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Und noch ein letztes Mal ein paar Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, heute nochmal zur digitalen Hygiene, Cybersicherheit und anderem (ab 1:41:20).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 16.1.2019
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Frage: „Wladimir Kiwa; haben Sie ein Rezept für die Eltern, damit deren Kinder lernen, vernünftig mit den sozialen Netzen umzugehen?“

Nein, Rezepte sind mir da nicht bekannt: ein paar Gedanken dazu hab ich, weil wir uns jetzt gerade mit der Analyse der destruktiven Bewegungen der Jugendlichen befassen, die letzten anderthalb Jahre mit Suizid-Gefährdeten und Schul-Schießereien usw. und auch harmloseren.

Also, wir haben das irgendwie hinbekommen, zwei Töchter in Artek (ein bekanntes Kinderferienlager auf der Krim) unterzubringen – ich gebe zu, mit Hilfe von Bekannten, wir haben einfach Kontakt zu denen, die Artek leiten.
So, die Mädels haben da reale Arbeiten geschrieben, nicht einfache, haben am Wettbewerb teilgenommen, dennoch. Wir sind beide mit der Frau dorthin gefahren und haben einen Vortrag gehalten für die Artek-Leute. Direkt am Meeresufer, mit einer riesigen Leinwand, da saßen so 300 – 400 Leute, und wir haben da das erzählt.

Da ist in diesem einen Jahr so etwas wie eine Vortrags-Reihe entstanden, über die digitale Hygiene. Wir werden wohl etwa im Februar auch noch eine Konferenz dazu durchführen.
Es gibt so ein Netz „Quantorium“, das ist sowas wie der landesweite Ersatz für den Pionierpalast, das macht die Maria Rakowa, die ist jetzt Stellv. Bildungsministerin, und wir haben für die „Quantorium“s diese Reihe über die digitale Hygiene gemacht, und vielleicht schreiben wir das noch auf und es wird in die allgemeinen Schullehrpläne aufgenommen. In den „Grundlagen der Sicherheit im Leben“ (GSL) wird dies als Teil einbezogen.
Dazu arbeiten wir mit dem Zentrum für Katastrophenpsychologie im
Ministerium für den Ausnahmezustand zusammen. Die machen diese GSL.

Da gibt es so eine Metapher: ein gewöhnliches Kind, wenn das in Moskau oder einer anderen Großstadt herumläuft, das gelangt in einen Park. In diesem Park wird die Sicherheit mit besonderen Maßnahmen gewährleistet: manche schaffen den Müll weg, die Bänke sind gestrichen, dort gibt es keine wilden Tiere und keine giftigen Schlangen, zerschlagenes Glas und Stacheldraht sind weggeschafft, dort gibt es keine Abhänge, oder wenn doch, ist ein Zaun davorgebaut. Dort sind Aufsichtsleute unterwegs, die auch das Kind bemerken.
D.h. dort gibt es ein vom Staat oder der Stadt gewährleistetes
Sicherheitsniveau, das die Jugendlichen nicht fühlen. Sie gewöhnen sich einfach daran, daß das Milieu sicher ist.
Und sie haben dasselbe Gefühl, wenn sie in die sozialen Netze einsteigen.

Aber die sozialen Netze sind ein absolut wilder Dschungel, wo keiner auch nur das geringste Sicherheitsniveau gewährleistet – dort laufen absolut toxische Viecher herum, völlig gefährliche Ungeheuer, usw. – da kümmert sich im Prinzip niemand drum.

Es gibt zwei Möglichkeiten: die erste ist Aufklärung, ja? D.h. eine Seminarreihe GSL machen oder etwas ähnliches, darunter erklären, wie man eine Manipulation erkennen kann.
Oder zu begreifen, daß dein „Freund“ nicht einfach dein Freund ist, sondern daß er bezüglich deiner gewisse Vorhaben, ein Einwirkungs-Programm hat und dir den Kopf verdrehen wird usw.
Sowas kann man machen, wobei man mir erzählt hat, daß einige Zeit in der Staatsduma auf den Flächen zwischen den Etagen eine Ausstellung zu Drogen zu sehen war. Dort waren Leute, die sich mit der Anti-Drogen-Propaganda für Schüler und Jugendliche befassen, die haben dort u.a. einen Film gezeigt, einen gräßlichen Film über Drogensüchtige.
Sie haben erzählt, daß sie in die Schulen gefahren sind und dort Umfragen gemacht haben: bist du bereit, Drogen zu nehmen, wenn dein Freund sie dir anbietet, und 80% haben geantwortet: ja.
Dann haben sie diesen Film gezeigt und nochmals gefragt, danach war das Verhältnis genau umgekehrt, 80% sagten: in keinem Falle, niemals, nachdem sie diesen Film gesehen hatten.

D.h. die Propaganda in diesem Sinne wirkt, aber: es wird dennoch Situationen geben…
In der Mehrzahl der russischen Städte, wenn ihr den Hahn aufdreht, fließt dort ungefährliches Wasser. Vielleicht schmeckt es nicht immer, und ihr wollt dann lieber Wasser in Flaschen kaufen oder geschmuggelten Alkohol, aber das Wasser kann man trinken.
Und ihr könnt aus dem Haus gehen und müßt euch nicht sorgen, daß plötzlich euer Kind den Wasserhahn aufdreht, von dort kommt Gift heraus und es trinkt und vergiftet sich.
Ihr müßt nicht dem Kind erklären: paß auf, wenn das Wasser gelblich ist, dann muß es gefiltert werden, wenn es bläulich ist, dann lauf ganz schnell weg. Also beispielhaft, ja?

Aber das Internet ist jetzt wie eine Wasserleitung, es fließt in jede Wohnung. Aber dort gibt es nicht dieses minimale Sicherheitsniveau, dort kann tatsächlich Gift heraus­geflossen kommen.
Und wenn man dann mit diesen
Neo-Liberalen spricht, dann sagen die: du mußt einfach dem Kind das beibringen, das zu unterscheiden.
Ich habe seinerzeit auf einer Konferenz mit den Vertretern von Google-Judge gestritten, diese Ekel haben in ihrer Präsentation die Silhouette eines Kinder-Kopfes hingemalt und einen Pfeil dazu, und dazugeschrieben: ‚das Hauptfilter befindet hier zwischen den Ohren‘.
D.h. deren Idee ist, daß du dem Kind beibringen mußt, jeglichen Mist zu unterscheiden, aber der Mist soll ungehindert fließen können.
Das ist „Freiheit“.

Aus meiner Sicht ist das nicht richtig, und es muß gefiltert werden. D.h. man muß ein minimales Sicherheitsniveau gewährleisten.
So wie das auch anderswo ist, ihr könnt zur Prime-time kein erigiertes Glied im Fern­sehen sehen, das ist verboten. Ihr könnt dort keinen Sexualakt sehen, keine nackte Frau – das ist nicht möglich.
Man kann auch tagsüber in der Kiosk-Auslage kein Pornojournal sehen. D.h. eine Filterung der Inhalte geschieht hier sowieso.
Aber im Internet gibt es das nicht.
Tatsächlich sind schon alle entwickelten Länder damit beschäftigt. Weil das „freie Internet“ für die Papuas,
die Wilden da ist, aber „bei sich zuhause“ in Großbritannien wird schon seit 2016 alles Porno und Zeugs herausgefiltert.
Alle müssen filtern. Darüber wird einfach nur nichts geschrieben.

Aber für die zivilisierten Leuten darf man filtern, nur für solche Papuas-Wilden wie uns darf man nicht.
Deshalb muß aus meiner Sicht aufgeklärt werden, direkt auf dem Niveau der GSL usw.

Und zweitens muß gefiltert werden, auf einem minimalen Niveau.
Eigentlich geht jetzt im Netz ein wilder Skandal vor sich, heute habe ich da in einer Sendung des RBK
(ein Fernsehkanal) geschimpft, mit verschiedenen Netz-Liberalen gestritten, über das Gesetz, das gerade erst eingebracht wurde, von Bokowa und Klisches. Wahrscheinlich kennt ihr das, dort (ein Zwischenruf) – bitte? – Technisch ist das kein Problem, das Filtern, tatsächlich. Es ist teuer! Es ist wirklich teuer.

Schaut mal, dies Gesetz ist so, ich sag ein paar Worte dazu, damit das klar wird. Es besteht aus drei Teilen: erstens ist die Stabilität des russischen Internets zu gewähr­leisten, wenn es von außen abgeschaltet wird. D.h. wenn die Amis den Hauptschalter ausmachen, und der liegt bei ihnen, dann bricht bei uns nichts zusammen.
Das ist wichtig, weil bei uns schon sehr vieles über das Internet läuft.

Das wird natürlich in den sozialen Netzen diskutiert – da hat man das genau auf den Kopf gestellt. Das Gesetz will, daß das Runet, das russische Internet, stabil ist gegen Abschaltung von außen.
Und dort heißt es: aaah, der blutige KGB will das Internet von innen abschalten.
Wie das eine aus dem anderen folgen soll, ist unverständlich; aber die wissen das schon alles: aah, das Innenministerium hat schon 100 neue Gefängnisautos gekauft, wir verstehen doch, wofür die gekauft wurden.
Klar, da sind wirklich 100 solche Fahrzeuge gekauft worden, da wird der Fahrzeugpark erneuert, aber es heißt gleich: wir verstehen doch, daß da die Freiheit erwürgt werden soll. Das ist dasselbe.

Zweitens ist dort aufgeschrieben, daß die „Marschroutisierung auf dem Niveau des Roskomnadsor (das russische Amt für Kommunikationsaufsicht) kontrolliert werden soll, da soll eine extra Organisation geschaffen werden, und es soll die Menge des Traffics, der über Amsterdam oder New York läuft, verringert werden.
Und wir brauchen Router-Server, Wurzel-Server für die Adressierung. Wir haben keine.
Die Chinesen zum Beispiel haben sie, sie sind unabhängig von den Amis in dem Sinne. Aber wir haben keine.

Und der dritte Teil dieses Gesetzes, da geht es darum, daß ein Filtersystem für den Content aufgebaut werden soll, das nicht nach Adressen, sondern nach Traffic-Mustern filtert, also den sog. digitalen Stempeln des Traffics. D.h. es wird nach den Traffic-Signaturen erkennen: dies ist youtube, das ist telegram, dieses whatsup usw.
Und es wird in der Lage sein, nicht so vorzugehen, wie das bei dem Versuch war, die Adressen von telegram zu blockieren, wo gigantische Bereich blockiert wurden: google, amazon usw., sondern nach den Traffic-Mustern.
Im Prinzip ist das technisch realisierbar, aber man muß kapieren, daß das Internet schon vorhanden ist – unter Programmierern gibt es so einen Witz: ‚können wir dieses Ding weghauen?‘ – ’nein, das ist ein tragendes Ding‘
Und – so seltsam das klingt: google, telegram und youtube sind ‚tragende Dinge‘, die kann man nicht einfach weghauen, ohne dabei fast alles kaputtzumachen.
(das gibt mir schon sehr zu denken, solch eine Aussage aus berufenem Munde…)
So sonderbar da auch ist. (ja, das finde ich auch sehr sonderbar – und sehr bedenklich, siehe weiter unten)

Nichtdestotrotz muß man die Möglichkeit haben, unnötigen Content herauszufiltern.
Es gibt dazu noch einen kurze Überlegung, die ich erzählen werde.
Direkt vor diesem Gesetz ist die Nationale Cyber-Strategie der VSA herausgekommen, ich bin gerade dabei, die zu übersetzen. Ich hatte eine Übersetzung beauftragt, die war aber so schlecht, daß ich jetzt das selbst mit google und eigener Berichtigung gemacht habe. Das sind über 20 Seiten, und ich schreibe dazu eine Analyse.

Das ist die Cyber-Strategie der VSA vom September, unterschrieben von Trump, herausgekommen vor 3 Wochen. Trump hat da zu Beginn einen Ansprache an die Nation gehalten, auf einer Seite: liebe Amerikaner, wofür ist diese Strategie?
Und weiter wird dann mit Kanzleisprache aber recht verständlich und direkt ausgeführt, daß die VSA der absolute Führer und die einzige Supermacht auf dem Planeten sind.
‚Diese Supermacht muß auch im Cyberspace eine Supermacht sein. Sie muß überall ihren Einfluß und ihre Prinzipien eines offenen, allgemein zugänglichen Internet durchsetzen. Das allgemein zugänglich Internet ist unsere Waffe‘ – so ist das direkt dort gesagt! ‚Für die Durchsetzung der amerikanischen Werte‚.
(hm, ich kenne nur einen echten „amerikanischen Wert“, der fängt mit „D“ an und hört mit „ollar“ auf… – und immer wieder dieser kranke Exzeptionalismus der Amis… erinnert das an was?)

‚Wir haben Gegner‘. Diese Gegner sind da direkt genannt: ‚Rußland, China, Iran, DVRK, und einige aussätzige Staaten‘, so ist das dort gesagt. ‚Diese Gegner benehmen sich verantwortungslos und halten sich nicht an die amerikanischen Regeln des Verhaltens im Cyberspace. Sie werden dafür bestraft werden.‘ Und zwar mit „punish“ – wir werden sie bestrafen. Oder „impose consequences“ – sie müssen die Folgen fühlen.
(für wen ist Trump immernoch „Hoffnungsträger“?)

Trump erlaubt Amerika dazu die aktive Einflußnahme. Wobei gesagt wird, daß die Bestrafung erfolgt nicht nur im Cyberspace, sondern auch mit militärischen, politischen, wirtschaftlichen Mitteln. Und bei militärisch steht dann noch in Klammern – oder war das die Cyber-Strategie des Pentagon? das sind zwei parallele Dokumente – ‚mit kinetischen Methoden‚. D.h. mit Raketen.

Und dort gibt es diese zwei Dinge: erstens, ‚das offene Internet ist unsere Methode, allen unsere amerikanischen Werte aufzuzwingen (also Pornografie, Spielsucht, Gewalt, usw.?) und wer sich widersetzt und unter dem Vorwand der Souveränität das Internet beschränken wird, den werden wir bestrafen.‘
D.h. das ist genau wie in dem bekannten Witz: ‚woran ist ihre erste Frau gestorben? ’sie hat Pilze gegessen‘, ‚und die zweite?‘ – ‚auch‘, ‚und die dritte?‘ ‚die hat auch Pilze gegessen – überhaupt war sie voller blauer Flecke, weil sie die Pilze nicht essen wollte.‘
Hier wird genau solch eine Geschichte aufgebaut: wer das ‚offene Internet‘ nicht will, der wird voller blauer Flecke sein. ‚
So ist das direkt gesagt.

Und in der zweiten, der Pentagon-Cyber-Strategie, die parallel oder etwas früher heraus­gekommen ist, ist gesagt, daß ‚unsere Gegner dieselben Technologien benutzen wie wir. Diese Technologien sind unsere, amerikanische – das ist unser Vorteil, sie werden immer mehr von uns abhängig sein, und diesen Vorteil müssen wir nutzen, um sie uns untertan zu machen.‘
Das ist da so direkt gesagt, ganz offen. D.h.
faktisch ist uns der Krieg erklärt worden, ein Cyber-Krieg, wir sind da direkt als Gegner genannt.

Was kann man in einer solchen Situation tun?
Den Hauptschalter haben sie bei sich. Wir sitzen auf deren Technologien, so.
Man kann sich entweder ergeben – das mag aber keiner, und wir haben uns auch noch nicht ergeben.
Oder man muß im Galopp, mit großen Sprüngen für unsere technologische Unabhängig­keit sorgen.
(Zwischenruf: ob das geht?)
Nun, wenn der staatliche Wille dazu da ist – China hat es doch geschafft.
China ist auch nicht ganz unabhängig, aber China hat schon 20 Jahre daran gearbeitet.
Seht mal, dort gibt es eine Firma, die macht deren „
Marschroutisierer“, Huawei, ja?

Huawei ist die Firma, die im Jahre 2000, als wir damals die Technik für Rambler gekauft haben, kategorisch nicht in Frage kam – man hat uns damals sogar gesagt, das sein die Firma „schlechter Weg“. Denn die haben sehr schlechte „Marschroutisierer“ gemacht, Kopien von westlichen.
Dann haben sie gelernt, gute Kopien von westlichen zu machen. Dann haben sie sehr schlechte eigene gemacht, und dann haben sie sehr gute eigene produziert.
Jetzt haben sie sehr gute eigene „
Marschroutisierer“ für das Netz, Geräte usw.

Was anderes ist, daß man jetzt begonnen hat, sie unter Druck zu setzen, vielleicht habt ihr davon gehört, daß die Generaldirektorin verhaftet worden ist, die Tochter des Eigentümers. Sie werden unter Druck gesetzt, und die ‚Five Eyes‘ sagen ganz offen: wir haben die Aufgabe, Huawei zu killen.
D.h. die Chinesen haben es geschafft, sie sind viel unabhängiger als wir –
wir sind zur Zeit einfach nur eine digitale Kolonie.“

Frage des Moderators: Sie haben doch auch mal in einer politischen Partei oder Bewegung mitgemacht? Oder nicht? Oder nur kurz? Was war da?

Die hat mir nichts bedeutet, daher habe ich sie auch in meiner Biografie nicht erwähnt. Ich kann das erklären.
Im Jahre 2012 nach den wilden Ereignisse am 5. Dezember 2011, als da die Protestie­renden versucht haben, zum Kreml durchzukommen, hat sich im Januar eine gewisse Kumpanei direkt bei uns im Office versammelt, solche Staatsleute, die etwas tun wollten, das war alles am Vorabend der Wahlen, ja? Wo genau diese Rochade stattfand und Putin wiedergewählt werden sollte und nicht Medwedjew zur zweiten Amtszeit.
Wir sind dann mit Natalja zu verschiedenen Leuten gefahren, zu
Kurginjan, haben uns mit Starikow getroffen, mit noch anderen, und haben gefragt, wem wir helfen sollen. Und womit.

Kurginjan (das ist der Chef der neuen Russischen Kommunisten) hat gesagt, er braucht keine Hilfe, und wir konnten ihm auch nichts rechtes anbieten, weil in seine 4-Stunden-Rede wir nicht mal ein Wort einfügen durften. Er wollte vier Stunden gehört werden… da in seinem Theater.
Er hat gesagt, er braucht nichts, er wird ein großer Politiker werden, wird die KPRF übernehmen, usw.

Mit Starikow fand ein einigermaßen vernünftiges Gespräch statt, er hat gesagt, daß wir nichts befürchten bräuchten, es wird im März keine besonderen Aufregungen geben. Und der größere Teil der Politiker seines Formats, wie Kurginjan usw. seien schon bei Putin gewesen, und der hatte gesagt, es wird alles normal, wir werden die Gründung von Parteien erleichtern, nach den Wahlen.
Und ich habe mit Starikow geredet und gefragt, womit ich helfen kann, und er sagte, wenn Sie für die Internet-Truppe etwas Geld geben würden – also habe ich Geld gegeben – nicht sehr viel, und auch nicht wenig. So.

Und dann ein Jahr später kam er zu mir und sagte, Igor Stanislawowitsch, ich bin dabei, eine Partei zu gründen, ich möchte Sie als Vorsitzenden einladen. Ich hatte das schon längst vergessen.
Er hatte da wirklich eine Internet-Truppe, einen Dmitrij Beljajew, ein Blogger, mit dem ich mich unterhalten habe, wir haben da ein wenig geholfen, aber nicht viel. Und wir haben etwas Geld gegeben.
Starikow war mir damals mit seinen Ansichten nah gewesen, aber ich wollte mich nicht mit Politik befassen, und dann hat er mich da eingeladen.

Und ich habe mich unvorsichtigerweise einverstanden erklärt. Tatsächlich hätte ich nicht zustimmen sollen. Ich hatte nur so ein einfaches Modell im Kopf: ich hab dem Mann mit seinem „Start-up“ geholfen, und nun bietet er mir einen kleinen Anteil an seinem Start-up an.
Man kann das nehmen oder nicht. Und ich habe genickt.
Natürlich brauchte er mich als ‚Hochzeitsgeneral‘, und als Mensch, den die Internet-Gemeinde achtet.

Ich habe selbst keine Politik betrieben, war ein paarmal auf den Parteikongressen, ich habe den Strom von Briefen im Mailing gesehen, habe dieses Parteileben gesehen, und das hat bei mir einen lebhaften Widerwillen hervorgerufen.
Da gab es die ganze Zeit Auseinandersetzungen mit den regionalen Büros, in den regionalen Abteilungen hat jemand die Macht ergriffen, da gibt es einen Kampf usw.
Und so habe ich schließlich dem Starikow abgesagt…

Außerdem hatte er mir vorgeschlagen, bei der nächsten Wahl in die Duma zu gehen. Ich hab ihm gesagt: umgekehrt, ich analysiere die Politik mit Hilfe von Cerebrum, und für mich ist das nicht koscher, dann in irgendeiner Partei zu sein. Und entschuldige, Alter, ich kann nicht. Und er sagte, er verstehe das.

Und ich hatte das Gefühl – es war für mich absolut nicht notwendig, Abgeordneter zu sein. Aber ich bin dann in die Administration des Präsidenten gegangen und hab gefragt, was ist da los mit der Partei vom Starikow, kommen die in die Duma?
Und da hat man mir gesagt: hör zu, laß das weg, es wird ihm niemand erlauben, in die Duma zu kommen, da kannst du sicher sein.
Aber Starikow war sehr enthusiastisch, da hatte umgekehrt jemand von dort, von den schlauen Tricksern, ihm voll zugesagt, daß alles gut werden wird…

Also, da ist so eine Grütze, so ein Knäuel verschiedener Wesenheiten, völlig unterschied­licher, medialer, politischer, daß ich gedacht habe: das brauche ich nicht, und habe ihm gesagt, daß ich austrete.
Das war’s.“

Frage: Wie sieht es aus mit unserer mikroelektronischen Bauelementebasis, tut sich da was?

Bisher steht es schlecht. Da muß richtig viel Geld reingegossen werden, dort sind doch gigantische Investitionen erforderlich, und man braucht den Willen dazu.
Nein, seht mal, im Programm der digitalen Wirtschaft ist dazu was gesagt, weil ich da mitgearbeitet habe, in der Richtung Informationssicherheit, was geschrieben habe.
Da ist also was gesagt, aber zum ersten Teil hat man nur sehr wenig Geld gegeben, lange Zeit hat man gar nichts gegeben.
Dort hätte man im Guten eine
Willensentscheidung treffen müssen, gigantisches Geld sofort reinstecken, die Generalkonstrukteure ernennen und mit Vollmachten ausstatten usw., aber das wurde nicht getan.

Vielleicht wird dort eine Entscheidung getroffen, – die genauso katastrophale Folgen haben wird wie seinerzeit die Entscheidung, die 360er Serie von IBM zu kopieren, Anfang der 70 Jahre – daß wir so freundschaftlich mit den Chinesen sind, daß wir mit deren Technik das machen.
Das heißt nicht, daß uns die Chinesen unbedingt sitzenlassen werden, sondern daß
wir einfach diese Kompetenz nicht bei uns entwickeln.
Was die Anlagentechnik angeht, so habe ich momentan wenig Optimismus.“

Frage: Können Sie auch etwas sagen, worauf wir stolz sein können?

Seht mal, Yandex zum Beispiel, ja, überhaupt bin ich beruflich mit Suchmaschinen befaßt, und es gilt zu verstehen daß es funktionierende Suchmaschinen auf der Welt weniger gibt als Kosmos-Industrien, d.h. es gibt mehr Länder, die ihre Satelliten hochschicken.
D.h. das ist reales High-tech, das ist Rocket Science, ja? Sozusagen.
Bei uns im Lande gab es von diesen Suchmaschinen drei Stück: Aport, Rambler, Yandex.
Und jetzt gibt es Sputnik, der real funktioniert, als Suchmaschine, die Qualität ist nicht sehr hoch, er indexiert nur wenig, aber es ist eine funktionierende Suchmaschine.
Aus meiner Sicht ist der einfach nur kardinal unterfinanziert.

Es gibt Yandex und die Suchmaschine mail.ru, diese ist zwar nur klein, hat vielleicht 5% Marktanteile, Yandex hat entsprechend 50, der Rest ist Google. D.h. Drei Suchmaschinen, und die meisten Ländern haben nicht eine einzige.

Wir haben unsere eigenen sozialen Netze, das ist auch für Europa eine völlig unwahrscheinliche Geschichte. In Europa, in Deutschland, in Frankreich, muß es eine eigene Suchmaschine und eigene soziale Netze geben, zum Beispiel.
Nein, sie haben alle Google und Facebook, und das war’s.
Das heißt, in meinem Bereich ist nicht alles gut, aber es gibt es große Errungenschaften.

Mit dem künstlichen Intellekt ist es dieselbe Geschichte. Es gibt ein ungeheuere Anzahl von Projekten, sehr scharfe, darunter Gesichtserkennung, und sowas. Was also unseren Bereich, die IT, angeht, gibt es durchaus was…
Zum Beispiel, die Firma ‚1S‘ – eine gigantische Firma, 2 Millionen Kunden, fast der gesamte Business-Bereich arbeitet damit.
Seinerzeit war man sehr reserviert, meinte, daß deren Programme sehr unbequem seien, aber das Geschäft ist dort genial aufgebaut, Borin & Ali, die Programme schreibt wohl sein Bruder, aber Borin hat 200 eigene Unternehmen, außer 1S.

Kennt ihr, zum Beispiel, die ganze ‚Siarem Sistema‘ – gehört alles Borin.
1S ist das Flaggschiff, eine tolle Firma – aber da gibt es viele. Es gibt sehr viele Hintergrund-Firmen, die selbst nicht hervortreten. ich hab vergessen wie die heißt, aber es gibt eine Firma, die macht die Software für die Zentralbank. Also ein Banking-System, aber für die Zentralbank.
Die haben eine riesige Klientel in der ganzen Welt: in Amerika, Europa ein wenig, in Südafrika. Die kennt keiner, die hatten schon vor 15 Jahren einen Umsatz von 100 Mio. Dollar.
(etwas sonderbar, oder? wenn man bedenkt, daß alle ZBs, einschl. der russi­schen, von Rothschild gelenkt werden? mit russischer Software? ist das wieder nur Verarsche, weil sowieso alle in einem Boot…? oder sitzen die Leute längst in den VSA?)

Also im IT-Bereich haben wir viel Gutes. Wir haben sogar ein eigenes Office-Programm. Überhaupt ist ein Textprogramm und Tabellenkalkulation sind auch reale Rocket-Science – das gibt es doch nirgends. Außer Microsoft und zwei auf Linux-Ableger gibt es auf der Welt keine guten – wir haben jetzt eines. Dima Komissarow hat das gemacht und verkauft es.
Das sind alles tolle Sachen.“

Frage: nur zur Präzisierung – wurde Yandex nicht verkauft?

Nein nein, die hatten zwei Fonds als Investoren, aber der schlaue Wolosch hat ihnen kein Kontrollpaket verkauft, im Unterschied zu Rambler, daher ist Rambler abgestürzt, und Yandex nicht. Klar gibt es dort einen Haufen Investoren, da waren Amerikaner, da war der Tiger (oder war der bei Rambler?), da war Ljonja Boguslawski, der sog. Bering-Wostok-Fonds, aber die Firma ist eine russische. Sie hat russische Entwicklungen, ihr gesamtes Geschäft ist hier – sie hat den Sitz in Holland, wenn ich das richtig sehe.

Bei uns sind viele Firmen woanders – manche auf Zypern, andere sonstwo.
Seht mal, jetzt ist die Kontrolle eh nicht in den Anteilen… Wer ist der Eigentümer von Internet-Projekten? Das ist der, den ihr anrufen könnt und er kann anweisen, daß eine neue Buchstabenzeile auf der Hauptseite erscheint. Das versteht ihr, ja?

Nicht der, welcher Anteile hält, sondern der tatsächlich die Macht hat. Der den Inhalt bestimmt, der den Service lenkt.
Yandex ist in dem Sinne ein wenig nicht russisch, ein wenig. Bei Mail.ru ist das genauso, wer ist da Eigentümer, aber tatsächlich ist das alles russisch. Da sind russische Firmen, die ihr Geschäft hier haben und hier ihr Geld verdienen, nicht im Westen.
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Nachbemerkung des Übersetzers:

Ich denke, daß in diesen Auszügen für jeden etwas interessantes dabei war, in diesen sieben Folgen.
An vielen Stellen muß man einfach selbst mal nachbohren, nachsinnen, überlegen, was da dahintersteckt… ich hab jedenfalls sehr viele Denkstupser bekommen, obwohl ich bewußt nur wenig kommentiert habe.

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In Fortsetzung der Auszüge aus dem Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, von dem wir bereits einiges gelesen haben, geht es heute vor allem um das Unternehmertum in Rußland und den VSA (ab 1:23:00).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 15.1.2019
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Frage: „Alexej, Softwareentwickler: es gibt die Meinung, daß in Rußland gut erfunden, aber schlecht eingeführt wird. Sind sie damit einverstanden und warum?
Und zweitens: wo sind die unternehmerischen Bedingungen im IT-Bereich besser – bei uns oder im Westen?“

Zur ersten Frage: da geht es wohl weniger um die Einführung als um den Verkauf.
Wir haben die Raketentechnik normal eingeführt und sind als erste in der Menschheits­geschichte in den Weltraum geflogen. Normal läuft auch die Einführung der Militär­technik und -wissenschaft, und es fliegen alle möglichen Dinger herum.
Aber wenn man darüber spricht,
mit den Technologien Geld zu verdienen, da gibt es wirklich was…

Also meine Frau ist Mitglied des Russischen Expertenrates zu Programmpaketen, und sie ist Chef der Assoziation der Russischen Entwickler von Programmpaketen, und sie ist Mitglied in diesem Register (der nationalen russischen Programmpakete) – in dem Register sind schon über 5000 Programmpakete verzeichnet, außerdem wurde ein Gesetz beschlossen, das den Kauf von Programmpaketen aus dem Register fordert, wenn dort die geforderte Funktionalität vorhanden ist.

Wer was Westliches kaufen will, muß nachweisen, daß sich das Westliche kardinal in der Funktionalität unterscheidet.
Ich bin hierher gefahren, und sie saß da und hat geschrieben – manchmal kommen bis zu 200 Anträge
russischer Firmen mit ihren Programmen auf Aufnahme in das Register, und sie sitzt bis spät abends und prüft die. Sie sagt einfach: wißt ihr, es sind viele Westler, die versuchen, sich als russische Programme zu mimikrieren.

Weil diese Super-Corporations soviele Juristen und Marketingleute und schlaue Leute haben, daß dies für sie nicht allzu schwer ist.
Sie gründen dort Scheinfirmen usw., weil dort geht es um Milliarden Dollars.
Die Abteilung – bei Microsoft – des Kampfes mit dem Programm „My Office“, das ist ein Word-Ersatz, die ist größer als die Firma, welche dieses „My Office“ herstellt.

Natalja sagt, wenn sie sich die Netzseiten, die im Antrag angegeben sind, anschaut, und dann ist die ganze Netzseite auf die Mitte ausgerichtet, und ist rot-blau als Phantom auf grauem Grund dargestellt – das sieht genau aus wie die unsrigen, da kann man ein Plus setzen.
Aber wenn da irgendwelche Leute im Verhandlungsraum sitzen und alles sehr schön aussieht, dazu die richtigen Worte usw., und noch eine englische Version dabei ist, da muß man das nachprüfen. Es gibt eine kleine Wahrscheinlichkeit, daß das unsrige sind, aber eher sind es Westler.

Die Verpackung ist bei uns natürlich schwach, und der Verkauf auch.

Man muß auch noch verstehen, daß die dort die Druckerpresse für die Welt-Reserve-Währung stehen haben, die mit der ganzen Macht der Flugzeugträger-Flotte und der Luftwaffe der VSA unterstützt wird, und von einer riesigen Anzahl, ca. 700, Stützpunkten rund um die Welt, d.h. wer diese Währung nicht haben will, der wird blaugehauen, bis er sie nimmt usw.

Und man muß sich das vor Augen führen: es gibt ein Innovationsmodell im Silicon valley.
Da lautet die Theorie, daß das dort alles sehr richtig aufgebaut ist und die Innovationen stimuliert usw., aber tatsächlich – wenn man sich das aufmerksam anschaut – ist das
ein Venture-Casino.
Die Psychologie der Leute ist wie im Casino, die Gesetze sind wie im Casino, deswegen hat auch keiner ein Problem, wenn er aus diesem Casino mit leeren Taschen herauskommt, nach dieser Runde. Er geht dann halt bei der nächsten Runde wieder rein usw.

Ein solches Venture-Casino ist sonst nirgend gelungen aufzubauen, weil man dafür sehr viel Geld rundherum braucht.
Wir sind da einmal in die Berge gewandert, und da war ein Mann dabei, der hat einen Primuskocher mit Benzinkanister geschleppt, war dann voll Benzin. Und beim zeiten Mal ist mir eine Flasche Öl kaputtgegangen, und alle Sachen, Rucksack usw. waren von Öl durchtränkt.
Und
im Valley ist alles so mit Geld durchtränkt. So komplett durchtränkt.

Und unter solche Bedingungen haben es die Start-ups viel leichter, obwohl es da auch verschiedene Meinungen gibt, weil es ja dort wilde Lebenshaltungskosten gibt usw.
Das ist also
ein in der Welt völlig einmaliges Phänomen, das sich darauf gründet, daß die VSA die Druckerpresse haben, daß sie dieses Casino aufgebaut haben, usw.
Bei uns kann man sowas nicht nachmachen.
Daher ist die Frage, wo es besser ist, einfach nur eine Sache eurer
Zielstellungen.

Wenn ihr bereit seid, euch loszureißen, alle nahen Menschen hierzulassen oder die Familie mitzunehmen oder nicht, und dort euer Glück zu suchen, dann gibt es dort sicher zehnmal oder hundertmal mehr Geld.
Übrigens, ein junger Mann, den noch nichts hält und dessen Eltern noch jung sind und noch nicht als sterben denken usw., der kann wahrscheinlich da mal hinreisen und sein Glück versuchen.
Dort ist es aber wie im Casino –
gewinnen tun dort nur ganz wenige. Es kennen einfach alle nur die Erfolgsgeschichten…

Nun, dort mal hinschaun und das probieren: ich kenne ein paar, die das getan haben, es gibt erfolgreiche, und es gibt welche, die zurückgekommen sind.
Das ist einfach eine andere Geschichte,
bei uns wird es niemals so wie dort bei denen sein.

Bei uns wird es ein anderes Innovationsmodell geben. Tatsächlich hat es in der UdSSR sehr viele Innovationen gegeben, ja? Aber auch dort gab es ein völlig anderes Modell.

In China wirkt auch ein ganz anderes Modell. Nehmt Huawei – ist das ein Start-up, das sich so entwickelt hat? Natürlich nicht.
Oder ZTE oder wer da noch so ist.

Sogar Samsung hat ein anderes Modell – auch dort gibt es kein Silicon valley. Niemand hat das fertiggebracht, sowas aufzubauen. Dort ist alles anders.
Und bei den Japanern ist es noch ein ganz anderes, drittes Innovationsmodell.

D.h. es ist sinnlos, darauf zu rechnen, daß bei uns ein Silicon valley entstehen wird.
Ob man wegfährt und versucht, sein Glück in der Fremde zu finden, das muß jeder für sich selbst entscheiden.
Ich habe damals beschlossen, hier zu bleiben. Wobei ich nichtmal sagen kann, daß ich das bewußt so entscheiden habe – ich wollte einfach nicht weg.

Frage: „Pawel Ponomarjow; unser Präsident hatte einen Berater, German Klimenko, wo ist der, und wer macht das jetzt?“

Peskow, Dmitrij Peskow. Das ist ein vollständiger Namensvetter, Dmitrij Peskow, das ist nicht der PR-Mensch (der „Kreml-Sprecher“). Der ist jünger und ist jetzt der Sonder­bevollmächtigte des Präsidenten für digitale Wirtschaft. Ich bin mit ihm bekannt.
German kannte ich gut, seit dem Jahr 2000, sogar noch eher, als er noch
die Firma „Listra“ hatte – Gera kannte ich gut, und Peskow hab ich paardutzendmal gesehen, auf verschiedenen Veranstaltungen.
Klimenko hat einfach die Wahlen nicht überstanden, es sind viele Berater ausgetauscht worden, es hat einen Wechsel in der Mannschaft gegeben. Und er ist gegangen, führt wieder seine Geschäfte; jetzt ist dort Dmitrij Peskow.

Peskow selbst ist aus der ASI, das ist die Agentur für Strategische Initiativen, die hat ein NTI-Programm, für wissenschaftlich-technische Innovation (?), von dort kommt er her.
Jetzt ist er Sonderbevollmächtigter zur Digitalwirtschaft.

Frage: „Konstantin Mischin; was ist mit dem Brain-drain der guten russischen Computer-Fachleute und was kann man dagegen tun?“

Jetzt fahren natürlich längst nicht mehr so viele weg wie zu Beginn der 90er Jahre – damals gab es einen richtigen Aderlaß -, ich sehe einige, die von dort zurückgekommen sind, aber das sind noch recht wenige. Und die Leute wachsen zu.
Wenn du gelernt hast, dich in der dortigen Sprache zu unterhalten, und gelernt hast, dort Karriere zu machen usw., ein Haus gekauft hast letztendlich, Kredite aufgenommen hast dafür usw., dann kommst du eher nicht wieder zurück.

Jetzt fahren weniger weg, vor allem nicht mit Familie, sondern ledige junge Leute, wie ich schon sagte, um sich umzuschauen. Das ist so ein Motiv.
Seht mal, als ich damals geschwankt hatte, ob ich wegfahren sollte oder nicht, das war das Jahr 1991, ich war 29, damals fuhren meine Kumpels, die etwa in meinem Alter waren. Sie sind mit Familie weggefahren, sie wußten, daß sie für immer fahren.
Mehr noch, sie haben damals befürchtet, daß man ihnen kein Visum geben wird, wenn sie in die Heimat zurückwollen, um nach den Verwandten zu sehen. Deshalb sind viele von ihnen nur zum Grab zurückgekommen.

Also, meine Kumpels, die weggefahren sind, die hatten schon nicht mehr so junge Eltern, von einem aus meiner Mannschaft, die gefahren sind, ist der Schwiegervater eine Woche später gestorben, der hatte Krebs in Endstadium; sie sind erst nach 7 Jahren wiedergekommen, und viele haben nur noch das Grab der Eltern besuchen können.
Das war damals eine moralische Entscheidung,
eine moralische Wahl.

Denn ich habe sie gefragt: warum laßt ihr eure Alten im Stich?
Sie haben gesagt: nun, wir Juden, wir leisten unsere Pflicht unseren Eltern gegenüber dadurch ab, daß wir uns um ihre Enkel kümmern, wir haben so einen Vektor in die Richtung, erstens.
Und zweitens, wir werden ihnen Geld schicken und das wird viel besser, als wenn wir hier gemeinsam hungern. Letztendlich haben sie wohl diejenigen Verwandten, die am Leben geblieben waren, nachgeholt.

Jetzt ist die moralische Entscheidung nicht so hart, weil, wie schon sagte, man dort nach der Uni mal hinschauen kann und dort dann schon entscheidet. Natürlich wächst der Mensch dort dann schon an.
Es fahren jetzt weniger, ich habe sogar die Meinung gehört von Leuten, die sich damit befassen, daß noch vor einigen Jahren
alle Sieger der Programmierer-Olympiaden komplett weggefahren sind, das ist verständlich, sie wurden massiv abgeworben, direkt von diesen Olympiaden, dort kreiseln sowohl Microsoft, wie auch IBM, Google usw. – immer, auf den Welt-Olympiaden.
Jetzt, so hat mir einer gesagt, fährt kaum noch einer weg.

Die Situation ändert sich, aber im allgemeinen hab ich bis zum jüngsten Zeitpunkt, das habe ich beschrieben, eine völlig idiotische Situation gesehen: wenn du mit dem Dekan einer bekannten, zwar provinziellen, aber guten Fakultät redest, dann sagt er ‚jetzt sind zwei Jungs von unseren Delta-Scientists im Valley, zwei Aspiranten‘.
Ich habe ihn gefragt: ‚Und was ist daran gut?‘ – ‚Wie – das zeigt doch unsere Konkurrenz­fähigkeit‘.
D.h. für ihn ist das die
Konkurrenzfähigkeit seiner Hochschule, und wo dann diese seine Schüler hinkommen und warum der Staat für deren Ausbildung einen Haufen Geld aus dem Budget ausgegeben hat, darüber denkt er nicht nach.

Ich weiß nicht, wie das jetzt ist, aber früher war das so, wenn du in die Fakultät für Rechentechnik-Mathematik-Kybernetik der MGU ins Foyer reinkamst, hing dort ein gigantisches Plakat: ‚Arbeit in den VSA‘. Und der Recruiter saß gleich hier in der Fakultät, der Dekan hat ihm extra einen Raum zur Verfügung gestellt.
Das heißt, sie werden ‚von Kindheit an‘ sozusagen
darauf vorbereitet, dorthin wegzufahren.

Was kann man dagegen tun?
Nun, gewöhnlich, wenn du mit verschiedenen Liberalen streitest auf Facebook, dann sagen die: ‚man muß einfach die Leute gut bezahlen‘.
Aber man muß verstehen, daß ein Programmierer in Kalifornien zum Beispiel 700 – 800 Tausend Rubel im Monat bekommt. Mindestens!
Welche Firma hier kann solch ein Gehalt einem Programmierer zahlen?
Die würde sehr schnell pleite gehen.
Man kann nirgends soviel verdienen, um solche Löhne zu zahlen. Einen Markt als solchen gibt es nicht, und das war’s.

Ich habe jetzt … meinen Sohn hat man gefragt, wieviel er pro Stunde nimmt – da ist eine etwas unregelmäßig Bibliothek zu bearbeiten, für deren Neurochip, in den VSA, für eine bekannte große Firma. Laßt uns arbeiten wie ein Off-shore-Programmierer – time and materials, wie man so sagt. Also wieviel pro Stunde?
Da ich mal so gearbeitet habe, meine Leute stundenweise verkauft habe, als die Firma noch klein war im Jahre 2002, erinnere ich mich, daß wir damals 50 – 60 Dollar pro Stunde genommen haben.

Ich hab gesagt, wir hatten damals solche Preise, aber mir scheint, die müßten stark angestiegen sein. Also hab ich ein paar Bekannte abtelefoniert, die früher bei mir gearbeitet haben usw.
Die haben gesagt: die trivialsten Inder, die was ganz einfaches machen, am front-end oder so, die nehmen
250 pro Stunde – das ist ganz niedrig.
Wenn da nur
etwas komplizierteres dabei ist, dann sind’s schon 350, aber wenn es solche sind wie ihr, wovon es nur Tausend auf dem Planeten gibt, und die Jungs, die jetzt diese Neuronen-Bibliothek schreiben, sind so knapp Tausend Freaks weltweit, dann beginnt mutig bei 500 – d.h. 500 Dollar pro Stunde!
Denkt mal nach – 500 Dollar pro Stunde, das ist sowas wie 4000 am Tag, multipliziere mit 20 Arbeitstagen, macht 8000 Dollar im Monat. Für den Entwickler.

Wie soll man dem etwas entgegensetzen?
Da läuft so ein Staubsauger –
die drucken einfach soviel Geld, wie sie wollen.
Das verwandeln sie in Staatsschulden, die niemanden groß beunruhigen.
(klar, die sollen und können sowieso NIEMALS zurückgezahlt werden)
Sie leben über ihre Verhältnisse, produzieren eine gigantische Menge Geld, und wer dieses Geld nicht nehmen will, der wird bombardiert, dann kommt das Kanonenboot, wie man so sagt.

Dieses Geschäftsmodell funktioniert für sie dort gut, und für denjenigen, der sich entschlossen hat, auf deren Seite zu wechseln und sein ganzes Leben dort zu verbringen, ist das auch o.k.
Besonders wenn er hier bei uns
eine kostenlose Ausbildung bekommen hat.
Die er im Kopf mitgenommen hat und dort verkauft.
Nicht schlecht – entweder kostenlos oder sehr günstig.

Mein Sohn hat das Mechmat beendet mit guten Leistungen, und daher kostenlos. Dort hat das, ich glaube, 120 Tausend Rubel pro Jahr gekostet, mal 5 macht 600 Tausend insgesamt. Oder Zehntausend Dollar nach heutigen Preisen. Oder vielleicht 15 Tausend.
Eine Hochschule solcher Klasse „dort“ kostet 250 Tausend, der Unterschied ist also mindestens zehnfach.
Das heißt, das ist eine kostenlose Ausbildung, selbst wenn sie hier bei uns zu bezahlen ist. Die führst du aus und verkaufst sie dort.

Wenn man beginnt eine Barriere zu bauen, dann erhebt sich sofort ein wildes Geschrei: aaah, ihr macht es wie Stalin und Berija, einen eisernen Vorhang usw.
Sogar wenn du eine einfache Sache sagst: laßt uns
die kostenlose Ausbildung in Geld bewerten, zu einem normalen Preis, und wenn der Mensch dann das abgearbeitet hat, sagen wir 3 – 5 Jahre in der Volkswirtschaft, dann wird das abgeschrieben.
Und wenn er gleich wegfahren will, dann soll er den Ausbildungskredit zurückzahlen.

Auch da erhebt sich ein fürchterliches Geschrei, obwohl im Westen ALLE total verschuldet sind, wer studiert hat. Und sie zahlen das alles zurück… d.h. dort ist das üblich.
Hier bei uns wollen die Leute, daß wir
einen absolut liberalen Kapitalismus haben, wie in den VSA, aber daß alle Vorteile wie im Sozialismus seien.“

(Fortsetzung folgt)

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Weiter geht es im Interview mit Igor Aschmanow beim Moskauer Politcafe.tv, von dem wir bereits drei Folgen gelesen haben – heute hören wir etwas vom Clown DAM, Ratings, Fakes und anderem (ab 1:12:00).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 14./16.1.2019
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Frage: „Dmitrij, Unternehmer; Sie haben das interessante Beispiel mit den Clown gebracht – ist auch D.A.Medwedjew solch ein Clown, und wenn ja: wer lenkt real die Regierung?“

Also erstens ist er natürlich kein Clown, seht mal, also viel weiß ich von Mewedjew nicht. Er ist also absolut nicht zufällig neben Putin, er war von Anfang an bei ihm, erstens.
Zweitens, mir hat man eine sonderbare Geschichte über Medwedjew erzählt, die einen Beigeschmack von Wahrheit hat, ich erzähle erstmal die Geschichte und sage dann, worin der Beigeschmack von Wahrheit besteht.
Im Fernen Osten gab es eine Auseinandersetzung zwischen den Grenzern und verschiedenen unserer Fischerei-Flotillen, die sich nicht über den Fischfang einigen konnten. Daß ist dort eine gewöhnliche Geschichte, dort sind ja auch noch die Japaner, die da herummachen usw.
Und das ist so hochgekocht, daß D.A.M. dorthin kam, um das zu klären.
Denn tatsächlich löst er ziemlich viel
e Probleme. Ich habe mit einem Menschen geredet, der vor kurzem bei ihm war, und der sagte mir: weißt du, das ist ein sehr ernsthafter, tiefgründiger Mensch.

Warum er so aussieht, oder solche Sachen spricht – erstens wird er jetzt von vielen angegriffen, schon recht lange, er wird lächerlich gemacht, und zweitens hat er wohl so eine Rolle.
Tatsächlich haben sich um ihn herum ziemlich viele
Neo-Liberale angesammelt, ja? D.h. er ist für die sowas wie eine Schwere-Zentrum. (Zwischenruf: ist er Liberalen-Führer?)
Ich kenne seine Rolle nicht, ich kann darauf nicht antworten. Er ist doch der Regierungs­chef. Die Regierung ist nicht völlig liberal… nein, er ist ein Mann Putins, daher…
(unverständlicher Zwischenruf) … ist das eher eine Frage an Putin und nicht an die.
Die hatten doch versucht, sich an ihn anzupassen, hatten gedacht, daß er Präsident bleiben wird, und daß es ihnen unter ihm gut gehen wird.
Und er hat sie ausgetrickst, indem er sich mit Putin vereinbart hat über die Rochade, das hatte zu heftigsten Enttäuschungen geführt, alle diese Proteste im Jahre 2012.
Daher kann ich das nicht bewerten.

Er ist der Regierungschef, ein Mann des Präsidenten, der ihm vertraut, aus irgend­einem Grunde. Den ich nicht kenne. Ich denke, daß Medwedjew ein recht ernstes Gewicht hat, im Apparat und anderswo, daher…

Seht mal, es ist das wichtigste passiert, was in diesen 30 Jahren geschehen konnte: wir haben die militärische Parität zurückgewonnen, mit den Amis.
An welcher zwanzigsten Stelle
(in der verlogenen BIP-Rechnung) wir da sein sollen – seht mal, das Licht brennt, es ist warm, wir haben jetzt schon normale Straßen, und die Eisenbahn – erinnert ihr euch?
Ja, der böse Jakunin – ich kenne ihn persönlich – er ist ein „Böser“, er hat eine Datsche, und die Arbeiter sind hingefahren und haben auf seiner Datsche gearbeitet usw. – aber seid ihr in letzter Zeit mal mit unseren Zügen der RZhD
(Russische Eisenbahnen) gefahren? Die sind doch im Vergleich zu dem, was früher war, einfach ideal geworden…

Ich bringe euch ein schönes Beispiel: es gibt ein Rating der Universitäten, da ist die MGU (die Moskauer Staatliche Universität) auf dem Platz 286 – kann das wahr sein?
Wenn sie
(die Westler) einen „Bug“ (vermutlich Abkürzung für „ehemaligen Universitäts-Typen“?) einstellen, dann wissen die nicht, was das Mechmat oder die Physfak ist?
Natürlich wissen die das.
Nach der Anforderung solcher Absolventen ist die MGU unter den ersten Fünf in der Welt, in Wirklichkeit, ja, nicht auf Platz 286.

Ratings sind ein Werkzeug der Angelsachsen, sie benutzen das hervorragend. Wir müssen unsere eigenen Ratings machen.
Das heißt nicht, daß wir besser lügen sollen als sie, sondern ich meine: ich würde nicht sagen, daß wir schlechte Ergebnisse haben. Wir sind aus dem absoluten Hinterteil wieder rausgekommen, und wir fühlen uns mehr oder weniger nicht schlecht.

Da gab es nur einen solchen Buckel an satten Jahren, so um das Jahr 2007 herum, und danach ist wieder ein wenig abwärts gegangen, und alle sind sehr unzufrieden geworden. Aber daß wir uns davor auf einen riesigen Berg hinaufgearbeitet haben aus den 90er Jahren, daran erinnert sich niemand.“

Frage: „Pawel Kalashnikow, es gibt so viele unterschiedliche Formen, youtube, soziale Netze, Texte, Video – wo ist es einfacher, Wahrheit von verlogenen Informationen zu unterscheiden?“

Nirgends. Nein, ich sage das ernsthaft – seht mal, nehmen wir das ein wenig breiter wahr: im Westen hat es eine wahre Hysterie gegeben wegen der Fake-Neuigkeiten, ja? Sie machen dort Gesetze über Fake-News, und Google, Facebook versprechen, riesige Piraten, nein, Moderatoren-Dienste zu schaffen, je 3000 Mann etwa, die das bereinigen werden usw.

Tatsächlich ist das in sich selbst eine Fälschung. Weil gefälschte Nachrichten jetzt das Hauptprodukt sind bei den westlichen Massenmedien. Unserer auch, und der ukrainischen ebenfalls.
Und das hat sich in den Metabolismus eingebaut, wie bad news und Fake-news sich in den Metabolismus des Lesers eingebaut haben, so haben sich diese genauso in den Metabolismus der Massenmedien eingebaut, das
News-Geschäft.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel: alle Nachrichten über Nordkorea werden in Südkorea geschrieben. Dabei gibt es in Südkorea nach wie vor ein Gesetz, wie ich gehört habe und das kann man überprüfen, daß für öffentliche positive Nachrichten über Nordkorea man bis zu 7 Jahren Gefängnis bekommen kann.
So ist dort die Demokratie.

Also, alle diese Nachrichten werden in Südkorea geschrieben. Wenn ich mal übertreibe, dann klingt das so: „die Enkel und Onkel von Kim Jong Un wurden von Kampfhunden erschossen, weil sie im Traum eine Bibel gelesen haben, auf der Staatsratssitzung“.
So etwa sind die Nachrichten, die könnt ihr ständig sehen.
Später stellt sich heraus, daß sie aus Flaks erschossen wurden, statt von Kampfhunden, und dann waren sie doch in der Delegation zur Olympiade usw.
Und wenn du den Journalisten fragst: warum publizierst du das, du weißt doch, daß das alles Unsinn ist, dann sagt der: warum soll ich das nicht schreiben,
das bringt doch Traffic, und wenn ich es nicht schreibe, dann publiziert der Nachbar das, und ich habe keinen Traffic.

Mehr noch, ich habe mit Leuten darüber gesprochen, es gibt ja viele Fakes, ich hab gesagt: hört mal, Jungs, das ist ein Fake, der ist schon drei Tage alt und wurde schon längst widerlegt. Warum erörtert ihr das noch?
Sie sagen: Laß uns mal vom Begriff Fake abgehen, das ist so ein harter Begriff. Wir haben uns unterhalten, wir hatten einen Anlaß dafür, jeder hat seine Meinung gesagt; ist doch egal, ob das ein Fake war oder nicht.
Und das schreiben reale Leute ganz im Ernst. Sie interessiert es nicht, ob das ein Fake ist oder nicht.
Und die Journalisten sagen: wir können einfach nicht die Fakes
nicht publizieren.

Zu diesen Sache haben mich einige Leute aus dem Zentrum Moskaus gebeten, einen Bericht zu schreiben, was die Möglichkeit angeht, automatisch Fake-news festzustellen.
Das habe ich gerade vor 3 Tagen aufgeschrieben, auf etwa 15 Seiten.
Dort ist die Situation so: im Westen wird regelmäßig publiziert: „wir haben eine Technologie geschaffen, die mit Hilfe von Neuronennetzen Fakes erkennt“.
Wenn du beginnst, dich näher damit zu befassen, stellst du fest, daß
auch das selbst eine Fälschung ist.

Entweder sie haben einfach nur ein Verzeichnis der Nachrichten mit Adressen genommen und haben ein Neuronennetz darauf trainiert. Im Ergebnis hat es gelernt, die Elemente der Aufmachung dieser Seiten, die sie genommen hatten, zu erkennen.
Und faktisch ist bei ihnen ein Katalog von Netzseiten entstanden, auf denen – aus ihrer Sicht – gelogen wird. Also hat das Neuronennetz einen Netzseiten-Katalog erstellt, denn es hat die Elemente der Aufmachung als Marker genommen.

Oder sie haben ein Verzeichnis der sog. „gelben“ (Klatsch-)Überschriften genommen, die auf Anklicken „optimiert“ sind, also Anlock-Überschriften. Und auch die hat das Neuronennetz gelernt und gelernt, solche „gelben“ Überschriften zu erkennen.
Aber es hat
nicht gelernt, zu erkennen, daß die Überschrift nicht dem Inhalt der Nachricht entspricht.
(was in der „normalen“ Lizenzpresse unseres Landes schon jahrelang weit verbreitete alltägliche Praxis ist, daß die Überschrift etwas ganz anderes und zum Teil sogar das Gegenteil von dem aussagt, was im Text dargelegt wird – dazu bitte einige „ältere“ Folgen der „Tages-Energien“ nachlesen, Inhalte sind auf bb zu finden)

Um so mehr, kann der künstliche Intellekt das nicht lernen, zu überprüfen, ob in der Nachricht Unsinn geschrieben steht. Woher soll er das nehmen?
Er muß doch den Kontext kennen.
So schreibt einer: „in der
‚Simnjaja Wischnja‘ (= ‚Winter-Kirsche‘ – ein großes Einkaufs- und Vergnügungszentrum in Kemerowo, in dem es am 25.3.2018 groß gebrannt hat, mit offziell 64 Opfern, davon 41 Kindern, und einigen sonderbaren Vorgängen, wie verriegel­ten Fluchttüren u.a.) sind 400 Leichen vorhanden, sie werden heimlich auf die städti­schen Friedhöfe geschafft“ usw. – daß dies eine Klatsch-Nachricht ist, ist offensichtlich, und das kann man nach den Schlüsselwörtern feststellen und das Neuronennetz darauf ausrichten.
Aber ob das wahr ist oder nicht – wie soll man das erfahren?
Das geht nicht.
(freilich war das eine dicke Lüge, die von ukrainischen ? Bloggern lanciert worden war – die wahre Opferzahl lag um die 65)

Hier taucht einfach die Frage der sog. digitalen Hygiene auf, wie man sich überhaupt zu benehmen hat im Netz. Dazu kann ich einen Rat geben:
erstens, seht mal, jedes beliebige Ereignis, wenn ihr euch für Ereignisse interessiert, lebt heute 3 – 4 Tage, nicht mehr. Wenn es nicht von irgendwem wieder aufgewärmt wird, also wenn das kein „Einwurf“
(gemeint sind zielgerichtete, speziell erdachte Falsch­meldungen, mit denen einige Tage heftigst emotional die Hirne verkleistert werden, bevor sich herausstellt, daß es es ein Fake war – was aber oft kaum noch jemand wahr­nimmt) ist, der ständig wieder aufgewärmt wird.

(ein Beispiel für solch einen Fake-„Dauerbrenner“ ist die Skripal-Story, von der keiner weiß, was tatsächlich geschehen ist; kein russischer Konsulatsmitarbeiter in England hat – entgegen allen internationalen Vereinbarungen – seit der „Vergiftung“ persönlichen Kontakt mit Skripal oder seiner Tochter bekommen können: wer noch lebt, was da in Wirklichkeit passiert ist usw. – alles nach wie vor fraglich, wie es auch massenhaft offene Fragen zu den Umständen der Vorfälle und deren medialer Darstellung gibt)

Warum ist das so? Weil die Leute es müde sind.
Tatsächlich hat dieser Medienraum-
Andrang das Bewußtsein des Lesers so gequält, daß nach 3 – 4 Tagen das Ereignis einfach uninteressant wird.
Deshalb kann man einfach abwarten.

Zweitens, jedes Ereignis durchläuft in der Zeit seiner Existenz einen oder zwei Umschwünge. Wo plötzlich ein zusätzlicher Umstand aufgeklärt wird, oder wo eine Widerlegung auftaucht. D.h. das Sujet „fährt Slalom“.
Und wenn man sich einfach zur Gewohnheit macht, in den ersten zwei Tagen seine nicht sehr wertvolle Meinung dazu eben
nicht zu sagen und auch nicht allzuviel Aufmerksam­keit dem nächsten „Einwurf“ zu widmen, dann wird man auch keine Unannehmlichkeit verspüren.
Der Mehrzahl der Leute ist das sowieso egal, die haben sich über den Fake ausgeschrien und ihn vergessen. Weil schon der nächste da ist, zu dem man rumschreien kann.

Insgesamt, wenn man einfach 1 – 2 Tage abwartet, dann kommt garantiert was nach – ohja, ein Junge hat ein Shakespeare-Gedicht auf dem Arbat aufgesagt, und er wurde von den Bullen ergriffen – dann stellt sich heraus, daß er kein Gedicht aufgesagt, sondern gebettelt hat – dann taucht seine tatsächliche Mutter auf, er war also nicht mit seiner Mutter dort – und so weiter und so fort: es stellt sich heraus, daß die echte Geschichte eine völlig andere war.
Und genauso geht das ab, tatsächlich, jedes Mal.
Ausgenommen die realen Ereignisse. Aber auch an diese realen Ereignisse hängen sich verschiedene
Parasitenpilze usw. an, und lassen sich von diesen mitnehmen.

Daher ist die einzig richtige Philosophie: sich weniger aufregen, sich weniger benutzen lassen, und sich eine Reihe von sauberen Quellen zu erarbeiten, d.h. jeder muß für sich selbst definieren, was für ihn eine saubere Quelle ist.

Und diese müssen in Rubriken sortiert sein: ich weiß, daß dieser Bursche sich mit Digitalfotografie beschäftigt, davon eine Menge versteht und niemals lügt.
Er kann in politischen Fragen falsch liegen, aber in Digitalfotografie werde ich ihm immer vertrauen.

Und jenem vertraue ich in Fragen der Waffentechnik. Und noch einem anderen in einer anderen Frage. Und dieser Politologe neigt nicht dazu zu lügen, und ich vertraue ihm in seinen Analysen.
Und so weiter, d.h.
jeder muß sich ein Verzeichnis sauberer Quellen zu den ihn interessierenden Themen zusammenstellen, diese überprüfen, na und sich auf diese stützen.“

(Fortsetzung folgt)

Persönliche Daten nutzen 4

Weiter geht es mit dem Interview mit Igor Aschmanow im Politcafe.tv, von dem wir bereits zwei Folgen gelesen haben – heute geht es um die professionelle Tätigkeit des Interviewten, dazu die Fortsetzung (ab Minute 54).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 13./14.1.2019
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„Was die Frage betrifft, ob ich ein Beobachter bin: nun offensichtlich tun wir hier auch so einiges. Eigentlich habe ich mein ganzes Leben gegen elektronischen Müll gekämpft, beginnend mit Schreibfehlern und stilistischen Fehlern, dann haben wir Spam gefiltert – das ist unsere nationale Entwicklung, ohne jegliche westliche Wurzeln -, jetzt befassen wir uns damit, daß wir jeglichen Müll in den sozialen Netzen analysieren, darunter berechnen wir, wo Suizidale sitzen, auch Schulschießer usw. – ich werde das nicht näher erzählen, aber …“

Zwischenfrage des Moderators: „Macht ihr das aus eigenem Antrieb oder wer beauftragt euch dazu?“

Eine Zeit lang haben wir das aus eigenem Antrieb gemacht, jetzt arbeiten wir zusammen mit den Organen, und ich denke, daß wir schon eine gewissen Zahl von verhinderten Vorfällen auf unserem Konto haben, d.h. ohne dies geht eh nicht, weil man das verstehen muß: wenn man nicht den alltäglichen Dreck in den sozialen Netzen nimmt, also Frechheit, Schimpfwörter, Geschrei, Pornografie usw., dann gibt es ganze Strukturen, welche die Leute in verschiedene ungute Handlungen einbeziehen wollen.

Das sind Strukturen ähnlich Herbalife u.a., das sind Strukturen des vielstufigen Marketings, um vor allem jungen Leute in verschiedene ungute Handlungen hineinzuziehen, wobei der obere Teil dieser Trichter breit und öffentlich ist, um die Dummen dort hineinzulocken, muß er öffentlich sein, aber weiter geht eine vielstufige Filterung vor sich, es wird immer mehr suggeriert, und ab einer bestimmten Stufe geht das dann über in geschlossene Gruppen. Da gibt es immer mehr Aufgaben, und schließlich und endlich wird das ins reale Leben herausgebracht.

Das ist wie mit den Suiziden, da ist zu Anfang einfach nur hier und da ein Like zu setzen, dann kommt „schneid dir die Venen auf und fotografier das“, und so weiter.
So, und genauso ist das mit den Schießereien in den Schulen, dort gibt es tatsächliche komplexe Strukturen zum Hineinziehen.
Mancher lenkt das aus kommerziellen Interessen heraus, um daran Gewinne zu machen, mancher ist einfach nur ein ideologischer Kämpfer, der von irgendwoher geschickt wurde, meist aus dem Ausland, und diese „weiden dann die Adepten“.

Davon gibt es sehr viel, da sind auch kommerzielle dabei, es gibt auch erstmal harmlos erscheinende, wie die Fans von irgendeinem Buch, irgendwelche Fantasy – ich habe meine Tochter erwischt in solch einer Gemeinschaft.
Aber auch dort beginnt die Dressur vom ersten Augenblick an: „so, wir haben euch jetzt in Feen, Gnome und Elfen usw. aufgeteilt, um euren Status zu bestätigen, geht dorthin und macht 5 Likes, da geht hin und schreibt 5 Kommentare“ und so weiter.
Nach einiger Zeit wird das dann ins echte Leben hinausgeführt.

Aber es gibt auch sehr ernsthafte ungute Strukturen, zum Beispiel Ujena – ihr wißt doch, was Ujena ist, vor einem Jahr kannte das noch niemand – das ist ein Knastportal, das mit einer realen „Zone“ (so werden im Russischen die Erziehungslager der Verurteilten in Strafhaft genannt) überhaupt nicht verbunden ist.
Und heute gibt es, pardon, zehn Millionen Accounts in diesen Gruppen, davon sind 1,6 Mio. Jugendliche, also jeder dritte. Das heißt, einige Regionen sind vollständig angesteckt, zu 100%.
Dort geht das genauso vor sich, zuerst nur eine Rotwelsch-Gauner-Romantik, aber dann kommen so kleine Aufgaben, wie „nimm deinen Kumpels das Geld für das Frühstück ab“, dann „verprügele jemanden“, später „komm laß uns einen Verkaufsstand ausrauben“ und so weiter.

Und auf jeden Fall muß man „die Zone wärmen“, d.h. man muß unbedingt irgend jemandem nach oben Geld abliefern, um die „Zone zu wärmen“ – diese Gelder kommen eher gar nicht in einer „Zone“ an.
Das heißt, solche Strukturen gibt es sehr viele, und
sie sind echt, das ist nicht nur einfach so, daß die Jugendlichen sich locker in Gruppen zusammenfinden und miteinander quatschen oder sich das selbst ausdenken.

Dort gibt es erwachsene kluge Männer – auf der ersten Stufe wird die Moderation an solche 13- – 14jährigen vergeben, die es Klasse finden, wenn sie genau solche wie sie selbst, schon lenken dürfen; auf der zweiten Stufe sind das schon 20jährige, und ab der dritten geht das Ganze einfach schon ins Ausland über oder irgendwo in den anonymen Raum, wo unverständlich ist, wer das lenkt, aber es sind ganz klar Erwachsene.
Und dagegen muß man kämpfen, und auch unser System wird da zum Teil benutzt.“

Zuschauer Dimitri Morosow, Unternehmer: „Wer sind diese unguten Leute?

Das kann ich nicht sagen, seht mal, immer wenn man fragt, wer dort „oben“ sitzt, dann kann man leicht in eine Konspirologie abgleiten, oder man wird als Verschwörungs­theoretiker verfemt. D.h. ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer da sitzt.

Daß Elon Musk einfach nur eine Vitrine ist und kein technisches Genie, ist klar – da gibt es einen Typen, der macht die „Schall-Tapeten“, für Leute die (dahinter stehen)… seht mal, mit Musk selbst ist es wohl einfacher, er versucht tatsächlich da etwas zu erschaffen, um auch „Einwohner“ der Hochtechnologien zu sein, aber wie mir scheint, ist die Geschichte dort einfacher, in dem Sinne, daß in den VSA jemand beschlossen hat, die Nasa zu privatisieren. Und das sind sehr „starke Jungs“, die in der Nasa gedient haben.
Und sie haben dort sozusagen das Weisungsrecht, aber kein Eigentumsrecht, wie unsere Parteiführer im Jahre 1985.

Also, faktisch haben sie beschlossen, die Nasa zu privatisieren. Sie haben Musk für paar Trillionen Dollar intellektuelles Eigentum rübergeschoben, haben ganze komplette Teams übergeben zu 100 – 200 – 300 Mann, haben die Starteinrichtungen umsonst vergeben, haben ihm die Zeichnungen u.a. rübergeschoben und so weiter.
Und er hat auch noch staatliche Subventionen bekommen.
Also der Benefiziar ist eher nicht er selbst, sondern diejenigen, die das an sich selbst übergeben haben.
Das ist meine Hypothese, und es scheint, daß alles darauf hinweist.

Aber sie brauchen einen, der obendrüber diese „Schall-Tapeten“ macht, einen Clown.
Es gibt so ein Büchlein „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams, es gab auch einen Film dazu, dort gibt es einen Helden Safat Bibblebrocks, der ist Präsident der Galaxis, von dem geschrieben steht, daß er als Aufgabe des Präsidenten der Galaxis stellt, so viele Skandale und Ereignisse zu erschaffen, daß keiner sich darüber Gedanken macht, wer tatsächlich die Galaxis lenkt.
Und wenn ihr seht, daß obendran so ein offensichtlicher Clown steht, dann wißt ihr, daß irgendwo in einem Hinterzimmer sehr ernsthafte Männer sitzen, welche die Entscheidungen treffen und ihn
vorgeschickt haben, damit er die Aufmerksamkeit ablenken soll.

Wenn ihr also solche Leute anschaut wie Tschitschwarkin, Polonskij, davon gibt es noch ziemlich viele, als Beispiel: das sind Leute, die faktisch die Rolle einer solchen Vitrine gespielt haben.
Die Geschichte mit Tschitschwarkin ist bekannt, ich kenne sie, da haben einige Bullen
(gemeint sind höhere Miliz-Offiziere) einen Diensteifrigen gefunden, den sie hingestellt haben – das ist ein lebhafter energischer Händler, aber er hat mit Jeans gehandelt. Sie haben ihm einen Laden im Stadtzentrum gegeben, haben mit dem Zoll den Import vereinbart und haben Hunderte Millionen Kredite von Banken bekommen. All das haben die Bullen gemacht. Und mit Tschitschwarkin ist alles erstaunlich gut losgegangen. Und er ist rumgelaufen, in schicken Sachen und hat die Aufmerksamkeit abgelenkt.

D.h. genauso eine Geschichte ist, wie mir scheint, mit Polonski abgelaufen. Ich weiß einigermaßen, wer ihm das Geld gegeben hat, dem haben sehr ernsthafte Leute das Geld gegeben, nicht aus unserem Land. Der Bursche, der ihm das Geld gegeben hat, ist jetzt der Vertreter Trumps in Europa, über den gab es vor kurzem einen großen Artikel.

Also, ich will sagen, daß Musk diese Religion aufwärmt, genauso wird diese Religion von den Journalisten unterstützt, von allen Medien der VSA usw.

Wir haben sowas schonmal beobachten können, als man die „neue Ökonomie“ in Schwung gebracht hat, im Jahre 1999, als es die Religion der Dot-coms gegeben hat.
Genausoeine Geschichte, absolute Hysterie, und dann ist alles zusammengebrochen.
(für die Jüngeren, die sich daran nicht so erinnern: damals wurden mehrere Jahre lang „junge“ Internet-Firmen aufgeblasen und mit viel Geld ausgestattet, obwohl sie nur mit Konzepten, wie sie in 5 oder 10 Jahren viel Geld verdienen würden, auftraten; es wurden Dutzende „dynamischer junger Leute“ eingestellt, die Firmen haben Millionen Verluste gemacht, aber die Banken und sog. Venture Kapital-Gesellschaften haben trotzdem weiter Geld ohne Ende hineingepumpt, einfach nur auf schöne Worte über künftige Profite; immer wieder neue Kredite, ohne daß aktuell auch nur eine müde Mark Gewinn herausgekommen wäre – heute völlig unvorstellbar, aber die Gier und das „Quantitative Easing“ der FED, das billige Geld, für fast Null Zinsen, haben das befeuert)

Deshalb: wer da oben ist, weiß ich nicht. Ich denke, klassische liberale Kreise in den VSA, die sog. Demokraten, machen damit sehr viel Geld, und dann deren Opponenten… sie wechseln sich doch immer ab dort, wenn ihr schaut, da gibt es Krieg – Blase, Krieg – Blase, sie vereinbaren sich miteinander, sie wechseln sich ab.
„Wir blasen das jetzt ein wenig auf, und dann erlassen wir denen das Geld. Und wir kämpfen jetzt ein wenig, klauen alles in Größenordnungen“.
So sind meine Vorstellungen.

Natürlich ist meine Meinung, daß irgendwo am Ende völlig verbohrte Satanisten stecken, also absolute Finsternis.
Aber die sehen wir doch nicht wirklich.
Und es ist nichtmal ein Schatten zu sehen, man kann das nur vermuten.“

Frage: „Wladimir Hadukin, eine technische Frage – warum gibt es keine autonomen Spracherkennungssysteme?“

Wir haben drei Firmen, die sich damit beschäftigen: die eine macht virtuelle Gesprächspartner, eine andere macht Roboter mit virtuellem Gesprächspartner und Spracherkennung „on Bord“, und es gibt eine gesonderte Firma, welche die Neuronennetze für all diese Erkennungssysteme macht. Da ist die Situation so, daß tatsächlich es noch nicht möglich ist, eine gute Spracherkennung mit einem mächtigen Wörterbuch autonom zu machen, da reicht die Leistung nicht aus.
Gewöhnlich wird es jetzt so gemacht, daß der Lautsprecher von Jandex oder Amazon den Aktivierungs-Satz erkennt, das erfolgt on Bord, d.h. das ist ein einfaches System, das nur auf den Aktivierungssatz horcht. Das macht man aus zwei Gründen: zum einen ist es on Bord zu schwer, und zweitens damit niemand sagen kann, daß der die ganze Zeit zuhört.
Das heißt, er versteht nichts, sondern nur seinen Aktivierungssatz. Ansonsten kommt es so, daß dort diese Lautsprecherbox steht und alles hört.
(das hat mich jetzt nicht überzeugt: es ist ja gar nicht notwendig, ALLES zu verstehen, es genügt ja, wenn ein paar Hundert „gefährliche Stichwörter“ verstanden werden und dann einfach alles weitere „mitgeschnitten“ und als Audio-Stream an die Abhör-Zentrale verschickt wird…)
Genauso macht das euer Fernseher, wenn er ein neuerer ist, der versteht schon einiges und verschickt das irgendwohin.
Also im Moment ist die Erkennung on Bord noch schwierig, die Leistung ist zu gering und die Qualität ist nicht sonderlich gut.

Sogar die Sprach-Synthese ist on Bord praktisch noch… wir sind neulich gerade erst da gewesen bei einer unserer Firmen, die haben dort diese klobige Box von Jandex auf den Tisch gestellt. Die spricht ziemlich schlecht, macht Betonungsfehler, verwechselt die Intonation und sie erkennt nur den Aktivierungssatz.
Allerdings gibt es dort eine recht lustige Innovation, damit das Ding in Betrieb geht, muß man ein Paßwort über WiFi eingeben, und wie soll man das machen, wenn sie nichts erkennt? Mit der Stimme geht das nicht, sie erkennt ja noch nix.
Da haben sie was kerniges gemacht: eine App für das Smartphone, dort machst du WiFi an, gibst das Paßwort ein, und dann sagt die Box: „bring das Telefon zur Box“, und dann macht das Telefon „blubbledidumm“ und gibt faktisch per Tonsignal das Paßwort rüber.
So eine lustige Lösung – nicht mit QR-Code, sondern mit Tönen.

D.h. aus irgendeinem Grund ist das noch nicht gelöst. Also Spracherkennung gibt es schon, aber wenn dort viele Sprecher sind und recht viel Lärm, dann funktioniert sie nicht sonderlich gut.
Außerdem ist die Erkennung im Zimmer nicht wirklich gut gemacht. D.h. wenn du aus 5 Metern Entfernung sprichst, dann versteht keine dieser Lautsprecherboxen etwas; die Sache ist die, daß man dort einen Mikrofon-Block benötigt, das eine Mikrofon reicht nicht aus. Und wenn man einen Mikrofon-Block einbaut, dann wird es teuer. („teuer“ ist nur ein zeitweiliges „Argument“ – sobald genug „Bedarf“ da ist, werden die Mikrofon-Blöcke in Großserie gefertigt und sind dann auch „billig“)

Wir haben das alles gemacht, wir haben solch eine Box, da haben wir den virtuellen Gesprächspartner eingebaut, wir haben sogar einen Intellekt für die Kommunikation mit einem Kind drin – wir haben das alles, daher kenne ich mich in diesem Thema aus.“

W.H.: Die zweite Frage ist eher philosophisch, kann man nicht die Likes von denjenigen, denen ich vertraue, abtrennen von den Massen-Likes, also ein „gutes“ Netz machen?

Ja, so etwas wie… wir machen das unsrige, aber nur als gutes.
Aber hört mal, damit man ein soziales Netz machen kann, muß man ein bestimmtes Stück DNS haben, das ich zum Beispiel nicht habe. Wie soll ich das erklären…
Im Buch über
Hodscha Nasreddin gibt es eine Geschichte, wo es um den kleinen Hodscha Nasreddin geht, wie er einer Zigeunerin helfen wollte.
Und um zu verstehen, wie man einen mittleren Einwohner von Buchara austrickst, der auf dem Basar herumläuft, hat er sich vorgestellt, wie er als großer Bucharaer – größer als ein Minarett, im dicken Watteumhang, seinen Honigkuchen essend, ihm läuft der Honig am Mund herunter, – und er läuft herum und schaut sich alles an.
Und wie kann man den aufmuntern? Also hat er sich als solch großen Bucharaer vorgestellt, und Hodscha Nasreddin hatte einen starken emotionalen Intellekt, einen sozialen.

Und die Leute, die soziale Netze machen, haben diesen emotionalen Intellekt.
Sie sind vielleicht sogar nicht mal intellektuell im anderen Sinne, aber warum hat Google kein soziales Netz? Es hat Google plus, aber das ist tot. Sie haben das drei- oder viermal versucht, ein soziales Netz zu erschaffen, auch noch mit der Brille, aber es ist nichts geworden.
Warum?

Weil ihnen dieses Stückchen DNS fehlt, sie können sich nicht vorstellen, dieser große Bucharaer zu sein oder ein großer Amerikaner.
Warum?
Weil sie sehr viel von sich selbst halten, sie sind „Eierköppe“, sehr clever, d.h. wenn zu ihnen, zu Sergey Brin, jemand kommt und sagt: „Hör mal, laß uns ein Netz machen, ich habe mir solche schimmernden Belohnungsdinger ausgedacht, die werden da rechts unten sein, und die kann man dann sich gegenseitig geben, und für die härtesten werden wir Geld nehmen…“ – dann wird man ihm sagen: „Bist du blöd? Hau ab hier…“

Aber wenn einer kommt und sagt: „Gib mir 100 Tausend Server für ein Wochenende, ich werde die sozialen Graphen berechnen und allen semantische Merkmale setzen“, dann wird man ihm sagen: „Ja klar, nimm nur, das ist eine ganz kluge Sache…“
Und deshalb haben die kein soziales Netz.
D.h. soziale Netze müssen spezielle Jungs machen, die verstehen, was die Masse braucht und womit man sie „fangen“ kann. Und deshalb ist es schwer, ein seriöses soziales Netz zu machen – erstens kann ich das nicht machen, ich kann mich nicht mit der Masse identifizieren…

Moderator: Kurz gesagt, die Frage ist nicht an den richtigen gestellt?

Ja, ich entwickle eher eine Suchmaschine… ein soziales Netz kann ich nicht machen.“

(Fortsetzung folgt)

Persönliche Daten nutzen 3

Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Im 2. Teil haben wir begonnen, ein längeres Interview mit Igor Aschmanow im Politcafe.tv wiederzugeben, der sich u.a. mit der Analyse der sozialen Netze in Rußland befaßt.  Heute dazu die Fortsetzung (ab Minute 34).
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir, Anglizismen wurden direkt übernommen. 11./14. Januar 2019
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Danach passiert faktisch nichts mehr, die Leute laufen zu anderen Mitteilungen weiter. D.h. sie antworten maximal 3 – 4 – 5 Stunden auf einen Post und gehen dann weiter.
Dort ist allerdings auch die Länge der Mitteilungen sechsmal kürzer.
Dort ist also dieses
Klick-Bewußtsein entstanden, kurzlebige Texte usw. – das führt dazu, daß die Leute sich daran gewöhnen, daß alles nur eine kurze Lebensdauer hat.
Und was vergangene Woche war, daran erinnert sich schon keiner mehr. Man kann auch nicht darauf zurückgreifen.
Es gibt das nur außerordentlich selten, daß jemand mal auf eine Diskussion vom vergangenen Jahr zurückkommt.
Und eine „normale“
(im Sinne: brauchbare) Suchfunktion gibt es da nicht – in unserer Suchmaschine könnt ihr eine konkrete Diskussion wiederfinden, aber bei Facebook geht das nicht.

Das führt dazu, daß die Leute real degradieren. Erstens hat sich dort in den letzten 15 Jahren die Atmosphäre kardinal verschlechtert, d.h. die Leute sind sehr viel gröber geworden, es wurde alles möglich. Zum Beispiel sind dort alle mit Fluchen und groben Schimpfwörtern unterwegs, auch Frauen, was es in ЖЖ nicht gegeben hatte. (und auch in früheren „Sowjet“zeiten gab es das nicht, da war es für jede einigermaßen kulturvolle Frau weit unter ihrer Würde, zu solchen groben Ausdrücken zu greifen, ausgenommen ganz primitive Weiber aus den untersten „Unterschichten“)

D.h. die Qualität der Inhalte ist außerordentlich abgefallen, der Content wurde fein granuliert und weitgehend sinnlos, d.h. die Leuten kommen oft auf Facebook oder VK mit ihrem Satz von Denk-Schablonen, die sie dann ausspucken, und sie hören gar nicht mehr darauf, was die Gegenseite zu sagen hat.
Dort haben sich schon alle klar aufgeteilt, da gibt es Pottrioten, Liberasten, und jeder weiß schon, wer wohin gehört, daher schreien sie nur noch ihre Schablonen hin.
Dort sieht es also schlecht aus.

Leider, und es geht immer weiter abwärts, denn es wächst das Instrumentarium für den Ausdruck von Emotionen völlig ohne Worte – da sind die unterschiedlichsten „Smilies“ gemacht worden, und es wird stimuliert, da einfach draufzudrücken.

Dann geht dort eine Verschiebung zum Video vor sich. Aber ein langes Video schaut sich schon keiner mehr an.
Der gewöhnliche Nutzer geht jetzt so vor: er hat viele offene Fenster, liest nur noch diagonal, da gibt es die Regel von den 6 Absätzen, daß niemand mehr als 6 Absätze überhaupt liest.
Diese Regel ist schon 6 oder 7 Jahre alt, ich denke, daß es heute 3 oder 4 Absätze sind.

Wenn einer ein Video aufmacht, dann blättert er es nur noch durch, weil keiner mehr eine halbe Stunde zuschauen kann. Dabei wird die Aufmerksamkeit des Nutzers auseinandergerissen, aber er kann ohne dies schon nicht mehr (sein).
Das ist schon genau so eine Krankheit wie das Zappen mit der Fernbedienung im Fernseher – es ist dasselbe. Man legt sich auf das Sofa und hüpft durch die Programme, hier ist es etwa dasselbe.
Das ist etwa so wie Sonnenblumenkerne knacken, nur daß hier Content-Kerne geknabbert werden.

All das ist zu sehen. Man sieht, wieviele Gruppen es gibt – wir haben Hunderttausende Gruppen im Netz.
Politik wird von etwa 5% erörtert.
Für euch hier ist Politik wichtig, ihr befaßt euch damit.
Aber das wichtigste Thema ist das Angeln. Das ist offensichtlich.
Dann gibt es noch junge Mütter mit Säuglingen von 1 – 2 Jahren, und so weiter.
Ihr könnt im Fernseher nachschauen, wieviele Kanäle es da gibt – zum Angeln gibt es viele, und sie sind alle sehr populär.“

Zwischenfrage des Moderators, ob diese Degradation einfach „Folge des Produktes“ sei oder speziell erdacht:

Natürlich ist das speziell so ausgedacht, da kann man mehrere Schichten solcher „Erdenkungen“ vermuten, aber zumindest ist es so, daß diejenigen, welche die sozialen Netze erschaffen haben, die schreiben jetzt ihre Memoiren oder Artikel dazu, wo sie zugeben, daß sie zielgerichtet Spielmechaniken angewendet haben: sie haben verschiedene Haken verwendet, die den Menschen dazu zwingen, auf die nächste Mitteilung zu warten, usw. usf.
Alle diese Bewertungen, Likes, Belohnungen sind zielgerichtet so erdacht worden von denen, die sich gut in der Spiele-Mechanik auskennen; und so wird der Mensch in einen solchen Dopamin-Endorphin-Zyklus versetzt…

Bei uns im Lande haben sich vor allem Rottenberg und Aschawski, das waren zwei Psychologen, damit befaßt – sie nannten es Such-Aktivität, das ist eine gesonderte Aktivität, die im Hirn der Menschen die Ausschüttung dieser Stoffe hervorruft.
Langeweile ist eigentlich das Fehlen dieser Such-Aktivität.
Eine solche einfache Such-Aktivität ist das Knabbern von Sonnenblumenkernen
(mit Schale natürlich) – alles was da zu tun ist, das ist den nächsten Kern zu suchen und ihn zu knacken. Hier geht dasselbe vor sich, d.h. das Durchblättern der Mitteilungen oder der Kommentare und Likes ist dasselbe wie Sonnenblumenkerne knabbern, nur mit dem Content, wie ich schon sagte.

Also real sind erstens diese sozialen Netze von Fachleuten für Spiel-Sucht gemacht worden, und zweitens wird man in diesen Dopamin-Zyklus eingebaut, das ist eine Abhängigkeit, eine tatsächliche biochemische Abhängigkeit.“

Zwischenfrage des Moderators: „Ist das solch eine Psycho-Droge?“

Ja, und da gibt es noch eine zweite Psychodroge, von der auch alle wissen, das sind Neuigkeiten. Neuigkeiten sind nicht ganz die sozialen Netze, aber nichtdestotrotz sind viele Leute dem verfallen, und zwar vor allem den „gelben“ (Klatsch) und den Katastrophen-Nachrichten, also traurigen, schlechten.
Also der Mensch setzt sich früh hin und schaut die Nachrichten an, kommt dadurch in Wut, Erschrecken, Empörung und so weiter – dann kapiert er, daß ihn das alles eigentlich nicht betrifft und er nicht bedroht ist, es werden Endorphine freigesetzt, er trinkt seinen Kaffee aus und fährt zur Arbeit.

Und so geht das mehrere Male am Tag, aus meiner Sicht ist das klare Biochemie, der Mensch rüttelt sich auf diese Weise auf, bringt sich in Schwung, setzt Adrenalin frei, dann beruhigt er sich, es wird Endorphin ausgeschüttet… d.h. aus meiner Sicht ist das so gewollt, und es gibt Leute, die das aushalten.

Ihr könnt das auf andere Weise überprüfen – seht euch mal einen modernen Hollywood-Film an, da läuft alles nach Formeln ab, d.h. es gibt bestimmte festgelegte Abläufe, daß in einer bestimmten Episode sie sich das erste Mal kennenlernen, dann der erste Kuß, und die erste Unstimmigkeit usw. – genau wie in bestimmten Romanen, da ist alles vorgeschrieben, läuft nach Formeln ab.
Und wenn ihr es bemerkt, so wird eure Aufmerksamkeit in Hollywoodfilmen absolut professionell gelenkt, mit 100%iger Präzision: der Held hat etwas im Taxi liegengelassen, ihr habt es gerade erst bemerkt, und schon kehrt er zurück.
Wenn es nötig ist, dann weint ihr, ein andermal lacht ihr, d.h. ihr bekommt Gegenstände untergeschoben, von denen ihr meint, daß ihr sie entdeckt hättet, in Wirklichkeit werden sie auf dem Bildschirm eurem Sehzentrum untergeschoben, damit ihr sie entdeckt, usw.

D.h. all diese Techniken sind heute dort schon auf dem Niveau von Technologien. Darüber ist alles bekannt, sie sind ausführlich beschrieben, und genau dasselbe ist so mit der Technik der Einbindung in die sozialen Netze.“

Zwischenfrage des Moderators: „Können Sie eine Prognose abgeben, wohin die Tendenz geht, was da künftig zu erwarten ist?“

aschmanow

Meine Ausbildung versetzt mich nicht in die Lage, Prognosen abzugeben, ich halte das für eine dumme Beschäftigung. Wißt ihr, Analytiker zu sein oder Prognosen zu erstellen ist eine sehr undankbare Sache.
Wenn man richtig liegt… zum Beispiel Bill Gates wurde mal gefragt – das ist wahr, das habe ich damals gelesen – daß in einem VSA-Journal stand, daß Windows Müll ist, daß Gates ein Idiot ist usw. – als Du sie alle besiegt hattest, war das für Dich angenehm? Als alle zugeben mußten, daß Du recht hattest? –
Da antwortete er: einen solchen Zeitpunkt hat es nicht gegeben. Zuerst haben mich alle einen Idioten genannt, aber als mein Pressechef ein halbes Jahr später fragte, ob nicht jemand ein Interview mit mir über Windows machen wollte, da war die Antwort: wozu – Windows ist doch
der Standard…
Deshalb vorhersagen: wenn du errätst, was kommt, dann sagen später alle: na klar, ist doch so passiert…“

Auf Nachfrage des Moderators, was der weiteren Verlauf angeht und was die Regierung dazu tut:

Gute Frage – eine der wichtigsten.
Aber seht mal, zum einen gibt es die Prediger des Technologie-Gottes, die versprechen, daß irgendwo
im Jahre 2030 eine Singularität entsteht, nach der überhaupt niemand weiß, was danach kommt.
Singularität nennen sie jenen Punkt auf der Zeitachse, wo alle diese Kurven – die Menge des Contents, die Anzahl der Ausführungs-Funktionen vom Künstlichen Intellekt, dann die Computer-Geschwindigkeit usw., alle steigen irgendwo um das Jahr 2030 so steil an, daß die Exponentialfunktionen fast senkrecht hochgehen.

Diese Linie ziehen sie jetzt durch, dort gibt es viele Jungs, die Prognosen erarbeiten, einer von ihnen ist vor kurzem gestorben, ein Invalide, dann gibt es noch Ray Kurzweil usw. – aus meiner Sicht sind das Leute ähnlich Pawel Globe, also einfach eine Gaunerbande. Das sind Leute, die einfach gern anderen den Kopf verdrehen, und nicht mehr.
Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was geschehen wird, aber aus meiner Sicht muß die Regierung sich damit befassen.

Und im Prinzip – seht mal, diese Technologien, sie verderben im Detail die Kinder, die Jugend, andererseits entsteht bei ihnen eine Art Immunität, sie bekommen ein dickes Fell im Bezug auf die Technologien – für viele von ihnen sind die Technologien schon wie – Verkehrsmittel, d.h. da ist weniger Magie.
Obwohl es recht schwierig ist, heute ein Kind vom Smartphone wegzubekommen, ich habe gerade mit meiner Tochter das durch, die hat sich die Augen verdorben und mußte jetzt Nachtlinsen bekommen, um das Sehen irgendwie wieder hinzubekommen.

Aber wenn man das auf dem Niveau der 22 – 25jährigen sieht, dann haben die zu den Technologien ein relativ ruhiges Verhältnis, etwa wie zum Telefon oder zur Wasserleitung. Deshalb ist es möglich, daß eine Sättigung eintritt, es kann sein, daß eine gewisse Schwächung der Psyche eintritt, die dadurch gebremst wird.

Es kann auch sein, daß einfach ein Krieg geschieht. Weil alles in diese Richtung geht.
Und was nach dem Krieg sein wird, das ist schon eine völlig andere Geschichte.
Deshalb: ich weiß es nicht. —
Und mich nach Prognosen zu fragen, ist nicht sinnvoll, ich bin doch kein Hellseher, ich entwickele nur Programmpakete, nicht mehr.“

Zuschauerfragen: „Irina Saweljewa – jede Medaille hat 2 Seiten, die Degradation sehen alle, aber daß gleichzeitig jemand auch sich nach vorn oder höher bewegt, nicht; ich habe mit solchen Leuten zu tun und sehe die Balance; aber wie positionieren Sie sich – sind sie einfach nur Beobachter? Was ist mit der Entropie, Bäume zerfallen, Metall korrodiert… ist das für Sie interessant?“

Ich korrodiere und entropiere auch, mit den Jahren, merklich. Seht mal, da muß etwas damit gemacht werden. Aber was?
Zum einen, beginnen wir damit, daß
diese Technologien, über die wir reden, nicht von uns hergestellt sind, nicht?
Auch wenn ich recht viel Eigenes gemacht habe – ich habe meine Rechtschreibprüfung gemacht, habe sogar ein Textprogramm gemacht, habe meine Suchmaschine gemacht; einen Antivirus konnte ich nicht machen, den mußte ich heiraten; tatsächlich haben wir viel gemacht, aber die Technologien sind hauptsächlich von außen gekommen: das Internet wurde in Amerika erdacht, Google ebenfalls, auch wenn Jandex
ein Jahr vor Google gemacht wurde, aber diese gigantischen Super-Corporations, die von dort gekommen sind, sind alle amerikanische. So.

Das ist in einem gewissen Sinne die amerikanische Art, die Welt zu erkennen, nun, die angelsächsische Art. Und die hat, wie ich sagte, ihre verborgenen Defekte.
Also im Prinzip muß man begreifen, daß die westliche Ideologie – die haben eine, das ist nicht die, welche… also die haben einen Satz von liberalen Postulaten, aber das Hauptthema dieser Ideologie besteht darin, daß auf der Grundlage der Erfolge zur Unterwerfung der Natur – der Technologien, Mechanismen usw. – eine Richtung eingeschlagen worden war, wie:
laßt uns jetzt mit Hilfe des wissenschaftlichen Wissens die Gesellschaft lenken.

Da haben sie sehr viel hineininvestiert, und man muß begreifen, daß sich der Marxismus vom westlichen Liberalismus nicht unterscheidet, denn das ist auch ein Versuch, die Gesellschaft zu lenken auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, also zu beschreiben, wie die Gesellschaft aufgebaut ist, und dann zu beginnen, diese zu lenken.
Bei uns ist dieser Versuch schiefgelaufen – ich habe mit Leuten gesprochen, die sich professionell mit Ideologie befaßt haben – wir haben Glück gehabt, bei uns ist dieser Versuch vor 30 Jahren abgestürzt. Und Rußland ist nirgendwohin verschwunden, wir alle zusammen sind noch da.

Aber die Idee selbst, die Gesellschaft auf der Grundlage solcher Postulate und einiger Schlußfolgerungen daraus zu lenken, ist abgestürzt.
Wir haben auch eine Ideologie, aber das ist eine andere.
Die Idee selbst, das Experiment, daß man eine Gesellschaft auf der Grundlage formulierter Postulate usw. lenken kann, also auf wissenschaftliche Weise, die ist danebengegangen.
Man hat uns nicht betrogen, es gab so ein Experiment. Und es ist so gekommen.

Aber im Westen, das muß man begreifen, findet dieser Absturz gerade jetzt statt.

Zwischenfrage des Moderators: Bitte etwas genauer?

Früher waren das ethische oder religiöse Postulate, auf denen der Staat aufgebaut war. Aber Ende des 19. Jahrhunderts ist diese Idee aufgekommen: wir lenken doch die Welt, die Umwelt, wir haben Maschinen, wir haben wissenschaftliche Theorien – jetzt werden wir die Gesellschaft lenken, auf dieselbe Weise..
Und tatsächlich sind auch die sozialen Netze so ein Versuch, etwas ähnliches zu machen – ihr habt doch sicher einen Artikel gelesen, wie man
in China ein soziales Rating einführen will – das ist dasselbe, tatsächlich.

Ich wollte aber etwas anderes erzählen.
Hat die Technologie überhaupt einen Nutzen?
Ich habe da so einen einfachen Gedanken, daß … – weil doch die Anwender-Interfaces von Programmierern geschrieben werden, und früher waren die Leute in der Lage, einen kompletten Algorithmus im Kopf zu behalten, und davon gab es nicht viele, auch die nach einer Anleitung das konnten. Und kaum jemand konnte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Anleitung für die Haushalttechnik lesen und danach handeln.

Heute, dadurch daß man allen ein flaches Gerät in die Hand gegeben hat, wo die Anwender-Interfaces von Programmierern, von Leuten mit einem algorithmischen Denken geschrieben wurden, so wird heute dieses algorithmische Denken – nicht das humanitäre – der ganzen Welt aufgedrängt.
Ist das ein Plus? Ich weiß es nicht, vielleicht ist es ein Plus. Kann ich nicht sagen, aber ihr könnt das wahrnehmen, wenn die Jugendlichen auf ihrem Smartphone da etwas eingeben, dann kann man die Finger kaum verfolgen. Sie haben sich gemerkt, an welchen Stellen im Anwender-Interface sie wo wie durchgekommen sind, welche Häkchen sie gesetzt haben usw., dann ändern sie das usw. – aber sie machen alles zehnmal so schnell wie ihr.
Ich weiß nicht, ob das ein Plus ist oder nicht.“

(Fortsetzung folgt)

Persönliche Daten nutzen 2

Im ersten Teil hatten wir uns mit konkreten Mißbrauchsfällen persönlicher Daten befaßt, die zu direkten materiellen Schäden führen können. Heute wollen wir uns der Datensammelwut der digitalisierten Welt widmen.
Vorab jedoch eine Vorbemerkung, die jeden Nutzer elektronischer Medien angeht.
Luckyhans, 10./13. Januar 2019
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Bevor ich einige Auszüge aus einem Interview des dem Dauerleser schon bekannten russischen Datenexperten Igor Aschmanow bringe, soll kurz ein Aspekt in die Betrach­tung kommen, der gewöhnlich unterschätzt wird.
Damit meine ich die Auswertung von ganz normalen schriftlichen Mitteilungen.

Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, wie offen sie sich präsentieren, wenn sie in elektronischen Medien ihre Meinung darlegen oder auch „nur“ ein paar angeblich „unverfängliche“ Kurzmitteilungen twittern.
Sowohl der Stil der Darlegung als auch Systematik, Wortwahl und Aussage sind in jedem Falle für einen geübten Psychologen (oder ein entsprechendes Expertenprogramm) eine Fundgrube für verschiedene Aspekte der Persönlichkeit des Schreibers.

Wer nun wieder mit dem bequemen, aber falschen Argument „stört mich nicht, ich hab nichts zu verbergen“ kommt, der unterschätzt, wie tief das Wissen der Datensammler auf den unterschiedlichen Quellen über fast jeden Einzelnen schon heute ist.
Und wie vielfältig die Möglichkeiten der Auswertung… und Ausnutzung.

Da sind zunächst die Rabattkarten unterschiedlichster Art, die für einen ganz kleinen „Kick-back“, der sicher vorher in die Preise der beteiligten Läden schon einkalkuliert wurde, ihre gesamten Einkaufs- und damit Verbrauchsgewohnheiten offenlegen.
Daß sie dann mit „passender“ Werbung beaufschlagt werden und eher dazu neigen, nicht wirklich benötigte Waren zu kaufen, ist noch der angenehmste Aspekt dieses Vorgangs.

Nein, diese Daten werden aggregiert und zusammengeführt mit anderen Daten, zum Beispiel mit Adreßdaten, Alters- und Geschlechtsangaben u.v.a.m.
Daraus werden „allgemeingültige“ Profile generiert, die dann wieder auf den Einzelnen und „seine“ Daten rückprojeziert werden.
Sodann können daraus „Abweichungen“ vom Allgemeinbild bestimmt und ein weiter verfeinertes Charakterbild errechnet werden.

Auf diese Weise kann relativ genau das Verhalten des Einzelnen in bestimmten Situationen vorhergesagt werden, denn es ergibt sich weitestgehend aus seinen charakterlichen Eigenheiten.
Der Einzelne kann von der Rechenmaschine bestimmten „Risikogruppen“ (politische Aktivisten, „Rechtsextreme“, „Reichsbürger“ usw.) zugeordnet werden, auch wenn er praktisch damit gar nichts zutun hat.
Sein Kaufverhalten kann beeinflußt werden, aber auch sein sonstiges soziales Verhalten kann relativ genau abgeschätzt werden.

Wer dann diese Daten wofür verwenden darf, liegt in der breiten Grauzone der Daten-Gesetzgebung, welche die Zugriffsrechte auf persönliche Daten bisher rein formal und sehr lax handhabt.
So sind die deutschen wie auch viele ausländische (durch die Besatzungsvorbehalte!) Geheim-Dienste, aber auch BKA und LKAs, im Falle eines bloßen Verdachts, der zum Beispiel durch eine anonyme Anzeige eines „giftigen“ Nachbarn erregt wurde, dazu berechtigt, auf alle diese Profildaten zuzugreifen.

Und auf die „vorsorglich“ gespeicherten kompletten E-Post-Daten.
Und wenn dann da solche „Extremisten“-Vermutungen errechnet wurden, dann kann es sehr schnell sein, daß mancher bis dahin unbescholtene Bürger sich plötzlich der intensiven Aufmerksamkeit von Männern und Frauen in Zivil erfreut…
Oder, nach den neuen Polizei-Gesetzen, kann er 30 Tage ohne Anwalt, und dann immer wieder richterlich verlängert, als „potentiellen Gefährder“ einfach festgesetzt werden.
Und zwar ohne Ende und Prozeß… Franz Kafka läßt grüßen…

Wer da immernoch meint, „nichts zu verbergen“ zu haben, der wird sich sehr schnell eines anderen belehrt sehen. Denn alle diese Bediensteten stehen unter Erfolgsdruck und müssen regelmäßig „Ergebnisse“ abliefern.
Und da können einige unvorsichtige oder „gut gemeinte“ Bemerkungen in den un­sozialen Medien, in der E-Post oder auch Kommentare in einem Block ganz schnell zu „Verdachtsmomenten“ führen, die zu weiteren Ermittlungen im Arbeits- oder Bekannten­umfeld führen.

Was nicht immer unbemerkt bleibt und zu entsprechenden Reaktionen seitens der Befragten führen kann…
Daß all dies in „unserem“ ach so „demokratischen“ Land eine seltene Erscheinung sei, glaubt wohl nur noch ein Halbblinder, der auch den „Volks“-Parteien (mit Mitglieder­zahlen im einzelnen Promille-Bereich der erwachsenen Bevölkerung) noch abnimmt, daß sie sich für
seine Interessen einsetzen würden…

Damit wollte ich auch darauf hinweisen, daß so mancher bei seinen Kommentaren und Reaktionen auch im „heimatlichen“ Block mehr von sich, seinem Charakter und seinen Veranlagungen preisgibt, als er meint.
Möge jeder verantwortungsbewußt damit umgehen…
Und für alle „Du auch“-Fanatiker sei gesagt, daß aus meinen über 1300 Beiträgen und mehr als doppelt sovielen Kommentaren auf bb die Dienste höchstwahrscheinlich schon lange ein sehr detailliertes Profil erarbeitet haben… 😉

Aber nun lassen wir endlich den Experten zu Wort kommen. Die Auszüge stammen aus einer aktuellen 2-Stunden-Sendung des Moskauer „Politcafe.tv“.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 9./13.Januar 2019
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Beginnen wir mit einer allgemeine Aussagen (Minute 17, vorher vor allem Biografisches):Die sozialen Netze enthalten eine ungeheure Energie, aber damit umgehen kann bis jetzt kaum jemand.“ aschmanow

Er berichtet von sich, daß er – nach diversen Entwicklungen, wie Spamfiltern (verkauft an Kaspersky Lab), einer russischen Rechtschreib-Prüfung (verkauft am MicroSoft) u.a. – nun vorwiegend mit der Analyse der „sozialen Netze“ befaßt sei, während seine 2. Frau, Natalja Kasperskaja, in ihrer neuen Firma an der Sicherheit vertraulicher Informa­tionen arbeitet.
(weiter ab 22. Minute:)
„Die Situation ist so – ganz kurz in Stichpunkten: erstens, jene Hysterie, die jetzt begonnen hat zu den Technologien, ist tatsächlich der Versuch der Schaffung einer Religion, welche die alten Religionen ersetzt. Das heißt, anstelle des abgelastschten Christentums versucht man, uns den Gott der Technologie reinzudrücken.

Dieser Gott der Technologie sei ein Wert, er sei sehr gut, er liebe uns und gebe uns seine Kleinigkeiten umsonst und schon jetzt.
Ja, nehmt das iPhone, das hat doch runde Ecken, weil der Gott der Technologie uns liebt.

In Wirklichkeit ist das kein Scherz, es gibt sehr viele Leute, die in einer religiösen Verzückung sind – sie glauben an die Technologie.
Im einzelnen ist das charakteristisch für Banker, Marketing-Leute und ähnliche, die sich selbst nicht mit diesen Technologien beschäftigen, denn für sie steckt in diesen Techno­logien eine Art Magie, eine Nichterkennbarkeit, und dennoch geben ihnen diese Techno­logien ihre Vorteile.

Die Technologien versprechen im Wesen genau dasselbe wie eine Religion, aber eben JETZT: Unsterblichkeit, Übertragung der Persönlichkeit in den Computer, Nanoroboter welche die Gesundheit in Ordnung bringen, die Lenkung des Soziums mit Hilfe der Technologien des BIG DATA, so daß es keine Kriege und Verbrechen mehr gibt.
Schon jetzt kann ich sagen, daß die Zahl der Verbrechen in Moskau stark zurückgegan­gen ist, wegen der vielen Kameras. Und so weiter.

Das heißt, der Gott der Technologie gibt alles gleich jetzt und nicht erst nach dem Tode, nun, ein wenig muß man schon warten, da gibt es so ein Sternchen, eine Fußnote, daß man nur noch ein wenig warten muß.
Tatsächlich habe ich das Gefühl, daß sehr viele dieser Technologien aus der westlichen, angelsächsischen Welt zu uns gekommen sind.

Wir hatten doch auch unsere Computer-Industrie. Sie war zu Anfang sogar vielfach schärfer als die amerikanische, denn wir hatten ja früher angefangen. Stalin hatte 1949 angewiesen, Computer-Institute zu erschaffen, und da sind tatsächlich sehr scharfe Maschinen entstanden.
Aber die Verbraucher-Elektronik ist fast vollständig aus dem Westen zu uns gekommen.

Und ich habe das Gefühl, einfach als „technologisches Familien“mitglied, daß in allen Technologien, die zu uns gekommen sind, es irgendwo eine Art Wurmfraß gibt.
Dort gibt es etwas
Ungutes; nun, es gibt das bekannte Gesetz von Starjohn, das so lautet: „10% dessen, was es auf der Welt gibt, ist Müll“ – tatsächlich ist das dasselbe wie unser Löffelchen Teer (im Honig – eine russische Redewendung).
In den Computertechnologien gibt es auch dieses Löffelchen Teer aus irgendeinem Grunde. Zum Beispiel die E-Post: ein ausgezeichnete Sache, kostenlos, schnell, gibt die Möglichkeit, Geschäfte zu tätigen usw., aber aus irgendeinem Grunde entwickelt sich dort der Spam, der – Moment, habe ich 10% Müll gesagt? nein, 95% oder 90 sind Müll.
(man könnte ja auf die Idee kommen, daß der Spam dadurch entsteht, daß nur auf diese Weise die E-Post „kostenlos“ für den Nutzer sein kann: mit der Spam-Werbung wird die E-Post finanziert; und weil nur so wenig davon beim Nutzer ankommt, muß so überviel losgeschickt werden… nur mal so, als Gedanke)

Und 95 bis 99% der E-Post sind Spam. Das seht ihr nicht alles, weil auf dem Wege bis zu euch manchmal mehrere Filter stehen, aber wenn man die Filter wegnähme… ihr seht auch so, daß etwas Spam durchkommt, weil man nicht alles ausfiltern kann.

Und 90% der Netzseiten sind entweder gefälscht oder Porno-Drogen- oder irgend­welcher Reklame-Dreck usw. und Darways (?) zum Betrügen der Suchmaschinen – auch davon seht ihr nicht viel, weil die Suchmaschinen Jandex und Google ununterbrochen dagegen kämpfen.
Aber dort ist das Verhältnis genauso – 90 bis 99% sind Dreck.

In den sozialen Netzen ist das genauso, sie geben zwar die Möglichkeit zu kommunizieren – für einsame Menschen ist das oft die einzige Verbindung zu anderen –, aber in der Realität geben sie anstelle weniger starker Verbindungen eine Masse schwacher, sie stehlen eine gigantische Menge Lebens-Zeit von euch usw.
D.h. auch dort beginnt die Fäulnis sich anzureichern.

Die Erklärung ist eine recht einfache: das ist so eine neue technologische Formel, anstelle der Marxschen Formeln (Ware – Geld usw.)Technologie – Geld – Dreck, Technologie – Geld – Dreck.
Alle diese Technologien werden an das Geld gebunden, und im nächsten Schritt verwandeln sie sich in Dreck.
Klar – eure Daten aus den sozialen Netzen werden verkauft, ihr werdet mit Reklame beaufschlagt, in den Suchmaschinen gibt es dieselbe Geschichte, und im Ergebnis verfolgt euch die Reklame durch das ganze Internet.

Aus meiner Sicht ist das ein unausweichlicher Prozeß, denn diese Technologien sind so aufgebaut, wie das Modell der Start-ups oder der großen Corporations: dort ist alles rund um eine Säule angeordnet – das Geld.

Denn die westliche Gesellschaft ist – wie sie selbst schreibt, eine „money society“ – eine Geld-Gesellschaft.
Dort ist das Geld das Hauptkriterium – alles wird darauf bezogen, ins Verhältnis gesetzt, es ist das Haupt-Meßinstrument, die Haupt-
“Bewertungs“-Skala.
Und wenn man damit verschiedene Dinge mißt, die man nicht darauf beziehen darf, dann verdirbt das alles – es verwandelt sich in Dreck.

Die sozialen Netze sind gefährlich – ich sag mal ein paar Worte dazu, was wir dort sehen. (ab Minute 29)

Wir haben eine Suchmaschine für die Analyse der sozialen Netze…“ (es folgt die Erklärung, wie es zur Entwicklung dieses Programms gekommen ist, welches das Ansehen = reputation analysiert)

Wir haben begonnen, soziale Netze zu analysieren, das ist jetzt eine große Suchmaschine, Hunderte Server, wir pumpen jetzt etwa 100 Millionen Mitteilungen pro Tag heraus, bis zu 30.000 pro Sekunde im Peak, und bis 100.000 Likes pro Sekunde in der Spitze. An Likes werden täglich bis zu 2 Milliarden gesetzt. Wir pumpen Facebook, Twitter, youtube, ЖЖ (das russische Facebook-Analog), VK (im Kontakt), Odnoklassniki (Klassenkameraden aus der Schule), Vmire (in der Welt), Instagram usw. usf. – alles, was man greifen kann, auch Telegram und andere.
Das Hauptziel ist, soviel wie möglich und so schnell wie möglich herauszupumpen. Und dann läuft die Analytik darüber…

Was ist da zu sehen?
Da gibt es etwa 500 Millionen accounts in unseren Netzen, der größte Teil ist natürlich tot – wo in den letzten 2 Monaten etwas geschehen ist, das sind etwa 140 Millionen. Klar sind das mehr als Menschen, viele haben mehrere accounts, und es gibt viele virtuelle, da geht vieles ineinander, Beziehungen zu vielen. Manchmal haben auch einige accounts mehrere Leute, manchmal umgekehrt haben Einzelne viele accounts.
Das ist nicht immer alles einfach zu unterscheiden.

Natürlich ist da eine ungeheure Anzahl von Spammern dabei, auch professionelle Propagandisten usw.

Was ist zu erkennen?
Also erstens ist eine Degradation der Nutzer zu erkennen.
Wir hatten mal ЖЖ, sozusagen als Nervenknoten des russischen Internets, das war von einem Burschen in den VSA geschaffen worden, ich habe ihn hier gesehen, als Mahmud ihm das ЖЖ abgekauft hat. … Brad Fitzpatrik hieß er. …
(ich lasse hier mal etwas „Folklore“ weg)
Er hatte ЖЖ aufgebaut mit 20 Millionen Nutzern, davon 6 Mio. Russen. Aber im russischen Teil von ЖЖ war die Verbindungsdichte viermal höher, das war untersucht worden, die Anzahl der Mitteilungen lag 10fach höher usw.
Es gab da also einen sehr dichtes Knäuel, wo die Leute intensive Diskussionen führten, die für Russen typisch sind: wer hat schuld, was ist zu tun, gibt es Gott, wohin bewegen wir uns, über Geschichte usw. Und dort könnt ihr einsteigen und noch heute diese Diskussionen aus dem Jahre 2003 finden. Manche davon sind bis heute am Leben, d.h. die Leute setzen ihre Erörterungen fort.

Dann sind alle zu Facebook und VK (v Kontakte = im Kontakt) übergelaufen, aber dort lebt nichts, dort stirbt alles im Verlaufe von 2 – 3 Tagen. Wir sehen doch alle Kommentare, sehen wann sie kamen, real leben die Mitteilungen in den sozialen Netzen etwa 6 Stunden lang.
Heute wahrscheinlich sogar noch kürzer.
Also 95% aller Reaktionen kommen in den ersten 6 Stunden. …“

(Fortsetzung folgt)

Persönliche Daten nutzen

(LH) Wer ist sich wirklich darüber im Klaren, was seine persönlichen Daten über ihn „verraten“ und was man damit „anfangen“ kann? Ich gebe ehrlich zu, daß ich davon nur eine vage Vorstellung habe. Nun muß ja nicht jeder alles wissen – es gibt ja „Hirnies“, also Fachleute, die sich professionell mit einem Thema befassen und uns dazu aufschlauen können…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 8./12. Januar 2019
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Wie man eure persönlichen Daten gegen euch verwenden kann

07. Januar 2019

Geheimhaltung ist schwer, besonders wenn du nicht weißt, was genau du verbergen solltest und warum. Die „sozialen“ Netze und überhaupt die Kommunika­tionstechnolo­gien machen unser Leben immer trans­parenter für die Umgebung.
Wir teilen ständig irgendwelche Informationen an Bekannte und sogar an völlig Fremde mit. Der Selbst­erhaltungstrieb sagt uns: man sollte nicht allen alles mitteilen. Irgendetwas aus unseren persönlichen Daten kann sich sehr wahrscheinlich als Achillesferse erweisen. Die Frage ist, was genau.

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PK/12 Prima Klima / Earth Magnetic Field is acting up / Das Erdmagnetfeld spielt verrückt

Ulrich S. 11.1.2019

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Wenn das Erdmagnetfeld verrückt spielt, dann ist das kein Smartphone Kasperltheater! Es ist noch lange nicht genau bekannt, was das für Folgen hat, ausser denen für die Navigationssysteme. Die müssen nachkalibriert werden. Sogar Start und Landebahnen auf Flughäfen bekommen neue Bezeichnungen!

Neben der Wanderung der Pole, nimmt auch das Magnetfeld der Erde rapide ab, wie im Artikel – WTP/13 Mythen und Wissenschaft / Myths and Science / Katalytische Zyklen / Cataclystic Cycles / Ice ages / Polumkehr – bemerkt wird. Die Wechselwirkung der gigantischen Magnetfelder der Sonne und unseres kleinen Planeten sind enorm und haben massive Auswirkungen auf die Wettersysteme und damit dann auch auf das regionale Klima. Deshalb ist dieser Artikel in der Reihe Prima Klima.

Mit dem CO2 Schwindel will man von diesen komplexen und gewaltigen Einflussgrößen ablenken. Diese sind den Wissenschaftlern bekannt. Allerdings findet das Modell eines „Elektrischen Universums“ erst nach und nach Beachtung in der „normalen“ astrophysikalischen Wissenschaft.

Der faszinierende Wahnsinn der schwarzen Energie und Materie ist eine megalomanische Geschichte wie des Kaisers neue Kleider. Ein „Wissenschaftstheoretiker“ denkt sich was aus, bastelt ein Modell für einen Super Computer und kalibriert solange an den Parametern bis das Ergebnis die Beobachtungen zu bestätigen scheint. Auf dieser Basis wurden zig wenn nicht 100derte Mrd in echte Experimente gesteckt und herausgekommen ist – Nichts, Nullo, Nado.

Das „Elektrische Universum“ mit gewaltigen Plasmaströmen braucht keine unbekannten schwarzen Faktoren. Das Modell der schwarzen Energie und Materie versteigt sich in Dimensionen von 4,7% sichtbarer bekannter Materie und Energie und der Rest ist halt „schwarz“ oder unsichtbar, wie des Kaisers neue Kleider.

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If the Earth’s Magnetic Field is going crazy, then this is no smartphone Punch and Judy show! It is far from known exactly what the consequences will be, except for the navigation systems. They have to be recalibrated. Even runways at airports get new names!

Besides the migration of the poles, the magnetic field of the earth also decreases rapidly, as in the article – WTP/13 Mythen und Wissenschaft / Myths and Science / Katalytische Zyklen / Cataclystic Cycles / Ice ages / Polumkehr – is noticed. The interaction of the gigantic magnetic fields of the sun and our small planet are enormous and have massive effects on the weather systems and thus also on the regional climate. Therefore this article is in the series Prima Climate.

With the CO2 dizziness „they“ want to distract from these complex and violent influencing variables. These are known to scientists. However, the model of an „electrical universe“ only gradually finds attention in „normal“ astrophysical science.

The fascinating madness of black energy and matter is a megalomaniac story like the emperor’s new clothes. A „science theorist“ comes up with something, makes up a model for a super computer and caligrates the parameters until the result seems to confirm the observations. On this basis, umpteen if not 100derte billion were put into real experiments and came out – nothing zero Nado.

The „electric universe“ with huge plasma currents does not need any unknown black factors. The model of black energy and matter is in dimensions of 4.7% of visible known matter and energy and the rest is just „black“ or invisible, like the fairy tail of the emperor’s new clothes.

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Zurück zu den irdischen Fakten / Back to the earthly facts:

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Earth’s magnetic field is acting up and geologists don’t know why
Das Erdmagnetfeld spielt verrückt und die Geologen wissen nicht warum

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Das chinesische Sozial-Kredit-System

Klingt doch ganz vernünftig, oder? Ein Sozial-Kredit-System… wer vermutet da schon wieder so etwas Schlimmes wie eine Abart des elektronischen Kazetts?
Aber lassen wir doch den ausgebildeten Ökonomen Walentin Katasonow zu Wort kommen, er hat sich ausführlich damit auseinandergesetzt.
Und überlegen wir anschließend, warum wohl dieses System gerade in China eingeführt wird… Denn diese Nachtigall trapst so laut, daß nun wirklich jeder wach werden und erkennen müßte, was die sog. digitalen Technologien und die damit tatsächlich verbun­denen Zielstellungen angeht… und wie es in dieser Welt „planmäßig“ weitergehen soll…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 4. Januar 2019
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Was ist das chinesische Sozial-Kredit-System

Über einige Besonderheiten der digitalen Gesellschaft in China

Valentin Katasonow | 29.12.2018 |

Im Jahre 2014 hat der Staatsrat der Chinesischen Volks-Republik (CVR) ein Dokument herausgegeben „Über die Planung des Aufbaus des Systems des Sozialkredits (2014 – 2020)“, das zur Direktive für den Aufbau der digitalen Gesellschaft geworden ist.
Das Hauptziel des Systems des Sozialkredits (SSK) ist es, im Lande die Ordnung herzustellen. Diese Ordnung soll durch Herstellung der allgemeinen Kontrolle über alle Bürger, durch deren Bewertung und die Stimulierung zu gutem Benehmen mithilfe dieser Bewertungen sein.
Die Kontrolle wird mit Hilfe digitaler Technologien erfolgen, die in der Lage sind, jeden Schritt zu verfolgen, jedes Wort eines Menschen aufzunehmen – und im weiteren auch seine Gedanken. Etwas ähnliches ist auch in anderen Ländern erdacht worden, aber China ist hier weit voraus.

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Wer hat die Macht in den VSA?

Nein nein, jetzt kommt keine neue Persiflage auf den Präsi und seinen Hofstaat, mit dem er sich nicht versteht – es geht „nur“ um die Gesetzgeber des Landes und deren „Qualität“. Freilich darf nicht von einem Beispiel auf alle geschlossen werden – wäre ja schlimm, wenn unser Land als nur von „Heiggos“ und Laienspielerinnen bewohnt angesehen würde… aber: wer weiß?
Wissen ist Macht – nichts wissen macht nichts…?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 3. Januar 2019
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Im Jahre 1941 habe die Deutschen eine Atombombe auf uns abgeworfen: wer hat jetzt die Macht in den VSA

19.12.2018 RIA Novosti

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Was Dony in zwei Jahren erreicht hat / Und nicht in den MSM steht

Ein Beitrag, in „Tagesereignis“ erschienen.

Thom Ram, 03.01.07

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Original >>> hier.

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USA: Dieses und mehr hat Präsident Trump in weniger als zwei Jahren erreicht. (mehr …)

Dony im sicheren Bunker / 50 Kabalische in Richtung Guantanamo // The President has been moved to a Bunker for Safety

Vorliegender Beitrag passt mir grad so richtig in den Kram. Er kann ebenso frei erfunden sein wie auch Wahres rapportieren. Frei erfunden, wie unser Einer schon seit Jahren immer mal Spinnergeschrei gelesen hat und damit manche Male wegen sträflicher Gutgläubigkeit auf die Nase gefallen ist. Anderseits kann die Geschichte wahr sein, denn dass aufgeräumt wird, steht für mich ausser Zweifel.

Es kommt was dazu. Habe heute einen langen Artikel zugespielt bekommen, der wäre ein Fressen für unsere guten Verächter von Spinn-Eso-Zeugs.  Hehehe, werfe euch diesen Monsterartikel aber nicht vor, ihr guten Leuts. Zu früh gefreut.

Ja, aber vorliegende Meldung passt nahtlos in den Monsterartikel. Das eben schon.

Wer denkt, da könnte was dran sein, dem empfehle ich ganz runterzuscrollen. Da kommt noch mehr.

Die Uebersetzung auf Deutsch könnte berauschen. Darum darunter das engellische Original.

Gruss in die Runde, Thom Ram, 03.01.07 (mehr …)

Abgang mit Türgeknall

Es scheint typisch für viele Leute in „verantwortlichen Positionen“ zu sein, daß sie immer erst dann einen Hang zur Wahrheit verspüren, wenn sie längst ihre Positionen verlassen haben.
Es ist recht selten und daher bemerkenswert, daß jemand schon beim Abgang ein paar unangenehme Wahrheiten ausspricht, da diese noch unmittelbar in Erinnerung sind und noch Folgen haben können…
Eine weitere Betrachtung dazu hier.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 2. Januar 2019
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Der geschaßte VSA-Verteidigungsminister geht mit Türgeknall

Alexander Sapolskis 29.12.2018 13:00

Wohl nicht umsonst wird in klugen Psychologie-Büchern zur Firmen-Führung von den Fachleuten einstimmig geraten, den Rauswurf von Top-Managern möglichst höflich im Verhalten und korrekt in den Formulierungen zu gestalten. Da weiß man schon sehr viel drüber. Die Geschichte mit dem Rücktritt des Pentagon-Chefs ist ein anschauliches Beispiel dafür.

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Marken und Stars

Die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden, indem wir die Vergangenheit begreifen (hier Teil 1 und Teil 2 und Teil 3 und Teil 4), aus dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute der Schluß.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 2. Januar 2019
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Der vorige Teil endete so: „Der moderne Mensch zahlt, wenn er etwas kauft, nicht für die Eigenschaften der Ware, sondern für den Zuwachs an Selbstachtung und Selbstbewertung. Irgendwie gab es das auch schon früher, aber heute ist diese Erscheinung ausgewachsen und ist weltweit führend.

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Zu klug?

(LH) Wir wollten die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden; dazu hatten wir die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1 und Teil 2 und Teil 3), dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 4.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 1. Januar 2019
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Zu Beginn nach ein längerer Kommentar eines „Abbe“ zum vorigen Artikel:

Der Artikel interpretiert die Situation nicht richtig. Die Beschränkung ist aus Sicht der Autorin vernünftig. Sie schaut auf die 1960er Jahre. Und aus dieser Sicht überlegt sie das Leben von 7 Milliarden Menschen.

Treten wir noch einen Schritt zurück. Zigtausende Jahre haben die Menschen Knochen­werkzeuge benutzt und sich nicht mit Steinen abgegeben. Dann kamen die Steine und so weiter und so fort, dann die Metalle.
(woher mag der Abbe diese Weisheiten haben? zigtausende Jahre Stillstand in der Entwicklung – glaubt er das etwa selbst?)

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Die Blödmann-Insel

Wir wollten uns bemühen, die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft etwas herauszufinden; dazu hatten wir versucht, die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1 und Teil 2), lesend auf dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 3.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 30. Dezember 2018
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Die Medien – die virtuelle Blödmann-Insel

Für die Erziehung des positiven Hedonisten – des idealen Verbrauchers, der sich ununterbrochen an seinen Einkäufen erfreut, sich vollfrißt und dabei aktiv schlanker wird – ist eine tägliche zielgerichtete Arbeit zur Verdummung der Massen erforderlich.

Die wichtigste Rolle dabei spielt das Fernsehen als am meisten verbrauchtes (in beiden Wortsinnen!) Massen­medium, aber darauf beschränkt sich die Sache nicht.

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Wie nun weiter?

Wir hatten begonnen, uns darum zu bemühen, die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft etwas herauszufinden; dazu hatten wir versucht, die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1), indem wir uns auf dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ umsehen – heute Teil 2 dazu.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 29. Dezember 2018
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Der Kapitalismus kann nicht ohne Expansion existieren.

Das globale Business braucht neue und aberneue Absatzmärkte. Und diese Märkte wurden gefunden. Nicht so sehr hinter den Meeren (dort gab es schon damals nichts mehr zu fangen), sondern in den Seelen der Menschen. (ein wenig oberflächlich, denn genau die Märkte Rußlands und Osteuropas waren es, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion für den Welt-Kapitalismus geöffnet wurden und diesem in den 90er Jahren nochmals anderthalb Jahrzehnte glanzvoller Profitema­cherei beschert haben – bis 2008 „man“ wieder am Ende des Zinssystems war…)

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Wer braucht noch Intellekt?

(LH) Genauer: wer braucht noch menschlichen Intellekt? Jetzt kommt doch der Künstliche Intellekt, oder die künstliche Intelligenz, da wird alles ganz leicht: keiner braucht mehr zu denken, auch das nimmt ihm die Maschine ab… zwar weiß keiner, zu wessen Nutzen dies die Maschine tun wird – zu ihrem eigenen oder zu seinem Nutzen -, aber das scheint niemanden daran zuhindern, alles was KI und Digitalisierung und all diesen Kram angeht, lauthals zu begrüßen, auf daß man dies mit Vollgas voranzubringe.
Selbst denken wird bald nicht mehr gefragt sein… oder ist es schon?

Um die Gegenwart zu verstehen und für die Zukunft etwas herauszufinden, ist es wichtig, die Vergangenheit zu begreifen – tun wir dies mal, indem wir uns ein paar Mal auf einem russischen Block umsehen, dem einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 1.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 28. Dezember 2018
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Die wichtigste Ressource des Westens sind die Idioten

Ich wurde zu einer Konferenz der Fakultät für Wirtschaft der Moskauer Staatlihen Universität eingeladen, im Rahmen der Lomonossow-Feiern. Dort wird es um den Intellekt gehen – intelligente Wirtschaft, Intellekt als Entwicklungsfaktor, Wissensökonomie usw. Das Thema kenne ich sehr gut. Und dies werde ich auf dieser höchst intellektuellen Versammlung vortragen:

Motoren der modernen Entwicklung sind Unwissenheit und Obskurantismus

Professor Katasonow hat es beschrieben: er stellt seinen Studenten gern die Frage „Was ist die Hauptressource der modernen Wirtschaft?“
Die Antworten fallen unterschiedlich aus: Erdöl, Geld, Wissen. Alles daneben.
„Die Hauptressource der moderenen Wirtschaft“, verkündet der Professor feierlich, „ist der Idiot, der Depp, denn ihm kann man alles andrehen.“ – Lachen im Saal.

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Die Abzocker

(LH) Wer hier jetzt eine Kriminalgeschichte erwartet, der wird nicht enttäuscht werden. Allerdings geht es eher um die große Kriminelle Energie, also um viel „Geld“. Es ist zwar nur Scheingeld dritter Ordnung, also reines Computergeld, jedoch stehen hinter den im Folgenden genannten Zahlungs-Summen konkrete Arbeitsleistungen der Mitarbeiter der jeweiligen Unternehmen, also reale Werte. Nun denn…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 25./27. Dezember 2018
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Wie EUropa den VSA Tribute zahlt

Аlexander Sapolskis, 24.12.2018, 15:00

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Rußlands Strategie zur Ukraine

Es wird von weiten „patriotischen“ Kreisen in Rußland beanstandet, daß es eine solche Strategie nicht gäbe – nun meint ein „politischer Beobachter“, eine solche wahrge­nommen zu haben. Schaun wir uns die mal an?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. Luckyhans, 24./27. Dezember 2018
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Haben die Machthaber Rußlands eine Strategie zur Ukraine?

Autor: Alexander Chaldej (Alexander der Chaldäer)

In der sogenannten patriotischen Gemeinschaft ist die Meinung populär, daß Rußland die Ukraine deshalb verloren hätte, weil es keine Strategie hatte – die bekanntlich eine Form der Umsetzung der Ideologie ist. Das heißt: die Machthaber Rußlands haben keine Ideologie, was die Patrioten als Grund annahmen für das Fehlen einer Strategie, wenn die Macht nur auf die Ereignisse situationsbezogen reagiert.
Da haben die Amis die Probleme geschaffen – wir reagieren, wenn sie das nicht tun, sitzen wir still und tun nichts.
Solch eine Verhaltensweise sei falsch, denn die Folge daraus ist die Kette russischer geopolitischer Niederlagen in der ukrainischen Richtung.

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Ein Sanktionsziel

Mancher mag sich gefragt haben, was denn nun tatsächlich Ziel und Zweck der ständig neuen Sanktionen der VSA gegenüber Rußland sein mag – denn die offiziell verkünde­ten „Begründungen“ sind ja von Anfang an so scheinheilig und durchsichtig, wie sie die „übliche“ VSA-Doppelmoral nun mal produziert.
Nun hat also jemand, dem man glauben kann, daß er um die wahren Gründe weiß, einen Zipfel der Decke gelüftet… schaun wir mal drunter.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 23./26. Dezember 2018
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Die VSA wollen Rußland die starke Armee nehmen, erklärte der amerikanische Ex-Botschafter

15. Dezember 2018, 06:10, RIA Novosti

© RIA Novosti / Witalij Timkiw

Das Ziel der Wirtschaftssanktionen gegen Moskau ist es, Rußland die starke Armee und Flotte zu nehmen, was den Interessen Washingtons entspricht.
Mit einer solchen Erklärung ist in einer Sendung des ukrainischen Fernsehkanals „Prjamoj“ der ehemalige Botschafter der VSA in der Ukraine und
jetzige Direktor des Eurasischen Zentrums des Atlantikrates, John Herbst, hervorgetreten.

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ExpEvil/4 Exposing The Well Hidden British World Control / Die Aufdeckung der gut getarnten britischen Weltkontrolle

27.12.2018 Ulrich S.

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Grossartiges erscheint am Horizont. Seit Anfang 2018 verfolge ich die American Intelligence Media youtubes und ihre Reports. Nirgendwo sonst kommt soviel Expertise und Analyse zusammen. Im aktuellen Report wird das Jahr gewissermassen kondensiert.

SPYGATE ist eine britische Operation, um die USA weiterhin mit unsichtbarem Einfluss zu kontrollieren. Comey und Brennan sind die ausführenden Personen aus dem US-SES (Senior Executive Service), die diesen versuchten Coup d’Etat geleitet und Sonderermittler Mueller, ebenfalls SES,  derjenige, der die Operation durch irreführende endlose Untersuchungen vertuschen soll.

The year is drawing to a close and great things appear on the horizon. Since the beginning of 2018 I have been following the American Intelligence Media youtubes and their reports. Nowhere else does so much expertise and analysis come together. The current report condenses the year to a certain extent.

SPYGATE is a British operation to continue controlling the US with invisible influence. Comey and Brennan are the US-SES (Senior Executive Service) executors leading this attempted coup d’état and Special Investigator Mueller, also SES, is the one to cover up the operation with misleading endless investigations.

 

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Unser täglich Gift

(LH) Übertrieben? Oh nein, die Gedankenverbindung zu „Unser täglich Brot gib uns heute“ ist durchaus beabsichtigt – und nicht von der Hand zu weisen, wie sich gleich zeigen wird.
Luckyhans, 21./25. Dezember 2018
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Mann, es ist Weihnachtszeit – wie kannst du da solch ein Thema…“ – tut mir leid, aber gerade in der Zeit der traditionell üppigen Esserei ist es besonders wichtig, sich seiner Handlungen bewußt zu werden.
Denn jeder von uns ist (ißt?) es selbst, der seinen Körper täglich mit giftigen Chemikalien und wenig nützlichen Beimengungen belastet.

Da soll jetzt keinem die Freude an einem guten Essen verdorben werden, denn ein aus wertvollen, naturnah erzeugten Rohstoffen selbst zubereitetes Mahl ist auf keinen Fall zu verachten. Allerdings ist dieses heute immer weniger die Regel, sondern eher die Ausnahme.
Um so mehr ist es nützlich, zu Feiertagen, also gerade dann, da man die Zeit für die sorgfältige Zubereitung hat, sich diese auch zu nehmen. Es kann ja durchaus die ganze Familie in die – zugegeben meist aufwendige – Herstellung des Festmahles einbezogen werden… 😉

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Was ist Korruption?

Eh, du Depp, das ist einfach nur Bestechung – hast wieder mal keine Ahnung, aber willst mitreden…“ – Ja, wenn’s mal so einfach wäre.
Ist es Bestechung, wenn ich jemandem dafür, daß er besonders schnell und gut etwas für mich getan hat, auch wenn es in seine direkten Arbeitsaufgaben fällt, ein kleines Dankeschön-Geschenk gebe? Ein „Trinkgeld“ oder eine Art „Prämie“? Die weder ihn reich, noch mich arm macht?
Oder es nicht eher „Korruption“, wenn für eine Übertretung der gesetzlichen Grenzen oder eine willkürliche Auslegung von Vorschriften insgeheim eine üppige Summe gezahlt wird? Die ähnlich hoch oder höher ist als die „normale“ Entlohnung desjenigen?
Darüber möge bitte jeder selbst nachsinnen…
Jetzt schaun wir uns mal einen eher selten beleuchteten Aspekt der Korruption an.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. Luckyhans, 20./23. Dezember 2018
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Korruption als effektive Kolonisierung

18. Dezember 2018

Коррупция как эффективная колонизация

Korruption und Kolonisierung.
Da ich schon mehrfach diese Erscheinung beschrieben habe („Kurze Retrospektive der Bestechungsweisen“, „Über die Korruption oder Wie im Leben“), soll jetzt einer der Aspekte unsere Aufmerksamkeit fesseln.

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WTP/10 Connecting The Dots

Ulrich S. 23.12.2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und Donald der Trump beschenkt die Welt mit Überraschungen. Auch die gelben Westen zünden Lichtlein an, um den Tagen einen festlichen Schein zu geben. Manch Lichtlein lässt das zusammengeraffte Gold in den Palästen schimmern.

In den letzten Tagen war ich beschäftigt, habe aber weiter fleissig „gehört“, was andere kluge Geister zu sagen haben zu den, um es freundlich zu sagen, Seltsamkeiten in dieser Welt. (Eine edle Auswahl siehe am Ende)

Und so möchte ich heute vor den weihnachtlichen Feiertagen ein paar Punkte verbinden.

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The year is drawing to a close. And Donald the Trump presents the world with surprises. Also the yellow vests light up little lights to give the days a festive glow. Many of the little light let the reaped golden profits glow in the palaces.

In the last days I have been busy, but have „listened“ diligently to what other wise spirits have to say to the, to say it friendly, oddities in this world. (a fine selection below)

And so today before the seasonal climax I would like to connect a few points of the „nice mess“

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Die Welt nach Putin

(LH) Ein aktueller Kommentar von Alexander Dugin, den ich gleich kurz wiedergeben werde, hat mir sehr zu denken gegeben – und das könnte nicht nur die Russen angehen, sondern die ganze Menschheit…
Luckyhans, 19./22. Dezember 2018
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Die Zeit um Weihnachten und den Jahreswechsel ist medial immer eine Zeit der Jahres-Rückblicke und -Vorschauen, wobei die ersteren hauptsächlich dazu dienen, das kürzlich erlebte schon mal interpretativ ein wenig „richtigzustellen“ (selbstverständlich im Sinne der Herrschenden), und letztere vor allem dazu, die Massen auf die nächsten Schritte ebenjener Herrschender „einzunorden“, damit sie auch brav zu den bevorstehenden Ereignissen die richtige Einstellung finden.
Da wollen wir uns nicht einreihen, sondern den Blick etwas weiter schweifen lassen… 😉

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Klarheit

In der heutigen Zeit der allgemeinen Lüge und der orwellschen Verdrehung der Begriffsinhalte fällt es manchem zunehmend schwer, sich zu orientieren. Nun ist die Verwirrung ja überwiegend beabsichtigt und gezielt herbeigeführt. Was also tun?
Wie kommt man zu Klarheit?
Luckyhans, 16./20.Dezember 2018
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Um die Intentionen desjenigen, der mir etwas mitteilt (etwas mit mir teilt? oder mich mit etwas teilt, abtrennt von anderen? in Sinne des „teile und herrsche“?), zu erkennen, ist es zuerst wichtig, bevor ich die dahinterstehende Absicht zu ergründen versuche, genau auf die verwendeten Worte, Begriffe, deren Inhalte und Bedeutung zu achten.
Viele Begriffe sind heute weit entfernt von ihrem eigentlichen Inhalt – Beispiele kennt jeder zur Genüge, daher genügen hier einige wenige.

Da wären allgemeine Begriffe wie Demokratie (wörtlich: Gemeinde-Beherrschung), vielfach als Volksherrschaft fehlinterpretiert, denn das, was heute als Demokratie bezeichnet wird, ist eine Oligarchie (oligo = wenige, archie = Herrschaft) der Groß-Geld-Besitzer, getarnt als Parteien-Diktatur.
Wobei eine „Volksbeteiligung“ durch StimmenABGABE eh ein recht fragwürdiges Modell darstellt… und das scheinbare „Delegieren der Verantwortung“ funktioniert ja in Wirk­lichkeit sowieso nicht, sondern es wird nur der Willkür des Machtmißbrauches Tür und Tor geöffnet.

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Liegt es am Geld?

Mancher meint, wenn ihm etwas fehlt, was er meint, dringend zu brauchen, daß es am Gelde liegt, oder, wie Faustens Gretchen ausruft: „Am Golde hängt, nach Golde drängt, doch alles – ach wir Armen.“ – Tatsächlich?
Luckyhans, 12./15. Dezember 2018
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Nun haben wir hier schon diverse Male den Mechanismus der Geldschöpfung aus dem Nichts, der dem heutigen Schein-Kredit-Zins-Schuld-Geld zugrunde liegt, behandelt und offengelegt. Ein neutraler Nachweis wurde bereits vor über 10 Jahren in einer bayerischen Kleinstadtbank erbracht, daß es tatsächlich so ist.

Nun hat einer meiner Leser mich auf einen schon nicht mehr ganz „neuen“ Artikel hingewiesen, der einen weiteren Aspekt des Geldes beleuchtet: den okkulten.
Der Artikel ist nicht lang und sehr zum Lesen empfohlen, denn die nachfolgend ange­führte Zusammenfassung kann natürlich nicht alles vermitteln.

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Sein oder Schein

Man kann die Welt auf verschiedene Art und Weise betrachten, und jede hat ihre Vor- und Nachteile. Die sich in Anzahl und Wesen unterscheiden. Es liegt bei jedem Einzelnen, sich diese deutlich zu machen. Oder auch nicht…
Luckyhans, 6./12. Dezember 2018
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Für viele Menschen gibt es nur die „harte Realität“ (von lat. res = das Ding).

Und jedes Ding hat immer mindestens zwei Seiten, so sagt man. Die Medaille muß da meistens herhalten: „das ist die Kehrseite derselben“.
Oder bei einer Münze.
Wobei sich die Münze als „Ding“ erst ergibt, wenn zu den beiden Seiten der „Rand“ hinzukommt – das Verbindende. Dann erst ergibt sich die Münze.
Vorher hatte ich nur zwei Abbilder, die der beiden Seiten.

So ähnlich kann man sich den Unterschied zwischen Dualität – nur die beiden Seiten – und Polarität – die beiden zusammenhängenden Teile von ein und demselben Ganzen – verdeutlichen.
Wobei die komplette Münze – Polarität – durch ihre wesentlichen Eigenschaften bestimmt ist: Gewicht, Material, Härte, Musterung des Randes, Form usw. – und durch die beiden Bilder auf den Seiten: sie sind wichtig, aber nicht allein bestimmend.
Das Wesen, der Wert der Münze, wird durch eine Vielzahl von Eigenschaften bestimmt (Kennzeichen der Polarität).

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Wie heute Massen gelenkt werden

(LH) … ja, gelenkt und dabei gelinkt, d.h. benutzt für Zwecke, die sich ihnen erst viel später offerieren… und diese Methoden werden immer weiter verfeinert, wie der aufmerksame Betrachter leicht erkennt…
Luckyhans, 11.12.2018
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Bei der Beoachtung der politischen Vorgänge der letzten Jahre haben wir verschiedene Methoden der Massenbeeinflussung und -lenkung wahrnehmen können: das begann mit den relativ primitiven Naso-Methoden, da nationale Unterschiede für das Aufwärmen von Machtphantasien bestimmter Moslem-Gruppen („ihr seid die Herrenmenschen und müßt herrschen“) benutzt wurden, so geschehen im ehemaligen Jugoslawien („Süd-Slawien“) vor über 20 Jahren, wo dieses zur Vorbereitung der jedem Völkerrecht hohn­sprechenden (von „unserem“ Rot-Grün unterstützten!) brutalen Luftkriegs-Aggression der Nato, d.h. des Westens, gegen die „unbotmäßigen“ (slawischen) Teile des Balkans benutzt wurde – mit medialer Brebeck-Lügen-Begleitung über mehrere Jahre.

Damals erstmalig verwendet wurde ein altes Symbol der kämpfenden Arbeiterklasse aus den 1920er Jahren: die hochgereckte Faust – von den „Otpor“-Söldnern, einer (das ist dokumentiert) geheimdienstlich ausgebildeten und gelenkten Terrorgruppe sogenannter Berufsrevolutionäre, die später mit ihrem Symbol an allen Orten auftauchten (bis in die VSA und Brasilien), wo „das Volk“ gegen „die Macht“ (angeblich) rebellierte.

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Pinke unterm Koppküssn / Tipp

Auf Grund der Infos im zweiten Video (oder im englischen Originaltext) hier gebe ich eine Empfehlung aus.

Solltest du einen Notgroschen zu horten pflegen, so scheint es mir angebracht, den in doll Ars zu wechsen. Allerdings nicht in Not en der Fehd, sondern in Not en vom Staat.

Wenn du die ersten 20 Minuten des Videos auf deutsch gehört / den engellischen Originaltext zu einem Viertel gelesen hast, weisst du, wovon ich spreche und weisst du, warum ich es empfehle. Die oben verlinkte Grundlage selber zu hören / zu lesen kann ich dir nicht abnehmen.

Ich tue ein Gleiches, allerdings mit in do nistischem bedruckten Papier. Wir haben hier eine Neuauflage, seit 2 Jahren. Sie erscheint im täglichen Fluss im Verhältnis zum alten Druck etwa wie 1:20. Ich fisch sie raus.

Manchmal ist es nützlich, für schwervörungstheoretischen Blödmann gehalten zu werden. Was ich hier sage, ist natürlich nur verrückt, und so werden sich nur Hellhörige von diesem Etwas etwas sichern, was mal für Brot nützlich sein könnte.

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In engstem Zusammenhang…was ich so lese, was in den Staaten aktuell grad so abgeht mit Aufräumarbeiten….Leute, die Entwickelungen laufen schnell. Ich bin zuversichtlich. Und der alte toll Aar? Ich wage es heute auch. Ich wage die Prognose, dass der nur noch Monate was gelten wird.

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Gruss in die Runde!

Thom Ram, 10.12.06

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Neuer Dollar / Neue Rupiah

Die hier aufgeführten Beobachtungen am neuen indonesischen 100’000 Rupiah – Schein zu verstehen setzt voraus das Studium der ersten 20 Minuten des zweiten Videos in Leuchtfeuer / Q-Der Plan, die Welt zu retten / Der Übergang hat schon begonnen.

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Rückseite

…und die noch interessantere Frontseite: (mehr …)

Rußlands Zustände 2

Im ersten Teil unserer Betrachtung der tatsächlichen Zustände in Rußland hatten wir uns mit der Deindustrialisierung des Landes befaßt – ja, nicht nur die „wilden 90er“ haben dazu beigetragen. Auch die Sanktionen des Westens bringen sehr raues Fahrwasser…
Weiter geht es heute mit den russischen Eliten, den sogenannten.
Luckyhans, 9. November 2018
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2. Die Russischen Eliten

Wichtige Vorbemerkung: das Wort „Eliten“ wird nachfolgend nicht in seiner ursprünglichen Bedeutung als „Auswahl der Besten“ verwendet, sondern in der heute weitgehend gebräuchlichen Bedeutung als „momentan führende Gruppen“ – dieser Unterschied ist heutzutage ein gewaltiger, denn uns „führen“ (scheinbar) die miesesten Typen, die dieses System hervorbringen kann: Psychopathen aller Couleur…

Wie schon in frühren Beiträgen dargelegt, hat Putin – wie auch seinerzeit Stalin – abso­lut nicht jene diktatorischen Möglichkeiten, wie es in der verlogenen Westpresse gern dargestellt wird: da soll er ja für alles allein verantwortlich sein und unumschränkter Herrscher.
Freilich konnte Wladimir Wladimirowitsch sehr viel bewegen in den insgesamt (am Ende maximal) 24 Jahren seiner Regentschaft als Präsi und Premier, und darunter vieles, was man ihm niemals zugetraut hätte: die „graue Maus“ hat sich vielfach als „weiser Fuchs“ erwiesen.

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Rußlands Zustände 1

(LH) Ja, dieser Titel klingt etwas sonderbar, aber das ist Absicht: laßt euch einfach über­raschen, es wird hochinteressant, versprochen. Und es folgen keine Übersetzungen mit Kommentaren, sondern eigene Analysen auf der Basis der jeweiligen russischen Quellen.
Luckyhans, 8. November/9. Dezember 2018
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1. Die massive Deindustrialisierung Rußlands

Da wir gerade von Rußland sprechen, möchte ich zu Beginn meiner Analyse allen „Fachleuten“, die sich gern darüber mokieren, daß das Land nach wie vor einen bedeutenden Teil seiner Exporteinnahmen aus der Lieferung von unverarbeiteten Rohstoffen (Erdöl, Erdgas, Rundholz, Getreide usw.) generiert, ein paar Fakten ins Gedächtnis rufen.

Da wäre zunächst die Zerstörung des Sowjetreiches zu Beginn der 90er Jahre, die dazu geführt hatte, daß ein Großteil der Wirtschaftsverbindungen (auch ohne den separaten politischen Willen der Führer der abgespaltenen Republiken) neu geordnet werden mußte, weil nun plötzlich ein Teil der Lieferanten oder das Endmontagewerk sich im „nahen Ausland“ befand und somit die Lieferungen nicht mehr in Inlandswährung, sondern in Valuta, sprich Dollar, bezahlt werden mußten.
Was natürlich in keiner Weise geplant war und daher auch nicht umgesetzt werden konnte. Einer „GUS-internen“ Verrechnungswährung sperrten sich nicht nur die „Fürsten“ der neuentstandenen Kleinstaaten, sondern auch die „Chicago-Boys“ in der russischen Regierung, auf Anraten ihrer VSA-Berater-Geschwader.
Solch ein Übergang von internen Verrechnungswährungen auf harte Valuta hat oft zum Abriß sehr langjähriger Wirtschaftsverbindungen mit nachfolgender Insolvenz geführt hat – die ehemaligen DDR-Betriebe kennen dieses Problem aus den Jahren 1990ff.

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Leuchtfeuer / Q – Der Plan die Welt zu retten / Der Uebergang hat schon begonnen

Viel denke ich darüber nach, was getan werden muss, damit der Uebergang stattfinden kann vom herrschenden Sklavensysem hin zu Leben in Eintracht mit Mutter Erde und allem was da kreucht und fleucht, hin zu Leben in Kreativität und Lebensfreude, ohne dass es einen Big Bang braucht, ohne dass die Erde zuvor in Blut und Leid getaucht werden muss.

Ich fühle mich dabei unbedarft weil ratlos. Konkretes will mir nicht hochkommen, und das irritiert mich lösungsorientierten Mann.

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So. Und nun kommt es!

Gleich zwei Beiträge sind mir heute auf den Schirm geflattert, einer allgemein gehalten,

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und einer, volloo konkret!

Es geht um nichts Geringeres als um einen neuen Dollar, der bereits im Umlauf ist, der vom Staate, nicht von der FED gedruckt wurde und wird, der den FED Dollar ablöst. Leise und stetig. Der alte Dollar? Wird seine Bedeutung verlieren, ebenso leise wie stetig. Wie, das erfährst du im Video.

Die Story ist sagenhaft. Geht der alte Dollar flöten, dann entgleitet der heute immer noch mächtigen Kabale die Macht. In der Hauptsache haben SIE die Weltgeschicke über das Geld gelenkt, mit wertlosen alten Dollars aber hocken sie machtamputiert in ihren Schlössern. Um nichts Geringeres geht es! (mehr …)

Aus aller Welt 3

(LH) Wir hatten schon zweimal auf verschwiegene oder in der Info-Flut untergegangene Meldungen hingewiesen – heute also eine weitere Handvoll Mosaik-Steinchen für jeden, damit er sein WELT-BILD vervollständigen kann… ja, es sind nicht alles „brandneue Nach-richten“ – es darf wieder selbst gedacht werden, auch abseits der täglichen Hektik…
Luckyhans, 3./5. Dezember 2018
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1. Der Süd-Nord-Korridor

Eigentlich ist es nur ein Abzweig (?) der „Neuen Seidenstraße“, d.h. ein verbesserter Transportweg von Asien nach Europa – das Besondere daran ist, daß er ohne China in Angriff genommen wird und daß er still und leise einfach umgesetzt wird, d.h. der grundlegende Vertrag zwischen Indien, Iran und Rußland ist geschlossen, die Investi­tionen werden getätigt und bald wird dieses neue Logistiknetz in Gang gesetzt werden. Partner sind, neben Indien, dem Iran und Rußland, wenn sie wollen, auch die mittelasiatischen Republiken Kasachstan, Aserbaidzhan und Turkmenistan.

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WTP/6 We The People / Wild Wild West is Watching / Der Wilde Wilde Westen beobachtet

Ulrich. S 05.12.2018 update 17.00 Uhr  update 13.20 Uhr

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Guten Morgen Europa. Kontinent der rebellischen Franzosen und deutschen Schlafschafe im politisch ausgemerkelten marktkonformen Deutschland.

Goooooooooooood Morning America. The country of the free and the brave!

Die Energien steigen weiter und die Menschen werden geruettelt und geschuettelt. Der Druck steigt und die arroganten französischen Eliten machen einen ersten kleinen Schritt zurück. Die Epoch Times Deutschland berichtet:

Proteste, Blockaden und Feuer nun auch vermehrt an Frankreichs Schulen Epoch Times 4.12.2018

Regierung hat „Wut der Franzosen vernommen“: Frankreich reagiert mit Zusagen auf heftige Proteste der „Gelbwesten“ – Epoch Times 5.12.2018

Trump ironisch: „Bin froh, dass mein Freund Macron und die Demonstranten zur selben Schlussfolgerung gekommen sind wie ich“ Epoch Times 5.12.2018
US-Präsident Trump hat den Rückzieher von Frankreichs Präsident und selbsterklärten Vorreiter für den Klimaschutz bei der Ökosteuer ironisch kommentiert.

Auch Frankreichs Landwirte kündigen Demonstrationen gegen Macron an
Epoch Times 5.12.2018 Die Proteste gegen die Regierung von Frankreichs Präsident Macron weiten sich aus.

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Good morning, Europe. Continent of rebellious French and German sleep sheep in politically emaciated/gaunted market-conform Germany.

Goooooooooood Morning America. The country of the free and the brave!

The energies continue to rise and people are shaken and more shaken. The pressure rises and the arrogant French elites take a first small step back. The Epoch Times Germany reports:

Protests, blockades and fires now also increasingly at France’s schools Epoch Times 4.12.2018

Government has heard „anger of the French“: France reacts with promises to violent protests of the „yellow vests“ – Epoch Times 5.12.2018

Trump ironically: „I’m glad that my friend Macron and the demonstrators came to the same conclusion as me“ Epoch Times 5.12.2018
US President Trump has commented ironically on the withdrawal of France’s president and self-declared pioneer for climate protection from the eco-tax.

France’s farmers also announce demonstrations against Macron
Epoch Times 5.12.2018 The protests against the government of French President Macron are spreading.

 

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Wo ist hier der Ausgang? Und wo führt er hin?

(LH) Wir hatten hier vor Kurzem ein paar Hinweise zum „Ausstieg aus der Matrix“ wiedergegeben. Am Schluß blieb jedoch die Frage offen, wohin wir gelangen (wollen), wenn wir aus dem jetzigen System aussteigen. Im Teil 1 hatten wir den ersten Teil der Frage behandelt – heute nun Teil 2.
Luckyhans, 31. November / 3. Dezember 2018

think!———————————————-

Versuchen wir es also mit selbst denken.

Dabei kommen wir nicht umhin, uns kurz zu einigen Grundbegriffen zu verständigen.

Zum Staat mit seinen drei Komponenten (Volk/Völker, klar abgegrenztes Territorium, Ordnung/Einrichtungen/Gewalt beruhend auf vom Volk bestätigter Verfassung) wurde – abgesehen von der Fragwürdigkeit der 3 Kennzeichen bezüglich „Deutschlands“ – schon mehrfach auf den Prozeß der Kommerzialisierung hingewiesen, der heute diese Frage überschattet: staatliche Strukturen (Ämter, Behörden) werden nach und nach in Unternehmensstrukturen (Agenturen, Firmen) umgewandelt und als solche auch registriert, sie bekommen DUNS-Nummern, haben Umsatzsteuer-Nummern usw., auch wenn manche noch „Amt“ genannt werden.

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Wo ist hier der Ausgang?

(LH) Wir hatten hier vor Kurzem ein paar Hinweise zum „Ausstieg aus der Matrix“ wiedergegeben, in Ergänzung zu unseren bisherigen Handlungsempfehlungen. Am Schluß blieb jedoch die Frage offen, wohin wir gelangen (wollen), wenn wir aus dem jetzigen System aussteigen… dazu heute ein paar Gedanken.
Luckyhans, 27. November / 3. Dezember 2018
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Anfangs wollte ich hier die Übersetzung eines längeren Artikels („Wohin führt der Ausgang aus der Systemkrise der modernen Zivilisation?“) anbringen, der sich mit diesem Thema befaßt, aber schon bei 2. Durchlesen kam der Verdacht auf, daß die Kommentare wieder genauso lang werden wie die Übersetzung – da schreib ich lieber gleich alles mit eigenen Worten. So denn:

Ausgangspunkt der Überlegung ist die berechtigte Frage, was denn den Charakter der jetzigen Krise ausmacht. 2 Wringer
Ist es eine „normale“ Überproduktionskrise?
Oder Bankenkrise?
Krise des Globalismus?
Systemkrise des Kapitalismus?
Oder der technologischen Zivilisation?
Der Moderne als der Denk-Paradigmen der vergangenen 300 Jahre?

Von jedem etwas, ist mancher geneigt zu antworten, aber:

Ich komme immer wieder dahin, daß ich, wenn ich wirklich etwas verändern will, mich zuerst von den Denkweisen der mir aufgezwungenen Dogmen, Kondi­tionierungen, Prägungen, Vorurteilen und Vorbehalten lösen muß, damit ich überhaupt die Chance erhalte, die jetzige Lage richtig einschätzen zu können, geschweige denn die richtige Zielbestimmung vornehmen zu können.
Solange ich in den Denkweisen der bisherigen Welt verhaftet bin, werde ich immer nur zu Pseudo-Lösungen kommen können, die sich genauso im Rahmen dieser künstlichen Welt bewegen werden – der Schritt hinaus kann so nicht gelingen.

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WTP/5 We The People / Der Marktkonforme Mensch / Der Marktkonforme Patient / Die Marktkonforme Demokratie / NWO Merkel Eiltensprech

Ulrich S. 04.12.2018

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Fürs erste nur auf Deutsch! Ich höre ein Aufatmen. Ich verstehe, dass diese bilingualen Texte anstrengend sein können! Und ich gelobe echte Besserung. Verschlankung ist angesagt. Habe heute schon damit begonnen!

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Bei allen Hiobsbotschaften in dieser kackophonen Welt, es gibt BEWEGUNG in dem Menschheits-Haufen. Wenn sie sich nicht waschen, können sie stinken. Wenn sie zuviel Parfum auftragen, stinken sie auch. Nase zuhalten und durch! Irgendwie riechen wir alle und anders. Wir sind alle Menschen. Wir sind alle anders. Und  wir gleichen uns im grossartigen Anderssein. Pure Dichotomie. Auch das müssen wir aushalten lernen und dann kann’s auch klappen mit We The People!

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Da schaute ich ganz unschuldig KenFM’s Interview mit Daniel Harrich („Pharma-Crime“) (link weiter unten) und stöberte auch durch die Kommentare. Und da war SIE diese Hinweis-Perle!

Und so fand ich rasch die passende Webseite der Macher von:

Der Marktkonforme Patient.

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Als Frau Merkel begann, das Land Marktkonform aus-zu-merkeln so ca. 2005, hat sie das auch immer wieder gesagt! Was sagte sie immer wieder mantrenhaft und alternativlos?

Marktkonforme Demokratie! Marktkonforme Demokratie! Marktkonforme Demokratie! Marktkonforme Demokratie! Marktkonforme Demokratie! und Blah Blah Blah

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Bereits 2005 gingen bei mir alle Warnlampen an. Und bei Black-Urgesteins-Rock März bleiben alle Warnlampen im NWO-Warn-Modus. Ebenso bei Kramp(f)-Karrenbauer und dem saeglich spahnenden Gesundheits-Spahne(r). Die-Anderen aus dem konspirierenden Parteien-Block lasse ich heute höflich aussen vor.

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Der Marktkonforme Patient ist ganz sicher kein Lustspiel! Der Trailer verheisst nichts Gutes ausser guter Aufklärung. Jeder von uns kann morgen in den marktkonformen Gesundheitsbetrieb eingeliefert werden!

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Die echte Reh-Produktion

Nein, wer jetzt hier eine launige Abhandlung über die Geschehnisse im Wald erwartet, der wird enttäuscht sein: es geht im weiteren nicht darum, wer da röhrt und warum, sondern welche gigantische Lücke alle bisherigen Konzepte einer Wirtschaftswissen­schaft aufweisen, in Ergänzung zu unserer – vielen Lesern schon bekannten – kritischen Betrachtung selbiger.
Aber heute legen wir den Finger mitten in die am meisten schmerzende Wunde.
Luckyhans, 25. November/2. Dezember 2018
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Die materielle Produktion – Basis jeglichen Wirtschaftens und einziger Bereich der Wirtschaft, in dem ein Mehrprodukt und damit ein Gewinn entstehen kann – besteht für die meisten von uns aus den Prozessen Forschung/Entwicklung, Serienreifmachung mit Anlagenaufbau, und Fertigung, selbstverständlich mit etwas Qualitätsmanagerei.
Danach beginnt schon der Verteilungsprozeß, also Marketing, Verkauf usw.

Auch daß sich in dieser Produktion noch ein Re-Produktionsprozeß versteckt, weiß der vorgebildete Mensch natürlich. Aber eben nur einer…
Freilich kann sich jeder beim Gabler oder anderen Quellen über die entsprechenden Ab­schnitte schlaumachen, aber nicht immer wird das auch zum vollen Verständnis führen.
Deshalb gehen wir hier das Thema als eine Art fiktiver Dialog mit einem ausgebildeten Ökonomen an.

Denn es sollte jeder WLer, egal ab mit V oder B davor, in der Lage sein, das Wesen des Reproduktionsprozesses innerhalb von 15 – 20 Minuten hinreichend klar darzulegen.
Dabei wird er dir mit Abschreibungen, Amortisation, Ersatzinvestition und vielen ande­ren Begriffen kommen und deren Bedeutung erklären wollen.

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WTP/3 We The People / When do the trials for treason begin? / Wann beginnen die Prozesse fuer Hochverrat?

Ulrich S. 29.11.2018

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EXTRA NEWS Panic in WDC Swamp

EXTRA Nachrichten – Panik im WDC Sumpf

 

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Aus aller Welt – 1

Unter dieser Rubrik werden nachfolgend (und wenn ihr wollt auch öfter) kurze Meldungen erscheinen, die bei den Lückenmädchen keine Aufnahme gefunden haben. Weil sie nicht ins Verdummungs- und Manipulations-Schema paßten.
Und – versprochen – die Meldungen sind keine Satire a la Postillon, sondern echt…
Luckyhans, 24. November 2018
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1. In Belgien sucht man die von den Konten des Muammar Gadaffi „verschwundenen“ Milliarden

06. November 2018

Vor 8 Jahren wurde von der Nato die „Demokratie“ nach Libyen gebracht, was das Land aus einem Musterland des allgemeinen Wohlstandes in ein Schlachtfeld rivalisierender Banden verwandelt hat, in dem Waffen-, Menschen- und Drogen-Schmuggel gedeihen.

Vereinzelt erschien in einigen europäischen Medien die Meldung, daß in Belgien eine Untersuchung angelaufen ist, wohin Gelder von den Konten des ermordeten Muammar Gadaffi „verschwunden“ sind.
Die Konten wurden bereits 2011 „eingefroren“ – allerdings gab es bezüglich der daraus resultierenden Zinsen keine Beschränkungen – so sind seit 2012 ca. 3 – 5 Milliarden Euro von dort „verschwunden“ – nun wird untersucht, wer wie und wofür diese Gelder entführt hat…
Fallen uns da „interessierte“ Personen ein?

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Neue Währung / Initiative Q

Webmax hat angeregt, ich möge mich bei „Initiative Q“ anmelden und die Initiative hier vorstellen.

Ich habe mich angemeldet, stelle Q vor und stelle Q zur Diskussion.

Thom Ram, 24.11.06

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Folgende Texte stammen von Webmax, bzw. sind von Webmax übermittelt.

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Hier ist alles erklärt. (Und ganz unten führen von Freund Hawey gefundene Links des Englischen weniger Mächtige weiter. Thom Ram) (mehr …)

DDR / Und viel mehr

Kommentator Fred, stammend aus der DDR, ein Mann, der in seinem Leben mehr gemacht hat als Däumchen drehen, hat die letzten Wochen in x Kommentaren Land, Leute, Leben, Streben, Glanzlichter, Schattenseiten der DDR beschrieben.

Gelegentlich zog er Vergleiche zur BRD.

Seine Einwürfe decken ein weites Spektrum von Themen ab.

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Nuuun…..wäre ich bienenfleissig, so würde ich seine Beiträge zergliedern, thematisch geordnet neu zusammenfügen und in mehreren Artikeln veröffentlichen.

Zurzeit ist mir das zuviel. Aus diesem Grunde reihe ich Freds Schriften von Mitte Oktober 06 in Chronologie des Erscheinens untereinander. Das allein schon ergibt ein kleines Buch, ist viel länger als sonstige Blogartikel zu sein pflegen.

Ich denke:

Der Leser wird sich intuitiv leiten lassen.

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Ich danke Fred für seine Geschenke an bb, damit für mich, dich, uns alle.

🙂

Wer mehr von Fred lesen möchte, und wer auch die Einwürfe anderer Kommentatoren zwischen den Schriften Freds mitbekommen will, findet alles im Kommentarstrang von DDR/Eine Geschichtsstunde, die sich gewaschen hat.

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Thom Ram, 19.11.06 (mehr …)

Malaysia legt sich mit Goldmann Sachs an

Hut ab. Goldmann Sachs ist eine Weltmacht. Eine Regierung, welche den Mut aufbringt, GS für begangenen Diebstahl zur Rechenschaft zu ziehen, legt sich indirekt mit der Weltoligarchie an, da GS eines ihrer lieben Kengerchen ist. Und wenn die Weltoligarchie ein „unbedeutendes“ Land wie Malaysia auf den Kieker kriegt, dann kann das unlustig werden. In der malaysianischen Regierung scheinen heute Männer zu wirken. Welche Wohltat für mich DACH Menschen, so etwas betrachten zu dürfen.

GS habe Malaysia um mehrere Milliarden erleichtert. Aus Sicht von GS mag das Erdnüsschen sein. GS Aktien seien innert eines Tages um 7,5% getaucht. Das wird die Chefetage weniger freuen.

Das Beispiel ist prima. Andere Primitivitäten von GS werden auffliegen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Ceterum censeo, das herrschende Geldsystem esse delendam.

(Nichtlateiner. Cato beendete jede seiner Reden vor dem römischen Senat übergangslos mit „Ceterum censeo, Carthaginem esse delendam“, „Im Uebrigen  denke/meine ich, Karthago sei zu zerstören“.)

Thom Ram, 19.11.06 (mehr …)

Das Wildgans – Prinzip leben / Einladung an Leser

Neuleser!

Das Wildgans – Prinzip, erdacht vom mittlerweile verstorbenen Hans Steinle alias Ohnweg ist eines der Kernstücke von Blog bb.

Kürzestmögliche Zusammenfassung des Buches:

Eine Wildgans sichtet Futter. Schnell verschlingt sie es, damit die anderen Wildgänse es ihr nicht wegschnappen können. Laut ruft sie ihre Genossen her, auf dass sie sich den Fund teilen!

Konkreter:

Menschen verrichten, was sie gut können und gerne machen. Sie nehmen dafür keinen Lohn, nicht der Bauer, nicht der Bäcker, nicht der Schreiner, nicht der Heiler, nicht der Verwalter, nicht der….., keiner nimmt Lohn. Jeder tut das während täglich 4 Stunden, 6 Tage pro Woche.

Jeder nimmt dankbar, was er zum Leben benötigt, ohne etwas dafür zu bezahlen, den Apfel, das Brot, den Mantel, den Cement, den Tisch, die Zahnbürste, das Buch, den……..

Ohnwegs Buch zeichnet diese zukunftsträchtige Vision im Detail.

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Leserin Diana lebt nach diesem Prinzip, weitgehend, auch heute schon. Ich gebe Diana das Wort!

Thom Ram, 15.11.06

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Das Wildgans-Prinzip Leben

Autorin: Diana. (mehr …)

Leben ohne Geld / Das Wildgans – Prinzip

Die Wildgans, welche Futter findet, stürzt sich darauf und verteidigt es gegen Artgenossen.

Voll falsch !!!

Die Wildgans, welche Futter findet, macht ihre Artgenossen auf die Quelle des Ueberlebens aufmerksam!!!

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Hans Steinle, Alias Ohnweg, zeigt, wie wir ohne das zu Unheil verführende Medium Geld sehr wohl und sehr froh leben können – so wir es denn wollen.

Es sind Entscheidungen. Es geht darum: Will ich geben oder will ich nehmen.

Nehmen ist voll in Ordnung! Aber Raffen ist nicht Dasselbe. Heute wird gerafft, und Hand auf’s Herz, was machst du lieber? Geben oder nehmen?

Ich behaupte:

Im Grunde deines Herzens gibst du gerne.

Und ich postuliere:

So wir uns mit unseren Herzen verbinden, dann nehmen wir gerne, klar! Und wir geben noch viel lieber!

So wir gerne nehmen und noch viel lieber geben, ja, was entsteht denn dann? Dann entsteht Ueberfluss an Allem, was wir und unsere gesamten Brüder und Schwestern Tiere und Pflanzen und unserem Auge nicht sichtbaren Wesenheiten auf unserer lieben Erde zu würdig frohem Leben benötigen.

Dank an den Autor Ohnweg!

thom ram, 14.01.2014

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Blog bumi bahagia freut sich und fühlt sich geehrt, den Ausfluss lebenslanger Erfahrung und lebenslangen Nachdenkens von Autor Ohnweg verbreiten zu dürfen.

Die Vision von Freund Ohnweg ist der Same für menschenwürdiges Leben.
Je mehr Menschen die Vision HEUTE DENKEN, desto schneller wird sie sich gänzlich entfalten.
thom ram, 02.06.2014
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Das Wildgans-Prinzip

Die Alternative für das Geld
Der Wegweiser zum Garten Eden
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Seiten                               76
Wörter                       41.556
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Inhalt
1.       Einleitung
2.       Allgemeine Kritiken zum jetzigen Geldsystem
3.       Die drei wichtigsten Grundregeln im Wildgans-Prinzip
4.       Auswirkungen des Wildgans-Prinzips
5.       Aufgaben der Entscheidungsträger/innen
6.       Das Wildgans-Prinzip in modernen Zivilisationen
7.       Das Wildgans-Prinzip in der ArbeitsWelt
8.       Bodenreform im Wildgans-Prinzip
9.       Das Sozialsystem im Wildgansprinzip
10.       Die Familie im Wildgans-Prinzip
11.       Der öffentliche Verkehr im Wildgans-Prinzip
12.       Das Schulsystem im Wildgans-Prinzip
13.       Die Erziehung im Wildgans-Prinzip
14.       Sex im Wildgans-Prinzip
15.       Die Sprache Gottes
16.       Der Instinkt
17.       Die Religionen im Wildgans-Prinzip
18.       Die Göttlichen Moralprinzipien
19.       Ernährung im Wildgans-Prinzip
20.       Die LandWirtschaft im WildgansPrinzip
21.       Die Lebensmittel- und WarenVerteilung
22.       Das Tischlein deck dich Verfahren
23.       Das menschliche Miteinander im Wildgans-Prinzip
24.       Der Sport im Wildgans-Prinzip
25.       Die Freizeit im Wildgans-Prinzip
26.       Werbung im Wildgans-Prinzip
27.       Informationssystem im Wildgans-Prinzip
28.       Einführung des Wildgans-Prinzips
29.       Materielle Belohnungen im WildgansPrinzip
30.       Die Neuverteilung im WildgansPrinzip
31.       Verwalten von Sachwerten im WildgansPrinzip
32.       Vertrauen im WildgansPrinzip
33.       Das Geben und Nehmen im WildgansPrinzip und zum
34.       Vergleich im Kapitalismus
35.       Nutzen des WildgansPrinzips für die grosse Masse der Unterprevilegierten
36.       Nutzen für die Mittelschicht
37.       Nutzen für die Oberschicht
38.       Nutzen für die Führungsschicht
39.       Nutzen für die sogenannten Aussenseiter
40.       Kriminalität im Wildgans-Prinzip
41.       Angst im WildgansPrinzip
42.       Erkenntnissuche im WildgansPrinzip
43.       Das Positive denken
44.       Erfahrung
45.       Reinkarnation
46.       Macht der Gedanken
47.       Geben, Nehmen und Besitz allgemein
48.       Das Militär und die Polizei im WildgansPrinzip
49.       Das Gesundheitsystem im WildgansPrinzip
50.       Die Vielfalt im WildgansPrinzip
51.       Die Architektur im WildgansPrinzip
52.       Energiesysteme im WildgansPrinzip
53.       Die Wissenschaft im WildgansPrinzip
54.       Das Wasser im WildgansPrinzip
55.       Manipulation
56.       Haustiere im WildgansPrinzip
57.       Die Tiere
58.       Die Beeinflussung der Zukunft
59.       Der Glaube
60.       Tätiges Leben
61.       Das Geben
62.       Karma
63.       Ballast abwerfen
64.       Der bessere Mensch
65.       Weisheit
66.       Das Altern
67.       Die Verteidigungs- und Ausbreitungsstrategie im WildgansPrinzip
68.       Ablösung der politischen Systeme
69.       Die Gärtner im WildgansPrinzip
70.       Die Arbeiter im WildgansPrinzip
71.       Das Handwerk im WildgansPrinzip
72.       Der produzierende und herstellende Mensch
73.       Wachstum
74.       Infrastruktur in Stadt und Land
75.       Die Balance zwischen Geben und Nehmen
76.       Der Bedarf der Menschen
77.       Die Grundregeln im WildgansPrinzip
78.       Das Regelwerk im WildgansPrinzip
79.       Nachwort

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NWO/1 Vatican / Jesuits / Pope Francis

NWO/1 Vatican / Jesuits / Pope Francis

Ulrich S. 14.11.2018 Übersetzung Kommentar / translation comment

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Aus sehr aktuellem Anlass beginne ich heute mit der Serie NWO – New World Order. Wer regiert die Welt? Ist die New World Order, wie sie von G.H.W. Bush vor der UN als grosses erstrebenswertes Ziel ausrief wirklich neu? Da nichts aus dem Nichts kommt und die ganz grossen Dinge über Generationen strukturiert, geplant und ausgeführt werden, schauen wir in die versteckten aber einsehbaren Macht-Strukturen hinein.

Today I start with the series NWO – New World Order because of actual synchronicity. Who rules the world? Is the New World Order, as proclaimed by G.H.W. Bush before the UN as a great desirable goal, really new? Since nothing comes out of nowhere and the very great things are structured, planned and executed over generations, we look into the hidden power structures that are visible in plain sight – if one dares to look.

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Am Ende dieses bilingualen Artikel habe ich noch ein aktuelles YT Audio der American Intelligence Media verlinkt. Den Transkript werde ich in einigen Folgen übersetzen und wie immer bilingual veröffentlichen.

At the end of this bilingual article I have linked a current YT Audio of the American Intelligence Media. I will translate the transcript in some episodes and publish it bilingually as usual.

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NWO/1 ist ein Epoch Times Artikel vom 13.11.2018.

NWO/1 is a german Epoch Times article from 13.11.2018.

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Papst Franziskus sieht in der Massenmigration „biblischen Auftrag“

Pope Francis sees „biblical mission“ in mass migration

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Hinweis

Lieber Leser, liebe Leserin,

mit weit über 5000 veröffentlichten Beiträgen stellt bumi bahagia einen Riesenumfang an interessanten, klugen, nachdenklichen und lustigen Beiträgen zu allen möglichen Themen zur Verfügung.
Verständlich, daß da nicht immer leicht hindurchzufinden ist, auch wenn die interne Stichwort-Suchfunktion oben rechts ganz gut funktioniert.

Leider hat – neben den Lückenmädchen – auch der große Gockel die Menschen dazu erzogen, sich nur mit dem angeblich Neuesten zu befassen und die Erkenntnisse von gestern und vorgestern möglichst schnell wieder zuschütten zu lassen – mit den „EIL-Meldungen“ von heute… auf daß auch ja keine Zusammenhänge zu vergangenen Ereignissen deutlich werden, sondern auch Gewesenes stets wieder neu interpretiert werden kann…

Wer sich von dieser wenig sinnvollen Weise, mit Informationen umzugehen, verabschieden will, der kann – zumindest was die Artikel des Autors Luckyhans hier auf bb angeht – sich in ausgesuchten Werken selbigen Schreibers, geordnet nach jenen Themen, welche den Hauptschwerpunkt seiner Arbeit bilden, ein wenig umsehen – über den ganzen Zeitraum seines Mitwirkens auf bb.
Dieses ist hier möglich.

Selbstverständlich steht es jedem frei, diesen Hinweis zu ignorieren… 😉
Jeder gehe seine eigenen Schritte… und möglichst nicht überhastet…
Dazu noch ein „Tip“: Wer kriecht, kann nicht stolpern. 😉

Allen viel Freude, und gutes Gelingen unterwegs!
LH

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