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Es ist doch nur eine Stunde

(Ludwig der Träumer) Die beste Uhr ist die Innere – auch der innere Wecker. Sie gehen nie falsch, so meine Erfahrung in den letzten Jahren. Es bedarf jedoch eines selbstbewußten Trainings; die Angst zu verlieren, zu spät irgendwo hin zu kommen oder etwas zu versäumen. Die Armbanduhr und der Wecker sind inzwischen nur noch Kontrollorgane, die ich selten einsehe und werde immer wieder überrascht, wie präzise mein inneres Zeitgefühl funktioniert. Um so seltsamer muten mir zweimal im Jahr einige Tage nach der „Zeitumstellung“. Da funktioniert die innere Uhr einfach nicht mehr – irgendwie fühle ich mich in diesen Tagen etwas unwohl und aus dem Takt gekommen. Das ist um so erstaunlicher, da die Uhr ja nur um eine Stunde verrückt wird.

Die Geschichte der sog. Zeitumstellung  beginnt mit der Moderne. „Zeit ist Geld“. So wird die Zeit seither zur Manipulierung der Menschen für monetäre Zwecke mißbraucht. In früheren Zeiten war es üblich, den Takt  also die Synchronisation zwischen menschlichen Handels und der Natur regional herzustellen, bzw. – er war einfach naturmäßig gegeben und nie in Frage gestellt. . (Ein Takt (oder eine Taktung) dient dem Aufprägen einer Periodizität auf einen Ablauf oder der Synchronisation von Vorgängen. / WiKi)  Der tägliche Ablauf des Wirkens der Menschen war von den Jahreszeiten, Sonnenauf- und untergang sowie vom Wetter abhängig und von sonst nichts. Sie bestimmten den täglichen Takt von Mensch und Tier.

Sehen wir uns dazu dieses Video von Michael Wieden an:

Die Frage „Sommerzeit abschaffen – ja oder nein“ teilt die Gesellschaft in drei Lager. Die Befürworter, die Gegner und diejenigen, denen es schlichtweg egal ist. Doch nur wenige wissen, was die Sommerzeit tatsächlich für einen Effekt auf Körper und Psyche des Menschen hat. Dabei geht es nicht nur um die Zeit der Umstellung selbst, sondern vor allem um die komplette Zeitphase in der wir eine Stunde „voraus leben“. Am Beispiel eines 17-jährigen Schülers erläutert Michael Wieden, Wirtschaftsförderer, Autor und Initiator des Projektes ChronoCity in Bad Kissingen hier anschaulich, wie negativ sich die Sommerzeit generell auf Leistung und Gesundheit der Menschen auswirkt. Und was für Schüler gilt, gilt für alle. Ein klares Votum für die Abschaffung der Sommerzeit.

Wie fatal sich die Austaktung aus dem biologischen Rhythmus / Tag-Nacht-Zyklus auswirkt, wird auf der Seite  – Chronobiologie: Die Wissenschaft der Zeit – dargestellt. https://www.chronobiology.com/de/chronobiologie-die-wissenschaft-der-zeit/

„Chronobiologie ist ein Bereich der Biologie, der untersucht, auf welche Weise die natürlichen Zyklen unseres Körpers — geistige, körperliche und emotionale — von Sonnen- und Mondrhythmen beeinflusst werden. So ist beispielsweise der circadiane Rhythmus, ein 24-Stunden Zyklus von physiologischen Vorgängen, die im gesamten Körper ablaufen, ein wichtiger Zyklus in der Studie der Chronobiologie.“

Es sollte eigentlich jeder kapieren, warum Sommerzeit eingeführt wurde. Später müde sein, heißt diese „Zeit“ irgendwie zu nutzen. Wie wird sie genutzt? Das brauche ich sicher dem aufgeklärten Leser nicht erklären. Für die anderen 98 % heißt es, kaufen, kaufen und – Zeit totschlagen und kaufen. Egal ob er in einen Medien Markt rennt, eine Talk-Show  oder H. Fischers Schwachsinn anguckt. Er kauft die Stunde bitter, die er der Natur seines Selbst abgerungen hat. Zunehmende Krankheiten, Burn-outs sind der Brandbeschleuniger für seinen eigenen Untergang. Und – den finanziert er selbst mit seiner freiwilligen Austaktung.

Wer hat den größten Nutzen davon? Will man uns absichtlich krank machen? Wer hat an der Uhr gedreht? Oder wer dreht wieder am Zeiger? Wissenswertes über den Sommerzeitwahnsinn…

Zu Allerletzt,
die Geschichte der Uhr vom UR bis zur Prolex und Pattex Philippe:

Wissenschaftler haben aber eine andere Definition der Uhr – ansonsten wären sie keine Schaftler, die etwas wissen wollen.

„Eine Uhr ist ein Zeitmesser. Dieses dient dazu, die von alters her unendliche Zeit in handliche Portionen zu zerschneiden.

Früher, also in den sog. Urzeiten, übernahm diese Aufgabe das fälschlich oft als Auerochse bezeichnete Ur, das die Urzeit mit seinen scharfen Zähnen zerkaut und durch kräftiges Möeepen die vollen Stunden verkündet hatte. Nach sukzessiver Dezimierung der Ur-Bestände musste Ersatz auf technischer Basis geschaffen werden. Das Schneiden der Zeit war freilich gar nicht so einfach: Erste Gehversuche endeten damit, dass die Zeit lediglich angeschmolzen (Sonnenuhr) oder geschliffen wurde (Sanduhr), im Übrigen aber heil blieb.

Die ersten ernst zu nehmenden von Menschenhand geschaffenen Zeitmesser befanden sich schließlich auf Kirchtürmen, wo sie die Zeit für die gesamte Gemeinde schnitten. Später stellten sich wohlhabende Kamelherden die Dinger ins Wohnzimmer; es dauerte freilich nicht lange, bis jedes Individuum seine eigene Zeit höchstselbst schneiden wollte und damit nach einem eigenem Zeitmesser verlangte. Der technische Fortschritt machte auch dies möglich und schließlich trug jedes Kamel von Welt seine eigene Uhr in der Tasche. Mit zunehmender Verfeinerungen wurden sie sogar so klein, dass man sie an Lederbändern ums Handgelenk tragen konnte.

Bisweilen wurde darüber nachgedacht, zum Zeitmesser auch eine Zeitgabel und einen Zeitlöffel zu entwickeln. Man ließ die Idee freilich bald fallen, fürchte man doch auf diese Weise, dem Zeitverzehr Vorschub zu leisten. Immer noch diskutiert wird freilich die Idee der Zeitmaschine, die die Zeit nicht nur schneidet, sondern nachher sogar wieder neu zusammensetzt. Da die politischen, kultuhrellen, soziologischen und sonstigen Auswirkungen einer Durchbrechung des Raum-Zeit-Kontinuums auf die Kamelheit noch weitgehend unerforscht sind, liegen die Pläne freilich bis auf Weiteres auf Eis.

Bauweise

Heute besteht die Uhr gewöhnlich aus einem runden Dings mit allerlei Zahlen und Strichen darauf, um das drei bewegliche Zeiger kreisen. Der schnellste von ihnen, der die Sekunden schneidet, wird bisweilen weggelassen. Grund dafür ist, dass sein nervöses Zucken vielen Kamelen, beispielsweise Beamten, zu viel Hektik in den Arbeitsalltag bringt. Eine Abart ist die in den 80er Jahren entwickelte zeigerlose Digitaluhr. Eine noch abartigere Abart stellt freilich der sog. Wecker dar, der die Zeit nicht nur schneidet, sondern die Scheiben den Leuten zu einem bestimmten Moment um die Ohren haut – meistens dann wenn es im Bett gerade am kuscheligsten ist.

Modischer Aspekt

Modernes Zeitmesser mit dreifachem Schneidewerkzeug

Zunehmend wurden Uhren auch als modische Accessoires betrachtet, für die kamel viel Geld ausgeben kann – die Fabrikate mancher Hersteller erlangten gar den Status von Kultuhren. Die wohl renovierteste Marke heißt Prolex (gerne in Zuhälterkreisen getragen, richtig preisgünstig leider nur in China und Südostasien). Ganze Kerle, vor allem aber geborene Fliegernaturen, tragen lieber einen Brätling am Handgelenk, der nicht nur die Zeit messert, sondern auch Längen- und Breitengrad, Höhe über Normalnull, Luftdruck, Schubkraft, die Ortszeit von Honolulu und alles was man sonst noch so braucht, wenn man in der Fußgängerzone von Gelsenkirchen einkaufen geht. Wer seinem Sprössling eine eigene Tradition aufs Auge kleben will, kauft lieber eine Pattex Philippe. Junge Kamele stehen dagegen vielmehr auf die modischen Kwatch-Uhren, die jederzeit Flippig- und Weltläufigkeit gleichermaßen verbreiten. (http://kamelopedia.net/wiki/Uhr)


21 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    Weil mir das Ticken der Uhren immer nervt finde ich die Sanduhren am Handgelenk immer so Praktisch.

    Überzeugte Kommunisten haben früher die Uhren immer nach Moskau gestellt. Da sind die eine Stunde vor oder zurück ein klaks 😉

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Kunterbunt sagt:

    Ludwig der Träumer: „Die beste Uhr ist die Innere.“

    Ich trage seit 30 Jahren keine Uhr mehr am Handgelenk und auch vorher nur gelegentlich, weil ich dreimal eine Uhr geschenkt bekommen habe [*]. Wenn ich Termine habe oder auf das Einhalten von Fahrplänen angewiesen bin, nehme ich einen kleinen Wecker in handlichem Taschenformat mit, denn auch das Smartphone ist nicht ständig eingeschalten. Weil wir in Helvetien recht gute Bus- und Bahnverbindungen haben, kommt es häufig vor, dass wir nach einer Wanderung wie zufällig an einer Haltestelle vorbeikommen, wo gerade ein Bus oder Zug eintrifft – dies eindrucksvoll seit Jahren. Wir bedanken uns aber auch jedesmal für das perfekte Timing.

    [*] Einmal hatte ich in Hamburg eine Uhr geschenkt erhalten, die ich nur telquel, also lose in ein Aussenfach mit Reissverschluss meiner damaligen Koffer steckte. Swissair brachte bei der Sicherheitskontrolle des Gepäcks einen Schlitz ins Aussenfach an statt einfach den Reissverschluss zu öffnen. Sie hatten etwas ganz Unangenehmes in diesem seltsamen Objekt vermutet und es sicherheitshalber beschlagnahmt. Während des Fluges wurde ich erbeten, mich nach der Landung in Rom am Swissairschalter zu melden, was ich unterliess, da ich die Person, welche mich abholen sollte, in der Menschenmenge sichtete. Wieso sollte ich mich am Schalter melden, wenn doch alles bestens klappte mit dem Abgeholtwerden…, dachte ich mir. Und so verlor ich mein Uhrengeschenk nur ein paar Stunden nachdem ich es erhalten hatte. Dem dann im Aeroporto Leonardo da Vinci in Fiumicino später nochmals nachzugehen hatte ich auch keine Zeit und Lust.

    Die Chronobiologie bzw. die natürlichen Zyklen unseres Körpers ist ein ganz interessanter Bereich. Es lohnt sich, sich etwas damit zu befassen. Beispiel „Absolutes Kreativitätshoch von 23 bis 1h“: In jüngeren Jahren war ich zu genannter Zeit dermassen inspiriert, dass ich manchmal nach dem Zubettgehen wieder aufstehen musste, um gewisse Dinge – eben penetrante Inspirationen – aufzuschreiben, damit ich nachher ruhig einschlafen konnte. Auch Themen wie das Einnehmen von Heilmitteln für ein bestimmtes Organ oder das Trinken zu einer bestimmten Zeit usw. sind interessant. So bestimmt die Organuhr unseren Tagesrhythmus (nach traditioneller chinesischer Medizin TCM):
    __3 bis 5 Uhr (Lunge): Tief einatmen
    __5 bis 7 Uhr (Dickdarm): Reinigen
    __7 bis 9 Uhr (Magen): ESSEN
    __9 bis 11 Uhr (Milz): Zeit zum Denken
    _11 bis 13 Uhr (Herz): Happy Hour
    _13 bis 15 Uhr (Dünndarm): Auf den Bauch hören
    _15 bis 17 Uhr (Blase): Viel Wasser trinken

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  4. Kunterbunt sagt:

    Hier noch etwas, das mit der Zeitqualität zu tun hat ->
    .
    Madame Etoile ist Astrologin mit Praxis in Zürich. Sie bietet Beratungen für Privatpersonen und Unternehmen an, hält Referate und leitet Workshops. Seit 1987 ist sie regelmässig für Printmedien, Radio und TV tätig. Ihre Prognosen für November 2022:
    .
    In Zeiten von Finsternissen werden starke Energien freigesetzt. Aktuell befinden wir uns in einem solchen Zeitfenster: Auf die Sonnenfinsternis vom 25. Oktober folgt am 8. November eine Mondfinsternis.
    So befinden wir uns nun in einer Zeit des Umbruchs und müssen uns neu ausrichten. Wir müssen prüfen, in welchem Lebensbereich für uns eine grundlegende Veränderung ansteht.
    Oft braucht es einen enormen Druck, bis wir bereit sind, Altes loszulassen. Dieser Druck erreicht mit dem Vollmond vom 8. November seinen Höhepunkt. Innere und äussere Spannungen entladen sich in der Folge.
    ++Grosse Energien werden frei++
    In der ersten Monatshälfte bricht vieles auf, wie ein Vulkan aus deinem Inneren. Das kann von grosser Unruhe und von Angst begleitet sein. Gleichzeitig verfügst du nun über sehr viel Kraft. Du kannst innere und äussere Widerstände überwinden und nachhaltige Veränderungen in die Wege leiten.
    Du kannst dort einen Schlussstrich ziehen, wo du zu sehr belastet bist. Oder dort, wo deine Werte missachtet werden und du dich nicht weiterentwickeln kannst.
    Du kannst Abschied nehmen von schädlichen Gewohnheiten und dich aus Abhängigkeiten lösen.
    Du kannst dich neu ausrichten und für Dinge engagieren, die dir wirklich am Herzen liegen.
    ++Innere Blockaden erforschen und lösen++
    In der ersten November-Woche befindest du dich möglicherweise in einer sehr unkomfortablen Lage. Eine Ballung von Planeten am Südmondknoten zieht dich zurück in die Vergangenheit, und es wird dir nochmals so richtig bewusst, wo du dich in Abhängigkeiten verstrickt hast.
    Du fühlst dich vielleicht richtig gefangen, in den äusseren Gegebenheiten, aber vor allem merkst du auch, wo du innerlich festhängst.
    Der Planet Mars kommt jetzt zum Stillstand, was dir das Gefühl geben kann, zurückgeworfen zu werden und blockiert zu sein. Auch in deinem Umfeld können die Dinge nun ins Stocken geraten. Dein Handlungsspielraum kann vorübergehend stark eingeschränkt sein.
    Druck aushalten
    Dieser Druck will ausgehalten werden. Lasse dich jetzt nicht zu Aktivitäten hinreissen, sondern spüre nach, worum es genau geht.
    Dies ist ein Moment des Innehaltens und Fokussierens. Finde heraus, wie du innere Blockaden lösen und mit äusseren Widerständen umgehen kannst.
    Es geht jetzt nicht darum, möglichst schnell etwas zu tun, sondern das Richtige zu tun. Richtig meint: das für dich Wesentliche, den entscheidenden Schritt in ein Leben, das du dir schon lange wünschst.
    Ballast abwerfen
    Mars ist bis zum 12. Januar rückläufig. So kannst du im letzten Quartal 2022 Ballast abwerfen und Freiräume schaffen. Du kannst zum Beispiel dein Haus entrümpeln, umbauen oder renovieren. Vor allem aber kannst du innerlich frei werden, deinen Kopf freimachen von Ballast.
    Prüfe, was du alles nicht mehr brauchst, welche Gegenstände, welche Verpflichtungen und Kontakte dir zur Last geworden sind, aber auch, welche Informationen deinem Geist nicht guttun.
    Stelle dir nun auch die entscheidenden Fragen: Wer bin ich, wenn ich mich nicht mehr über das definiere, was bisher mein Leben bestimmt hat? Wenn ich auf Dinge verzichte, die mir Sicherheit und Anerkennung garantiert haben? Was in meinem Leben lässt sich nicht länger aufrechterhalten?
    ++Konflikte bereinigen++
    Die Energie des rückläufigen Mars kannst du nutzen, um dich aus belastenden und unbefriedigenden Situationen zu lösen. Das geht oft nicht ohne Konflikte. Stelle dich nun Auseinandersetzungen.
    Mars ist im Kommunikationszeichen Zwillinge rückläufig, was heisst: Es stehen Aussprachen an. Was bisher unter dem Deckel gehalten wurde, will jetzt besprochen werden. Dabei kann so einiges hochkommen, bei dir wie auch bei deinem Gegenüber.
    Gefahrenmomente
    Unter rückläufigem Mars werden alte Konfliktherde wieder aktiviert. Während sich auf globaler Ebene Unruhen und Konflikte zuspitzen, zeigt sich in deinem persönlichen Leben, was noch nicht gelöst ist.
    Das Wichtigste ist jetzt, kein Öl ins Feuer zu giessen, da die Gefahr einer Eskalation erhöht ist. Gute Miene zum bösen Spiel machen ist aber auch keine Option.
    Die Kunst besteht darin, klar in der Sache zu sein und gleichzeitig zu akzeptieren, dass das Gegenüber andere Werte hat. Letztlich geht es darum, einen Weg zu finden, mit unvereinbaren Standpunkten umzugehen und einen Ausweg aus scheinbar ausweglosen Situationen. Eine äusserst anspruchsvolle Aufgabe. Die Lösung könnte ein neuer Weg sein, der bisher nicht zur Diskussion stand. Öffne jetzt deinen Geist für neue Ideen.
    ++Wut in konstruktive Energie verwandeln++
    Unter rückläufigem Mars kommen wir alle viel stärker mit Frustrationen und Wut in Kontakt. Das kann global zu einer Zunahme von Gewalt führen. Für dich persönlich ist es nun wichtig, negativen Gefühlen kein Futter zu geben.
    Wut, die für sich allein destruktiv ist, will in eine konstruktive Kraft verwandelt werden. Wie kann das gelingen?
    In einem ersten Schritt kannst du den Impuls des Zorns aufnehmen. Gehe mit diesem Impuls in dich und reflektiere: Was geht in mir vor? Was liegt unter der Wut? Was schmerzt? Wo ist die Verletzung?
    Gib in einem zweiten Schritt diesen Verletzungen liebevolle Zuwendung. Lege die Hand auf dein Herz und lasse zu, dass Heilung geschehen kann. Öffne dein Herz, und stelle dir diese zentrale Frage: Was ruft nach meiner Zuwendung?
    Immer wieder loslassen
    Diese Übung kann dir helfen, dich nicht in sinnlosen Konflikten aufzureiben, dir selbst und anderen nicht weiter Schaden zuzufügen.
    Negative Gefühle können immer wieder auftauchen, doch je öfter du die Übung machst, desto weniger häufig und penetrant werden sie dich belästigen. Löse dich immer wieder bewusst von negativen Gefühlen.
    ++In der Luft hängen++
    Allen Turbulenzen zum Trotz: Setze dich im November nicht unter Druck. Vor allem dann nicht, wenn du dir über wichtige Fragen noch nicht im Klaren bist.
    Unter rückläufigem Mars brauchen Klärungsprozesse Zeit. Neptun sorgt zusätzlich für Ungewissheit. So hängst du in vielen Bereichen in der Luft. Das fühlt sich nicht wirklich gut an, und du musst dich in Geduld und Vertrauen üben.
    ++Schwierige Entscheidungsfindung++
    Verbindliche Entscheidungen zu treffen, fällt jetzt schwer. Zu wechselhaft und instabil sind die Umstände. Und auch du selber bist vermutlich oft hin- und hergerissen.
    So kann es unter Umständen Sinn ergeben, bewusst (noch) keine Entscheidung zu fällen. Oder einfach nur eine momentane, die sich für dich jetzt gerade stimmig anfühlt. Im Wissen, dass sich die Dinge noch ändern werden und du sie am besten dann wieder neu beurteilst.
    Falls du feststellst, dass du etwas falsch entschieden hast: Am 28. November bietet dir Saturn die Möglichkeit, eine Entscheidung zu korrigieren.
    ++Gefahr der Täuschung++
    Neptun vernebelt im November oft unseren Blick, vor allem in der zweiten Monatshälfte. So sind wir gewissermassen im Blindflug unterwegs. Denkbar ist auch, dass wir uns selbst etwas vormachen, oder dass wir von anderen getäuscht werden.
    Ab dem 18. November ist die Gefahr der Manipulation stark erhöht. Mit der Wahrheit nimmt man es dann nicht so genau.
    Sei deshalb kritisch und frage nach. Wenn du zu sehr von deinen Idealen und Hoffnungen ausgehst, musst du Ende Monat mit Enttäuschungen rechnen. Die Landung auf dem Boden der Realität kann hart sein.
    ++In die nächste Runde++
    Noch dies: Mars ist ein Symbol für den Krieg, Neptun für den Frieden. Wenn die beiden Planeten miteinander in Spannung stehen, sind gerade in dieser Hinsicht Täuschungen möglich.
    Das mag auch persönliche Konflikte betreffen. Du glaubst vielleicht, ein Problem gelöst zu haben, um bald darauf festzustellen, dass die Spannung doch noch besteht und der Frieden noch nicht eingekehrt ist. Gehe in die nächste Runde, und lasse dich nicht entmutigen.
    ++Es brodelt in der Gerüchteküche++
    Weil Mars im Kommunikationszeichen Zwillinge rückläufig ist, sind nun besonders hitzige Wortgefechte zu erwarten: Emotionale Debatten, beissende Kritik, subtile Anschuldigungen. Dabei kann es zu ausufernden Diskussionen kommen, die jedoch selten zum Ziel, sondern vielmehr auf Nebenschauplätze führen.
    Weil der Zwilling das Zeichen der Medien ist, dürften die Wellen der Empörung insbesondere auch dort hochschlagen. Oft nach dem Motto «Viel Lärm um nichts». Es werden Gerüchte, Spekulationen und haltlose Vorwürfe in Umlauf gebracht.
    Darauf zu reagieren, ist meist verschwendete Zeit. Überlege dir deshalb gut, auf welche Diskussionen du dich einlassen willst. Und schone deine Nerven, indem du dich öfter aus den sozialen Medien ausklinkst.
    ++Achtung Ablenkung!++
    Die Sterne beeinträchtigen im November auch deine Konzentration. Du bist deshalb oft mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache. Das kann je nach Aufgabe, die du ausführst, zu lästigen Flüchtigkeitsfehlern führen, aber auch zu gefährlichen Situationen.
    Achtsamkeit ist deshalb oberstes Gebot. Wenn du merkst, dass du mit deinen Gedanken abschweifst, gönne dir eine Pause. Und arbeite danach fokussiert weiter.
    Eine Quelle von Fehlern können auch äussere Ablenkung und Multitasking sein. Sorge deshalb für ein ruhiges Umfeld und erledige eine Sache nach der anderen. Und schreibe während des Autofahrens keine Textnachrichten.
    Wenn dein Gehirn viele Impulse aufs Mal verarbeiten muss, ist das wie Jonglieren. Es erfordert absolute Präsenz und Geschicklichkeit – eine Kunst, die nur Wenige beherrschen.
    ++Nichts Neues anfangen – aber was tun?++
    Vorhaben, die in Phasen des rückläufigen Mars gestartet werden, entwickeln sich oft sehr zäh. Sie brauchen mehr Energie, weil sie nicht reibungslos laufen. Vielleicht stösst du auch etwas an und hörst dann einfach nichts mehr.
    Ein gänzlich neues Projekt unter rückläufigem Mars zu starten, wird deshalb von Astrologen nicht empfohlen, da oft «der Wurm» drin ist.
    Wenn du jetzt eine neue Arbeitsstelle antrittst, triffst du dort vermutlich eine «Baustelle» an. Es ist vielleicht eine Reorganisation im Gang, sodass gerade alles im Umbruch ist.
    Wenn du eine solche Herausforderung bewusst wählst, ist es ok. Du kannst dann deine Kompetenz als Krisenmanager/in unter Beweis stellen.
    Wenn du dich auf eine neue Beziehung einlässt, bringt dein Partner oder deine Partnerin vermutlich noch «Altlasten» im Sinn von ungelösten Konflikten aus früheren Beziehungen mit. Damit kannst du dich arrangieren, solange offen kommuniziert wird.
    ++Wo Energie investieren?++
    Statt neue Projekte zu lancieren, überlegst du dir nun besser, aus welchen Projekten du aussteigen willst. Ein Projektabbruch kann allerdings auch von aussen kommen, sodass du nicht die Wahl hast.
    Die zentralen Fragen für dich lauten: Wo kannst du deine Energien künftig sinnvoll investieren? Und was raubt dir zu viel Energie?
    ++Eine neue Perspektive brauchen++
    Mit dem Schütze-Neumond vom 23. November siehst du Silberstreifen am Horizont. In den folgenden Tagen gewinnst du im positiven Fall wertvolle Einsichten, die dir helfen, die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Es können sich dir nun neue Möglichkeiten eröffnen.
    Es können sich allerdings auch Hoffnungen zerschlagen. In jedem Fall brauchst du jetzt eine neue Perspektive und machst dich aktiv auf Sinnsuche. Beruflich lohnt es sich, Weiterbildungs- und Umschulungsmöglichkeiten zu prüfen.
    ++Im Bann der Gefühle++
    Nicht weniger intensiv wird der November in Sachen Liebe und Erotik. In der ersten Monatshälfte kommst du mit aufwühlenden Gefühlen in Kontakt. Die Liebesgöttin Venus läuft durch den Skorpion, das leidenschaftlichste und forderndste aller Sternzeichen.
    Kein Wunder, gehst du nun aufs Ganze. Du lässt dich mit Haut und Haaren auf eine Beziehung ein – und erwartest von deinem Schatz natürlich das Gleiche – oder du ziehst endlich einen Schlussstrich unter eine Beziehung, die dich unglücklich macht.
    Dabei bist du auch bereit, beträchtliche Risiken einzugehen. Du folgst der Stimme deines Herzens und lässt dich nicht auf Kompromisse ein, die dir nicht guttun.
    ++Starke erotische Anziehung++
    In der ersten November-Woche bist du deinen Gefühlen fast vollständig ausgeliefert. Das kann zu abenteuerlichen Affären führen oder sogar dazu, dass du dich nochmals auf eine frühere Beziehung einlässt – um kurz darauf festzustellen, dass es eben doch nicht geht.
    Die Liebessterne machen dir nun sämtliche Verstrickungen bewusst, die noch Macht über dich haben. Gleichzeitig spürst du den starken Wunsch, dich aus Abhängigkeiten zu befreien, und du kannst auch die Kraft dafür mobilisieren.
    Wechselbad der Gefühle
    Zu überraschenden Wendungen kommt es am 5. November, wenn der freiheitsliebende Rebell Uranus die Liebesgöttin dominiert. Die Auseinandersetzung mit deinem Schatz oder einem Ex-Partner kann nun zu völlig unerwarteten Ergebnissen führen.
    Am 7. November folgt bereits die nächste Wendung: Saturn zeigt die No-Gos in Beziehungen. Wer hat eine Grenze überschritten? Du oder dein Partner? Und was sind die Konsequenzen? Es muss sich jetzt etwas Grundlegendes ändern, so viel ist klar.
    Neue Wege gehen – gemeinsam oder allein
    Auch wenn sich die Gefühlswogen gerade überschlagen: Versuche, zur Ruhe zu kommen. Reagiere nicht im Affekt. Verschaffe dir zuerst Klarheit über deine Gefühle.
    Die Gefahr, dass du überreagierst, ist unter dem Vollmond vom 8. November sehr gross. Es hilft aber nicht, noch mehr Geschirr zu zerschlagen.
    Am Wochenende vom 12. November kann sich die Lage entspannen. Warte so lange mit einer Aussprache. Die Bereitschaft, einander zuzuhören und entgegenkommen, ist dann viel grösser.
    ++Das Liebesglück finden++
    So richtig Freude machen die Liebessterne am 15. November, wenn die Venus mit dem Glücksplaneten Jupiter in Harmonie steht. Nun siehst du wieder das Positive, und deine Stimmung hellt sich auf.
    Was nicht mehr zu dir passt, hast du losgelassen. Und kannst mit deinem Schatz – oder eben auch mit einem neuen Partner – die Liebe feiern. Wenn du auf Partnersuche bist, kannst du das Glück jetzt beim Schopf packen!
    ++Ein Gefühl der Erleichterung++
    Die zweite Monatshälfte hat für die Liebe eine ganz andere Qualität. Die Venus wechselt in den zuversichtlichen und grosszügigen Schützen, sodass du dich neu ausrichten kannst.
    Du fühlst dich innerlich viel freier und kannst auch deinem Schatz mehr Freiräume lassen. So könnt ihr in einer Beziehung wachsen und euch entfalten. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren und unterstützen. Und ihr könnt gemeinsam Zukunftspläne schmieden und die Vorfreude geniessen.
    Neues wagen
    Die Beziehungssterne stimulieren dein Vertrauen und deine Abenteuerlust, sodass du mit deinem Partner etwas Neues wagen kannst. Als Single findest du schnell Anschluss – auch wenn du nicht die grosse Liebe suchst, sondern vielleicht einen Sport- oder Reisebegleiter.
    Der Funke der Begeisterung springt schnell. Wenn du dich mit Menschen verbindest, die deine Werte teilen, spürst du sehr schnell eine grosse Kraft. Die inspirierenden Sterne helfen dir, deine Ideen weiterzuentwickeln und gemeinsam mit anderen in die Tat umzusetzen.
    ++Einen gemeinsamen Traum verwirklichen++
    Vielleicht kannst du mit deinem Lieblingsmenschen sogar einen lang gehegten Traum verwirklichen.
    Am 24. November kommt der Glücksplanet Jupiter zum Stillstand – in den Fischen, dem Zeichen der Träume, Sehnsüchte und des Fernwehs. Nun könnt ihr gemeinsam neue Welten entdecken, auch im übertragenen Sinn.
    ++Differenzen mit Humor lösen++
    Etwas sportlicher wird die Kommunikation ab dem 29. November. Mars sorgt für Differenzen, was zu angeregten Diskussionen führt. Dabei können auch mal die Fetzen fliegen, aber nur kurz. Streitigkeiten lassen sich meist mit Humor und Toleranz lösen.
    Damit ein Streit belebend ist und zu fruchtbaren Resultaten führt, wollen unterschiedliche Bedürfnisse angeschaut und diskutiert werden. Es passt jetzt nicht immer zusammen. Das muss kein Problem sein, solange ihr einander nicht unter Druck setzt, sofort eine Lösung zu finden. Am besten einfach mal «sein lassen».

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  5. Guido sagt:

    Mujo
    29/10/2022 um 15:56
    Überzeugte Kommunisten haben früher die Uhren immer nach Moskau gestellt.

    Ohne Witz, hab gerade die Zeitzone auf Moskau umgestellt, da ich konstant den Sommerzeitrhythmus gewählt habe. Ganz ohne Kommunismus, sondern aus reiner Vernunft… 🙂

    Am Tag der Sonnenteilfinsternis habe ich eine Nebelwanderung gemacht. Wollte eigentlich dem Nebel entfliehen… 😉
    Zuoberst war die Sonne immerhin sichtbar und ich konnte dank Nebelfilter die Sonnenfinsternis beobachten. Rein zufällig und ungeplant. Sah aber nur wie ein angebissener Apfel aus…

    Impression im Nebel:

    https://share-your-photo.com/e07f55c6ff

    Gleiches Bild paar Tage später, trübe Sicht:

    https://share-your-photo.com/c7d6d01d21

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  6. Guido 30/10/2022 UM 12:33 „Ohne Witz, hab gerade die Zeitzone auf Moskau umgestellt, da ich konstant den Sommerzeitrhythmus gewählt habe.“

    Sehr luschtisch! MESZ = +1 Std. MEZ — Moskau-Zeit = +2 Std. MEZ (also Ostafrikanische Zeit)

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  7. Mujo sagt:

    @Guido
    30/10/2022 um 12:33

    Auf den Nebelbild kann man Leider nichts erkennen. Dafür ist die Aussicht ohne Nebel Gigantisch.

    Juhu hat Recht, bis Moskau sind es 2 Stunden in der Zeitzone.
    China ist noch kleverer, die ignorieren die Zeitzonen und es gilt über die 4200 Km Breite die gleiche Zeitzone. Natürlich ohne die Unsinnige umstellung.

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  8. Guido sagt:

    Mujo
    30/10/2022 um 19:40

    Moskau gehört nicht mehr zu Osteuropa, klar… Hab’s eigentlich nur aus Spass geschrieben, ist ja politisch nicht mehr ganz korrekt, die gleiche Zeit wie Moskau zu haben…

    Im Nebel ist nun mal die Sicht schlecht 🙂 Oder meinst Du eine Aufnahme der teilverdeckten Sonne? Ohne Filter ist da nichts zu machen. Hab’s versucht. Erfolglos

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  9. Mujo sagt:

    Die Belastung für die Zeitumstellung betrifft ja ohnehin nur die Menschen die ganz im Rhythmus der Uhr Leben und natürlich Tiere die in der Gefangenschaft da ihr Ausgang und Fütterungszeiten davon abhängen. Den Wilden Tieren interessiert es nicht die Bohne und Menschen die weitgehend Unabhängig Leben ebenso nicht.
    Das betrifft ebenso sein Bio Rhythmus, der Körper passt sich seinen eigenen Rhythmus an den man lebt, die TCM ist da nur ein Anhaltspunkt.
    Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus wenn er seinen eigenen Körper wirklich hinspürt und danach lebt. Dann gibt es zwei Typen von Mensch. Die einen sind die Lerchen und anderen die Eulen. Lerchen sind Frühaufsteher und manchmal schon um 4 Uhr Fit, dafür gehen sie um 20 Uhr meist schon ins Bett. Eulen liegen Morgens gern länger im Bett und sind erst so ab 10 Uhr Fit und können daddurch locker bis 3 Uhr Nachts wach bleiben.
    Das sieht man oft schon bei den Kindern die Morgens schwer aus den Federn komme und Abends mühe haben mit den Einschlafen. Dies nicht zu berücksichtigen ist noch viel gravierender als die eine Stunde die man umstellt.

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  10. Mujo sagt:

    @Guido
    30/10/2022 um 19:58

    Ich habe Früher die Filme von „Don Camilo und Pepone“ angesehen und da hat Camilo den Alt-Kommunisten Bürgermeister Pepone immer wieder mal ihn daran aufgezogen das er die Uhr am Bürgermeister Amt immer nach Moskau eingestellt hat wärend die Kirchturm Uhr den tatsächlichen Zeitstand hatte.

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  11. @ Mujo 30/10/2022 UM 20:02

    So ist das! Weshalb – wenn auch unbewußt – Thom mich mit Uhu anspricht, bin ich doch eine „Nacht-Eule“.

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  12. Der Leerer sagt:

    Ach Leute, achtet genau auf die Worte!
    Auch ich war lange der Illusion aufgesessen,
    Wie so viele andere – darum ist die auch so hartnäckig manifestiert..

    Es ist bloß eine UHR-Umstellung !

    Der Zeit ist das affige rumgehampel sowas von egal…

    In diesem Sinne,
    Schönen Allerheiligen-Vorabend.

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  13. Der Leerer 01/11/2022 UM 00:34

    Nö, es ist nicht bloß eine Uhrzeiger-Umstellung, denn sie greift in das Leben von Millionen Menschen direkt ein!

    „Zeit“ gibt es nicht in der Wirklichkeit – das ist ein Abstraktum, genau wie „Raum“ oder Zahlen.

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  14. Ich bin die Zeit

    Mein Reich ist klein und unabschreitbar weit.
    Ich bin die Zeit.
    Ich bin die Zeit, die schleicht und eilt,
    die Wunden schlägt und Wunden heilt.
    Hab weder Herz noch Augenlicht.
    Ich trenn die Gut‘ und Bösen nicht.
    Ich hasse keinen, keiner tut mir leid.
    Ich bin die Zeit.

    Da ist nur eins, – das sei euch anvertraut:
    Ihr seid zu laut!
    Ich höre die Sekunden nicht,
    Ich hör‘ den Schritt der Stunden nicht.
    Ich hör‘ euch beten, fluchen schrei’n,
    Ich höre Schüsse zwischendrein;
    Ich hör‘ nur Euch, nur Euch allein …
    Gebt acht, ihr Menschen, was ich sagen will:
    Seid endlich still!

    Ihr seid ein Stäubchen am Gewand der Zeit, –
    Lasst euren Streit!
    Klein wie ein Punkt ist der Planet,
    Der sich samt euch im Weltall dreht.
    Mikroben pflegen nicht zu schrei’n.
    Und wollt ihr schon nicht weise sein,
    Könnt ihr zumindest leise sein.
    Schweigt vor dem Ticken der Unendlichkeit!
    Hört auf die Zeit!
    (Erich Kästner)

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  15. mkarazzipuzz sagt:

    Liebe Freunde,
    ich bin kein Freund der Sommerzeit.
    Aber bitte bedenkt Folgendes.
    Was ist die Zeit, die uns aufgezwungen wird? Der Sonnenstand? Mitnichten, natürlich nicht! Es ist die MEZ, die GMT oder sonst ein Dreck.
    Wenn wir die Sonnenuhr aufstellen und den Mittag als Mittag erleben, ist er eben anders als in Paris oder Moskau. Es ist unserer natürlicher Mittag.
    Die Tiere wissen das, nur wir Ochsen nicht.
    Wir leben nach der MEZ. Und natürlich nach der Sommerzeit.

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  16. eckehardnyk sagt:

    Wenn Zeit nur vergehen kann, was hinterlässt sie dann und wann hört sie auf? Oder nimmt sie zu? Aber dann heißt sie nicht mehr Zeit sondern Dauer. Da nun die Zeit dauert, macht sie beides dauernd vergehen und unvergänglich dauern und dauern und dauern.

    Gefällt 1 Person

  17. Karl Marx: „Die *’Probleme’*, die der Kapitalismus schafft und notwendigerweise ins „Ausland“ verlagern muß, kehren zum Ausgangspunkt zurück!“

    Was ist dem Kapitalismus zu Eigen?

    „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen“ — Jean Jaurès

    „Wer Wind sät, erntet Sturm.“ — Jesus

    In der hinduistischen, ‚jainistischen‘, konfuzianistischen, buddhistischen und taoistischen Philosophie, wird dieses *PRINZIP* KARMA genannt.

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  18. eckehardnyk sagt:

    Jauhu, danke. Im Übrigen bin ich dafür (ceterum censeo), die Weltzeit einheitlich überall gelten zu lassen und (ähnlich machen es wohl die Chinesen in ihrer Volksrepublik, außer Sinkiang) und Geschäftszeiten für die jeweiligen Staatsgebiete einzuführen (wie Sommer- und Winterfahrpläne, geht doch auch).
    Zusätzlich von Nutzen wären, ähnlich wie in Gernsbach, überall öffentlich die Wahre Ortszeit (WOZ) nicht nur durch Sonnenuhren, sondern in einer Normaluhr anzuzeigen (also zwei Uhren, meine Güte, das gibt wieder Geschäft für die Branche). Wem das zuviel ist, der denke an die Windräder und Solardächer – von denen gibt es wirklich zuviel.

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