NWO / Das NZ / Holger Strohm:“Packt es endlich an.“

Die NWO, die Neue Weltordnung, ist das, was die Blutsäufer wollen, nämlich 500’000 Menschen statt 7 Milliarden, eine Mischrasse, gescheit genug zum arbeiten, zu dumm, sich zu wehren, nämlich eine Weltregierung, ein Weltmilitär, eine Weltreligion, ein Weltgeld, eine Weltjustiz, eine Weltpolizei, ein perfekt gesteuerter Einheitsbrei. Und eine verschwindend kleine Minderheit von Herrschenden.

Des Menschen Bewusstsein, Denken und Fühlen soll abgeschnitten werden von Herz und Seele. Intuition soll verkümmern. Brot und Spiele sollen die Sklaven schlechtrecht bei Laune halten, drakonische Strafen sie vor verantwortungsbewusstem Handeln abhalten.

Das NZ, das Neue Zeitalter ist das, woran ich und du und wir arbeiten, auf dass es keime und erblühe. Ich will Farben, Düfte, Musik, will sprühendes Leben, phantasievoll und kreativ, will, dass wir uns unser erfreuen, gegenseitig, untereinander, dass wir jeden Tag die Fülle und Schönheit von Mutter Erde und ihrer herrlichen Natur in vollen Zügen geniessen.

Damit die bereits weit gediehene NWO in sich zusammensinkt bedarf es einer kritischen Masse an Menschen, welche wieder selbständig beobachten, selbständig denken und verantwortungsbewusst handeln. Der erste Schritt dazu ist es, die herrschenden Systeme zu durchschauen.

Erster Anlass dazu kann eine jede der Weltlügen sein. Entdecke, dass die Titanic willentlich zerstört wurde, dass die Eisberggeschichte eine Lüge ist. Lies „Mein Kampf“ und blicke damit hinter die Maske, die man dem Autor seit 80 Jahren vor das Gesicht presst. Forsche über 9/11 und erkenne die Groteske der offiziellen Darstellung.

Hast du eine der Lügen aufgedeckt, wirst du Schritt für Schritt auf weitere Bausteine der NWO stossen: Das Medienwesen. Die Juristik. Das Krankheitswesen. Die verbogenen Religionen. Das Treiben der Politiker. Das Geldsystem. Die gezielte Verblödung der Jugend.

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Scheinbar gewinnt die NWO, das NZ ist nicht zu verwirklichen.

Scheinbar.

Es ist nichts als logisch: (mehr …)

Mensch vs. Person / Ordnende Worte

Dank an Autor Steven Black in Information Space.

Thom Ram, 31.03.07

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WIDERLEGUNG DER MENSCH VS PERSON THEORIE

Da ich in den zurückliegenden Wochen Beiträge über die Freeman of the Land, OPPT und die WeRe Bank geschrieben habe, ist es nur folgerichtig, wenn ich diesmal deren Strohmann-Konto-Theorie und “Mensch vs Person“ Konstrukt untersuche. Damit sollte dann dieser Themenbereich relativ abgeschlossen sein. Dieser Artikel basiert auf zwei verschiedenen Ebenen, die zusammengefasst werden. Eine nüchterne, eher trockene Faktensortierung und Aufschlüsselung, sowie eine Bewusstseinsperpektive oder spirituelle Betrachtung der Zusammenhänge.

Zugrundeliegende Argumentationsbasis

Bei der “Strohmann-Konto-Theorie“ wird unterstellt, dass bei der Registrierung jeder menschlichen Geburt eine Unternehmensversion des Menschen erschafft würde. Mit jeder Geburtsurkunde würde ein so genanntes „Strohmann Konto“ (Cestui Que Vie Trust) eingerichtet, wodurch es auf alles, was ein Mensch in seinem Leben erarbeiten oder erschaffen wird, eine Anleihe geben würde. Jede Geburtsurkunde würde quasi in eine Schuldverschreibung umgewandelt. Behauptet wird ebenfalls, dass mit weiteren erzeugten Urkunden, wie z.B. Heiratsurkunde, weitere Unternehmensversionen erschaffen würden. Diese Form von Anleihe würde dann an die jeweilige Zentralbank eines Staates verkauft werden. (mehr …)

Wer herrscht hier eigentlich?

(LH) Die meisten Mitmenschen lassen sich vom Schauspiel auf der Bühne einfangen, das in mehreren Akten täglich für die Massen daueraufgeführt wird.
Von Politiker-Darstellern, von Film- und Fernseh-Schauspielern, von Manager- und Profi-Sportler-Darstellern, von immer weniger werdenden Musiker- und Theater-Schauspielern.
Wobei viele von den Schauspielern sich nicht mal dessen bewußt sind, daß sie nur eine Rolle spielen…
Wie auch die meisten im Publikum nicht begreifen, daß sie nur Zuschauer sind und ihr Leben von anderen bestimmt, d.h. gelebt, wird…
Luckyhans, 23./30. März 2019
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Jeder anständige Schauspieler hat ein Pseudonym, einen Künstlernamen, unter dem er öffentlich auftritt.
Der wahre Name ist dem Publikum oft nicht bekannt, sonst würde an vielen Stellen zu leicht aufscheinen, wer da welche Rolle spielt und wer uns da was zu sagen hat.

Und natürlich auch, wer seine Rolle in Maßen selbst gestalten darf, und wer nur die vor­gegebenen Sprechblasen abzusondern hat.
Mit ein klein wenig Aufmerksamkeit und genauem Zuhören kann jeder Zuschauer ganz leicht erkennen, was ihm da vorgespielt wird.
Und wer da Allgemeinplätzchen backt, aber auch diejenigen erkennen, welche für die anderen die Vorgaben bekanntgeben.
Die sie freilich auch nicht selbst erdacht haben…

Immer wenn jemand, eine Berufsgruppe oder ein Einzelner, besonders gut bezahlt wird, dann kann man davon ausgehen, daß er eine besondere Rolle spielt.
Und daß er vielleicht deshalb so gut bezahlt wird, weil er seine Rolle erkennen kann, aber nicht „auffliegen“ lassen soll.

Zum Beispiel Profi-Fußballer: „Wir sind ja hier in der Unterhaltungsbranche“, wie es Thomas Müller mal in einer Pressekonferenz rotzfrech vernehmen ließ – „wir“: d.h. sowohl die Profi-Fußballer wie auch die Journalisten.
(„Unterhaltung“ = unten halten, d.h. die Menschen an ihrer erniedrigten Stelle festhal­ten, durch vorwiegend passiven Geisteskonsum, der zu Degeneration führt)
Ob der Thomas wohl deshalb so sang- und klanglos – trotz seiner 100 Länderspiele – aus der Nationalmannschaft ausgemustert wurde, weil er eine Wahrheit mal ausgesprochen hat, die so nicht unbedingt erwünscht ist?

Oder ein Top-Manager, der nichts weiter zu tun hat, als den Willen und die Beschlüsse anderer in die tägliche Arbeit des jeweiligen Unternehmens um- und durchzusetzen.
Freilich gehört auch dazu etwas eigene Geistesleistung, aber schöpferisch tätig sind diese Leute nicht. Vor allem aber müssen sie gewissenlos sein, womit sie sich ihre hohe Bezahlung auch „verdienen“, oder besser erdienen

Auch die Profi-Spitzen-Fußballer sind um ihre Millionen nicht zu beneiden, denn durch die hohe körperliche Belastung altert ihr Körper mehr als doppelt so schnell wie der normaler Zeitgenossen, d.h. mit 30 haben sie nach 12 Profijahren einen physischen Leib wie andere mit 42 oder mehr.
Und so weiter…
Wer erinnert sich nicht an den Spruch: „Wenn du über 40 bist, und du wachst morgens auf, und es tut nichts weh – dann bist du gestorben“?

Es gibt also nichts umsonst, und es ist nichts zufällig in dieser Gesellenschaft.

Wenn wir also die wahren Herrscher suchen, dann dürfen wir uns nicht allzu lange mit den Schauspielern auf der Bühne aufhalten, sondern müssen hinter die Kulissen schauen.

Dort finden wir die Macht-Mechanismen der heutigen Zeit, und wer diese in Bewegung setzt.

Da haben wir auf der untersten Ebene, direkt über den beherrschten Volksmassen, die Parteien mit ihrer verlogenen „Demokratie“.
Sie sind das Haupt-Vehikel der Machtübermittlung an die Menschen, sie sind der Über­tragungsmechanismus der geistigen Herrschaft an das Volk.
Ein solcher Mechanismus wird von oben angetriggert (gelenkt) und muß sich selbst bewegen, d.h. finanziert wird er direkt von den Massen – weniger per Mitgliedsbeitrag (es sind ja kaum noch Mitglieder da, welche diese sog. Volksparteien freiwillig selbst beschenken, denn zu bestimmen hat ein solches Parteimitglied rein gar nichts), sondern vor allem per Parteispenden von Großunternehmen, d.h. aus deren Gewinn, den dessen Mitarbeiter erarbeitet haben (“Wer zahlt, schafft an“), und per anonymisierter Steuergelder (Parteienfinanzierung), also auch wieder vom Geld der Menschen.

Wie es überhaupt ein Kennzeichen der heutigen Gesellschaft ist, daß die Massen ihre eigene Unterdrückung und Ausbeutung komplett selbst bezahlen.
Meist natürlich indirekt, aber wer bezahlt denn letztendlich jene Werbung, mit der vor­geblich das Privat-Fernsehen und die anderen Manipulationsmedien finanziert werden?
Die bezahlt doch der Kunde, der die beworbenen Waren kauft, oder?
Denn Werbungskosten sind ein ganz normaler Kostenbestandteil, der in den Preis der Produkte eingeht.

Womit wir schon bei jenen wären, welche die einfachen Partei-Politiker-Darsteller lenken: es sind die Massen-(Manipulations-)Medien.
Sie bewerten die Tätigkeit der Darsteller, bis hoch zur Parteiführung, und sind in der Lage, per Kampagnen deren „Linie“ zu bestimmen.
Bestes Beispiel jüngst: „AKK“, die es gewagt hatte, sich an ihre christlichen Wurzeln zu erinnern und dementsprechend Stellung zur Migrationswaffe zu beziehen – sie wird von den Medien nun systematisch demontiert.
Und entweder sie rudert blitzschnell zurück und fügt sich in die Vorgaben ein, oder sie wird durch den „Black-Rock“-Vertreter in Europa, den schmierigen Typen Merz ersetzt werden.
So läuft das.

Ja, es ist derselbe Friedrich Merz, der mal mit einem Bierdeckel die Steuererklärung der „kleinen Leute“ hierzulande revolutionieren wollte – heute repräsentiert er einen der größten Hedge-Fonds (wir erinnern uns – das sind die „Heuschrecken“, die nichts übriglassen als tote Landschaften) der Welt.
So ändern sich die Leute, so passen sie sich an die „Erfordernisse“ und (wessen?) Vorgaben an…

Wer hat nun diese Medien-Vorgaben, nach denen sich alle richten müssen, diese Meme, erarbeitet?
Richtig, das sind die Denk-Panzer, die „think tanks“.
Und diese bekommen ihrerseits die Vorgaben ziemlich schamlos und ganz offen von den „Geldigen“ dieser Welt: im Auftrag für die jeweilige Ausarbeitung wird meist sehr konkret bereits festgelegt, wie das Ergebnis auszusehen hat.

Und finanziert werden sie entweder über das jeweilige „Staatssäckel“, also wieder vom Geld der kleinen Leute, oder direkt von Finanz-Spekulanten wie George Soros, die ihren Reichtum auch nur durch das Betrugssystem der heutigen Finanzwelt „machen“ konnten – stets auf Kosten der vielen, per Umverteilung von „fleißig“ nach „geldreich“.

Welche der Staat oder heute das Verwaltungs-Unternehmen „STAAT“ durchführt…

Da wir gerade beim „STAAT“ sind: was die materielle Seite der Unterdrückung der Massen angeht (oder präziser: derjenigen, die sich nicht einordnen wollen), so sind die­se Macht-Mechanismen für jeden offen sichtbar – Polizei, Armee, Justiz, Geheimdienste, oder nur mühsam verborgen und inzwischen aufgedeckt: gedungene Schlägerbanden wie die sog. Antifa, geheime Einsatzkommandos vom Typ „Gladio“ usw. – das alles ge­hört zur weitgehend offen zur Schau getragenen Peitsche des Unterdrückungsappara­tes – das kann jeder sehen und darüber kann sich jeder informieren, ist doch jeder Einzelne von uns wieder derjenige, der diesen ganzen Aufwand bezahlen muß.

Einschließlich der diese Gewaltorgane ständig mit neuer Waffentechnik versorgenden wehrtechnischen Industrie, zusammen oft auch Militär-Industrie-Komplex genannt – hier höre man bitte nochmal genau die Abschiedsrede des VSA-Präsidenten Eisenhower an.

Diese sichtbaren Repressionsorgane dienen jedoch offen dem wahren Souverän, und das ist NICHT „das Volk“, sondern das sind diejenigen, welche den Reichtum steuern, die Herren des Geldes, die internationale Finanzoligarchie, die wenigen Steuerleute der Finanzströme.

Haben wir nun die wahren Herrscher dieser Welt endlich am Wickel?
Sind es sie Geldigen, die ganz wenigen Superreichen und ihre Familien?
Oder sind es diejenigen, welche das Geld jener Superreichen verwalten und somit real in ihrem Besitz und Verfügung haben?

Denn wenn der brave Bürger sein Geld „zur Bank trägt“ (überweisen läßt), dann über­läßt er ja auch das Eigentum und den Besitz an „seinem“ Geld ebenjener Bank – er hat dann nur noch eine Forderung an die Bank, kein „eigenes Geld“ mehr…

Wir landen also bei denjenigen, welche das große Geld dieser Welt bewegen, den Verwaltern der riesigen Familienvermögen, ebenjenen Rothschilds und Rockefellers, Warburgs und Schiffs, Li und Oppermann, und den anderen bekannten Namen der ca. 300 Familien-Clans, welche den tatsächlichen Zugriff auf alles haben, was auf dieser Welt einen Wert hat.
Haben wir sie endlich, die wahrhaft Mächtigen dieser Welt?
Oder gehören diese auch nur zum Macht-Mechanismus?

Gemach, liebe Leser, da ist eine kleine Denkpause angesagt.

Was würdest du tun, wenn du dich in absoluter Sicherheit wiegen wolltest?
Würdest du dich mit Massen von Bewachern und Beschützern, mit High-tech-Anlagen und bester Technik umgeben, auf daß niemand, der nicht hundertfach geprüft ist, den Zutritt zu dir hat?
Wo doch jeder einzelne Bewacher und jedes einzelne technische System selbst wieder ein Risiko darstellt?

Oder würdest du – deinen Geltungsdrang bezähmend – lieber dafür sorgen, daß du ganz still und „normal“ an irgendeiner allgemein gut abgesicherten, landschaftlich und klimatisch angenehmen Stelle dein Domizil hast, wo niemand auch nur im entferntesten ahnt, daß du zu den Mächtigsten dieser Welt gehörst?

Aber das sind wieder typisch menschliche Überlegungen. Jedoch:

Was wenn die wahren Herren dieser Welt gar keine Menschen sind?
Sie könnten sich ja ganz woanders „ansiedeln“…

Zum Beispiel auf dem Mond, den nie ein Mensch betreten wird dürfen, egal was uns medial seit 5 Jahrzehnten vorgesungen wird?
Oder ganz woanders auf der Wabenerde… einfach außerhalb des „für Menschen zu­lässigen Bereiches“ unserer Wabe?

Oder:
Was wenn dieser Planet eine Schöpfung ist, aber nur „zu wissenschaftlichen Zwecken“, um das Verhalten vernunftbegabter, aber hinreichend primitiver Wesen zu studieren?

Zum Beispiel die existentiellen Fragen:
wie tief kann ein solches, ursprünglich denkendes Wesen sinken?
Wie weit kann es degenerieren und seine Vernunft verlieren?
Was bleibt unter Druck von seinen „intelligenten“ Eigenschaften?
Wie genau geht der Verlust der seelischen Komponenten vor sich?
Wie schnell „entwickelt“ es sich vollständig zum Tier zurück?

Interessante Fragen, nicht wahr?
Würdest du, wenn du ein Schöpfer wärest, nicht auch gern mal ein solches „Rattenlabor“ erschaffen und untersuchen, wie Vernunft und Verstand sich entwickeln – vorwärts wie rückwärts?

Einfach nur, um für künftige Schöpfungen zu wissen, welche Einflußfaktoren in welchen „Zeit-Räumen“ welche Wirkungen auf die „Intelligenz“ hervorrufen?

Welche „Naturkatastrophen“ sind erforderlich, bis auch der letzte Rest von Kultur sich in „Materialismus“ auflöst?
Wie widerstandsfähig ist „das Gute im Menschen“?

Oder:
Welche Proportionen muß „das Schlechte“ im Vergleich zum „Guten“ haben, damit es das Gute vor der selbstzufriedenen Degeneration bewahren kann, indem es selbiges immer schön „in Bewegung hält“?

Seien wir nicht ungerecht: ein solches Versuchslabor hätte eine gewaltige Bedeutung für das Schöpfer-Kollektiv, bevor es die nächste Gestaltungsaufgabe angeht…
😉

Oh ja, es gibt auch noch andere Varianten der Auslegung, was hier auf diesem schönen Planeten tatsächlich vor sich geht, keine Frage.
Und manche sind angenehmer in der Vorstellung und andere nicht so schön.
Ob wir es jemals erfahren werden, sei mal dahingestellt, denn für mich sehe ich einen Ausweg.

Was auch immer hier abläuft, jeder Einzelne ist ein einmaliges Geschöpf und kann sich so „entwickeln“ und sein jetziges Leben so gestalten, wie er es für richtig und wichtig erkannt hat, zu jedem „Zeit-Punkt“.

Egal was hoch über dir gespielt wird: nimm dein Leben in deine Hände, faß dir ein Herz und tu Sinnvolles, Gutes.

Sei ein Mensch, der diese Bezeichnung auch verdient, indem du dich tagtäglich dementsprechend verhältst, egal was ringsherum passiert.

Zeig’s allen… 😉

Na(h)to(d)-Wahrheiten

(LH) Es gibt so wenig positive Nachrichten? Könnte es daran liegen, daß es uns nicht gelingt, im „negativen“ das „positive“ zu erahnen?
„Nichts Schlechtes ohne Gutes“, sagt ein russisches Sprichwort, es hat jede „schlimme“ Nachricht auch eine Rückseite, die wir nicht vernachlässigen dürfen.
Versuchen wir also, anhand eines Beispiels unsere Sinne zu schärfen – weiter kann dann jeder selbst überlegen…
Luckyhans, 25./29. März 2019
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Dieser Tage jährte sich eines der finstersten Kapitel in der Geschichte EUropas und der Nato: vor 20 Jahren, am 24. März 1999, begann die Nato – ohne vorher den UN-Sicherheitsrat zu fragen und somit unter Bruch des Nato-Vertrages Art. 1 – ein­fach selbstherrlich mit der Bombardierung des damaligen Rest-Jugoslawiens, noch be­stehend aus Serbien und Montenegro; Jugoslawien (= Süd-Slawien) war einer der vielen Kunst-Staaten, die im Ergebnis des sog. 2.Weltkrieges installiert worden waren.

Vorwand war ein angeblich drohender Völkermord im Kosovo, der südlichsten Provinz Serbiens, die überwiegend von Albanern bewohnt war. Dazu wurde ein „Vorfall“ insze­niert und als „drohende humanitäre Katastrophe“ bezeichnet, bei dem im Dorf Račak einige Leichen von Albanern gezeigt wurden, als Massenerschießung friedlicher Albaner – in der Tat waren es jedoch in Kämpfen gefallene UČK-Kämpfer, was auch in einer internationalen pathologisch-anatomischen Expertise nachgewiesen wurde, deren Ergebnisse jedoch der Öffentlichkeit vorenthalten wurden.

Über die hysterische Kriegshetze der Medien kann hier nachgelesen werden, wie auch die Weiterführung dieser unseligen Politik durch die BRvD.

Im Verlaufe von insgesamt 78 Tagen (!) wurden ca. 38.000 Kampfeinsätze gegen 1500 Ortschaften ausschließlich in Serbien (nicht jedoch im Kosovo) geflogen – mit Raketen, Bombenflugzeugen usw. – dabei wurde die komplette serbische Industrie- und Infra­struktur des Landes zerstört: 60 Brücken, 2/3 aller Schulen und fast alle Betriebe der chemischen, Düngemittel- und erdölverarbeitenden Industrie sowie Einrichtungen zur Wasser- und Energieversorgung, was zur Verseuchung weiter Boden-Bereiche mit Che­mikalien führte; 5 Tonnen Quecksilber gelangten in die Donau. Tausende Menschen waren monatelang ohne Strom und Wasser.

Nach unterschiedlichen Angaben wurden bei den Bombardierungen etwa 1000 Militär­angehörige, aber auch etwa 500 Zivilisten (nach westlichen Angaben) getötet – nach jugoslawischen Daten waren es allerdings etwa 2000 Zivilisten, weitere etwa 400 gelten als vermißt, zwischen 7.000 und 12.500 Zivilisten wurden verletzt.
Dazu kam der Einsatz von Geschossen mit abgereichertem Uran durch die Nato, mit den entsprechenden Krebsfolgen – der Film von Frieder Wagner dazu sollte allen be­kannt sein.
Allein die direkten materiellen Schäden wurden auf zwischen 30 und 100 Mrd. Dollar geschätzt. Aber die Kosten der Nato lagen in mindestens derselben Größenordnung!

Was soll daran Gutes gewesen sein?“ empört sich jetzt so mancher zurecht.

Freilich, für die Menschen in Jugoslawien war daran nichts Gutes, denn diese brutale Aggression der Nato in Europa war der Beginn der endgültigen Zerlegung des Landes in mehrere kleine Einzelstaaten, die leicht gegeneinander auszuspielen waren, was vom Westen (den VSA und auch der EU!) auch ausgiebig genutzt wurde und bis heute wird.

Und daß die EU den Wiederaufbau einiger Teilrepubliken mit Krediten unterstützte, führ­te noch dazu, daß auch die Banken am Krieg kräftig profitieren durften – mußten doch Kredit-Zinsen und -Tilgung von den Menschen in den Nachfolgestaaten aufgebracht werden – sie wurden so nochmal kräftig „ausgenommen“…

Gut“ daran ist lediglich, daß sich daraus eine Reihe von Erkenntnissen ableiten ließ, welche die Menschen in Europa eigentlich hätten auf die Barrikaden, sprich auf die Straße bringen müssen.
Daß niemand auch nur daran gedacht hat, zeigt wieder („negativ“), wie manipuliert die Menschen in der EU vor 20 Jahren bereits waren. Aber auch diese Erkenntnis kann uns helfen, ein wahres Abbild der Wirklichkeit zu generieren.

Gehen wir also mal durch, was uns diese Aggression der Nato gegen Jugoslawien schon damals gezeigt haben könnte:

1. Die Nato ist kein „Verteidigungsbündnis“ (siehe Art. 1 des Statuts), sondern ein Kriegsbund. Sie schafft sich selbst Anlässe, um andere Länder zu überfallen.
Eine angeblich drohende „humanitäre Katastrophe“ sei als Kriegsgrund schon ausrei­chend und „legitimiere“ ein solch brutales Bombardement!

2. Die Nato setzt sich, wenn es ihr paßt, über jegliches Völkerrecht hinweg: Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates sind für sie nicht nötig, um einen friedlichen Staat zu überfallen.

3. Vorwände für eine Aggression gegen ein friedliches Land werden einfach geschaffen, denn bis geklärt werden kann, daß der Vorwand nur gestellt war, ist das Land bereits zerstört.

4. Die sog. Nachkriegsordnung, d.h. der Verlauf der Grenzen in der Welt nach dem Waffenstillstand im sog. 2. Weltkrieg, werden von der Nato jederzeit mit Waffenge­walt verändert, so dies die Nato-Befehlshaber – das sind stets VSA-Generäle oder deren Marionetten – anordnen.
Von allen anderen (Rußland, China) verlangt man „natürlich“ die Respektierung des „Status Quo“.

5. Was seinerseits erneut beweist, daß der sog. 2. Weltkrieg noch nicht beendet ist, sondern die Kampfhandlungen auch in Europa jederzeit wieder aufgenommen werden können, sobald die Interessen der Globalisten, die über die VSA die Nato steuern, dies für vorteilhaft (für ihre Gewinne und ihre Machtansprüche) erachten.

6. Die erforderliche „politische“ Begleitung der Aggression durch „Zustimmung“ der „Regierungen“ (Politiker-Darsteller) der Mitgliedes-Länder (von Staaten kann nicht mehr gesprochen werden, da die staatlichen Strukturen überall durch Firmenstrukturen ersetzt werden) wird völlig unabhängig von jeglichen Parteien-Konstellationen dazu geliefert.
In der BRvD zum Beispiel war es eine Rot-Grüne-Koalition, welche ihre „Zustimmung“ gab, also eine Partei, die in ihrem Programm früher den Krieg völlig ablehnte, und eine andere, die früher mal als sozial galt – beide hätten schärfstens protestieren müssen und jegliche Mitwirkung ablehnen müssen: genau das Gegenteil geschah.

7. Was uns zu der Erkenntnis führt, daß das Parteiensystem (die sog. repräsentative Demokratie) nur eine reine „politische“ Schauveranstaltung ist, weil im Falle der Entscheidung sowieso ALLE Parteien genau das tun werden, was die wahren Lenker des Westens befehlen.

8. Alle großen Massenmedien in Europa sind gleichgeschaltet, denn kein einziges der großen Presseorgane und kein einziger Fernsehsender haben gegen den Überfall protestiert oder auch nur die wahren Verhältnisse und Gründe aufgezeigt.
Im Gegenteil, die Begeisterung für die Aggression und den Mord an Menschen war in allen Medien mit aller Schamlosigkeit überdeutlich – wir haben es also durchgängig mit Manipulationsmedien zu tun.

9. Ein moderner Krieg, sogar gegen ein so kleines Land – und mehr kann die Nato heutzutage auch nicht leisten, und ohne die VSA schon gar nicht – als reiner Luftkrieg durchgeführt, um eigene hohe Menschen-Verluste zu vermeiden, ist irrsinnig teuer.
D.h. auch die „kriegführenden Völker“ der Nato-Mitgliedsländer zahlen einen extrem hohen Aufwand aus dem Steueraufkommen, und wegen der gleichmäßigen Verteilung innerhalb des Bündnisses auch unabhängig von der Teilhabe ihrer eigenen Armee!

Alles das, und noch manches andere, hätten die Menschen in EUropa damals aus den Ereignissen für sich ableiten können. Denn die meisten der genannten Fakten waren bekannt oder konnten aufgefunden werden.
Und sie hätten dementsprechend reagieren müssen!

Also sofort auf die Straße gehen und gegen den Krieg protestieren, die Auflösung der Nato fordern, einen internationalen Völker-Gerichtshof einrichten und die Nato und ihre Verbrechen in Jugoslawien detailliert untersuchen und bestrafen; den Austritt der BRvD aus der Nato per Volksentscheid durchsetzen, ebenso die völkerrechtliche Beendigung des Weltkrieges durch einen echten Friedensvertrag anpacken; jegliche Wahlen wegen fehlender Alternativen ab sofort komplett zu boykottieren, die Abschaffung der Parto­kratie per Volksentscheid durchsetzen; jeder Einzelne die verlogenen Massenmedien komplett abschalten usw. usf.
Dann hätte dieser Krieg einen „Sinn“ gehabt…

Wir sehen an diesem Beispiel, daß es oft einiger Anstrengungen bedarf, um die positive „Kehrseite der Medaille“ aufzudecken. Und wie es scheint, ist es für viele schon zuviel, diesen Aufwand auf sich zu nehmen…
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Manchmal wird auch von VSA-Generälen „nebenbei“ mal etwas Unerwartetes geäußert. Zum Beispiel hat Generalstabs-Chef Joseph Dunford (laut TASS) kürzlich u.a. zugegeben, daß Rußland momentan nicht die Absicht habe, die VSA-Verbündeten in der Nato mit militärischen Mitteln anzugreifen – angesichts der hysterischen Kriegshetze in ganz West- und Osteuropa eine beachtliche Stellungnahme.
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Weitere Fragen zum Thema sollen anhand eines Interviews der tschechischen Agen­tur „Parlamentni Listy.cz“ mit dem ehemaligen hohen tschechischen Geheimdienstmit­arbeiter Jiři Wagner, inzwischen Leiter der Agentur „Exanpro“ für die Analyse internatio­naler Ereignisse, das dieser Tage erschien, angesprochen werden. Basis für die ausge­wählten Antworten des Experten ist die Übersetzung des Interviews durch die russische Agentur InoSMI ins Russische.

JW verweist darauf, daß der Art. 5 des Nato-Statuts angeblich – laut Interpretation durch Presse und Politiker – einen Zwang zur kollektiven Verteidigung in Falle eines Angriffs gegen ein Nato-Mitglied beinhalte. Dies sei jedoch eine bewußte Lüge, denn dieser Artikel verpflichte niemanden zu bestimmten Handlungen und stelle somit auch keine Sicherheitsgarantie für die Nato-Mitglieder dar.
Die Rede sei lediglich davon, daß im Falle eines Angriffs auf ein Nato-Mitglied die anderen Mitgliedes des Bündnisses so reagieren würden, wie sie es für erforderlich hielten. Zum Beispiel eine Protestnote an den UN-Sicherheitsrat schicken.

Dieser Behauptung wollen wir nachgehen und sehen uns den Text des Artikels 5 des Nato-Vertrages an, der da lautet:

Artikel 5

Die Parteien vereinbaren, daß ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa oder Nordamerika als ein Angriff gegen sie alle angesehen werden wird; sie vereinbaren daher, daß im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten.

Vor jedem bewaffneten Angriff und allen daraufhin getroffenen Gegenmaßnahmen ist unverzüglich dem Sicherheitsrat Mitteilung zu machen. Die Maßnahmen sind einzustellen, sobald der Sicherheitsrat diejenigen Schritte unternommen hat, die notwendig sind, um den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit wiederherzustellen und zu erhalten.
( Quelle )

Der Mann hat recht: es ist jedem Nato-Mitglied selbst überlassen, wie es auf einen Angriff auf ein anderes Nato-Mitglied reagiert – es gibt keinerlei Beistandsgarantien!

Jedoch würden Politiker und Militärs, wie der tschechische General Petr Pavel, vormals Nato-Generalstabs-Chef, und alle Massenmedien etwas anderes behaupten. Niemand hätte den Mut, die Wahrheit zu sagen.
Aber diese Schwäche der Nato sei auch so für alle offensichtlich.

Statt dessen würde von einer russischen Bedrohung phantasiert. Die heutigen Reden davon, daß Rußland eine Bedrohung darstelle und z.B. das Baltikum überfallen wolle, seien eine weitere gezielte Desinformation, um den VSA in der Konkurrenz mit Rußland zu helfen.
Ebensowenig habe Rußland 2008 Georgien überfallen, sondern Georgien habe zuerst Südossetien angegriffen. Wobei der Westen mit Südossetien ganz anders umgehe als mit dem Kosovo – er suche immer nur seinen politischen Vorteil.

Für alle, die jetzt einhaken wollen und sagen: „richtig, macht doch jeder“ sei gesagt, daß genau diese Beliebigkeit, diese Prinzipienlosigkeit, der Grund dafür ist, daß es in der heutigen Welt so chaotisch aussieht.
Es genügt eben nicht, sich andauernd nur an seinen momentanen „Interessen“ zu orientieren, denn diese sind ständigen Veränderungen unterworfen. Genau daraus resultiert nämlich die mangelnde Verläßlichkeit – in der internationalen Politik wie auch im täglichen Leben -, und der daraus entstehende Vertrauensverlust, mit dem wir alle konfrontiert sind und der uns so zu schaffen macht.
Bitte mal darüber nachsinnen…

Was dazu führe, daß der Westen seine Macht und Stärke mißbrauche, selbstherrlich zu entscheiden, wer wo recht hätte.
Wer den Russen die Krim vorwerfe, der möge doch erstmal über Serbien, den Irak und Libyen Klarheit schaffen.
Es kommt ja alles zu uns zurück, es gibt eine Rückkopplung, das ist nur eine Frage der Zeit.

Man sehe sich beispielsweise die Weltnetzseite der „Europäischen Werte“ an – da gibt es einen Bereich „Kremlin Watch“ – warum nicht auch einen „White House Watch“? Oder meint jemand, das Weiße Haus würde stets alles richtig machen und nichts Schlechtes tun?
Dies ist ein Beispiel für billigste Propaganda – wie kann die tschechische Regierung für solche „Europäischen Werte“ noch Geld geben?
Die Handlungen des Westens sind immer positiv, und wenn Rußland dasselbe tut, wird es sofort der Verletzung des Völkerrechts beschuldigt. Das ist nicht richtig.

Die Idee vom Weltgendarm haben die Amis selbst erfolgreich der Welt eingegeben. Die Frage ist, was dahinter steht.

Aber die Hauptsache ist, wie das Völkerrecht aufgefaßt wird. Immer wenn wir gegen irgendwen Sanktionen erlassen wollen oder jemanden bestrafen, sollten wir über uns selbst nachdenken. Über die eigenen schlechten Taten.

Jetzt sagen alle, daß die Russen in der Ostukraine kämpfen. Aber die Russen unterstüt­zen nur die Separatisten. Das ist ihre Politik – sie wollen nicht, daß die Ukraine einig ist, denn solange es in der Ukraine unruhig ist, kann sie nicht in die Nato rein, weil es unge­löste Territorialfragen gibt. (das ist unlängst wieder offen relativiert worden, mit Verweis darauf, daß auch die BRD 1955 in die Nato aufgenommen wurde, obwohl ein Teil – „Ostdeutschland“ – „vom Feind besetzt“ war; auf ähnliche Weise könnten sowohl Georgien als auch die Ukraine leicht auch in die Nato gelangen, wenn der „politische Wille“ – sprich der Befehl von Seiten der wahren Herren der Welt – dazu da wäre)

Und damit reden alle von Einfall und Aggression der Russen. Aber denkt mal nach, wie lange die Amis schon in Syrien sind.
Und nichts passiert? Keiner hat was dagegen?
Da habt ihr wieder die doppelten (Moral-) Standards.
Allen ist bekannt, daß die Ukraine für Rußland eine rote Linie ist. Das war längst klar. Die Amis wußten, daß die Ukraine das Tor zu Rußland ist.
Syrien, Ukraine, Georgien – in all diesen Ländern führen Rußland und die VSA indirekte Kriege.

Die Sache ist die, daß die VSA eine unvorteilhafte Lage haben, da 50% aller Weltvorräte an Rohstoffen sich in Rußland befinden. (eher eine Propaganda-Lüge der Amis, die ihre eigenen Rohstoffvorräte als „strategische Reserven“ betrachten und möglichst unange­tastet lassen wollen, für „schlechte Zeiten“…)
Rußland will einfach die westlichen Länder und Firmen (sprich die TNK!) nicht da ran lassen, sondern selbst mit den Rohstoffen handeln. …

Die Amis können ihr Niveau nur noch mit militärischer Gewalt halten – erinnert euch, wieviele Basen sie in der ganzen Welt haben. Wenn sie abziehen würden, würde der Dollar sofort fallen, zusammen mit ihrem politischen Einfluß. …
Sie wollen wie früher einzige Supermacht sein, und alle anderen sollen sich unterordnen.

Tschechien ist vor allem als Transitland von Bedeutung, für Truppentransporte nach der Ukraine und auch ins Baltikum – und das geschieht ständig. …
Ein kleiner Konflikt dort ist möglich, aber spekulativ. Allen ist bekannt, daß in einem vollständigen „großen“ Krieg niemand gewinnen kann. Es geht also eher um Provokationen und den Versuch, maximalen Druck auf das russische Regime auszuüben, um so die öffentliche Meinung in Rußland zu beeinflussen.
Hier spielen auch die Sanktionen eine Rolle, aber auch die sonderbare Geschichte mit dem angeblichen Doping der russischen Sportler und den Vorwürfen der Einmischung in alle möglichen Wahlen.
So soll Einfluß auf einen Regimewechsel in Rußland genommen werden.

In Rußland gibt es eine gewisse politische Opposition und der versucht man zu helfen. … Die Frage ist, wie die russische Öffentlichkeit diese Handlungen des Westens bewertet. Eher reagieren die Russen nicht so, wie es der Westen von ihnen erwartet, und ein großer Teil der Gesellschaft fühlt sich in seiner Unterstützung für Putin und sein Regime bestätigt.

Wenn wir Soldaten beispielsweise ins Baltikum schicken, dann nehmen wir an einer Eskalation der Spannungen teil. Die Amis wollen keinen Krieg. Sie kapieren, daß sie darin nicht gewinnen können. Die Russen können auch nicht darin gewinnen. So gibt es keine militärische Lösung – allen würde es schlecht ergehen. Und wenn dann noch irgendeiner Soldaten irgendwohin schickt, dann wird die Situation unnötig verschärft.

Aber die Außenpolitik der Amis ist genau darauf gerichtet. Sie wollen mit allen Mitteln die Russen unter Druck setzen, schicken Nato-Soldaten an die russischen Grenzen, führen dort Manöver durch, weil das strategische Ziel der VSA der Austausch des Regimes in Rußland gegen ein anderes ist, das der VSA-Politik entgegenkommt.

Überlegt euch, daß die Handlungen im Baltikum die Nato-Regeln verletzen, genauer Artikel 1. Denn im Artikel 1 des Nato-Statuts steht, daß die Mitgliedsländer zum Erhalt des Friedens beitragen und Gewaltanwendung vermeiden sollen.
Aber wir drohen mit Gewalt, wenn wir Soldaten dorthin schicken. Dies sollte mal erörtert werden. …

Venezuela ist flächenmäßig größer als Frankreich und befindet sich in einer Schlüssel­region der Welt. Die Streikräfte Venezuelas zählen über 300.000 Mann. Und noch eine halbe Million Reservisten. Das würde nicht einfach.
Bei einer militärischen Intervention könnten wohl einige strategische Objekte besetzt werden, aber dann begänne ein Bürgerkrieg.

Die Amis würde sowas anfangen, aber die Russen würden die Gegenseite unterstützen. Da kann ein innerer Konflikt provoziert werden, aber das wäre keine Lösung. Seht euch Syrien an.

Rußland wird in Venezuela nicht zurückstecken. Was in der Ukraine und Libyen passiert ist, haben die Russen als Signal aufgefaßt, daß man nichts weiter erdulden darf. Und sie werden bleiben.
Von den Rohstoffen haben wir schon gesprochen. Die Russen brauchen in der Welt nicht dieselben Aktivitäten zu entfalten wie die Amis. …
Den Russen ist wichtig, das zu erhalten, was sie schon haben. …
– – – – –

Da gäbe es jetzt so manches dazu zu sagen, denn wenn Rußland den Einfluß auf das venezuelanische Erdöl nicht bräuchte, dann könnte es auch locker zurückhaltender sein.
Es geht also hier um ganz andere Dinge – nicht um Rohstoffe.

Neben vielen interessanten und richtigen Einsichten wird auch hier deutlich, wie selbst gut informierte und durchblickende Menschen sich von dauermanipulativen Techniken und Pseudo-Argumentationen beeindrucken lassen.
Bestimmte Märchen sind einfach schon sehr tief in die Hirne der Menschen eingepflanzt worden, und viele Leute im Westen gelangen früher oder später unter dem Dauerdruck der Lügen-Medien dahin, daß sie zunehmend der eigenen Propaganda glauben.

Kaum etwas Schlimmeres kann geschehen, denn damit wird man Gefangener seiner eigenen Ängste und Vorbehalte.

Wer sich also von den Prägungen und Konditionierungen wirklich lösen will, für den gibt es nur einen Weg: sich erstmal vom Dauerdruck der Propaganda abzuschotten.

Alles, was nicht wirklich auf Anhieb plausibel und logisch ist, einfach durchrauschen lassen: links rein, rechts wieder raus, und umgekehrt.

Kritisch sein gegenüber ALLEM! Selbst denken!

Weniger „nachrichten“ lassen, sich selbst aktiv im Weltnetz informieren, zu Themen, die für sich selbst wichtig sind.

Meinungen“ von Fakten trennen, Ereignisse von Auslegungen, und auf tendenziöse Wortwahl achten.

Wo viel Emotion „transportiert“ wird, steckt meist kein oder wenig oder gefälschtes Faktenmaterial dahinter – über das Gefühl läßt mensch sich leichter manipulieren.

Öfter auch einfach abschalten – raus in die Natur gehen, dort in Ruhe über Gehörtes, Gesehens oder Gelesenes nachsinnen.

Aussortieren, was nicht wichtig oder relevant ist: viele „Unglücksmeldungen“ sind nur darauf aus, unsere Lebenszeit zu stehlen, uns zu berühren und zu beschäftigen – und unsere Emotionen „runterzuziehen“.
Da die Unglücke meist irgendwo weit weg passieren, kann kaum einer immer einfach nachprüfen, ob die jeweilige Meldung auch wirklich „echt“ ist…

Natürlich soll niemand hartherzig werden: klar ist es schlimm, wenn irgendwo auf der Welt Menschen verunglücken – aber dies geschieht in der modernen Gesellschaft immer und überall – früher war es uns einfach nicht bekannt.
Aber:
Hat es dadurch früher weniger Mitgefühl gegeben? Waren die Menschen dadurch „härter“ und kälter?
Wohl kaum – meine Eltern waren, obwohl sie in ihrer Jugend den sog. 2. Welt-Krieg und die harte Nachkriegszeit miterlebt hatten, durchaus sehr sensibel und mitfühlend, vielleicht sogar noch empfindlicher als ich…
Oft wird heute einfach nur manipulativ ausgenutzt, daß Menschen mitfühlend sind.

Soweit mein Aufruf, aufmerksam und kritisch zu bleiben. Oder zu werden… 😉

Und das Gute in allem zu suchen, zumindest im Form eigener Erkenntnisse… dazu demnächst mehr.

Dreißigster Einwurf des Ziegelbrenners

In früheren Zeiten regelmäßig – jetzt nur noch sporadisch kommen die „Einwürfe“ vom Ziegelbrenner, einem Menschen, dem das Buch in seiner schönsten weil gedruckten Form am Herzen liegt. Und weil es mir ähnlich geht, nachfolgend diese Übernahme aus seinem Rundbrief.
Luckyhans, 28. März 2019
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Liebe Freundinnen und Freunde des gedruckten Buches,

zunächst ein Hinweis in eigener Sache: am 26. März ist der 50. Todestag von B. Traven / Ret Marut, nach dessen Zeitschrift „Der Ziegelbrenner“ (1917-1921) auch mein Buchvertrieb benannt ist. Entsprechend findet sich Literatur von & zu Traven auf meiner Homepage: www.ziegelbrenner.com/produkt-kategorie/buecher/ret-marut-b-traven/.

Jenseits verklärender Sozialromantik schrieb Traven in seinen ab den 1920er Jahren publizierten Büchern nicht zuletzt von der durch das Kapital bedrohten einfachen, harten, zugleich weitgehend autonomen Lebensweise der indigenen Bevölkerung in Chiapas/ Mexiko. Zu lesen war von einem Leben, in dem es noch möglich war, sich Zeit zu nehmen. Zeit für ein Leben, das Momente der Muße bot.
Eine Muße, die man sich – dies vor allem – nicht kaufen brauchte.

Auf der Rückfahrt von einer Antiquariatsmesse komme ich an einer Plakatwand vorbei, „Mal tun und lassen was ich will“ ist zu lesen. Beworben wird eine Karibik-Kreuzfahrt. Ab 2595 Euro pro Person ist man dabei, bei Belegung einer 2er Kabine (für Einzelreisende, und auch sonst, wird es schnell deutlich teurer). Ja, tun und lassen, was man will, muss man sich leisten können. Immerhin, mit einem Buch wird eine kleine Auszeit schon mal deutlich günstiger.
Aber wer will schon noch ein Buch?

Kommt ja häufiger vor: Das Telefon klingelt, am anderen Ende der Leitung ein Bücherproblem. Das Bücherproblem hat die Bücher geerbt und ein Problem damit oder das Bücherproblem will umziehen und die Bücher sind das Problem dabei oder… Das Problem sind immer die Bücher“, schreibt eine Kollegin so zutreffend in ihrem Blog. Und beschreibt dann, wie verzweifelt Antiquare – immer noch eine ziemlich männerdominierte Branche, im Unterschied zu Neubuchläden – kontaktiert werden. Ja, wer Bücher hat, hat, in dieser Lesart, keinen Schatz, sondern ein Entsorgungsproblem. Entsorgungsproblem – ja, so sagte es mir einst wörtlich ein Kollege.

Selbst die Bibliotheken wollen sie nicht mehr, die Bücher. Ernsthaft schlägt der Chef der Bibliothek der angesehenen Züricher Eidgenössisch-Technischen Hochschule eine bücherlose Bibliothek vor. Ja, am Eingang dürfe noch ein Regal stehen, für den Aha-Effekt. Attrappen würden da reichen. „Weil die Leute ein Bild der Bibliothek haben… Wenn sie in einer Bibliothek keine Bücher sehen, dann denken sie, sie seien am falschen Ort“. Mag ja sein, dass solches Denken dem vielbeklagten Platz- und Geldmangel der Einrichtungen geschuldet ist, dennoch kommt es der Selbstaufgabe gleich. Vergessen wir nicht, dass an den Bibliotheken das Lesen noch unabhängig von den Profitinteressen großer Konzerne möglich ist, das man dort (wie in guten Buchläden) jenseits von „Wer dies kauft…“-Algorithmen noch auf Unerwartetes, Unbekanntes stoßen kann, das Bibliotheken auch ein öffentlicher Raum sind, ein Ort von Begegnung und Austausch. Orte eben, an denen Gesellschaftlichkeit, Sozialität, Kultur – nicht zuletzt Buchkultur – sichtbar sind.

All dies wird kurzerhand für obsolet erklärt. Doch eine Ahnung ist da, dass etwas fehlt. Die Haptik, der Geruch. Keine Nische im Kapitalismus, die lange unbesetzt bliebe, und so bringen Online-Händler (ausgerechnet) in großer Auswahl Duftkerzen mit Buchgeruch unter die buchsozialisierte Menschheit. Ein verfrühter Aprilscherz? Keineswegs. Bei Amazon kann man sich entscheiden – soll es nach alten Büchern, einem Buch-Café oder der ehrwürdigen Oxford Library riechen? Fehlt nur noch, dass man nach einzelnen Titeln gefragt wird. Der passende Duft zum an der Nordseeküste spielenden Krimi, der in Printform nicht mehr aufgelegt wird, etwa. Heimeliger Bücherduft, um das Lesen des e-books angenehmer zu machen. Wie riecht eigentlich die Anarchie?

Immerhin, e-books brauchen keine Plastikfolie. Aber brauchen Bücher eine Folierung? Doch wohl kaum, diese Unsitte hat auch erst in jüngeren Jahrzehnten um sich gegriffen. Nun verzichten immer mehr Verlage auf das Einschweißen, und sie machen aus einer eigentlichen Selbstverständlichkeit noch ein großes Bohei. Nach kleineren Verlagen wol­len auch Die Werkstatt, Hanser, C. H. Beck und andere weitgehend auf Plastik verzichten, teils (C. H. Beck) auch klimaneutral werden.
Nun ja, Anares – dessen Resteverwalter Der Ziegelbrenner ist – war schon vor 10 Jahren klimaneutral, als erster Buchversand über­haupt. Ohne großes Tamtam. Im Gegensatz zu den Verlagen heute war für Anares aller­dings klar, dass die Klimafrage nicht von grundlegenderen Auseinandersetzungen um Kapital & Klasse zu trennen ist, wenn sie denn nicht nur ein einlullender Werbegag sein soll.

Einmal im Jahr brummt das Buchgeschäft ja noch mal ordentlich, doch nun dauert es wieder eine Weile bis zum nächsten Weihnachtsfest. Wobei ja im März oder August nicht weniger Zeit oder Geld zum Lesen da ist. Die Fixierung auf das Weihnachtsgeschäft kommt so einer Ohrfeige gleich für jene Menschen, denen es an Büchern liegt. Bereits 1928 erinnerte der mit Franz Kafka und Max Brod befreundete Publizist Willy Haas – in noch nicht gegenderter Schreibweise – daran, dass Buchhandel und Verlage sich auch die übrigen 11 Monate um die Leseinteressierten zu kümmern hätten: „Der typische Buchkäufer… ist kein Bücherverschenker, sondern ein Bücherleser“. Die Reduktion auf den Weihnachts-Hype trägt dazu bei, der Buchkultur als einer gelebten Alltagskultur das Grab zu schaufeln.

Vor einem Jahr machte ein Alarmruf die Runde, der Buchmarkt habe massiv LeserInnen verloren. Vor allem jüngere Altersgruppen beträfe dies, und zwar unabhängig vom Bildungsstand. Dies zeige sich nur deshalb in den Umsätzen noch nicht so krass, weil immer weniger Menschen zugleich immer mehr Bücher kaufen, es also in einem kleinen Bereich eine „steigende Kaufintensität“ gab. Im Laufe von 2018 seien nun aber der Marktforschung zufolge immerhin 500.000 BuchkäuferInnen „aktiviert“ worden, immerhin, nachdem sich in den Jahren zuvor rund 6 Millionen vormalige KäuferInnen von Medium Buch abgewendet hatten. Euphemistisch spricht der Chef der Frankfurter Buchmesse von einer „Sättigung des Buchmarktes“. Gut, die Buchbranche ist Krisenstimmungen gewohnt, erst waren es die großen Buchhandelsketten, dann Amazon, dann das e-book, und nun also noch eine Buch-Totalverweigerung.

Aber ist das wirklich so? Sicher, die Mediennutzung hat sich differenziert. Das Buch teilt sich die Zeit, die für die tägliche Mediennutzung zur Verfügung steht, mit dem Posten, Chatten, Liken, Bloggen, Streamen der verschiedenen Kanäle. Einerseits. Ja, die Ressource Zeit ist endlich. Die absolute, zur Verfügung stehende Zeit, hat ein Limit. Wie wir sie nutzen, ist aber immer auch eine Frage der Prioritäten. Insofern machen wir es uns zu einfach mit dem Verweis auf die neuen Medien.

Vielleicht haben viele LeserInnen einfach auch zu viel vom immer Gleichen gesehen. Wenn ich inmitten der vermeintlich trendigen, effektheischenden Buchumschläge auf den Bestseller- und Aktionstischen der Buchläden mal ein schlichtes Cover entdecke – wie sie etwa der Berliner Verbrecher Verlag so vortrefflich zu gestalten weiß – schlägt mein Herz gleich höher. Die trauen sich was, denke ich, die machen keinen Augenkrebs mit grellbunten Farben, nein, die machen mich einfach neugierig. So soll es sein. Und dann: die Klappentexte! Für wie dumm hält man die Menschen eigentlich, dass man derart reißerisch-plattitüdenhaft daherkommen muss? Das sind keine Verkaufsargumente, da blitzen mir nur Austauschbarkeit, Langeweile und Einfallslosigkeit entgegen.
“Macht die Bücher billiger“ rief Tucholsky einst, als den Menschen oft noch das Geld fürs tägliche Brot fehlte (derlei existentielle Notstände nehmen, angesichts zunehmender Schere zwischen Arm und Reich, auch in den mitteleuropäischen Wohlstandsinseln längst wieder zu). „Macht die Klappentexte besser“, möchte ich heute ausrufen.

Apropos „Macht die Bücher billiger“: ja, immer wieder ist zu hören, Bücher seien zu teuer. Und ja, für viele sind sie das auch, in einer Zeit, da die rot-grüne Hartz IV-Agenda einher­geht mit Verboten noch prekärster Existenzsicherungen wie dem „Containern“.
Doch gerade von „denselben, die ohne Murren 18 Euro für zwei Gläser Wein ausgeben“, wie Buchgestalter Rainer Groothuis zutreffend anmerkt, ist die Buchpreis-Klage besonders oft zu hören. Bücher sind auf dem besten Weg, die ersten wertlosen Güter im Kapita­lismus zu werden (oder genauer: Güter, die einen Wert haben, der gegen Null tendiert).

Derweil ist eine widersprüchliche Entwicklung zu beobachten: während Bücher angeblich niemanden interessieren, nimmt die Festivalisierung rund ums Buch zu. Regionale Buchmessen entstehen, so in Lübeck, Kassel, Osnabrück. Die „klassischen“ Buchmessen in Leipzig und Frankfurt verzeichnen BesucherInnen-Rekorde. Ist es schick, sich auf Buch-Events blicken zu lassen, während Buchregale daheim dem Feng-Shui unzuträglich sind?

Wir werden sehen, wohin die Reise geht. Demnächst mehr zum Thema in den Einwürfen.

Es grüßt

Der Ziegelbrenner


Gerald Grüneklee
, Alter Dorfweg 15, 
Bremen 28259
, Deutschland, 


info@ziegelbrenner.com,
https://www.ziegelbrenner.com, 
Tax ID: DE114992750

Was geht hier eigentlich vor?

(LH) Wenn ich wissen will, was tatsächlich um mich herum vor sich geht, dann darf ich nicht auf die Worte hören, die gesprochen werden, denn es wird in der jetzigen Zeit unendlich viel gelogen. Sondern ich muß auf die Taten schauen, auf das, was getan wird und vor allem darauf, welche Ergebnisse daraus hervorgehen, unabhängig von den sie begleitenden Worten. Dann wird vieles, was vorher wirr und scheinbar durcheinander erschien, zu einem recht klaren Bild…
Luckyhans, 22./27. März 2019
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So manche Worte kann ich nicht mehr hören. Sie sind mir über, vor allem, weil sie in einem Zusammenhang gebraucht werden, der ihrem Sinn total widerspricht.
Und damit ist nicht die „übliche“ Neusprech-Begriffsverdrehung gemeint.

Sondern es sind jene tatsächlichen Wirkungen gemeint, die aus den bewirkten Ursachen hervorgehen, aber angeblich „so gar nicht beabsichtigt“ waren.
Wenn sie dennoch entstanden sind, als Folgerungen aus den vorherigen Taten, dann darf ich wohl davon ausgehen, daß diese Folgen – ungeachtet der „schönen“ (oder unschönen) Begleitworte dazu – genau so und nicht anders beabsichtigt waren.

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Nicht nur lächerlich?

(LH) Ja, so geht es manchmal – was für den einen noch lustig ist, darüber kann der andere schon nicht mehr lachen. Höchstens ein grimmiges Lächeln kommt noch, aber das war’s dann auch schon… Nachfolgend einige Beispiele für solche Fälle, wo die einen „Spaß haben“, während den anderen das Lachen schon vergeht.
Luckyhans, 18./23.3.2019
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1. Wie auch immer: Knast?

Ja, so kommt sich mancher russische Journalist und Blogger inzwischen vor – hat doch die Staatsduma nach einigem Hin und Her nun das Gesetz zum Schutz des Anse­hens verabschiedet, das drastische Strafen für allzu kritische Beiträge über die Regie­rungspolitik und zur Tätigkeit der Abgeordneten vorsieht, wodurch harsche Kritiker leicht kriminalisiert werden können.

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Was weiß ich? 2

(LH) Wir hatten in Teil 1 überlegt, wie und warum die offizielle Geschichtsschreibung nach jedem Machtwechsel oder Krieg beginnt, die vorherige „Historie“ mehr oder weniger intensiv umzuschreiben – vielmals bereits in den vergangenen 100 Jahren in „Deutschland“. Nachfolgend soll es nun um mögliche Informationsquellen für eine wahre Geschichte gehen.
Luckyhans, 17./22. März 2019
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Teil 1 endete so: „Was bleibt mir also, um direkte, eigene und einigermaßen verläßliche Erkenntnisse über Vergangenes zu erlangen?

Da stehen mir – in absteigender Reihenfolge, was die Zuverlässigkeit der Informationen angeht – folgende Möglichkeiten offen:

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Was weiß ich?

(LH) Diese Überschrift kann man unterschiedlich auffassen – zum einen mittig betont ganz seriös, im Sinne „ob ich wohl weiß, daß ich nichts weiß?“
Aber auch endbetont einfach als Redewendung, wenn mir jemand eine Frage stellt, die ich selbst nun wirklich nicht beantworten können kann…
Luckyhans, 16./20. März 2019
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Auf jeden Fall ist die Frage nach dem Wissen scheinbar eine der ältesten, wenn schon der angeblich antike „große Meister der Philosophie“ mit der so häufig zitierten Sentenz allen Deppen das Leben leichter macht, indem er sich als noch dümmer denn diese darstellt.
Aber wir wollen heute der Sache mal ernsthaft auf dem Grund gehen.
Dabei beschränken wir uns auf die grobstoffliche Seite des Wissens, denn die feinstoff­lich-seelischen Prozesse scheinen erst ab einem gewissen Alter ergründbar: kleine Kinder werden in den heute üblichen Anschauungen dazu leider nicht ernst genommen.

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Die abgrundtiefe Verlogenheit der schweizerischen Neutralität

Selbstverständlich ist der Inhalt vorliegenden Artikels von a bis z frei erfunden. In der Schweiz fahren die Züge pünktlich, alles ist sauber, alles funktioniert. Ergo ist alles in schöner Ordnung.

Achtung. Anschnallen vor Lektürebeginn ist ratsam.

.

Thom Ram, 20.03.07 (mehr …)

Wer ruft wohin?

(LH) Für das Verständnis der nachfolgenden Darlegung ist die Kenntnis des Beitrages „Chinas Ruf nach Rußland“ erforderlich, daher – wer diesen noch nicht gelesen hat – bitte zuerst dort sich informieren – danke.
Weiterhin ist die Kenntnis unserer bisher erschienenen China-Beiträge von Vorteil. Und vielleicht ist es auch gut, sich die betreffenden Formulierungen des Dokuments nochmal in Ruhe „auf der Zunge zergehen zu lassen“…
Luckyhans 14./15.3.2019
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Gleich vorausschickend ist festzustellen, daß dieser sehr spezifische chinesische Ruf nach Rußland in vielerlei Hinsicht interessant ist.
Zum einen deshalb, weil die Beziehungen zwischen beiden Ländern tatsächlich – trotz aller Öffnung Rußlands nach Osten infolge der VSA-Sanktionen und trotz aller traditioneller Wirtschaftskontakte – fast ausschließlich geopolitisch bedingt sind.

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Globalisierung-NO / Inlandisierung-YES

Was ich denke, was du denkst, was wir denken – ein jeder einzelne Gedanke hat die Tendenz, sich zu materialisieren. Ausnahmslos. Immer. Das ist Axiom.

Hawey hat recht. Statt noch und nöcher zu schauen, was die Globalisierer machen, und wie sie es machen, ist unser Einer heute gerufen das zu denken noch und noch, was ich will, was du willst, was wir wollen.

Weil unser aller Denke ach so häufig unscharf ist, unklar ist, versteckte Nebengedanken mitführt, ist es sinnreich, meine deine unsere Gedanken in Sprache zu fassen. Der Vorgang des Formulierens zwingt mich dich uns, aus meinem deinem unseren Gedankensalat eindeutige Essenzen herauszufiltern.

So.

Hawey lancierte heute eine meines Erachtens hervorragende Idee. „Einfach“ selber eine Verfassung erdenken und aufschreiben! Nochmal. Was ich du wir denken, es hat die Tendenz, sich zu materialisieren. Immer.

Mein eigenes Leben ist mir hiefür Beweis genug. Soo Vieles, was ich noch und noch dachte, wurde mir zuteil. Kleines schnell, Grosses brauchte länger.

Ich verstehe sein Werk als Rohling. Bis Artikel 15 habe ich ihn sprachlich geschliffen, danach habe ich es aufgegeben, nicht nur weil es sehr aufwändig ist, viel mehr auch, weil ich viele Verbote in Gebote umschreiben wollte – und diesen tiefen Eingriff verbiete ich mir.

Ich möchte, dass sein Werk mich/dich/euch anrege, selber Ziele zu setzen, am besten in schriftlicher Form.

Ich fände es obersaugut, würden im Kommentarstrang nach und nach zwei Dutzend neue Verfassungen zu lesen sein.

Danke, Freund Hawey, für deine Vorreiterei. Die Stossrichtung ist für mich stimmig. Aus dem faulenden Schlamm eine gesunde Jungpflanze spriessen lassen.

Thom Ram, 14.03.07 (mehr …)

Chinas Ruf nach Rußland

(LH) Wer sich ein wenig mit diplomatischen Gepflogenheiten auskennt, der weiß, daß der Botschafter eines Landes keine Privatperson, sondern vor allem das offizielle Sprachrohr der Regierung und des Präsidenten seines Heimatlandes ist.
Und ein Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter (AuBB) ist ein Vertreter seines Landes, der in der Lage ist, in seinem Gastland für sein Heimatland verbindliche Entscheidungen zu treffen – eine Kompetenz, die sonst nur dem Präsidenten und dem Regierungschef zukommt: er ist also ein sehr hochgestellter Vertreter der offiziellen Führung seines Landes im Ausland.
Und so kommt es nur selten vor, daß ein solcher AuBB in seinem Gastland außerhalb des diplomatischen Parketts öffentlich auftritt, vor allem in der Presse. Und wenn so etwas geschieht, dann ist das ein Ereignis höchster Bedeutung für beide Länder.

Ein solches hat Anfang Dezember des vergangenen Jahres in Rußland stattge­funden: Li Huej, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Chinesischen Volksrepublik in Rußland, hat einen Artikel in der russischen Zeitung „Trud“ (“Arbeit“) veröffentlicht, der nachfolgend aus dem Russischen übersetzt wird.
Jeder möge bitte diesen programmatischen Artikel aufmerksam lesen, denn hier wird der offizielle Standpunkt der chinesischen Führung dargelegt!

Nach reiflicher Überlegung hab ich mich entschlossen, nachfolgend zuerst die Über­setzung ohne inhaltliche Anmerkungen zu posten und einen Tag später meine eigenen Anmerkungen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen von mir. 11.3.2019
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Russisch-deutsche Perspektiven

(LH) Wenn ein russischer Betrachter seine Erörterung der strategischen Aussichten seines Landes für die nächsten 20 Jahre mit einer detaillierten Analyse der deutschen Außenwirtschaftsdaten beginnt, dann verspricht das zumindest, interessant zu werden. Schaun mer mal? Aber bitte geduldig bleiben…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 6./10.3.2019
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Die strategischen Aussichten Rußlands für die bevorstehenden 20 Jahre

Alexander Sapolskis 25.02.2019 19:00 in der Reihe „Strategie 2030“

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Unabhängige Ukraine?

(LH) In der Ukraine steht die Präsidentenwahl bevor. Bewerber sind u.a. der jetzige Präsidentendarsteller Pjotr Walzman-Poroschenko, die Oppositionspolitiker-Darstellerin Julia Timoschenko-Kapitelman und der Komiker Wladimir Selenski. Letzterer soll laut Umfragen so stark führen, daß sich vor einigen Tagen sogar eine IWF-Delegation mit ihm traf und verhandelte – und aktuell hat der jetzige Präsi-Darsteller jetzt zwei Strafermitt­lungen unter verschiedenen Vorwänden gegen ihn eröffnen lassen – entweder um ihn zu erpressen, von der Kandidatur auszuschließen oder mundtot zu machen.
Aber lassen wir mal die Personalfrage beiseite und sehen uns an, wie der in Rußland lebende ehemalige ukrainische Premier Nikolaj Asarow die Sachlage sieht.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 7./9.3.2019
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Asarow: Ist eine eigenständige Entwicklung der Ukraine möglich?

03.03.2019 | 09:56

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Wer zerlegt die VSA?

(LH) Man weiß es nicht, aber viele Vorgänge auf der Welt passen auffallend gut zueinander. Und so manche Prognose, sei sie auch zum Zeitpunkt der Äußerung noch so abwegig, kommt einige Jahre später plötzlich wieder in den Sinn, wenn man die aktuellen Ereignisse anschaut.
Wer erinnert sich noch an unsere Artikel zur Perestrojka in den VSA?  Klangen doch absolut weit hergeholt damals, oder?
Wer mag, kann sie ja gern nochmal durchlesen

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 5./9.3.2019
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Die VSA werden von innen zerstört

Alexander Sapolskis 03.03.2019 11:45

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Schweiz / Konzernverantwortungs-Initiative

Wie auf der ganzen Erde wirken auch in der Schweiz nebst den lieben Vampiren kluge und verantwortungsbewusste Menschen, uneigennützig, das Wohl von Erde, Flora, Fauna und Mensch im Auge haltend.

Initianten, Aktive und ein jeder Unterstützer der Konzernverantortungs-Initiative*** gehören dazu. Sie stellen sich in den Dienst Aller, in den Dienst unserer Nachkommen.

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INITIATIVE ERKLÄRT

Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen bei ihren Geschäften sicherstellen, dass sie die Menschenrechte respektieren und Umweltstandards einhalten, also sorgfältig wirtschaften. Damit sich auch dubiose Konzerne daran halten, sollen Menschrechtsverletzungen und Missachtung von internationalen Umweltstandards neu Konsequenzen haben und die Konzerne sollen dafür haften.

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Die unsichtbare Macht 2

(LH) In Ergänzung zum ersten Teil der Diskussion mit der Moskauer Professorin Olga Tschetwerikowa anläßlich ihrer Buchpräsentation hier nachfolgend Teil 2, mit der Beantwortung von weiteren Fragen.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 29.02./3.3.2019
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Die unsichtbare Macht. Die Welt wird von einer okkulten Elite gelenkt

– Teil 2 –

Ist es dasselbe – Transhumanismus und Post-Humanismus?

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Die unsichtbare Macht 1

(LH) Wie es so schön heißt: „aus aktuellem Anlaß“ habe ich ein paar Thesen aus einem Auftritt der Moskauer Professorin Olga Tschetwerikowa anläßlich ihrer Buchpräsentation übersetzt.
© für die leicht gekürzte inhaltliche Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 28.02./3.3.2019
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Die unsichtbare Macht. Die Welt wird von einer okkulten Elite gelenkt

09. Februar 2019

Die Dozentin der Moskauer Hochschule für Internationale Beziehungen Olga Nikolajewna Tschetwerikowa spricht kurz im Rahmen ihrer Buchpräsentation „Trans­humanismus in der russischen Bildung“ und beantwortet Fragen der Zuhörer.

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Dollar: it’s showtime?

(LH) Der FED-Dollar ist seit der Konferenz von Bretton Woods 1944 als goldgedeckter Dollar und erneut seit 1973 als Petrodollar die Leitwährung des Welthandels. Auch heute werden fast alle Handelsgeschäfte auf dem Energie- und Rohstoffsektor weltweit in Dollar abgewickelt.
Wenn nun die FED of New York, eine der direkten Eigentümerinnen der Federal Reserve, ein Ende des Dollars als Weltleitwährung voraussagt, dann sollte ganz genau hingeschaut werden, was uns denn da als „Ersatz“ aufgeschwatzt werden soll…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original und von mir, Anmerkungen von mir. 25.2./2.3.2019
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Das Urteil ist unterschrieben: der Dollar verliert seinen Status als Weltreserve-Währung

Moskau, 21. Februar 2019, 08:00, RIA Novosti, Natalja Dembinskaja

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Sonderbares Rußland? 5

(LH) Wir setzen unsere unsortierte Meldungen aus dem russischem Medienraum in kurzen Zusammenfassungen fort. Die vergangenen Wochen waren wieder sehr bunt und lustig… freilich nicht für jeden.
Luckyhans, 23. Februar 2019
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30. Rückkehr des neoliberalen Bumerangs?

Man kann es gern so sehen wie der Autor dieses Artikels: in den 1970er Jahren haben die VSA die Waffe der „Verbraucher-Gesellschaft“ in Richtung UdSSR geschleudert und diese hat tödlich getroffen.
Und nun kehrt diese als Bumerang dorthin zurück… gemeint sind dabei alle „Ideen“ des Neo-Liberalismus, dessen „Ideale Gesellschaft“ nicht nur den unmündigen total manipulierten Verbraucher und dessen Überwachung, sondern auch Genderwahn, Bildungsnotstand und „bunten“ Rassismus beinhaltet.

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Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt? 3

(LH) Heute nun der dritte Teil unserer unsortierten Meldungen aus dem russischem Medienraum in kurzen Zusammenfassungen – falls eines der Themen die Leser besonders interessiert, kann die Komplett-Übersetzung des einen oder anderen Artikels nachgereicht werden.
Luckyhans, 15./19. Februar 2019
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16. Putin macht ernst

Es ist nur ein kleiner Pinselstrich im Gemälde des Kampfes gegen die allgegenwärtige Korruption, aber ein sehr wichtiger: der russische Präsident hat am 7. Februar 2019 ein von beiden Kammern Ende Januar verabschiedetes Gesetz unterzeichnet und damit in Kraft gesetzt, welches der russischen Generalstaatsanwaltschaft erlaubt, bei der Zentralbank Rußlands oder auch ausländischen Stellen Informationen über Auslandskonten von Bürgern des Landes abzurufen, welche nicht berechtigt sind, solche Konten zu besitzen.

Gemäß der bereits seit einiger Zeit gültigen Gesetzgebung Rußlands haben hochgestellte Beamte, Staatsangestellte, Abgeordnete und Senatoren nicht das Recht, bei ausländischen Banken Konten zu eröffnen und zu besitzen sowie ausländische Finanzinstrumente zu besitzen und zu benutzen, darunter auch Wertpapiere ausländischer Firmen, welche sich außerhalb des Territoriums Rußlands befinden.

Seine endgültige rechtliche Wirkung wird das Gesetz 6 Monate nach seiner offiziellen Verkündung entfalten.
Soviel Zeit bleibt nun den genannten Bevölkerungsgruppen, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten neu zu ordnen – oder sich von den entsprechenden Funktionen und Positionen zu verabschieden.

17. Zerfällt das „große Britannien“?

Auch wenn die „Times“ und andere britische Massenverblödungsmedien das übliche „Show must go on“ praktizieren, während es in der EU auffallend still geworden ist um das Thema, bleiben nur noch wenige Wochen bis zum 29. März, dem festgelegten „Brexit“-Termin.
Und daß es gelingen sollte, Zeitaufschub oder gar neue, für die Insel „bessere“ Konditionen mit der Bürokratenclique in Brüssel zu erreichen, glaubt wohl auch die mit diesen vom Parlament erteilten Aufträgen artig nach Brüssel und in die Hauptstädte gereiste (übrigens ebenfalls kinderlose!) „Mutti Theres“ kaum noch.

Da jedoch mit der Nordirland-Sicherung und dem in der EU verbleiben wollenden Schottland zwei große Sprengladungen an das „Vereinigte Königreich“ gelegt sind, vermuten manche Beobachter schon den Zerfall desselben – oder das Ende der Königsherrschaft.
Wer allerdings die wahren Machtverhältnisse kennt, der weiß, daß letzteres so gut wie unmöglich ist…

18. Korrupteste Regionen Rußlands?

Die Generalstaatsanwaltschaft Rußlands hat unlängst auf dem Portal der Rechtsstatistik ein Rating der Regionen veröffentlich, geordnet nach der Zahl der verurteilten Wirtschafts-Verbrechen.
Man mag geteilter Meinung sein, ob dies ein wahres Bild ergibt, aber man bekommt erstmal einen Eindruck und sieht, wo offenbar etwas gegen die Korrution unternommen wird.
Nachfolgend also nur als Aufzählung die „führenden“ 10 Region, in Klammern die Zahl der abgeschlossenen Strafsachen:
Moskau (184), Gebiet Moskau (102), Sankt Petersburg (84), Region Krasnodar (79), Gebiet Samara (76), Gebiet Rostow (67), Gebiet Nowosibirsk (66), Baschkortostan (Baschkirien, 60), Gebiet Omsk (58) und der Autonome Kreis der Chanten und Mansen (57).

19. Aachen: 2 lahme Enten?

DIe Ereignisse der vergangenen Tage um „Nordstream-2“ zeigen deutlich, daß die Einschätzungen des russischen Kommentators zum Me-Ma-„Freundschaftsvertrag“ von Aachen weitgehend richtig sind – ein Papier, das keine wesentliche praktische Bedeutung hat.

In Kürze:
– nur allgemeine Phrasen, die der brenzlichen Lage nicht gerecht werden,
– weitgehend symbolische Bedeutung, anstelle nötiger Realpolitik,
– verwaschene Formulierungen statt konkreter Maßnahmen,
– eröffnet den Weg zu einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“,
– Osteuropa wird den Vishegrad-Prozeß (PL, CZ, SL, H) verstärken,
– dem Zerfall der EU wird somit nichts entgegengesetzt,
– ein Austritt aus der Nato ist nicht vorgesehen, was den Aufbau der vorgesehenen „Europäischen Streitmacht“ finanziell unmöglich macht,
– als Feinde werden Rußland, China, VSA und der Nationalismus benannt, wobei die ersten beiden den europäischen Verbraucher-Markt dringendst benötigen,
beide Politiker-Darsteller erleben ihre letzten Tage „an der Macht“.

Dieses „Europa“ braucht wirklich keiner. Ein Europa der souveränen Nationalstaaten mit Volksmacht und gutwilliger Integration sieht anders aus.

20. Rußlands Bankenlandschaft

Sie ist in ständiger Veränderung, allerdings mit klaren Vektoren. So veränderte sich die Zahl der Banken wie folgt: 2001 – 1274, Maximum 2003 – 1282, 2006 – 1205, 2011 – 955, 1.1.2019 – 440.
Der größte Teil der durchgängig privaten Banken wurde durch Lizenznentzug der Zentralbank geschlossen. Was die Eigen-Kapitalisierung jener Banken angeht, kann die entsprechende Statistik nachgesehen werden: sie lag bei der Mehrzahl nur zwischen 300 und 900 Tausend (!) USD. Heute sind es bei den großen Banken fast eine halbe Milliarde USD.

Und der Anteil des Staates am Bankensektor hat sich von 5,6% im Jahre 2001 auf ca. 70% im Jahre 2018 erhöht.
Manche Zeitung zitiert angeblich Putin, der gesagt habe: „Der Sozialismus wird in Rußland errichtet werden, nur in anderer Form, die der UdSSR sehr unähnlich sein wird.“

Weitere interessante Zahlen verkündete unlängst ZB-Vizechef Sobelkin: die ungesetzliche Umwandlung von Buchgeld in Bargeld hat sich 2018 auf die Hälfte verringert (auf 177 Mrd. Rubel), die Kapitalausfuhr um 20% – auf 63 Mrd. Rubel (ca. 100 Mio. USD). Der Umfang der zweifelhaften Bankvorgänge fiel ebenfalls auf die Hälfte und umfaßte noch 1,3 Billionen Rubel.
Die ungesetzlichen Vorgänge der Kapitalausfuhr und Bargeld-Umwandlung verlagern sich zunehmend vom Finanzbereich in den Handel und den Bausektor.

20. Erhöhte Kriegsgefahr durch die VSA?

Hinter dem Aggressionsgeschrei gegen Venezuela ist die neue Atomwaffen- Strategie der VSA fast unbemerkt geblieben.
Defense News hat gemeldet, daß der Fertigungsstart für die erste Charge der Mini-Atomsprengköpfe vom Typ W76-2 erfolgt ist.

Die VSA versuchen also nun, aus der Not eine Tugend zu machen und ihre technologische Unfähigkeit, große Sprengladungen auf Dauer zu unterhalten (der radioaktive Zerfall geht darin ja ständig vor sich) und neu zu fertigen, durch diese neue Vorgehensweise zu verdecken. Denn die meisten Modelle der VSA-Sprengköpfe sind bereits ausgelaufen.
Und die neuen hochpräzisen Anti-Bunker-Waffen B-61-11 wurden durch Umbau der bisherigen schweren „Modell-11“-Bomben (10 – 340 kt TNT-Äquivalent) produziert.

Nun soll – unter den Bedingungen des vollständigen Testverbots, welches seit Jahren wirksam ist, die B-61-4 und die B-61-12 modernisiert werden – durch Demontage der Fusionsladung verbleibt nur die vorherige Plutonium-„Zündladung“ von 4 – 6 Kilotonnen (anstelle vorher 100+ kt).
Und diese Bomben sollen hochpräzise in die entsprechenden Ziele gebracht werden.

Mancher könnte nun meinen, daß sei doch ein Fortschritt: statt großflächiger Zerstörungen und Verseuchungen würden nun nur „punktuell“ Schäden und Strahlenbelastungen auftreten.
Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist die damit verbundene Erhöhung des Einsatzrisikos: die Schwelle zu einem Atomwaffen-Einsatz sinkt signifikant. Und das kann wohl kaum im Interesse der Menschen sein.

21. Rußland: 20 Jahre ohne Krieg

Nur noch ein Jahr ist verblieben. Etwa um das Jahr 2000, zu Beginn seiner ersten Amtszeit, hatte Waldimir Putin einen Klassiker abgewandelt: „Gebt mir 20 Jahre ohne Krieg, und ich gebe euch ein starkes Rußland zurück.“

Viele haben das damals nicht wörtlich genommen, und die meisten „Patrioten“ sind deshalb mit Putin nicht einverstanden, weil sie seine scheinbar verdeckte Art der „unmotivierten“ und „unlogischen“ Entscheidungen nicht mögen, da diese es verunmöglicht, ihn zu analysieren, zu bewerten und – zu kontrollieren.
Freilich sind neben großen taktischen Erfolgen (Krim, Syrien, die moderne schlagkräftige Armee, Diplomatie usw.) auch gewichtige Fehlschläge zu verzeichnen: Ukraine, Bildung, Kultur, Rubel-Entwertung, Rentenreform, sinkende Realeinkommen.

Und nur wenige begreifen, daß all dies Ergebnisse einer ganz klaren „Politik der realen Möglichkeiten“ sind: mehr ging halt nicht zum jeweiligen Zeitpunkt, da die inneren und äußeren Kräfteverhältnisse etwas anderes nicht zuließen.
Taktische Rückzüge, um die strategische Lage zu retten, sind in der laufenden hybriden Auseinandersetzung mit der geballten Macht des internationalen Kapitals unumgänglich.
Wobei die strategische Initiative schön längst auf die Seite der „Putins“ gewechselt ist.
Erinnern wir uns bitte kurz an den Zustand des Landes, wie er vom Säufer-Verräter Jelzman damals übergeben wurde: fast vollständige wirtschaftliche, politische und moralische Zerstörung, „vertragliche“ Bindungen an den Westen zu dessen Gunsten, totale Überlegenheit des Westens usw.
Zu vielen Zugeständnissen war „Putin“ gezwungen – und wurde vom Westen darob gelobt.

Heute sind es nur noch wenige Neoliberale, die tatsächlich Narrenfreiheit genießen; dagegen sind viele Machtorgane bereits Stück für Stück in den oberen Etagen der Generalität gesäubert und erneuert worden, auch unlängst wurden wieder 12 Generäle in den Ruhestand versetzt.
Und der zähe „stille“ Wiederaufbau von Industrie (bei weitem nicht nur im Wehrtechnik- und Rohstoff-Sektor!) und Infrastrukturen, wovon der Westen nur die Krimbrücke und wenige herausragende Projekte zu sehen bekam, stärken das Land von innen her kolossal.

Auch daß man sich – trotz aller Bemühungen des „Westens“ und seiner Marionetten – immernoch nicht in Kriegsabenteuer in der Ukraine oder Grusinien einläßt, um diese Restrukturierung nicht zu gefährden, und daß alle Anstrengungen der 5. Kolonne bisher zu keinem „Majdan“ geführt haben, zeigt, daß hinter all dem ein wohldurchdachter Plan steckt.

Das hat der „deep state“ des Westens sehr wohl begriffen und wirkt mit allen Mitteln – von völkerrechtswidrigen Sanktionen über Geheimdienstoperationen (z.B. die regelmäßigen „Gasexplosionen“ in russischen Wohnhäusern verschiedener Städte) bis hin zum Daesh-Terrorismus (allein 5000 Kämpfer sind bereits nach Usbekistan „eingesickert“ – Dokument) – dagegen.

Allerdings ist der Eindruck einer hysterischen Agonie nicht zu übersehen…

Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt? 2

(LH) Und weiter geht es mit unsortierten Meldungen aus dem russischem Medienraum – die unlängst begonnenen Zusammenfassungen fortsetzend.
Luckyhans, 15./18. Februar 2019
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9. Geschichtsbereinigung WK-2

Es gibt wohl so einige Länder, die ihre eigene Geschichte nicht mögen. Oder von Zeit zu Zeit daran herumkorrigieren.
Polen demontiert zum Beispiel gegenwärtig viele Denkmäler, die dort zu Ehren der sowjetischen Befreier von der Besetzung durch Hitler-Deutschland errichtet worden waren.

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Sonderbares Rußland? Sonderbare Welt?

(LH) Eine Meinung heißt Mein-ung, weil sie eben MEINe Ansicht ist. Du hast deine Deinung, er hat seine Seinung, alle haben eine EINung…?
Die hiesigen Lückenmädchen bieten scheinbar ein wirres Durcheinander an „Meinungen“, die jedoch alle
in derselben Hauptströmungsrichtung liegen – daher auch der neudeutsche Begriff „Mainstream“-Medien – die vielbe­schworene „Viefalt“ ist da bekanntlich nur virtuell…
Luckyhans, 13./17. Februar 2019
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Dagegen herrscht in Rußland im „Mediaraum“ eine fröhliche Kakophonie der Ansichten, denn den über 80% westlich beherrschter gleichgerichteter Medien stehen ein paar Prozent „staatstragender“ Propagandamedien und die tatsächlich freien Journalisten und Blogger gegenüber, die teilweise bemerkenswert tiefgehende Analysen erstellen und „unbequeme“ Fakten ausbuddeln. Hinzu kommen häufige Übernahmen von Berichten westlicher Medien, die brav ins Russische übersetzt werden.

Das ergibt ein echte Vielfalt. Und damit das nicht nur deklariert wird, nachfolgend ein paar kurze Zusammenfassungen solcher Beiträge.

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Der Surkow-Artikel vom 1.2.2019

Vor einigen Tagen erschien in der Moskauer „Unabhängigen Zeitung“ („Njesawissimaja Gasjeta“) ein Artikel des Putin-Beauftragten für die Ukraine, Wladislaw Surkow, der im russischen Mediaraum hohe Wellen schlug und vielfach kommentiert und interpretiert wurde.
Und wie es immer so ist, charakterisieren die Kommentare und Auslegungen zumeist die Sekundär-Schreiber oder -Redner und nicht immer den Artikel; daher ist es auch für den deutschen Leser sinnvoll, sich das Original mal zu Gemüte zu führen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen von mir, auf Anmerkungen habe ich wohlweislich verzichtet. 15.2.2019
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Wladislaw Surkow: der langlebige Putin-Staat

Darüber, was hier überhaupt vor sich geht

1.02.2019 09:00:00 Wladislaw Surkow

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FIN/1 Finanzsysteme / Babylonian Spell / Fluch Des Geldes / Gier / Schuldknechtschaft / Debt Slavery

Ulrich S. 16.2.2019

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FIN! Es bedeutet auf Französisch – Ende. Und das ist das, was wir brauchen auf diesem Planeten. Aber was, wie, wohin ohne Geld, wie wir es kennen? Das ist die wahrlich GROSSE Frage, die uns begleiten wird auf dem wilden Ritt durch die Vergangenheit.

FIN! It means the end in French. And this is what we need on this planet. But what, how, where to without money, as we know it? That is the truly BIG question that will accompany us on the wild ride through the past.

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Wie immer in den letzten Jahren war es ein Magischer Moment oder besser ein Magisches Momentum, was mich in diesen Abgrund der Abgründigkeit hat sanft gleiten lassen, ohne Schaden zu nehmen. ICH bin also nicht abgestürzt. Ich war nur ein wenig weg und habe studiert.

Meine META Absicht formatierte sich in meinen physischen neuronalen Strukturen vor einigen Jahren. Es war nach meiner „Dunklen Nacht Der Seele“ im Jahre 2006. Wie in goldenen Buchstaben erschien es vor meinem inneren Auge – ICH WILL WISSEN WAS HIER LOS IST.

Ab Sommer 2007 habe ich in einem fantastischen Kurssystem, mich selber erforscht, um dann ein paar Jahre später, nach vielen Monaten täglicher Yoga Nidra Tiefstentspannung in das eigentliche Themen-Minenfeld hinein zu gehen. Geopolitik nennt man es so landläufig. Das ganz grosse Schachbrett der „Kabal“. Mit den tollen YT Video-Vorträgen von Wolfgang Effenberger konnte ich einige Fäden aufnehmen und Fakten sacken lassen (siehe z.B. Politische Weltlage 2014 und 2015)

As always in recent years, it was a magical moment, or rather a magical momentum, that allowed me to slide gently into this abyss of the abysmal without being harmed. So I didn’t crash land. I was only a little bit out of town and away and studied.

My META intention formatted itself in my physical neural structures a few years ago. It was after „The Dark Night of the Soul“ in 2006. As in golden letters in front of the inner eye i could read – I WANT TO KNOW WHAT IS GOING ON HERE.

Since summer 2007 I have been exploring myself in a fantastic course system until 2010 and, then a few years later, after many months of daily Yoga Nidra deep relaxation, i was ready to go into the actual theme-minefield. Geopolitics is what it is commonly called. The very large chessboard of the „Kabal“. With the great YT video lectures by Wolfgang Effenberger I was able to pick up some threads and let facts sink in.

 

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Mehr Demokratie, Food-Watch, Meine Landwirtschaft, Campact u.a.

Kajütenpflege auf einem Dampfer, dessen Kurs von der Brücke gesteuert und bestimmt wird durch seine »Investoren« ?!

Wir alle, glaube ich, kennen das »Sandkastenprinzip«, oder wie es andere bezeichnen: »gesteuerte Opposition«.

Ich meine hier nicht die Scheingebilde der Parteien oder andere politische regionale oder globale Blockbildungsprozesse (immer im Sinne des »Teile und herrsche«), sondern die Gebilde von NGO´s, eingetragenen Vereinen usw., die als Sammelbecken für »Missmutige« dienen und sich auf die Fahne eine Verbesserung der Zustände schreiben.

Das Problem ist alt und auch Josef Beuys (Mitglied bei den Grünen und Austritt) hat sich daran schon die »Hörner« abgestoßen.
Hier ein Beispiel:

Josef Beuys, Gründung der Freien Volksinitiative e.V. im Jahre 1971, oben ein Flugblatt derselben …

Nun sind wir fast 50 Jahre weiter! – Das Flugblatt könnte auch heute fast 1 : 1 im Wortlaut verteilt werden – es hat sich nämlich nichts verändert.
Moment … doch, es hat sich etwas verändert: es ist nämlich noch viel obskurer geworden…

In einer »marktorientierten Gesellschaft« schaue ich einmal genau mit diesem Blick auf solche Initiativen. Dann kann ich sagen: ja, da gibt es Bedürfnisse in der Bevölkerung auf Grund von Unzufriedenheiten einerseits – andererseits gibt es eben Angebote für diese Bedürfnisse. Und dann ist jeder zufrieden: die Produzenten befriedigen die Konsumenten, die dafür mit finanziellen oder auch anderweitigem Einsatz bezahlen.
Ich kann also solche »Initiativen« durchaus als Produkte innerhalb des Marktes auffassen.
Ist also alles gut – genau im Sinne des »Marktsystems«!

Und in der Tat beobachten wir: ja, es geht immer so weiter:
31 Jahre »Mehr Demokratie e.V.« – Brüssel antwortet ?!
und jetzt habe ich gerade – und das ist eigentlich der Anlass dieses Beitrags – wieder einen Newsletter von »meine Landwirtschaft«, »wir haben die falsche Agrarpolitik satt!« erhalten (aufrufbar:  HIER). Zitat aus dem Newsletter:
»…35.000 Menschen in Berlin mehr als deutlich gemacht. Damit ist klar:  […] Auch im neunten Jahr…«

Also bitte: hier ist man erst im 9. Jahr. Mehr Demokratie im 31. Jahr, ja die Vorgänger (Freie Volksinitiative) im 49. Jahr …
Versteht ihr, was ich meine?
Nun macht sich mein Ego so ein wenig einen »Spaß« daraus, solche Initiativen mit ihrer eigenen Unwirksamkeit zu konfrontieren. Wie oft habe ich schon den Damen und Herren geschrieben einmal auf die Wurzel allen Übels zu schauen und diese bei ihren »Spezialgebieten« doch auch immer zu erwähnen.

Auch wenn die Mails freundlich gehalten sind/waren – ich habe, egal welche Initiative es betraf, noch keine einzige Antwort erhalten.
So gesehen ist mir das auch egal – ich sage mir: keine Antwort ist auch eine Antwort!
Wie würdet ihr ein solches non-feed-back Verhalten interpretieren?

Im folgenden einmal ein Beispiel einer solchen Mail, die ich heute an »meine Landwirtschaft« geschickt habe:

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Hallo ihr Lieben,
danke für euren Einsatz – besser als gar nichts 😉

Hat jemand von euch auch schon mal daran gedacht, die Wurzel des Übels zu benennen und Alternativen dafür anzugehen?
Dazu gleich mehr …
Zitat aus eurem Newsletter:
»…35.000 Menschen in Berlin mehr als deutlich gemacht. Damit ist klar:  […] Auch im neunten Jahr…«

Also NEUN Jahre !!! – Hat sich in dieser Zeit etwas fairbessert ??? – Nein, die Lobbyisten, Agrar- und Pharmakonzerne, sowie das in diesem Chor mitwirkende Bankenkartell sorgt fleißig für weiteres Zentralisieren und Ansammeln von Macht – also das Gegenteil von demokratischer Selbstbestimmung, das Volks- und Gemeinwohl wird weiterhin auf dem Marktplatz des „großen Geldes“ geopfert !!!

„Mehr Demokratie e.V.“ – die können sagen: Auch im 31. Jahr ….
Haben wir etwa mehr Demokratie als vor 31 Jahren ? – ich behaupte: wir haben bedeutend weniger, allein schon durch die Einflüsse von Brüssel!!
Also es kann noch „munter“ weiter gehen …

Die Wurzel des Übels:
liegt ja einerseits in jedem Menschen selbst, der keinen Willen zur Selbstorganisation aufbringen will. Nur dadurch, daß der Einzelne seine Entscheidungsmacht und Mitbestimmungsrechte abgibt, kann auf der anderen Seite eine Machtkonzentration stattfinden.

Und diese wird umgesetzt durch den Hebel der Finanzmacht – des Geldes. Das dürfte ja wohl jedem einigermaßen klar denkenden Menschen offensichtlich geworden sein.
Mit anderen Worten: würde das Volk in die eigene – vor allem auch Finanzsouveränität – kommen, so würden mit einem Schlag die allermeisten der heute gängigen, brennenden Probleme gelöst:

  • Patienten und Ärzte, die durch Reglement und finanzielle Abhängigkeiten nicht mehr das erhalten oder tun können, was ihren eigenen Erkenntnissen und Kompetenzen entspricht
  • Gemeinden, die als letzte Entschuldungsmöglichkeit weitere Landverkäufe an sogenannte „Investoren“ sehen, die nichts anderes sind, als „Exekutivorgane“ von Banken – Kreditmärkte vergrößern mit der Sicherheit von Enteignungen …
  • Familien wo beide Eltern ins Arbeitshamsterrad müssen, da ansonsten die notwendigen Lebenskosten nicht mehr aufgebracht werden können
  • eine gleichgeschaltete Medienlandschaft, weil auch diese dem Finanzimperium gehört.
  • durch Zinseszins bedingtes Endloswachstum
  • hierdurch wiederum Fokus auf Masse (je größer, desto „preiswerter“, wiederum Zentralismus, z.B. Amazon !!) – Vernichtung regionaler Kleinbetriebe und Auszehrung des Mittelstandes
  • Forscher, von ihren Kernaufgaben abgezogen, nur mehr das machen können, was aus Drittmitteln (=Auftraggeberabhängigkeit) unterstützt wird…
  • Bildungsmonopol liegt bei den Konzernen (Beispiel Bertelsmannstiftung) – die die Vorgaben zu den „Lehrplänen“ machen. Eine freie Bildung ist sowohl rechtlich, wie auch finanziell nicht umsetzbar
  • und natürlich der Aspekt der Ernährung und Umgang mit den natürlich Ressourcen (Luft, Wasser, Erde) – alles unterliegt dem Finanzdiktat
  • 82% der Steuereinnahmen dienen direkt oder indirekt wieder dem Bankenkartell

Die Lösung aus der ganzen Misere hat übrigens im Jahre 1948 schon Carlo Schmid angedeutet und ist im Grundgesetz Art. 146 ebenfalls dokumentiert.

Die Lösung ist also, daß das Deutsche Volk in die Selbstermächtigung gelangt (Völkerrecht und Art.146 !!!) und sich selbst organisiert.
Ein wirklicher Staat hat IMMER auch die Finanzhoheit inne. Das heißt, er gibt sein EIGENES Geld ZINS- und SCHULDFREI aus.
Dies ist ja auch 1949 geschehen – das sogenannte Wirtschaftwunder ist nichts anderes als die positiv zwangsweise Folge der Ausgabe eines zins- und schuldfreien Geldes !

Um also Wirksamkeit zu erreichen, nutzt es nichts mit Transparenten vor diejenigen zu ziehen und von denselben zu erwarten, sie sollen die Zustände ändern, die sie selbst herbeigeführt haben.

Ein solches Verhalten erachte ich als höchst unreif, ja kindisch: in diesem Verhalten bestätigt man seine eigene Unfähigkeit der Selbstorganisation. Man fordert und erwartet: andere sollen machen …

Das ist das gleiche Verhalten, was Kinder gegenüber ihren Eltern zeigen.

Wir können die Sache drehen und wenden wie wir wollen:
Ohne eine Kohärenz zu schaffen auf der Ebene die ALLES bestimmt, wird sich nichts fairbessern für das Volk !!!
Und um auf der Ebene des Geldmonopols wirksam werden zu können, bedarf es nunmal einer echten Verfassung und Staatsgründung auf Volksbasis.

DAS sollte JEDE Initiative AUCH IMMER mit nach vorne tragen. Ansonsten trägt sie nur weiter zur „Interessenspaltung“ und zur Zersplitterung und damit zur Ohnmacht bei.

Jede Initiative, die diesen finanzdiktatorischen Zusammenhang NICHT transparent macht und für alternative Ansätze offen ist und diese mit unterstützt trägt in meinen Augen bewußt oder unbewußt zum Erhalt des kranken System selbst bei.

Ich vermisse bei euch, wie auch bei fast allen anderen Initiativen genau diesen Zusammenhang, den Verweis auf das eigentliche Übel und wie man das tatsächlich überwinden könnte !!!

Und eigentlich kann ich mir diese Sätze auch sparen, denn sie werden wirken, wie eure Demonstrationen selbst.
Gewiß würde ich sie auch nicht schreiben, wenn ich nicht auch selbst wirksam wäre an der Stelle, die ich hier benenne: die Entstehung einer völlig neuen, vom Volk gegründeten Organisationsbasis, die wir heutzutage „Staat“ nennen … und welche nach Völkerrecht und im Sinne der Grundgesetzes völlig legal ist !!!

Ich habe diese Zeilen übrigens auf dem Blog Bumi Bahagia veröffentlicht.

herzliche Grüße

Jürgen Elsen

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Was ist eure Meinung zu diesem hier angedeuteten Phänomen?

 

 

Wie soll die Zukunft aussehen?

(LH) Eine Frage, die wohl jeden bewegt, auch wenn mancher sich gleich darauf wieder in Schwarzseherei und Selbstaufgabe suhlt. Aber gibt es Vorbilder in der menschlichen Geschichte für ein vernünftiges, anständiges Zusammenleben?
„Gwieß doch“ ist man geneigt zu antworten. – Und wer wäre das? Vorschläge?
Nachfolgend ein paar interessante Gedanken dazu.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 10.2.2019
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Wen sich zum Vorbild nehmen?

Autor: Alexander Birjukow

Prüfen wir mal kultur-historische Beispiele, von diesem oder jenem Sozium, welche die höchste Effektivität gezeigt haben, und wodurch diese Effektivität hervorgerufen wurde.
(ich greife mal vor und sage bereits hier: leider geruht der Autor nicht, uns im weiteren mitzuteilen, was er denn unter jener „Effektivität“ versteht – das wäre doch ganz interessant zu wissen, was ihm denn da vorschwebt, oder?)

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Nichts geht verloren…

(LH) Die Armut der einen ist der Reichtum der anderen – das gilt für das Geld und dessen Surrogate in der heutigen globalisierten Gesellenschaft. Materieller Reichtum wird ständig von den vielen erschaffen, und wenn ihn sich nicht wenige aneignen würden, dann wäre für alle ein natürliches Leben in Fülle möglich. Es ist also zuerst ein Verteilungsproblem, das dieses System nicht imstande ist zu lösen. Dazu eine kurze Betrachtung.
Luckyhans, 6./14.2.2019
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26 Oligarchen wurden reicher als 3,8 Milliarden Menschen, d.h. die Hälfte der Erdbevölkerung.
So etwa klingt die Essenz des Berichtes, mit dem CNN anläßlich des „elitären“ Parasitentreffens in Davos vor einigen Wochen den Armutsbericht von Oxfam International kommentierte.

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Wie denkt der Ami?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder: wie denkt er wirklich, der einfache Nordamerikaner? Und auch: was denkt er so über dies und das?
Zum Beispiel darüber, daß die VSA allein seit 1945 über 50 Aggressions-Kriege gegen andere Länder geführt (und fast alle verloren) haben?
Dazu erstmal eine kleine russische Erforschung, die wohl nicht ganz ernst gemeint ist. Und dann ein ernste Meinung dazu…

© für beide Übersetzungen aus dem Russischen by Luckyhans 1.2./6.2.2019
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Wie ist das Verhältnis der Amerikaner zu ihren Aggressionen gegen andere Länder?

30. Januar 2019

Als ich gerade erst nach Amerika gekommen war, hatte mich diese Frage schon immer stark verwundert. Ich habe also vielfach mit Ver­tretern prinzipiell unterschiedlicher sozialer Schichten darüber gesprochen.
Einige von ihnen mögen ihr Land ehrlich nicht besonders und manche sind auch Rußland-Anhänger (nach eigener Vorstellung).
Andere sind dagegen fanatische Patrioten Amerikas und des „American way of life“, der (nord-)amerikanischen Lebensweise. Da waren einfache Arbeiter dabei und Vertreter des höchsten politischen Establishments, es gab darunter Neu-Immigranten und solche, die stolz darauf sind, daß ihre Vorfahren seit vielen Generationen in den VSA leben.

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Neues Miteinander – Neue Bewusstseinsfelder

Dies ist mein Erstbeitrag hier, den ich selber veröffentliche!
ThomRam hat mich gerade als Autor für bb eingeladen.
Das freut mich sehr!
Herzlichen Dank dafür, ThomRam!

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Prolog (2012)     Teil 1     Teil 2     Teil 3

von Johannes Anunad, 05.02.2019


Dieser Teil 4 der Artikelreihe „
Neues Miteinander leben – aber wie?“ löst mein Versprechen ein, noch etwas zu meiner persönlichen Bilderwelt zu schreiben: Wie ich sie sehe, die „Neue Zeit“; über ihre Qualitäten, Prinzipien und die Ausdrucksweisen des „Neuen Miteinanders“. (mehr …)

Wovon lebst Du?

(LH) Wir hatten uns vor kurzem gefragt, ob und wie wir jeder leben. Heute soll es nun um die Quellen unseres Wohlstandes oder dessen, was man uns als solchen verkauft, gehen. Daß auch hier wieder diverse Prägungen, Vorurteile und Konditionierungen zum Vorschein kommen werden, versteht sich fast von selbst…
Luckyhans, 26. Januar/3.2. 2019
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Es ist noch gar so lange her – erst wenige Jahrzehnte -, da war mensch noch stolz darauf, auf die obige Frage so zu antworten: „von meiner Hände Arbeit“.
Denn das ist seit Menschengedenken die ehrlichste Weise, sein Leben zu gestalten: fleißig sein, leben und leben lassen.
Das heißt, sein Leben selbst gestalten, indem ich etwas erschaffe und davon lebe, dieses Erschaffene meinen Mitmenschen zur Verfügung zu stellen.

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Fehlt was?

Bei systematischer Beschäftigung mit den aktuellen Ereignissen in der Welt, in Rußland, der Ukraine und der EU waren uns viele Ungereimtheiten aufgefallen, die nicht zueinander passen wollen. Heute nun versuchen wir weiter, plausible und logische Erklärungen zu finden für die vielen unverständlichen Vorgänge der JETZT-Zeit.
Luckyhans, 25. Januar/2.2. 2019
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Wir leben in einer Zeit der intensiven Veränderungen – leicht erkennbar daran, daß vieles um uns herum geschieht, das uns nicht sogleich verständlich ist und sich auch bei nachdrücklichem Überdenken nicht erschließt.
Immer mehr Ereignisse fallen aus den bisher gültigen Erklärungsmodellen heraus.
Man steht davor und kommt nicht weiter.
Was geht da vor sich?

In solchem Falle, da sich darauf keine Antworten finden wollen, kann eine brauchbare Erkenntnis-Methode auch eine andere Frage sein:
Was geschieht NICHT?

Was geschieht nicht, obwohl es geschehen müßte?

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Vuvuzela?

(LH) Erinnert sich kaum noch einer dran, oder? Was war das noch gleich… Ah ja, Fußball-WM in Südafrika, und plötzlich wußte jeder, was eine Vuvuzela ist… lang lang ist’s her. Das Gedächtnis der Menschen wird immer leerer, zu viel wird durch den täglichen Zustrom vorgeblich hochwichtiger Informationen zugeschüttet, auch wichtiges…
Daher heute wieder ein paar Fakten wider das Vergessen, damit nicht später gesagt werden kann: „davon hab ich nichts gewußt“.
Luckyhans, 31. Januar/2.2. 2019
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Natürlich geht es vor allem um Venezuela, nicht um Vuvuzela, auch wenn die akustische Nähe deutlich ist. Die heutigen Vorgänge rund um diesen südamerikanischen Staat zeigen wie durch ein Vergrößerungsglas deutlich die Veränderungen, die hier und heute vor sich gehen: Klarheit tritt ein, und mehr Menschen bekommen Gelegenheit, ihre bisherigen Ansichten zu überprüfen, ob sie denn noch dazu taugen, die aktuellen Vorgänge zu begreifen.
Oder ob es nicht an der Zeit ist, seine Vorstellungen von den Prozessen in der Welt neu einzurichten.

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