bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Valdai 2022 / Wladimir Putins Ansprache

Valdai 2022 / Wladimir Putins Ansprache

Thomas Röpers Übersetzung der Rede von Wladimir Putin auf Deutsch schafft immenses Verdienst. Danke,Thomas Röper, Freund im Geiste!

.

Die Zeiten, da Putin diplomatisch höflich verschlüßelt Kritik und Bitten andeutete, sie sind endgültig vorbei. Er nennt Roß und Reiter beim Namen, unterscheidet dabei klipp und klar zwischen – meine Ausdrucksweise – Vampir und gewöhnlichem Manne, zwischen dem einen und den 99 Prozenten. Allen Völkern erdenweit bietet er die brüderliche Hand, malt mit Feuerschrift Grundsätze menschenwürdig friedlich prosperierenden Zusammenlebens an die Wand, und messerscharf geht er mit dem einen Prozent ins Gericht.

Vorhang auf

für Thomas Röpers kurze Einleitung und für Putins Ansprache.

Thom Ram, 28.10.10

.

Valdai-Rede

Putin über die neue Weltordnung: Russland reicht allen Staaten die Hand

Wie jedes Jahr hat Putin auch jetzt wieder eine Grundsatzrede beim Valdai-Club gehalten. Dabei hat mit dem Westen und seiner Politik abgerechnet und gleichzeitig allen Staaten der Welt die Hand gereicht.

von

28. Oktober 2022 00:57 Uhr

Die Valdai-Reden des russischen Präsidenten sind für Freund und Feind jedes Jahr ein geopolitisches Highlight, weil Putin sich dabei ausführlich über seine Sicht zur aktuellen Lage der internationalen Politik äußert und sich anschließend stundenlang den Fragen der Experten im Saal stellt. Auch dieses Jahr hat die Diskussion wieder über vier Stunden gedauert.

Hier übersetze ich die Eröffnungsrede von Präsident Putin, in der er mit den „Werten“ des Westen abgerechnet und aufgezeigt hat, wohin sie führen. Für Putin, das ist offensichtlich, ist die Dominanz des Westens bereits Geschichte, in Putins Augen kämpft der Westen um sein Überleben. In den nächsten Tagen werde ich aus der Podiumsdiskussion, die auf Putins Rede folgte, ausgewählte Fragen und Putins Antworten darauf übersetzen und veröffentlichen.

Heute beginnen wir mit seiner Rede, in der er zur weltweiten Zusammenarbeit und zu gegenseitigem Respekt aufruft und der Welt eine Alternative zur westlich geprägten Weltordnung anbietet. Besonders beeindruckt hat mich an Putins Rede, wie er sich an die Menschen im Westen wendet und ihnen die Hand in dem Wissen ausstreckt, dass auch dort viele Menschen nicht mit dem einverstanden sind, was ihre Regierungen tun.

Beginn der Übersetzung:

Sehr geehrte Teilnehmer der Plenarsitzung! Meine Damen und Herren! Freunde!

Ich habe einen kleinen Einblick in die Diskussionen bekommen, die hier in den vergangenen Tagen stattgefunden haben, sie waren sehr interessant und informativ. Ich hoffe, dass Sie es nicht bereut haben, nach Russland gekommen zu sein, und miteinander reden.

Es ist schön, Sie alle zu sehen.

Beim Valdai-Club haben wir mehr als einmal über die Veränderungen gesprochen, die gravierenden, großen Veränderungen, die in der Welt stattgefunden haben und weiterhin stattfinden, über die Risiken, die mit dem Abbau der globalen Institutionen, der Aushöhlung der Grundsätze der kollektiven Sicherheit, der Ersetzung des Völkerrechts durch so genannte Regeln verbunden sind – ich wollte sagen, Regeln, die von irgendwem ausgearbeitet wurden, aber das ist wahrscheinlich ungenau ausdrückt – es ist überhaupt nicht klar, wer sie ausgearbeitet hat, worauf diese Regeln beruhen, was in ihnen steckt. (Anm. d. Übers.: Damit meint Putin die vom Westen ausgerufene „regelbasierte Weltordnung“ – hier finden Sie mehr Informationen darüber, was hinter dem Begriff steckt)

Offensichtlich wird nur versucht, eine einzige Regel aufzustellen, damit die Mächtigen – wir sprechen jetzt von Macht, ich spreche von globaler Macht – ohne jegliche Regeln leben und tun können, was sie wollen, mit allem durchkommen, was sie wollen. Tatsächlich sind das die Regeln, von denen man uns ständig erzählt.

Der Wert der Valdai-Diskussionen besteht darin, dass hier die verschiedensten Einschätzungen und Prognosen abgegeben werden. Wie richtig sie waren, zeigt das Leben selbst, das Leben, der strengste und objektivste Prüfer. Er zeigt, wie wahr die Inhalte unserer Diskussionen in den vergangenen Jahren waren.

Leider entwickeln sich die Ereignisse weiterhin nach dem negativen Szenario, über das wir bei unseren früheren Treffen mehr als einmal gesprochen haben. Darüber hinaus haben sich diese Ereignisse zu einer umfassenden Systemkrise entwickelt, nicht nur im militär-politischen Bereich, sondern auch im wirtschaftlichen und humanitären Bereich.

Der sogenannte Westen – das ist natürlich im übertragenden Sinn gemeint, denn es gibt dort keine Einigkeit – ist verständlicherweise ein sehr kompliziertes Konglomerat, dennoch kann man sagen, dass dieser Westen in den letzten Jahren, und insbesondere in den letzten Monaten, eine Reihe von Schritten zur Eskalation unternommen hat. Genau genommen setzt er immer auf Eskalation, das ist nicht neu. Das sind die Anzettelung des Krieges in der Ukraine, die Provokationen rund um Taiwan und die Destabilisierung der globalen Lebensmittel- und Energiemärkte. Letzteres geschah natürlich nicht absichtlich, daran besteht kein Zweifel, sondern aufgrund einer Reihe von systematischen Fehlern genau jener westlichen Regierungen, die ich bereits erwähnt habe. Und wie wir jetzt sehen, kam auch noch die Zerstörung der paneuropäischen Gaspipelines dazu. Das ist unvorstellbar, aber wir sind trotzdem Zeugen dieser traurigen Ereignisse.

Die Macht über die Welt ist genau das, worauf der sogenannte Westen gesetzt hat. Aber dieses Spiel ist mit Sicherheit ein gefährliches, blutiges und, ich würde sagen, schmutziges Spiel. Es leugnet die Souveränität von Ländern und Völkern, ihre Identität und Einzigartigkeit und ignoriert die Interessen anderer Staaten. Zumindest dann, wenn es diese Interessen nicht ausdrücklich abstreitet, wird es in der Praxis aber genau so gehandhabt. Niemand, außer denen, die die genannten Regeln formulieren, hat das Recht, seine eigene Identität zu entwickeln: Alle anderen müssen sich diesen Regeln unterordnen.

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie an die Vorschläge Russlands an die westlichen Partner zur Vertrauensbildung und zum Aufbau eines Systems kollektiver Sicherheit erinnern. Im vergangenen Dezember wurden sie wieder einmal einfach beiseite geschoben. (Anm. d. Übers.: Die Details zu dem Vorschlag von Russland an den Westen für gegenseitige Sicherheitsgarantien können Sie hier finden)

Aber in der heutigen Welt ist es kaum möglich, etwas auszusitzen. Wer Wind sät, wird, wie man sagt, Sturm ernten. Die Krise ist tatsächlich global geworden, sie betrifft jeden. Da braucht man sich keine Illusionen zu machen.

Die Menschheit hat jetzt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: entweder die Probleme weiter anzuhäufen, die uns alle unweigerlich erdrücken werden, oder zu versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden, wenn auch unvollkommene, aber wirksame Lösungen, die unsere Welt stabiler und sicherer machen können.

Wissen Sie, ich habe immer an die Kraft des gesunden Menschenverstands geglaubt und tue das auch heute noch. Ich bin daher überzeugt, dass sowohl die neuen Zentren der multipolaren Weltordnung als auch der Westen früher oder später anfangen müssen, auf Augenhöhe über eine gemeinsame Zukunft zu sprechen, und zwar je früher, desto besser. Und in diesem Zusammenhang möchte ich auf einige für uns alle sehr wichtige Punkte hinweisen.

Die heutigen Ereignisse haben die Umweltthemen zur Seite geschoben. Es mag merkwürdig, sein aber ich möchte damit beginnen. Der Klimawandel steht nicht mehr ganz oben auf der Tagesordnung. Aber diese grundlegenden Herausforderungen sind nicht verschwunden, sie haben sich nicht verflüchtigt, sie wachsen.

Eine der gefährlichsten Folgen des ökologischen Ungleichgewichts ist der Rückgang der Artenvielfalt. Und nun komme ich zu dem Hauptthema, wegen dem wir alle zusammengekommen sind: Ist die andere Vielfalt – die kulturelle, soziale, politische, zivilisatorische – weniger wichtig?

Die Vereinfachung, die Auslöschung, aller Unterschiede ist praktisch zum Wesen des modernen Westens geworden. Was steckt hinter dieser Vereinfachung? Vor allem das Verschwinden des kreativen Potenzials des Westens selbst und der Wunsch, die freie Entwicklung anderer Zivilisationen einzuschränken, zu blockieren.

Natürlich gibt es hier auch ein direktes wirtschaftliches Interesse: Mit der Durchsetzung ihrer Werte, ihrer Konsumklischees, ihrer Vereinheitlichung versuchen unsere Gegner – ich nenne sie mal vorsichtig so – die Märkte für ihre Produkte zu erweitern. Am Ende ist das alles sehr primitiv. Es ist kein Zufall, dass der Westen den Anspruch erhebt, dass seine Kultur und Weltanschauung universell sein müssen. Auch wenn sie es nicht direkt sagen – obwohl sie es auch oft sagen -, aber auch wenn sie es nicht direkt sagen, verhalten sie sich doch so und bestehen darauf, dass ihre Politik in der Realität darauf besteht, dass eben diese Werte von allen anderen Teilnehmern des internationalen Lebens bedingungslos akzeptiert werden müssen.

Hier ein Zitat aus der berühmten Harvard-Rede von Alexander Solschenizyn. Bereits 1978 stellte er fest, dass der Westen von einer „anhaltenden Blindheit der Überlegenheit“ geprägt sei – das alles passiert heute immer noch -, die „die Vorstellung unterstützt, dass alle Gebiete unseres Planeten sich gemäß den derzeitigen westlichen Systemen entwickeln und von ihnen beherrscht werden sollten.“ Das war 1978. Es hat sich nichts geändert.

Im Laufe des letzten halben Jahrhunderts hat diese Verblendung, von der Solschenizyn sprach – sie ist offen rassistisch und neokolonial – einfach nur hässliche Formen angenommen, insbesondere seit der Entstehung der sogenannten unipolaren Welt. Was möchte ich dazu sagen? Das Vertrauen auf die eigene Unfehlbarkeit ist ein sehr gefährlicher Zustand: Er ist nur einen Schritt entfernt von dem Wunsch der „Unfehlbaren“, diejenigen, die ihnen nicht gefallen, einfach zu vernichten. Wie man so schön sagt, sie zu „canceln“, sie abzuschaffen. Lassen Sie uns zumindest über die Bedeutung des Wortes nachdenken.

Selbst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, auf dem Höhepunkt der Konfrontation zwischen Systemen, Ideologien und militärischen Rivalitäten, kam es niemandem in den Sinn, die Existenz von Kultur, Kunst und Wissenschaft des Gegners zu leugnen. Auf die Idee wäre niemand gekommen! Ja, es gab gewisse Einschränkungen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und leider auch im Sport. Dennoch waren sich damals sowohl die sowjetische als auch die amerikanische Führung darüber im Klaren, dass der humanitäre Bereich mit Fingerspitzengefühl angegangen werden sollte, indem man den Gegner studiert und respektiert und sich von ihm etwas abschaut, um zumindest für die Zukunft eine Grundlage für solide, fruchtbare Beziehungen zu erhalten.

Und was geschieht jetzt? Die Nazis gingen seinerzeit so weit, dass sie Bücher verbrannten, und nun sind die westlichen „Förderer des Liberalismus und des Fortschritts“ so weit gegangen, dass sie Dostojewski und Tschaikowski verbieten. Die so genannte „Cancel Culture“ – die Kultur der Abschaffung -, aber in Wirklichkeit – wir haben schon oft darüber gesprochen – raubt die tatsächliche Abschaffung der Kultur alles Lebendige und Schöpferische und lässt das freie Denken in keinem Bereich zur Entfaltung kommen: nicht in der Wirtschaft, nicht in der Politik, nicht in der Kultur.

Die liberale Ideologie selbst hat sich heute bis zur Unkenntlichkeit verändert. Verstand der klassische Liberalismus die Freiheit eines jeden Menschen ursprünglich als die Freiheit, zu sagen und zu tun, was man will, so begannen Liberale bereits im 20. Jahrhundert zu sagen, dass die so genannte offene Gesellschaft Feinde hat – die offene Gesellschaft hat also Feinde – und dass die Freiheit dieser Feinde eingeschränkt oder sogar abgeschafft werden kann und muss. Inzwischen ist es sogar so absurd, dass jede alternative Sichtweise als subversive Propaganda und Bedrohung der Demokratie bezeichnet wird.

Alles, was aus Russland kommt, sind „Kreml-Machenschaften“. Aber schaut Euch selbst an! Sind wir wirklich so allmächtig? Jede Kritik an unseren Gegnern – jede! – wird als „Kreml-Machenschaften“, als „Hand des Kreml“ wahrgenommen. So ein Unsinn. Wie weit sind sie gegangen? Benutzt einfach Euren Verstand, denkt Euch etwas Interessanteres aus, präsentiert Euren Standpunkt auf eine konzeptionellere Weise. Man kann nicht alles auf die Intrigen des Kreml schieben.

All das hat Fjodor Dostojewski bereits im 19. Jahrhundert prophetisch vorausgesagt. Eine der Figuren in seinem Roman Die Besessenen, der Nihilist Schigaljow, beschrieb die strahlende Zukunft, die er sich vorstellte, folgendermaßen: „Die grenzenlose Freiheit verlassend eröffne ich den grenzenlosen Despotismus“ – dahin sind unsere westlichen Gegner übrigens gekommen. Eine andere Figur des Romans, Peter Verhovensky, schließt sich ihm an und erklärt, dass Verrat, Spitzeltum und Spionage überall gebraucht werden, dass die Gesellschaft keine Talente und höheren Fähigkeiten braucht: „Cicero wird die Zunge herausgeschnitten, Kopernikus werden die Augen ausgestochen, Shakespeare wird gesteinigt.“ Das ist es, wohin unsere westlichen Gegner gehen. Was ist das anderes als die moderne westliche Cancel Culture?

Das waren große Denker und ich bin meinen Mitarbeitern, die diese Zitate gefunden haben, ehrlich gesagt dankbar.

Was kann man dazu sagen? Die Geschichte wird sicherlich alles an seinen Platz stellen und die größten Werke der allgemein anerkannten Genies der Weltkultur nicht canceln, sondern diejenigen, die beschlossen haben, dass sie das Recht haben, nach ihrem Gutdünken über diese Weltkultur zu verfügen. Die Eitelkeit dieser Leute sprengt, wie man sagt, den Rahmen, aber in ein paar Jahren wird sich niemand mehr an ihre Namen erinnern. Aber Dostojewski wird weiterleben, ebenso wie Tschaikowsky und Puschkin – so sehr sich manche auch etwas anderes wünschen mögen.

Das westliche Modell der Globalisierung, das in seinem Kern neokolonial ist, wurde ebenfalls auf Vereinheitlichung, auf finanziellem und technologischem Monopolismus und auf der Auslöschung aller Unterschiede aufgebaut. Die Aufgabe war klar: Die bedingungslose Vorherrschaft des Westens in der Weltwirtschaft und -politik zu stärken und zu diesem Zweck die natürlichen und finanziellen Ressourcen, die intellektuellen, menschlichen und wirtschaftlichen Kapazitäten des gesamten Planeten in seinen Dienst zu stellen, und zwar unter dem Deckmantel der sogenannten neuen globalen gegenseitigen Abhängigkeit.

Hier möchte ich an einen weiteren russischen Philosophen erinnern, an Alexander Sinowjew, dessen hundertsten Geburtstag wir am 29. Oktober feiern werden. Vor mehr als 20 Jahren sagte er, dass für das Überleben der westlichen Zivilisation auf dem von ihr erreichten Niveau „der gesamte Planet als Lebensraum notwendig ist, alle Ressourcen der Menschheit sind dafür notwendig.“ Das fordern sie ja auch, genau so ist es.

Dabei hat der Westen sich in diesem System von Beginn an einen gewaltigen Vorsprung geschaffen, da er die Prinzipien und Mechanismen entwickelt hat – so wie jetzt jene Prinzipien, über die ständig gesprochen wird und die ein unverständliches „schwarzes Loch“ sind: was das ist, weiß niemand. Aber sobald nicht die westlichen Länder, sondern andere Staaten von der Globalisierung zu profitieren begannen, und wir sprechen hier natürlich in erster Linie von den großen asiatischen Staaten, hat der Westen viele Regeln sofort geändert oder ganz aufgehoben. Und die sogenannten heiligen Grundsätze des Freihandels, der wirtschaftlichen Offenheit, des fairen Wettbewerbs und sogar des Rechts auf Eigentum waren plötzlich völlig vergessen. Sobald etwas für sie profitabel wurde, haben sie während des Spiels sofort und spontan die Regeln geändert.

Oder ein weiteres Beispiel für die Änderung von Begriffen und Bedeutungen. Westliche Ideologen und Politiker erzählen der ganzen Welt seit vielen Jahren: Es gibt keine Alternative zur Demokratie. Allerdings ist die Rede vom westlichen, sogenannten liberalen Modell der Demokratie. Sie lehnen alle anderen Varianten und Formen der Demokratie mit Verachtung und – das möchte ich unterstreichen – Arroganz ab. Dieses Verhalten hat sich schon vor langer Zeit, noch in der Kolonialzeit, herausgebildet: Alle werden als Menschen zweiter Klasse angesehen, während andere exklusiv sind. Das geht schon seit Jahrhunderten so, bis heute.

Aber heute verlangt die absolute Mehrheit der Weltgemeinschaft genau das: Demokratie in internationalen Angelegenheiten und sie akzeptiert keinerlei Formen autoritärer Diktate einzelner Länder oder Gruppen von Staaten. Was ist das, wenn nicht die direkte Anwendung der Prinzipien der Macht des Volkes auf der Ebene der internationalen Beziehungen?

Und was ist die Position des „zivilisierten“ – in Anführungszeichen – Westens? Wenn Ihr Demokraten seid, dann müsstet Ihr dieses natürliche Streben von Milliarden von Menschen nach Freiheit begrüßen – aber nein! Der Westen nennt das die Untergrabung der liberalen, regelbasierten Ordnung und startet Wirtschafts- und Handelskriege, Sanktionen, Boykotte, Farbrevolutionen und führt alle Arten von Putschen durch.

Einer davon führte zu den tragischen Folgen in der Ukraine im Jahr 2014 – sie haben den Putsch unterstützt und sogar erzählt, wie viel Geld dafür ausgegeben haben. Eigentlich sind sie einfach wahnsinnig, ihnen ist nichts peinlich. Sie haben Suleimani, einen iranischen General, getötet. Man kann zu Suleimani stehen, wie man will, aber er ist ein offizieller Vertreter eines anderen Landes! Sie haben ihn auf dem Gebiet eines dritten Landes ermordet und gesagt: Ja, wir haben ihn ermordet. Was ist das überhaupt? Wo leben wir? (Anm. d. Übers.: Alle, die sich an den Vorfall nicht mehr erinnern, finden hier Details.)

Washington bezeichnet die gegenwärtige Weltordnung weiterhin gewohnheitsmäßig als amerikanisch-liberal, aber in Wirklichkeit vergrößert diese berüchtigte „Ordnung“ jeden Tag das Chaos und wird, wie ich hinzufügen möchte, sogar gegenüber den westlichen Ländern selbst, gegenüber ihren Versuchen, irgendeine Unabhängigkeit zu zeigen, immer intoleranter. Alles wird bis an die Wurzel unterdrückt und es werden Sanktionen gegen die eigenen Verbündeten verhängt – ohne jede Scham! Und die nehmen das alles mit gesenktem Kopf hin.

Beispielsweise wurden die Vorschläge der ungarischen Parlamentarier vom Juli, im EU-Vertrag ein Bekenntnis zu europäischen christlichen Werten und zur europäischen Kultur zu verankern, nicht einmal als Fronde, sondern als direkte feindliche Sabotage wahrgenommen. Was ist das? Wie soll man das verstehen? Ja, einigen mag es gefallen, anderen nicht.

In Russland haben wir im Laufe von tausend Jahren eine einzigartige Kultur der Wechselbeziehungen zwischen allen Weltreligionen entwickelt. Es gibt keinen Grund, irgendetwas zu canceln: weder christliche Werte noch islamische oder jüdische Werte. Die anderen Weltreligionen sind in unserem Land präsent. Man muss sich einfach gegenseitig mit Respekt behandeln. In einigen Regionen unseres Landes, das habe ich aus erster Hand erfahren, feiern die Menschen christliche, islamische, buddhistische und jüdische Feiertage gemeinsam und tun das gerne, beglückwünschen einander und freuen sich zusammen.

Aber nicht in Europa. Warum nicht? Zumindest hätten sie darüber sprechen können. Es ist erstaunlich!

All das ist ohne Übertreibung nicht einmal eine systemische, sondern eine doktrinäre Krise des neoliberalen amerikanischen Modells der Weltordnung. Sie haben keine Ideen, etwas zu erschaffen und von positiver Entwicklung, sie haben der Welt einfach nichts zu bieten außer dem Erhalt ihrer Vorherrschaft.

Ich bin davon überzeugt, dass echte Demokratie in einer multipolaren Welt zuallererst die Möglichkeit eines jeden Volkes – ich möchte das betonen, jeder Gesellschaft, jeder Zivilisation – voraussetzt, ihren eigenen Weg, ihr eigenes soziales und politisches System zu wählen. Wenn die USA und die EU dieses Recht haben, dann haben es sicherlich auch die asiatischen Länder, die islamischen Staaten, die Monarchien des Persischen Golfs und die Staaten anderer Kontinente. Natürlich hat auch unser Land, Russland, dieses Recht, und niemand wird jemals in der Lage sein, unserem Volk vorzuschreiben, welche Art von Gesellschaft wir aufzubauen haben und auf welchen Prinzipien sie beruhen soll.

Die direkte Bedrohung des politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Monopols des Westens besteht darin, dass in der Welt alternative Gesellschaftsmodelle entstehen könnten – effektivere, das möchte ich betonen – in der heutigen Zeit effektivere, hellere, attraktivere als die, die wir haben. Und diese Modelle werden sich entwickeln, das ist unvermeidlich. Übrigens schreiben amerikanische Politikwissenschaftler und Experten darüber auch direkt. Die Regierungen hören zwar noch nicht wirklich auf sie, aber sie können diese Ideen in den politikwissenschaftlichen Zeitschriften und in Diskussionen nicht übersehen.

Entwicklung muss im Dialog der Zivilisationen stattfinden, der auf geistigen und moralischen Werten beruht. Ja, verschiedene Zivilisationen haben unterschiedliche Verständnisse des Menschen, seines Wesens. Es sind oft nur oberflächliche Unterschiede, aber alle erkennen die höchste Würde und das geistige Wesen des Menschen an. Und dieses gemeinsame Fundament, auf dem wir unsere Zukunft aufbauen können und müssen, ist von größter Bedeutung.

Was möchte ich hier hervorheben? Traditionelle Werte sind nicht irgendwelche festen Postulate, an die sich alle halten müssen. Nein, natürlich nicht. Sie unterscheiden sich von den so genannten neoliberalen Werten dadurch, dass jedes von ihnen einzigartig ist, weil sie aus der Tradition einer bestimmten Gesellschaft, ihrer Kultur und historischen Erfahrung stammen. Traditionelle Werte können daher niemandem aufgezwungen werden – sie müssen einfach respektiert werden, indem das, was jede Nation im Laufe der Jahrhunderte gewählt hat, respektiert wird.

Das ist unser Verständnis von traditionellen Werten und dieser Ansatz wird von der Mehrheit der Menschheit geteilt und akzeptiert. Das ist logisch, denn die traditionellen Gesellschaften des Ostens, Lateinamerikas, Afrikas und Eurasiens bilden die Grundlage der Weltzivilisation.

Der Respekt vor den Besonderheiten der Völker und Zivilisationen liegt im Interesse aller. Das liegt auch im Interesse des sogenannten Westens. Indem er seine Vormachtstellung verliert wird er schnell zu einer Minderheit auf der Weltbühne. Und natürlich sollte das Recht dieser westlichen Minderheit auf ihre eigene kulturelle Identität, das möchte ich unterstreichen, gewährleistet sein, es sollte sicherlich respektiert werden, aber, das unterstreiche ich, gleichberechtigt mit den Rechten aller anderen.

Wenn die westlichen Eliten glauben, dass sie in der Lage sein werden, in den Köpfen ihrer Menschen, ihrer Gesellschaften, neue, meiner Meinung nach seltsame Trends wie Dutzende von Geschlechtern und Schwulenparaden einzuführen, dann soll es so sein. Sollen sie tun, was sie wollen! Aber sie haben sicher nicht das Recht, von anderen zu verlangen, dass sie den gleichen Weg gehen.

Wir sehen, dass die westlichen Länder komplizierte demographische, politische und soziale Prozesse haben. Das ist natürlich ihre innere Angelegenheit. Russland mischt sich nicht in diese Angelegenheiten ein und hat auch nicht die Absicht, das zu tun – im Gegensatz zum Westen mischen wir uns nicht in fremde Hinterhöfe ein. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Pragmatismus die Oberhand gewinnen wird und der Dialog zwischen Russland und dem echten, traditionellen Westen sowie mit anderen Zentren gleicher Entwicklung einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer multipolaren Weltordnung leisten wird.

Ich möchte hinzufügen, dass die Multipolarität die wirkliche und tatsächlich einzige Chance für Europa ist, seine politische und wirtschaftliche Subjektivität wiederherzustellen. Sicher, wir alle verstehen, und in Europa wird direkt darüber gesprochen: Europas rechtliche Subjektivität ist heute – wie soll ich es vorsichtig ausdrücken, um niemanden zu beleidigen – sehr begrenzt.

Die Welt ist von Natur aus vielfältig und die Versuche des Westens, alle in ein einziges Schema zu pressen, sind objektiv zum Scheitern verurteilt, und es wird nichts dabei herauskommen.

Das arrogante Streben nach der Weltherrschaft, nach dem Diktat oder nach dem Erhalt der Führungsrolle durch Diktat, führt zum Niedergang der internationalen Autorität der Führer der westlichen Welt, einschließlich der USA, und zum wachsenden Misstrauen in ihre Fähigkeit zu verhandeln insgesamt. An einem Tag sagen sie das eine und am nächsten Tag etwas anderes; sie unterschreiben Dokumente und am nächsten Tag weigern sie sich, sie einzuhalten; sie tun, was sie wollen. Es gibt überhaupt keine Stabilität in irgendetwas. Wie die Dokumente unterzeichnet werden, worüber gesprochen wurde, worauf man hoffen kann, ist vollkommen unklar.

Während sich früher nur einige wenige Länder erlaubt haben, mit Amerika zu streiten, und das fast wie eine Sensation aussah, ist es heute für viele Staaten üblich, die unbegründeten Forderungen Washingtons abzulehnen, auch wenn es immer noch versucht, alle herumzuschubsen. Das ist eine völlig verfehlte Politik, die einfach ins Nichts führt. Sollen sie doch, das ist auch ihre Entscheidung.

Ich bin überzeugt, dass die Völker der Welt nicht die Augen vor der Politik der Nötigung verschließen werden, die sich selbst diskreditiert hat, und der Westen wird jedes Mal, wenn er versucht, seine Hegemonie aufrechtzuerhalten, einen immer höheren Preis zahlen müssen. Wäre ich an der Stelle dieser westlichen Eliten, würde ich über diese Perspektive ernsthaft nachdenken, so wie einige Politologen und Politiker in den USA selbst es tun, wie ich bereits sagte.

Unter den gegenwärtigen Bedingungen gewalttätiger Konflikte werde ich einige Dinge direkt sagen. Russland als unabhängige, eigenständige Zivilisation hat sich nie als Feind des Westens gesehen und sieht sich auch nicht als solcher. Amerikafeindlichkeit, Anglophobie, Frankophobie, Deutschfeindlichkeit sind ebenso Formen des Rassismus wie Russophobie und Antisemitismus, wie auch alle Formen der Fremdenfeindlichkeit.

Man muss klar verstehen, dass es, wie ich bereits sagte, zwei Westens gibt, mindestens zwei, vielleicht auch mehr, aber mindestens zwei: den Westen der traditionellen, vor allem christlichen Werte, der Freiheit, des Patriotismus, der reichhaltigen Kultur und jetzt auch der islamischen Werte, denn ein bedeutender Teil der Bevölkerung vieler westlicher Länder bekennt sich zum Islam. Dieser Westen ist uns in gewisser Weise nahe, in vielerlei Hinsicht haben wir gemeinsame, ja sogar antike Wurzeln. Aber es gibt auch den anderen Westen: aggressiv, kosmopolitisch, neokolonial, ein Werkzeug der neoliberalen Eliten. Das Diktat genau dieses Westens wird Russland sicher nicht akzeptieren.

Ich werde mich immer daran erinnern, was ich im Jahr 2000, nachdem ich zum Präsidenten gewählt worden war, erleben musste. Erinnern Sie sich an den Preis, den wir für die Zerstörung des Terrornestes im Nordkaukasus gezahlt haben, das der Westen damals praktisch offen unterstützt hat. Alle Erwachsenen hier, die meisten von Ihnen in diesem Saal, verstehen, wovon ich spreche. Wir wissen, dass genau dies in der Praxis geschah: finanzielle, politische und mediale Unterstützung. Wir alle haben das erlebt.

Darüber hinaus hat der Westen Terroristen auf russischem Territorium nicht nur aktiv unterstützt, sondern dieser Bedrohung in vielerlei Hinsicht Vorschub geleistet. Wir wissen das. Aber nachdem sich die Lage stabilisiert hatte und die wichtigsten Terrorbanden besiegt waren, auch dank des Mutes des tschetschenischen Volkes, haben wir beschlossen, uns nicht abzuwenden, nicht den Beleidigten zu spielen, sondern vorwärts zu gehen, Beziehungen auch zu denen aufzubauen, die eigentlich gegen uns arbeiteten, Beziehungen auf der Grundlage von gegenseitigem Nutzen und gegenseitigem Respekt zu allen aufzubauen und zu entwickeln, die das wollten.

Man dachte, dass das im gemeinsamen Interesse liegt. Russland hat Gott sei Dank alle Schwierigkeiten dieser Zeit überstanden, hat durchgehalten, ist gestärkt, ist mit dem inneren und äußeren Terrorismus klargekommen, hat seine Wirtschaft bewahrt, hat begonnen, sich zu entwickeln, und seine Verteidigungsfähigkeit verbessert. Wir haben versucht, Beziehungen zu den führenden Ländern des Westens und zur NATO aufzubauen. Die Botschaft war dieselbe: Lasst uns aufhören, Feinde zu sein, lasst uns als Freunde zusammenleben, lasst uns den Dialog aufnehmen, lasst uns Vertrauen aufbauen und damit Frieden schaffen. Wir waren absolut aufrichtig, das möchte ich betonen. Wir waren uns über die Komplexität dieser Annäherung im Klaren, aber wir sind den Weg gegangen.

Und was haben wir als Antwort erhalten? Kurz gesagt, wir haben in allen wichtigen Bereichen der möglichen Zusammenarbeit ein „Nein“ erhalten. Wir haben ständig wachsenden Druck auf uns und die Schaffung von Spannungsherden in der Nähe unserer Grenzen erhalten. Und was, wenn ich fragen darf, ist das Ziel dieses Drucks? Was ist es? Üben sie etwa einfach nur ein bisschen? Nein, natürlich nicht. Das Ziel ist es, Russland verwundbarer zu machen. Das Ziel ist es, Russland zu einem Werkzeug zur Erreichung ihrer eigenen geopolitischen Ziele zu machen.

Das ist in der Tat die universelle Regel: Sie versuchen, jeden in ein Werkzeug zu verwandeln, um dieses Werkzeug für ihre eigenen Ziele zu nutzen. Und diejenigen, die diesem Druck nicht nachgeben, die kein solches Werkzeug sein wollen, gegen die werden Sanktionen verhängt, gegen die werden alle möglichen wirtschaftlichen Restriktionen verhängt, gegen die werden Putsche vorbereitet oder wenn möglich durchgeführt und so weiter. Und wenn am Ende nichts gelingt, gibt es ein Ziel – sie zu vernichten, sie von der politischen Landkarte zu tilgen. Aber so ein Szenario hat in Bezug auf Russland nie funktioniert und wird in Bezug auf Russland auch nie funktionieren.

Was würde ich noch gerne hinzufügen? Russland fordert die Eliten des Westens nicht heraus – Russland verteidigt lediglich sein Recht auf Existenz und freie Entwicklung. Dabei haben wir selbst nicht vor, zu einem neuen Hegemon zu werden. Russland schlägt nicht vor, die Unipolarität durch Bipolarität, Tripolarität etc. auszutauschen, die westliche Vorherrschaft durch die Vorherrschaft des Ostens, des Nordens oder des Südens zu ersetzen. Das würde unweigerlich in eine neue Sackgasse führen.

Hier möchte ich die Worte des großen russischen Philosophen Nikolai Danilewski zitieren, der der Meinung war, dass der Fortschritt nicht darin besteht, nur in eine Richtung zu gehen, wozu einige unserer Gegner uns drängen – dann würde der Fortschritt bald aufhören, so Danilewski -, sondern darin, „das gesamte Feld, das den Bereich der geschichtlichen Tätigkeit der Menschheit ausmacht, in allen Richtungen anzugehen.“ Und er fügt hinzu, dass sich keine Zivilisation rühmen kann, den höchsten Entwicklungsstand zu repräsentieren.

Ich bin davon überzeugt, dass der Diktatur nur die freie Entwicklung von Ländern und Völkern entgegenstehen kann, dass der Degradation des Individuums die Liebe zum Menschen als Schöpfer entgegenstehen kann, dass primitiver Vereinfachung und Verboten die blühende Komplexität von Kulturen und Traditionen entgegenstehen kann.

Die Bedeutung des heutigen historischen Moments besteht gerade darin, dass sich vor allen Zivilisationen, Staaten und Staatenverbände die Möglichkeit einer eigenen, demokratischen, originellen Entwicklungsweise eröffnet. Und vor allem glauben wir, dass die neue Weltordnung auf Recht und Gesetz beruhen muss, dass sie frei, unverwechselbar und gerecht sein muss.

Daher müssen die Weltwirtschaft und der Handel gerechter und offener werden. Russland ist der Ansicht, dass der Prozess der Schaffung neuer internationaler Finanzplattformen, einschließlich solcher für den internationalen Zahlungsverkehr, unumgänglich ist. Solche Plattformen sollten außerhalb nationaler Zuständigkeiten liegen, sicher, entpolitisiert und automatisiert sein und nicht von einem einzigen Kontrollzentrum abhängen. Ist das möglich oder nicht? Natürlich. Es wird große Anstrengungen erfordern, viele Länder müssen ihre Kräfte bündeln, aber es ist machbar.

Das wird die Möglichkeit des Missbrauchs der neuen globalen Finanzinfrastruktur ausschließen und eine effiziente, profitable und sichere Abwicklung internationaler Transaktionen ohne den Dollar und andere so genannte Reservewährungen ermöglichen. Das umso mehr, als die USA und der Westen durch den Einsatz des Dollars als Waffe die Institution der internationalen Finanzreserven diskreditiert haben. Zuerst wurden sie durch die Inflation in der Dollar- und Eurozone abgewertet und dann haben sie unsere internationalen Reserven eingesackt.

Die Umstellung auf nationale Währungen wird – zwangsläufig – an Dynamik gewinnen. Das hängt natürlich von der Verfassung der Emittenten dieser Währungen und ihrer Volkswirtschaften ab, aber sie werden stärker werden und diese Zahlungen werden mit Sicherheit allmählich die Oberhand gewinnen. Das ist die Logik einer souveränen Wirtschafts- und Finanzpolitik in einer multipolaren Welt.

Weiter. Die neuen Zentren der globalen Entwicklung verfügen bereits heute über einzigartige Technologien und wissenschaftliche Entwicklungen in einer Vielzahl von Bereichen und in vielen Bereichen können sie erfolgreich mit westlichen transnationalen Unternehmen konkurrieren.

Offensichtlich haben wir ein gemeinsames, ganz pragmatisches Interesse an einem fairen und offenen wissenschaftlichen und technologischen Austausch. Gemeinsam wird jeder mehr profitieren als allein. Die Vorteile sollten der Mehrheit zugute kommen, nicht einzelnen superreichen Konzernen.

Wie sieht es heute aus? Wenn der Westen Medikamente oder Saatgut für Nahrungspflanzen an andere Länder verkauft, werden die nationale Pharmaindustrie und Viehzucht vernichtet und im Grunde läuft in der Praxis alles darauf hinaus: Die Lieferung von Maschinen und Ausrüstungen zerstört die lokale Maschinenbauindustrie. Als ich Premierminister war, habe ich es verstanden: Sobald man den Markt für eine bestimmte Warengruppe öffnet, ist der lokale Produzent untergegangen und es ist fast unmöglich, dass er sein Haupt wieder erhebt. So werden Beziehungen aufgebaut. So werden Märkte und Ressourcen erobert, Länder werden ihres technologischen und wissenschaftlichen Potenzials beraubt. Das ist kein Fortschritt, sondern Versklavung, die Reduzierung der Volkswirtschaften auf ein primitives Niveau.

Die technologische Entwicklung sollte die globale Ungleichheit nicht verstärken, sondern verringern. Genau so setzt Russland traditionell seine technologische Außenpolitik um. Wenn wir zum Beispiel Kernkraftwerke in anderen Staaten bauen, schaffen wir dort gleichzeitig Kompetenzzentren, bilden nationales Personal aus. Wir schaffen eine Industrie, wir bauen nicht nur eine Anlage, wir schaffen eine ganze Industrie. Im Grunde geben wir anderen Ländern die Möglichkeit, einen echten Durchbruch in ihrer wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung zu erzielen, Ungleichheiten zu verringern und ihren Energiesektor auf ein neues Niveau von Effizienz und Umweltfreundlichkeit zu bringen.

Ich möchte noch einmal betonen, dass Souveränität und eigene Entwicklung keineswegs Isolation oder Autarkie bedeuten, sondern vielmehr eine aktive, für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit auf der Grundlage fairer und gerechter Prinzipien.

Während die liberale Globalisierung eine Entpersönlichung ist, die der ganzen Welt das westliche Modell aufzwingt, geht es bei der Integration im Gegenteil darum, das Potenzial jeder Zivilisation zum Nutzen des Ganzen, zum Wohle aller zu erschließen. Während der Globalismus ein Diktat ist, worauf er letztlich hinausläuft, ist Integration die gemeinsame Erarbeitung von Strategien, die allen zugute kommen.

In dieser Hinsicht hält Russland es für wichtig, die Mechanismen zur Schaffung großer Räume zu aktivieren, die auf der Zusammenarbeit von Nachbarländern beruhen, deren Wirtschaft, Sozialsystem, Rohstoffe und Infrastruktur sich gegenseitig ergänzen. Solche großen Räume sind im Grunde die Grundlage für eine multipolare Weltordnung – die wirtschaftliche Grundlage. Aus ihrem Dialog erwächst die wahre Einheit der Menschheit, die viel komplexer, ausgeprägter und mehrdimensionaler ist als in den vereinfachenden Ansichten einiger westlicher Ideologen.

Die Einheit der Menschheit beruht nicht auf dem Befehl „mach es wie ich“ oder „werde wie wir“ – sie wird unter Berücksichtigung und auf der Grundlage der Meinung aller und mit Respekt vor der Identität jeder Gesellschaft und Nation gebildet. Das ist das Prinzip, auf dem ein langfristiges Engagement in einer multipolaren Welt aufbauen kann.

In diesem Zusammenhang könnte es sich lohnen, darüber nachzudenken, dass die Struktur der Vereinten Nationen, einschließlich des Sicherheitsrates, die Vielfalt der Weltregionen besser widerspiegeln sollte. Schließlich wird in der Welt von morgen viel mehr von Asien, Afrika und Lateinamerika abhängen, als man heute gemeinhin annimmt, und diese Zunahme ihres Einflusses ist auf jeden Fall positiv.

Ich erinnere daran, dass die westliche Zivilisation nicht die einzige ist, auch nicht in unserem gemeinsamen eurasischen Raum. Außerdem konzentriert sich die Mehrheit der Bevölkerung gerade im Osten Eurasiens, wo die ältesten Zivilisationen der Menschheit entstanden sind.

Der Wert und die Bedeutung Eurasiens liegen darin, dass dieser Kontinent ein autarker Komplex ist, der über gigantische Ressourcen jeder Art und ein enormes Potenzial verfügt. Und je härter wir daran arbeiten, die Verbindungen in Eurasien zu erhöhen, neue Wege und Formen der Zusammenarbeit zu schaffen, desto beeindruckendere Fortschritte machen wir.

Die erfolgreichen Aktivitäten der Eurasischen Wirtschaftsunion, das rasche Anwachsen der Autorität und des Einflusses der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, die groß angelegten Initiativen im Rahmen von „One Belt, One Road“, die Pläne für eine multilaterale Zusammenarbeit zur Verwirklichung des Nord-Süd-Verkehrskorridors und andere, viele andere Projekte in diesem Teil der Welt sind, da bin ich mir sicher, der Beginn einer neuen Ära, einer neuen Phase in der Entwicklung Eurasiens. Integrationsprojekte stehen hier nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich, wenn sie von den Nachbarländern in ihrem eigenen Interesse durchgeführt und nicht von äußeren Kräften gewaltsam eingeführt werden, um den eurasischen Raum zu spalten und ihn in eine Zone der Blockkonfrontation zu verwandeln.

Sein westliches Ende, Europa, könnte auch ein natürlicher Teil des großen Eurasiens sein. Doch viele der führenden Vertreter sind von der Überzeugung beseelt, dass die Europäer besser sind als andere und dass es unter ihrer Würde ist, sich gleichberechtigt mit anderen an Unternehmungen zu beteiligen. Hinter dieser Arroganz bemerken sie nicht einmal, dass sie an den Rand gedrängt wurden, dass sie Vasallen sind – oft sogar ohne ein Wahlrecht.

Verehrte Kollegen!

Der Zusammenbruch der Sowjetunion hat auch das Gleichgewicht der geopolitischen Kräfte zerstört. Der Westen fühlte sich als Sieger und proklamierte die unipolare Weltordnung, in der nur sein Wille, seine Kultur und seine Interessen eine Existenzberechtigung hatten.

Diese historische Periode der ungeteilten Vorherrschaft des Westens im Weltgeschehen geht nun zu Ende, die unipolare Welt gehört der Vergangenheit an. Wir stehen an einem historischen Wendepunkt, vor dem wahrscheinlich gefährlichsten, unvorhersehbarsten und doch wichtigsten Jahrzehnt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Westen ist nicht in der Lage, die Menschheit alleine zu regieren, aber er versucht es verzweifelt, und die meisten Nationen der Welt sind nicht mehr bereit, das zu dulden. Das ist der größte Gegensatz der neuen Ära. Die Situation ist in gewisser Weise revolutionär: Die Oberschicht kann nicht und die Unterschicht will nicht mehr so leben, heißt es in einem Klassiker.

Dieser Zustand birgt globale Konflikte oder eine Kette von Konflikten, die eine Bedrohung für die Menschheit, einschließlich des Westens selbst, darstellen. Diesen Widerspruch konstruktiv aufzulösen, ist heute die wichtigste geschichtliche Aufgabe.

Alles zu verändern, ist ein schmerzhafter, aber natürlicher und unvermeidlicher Prozess. Die künftige Weltordnung nimmt vor unseren Augen Gestalt an. Und in dieser Weltordnung müssen wir jedem zuhören, jeden Standpunkt berücksichtigen, jede Nation, Gesellschaft, Kultur, jedes System von Weltanschauungen, Ideen und religiösen Überzeugungen, ohne jemandem eine einheitliche Wahrheit aufzuzwingen. Nur auf dieser Grundlage können wir im Verständnis für unsere Verantwortung für das Schicksal – das Schicksal der Nationen, des Planeten – eine Symphonie der menschlichen Zivilisation bauen.

Damit möchte ich schließen und Ihnen für Ihre Geduld beim Anhören meiner Botschaft danken.

Ich danke Ihnen vielmals.

Ende der Übersetzung


26 Kommentare

  1. Fred sagt:

    Fred

    Ich begrüße ausdrücklich die Erweiterung des § 130 StGB, wonach nicht nur die Leugnung des Holocaust und die Verherrlichung des 3. Reiches unter Strafe gestellt wird, sondern alle weiteren Genozide auch.

    Ich kämpfe für mein unkrainisches Brudervolk, damit diesem die Kapitulation und das fürchterliche Leben unten den Bedingungen der Kapitulation der von der „Roten Armee“ besetzten Deutschen Ostgebiete und der Genozid an den Ostdeutschen durch die „Russen“ erspart bleibt. Wie z.B. die Schändung der deutschen Mütter, (meine Mutter war 1945 26 Jahre alt) durch Angehörige der „Roten Armee“.

    Möge die Kampflosung „Keiner soll hungern ohne zu frieren“ alle Deutschen Herzen erwärmen.

    Gefällt mir

  2. Sieh mal einer einer guck: Putin zitiert Lenin. Respekt. „Die Situation ist in gewisser Weise revolutionär: Die Oberschicht kann nicht und die Unterschicht will nicht mehr so leben, heißt es in einem Klassiker.“

    Original:

    „Das Grundgesetz der Revolution, das durch alle Revolutionen und insbesondere durch alle drei russischen Revolutionen des 20. Jahrhunderts bestätigt worden ist, besteht in folgendem: Zur Revolution genügt es nicht, daß sich die ausgebeuteten und unterdrückten Massen der Unmöglichkeit, in der alten Weise weiterzuleben, bewußt werden und eine Änderung fordern; zur Revolution ist es notwendig, daß die Ausbeuter nicht mehr in der alten Weise leben und regieren können. Erst dann, wenn die „Unterschichten“ das Alte nicht mehr wollen und die „Oberschichten“ in der alten Weise nicht mehr können, erst dann kann die Revolution siegen.
    Mit anderen Worten kann man diese Wahrheit so ausdrücken: Die Revolution ist unmöglich ohne eine gesamtnationale (Ausgebeutete wie Ausbeuter erfassende) Krise. Folglich ist zur Revolution notwendig:
    erstens, daß die Mehrheit der Arbeiter (oder jedenfalls die Mehrheit der klassenbewußten, denkenden, politisch aktiven Arbeiter) die Notwendigkeit des Umsturzes völlig begreift und bereit ist, seinetwegen in den Tod zu gehen;
    zweitens, daß die herrschenden Klassen eine Regierungskrise durchmachen, die sogar die rückständigsten Massen in die Politik hineinzieht (das Merkmal einer jeden wirklichen Revolution ist die schnelle Verzehnfachung, ja Verhundertfachung der Zahl der zum politischen Kampf fähigen Vertreter der werktätigen und ausgebeuteten Masse, die bis dahin apathisch war), die Regierung
    kraftlos macht und es den Revolutionären ermöglicht, diese Regierung schnell zu stürzen.“

    — Wladimir Iljitsch Lenin in Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus; IX. Der „linke“ Kommunismus in England; Geschrieben April-Mai 1920. Herausgegeben in Buchform vom Staatsverlag im Juni 1920 in Petrograd. W.I. Lenin, Werke, Bd.31, S.1-105.

    Gefällt mir

  3. Fred sagt:

    Die Sache ist nicht nur auf das Nationale zu beziehen.

    Heizkosten!

    Die am Äquator lebenden Menschen, die das Erdöl aus Ölfeldern unter Wüste hervorholen, haben nichts dafür getan, dass es dahin gekommen ist. Können den ganzen Tag herumgammeln und leben in Saus und Braus.

    Diejenigen die die Nordhalbkugel bewohnbar gemacht haben und alles auf der Welt an aktuellem Fortschritt erfunden haben, müssen von Etwas, das Erdöl zum Heizen kaufen können.

    Und das ist der Verkauf des technologisdchen Fortschritts an warme Länder.

    Hier auf der Nordhalbkugel wurde warme Bekleidung, Öfen, Heizungsanlagen, und feste Häuser erfunden.

    Die „Scheichs“ müssten nun auf ihre SUV`s verzichten, wieder auf das Kamel umsteigen, und den Menschen auf der Nordhalbkugel ihr Öl schenken.

    Tun sie aber nicht.

    Es können nicht alle Menschen auf der Welt den Wohlstand erhalten, den sich die Menschen auf der Nordhalbkugel durch den Druck der Kälte hart erarbeitet haben.

    Es ist nicht gesagt, dass die Menschen aus dem Süden, wenn diese auf der Nordhalbkugel gelebt hätten, nicht auch das erreicht hätten, wie die Menschen auf der Nordhalbkugel. Die Frage wird immer offen bleiben.

    Derzeit ist aber die Menschenverteilung auf der Erde so wie sie ist.

    Wenn nicht mehr der Erfinder, der Patentinhaber, sein immaterielles Wirtschaftsgut gegen Heizung eintauschen kann, dann ist das das Ende der Menschheit.

    Derjenige der für alle etwas erfindet muss mehr haben als der der in den Tag hineinlebt, auf niedrigem Niveau.

    Nur darf der Erstere nicht dem Zweiten vorschreiben, wie der zu leben hat. Wer lieber in der Natur spazieren geht und den Vögeln lauscht dem darf nicht die ruinöse, westliche, spekulative Misswirtschaft aufgezwungen werden.

    Gefällt mir

  4. Helmut Nater sagt:

    Erschreckende Kommentare zu Russland und diesem Beitrag der hier wieder mal die Hand zur Zusammenarbeit hinhält.Ich zähle hier nicht zum tausendsten mal die Gründe dafür auf wie Putschs,Farbrevolutionen ect. auf.Alle sollten sie schon kennen,die finanziellen Inressen die aus der Hochfinanz kommen und bereits in der Vergangenheit für die Kriege gesorgt haben nach denen sie einen Reset machen konnten,natürlich indem sie ihr Vermögen nicht nur behielten sondern beträchtlich erweiterten.

    Gefällt mir

  5. Helmut Nater sagt:

    Ergänzung zum obihen Beitrag von mir::So siehen die Komments anderswo aus zum gleichen Thema !https://thesaker.is/vladimir-putin-address-at-the-valdai-international-discussion-club-2022-english-subtitl

    Gefällt mir

  6. Thom Ram sagt:

    08:00 Fred

    Sollte ich Deinen Text richtig verstanden haben, dann möchte ich Dir rüberreichen, was ich mir angelesen habe.

    44/45 flüchteten Deutsche mit begründet panischer Angst vor „dem“ Russen. Anführungsstriche bitte beachte.

    Generell war es so. Die kämpfende russische Armee, die bestand aus Männern, gesinnungsmäßig ähnlich wie die Männer der kämpfenden Wehrmacht.
    Väterchen Stalin aber, oder wenn nicht er selber, ich weiß es nicht, so doch ihm Untergebene, die wussten es einzurichten so:
    Vorne kämpfende Normalos, gut Leut.
    Sodann die zwoote Kolonne. Freigelassene Häftlinge, Kriminelle, Mordlustige, Vergewaltigungsbegabte, fröhlich Folternde. Nicht die russischen Kämpfer schlugen 10 jähriges deutsches Mädchen und deutschen Jungen an die Scheunenwand mit Nägeln. Und so weiter.
    Es war die zweite Kolonne.

    Es ist so sehr wichtig, Freund, daß wir sorgfältig unterscheiden. „Den“ Russen gibt es nicht. Auch in Russland gibt es Solche und eben Andere.

    Du heiligst Deine Ukraine. Das kann ich heilig nachvollziehen. Jedes Land ist heilig. Mann, der Mensch ist, hält sein Land heilig.
    Die Ukraine ist gepeinigtes Gebiet.

    Die Ukraine sehnt sich nach Befriedung. Aus diesem Grunde treten die Destruktiven mit allem, was sie noch aufbieten können auf.

    Wenn dortens angebliche Missetäter an Pfosten gefesselt werden, mit nacktem Hintern, und wenn dann Weiber, auch Männer kommen und treten und schlagen den Wehrlosen, die Wehrlose, was ist das? Die, die welche schlagen, im tiefsten Grunde sehnen sie sich nach Befreiung, nach Erlösung von alledem, was sie täglich plagt.

    Ich spreche damit die Schlagenden und Tretenden nicht frei, sie verheddern sich mit ihrer ausgeübten Folter noch mehr in ihrem Wirrsinn.

    Gefällt mir

  7. Thom Ram sagt:

    08:00

    Zum Anderen. Du begrüßest die Erweiterung des 130er paar ah Grafen.

    Leut im Donbass wurden seit 8 Jahren mit Kiews Bomben gesegnet. Wer sagt, daß dies nicht stattgefunden habe, der leugnet.

    Der HC, der hat nicht so stattgefunden als wie es in den Beschichtsgüchern steht. Wer sagt, so wie in den Beschichtsgüchern sei es nicht gewesen, der leugnet nicht, der streitet ab.

    Verstehe ich richtig? Du willst steinigen Leut, welche die Versauung des Donbass durch Kiews Bomben, welche die Versauung der gesamten Ukraine durch die Lakaien des Systems leugnen?

    Nun, da bin ich mit dabei.

    Lediglich ist da ein kleines Detail.

    Die Verschärfung des 130er paar ah Grafen wird keineswegs die zu Falle bringen, welche Verbrechen abstreiten, zum Beispiel die namenlosen Verbrechen auf dem Gebiete der Ukraine. Ausbluten der Wirtschaft. Indoktrination der Leut. Unterdrückung von allem, was nach Russland riecht. Gigantischer Menschen- und Kinderhandel. Folter. Kindesfolter. (Nebenbei international. Auch in sauberer Schweiz, da man weiß Gott auf dem Rütli oder am Central in Zürich sowas nie vermuten könnte)

    Sie wird Menschen treffen, welche für Wahrheiten einstehen, welche also, Beispiel Krim, die wahre Historie rapportieren.

    Gefällt mir

  8. Fred sagt:

    Das allerwichtigste für Menschen mit gesundem Menschenverstand an Valdai ist die Situation der DDR Bürger, die Erweiterung des § 130 StGB in der BRD und das Kapitulationsangebot von Selensky am 29.März d.J.

    Der 130 sagt sinngemäß aus: jeder der Putin nicht als Massenmörder und Kriegsverbrecher bezeichnet bekommt 3 Jahre Lagerhaft.

    Die Regierung sagt, in Stein gemeißelt, auch durch den hochlobenswerten Präsident Stein meier, aus: Die Ukraine muss den Krieg gewinnen, weil bei einer Kapitulation Putin alle Ukrainer ausrottet. Das ist jetzt Gesetz und dem darf nicht widersprochen werden.

    Also sagt die Bundesregierung ab jetzt, es gab gar keine Wiedervereinigung, weil nach einer Kapitulation die Russen die Bevölkerung ausrotten. Erst recht die fremden Deutschen. Also gab es zur sogenannten Wiedervereinigung gar kein DDR Volk mehr. Denn dieses ist genauso ausgerottet worden wie die Ukrainer ausgerottet werden, wenn die Ukraine den Krieg nicht gewinnt sondern kapituliert.

    Vor Inkrafttreten des 130 hätte man noch sagen können, die DDR Bürger haben 40 Jahre russische Herrschaft überlebt, und das nicht schlecht.

    Heute darf man das nicht mehr sagen, denn am Beispiel DDR würde ja gelten die Kapitulation ist besser als Fortführens des Krieges.

    Die Ukrainer waren Bestandteil der Roten Armee wie auch „richtige“ Russen. Angehörige der Roten Armee haben aber die Frauen der späteren DDR missbraucht und geschänddet und nicht die im Altbundesgebiet.

    Und da kein Rotarmist vor der Vergewaltigung seinen Ausweis vorlegen muss, ist niemals zu klären, in welchem Zahlenverhältnis Ukrainer zu Russen der Roten Armee angehörten. Im Zweifel genau gleich.

    Also hat eine signifikante Anzahl Ukrainer die Kriegsverbrechen an den deutschen OST-Frauen, nicht Westfrauen, begangen.
    An den Müttern der noch überlebenden DDR Bürger.

    Da der Ukrainekrieg durch Kapitulation längst beendet wäre, und ganz viele Menschen noch leben würden, ist es den Ukrainern zuzumuten auch wie die Deutschen eine Kapitulation hinzunehmen. Denn das Leben wäre nicht anders als das gute Leben der DDR Bürger. Und wesentlich besser als der Tod.

    Wäre es nun am 29. März zur Kapitulation gekommen, wäre der Vortrag Putins bei Valdai ein anderer.

    Es ist nun eine seelische Grausamkeit, mithin psychische Folter, wenn nun die Regierung sagt, das Leben der DDR Bürger nach der Kapitulation ist den Ukrainern nicht zuzumuten, besser es gibt einen Zermürbungskrieg und die Ukraine gewinnt, auch wenn die dann keine Bevölkerung mehr hat.

    Millionen Ukrianer werden als Flüchtlinge hier erwartet. Und die Kassen sind leer. Die Kassen wären aber nicht leer, hätte es eine Kapitulation ab 29. März gegeben.

    Die DDR Bürger werden bezichtigt, die letzten Hinterweltler zu sein und denen muss man die westliche Demokratie beibringen. Also muss der DDR Bürger elendig dahinsiechen um die Vergewaltiger der Mütter zu unterstützen.

    Und das, keiner soll hungern ohne zu frieren, scheinen die bösen rechten DDR Bürger so nicht hinzunehmen.

    Und da die Politik mit Volksaufständen der DDR Bürger rechnet, war die Erweiterung der Geltung des § 130 StGB ein Meilenstein zur Aufhetzung zu Volksaufständen bei 12000 BW Angehörigen zur Verwendung im innern zur Bekämpfung der bösen rechten DDR Bürger.

    Und ein Meilenstein bezüglich Valdai.

    Gefällt mir

  9. Fred sagt:

    @ Thom

    Ich hoffe das Missverständnis hat sich aufgeklärt.

    Danke für Deine Aufmerksamkeit.

    Mein Vater, Jahrgang 1917, Teilnehmer am 2. Russlandfeldzug, hat mit seinen Beobachtungen nicht hinter dem Berg gehalten.

    Die allgemein als „Russen“ bezeichneten Angehörigen der Sowjetstreitkräfte haben z.B. so agiert:

    Der Angriff stand bevor, wenn die Russen Wodka ausgereicht bekamen und dann herumgrölten in deren Schützengraben.

    Am nächsten Morgen wurden dann die ersten mit Waffen, z.B. AK 47, in den Kampf geschickt, die Nachfolgenden hatten gar keine.

    Die sollten dann flugs die Waffen der ersten Gefallenen aufnehmen, usw.. Hinter den Letzten stand der Geheimdienst und hat Abweichler erschossen. Die Rote Armee ist also durch diesen Druck erfolgreich gewesen, nicht durch Überzeugung des Asiatisch- Mongolischen Russen hinter dem Ural. Der hatte nämlich gar keine Not mit den Deutschen.

    Mein Vater hat die 3 ein halb Jahre russische gefangenschaft totkrank überstanden, einer von 10%. Die anderen 90% Kriegsgefangenen wurden von den ukrainern und Russen zuTode geschunden durch Überarbeitung und Unterernährung.

    In den 70ern hatte mein Vater dann seinen Frieden geschlossen mit den Russen (inklusive ukrainern), die hatten ja auch einges durch. Und jeder hat nach christlichem Glauben dem anderen vergeben. Mein Vater ist Anfang der 80er gestorben, meine Mutter etwas später. Die würden sich im grabe herumdrehen, müssten sie mit ansehen wie die Regierung Deutschland ruiniert.

    Hier im Ort auf DDR Gebiet hatte ein großes Unternehmen die Wende überlebt und konnte an die DDR Erfolge anknüpfen, der Herstellung von Spezialprodukten. Ich bin im Rentenalter. Aber die DDR Bürger hier und anderswo haben oft nichts zu verlieren als ihre Ketten der BRD Regierung und nur noch Vereledung in Aussicht. Und das wirkt sich bei der Armut und dem Wegbomben der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland durch die BRD Regierung besonders Drastisch im Bezug auf Volksaufstände aus.

    Und so sehe ich gerade Valdai und die verelendung der DDR Bürger im Zusammenhang.

    Gefällt mir

  10. Thom Ram sagt:

    08:00 Fred

    So wie die Dinge heute laufen, läuft jeder kleine noch so kleine Vogel als wie zum Beispiel Du und ich es sind, Gefahr, wegen x y z gebüßt oder und verkerkert zu werden.

    Sage laut, der Bär sei in den Donbass eingeschritten, um die Bevölkerung vor Bombardement und Drangsalierungen übler und übelster Art zu befreien….und zack, sagt Dir der Jurist geradeheraus irgend etwas, zum Beispiel du seiest Rassist, achtest das ukrainische Militär nicht genug, oder irgend eines Quarkunsinns mehr, Hauptsache, du landest im Knast, weil Du nicht stramm vertrittst, was Schloz und all die Amöben im Tage des Reiches verzapfen, anordnen, durchwinken, für zwischen 10000 und 40000 Euro per Monat.

    Sollte ich in Täuschland aufkreuzen, könnte mir blühen, alleine wegen dieses einzigen oberen Abschnittes abgeführt zu werden.

    So ist das, lieber Fred.

    Gefällt mir

  11. Thom Ram sagt:

    21:17 Fred

    Ich lese und verstehe nicht alles. Dieses Detail braucht niemanden zu interessieren. Ich sage es Dir persönlich. Zwischen Deinen Zeilen lese ich, daß ich lesend auch verstehen sollte. Gib mir Zeit bis morgen, bitte.

    Gefällt mir

  12. Fred sagt:

    @ Thom

    Ich war es.

    Ich gebe das zu. Sollte Dir ein Leid drohen.

    Ich denke ich kann damit umgehen. Du kannst nichts dafür. Und so Du es ja gar nicht verstehst, kann Dir niemand ernsthaft drohen Du hättest etwas zugelassen was Du nicht als strafbar erkennen konntest.

    Ich schrieb nur ausführlich wegen Kommentar von Helmut Nater, nur dass was ER sagt ist wichtig für Valdai.

    Wenn Du willst und so Du kannst lösche so schnell es geht meine Einlassungen.

    Meine Einlassung vom 29.10. 7:00 sollte ausreichend unverfänglich sein. Nur war diese an Menschen mit gesundem Menschenverstand gerichtet. Ich erkläre nichts mehr. Wer es nicht versteht der läßt es eben.

    Ich habe nicht mehr lange zu leben und ich sage jedem der es braucht, meine Meinung. Aber darunter sollst Du nicht leiden.

    Ich jedenfalls bin vor Gericht aktiv. So 40 Verfahren in den letzten Jahren.

    Unverfänglich Finanzgericht: Der Richter sagt „Sie können sich zurücklehnen Herr „Fred“ die Vollstreckung ist vom Tisch“. Ein Urteil über Recht gibt es nicht. Hat 10 Jahre gelegen. Ist nun verjährt.

    Sagen wir es so: Das Rechtssystem in der BRD ist recht eigenwillig.

    Man bekommt kein Recht obwohl man Recht hat und im Recht ist, aber es wird Unrecht nicht vollstreckt, wenn man richtig dagegen interveniert. Nur so konnte ich bislang überleben.

    Ich jedenfalls kämpfe um „mein in Ruhe gelassen zu werden“ vor Gericht mit dem Hinweis das Widerstandsrecht nach Art. 20 Abs. 4 GG für die BRD setzt zuvorderst das mildeste Mittel des Widerstands voraus. Das ist die ordentliche Gerichtsbarkeit. Ist die ausgeschöpft wird es härter. Wenn ich also leben kann, wenn alles liegen gelassen wird, wird es nicht härter.

    Ich jedenfalls tue null für den Gewinn der Ukraine. Ich habe nach Kapitulation leben können, so können das die Ukrainer auch.

    Wenn also der Lindner sagt ich habe kein Geld mehr, dann hat der das sinnlos in der Ukraine versenkt.

    Ich will jedenfalls nicht hungern oder frieren für die Fortsetzung des sinnlosen Krieges in der Ukraine nur damit sich die USA an meiner Vereledung bereichert.

    Ich bin eben als DDR Bürger kein Biden-/USA Versteher. Als Handwerksmeister sind mir die Spekulationsgeschäfte der spekulativen, westlichen Misswirtschaft ein Graus.

    Der Richter Dr. Patrick Burow hat ein Buch geschrieben, wonach die Richter am AG überlastet sind und die Akte nie lesen. Weil diese, wie bei Fallpauschalen in der Medizin, seit Gesetzesnovellierung, die doppelte Arbeit haben, und ihre Familie nie sehen würden. Also sagt man das LG wird es schon richten. Ich bin gerade dabei dies zu prüfen. Im ersten Ansatz richtet es auch das LG nicht und liest auch die Akte nicht.

    Im Urteil des BverfG 2 BvR 1750/12 vom 12.12.2012 stellt das VBverfG fest: Ein Richter der in der Verhandlung sagt: Die Wahrheit interessiert mich nicht ist befangen. Obwohl die vorhergehenden Instanzen bis zum OLG den tatsächlich befangenen Richter rechtswidrig als unbefangen ausgewiesen haben. Einen Persilschein ausgestellt haben. Nach dem Motto: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

    Es ist bekannt, dass Rechtsbeugung durch Richter grundsätzlich nie verfolgt wird und so gut wie kein Befangenheitsantrag zum Erfolg führt.

    Vor Jahren wurde schon nachgewiesen, dass 10 bzw. 25 % der Urteile am AG falsch bzw. fehlerhaft sind.

    Das Problem rührt vom Art. 97 GG für die BRD her, wonach der Richter unabhängig ist. Nicht etwa unabhängig zu sein hat.

    Also sagt jeder befangene Richter und gegen den Richtereid verstoßende Richter, durch Art. 97 von jeder Schuld befreit, im Art. 97 steht bereits drin ich bin unabhängig, also kann ich gar nicht befangen sein. Also der real existierende Rechtsstaat BRD kommt an vielen Stellen mit einer insich Begründung: „Also die Katze ist eine Katze weil sie eine Katze ist“.

    Einmal hat eine Richterin mir geschrieben; Das Gericht ist dazu da, dass es nicht überlastet wird. Also nicht etwa zur Rechtsprecheung wie einige Mitläufer glauben. Von solche Kuriositäten haben ich einige archiviert.

    Ich habe natürlich unzählige Beweise dafür, dass es so ist wie aufgeführt.
    Und die sind gesichert. Also an die Fakten-Checker und Trolle: Wer mir nichts tut dem tue ich nichts.

    Meine These: Ein Richter der befangen ist beugt nicht gleichzeitig das Recht.
    Ein Richter der das Recht beugt ist gleichzeitig parteiisch.
    Ein Richter der das Recht beugt ist also auch befangen.

    In der BRD sind Überraschungsunrechtsurteile verboten. Nach Art. 101 GG für die BRD sind Ausnahmegerichte verboten.
    Der gesetzmäßige Richter ist nicht der befangene und rechtsbeugende Richter.

    Folglich ist das Gericht, bei dem der rechtsbeugende und ungesetzliche, nicht zugelassene Richter, den Vorsitz hat, ein in der BRD verbotenes Ausnahmegericht bei dem der rechtsbeugende nicht zugelassene Richter ein in der BRD verbotenes Überraschungsunrechtsurteil verfügt.

    Die BRD ist nicht gegründet, wie die DDR, sondern hat als Grundlage deren Existenz das Grundgesetz der Allierten für die BRD vom 23. Mai 1949. Folglich erkennt ein Richter der gegen das GG für die BRD verstößt die Existenz des GG und die BRD, seinen Dienstherrn, nicht an.

    Der BND Chef Haldenwang hat am 17.10. bei phönix erklärt, 1 h + 8 sec., dass nun in der aufregenden Zeit ggf. Oppositionelle getötet werden müssen.

    Die Sache ist also so, Oppositionelle sind die die das GG und die BRD nicht anerkennen, also auch Richter, also werden in der BRD künftig ggf. Richter wegen des missbräuchlich angewendeten Art. 97 als Oppositionelle getötet.

    Natürlich kann die Sache auch auf ewig im Gerichtsarchiv verschimmeln, so dass sie mich nicht mehr tangiert.

    Die Sache mit den Preissteigerungen und der drohenden Obdachlosigkeit kocht hoch.

    Wenn also ein rechtsbeugender Richter im verbotenen Ausnahnmegericht ein rechtswidriges Urteil im Zuge von Räumungsklage fällt, etwa um Zugewanderte einziehen zu lassen, während Deutsche gekündigt werden, um unter der Brücke zu verrecken, dann verstößt der Richter gegen Art. 89 StGB.

    Nach Ausagen der Generalität wollen nur noch rund 20 % die BRD im Krieg verteidigen (Wen wundert’s).

    In der BRD haben nur rund 40% Immobilien Eigentum. 60% wohnen also zur Miete. In anderen Länderen der EU wohnen rund 90% im Eigentum.

    Wenn also der BW Angegehörige der zwangsläufig zur Miete wohnt, von der Übung oder vom Kampfeinsatz nach Hause kommt, kommt er aber nicht mehr in seine Wohnung hinnein, weil die zwischenzeitlich rechtswidrig geräumt wurde. Weil Richter in der BRD parteiisch Vermieter übervorteilen, ich kann das sagen weil ich die Beweise dafür vorliegen habe. Und seine Habseeligkeiten liegen im Müll. Deshalb sind rechtswidrige Räumungsurteile als „Wehrkraftzersetzung“ durch Richter begangen, auszulegen.
    Es wird also heiß im Herbst.

    Gefällt mir

  13. Texmex sagt:

    Könnte es sein, dass @ Fred massiv hochprozentigem Alkohol zuspricht?
    Anders kann ich mir seine „ Beiträge“ gerade nicht erklären.
    Wirres und Richtiges bunt gemischt

    Gefällt mir

  14. Stallbursche sagt:

    Grüßt Euch, es gab einen Holocaust, und zwar den an uns Deutschen.
    Ich habe nicht mehr die Kraft, um ins Detail gehen zu können.
    Nur eines noch,: Jeder, hat die Möglichkeit, sich für die Wahrheit zu interessieren!,
    Ich wlünsche allen Freunden der Wahrhet, Gottes Heil und Segen.

    Gefällt mir

  15. Fred sagt:

    @ Stallbursche:

    Ich wünsche Dir Gottes Heil und Segen

    Gefällt mir

  16. Fred sagt:

    @ Thom

    Sage es mir persönlich durch eine persönliche mail.

    Das Herumeiern wegen der Zensur führt nur zu Verwirrung und Frust unter uns.

    Ich überlebe damit, dass ich etwas sage, nicht um es mitzuteilen, sondern um es später einmal nachweislich gesagt zu haben, wenn es zuvor keiner liest. Das hat mit Deinem Blog nichts zu tun. Was ich hier schreibe habe ich anderen mitgeteilt. Das ist praktisch nur eine art Abschrift.

    Also schreibe ich an …Stellen z.B. mein Eingangsstatement. Leider hast Du den Sinn dahinter nicht erkannt. Mach dir nichts daraus. Es geht also gar nicht um den HC und wie ich damit umgehe. Sondern es geht darum, dass die Regierung heute sagt wer Putins „Kriegsverbrechen“ leugnet wird bestraft. Ich habe damit darauf hingewiesen, dass ich heute gar nicht die Kriegsverbrechen leugnen durfte. Damit bleibt unbekannt ob ich diese tatsächlich leugnen würde. Die Situation Heute, bei Betrachtung in einem halben Jahr z.B.. Ich leugne also sowieso und heute nicht den Holocaust. Sondern ich habe heute das Verbot zusätzlich die Kriegsverbrechen von Putin nicht leugnen zu dürfen. Darum geht es. Dieses Redeverbot steht aber sonst niergendwo. Ich zeige also an, dass ich die Zensurauflagen verstanden habe, ohne dass das heute beim Lesen einer so sieht. du bist das beste Beispiel.

    Also legt der „Amtmann“ das Schreiben als „Wirr“ beiseite, weil er zu dumm ist den Hintergrund zu erkennen.

    In einem halben Jahr z.B. habe ich die Bestätigung aus der Jetztzeit, weil der Brief seit einem halben Jahr nachweislich beim Adressaten liegt, dass mir bereits heute die Zensurauflagen bekannt waren und ich deshalb nicht meine wahre Meinung gesagt habe. Also ohne das Ettiket: Ich leugene nicht die Kriegsverbrechen des Putin aber bereits heute sage ich nicht die Wahrheit.
    Wenn ich dann die Sache nicht benötige liegt die im Amt bis zum jüngsten Tag. Es geht also sozusagen um die „Niederlegung eines Schriftstückes“.

    Sagt also z.B. einer früher ich zahle Mietanteile nicht aus den Regelleistungen weil die Wohnung angeblich zu groß ist, dann müssen die Mietschulden wegen Art. 3 GG für die BRD vom Sozialleistungsträger übernommen werden wenn Räumungsklage vorliegt. Als Darlehen. Denn es gibt beim Bürgergeld volle Miete und dies 2 Jahre aber erst ab Januar 23. Somit können die Mietschulden nicht als Darlehen bewilligt werden sondern als nicht rückzahlbare Einmalzahlung.

    Folgendes soll es Dir näher bringen:

    Beispiel aus früheren Zeiten um Schulden wegzudiskutieren statt zu zahlen. Man schreibt einen Brief an den Gläubiger so 4 Seiten lang. Also Bla, Bla. Auf der dritten Seite versteckt steht dann, „wenn Sie den beigefügten Scheck einlösen sind alle Schulden getilgt“. Der Scheck stammt von einem RA. Etwas Wasser zum Aussehen als Tränen.

    Die Sachbearbeiterin des GL nimmt den Scheck des RA, läßt diesen bei der Bank gutschreiben. Wichtig: Es muss der Gläubiger (dessen Erfüllungsgehilfe) angenommen haben. Also den Briefumschlag mit dem Brief und dem Scheck. Der Schuldner kann aber, selbst sofern vorhanden, nicht seinen eigenen Scheck schicken.

    Durch die Gutschrift des Schecks des Fremden (RA) hat der Gläubiger den Vergleich angenommen der im Brief steht. Der aber nicht gelesen wurde.

    Es geht also nicht darum, dass es dem Schuldner so schlecht geht wie auf 4 Seiten in schönsten Farben steht, sondern dass dazwischen des Vergleichsangebot steht.

    Das hat der GL gar nicht mitbekommen. Er hat aber nachweislich den Brief zusammen mit dem Scheck zu z.B. 100 DM/€ erhalten.

    Im Brief steht der Verwendungszweck, die einmalige Zahlung von 100 für alle Schulden und den Scheck hat der GL eingelöst. Hätte er den Vergleich nicht gewollt hätte er den Scheck bloß nicht einlösen brauchen. Hat er aber.

    Selbstredend geht das nicht mit Überweisung. Denn die Gutschrift der Überweisung hätte der GL ja gar nicht haben wollen müssen.

    Gefällt 1 Person

  17. Stallbursche sagt:

    Tja Fred, Wahrheit bedeutet auch, sich einzugestehen, daß die Heuchelei und jede Menge anderer Quatsch keine Zukunft haben wird.
    Wie geschrieben, allen Freunden (Kameraden), Heil, Sieg und den Segen Allvaters.

    Gefällt mir

  18. Fred 30/10/2022 UM 05:31

    Du hast mich mit der Scheckgeschichte so richtig zum Lachen gebracht. Danke!
    Leider verstehen Deppen-Doof-Bunzel-Deutsch das mit dem „versteckten“ Vergleich nicht.

    Gefällt mir

  19. Fred sagt:

    Deutschland war eine Kriegspartei (Ost und West)

    Die Sowietunion die andere (Ukrainer und Russen, etc.)

    Nach der Kapitulation waren nur die Ostmenschen mit der SU konfrontiert.

    Nur die DDR Bürger haben Reparationen bis Anfang der Achtziger an die SU geleistet.

    Um das Bischen, was die DDR Bürger für sich zusätzlich erwirtschaftet haben, zuzüglich Wälder, Bodenschätze etc. wurden diese von der BRD Regierung und den BRD Menschen ab 1990 erleichtert (Treuhandgebaren im weitesten Sinne).

    Für die Deutschen waren die Ukrainer und die Russen (SU) Feinde und nach der Kapitulation die Befreier allein der Ostdeutschen von deren Volksvermögen.

    Deutschland hat eine weltweit einzigartige Beziehung zur SU, Ukraine/Russland.

    Die Gemeinsamkeit der Feindschaft und die der SU mit der DDR läßt zumindest für DDR Bürger keinen Unterschied zwischen Ukrainern und Russen zu.

    Kein anderes Land und kein Westdeutscher kann da mitreden.

    Und wenn nun in der zunehmenden Armut die Westdeutschen noch ein Vermögenspolster haben und die DDR Bürger nichts mehr, weil deren Vermögenspolster in der SU und der Rest in der BRD aufgegangen ist, dann gibt es vermehrt Überlebensängste auf dem DDR Gebiet.

    Und deshalb sind die DDR Bürger so anders als die Westdeutschen, weil sie schon lange mit dem Rücken zur Wand stehen. Wenn nun die DDR Bürger die schon nichts mehr besitzen auch noch einen Teil der früheren gemeinsamen Feinde gegen den anderen Teil der früheren gemeinsamen Feinde von nichts unterstützen sollen um auch ins Minus zu geraten. Dann erfüllt das wohl den Tatbestand der Volksverhetzung durch die Regierung unabhängig vom HC und nun strafbar durch Gesetzeserweiterung der Regierung des § 130 StGB zur Verwendung gegen den „Gesetzgeber“ selbst.

    Wenn nun das Kanzleramt vor Volksaufständen geschützt werden soll, und es werden Betonklötze herangeschafft weil man es nicht mehr schafft den Burggraben auszubuddeln, dann werden die DDR Bürger die nichts mehr zu verlieren haben und der Verelendung über Jahrzehnte entgegen gehen (es wird nie wieder so wie früher), eher Verzweiflungstaten begehen, die die BRD Oberen nicht gebrauchen können, bevor die Verzweifelten so verelendet sind, dass sie sich nicht mehr wehren können.

    In dieser Phase nun des verstärkten wirtschaftlichen Niedergangs bereits vor dem Februar 2022, hat sich die Gleichheit von Ukrainern und Russen, allein auf der Welt, nur für die (Ost-)Deutschen nicht geändert. Da braucht es auch keine Erinnerung an die frühere gegenteilige Berichterstattung über die Ukraine gegenüber heute.

    Valdai zeigt nun wie sich Russland der Wahrheit stellt.

    Ich gehe davon aus, dass sich die „Russen“ nicht sträuben werden die Zwietracht unter den Westdeutschen und den DDR Bürgern für deren Ziele auszunutzen.

    Die DDR Bürger werden am meisten leiden und deren Leidensfähigkeit ist am Ende.
    Wenn also durch Handlungen Russlands die Erkenntnis der DDR Bürger gefördert wird, dass diese besonders unter künstlich herbei geführtem Hungern und Frieren leiden werden, dann werden die sich überlegen welche Freiheit die DDR Bürger nach der sogenannten Wiedervereinigung noch (wenn überahupt jemals) genießen können und welche Opfer für diese Freiheit sich freiwillig von den USA ausbeuten zu lassen, es wert sind einseitig Opfer für die Ukraine zu erbringen.

    Diese Situation ist ein allein deutsches Politikum. Das Denken der aufrichtigen Menschen läßt sich (noch) nicht, weder durch ein Wahrheitsministerium noch durch die Erweiterung des § 130 StGB auslöschen.

    Die BRD Regierung hat die DDR Bürger so ausgegrenzt und gereizt, dass diese der losgetretenen Lawine durch die BRD Regierung selbst, nicht mehr Herr werden können ohne deren wahre Ziele immer mehr Preis zu geben. Und diese Situation impliziert eine selbstverstärkenden Effekt. Je mehr Wahrheit über die Regierungsziele – je mehr Hass in der Bevölkerung.

    In nicht all zu ferner Zukunft werden auch die Westdeutschen verstehen, dass bereits nächstes Jahr nicht mit den Hilfspaketen für Betroffene der Wirtschaftssabotabe der BRD Regierung die Verluste aufgefangen werden können.

    Und sie werden verstehen, dass den kommenden Generationen schulden aufgebürdet werden, denen kein Gegenwert gegenübersteht, und die diese, außer Enteignet zu werden, nicht mehr bezahlen können.

    Und während ein Häuslebauer noch sein Haus hat für den Kredit, hat die künftig versklavte Generation kein Haus mehr, und auch nichts von dem immateriellen Wirtschaftsgut was mit der in der Ukraine verteidigten „Freiheit“ bezeichtet wird.

    Die künftige Generation wird nur Schulden ohne Gegenwert, nicht einmal einen Immateriellen, haben.

    Es liegt derzeit ein Zeitfenster vor, innerhalb dessen die Justiz rechtswidrige Räumungsurteile zur Bevorzugung von betrügerisch agierenden Vermietern durch Rechtsbeugung begehende Richter eine zeitlang, bis zur vollständigen Beherrschung der Bevölkerung, tunlichst vermeiden sollte. Klageverfahren könnten unbearbeitet liegen bleiben. Mithin könnte derweilen Verjährung/Verwirkung greifen.

    Gefällt mir

  20. Texmex sagt:

    Tja @ Fred. 17:27
    Das ist Deine Sicht auf die Dinge.
    Falls Du da gerade nüchtern warst. Nehme ich mal zu Deinen Gunsten an.
    Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, die Zukunft ( nicht nur) in Germoney zu gestalten.

    Es fragt sich dabei allerdings, ob dem „ Bürger“ dabei klar ist, dass er Inhaber – aktuell nicht Verfügungsberechtigter- seines Kollateralkontos ist?
    Es gibt da in Doitschland und auch außerhalb eine Bewegung, dieses Konto , das vorzugsweise von der sogenannten Regierung geplündert werden will, zu sperren.
    Das funktioniert. Wenn man den Arsch hoch bekommt. Und nicht nur rumjammert, wie doch die ehemaligen DDR-BÜRGER an der Wand stehen. Dazu muss man aber sein Hirn gebrauchen. Tut entsetzlich weh.
    Egal.
    Daran anschließend schreiben genau diese Leute noch eine Negativbestätigung an diesen Steinmyer osä. Diese gibt es inzwischen auch als scharfgeschaltete Version.
    Die sogenannte BRD-GmbH steht bereits im Konkurs.
    Also meldet man damit seine Ansprüche an, denn
    – wer keine Ansprüche anmeldet, hat KEINE!

    Mal darüber nachdenken. Nee, besser tun statt immer nur jumjammern.

    https://t.me/diplomateninterviews/8081

    Gefällt mir

  21. an Texmex 30/10/2022 UM 19:20

    Die BRD ist keine GmbH, sondern die von den USA eingesetzte ‚Verwalterin‘ des seit dem 12. September 1944 bestehenden US-Territoriums Germany, die direkt dem jeweilig amtierenden US-Präsidenten untersteht, der seit dem 5. Juni 1945 die *Oberste Regierungsgewalt* über Deutschland ausübt.

    Gefällt mir

  22. Texmex sagt:

    @ Kaugummi
    Du darfst das gerne glauben!
    Wer wissen will:

    https://t.me/rechtsmaerchen

    Gefällt mir

  23. Frollein Schmidt sagt:

    „Selbst auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, auf dem Höhepunkt der Konfrontation zwischen Systemen, Ideologien und militärischen Rivalitäten, kam es niemandem in den Sinn, die Existenz von Kultur, Kunst und Wissenschaft des Gegners zu leugnen. Auf die Idee wäre niemand gekommen!“

    – Das ist ja ganz erfreulich, wenn das für den „Kalten Krieg“ so stimmt. Nach dem vereinten „heißen Krieg“ gegen Deutschland sah das allerdings doch anders aus. Da möge man sich einfach mal die – von Sowjets und „Westen“ gemeinsam erarbeiteten – „Alliierten Kontrollratsbefehle“ durchlesen und wird schwer verdauliche Bauklötze staunen!

    „Die Nazis gingen seinerzeit so weit, dass sie Bücher verbrannten“

    – Kann man scheiße finden, aber das war zumindest öffentlich. Ganz im Gegensatz zu der viel, viel weitreichenderen Bücherzensur, die seit 1945 stattfindet und wo die Deutschen nicht mal erfahren dürfen, was ihnen da alles vorenthalten wurde und immer noch wird!

    „Die Eitelkeit dieser Leute sprengt, wie man sagt, den Rahmen, aber in ein paar Jahren wird sich niemand mehr an ihre Namen erinnern.“

    – Ach doch! Ich bin mir sehr sicher, dass man sich an die Morgenthaus („Germany-is.our-problem“), Nizers („What-to-do-with-Germany“), Kaufmans („Germany-must-perish“), Wises („WritersWarboard“), sowie sicherlich auch an die Ilja Ehrenburgs („Brich-den-Hochmut-der-germanischen-Frauen!“) und Konsorten erinnern wird!

    „Europas rechtliche Subjektivität ist heute – wie soll ich es vorsichtig ausdrücken, um niemanden zu beleidigen – sehr begrenzt.“

    – Ich vermisse hier den Anstand, mal darauf einzugehen, warum das so ist, wie es dazu kam und welchen Anteil die sowjetische Besatzungsmacht daran hatte. Stattdessen scheint das aber nun als Gegebenheit hingenommen zu werden, weshalb „Europa“ in der restlichen Rede auch nur noch als Teil Eurasiens angesprochen wird.

    „Man muss klar verstehen, dass es, wie ich bereits sagte, zwei Westens gibt, mindestens zwei, vielleicht auch mehr, aber mindestens zwei: den Westen der traditionellen, vor allem christlichen Werte, der Freiheit, des Patriotismus, der reichhaltigen Kultur und jetzt auch der islamischen Werte, denn ein bedeutender Teil der Bevölkerung vieler westlicher Länder bekennt sich zum Islam.“

    – Was ohne die „Alliierten Kontrollratsbefehle“ und aufgezwungenen Zuwanderungs“abkommen“ sicher nicht zustande gekommen wäre. Also vielen Dank dafür!

    „Wenn wir zum Beispiel Kernkraftwerke in anderen Staaten bauen, schaffen wir dort gleichzeitig Kompetenzzentren, bilden nationales Personal aus. Wir schaffen eine Industrie, wir bauen nicht nur eine Anlage, wir schaffen eine ganze Industrie. Im Grunde geben wir anderen Ländern die Möglichkeit, einen echten Durchbruch in ihrer wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung zu erzielen, Ungleichheiten zu verringern und ihren Energiesektor auf ein neues Niveau von Effizienz und Umweltfreundlichkeit zu bringen.“

    – Wie jetzt? Ich dachte, er möcht sich nicht in anderer Länder „EIGENE“ Entwicklung einmischen?

    „Außerdem konzentriert sich die Mehrheit der Bevölkerung gerade im Osten Eurasiens, wo die ältesten Zivilisationen der Menschheit entstanden sind.“

    – Ist das so? …Und hat er nicht kurz vorher noch gesagt, keine Nation könne sich einer solchen Position rühmen?

    Nun denn…Die Zukunft Deutschlands sieht er also nicht nur darin, dass die quantitative Übernahme des Islams (und all dessen, was unter dieser Flagge so mitschwimmt) hinzunehmen wäre, sondern drückt das dann wohl auch in diesem Kernsatz aus:

    „Sein westliches Ende, Europa, könnte auch ein natürlicher Teil des großen Eurasiens sein.“

    – Na vielen Dank!

    Ansonsten klingt die Rede sicher ganz prima.

    Gefällt mir

  24. Texmex sagt:

    @ Frollein Schmidt
    Putzi weiß ganz genau, was der Vorturner seines Vorturners beschlossen hat:
    Der sogenannte „ Globale Prädiktor“ sieht für die nächsten ( vielen) Jahre 2 globale Steuerungszentren vor
    1. China
    2. den Iran u.a.für Europa

    Unter dieser Vorraussetzung bekommt die Invasion Europas durch Islamisten aller Coleur ein logisches Bild.
    Das Merkel wusste das. Einige Pappnasen im Reichshauptslum wissen das ebenfalls.
    Der Bunzel / Bünzli natürlich nicht.

    Gefällt mir

  25. Frollein Schmidt sagt:

    @Texmex
    Sehr interessant, was Du da sagst. Erinnert mich daran, was General Moltke in seinem Bericht aus Polen geschrieben hat, über den beträchtlichen Kreis „auserwählter“ dort und deren Bekenntnis, ihr seltsamer Oberboss sitze versteckt in Asien.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: