bumi bahagia / Glückliche Erde

Vuvuzela?

(LH) Erinnert sich kaum noch einer dran, oder? Was war das noch gleich… Ah ja, Fußball-WM in Südafrika, und plötzlich wußte jeder, was eine Vuvuzela ist… lang lang ist’s her. Das Gedächtnis der Menschen wird immer leerer, zu viel wird durch den täglichen Zustrom vorgeblich hochwichtiger Informationen zugeschüttet, auch wichtiges…
Daher heute wieder ein paar Fakten wider das Vergessen, damit nicht später gesagt werden kann: „davon hab ich nichts gewußt“.
Luckyhans, 31. Januar/2.2. 2019
————————————————————

Natürlich geht es vor allem um Venezuela, nicht um Vuvuzela, auch wenn die akustische Nähe deutlich ist. Die heutigen Vorgänge rund um diesen südamerikanischen Staat zeigen wie durch ein Vergrößerungsglas deutlich die Veränderungen, die hier und heute vor sich gehen: Klarheit tritt ein, und mehr Menschen bekommen Gelegenheit, ihre bisherigen Ansichten zu überprüfen, ob sie denn noch dazu taugen, die aktuellen Vorgänge zu begreifen.
Oder ob es nicht an der Zeit ist, seine Vorstellungen von den Prozessen in der Welt neu einzurichten.

So wären die Reaktionen der deutschen und besonders der französischen Politiker-Darsteller bestens geeignet, sich einmal der Doppelmoral (und damit der UNMORAL) dieser Menschengruppe zu widmen.
Da ergeben sich erstaunliche Möglichkeiten, Fragen zu stellen.
Zum Beispiel:

Was ist das für eine Methode, Volksentscheidungen nicht anzuerkennen?
Angefangen vom Votum der Krim-Bevölkerung für die Rückkehr nach Rußland bis zum Präsidenten-Wahlergebnis des vergangenen Jahres in Venezuela – da kann das Volk entscheiden was es will: wenn „dem Westen“ das Ergebnis nicht paßt, wird es einfach „nicht anerkannt“.

Zuerst vom Büttel der internationalen Finanzoligarchie, den VSA, und dann in braver Folge von allen deren Vasallen.
Ja, auch von denen, die sich angeblich von den VSA lossagen wollen, die angeblich einen eigenen „Weltmacht“-Kurs einschlagen wollen, die angeblich eigene Verrechnungssysteme installieren wollen (und das schon seit vielen Monaten – muß eine ungeheuer schwierige Aufgabe sein in der heutigen computerisierten Zeit)…
Da wird deutlich, was die Schau-Spiele auf der Bühne wert sind: nichts, sie sollen nur die Menschenmassen unterhalten (unten halten?), damit sie möglichst spät erkennen, was da tatsächlich – hinter den Kulissen – gespielt wird. Und das ist keine VT…

Warum wollen die „Eliten“ auch künftig keine Volksentscheide?
Dahingehend hat sich der aktuelle französische Präsidenten-Darsteller sehr klar geäußert, daß es in einer Demokratie keinesfalls direkte Entscheidungen durch das Volk geben darf. Von wegen Gelbwesten-Forderung…

Klar: da könnte man sich ja den ganzen Wahlzirkus, die vielen hochbezahlten und nur ihrem nicht mehr vorhandenen Gewissen verpflichteten Profi-Polit-Schauspieler und die ganze „Parteien-Landschaft“ (auch die fünffarbige kapitalistische Einheitspartei der BRvD) gleich sparen, wenn das Volk selbst direkt entscheiden könnte… welch ein Einsparpotential an „Staats“-Ausgaben, an Medienzeit, an mit unsinnigen Vorgängen vergeudeter Lebenszeit für alle Menschen.

Freilich ist die Antwort auf die ersten beiden Fragen ganz einfach: die sog. Eliten halten das Volk, die Menschen, für zu blöd, richtige politische Entscheidungen zu treffen – nur sie bzw. ihre „Vordenker“ (Befehlshaber, Anweisungsgeber usw.) sind in der Lage, „richtig“ zu entscheiden.
Wer meint das immernoch, Demokratie bedeute „Volksherrschaft“?

Wenn zweimal zwei das gleich tun…

dann ist das immernoch nicht dasselbe – Quod licet Iovi, non licet bovi.
(„Was Jupiter darf, darf das Rindvieh noch lange nicht.“) Ja, die schönen „römischen“ Sprüche, mit denen seit Jahrhunderten die Hirne der „Gebildeten“ verkleistert werden.
Bitte vergleicht doch mal, was die Makrone zu den Gelbwesten einerseits und zu den „Aufständischen“ in Venezuela andererseits geäußert hat – fällt auch das was auf?

Die Gelbwesten sind Unholde und Verbrecher, dagegen die Demonstranten in Venezuela (freilich nur diejenigen, die gegen den regulär gewählten Präsidenten vorgehen) werden „begrüßt als Mut Hunderttausender, die für Demokratie und Freiheit eintreten“.
Freilich sind es in Caracas nur ein paar Tausend bezahlter Radaubrüder gegen Maduro, aber mit den Zahlen hat es das Makrönchen sowieso nicht so – er ist ja nur Banker, aber von Rothschilds Gnaden: die KÖNNEN rechnen…

Einen ähnlichen Vorgang hatten wir ja auch 2014 schon in Kiew, als der VSA-Botschafter den gewählten Präsidenten Janukowitsch sehr eindringlich davor warnte, gegen die Volksmassen Gewalt anzuwenden – genauso geschehen just in Venezuela, wo die „westliche Welt“ geschlossen appellierte, nicht mit Waffengewalt gegen die „mutigen“ Randalierer vorzugehen.

Das Ergebnis in Kiew ist hinlänglich bekannt, die fatalen Folgen für Land und Leute sind heute detailliert zu besichtigen – genau dasselbe sollte in Venezuela passieren.
Nur daß dort – im Gegensatz zur Ukraine – die angeblich größten bekannten Erdölvorkommen Südamerikas liegen sollen: ein Leckerbissen für die Transnationalen Konzerne (TNK) der internationalen Geldsack-Truppe, die hinter den Bemühungen des „Westens“ steckt.

Womit wir bei der wichtigsten Offenbarung (griech. Apokalypse) wären: die VSA (und deren Vasallen) treten nun nicht mehr als einzige Supermacht und „Weltgendarm“ auf, sondern sie vertreten jetzt ganz offen die Interessen der TNK und der Hochfinanz-Banken-Säcke.
Siehe dazu auch die sehr aufschlußreichen Beiträge von Thierry Meyssan.

Kommen wir nun zu den tatsächlichen Vorgängen in Venezuela, von denen uns die gleichgeschalteten Welt-Lügen-Medien nichts berichten, hier von einer russischen Quelle direkt aus dem Land. (© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen und Anmerkungen von mir)

In Venezuela gibt es keinen Staatsstreich. Es gibt nur einen Versuch, diesen per Informationen darzustellen. …
Es wird das Bild einer alternativen Realität vorgespielt, im Versuch, Druck auf die internationalen Spieler in Fragen der „Aufteilung“ Venezuelas auszuüben, und gleichzeitig zu versuchen, die Schwankenden in den Reichen der Maduro-Anhänger herauszufinden. …

Kurz gesagt: sogar 20 Jahre nach der Machtübernahme durch die Chavisten sind noch viele staatliche Institutionen und Machtorgane in den Händen der Opposition und deren ausländischer Kuratoren – so ist die Realität in der Region.
Chronologie der Ereignisse. März 2013 – Chavez stirbt an Krebs, ernennt Maduro als geschäftsführenden Präsidenten. Am Tag nach den Wahlen wird den VSA (und den dahinter stehenden TNK) klar, daß entgegen allen Erwartungen der Busfahrer gewonnen hat, obwohl alle seine Niederlage vorhergesagt hatten.
Da wurden die vorbereiteten Massen der „Schüler verschiedener amerikanischen Lehrgänge“, hauptsächlich aus den reicheren Landesteilen, auf die Straße geschickt. Der Versuch einer „orangenen Revolution“ scheiterte – Maduro bringt das Volk auf die Straße – führt dutzendfach größere Meetings durch. Die VSA kriechen zurück und erklären einen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela und dessen Volk. Der Zugang zum „freien Markt“ wird für venezuelanischen Firmen blockiert, es werden personengebundene Sanktionen eingeführt, amerikanischen Firmen wird verboten, in Venezuela zu wirken, es werden die Schulden aller Wirtschaftssektoren des Landes fällig gestellt und ähnliche Freundlichkeiten des Hegemons.

Man rechnet auf den Zusammenbruch des Finanzsystems Venezuelas und dessen Wirtschaft, auf Hungeraufstände. Allerdings schafft es die Regierung Maduro im Verlaufe mehrere Jahre, diese Risiken zu kontern und führt eine Reihe von Wirtschaftsreformen durch, welche der Krise im Land die Schärfe nehmen. Die Spitze der Lebensmittelkrise fällt auf die Jahre 2015/16 – die Reformen dämpfen das Problem, aber es wächst ein Schattensektor der Wirtschaft und es beginnt eine Hyperinflation.
Ungeachtet dessen unterstützt des Volk Maduro weiter.
Daneben hängen die VSA von den venezuelanischen Erdöllieferungen ab und können eine radikale Verschärfung des Konfliktes nicht eingehen, da die Machthaber in Caracas für die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit allen Ländern offen sind. Wesentliche Hilfe kommt von (staatlichen) Unternehmen Chinas und Rußlands. (die Investitionen sind beachtlich!)

Nach vier Jahren ökonomischen Drucks kapieren die VSA-Machthaber (und deren Hintermänner), daß das Land stetig in die Wirtschaftsräume Chinas und Rußlands entgleitet und ergreifen radikalere Maßnahmen.
Die politische Krise im Land wird verschärft und der Konflikt zwischen der (indianisch dominierten) Zentralgewalt in Caracas und den regionalen Machthabern, die zum größeren Teil unter Kontrolle der (weißen reichen) Opposition stehen, entzündet sich.
Bei den Parlamentswahlen 2015 siegt erstmalig seit 15 Jahren die Opposition und sofort beginnt ein scharfer politischer Konflikt.
Das Parlament nimmt oligarchen-freundliche Gesetze an, die im Wesen die Versuche der Regierung, die Wirtschaftskrise einzufangen, konterkarieren.

Das Wesen der Krise und der Wirtschaftsstruktur Venezuelas liegt darin: die Machthaber haben das Erdölunternehmen nationalisiert und dafür wesentliche Sozialzahlungen in den Staatshaushalt festgelegt. Mit diesem Geld wird die Sozialpolitik im Interesse des Volkes finanziert: sozialer Wohnungsbau, kostenloses Gesundheitswesen und Bildung, gestützte Preise für Lebensmittel, damit auch die Ärmsten sich normal ernähren können.

In der Praxis lief das so, daß die Mittel einem staatlichen Fond zuflossen, der die Lebensmittel im Ausland einkaufte – Venezuela selbst ist aus klimatischen und geografischen Gründen nicht in der Lage, sich völlig eigenständig zu ernähren (wie es die BRvD angeblich auch nicht ist).
Die importierten Waren wurden zu Einkaufspreisen an den Handel gegeben, die teilweise 20 – 40fach unter den Importpreisen lagen. Und die Handelsnetze verkauften die Waren an die Bevölkerung.
Allerdings gehörten alle diese Netze ausländischen Firmen oder mit der Opposition verbundenen Geschäftsleuten. Wie auch viele örtliche Räte – die Regionalmacht ist im Grunde seit Chavez-Zeiten die oligarchische Elite.

Als klar wurde, daß man die Chavisten „so einfach“ nicht los wird, begann eine vollständige Sabotage im Handel, hinzu kamen noch stark fallende Erdölpreise. Dabei wurden alle vom Staat erhaltenen Waren „auf dem Papier“ an die Bevölkerung verkauft und die entsprechenden Mittel abkassiert, aber die Waren selbst wurden über Scheinfirmen, oft direkt in den Importcontainern und auf denselben Schiffen, in die Nachbarländer re-exportiert und dort zu Marktpreisen verkauft (mit gigantischen Gewinnen für die Händler).
So entstand ein ernsthafter Mangel (an Waren und Lebensmitteln).

Maduro hat dagegen gekämpft auch mit Hilfe der Armee. Aber die örtlichen Machthaber haben sich nicht untergeordnet und alles zum eigenen Vorteil verteilt.
Maduro hat eine 30%-Obergrenze für die privaten Unternehmensgewinne eingeführt, aber das wurde auf allen Ebenen sabotiert.
So daß schließlich einige Handelsnetze nationalisiert wurden und dort eine militärische Führung eingesetzt wurde. Das hat gewirkt und die Versorgungskrise im Land wurde entschärft.

Allerdings hat das Parlament Gesetze angenommen, die den Entscheidungen des Präsidenten entgegen gerichtet waren und die Durchführung der Wirtschaftsreformen sabotiert haben. Auch die Staatsanwaltschaft Venezuelas war unter Kontrolle der Opposition und hat die Lösung der Krise maximal gestört. So wurden die Machtstrukturen daran gehindert, gegen die Protestaktionen der Opposition die Ordnung wiederherzustellen.

Im Ergebnis blieb Maduro nichts übrig, als ein Volksreferendum und Wahlen für eine Nationale Konstituierende Versammlung (NKV) Venezuelas für die Erarbeitung einer neuen Verfassung zu verkünden.
Im Wesen ist diese NKV die direkte Vertretung des ganzen Volkes und hat die höchste gesetzgebende Macht im Land inne.
Die politischen Kräfte, die Maduro unterstützen, siegten bei diesen Wahlen. Die erste Sitzung der NKV entließ den oppositionellen Generalstaatsanwalt, womit die proamerikanischen Kräfte eine wichtige Machtposition verloren.
Später übernahm die NKV die Vollmachten eines Parlaments.

Das Sahnehäubchen auf der Torte wurden die örtlichen Wahlen des Jahres 2017. Nach allen Umfragen der Massenmedien, was diese und deren Analysten sehr gut charakterisiert, führte die Opposition mit großem Vorsprung. Und nach dem Sieg bei den Parlamentswahlen wurde der Abstand noch größer erwartet.
Nach dem Auszählen der Stimmen zeigte sich jedoch, daß die Realität anders aussah als in der Medienvorschau, da die Regierungspartei in der absoluten Mehrzahl der Regionen gewonnen hatte – was noch nie dagewesen. Sogar in ewig oppositionellen Regionen gewannen die Maduro-Anhänger.
Das war der Sargnagel in der Konzeption der politischen Konfrontation: die VSA waren auf Verschärfung aus, aber das Volk zog eindeutige Schlußfolgerungen und stellte sich nicht gegen, sondern auf die Seite der Machthaber.

Ein letztes kennzeichnendes Ereignis, das den „laufenden Staatsstreich“ einleitete, war die Flucht des Obersten Richters Venezuelas. Es ist festzuhalten, daß die Familien der Mehrzahl der hochgestellten Leute Venezuelas, die gegen Maduro auftreten, sich bereits nach Florida und in andere VSA-Staaten abgesetzt haben…

Wichtig ist, daß sogar heute noch die Opposition über viele Einflußmöglichkeiten auf die Situation im Lande verfügt, sowohl auf staatliche Einrichtungen, vor allem in den Regionen, als auch in der Geschäftswelt und im Wirtschaftsbereich.
Aber viel wichtiger ist, daß die realen Machthebel wie auch die Kontrolle über die Hirne der Bevölkerung systematisch den Händen Washingtons entgleitet. Planmäßig erhalten Jahr für Jahr die auf eine Souveränität Venezuelas ausgerichteten Kräfte immer mehr Gewicht in der Gesellschaft.

Wie sieht es heute aus?
Im Mai 2018 gewann Nikolas Maduro (im ersten Wahlgang!) mit 68% der Stimmen. Die Inauguration war für den 10. Januar 2019 vorgesehen.
Wie schon gesagt, wurde versucht, diesen Prozeß zu verhindern – mit der Flucht des Obersten Richters. Und die Inauguration soll im Gebäude des Obersten Gerichts stattfinden, weil sie vor dem Parlament wegen dessen politischer Oppositionsstruktur nicht möglich ist.

Nach all dem ist klar, daß keiner der „höheren Elfen“ dies anerkennt, aber Maduro sind all diese Elfen völlig wurscht… so haben denn letztere ihren eigenen Präsidenten sich ausgesucht.
Und diese Rolle einem völlig gesichtslosen „Burschen vom Plakat“ zugedacht, der auf einem Meeting mit 30 – 40Tausend Demonstranten herumschrie und danach augenblicklich in der Botschaft Kolumbiens verschwand, wo er bis zum heutigen Tag (der Artikel ist vom 29.01.2019) sitzt.
Jegliche Kontakte mit der Macht lehnt er ab.
Wie „verschiedene Medien“ und manche „Netz-Aktivisten“ uns heimleuchten, verhandelt er mit den Generälen… per Twitter… zwar wissen die Generäle davon nichts, aber… es waren halt geheime Verhandlungen.
Dann hat er einen Beamten aus der Reihe der Immigranten in den VSA ernannt… auch per Twitter… (wir sehen hier, wie es ‚dank Donny‘ bereits gelungen ist, reale Vorgänge durch solche in der virtuellen Welt des Netzes zu „ersetzen“, welche sich jederzeit und überall „faken“ und simulieren lassen… – bitte dies für die Zukunft auch hierzulande gut um Gedächtnis behalten)

Nun, ihr versteht schon, was da tatsächlich vor sich geht.
Damit das klar ist: 90% aller Fotos und Videos von „Meetings“ stammen von Demonstrationen FÜR MADURO. Und die Ausschreitungen gegen die Machthaber werden dynamisch dazu montiert – dort werfen gewöhnlich 20 – 30 Jugendliche Steine auf irgendwelche Gebäude.

Maduro selbst ist täglich mit den normalen Fragen des Staatsaufbaus beschäftigt, worüber es auch in seinen (un-)sozialen Netzen eine Vielzahl von Nachweisen gibt… mal läuft er mit Soldaten und Generälen herum, dann war er auf einem lokalen Festival, dann sprach er mit Arbeitern in einer Fabrik… und alles das, während im Lande ein „Staatsstreich“, ein Aufstand im Gange ist… die Panzer sind schon in Caracas, und Trumpy hat schon den Burschen als den „seinen“ anerkannt.“


8 Kommentare

  1. Richard d.Ä. sagt:

    WORUM GEHT ES IN VENEZUELA?

    Als Ergänzung zur russischen Sicht eine kurzgefaßte, in Nuancen unterschiedliche Interpretation aus der Schweiz mit dem provokativen Titel

    „Venezuela: Es geht nicht ums Erdöl“: https://swprs.org/venezuela-erdoel/

    Gefällt mir

  2. luckyhans sagt:

    zu Richard d.Ä. 03/02/2019 um 19:32
    Lieber Richard,
    wo Du im obigen Artikel eine Interpretation wahrgenommen hast, kann ich nicht nachvollziehen… dort sind nach meinem Eindruck eher Fakten und Ereignisse aufgefürt.
    Selbstverständlich ist das Erdöl nicht der einzige Grund für den Druck auf Venezuela, auch nicht die sich anbahnende Zusammenarbeit mit China (immense Investitionen in Venezuelas Industrie) und Rußland (militärstrategisch, aber auch Erdöl-technisch); es gibt schließlich immernoch die Monroe-Doktrin, nach der Südamerika als Hinterhof der VSA betrachtet wird, wo niemand aus Europa und Asien etwas zu suchen hat, der nicht den VSA eine Abgabe zahlt usw.
    Die meisten Gründe sind ökonomischer Natur, wie fast alles letztlich auf Geld und Rohstoffe hinausläuft… 😉
    Dies alles betrifft natürlich nur die grobstoffliche Ebene.

    Darüber hinaus ist jeder Konflikt auch eine Art „Kraftprobe“, inwieweit die VSA noch in der Lage sind, die russischen und chinesischen Aktionen zu kontern – nach der Syrien-Pleite der Amis, dem Rückzug vom Konflikt mit Nordkorea und anderen Ereignissen wollen die anderen nicht den Zeitpunkt verpassen, an dem der waidwunde Platzhirsch sich um seine innere Gesundheit kümmern muß und nicht mehr als einsamer Hegemon auftreten kann… 😉

    Und freilich hat das Ganze auch feinstofflich-geistige Komponenten: die indigenen Völker Südamerikas sind, wie alle Naturvölker, auf dem Vormarsch, mit der vom westlichen System gepeinigten Mutter Natur im Rücken – daß dies irgendwann zu neuen Qualitäten führen muß, ist klar.
    Und wenn nicht heute in Vuvuzela, dann morgen anderswo… 😉

    Gefällt mir

  3. Thom Ram sagt:

    Lücki 23:06

    Es laufe auf Geld und Rohstoffe hinaus, sugetest du.

    Mehr und mehr unterscheide ich. Für die Einen trifft das zu. Je reicher, desto geiler. Wohl eher Lokalmataroden äh matadoren, also Oligarchen jeglichen Wirtschaftszweiges, Bank hoch oben.
    Die andere Gruppe ist eh auch schon reich, doch geht es denen um den Kick „Macht“. Ich Täter, ihr Opfer. Macht Sucht. Ich orte sie unter den als nobel Verehrten, vielleicht Prinz, vielleicht eine kleine Kanzlei führend, tatsächlich Mass gebend für Milliarden Menschen…Noch.

    Gefällt 1 Person

  4. luckyhans sagt:

    zu Thomram vor 1 Std.
    „Macht Sucht“
    … diese Art von Wesen habe ich bereits „abgehakt“; eine ziemlich genaue Analyse ihrer geistigen und sonstigen Welt findet sich bei Adalbert in der Meckerecke: https://adalbertnaumann.wordpress.com/2012/10/06/babylonische-verwirrung-iv-revolutionares-psychopathen-domino-an-allen-fronten/ – sehr wahr, auch wenn nicht mehr ganz „taufrisch“… 😉

    Gefällt mir

  5. Vollidiot sagt:

    Ein Schlüsselbegriff unserer WWD (westl.wertedemokratien) ist der von der „wehrhaften Demokratie“.
    Diese spezielle Art der Definition ist dialektisch verformt und machtpolitisch hinterlegt.
    Sowohl innen- als auch außenpolitisch rechtfertigt sie nahezu jedwedes Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen.
    Wie die „Demokratie“ selber sind die Herren (und Schöpfer derselben) hinter den Kulissen nur an den eigenen Interessen/ Ideen orientiert.
    Der Begriff „wehrhafte Demokratie“ ist eigentlich ein entlarvender, denn diese Demokratie kann ohne Wehrhaftigkeit nach innen und außen gar nicht existieren. Wenn ihre Lügen und Niederträchtigkeiten im Innern gegen das eigene Volk und nach Außen gegen fremde Völker nicht mehr ausreichen oder goutiert werden, dann wird zur Wehrhaftigkeit gegriffen.
    Nach Innen schön zu sehen in Frankreich gegen den Demokraten Makrone und in der BRD mittels halbstaatlichen Schlägertrupps und obskurer Stiftungen und Gesetzesschöpfungen im Kampf gegen „Nazis“ jedweder Art.
    Nach Außen werden die „alten Demokratien“ dann zu Rettern der Demokratie in Libyen, Irak, Kosovo, Venezuela (nur ein paar Beispiele:
    Das kostet dann ein paar 100.000 Menschenleben, aber man hat seine Werte geschützt.
    „Demokratisch“ induzierte Gewalt gegen unbequeme und störende Subjekte – entspringend der hybriden Gesinnung eines faschistoiden Elitebewußtseins.
    Wir sollten die „Werte“ dieses menschenverachtenden Systems ins allgemeine Bewußtsein hieven.
    Wie ist es möglich daß Stasispitzel Kanzler, Präsident werden oder gesinnungspflegenden Stiftungen (Kahane) vorstehen.
    Und dann auch noch gewählt werden – unfaßbar.
    Wer das scharfe S (ß) verwende, wird wahrscheinlich ebenso Nazi sein wie der, der seinem blonden Kind Zöpfe flicht.

    Gefällt 1 Person

  6. Richard d.Ä. sagt:

    Luckyhans 03/02/2019 UM 23:06

    Lieber Lucky,

    Deinen Ausführungen schließe ich mich gern an.

    Worauf ich mittels des Zitats der „Schweizer“ („Swiss Propaganda Research“) hinweisen wollte, ist das, was Du als die „Kraftprobe“ bezeichnest, also wohl die geopolitische Ebene, wohin ja auch die Monroe-Doktrin gehört. „Geld und Rohstoffe“ spielen im Vordergrund eine Hauptrolle.

    Ob aber die Rothschild-Familie sich nun noch einige „Billiönchen“ mehr oder weniger gutschreibt, dürfte für deren Netzwerk keine so große Rolle spielen, eher die Frage

    „Wie kann die durch den immensen Reichtum und dessen geschickten Einsatz erworbene exzeptionelle Machtposition auch für die Zukunft gesichert werden?“ Als Lösung ist ja wohl die „Neue Weltordnung“ angedacht, die zu versprechen scheint, daß damit der Widerstand der Massen endgültig gebrochen werden kann. Ob der oder die großen Lenker, die noch weiter oben agieren als Rothschild & Co., dies auf die Dauer zulassen, erscheint zumindest fragwürdig.

    Vollidiot 04/02/2019 UM 17:58

    Aus meiner Sicht eine äußerst zutreffende, hervorragende Zusammenfassung der aktuellen Misere einschließlich des Hinweises auf die verdächtigen, sturen Subjekte, die unbelehrbar weiterhin das „ß“ verwenden.

    Gefällt mir

  7. Vollidiot sagt:

    Thom 23:55

    Das Wirken Jener geht über Geld und physische Machtoder Kick hinaus.
    Gänzlich vergessen wird das Potential, das im geistigen wirkt.
    Es geht um die Freiheit des Menschen, seine Entwicklung, sein Scheitern.
    Ginge es lediglich um Schotter, Crime und Sex wären die Probleme eher klein.
    Der geistige Widersacher hat seine Interessen und verkleidet sie üblicherweise mit Materiellem oder geistigem Schwulst und Hoffärtigem.
    Er dockt beim Menschen über dessen Einfallstore an, die gerne im Unbewußten und Unterbewußten .ihre Heimstatt haben.

    Gefällt 1 Person

  8. luckyhans sagt:

    zu Vollidiot 04/02/2019 um 21:08
    Sehr richtig – es geht um WERTE, und zwar geistige WERTE.
    Ehrlichkeit, Offenheit, Menschlichkeit, Gewissenhaftigkeit, Wahrheitsliebe, Verläßlichkeit, Vertrauen und vieles mehr – zwischenmenschliche „Dinge“, die ja alle angeblich in der heutigen total materiell „eingestellten“ (!!! von wem wohl?) Welt keine große Bedeutung mehr haben…
    Kurz gesagt: alles das, was man für Geld nicht kaufen kann, ist solch ein geistiger Wert, von denen jeder eine oder mehrere Stufen über Geldreichtum, Macht und Beherrschung (-kratie) steht, eben WEIL NICHT kauf- und erpreßbar.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: