bumi bahagia / Glückliche Erde

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Bifurkacione 4 – Und wir?

Wir hatten in Bifurkacione (1) und Bifurkacione (2) am Beispiel der russischen „Mittleren Verwaltungs-Schicht“ ausführlich jene Mechanismen betrachtet, die das alte System stabilisieren und so über den Bifurkations­punkt hinaus in Richtung des Erhalts der überlebten Strukturen schieben wollen.
Dann hatten wir in Bifurkatz 3 – Wer braucht noch Dollars den Finanzaspekt beleuchtet.
Ergänzend dazu nun einige Gedanken zu unserem hiesigen Leben.
Luckyhans, 20. Oktober – 12. November 2018
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Jeder von uns ist irgendwie gezwungen, seine (ureigenen) Kompromisse mit dem heutigen Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem zu schließen.
Denn kaum einer ist heute wirklich in der Lage, sein Leben vollständig autark zu gestalten.
Solch eine alleinige Autarkie ist auch gar nicht menschengemäß, denn der Mensch ist ein geselliges Wesen und kann ohne eine Gemeinschaft nur schwerlich ein vollwertiges Leben führen.

Nun ist es für jeden in einer Umbruchzeit DIE entscheidende Frage: wie gehe ich mit meinen Kompromissen um?

Halte ich sie stabil oder versuche ich, meine Position weiter in Richtung Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu verbessern?

Daß das System von seiner Seite Druck macht, den Menschen weiter in seinen (vor allem wirtschaftlichen und „rechtlichen“) Zwängen zu halten, ist klar.
Logisch auch, daß in einer Umbruchzeit die Möglichkeiten des Systems immer mehr zerfallen und eingeschränkt werden, weil immer mehr Menschen ins Nachdenken kommen und die bisher weitgehend „klaglos“ akzeptierten Zwangs-Mechanismen, wie „Steuern“, „Person“, „Recht“ usw., in Frage stellen.

Was ist also sinnvollerweise zu tun?

Nun werden uns ja von verschiedenen Seiten immer wieder Handlungsweisen empfohlen, die darauf hinauslaufen, daß wir uns nicht von den Ereignissen treiben lassen sollen, sondern unser Leben selbst in die Hand nehmen.

Dazu wird jedem von uns – auch aus Gründen der eigenen Gesunderhaltung oder -werdung – immer wieder nahegelegt, daß er sich gefühlsmäßig nicht allzu tief in die vorwiegend negativ berichteten Erscheinungen unserer Zeit „hineinbegeben“ soll.

Damit ist gewiß nicht eine egozentrische Haltung gemeint, wie „geht mich alles nix an“. Denn alles, was uns im Leben begegnet, will uns etwas sagen, uns auf etwas hinweisen.
Wie komme ich also zu einer einigermaßen richtigen Bewertung der Ereignisse, und folglich in mein Gleichgewicht, wenn es um mich herum immer „stürmischer“ wird?

grafik4

Zuallererst ist angeraten, meine informative Selbstbestimmung herzustellen.
Was ist damit gemeint?

Das bedeutet, daß ich selbst bestimme, was ich an Informationen an mich heranlasse und was nicht.
Und da sind als erstes jene „Quellen“ konsequent auszuschalten, die anstelle von Informationen vor allem Interpretationen, Meinungen, Wertungen und Manipulationen aussenden.
Also:
+ Fernseher aus – und aus lassen.
Auch fast alle Filme – vor allem Hollyschutt – transportieren vor allem die Ideologie der Superreichen in dieser oder jener Form – und da gibt es kaum Ausnahmen.

+ Radio-“Nachrichten“ ausmachen.
Aber: Musik wirkt auch auf meine Psyche – klassische Musik aufbauend, dagegen fast alle modernen Arten der Lärmerzeugung zerstörend.
Und auch die Liedtexte der schönsten sanften Oldies transportieren vor allem ganz bestimmte Ideologien… das Unterbewußtsein hört immer zu, die Ohren kann man nicht einfach „schließen“.

+ „Einkaufsradio“ im Supermarkt ganz bewußt „auf Durchgang schalten“: links rein, rechts wieder raus, und nichts aufnehmen – Befehl an das Unterbewußtsein: „ich höre jetzt einfach nichts“;
ggf. kann man, wenn die Beschallung sehr laut ist, sich bei der Marktleitung auch mal beschweren: es verursache leicht Kopfschmerzen, wenn da ständig so laut gedröhnt wird, ob es nicht auch ein bißchen leiser ginge…

+ Weltnetz: E-Post-„Startseiten“ mit Werbung und aufgezwungener „Information“ aussortieren; es gibt auch E-Postfächer, die ohne dies auskommen, für nur 1 Euro im Monat (z.B. posteo.de) – das sollte mir doch die Ruhe beim Start ins Netz wert sein.
Oder, bei kostenlosen E-Postfächern, ganz zielgerichtet die Werbung und Info auf der „Startseite“ ignorieren (was nicht immer einfach ist, aber „antrainiert“ werden kann).

+ Weltnetz-Info-Suche: unbedingt anonymisierende Startseiten für die Info-Suche benutzen – der allgegenwärtige Gockel bekommt eh genug Informationen über mich; und:
ich bestimme selbst, welche Informationen ich haben will und was mich interessiert, ich selbst und niemand anderes.

Ich bin dabei, mir anzugewöhnen, Vertrauen zum „Schicksal“ zu haben: alles an Information, was mich wirklich betrifft, wird seinen Weg zu mir finden.

Und alles an Information, was diesen Weg zu mir gefunden hat, ist dann von mir auch wahrzunehmen und zu betrachten.
Also darauf zu prüfen und „abzuklopfen“, was es mir sagen will.

grafik3

Ich darf daher nicht in Unaufmerksamkeit oder gar Ignoranz abgleiten – dann wird sich das „Schicksal“ immer nachdrücklicher bei mir melden.
Im übertragenen Sinne: dem „netten Hinweis“ folgt meist der „Anschnauzer“, dann der erste „Schubser“, dann eine kräftige „Watschn“, und schließlich, wenn ich immernoch nicht reagiere, der „Schicksalsschlag“…

Je offener und auf-merk-samer ich bin, desto leichter werde ich mit dem Leben und seinen wahren Anforderungen zurechtkommen.
Aber dazu muß ich aus der allgegenwärtigen Info-Flut ein Info-Rinnsal machen, dem ich zeitlich auch zu folgen in der Lage bin…

Und dann hört ganz plötzlich auch diese ständige Neigung zu Niedergeschlagenheit und Depression auf, die mich sonst täglich mit den vielen negativen „Meldungen“ heimsucht, welche nur dazu ausgesucht werden, um mich runterzuziehen und aus meinem Gleichgewicht zu bringen.
Ich will in meiner Mitte sein – das ist eine Grundvoraussetzung für ein anständiges Leben.
Und dafür muß ich etwas tun…

Diese Herangehensweise an meine informative Selbstbestimmung erlaubt es mir dann auch, mein Mitgefühl und meine helfenden Aktivitäten auf jene Taten zu konzen­trieren, wo ich wirklich einem konkreten Menschen etwas Gutes tun kann.
Also weder auf die alljährlichen Spendenaufrufe „zum Fest“ hereinzufallen, noch auf die anderen „Sammlungsbewegungen“, oder jene „Mitleids-Trittbrettfahrer“, die im Weltnetz teilweise real existierende kranke Kinder mißbrauchen, um auch dann noch Spendengelder einzuheimsen, wenn diesen konkreten Kindern schon längst geholfen wurde…

Hilfe wirkt immer nur, wenn sie konkret angebracht wird.
So begleite ich mein Zwei-Euro-Stück, das ich ab und an einem Obdachlosen schenke, mit einer netten Unterhaltung, wo ich frage, wie es ihm geht und was er so macht, und ich höre ihm einfach ein paar Minuten zu (ohne ihn zu belehren); oder ich spendiere ihm gleich einen Döner für 3,50 – aber ich weiß dann, daß er damit wieder ein paar Stunden etwas Warmes im Bauch hat (statt Alkohol und Zigaretten zu kaufen).

Besser noch, wenn die Hilfe vor allem Hilfe zur Selbsthilfe ist. Was nicht immer einfach zu bewerkstelligen ist.
Aber oft ist es für Menschen in schwierigen Situationen einfach wichtig, daß sie ernstgenommen und nicht ausgegrenzt werden, daß man ihnen mit Interesse und Verständnis begegnet und sich nicht „schämt“, in der Öffentlichkeit mit „so einem“ zu reden.
grafik2
Ein wenig menschliche Wärme kann auf so viele Weise transportiert werden, und sie muß nicht immer mit Geld oder materiellen Geschenken verbunden sein… vor allem, wenn man selbst nicht unbedingt üppig ausgestattet ist.
Aber den meisten Menschen hierzulande geht es immernoch viel besser als dem Durchschnitt der Bevölkerung in vielen Ländern dieser Erde.
Und daher ist „mit anderen teilen“ immernoch der beste Weg, für einen Ausgleich zu sorgen, den das jetzige System nicht leisten kann und will.

Denn letztlich sind wir alle miteinander verbunden und gehören derselben menschlichen Gemeinschaft an.
Und wir haben nur diesen einen Planeten, auf dem wir unsere aktuelle Lerneinheit absolvieren… schon allein deshalb müßte jeder, der das oft wiederholte neoliberale Mantrum vom „notwendigen Wachstum“ hört, jedesmal laut anfangen zu lachen…
Wie auch das Mantrum von den „Arbeitsplätzen“, die eben „leider“ manchmal nur mit Waffenproduktion und deren Export „gesichert“ werden können, viel öfter Fragen und Widerspruch aufwerfen sollte…

Viele haben sich damals darüber mokiert, daß der „real existierende Sozialismus“ eine weitgehende relative „Gleichmachung“ in den „Reichtumsverhältnissen“ zum Ziel hatte, zumindest angestrebt hat.
grafik5 oben: Sozialismus, unten: Kapitalismus – Diese Gleichmacherei im Sozialismus ist sehr sehr schlecht!

Daß dabei für die meisten nur ein relativ niedriges Niveau an Geldreichtum herauskam, war vor allem durch die Gier der gar nicht wenigen PrivileGIERten bedingt.
Und durch die Ungeduld vieler, auf den gemeinsam zu erarbeitenden Wohlstand ein paar Jahre geduldig zu warten.
Überhaupt ist es ein Kennzeichen aller Ausbeutungs“ordnungen“, daß den Massen in einer mehr oder weniger fernen Zukunft dann mehr Wohlstand versprochen wird, wenn sie immer nur recht fleißig tätig seien.
So hat China unlängst für 2030 eine „Gesellschaft mittleren Wohlstands“ und für 2050 „Reichtum für alle“ als offizielle Staatsziele verkündet…

Aber kommen wir zurück zum Thema.
Wenn ich meine informative Selbstbestimmung wiedererlangt habe, bin ich in der Lage, meine jetzige Position oder Rolle im Prozeß der Entwicklung der Gemeinschaft zu bestimmen, und kann daraus für mich ableiten, wie und wohin die nächsten Schritte zu lenken sind.
Das geschieht ständig „automatisch“ durch mein sog. Unterbewußtsein. Ich kann es mir aber bewußt machen, indem ich nach-denke. Also das nach-vollziehe, was mein Unterbewußtsein schon „voraus-gedacht“ hat.

Diese Überlegungen darüber, was tatsächlich um mich herum geschieht, und zwar nicht nur auf der Bühne und mit viel Geschrei und Farbenspiel („Politik“, Profi“sport“, Medien-“Ereignisse“ usw.), sondern auch hinter den Kulissen sowie hinter den Vorhängen, vor denen sich das alles abspielt – diese Einsicht in die Wirklichkeit ist enorm wichtig.
Denn sie bestimmt, wie ich mich selbst sehe und welche Möglichkeiten für mein Handeln sich daraus ergeben.

Wenn ich also mich in einer ausschließlich materiellen Welt sehe, die von einer technisch orientierten „Zivilisation“ beherrscht wird, dann kann es sein, daß ich die Märchen von technologischen Entwicklungsstufen glaube und in Künstlicher Intelligenz, Gentechnologie, industrieller Nahrungsmittelproduktion, 3D-Druck und vielen anderen „Segnungen“ die entscheidenden Bereiche sehe, in denen für meine Zukunft wichtige Prozesse vor sich gehen.

Hab ich dagegen erkannt, daß die grobstoffliche Welt nur ein Aspekt der Wirklichkeit ist und sowohl feinstofflich als auch geistig weitere Welten existieren, in die ich – wie alle anderen lebenden Wesen – eingebunden bin, dann könnte mir auffallen, daß die heutige „Syphilisation“ sich längst in eine Richtung bewegt, die mit den anderen Welten kollidiert.
Ich könnte zu der Einsicht gelangen, daß chemisch verseuchte Magenfüllmittel, wie sie uns fast überall – zum Nutzen und Profit der ganz wenigen – offeriert werden, mit Lebensmitteln nichts mehr zu tun haben.
Daß nicht nur Pestizide und andere synthetische Chemikalien, sondern auch künstlich hergestellte Düngemittel ein völlig unnatürliches Produkt sind, und daß die daraus resultierenden „konventionellen“ Nahrungsmittel weder meinen physischen Leib, aber niemals meinen feinstofflichen und Geistkörper nähren können.

Ich hätte eine Chance zu begreifen, daß die Menschheit seit langem in einer völlig abwegigen Richtung unterwegs ist, die ins Nichts führt, weil alles immer künstlicher wird – und damit immer aufwendiger zu erhalten ist.
Abwegig auch deshalb, weil ich – ungeachtet aller anderslautenden Beteuerungen von Religionen und Ideologien – eben zwar ein wichtiger, aber nur ein Teil der Natur bin, wie alle anderen Wesen auch.
Und daraus folgt, daß ich mich in die Natur einzuordnen habe.
All das Gerede von der Beherrschung der Natur oder der Krone der Schöpfung ist völlig abwegig – allein schon der jetzige total verantwortungslose Umgang mit der Natur beweist das.

Und dann wären mir auch die bei aufmerksamer Beobachtung durchaus augenfälligen Degenerationsprozesse erkennbar, die mich allerorten umgeben. Und zwar nicht nur in der „Technologie“, wo seit den 60er Jahren keine wesentlichen, das Leben vieler Menschen verbessernden Erfindungen und Fortschritte mehr gemacht wurden.

Zum Beispiel die Biotechnologie ist auch nichts weiter als die industrialisierte Fortsetzung von längst bekannten Methoden der Selektion und des Umgangs mit Pflanzen.
Während die Gentechnik in Bereiche eingreift, die technisch völlig unzureichend beherrscht werden, und mehr einem brutalen Stochern im Nebel gleicht.
Ganz abgesehen von den Folgen der ethisch sehr bedenklichen Eingriffe, die völlig unmenschlich gehandhabt werden: wer weiß denn, wieviele geklonte Menschen schon „beseitigt“ wurden, weil sie „nicht lebensfähig“ waren oder plötzlich anders „funktionierten“ als beabsichtigt?
Es genügt eben nicht, einen „funktionierenden“ physischen Leib zu erschaffen, wenn keine Geistseele darin wohnt.

Genauso könnte ich den kulturellen Niedergang beschreiben, der seinen deutlichsten Ausdruck im Bologna-Bildungssystem findet: die Masse wird zu funktionierenden Verbrauchern und Arbeitssklaven getrimmt, egal ob nun mit „Hoch-Schul“-Abschluß oder ohne, während einige Tausend „Auserwählte“ aus den Blutlinien der sich elitär dünkenden den Zugang zu genau dem Wissen bekommen, der – nach Meinung der wahrhaft Mächtigen – für ihr Funktionieren als „Träger des Fortschritts“ erforderlich ist…

verbraucher

Leicht kann ich dann die Aussichtslosigkeit dieser Bewegungsrichtung erkennen, in der sich die Menschheit gegenwärtig unterwegs ist.
Denn die Degeneration der Massen führt zwangsläufig auch zur Degeneration der sog. Eliten: dem Einfluß der morphischen Felder kann sich niemand entziehen, und wenn 99,99% der (wahrscheinlich nur einen) Milliarde Planetenbewohner immer „dümmer“ werden, dann wird das für die restlichen 0,01% ganz gewiß nicht ohne Folgen bleiben…

Und diese Erkenntnisse bestimmen dann mein Handeln. Mir wird klar, daß ich nur im Einklang mit der Natur leben kann.

Daß ich allein nur mich selbst verändern kann – und dies auch tun muß, d.h. meine Prägungen, Konditionierungen, Vorbehalte, Vorurteile usw., welche mir die bisherige Gesellenschaft aufgenötigt hat, muß ich aufarbeiten und loslassen, ganz praktisch, im täglichen Leben.

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Daß ich nur gemeinsam mit allen anderen für Veränderung sorgen kann.
Daß ich also mein Wissen und Können frei an möglichst viele Menschen und möglichst vollständig weitergeben sollte.

Daß ich jeden anderen Menschen und jedes andere Wesen in seiner jetzigen Erscheinung zu respektieren habe…

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Lücki / Rückzug / Teilabschied

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Luckys Schatzkammer

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Luckyhans stellt seine Arbeit bei bb ein.

Dass er sich schier unbemerkt rausschleicht, das nun lasse ich nicht zu. Ich möchte ihm nämlich danke sagen, und ich denke, ich tue dies im Namen vieler Leser.

Er ermöglichte uns, aus Russland stammende Texte zu lesen, welche uns sonst schwer bis unmöglich zugänglich gewesen wären, und dann, bitteschön, von Lück in makelloses Deutsch übertragen.

Danke, Lücki!

Er beschenkte uns mit seinen Anregungen und Einsichten zu Lebensfragen.

Danke, Lücki!

Er grub erdgeschichtliche und kulturelle Artikel der Sonderklasse aus, Artikel nämlich, welche unsere Vergangenheit so äh ein gaanz kleein bisschen anders beschreiben als was du und ich und wir an Schule und Uni uns haben eintrichtern lassen. Diese Art der Lückiübersetzungen sind für mich unbezahlbar. Sehr sehr Vieles brachte er damit in bb ein, was mir und vermutlich den meisten Lesern völlig neu war oder ist.

Danke, Lücki!

Luckyhans, bitte bleibe bb im Geiste treu. Und sollte es dich eines Tages kitzeln, „einfach so“ doch wieder mal etwas hier einzustellen, so ist sonnenklar: Die Türe steht sperrangelweit offen für dich, die Dankbarkeit vieler Leser wäre dir gewiss.

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Und wo finde ich all die Köstlichkeiten?

Ja, das ist mein Viertes. Lücki hat sich eine saumässige Arbeit gemacht, seine Artikel übersichtlich zu büscheln und zu ordnen so, dass der schnuppernde oder suchende Leser das Angebot im Schwick überblickt. Ich wiederhole: Da steckt Arbeit dahinter, wahrlich.

Danke, Lücki!

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Im Titel steht „Teilabschied“.

Warum?

Wohl werden wir von Lücki auf bb in nächster Zukunft kaum etwas hören, und das bedeutet einen Abschied, doch

A  bleiben wir im Geiste verbunden, und

B  bleiben Werk und damit Geist von Luckyhans auf bb gespeichert, Werke sind somit greifbar und Geist ist präsent.

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Lücki, von Herzen wünsche ich, und mit Gewissheit wünschen viele Leser

alles Gute dir.

🙂

Thom Ram, 10.06.06

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Aufklärer in Not

Es kommt in unserer Zeit durchaus vor, daß Dinge passieren, die „eigentlich“ so nicht sogleich erklärlich sind. Und da es kein „uneigentlich“ gibt, muß oftmals „um die Ecke gedacht“ werden, wenn man zu schlüssigen, plausiblen Einschätzungen kommen will.
Aber vielleicht beginnen wir mal mit jenen Fakten, die für alle denkenden Menschen „eigentlich“ klar sein sollten…
Luckyhans, 25. Mai 0006
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Nein, nicht schon wieder“ mag mancher denken, wenn ich jetzt „wieder vom Urschleim“ anfange.
Aber es ist leider Fakt, daß es zu Beginn dieses kalendarischen Jahrtausends ein Ereignis gegeben hat, das diese Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat.
Und an der Haltung eines jeden Menschen zu diesem Ereignis kann man leicht dessen Erkenntnisstand zu den Vorgängen auf, neben, über und hinter der Weltbühne und hinter deren Vorhängen (oder Schleiern) ableiten.

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Wie wahr – ich

(LH) Ja, nun werden vielleicht wieder einige Leser in ihren Erwartungen enttäuscht, die in der Überschrift einen Dreckfuhler vermutet hatten – denn es geht nachfolgend nicht um die „typische Matscho-Frage“ im Anschluß an jene bewußten 11 Minuten der gegenseitigen Hingabe zweier Menschen…
Sondern es geht darum,
wie wahr ich mein Leben denn nun gestalte – wie wahrheitsliebend, wie offen und ehrlich, wie wirk-lich(t) im Sinne der Mutter Natur…
Luckyhans, 18. Mai 0006

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Aktiv oder abgeleitet?

(LH) Oft gelingt es erst dann, Vorgänge oder Handlungsweisen einigermaßen umfassend zu verstehen, wenn man sich an die Stelle des jeweils anderen versetzt und überlegt, was man selbst da tun würde.
Solche Gedankenspiele können sehr lehrreich sein, auch wenn jeder Mensch ein wenig anders denkt, gemäß seinem bisherigen Werdegang: dem seelischen samt aller Inkarnationen, und der Erfahrung im jetzigen Leben.
Wir hatten unlängst hier schon einmal solch ein Gedankenexperiment angestellt, nun wollen wir eine andere Frage so beleuchten.
Luckyhans, 15. Mai 0006
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Stell dir vor, du bist derjenige, der die weitgehende Macht auf diesem Planeten innehat.
Damit ist die tatsächliche Möglichkeit gemeint, zu bestimmen, wer wie und was zu tun hat.

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Absonderliches

Es gibt viele Dinge, die sind so weit weg von jeglichem Verständnis, daß man oft zweifelt, ob derjenige, der darüber berichtet, seine Leser veräppeln will oder sich nur einen Spaß macht.
Manches hat mit
Interpretationen geschichtlicher Vorgänge zu tun, anderes mit Ideen zu den heutigen Verhältnissen um uns herum.
Wir haben hier alle Artikel zusammengefaßt, zu denen es sehr konträre Auffassungen gibt und die daher vor allem als
Denkanregung zu betrachten sind, keineswegs jedoch als „der Weisheit letzter Schluß“.
Wobei: dazu
darf jeder selbst nachsinnen, wie er das sehen würde.
Luckyhans, 2014 – 2018
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Absonderliches

https://bumibahagia.com/2016/07/12/das-alte-aegypten-teil-1/
https://bumibahagia.com/2016/07/15/das-alte-aegypten-teil-2-die-pyramiden/
https://bumibahagia.com/2016/07/17/der-alte-aegypten-teil-3/
https://bumibahagia.com/2016/07/27/geschichtszeugen-die-kungurer-eishoehle/ 
https://bumibahagia.com/2016/08/17/keine-waelder-mehr-auf-der-erde-1/
https://bumibahagia.com/2016/08/17/verschwundene-waelder-2/
https://bumibahagia.com/2016/08/17/die-harten-sachen-waelder-3/ 
https://bumibahagia.com/2016/08/17/noch-haerter-waelder-4/
https://bumibahagia.com/2016/08/19/das-finale-waelder-5/
https://bumibahagia.com/2016/08/30/flacherde-ist-wichtig/ 
https://bumibahagia.com/2016/09/04/mondanomalien-2/
https://bumibahagia.com/2016/10/15/geschichtskorrektur-heute/
https://bumibahagia.com/2016/11/19/mythos-u-s-army-5/ 
https://bumibahagia.com/2016/11/24/roemisches-recht-1/
https://bumibahagia.com/2016/11/28/roemisches-recht-2/
https://bumibahagia.com/2016/12/06/geschichtskorrektur-2/
https://bumibahagia.com/2016/12/07/geschichtskorrektur-3/
https://bumibahagia.com/2016/12/08/geschichtskorrektur-4/
https://bumibahagia.com/2016/12/17/karten-spiele/ 
https://bumibahagia.com/2016/12/23/die-verkaufte-gattin/
https://bumibahagia.com/2017/01/21/wohin-verschwinden-menschen/
https://bumibahagia.com/2017/02/05/antike-statuen/
https://bumibahagia.com/2017/02/17/natur-oder-industrielandschaft-teil1/ https://bumibahagia.com/2017/03/08/besondere-orte-1/
https://bumibahagia.com/2017/03/12/die-wabenerde-1/ 
https://bumibahagia.com/2017/03/20/die-wabenerde-2/
https://bumibahagia.com/2017/03/26/die-wabenerde-3/
https://bumibahagia.com/2017/03/31/wabenerde-4/
https://bumibahagia.com/2017/04/01/wabenerde-5/
https://bumibahagia.com/2017/03/26/der-fehler/
https://bumibahagia.com/2017/03/27/gedanken-spiele-1/
https://bumibahagia.com/2017/04/01/passiert/
https://bumibahagia.com/2017/04/15/bezahlte-partisanen-will-das-jemand/   https://bumibahagia.com/2017/05/01/atombomben-mythen-1/
https://bumibahagia.com/2017/05/02/atom-mythen-2/
https://bumibahagia.com/2017/05/08/ja-und-dann-geschah-es/
https://bumibahagia.com/2017/05/09/kritisch-politisch-witzig-1/
https://bumibahagia.com/2017/05/19/raetselhaftes-verschwinden/
https://bumibahagia.com/2017/06/27/nichtoeffentlich/
https://bumibahagia.com/2017/07/01/kritisch-politisch-witzig-5/
https://bumibahagia.com/2017/07/02/wir-waehlen-jeder-selbst/
https://bumibahagia.com/2017/07/13/der-raketen-fake/
https://bumibahagia.com/2017/07/15/g-20-nachtrag-humorvoll/
https://bumibahagia.com/2017/07/15/der-regenmacher/
https://bumibahagia.com/2017/07/17/fuehrerschein-entzogen/
https://bumibahagia.com/2017/07/16/neuer-kosmos-joke/
https://bumibahagia.com/2017/07/19/von-prof-zu-prof-fuer-alle/
https://bumibahagia.com/2017/07/22/3-millionen-fuer-die-eine-filmrequisite/
https://bumibahagia.com/2017/08/08/voll-mondaen/ (4 Teile)
https://bumibahagia.com/2017/08/26/wissen-ist-macht-oder/
https://bumibahagia.com/2017/09/24/so-gut-wie-tot/
https://bumibahagia.com/2017/11/19/das-salz-der-erde-2/
https://bumibahagia.com/2018/02/28/der-schwarze-kontinent/
https://bumibahagia.com/2018/03/22/der-schutzengel/
https://bumibahagia.com/2018/04/01/endlich-klarheit/
https://bumibahagia.com/2018/04/03/das-ende-babylons/

Für diese Themen gilt ganz besonders:
falls dir so manches vom Dargelegten
sonderbar oder abwegig erscheint – freilich steht es jedem frei, offensichtliche Ereignisse, Vorgänge und deren Zusammenhänge nicht wahrnehmen zu wollen – davon werden sie jedoch weder verschwinden noch für andere Menschen unsichtbar bleiben…
Es empfiehlt sich also im eigenen Interesse,
allem Ungewöhnlichen gegenüber aufgeschlossen zu bleiben – und selbst sorgfältig zu prüfen, was denn an diesen Dingen „dran“ sein könnte…
LH
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P.S. Sämtliche Artikel und Übersetzungen sind, unterliegen sie dem Copyright, d.h. jegliche Weitergabe ist nur mit Hinweis auf diese Übersetzung hier und deren Übersetzer zulässig. Eine Kommerzielle Nutzung ist dem Autor bzw. Übersetzer vorbehalten.
Außerdem sind nicht alle Artikel zum Thema hier verlinkt – die bb-Suche oben rechts wird also leicht noch zusätzliche Erkenntnisse bringen… 😉
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Stell dir vor

Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin…“ – oft schon gehört, diesen Satz, und so mancher findet das auch klug, was da gesagt wird.
Und begreift nicht, daß er damit bereits einer uralten Manipulationsmethode auf den Leim gegangen ist: der Bestimmung der Denkvoraussetzungen – denn „Stell dir vor, es ist Krieg…“ ist sicherlich kein vernünftiger Denkansatz…
Luckyhans, 13. Mai 0006
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Warum ist das denn so schlimm, wenn wir uns vorstellen, es wäre Krieg?

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Was werden wir tun?

(LH) Ja, es tut sich was. Ganz offensichtlich. Nicht nur auf der Showbühne, wo Donny mit der Makrone und dem Murkel seine schauspielerischen Talente zeigen durfte, sondern auch im Hintergrund – dazu gleich mehr.
Das Entscheidende ist jedoch die Frage: sollte tatsächlich eine tiefgreifende Veränderung eintreten – wie werden wir damit umgehen?
Werden wir in der Lage sein, die Chance zu nutzen?
Oder werden wir uns wieder brav in eine neues Ausbeutungs- und Unterdrückungssystem einordnen lassen?
Nach welchen Kriterien werden wir uns entscheiden, und wofür?
Luckyhans, 2. Mai 0006
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Wer weiß noch was von Tschernobyl?

(LH) Richtig, es ist schon sehr lange her, daß im damals noch sowjetischen  Atomkraftwerk Tschernobyl der Reaktorblock Nr. 4 explodierte – vor paar Tagen waren es bereits 32 Jahre. Wer weiß noch etwas davon?
Luckyhans, 30. April 0006
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Was gibt es da zu wissen, mag sich mancher Jüngere fragen?

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Zurückschlagen? Oder antworten…

Mancher hat sich bei dem kürzlichen aggressiven Raketenangriff der VSA- und GB-Streitkräfte schon gefragt, warum Rußland nicht militärisch zurückgeschlagen hat, wie der russische Generalstabschef Gerassimow vor einigen Wochen laut erwogen hatte.
Aber wenn man die Methoden jener kopiert, die man überwinden will, dann gerät man in Gefahr, genauso zu werden wie „jene“…
Also sind intelligente „Antworten“ gefragt, und genau darüber wird nun in Moskau nicht nur hinter verschlossenen Türen, sondern auch mal laut nachgedacht.
Luckyhans, 16. April 0006
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Zufall ist unser Wort für eine Regel, deren Gesetzmäßigkeiten wir noch nicht erkannt haben.“ So ähnlich sprach mal ein kluger Mensch.
Also nenne ich es einfach ein Zusammentreffen, daß justament am selben Tage, da die VSA- und GB-Staatsterroristen ihre Aggression gegen Syrien vollzogen haben, in das russische Parlament ein Gesetzesentwurf eingebracht wurde, der sich mit möglichen sog. Gegensanktionen befaßt.

Und der als Gesetz dann justament am 8. Mai, einen Tag vor dem „Tag des Sieges“, in dritter Lesung verabschiedet werden wird…
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Deutsche Tugenden

Danach befragt, was für ihn denn typisch deutsche Tugenden seien, ist so mancher recht schnell mit seinen Antworten. Und fragt sich selten, warum er denn diese oder jene Eigenschaft für „typisch deutsch“ hält…
Wobei ich das alles weit weg von jeglicher Deutschtümelei verstanden wissen möchte – wir Deutschen sind nicht die Menschen, welche das Gute als „Vorzug“ verstehen – für uns ist es eher Verpflichtung
Luckyhans, 14. April 0006
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Ja, woher nehmen wir eigentlich unsere Maßstäbe, wenn wir Volksstämme und deren Mentalität betrachten?

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Schon wieder hier?

Es ist eine der grundlegenden Fragen. In deren Beantwortung liegt die Lösung, das Wahre. Das was wirklich weiterbringt. Womit jeder etwas anfangen kann. Den Weg weisendes. Erfreuliches. Verbindendes.
Luckyhans, 9. April 0006
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Ja, hast du dich schon mal gefragt, warum du und ich und alle Menschenselen immer und immer wieder hierher streben?
Auf diesen Knastplaneten, oder in dieses Versuchs-Labor, oder auf diese Spielwiese, in diesen Menschen-Zoo, auf diesen Schul-Planeten oder wie auch immer jeder sich hier fühlen mag

Warum du und ich und alle anderen, fast alle schon zum x-tausendsten Male, sich wieder auf die beschwerliche Reise begeben, fast OHNE Erinnerung an das bisher Gelernte immer wieder neu anzufangen und ein Leben lang nach seiner Aufgabe, seinem Weg, seinem Ziel zu suchen?

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Die Bestandsaufnahme

Davor kann ich nur warnen. Eine Bestandsaufnahme des eigenen inneren Archivs entwickelt schnell einen Suchtfaktor – man kommt nicht mehr davon los, bis man erschaudernd in die tiefsten Tiefen seiner Seele hinabgestiegen ist…
Luckyhans, 4. April 0006
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Selbstverfreilich lohnt sich ein solcher Besuch im eigenen Inneren nur dann wirklich, wenn mensch bereit ist, sich SELBST gegenüber vollständig ehrlich und offen zu sein.
Anfangs macht das sogar Spaß: ja, schaun wir einfach mal ganz locker, wie von der Seite aus, alles an… aber bald schon kommen die Gefühle hinzu und es fällt zunehmend schwerer, nicht gleich wieder in Erklärungsversuche zu verfallen.
Mit einem Wort: es ist nicht einfach. Aber hochinteressant…

Das eigene Archiv der Lebensereignisse sieht bei jedem Menschen anders aus, nicht nur was die gespeicherten Erinnerungen an die „denkwürdigen“ Minuten betrifft.

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Traum oder Alptraum?

Unlängst machte ich vor dem Einschlafen ein Gedankenexperiment und stellte mir einfach mal vor, ich wäre der Herr des Geldes.
D.h. ich hätte die Druckerpresse für das Geld der Welt, und alle wären gezwungen, das von mir gedruckte Geld zu benutzen. Der Einfachheit halber ließ ich das Computergeld beiseite, da es sich nur unwesentlich unterscheidet.
Wann ich dann eingeschlafen bin, weiß ich nicht mehr…
Luckyhans, 19. März 0006
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Skizze: Was würdest du tun, wenn du der Herr des Geldes wärest?

Als allererstes würde ich an ALLE mein Geld nur als Kredit ausgeben, d.h. nur gegen Zinsen, die alle anderen, die mit meinem Geld „arbeiten“ wollen, an mich zahlen müssen.

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Immer noch nicht russophob?

Es besteht kaum Grund zu der Annahme, daß sich die Praxis der Tätigkeit der Massenmedien weltweit und auch hierzulande heutzutage zum Besseren ändern wird, eher im Gegenteil.
Wer also will, daß er neutral und unabhängig informiert wird, daß ihm über die wahren Verhältnisse in der Welt etwas berichtet wird, daß seine Bildung allseitig erweitert wird, daß er die Menschen anderer Völker und Gegenden kennenlernen kann – der möge sich vom großen Viereck im Wohnzimmer, aber auch vom kleinen Viereck in der Hosen- oder Handtasche fernhalten.
Luckyhans, 17. März 0006
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Das, was ich denk und tu, das trau (und schieb) ich andern zu.“ –
dieser leicht abgewandelte Satz meiner Oma charakterisiert die Herangehensweise bestimmter Kreise an das politische Tagesgeschäft: es wird einfach dem anderen genau das unterstellt, was man selber tut oder an seiner Stelle getan hätte.

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VSA heute

Von Seiten der VSA-Offiziellen, also Pentagon und Präsident, ist die Reaktion auf die Putin-Rede unlängst in der Manege betont verhalten. Zumindest wenn man das mit der überbordenden Anti-Rußland-Hysterie der Lücken-Mädchen der letzten Wochen (und auch jetzt weiter) vergleicht.
Schauen wir uns das mal näher an.
Luckyhans, 9. März 0006
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Die Qualle tät ins Auge fallen

Es kommt manchmal vor, daß man im Vorbeigehen aus dem Gespräch anderer Leute einen Satz oder Satzfetzen aufschnappt, der einem dann nicht mehr aus dem Kopf geht. Dann fragt man sich: hab ich das richtig verstanden?
Und: wovon reden die Leute da?
Leider gibt es selten die Möglichkeit, sich zu den Leuten hinzu zu gesellen, um Klarheit über „seinen“ Satz zu erhalten…
Luckyhans, 9. März 0006
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Die Qualle tät ins Auge fallen…“

In diesem Falle, also nach dem Hören dieses Satzes, der am Nebentisch gesprochen worden war, blieb mir nichts weiter übrig, als der Sache nachzugehen. Denn ich war förmlich elektrisiert, so daß ich in der Folgezeit der Unterhaltung an unserem Tisch nicht mehr aufmerksam folgen konnte.
Wovon redete man da am Nebentisch? Die Herren, die da saßen, sahen aus wie ganz normale wohlsituierte Bildungsbürger…

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Putins Raketen-Bluff

Es verwundert schon sehr, daß von den zwei Stunden Redezeit, die Wladimir Putin vor einigen Tagen in der Moskauer Manege vorgetragen hatte, sich schon heute niemand mehr an die erste gut eine Stunde erinnern will, wo der Redner eine detaillierte Analyse der gesellschaftlichen Situation in Rußland samt Vorschlägen geeigneter Maßnahmen zu deren Verbesserung dargelegt hatte.
Alle reden nur über die Raketen-„Mickimaus-Videos“ der letzten 50 Minuten, die natürlich alle nur Bluff waren.
Oder nicht?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 3. März 0006 –
Kommentare von mir, Hervorhebungen ebenfalls.
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Für alle, die meinen, daß es keinerlei Grundlagen für die von WWP vorgestellten Waffensysteme gegeben habe und daß sie schon allein daher nur ein Bluff gewesen sein konnten, hier ein kurzer, aber inhaltsreicher Ausschnitt aus einer Geschichtslektion des Historikers Andrej Fursow:

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Zeit-los

Das Los der Zeit – die Zeit ist los – los los, keine Zeit – oder?
Wir hatten hier schon mehrfach Diskussionen darüber, ob denn das gängige Modell von den drei räumlichen Dimensionen und der Zeit als „vierter Dimension“, von findigen Theoretikern mangels vernünftiger Erklärungen zur sogenannten Raumzeit zusammengefaßt, überhaupt eine tatsächlich Grundlage hat.
Dieser Frage soll heute nochmals nachgegangen werden, damit wir nicht immer wieder in endlosem Aneinander-vorbei-reden landen, weil jeder unter bestimmten Grundbegriffen etwas anderes versteht.
Luckyhans, 26. Februar 2018
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Was ist ZEIT?

In der Natur gibt es fast ausschließlich zyklische Prozesse, d.h. Vorgänge wiederholen sich grundlegend in einem ganz bestimmten Rhythmus.

Tag und Nacht, Mondphasen, Jahreszeiten, Sternenzyklen und so weiter.

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Das Kontrast-Programm

… Hier sitz ich, forme Menschen nach meine Bilde,
ein Geschlecht, das mir gleich sei…“

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Liest du wieder im ‚Anfang vom Ende‘?“

Ja, Liebes, ich finde es einfach genial und überwältigend, wie diese Lösung für den letzten wahren Missetäter unserer Kultur erschaffen wurde – eine Möglichkeit, ihn alle seine finsteren und abwegigen Gedanken in einer tatsächlichen Wirklichkeit sich austoben zu lassen.“

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Eine wahre Geschichte unserer Vergangenheit

Wie sich jeder aufmerksame Mensch selbst unschwer überzeugen kann, wird Tag für Tag in den Massenmedien die Vergangenheit verändert – meist langsam und kaum merklich. Aber wer ein Tagebuch führt oder wenigstens ab und an seine täglichen Erlebnisse, die „Nachrichten“, Ereignisse und Eindrücke aufschreibt und dies nach einigen Jahren nochmal hervornimmt und mit der dann „gültigen“ offiziellen Interpretation jener Tage vergleicht, der wird sehr schnell feststellen, daß schon wenige Jahre später die Ereignisse „offiziell“ ganz anders dargestellt und interpretiert werden.

Und das hat auch nichts mit der menschlichen „unbewußten“ Korrektur der Vergangenheit zu tun, welche grundsätzlich dazu neigt, in der Erinnerung die negativen Erlebnisse (bis auf die ganz einschneidenden) in den Hintergrund treten zu lassen und sich lieber vorwiegend der angenehmen Seiten zu erfreuen…

Wir setzen hiermit unsere Betrachtungen zur wahren Geschichte fort.
Luckyhans, 10. Februar 0006
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Die „offizielle“ (oder auch die gelehrte) Geschichte wird von den jeweiligen „Siegern“ des jeweiligen Zeitabschnittes so umgeschrieben, wie es aus ihrer Sicht „erforderlich“ ist, um den eigenen Anteil am Erfolg so umfassend wie möglich erscheinen zu lassen, und den (oder die) „Verlierer“ in einem möglichst schlechten Licht dastehen zu lassen – und ihm die „Schuld“ (ein Unterdrückungskonzept, das es in der Natur nicht gibt) an den Geschehnissen zuzuschieben – auch wenn es dazu erforderlich ist, die tatsächlichen (und auch dokumentierten) Vorgänge komplett umzulügen.

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Der Kreml-Report

Wie bereits angekündigt, wurde am Montag nun der sogenannte Kreml-Report des VSA-Finanzministeriums veröffentlicht, ein hochinteressantes Dokument.
Für alle, die es interessiert, nachfolgend dazu eine kurze Betrachtung.

Luckyhans, 31. Januar 0006
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Ja, wie gesagt, verfügt das VSA-Finanzministerium – dank seiner hervorragenden Vernetzung mit Wall-Street-Bankern – über die institutionellen Möglichkeiten, praktisch alle Finanzströme der Welt zu kontrollieren. Und wer noch die Möglichkeiten der sog. Zentralbanken, oder oft auch fälschlich „Nationalbank“ genannt, hinzunimmt, der bekommt eine Vorstellung, wie exakt heutzutage jegliche Finanztransaktion weltweit überwacht werden KANN.

Daß dies offenbar – wie schon gewohnt im „modernen“ Finanzkapitalismus – sehr selektiv geschieht, ist eine der Erkenntnisse, die man aus diesem Bericht ziehen kann.
Wobei öffentlich ja nur die Namensliste verfügbar ist: eine sog. „Anlage“ dazu – das Verzeichnis der russischen Firmen mit einem Umsatz von mindestens 2 Mrd. Dollar p.a. und  mindestens 25% Staatseigentum – ist nicht öffentlich – genauso wie offenbar weitere geheime „Anlagen“.
Wo man vermutet, daß dort die weiter unten angesiedelten Beamten sowie diejenigen „Oligarchen“, die unter 1 Mrd. Dollar Vermögen geschätzt werden, enthalten sind.

Auf jeden Fall sind in diesem Bericht alle einigermaßen führenden Beamten und Funktionäre aufgeführt (insgesamt 114 Politiker, einschließlich Regierungschef, Kremlsprecher und Außenminister) wie auch die „reichsten“ Geschäftsleute (insgesamt 96), die einfach als Oligarchen tituliert werden.
Was der Bedeutung des Begriffes – oligo = wenige, Archie = Herrschaft – nicht unbedingt entspricht.
Denn diese Leute mögen zwar die formalen Steuerleute der jeweiligen Unternehmen sein, jedoch ist ihr Einfluß auf die Politik in Rußland sehr viel indirekter als „bei uns im Westen“.

© РИА Новости / Екатерина Штукина

Außerdem sind diese „Oligarchen“ fast alle eh nur Gallionsfiguren der westlichen Eigentümer, die in Wahrheit hinter den „russischen“ Unternehmen stehen – so hatte der Ökonom Glasjew schon vor 2 Jahren festgestellt, daß je nach Branche zwischen 56 und 82% der russischen Unternehmen von ausländischem Kapital beherrscht werden.

Nun werden natürlich Stimmen laut, die diese Liste analysieren: warum fehlen dort so „wichtige“ Leute wie Tschubais, die Nabiullina und einige andere, während „anerkannte“ Neoliberale wie Gref, Wechselberg, Deripaska und Medwedjew darin enthalten sind? Von denen doch einige bereits Kontakt mit dem Kongreß und hohen Beamten der VSA gesucht haben, um für sich eine besondere Behandlung herauszuschinden.
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Die „einfache“ Schlußfolgerung, daß diese Liste die „Feinde der VSA“ enthält, wäre also nicht richtig, auch wenn der Anlaß der Erstellung das Gesetz mit dem schönen Namen „On Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act“ (CAATSA) ist, also ein Akt über diejenigen Feinde Amerikas, welche durch Sanktionen gekontert werden sollen.
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Hinzu kommt, daß noch keine neuen Sanktionen gegen diejenigen verkündet wurden, die sich erstmals auf einer solchen Liste befinden – wie wir wissen, waren ja einige der aufgeführten Politiker bereits früher „sanktioniert“ worden.
Die VSA haben also eine „theatralische Pause“ eingelegt, um allen diesen (und den im geheimen Teil genannten, die darüber mit Sicherheit informiert wurden) die Gelegneheit zu geben, „zu Kreuze zu kriechen“.
Und wie gesagt, einige Hundert „Oligarchen“ haben sich durch den Kauf der maltesischen Staatsbürgerschaft schon versucht, sich von den anderen abzusetzen. Obwohl ja eh die meisten von ihnen als Juden eine zweite Staatsbürgerschaft garantiert haben bzw. problemlos bekommen sollten…
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Außerdem hatte ja Wladimir Putin auf seiner Jahrespressekonferenz bekannt gegeben (und das Finanzministerium soll ja angeblich „schon“ an einem entsprechenden Gesetzentwurf arbeiten), daß es eine erneute Amnestie für das „russische“ Auslandskapital geben soll: wer sein Geld ins Land zurückführt, braucht weder Bestrafungen für Steuerhinterziehungen zu befürchten noch muß er Steuern nachzahlen – wenn er sein Geld langfristig in Staatsanleihen anlegt.
Allerdings hat man es im neoliberal verseuchten Finanzministerium nicht so arg eilig mit diesem Gesetzentwurf, denn inzwischen kann man recht gut die Staatsanleihen auch so unter die „Investoren“ bringen – momentan gibt es für die regelmäßigen 40 Mrd. Rubel-Tranchen eine sehr hohe Nachfrage, zuletzt doppelt bis dreimal so hoch wie das Angebot – mit entsprechender Preisgestaltung…
So daß mit seiner Annahme durch die Staatsduma erst im März zu rechnen ist, und der Amnestiezeitraum dann voraussichtlich von April bis Juli laufen wird.
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Bis dahin ist natürlich die Präsi-Wahl, gegen die sich der ganze Vorgang von Seiten der VSA ja richtet, längst vorbei…
Ja, der Sinn und Zweck dieser Maßnahmen war es, die „Oligarchen“ zu zwingen, sich gegen Putzi zu stellen und einen der anderen „Kandidaten“ soweit nach vorn zu finanzieren, daß er Putin besiegt.
Wenn man sich diese Witzfiguren allerdings anschaut, von „Titten“-Nawalny über „das Pferd“ Sobtschak bis zum „Milliardär-Kommunisten“ Grudinin (die genannten Tarn-Bezeichnungen für die Bewerber sind nicht von mir, sondern aus den sog. sozialen Netzen Rußlands), dann kann einem schon schlecht werden.
Da hilft wohl alles Geld nichts – die Leute haben einfach kein Format für einen Präsidenten.
Вид на здание Капитолия в Вашингтоне
© AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
Und zum anderen sind wohl die Amis wieder in ihre selbstgestellte Falle gelaufen, denn sie handeln ja meist nach dem Grundsatz: „das was ich denk und tu, das trau ich andern zu“ bzw. das schiebe ich dem anderen einfach als seine „Absicht“ unter.
Und genau da liegt der kapitale Irrtum: in Rußland ist der Einfluß des Geldes bei weitem nicht so direkt wie „bei uns im Westen“. Während die Herrschaften hier mit ZehÄffhErr, Bilderbuch-Klub und Dreierlei-Tropfen sowie diversen trans-ozeanischen Clubs wie Atlantic Council ihre Machtstrukturen soweit verfestigt und integriert haben, daß sowohl die VSA-Administration wie auch deren Schoßhündchen in der EU (von der bereitwillig sich hinbettenden Agniezka ganz zu schweigen) zum überwiegenden Teil sofort stramm stehen, wenn in den Finanzkreisen von CoL, WashDC und Wallstraße mal gehustet wird, ist in Rußland eine solche Machtfülle auf Seiten der ollen garchen nicht vorhanden – und auch nicht absehbar.
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Denn solche lächerlichen Gajdar-Foren sind ja nun wirklich nicht geeignet, irgendwen hinterm Ofen hervor und auf die Straße zu locken. Von den leicht ermüdeten Schulkindern des Nawalny-Anhangs ganz zu schweigen.
Und auch die Entertainer-Auftritte der Sobtschak bei den Reichen und Schönen sind nicht geeignet, die um sich greifenden Xenia-Phobie unter den Wählern zu dämpfen.
Wenn also nicht noch ein paar ganz laute krachende „Falsche Flaggen“ sich entfalten sollten, was die Rosgarde zu verhindern wissen wird, dann sollte sich dieser „Kreml-Bericht“ erneut als Rohrkrepierer erweisen.
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Wie auch schon alle bisherigen Sanktionsmaßnehmen vor allem dazu geführt haben, daß sich Rußland mit seiner Wehrtechnik-Industrie weitgehend autark gemacht hat, die Landwirtschaft sich zu nie geahnten Hochleistungen aufgeschwungen hat (freilich bisher vor allem in Masse und nicht in Qualität, aber besser als die chemische versuchten westlichen Magenfüllmittel ist ein Großteil der dortigen Waren allemal), sich eine Importablösung bei strategsich wichtigen Waren langsam aber sicher Bahn bricht und staatliche Investitionen in Bereiche gelenkt wurden, wo sie seit vielen Jahren bitter nötig waren, die aber nie in den Blickpunkt gekommen waren.
Was uns nicht tötet, macht und noch härter – diesen alten Spruch haben die Russen nun voll erfaßt.
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Und noch etwas ist festzustellen: die in der heutigen Zeit hochwichtige Rolle der Massenmedien ist endlich bei Putin & Co. angekommen. Wenn auch vorerst mit bescheidenen Mitteln (RT und Sputnik), so hat man doch den Kampf auch auf diesem wichtigen Gebiet des unerklärten Krieges aufgenommen.
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Was bleibt unter dem Strich: alles lügen nützt nichts, das russischen Staatsschiff zieht weiter unbeirrt seine Bahn.
Man ist intensiv dabei, mit Pakistan die militär-technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu forcieren, damit die vom Iran angeregte Achse Rußland-Iran-Syrien-Irak-Pakistan(-China) eine solide Grundlage erhält und der momentane Schmusekurs Indiens mit dem Westen (Besuch des indischen Regierungschefs in Davos, intensive Waffenlieferungen der VSA an Indien) jederzeit neutralisiert werden kann.
Юмор из жизни: пора валить из СШАшки
Aber das sind natürlich alles nur Schaukämpfe, denn in Wirklichkeit ist die Einigkeit in den Führungsetagen sehr wahrscheinlich viel viel größer als wir ahnen – in den obersten sowieso, und auch darunter tut man sich gegenseitig nicht weh.
Nur „das Pack“ (russisch Bydlo) in allen Ländern darf kämpfen und Angst haben…

Worin leben wir hier?

Vor zwei Wochen war hier eine Betrachtung zu einigen Widersprüchlichkeiten erschienen, die gewiß manchen zum Nachsinnen gebracht hat. Denn für den aufmerksamen Beobachter sind im täglichen Tosen der (Des-)Informationsbrandung immer wieder kleine versteckte Wellen-Reflexe zu erkennen, die auf die wahren Verhältnisse hinweisen. Und deren Richtung wollen wir nachfolgend etwas nachspüren…
Luckyhans, 13. Januar 2018
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Um an die Wurzeln eines ablaufenden Vorganges zu gelangen, ist es erforderlich, die lenkend beteiligten Akteure zu identifizieren und sich deren Motivationen zu verdeutlichen.
Dann erhalten bis dahin chaotisch erscheinende Prozesse oft einen ziemlich offensichtlichen Sinn und Zweck.

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Uhr-Sachen

aus der Reihe “Theo-Logisches” – von Theo dem Logiker.

Da hab ich euch aber erstmal schön in die falsche Denkrichtung geschickt, mit nur einem zusätzlichen Buchstaben… freilich geht es jetzt nicht im Uhren und deren Sache – was immer dies auch sein mag – sondern um die UR-Sache…
3. Januar 2018
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ur-

eine Vorsilbe, die das primäre, das ursprüngliche ausdrückt:
Urgestein, Urform, Urgesellschaft, Ursache…

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Fragil-Lichtes zu Sylvester

Das Gregorianische Jahr 2017 geht zu Ende – die Lücken-Mädchen überschütten uns mit allerlei „Jahresrückblicken“ und „Prognosen für das nächste Jahr“.
Sinn und Zweck der ersteren ist es, unsere Wahrnehmung der Ereignisse des vergangenen Jahres auf bestimmte „erwünschte“ Vorfälle zu konzentrieren, auf daß wir auch ja die „richtigen“ Erinnerungen behalten und alles „Unwichtige“ schnell vergessen…
Und die Vorschauen, wie zum Beispiel das berüchtigte Titelblatt vom rothschildschen „Economist“, enthalten möglichst viele sich dann (hoffentlich?) selbst erfüllende Prophezeihungen… aber zuerst mal der Rückblick.
Luckyhans, 31. Dezember 2017
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Lesehinweis

Für alle, die erst in diesem oder vorigen Jahr hier begonnen haben zu lesen, könnten einige meiner älteren Artikel vielleicht von Interesse sein.
Sie sind oben auf der Startseite unter dem Reiter „Luckys Schatzkammer“ zu finden, geordnet nach den Themen:

Was kann ich tun?
Sprachliches
Füllosofisches
Die neue menschliche Gemeinschaft
Wir brauchen eine neue Physik/Wissenschaft
Wie kann eine zukünftige Wirtschaft aussehen?
Was kennzeichnet die jetzige Gesellenschaft?
Wie nah sind sich Bürgerliche Ökonomie und Wirklichkeit?
Nebenströmiges zu Rußland und Putin
Welt-Geschichte hinterfragt
Absonderliches
Sowjetische Geschichte
Was geschah in der Ukraine?

Denn nicht alles, was etwas älter ist, hat seine Aktualität verloren – im Gegentum… 😉
LH, 29.12.2017

Klarstellung

Da hier immer wieder von interessierter Seite die unterschiedlichsten Ein-, Vor-, Ziel- und Dar-Stellungen gebracht werden, soll es mein verspätetes Nikolaus-Geschenk an alle sein, nachfolgend meine Haltung nochmal im Klartext zu formulieren.
Mit der Bitte, diese bei allen meinen bisherigen und künftigen Publikationen „ungesagt“ mit zugrunde zu legen.
Danke.
Luckyhans, 7. Dezember 2017
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Aufgabe:
Verbringe dein Leben so, daß du jederzeit mit ruhigem Gewissen dich wohlfühlen kannst.

Ansatz:
Der Mensch als geistiges Wesen (Körper, Geist und Seele) hat offenbar die latente Fähigkeit, schöpferisch tätig zu sein – im umfassenden Sinne.

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Wie nun?

Der nachfolgende Artikel ist dreizehn Monate alt, enthält aber (leicht überarbeitet) für meine Begriffe einige interessante Denkstupser, die ihn aktuell halten.

Zu unserem Blick in die Zukunft gehört es auch, sich mal an die Stelle derjenigen zu versetzen, welche die Nutznießer des jetzigen Systems sind.
Um zu verstehen, wie diese „ticken“…
Luckyhans, 3. Dezember 2017
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Neulich sagte meine Frau zu mir, sie könne sich gut vorstellen, mit welch breitem Grinsen die Superreichen dieser Welt jeden Morgen aufwachen und sich gegenseitig freudig einen „Guten Morgen“ wünschen – ist doch die gesamte Menschheit für sie tätig – und zwar zum übergroßen Teil freiwillig, ohne direkten äußeren Zwang.

„Na, tun sie’s noch?“ – „Klar doch!“ – Lang anhaltendes Gelächter…

Warum sind wir alle immernoch jeden Tag – bis auf zu wenige Ausnahmen – im Hamsterrad tätig?

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Zur Geschichte der UdSSR-1

Mit der hier beginnenden Artikelserie soll der Versuch unternommen werden, die bisher vor allem schlaglichtartig betrachteten Einzelereignisse aus dieser Thematik in einen Zusammenhang zu bringen. Bisherige Artikel zum Thema unter anderem:
https://bumibahagia.com/2014/05/10/der-9-mai-tag-des-sieges/#
https://bumibahagia.com/2015/05/09/hinweise-des-tages-9-mai-2015-70-jahre-was/
https://bumibahagia.com/2016/03/09/perestrojka-umbau-1/
https://bumibahagia.com/2016/03/11/perestrojka-umbau-2/
https://bumibahagia.com/2016/03/16/%d0%bf%d0%b5%d1%80%d0%b5%d1%81%d1%82%d1%80%d0%be%d0%b9%d0%ba%d0%b0-umbau-3/
https://bumibahagia.com/2017/11/01/vom-kalten-kriege-5/ und andere.
Der geneigte Leser wird gebeten, geduldig und mit Verständnis den Ausführungen zu folgen – und sich nicht zu früh zu Wertungen und Urteilen hinreißen zu lassen.
Vielen Dank.
Luckyhans, 27. November 2017
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Wer sich mehr als nur oberflächlich mit der Geschichte der UdSSR beschäftigt, wird sehr schnell auf horrende Widersprüche stoßen. Das ist verständlich, denn zum einen wird ja bekanntlich die „dokumentierte“ Geschichte stets von den Siegern des jeweiligen Zeitabschnittes geschrieben.
Und damit regelmäßig umgeschrieben.
Es werden in einer zumindest jahrhundertelangen „Tradition“ auch Dokumente gefälscht und nachträglich „erstellt“ – wer da dahinterstehen könnte, darf sich zunächstmal jeder selbst überlegen…
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Ver-antwort-ung

Dies ist ein „aus aktuellem Anlaß“ überarbeiteter „älterer“ Beitrag – alle Aktualitäts-Fanatiker („nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“) bitte ungelesen weiterklicken. 😉
Luckyhans, 12. November 2017
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Beim gestrigen Stöbern im örtlichen Buchladen fiel mir in der antiquarischen Abteilung die ziemlich dicke Schwarte von F.M. Dostojewski in die Hand – „Schuld und Sühne“ der deutsche Titel. Allerdings ist der russische Originaltitel mit „Преступление и наказание“ (gesprochen: Prestuplenije i nakasanije) angegeben.

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Gedacht, gesagt, gemeint, gefühlt

Offenbar ist es an der Zeit, die Aufmerksamkeit der geschätzten Leserschaft erneut auf einige Zusammenhänge zu lenken, die so oder anders schon einige Male in Artikeln und Kommentaren hier auf bb dargelegt wurden, aber gern „ausgeblendet“ werden.
Luckyhans, 2. November 2017
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Die meisten Menschen denken in Worten, manche auch in Bildern, andere sind mehr ein „akustischer“ Typ und haben für Gehörtes ein phantastisches Gedächtnis – man merkt das an der Ausdrucksweise eines jeden Menschen, wie er bestimmte Gedanken äußert.
Ungeachtet aller Unterschiede hat sich jedoch herausgestellt, daß klare Gedanken zu klaren Worten führen. Und wer bei sich Schwierigkeiten entdeckt, sich klar und deutlich auszudrücken, der hat meist auch mit dem strukturierten Überlegen so seine Probleme.
Da wäre dann Einsicht der erste Schritt zur Besserung.

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Über ideologische -Ismen

Wie die Überschrift schon sagt, soll es hier nicht um die grundsätzlichen philosophischen „Ismen“ gehen – dazu hatten wir schon etwas dargelegt.
Und eigentlich ist es ja auch schon vorbei, das Jahrhundert der ideologischen „-ismen“…
Luckyhans, 28. Oktober 2017
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Ja, was hat man uns in den vergangenen gut 100 Jahren nicht alles zugemutet an solchen ideologischen „Ismen“, neben dem angeblich so „bekannten“ Kapitalismus:
– einen „Sozialismus-Kommunismus“ – noch aus dem vorherigen Jahrhundert als beiderseitiger Kampfbegriff, um die „Bürger“ zu erschrecken („ein Gespenst geht um in Europa“),
– später dazu den „Bolschewismus“, der sich selbst eine Mehrheit zuschrieb, die er wohl nie richtig hatte,
– einen „Faschismus“ – eigentlich die italienische Spielart des nationalen Sozialismus („Der Faschismus sollte Korporatismus heißen, weil er die perfekte Verschmelzung der Macht von Regierung und Konzernen ist.“ – Benito Mussolini),
– einen „Internationalismus“, der sich gegen den „Nationalismus“ stellte, aber meist nur der Verschleierung diktatorischer Ziele diente,
– den „Imperialismus“ als angeblich letztes Stadium des Kapitalismus, der sich zunehmend internationalisiert und globalisiert hat,
– einen „Patriotismus“, der sich vom Nationalismus abheben wollte, aber praktisch am Ende meist wieder dort landete,
– einen „Opportunismus“, der als produktive Zweifler-Denke nur von Dogmatikern als störend verschrieen wurde – dafür um so lauter -, und einen „Revisionismus“, dem es ähnlich ging: alles „ganz ganz pöse“ („laßt mir meine Dogmen!“),
– „neuerdings“ den „Neoliberalismus“, der sich statt „neu“ als das weitgehende Gegenteil des ursprünglichen liberalen Freiheitsgedanken präsentierte, oder
– den „Globalismus“, der schon im Namen das Dogma des „kugelförmigen Planeten“ – ein Widerspruch in sich: eine „plane Kugel“ – mit sich führt und also offensichtlich ganz anderen Zwecken dient als verkündet,
man könnte diese Liste noch sehr lange fortsetzen.

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Netzwerke

Eine der frappierendsten Erscheinungen der Menschheitsgeschichte ist die Leichtigkeit, mit welcher es den Ganz Wenigen zeitlich und örtlich praktisch unbegrenzt fast ständig und ziemlich durchgängig gelingt, die Ganz Vielen unter Kontrolle zu halten und für die Interessen der Ganz Wenigen einzuspannen.

Dabei ist die Lösung zur Befreiung der Menschheit vom Joch der Versklavung durch die Ganz Wenigen doch so einfach:
Es braucht nur eine hinreichend große Anzahl der Ganz Vielen einfach aufzuhören, sich für die Interessen der Ganz Wenigen mißbrauchen zu lassen, und ihren eigenen natürlichen Bedürfnissen zu folgen.
Das ist alles.

Wie aber gelingt es den Ganz Wenigen immer wieder (und wie es scheint: in zunehmendem Maße), die Ganz Vielen so zu manipulieren, daß sie von früh bis spät ihre ureigensten Bedürfnisse ignorieren und sich für die ihnen aufgedrängten Pseudo-Bedürfnisse mit voller Kraft und Hirnschmalz einsetzen?
Dieser Frage wollen wir nachfolgend und demnächst nachgehen.

Luckyhans, 26. Oktober 2017
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Gelingt das allein mit der manipulativen Kraft der gleichgeschalteten Massenmedien?
Das wäre ein trauriges Armutszeugnis für die Ganz Vielen, wenn sie nur zombifizert von den meist großbuchstabigen Wort- und bunten Bild-Häppchen der Massenmedien herumlaufen würden.
Obwohl die magisch-bannende Wirkung der schnellen bunten Bildwechsel für jeden leicht zu beobachten ist: wenn ich zum Beispiel während der sog. „Werbung“ (ein ebenso wie viele andere Begriffe völlig pervertiertes Wort: „ich werbe um jemanden“ war mal die schönste Freizeitbeschäftigung des Menschen) den Blick mal vom großen Viereck abwende und meine lieben Mitmenschen betrachte.

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Es tut sich was

Wir hatten hier den sehr „differenzierten“ (doppelzüngigen?) Umgang mit den Separatisten verschiedener Couleur schon mal angesprochen.
Angefangen hatte das mit dem so frappierend unterschiedlichen Vorgehen „des Westens“ bei der Abspaltung des Kosovo und der Krim.
Aber es wird weitergehen…
Luckyhans, 10. Oktober 2017
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Selbstverständlich werden die Aktivitäten in Richtung Separatismus weitergehen.
Warum ich davon so überzeugt bin?

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SEIN LEBEN

Da mag so mancher fragen: wessen Leben?
Seins?
Oder meines? Deins? Ihrs? Unseres? Eures?

Oder hat da einer ein Satzzeichen vergessen?
Sein, Leben?
Sein – Leben?
Könnte gemeint sein: Leben IST Sein?
Vielleicht im Unterscheid zum „HABEN wollen“?

Fragen über Fragen…
Luckyhans, 8. Oktober 2017
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Nicht jeder mag Fragen. Oder gar selbst fragen.
Sie zwingen zum Überlegen, zum Nachsinnen.
Wer fragt, führt.“ – eine der Teilwahrheiten, mit denen wir täglich gefüttert werden.
Klar kann mit Fragen das Gespräch „gelenkt“ werden.

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Bin ich dabei?

Oft sinne ich darüber nach, was ich noch unternehmen kann, damit diese irre Welt ein wenig menschlicher wird. Denn getreu der Devise, daß wir auf einer „höheren“ Ebene ja alle miteinander verbunden sind, fühle ich mich mitverantwortlich für – ja, eigentlich für alles, was auf dieser Welt geschieht.
Oder bin ich nicht „dabei“?
Luckyhans, 3. Oktober 2017
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Jüngst war ein Artikel oder besser dessen Anfang erneut Anlaß, sich diesem Thema zu widmen: wo beginnt und wo endet meine ganz persönliche Verantwortung?

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Unabhängig? Separat?

Wie verspeist man einen Elefanten“ – diese Handreichung hatten wir hier schon dargelegt: immer schön stückchenweise.
Also ein Stück abhacken und verspeisen, dann das nächste Stück und so weiter…
Wo dieses Rezept aktuell überall Anwendung findet, wollen wir mal untersuchen.
Luckyhans, 2. Oktober 2017
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Ein „Elefant“, der in jüngster Zeit auf diese Weise zerlegt wurde, war die Sowjetunion (SU) – ein Multivölkerstaat, der im Ergebnis der von den jüdischen Weltbeherrschern angezettelten und promoteten sog. Oktoberrevolution, die am 7. November 1917 im damaligen Petrograd stattfand, und den darauffolgenden sog. Bürgerkriegen – in der Tat eine Intervention der Weltmächte gegen die junge Rätemacht – entstanden war.

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Klartext – Lebensniveau

Wie bestimmt man das Lebensniveau, den allgemeinen Wohlstand?
Diverse Betrachtungsweisen von Ökonomen sind dazu meist wenig geeignet, denn sie spiegeln im Ergebnis stets genau das, was an Voraussetzungen und Randbedingungen „gesetzt“ wurde.
Aber mit den „richtigen“ Interpretationen desselben läßt sich wunderbar Propaganda betreiben, oder heute eben „strategische Kommunikation“.
Und nachdem wir uns hier bereits davon überzeugen konnten, daß der „Zusammenbruch“ des „Ostblocks“ eben keine Folge wirtschaftlichen Unvermögens oder Systemversagens der Planwirtschaft gewesen ist, sondern eine politisch gewollte Aktion bestimmter Kreise war, läßt sich auf viele andere Aspekte mit ideologisch ungetrübtem Blick schauen…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 24. September 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Unerwartete Offenheit eines amerikanischen Professors: „In der UdSSR lebte man besser als die Amerikaner“

09. September 2017

Professor Sergej Lopatnikow, heute in den VSA lebend und im Zentrum für Komposit-Materialien der Universität von Delaware tätig, befaßt sich in seiner Freizeit mit der Enthüllung der Propaganda-Mythen über die Sowjetunion.
Zum Beispiel ist er bereit, anhand von Zahlen nachzuweisen, daß das Lebensniveau der Sowjetmenschen in den 1980er Jahren gleich und in einigem sogar höher war als bei 80% der heutigen Amerikaner.

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Ketzer-1 – Zeit

Ein Ketzer ist jemand, der ein weitverbreitetes, allgemein akzeptiertes Denkmodell in Frage stellt.
Zum Beispiel galt – nach gültiger Geschichtsschreibung – Galileo Galilei, der zu Zeiten, als die Flacherde das allgemein übliche Denkmodell für den Aufbau des Planeten Erde war, mit seinem Modell von der sich bewegenden Kugelerde auftrat, seinerzeit als Ketzer.
Luckyhans, 12. September 2017
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Ohne Ketzer kein Fortschritt“ ist ein Postulat, das in seinem Wahrheitsgehalt davon abhängt, was man unter „Fortschritt“ verstehen will.
Wenn damit geistige Weiterentwicklung gemeint sein soll, dann wäre es annehmbar – wenn damit das Ersetzen des einen Dogmas durch ein anderes gemeint ist, dann wäre es sicherlich wenig sinnvoll.

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WiWiWi-VIII – Schuld komplex

In Teil I hatten wir uns mit der Werbung, dem sog. Verbraucher und der Privatisierung beschäftigt, in Teil II mit dem Markt und „den Märkten“, in Teil III mit dem Geld, in Teil IV mit dem Inflation, BGE und Freihandel, in Teil V mit dem BIP und dem Eigentum und in Teil VI mit der juristischen Person und der Innovation, in Teil VII mit Staat, Gewaltenteilung und Lobbyismus sowie mit einem Dialog zum Thema Kredit.

Heute folgt nun die abschließende Betrachtung der Grundlagen der bürgerlichen Ökonomie, zum umfassenden Schuld-Konzept.
Luckyhans, 10. September 2017
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15. Das Schuld(en)-Konzept

Ein Bekannter empfahl mir vor einiger Zeit das Buch des vorgeblichen „Anarchisten“ David Graeber “Schulden – die ersten 5000 Jahre”. Die Kurzbeschreibung weckte hochgestellte Erwartungen, allerdings machten die überschwenglichen Lobpreisungen von Vertretern der Hauptströmungsmedien auf dem Schutzumschlag wieder leicht argwöhnisch: kommt hier wirklich eine wahrheitsgetreue Darstellung dieser hochwichtigen Frage?
Oder wird erneut mit viel Aufwand (über 500 Seiten!) vor allem Nebel verbreitet?
Auf jeden Fall regte die Lektüre dieses sehr eingängig geschriebenen Buches dazu an, die einer kurzen Buchbesprechung unten nachfolgende (deutlich kürzere) Darlegung zu verfassen – vielen Dank an Herrn Graeber – und an meinen Bekannten.

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Interessen geleitet – 2

Das klingt doch erstmal wie ein sehr vernünftiges Konzept: jeder läßt sich von seinen eigenen Interessen leiten und setzt diese durch, soweit möglich.
Und wer dabei nicht genügend erfolgreich ist, der ist halt „selbst schuld“…
Luckyhans, 9. September 2017
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Es ist eines der vielen Mantra der heutigen egozentrischen Gesellschaft: jeder soll sich doch bitteschön um sich selbst kümmern und für sich selbst sorgen.
Oft auch noch esoterisch verbrämt:
da jeder für sein eigenes Leben voll verantwortlich ist, hat er sich auch jegliche Erfolge und Mißerfolge ausschließlich selbst zuzuschreiben.

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Atomkriegsangst? umsonst

Natürlich kann niemand die Angst eines anderen Menschen wegnehmen, erst recht nicht mit Worten. Angst ist tiefste Emotion – Worte richten sich an den Verstand – dazwischen eine Brücke bauen, kann nur jeder in sich selbst.
Insofern wollen die nachfolgenden Zeilen – wie immer – „nur“ anregen…
Luckyhans, 9.9.2017
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Mit der gespielten Atomkriegsshow rund um die Koreanische Demokratische Volks-Republik (KDVR) hat die parasitäre Elite wieder einen untauglichen Versuch unternommen, die gesamte Menschheit in Angst und Schrecken zu versetzen.
Natürlich gab es gerade in Südkorea viele Menschen, welche die medial hochgespielten wechselseitigen Drohungen ernst genommen haben und ihre Habe in Banken und Luftschutzkellern „in Sicherheit“ (sprich: in den Zugriff der Handlanger der Parasiten) gebracht haben.
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Alternativen zur Globalisierung

Nein, es geht um weit mehr als „Regionalisierung und Lokalisierung“ – so richtig und wichtig diese beiden Richtungen für die wirtschaftliche Neugeburt auch sein mögen.
Vor Kurzem hatten wir hier einen Artikel zum Thema „Was kann man dieser monopolaren diktatorischen Welt, als echte Alternative gegenüberstellen?“, der teilweise recht unverständlich geschrieben war. Es ging da um „das ‚Recht auf Selbstbestimmung‘, das sich in der putinschen Version verwandelt – in die ‚Pflicht souverän zu sein‚. Und zwar nicht dekorativ souverän, sondern tatsächlich.“
Damit war vor allem die ‚
staatliche und wirtschaftliche Selbständigkeit‚ gemeint.
Dazu hatte ich dann die nachfolgenden Erläuterungen und Kommentare ergänzt – hier nochmal zusammengestellt.
LH, 25. August 2017
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Der modernde, wilde Westen

Nein, kein Dreckfuhler in der Überschrift – es geht um die vor sich hin modernde Gesellschaft des sog. freien Westens. Daß da heutzutage viele Elemente eines wilden Westens aufzufinden sind, verwundert wohl nur noch sehr schlichte Gemüter.
Wir regen hier zu zwei Fragen an, nachzusinnen und ggf. selbst zu recherchieren: a) wie tief versklavt werden Menschen im Hauptquartier der Parasiten, und b) wie kommen selbige zu ihrer Nahrung.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 15. August 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Ist Britannien in Europa führend in Menschenhandel und Sklaverei?

11. August 2017 – 17:07 – Autor Wladimir Maslow

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Der Moloch EU

Wir hatten hier vor kurzem das „ukrainische Wunder“ betrachtet, wo sich herausstellte, daß die EU der Antreiber, Ermöglicher und Unterstützer des Krieges in der Ostukraine ist.
Das ist aber längst nicht die einzige finstere Rolle, welche der schon längst als CIA-Projekt entlarvte Verein EU spielt.
Heute drei weitere Streiflichter, von denen in den hiesigen Massenmedien schwerlich etwas Wahrheitsnahes zu finden sein wird.
Luckyhans, 11. August 2017
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1. In Polen wird das älteste Naturschutzgebiet Europas abgeholzt.

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Technologie und ihre Folgen-4 – Abhängigkeit

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme.
Heutiges Thema ist die Abhängigkeit von Technik und Technologie.
Luckyhans, 9. August 2017
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Den meisten Menschen ist gar nicht klar, wie sehr ihr Leben bereits von Maschinen abhängt.
Wir wollen versuchen, das mal grob zu skizzieren – wer mag, darf sich gern detailliert damit befassen.

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Mondän-nächtliches

Wir setzen heute unsere „mond-äne“ Story fort – jene mit der eigenartige Beobachtung vom 1. dieses Monats – siehe hier.
Genauer: die Beobachtungen wurden fortgesetzt – wenn auch mit mäßigem Erfolg.
Luckyhans, 6. August 2017
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Damit das Ganze einen Sinn hat, habe ich die Beobachtungsbedingungen konstant gehalten, d.h. kurz nach Mitternacht, gleiche Stelle, gleiche Einstellungen.
Die Digitalkamera ist dieselbe, aber eine andere als bei den Filmaufnahmen, da ich subjektiv den Eindruck hatte, daß die andere etwas lichtempfindlicher ist.

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Der Trumpf gegen Katar

Ständig wird uns medial eingeredet, es gäbe einen Energie-Konflikt zwischen den VSA und der EU: die VSA würden ihr Flüssiggas als Alternative zu „North stream-2“ den EUropäern aufdrängen wollen und „Brüssel“ würde sich dagegen „stark machen“ und so weiter – ähnlicher Unsinn wird ständig mit „Experten“-Unterstützung über uns ausgegossen. –
„Ach ja, der Lucky – da meint wieder einer, die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben…“ –
Gemach, mit ein wenig Geduld werden wir den Tatsachen näherkommen…
Luckyhans, 5. August 2017
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Bevor wir in die Konflikt-Thematik eintauchen, lade ich euch ein, einen Blick auf das Thema Energieversorgung zu werfen.
Denn wenn es um einen klitzekleinen Staat geht (kleiner als das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein), der einer Supermacht wie den VSA gegenübersteht, dann muß es dafür Gründe geben, und wenn dieser Zwergstaat im Nahen Osten gelegen ist, dann liegt die Vermutung nahe, daß es letztendlich um eine Energiefrage geht – genau, um Erdgas.
Nun kennen wir zwei Arten von Erdgas als Energieträger – das „gasförmige“, das bei uns aus der Leitung strömt, und das verflüssigte, das sich – ähnlich dem Erdöl – mit Tankern weltweit herumschippern läßt.

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Technologie und ihre Folgen-3 – Qualität

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme. (dazu Teil 1 und Teil 2)
Heutiges Thema ist die Qualität.
Luckyhans, 5. August 2017
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Zertifizierte Qualität“ – wer kennt nicht dieses Versprechen so mancher Produzenten.

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Was ist da los?

Die Ereignisse der letzten Tage, Wochen und Monate führen uns recht deutlich vor, was von dieser Polit-Show zu halten ist. Oder meint noch jemand, daß das alles im Rahmen der „Demokratie“ seine Richtigkeit hätte? Ja?
Wollen wir’s mal näher betrachten?
Luckyhans, 3. August 2017
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