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In Schönheit sterben?
Gerade in Zeiten wie den jetzigen – in Kriegszeiten -, da das internationale Recht, das sog. Völkerrecht, von immer mehr politischen Akteuren zunehmend offen mit Füßen getreten wird, stellen sich nicht wenige Menschen die Frage, ob sie „mit den Wölfen heulen“ oder „in Schönheit sterben sollen“. Denn dies scheinen die einzigen Optionen zu sein, seine eigene Position zu diesen Vorgängen zu bestimmen…
Sehen wir uns dies nochmal von Grund auf und in Ruhe an, auch wenn wir uns dabei vielleicht ab und zu wiederholen müssen. –
Hans Ludwig, Mitte Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Manche/r fragt sich, wie es denn kommt, daß ein Regime existiert, das im vergangenen Jahr einen für alle offensichtlichen Völkermord im Gasa-Streifen begangen hat (der noch nicht beendet ist, sondern auf den Libanon ausgeweitet wurde!) und im März selbstherrlich einen weiteren Krieg vom Zaun gebrochen hat, der in keiner Weise „notwendig“ gewesen wäre, da es (nach offenem Bekenntnis des ehemaligen Chefs der CIA) keine reale Gefahr eines Angriffs von Seiten des überfallenen Irans gegeben hatte, – wie es also nicht wenige Menschen übers Herz bringen, diesem Regime noch eine wie auch immer geartete Existenzberechtigung zuzugestehen?
Müßte nicht jeder ethisch-moralisch denkende Mensch dieses Regime verurteilen und strenge internationale Maßnahmen zur Isolierung dieser Verbrecher fordern?
Hab allerdings nur ganz vereinzelt Stimmen vernommen, die ‚ihre Besorgnis‘ geäußert haben oder maximal ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen gefordert haben.
Fast immer OHNE die eindeutigen Verursacher/Aggressoren beim Namen zu nennen und deren Handlungsweise ’scharf zu verurteilen‘, wie das früher üblich war…
Freilich steht das Meinungsmache-Monopol der (weltweit scheinbar gleichgeschalteten?) privaten Medien (samt meta-zensierter a-’sozialer Netzwerke‘ im Weltnetz) einer offenen, sachlichen Erörterung der Vorgänge entgegen, aber auch dieses wird nur noch von ganz wenigen Menschen wahrgenommen, geschweige denn von Journalisten kritisch beleuchtet.
Geht das alles bei dir ohne zu stocken ‚locker runter‘?
Sind uns diese Verhältnisse schon so ‚vertraut‘, daß wir den Widersinn darin nicht mehr erkennen?
Wo sind die Zeiten hin, da sich jeder um Selbstachtung bemühte Mensch mit den politischen Vorgängen in dieser Welt auseinandergesetzt hat und eine eigene (ggf. auch ‚abweichende‘) Meinung dazu ‚Ehrensache‘ war?
Und diese auch offen geäußert werden konnte?
Sind wir wirklich schon soweit abgestumpft, daß uns das Schicksal von Hunderttausend ermordeten und verletzten Menschen in Palästina, denen – ungeachtet aller UNO-Resolutionen – seit 7 Jahrzehnten ein eigener Staat vorenthalten wird, während ihnen gleichzeitig ihr Land schrittweise von den Räubern abgenommen wird, egal ist?
Ist uns der Kampf der hinterrücks, während laufender Verhandlungen, überfallenen Perser/Iraner, denen in wenigen Tagen über Tausend Zivilisten, darunter 165 junge Mädel, und praktisch die gesamte obere Staatsführung brutal ermordet wurden, tatsächlich gleichgültig?
Sind wir soweit von den Geldern jener ‚zionistischen Glaubensgemeinschaft‘ abhängig, daß wir uns nur noch ‚abducken‘ können?
Klar, nach deren Lehre und Überzeugung sind nur sie die „Menschen“, wir anderen sind Pöbel, auf dem Niveau der Haustiere, ’sprechende Werkzeuge‘ – sie nennen uns „Gojim“, die sie – laut ihrer Lehre folgenlos – betrügen, ausnehmen, belügen können.
Das ist ihre Überzeugung, ihr ‚Glauben‘, und so handeln sie auch.
Aber: ist diese Menschheit nicht in der Lage zu erkennen, daß sie sich von diesen knapp 20 Millionen geistig Verirrten (in Wirklichkeit viel weniger, da nicht alle Tora- oder Talmud-Gläubigen diese ‚Lehre‘ auch praktisch umsetzen) seit Jahrhunderten tyrannisieren läßt?
Von Leuten, die ihre Macht dem Betrug, dem Wucher, ‚verdanken‘?
Die in ihrer Masse parasitär, auf Kosten anderer, gewohnt sind zu leben?
Steht die Wahl tatsächlich so, daß wir entweder „mit den Wölfen heulen“ müssen, oder – da wir nicht selbst zur Gewalt greifen wollen – „in Schönheit sterben“ werden?
Oder ist diese Reduzierung auf nur 2 Optionen, die auch noch zum selben Ergebnis führen, nicht schon ein Element der Manipulation?
Könnte es vielleicht sogar die Hauptaufgabe aller sog. Digitalisierung, d.h. der Reduzierung auf die Wahl zwischen Null oder Eins, sein, uns alle weiteren Möglichkeiten „analogen Tuns“, also meist einer Unmenge fein abgestufter Varianten, aus dem Blick zu nehmen?
Freilich ist es nach wie vor so, daß jemandem, der sich bestimmten sittlichen, ethischen Normen verpflichtet fühlt, in vielen Fällen weniger Handlungsoptionen offenstehen als anderen, die solche freiwilligen Beschränkungen aus verschiedenen Gründen ’nicht kennen‘ (wollen).
Schon allein weil der bewußte, denkende Mensch eine Reihe von Taten – Betrug, Lüge, Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung usw. – grundsätzlich ablehnt.
Also siegt immer der „Drecksack“, da mit mehr ‚Möglichkeiten‘ ausgestattet?
Hier ist jedoch zu bedenken, daß wir Menschen als gemeinschaftliche Wesen von Natur aus aufeinander angewiesen sind.
Kein Mensch kann längere Zeit allein existieren, wir brauchen die Gemeinschaft, nicht nur in materieller Hinsicht, sondern auch für unser seelisch-geistiges Sein, sonst vertieren wir.
Und wer in einer Gemeinschaft leben will (weil er muß), der wird sich darin einordnen müssen.
D.h. er wird eine Balance zwischen seinen eigenen „persönlichen“ Interessen und denen der Gemeinschaft suchen und finden müssen.
Und da ist das einfachste, sich von den allgemeinen sittlich-ethischen Normen leiten zu lassen.
Denn ein Zusammenleben ist leichter bzw. in vieler Hinsicht erst möglich, wenn alle ehrlich und aufrichtig sind. Und jeder darauf vertrauen kann, nicht belogen und betrogen zu werden.
Das ist wie im Straßenverkehr: in früheren Zeiten mit weniger Autos war es nicht so schlimm, wenn sich einige wenige nicht an die Regeln gehalten haben; sie sind meist von selbst dann durch Unfälle „aussortiert“ worden.
Heutzutage muß sich jeder Verkehrsteilnehmer darauf verlassen können, daß alle anderen sich auch an die Regeln halten, sonst wäre Straßenverkehr an vielen Stellen nicht mehr möglich.
Und für die wenigen Unreifen und Uneinsichtigen gibt es dann die Verkehrspolizei…
Ja, eigentlich alles verständlich und logisch.
Also:
Warum sind wir nicht in der Lage, unsere Nachkommenschaft so heranzubilden, daß sie diese einfachen Wahrheiten kennt und selbst anwendet?
Wie schön könnte unser Leben sein…
Freilich müßten wir ihnen dies auch vorleben…
Oder im Gegenzug, mit anderen Worten:
wer gibt den Superreichen und deren Handlangern das Recht, ihre Nachkommen in anderer Weise – unethisch, sittenlos, verlogen und gewaltbereit – zu erziehen?
Und wenn wir ihnen dieses zugestehen: wer zwingt uns, diesen Fehlgeleiteten zu folgen, ihnen zuzuhören, mit ihnen zu kommunizieren?
Wie: „Sie haben die Macht“?
Von wem? Wer hat sie ihnen gegeben?
Wer, wenn nicht wir selbst?
Unser Fehler beginnt doch immer wieder dort, wo wir es akzeptieren, daß „andere“ sich über die allgemeinen Normen hinwegsetzen.
Das gilt im Kleinen wie im Großen.
Wenn also jede/r diesen „anderen“ die Zusammenarbeit oder den Dienst verweigert, können sie nicht existieren. Oder müssen sich streng untereinander belügen, betrügen und gewalttätig werden.
Oder was ist daran verkehrt?
Die einzig vernünftige Reaktion auf Fehlverhalten wäre also: benennen/anprangern und ggf. die Zusammenarbeit einstellen.
Das mag nicht immer einfach sein, denn jeder Mensch hat eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die fast alle von der Gemeinschaft benötigt werden.
Aber dulden und so tun, als sei alles ‚in Ordnung‘ ist definitiv der falsche Weg…
Freilich, man sollte sich darum bemühen, demjenigen zu helfen, sein Fehlverhalten zu erkennen.
Dies ist jedoch nur sehr begrenzt möglich, da jeder nur SELBST erkennen kann, was gut und richtig ist (oder eben nicht).
Man kann niemanden von etwas überzeugen; es kann sich stets nur jede/r selbst überzeugen – davon, daß dies oder jenes so sinnvoll ist…
Es gibt also keine echte Alternative als letztendlich den Abbruch der Beziehungen zu denjenigen, die nicht gewillt sind, sich an die allgemeinen Normen zu halten.
Und dies gilt auch für das Zusammenleben der Völker miteinander.
Vor allem aber gilt das für unser „innervölkisches“ Zusammenleben.
Solange wir brav alles schlucken, was uns hierzulande die (fremdgelenkten?) Politiker-Darsteller so auftischen, wird sich nichts ändern können.
Als erstes müssen wir also klar und deutlich – im Rahmen des Möglichen – unsere Meinung äußern. Klug und eindeutig formuliert.
Und wir dürfen uns auch nicht scheuen, nach Alternativen für die mißbrauchte Macht zu suchen.
Diese können im ganz kleinen sein, indem man sich selbständig macht, wobei einige Jahre Gewinnlosigkeit bei einem Neuanfang ganz normal sind – Hauptsache, mensch kann davon leben, ohne sich aufzureiben…
Und kommt Zeit, kommt auch Rad… 😉
Besser natürlich, gemeinsam etwas zu tun, in Familie, Sippe, Verein, Gemeinde usw.
Ein Verein ist z.B. recht einfach zu gründen, und dort kann dann in aller Ruhe geübt werden, wie echte ‚Volksherrschaft‘ funktioniert: konsensieren, achtungsvoller Umgang, Ehrlichkeit und Offenheit.
Und so mancher Verein ist in früheren Jahren mit der Zeit zu einem gemeinsamen „Job“/ Arbeitsstelle „ausgewachsen“…
Laßt euch eure Initiativen und euren Unternehmungsgeist nicht einschränken, mit GmbH und so. Ein Verein auf Gegenseitigkeit, eine Genossenschaft und anderes – es gibt viele Varianten, die gesetzlich (noch) nicht verboten sind.
Sucht von Beginn an den Kontakt auch zum Finanzamt – die Leute dort sind oft zugänglicher und vernünftiger als man meint…
Ja, und irgendwann wird sich auch die Frage nach der Legitimität der heutigen „Parteien-Demokratie“ stellen müssen: denn schon allein die Mitgliederzahlen der meisten politischen („Volks“-?)Parteien hierzulande lassen eine nachvollziehbare Personalauswahl doch als sehr zweifelhaft erscheinen: wie will man aus den paar Hanseln in den paar Ortsgruppen noch die „richtigen“ fähigen Leute generieren?
Der aktuelle Zustand – ungebildet, hemmungslos, verlogen – vieler Parteifunktionäre zeigt uns diesen Notstand schon lange und ganz offen… und es geht stetig abwärts…
Dabei wird es kaum helfen, nun noch eine – „saubere“ – Partei zu bilden. Denn das System „Part-ei“ (part = Teil) als solches ist doch stets zwangsläufig nur die Vertretung der Interessen bestimmter Teil-Minderheiten, die man dann – per Wahlvorgang – in Macht umsetzt, um mit dem verfügbaren schlechten Personal die Mehrheit zu beherrschen und den eigenen Vorstellungen zu unterwerfen.
Was wir täglich in der Praxis betrachten können…
Klar kommen nun diejenigen um die Ecke, die gleich eine „Diktatur der Bürokratie“ oder eine “Abschaffung des Staates zugunsten einer Firmen-Organisation“ propagieren, weil diese – angeblich – verantwortungsbewußter tätig seien.
Aber hier sollten wir uns nicht verwirren lassen und auf die bisherigen praktischen Ergebnisse solcher „Experimente im Kleinen“ verweisen: weder eine Bürokratie (per definitionem) noch ein Groß-Unternehmen (erinnere dich an das „Peter-Prinzip“) kann auf Dauer bessere Resultate vorweisen als staatliche Strukturen – die Frage ist nur, wie wir diese gestalten wollen.
Denn wenn jeder für sein Tun und Lassen die Verantwortung wahrnehmen muß, weil er von der Allgemeinheit kontrolliert werden kann, sähe vieles anders aus als heute…
Ein lebendiger Staat ist ein schönes Projekt, das noch nie richtig an Angriff genommen wurde: nach der Monarchie – der erblichen Diktatur des Einzelnen – kam vor 108 Jahren gleich das Parteien-Getöse, genannt ‚Demokratie‘ und falsch mit „Volksherrschaft“ übersetzt. (diese hieße auf altgriechisch korrekt „Ochloarchie“, von ‚ochlos‘ = das Volk, und ‚archie‘ = Herrschaft)
Hat es deshalb weniger Kriege gegeben? Im Gegenteil, sie wurden nur schlimmer…
Leben die Menschen heute glücklicher? Die Antwort ist schwierig: das Leben ist anders, aber ob es besser ist? Wer weiß…
Laßt uns also gemeinsam überlegen und im Kleinen probieren, wie sich eine Gemeinschaft strukturieren läßt, die für die deutliche Mehrheit der Menschen – ALLER Menschen dieses Volkes – eine lebenswerte und überlebensfähige Organisation zur Verfügung stellen könnte.
Denn die Superreichen, ‚Angler‘, Wucherer, ‚Kuponschneider‘ und anderen Parasiten werden wohl kaum von heute auf morgen verschwinden… und erst recht nicht von selbst…
Aber dazu denken wir ein andermal nach… 😉
Wirts Splitter 7
Die Ereignis-Dichte nimmt weiter zu, es tut sich vieles auf dem Sektor Wirtschaft… –
LH, 10. Juli 2026
1. Der neue Fed-Chef scheint ernst zu machen: seine einberufenen Arbeitsgruppen, die Analyse und Ausblick auf 5 Gebieten der Tätigkeit der Fed bearbeiten sollen, werden angeblich von „Außenseitern“ geleitet (die natürlich alle aus dem Establishment kommen).
Dabei geht es sowohl um die Strukturen der Fed, wie der Artikel suggeriert, aber gewiß auch um AI/KI, die Fed-Bilanz, technische Fragen u.a.
Dies ist sogar laut W.Bufet ein klares Zeichen, daß die Probleme in der von der Fed gelenkten Weltwirtschaft so kritisch geworden sind, daß man offenbar um wesentliche Veränderungen nicht mehr herumkommen wird. Und diese sollen von den Arbeitsgruppen konzipiert werden…
Wir dürfen gespannt sein, wie die Finintern sich ihre Macht-Zukunft vorstellen wird.
2. Eine interessante Ansicht zum Bürgerkriegs-Szenario in Nordamerika, mit historischen Bezügen und aktuellen Vorgängen… „die Bodenschätze gehören dem ganzen Volk, Gerechtigkeit“ usw. – Fragen, die viele Menschen in der Welt bewegen…
Werden „die Staaten“ ein neues „Groß-Mexico“ werden? Angesichts der Drogenkartelle nicht unbedingt verlockend, diese Perspektive…
3. In die allgemeine Angstmache (mit dem Ziel der ‚kriegsfähigen‘ Manipulation der Bevölkerung?) ordnet sich der ‚Spei-gel‘ ein, der aus dem VW-Aufsichtsrat näheres über die angeblich geplanten Personalkürzungen erfahren haben will: so sollen die Werke in Zwickau und Emden (bis 2031). in Hannover (2032) und Neckarsulm (2034) geschlossen werden – minus 40 tausend Arbeitsplätze; zusätzlich sollen in anderen Konzern-Werken in D bis 2030 noch 50 tausend Arbeitsplätze wegfallen…
Wer dafür verantwortlich ist, daß der Konzern in eine solche Schieflage geraten ist, wird nicht gefragt – der pöse Pu, die pöse IRI (nicht die Aggressoren), die allgemeine Krise (?), es gibt genug Ausflüchte für die hausgemachten Probleme; wir erinnern uns an die Vorstandsflüge in brasilianische Freudenhäuser, an die gefälschten Abgaswerte u.v.a.m.
Bezahlen mit ihren Arbeitsplätzen müssen wieder die Fleißigen… klar, wer keinen Job mehr hat, wird leichter dazu zu bewegen sein, in den Krieg zu ziehen…
4. Wenn das Insel-Organ der dortigen Abteilung der Finanzinternationale (der ‚Ökonom‘) mit dem RF-Kunstdünger-„Oligarchen“ Melnitschenko (also einem ihrer Handlanger in Rußland; seit 2022 allerdings wohnend in den VAE) ein ausführliches Interview abdruckt, können die Erwartungen nur in eine bestimmte Richtung gehen: „ergebt euch endlich dem Westen, und euch wird das Glück zuteil werden“; von ’seinen‘ 4 Szenarien sieht keines einen Sieg der RF vor, logisch…
„Wes Brot ich freß, des Lied ich sing“ ist ein schönes deutsches Sprichwort…
5. Warum wohl wurde das LNG-Terminal für US-Erdgas in Mexico (Niederkalifornien) gebaut? Die französische TotalEnergies (16,6%) hat mit Sempra Infrastructure (83,4%) den ersten LNG-Frachter in Richtung Asien abgefertigt… (Quelle)
Könnte das etwas damit zu tun haben, daß die EU mit den USA ein formales Handels-Abkommen über den LNG-Import über 750 Mrd.$ bis 2028 geschlossen hat? Für das dann „nicht genug LNG da ist“? Eine nette kleine Erpressung?
6. Die BRvD hat die AKWs geschlossen – die UK-Regierung hat die Laufzeit des 1995 gebauten „Sizewell B“-AKW in Suffolk schon jetzt um 20 Jahre verlängert, bis 2055.
So verschieden ist das…
7. Sanktionsrhetorik und -praxis:
Am 5.12.22 führte das UK das Verbot gegen RF-Erdöl ein, am 15.10.25 das gegen Erdölprodukte, dies ohne Inkrafttreten. Am 19.5.26 dann gegen Erdölprodukte aus Drittländern, die aus RF-Erdöl hergestellt wurden, mit sofortigem Inkrafttreten. Allerdings stellen die beiden Ausnahmen von diesem Verbot – Kerosin und Diesel – 99% der Importe.
Real wurde also nur 1% „verboten“…
Nach Berechnungen von CREA-Analytikern kaufte das UK vom 5.12.22 bis Ende Mai 26 bei indischen und türkischen Raffinerien (welche alle RF-Erdöl verarbeiten) Erdölprodukte für 4,4 Mrd.€, davon für 1,9 Mrd.€ sicher aus RF-Erdöl hergestellte…
8. DAS LETZTE: (angeblich kein Fake)
Die RF-Staatsduma schüttet an alle Abgeordneten bereits Anfang September eine Jahresprämie aus; pro Mandat werden im Durchschnitt (?) 4,5 Mio.Rbl. (ca. 50 T€) ausgezahlt… angeblich stammen die Gelder aus „eingesparten Mitteln des Duma-Budgets“… (Quelle)
Dazu paßt:
Das RF-Haushaltsdefizit von Januar bis Juni 2026 beträgt 5,7 Bio.Rbl. = 2,5% des BIP. (Quelle) – ausführlich dazu hier spydell.
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P.S. aus einer anderen Welt:
Stellen wir uns mal für einen Moment vor, der RF-Präsi ließe verlauten, er würde nun der IRI jene nötigen Raketen-Technologien zur Verfügung stellen, damit diese das gesamte US-Territorium beschießen könne; und das sei sein Beitrag zum Erreichen eines stabilen Friedens zwischen Iran und den USA… was würdest du dazu sagen?
Keine Umkehr möglich?
Es war die stille Hoffnung der Euro-Atlantiker, daß sie die 2. Amtszeit des DT irgendwie ‚aussitzen‘ und danach alles wieder in die gewohnten Gleise kommt… das diesjährige Davos-Spektakel und mehr noch die aktuellen Vorgänge haben gezeigt, daß es besser ist, sich von dieser Hoffnung zu verabschieden…
Hans Ludwig, 22. Januar/9. Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Denn zum einen ist noch lange nicht gesagt, wie die „Wahlvorgänge“ in Nordamerika ablaufen werden, d.h. mit welchen Konfigurationen in den dortigen Parlamenten dann zurechtzukommen sein wird. Je nachdem könnte DT in seinem Tatendrang durchaus auch ein wenig gebremst werden… obwohl er seine zerstörerische Aufgabe bisher zur vollen Zufriedenheit ’seiner‘ Hintertanen durchführt.
Es ist sogar festzustellen, daß Teile der Finanzinternationale versucht haben, mit ihm gemeinsame Aktionen (Iran-Krieg) zu organisieren, wenn auch mit bisher – aus ihrer Sicht – völlig unbefriedigenden Ergebnissen.
Viel wichtiger aber ist, daß die weiterlaufende Strukturkrise des Welt-Kapitalismus eine Rückkehr zu den bisherigen Handlungsweisen – Leben auf Pump – unmöglich macht.
Zum einen weil die Zinslast der Schulden so groß wird, daß die Haushalte vieler Länder damit an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten.
Und nicht jedes Land kann sich solche schlauen (?) virtuellen Stabil-Münzen leisten, um damit seine Schulden in Aktiva umzuwandeln.
Klar ist auch dies letztendlich wieder nur ein Betrugsakt, wie auch das ganze kapitalistische System auf dem gegenseitigen Betrug aller durch alle beruht.
Aber wer wollte dem „König der Welt“ widersprechen?
Zum anderen aber auch deshalb, weil die stetige Entwertung des „Papiergeldes“ (siehe Goldpreis bzw. Ölpreis in Gold) für alle sichtbar geworden ist.
Lange genug hat es ja gedauert, obwohl seit 30 Jahren im Weltnetz dazu massiv aufgeklärt wird…
Freilich soll nun das schlechte durch das noch schlechtere ersetzt werden. Denn wer weiß denn schon genau, was hinter den sog. digitalen Währungen steht?
Reale Werte sind es jedenfalls nicht. Insofern sollen wir vom Regen in die Traufe befördert werden…
Die Frage ist, ob wir uns das alles gefallen lassen werden. Denn all dieser Betrug und Wahnsinn funktioniert nur so lange, wie wir jeden Tag wieder brav früh aufstehen und zur Arbeit eilen…
Aber auch das wird – wie sich zunehmend auch in den MVM zeigt – schon bald zum Luxusproblem werden: hast du Arbeit, geht noch was.
Daß die Ausbeutung „im Job“ dramatisch ansteigen wird, ist ja ein von den Hintertanen erwünschter Nebeneffekt…
Da werden auch die Ausgebrannten die Zähne zusammenbeißen und sich stärkere Aufputschmittel verschreiben lassen bzw. illegal besorgen und weiterschuften… mit den entsprechenden Folgen für die Qualität der Arbeitsergebnisse…
Nein, das jetzige System bietet für die fleißigen Menschen keine akzeptable Alternative mehr. Aber Veränderungen innerhalb des Systems werden ja seit 80 Jahren (wir erinnern uns: „keine Experimente!“) unmöglich gemacht.
Wie wollen wir da rauskommen?
Klar, nicht mit den jetzigen Strukturen, die darauf ausgelegt sind, daß die Superreichen immer reicher und die Armen immer zahlreicher werden.
Wie schon oft dargelegt, beginnt es mit der Verteilungs-Gerechtigkeit…
Das Problem ist, daß die Superreichen in den letzten 40+ Jahren zu geizig waren, erneut einen „Karl Murx“ zu bezahlen, der ihnen eine passende („ausweglose“) Ideologie für die Niederhaltung der Ausgebeuteten ‚wissenschaftlich‘ begründet hätte.
Klar war der Mann nicht billig gewesen, mit adliger Ehefrau und Großfamilie, nebst unehelichem Kind mit der Haushalthilfe. Zudem wäre heute – zwecks Zeitersparnis – auch eine ganze Gruppe zu bezahlen…
Oder vielleicht gibt es keine klugen Leute mehr, weil sie alle schon von der parasitären Lebensweise so eingenommen (geprägt) sind, daß selbst Gedankenexperimente mit anderen Verhältnissen nicht mehr gelingen wollen?
Oder kommt etwa bei jedem ausgedachten „neuen“ Modell raus, daß die Superreichen selbst das Problem sind?
Wahrscheinlich ist den fleißigen Leuten der stets alltägliche Betrug noch nicht genug „über“, daß sie sich weiter brav einspannen lassen?
Es muß wohl noch viel tiefer gehen, damit endlich die Erkenntnis reifen kann, daß ohne tiefgreifende System-Veränderungen nichts mehr zu machen ist…
Bis jetzt wollen jedenfalls alle, mit denen ich unter 4 Augen das Thema mal vorsichtig angesprochen hatte, den Kapitalismus behalten: kann doch jeder zusehen, wie er selbst superreich wird… wenn er kann…
Aber die ganze Gesellschaft auf dem System Lotto („jeder kann Millionär werden“, aber bei weitem nicht alle, genauer: nur gaaaanz wenige) aufzubauen, führt zu keinen stabilen Verhältnissen.
Und das Universum ist nun mal so aufgebaut, daß jeder genau das zurückgesendet bekommt, was er selbst ausstrahlt: der Dieb wird bestohlen, der Betrüger wird betrogen, der Ausbeuter (auf Kosten anderer gut leben) wird um die „Früchte“ seiner Tätigkeit gebracht werden…
Auch wenn die Polit-Darsteller der Neuzeit das nicht wahrhaben wollen: auch sie werden ihre ergaunerten Vermögen nicht behalten, sondern man wird sie still und leise ausnehmen – freilich erst dann, wenn es niemand mehr sieht, weil sie aus dem Fokus der MVM ‚herausgefallen‘ sind…
Stellt sich immer wieder die Frage: wofür tun die das alle?
Für die Hoffnung, daß sie nun mal „cleverer“ sind, oder man sie „übersehen“ wird?
Könnte es sein, daß da das Selbstbild 2 Größenordnungen oberhalb der Realität liegt?
Nun, mich deucht, daß so langsam auch die verbissensten Ablehner eigener Aktivitäten aufwachen müßten. Ist doch alle Hoffnung auf hilfreiche Unterstützung für Veränderung von außen – wie weiland aus östlicher Richtung: ex oriente lux – nun auch aus dem Westen (die ‚Staaten‘) vergebens?
Denn diese nehmen nach allen Regeln ihrer ‚Kunst‘ die EU aus wie eine Weihnachtsgans…
Denn nicht nur die Russen scheinen sich von ihrer Retterrolle für die Menschheit nach und nach loszusagen…
Was schlägt z.B. Al Bobrowski für die Strategie und Taktik der RF vor:
„Der Plan ist einfach: gemeinsam mit Tramp die EU zerschlagen; ihn mit Investitionen zu uns reinlassen; das U-Land abgreifen; parallel unser Export-Modell (Rohstoff-Anhängsel) und die Geld-Kredit-Politik verändern; die (industrielle) Verarbeitung im Lande aufwachsen; Ordnung an den Grenzen schaffen (Migration!); innerhalb Vernunft und Ordnung erhalten und eine Alternative zu allem beschriebenen Wahnsinn (damit meint er den Neoliberalismus) werden…“
Auch andere, wie z.B. M.Chasin, scheinen ihren Frieden mit dem Profitsystem gemacht zu haben: sie machen erstmal für sich Geld, so viel es geht, und wenn sie über Alternativen nachdenken sollen, dann nur gegen gute Bezahlung…
Aber so wird das nicht funktionieren: alle, die wirklich tiefgreifende Veränderungen angestrebt haben, ob Jesus, Marx oder Gandhi, haben sich nicht in das System eingeordnet.
Wirkliche Veränderung kommt nur zustande, wenn das Denken frei ist von allen materiellen Zwängen, und die Gedanken frei und nicht auf Gewinn zielend sprudeln können.
Dabei ist genau die jetzige Zeit der allgemeinen Konzeptlosigkeit die große Chance, das eigene Denken nochmal ganz neu ansetzen zu lassen…
– –
Pöse Zungen behaupten (nicht unbegründet), daß der Todeskampf des alten Systems auf Kosten der Beseitigung der sog. Mittelklasse geht.
Und – so könnte man aus eigenem Erleben ergänzen – einhergeht mit dem Verlust von haufenweise technischem Know-how, das weitgehend in den Köpfen ebenjener Mittelkläßler (und nicht in den offiziellen Dokumentationen der Unternehmen) lokalisiert ist.
Was bedeutet, daß ein Transfer eines Unternehmens z.B. nach Nordamerika ohne die wissenden Leute ein Wiederfunktionieren dorten unmöglich macht… da helfen auch keine superdicken Dokumentationen nach ISO XXX…
Daneben ist hinlänglich bekannt, daß ebenjene Mittelklasse ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der modernen Gesellschaft ist.
Freilich läßt die Gier der Obertanen und Hintertanen eine vernünftige Verteilung des gemeinsam erarbeiteten Mehrwertes schon recht lange nicht mehr zu, auch wenn jene längst nicht mehr wissen, was sie sinnvoll (!) mit ihrem vielen Geld anfangen sollen.
Einfach unglaublich fand ich die Meldung, daß eine Gruppe von Milliardären und Multimillionären angeblich einen Brief an die Teilnehmer des diesjährigen Davos-Spektakels geschickt hätte, in dem eine höhere Besteuerung der Superreichen gefordert wird.
Das klingt so unwahrscheinlich wie ein Richter, der vorschlägt, die Verfahren grundsätzlich ohne Anwälte durchzuführen und auf Spendenbasis zu finanzieren.
Denn:
Wenn die Superreichen wirklich etwas an der schreiend ungerechten Verteilung der Reichtümer in der heutigen Gesellschaft verändert wollten, dann hätten sie in ihren jeweiligen Unternehmungen dazu hinreichende Möglichkeiten. Und genügend Zeit dazu gehabt.
Tun sie aber nicht…
Es ist also nur eine Pose (wenn die Nachricht überhaupt stimmt und nicht nur Propa ist).
Und den Staat als großen Umverteiler herzunehmen, würde nur wieder einen Teil der Vermögen bei dessen Vertretern „abfallen“ lassen… die sich eh schon in ihren Machtpositionen hemmungslos bereichern.
Bitte besonders beachten:
Wir haben seit 60 Jahren (bis auf die Ausnahme Rechner- und Überwachungstechnologien) einen praktischen Stillstand des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, gepaart mit einer enormen Einschränkung des Zugangs zu technischen Informationen und einer totalen „Vetternwirtschaft“ in den „Führungsetagen“ der Wissenschaften.
Und nun kommt noch eine ziemlich umfassende Vernichtung von technisch-technologischem Fachwissen hinzu.
Was daraus resultieren wird, kann jede/r selbst erdenken…
Und es hat sich gezeigt, daß ohne eine hinreichend breite Denk-Basis keine Spitzenleistungen in fast allen Wissenschaftszweigen zu erreichen sind: das „kollektive Unbewußte“ braucht eine breite Basis… jede/r kennt das aus dem Sport…
Kurz gesagt:
die jetzige Krise wird in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik soviel „Porzellan“ zerschlagen, daß es viele Jahrzehnte brauchen wird, bis dies einigermaßen wieder aufgeholt ist. Falls das überhaupt gelingt…
Zumal ja bis heute keiner weiß, wie das neue Wirtschaftssystem aufgebaut sein wird, und welche Möglichkeiten es dort geben wird, diese destruktiven Prozesse zu stoppen und künftig unmöglich zu machen.
Und, so leid es mir tut: beim Nachsinnen über die Ursachen all dieser negativen Vorgänge lande ich immer wieder beim Profit als Hauptursache für die systematische Verschlechterung.
Der damit verbundene Entzug von Finanzmitteln/materiellen Werten aus dem Wirtschaftskreislauf ist eine der wichtigsten Einflußgrößen auf die ungute Richtung der o.g. Prozesse.
Alle diese (und weitere) Faktoren wirken aufeinander ein, und das Gesamt-Bild, welches sich daraus ergibt, ist wenig aufmunternd.
Um so wichtiger ist es für jede/n, über die eigene Position/Rolle in all diesen Vorgängen nachzusinnen – und ggf. diese zu verändern.
„Weiter so wie bisher“ geht jedenfalls schon lange nicht mehr…
Darstellung zur RF
Viele Leute fragen sich (und andere), was denn da in der RF los sei – so viele unterschiedliche und widersprüchliche Meldungen, und selbst wenn man die offensichtlichen Zwecklügen der West- und Ukro-Propa streicht, bleiben noch genug Fragen übrig…
Nachfolgend übersetzt der Versuch einer Erklärung eines wenig bekannten Blockers vom 29.6.26, der (zu seiner Sicherheit) diesen Beitrag angeblich per e-Post erhalten hat; für uns vielleicht interessant, falls da jemand Parallelen erkennen sollte… – LH, 8.Juli 2026
„Alles kommt an seinen Platz, wenn man als Tatsache annimmt, daß ein Staat als Institution nicht existiert, sondern es gibt dessen Imitation, und die Interessen einiger Gruppen der Präsi-Administration, welche einfach auf den Ressourcen sitzen.
Dann wird alles logisch und verständlich und zwar: das Fehlen einer (Staats-)Ideologie und eines Bildes der Zukunft, das Fehlen einer Koordination und eine Entwicklungsplanes, die unverständliche Außenpolitik, die Migrationskrise usw.
Die Menschen sind auch kein Ziel, sondern lediglich eine Ressource. Die aktiv von außen aufgefüllt wird.
Also ist es zwecklos, sich vorzuhalten „na was denn, sieht er nicht, was vor sich geht?“
Er ist überhaupt nicht für uns da. Er ist eine Funktion. Die Funktion hat null Empathie, die kann es dort per definitionem nicht geben. Es gibt Geschäftsinteressen und ein Rudiment des Überlebens – das ist alles.
Die Halbwertszeit
Um zu verstehen, was zwischen der RF und dem U-Land vor sich geht, muß man erstmal von der verführerischsten Erklärung absehen – der staatlichen.
Verführerisch, weil gewohnt: man hat uns von Kindheit an eingetrichtert, daß der Staat das Subjekt der Geschichte sei, der Träger des Willens, der Beschützer der Interessen.
Aber wenn ein Staat als handlungsfähige Institution einfach nicht existiert? Wenn wir eine Imitation der Staatlichkeit vor uns haben, eine Dekoration, hinter welcher einige konkurrierende Gruppierungen sitzen, die untereinander die Ressourcen-Ströme aufgeteilt haben? (oder andere Hintergrundkräfte? – d.Ü.)
Dann kommt alles an seinen Platz.
Das Fehlen einer verständlichen Ideologie ist kein Rechenfehler, sondern die Norm: eine Ideologie wird von einem Staat benötigt, der die Leute irgendwohin führen will, jedoch nicht von einer Gruppierung, für welche es ausreichend ist, die Kontrolle über die Rohrleitungen, die Häfen, die Zeilen im Haushalt zu behalten.
Das Fehlen eine Zukunftsvision ist keine Verwirrung, sondern Rationalität: der Planungshorizont einer Gruppierung wird nicht in Generationen gemessen, sondern im Zeitraum der Herrschaft über das Vermögen.
Die Migrationskrise ist ein politisches Versagen, sondern eine Personalentscheidung: es gibt nicht genug Leute, also werden sie herangeschafft, weil die Leute hier kein Ziel oder Wert sind, sondern ein ersetzbares Verbrauchsmaterial.
Und genau in dieser Logik sind auch die beiden Bruchstücke der UdSSR – Rußland und Ukraine – zu betrachten. (warum? – d.Ü.)
Bruchstücke
Die Kernphysik bietet hier eine exakte Metaphorik und nicht nur ein schönes Abbild. Wenn ein schwerer instabiler (?) Atomkern, in diesem Falle die UdSSR, zerfällt, dann verschwindet er nirgendwohin. Er erzeugt Spaltungsprodukte: leichtere, aber auch instabile, auch radioaktive, und jedes davon hat seine eigene Halbwertszeit. (das ist die Zeit, bis die Hälfte des vorhandenen Materials weiter zerfallen ist; dies sagt aber z.B. gar nichts aus über die Stärke der verbliebenen Strahlung – d.Ü.)
Das sind beim einen Sekunden, beim anderen Jahrtausende, aber beide bewegen sich unweigerlich auf einen stabileren Kernzustand zu, wobei sie unterwegs Energie, Neutronen und Struktur verlieren.
Rußland und Ukraine sind solche Bruchstücke. Sie haben vom Mutterkern die Ladung, die Infrastruktur, das Territorium und die Bevölkerung geerbt, aber keine Stabilität.
Der sowjetische Kern hielt zusammen dank des kolossalen Bindungspotentials: der Ideologie, des Repressionsapparates, der Planwirtschaft, der Partei-Vertikale.
Als dieses bindende Feld verschwand (von allein? – d.Ü.), flogen die Bruchstücke in unterschiedliche Richtungen davon, jeweils Fragmente der früheren Struktur entführend und im weiteren schon eigenständig zerfallend.
Der Zerfall war nicht im Jahre 1991 beendet. Er setzt sich fort.
Das invariante Sujet
Ein Bruchstück hat keinen souveränen Willen. Es gibt eine Bahn, die im Augenblick des Zerfalls vorgegeben war, und es gibt eine interne Instabilität, welche diese Bahn nach und nach verzerrt.
Genau deshalb ist die „Staatspolitik“ Rußlands und der Ukraine – bei allen äußeren Unterschieden in den Narrativen – ein und demselben invarianten Sujet unterworfen: die herrschenden Gruppierungen benutzen die Staatshülle zur Legitimierung ihrer Kontrolle über die Ressourcenströme, wobei die Hülle selbst sie in der langfristigen Perspektive nicht interessiert.
Dies erklärt die erstaunliche strukturelle Ähnlichkeit beider Systeme, die sich offiziell im Kriegszustand befinden.
Zu beiden Seiten der Front stehen oligarchische Clans, die in den Staatsapparat eingebaut sind und diesen als Instrument der Umverteilung benutzen.
Zu beiden Seiten gibt es (Staats-)Machtstrukturen, die nicht als Sicherheits-Institutionen funktionieren, sondern als eigenständige Spieler mit eigenen Geschäftsinteressen.
Zu beiden Seiten stehen Eliten, die ihre Vermögen und Familien im Ausland aufbewahren, d.h. die auf dem Verhaltensniveau das vollständige Mißtrauen in eine langfristige Stabilität des eigenen Staates demonstrieren.
Zu beiden Seiten lebt eine Bevölkerung, die mobilisiert und mit Steuern belastet wird, die stirbt und ersetzt wird, aber nirgends als End-Nutzen-Zieher der Vorgänge auftritt.
Das ist kein Krieg der Staaten. Das ist der Konflikt zweier instabiler Isotope, von denen jedes im Prozeß des eigenen Zerfalls Energie ausstrahlt.
Neutronen ohne Adresse
Beim Atomkernzerfall wird jeder Teilungsakt von einem Neutronen-Ausstoß begleitet – das sind Teilchen ohne Ladung, die jedoch tief durch beliebige Hindernisse dringen können und neue Reaktionen in benachbarten Kernen auslösen können.
In unserem Modell spielen die Rolle der Neutronen die Gelder, die Waffen, die Menschen und die Informationen, welche keinem Staat gehören und keiner staatlichen Logik unterliegen.
Die ukrainischen Oligarchen finanzieren EU-Lobbyisten. Die RF-Machtleute halten Immobilien in Dubai. Die Wehrtechnik-Hersteller sind – über ihre Zulieferketten – gleichzeitig für beide Seiten tätig. Die Migrationsströme werden von den herrschenden Gruppierungen dorthin gelenkt, wo im Augenblick billige Arbeitskräfte gebraucht werden, für den Ersatz der Verluste.
Alle diese Neutronen werden im Verlaufe der Reaktion ausgeschüttet und halten sie am Laufen/verbreiten sie.
Die Kettenreaktion wird nicht aus einem einheitlichen Zentrum gelenkt. Sie ist selbst erhaltend durch die physikalischen Zerfallsgesetze.
Die Halbwertszeit als strategischer Horizont
Die Frage, welche gewöhnlich bezüglich dieses Krieges gestellt wird – wer wird siegen? – ist nicht korrekt, weil sie das Vorhandensein von Subjekten mit langfristigen Zielen voraussetzt. Korrekt wäre es, anders zu fragen: wer hat die größere Halbwertszeit?
Das RF-Isotop hat die größere Anfangsmasse – Territorium, Ressourcenbasis, mögliches Atomwaffen-Potential (das ist nicht genau) und dementsprechend die größeren Zerfalls-Trägheit. Es kann in der gegenwärtigen Form länger existieren.
Aber die Instabilität verschwindet nicht einfach: sie reichert sich intern an, in Form der Struktur-Degradation der Institutionen, der Vernichtung des menschlichen Kapitals, der zunehmenden Abhängigkeit von äußeren „Krücken“.
Das ukrainische Isotop ist leichter und reaktionärer. Es verliert schnell an Masse: Bevölkerung, Industrie, Infrastruktur, aber dieser Zerfall wird teilweise kompensiert durch äußere Unterstützung: durch westliche Transfers, welche eine Funktion erfüllen, die einer Neutronenbestrahlung gleichkommt, welche die Teilungs-Reaktion künstlich erhält.
Beide Varianten führen zum gleichen Finale: dem Übergang in einen stabileren Zustand. Was das genau für eine Stabilität sein wird, ist eine Frage der Konfiguration der Bruchstücke nach dem nächsten Teilungsakt. (sic! – d.Ü.)
Was bleibt invariant?
Bei beliebigem Ausgang bleibt nur eines invariant: die herrschenden Gruppierungen zu beiden Seiten sichern sich einen Ausstieg aus der Reaktion unter Erhalt ihrer Vermögen.
Das ist kein Zynismus, sondern Physik. (? – d.Ü.)
Instabile Isotope zerfallen, aber die Elementarteilchen verschwinden nirgendwohin. Sie gruppieren sich einfach in eine neue Konfiguration um.
Staaten, so sagt man uns, führen Krieg gegeneinander. Eliten sind, näher betrachtet, in einem einheitlichen Raum – finanziell, off-shore-, familiär – tätig.
Der Krieg trennt die Völker. Der Zerfall konsolidiert jene, welche dessen Logik zu lesen verstehen.
Die Leute können einem in diesem Schema wirklich leid tun. Nicht weil sie eine Ressource sind, obwohl das funktionell genau so ist.
Sondern weil sie die einzigen sind, welche ernsthaft an den Staat als Subjekt glauben. Und für diesen Glauben bezahlen sie am teuersten – mit ihren Leben.“
Original-Quelle: https://t.me/polkovnikKurtz/75434, https://t.me/polkovnikKurtz/75435, https://t.me/polkovnikKurtz/75436 – Übersetzung: Hans Ludwig, 8.7.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Ein schöne Erzählung, nicht wahr? Zu schön um wahr zu sein, oder?
Zu glatt fügt sich da alles zusammen… in bestimmten Interessen… klar, jedes Gleichnis ‚hinkt’… vor allem, wenn noch selektive Sichtweisen hinzukommen, oder Kernzerfall und Kettenreaktion munter durcheinandergewürfelt werden.
Aber entgegen den Behauptungen des unbekannten (insularen?) Autors gibt es durchaus konkrete Vorteilsnehmer dieser Prozesse.
Und wir haben es beim Zerfall der UdSSR keinesfalls mit einem natürlichen Vorgang wie dem Kernzerfall zu tun, (der übrigens auch einen äußeren energetischen Anstoß braucht, um in Gang zu kommen, zumindest wenn ein 70 Jahre lang stabiler Kern gespalten werden soll) sondern mit einem gestalteten, gelenkten Prozeß.
Und genau die Vorteilsnehmer – qui bono? – werden uns zu den Verursachern, Lenkern und den wahren Vorgängen führen…
Das Bild vom Kernzerfall ist allzu verführerisch, und es wird vieles im Text „logisch“ dafür „zurechtgebogen“… denn es soll uns davon abhalten, bestimmte unbequeme Fragen zu stellen.
Zum Beispiel, warum fast jeder Staat weltweit seit 3 – 4 Jahrzehnten Im Auftrag der transnationalen Konzerne, Banken und Fonds zielgerichtet zu einer Firma umgebaut wird? Also ein allgemeiner Trend ist das, keine „Bruchstück-Spezifik“…
Denn wir erinnern uns an DUNS-Nummern und UPIK, an Agenturen statt Ämter, an den rigorosen Sozialabbau (Zeitarbeit, 1-Euro-Jobs), an die offene Mißachtung der Menschenrechte der Arbeitslosen (Beschnitt des Existenzminimums), die zunehmende soziale Ungleichheit durch die brutale Umverteilung aller Vermögen zugunsten der Superreichen, und vieles andere in diesem Zusammenhang. (großteils hier auf bb nachlesbar)
Oder die Frage, warum die EINE Ideologie – die der Vergötterung des Reichtums – überall als Staatsideologie eingeführt wurde, ohne dies zu benennen, während alle anderen Ideologien mit allen demokratischen (und sonstigen) Mitteln bekämpft und kleingemacht werden?
Oder die Frage, warum den nicht demokratisch legitimierten EU-Bürokraten unglaublich teure Entscheidungsgewalten übergeben werden, während die Bevölkerungen der Länder keinerlei Einflußmöglichkeit darauf haben?
Und warum es keinerlei wirksame Kontroll-Mechanismen über deren Tätigkeit (oder Untätigkeit?) gibt?
Klar, in der „Logik“ der Reichen kann es höchstens Mitleid erregen, wenn „die Leute-Ressource“ als niedere Wesen behandelt und „end-verwendet“ werden. Es ist halt nicht unsere Logik, die hier den Tenor bestimmt…
Dementsprechend sind auch die Aussagen zu den beiden sehr unterschiedlichen Rest-Gebilden der UdSSR sehr sorgfältig zu prüfen… aber das kann wohl inzwischen hier auf bb jede/r selbst recht gut.
Sollten Fragen offen bleiben, bitte im Kom stellen.
Eines sollte klar sein, weil anhand praktischer Beispiele (von Beresowski bis Minz, von Pintschuk bis Kolomojski) belegbar: keinem der fremdgelenkten „Oligarchen“, weder der RF noch des Ukro-Regimes, wird am Ende erlaubt werden, ihren ergaunerten ‚Reichtum‘ zu behalten…
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Noch ein aktueller Denkstupser: an diesem Montag wurde die größte Erdöl-Raffinerei der RF in Omsk (Sibirien) mit mindestens 2 Drohnen (2 Brandstellen) angegriffen; die Entfernung zum U-Land beträgt 2500 km!!!
Die Dinger flogen also garantiert nicht vom U-Land aus… RF? Mittelasien? Kasachstan?
Folgen?
Splitter 6
Erneut einige Denkstupser zu Wirtschaftsfragen. – LH, 7.7.26
1. Kommt es nur mir so vor, als ob hier weiteren, noch nicht ganz verarmten Mittelkläßlern die letzten Ersparnisse aus der Tasche gezogen und ins Nirwana der Rechner-„Geld“-Daten verschoben werden sollen, wo sie der große „Schwarz-Aus“ frißt?
2. Wer die Mär von der „Marktkapitalisierung“ glaubt, der findet bei „Forbes Global 2000“ die neueste Rate-Liste, pardon Rating-Liste, zu den angeblich „gewinnbringendsten“ Firmen der Welt; natürlich dominiert von den US-IT-Firmen… mal sehen, wie das am Jahresende aussieht.
3. Paul Spydell befaßt sich schon seit Tagen mit zwei ganz heißen Eisen: zum einen mit dem, was er „Trampismus“ nennt, und zum anderen mit den Möglichkeiten und Grenzen der sog. LLMs bzw. AI/KI-Systeme.
Man muß mit seinen Einschätzungen nicht immer einverstanden sein, aber Denkstupser enthalten sie massenhaft…
Zumal andere seriöse RF-Quellen (wie Karen Geworgjan) zu DT eine gänzlich andere (positivere) Meinung haben…
4. Zum einen wird hier mal grafisch der hohe ökonomische Preis deutlich, den die EU-Donoren D und NL für das strategische Desaster im U-Land zahlen (müssen?); zum anderen wird klar, daß der Niedergang deutlich VOR 2022 begonnen hat, nämlich gleich im Anschluß an die Kronen-Story, und also NICHT nur dem pösen Pu angelastet werden kann…
5. Daß „deutsche“ Unternehmen bis auf wenige Ausnahmen vorwiegend ausländischen bzw. transnationalen Eigentümern (Konzernen, Banken, Fonds) gehören, zeigt sich seit einigen Jahren: es gibt keine Verbundenheit mit dem Land und seinem Volk mehr, sondern die Invest-Entscheidungen werden – „wie international üblich“ – rein aus pekuniären Profit-Erwägungen heraus getroffen, wobei es seit vielen Jahren völlig „unüblich“ ist, jegliche Investitionen nachträglich mal ’scharf nachzurechnen‘ – man könnte ja auf eigene Fehlentscheidungen stoßen…
Und so verwundert nicht, daß das Ha-Blatt „exklusiv“ vermelden darf, daß die noch „deutsch“ genannten Unternehmen bis 2030 ihre Investitionen/Produktionen überall hin verlagern, nur raus aus diesem Land – klar, bei diesen Energie-Preisen und dieser „hochwertigen“ Pulle Tick…
Auch die Qualität der „Wertarbeit“ gewisser ‚hiesiger‘ Firmen hat ja stark nachgelassen, wie der Stern zu berichten weiß: ein versagendes Luftabwehrsystem von RM…
Aber laut Kling Beil (auf der Pressekonferenz zum Haushalt 27) hat vor allem DT mit „seinem“ Iran-Krieg schuld, daß es hierzulande nicht aufwärts geht…
Daß die hiesige Politik ziemlich ‚daneben‘ ist, äußert nun auch ein Konzernvertreter zunehmend offen gegenüber den MVM, wie dem Blubber, hier am Beispiel Gas-Beschaffung, was uns alle angeht…
Immerhin sollen die UES (unterirdische Erdgas-Speicher) der EU „schon“ zu 50% gefüllt sein, wie GIE vermeldet. Insgesamt will die EU mit 80% Füllstand (früher 90%) den Winter überstehen.
6. Wie verlassen man sein kann, wenn man sich auf seine angelsexischen „Partner“ verläßt, zeigt der Fall „NS“ (natürlich ist Nord Strom gemeint): was nützt eine Versicherung, wenn sie im Schadensfalle nicht zahlt? Und genau das geschieht nun… wie dumm muß man sein, um ein Angler-Gericht dazu anzurufen? Und warum ließ man sich bei den Ermittlungen auf jene eine (zweifelhafte) U-Spur einengen?
Wem müssen wir da ‚danken‘?
7. Aber es gibt auch positive (?) Wirtschaftsmeldungen: Kanada will seine 12 neuen U-Boote bei TKMS kaufen – mal sehen, wie lange DT braucht, um den Auftrag für sich ‚an Land zu ziehen’…
P.S.
abschließend etwas historisches, für alle, die bei einem bestimmten Namen immernoch feuchte Augen bekommen; wenige Sekunden aus dem frisch gegründeten RF-Fernsehen des Jahres 1991, aus der abendlichen Nachrichtensendung „Vesti“ – bitte unbedingt die handelnden Personen anschauen; der Sprechtext lautet:
„Sehr viel ist in wenigen Tagen und sogar Stunden getan worden, aber vor uns stehen sehr viele Schwierigkeiten, und vielleicht ist die wichtigste davon, rechtzeitig und sofort die Ergebnisse der Errungenschaften zu nutzen, richtig und augenblicklich.
Bei der Erörterung der Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der ‚Europäischen Bank für Rekonstruktion und und Entwicklung‘ hat der Bürgermeister Leningrads Sobtschak dem Präsidenten der Bank, Herrn Attali, versichert, daß westliche Investoren darauf rechnen können, daß ihnen als Garantien/Sicherheiten für ihre Einlagen einige unserer Werke und Unternehmen verkauft werden, sie werden Land kaufen können und dort ihre Fertigungen aufbauen können, die ihnen dann als Eigentum übergeben werden. Anatoli Sobtschak hat ebenfalls seine Hoffnung geäußert, daß jetzt, da die Partei-Strukturen sich von der Macht entfernen müssen, es keine Hindernisse für die Zusammenarbeit geben wird. Und wofür die Einlagen benötigt werden, ist klar…“
War dies der Anfang des „schlauen Plans“ eines gewissen Herrn, der jetzt in sein Endstadium geht?
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Geo Poll… 3
Wir hatten schon kluge Überlegungen des aserbaidzhanischen Politologen kennengelernt, hier nun eine weitere Portion… – LH, 6. Juli 2026
Meinung Prof. Askerchanow 260702+06
1.
„Bin mit dem Prof. Jewstafjew einverstanden, aber es gibt ein prinzipielles Moment.
(Bezug: Telegram – Der Professor schaut in die Welt. Anonymer Autorenkanal von Dmitrij Jewstafjew: Nun, eigentlich ist die Entwicklung der Situation in der EU hin zur totalitären Gesellschaft völlig logisch. Daher bin ich keinesfalls verwundert. Und der Aufbau einer totalitären Gesellschaft hat seine eigene Logik. Und, so ist es historisch schon üblich, in erster Linie zeigt sich diese Logik in Beerdenien…)
Na gut, und was hierzulande los ist, sieht jede/r selbst… – d.Ü.
Aus meiner Sicht fehlt heute in der EU das wichtigste – die passionarische soziale Basis. Das weimarische Deutschland war eine Gesellschaft eines ganz anderen Typus. Das war eine Generation, die durch den Fleischwolf des Ersten Weltkrieges gegangen war. Millionen Männer wußten, was ein Schützengraben ist, was Tod ist, Disziplin, Kampfes-Bruderschaft und die Bereitschaft, sich für eine Idee aufzuopfern. Sie waren nicht einfach Bürger, sie waren Leute des Krieges, welche man nicht mit Verbraucher-Losungen überreden konnte. Sie brauchten einen Sinn, ein Ziel und das Gefühl einer historischen Mission. (bitte lies dazu die Bücher von Erich Maria Remarque! – d.Ü.)
Genau deshalb konnte man damals große ideologische Projekte bauen. Die Leute waren bereit, Mangel zu erdulden, sich zu mobilisieren, für den Staat zu arbeiten, zu kämpfen und zu glauben, daß sie eine neue Zukunft erschaffen. Die nationale Erniedrigung, die Wirtschaftskrise und die Erinnerung an den Krieg haben diese ‚Nachfrage‘ nur verstärkt.
Das moderne Europa (gemeint ist vor allem die EU – d.Ü.) ist das ganze Gegenteil.
Das ist eine Verbraucher-Gesellschaft von Individualisten, und komfortgewohnt, wie sie in den Jahrzehnten der Globalisierung erwachsen ist. Sie ist atomisiert, altert demographisch und besteht aus einer Vielzahl von kulturellen und ethnischen Gruppen, die vorwiegend kein gemeinsames Geschichtsgedächtnis und keine einheitliche Identität haben.
Hier dominiert nicht das Pflichtbewußtsein, sondern ein Kult des persönlichen Wohlergehens, und nicht die kollektive Mission, sondern die Verteidigung des eigenen Lebensniveaus.
Deshalb wird es nicht gelingen, die politischen Technologien der 1930er Jahre mechanisch zu wiederholen. Man kann die Symbolik, die Rhetorik, die Institutionen und sogar die außerordentlichen Maßnahmen kopieren, aber es ist unmöglich das wichtigste wiederherzustellen – eine Gesellschaft, die bereit ist zu leben und zu sterben für eine große Idee.
Und ohne dies sind beliebige Versuche, ein „neues Europa“ aufzubauen, dem Risiko unterworfen, nur ein politischer Spektakel zu bleiben.
Dabei würde ich ein kleines Hintertürchen lassen: die EU-Eliten können versuchen, eine solche Passionarität künstlich zu erschaffen, durch einen langanhaltenden äußeren Konflikt, eine wirtschaftliche Mobilisierung und das Gefühl einer existentiellen Bedrohung.
Aber das wird schon kein natürliches Produkt der Gesellschaft sein wie nach dem Ersten Weltkrieg, sondern eine lenkbare Technologie mit einem viel weniger vorhersehbaren Ergebnis.
Mehr noch, ein solches Produkt wird leicht außer Kontrolle geraten, und die Folgen werden für dessen Konstrukteure höchst traurig sein
Originalquelle: t.me/KamilAskerkhanov/5671; Übersetzung Hans Ludwig, 5. Juli 2026
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2.
Erschaffen die Banker eine Allianz für die Finanzierung des Krieges oder ihre eigene Private Militär-Organisation (PMO)?
Derweil die Aufmerksamkeit den Militär-Budgets der Nato-Länder gewidmet ist, wird parallel eine viel interessantere Konstruktion geformt: eine internationale Finanz-Infrastruktur für die langfristige Kreditierung des ‚Verteidigungs‘-Bereiches.
Am 2. Juli hat Kanada verkündet, daß auf dem bevorstehenden Nato-Treffen in der Türkei etwa zehn Gründungsmitglieder einer neuen „Bank für Verteidigung, Sicherheit und Stabilität“ (DSRB) vorgestellt werden.
Als Initiator des Projektes tritt der Premierminister Kanadas Mark Karr nie auf, der die Idee der Schaffung einer Finanz-Allianz der „Mittelmächte“ unter den Bedingungen der zügig fragmentierenden Weltordnung vorantreibt.
Nach den Worten von Kanadas Hauptverhandlungsführerin Isabell You Don ist die Aufgabe der neuen Institution die Akquisition von 100 Mrd. Pfund Sterling (ca. 133 Mrd.$) günstiger Finanzierungen für die Verteidigungsprojekte der Verbündeten.
Im Wesen geht es um die Schaffung einer ähnlichen internationalen Bank für Entwicklung, nur daß diese nicht auf Infrastruktur oder Industrie gerichtet ist, sondern auf Sicherheit und Militärprogramme.
Bisher ist als einziger offizieller Staatspartner Luxemburg dabei, welches zum europäischen Stabsquartier der DSRB wird. Südkorea denkt über einen Beitritt nach, Beerdenien wird als Beobachter mitmachen, Italien, Spanien, Türkei, Belgien und Ukraine prüfen die Parameter des Projektes.
Interessant ist etwas anderes. Großbritannien hat es noch nicht eilig einzusteigen, und ohne Länder mit dem höchsten Kreditrating AAA bleibt das Projekt dem Risiko ausgesetzt, mit ernsten Problemen bei der Heranziehung günstigen Kapitals konfrontiert zu werden.
Nicht zufällig hat „Reuters“ diese Frage als Hauptrisiko der ganzen Initiative benannt.
Nicht weniger kennzeichnend ist das Verzeichnis der Privat-Teilnehmer. Im Projekt sind die großen Weltbanken eingebunden: JPMorgan, Deutsche Bank, Commerzbank, ING, und auch die führenden kanadischen Finanzinstitutionen – RBC, BMO, CIBC, National Bank of Canada, Scotiabank und TD Bank.
Und genau hier taucht die entscheidende Frage auf.
Wenn die Nato-Länder auch ohnedies eigene Kriegsbudgets haben und die Möglichkeit, Staatsschulden aufzunehmen sowie Zugang zu den größten Finanzmärkten und die Unterstützung der Zentralbanken – wozu muß dann eine gesonderte internationale Bank geschaffen werden, die ausschließlich auf den militärischen Bereich spezialisiert ist?
Die Version, daß dies nur für die Finanzierung der Armeen der Nato-Länder gebraucht wird, sieht nicht sehr überzeugend aus. Denn dafür existiert ja bereits die gesamte erforderlichen Finanz-Infrastruktur.
Viel interessanter ist eine andere Vermutung.
Wenn die größten privaten Finanzgruppen tatsächlich die entscheidenden Teilhaber an der neuen Institution werden, dann sind sie gewiß nicht an Wohltätigkeit interessiert.
Das Kapital finanziert immer nur das, was in der Folge seine Interessen vertritt und politische Dividenden bringt.
Und dann taucht die folgende Frage auf:
wird hier nicht die Finanzbasis für die Entstehung eines globalen übernationalen Privaten Militär-Konzerns geschaffen?
Nicht die Armeen eines beliebigen Staates, sondern ein Machtinstrument, das dort wirken kann, wo der Einsatz nationaler Streitkräfte unmöglich ist oder politisch unerwünscht.
Unter den Bedingungen des Zerfalls der früheren Weltordnung könnten genau solche Strukturen am meisten gefragt sein…
Zweifellos ist das heute nur ein Hypothese. Allerdings zwingt die Logik der Vorgänge einfach dazu, solche Fragen zu stellen.
Und hier entsteht ein historisches Paradoxon.
Die Banker haben im Verlaufe der Jahrhunderte vor allem den Bonapartismus gefürchtet – das Erscheinen einer eigenständigen militärisch-politischen Kraft, welche nicht mehr vom Finanzkapital abhängig ist und diesem seinen Willen diktiert.
Genau deshalb hat das Großkapital es stets vorgezogen, die Staaten (oder deren Regenten – d.Ü.) zu kontrollieren und nicht unabhängige Streitkräfte zu erschaffen.
Aber wenn DSRB tatsächlich nicht nur eine Bank, sondern das Finanzfundament einer Transnationalen Militärstruktur wird, dann ergibt sich ein interessantes Bild: die Finanzeliten selbst beginnen, das zu erschaffen, was sie historisch stets mehr als alles gefürchtet hatten.
Möglicherweise ist das nur ein neuer Mechanismus zur Kreditierung der Wehrtechnik-Industrie. (oder des U-Regimes – d.Ü.)
Aber möglich ist auch, daß wir die ersten Schritte zur Erschaffung einer neuen Macht-Architektur des globalen Kapitals beobachten, wo eine transnationale Bank nicht nur Finanzinstitution, sondern Basis für die Entstehung einer eigenen Armee der Transnationalen Eliten wird.
Originalquelle: t.me/KamilAskerkhanov/5686; Übersetzung Hans Ludwig, 6. Juli 2026
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Anmerkung des Übersetzers:
Freilich sind wir das schon gewohnt, daß man sich im Westen mit verlogenen „schönen Phrasen“ (‚Verteidigung‘ statt Aggression und Krieg, ‚Sicherheit‘ statt Besatzung und Unterdrückung, ‚Stabilität‘ statt Dominanz bzw. Hilflosigkeit der Unterdrückten) abdeckt, damit nicht gleich der kriegerisch-brutale Charakter der jeweiligen Maßnahmen erkennbar ist… Bitte also beim Lesen die jeweiligen ‚Tarnbegriffe‘ durch das ersetzen, was wirklich gemeint ist…
Denn jede/r sollte sich zu jedem Zeitpunkt anhand der bisherigen Handlungen des weltweit einzigen Kriegsblocks über dessen Charakter und Ziele im Klaren sein.
Und jener Mark K. war Chef der Bank von England und der kanadischen ZB, ist also klar ein Mann der Finanzinternationale…
Setzen wir diese beiden Fakten zusammen, erhalten wir als Ergebnis den offensichtlichen Versuch der Finintern, sich eine eigene transnationale, von staatlichen Einschränkungen (HLKO, Genfer Konvention usw.) unabhängige Privatarmee zu erschaffen, welche den Machterhalt des Transnationalen Großkapitals (Konzerne, Banken und Fonds) sichern und deren Interessen ggf. auch mit militärischer Gewalt weltweit durchsetzen kann.
Gleichzeitig denken wir bitte an den sich schnell verändernden Charakter der militärischen Auseinandersetzungen (Drohnen-Schwärme, Mittel- und Langstrecken-Raketen, gleiches als Hyperschall-Raketen, rechnergestützte Vorbereitung und Durchführung militärischer Operationen, Satellitendaten-Nutzung für Aufklärung und Zielerfassung usw. usf.) sowie an die immensen Verbreitungs-Möglichkeiten jeglicher Lügen-Nachrichten, unaufklärbarer Aktionen unter falscher Flagge, massiver Medien-Kampagnen zur Beeinflussung der Massen und der ‚Eliten‘ in beliebiger Richtung und andere ‚erlebte‘ Ereignisse, so ergibt sich ein ziemlich gruseliges Bild einer wenig lebenswerten Zukunft, welche uns allen von den realen Machthabern der zerfallenden Strukturen der Jetzt-Zeit offeriert wird.
Ob (und wann) diese begreifen werden, daß sie selbst nur wenige Jahre später, nachdem die letzten denkenden Menschen vernichtet wurden, ebenfalls diese Welt verlassen werden, weil sie jene (AI/KI-/Roboter-)Geister, die sie riefen, nicht mehr loswerden?
Haben sie nie Goethes „Zauberlehrling“ gelesen?
Altersschwäche?
Klar, dem kann kaum einer entgehen, der nicht KPK heißt… aber wir werden zum Ende hin die Frage aus der Überschrift beantworten… – LH, 5. Juli 2026
Der alternde Klugschnacker PCR, einst eine erfrischend kritische Stimme in der nordamerikanischen Öffentlichkeit, hat sich seit einigen Jahren auf das Thema Rußland und dessen Politik ‚eingeschossen‘.
Leider hat er es versäumt, sich vorher eingehend mit der Geschichte und der Mentalität der rußländischen Bevölkerung sowie den realen Machtverhältnissen dort im Lande zu befassen, was ihn zu unverständlichen Urteilen führt, wie in dem verlinkten Artikel.
So frönt er einigen westlich-üblichen Vorurteilen, die durch nichts als solche „Fachleute“ wie der zitierte Doktor off oder jene „Korrespondentin“ gepflegt werden: von WWP als Alleinherrscher mit unumschränkter Macht, und von einem Krieg der Ukraine gegen die RF usw.
Nichts könnte falscher sein als diese beiden Aussagen, die – wie viele andere Unwahrheiten – dennoch von der westlichen Propa-Maschine täglich neu verbreitet werden.
Daß diese täglichen Narrative, wie auch die vom bevorstehenden Sieg der Ukraine, dem bevorstehenden Einsatz von Atomwaffen durch „Putin“ oder dem drohenden Sieg Rußlands und nachfolgenden Überfall auf die EU, so gar nicht zueinander passen wollen, stört diese (und andere) Propagandisten nicht.
Sie haben ihre Aufgabe, das ‚Feindbild RF‘ aufrechtzuerhalten und auszugestalten, egal wie.
Machen wir uns also – so kurz es geht – an die Darstellung der tatsächlich belegbaren Fakten.
1. Wir erinnern uns daran, wie die Russische Föderation (RF) als Rechtsnachfolger der UdSSR 1991ff. durch den Zerfall des einheitlichen Wirtschaftsorganismus und die rege „Beratungstätigkeit“ hunderter nordamerikanischer „Fachleute“ (großteils Kaderoffiziere der dortigen Dienste – das ist nachgewiesen, da einige von ihnen später wegen unzulässiger „Bereicherung im Dienst“ in den USA verurteilt wurden) von der 2. Welt-Industriemacht mit einem funktionierenden Militär-Industrie-Komplex und der dazugehörigen Industrie intensiv (zwischen 40 und 80% Zerstörung/Auflösung, je nach Branche) zu einer Regionalmacht herabgesenkt wurde.
2. Der versoffene 1. Präsidenten-Darsteller, eine reine Marionette der Amis (allein sein sofortiger Anruf bei Präsi Busch, nachdem er in Bjel.Pusch. zusammen mit 2 anderen Verrätern die Union politisch zerstört hatte, spricht Bände) übergab dem Kompromiß-Kandidaten (!) WWP zum Jahrtausend-Wechsel ein wirtschaftlich desolates, moralisch völlig darniederliegendes Land, das für jedes andere Volk außer den Rußen nur noch den Weg in die absolute Armut vorsah.
Eine Auflösung und Zerschlagung des großen Landes wurde nur dadurch verhindert, daß damals die USA von den Uran-Lieferungen für ihre Kraftwerke vollständig von einer noch funktionierenden einigen RF abhängig waren: wir erinnern uns der Gor-Tschjernomyrdin-Vereinbarung (auch als WOU-NOU-Geschäft bekannt), wo das wahnsinnig teure hochangereicherte (96%) Uran aus den Atomsprengköpfen auf die kraftwerksüblichen 4% ‚verdünnt‘ und zum entsprechend niedrigen Preis (bis vor kurzem alljährlich zuverlässig) nach Nordamerika geliefert wurde.
3. Warum ein weitgehend unbekannter ehemaliger KGB-Mann in die Position lanciert wurde, ist eine gesonderte Geschichte, die wir jedoch im Hinterkopf behalten müssen: sie weist in jedem Fall darauf hin, daß es damals einen intensiven Machtkampf zwischen verschiedenen Gruppen im Lande und außerhalb gegeben hat.
Ihm wurde das Versprechen abgeknöpft, gewisse Kreise (die Jelzin-„Familie“, die Tschubais-„Reformatoren“, die vom Westen eingesetzten „Oligarchen“ u.a.) vor einer gerechten Bestrafung für ihre Verbrechen gegen Land und Volk vollständig zu schützen (leider hält er sich daran).
Außerdem sollte er in seiner Stellung als Präsi – faktisch über dem realen politischen System des Landes und laut westlich generierter Verfassung ohne echte Kompetenzen – den Vermittler und Ausgleicher zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen (heute als US-Netzwerk, als UK-Netzwerk, als Machtleute, als EU-Netzwerk usw. bekannt) geben.
3. Wie lange dieser Mann tatsächlich dort tätig war/ist, welche Rolle sein vom Westen eingesetzter „Beraterstab“ (der „Kollektive Putin“ – KoPu – offiziell als ‚Präsidenten-Administration‘, die als Staats-Organ in der Verfassung nicht auffindbar ist) dabei spielt und wie wenig sich das Status des Landes – trotz aller vollmundigen Versprecher – von dem einer Kolonie unterscheidet, mag jede/r selbst bedenken.
Denkstupser dazu:
Immerhin hat sich die reale Machtgruppierung nicht entblödet, beim Referendum über die Veränderung der westbestimmten Verfassung das Volk ganz offen zu betrügen: die Kampagne zur Abstimmung wurde vorrangig mit der Veränderung geführt, daß danach die nationale Gesetzgebung vor der internationalen Vorrang habe – ein Kennzeichen jedes souveränen Landes. (lies dazu das Grundgesetz)
Und genau DIESE Verfassungsänderung wurde dann – nach dem erfolgreichen Referendum – NICHT umgesetzt.
Noch Fragen dazu?
4. Was den U-Konflikt angeht, so haben wir es seit dem Jahre 2013/14 mit einem (anerkanntermaßen! mit 5 Mrd.$, siehe Viktoria Nulands Aussage) von den US-Administrationen finanzierten Putsch verschiedener Machtgruppen gegen die damalige gewählte Regierung zu tun.
Nachfolgend haben sich die Krim und der Donbaß (sowie weitere vorwiegend von russischstämmiger Bevölkerung bewohnte Gebiete jener ehemaligen UkrSSR) gegen die Ergebnisse jenes Putsches ausgesprochen, was zu militärischen Aktionen des Regimes – unter verschiedenen Bezeichnungen, wie ATO u.a. – geführt hat, mit teilweise brutalem Vorgehen gegen die Bevölkerung der nicht einverstandenen Gebiete.
Konkret wurden im Donbaß von Februar 2014 bis Februar 2022 nachgewiesen über 14 Tausend Zivilisten, darunter über 800 Kinder, durch die Truppen des Kiewer Regimes umgebracht.
Von Beginn an war das Putsch-Regime in Kiew eine Marionette des Westens, von anfangs 40% bis heute über 80% des Haushaltes wird durch westliche Gelder/Überweisungen finanziert. Eine eigene Wirtschaft ist heute (außer der Kleinst-Drohnen-Fertigung, die großen Geräte kommen längst aus dem Westen) kaum noch existent, da seit 1991 keine echten Investitionen in Industrie, Landwirtschaft und Infrastrukturen getätigt wurden – alles was da heute noch an Energetik, Logistik usw. funktioniert, ist das Erbe der ‚pösen Sowjetmacht‘, das mit ach und krach irgendwie in Benutzung gehalten wird.
Das Land ist heute ein Hort der Korruption, die Amis haben eigene Einheiten zur Korruptionsbekämpfung dort installiert, da das Regime dazu nichts tut – im Gegenteil…
5. Und zuletzt:
Im U-Konflikt steht der RF eine Koalition von über 50 westlichen Staaten mit ihrem wirtschaftlichen und Militär-Industrie-Potential sowie teilweise ihren militärischen „Beratern“/Söldnern gegenüber, gelenkt vom einzigen Militärblock der Welt.
Ohne dies, ohne die ständige direkte „Betreuung“ durch den Westen, täglich mit Satelliten-Daten, Aufklärungskapazitäten, Zieldatenprogrammierung, Munitions- und Waffen-Lieferungen sowie einer finanziuellen Unterstützung, welche das dortige Regime überhaupt erst handlungsfähig macht, wäre jener Krieg – als Konflikt zwischen RF und U-Land – in wenigen Wochen zu Ende, mit vorhersehbarem Ergebnis.
Daß das Regime dennoch zu rein terroristischen Aktionen (täglich mehrere hundert Drohnen und Raketen gegen die RF-Zivilbevölkerung und deren Infrastruktur, mit den von PCR skizzierten Folgen; Anwerbung von RF-Jugendlichen für ‚kleine‘ Terroraktionen wie Brandstiftungen; Ermordung von hohen Militärs in der RF durch Sprengstoffattentate usw. usf.) greifen muß, zeigt allen, daß die „normalen“ militärischen Mittel (trotz der immensen Unterstützung durch den Westen, vor allem die EU) nicht ausreichend sind, um am Kriegsverlauf – dem langsamen, zivilistenschonenden Vorrücken der RF-Armee – etwas wesentliches zu verändern…
P.S.
Was bleibt also von den aufgeregten Anwürfen gegen den (vom Westen mit Mühe akzeptierten) Statthalter unterschiedlicher internationaler Interessengruppen in jenem weitgehend fremdbestimmten Land?
Will man ihn jetzt ‚weghaben‘?
Klar, meine Leserschaft weiß, daß sich meine Sympathie für diesen Mann und sein Regime (unter Berücksichtigung der Entwicklung der vergangenen 25 Jahre) in sehr engen Grenzen hält, aber die Frage ist stets die nach den realen Alternativen: was wäre wenn?
Wer würde denn kommen?
Ein DAM versucht seit Monaten, mit teilweise grenzwertigen X-Kommentaren den ‚bad cop‘ zu geben – in der RF glauben ihm jedoch höchstens junge naive Gemüter…
Aber jene kritischen Stimmen in der RF, die begründet (!) diese Politik samt Kriegsführung für nicht zielführend halten, mehren sich jedenfalls zuverlässig..
Wir dürfen also weiter rätseln, welche ‚guten Gründe‘ der alte PCR hat, immernoch jene Propa-Narrative zu bedienen, die doch ganz offenbar keine reale Grundlage haben – dieser Beitrag taugt jedenfalls nicht viel.
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P.P.S.
Weil’s grade paßt: hier noch ein paar aktuelle Meldungen/Ansichten weitab von der Hauptströmung… – LH
Ein BZ-Artikel, für den allein sich schon das Schnupper-Monatsabo für 2 Euronen lohnt: „Deutschland in der Ukraine: Die Kriegspartei, die keine Kriegspartei sein will“ – freilich politisch korrekt, weil die Mithilfe an der gezielten Einwirkung auf die RF-Zivilbevölkerung einfach ausgeblendet wird… bitte an jeder Stelle selbst weiterdenken…
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Übrigens wurden in der Nacht zum Samstag 389 Ukro-Drohnen und -Raketen über dem RF-Gebiet abgeschossen, so das MoD RF am Sonntag.
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Ja, wer eine völlig un-lebenswerte Zukunft kennenlernen will, der schaue bei „Euraktiv“ den Beitrag von Thomas Müller-Nielsen „Europas nicht sanktionierbare Dummheit“ an…
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Früher hätte man gesagt: die Ratten verlassen das sinkende (AI/KI-)Schiff – Gigant Schwarzstein zieht sich zurück (https://www.zerohedge.com/technology/worlds-largest-data-center-campus-verge-collapse-after-blackstone-unexpectedly-pulls-out); klar ist die offizielle Begründung eine andere…
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Es ist bereits das dritte oder vierte Interview mit Igor Ostrezow, dem Moskauer Atomphysiker, über seine Zukunftstechnologie der günstigen Energieversorgung für alle; mir als Ingenieur ist da so ziemlich alles verständlich, auch wenn nicht überprüfbar; für Menschen ohne technische Ausbildung mag das anders sein; die politischen Intrigen, die er darlegt, sind durchaus logisch, wenn auch extrem ungewohnt, aber was ist heute schon noch gewohnt… eine Stunde für Wißbegierige und Mitdenker!
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Elli Maske holt pr-wirksam zum Schlag gegen die Bankenwelt aus – X Money ist da: https://finance.yahoo.com/markets/currencies/articles/elon-musks-x-money-details-193121263.html
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Und für heute DAS LETZTE:
Wann werden wir lernen, in allen Ländern zwischen den (meist nicht ordentlich gewählten) Elitären und der Bevölkerung, dem Volk zu unterscheiden?
Wann werden wir lernen, jeweils die Frage „Was tun?“ durch die Fragen „Wie?“ und „Wer?“ zu ergänzen?
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Ökonomie kurz aufgeräumt
Ja, kurz aufgeräumt im Ökonomie-Oberstübchen: vielleicht ist es sinnvoll, nochmal einiges an der jetzige Wirtschafts-Unordnung zu charakterisieren, sind doch hunderte Märchen über den Kapitalismus im Umlauf, und viele davon werden auch heute von manchen Leuten immernoch geglaubt… –
Hans Ludwig, Anfang Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
1.
Beginnen wir mit einer wichtigen Definition zu einem Begriff, über den es dutzende falsche Interpretationen gibt – die Inflation.
Hier Prof. Walentin Katasonow, Dr.oec. und Finanzexperte, Autor einer ganzen Reihe von Büchern über Ökonomie und Finanzen, von dem auch der „Chrematistik“-Hinweis stammt, in einem der Artikel im „Katechon“:
„Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“
So einfach.
Ebenso gilt: Inflation ist die Differenz zwischen dem Zuwachs der erweiterten Geldmenge und dem Zuwachs der Warenmenge (einschl. produktiver Dienstleistungen).
Also der Überhang der Gesamt-Geldmenge über die Gesamt-Warenmenge (jeweils im betrachteten Land/-esteil), welcher den Wertverlust der entsprechenden Währung im betrachteten Zeitraum widerspiegelt.
Klar?
Sorgfältig zu unterscheiden von jedem Preisindex, der meistens unter der I-Überschrift benutzt wird und, da real ‚fühlbar‘, die meisten Leute auch eigentlich interessiert.
Wobei es viele unterschiedliche Preis-Indize gibt:
für bestimmte Branchen, für bestimmte Produktgruppen, den für die Verbraucherpreise, den für die Herstellerpreise, einen, der nur die Endprodukte für die Verbraucher erfaßt, und ein anderer, der den gesamten Preiszuwachs über die gesamte Kette der Herstellung zeigt.
Die sich alle – zum Teil signifikant – in ihrer Höhe unterscheiden.
Wird uns alles als „Inflation“ verkauft…
Beispiel:
Der US-Industrie-Preisindex PPI, der nur die Endprodukte der Herstellketten erfaßt, kann überall nachgelesen werden, er liegt in aller Regel um die 3%.
Dagegen betrug der Industrie-Preisindex über den gesamten Umfang der Warenproduktion (über die gesamte Herstellkette, nur in ‚Fachkreisen‘ zu finden – hier von M.Chasin) zu Jahresbeginn ca. 3,5%, im März wuchs er auf 6,5%, im April schon 9,5% und im Mai 13,1% (jeweils auf das ganze Jahr berechnet).
Das sind enorme Zuwachsraten! Klar: bis die bis zu den Verbraucherpreisen durchgekommen sind, vergehen einige Monate.
2.
Was ist eine Krise?
Bei Marx finden wir die zyklischen Überproduktions-Krisen, welche für das kapitalistische Wirtschaftssystem typisch sind.
Sie sind bedingt durch die planlose (’spontane‘) Wirtschaftsweise, die – außer jener märchenhaften „unsichtbaren Hand des Marktes“, die noch keiner gesehen hat – keine wirksame Rückkopplung vom Verbraucher zum Produzenten kennt.
Der Verlauf dieser Krise ist bei Marx detailliert beschrieben und kann nachgelesen werden.
Hier finden wir auch die Begriffe Abschwung, Rezession, Aufschwung, Stagnation, Wachstum usw. – sie gehören zur Theorie der zyklischen Krisen.
Diese zyklischen Krisen unterscheiden sich heute kaum von den damaligen, auch in den Maßnahmen, die zu deren Überwindung getroffen werden.
Letztere sind allerdings stark von den konkreten Bedingungen in der jeweiligen Volkswirtschaft abhängig.
Eine stark unterfinanzierte (z.B. RF mit 55%) Wirtschaft mit einer Kosten-Inflation wird auf Leitzinserhöhungen kaum mit dem Rückgang der Inflation reagieren.
Dagegen eine überfinanzierte Wirtschaft (z.B. Usa mit über 100%) kann mit Leitzinserhöhungen wieder auf Kurs gebracht werden.
Daß die gegenwärtige US-Lage einerseits zum Ankurbeln der Wirtschaft eine Leitzinssenkung benötigt (von DT gefordert), andererseits dadurch aber die Inflation absehbar steigen wird (daher des Powells Forderung nach Leitzinserhöhung), ist ein klares Zeichen, daß es sich bei der gegenwärtigen Krise dort nicht um eine zyklische (Rezession) handelt.
Sondern um eine Strukturkrise (Depression), welche die neoliberale Chrematistik nicht kennt.
Sie unterscheidet sich in Mechanismen (Verlauf, Länge) und in ökonomischer Hinsicht (Wirkungen) klar von den zyklischen Krisen und läßt sich auch nicht mit den dafür bekannten Mitteln ‚bekämpfen‘.
Die Strukturkrise ist dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur der Produktion nicht der Struktur des Verbrauchs entspricht. Diese Struktur-Disproportionen werden in aller Regel mit Geld-Emission (QE) zugeschüttet, bis diese nicht mehr ausreicht.
Illustration dazu: Chasins „Märchen von der Waschmaschine“ (kürzlich gepostet).
Diese Lehre vom steten Niedergang der Kapitaleffektivität ist ein Weiterdenken der Marxschen diesbezüglichen Gedanken.
Der zugehörige Struktur-Abschwung begann im Jahre 2008. Wenn die realen BIPs unter Berücksichtigung der realen Inflation betrachtet werden, so stellt man fest, daß seitdem das US-BIP (wie auch das anderer Länder) stetig fällt.
Dies wurde anfangs ´zugeschmiert‘ mit der QE-Geldemission, die 2014 und später auch durch Abwertungen anderer Währungen (dar. der Rubel durch die ZBR) unterstützt wurde.
2020 wurde dann der Kronenwahn eingesetzt, um zusätzliche gigantische Emissionen zu ‚begründen‘, jedoch mit der Folge weiterer Staatsverschuldung bei real (inflationsbereinigt) sinkendem BIP.
Darüber hinaus wurden die Inflationswerte offiziell systematisch verringert bzw. die Bezugsgrößen nachträglich ‚korrigiert‘ sowie fiktive Finanzaktiva geschaffen, was den formalen Ausweis eines Wirtschaftswachstums ermöglichte.
Mit der Wirtschafts-Realität hat das alles nur wenig zu tun.
3.
Gewinne der Unternehmen
Im heutigen neoliberalen Finanzkapitalismus sind so gut wie alle Unternehmen real verlustbehaftet.
Ein formaler Gewinnausweis gelingt aber vielen dadurch, daß sie durch verschiedene Börsenvorgänge (Aktienrückkauf, PR usw.) über die Dollar-Emission den ‚Marktwert‚ des Unternehmens (die Summe aller Unternehmens-Aktien auf dem Markt, heute oft als ‚Marktkapitalisierung‚ schöngeredet) soweit erhöhen können, daß sie für diesen zusätzlichen ‚Unternehmenswert‘ wieder neue Kredite aufnehmen können, mit denen sie ihre Bilanzen schönen.
Zieht man jedoch von den ausgewiesenen „Gewinnen“ die jeweilige reale Inflationsrate ab (die mehrfach höher ist als die offiziellen Zahlen, denn der Geldüberhang gegenüber den Waren ist gigantisch), erhält man das wahre Bild: eine Wirtschaft aus lauter Pleite-Unternehmen.
Und alle Super-Mann-Nager sind dann Betrüger.
Bis auf die wenigen Firmen, die durch überbezahlte Fünfeck-Aufträge (‚Lobbyismus‘ als gesetzlich erlaubte Korruption) üppige Gewinne ‚machen‘, sind in Nordamerika alle Firmen Verlustbringer.
Die Folge ist, daß am Ende dieser Krise alle diese Luftnummern verschwinden werden – und damit auch großteils die Vermögen vieler Multimillionäre und Milliardäre.
Mit der Folge des weitgehenden Machtverlustes…
– – –
4.
Wie schon mehrfach angemerkt, kennen alle Wirtschaftstheorien die Natur nicht als Subjekt, sondern lediglich als Ressource, als Objekt.
Wenn wir jemals wieder auf einem intakten Planeten leben wollen, müssen wir zuerst und umfassend den schlimmen Schaden, den die profitgeleitete Objekt-Denke in unseren Köpfen an dieser Natur auf dem ganzen Planeten angerichtet hat, wieder in Ordnung bringen, beginnend jeder ‚daheim‘.
Also staatliche Programme, lokale und regionale Initiativen…
Auch bei den ‚alternativen‘ Wirtschaftskonzepten, die man so zu lesen bekommt, von Haisenko bis Fairconomy, ist leider davon nichts bis wenig zu finden; wir sind eben alle stark menschen-egozentriert…
Nicht nur hierzulande wird stolz verkündet, man wäre bei 57,7% „Erneuerbare“ (laut ZSW und BDEW), aber was dafür an Natur-Verlusten ‚produziert‘ wurde, berechnet keiner.
Sogar im indischen Pujab sollen künftig 100 Tausend Haushalte von Solarstrom leben – Tata Power wird’s richten…
Wie lange wollen wir noch diesem einseitigen Irrsinn hinterherlaufen?
Also VOR ALLEM anderen:
+ gezielte durchdachte Aufforstung weiter Gebiete (Nähr- und Nutzwälder) europaweit oder zumindest brd-weit,
+ Anlegen von Wald- und Strauchstreifen entlang der Feldwege, Straßen und auf großen Feldern (wie in der Südostukraine auf den Videos vom Krieg gesehen – siehe auch hier)
+ Renaturierung der mit Solaranlagen und Riesen-Windrädern ‚zugepflasterten‘ nutzbaren Bodenareale,
+ Genehmigung neuer freistehender Solaranlagen nur, wenn der Boden darunter weiter genutzt wird (Weiden usw.);
+ keine Genehmigung von großen Windrädern mehr, nirgends! Auch kein Ersatz der laufenden ‚abgelatschten‘, aber Entsorgungsnachweise für jeden Flügel;
+ Übergang zu kleinen Dach-Windrädern mit Metall-Flügeln o.ä., als Kombination zu den Dach-Solaranlagen
+ Renaturierung der innert 5 Jahren nicht genutzten zubetonierten Bodenareale in diversen „Gewerbegebieten“
+ Wiederherstellung der natürlichen bewaldeten Bach- und Flußläufe, soweit möglich
+ Erstellung eines landesweiten Wald- und Baum-Katalogs, und für jeden zu fällenden Baum müssen VORHER mindestens 10 neu gepflanzte und anfangs-versorgte Bäume nachgewiesen werden,
+ Veränderung der gesetzlichen Grundlagen der Naturnutzung auf Kreislauf-Wirtschaft, mit persönlicher Verantwortung der jeweiligen Akteure/Entscheider,
+ staatliche Kontrolle aller Maßnahmen per Satellit und Drohnen,
+ und so weiter und so fort… (das waren jetzt ein paar Sofort-Ideen! mehr dazu hier) bitte selbst ergänzen.
Zahlende:
genau diejenigen, die sich bisher die Profite von der Naturzerstörung in die Taschen gesteckt haben, also Bergbauunternehmen, „Windpark“-Fonds usw.
Ausführende:
WIR ALLE in freiwilliger, unbezahlter Eigenleistung!
Das sollte uns eine gesunde Natur doch wohl wert sein, oder?
Unfeine Charakterzüge
Hatten wir kürzlich die Charakter-Definitionen betrachtet und die positiven Charakterzüge aufgelistet, so ist heute die – aus welchem Grund auch immer – viel längere Liste der negativen Charaktereigenschaften dran.
Hans Ludwig, Anfang Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Nein, es sei nicht dazu aufgefordert, alle diese „Weisheiten“ gläubig hinzunehmen, dazu kennt ihr mich wohl schon gut genug; ihr wißt ja:
Glaube niemandem, prüfe alles selbst und nimm nur das an, wovon du wirklich überzeugt bist.
Insofern hoffe ich – wie gewohnt – auf eure kritische Rezeption und Verarbeitung meiner Darlegungen…
Und hier die lange Liste:
1. Wechselhaftigkeit
2. Unterwürfigkeit
3. unverschämte Dreistigkeit
4. Abgehetztheit, Eingeschüchtertheit
5. Eifersucht
6. Unfreundlichkeit
7. Kümmernis, Niedergeschlagenheit
8. Verachtung, Geringschätzung
9. Verstoßenheit, Ausgestoßenheit
10. Gemeinheit
11. Frechheit, Unverschämtheit
12. Überlegenheit
13. Nörgelsucht, Tadelsucht
14. Rachsucht, nachtragend sein
15. Schüchternheit, Verlegenheit
16. Aggressivität
17. Sorglosigkeit, Leichtsinn
18. Todessucht
19. Mißhelligkeit, Ablehnung
20. Unnachgiebigkeit, Unversöhnlichkeit
21. Entfremdung, Zurückgezogenheit
22. Zerstreutheit
23. Prüderei, Geziertheit
24. Initiativlosigkeit
25. Schmeichelei, Speichelleckerei
26. Niedergeschlagenheit, Verwirrtheit
27. Ängstlichkeit, Scheu
28. Seelenschmerz
29. Nichtfriedvollheit
30. Feigheit
31. Mißtrauen
32. Aufgeregtheit
33. Grausamkeit
34. Streitsucht
35. Unbefriedigtheit
36. Verlassenheit
37. Unehrlichkeit
38. Verführbarkeit, Verlockbarkeit
39. Besudelungssucht
40. Panikverbreitung
41. Schlauheit
42. Verurteilung
43. Opferrollen-Spiel
44. Vergewaltigungssucht
45. Verdächtigungssucht
46. Traurigkeit
47. Erniedrigtheit
48. Leichtsinnigkeit
49. Vertrauensseligkeit
50. Depressivität
51. Beneidungssucht
52. Starrsinn, Dickköpfigkeit
53. Untreue, Fremdgehen
54. Voreingenommenheit, starke Vorliebe
55. Erstarrung, Sprachlosigkeit
56. Wendigkeit
57. Schuldgefühle
58. Ruhmsucht
59. Besitzsucht, Eigentumssucht
60. Ergebenheit, Unterwürfigkeit
61. Machtsucht, Machtliebe
62. Selbstsicherheit, Dünkel
63. Liebedienerei
64. Niedertracht
65. Bosheit, Gehässigkeit
66. Grausamkeit
67. Mordlust
68. Eingeschüchtert sein
69. Charakterlosigkeit
70. Willenlosigkeit
71. Ärger, Verdruß
72. Kriecherei, Speichelleckerei
73. Gezwungenheit, Befangenheit
74. Großtuerei, Aufgeblasenheit, Hochmut
75. Unbarmherzigkeit
76. Hast, Überstürzung
77. Zügellosigkeit, Weichlichkeit
78. Ambitionen
79. Abhängigkeit
80. Unglaube
81. Abscheu, Widerwillen
82. Leichtsinn, Unernstheit
83. Haltlosigkeit
84. Ziellosigkeit
85. Überempfindlichkeit (gg. Beleidigung)
86. Ruhelosigkeit
87. Kriecherei
88. Rachsucht
89. Wut
90. Hartnäckigkeit, Widerspenstigkeit
– – – – –
Soweit die „Vorgabe“ aus dem Netz.
Freilich gilt auch hier, daß es verschiedene Interpretationen der entsprechenden Charakterzüge gibt, und daß einiges im Wesen nicht ganz klar scheint.
Ebenso ist nach meiner Ansicht die vorgebliche Vollständigkeit ein wenig fraglich; mir fehlen z.B. Herzlosigkeit, Sittenlosigkeit, Unüberlegtheit und manch anderes…
Auch euch fällt da sicher noch einiges ein… aber wir wollen nicht kleinlich sein.
Denn auch hier geht es vor allem darum, seine eigenen Potentiale für Verbesserung auszuloten und sich dann zielgerichtet an die Selbsterziehung zu machen.
Also wie im Teil 1 gilt auch hier, offen und ehrlich sich selbst gegenüber diese Charakterzüge oder Ansätze dazu bei sich selbst zu erkennen und darüber nachzusinnen, in welchen Situationen und unter welchen Umständen sie sich gezeigt haben.
Und was sich daraus an Folgerungen für mögliche Veränderungen ergibt…
Und natürlich kann mensch diverse Fremdeinschätzungen in seine Charakteranalyse einbeziehen, ggf. auch nur einzelne Eigenschaften betreffend; aber bitte nicht wundern, wenn sie von der Selbsteinschätzung abweichen…
Nein, jener Eso-„Weisheit“, mensch habe ebensoviele gute wie negative Charakterzüge kann ich nichts abgewinnen; sie scheint mir an den Haaren herbeigezogen, denn echte Gründe für diese Aussage – außer einer sehr fraglichen „Ausgeglichenheit“ (zwischen Gott und Satan?) – kann ich keine erkennen.
Aber vielleicht seid ihr ja schlauer… 😉
Wünsche euch jedenfalls viel Erfolg und neue Einsichten, was euer Innenleben angeht…
😉
Ich Chef – du Turnschuh
Ja, so hieß ein Film aus den 1990ern (übrigens sehr zu empfehlen), und das ist auch – maximal verkürzt – die Denkweise der sog. Elitären weltweit: SIE sind die „Menschen“, welche gemeint sind, wenn irgendwo ‚Menschenrechte‘, ‚Freiheit‘, ‚Glück‘ und ähnliches geschrieben steht. Und wir anderen sind „der Pöbel“ – weit unterhalb davon…
Hans Ludwig, Anfang Juli 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Und zwischen diesen beiden Straten ist ein riesiger Abstand, eine tiefe Schlucht und ein riesiger Abhang, die praktisch nicht überwunden werden können, egal was geschieht… so denken sie.
Freilich leben diese elitären Nichtmenschen (sie ‚Menschen‘ zu nennen, war mir schon weit vor den Äpp Stein Feilen unmöglich) von dem, was selbiger ‚Pöbel‘ – die vielen fleißigen Menschen dieses Planeten – täglich schuftend erarbeiten, und was sich die Elitären selbstherrlich großteils als ‚Gewinn‘ aneignen.
Die meisten von ihnen übrigens völlig ohne auch nur irgendeinen eigenen Leistungsanteil zu erbringen: für die Lenkung des Unternehmens haben sie ja die Mann-Nager.
Die übrigens bei den Elitären nur wenig besser angesehen sind als der ‚Pöbel‘ – auch wenn sie selbst das nicht wahrhaben wollen…
Wollen wir uns in die herrschende Geschichte vertiefen, um herauszufinden, seit wann diese sonderbare Einstellung bei den Elitären früherer Epochen zu finden ist?
Oder wollen wir uns einfach ganz klar verdeutlichen, was die oben genannte Denkweise an Konsequenzen erzeugt?
Beides? Nun denn…
Wir erinnern uns an die Lehre von der Sklavenhalter-Gesellschaft, die man uns – nicht nur bei Karlchen Murx – untergejubelt hat, eine Gesellschaftsorganisation, die angeblich längst überwunden ist.
Dort war der Sklave nichts weiter als ein sprechendes Werkzeug, das man gebrauchte, solange es funktionierte, und das man wegwarf/verkaufte, wenn es die Ansprüche nicht mehr erfüllte.
Einen Abklatsch (?) davon fanden wir übrigens auch im Feudalismus, in der Leibeigenschaft der Bauern, die zuerst ihrem Landesherrn und später dann im Kapitalismus ihrem zuständigen Großgrundbesitzer gehörten. Geschichtsinteressierten dürfte das alles geläufig sein…
Wir können auch fragen, inwieweit wir uns heute von diesen Verhältnissen entfernt haben: sind wir doch mit hunderten Fäden und Stricken an die Unternehmer, von denen wir Fleißigen unseren Arbeitslohn beziehen, oder an die Verwalter jener Organisationen, von denen wir andere Bezüge (Renten, ALG usw., die sie umverteilen) erhalten, gebunden.
Und an die Bankster, deren festem Griff viele von uns mit ihren Krediten ausgeliefert sind.
Natürlich sind wir heute – so scheint es vielen – niemandes Eigentum… wirklich?
Welche Freiheitsgrade haben wir denn heute real?
Nein, wir Fleißigen haben keinen Anspruch auf echte „Freiheit“, wie wir auch keinen Anspruch auf „Demokratie“ haben: das ist in Wirklichkeit alles nur für die Elitären da.
Wie es auch im sog. Alten Griechenland gewesen sein soll: nur die Freien/Reichen/Besitzenden (Land und Sklaven besitzenden!) waren wahlberechtigt und durften öffentlich reden/wählen/gewählt werden…
Für uns heute gibt es solches als schöne Worte, als Losungen, um uns „unten zu halten“ (zu unterhalten?).
Denn ’sprechende Werkzeuge‘ – als solche sieht „man“ uns an – unterscheiden sich in der „geistigen Einstufung“ jener Elitären so gut wie gar nicht von den ‚Nutztieren’…
Und wenn sich herausstellt, daß Schweine deutlich schneller zunehmen, wenn man ihnen Musik vorspielt, dann wird man das auch tun…
(unter uns: hab davon als Kind gelesen – natürlich gab es Versuche, wo durch niederfrequente an- und abschwellende Beschallung der Felder mit Sirenen das Korn besser wachsen sollte – tat es auch, aber der Ertrags-Unterschied soll nicht groß genug gewesen sein, daß dies angeblich den Aufwand dafür gelohnt hätte… oder die Gier war größer als der reale Zuwachs… ach übrigens: wer hat mal was vom „Tonsingen“ der Bauern in früheren Zeiten gehört?)
Also: haben wir das jetzt kapiert?
Wie „die“ so innerlich „ticken“?
Dann stellt euch bitte mal die Frage, ob jenes Verhalten, das da in den berüchtigten o.g. Feilen-Sammlungen beschrieben wird, und das uns so aufregt (oder anekelt), für die Elitären-Denkweise eigentlich nicht „ganz normal“ sei?
Denn ein ’sprechendes Werkzeug‘ kann man doch auch mal für andere „Operationen“ mißbrauchen, für die es nicht gedacht war, oder?
Wer hat noch nicht mit der Zange einen einzelnen Nagel eingeschlagen, weil der Hammer ganz weit weg lag?
Man kann ein Werkzeug auch kaputtmachen, zerlegen, verschenken/verkaufen und vieles andere mehr.
Ist doch alles „ganz normal“, oder?
Könnte es sein, daß für „jene“ unsere Aufregung über die unmenschlichen Verhaltensweisen der (nicht nur us-amerikanischen) Elitären völlig unverständlich ist?
Daß es für sie völlig unvorstellbar ist, daß wir – die ’sprechenden Werkzeuge‘ – eine Bestrafung jener Untaten erwarten/fordern?
„Wo sind wir denn hier…“ und: „wer hat denn hier die Macht?“
Denn – nach deren Denkweise – haben wir keinerlei Rechte, außer ihnen zu dienen, und zwar nach deren Gusto…
Und versklavt sind wir spätestens seit 1666 durch die (römisch-)katholische Kirche, und die Taufe nimmt uns feinstoffliche Energien und leitet sie jener Organisation zu.
Oder wahlweise: die Registrierung der Geburt durch Kirche und/oder Staat sorgt dafür, daß wir rechtlos sind, weil für ‚tot‘ erklärt…
Klar, alles völlig grundlose, pöse VTs… unbedingt gleich wieder vergessen… beunruhigt nur. Auch wenn bisher selbst die „schlimmsten“ VTs sich stets irgendwann als wahr erwiesen haben…
Aber statt daß wir an den täglich neuen Lügen aus den Massenmedien zweifeln, lehnen wir lieber alle diese ‚VTs‘ einfach ab, ohne groß darüber nachzusinnen oder nachzuforschen; klar, die heißesten conrebbi-Videos sind längst vom Durohr verschwunden…
Also weiter so wie bisher, dann kann sich auch nichts ändern…
Aber auch nichts besser werden, denn wenn es besser werden soll, dann muß sich etwas ändern, oder genauer: dann müssen WIR etwas verändern.
Freilich vor allem das, was wir auch ändern können…
Was das genau sein könnte, überlasse ich euren eigenen Ideen – meine sind euch seit Jahren bekannt… (hier und hier)
– –
Und nochwas wichtiges:
Was würdet ihr z.B. von einem Haustier erwarten, daß sich völlig willenlos eurem Diktat unterordnet? Zum Beispiel von den Hühnern, denen ihr die Eier klaut, um sie selbst zu essen?
Und am Ende die Hühner auch…
Und: widersetzen die sich?
Gewöhnlich nicht, oder?
Na also, dann sind sie doch damit einverstanden, oder?
Können wir uns zumindest so einreden…
Oder wir denken uns einen juristischen Trick aus: Konkludentes Verhalten… jeder, der nichts dagegen sagt oder tut, wird einfach als „einverstanden“ postuliert…
Wie? Die Hühner/Werkzeuge fragen? Wozu…
Und:
Würdet ihr jene Hühner, die nicht aufbegehren, denn achten?
Euch viele Gedanken darum machen, ob es denen auch gut geht?
Ob sie gesund und glücklich sind?
Doch nur soweit, wie es mögliche Folgen für „eure“ Eier oder Suppen hätte, oder?
Ehrlich?
Ja, ich weiß, alles sehr unangenehme Überlegungen…
Aber bevor wir uns die tiefe Schlucht zwischen uns und den Elitären noch breiter wünschen, wäre es sinnvoll, das alles mal in Ruhe zu überdenken…
Nein, klar, für jemanden, der sich SELBST als Mensch, mit Körper, Geist und Seele, voll erkannt hat, alles keine Hürde…
Oh bitte, das obige sollte beileibe kein Plädoyer für jene Elitären sein oder der Versuch, deren Verhaltensweisen zu beschönigen oder zu verklären. Nein, es geht lediglich darum, uns darüber klar zu werden, wie die ihren Verbrechen zugrundeliegende Denkweise wahrscheinlich allem Anschein nach strukturiert ist.
Ein Verständnis für diese pathologischen Satanisten werden wir im Rahmen der menschlichen Ethik und Sittlichkeit sicher nicht finden können.
Denn daß sie ebenjenem Widersacher zu Diensten sind, ist fast allen von ihnen klar – und wird auch voll akzeptiert.
Wahrscheinlich hängen sie der recht verqueren Vorstellung nach, daß es im ‚höllischen‘ Jenseits viel interessanter und unterhaltsamer sei als im ‚himmlischen‘ – wer weiß.
Und da man ja dort als Seele die meiste ‚Zeit‘ verbringt…
Der Denkfehler dabei:
wenn man seine Seele schon verkauft hat – zum Beispiel für ungeheuren Geld-Reichtum, ein Stück Macht oder andere grobstoffliche „Nettigkeiten“ – dann wird es mit den weiteren Inkarnationen schwierig werden. Denn dann entscheidet ebenjener Baphomet, den wir „zufällig“ alle auf der Rückseite unseres alten Brvd-Persos ständig mit uns herumgetragen haben, über die Reihenfolge und weitere Verfügungen.
Und es werden nur diejenigen erneut für ein Leben zugelassen, die bereit sind, sich weiter von der guten Seite zu entfernen…
Aber nur diese gute Seite gibt Geist und Seele eine echte Perspektive, für eine Weiterentwicklung… Und wie bereits gesagt: einen ‚Ausgleich‘ oder eine ‚Balance‘ zwischen gut und böse gibt es nicht – es gibt nur den einen Weg nach oben, der weiterführt…
Wir könnten jetzt hier auch die Liste jener Sünden aufführen, die tagtäglich von ihnen begangen werden.
Wir könnten auch die negativen Charaktereigenschaften aufzählen, welche sie zu ihren Schandtaten befähigen. Letztlich kann dies jede/r selbst tun, denn die ausstehende ‚Negativ‘-Liste folgt gleich…
Wichtig ist, uns selbst darüber klarzuwerden, wie wir uns zu all den Untaten der selbsternannten Elitären stellen.
Und das ist „jedem seins“…
Splitter 5
Wieder Einzelmeldungen zum Thema Wirtschaft, die manchen nachdenklich machen könnten… – LH, Anfang Juli 2026
Reich sein ist auch nicht einfach. Wußtest du, daß du von jenem (ehemals deinem) Geld, das du in einem der vielen ‚lukrativen‘ Geldmarkt-Fonds angelegt (exakter: dem Fond übereignet) hast, jederzeit maximal 5% davon pro Monat wieder zurückfordern kannst?
Und auch das nur, wenn der Fond nicht gerade einseitig ‚Beschränkungen‘ verhängt hat…
Mehr dazu und manch anderes hier: https://www.reuters.com/legal/transactional/morgan-stanley-restricts-redemptions-private-credit-fund-after-withdrawals-surge-2026-06-23/
– – – –
Da spielt man uns wieder eine funktionierende Wirtschaftspolitik vor, dabei hat es schon diverse Hinweise von kompetenten Leuten (wie einem ehemaligen US-Finanzminister) gegeben, daß die realen Zahlen (z.B. über die US-Inflation) weit über den gemeldeten ‚offiziellen‘ statischen Angaben liegen…
Es könnte fast der Eindruck entstehen, daß über diese Statistik-Zahlen die Lenkung der US-Wirtschaft durch die jeweilige Präsi-Verwaltung erfolgt…
– – – –
Am Umgang mit dem USMCA, dem Nachfolger des Nafta-Abkommens zwischen Kanada, USA und Mexico wird erkennbar, daß M.Chasin wahrscheinlich recht hat: gleichzeitig den USD als Weltleitwährung zu erhalten und die USA re-industrialisieren scheint nicht zu gehen… Von der führenden Position im Finanzbereich will anscheinend (noch) keiner lassen…
– – – –
Wir erinnern uns an den alten Scherz aus der Schulzeit: „Im Durchschnitt war der Graben nur einen halben Meter tief, und trotzdem ist die Kuh darin ersoffen.“
Seit 60 Jahren also nichts Neues: im Durchschnitt hat laut UBS-Analyse der reale Wohlstand der RF-Bürgen seit 2020 um 37% zugenommen – 2. Platz hinter Südkorea!
Toll, oder?
Das kleine ’nur‘ dahinter: sowohl im Gini-Koeffizient (Ungleichheit der Reichtumsverteilung) als auch in der Zunahme der Dollar-Millionäre ist die RF im selben Zeitraum ebenso ‚führend’… (Quelle)
– – – –
Auch für die künftige Wirtschaft wichtig: die vertrauliche Pharma-Konferenz der Fa. ‚Anthropic‘, mit noch abzuwartenden Detail-Ergebnissen (https://t.me/alwebbci/4326)…
– – – –
Sonderbar: weltweit gibt es Mengen-Begrenzungen an Tankstellen und Preiserhöhungen wegen zuwenig Erdöl und Benzin, aber der Blubber meldet, daß über 58 Mio. Faß in iranischen Tankern auf den Weltmeeren (vor allem in Asien) herumschippern, für die sich angeblich (aus Angst vor US-Zwangsmaßnahmen?) kein Käufer finden will… (Quelle mit Karte) – der Krieg geht offenbar weiter…
– – – –
Das Märchen von der Waschmaschine
Autor: Michail Chasin (Original-Quelle von 2022 – Übersetzung Hans Ludwig)
Eine kleine Geschichte, welche das seit 40 Jahren wirkende Finanzsystem (nicht Wirtschaftssystem!) beschreibt…
LH, Anfang Juli 2026
Irgendein Mann kommt abends von der Arbeit nach Hause.
Das kann ein reicher Mann sein, der mit seinem Rolls Royce in sein Grundstück einfährt.
Das kann ein ärmerer Mann sein, aus der unteren Mittelklasse, der die Treppe zum 3. Stock des Mehrfamilienhauses emporsteigt.
Er öffnet die Tür zu seiner Wohnung, und auf der Schwelle erwartet ihn sein Eheweib.
Sie sagt: „Mein Teurer, wir haben eine Katastrophe.“ –
„Ist was mit den Kindern?“ fragt unser Held. –
„Mit den Kindern ist alles in Ordnung, aber …“
weiter wieder die Varianten:
– beim Reichen „… in meinen Ferrari ist so ein Idiot mit seinem Ford reingefahren.“
– beim Ärmeren „… unsere Waschmaschine ist kaputtgegangen.“
„Gott sei dank, das ist alles nicht kritisch. Wir essen jetzt zu Abend, ruhen uns aus, und morgen mit frischem Mut löse ich dein Problem.“ –
„Nein, nein, du hast nichts kapiert: ich habe morgen meine Freundinnen zu Gast, und da muß alles tip-top sein. Daher gehst du jetzt los und löst das Problem, und dann essen wir zu Abend.“ –
„Was willst du? Ich bin grad erst von der Arbeit zurück, ich bin müde, ich habe kein Geld dabei und die Bank macht in einer Viertelstunde zu…“ –
„Bist du das Familienoberhaupt oder nicht? Geh und kläre das.“
In 99% der Fälle gehen solche Diskussionen eindeutig aus.1
Und unser Held steht gleich darauf auf der Straße, kratzt sich am Kopf und sieht das Schild „Bank“.
Er geht in die Bank, ein Angestellter stürzt auf ihn zu und sagt den gewohnten Satz: „Womit kann ich ihnen dienen?“
Der Einfachheit halber weiter nur in der einen Variante:
„Ich brauche ganz dringend eine neue Waschmaschine.“ –
Und hier spricht der Bankangestellte einen Satz aus, den Sie in keiner Bank jemals hören werden:
„Verzeihung, wieviel können Sie uns pro Jahr bezahlen, damit dies nicht Ihr familiäres Budget überlastet?“
Unser erstaunter Held antwortet (im weiteren alle Zahlen fiktiv): „1000 Moneten pro Jahr.“
„Ausgezeichnet“, sagt der Bankangestellte, „die Waschmaschine kostet 5000 Moneten; wir machen jetzt einen Kreditvertrag und rufen im nächstgelegenen Partner-Laden an. Während wir den Kreditvertrag machen, schicken die schon die Waschmaschine zu Ihnen nach Haus und stellen sie auch gleich auf.
Allerdings verlangt unser Hauptaktionär, daß wir von jeder Monete, die wir an Kunden ausreichen, 20% Gewinn einnehmen. Aus diesem Grund sind wir bereit, Ihnen einen Kredit zu geben über die 5000 Moneten für 6 Jahre. Im ersten Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen, und in den nachfolgenden 5 Jahren jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung.
Das sind 3,7% Effektivzins. Ist das für Sie o.k.?“ –
„Natürlich!“ –
„Ausgezeichnet, wir machen den Kreditvertrag fertig…“
Der Hausfrieden ist gerettet.
Ein Jahr später kommt unser Held mit den 1000 Moneten zur Bank, um die Zinsen zu bezahlen.
Der Bankangestellt nimmt die Tausend Moneten und spricht:
„Wissen Sie, wir haben Wirtschaftskonjunktur, unsere Aktionäre haben beschlossen, nicht von jedem Kunden das Maximum einzunehmen, sondern den Geldfluß zu erhöhen. Deshalb sind sie jetzt auch mit 10% Gewinn zufrieden, und wir sind bereit, Ihnen einen Kredit über 10.000 Moneten zu gewähren, zu den gleichen Bedingungen: nach einem Jahr zahlen Sie uns 1000 Moneten Zinsen und in den folgenden Jahren jeweils 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –
„Aber ich habe doch noch 5000 Moneten Kredit offen bei Ihnen.“ –
„Kein Problem, den alten Kredit tilgen Sie mit 5000 Moneten vom neuen, und von den restlichen 5000 kaufen Sie Ihrer Frau eine Geschirrspülmaschine.“ –
Erfreut unterschreibt unser Held den neuen Kredit und kauft der Frau die Geschirrspülmaschine.
Nach einem Jahr ist er mit weiteren 1000 Moneten Zinsen wieder da.
Der Angestellte nimmt das Geld und spricht:
„Wissen Sie, Sie sind ein idealer Kunde, Sie haben eine beeindruckende Kreditgeschichte, deshalb sind wir bereit, unseren Zinssatz nochmals zu halbieren, von 10 auf 5%, und bieten Ihnen einen Kredit über 20.000 Moneten an, zu denselben Konditionen: nach einem Jahr 1000 Moneten Zinsen und dann jedes Jahr 1000 Moneten Tilgung. Wäre das für Sie interessant?“ –
„Natürlich!“
Er nimmt die 20.000, mit 10.000 löst er den vorherigen Kredit ab, und von den restlichen 10.000 lebt seine Familie auf neuem Niveau.
Nach einem Jahr kommt er mit neuen 1000 Moneten Zinsen in die Bank.
Man nimmt ihm das Geld ab und eröffnet ihm:
„Wissen Sie, Sie haben unsere bankinterne Lotterie gewonnen, und nur Ihnen bieten wir einen Kredit zu 2,5% an, über 40.000 Moneten, zu den bekannten Konditionen – interessiert?“
– – –
Schaun wir uns das mal an. Unser Mann zahlt einen fixen Betrag, der sein Familien-Budget nicht überlastet. Sein Wohlstand wächst ständig…
Es gibt nur 2 Probleme: zum einen fällt (für die Bank) der Gewinn aus dem Kredit, und zum anderen wächst ständig die Schuld (beim Kunden).
Dazu die nackten Zahlen der offiziellen Statistik:
die offizielle Schuld der US-Haushalte betrug bis 1981 im Durchschnitt nicht mehr als 60% vom real verfügbaren Einkommen.
Zum Beginn der Krise 2008 waren es bereits über 130%.
Jetzt – 2022 – sind es etwa 120%.
Jeder kann aus eigenem Erleben bewerten, was es bedeutet, 60% zu bedienen oder 120%.
Weiter.
Der Leitzins der FED betrug im Jahre 1981 19% und fiel bis Dezember 2008 auf Null. Jetzt hebt man ihn an, aber bei 120% kann das nicht allzusehr getan werden, denn dann wird es unmöglich sein, die Kredite zu bedienen.
Und das führt direkt in die Pleite.
Daher sagt das Bankensystem der USA zu Trump: ‚Auf keinen Fall den Leitzins erhöhen.‘
Tramp antwortet: ‚Leute, die Kapitalrendite ist negativ, wir müssen den Leitzins erhöhen. Sonst gibt es keine Investitionen.‘
Und schließlich:
die Einnahmen des Finanzsektors betrugen 1939 vor dem sog. WK-2 etwa 5% (wovon?), sie wuchsen bis zum Jahr 2008 auf 70%.
Dieses System ist nicht lebensfähig, es kann nicht lange existieren…
…
Die Vitrine dieses Systems sieht hervorragend aus, solange man den Bedarf durch das Wachstum der Schulden erhöhen kann.
Aber:
Das real verfügbare Einkommen des durchschnittlichen US-Haushalts befindet sich heute – 2022 – auf dem Niveau des Jahres 1957 – alles darüber ist Schuldenwachstum…
– – – – – – –
1 „Der Wille des Mannes verhält sich zum Willen der Frau wie eine Fliege, die in den Honig gefallen ist, und wieder raus möchte.“ –
Positiv orientiert?
Zur Vorbereitung des 4. Teiles von ‚Ök oh no misch‘ kann – als Gedankenstütze für manche – ein zeitloser Artikel dienen, der sich mit den positiven Eigenschaften des menschlichen Charakters befaßte.
LH, 27. Juni 2026
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Charakter – 1
Weitgehend aus dem täglichen Sprachgebrauch verbannt ist dieses Wort, wie manche andere. Der einfache Mensch soll nicht darüber stolpern und vielleicht nachdenken, was es bedeuten könnte. Dabei war es mal einer der wichtigsten Begriffe, wenn es um den Menschen und seine dauerhafte Beschreibung geht…
Hans Ludwig, Mitte Juli 2025 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
„Charakter (grch.) ursprünglich ein eingegrabenes oder eingeprägtes Zeichen, daher Schriftzeichen, Titel, Würde, Stand. Dann das bleibende Gepräge, die dauernde Eigentümlichkeit eines Dinges; beim Menschen, auch bei Nationen, die selbsterworbene Eigentümlichkeit des gesamten Wollens, welches von Grundsätzen geleitet wird.“
(Meyers Handlexikon des allgemeinen Wissens, 4. Aufl., Leipzig 1888, Bd. 1, S. 262)
„Charakter (griech.) das seelisch-geistige Gefüge eines Menschen, auf das seine Handlungen und Verhaltensweisen zurückgeführt werden können und das sogar in seinen sachbedingten Leistungen und Schöpfungen als besondere Note zutage tritt. Der C. eines Menschen entwickelt sich auf mancherlei Umwegen, oft durch Krisen hindurch, und ist der Regel nach erst auf der Höhe des Lebens fertig ausgeprägt. Er ist das Ergebnis der ererbten Anlagen (angeborener C.) und der wirksamen Umwelteinflüsse, z.B. der gesellschaftlichen Lage, der Erlebnisse und Schicksale (erworbener C.). Zu den wirksamen Umweltweinflüssen gehört insbes. die Erziehung, die den C. eines Menschen, bes. eines jüngeren, in bestimmten Grenzen beeinflussen kann und die sich daher sinnvollerweise das Ziel der Charakterbildung, Charaktererziehung setzen darf. Auf den reiferen Entwicklungsstufen ist es bes. die Selbsterziehung, die den C. zu seiner vollen, folgerichtigen Entfaltung bringt. Im werthaften Sinne heißt C. die Wesensart eines Menschen, der Willensstärke, Festigkeit und Folgerichtigkeit beweist, der sich durch äußere Einflüsse und wechselnde Umstände von seinen Entschlüssen nicht abbringen läßt, und auf den daher Verlaß ist. …“
(Der kleine Brockhaus in 2 Bd., Wiesbaden 1953, Bd. 1 S. 193)
„Charakter (lat. griech. „Prägung“) m.
1. Gesamtheit der wesentlichen, relativ konstanten Eigenschaften (z.B. Willensstärke, Gerechtigkeitssinn, Feingefühl, Wahrheitsliebe bzw. die gegenteiligen Eigenschaften) der menschlichen Person, die ihre individuelle Eigenart, ihre spezifische Einstellung und Haltung zur Umwelt, bes. zu den Mitmenschen, bestimmen und ihre Handlungen in bestimmter Weise prägen. Der C. eines Menschen ist nicht unveränderlich, nicht „angeboren“ oder „ursprünglich“, sondern bildet und entwickelt sich im Prozeß der praktisch-gesellschaftlichen Tätigkeit und der Erziehung sowie der Selbsterziehung des Menschen. Die C.eigenschaften des menschlichen Individuums sind ihrem Inhalt und ihrer Tendenz nach wesentlich bestimmt von der Weltanschauung, Moral und Ideologie seiner Klasse. C. wird übertragen auch gebraucht zur Bezeichnung der Wesensmerkmale von Gegenständen.
2. Rang; Würde und Titel.
3. Schriftzug, Schriftart, s. auch Charaktere.“
(Meyers Neues Lexikon in 8 Bd., Leipzig 1962, Bd. 2 S. 224)
Da haben wir nun aus drei verschiedenen Zeiten und Gesellschaftssystemen jeweils die Definitionen, die zeigen, wie stark sich die Ansichten doch unterscheiden… oder verändern?
Und freilich lassen sich die einen oder anderen Aussagen diskutieren, wenn wir davon ausgehen, daß jede Seele heutzutage bei ihrer Inkarnation die Erfahrungen (und damit auch gewisse Prägungen, sprich Charakterzüge) von einigen tausend Leben als Anlage (!) mitbringt…
Aber das sei nur der 1. Denkstupser.
Interessanter wird es, wenn wir uns den Charakter-Eigenschaften widmen.
Denn da hat jede/r für sich Gelegenheit, vor sich selbst diese oder jene aufzufinden und sich damit zu beschäftigen, im Sinne der Selbsterkenntnis und Selbsterziehung.
Denn wenn „die Umstände“ den „reifen“ Menschen formen, wird es meist kriselig…
Und da wir alle gemeinsam in einer solchen stecken, wird es besonders wichtig…
Ja, welches sind nun die – laut weiser Weltnetz-Esoterik – wichtigsten positiven Charakter-Eigenschaften, von denen wir angeblich bei weitem nicht alle, sondern nur gut die Hälfte kennen?
Sie seien hier aufgelistet, untereinander, damit jede/r seine eigenen Bewertungen für sich oder andere (oder von anderen) ggf. danebenschreiben kann…
1. Beharrlichkeit
2. Weisheit
3. Sorgsamkeit / Sorgfalt
4. Hartnäckigkeit (zielgerichtet)
5. Ergebenheit
6. Enthusiasmus
7. Stolz (auf Selbsterreichtes/Selbstgeschaffenes)
8. Mitgefühl
9. Gerechtigkeit
10. Güte
11. Aktivität
12. Unvoreigenommenheit
13. Beständigkeit / Konstanz
14. Hoffnung / Zuversicht
15. Vertrauen
16. Ernsthaftigkeit
17. Ausdauer
18. Glaube
19. Nachgiebigkeit
20. Tadellosigkeit, Makellosigkeit
21. Freiheit
22. Anhänglichkeit
23. Verträglichkeit
24. Entschlossenheit
25. Bescheidenheit
26. Konzentriertheit
27. Unabhängigkeit
28. Gewissenhaftigkeit
29. Tatkraft, aus eigenem Antrieb
30. Zuverlässigkeit
31. Zärtlichkeit
32. Entzücktheit
33. Selbstvertrauen, Selbstsicherheit
34. Wißbegierde, Forschergeist
35. Solidarität
36. Konzentration
37. Selbstlosigkeit
38. Friedensliebe
39. Heftigkeit, Ungestüm
40. Freundlichkeit
41. Wohlwollen
42. Gerechtigkeit (heilige)
43. Treue
44. Hilfsbereitschaft
45. Gemeinschaftlichkeit
46. Durchsetzungsvermögen
47. Ehrlichkeit
48. Lebensliebe
Ja, nicht mit allen diesen Vorgaben kann ich mich in dieser Formulierung anfreunden; manches würde ich anders ausdrücken wollen.
Aber sei’s drum, so hab ich es im Netz gefunden und übersetzt…
Und es sei jeder/m selbst überlassen, über den Sinn und Inhalt des jeweiligen Punktes nachzusinnen und eigene positive Aussagen dazu zu formulieren…
😉
Angeblich fehlen noch 42 weitere positive Charakterzüge; jede/r kann ja eigene Ideen, die hier noch nicht erfaßt sind, hinzufügen.
Mir hat zum Beispiel die Offenheit gefehlt, ebenso die Sittlichkeit im weiten Sinne, d.h. die ethisch-sittliche Grundeinstellung, die ich beide für wichtig erachte; sie scheinen mir in den 48 obigen Punkten nicht zureichend erfaßt…
Zum Praktischen:
Jede/r, wer sich angesprochwn fühlt, ist aufgerufen, für sich selbst einen Charakter-Selbsttest durchzuführen und die aufgeführten Züge zu prüfen und den Grad der Erfüllung im eigenen „Ich“ zu suchen.
Angeblich – laut der weisen Weltnetz-Quelle – sollte jede/r über mindestens 29, besser 34 dieser Eigenschaften stabil verfügen… wieviele hast du für dich „gefunden“?
Ach, übrigens: es hat – wie im richtigen Leben – keinen Zweck, sich selbst zu belügen und sich Dinge anzuheften, die tatsächlich noch nicht oder nur in ersten embryonalen Stadien vorhanden sind.
Es sollten wirkliche Charaktereigenschaften sein, d.h. Wesenszüge, die für dich so klar, natürlich und selbstverständlich sind, daß du darüber nicht mehr nachdenken mußt…
Wer sich nicht sicher ist, kann ja auch ein Fremdbild in die Prüfung mit einbeziehen, d.h. sich (ohne die obige Liste) von einem guten Freund oder Freundin sich ehrlich jene positiven Charakterzüge benennen lassen, welche diese/r dir zubilligt.
Ja, es gibt nicht viele Menschen, die eine solche Fremdbewertung, so sie ehrlich erfolgt, aushalten – meist weicht sie nachdrücklich vom Selbstbild ab… oftt nach unten…
Soviel für heute. Ihr habt nun etwas Zeit für diesen ersten Positiv-Test…
Dann folgt Teil 2 mit den ’negativen‘ Zügen.
Splitter 4
Lange nicht gemotzt… nein, es sind wieder nur Denkstupser, als Fakten-Hilfe für Gespräche mit den lieben Mitmenschen…
LH, 1. Juli 2026
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Wer immernoch nicht daran glaubt, daß wir hierzulande eine fette Wirtschaftskrise haben, der lese bitte selbst: https://www.nussbaum.de/entdecken/news/chef-von-heidelberg-materials-ueber-den-zementverbrauch-in-de-3536339 – und denke weiter…
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Wie eigentlich kaum anders zu erwarten, sind die sog. AI/KI-Entwicklungen vorrangig für die militärische Anwendung, von der Drohnenlenkung – einzeln und im Schwarm – bis zur Einsatzplanung bei der Kriegsvorbereitung (gegenwärtige Nahost-Aggression, die immernoch im Gange ist) gedacht, wobei der Rechner-Ort beliebig sein kann, weit weg vom „Einsatzort“ der Entscheidungen/Rechenergebnisse.
Auch in der RF ist es nicht anders, zumindest theoretisch/rapportiert…
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Das sind sie, die Rechen-Leute mit dem spitzen Bleistift, die nicht wissen, wie und wo ein Mehrwert entsteht (nur in der Produktion!) und die daher meinen, sie könnten auch mit ‚Handel und Wandel‘ ihr Geld ‚machen‘: VW stellt die Produktion hierzulande weitgehend ein und will chinesische Autos verkaufen… dementsprechend ist die Aktie von 280 in 2022 auf aktuell 72 Euro abgestürzt, vermeldete das ‚Handelsblatt‘.
So kommt es, wenn man Chrematistik statt Ökonomie betreibt…
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Im Exklusiv-Interview für CNBC hat der US-Finanzminister Scott B. (neben einer Reihe von offensichtlichen Unwahrheiten wie: „man habe stets seine Gewinne mit den Verbündeten geteilt“, was auch völlig ‚unamerikanisch‘ wäre) wichtige Aussagen zur außenpolitisch-/-wirtschaftlichen Strategie der jetzigen Administration getätigt: man sei dabei, die international dominierende Rolle des USD zu stärken…
Offenbar meinte er damit die neue Initiative zu den sog. Stabil-Münzen und anderen dicken Tal-‚Währungen’… aber das sind alles nur Zahlen in Rechenmaschinen – was ist mit dem ganzen Schmarrn bei Stromausfall? (siehe unten)
Wir erinnern uns an das US-Konzept der ‚voll-spektralen Dominanz‘, das schon vor Jahren grandios Schiffbruch erlitten hatte; und erneut: „Die Botschaft hör ich wohl, allein es fehlt…“, betrachtet man das Interview von Tim Kuck im ‚Zentralorgan der Geldsäcke‘ WSJ.
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Was hat uns die kürzliche Hitzewelle hierzulande an „neuen“ Erkenntnissen gebracht?
Wenn die windbremsenden Riesenrotore stehen (und selbst Strom verbrauchen), weil es ihnen nicht mehr genug windet, und die PV-Anlagen teilweise zerfließen, weil auf den Dächern bis über 70°C herrschen, dann fehlt eine zuverlässige Stromversorgung, vor allem wenn ein Teil der französischen AKWs wegen Kühlwassermangel im Schongang läuft.
Wer da nach ‚Klimaanlagen für alle‘ ruft (wie Audrey Pulvare in Paris), dem hat wohl die Hitze aufs Hirn geschlagen, denn die laufen ja auch mit Strom… wer hätte das gedacht?
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Wie leicht man den Leuten den größten Energie-Unsinn andrehen kann, zeigt dieser Beitrag: man vergleiche einfach den Energie-Inhalt pro kg und nicht pro Liter, und dann erfinde man das schöne Märchen von der Wunder-Energie auf dem Mond (wo – wie pöse Zungen seit 66 Jahren tönen – noch nie ein Mensch war), und schon hat man eine ‚Begründung‘ für die größte Geldverschwendung der Neuzeit, die sog. Raumfahrt…
Erinnert stark an die früher regelmäßigen Meldungen, die Astronomen hätten irgendwo in tausenden Lichtjahren Entfernung („wo noch nie einer war…“) eine „2. Erde“ entdeckt…
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Angesichts der Benzin-Versorgungs-Schwierigkeiten in einigen Ländern (im Perser-Golf stecken noch immer 270 randvolle Tanker fest, nebst 2 Tausend sonstigen Frachtschiffen) taucht bei mir die Frage auf, wann wir wohl den guten alten Holzvergaser wiederbekommen werden? Und die gute Hanf-Unterwäsche… und und und…
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Und als ‚Sahnehäubchen‘ zum Schluß: Argentinien, Fluchtort einiger übervorsichtiger Geldsäcke. Unter X.Mil. sind für die Haushalte seit 2022 die Wasserpreise auf 555%, die Strompreise auf 494% und die Gaspreise auf 2073% gestiegen. Den Reichen ist das weitgehend egal. Aber was werden wohl jene 10% arme Haushalte damit anfangen? (https://t.me/energytodaygroup/30889)
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Preis-Frage?
Ist es nur eine Preis-Frage?
Wer hält den Nutzen der sog. AI für so groß, daß dafür Unmengen an Elektroenergie verschwendet werden?
LH, 30.6.26
Klar, die sog. Digital-Währungen (Nicht-Geld dritter Klasse, BC-Mining-Kosten längst über dem Kaufpreis) haben die Egoisten psychologisch darauf vorbereitet.
Aber wißt ihr, daß nach Abschluß eines 20-Jahre-Vertrags die Firma ‚Chevron‘ für das Kleinstweich ‚Project Kilby‘ (sog. KI) bis 2028 die Kapazität der Erdgas-Turbinen auf 2,67 Gigawatt hochschrauben wird?
Bis 2030 soll sich die Zahl der sog. Datenzentren in Nordamerika verdoppeln und wird dann bis zu 77 GW verbrauchen; allein in Texas sollen es 33 GW werden… (Quelle)
Wir werden auch sehen, ob sich die dänische Regierung mit ihrem Vorhaben, zugunsten der Dienste, Unternehmen und Bürgen die Datenzentren (deren angekündigter Bedarf den aktuellen Gesamt-Stromverbrauch des Landes um das Achtfache übersteigt!) an das Ende der Bedarfskette der Strom-Neuverbraucher zu stellen, durchsetzen bzw. halten kann…
Überlegt wirklich jede/r, wenn er ‚zum Spaß‘ die ‚halluzinierenden Algorithmen‘ benutzt, wieviel Energie dafür verschwendet wird?
Ein paar kluge Worte, was den Einsatz jener Algorithmen für wissenschaftliche und Forschungsprojekte angeht, d.h. für die professionelle Anwendung, finden sich bei Paul Spydell: (https://t.me/spydell_finance/9838).
Sowie eine Betrachtung zu den Architektur-Begrenzungen der sog. AI-Agenten (nanu, auch hier?) aus selbiger Quelle (https://t.me/spydell_finance/9842), die zu dem Schluß kommt, daß durch die sog. AI ein explosives Wachstum der Produktivität oder des technologischen Fortschritts nicht zu erwarten ist.
Weitere ökonomische Detailfragen zum Thema sind daselbst (https://t.me/s/spydell_finance) nachlesbar.
Und noch eine ‚Neben-Info‘:
Die BIZ, die sog. „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ in der Schweiz, hält in ihrem jüngst veröffentlichten Jahresbericht drei Risiken für die Weltwirtschaft für eminent – die Gefahr des Platzens der sog. KI-Blase (sic!), die Inflation (woher die wohl kommen mag?) und die wachsende Staatsverschuldung (mehr dazu hier – lesenswert!)…
Woher kommt nur die Befürchtung, daß dieses System sich nicht mehr lange halten kann?
P.S.
Off-topic: 40 sec Elli Maske über Chor upz Ion… (https://t.me/military_az/62758)
Zum Tage 30. Juni 2026
Ein stolzes Volk ist seines Ruhms beraubt. Genauer:
das ganze Volk verbirgt sein Haupt in tiefer Trauer.
Nie ward es je von solchem Schicksalsschlag getroffen.
Es weint, es bebt, und niemand mag mehr hoffen.
Was hilft es, daß es einst der Großen viel geboren…
Es hat im Fußball gegen Paraguay verloren.
(Volksmund – LH)
Wen wundert’s?
Fast könnte man den Eindruck gewinnen, daß der ‚moderne Mensch‘ nicht mehr wirklich dazu zu bewegen ist, sich ehrlichen Herzens zu wundern. Der Berliner hat dazu seit über hundert Jahren einen Spruch: „Ick wunda mia üba jar nüscht meer!“
Gilt nun für alle, oder? –
LH, 26. Juni 2026 – – – –
Wunder haben mit unserem Alltag schon lange nichts mehr zu tun – sie gehören zunehmend in den Bereich der Religion oder des Glaubens.
Was nicht dasselbe sein muß…
Denn bei wem spielt der Glaube im Alltag noch die bestimmende Rolle?
Klar, bei den Mormonen, damit sie ‚vielweibern‘ dürfen… oder bei Islam-Gläubigen, die tatsächlich fasten, regelmäßig beten und vieles andere tun, was ihr Glaube ihnen vorschreibt. (pöse VT: religiös Gläubige seien daher unselbständig, unfrei)
War früher auch für die Christen, sogar für die Katholiken, kennzeichnend, nicht nur – bestenfalls – der sonntägliche Kirchgang.
Aber seit es kaum noch echte Wunder gibt (oder wir sie nicht mehr wahrnehmen?), hat sich das bei vielen ein wenig ‚verloren‘.
Wobei das Streben nach Wahrhaftigkeit, nach Ehrlichkeit und Güte uns doch täglich leiten sollte…
Gut, man könnte sich dem Thema auch von der anderen Seite nähern: an was haben wir uns alles schon derart ‚gewöhnt‘, daß uns die – nach Salami-Taktik, oder neumodern-hochwissenschaftlich ‚Overton-Fenster‘ – nächste Stufe der ‚Verschärfung‘ gar nicht mehr wirklich erregt: ‚hat ja eh keinen Sinn sich aufzuregen’…
Nein, wirklich: bitte öffne die aktuelle „Berichterstattung“ der Agenten (der Nachrichten-Agenturen, natürlich) und laß dir mal ein paar „Meldungen“ auf der Zunge (sprich im Hirn) zergehen.
Beispiele gibt es täglich zuhauf: da posaunt ein gewisser Boris P. (wie viele andere auch), daß sich unser Land auf einen Krieg vorbereiten muß – he, was ist mit Art. 26 Grundgesetz?
Der verbietet ausdrücklich die Vorbereitung auf einen Angriffskrieg.
Warum eigentlich nur „Angriffs-“ und nicht jeglichen Krieg, der nicht der Verteidigung des unmittelbaren Staats-Territoriums dient?
Denn wie relativ eine „Angriff“ sein kann, ist nicht erst seit dem U-Konflikt (samt dortigem Bürgerkrieg seit 2014) bekannt, sondern schon viel länger: wir erinnern uns an den Fall „Sender Gleiwitz“ oder an die „Emser Depesche“…
Hat es damals einen Aufschrei gegeben von Seiten der ‚Intel leck tüllen‘ dieses Landes – wir erinnern uns, „der Leithammel des Volkes“ – als ein Strucki vor einigen Jahren verkündet hatte, daß „Deutschland nun am Hindukusch VERTEIDIGT würde“?
Oder belächelte man damals müde diesen offensichtlichen Sozi-Schwachsinn und sah nicht das sich öffnende O-Fenster, die nächste Salami-Scheibe?
Warum sind wir so ‚blauäugig‘, so ‚vertrauensselig‘ geworden?
Liegt der letzte Krieg schon so lange zurück?
Was sind schon 80 Jahre?
Klar sind die letzten, welche diesen Krieg noch im einigermaßen ‚wachen‘ Alter miterleben mußten, heute schon weit über 80, und es sind ihrer nur noch ganz wenige übrig.
Und auch die Kinder derselben, die noch direkte Erzählungen des Kriegsgrauens von ihren Eltern gehört haben (Jahrgänge 50 – 65), sind schon im Vor-/Ruhestand…
Aber ist das ein Grund, so zu tun, als sei das alles so lange her, daß wir uns daran nicht mehr erinnern bräuchten?
Und so geht es munter weiter: Hat der jetzige Kanzler-Darsteller seine Position schon nur mit einem weiteren Verfassungsbruch, pardon, Grundgesetzbruch antreten können – indem der abgewählte Bimbestag noch schnell die Aufhebung der GG-Schuldengrenze beschließen mußte, damit Herr M. ’seine‘ Politik – in Sinne seines Geldherrn „Lärry der Spatz“ – angehen konnte, die uns nun weitere Rentenkürzungen und Steuererhöhungen beschert?
Und dieses Land (wie die ganze EU) in einen Krieg führen will, der unser Land nur weiter (endgültig? siehe Karthago?) zerstören würde?
Reicht es uns noch nicht, daß wir von günstigen Energieträgern (nicht nur aus der RF – Hormuz ist wieder mal zu) zunehmend abgeschnitten sind?
Daß die De-Industrialisierung samt Arbeitsplatzverlusten hurtig voranschreitet?
Haben wir uns wirklich schon an all dies gewöhnt?
An fortgesetzte Grundgesetzbrüche?
An weitergeführte Fremdherrschaft?
Gab es da nicht einen sog. „2+4-Vertrag“ Art. 3 und Art. 7 (2)?
Und: hatten wir nicht einen ganz anderen Artikel 23 GG (heute verschämt unter „a.F.“ für „alte Fassung“ notiert), dessen Umsetzung – analog zum Saarland-Anschluß – durch einen Volksentscheid im „Beitrittsgebiet“ erfolgen sollte, den man (wer eigentlich?) für „Neufünfland“ jedoch für „nicht nötig“ erachtet hat?
Und einen Art. 146, der nach der „Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands“ (siehe „2+4“) die Ausarbeitung einer echten Verfassung vorsah?
Alles schon vergessen? Weil damals geschwiegen?
Und weiter?
Es gibt Gesetzesbrüche, die nie verjähren: Verfassungs- und Grundgesetz-Brüche gehören dazu. (andere solche, wie Hochverrat, sind von der jetzigen BRD-Verwaltung ‚vorsorglich‘ im StGB §81ff. in vielen Änderungen „entschärft“ worden)
Klar muß erst das Besatzungsstatut für die BRvD (Bundesrepublik von Deutschland – Federal Republic of Germany, wie wir überall offiziell heißen – es lebe der feine Schiedunter) aufgehoben (ist durch „2+4“ nicht erfolgt) und die Fremdherrschaft beendet werden, aber wer hindert uns daran, dies endlich zu fordern?
Wo ist das mutige Part-Ei?
Gut, wenn die GG-Konstruktion mit den eben genannten ‚Fußangeln‘ in sich ‚geschlossen ist‘ und Änderungen auf friedlichem Wege praktisch ausschließt – was dann?
Denn die sog. „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ – die manchem weder ‚freiheitlich‘ (siehe Medienverbote und -sperrungen) noch demokratisch (wiederholt 4,99% Wählerstimmen bei einer 5%-Klausel und keine Bereitschaft auf Überprüfung) erscheint, darf ja nicht gefährdet werden: wie soll da Grundlegendes verändert werden? (pöse VT: alter angelsexischer Rechts-Trick, könnte man meinen…)
Aber es sind viele „Kleinigkeiten“, die wir inzwischen gewohnt sind, hinzunehmen – wie gesagt, lies die täglichen Agenten-Meldungen…
Und denke drüber nach.
Lerne wieder, dich zu wundern, z.B. über all die Dinge, welche die einen dürfen und alle anderen nicht. Oder siehst du dich als Ochsen und die „Elitären“ als Gott?
Und über das zunehmende Fehlen von einfachster Gerechtigkeit, vor allem Verteilungs-Gerechtigkeit, wo wer reich ist, entlastet wird (die sog. Beitragsbemessungsgrenzen), damit die Fleißigen mehr zahlen müssen.
Überprüfe deinen Glauben auf solche Basis-Gerechtigkeit und frage deinen Glaubens-‚Vorsänger‘ danach (ggf. dich selbst).
Hör endlich auf, das Gewohnheitstier zu spielen: du bist ein Mensch mit Geist und Seele, der zeitweise einen (Tier-)Körper hat. Benimm dich endlich auch so.
Und hör auf, mit dem Ellenbogen auf andere zu zeigen: du bist für dich und dein Schicksal weitgehend selbst verantwortlich.
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Ök oh no misch – 3
Bei der Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage waren wir dort angelangt, wo klar wurde, daß – oh Wunder – die Zukunft jedes Volkes vom Umgang mit Bildung und Talenteförderung abhängt. Der heute nicht unproblematisch ist: die jetzige BRD-Verwaltung gibt das Geld des Volkes lieber für Rüstung und Kriegsvorbereitung aus denn für Bildung und Wissenschaft…
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Andererseits sind Hindernisse dazu da, überwunden zu werden, und in aller Regel sind talentierte Menschen auch mit charakterlichen Gaben ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, ihren Weg zu finden, trotz aller Widrigkeiten des Systems.
Jedoch der stark eingeengte Zugang zu gesichertem, verwertbarem Wissen (gute Bücher!), der durch die realen Weltnetz-Verhältnisse (‚personalisierte‘ Suchmaschinen-Ergebnisse, allfällige Überwachung und ‚Lenkung‘ usw.) und die berüchtigten Schleimer-Algorithmen heutzutage weiter behindert wird, erschwert den Zugriff darauf immer mehr.
Und da es jedem Kind – trotz elterlicher Bemühungen – letztendlich selbst überlassen bleibt, ob es lernt, Bücher zu lesen, und es kaum noch gepflegte öffentliche Bibliotheken gibt, können wir davon ausgehen, daß die systembedingten Aussichten sich vorerst weiter verschlechtern.
Insofern ist jede/r aufgerufen, im eigenen Familien- und Verwandtenkreis jene Begabten zu finden und zu fördern… Das ‚wie‘ kann aus dem oben Gesagten jede/r selbst ableiten.
Freilich bleibt möglicherweise aktuell nur noch wenig Zeit dafür…
Ein weiterer Aspekt der Bildungsbürger ist die sogenannte Mittelklasse oder Mittelschicht: da versteigen sich heute manche Manipulatoren zu der Behauptung, daß diese überhaupt erst im Ergebnis der Reagonomics vor 40 Jahren entstanden sei.
Das kann ich aus eigenem Erleben widerlegen, denn auch in den 1960er und 1970er Jahren gab es jenes ‚Bildungsbürgertum‘, nicht nur dank dem RES hierzulande, sondern beiderseits der innerdeutschen Grenze, wenn auch jeweils spezifisch.
Klar hat der RES-übliche freie, unbehinderte (da kostenlose) Zugang zu beliebigen Bildungsstufen, der weitgehend durch die Talente und Gaben des jeweiligen Kindes bestimmt wurde und wo Kindern aus einfachen Verhältnissen besondere Fördermöglichkeiten zur Verfügung standen, für eine solide Basis dieser Mittelschicht gesorgt.
Die freilich – altersbedingt – langsam am Aussterben ist…
Für eine lebenswerte Zukunft sind die Bildungsinhalte neu zu bestimmen, ausgehend von den realen Zielen und Werten der Gemeinschaft, und unter Berücksichtigung der besten Erfahrungen früherer Systeme, wie der Verbindung von Theorie und Praxis oder der schrittweisen Bekanntmachung der Heranwahsenden mit der Natur und mit geistiger und körperlicher Arbeit.
Aber ein solches System kann jederzeit wiederhergestellt werden – es ist nur ein Frage des politischen Willens. Freilich im jetzigen Gesellschaftssystem nicht opportun, aber dieses wird sich ja so oder so in absehbarerer Zeit verändern, und es liegt an uns allen, wie wir die mit den kommenden Problemen verbundenen Chancen zu nutzen wissen.
Genauso manipulativ wie die vorige ist diese Behauptung: nur die Mittelschicht brauche einen starken Staat, alle anderen kommen leicht ohne diesen aus.
Klar, wenn alles so bleiben soll, wie es ist, und sich nichts verändern oder entwickeln soll, dann scheint dies zuzutreffen.
Hier wäre aber erstmal über die Rolle und Funktionen eines Staates als Organisationsform der jeweiligen Gesellschaft nachzusinnen.
Dabei wird schnell klarwerden, daß der heutige Staat und seine Funktionen (Vertretung nach außen, innere Sicherheit/Gewaltmonopol, gemeinschaftliche Aufgaben mit ‚langer Laufzeit‘, wie Bildung und Erziehung, Volksgesundheit u.a.) durchaus auch anders verstanden werden können.
Denn diese und andere Funktionen sind keinesfalls „gesetzt“.
Zum Beispiel ist in einem Volk mit enger Bindung zur Natur die Gesundheit in erster Linie eine Sache des natürlich lebenden Menschen selbst, der seine vernünftige Lebensweise nicht nur mit der entsprechenden Aufmerksamkeit für seinen physischen Körper verbindet, sondern der auch den Zusammenhang zwischen geistigem, seelischem und körperlichem Wohlbefinden kennt und zu nutzen versteht.
Bildung und Erziehung können ebenso in der Sippe oder Gemeinde organisiert werden.
Und hier schließt sich der Kreis, denn wir waren ja davon ausgegangen, daß die reale Verfügbarkeit entsprechend gebildeten und geschulten Fachpersonals viel wichtiger für die Realwirtschaft ist als ‚das Geld‘.
Denn als Tauschmittel lassen sich beliebige andere Möglichkeiten finden, aber wenn die nötigen Fachleute fehlen, dann geht erstmal nichts mehr.
Auch der vielgelobte „freie Verkehr von Arbeitskräften“, der dann als Pseudo-Lösung aufgerufen wird, bringt mehr Fragen und Aufgaben als Lösungen mit sich, selbst wenn „man“ zeitweise beschlossen hatte, diese kleinzureden oder zu ignorieren.
Denn eigentlich hat man in der BRD genug Erfahrung mit dem massenhaften Zuzug von Menschen aus anderen Kulturkreisen…
Genauso wie das Thema Bildung wären nun die anderen „materiellen“ Voraussetzungen für die Wirtschaft zu betrachten, denn ohne die notwendigen Materialien, Technologien, Logistik-Möglichkeiten und so weiter ist an industrielle Produktion mit hoher Mehrwert-Schöpfung nicht zu denken.
Und die Naturrente ist hier in Mitteleuropa längst aufgebraucht…
Wobei wir gleich auf den Stückzahl-Fetischismus kommen wollen, weil in der künftigen „multizentralen“ Welt die tollen bisherigen hohen Fertigungsmengen der globalisierten Produktionsweise verständlicherweise nicht mehr erreicht werden können.
Natürlich ist die Effizienz der industriellen Produktion von der Stückzahl abhängig: höhere Stückzahlen bedeuten geringere Kosten, da nur ein Teil der Kosten von der Produktionsmenge abhängt, ein anderer Teil jedoch nicht: er bleibt konstant.
Und der Anteil dieses „anderen“ Teils an den Gesamtkosten sinkt mit dem Steigen der Fertigungsmenge – logisch.
Diese Betrachtungsweise ist jedoch nur dann relevant, wenn am Ende der Produktions-Kette der Gewinn steht, dessentwegen die Fertigung durchgeführt wird.
Verzichten wir auf den Profit als Triebkraft und setzten die Bedürfnisbefriedigung dafür ein, verändert sich das Ganze schlagartig: wir sind plötzlich nicht mehr Sklaven der gewinnsüchtigen ‚Pfennigfuchserei‘ bei den Kosten, sondern können uns in Ruhe mit Produkteigenschaften wie Qualität, Langlebigkeit, Reparatur- und Demontagefähigkeit befassen, d.h. mit jenen Parametern, die uns eine ressourcen- und damit naturschonende Gesamt-Wirtschaftsweise ermöglichen.
Die wunderbaren Riesenstückzahlen in der globalisierten Welt waren auch nur durch Betrug möglich, genauer: dadurch, daß die wahren Kosten der Transportaufwendungen nie zum Ansatz gebracht wurden.
Oder wie wäre es sonst zu erklären, daß in einem Land wie Germanien die hier wachsenden Kartoffeln im Laden teurer sind als die um die halbe Welt geschipperten Bananen?
Warum sind (bzw. bald: waren) Benzin, Diesel usw. so billig?
Wo mag die Ursache liegen?
Logisch: in der ungezügelten Ausbeutung der Natur.
Denn die wahren Kosten des Verbrauchs der Naturreichtümer werden nie berechnet: sie würden z.B. die Renaturierung der zerstörten Naturbereiche mit beinhalten, von den Regenwäldern in Südamerika und Südasien bis hin zu den waldigen Höhen Mitteleuropas. („Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch dort droben…“)
Statt dessen wird bei allen Kalkulationen überall nur der Aufwand für die Förderung der Rohstoffe angesetzt – dies sei dann der Preis jener Ressourcen…
Wohin wir auch blicken: bei konsequenter Betrachtung stellen wir in vielen Bereichen fest, daß uns eine verlogene, unkorrekte Berechnungsweise untergeschoben wird.
Dabei haben wir die zahlreichen praktizierten Tricks bei der „internen Gestaltung“ der Kosten- und Gewinn-Entstehung im Unternehmensverbund noch gar nicht betrachtet – ein ‚weites Feld‘, wie Instetten zu sagen pflegte…
Kurz:
Eine ehrliche Einbeziehung der tatsächlichen Kosten und die Berücksichtigung der neuen Ziele und Werte der zukünftigen Gemeinschaft ergibt ein völlig anderes Bild.
(Fortsetzung folgt)
Ist er dumm?
Das fragt sich mancher, der die Meldungen von seinen – WWPs – jüngsten Auftritten vor Militärs und der Presse liest. Denn es gibt ja immer Leute – und oft nicht wenige -, welche die wahren Zahlen und Fakten kennen, auch wenn diese einen Maulkorb haben…
LH, 24. Juni 2026
Klar ist es hierzulande schwierig, an diese Meldungen zu kommen, weil die wenigen einigermaßen korrekt berichtenden Medien jenes Landes hier bei uns – ganz ‚demokratisch‘ – verboten wurden, aber wo ein Wille ist, da findet sich stets auch ein Weg. Oder mehrere.
Jedenfalls ist schon jene Aussage fraglich, daß „die Nahtod-Länder sich scheuen, von ihrem Territorium aus auf das RF-Gebiet direkt einzuwirken“ – mit Drohnen u.a.
Angesichts dutzender zerstörerischer ‚Einflüge‘ solcher Fluggeräte vom Block-Territorium aus, darunter gegen die Ostsee-Häfen der RF wohl eher ein schlechter Witz.
Freilich haben wir es erlebt, daß solche Geräte auch vom RF-Gebiet aus gestartet wurden, wenn Ziele weit im RF-Hinterland erreicht werden sollten. Denn jede/r kennt den Zusammenhang zwischen deren Gewicht und Reichweite: je weiter man fliegen muß, desto weniger ‚Wirkstoff‘ kann man an Bord nehmen, und desto geringer ist die ‚Effizienz‘ im Ziel. Und so haben wir aus LKW-Containern im Dutzend startende Klein-Drohnen gesehen, die bis auf wenige -zig Kilometer an das Zielobjekt – die Standorte der strategischen Luftflotte der RF tief im Hinterland – herangeführt worden waren und automatisch, weitgehend ohne Wissen der LKW-Fahrer, dann losgeflogen sind, unter Nutzung der Tatsache, daß die RF sich weiterhin an die SALT-Abkommen gebunden fühlte und dementsprechend ihre „Strategen“-Flotte offen – für Satelliten sichtbar – aufbewahrt hatte.
Klar, wenige Wochen später waren sie alle in Hangars untergebracht.
Und jeder kann nachvollziehen, wieviele Millionen „Ukrainer“ seit 2014 in die RF weitgehend unkontrolliert eingereist sind… und jeder weiß von jenem hyperaktiven ZIPsO, jenem „Zentrum für Informations- und psychologische Operationen“ der Kiewer Junta bzw. deren Dienste…
Mit derselben „Begründung“ („Wir können ja nicht jeden Container im Lande kontrollieren.“) ‚wehren‘ sich offenbar die RF-Anrainer-Länder der EU – Finnland, Baltikum, Polen – gegen die RF-Vorwürfe, daß die meisten Drohnen in Richtung St.Petersburg von ihrem Territorium aus ‚eingeflogen‘ (und daher höchstwahrscheinlich auch dort gestartet) sind.
Freilich ist das frech gelogen, denn sowohl die Produktion der Fluggeräte als auch deren Programmierung erfolgt – wie kann es anders sein – durch den Kriegsblock und auf dessen Territorium.
Das RF-Kriegsministerium hatte vor einigen Wochen die Adressen der Produktionsfirmen im Westen (auch in der BRD) veröffentlicht.
Warum also nicht auch der Start?
Und jeder, der bis drei zählen kann, ist in der Lage sich auszurechnen, wie wenige Monate das U-Land ohne die ständige ‚tatkräftige‘ Unterstützung des Westens – Geld, Waffen, Drohnen, Raketen, Munitionen, weitere Technik, Sat-Daten, Zielprogrammierung, ‚Berater‘, Söldner usw. – in der Lage gewesen wäre, dem Druck der RF-Armee zu widerstehen – wir erinnern uns an die ersten Monate, wo Kiew fast eingeschlossen war, von deutlich geringeren RF-Kräften…
Der Block hat es inzwischen sogar zu seiner offiziellen Strategie erklärt, sich auf den Krieg gegen die RF vorzubereiten. Und da gehören Provokationen im Vorfeld – sog. Kriegslisten – seit Jahrhunderten dazu.
Es wurde sogar – völlig ‚unüblich‘ – ein konkreter Termin (2030) benannt, wann man mit dem Beginn dieses Krieges rechnet (was nichts anderes bedeuten kann, als daß man zu diesem Zeitpunkt selbigen vom Zaun brechen wird – selbst -, und der RF den ‚Überfall‘ in die Schuhe schieben wird – böse Erinnerungen an jenen „Sender Gleiwitz“ werden wach).
Wer angesichts dieser Ungereimtheiten sich noch weigert, den Realitäten ins Auge zu sehen, den erwartet ein schlimmes Erwachen. Und zwar VOR diesem genannten Termin, denn auch dieser ist eine ‚Kriegslist‘.
Daß auch ein noch so friedliebender WWP irgendwann nicht mehr anders kann als jenen schlimmen Befehl zu geben, der den Anfang vom Ende der heutigen Menschheit einleiten wird, sollte jedem klar sein.
Einzige Hoffnung ist die laufende Strukturkrise des Bretton-Woods-Finanz-Systems, welches – laut pöser Zungen – seine letzten Monate verbringt. Wobei K.Uorsch dies so gut wie bestätigt hat (wir berichteten).
Mögen die Folgen des BWS-Zusammenbruchs auch für uns im Westen sehr schlimm werden (laut pösen Zungen schlimmer als jene ‚große Depri‘ vor 100 Jahren, ‚dank‘ Globalisierung), so wäre ein Atomkrieg deutlich schmerzhafter – für alle.
Zurück zur Ausgangsfrage, die natürlich mit „nein“ zu beantworten ist. Denn über die Folgen der oben angeführten Realitätsleugnung ist sich der Mensch WWP garantiert im Klaren und würde solch offensichtlich ‚lustigen‘ Sätze kaum öffentlich äußern, wenn er es besser wüßte: der Autoritätsverlust des Oberkommandierenden wäre unter den gegenwärtigen Bedingungen des vom Westen angestrebten inneren Umsturzes in der RF zu erheblich.
Bei sachlicher Betrachtung kann man wohl nur zu dem Schluß kommen, daß WWP durch seine nächste Umgebung und andere Gruppierungen der 5. Kolonne (z.B. im RF-Generalstab) komplett von bestimmten Realien in der RF und im U-Konflikt abgeschirmt wird.
Schlußfolgerungen daraus ziehe bitte jede/r selbst…
Unter diesem Blickwinkel wird auch die jüngste ‚Kurskorrektur‘ der Gringos verständlich: mehr Geld, Munitionen und mehr Waffen für das Nazi-Regime. Das Treffen in Aal aß Kaa hat sich nun als das bestätigt, was pöse Zungen von Anfang an behauptet hatten: eine Variante des westlichen „Minsk-2“-Betrugs – Zeitgewinn für die eigene Aufrüstung, für den westlichen MIK zum Hochschrauben der Drohnen- und Munitions-Produktion, für die Irreführung der Weltöffentlichkeit (im Westen) über die wahren eigenen Pläne (angeblich China als ‚Hauptfeind‘).
So frappierend es auch sei:
Tatsache ist, immer wieder läßt ich der KoPu (der ‚Kollektive Putin‘) in dieselbe Falle locken – aufgestellt in der westlichen Hoffnung, daß irgendwann die Geduld der rußländischen Bevölkerung reißt und ein nicht allzu entschlossener General einen ähnlichen Theater-Putsch wie im August 1991 inszeniert, was dem Westen erneut die Möglichkeit gäbe, unter einem Vorwand (z.B. „die Sicherheit der Atomwaffen ist gefährdet!“) direkt gegen die RF vorzugehen, zumal die totale Abhängigkeit der US-AKWs von Uran-Lieferungen aus der RF heute dank einer neuen Technologie beseitigt scheint…
Was man im Kreml offenbar nicht wahrnehmen WILL, ist die Möglichkeit, daß man seit langem Opfer eines ungeheuer schlauen Spiels der Angelsaxen beiderseits des Atlantik ist, die das ganze Hin und Her, die ganzen transatlantischen ‚Widersprüche‘, das ganze ‚Machtgruppen-Geplänkel‘ usw. – von DT&Co. perfekt inszeniert – mit nur einem einzigen Nahziel konsequent und sehr sorgfältig organisieren: die Chinesen mit genauso verlogenen Worten von einer möglichen (!) ‚endgültigen‘ Anerkennung der Insel Formosa als Bestandteil der VRC seitlich in Ruhestellung zu halten, um sich frontal genüßlich mit der RF unter ihrem klugen, aber ‚kurzsichtigen‘ Chef zu befassen, und dort den längst überfälligen „Regime Change“ zu organisieren.
Ihren Kandidaten Dmitrijew haben die Angler längst in Stellung gebracht und sich seiner Nibelungen-Treue zum Westen versichert (allein das beim SPIEF-26 von ihm erneut promotete Projekt der Untertunnelung der Bering-Straße spricht Bände!).
Nun geht es nur noch darum, wer schneller ist: der Kräsch des Finanzsystems (Herbst 26?) oder die Angler-Intrige (bis dahin)…
Hier eine einigermaßen schlüssige Analyse der RF-Politexperten-Seite, leider kremlfern…
P.S.
Wie ein ‚ehemaliger‘ (die es ja nach seiner eigenen Aussage nicht gibt) Dienste-Mann sich derart in den Menschen seiner nächsten Umgebung ‚täuschen‘ lassen kann, bleibt späteren Analysen („wer war Putin, und wann?“) überlassen, und gibt diversen VTs neue Nahrung…
– – – – – –
Ergänzung 26.6.26:
Ein schönes Bilder-Beispiel, wie ‚große Leute‘ den ‚Größten‘ an der Nase herumführen, mit den Terminen für die Serienfertigung des MS-21-Flugzeuges. (https://t.me/batyachitaet/64661)
Urteile selbst.
LH
2. Ergänzung 26.6.26:
Hier eine durchdachte Analyse zum Stand des U-Konflikts und dessen Fortsetzung…
LH
Splitter 3
Heute zu Fragen von Wirtschaft und Finanzen.
LH, 23. Juni 2026
1. welch schönes Schauspiel sogar die transnationalen Banker ihrem superreichen Publikum bieten, damit es weiterhin ahnungslos sein Geld „investiert“, kann hier nachgelesen werden: man ‚wundert sich‘ laut, wieso sogar bei relativ schlechten Wirtschaftswerten der Aktienmarkt ununterbrochen ‚brummt’…
Und in Moskau sieht es nicht anders aus…
Dabei ist ist die Auflösung recht einfach, wie kürzlich festgestellt: alles Kapital fließt in den Finanzbereich und sucht dort nach Anlagemöglichkeiten, und das sorgt auch bei fraglichen Projekten wie dem sog. AI für eine Riesenblase.
So mußte der jüngste Börsengang von xAI herhalten, weil die AI-Blase vorher nichts mehr aufnehmen konnte: die „Markt-Kapitalisierung“ hat mit dem echten Wert der Unternehmen nichts mehr zu tun…
2. Aber wie schon vermeldet, hat der neue FED-Chef auch neue Ideen: er will zurück zum Greenspan-Konzept einer eher ‚unberechenbaren‘ Finanzmarktlenkung, ohne vorherige „Erwartungs-Äußerungen“.
Ganz sicher nicht „zufällig“…
3. Zu unseren kürzlichen US-Inflationsbetrachtungen hier noch ein Vor-Ort-Artikel, der die offiziellen Zahlen zumindest in Frage stellt…
Noch etwas Realistisches aus jenem ‚führenden‘ Land bezüglich der tollen sog. Daten-Zentren für jene Rechner, welche für ihre Leistungen ein Vielfaches der bisherigen Energiemenge ‚brauchen’…
4. Noch etwas Näherliegendes: Frankreichs AKWs sind aufgrund der Affenhitze in Gefahr – es sind etwa 20 Reaktorblöcke, die mit Fluß- und weitere 14 Reaktorblöcke, die mit Meerwasser gekühlt werden – von insgesamt 56; je länger diese unnormale Witterung anhält, desto größer die Gefahr von Notabschaltungen – in „unserer modernen“ Wirtschaft, wo so gut wie alles rechnergesteuert und stromabhängig ist, ein Ausblick auf solche „besonderen“ Verhältnisse in der nahen (?) Zukunft…
5. Und da wir grad bei der Energieversorgung sind: gibt es niemandem zu denken, daß der Langzeit-Rekord der durchgängigen Versorgung mit den sog. „Erneuerbaren“ bei sage und schreibe 155 Stunden liegt? Darüber berichtet die australische „Bellevue Gold“.
Also ganze 6 Tage und ein paar Stunden… mehr dazu hier.
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Ök oh no misch – 2
Die Ökonomie beschreibt das Funktionieren der Realwirtschaft, dagegen die chrematistischen „Economics“ das des Finanzbereiches, wo ganz andere Gesetze wirken.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Da also seit Jahren die Gewinne im Finanzbereich stets höher sind als in der Realwirtschaft, fließt alles Geld (vor allem das frisch gedruckte) direkt in den Finanzbereich und sorgt für die „Marktkapitalisierung“ der Unternehmen, per ‚Aktienkurs‘.
Der „erhöhte Unternehmenswert“ (auf dem Papier!) wird jedoch von den Mann-Nagern in aller Regel als „Sicherheit“ für neue Kredite genutzt, denn nur so können die großen Unternehmen „Gewinne“ ausweisen, obwohl sie operativ Verlustbringer sind.
Das End-Ergebnis:
– alle realen (und Eigenaktien-)Werte aller großen Unternehmen sind heute als „Sicherheiten“ tatsächlich den Banken übereignet;
– das Kapital sammelt sich nur im Finanzbereich, der inzwischen (auf dem Papier bzw. in der Rechenmaschine!) größer ist als die Realwirtschaft.
Aber wie gesagt:
Es steht diesen gigantischen Kapitalien nichts Reales gegenüber, und Geld/Kontoauszüge oder Rechner-Zahlen kann man weder essen noch anziehen noch richtig damit heizen…
Nun gibt es freilich im Finanzbereich viele sehr reiche Leute, die dort viele Aktiva angesammelt haben. Diese Leute wollen ihren Papier-Reichtum auch genießen, und so führen sie einen Teil ihres Vermögens über in den realen Bereich und kaufen, was sie meinen zu brauchen: Brillianten, Häuser, Land, Yachten, große Autos, gutes Essen usw.
Genau dieser steigende Privatverbrauch der Reichen könnte eine Ursache für die heutigen realen Inflationsraten von 6 – 10% im Jahr 2026 in den USA sein.
Zur Zeit (Mai) sollen es etwa 1% im Monat sein.
Zweifel?
Die offiziellen Preissteigerungs-Indexe PPI und CPI bilden dies verspätet und ‚berichtigt‘ ab – man halte sich bitte an den Index der Industrie-Preise über die gesamte Wertschöpfungskette, in Fach-Quellen zu finden (hier dessen Werte, aufs Jahr bezogen: März 26 – 5,8%, April 26 – 9,5%, Mai 26 – 13,2%).
Die Korrektur der genannten offiziellen Preissteigerungs-Werte erfolgt übrigens gern nach einem uralten Händler-Trick: man ‚korrigiert‘ die statistischen Vorjahreswerte, auf die man sich bei den Prozent-Vergleichen bezieht, nachträglich so rauf oder runter, daß das jetzige Bild „nicht so schlimm“ aussieht, wie es wirklich ist, sondern ‚moderat‘ erscheint.
Aber das Volk läßt sich zunehmend nicht mehr so leicht betrügen:
der US-Index des Verbraucher-Vertrauens, der seit 1952 von einer dortigen Uni durch Umfragen erhoben wird, ist seit März 2026 auf einem absoluten historischen Minimum angelangt, und er fällt weiter…
(bitte beachten: er ist geringer als zu allen Krisenzeiten der 1970er, 2000er usw. Jahre!)
Freilich führt all dies direkt in die Katastrophe, und es wäre falsch zu meinen, daß den dortigen Verantwortlichen dies nicht klar wäre: man lese das Interview, welches der designierte neue FED-Chef Warsh(awski) vor seiner Amtsübernahme gegeben hat (und – wie mehrfach drauf hingewiesen – er auch weiterhin bestätigt hat).
Darin hat er klar gesagt, daß er lediglich dazu angetreten sei, die Folgen der dräuenden negativen Entwicklungen zu minimieren; eine Rückkehr zu den alten Verhältnissen hat er praktisch ausgeschlossen und einige Kritik an der bisherigen Geldpolitik geübt…
Aber was könnte er damit gemeint haben?
Versuchen wir, die weitere Entwicklung vorauszusehen: in den kommenden 5 – 8 Monaten könnte es einen Absturz des Finanzsystems geben, weil bei jeder Vergabe neuer Kredite eine Neubewertung der ‚Sicherheiten‘ auch der bestehenden Verpflichtungen erfolgt.
Und hier wird sich zeigen, daß der gigantischen ‚Marktkapitalisierung‘ einiger IT/AI-Groß-Unternehmen keinerlei reale Werte, oft nicht mal Umsatz- und Gewinnaussichten in ausreichendem Maße, gegenüberstehen.
Die Folge könnte sein, daß sowohl keine neuen Kredite vergeben werden, als auch die bereits bestehenden Kredite nicht mehr ausreichend mit Sicherheiten gedeckt sein könnten, was einige Banken ebenfalls in Schieflage bringen kann.
Freilich können die sich erstmal an den Einlagen ihrer Kunden vergreifen, aber wo diese nicht ausreichen werden, könnte es auch in der Bankenwelt zu Abstürzen kommen.
Klar: der ‚gesunde‘ Anteil des (Dienstleistungs-)Bankensektors am BIP liegt bei etwa 5% – heute haben wir etwa 50%, die aus dem Finanzbereich kommen…
In Zahlen: das US-BIP beträgt nominal ca. 28 Mrd.$, realwirtschaftlich aber nur etwa 14 – 15 Mrd.$ – es müßten also über 10 Mrd.$ „verschwinden“…
Freilich kann man versuchen, mittels Geldemission neue Firmenkapitalisierungen über das US-Budget zu generieren, aber für die Administrationen und Verwaltungen bleiben theoretisch nur wenige Auswege.
Der eine ist eine offene dick Tat Uhr, wo ungewählte Bedienstete die Macht ergreifen, selbstherrlich Anweisungen ausgeben und durchsetzen lassen, solange die ‚Staatsmacht‘ noch funktioniert. (kommt das wem bekannt vor?)
Die Frage ist, wie lange dies ohne funktionierendes Finanzsystem klappen kann…
Ein anderer ist eine Art Burger Krieg in verschiedenen Formen, oft als Willkür-Herrschaft von bewaffneten Banden bzw deren Führern; bestenfalls sind es lokale ‚Kriegsherren‘, die dann „für Ordnung sorgen“ werden.
Und natürlich wäre auch ein ’neuer Napoleon‘ als Alleinherrscher regional denkbar, auch wenn zur Zeit scheinbar keine brauchbaren Kandidaten im Sichtbereich sind; das kann sich aber mit dem Zerfall der jetzigen ‚Staatsmacht‘ sehr schnell ändern…
Solche Varianten sind wohl auch das Einzige, wovor die Banker sich fürchten: ‚Bonapartismus‘, d.h. reale Machthaber, zentral oder regional/lokal – ebenjene „Anti-Eliten“, die NICHT das Ziel der heimlichen Menschenvernichtung verfolgen wie gewisse „inklusiv“ genannte transhumanistische Konzepte, sondern die zur traditionellen „gewöhnlichen Ausbeutung“ zurückkehren: wer arbeitet und Abgaben zahlt, der darf auch leben…
Allerdings funktioniert die „institutionalisierte Gewalt“ jener Bandenchefs vorwiegend im Bereich der Umverteilung, weniger beim Schaffen von Werten, vor allem, wenn die „Laufzeiten“ über ein paar Monate hinausgehen (Nahrungsmittel!). Denn in dem Banden-Chaos weiß – noch weniger als heute – keiner, wie lange diese oder jene Machtstruktur noch Bestand haben wird…
Die Folge kann die zunehmende Verarmung weiter Teile der Bevölkerung sein, bis hin zu verbreitetem Hunger…
– – –
Von den möglichen Folgen der gegenwärtigen Verwerfungen, zu denen jede/r selbst eigene Überlegungen anstellen und Schlußfolgerungen ziehen sollte, solange das Leben noch funktioniert, zurück zu deren Ursachen.
Allgemein wurde die wahre Intelligenz eines Landes/Volkes (als Schicht), also dessen gebildeter, meist schöpferisch tätiger Teil, als eine Art ‚Leithammel‘ angesehen: wohin diese zieht – vor allem geistig -, dorthin folgen ihr die Massen.
Zum Schlachthof oder in die Freiheit…
Nun mag das für frühere Zeiten gegolten haben; heute ist die Macht der Massen-(Verblödungs-)Medien so groß, daß die tatsächlichen Intentionen der wahren Intelligenz mit Leichtigkeit verborgen und zurechtgelogen werden können.
Das zum einen.
Zum anderen ist auch jegliche Bildungsschicht aufgrund der Besonderheiten des jetzigen Volks-Bildungssystems in hohem Maße durch die soziale Herkunft und deren Möglichkeiten strukturiert; den einfachen Arbeiter- und Bauern-Kindern ist der Weg zur Bildung durch Studiengebühren, Zulassungsverfahren und viele andere Hindernisse soweit erschwert, daß nach wie vor der Geldbeutel der Eltern für den zu erreichenden Bildungsstand der Kinder eine größere Rolle spielt als die Talente und Fähigkeiten des Nachwuchses.
Wobei auch diese ‚einfachen‘ Kinder im Elternhaus vieles lernen, was ihnen im Leben hilft, nur sind es „andere Dinge“, die nur scheinbar „nicht so wichtig“ sind…
Nun ist diese heutige Herangehensweise an die Bildung aufgrund dessen, daß jede inkarnierte Seele mit eigenen Gaben und Talenten auf diese Welt kommt, eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, die wir uns demnächst nicht mehr werden leisten können, weil im bevorstehenden Chaos – egal in welcher Form uns dies begegnen wird – mit ziemlicher Sicherheit von den abtretenden Elitären erstmal an jenen Dingen „gespart“ wird, die sich nicht sogleich widersetzen, und da gehören Erziehung und Bildung sicher dazu.
Wie auch andere, die sich nicht mehr so gut wehren können, wie die Rentner…
Es wird für das Überleben des Volkes essentiell sein, die wenigen verbleibenden Möglichkeiten auf jene eigenen Begabten zu konzentrieren, die sich aktiv Wissen aneignen und anwenden.
(Fortsetzung hier)
Mythen?
Vorab total ‚unmythisch‘: ein Tip für 2 min Wirtschaftstheorie aus berufenem Munde, original vom neuen FED-Chef: erstaunlich, weil richtig…
Und eine höchst reale 2. Anmerkung: es jährt sich morgen der 85. Jahrestag des Überfalls von Hitler-Deutschland auf die Sowjetunion, der im Endergebnis – alles in allem – beiden Ländern/Völkern jeweils mindestens 15 (real eher 20+) Millionen Tote bescherte.
Denkste?
LH, 21. Juni 2026
1. Beim Lesen der Nachrichten aus aller Welt fällt auf, daß die Polit-Darsteller – nach dem Vorbild von DT – fast alle dazu übergegangen sind, vollmundige Erklärungen abzugeben, die erstmal scheinbar entgegen der gängigen Hauptströmung klingen.
Andere versuchen die Hauptrichtung rechts zu überholen und ‚verschärfte‘ Ansichten zu verkünden.
Allerdings zeigt sich wenig später, daß diese wie jene scheinbar gegen bestimmte Kräfte / Prozesse gerichteten Sprüche lediglich mit dem Ziel eines kleinen (meist finanziellen oder PR-) Vorteils geäußert wurden; sobald der niedere ‚materielle‘ Zweck erreicht ist, wird sogleich wieder auf die ’normale‘ Linie eingeschwenkt: die schlimme DT-Taktik der permanenten Unzuverlässigkeit wurde flink übernommen…
Ja, Verantwortlichkeit für die eigenen Worte und Taten ist heute schon ein Mythos: sowas kennt keiner mehr von den sog. Verantwortungsträgern…
2. der ganze aufgeblasene PR-Quatsch mit der „EU-Nato“ erweckt den Eindruck reiner Ablenke von den tatsächlichen Prozessen: es soll ein Mythos geschaffen werden, der es demnächst ermöglicht, alle denkbaren verdeckten Operationen durchführen zu können, ohne daß sich ein konkreter Akteur oder eine bestimmte Gruppe von Staaten als Tätige/r identifizieren läßt: unbestrafbar wären die Täter, da kaum bestimmbar – jeder kennt ja das Spiel „Schraps hat den Hut verloren“…
Zumal immer größere Zweifel daran aufkommen, daß jene schon immer ‚transnational‘ tätigen ‚Dienste‘ (vor allem angelnder Herkunft) noch den jeweiligen staatlichen Strukturen unterstehen – es besteht der begründete Verdacht, daß sich einige davon bereits stark ‚verselbständigt‘ haben, bis hin zu Generierung von Geldmitteln… wer hat da eben ‚zieh Ei ey‘ und ‚Trog en Hand ell‘ gesagt? Pöse VTler…
Aber zur Frage EU-Nato konkret:
Bitte erinnert euch, zu welchen (damals noch offen verkündeten) Zwecken der Block einst geschaffen wurde: „Die Amis drin (in Europa), die Russen draußen und die Deutschen unten zu halten.“ Daran dürfte sich nix geändert haben. Ein – wie auch immer gearteter – ‚Ausstieg‘ der Gringos wäre eine Bank rott Erklärung der gesamten letzten 80-Jahre Pulle Tick (einschließlich ‚gewonnenem‘ Kaltem Krieg) und ist daher völlig unmöglich.
Auflösen wird den Verein auch niemand, das wäre un-angel-sexisch… bleibt also nur der aus Tritt der einzelnen mit Glied er…
3. Und hier kommt der wahre ‚Mythos‘, denn so heißt ein nicht-öffentliches Algorithmen-Modell, das von der Firma ‚Anthropic‘ für die Enneßey entwickelt wurde und gerade diverse ‚Erprobungen‘ durchläuft. Die ‚Leistungstests‘ zeigen vielversprechende Ergebnisse, so daß pöse Zungen behaupten, daß damit automatisch tausende kritische Verwundbarkeiten der Null-Ebene in allen wichtigen Betriebssystemen und Brausern aufgedeckt werden können, einschließlich der Entwicklung von sog. Funktions-Exploits für deren Nutzung als ‚Hintertür‘ bzw. als Ausschalter, und das alles ohne ständige Kontrolle durch Menschen…
Einziger Schutz wäre die konsequente Fragmentierung des ehemals weltumspannenden Netzes, d.h. die Abkopplung nationaler Netze im Zuge der ‚multizentralen‘ Neuordnung der Welt. Freilich ist dies das Ende der ‚offenen Architektur‘ – und wird damit wohl auch das Finale der US-Dominanz im dicken Tal-Bereich werden…
P.S.
ein ähnliches „Ki“-System von der Fa. Pahl an Tier soll es übrigens gewesen sein, das die Mobilfunk-Aktivität der 168 Schulkinder in Minab als Militäreinheit interpretiert haben soll, mit der Folge der sofortigen Zielausgabe an die US-Raketen-Einheit. Automatisch? Wer glaubt das?
– – –
Nachtrag 22.6.26
Die Firma mit dem Tier im Namen soll wohl nicht zu früh im Blickfeld der Öffentlichkeit auftauchen; nun hat man erstmal der „Grok“ vom frischgebackenen Super-Millardär Ihlon M. als ‚Schuldigen‘ ins Gespräch gebracht; den Maski kann man im Fünfeck eh nicht sonderlich leiden…
Nachtrag 26.6.26
Die Amis zeigen, daß alle, die sich ihnen nicht unterordnen, aus der dicken Tal zuck kunft leicht ausgeschlossen werden: nach den Cyber-Valuta sind nun auch die sog. AI-Technologien abschaltbar – wer hatte daran gezweifelt?
Vertraue mir, ich weiß nicht was ich tue…
Nachfolgend ein Fremd-Artikel, als Beispiel, wie leicht die Schleimer-Algorithmen auf gefälschte „Wissenschaft“ hereinfallen; vielleicht gibt das ja dem einen oder der anderen zu denken…
LH, 20. Juni 2026
Der sog. KI propagiert Fake-Krankheit
Autor: Carina Rehberg – Stand: 16 Juni 2026 – Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/
Die erfundene Krankheit „Bixonimania“ sollte nur Teil eines wissenschaftlichen Experiments sein. Doch mehrere Künstliche Intelligenzen übernahmen die Fake-Informationen und gaben sie an ihre User weiter, so als gäbe es die Erkrankung tatsächlich. Der Fall Bixonimania zeigt, wie leicht Fehlinformationen von KI4Chatbots übernommen und weiterverbreitet werden können.
Künstliche Intelligenz fällt auf Fake-News herein – und verbreitet sie als real
Eine erfundene Krankheit wurde von mehreren KI4 Systemen zeitweise ernstgenommen und als echte Krankheit übernommen.
Selbst absichtlich in die Fake-Texte eingebaute Hinweise auf die Fälschung reichten nicht aus, damit Künstliche Intelligenz die Inhalte als falsch erkennen konnte.
Problematisch ist vor allem, dass KI4Antworten oft kompetent und vertrauenswürdig wirken, obwohl die Quellen und Aussagen fehlerhaft sein können.
Fake-Informationen können durch Künstliche Intelligenz weiterverbreitet und sogar in echte wissenschaftliche Arbeiten übernommen werden.
Der Fall zeigt, wie wichtig kritisches Prüfen und das Gegenchecken von KI-generierten Informationen ist. Nutzen Sie in Sachen Gesundheit besser hochwertige und vertrauenswürdige Informationen, die von Menschen verfasst und geprüft wurden – z. B. bei uns
Forscherin erfindet Krankheit als Test
Eine schwedische Forscherin hat mit einem ungewöhnlichen Experiment gezeigt, wie leicht sich moderne Künstliche Intelligenz durch falsche Informationen täuschen lassen kann.
Die Medizinforscherin Almira Osmanovic Thunström von der Universität Göteborg erfand bewusst eine Krankheit namens „Bixonimania“ und veröffentlichte dazu mehrere gefälschte wissenschaftliche Texte.
Die Krankheit existiert nicht. Dennoch behandelten verschiedene KI4Systeme die Informationen später zeitweise so, als handele es sich um reale medizinische Inhalte.
Der Fall wird inzwischen international diskutiert, weil er grundsätzliche Fragen zum Umgang mit künstlicher Intelligenz und wissenschaftlichen Informationen aufwirft. Ein ausführlicher Artikel erschien dazu am 7. April 2026 in Nature.
Bixonimania – die erfundene Augenkrankheit
Osmanovic Thunström nannte ihre erfundene Krankheit Bixonimania – eine Augenerkrankung, die sich infolge einer Belastung mit blauem Licht von Bildschirmen einstelle. Sie zeige sich durch Trockenheit am Auge und einer Hyperpigmentierung (starken Rosafärbung) der Augenlider.
Schon allein der Name der Erkrankung hätte Fachleute misstrauisch machen müssen. Denn „-mania“ wird im Allgemeinen nicht für Augenerkrankungen, sondern für psychiatrische Erkrankungen verwendet.
Absurde Hinweise sollten KI warnen
Die Forscherin gab sich sogar Mühe, ihre Täuschung möglichst deutlich zu machen und baute dazu zahlreiche absurde Hinweise in ihre Texte ein.
Die angeblichen Autoren arbeiteten an nicht existierenden Universitäten, in den Danksagungen tauchten Anspielungen auf „Star Trek“ und die „USS Enterprise“ auf. Teilweise stand sogar ausdrücklich im Text, dass das gesamte Paper erfunden sei.
Trotzdem erschienen die Beiträge auf wissenschaftlich wirkenden Plattformen und wurden dort öffentlich zugänglich gemacht. Die Forscherin wollte damit testen, ob große Sprachmodelle solche Inhalte übernehmen würden, sobald sie in einem akademisch wirkenden Umfeld auftauchen.
So fielen ChatGPT, Gemini & Copilot auf die Fake-Krankheit herein
Kurz nach der Veröffentlichung der Fake-Texte begannen verschiedene KI4Systeme offenbar damit, Bixonimania als reale Erkrankung einzuordnen, etwa ChatGPT, Microsoft Copilot, Gemini und Perplexity.
Wer aufgrund von Bildschirmarbeit trockene und gerötete Augen hatte und einer Künstlichen Intelligenz die Symptome beschrieb, konnte sodann den Hinweis auf Bixonimania erhalten – samt einer Empfehlung, deshalb doch einen Augenarzt aufzusuchen.
Besonders problematisch war dabei, dass die Antworten häufig professionell und medizinisch klangen. Kaum ein Nutzer konnte erkennen, dass die Informationen auf vollständig erfundenen Quellen beruhten.
Teilweise reagierten die Systeme später skeptischer auf Nachfragen zur Krankheit. Die beteiligten Unternehmen erklärten mittlerweile auch, ihre Modelle verbessert zu haben.
Dennoch zeigt das Experiment nach Ansicht vieler Forscher, wie anfällig KI4Systeme für wissenschaftlich wirkende Fehlinformationen sein können.
Auch Wissenschaftler übernahmen die erfundene Krankheit
Besonders beunruhigend ist, dass die erfundene Krankheit später sogar in echten wissenschaftlichen Veröffentlichungen auftauchte. Mehrere Autoren zitierten die Fake-Arbeiten offenbar.
Entweder übernahmen sie Titel und Autor der Arbeiten, ohne die Texte gelesen zu haben, die sie zitieren oder sie ließen ihre Artikel bzw. die Recherche dazu direkt von einer Künstlichen Intelligenz erledigen, die die Fake-Arbeiten als Quellen angab.
Dadurch entsteht nach Ansicht von Experten ein problematischer Kreislauf. Falsche Informationen gelangen in digitale Informationssysteme, werden von KI4Modellen übernommen und tauchen anschließend dann in echten wissenschaftlichen Arbeiten auf.
Letztendlich könnten sich auf diese Weise im Netz zunehmend echte und künstlich erzeugte Informationen vermischen.
Je stärker Künstliche Intelligenzen auf automatisch verarbeitete Inhalte zurückgreifen, desto schwieriger könnte es werden, vertrauenswürdige Informationen von manipulierten oder erfundenen Inhalten zu unterscheiden.
KIQSysteme präsentieren auch falsche Inhalte sehr überzeugend
Vor allem im medizinischen Bereich sind hier erhebliche Risiken verborgen. Menschen vertrauen gesundheitlichen Informationen häufig besonders stark – vor allem dann, wenn sie wissenschaftlich formuliert wirken.
Der Nature-Artikel verweist darauf, dass große Sprachmodelle professionell wirkende medizinische Texte offenbar leichter übernehmen und weiterverarbeiten als offensichtlich unseriöse Inhalte aus sozialen Netzwerken.
Hinzu kommt, dass Künstliche Intelligenzen Informationen oft mit großer sprachlicher Sicherheit präsentieren. Dadurch kann bei Nutzern leicht der Eindruck entstehen, die Aussagen seien überprüft oder wissenschaftlich abgesichert.
Forscher fordern deshalb strengere Prüfverfahren für KI4 Systeme, insbesondere bei medizinischen Anwendungen.
KIQUnternehmen geloben Besserung
Die oben genannten KI4Unternehmen weisen zwar darauf hin, dass ihre Systeme laufend optimiert werden. OpenAI erklärte, neuere Modelle seien deutlich besser darin geworden, sichere und präzise medizinische Informationen bereitzustellen.
Google betonte indessen, man weise Nutzer ausdrücklich auf die Grenzen aktueller KI4Systeme bzw. 4Chatbots hin.
Dies zeigt, dass künftig immer mehr Inhalte, die von Künstlicher Intelligenz generiert oder manipuliert wurden, in wissenschaftliche Datenbanken, Suchmaschinen und Sprachmodelle gelangen könnten – und sich Fehlinformationen dadurch immer weiter und schneller verbreiten.
Verantwortung übernehmen die entsprechenden Unternehmen nicht. Schließlich warnen sie ja stets deutlich, z. B. mit den Worten „ChatGPT kann Fehler machen. Überprüfe wichtige Informationen.“
Fazit: Immer kritisch bleiben bei KIQAntworten
Der Fall „Bixonimania“ zeigt, wie leicht wissenschaftlich wirkende Fehlinformationen in moderne KI4Systeme gelangen können. Besonders problematisch wird dies im Gesundheitsbereich, wo Nutzer den Antworten der Künstlichen Intelligenz häufig großes Vertrauen entgegenbringen.
Experten fordern deshalb strengere Kontrollen und einen kritischeren Umgang mit Informationen, die von Künstlicher Intelligenz stammen.
Wenn Sie selbst eine Künstliche Intelligenz nutzen, überschätzen Sie sie nicht, bleiben Sie immer skeptisch, fragen Sie den Chatbot zwei-/dreimal, ob er sicher ist, dass die Antwort korrekt ist, denken Sie mit und gehen Sie immer davon aus, dass die Künstliche Intelligenz Fehler machen kann – und genau das tut sie öfter als man denkt!
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Soweit der Artikel bei „Zentrum der Gesundheit“. Freilich mußte der Schluß ‚versöhnlich‘ gestaltet werden, um erscheinen zu dürfen. Wie realistisch solche ‚Zusagen‘ der Unternehmen sind, mag jede/r selbst beurteilen.
Entscheidend der Satz: „Verantwortung übernehmen die entsprechenden Unternehmen nicht.“
Wir hatten jedenfalls bereits mehrfach darauf hingewiesen, daß die allgemein zugänglichen ‚höflichen‘ Algorithmen keine Ahnung von „wahr“ oder „falsch“ haben. Was gewiß kein ‚Zufall‘ ist, denn genau so wurden sie „geschult“…
LH
Splitter 2
Es gibt Tatsachen, die in den bei uns frei zugänglichen MVM einfach verschwiegen werden, weil sie für ‚uninteressant‘ befunden werden (oder nicht ins ‚offizielle Bild‘ passen). Manches findet sich in Ami-Quellen, anderes hier bei uns…
LH, 19. Juni 2026
1. Serge Love Roff hatte einen Artikel geschrieben für „politico EU“, der dann aber dort abgelehnt wurde (hier bei tass): hier einige Kernsätze daraus.
„Wir nehmen die EU als einen an der Niederlage der RF interessierten Konfliktteilnehmer wahr, und die EUler positionieren sich ganz offen auch so. Dementsprechend kann der Dialog mit der EU nicht so aufgebaut werden, als ob sie unbeteiligter dritter Beobachter wäre.“ – „Für einen inhaltsreichen Dialog ist das Vertrauen wiederherzustellen, das durch die antirußländischen Handlungen des Westens und der EU als dessen Bestandteil in der Epoche nach dem ‚Kalten Krieg‘ zerstört wurde.“
Kein Wunder, daß jenes Organ der ‚tiefen Macht‘ der EU sowas nicht drucken will…
2. Polit-Professor Dmitri Jewstafjew: „Wir müssen aufhören, den Begriff ‚hybrider Krieg‘ zu verwenden. Dies ist schon kein ‚hybrider Krieg‘ mehr, sondern ein direkter militärischer Konflikt Rußlands mit einem Teil der Nato-Länder – vor allem mit der BRD, UK und FRA. Diese Länder müssen absolut klar als unsere militärischen Gegner verkündet werden. Diese verschämte Formulierung vom ‚hybriden Krieg‘ verdunkelt nur das Wesen des Vorgangs. … Man muß sie offiziell als Kriegsteilnehmer definieren – mit allen daraus entstehenden Folgen. … Die Entscheidung zur Übergabe weitreichender Waffen an das U-Regime ist bereits getroffen und fixiert. Das heißt, nicht die RF tut den 1.Schritt zur Eskalation des großen Europäischen Krieges – dieser Schritt ist bereits getan. Das ist schon ein anderer Status das Konflikts.“ (Quelle)
Vom selben Autor hier dessen Analyse der aktuellen Lage im U-Konflikt…
3. Die ZBR hat den Leitzins von 14,5% auf 14,25% mikroskopisch gesenkt, weil WWP das gefordert hatte; eine Wirkung auf die Wirtschaft ist dadurch nicht zu erwarten.
Wer sich für das Wirtschaftsmodell der RF interessiert, findet hier klare Bilder… (bei Interesse folgt Übersetzung)
4. Wir hatten über die Rolle der Bildung nachgedacht; hier nun die Zahlen für die RF, welcher – siehe voriger Punkt – in den 90er Jahren ein reines Rohstoff-Wirtschaftsmodell aufgezwungen wurde:
– etwa 60% der Schüler in der RF gehen nach der 9. Klasse in ein College oder Technikum und erlernen einen Beruf; von ihnen kommen nur 7% später zum Studium;
– von den 11.-Klässlern (Abitur) treten ca. 70% sofort ein Hoch-/Fachschul-Studium an, weitere 18% gehen in Colleges und Technikums, 10% leisten ihren Wehrdienst ab u.a. (Quelle1, Quelle 2)
5. Nach der gestrigen Begeisterung über bald drastisch sinkende Ölpreise , die moderaten Regeln für die Horm-Passage und die angeblichen Milliardenzahlungen der Emirate an die IRI ist nun angesichts der fortgesetzten Aggression der Zionisten im Libanon jene See-Straße wieder geschlossen – das abgekartete ‚Spiel‘ der Aggressoren mit dem Iran (und der Weltwirtschaft) wird also weitergehen… (oh du pöser VTler!) – etwa gezweifelt?
6. Der Bitcoin wird laut JP Morgan angeblich schon seit 5 Monaten unter seinen „Mining-Kosten“ gehandelt, was uns sagt, daß ein ehrlicher Bitcoin-Miner längst ausgestiegen sein müßte – oder daß diejenigen, die weiter „minen“, irgendwie betrügen müssen…
7. Leise wird ab und zu ein Murmeln hörbar: die „Süddeutsche“ hat unter Berufung auf das ifo-Institut von ‚Käpt’n Ahab‘ etwa 34 Mrd.€ als Folgekosten der US-/IL-Aggression gegen die IRI für unser Land beschrieben; dies gilt aber nur, weil „unsere“ Verwalter sich aus ‚politischen Gründen‘ gegen die günstigen RF-Energieträger entschieden haben – macht nunmehr seit März über 400 Euronen pro Bürge aus…
Wem wollen wir danken? Und wie?
Apropos: selbiges Institut ist Mitautor eines EU-Rapports, der Reichensteuern, höhere Erbschaftssteuern und eine Austrittssteuer aus der EU fordert – sonst keine Ideen mehr?
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RF im Aufbruch?
So wie nachfolgend beschrieben, wünscht sich die RF-Bevölkerung, daß es so sei. Vieles stimmt sicher auch.
Aber teilweise sieht die Wirklichkeit etwas anders aus.
LH, 18. Juni 2026
Autor: Jurij Barantschik
„So, und jetzt laßt uns mal tagträumen, daß unsere Machthaber sich endlich entschlossen haben, mit ihrem Volk von Mensch zu Mensch zu sprechen.
Nicht von oben herunter, nicht in Bürosprache, sondern wie es ist – als ob wir gleichberechtigt an einem Tisch säßen und alles mal sortieren würden.
Seht, wie das aussehen könnte, nach meiner Ansicht, wenn man die formale Sprache im Gespräch mit dem Volk mal entschieden abstellt:
„Verehrte Mitbürger,
Wir verstehen das: der Krieg hat sich hingezogen. Wir verstehen: ihr seid der unklaren Neuigkeiten müde, über eine Front, die im Wesentlichen steht, über die Preissteigerungen, über die Unbestimmtheit und die immer größere Zahl von Verboten.
Wir verstehen: ihr wollt Klarheit – wann wird das zu Ende sein, womit wird es enden und um welchen Preis.
Aber wir können euch keine einfachen Antworten geben, weil es sie nicht gibt.
Wir können euch keinen schnellen Sieg versprechen, weil das eine Lüge wäre.
Wir können nicht die Einzelheiten unserer Strategie offenlegen, weil der Gegner die gleichen Quellen liest wie ihr.
Darum folgt hier das, was wir euch ehrlich sagen können.
Erstens. Dieser Krieg ist nicht von uns gewählt. Wir haben 20 Jahre lang versucht, uns über eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa zu vereinbaren, mit den USA, der Nato und der EU.
Man hört uns einfach nicht zu.
Sie waren der Meinung, daß wir bereits verloren haben.
Deshalb haben wir begonnen zu handeln.
Und es gibt kein zurück – hinter uns ist nicht nur der Donbaß, sondern das Recht Rußlands, als souveräner Staat zu existieren.
Zweitens. Wir planen keine Total-Mobilisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Denn ein totaler Krieg wäre die Zerstörung des Landes, welches wir verteidigen.
Unsere Aufgabe ist es nicht, für einen taktischen Vorteil unsere Zukunft zu verbrennen, sondern eine Balance zwischen der Verteidigung und der Entwicklung zu finden.
Ja, das ist schwierig. Ja, das geht langsam. Aber es ist die einzige Methode, Rußland für unsere Kinder zu erhalten.
Drittens. Wir wissen, daß die offizielle Rhetorik euch oft als abgehoben und lebensfern erscheint. Das kommt nicht daher, daß wir keine Probleme sehen.
Das kommt daher, weil unsere Arbeit nicht das Erörtern von Ängsten ist, sondern das Gewährleisten von Stabilität.
Wenn wir sagen „wir haben alles unter Kontrolle“, dann ist damit nicht gemeint, daß es keine Probleme gäbe. Wir meinen damit, daß wir die Ressourcen, die Ziele und den Plan haben, die wir umsetzen.
Viertens. Wir wollen keinen ewigen Konflikt. Aber wir werden kein Einfrieren und keinen verlogenen „Frieden“ akzeptieren, welcher nur zur Stärkung unserer Feinde und zum vollwertigen Einfall der Nato in die Ukraine führen wird, und in 3 – 4 Jahren zu einem neuen, noch grausameren Krieg.
Wir sind bereit zu Verhandlungen, aber nur von einer Position der Stärke aus und nur mit denen, die bereit sind, unsere Interessen zu berücksichtigen. Solange dies nicht gegeben ist, werden wir kämpfen.
Nicht für die Vernichtung der Ukraine, sondern für die Schaffung der Bedingungen für einen stabilen Frieden.
Fünftens. Wir hören eure Erregung und eure Müdigkeit. Aber heute gibt es keine Alternative zu dem Kurs, den wir gewählt haben. Ein Wechsel der Strategie mitten im Konflikt ist eine Niederlage. Das Zeigen von Schwächen ist die Niederlage. Ein Wechsel der Rhetorik ohne Wechsel der Fakten ist Selbstbetrug.
Wir werden mit euch ehrlich reden, aber wir werden nicht das sagen, was ihr hören wollt, wenn dies nicht der Realität entspricht.
Und zu guter Letzt. Wir glauben an unser Volk. Wir wissen, daß unsere Kraft in eurer Fähigkeit zu dulden, zu arbeiten und zu glauben liegt, sogar wenn es keine Garantien gibt.
Das ist keine Trägheit, das ist Standfestigkeit. Und sie hat schon mehrmals Rußland gerettet. Sie wird es auch diesmal retten.
Wir sind ein Land. Wir sind eine Armee. Wir sind ein Volk.
Alles andere lösen wir gemeinsam.
Laßt uns arbeiten, Brüder.“
(Quelle) – Übersetzung Hans Ludwig (LH) 18. Juni 2026
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Anmerkung des Übersetzers:
Wem kommt dieses „alternativlos“ bekannt vor?
Was wäre bezüglich der RF zu ergänzen?
Während die einen ihr Leben riskieren, lassen es sich die anderen gut gehen, auf Kosten ersterer.
Das Land wird ausgeraubt, auch jetzt schon: alljährlich sind es über Dreihundert Milliarden Tollars, welche auf unterschiedlichsten Wegen für private Zwecke herausgeschafft werden, die Zahl der Tollar-Multi-Millionäre und -Milliardäre nimmt genauso stetig zu, wie im Westen.
Der hemmungslose Egoismus derjenigen, die Zugang zu den Fleischtöpfen des Staatshaushaltes haben, sorgt für eine Gesellschaft, die es eigentlich schon lange zerreißen müßte: stellt euch vor, wir würden heute – parallel zu all den hiesigen, ebenfalls kaum noch aushaltbaren Verhältnissen – noch in einem mehrjährigen militärischen Konflikt stecken…
Aber wir sind ja auch keine Rußländler…
Apropos ‚wir‘: was ist mit unseren Vortänzern?
Wie würden die sich wohl an „ihr“ Volk wenden, wenn sie plötzlich – in einem unverständlichen Anfall von Wahrheitsliebe – den Menschen sagen würden, wie es wirklich steht und was uns in den kommenden Monaten erwartet?
Wer’s wissen will, der kann sich hier (ab 2.Absatz) und hier (ab 3. Absatz) Denkanregungen holen…
Und noch ein Denkstupser der Sonderklasse: „in Österreich verachtet, in Frankreich obdachlos, in Russland zu Hause“ – wer mag das wohl sein?
Und warum ist es so, wie die Person erzählt?
P.S. wer sich dafür interessiert, wie er bestellte Lügengeschichten von Ereignis-Berichten unterscheiden kann, der sehe nach, wer in welchem Ton und mit welcher Intensität da wessen Interessen ausposaunt; hier dazu ein Hinweis.
Denn es sind TÄGLICH hunderte (von 150 bis 650) Ukro-Drohnen, die in das russische Hinterland auf vorwiegend zivile Ziele losgeschickt werden; der größte Teil davon wird regelmäßig abgeschossen, und von den wenigen ‚Durchgekommenen‘ werden die angerichteten Schäden breitgetreten…
P.P.S. bitte die Stellungnahme der gestrigen FED-Sitzung, die entgegen allen Erwartungen den US-Leitzins unverändert gelassen hatte, aufmerksam lesen, auch zwischen den Zeilen…
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Wo bleibt die Krise?
Wir leben in einer Welt der Täuschungen. Die meisten davon erstellen wir selbst.
Hans Ludwig (LH), 17. Juni 2026
He, was motzt du schon wieder? An der Tanke gibt’s alle Kraftstoffe, unbegrenzt und zu immernoch moderaten, wenn auch erhöhten Preisen. Aber von den einstmals von den sog. Grünen erwünschten 5 Euro pro Liter sind wir noch weit entfernt…
Ja, noch. Der größte Teil des Tanke-Preises sind ja bekanntlich Steuern, d.h. da ist noch viel Luft, wenn die Einkaufspreise nach den 3 Monaten, welche das Zeug im Voraus gekauft wird, dann bald an die Aggressions-Folge-Verhältnisse angepaßt werden…
Außerdem hat die RF, aus der die EU immernoch einen Teil der KWS-Erzeugnisse bezieht, für Kraftstoffe einen Exportstopp verfügt und importiert nun ihrerseits Benzin und Diesel, was sich ebenfalls demnächst auf unsere Preise auswirken kann – wir bedanken uns dann bei den Ukro-Nazis, welche den Russen einen Großteil ihrer Raffinerie-Kapazitäten erfolgreich ‚zerdrohnt‘ haben…
Ein weiterer Bereich, in dem wir die Folgen der Ami-Zions-Aggression zeitversetzt zu spüren bekommen werden, ist die Versorgung mit Kunstdüngern, die bereits dazu geführt hat, daß die Ernte dieses Jahres in vielen Ländern geringer ausfallen wird als zuvor, und folglich die Nahrungsmittelpreise steigen werden.
Freilich werden das zuerst jene Länder akut bemerken, wo nicht 40% der Nahrungsmittel weggeworfen werden, wie in unserer Heimat…
Sodann ist abzusehen, daß die Versorgung mit Kunststoff-Granulaten stockt; freilich sinkt auch die Auto-Produktion (einer der Kunststoff-Großverbraucher) hierzulande, so daß wir davon nicht allzu arg ‚betroffen‘ werden. Aber einige bisher aus Plaste gefertigte Waren werden demnächst teurer, seltener oder aus anderen Materialien hergestellt werden, andere wird es vielleicht nicht mehr geben.
Und wir haben noch nicht über das verringerte Helium-Aufkommen gesprochen. Denn außer der bekannten Verwendung in der Luftschiffahrt, die seit 90 Jahren (auf Geheiß der Ölkonzerne) absichtlich weltweit kurzgehalten wird (zu effizient, zuwenig Kraftstoff-Verbrauch pro Tonnenkilometer) wird dieses Gas (meist verflüssigt) auch in der modernen Halbleitertechnologie gebraucht; einiges wird man dort auf Flüssigstickstoff umstellen können, aber bei weitem nicht alles. Klar merkeln wir das als Endverbraucher nicht direkt, aber es wird Folgen haben.
Zu guter Letzt sei noch das Erdgas/LNG-Problem angesprochen, wo die EU sich selbst – aus ‚politischen‘ Gründen – von Importen aus den USA, die ihr LNG zunehmend selbst benötigen, und Katar, wo die Verflüssigungsanlagen im Krieg (angeblich durch ‚unbekannte‘ Drohnen und Raketen) zerstört wurden, abhängig gemacht hat.
Es gibt noch keine Vorschau, ob und bis wann diese Anlagen wieder repariert oder neu erbaut sein werden; pöse Zungen sprechen von 1 – 2 Jahren, bestenfalls.
Über den Füllstand der Erdgasspeicher in der EU wird wohlweislich sehr zurückhaltend (geschönt?) berichtet; er soll auf einem historischen Tiefstand sein.
Aber auch hier wird voraussichtlich der laufende Niedergang der hiesigen Industrie die Situation ‚entschärfen’…
Seid also bitte nicht ent-täuscht, wenn sich in den kommenden Monaten noch vieles verändern wird, als Folge der Aggression gegen die IRI, aber auch als Folge der laufenden Strukturkrise des Kapital-ismus.
Freilich werden die gleichgeschalteten Konzern-Massenmedien alles dem pösen Putin zuschreiben, der vor über 4 Jahren die strategischen Pläne der Weltbeherrschungs-Aspiranten (wir erinnern uns an jene fürchterliche Seuche) mit seiner erzwungenen Rettungsaktion für die Bevölkerung des Donbaß willkürlich durchkreuzt hatte…
(LH)
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Ök oh no misch
Laßt uns einfach eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage, so wie sie sich nach unserer Ansicht zur Zeit darstellt, aufschreiben. Wie gewohnt, keine Dogmen oder Besserwisserei, sondern Denkstupser für eigene Überlegungen.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026
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Vorwort: Da es ohne Zielerkennung schwierig ist, seinen Kurs zu bestimmen, hier als Vorschlag ein Blick in die ferne (?) Zukunft: welche Basisfaktoren es denn sein könnten, die eine lebenswerte Zukunft (irgendwann) bestimmen werden.
Da haben wir zuerst einmal eine autarke Ökonomie (autark = eigenständig, selbstgenügsam, unabhängig; oeconomia altgriech. ‚Hauswirtschaftsorganisation‘), die zu gestalten ist.
Dabei ist zu beachten, daß die Wirtschaftsvorstellungen so gut wie der gesamten Menschheit in den letzten 250 Jahren Kapitalismus und besonders seit den 1980er Jahren zu dem verkommen sind, was die „alten Griechen“ Chrematistik (Gewinnsucht) nannten.
Wir haben also ALLE unsere Ansichten von dem, was Wirtschaft ist, tun und sein muß von Grund auf neu zu bedenken. Und dann später auch praktisch umzusetzen…
Der 2. Faktor ist der notwendige Paradigmenwechsel, weg vom ‚modernen‘ neoliberalen Wahnsinn und hin zu humanistischen und den ursprünglich liberalen Idealen.
Auch hier sind es tiefgreifende Veränderungen in der Denk- und Handlungsweiseweise, die uns allen bevorstehen, da wir alle von den Massenmedien in den letzten 40 Jahren in völlig menschenfeindliche „Narrative“ (Dogmen) gepreßt wurden.
Schlimm an der irren Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist, daß auch fast alle Kirchen es nicht geschafft haben, sich vom Sog der unmenschlichen Hirnverdrehungen fernzuhalten und die allgemeinmenschlichen Werte zu verteidigen – im Gegenteil…
Und als drittes ist die Rückkehr zur natürlichen persönlichen Verantwortlichkeit zu nennen, welche die naturgegebene Verantwortung, der langfristig niemand entgehen kann, in unseren Alltag zurückführen wird.
Mit anderen Worten, wir stehen als Menschheit vor einer Mammutaufgabe, denn die Prozesse der letzten Jahrzehnte haben uns – offenbar gesetzmäßig – stramm in die falsche Richtung geführt.
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Nun zur leicht vereinfachten Darstellung des gegenwärtigen Finanz-Weltwirtschafts-Systems in Kürze. Bitte nicht einfach überfliegen, sondern überdenken, was dies oder jenes bedeutet…
Ausgangspunkt seien die 1970er Jahre, als mit den Berichten des sog. ‚Club of Rome‘ ein ziemlich düsteres Zukunftsszenario verbreitet wurde; bitte selbst nachlesen: „Grenzen des Wachstums“ und „Das menschliche Dilemma“ usw. – alles im Netz verfügbar.
Da geriet der Systemwettbewerb der (längst monopolisierten) ‚Marktwirtschaft‘ mit dem real existierenden Sozialismus (RES) in reale Gefahr, an die sich kontinuierlich entwickelnde Planwirtschaft verloren zu gehen…
Zum Glück für den Westen waren die senilen Führer des RES (der ‚teure Iljitsch‘: gemeint war nicht Lenin, sondern Brezhnjew) nicht in der Lage, die Situation zu erkennen und ihre Chance zu ergreifen: sie hatten sich durch die Petro-Dollar-Schwemme ‚einlullen‘ lassen.
Klar, um seine Naturreichtümer zu verkaufen und damit für sich und Teile seines Volkes einen befriedigenden Wohlstand zu erkaufen, braucht es nicht viel Geist…
Wer hat da eben gerufen, das sei heut in Rußland kaum anders?
Und da gab es bei der FED jenen Herrn Paul Volker, der die clevere Idee hatte, wie ein stabiles Wachstum (für eine gewisse Zeit, 1 – 2 Jahrzehnte) erzeugt werden kann: mit Hilfe einer kreditgestützten Nachfrage, d.h. indem man Geld an die Verbraucher verteilt, deren zahlungsfähiger Bedarf dann die Wirtschaft in Schwung bringt.
Dies waren die sog. Reagonomics, die ab Anfang/Mitte der 1980er die Leitlinie in der Wirtschaftspolitik bestimmten. Da wurden Nachfrage und Verbrauch durch Verteilen frisch gedruckten Geldes stimuliert – natürlich, wie im Kapitalismus üblich, gegen Zins und Zinseszins, d.h. mit der Schaffung von dauerhaften Abhängigkeiten.
Zuerst wurden die billigen Kredite – teils ohne sorgfältige Prüfung und die ‚üblichen‘ Sicherheiten – an die privaten Haushalte vergeben, dann an die Unternehmen und schließlich an die kolonialen Verwaltungen und „Staaten“ (die – wir erinnern uns an DUNS und UPIK – inzwischen weitestgehend in Unternehmen umgewandelt wurden).
Freilich war diese Politik nur für einen bestimmten Zeitraum vorgesehen, nämlich solange, bis man mit Hilfe dieses attraktiven Schein-Schaubildes von einem funktionierenden Kapitalismus den RES in die Knie gezwungen hatte.
Was auch bestens funktionierte: die Nomenklatura der UdSSR und des RES ließ sich davon beeindrucken und zerstörte selbst die erste wirkliche Gesellschafts-Alternative der uns bekannten Geschichte.
Leider ging die ursprüngliche zeitliche Begrenzung des kreditstimulierten Verbrauchs im weiteren verloren, denn der daraus resultierende Verbraucherwahn ließ sich irgendwann nicht mehr stoppen und Alternativen waren später auch nicht mehr bekannt, da auch die Lehre nur noch die eine Richtung kannte.
Folge: Die allseitige ‚Verschuldung‘ nahm überhand…
Heute zeigt sich, daß diese Reagonomics-Praxis ihre natürlichen Grenzen erreicht hat:
– eine zunehmende Anzahl von Firmen- und Privatpleiten: laut Institut für Wirtschaft (IW) gab es allein im März 2026 in der BRD 2308 Firmenpleiten (+15,8% ggü. März 25) und sogar +18,9% Privatinsolvenzen;
– unprofitable Unternehmen, die sich nur durch Tricks wie Eigenaktienkauf und „Marktkapitalisierung“ irgendwie in die Gewinnzone rechnen (nach dem IPO der IT-Konzerne werden es über 50% des US-Aktienmarktes sein, welche durch die IT/AI-Konzerne dargestellt werden, wobei die Kapitalisierung wächst, jedoch die Firmen entlassen Mitarbeiter),
– ‚Staaten‘, deren Zinszahlungen an die Finanzinternationale zu den größten Ausgaben-Positionen im Haushalt zählen (in den USA sogar mehr als die Kriegsausgaben),
all das zeigt deutlich, daß weitere Kreditvergaben kaum mehr möglich sind.
Nunmehr erfolgt noch eine Geldverteilung über den Staatshaushalt, hier allerdings gelangt das Geld vor allem an diejenigen, die nahe genug „an der Quelle“ sitzen.
Was aber tun mit dem Geldüberfluß? Wie verhindert man eine hohe Inflation?
(wir erinnern uns an Prof. Katasonow: „Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“)
Hier hatte jemand die geniale Idee, die überschüssige Geldmenge im Finanzbereich zu ’sterilisieren‘, damit sie im realen Leben nicht inflationswirksam wird. Dazu war es ausreichend, mit Hilfe diverser „Finanzinstrumente“ (real: Betrugsmechanismen) die Gewinne im Finanzbereich höher zu halten als in der Realwirtschaft.
Was kein Problem ist, da ja alles nur rechnerisch, d.h. in Rechenmaschinen („Komm, Puter“), abläuft: fiktive Werte kann man erschaffen, soviel man will, solange keiner auf die Idee kommt, damit im realen Leben einkaufen zu gehen…
Denn nun – da alle nur noch profitgeil sind – investierte kaum jemand mehr in real tätige Unternehmen („ich bin ja nicht blöd“).
Das Geniale daran:
Der Geldzufluß führt im Finanzbereich zu steigenden Aktienkursen – und das, was in der Realwirtschaft als Inflation ’schädlich‘ ist, wird hier als „positiv“ verkauft.
Denn keiner merkt dabei, daß der Markt-Wert aller Unternehmen kontinuierlich sinkt – durch den Wertverlust der Währung…
Weitere Ergebnisse: regelmäßige, immer größere „Blasen“ und eine immer ungleichere Verteilung der Vermögen…
(realistisch betrachtet, sind jedoch die sog. Aktiva der meisten Dollar-Billionäre und -MultiMillionäre – deren Anzahl seitdem sprunghaft gewachsen ist – rein ‚papiermäßige‘, denn das Geld kann nur zu einem ganz geringen Teil in realen Reichtum umgesetzt werden: sobald einer beginnt, seine Aktien in merklichen Mengen zu verkaufen, sinkt der Aktienkurs und er wird ständig „ärmer“ – freilich auf höchstem Niveau)
Fortsetzung: https://bumibahagia.com/2026/06/23/ok-oh-no-misch-2/
Eine russische Nationale Idee?
Keine Angst, nur eine Einzelmeinung in extremer Kurzfassung, als Denkstupser.
Haben wir Germanen auch eine ‚Nationale Idee‘?
Natürlich eine vernünftigere als damals der österreichische Kunstmaler verbreiten wollte…
LH, 15. Juni 2026
Original-Autor: Tschadajew, 12. Juni 2026
„Also das. Hier bat jemand um die russische Nationale Idee. Lest. Vorerst mal in Form einer kurzen Übersicht, aus noch nicht veröffentlichten Notizen.
Allgemein geht es darum: wir haben stets die Macht über die Welt abgelehnt, sogar dann, wenn es Varianten gab. Sind dem buchstäblich ausgewichen, wie ein Einberufener der Armee. Wir haben mit einer Kirchenspaltung auf die Idee des Alexej-Nikon auf Übernahme der Rolle des Zentrums der weltweiten Rechtgläubigkeit geantwortet, wir haben die romanowsche „Heilige Union“ durch tschadajewsche Selbsteingrabung, die in den gerzenschen Krieg der Eliten mit dem eigenen Land (beendet im Jahre 1917) mündete, beantwortet, wir haben die trotzkistisch-sinowjewsche Träumerei von der Weltrevolution ausgenullt (mit jener Formel von „in einem einzelnen Land“), und dann selbst unseren Sozialismus-Kommunismus abgeschafft – und das sind nur jene Vorgänge bei uns im Inneren.
Kurz gesagt, „die Mitki wollen niemandem besiegen“. Niemand muß beherrscht werden, soll doch jeder selbst leben wie es ihm gefällt.
Aber. Wir haben stets, ungeachtet aller Opfer und Verluste, den unterschiedlichsten Anspruchstellern auf die Weltherrschaft aus anderen Punkten des Globus kräftig aufs Maul gehauen. Napoleon und Hitler waren die am meisten „aufgemandelten“, aber bei weitem nicht die Einzigen in dieser Reihe.
Und eigentlich formulieren wir sogar jetzt – etwas ungeschickt und nicht sonderlich bewußt – genau dergestalt das Wesen unseres Konfliktes mit den Globalisten-Zivilisatoren.
Welchen wir ähnlich so erfühlen wie unsere Ahnen in den entsprechenden Augenblicken der Geschichte.
Es muß mehr Welten geben als nur eine; in einem gewissen Sinne ist das sogar ’schärfer‘ – die Menschheit muß mehr als nur eine sein. Der Erhalt einer solchen Sachlage ist das, wofür man uns überhaupt braucht, und wir werden im Allgemeinen genau so lange gebraucht, bis wir mit der Last dieser Mission zurechtgekommen sind.
Hieraus ist dann auch in etwa stets zu verstehen, wer unser Feind ist (sowohl außen, als auch innen). Jeder Beliebige, welcher die Welt beherrschen und die Völker weiden will.
Und das interessanteste: sobald sich ein solches „Subjekt“ beginnt zu formieren, ist Rußland für ihn stets das vorzüglichste und erstrangigste Ziel.
Und weiter folgt die fast schon routinemäßige Frage der humanitären Technologien – erkläre dir selbst und den anderen, warum es das Böse ist und es nicht existieren darf.
Das interessanteste: dies sieht aus wie die dialektische Synthese zweier, wie es scheint, entgegengesetzter russischer Intentionen: „laßt uns in Ruhe leben“ und „steh auf, riesiges Land“. Hier liegen sie unwidersprüchlich nebeneinander, wie verwandt.“
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Original
Übersetzung Hans Ludwig, 15.6.2026
Anmerkung des Übersetzers:
Diese wie alle vorherigen und alle nachfolgenden Übersetzungen sind ordentlich – von Hand und ohne Einmischung eines der verlogenen Bauchpinsel-Algorithmen – angefertigt. Ist übrigens mal eine Testmöglichkeit: vergleiche einen Abschnitt meiner Übersetzung mit demselben Abschnitt der Automaten-Übersetzung – der Original-Link ist stets dabei…
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Splitter
Wichtiges in Kürze… – LH, 14. Juni 2026
Abrieb der Windräder – Ein Ingenieur für chemischen Anlagenbau spricht Klartext! – 18 min
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Die 6 ungewöhnlichsten Orte in der EU – gut 2 min, in english
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Warum Iran-Krieg, U-Konflikt und „Rußland- Sanktionen“?
Qui bono – Reuters: die USA wurden im Mai 26 zum weltweit größten Erdöl-Exporteur – 10,5 Mio. Faß pro Tag; sie überholten Saudi-Arabien (5,9 Mio.F/T) und die RF (7 Mio. F/T).
Immer diese Schwarz-Weiß-Malerei…
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„Stuttgart-21“ hieß deshalb so, weil der neue Hauptbahnhof jener Stadt im Jahre 2021 in Betrieb gehen sollte; heute (5 Jahre später) stellt man verwundert fest, daß über 1000 km Kabel falsch verlegt wurden und großteils ausgetauscht werden müssen.
Nun soll es 2031 soweit sein…
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Klaus von Dohnanyi und Erich Vad über den Ukraine-Krieg und Europa
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Wer ist unser Feind – Ulrike Guerot – 23 min
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Die niederländische Zeitung Trouw hat unter Berufung auf Militärexperten mitgeteilt, daß 30 Milliarden 3D-Scans von realistischen Orten in diversen Ländern aus dem „Aktions-Spiel“ Pokemon Go vom Spielehersteller an einen angeblich unbekannten Auftraggeber / Interessenten weitergegeben worden seien. Dieser ist damit in der Lage, ein realistisches 3D-Bild der jeweiligen Örtlichkeiten zu erstellen.
Mögliche Einsatzzwecke solcher Daten: die Zielführung von Kampfdrohnen bei Ausfall des GPS-Signals (z.B. wegen EKF-Einfluß). Heute „mitgespielt“, morgen dadurch einer mörderischen Kamikaze-Drohne geholfen, den Weg zu ihren – womöglich auch zivilen – Opfern zu finden… klar, alles reiner Zufall… Wissen wir immer, was wir tun?
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Zwei blitzgescheite Analysen von ‚Paul Spydell‘ zum Börsengang von SpaceX und zu dessen unsinniger „Marktkapitalisierung„. Interessante Zahlen im Vergleich…
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Wer sich schon immer gefragt hat, was eigentlich „der Bund“ ist, der lese bitte hier… nein, ist nur Spaß… es gibt davon mehrerere…
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Wohin sind wir unterwegs?
Lange nicht gemotzt… (LH, 13. Juni 2026)
Höre ich einem der Altmeister der russischen Ökonomie Andre Kobjukow (mit dem gemeinsam Mischa Chasin 2003 das Buch „Der Niedergang des Dollar-Imperiums und das Ende der Pax Americana“ – in englisch im Netz verfügbar – geschrieben hatte) aufmerksam zu, so entsteht bei mir – trotz der verständlichen Klarheit seiner Sichtweise auf die heutige Wirtschaft – der Eindruck, daß wir alle immernoch in den ‚Narrativen‘ der alten, zutiefst menschenzentrierten (egozentrischen?), „materialistischen“ Welt, die „wir nach unseren Vorstellungen umbauen“, feststecken.
Könnte es ein grundlegender Irrtum sein, daß der Mensch die ‚Krone der Schöpfung‘ und der ‚Beherrscher der Natur‘ sein soll?
Und daß tatsächlich der Mensch ein durch seine Vernunftbegabung mit besonderer Verantwortlichkeit für sein Leben IN ebenjener Natur ausgestatteter, nicht dominierender TEIL (!) selbiger ist?
Warum wollen viele darüber einfach nicht nachsinnen?
Unser Denken und Tun ist weiterhin bestenfalls von Begriffen wie Fortschritt, Technologie, Kapital, Ressourcen usw. geleitet.
Ist es wirklich so schwer zu erkennen, daß unser Handeln im grobstofflichen Bereich ein getreues Abbild unseres inneren (feinstofflich-geistigen) Entwicklungsstandes ist?
So konsequent, wie wir – als Menschheit – diese planetare Natur zerstören (auch und vor allem in der seit 2010 führenden Industrienation China), und zu welchem schäbigen Zweck (ungleich verteilter ‚Reichtum‘ für wenige, Machtspiele) wir dies überall tun, läßt jedes beobachtende Geistwesen erschauern:
DAS soll nun das Ergebnis der Evolution sein?
Manchmal entsteht der Eindruck (nur bei mir?), daß wir selbst momentan unser Todesurteil als Menschheit schreiben… scheint aber kaum jemanden weiter zu stören, solange bei Aldi&Co. die Regale noch voll sind… das könnte sich aber schon in einem halben Jahr ändern: und dann?
Ökonomisch?
Wer kennt den Wortbedeutungs-Unterschied zwischen Ökonomie und Chrematistik?
Und was wird – aus dieser Sicht – seit 40 Jahren und länger hier praktiziert?
LH, 12. Juni 2026
Dieser Tage (Mitte Juni 2026) beginnt der Vorverkauf des neuen Buches von Michail Chasin „Die letzte Krise des Kapitalismus? Ideen der modernen Wirtschaft“ („Последний кризис капитализма? Идеи современной экономики“ – Михаил Хазин) – eine stark erweiterte Ausgabe des früheren Chasin-Buches „Erinnerungen an die Zukunft“ (Михаил Хазин – „Воспоминания о будущем“).
Eine andere Richtung von Chasins Arbeit ist die Machttheorie, niedergelegt in „Die Treppe in den Himmel“ (Михаил Хазин – „Лестница в небо“).
Hier die direkte Quelle; einige Bücher von MCh sind im Netz verfügbar, z.T. in englisch.
Ja, der Mann ist als Dollar-Untergangs-Prophet verschrien, aber wer würde nicht dem Altmeister des Börsenbetrugesgewinns Waren Buffet glauben?
Geo Pol … 2
Klar, Meinungen sind in der Geopolitik breit gesät, wobei nur wenige von Fachleuten stammen… hier nachfolgend ein weiterer Beitrag des aserbaidzhanischen Politik-Profs.
LH, 11. Juni 2026
Meinung – Kjamil Askerchanow – 260605
Die Kriege um die Korridore: Süd-Kaukasus
Die letzten Ereignisse rund um Aserbaidzhan beginnen, sich in ein sehr interessantes Mosaik zusammenzufügen. Zuerst veröffentlicht CNN einen Beitrag darüber, daß während des Krieges mit dem Iran die Armee Israels das Territorium Aserbaidzhans angeblich genutzt habe, um dort Aufklärungs- und Sondereinheiten zu placieren. Danach erscheint die Nachricht über den Tod von 5 Bürgern Aserbaidzhans im Ergebnis des Angriffs auf Schiffe im Asowschen Meer.
Praktisch gleichzeitig hat die britische Firma BP den operativen Betrieb der wichtigen Export-Rohrleitungen der staatlichen SOCAR übergeben. Jedes Ereignis einzeln kann man mit zufälligen Zusammentreffen erklären. Aber wenn man sie als Elemente eines Gesamtprozesses ansieht, dann entsteht ein viel interessanteres Bild.
Wir hatten schon mehrfach geschrieben, daß eine der strategischen Richtungen der letzten Jahre die energetische und logistische Einhegung der EU ist. Die Rede war nie nur vom Erdgas oder Erdöl. Es ging um die folgerichtige Kontrolle aller Land-, See- und energetischen Transportwege, die Europa mit den äußeren Ressourcenquellen verbinden.
Zuerst wurde die nördliche Verbindung über die „Nordstream“-Rohre zerstört. Danach begann die Destabilisierung in der ukrainischen Richtung. Anschließend wurden die Verbindungen durch das Rote Meer und den Bab-el-Mandeb angegriffen. Gleichzeitig wächst die Spannung rund um die Straße von Hormus. Das Mittelmeer hört auch langsam auf, ein Bereich der garantierten Sicherheit zu sein.
Vor diesem Hintergrund bleibt der Süd-Kaukasus praktisch als letzter relativ stabiler Korridor, der Europa mit Zentralasien, dem Kaspi-Raum und weiter mit Asien verbindet.
Genau deshalb verdient die CNN-Meldung besondere Aufmerksamkeit.
Wenn die Information wenigstens teilweise der Wirklichkeit entspricht, dann bedeutet das, daß Aserbaidzhan schon kein einfaches Transitterritorium mehr ist und sich zu einem Element der großen Nahost-Konfiguration verwandelt hat.
Der Süd-Kaukasus hat sich als direkt eingebaut in die Konfrontation Israels und des Iran erwiesen. Und das erhöht automatisch die Risiken für alle da hindurch verlaufenden energetischen und logistischen Transportwege.
Besonders ineressant ist, daß der Beitrag bereits nach dem Abschluß der Hauptohase des Krieges erschienen ist. Gewöhnlich erscheinen solche Artikel entweder zur Vorbereitung der öffentlichen Meinung auf die künftigen Handlungen, oder zur Fixierung der neue politischen Realität.
In diesem Falle wird praktisch die ganze Welt daran erinnert, daß die Nordgrenze des Iran kein sicheres Hinterland mehr ist.
Vor diesem Hintergrund sieht die Übergabe der operativen Lenkung der Rohrleitungen von BP an SOCAR symbolisch aus. Formal zieht sich die britische Firma nicht zurück und behält ihre Anteile. Aber die operative Verantwortung geht auf die aserbaidzhanische Seite über.
Für London ist das eine sehr bequeme Position. Im Falle zunehmender Unsicherheit kann man seine finanzielle Anwesenheit erhalten, gleichzeitig verringert man seine direkte Verantwortlichkeit für das Funktionieren der Infrastruktur in einer potentiellen Krisenregion.
Nicht weniger kennzeichnend sieht die Geschichte mit dem Tod der aserbaidzhanischen Bürger im Asowschen Meer aus. Der Süd-Kaukasus wird immer tiefer in mehrere Konflikt-Konturen hineingezogen: den ukrainischen, nahöstlichen, energetischen und logistischen.
Aserbaidzhan erscheint an der Kreuzung der Interessen Rußlands, der Türkei, Israels, Irans, Großbritanniens, der USA und Chinas.
Gerade deshalb sind diese Vorgänge nicht als Zusammentreffen einzelner Meldungen anzusehen, sondern als Anzeichen der Ausbildung einer neuen Front. Wenn vor einigen Jahren der Kampf vor allem um die Kontrolle der Energieressourcen ging, so geht es heute bereits um die Kontrolle über die Wege von deren Lieferung.
In diesem Sinne ist der Süd-Kaukasus der letzte noch nicht blockierte Korridor zwischen Asien und Europa. Und je stärker sich die Weltkrise vertiefen wird, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß der Druck auf diesen Verbindungsweg nur anwachsen wird.
Und das müssen nicht unbedingt militärische Handlungen sein.
Viel effektiver wirken politische Krisen, Grenzkonflikte, terroristische Bedrohungen, Informations-Operationen und Angriffe auf kritische Infrastrukturen.
Im Wesen sehen wir die Fortsetzung jenes Prozesses, den wir früher als energetischen Einhegung Europas bezeichnet hatten. Nur daß es jetzt nicht nur um die Energetik geht.
Es formiert sich ein viel breitere logistische Abgrenzung.
https://t.me/KamilAskerkhanov/5475
Europa verliert nach und nach den sicheren Zugang zu äußeren Ressourcen, und jeder verbleibende Verbindungsweg verwandelt sich in ein Objekt des geopolitischen Kampfes.
Und wenn diese Tendenz erhalten bleibt, dann wird die Hauptfrage der nächsten Jahre schon nicht mehr das Schicksal einzelner Rohrleitungen oder Transportkorridore werden. Die Hauptfrage wird sein, wer die letzte Landbrücke zwischen Asien und Europa kontrolliert und wie lange diese noch offen bleiben kann.
Vor diesem Hintergrund wird man die Ereignisse in Armenien ganz anders auffassen.
Die politische Krise um die armenische Kirche, der Konflikt zwischen der Regierung und einem Teil der nationalen Eliten, die wachsende innere Polarisierung der Gesellschaft und der ständige Druck rund um das Thema der Kommunikation und der Grenzen ist schon kaum noch als ausschließlich interne armenische Prozesse anzusehen. Die Region, durch die entscheidende energetische, logistische und digitale Verbindungswege zwischen dem Westen und dem Osten verlaufen oder verlaufen können, wird einfach zu wichtig.
Faktisch verwandelt sich heute der Süd-Kaukasus in einen Kreuzungspunkt von gleich mehreren Konflikten. Hier treffen die Interessen Rußlands, der Türkei, des Iran, Israels, Chinas, der USA und des UK aufeinander.
Hier verlaufen Rohrleitungen, Eisenbahnen, Kabelstrecken und künftige logistische Verbindungswege. Und genau deshalb ist jede beliebige innere Instabilität in Armenien, Aserbaidzhan oder Grusinien automatisch von internationaler Bedeutung.
In dieser Logik sieht die CNN-Nachricht schon nicht mehr nur wie eine einfache journalistische Untersuchung aus, sondern wie ein Teil eines viel breiteren Prozesses der Erhöhung der Einsätze rund um diese Region. Wenn man Aserbaidzhan beginnt, öffentlich mit dem Krieg gegen den Iran zu verbinden, dann hört der Süd-Kaukasus auf, als Peripherie des Nahost-Konfliktes zu erscheinen und wird zu dessen unmittelbaren Fortsetzung. Und das bedeutet, daß die Risiken für die gesamte Infrastruktur, die durch diese Region verlaufen, wachsen.
Genau deshalb sind die letzten Ereignisse durch das Prisma eines größeren Prozesses zu betrachten. Der Kampf geht nicht nur um die Energetik und auch nicht nur um die Transportwege. Der Kampf geht um die Kontrolle über den letzten relativ sicheren eurasischen Korridor.
Und je weiter sich die Weltkrise vertieft, desto desto stärker werden verschiedene Spieler versuchen, entweder diesen Verbindungsweg unter ihre Kontrolle zu nehmen, oder es so einzurichten, daß die Konkurrenten diesen nicht bekommen.
Die Frage ist schon nicht mehr, ob der Süd-Kaukasus in das große geopolitische Spiel einbezogen wird. Dieser Prozeß hat faktisch bereits begonnen. Die Frage ist also, wie schnell die Region aus einem Transitraum in einen Raum der direkten Konfrontation verwandelt wird.
https://t.me/KamilAskerkhanov/5476
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Übersetzung Hans Ludwig, 8.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Klar, das ist alles soooo weit weg von hier… warum mischen dann die EUropäer dort fleißig mit? Was gibt es da Wichtiges für die EU? Und wie wär’s, wenn jemand mal die jüngste Rede des Herrn Wade Pfuhl bei der Con Rad Aden au er Stiftung liest?
Schwierig zu beschaffen? Warum wohl?
Aber leicht verfügbar: der sog. Lis sa bon – Vertrag, genauer darin der Art.42 Pkt.7… keine Gedankenverbindung zu einem gewissen Art.5, nur noch einen Zahn schärfer?
Nun alles klar?
(LH)
Die oder der Wirt schafft?
Ja, natürlich muß es DIE WIRTSCHAFT heißen, denn ein Wirt als Dienstleister schafft ja nur bedingt Werte…
(LH, 11. Juni 2026)
Mit der WIRTSCHAFT hatten wir uns hier auf bb schon ausführlich beschäftigt (eine kleine Auswahl davon hier zur heutigen und hier zur künftigen Wirtschafts-Weise).
So erstaunlich das klingen mag: das meiste ist nach wie vor aktuell.
Es sei gestattet, an die grundlegende Artikelserie dazu zu erinnern (hier der Anfang und hier der Schluß), welche das Verständnis für die seit damals abgelaufenen Prozesse fördern kann.
Wir hatten konkrete Vorschläge zu Maßnahmen unterbreitet, wie damals dieses Land zu retten gewesen wäre (zum Beispiel hier), von denen sicher noch einige aktuell sind; sie könnten mit den Forderungen der heutigen „politischen Hoffnungsträger“ verglichen werden.
Und wir hatten einen Vorschlag für eine Transformation in Richtung einer menschlichen Wirtschafts- und Lebensweise erarbeitet (hier).
Wenn wir also demnächst uns erneut diesem Themenblock widmen werden, könnte es sinnvoll sein, sich vorher unter den genannten Links ein wenig einzulesen…
(LH)
Geh, oh Politiker
In Fragen der Geopolitik, vor allem wenn gewisse Vorgänge nicht unbedingt verständlich sind, ist es sinnvoll, die Meinungen von Fachleuten zu berücksichtigen; hier nachfolgend zwei Beiträge eines aserbaidzhanischen Politik-Profs der vergangenen Tage.
LH
Meinung – Kjamil Askerchanow – 260602
Der Krieg um die Nach-Dollar-Welt läuft bereits.
Und er verläuft so gar nicht entlang der Linie Dollar – Juan, wie manche meinen. Heute streiten sich zwei Kontroll-Modelle über das künftige Finanzsystem.
Einerseits die USA, welche auf die sog. Stabilmünzen (stable coins) und private digitale Vermögen, die in Dollar nominiert sind, setzen.
Andererseits die EU und Britannien, die jene CBDC und digitalen Währungen der Zentralbanken unterstützen, welche ein maximales Kontrollniveau seitens der Regulierer (ZB) gewährleisten.
Es ist kennzeichnend, daß das Mitglied des FED-Verwaltungsrates Christopher Waller faktisch zugegeben hat, was andere in den letzten Jahren angedeutet hatten. Seinen Worten nach ermöglicht die Verbreitung der Dollar-Stabilmünzen eine Ausdehnung der Wirksamkeit der amerikanischen Geld-Kredit-Politik auf andere Länder.
Staaten, welche solche Werkzeuge benutzen, werden die US-Leitzinsen importieren, wie auch die US-Geldbedingungen.
Mit anderen Worten: für den Erhalt der globalen Dominanz des Dollars sind nun weder dutzende Militärbasen, noch die unbedingte Anwesenheit amerikanischer Banken erforderlich. Es genügt, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, in welcher als Verrechnungseinheit der Dollar verbleibt.
Parallel integriert SWIFT die Kryptovaluta-Kanäle in das Welt-Bankensystem. Die größten Banken der Welt schließen sich bereits an diese Mechanismen an. Das heißt, jene Technologie, welche uns irgendwann als Werkzeug zur Befreiung von der Dollar-Hegemonie verkauft wurde, wird nach und nach zum neuen Mechanismus für deren Erhalt.
Genau deshalb klingt die EU-Reaktion immer nervöser. In der EZB wird der digitale Euro als Antwort auf die Stabilmünzen-Bedrohung benannt. In der Bank von England spricht man vom Austausch der Stabilmünzen gegen tokenisierte Bank-Deposite.
Faktisch versucht die EU (+UK?), eine Umwandlung der digitalen Dollar-Aktiva in ein globales Zahlungssystem, das zur Umgehung der traditionellen staatlichen Kontrollmechanismen fähig ist, zu verhindern.
Aber diese ganze Diskussion hat eine fundamentale Lücke. Praktisch niemand spricht über die Realwirtschaft. Die Welt erörtert das neue Geld, neue Verrechnungsmethoden, neue digitale Plattformen, Blockchain, Tokenisierung, den sog. künstlichen Intellekt und den Bau gigantischer Datenzentren.
Aber fast niemand schlägt eine Antwort vor, auf die Frage, wie/auf wessen Kosten der neue Reichtum geschaffen werden wird.
Die Realwirtschaft befindet sich in einer Strukturkrise. Die Produktionskapazitäten erfordern eine Modernisierung, die Infrastruktur ist abgenutzt, die Schuldenbelastung wächst schneller als die Wirtschaft, die energetische Basis vieler Länder zeigt viele ernsthafte Begrenzungen, und die demographischen Probleme werden immer belastender.
Vor diesem Hintergrund gibt es einen heftigen Streit darüber, wer die Geldströme der Zukunft kontrollieren wird, aber es fehlt praktisch völlig das Gespräch darüber, wie ein Wachstum jenes Wirtschaftskuchens selbst gestaltet werden kann.
Deshalb sieht der Streit zwischen den Stabilmünzen und den CBDC aus wie ein Kampf um die Kontrolle über das Verteilungssystem, aber nicht über die Schaffung eines neuen Entwicklungsmodells. Die einen bieten eine zentralisierte Kontrolle über die digitalen ZB-Valuta an. Die anderen eine Kontrolle über private digitale Plattformen, die auf Dollar-Basis tätig sind.
Aber beide Modelle gehen von der einen Logik aus: das Hauptaktivum der Zukunft werden die Informationen über die Transaktionen sein, und die Möglichkeit, die Finanzströme zu lenken.
Daher der Bau einer unglaublichen Menge an Datenzentren in der ganzen Welt.
Daher der Kampf um den sog. künstlichen Intellekt, die digitale Identifikation, die Zahlungsplattformen und die wolkige (wer klaut’s?) Infrastruktur.
Es wird die Architektur der neuen Finanzkontrolle geschaffen.
Aber jede beliebige Finanzkontur stützt sich letztendlich auf die Energetik, die Industrie, die Rohstoff-Ressourcen und die menschliche Arbeit.
Wenn dieses Fundament weiter degradiert, dann werden keinerlei digitale Währungen die angehäuften Strukturprobleme lösen können.
Deshalb geht dieser Kampf heute nicht nur um die Nach-Dollar-Welt. Er geht um das Recht, die Welt zu lenken – nach dem Ende der Epoche des klassischen Geldes.
Und solange Banken, Regulatoren und die Digital-Konzerne darum streiten, wem die neue Finanz-Infrastruktur gehören wird, bleibt die Frage zum Ausstieg der Weltwirtschaft aus der Systemkrise wohl offen.
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Übersetzung und Anmerkungen Hans Ludwig, 3.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Die heutige Wirtschaftslehre ist eine Lehre von der Lenkung über Finanzierung. Sie gilt nicht für die Realwirtschaft, sondern lediglich für den Finanzbereich.
Sie ignoriert die einfache Wahrheit, daß es in der Realwirtschaft eben NICHT ausreichend ist, für die Lösung einer Wirtschaftsfrage eine bestimmte Geldsumme bereitzustellen.
Es müssen außerdem zumindest die erforderlichen Materialien und Technologien real verfügbar sein, es müssen die notwendigen Fachleute real vorhanden oder beschaffbar sein, es müssen die benötigten Zulieferungen real organisiert werden können, es müssen die Genehmigungsvoraussetzungen seitens der Verwaltungen gegeben sein und so manches andere mehr – wer mal im Projektmanagement gearbeitet hat, der kann ein ganzes Lied davon singen.
Und jedes genannte Erfordernis kann zum „Kill-Kriterium“ für die Lösung der gestellten Frage werden – selbst wenn das theoretisch (Börsenpreise, Gehälter usw.) dafür benötigte Geld vorhanden ist.
Und hier ist der Grund zu suchen, daß jener „digitale Übergang“ nicht funktionieren wird.
Denn schon ein längerfristiger Erdölpreis von 180 Dollar pro Faß oder mehr (den wir dank DT momentan ansteuern) kann soviele Rädchen im Weltwirtschaftsgetriebe zum stocken bringen, daß das ganze Räderwerk zum stehen kommt.
Und dann helfen weder Zahlen in Rechenmaschinen noch andere Geld-Surrogate weiter.
Denn Geld und Rechner-Zahlen kann man nicht essen…
P.S.
Wie der US-Finanzminister Bessent dieser Tage (8. Juni) mitteilte, wurden iranische Kryptovaluta im Wert von über 1 Mrd. Dollar konfisziert.
Dabei war doch damit geworben worden, daß diese Kryptovaluta keinen äußeren Einflüssen zugänglich seien…
Meinung Kjamil Askerchanow 260603
Also, wie schon oft gesagt, in der sich strebsam fragmentierenden Welt bilden sich nach und nach zwei große Lager heraus.
Auf der einen Seite – das Lager der Autarkie, wohin man bedingt das Triumvirat USA, China und Rußland rechnen kann.
Auf der anderen Seite – das neoliberale Lager, angeführt von London und dessen Satelliten, mit Brüssel und einem bedeutenden Teil der EU-Eliten, die in die sterbende globalistische Architektur eingebettet sind.
Beide Seiten verstehen bestens, daß das vorherige Welt-Finanzsystem an seinem Finale angelangt ist. Die indirekten Kennzeichen der heraufziehenden Krise (die schon seit Jahren läuft) werden in diesem Herbst immer häufiger.
Deshalb hatte ich bereits früher die besondere Bedeutung jener Besuche hervorgehoben: Karl 3. in WashDC (mit dem Ultimatum), die Verhandlungen Tramps und Putins mit Gen.Xi in Peking (von denen wir so herzlich wenig erfahren haben); es zeichnet sich immer deutlicher eine Linie ab, in deren Rahmen WashDC, Peking und Moskau daran interessiert sind, durch die unausweichliche Krise ohne einen großen Krieg zu kommen, indem die gefährlichsten Konflikte eingefroren werden und eine unkontrollierte Eskalation (gibt es auch „kontrollierte“ Eskalationen?) nicht zugelassen wird.
Eine indirekte Bestätigung dieser Logik kam durch den kürzlichen Auftritt des Marko Rubio im US-Kongreß. Ungeachtet der harten Fragen hat er faktisch die Hauptthese bestätigt: die USA bereiten keinen (weiteren) Krieg gegen den Iran vor und beabsichtigen auch keinen Machtwechsel in Teheran.
(haben wir solche Lügenbotschaften nicht schon zweimal unmittelbar vor einem US-Angriff gehört? Bloß gut, daß den Gringos momentan wichtige Munitionen ausgegangen sind…)
Dabei hatte Rubio gesondert festgestellt, daß er nicht für die Handlungen anderer Staaten und unterschiedlicher Einflußgruppen (!) verantwortlich ist. (sic! das Hintertürchen…)
Zwischen den Zeilen liest sich das hinreichend eindeutig: es gibt Kräfte, welche am direkt entgegengesetzten Szenario interessiert sind.
Das Problem des neoliberalen Lagers besteht darin, daß die Finanzkrise automatisch die Frage nach der Verantwortlichkeit für Jahrzehnte der Politik des ungebremsten Schuldenwachstums, der Finanzblasen und der „gelenkten“ Krisen stellt. In einer solchen Situation ist ein großer Krieg ein bequemes Werkzeug, um die aufgelaufenen Probleme abzuschreiben.
Die Geschichte hat es schon mehrfach gezeigt, daß große Konflikte für die Abschreibung von Verpflichtungen, die Umverteilung von Ressourcen und einen Wechsel der politischen Tagesordnung benutzt werden.
Genau deshalb ist ein bedeutender Teil der heutigen Provokationen durch das Prisma des Kampfes um das Szenario des Ausstiegs aus der Krise anzusehen.
Die einen versuchen, die Konflikte maximal zu lokalisieren und die Situation unter Kontrolle zu halten.
Die anderen sind interessiert an der Erweiterung der Zonen der Instabilität vom Nahen Osten bis Europa und Asien.
Da bedeutet nicht, daß man auf die Provokationen nicht antworten solle. Im Gegenteil, man muß antworten. Aber so, daß man sich nicht in ein fremdes Szenario eines großen Krieges hineinziehen läßt. Akkurat, berechnend und ohne emotionale Entscheidungen.
Beispiele solch ähnlicher Signale hat es in den letzten Wochen ausreichend gegeben.
Besonders für jene, welche die Vorgänge im Persischen Golf aufmerksam verfolgen, nach dem kürzlichen diplomatischen Besuchen der Iraner in Moskau.
Wer Signale lesen kann, der hat schon begriffen, was gemeint ist.
t.me/KamilAskerkhanov/5467
– – – – – Übersetzung aus dem Russischen mit Ergänzungen: Hans Ludwig, 4. Juni 2026 – – – – – – – – – – –
Anmerkung des Übersetzers:
Kann mir das bitte mal jemand erklären?
Das sind doch kluge Leute im Osten, oder? Lebenserfahren, gebildet, geistig rege…
Wie können diese Leute so naiv sein?
Haben sie sich noch nicht oft genug von den Angelsaxen beiderseits des Atlantik ausnutzen und betrügen lassen? Wie auch andere (Iran, China usw.)?
Man sagt doch: „Aus Erfahrung wird man klug.“ oder „Aus Fehlern lernt man.“
Und hier?
Könnte es doch gut sein, daß all dieses Hin und Her, diese widersprüchlichen Signale, welche nicht nur von DT, sondern auch von auch von dessen angeblichen „Gegnern“ vorzüglich öffentlich und laut (zu laut?) gesendet werden, einfach nur Bestandteile des nächsten „Großen Spieles“ der Angelsaxen um die Weltmacht sind, oder?
Nach dem uralten Grundsatz „Getrennt marschieren, aber am Ende vereint zuschlagen“?
Man sieht sich um
Wenn man so manche Nachricht aus der bundesrepublikanischen Politik liest oder hört, könnte man leicht ins Grübeln kommen. Vor allem wenn man sich an bestimmte Tatsachen erinnert.
Zum Beispiel an jenen Vertrag vom 12. September 1990, damals großspurig „2+4-Vertrag“ genannt, um darauf hinzuweisen, daß es 2 abhängige Territorien und 4 souveräne Staaten waren, die sich da vereinbart haben; dieser Vertrag machte damals die Vergrößerung der Bundesrepublik (den Anschluß der DDR) erst möglich.
Ebenso legte er die Grenzen des neuen „vereinten Deutschland“ fest und besiegelte so die Abtretung jener Ostgebiete, die 1945 formal unter polnische bzw. sowjetische Verwaltung gestellt worden waren.

Lesen wir in diesem Vertrag den Artikel 3 Punkt 1, dann könnte bei manchem angesichts bestimmter Erklärungen aus Berlin/Bonn zum Thema A-Waffen sehr schnell eine kognitive Dissonanz eintreten: ja was denn nun? Gilt der Vertrag nicht mehr?
Oder weiß mancher Redner heute nicht mehr, was er da sagt?
Und welche Konsequenzen es hätte, wenn zum Beispiel die RF als Rechtsnachfolger der UdSSR die konsequente Einhaltung dieses Vertrages einfordern würde? Mit entsprechenden Inspektionen der relevanten Betriebe und Unternehmen vor Ort hierzulande?
Und zu weiteren Punkten dieses Vertrages, die vielleicht heute nicht mehr beachtet werden sollen? (bitte selbst nachlesen)
Will man dies provozieren? Zu welchem Zweck? Oder redet heute jeder, was er will?
Man sieht sich um und fragt…
(LH)
Alles fossil oder was?
Die Ereignisse im Nahen Osten haben uns mit der Nase darauf gestoßen, daß unsere Wirtschaft und die gesamte Zivilisation stark von den sog. fossilen Energieträgern abhängt. Allen alles klar?
Ein Denkstupser von LH.
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ZeroHedge weist auf einige vielleicht noch unbedachte Folgen der Koalitions-Aggression gegen den Iran hin:
EU Could Lose 1.3 Million Jobs Due To Energy Price Surge From Iran War
Nur mal zum Vergleich: pöse Zungen behaupten, daß es in China inzwischen gelungen sei, die „alte deutsche“ Technologie der Kohle-Verflüssigung soweit zu vervollkommnen, daß man dort nun in der Lage sei, mit Hilfe der aufwendig erbauten Raffinerien/Chemiefabriken sowohl den Bedarf an Flüssig-Kraftstoffen als auch an LNG ‚zeitweise‘ (über mehrere Jahre hinweg) aus den eigenen Kohlevorkommen in der Inneren Mongolei zu decken und so die Kampfbereitschaft seiner Armee auch ohne ausländische Erdöl- und Erdgas-Lieferungen zu decken…
Bis dahin wird dort Kunststoffgranulat aus der Kohle hergestellt.
Freilich geht das stark auf Kosten der Natur, denn diese Technologien haben alle einen enormen Bedarf an Süßwasser, das im Norden Chinas extrem rar ist – man soll dabei sein, Flüsse aus dem Süden des Landes nach Norden umzulenken – per Kanäle und Rohrleitungen…
Erinnert an die sowjetischen Projekte zur Rettung des Aralsees, als man aus den wasserreichen sibirischen Flüssen die nötigen Wassermassen durch die kasachische Schwelle (per Atomexplosion) in das südliche Wüstengebiet umzuleiten plante – zum Glück haben damals kritische Stimmen die Oberhand behalten; jetzt in China soll das anders sein… aber wer weiß das schon genau.
Und wen interessieren die Auswirkungen auf die Natur, wenn es um Macht und Krieg geht…
LH
Wofür leben wir? (anders)
Ein interessantes Gespräch mit einem etwas jüngeren Menschen, der zufällig mir seine Lebensgrundsätze eröffnen wollte, gab den Anstoß für die nachfolgenden Gedanken, ohne Anspruch auf Zustimmung, wie immer als Denkstupser…
Hans Ludwig (LH), Anfang Juni 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –
Wir sprachen darüber, daß es gute Gründe gibt zu der Annahme, daß der Planet Erde – egal ob rund, eckig oder flach – als irgendetwas zwischen Knast und Kazett programmiert sei. Was wir übrigens auch im Leserkreis schon mal herausgefunden hatten…
Das zeige sich – so stellten wir naheliegend fest – daran, daß sich hier vor allem Leute (und auch viele Dämonen / Hohlleute, also äußerlich Menschen, aber ohne Seele, was Hellsichtigen sogleich ersichtlich ist) wiederfinden / inkarniert werden, die einen ziemlich großen Packen an Sünden / Karma aus ihren früheren Leben mit sich herumschleppen und sich von den bekannten „niedrigen“ Neigungen (Geiz, Gier usw.) noch stark dominieren lassen.
Und denen hier nun so eine Art „letzte Chance“ geboten werde, sich doch noch zum Guten zu wenden – oder endgültig ‚abzustürzen‘.
An der doppelten Benamsung einiger Begriffe ist erkennbar, daß unsere Ansichten zwar nahe beieinander lagen, aber nur im Wesentlichen übereinstimmten.
Verblüffend für mich war die Schlußfolgerung des jungen Mannes, daß der Planet wohl vom Schöpfer / von Natur aus so gebaut / programmiert sei, daß es hier auf keinen Fall gelingen könne, das Paradies / Gottes Reich auf Erden / eine zukunftsfähige menschliche Gemeinschaft zu erschaffen.
Und daß man sich daher darum nicht bemühen brauche. (!)
Das wichtigste sei es, das Leben hier auf der Erde so zu nutzen, daß man sich persönlich / selbst möglichst gut / weit in Richtung der Gebote Gottes / der ethisch-sittlichen Normen entwickele, um in einem der späteren Leben die Chance zu erhalten, auf einem „besseren“ Planeten in die „richtige“ Richtung voranzukommen.
Da wir uns darauf geeinigt hatten, keine Plattheiten zu äußern, blieben die „üblichen Argumente“ (von „wer nicht kämpft, hat schon verloren“ bis „einer allein kann eh nichts ändern“) ungesagt, und wir konzentrierten uns darauf zu überlegen, wie denn ein solch egoistisch anmutender Gedanke – ‚laß die andern sich abmühen, ich lebe nur für meine eigene Weiterentwicklung‘ – positiv umzusetzen wäre.
Denn ein gewisser „guter Kern“ schien doch darin zu stecken.
Oder?
Zuerst wäre festzuhalten, daß es kaum als echter Widerspruch aufzufassen war, denn JEDER, der hier lebt, ist ja DAZU hergekommen, sich und sein „Karma/Sünden“ aufzuarbeiten, egal ob und wie er sich um die „Verbesserung“ des Planeten (vor allem im Sinne der menschlichen Gesellschaft) bemüht und was er dabei im Verlaufe seiner wertvollen (sinnvoll genutzten) Lebenszeit erreicht.
Eine ähnliche Überlegung findet sich übrigens auch in der spirituellen / religiösen Literatur, wenn es darum geht, sich auf das Machbare zu konzentrieren und das (angeblich) Unveränderliche einfach hinzunehmen – kennt doch jeder, den „schönen Spruch“ mit der „Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“…
Aber das klingt doch irgendwie alles anrüchig, oder?
Klingt doch stark danach, sich mit den Gegebenheiten einfach nur zu arrangieren und alle anderen „machen“ zu lassen, oder? „Trautes Heim – Glück allein“?
Wie geht das zusammen mit dem „Menschen als gesellschaftliches / geselliges Wesen“, das auf diesem Planeten allein nie überlebensfähig war/sein wird?
Wie paßt das andererseits zu der vom Menschen selbst aufgebauten „Hierarchie“ (wörtlich: „heilige Herrschaft“), wo derjenige, der am skrupellosesten / gewissenlosesten / brutalsten ist, fast immer und überall in die Herrscherpositionen gelangt?
Eben weil er jene Handlungsoptionen nutzen kann, die ein sittlich denkender Mensch von vorn herein ausschließt?
Ist eine menschliche Gemeinschaft möglich, in der es keine „Führung“ / Unterordnung gibt? Und wie könnte sie aussehen?
Wie müssen die Menschen „beschaffen sein“, mit denen eine solche Gemeinschaft real erreichbar ist?
„Unirdisch gut“?
Zum ökonomischen Modell:
Welches sind die Triebkräfte analog zum Profit / Gewinn (nach welchem fast alle mehr oder weniger hemmungslos bereit sind zu streben, wenn es sich einrichten läßt), die genauso wirksam sind, aber nicht so eindeutig dem „irdischen Herrscher“ (dem Mammon / Satan) dienen, sondern wirklich göttlich genehm / sittlich akzeptabel sind?
Ist es die seelisch-geistige Vervollkommnung, nach der wir – laut Christus‘ Lehre – zu streben haben?
Warum stellen gewisse andere Religionen teilweise höchst satanistische / faschistische Ideologien (Über-/Untermenschentum, „auserwähltes Volk“ usw.) in ihr Zielprogram
Oder ganz praktisch:
Wo, in welchem Kreise, können wir hier einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten?
Klar, in der Familie, aber wie findet ein junger Mensch die/den Partner/in mit adäquaten Ansichten, damit das tägliche Zusammenleben nicht zum Alptraum wird?
Denn geistige Übereinstimmung in den wichtigen Dingen ist nun mal existentiell…
Und wie schirmt man die Kinder von den Auswüchsen der jeweiligen Staats-Diktatur ab?
Wie ist das in der Gemeinde, wenn es da eine dominierende Sippe gibt?
ODER:
Oder sind wir hier in der Grobstofflichkeit dazu verdammt, uns immer wieder mit unseren niedrigen Beweggründen (Geiz/Gier, Geld/Macht usw.) auseinanderzusetzen?
Und zwar solange, bis es uns allen wirklich „zum Halse raushängt“ und wir bereit sind, von uns aus, aus innerem Antrieb, immer und überall – auch ohne davon einen sichtbaren Vorteil zu haben – VERNÜNFTIG zu leben?
Final:
Klar landen wir wieder bei jenen ZIELen und WERTen, nach denen wir bereit sind, unser Leben auszurichten.
Und die in hohem Maße von Zeit, Ort und Familie abhängen…
Also von Parametern unserer aktuellen Inkarnation, die wir uns vor deren Beginn offenbar SELBST ausgesucht haben?
Oder ist die entscheidende Frage: auf was bist du bereit zu verzichten, damit diese von dir zu lebenden Werte auch wirklich dein Leben bestimmen?
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Die obigen Fragen seien nun an euch, meine lieben Leser/innen, weitergereicht, denn – wie leicht zu vermuten – sind wir in dem Gespräch mit dem jungen Mann zu keiner Sichtweise gekommen, die für uns beide akzeptabel gewesen wäre…
Freue mich auf eure Gedanken und Ideen.
(LH)
Revolte oder Re-Evolution?
Da sind wir wieder bei einer Gewissensfrage: bin ich ein echter Rebell, will etwas ganz Neues, oder will ich nur eine Revolte anzetteln? Was unterscheidet diese von einer „richtigen“ Revolution? Wie macht man diese? Braucht man sowas überhaupt? Lauter Fragen, über die jede/r selbst nachsinnen darf, denn der nachfolgene Beitrag erschließt auch nur einen Teilaspekt… – LH 22.4.22
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Darf ein Kapitalist jammern?
Nee, oder? Geht doch gar nicht: der Kapitalist muß knallhart seinem Profit nachjagen, die Ellenbogen gebrauchen, die „Geschäftspartner“ betrügen und die Mitarbeiter ausbeuten – anders wird er nicht geldreich… oder?
Und jammern darf er dabei nicht, höchstens schwärmen, in den höchsten Tönen, von „seiner“ tollen Geschäftsidee… na gut, ich hör jetzt auf, sonst denk noch wer, der Lucky schnappt über.
Klar folgt ein sachlicher, interessanter Artikel, war bloß ein Appetithappen, die Einleitung… – LH, 22.4.22
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Historisch-pathologisch?
Geht sowas? Ich meine, kann man Geschichtliches vom Standpunkt der Pathologie aus betrachten? Klar, das ist doch die gängige Methode der „Historischen Wissenschaft“: er wenn etwas „tot“ ist, ist es richtig „Geschichte“…
Der Beitrag beginnt mit einem alten medizinischen Witz:
– der Therapeut kann nichts, weiß aber alles,
– der Chirurg weiß nichts, kann aber alles, und
– der Pathologe weiß alles und kann alles, aber zu spät…
Laßt euch also überraschen… – LH, 22.04.2022
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Klarheit jetzt
Ja, die Überschrift ist nicht ganz zutreffend, denn die nachfolgenden Artikel sind schon vor 3 Jahren geschrieben worden. Ist aber höchst interessant, wie bereits weit vor allem Kronenwahn und Bruderkrieg schon bestimmte Prozesse zu erkennen gewesen sind… – LH, 21. April 2022
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Oh Schreck…
Welches ist der Schiedunter zwischen schrecklich und schreckhaft? Denke denke… ah, ich hab’s: beides hat was mit Schrecken zu tun – das eine ist „licht“ und das andere „haftet“… nicht?
Na sowas… macht nix, lesen bildet… 😉
Ach, übrigens: wußtest du, daß die Ukraine zu den fünf weltgrößten Exporteuren von Landwirtschaftserzeugnissen gehörte? Vor dem Bürgerkrieg im Donbaß, natürlich. Also bis 2013…
Und daß das meiste Getreide und Öl nach Afrika ging?
Und daß in diesem Jahr nur im russisch besetzten Südteil und im voll privatisierten Westen des Landes die Frühjahrsaussaat pünktlich begann? –
LH, Ostern 22
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Hinter-U-Gründe
Nachfolgend einige Hintergründe der gegenwärtigen Vorgänge auf der Bühne. Vorderhand werden wir mit „Nachrichten“ vom Bruderkrieg in der Ukraine gefüttert: dabei versucht man uns zu verkaufen, daß dies der Grund sei für die allseits zu beobachtenden Preiserhöhungen, obwohl wir doch schon mehrfach gezeigt haben, daß die unfähige, fremdgesteuerte Energiepolitik der EU und der Grünlackierten die direkte Ursache ist, während dahinter die allgemeine Krise des jetzigen Wirtschafts- und Finanzsystems steckt, die seit dem Ausbruch 2007/8 nur mit gigantischer Geldschöpfung „zugeschmiert“ wurde. Soweit klar.
Dazu nun ein paar Mosaiksteinchen für das sichtbare Bild und einige Hintergründe.
LH, Anfang April 2022
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Ein klarer Blick zurück
Ja, auch der nachfolgende Artikel ist jetzt fast 3 Jahre alt – „hier-und-jetzt“-Junkies bitte gleich weiterklicken. 😉
Alle, die ihr Wissen erweitern wollen, können gleich erfahren, was damals zum Thema Nato zu sagen war. Aus Zeitgründen der erste Teil des Beitrages mit nur wenigen Links gleich als Text, dann wieder die pdf.
Anschließend ein Nachwort zum laufenden Krieg… – LH, 25.02.2022
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Nato – der klare Blick
(LH) Bei der heutigen Übermacht der Medien – Hunderte Fernseh-Kanäle weltweit rund um die Uhr, auch sonn- und feiertags – und mit der fortschreitenden Disziplinierung und Überwachung des Weltnetzes ist es ganz wichtig, einen klaren Blick auf die wirk-lichen Entwicklungen zu behalten. Denn wenn wir der Propaganda – egal welcher – glauben, landen wir unweigerlich im geistigen Abseits…
Nachfolgend also einige „unübliche“ Fakten zur Nato, die ja unlängst mit großem Pomp ihr 70jähriges Bestehen als „erfolgreichstes Bündnis“ (vor allem was das Anzetteln von Kriegen angeht) gefeiert hat.
Luckyhans, 22. April 2019
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1. Die undemokratischen Wurzeln
Der kanadische Schriftsteller Yves Engler hat in einer vierteiligen Serie dieses Thema aufgearbeitet. Die schwedische Zeitung „Nyhetsbanken“ hat das dann veröfentlicht. Wer kein schwedisch kann, der wird sicher im Weltnetz einen Übersetzungsautomaten oder mit ein wenig gockeln auch eine englisch-sprachige Fassung finden; in russisch verkürzt gibt es hier.
In wenigen Worten dies nacherzählen zu wollen, wäre vermessen – jeder, den das Thema interessiert, ist also angehalten, selbst nachzuforschen – ein nicht unbedingt „populärer“ Aspekt ist es auf jeden Fall.
2. Die VSNA als Hausherr
Die türkische Zeitung „Milliyet“ (gelesen ebenfalls als Auszug in russisch bei InoSMI) beleuchtet anhand des Konfiktes zwischen der Türkei, die zumindest als Einzellösung einige russische S-400-Luftabwehrsysteme kaufen will, und der VSA, die unbedingt ihre „Patriot“-Raketen (samt Abhängigkeit von deren Einsatz) der Türkei aufdrängen wollen, die Rolle der VSNA in der Organisation.
Dabei wird der türkische Brigadegeneral Dr. Naim Babürolu, der von 1998 bis 2001 in Brüssel tätig war, befragt, der u.a. klar aussagt:
– Oberkommandierender der Nato ist immer ein VSA-General, sein Stellvertreter stets ein britischer General, dadurch ist die angelsächsische Dominanz jederzeit gesichert;
– die VSA tragen über 60% der Kosten und leiten auch daraus ihre Hausherrnrolle ab.
Ein Ausschluß der Türkei sei laut Statut nicht möglich, aber es gäbe diverse Möglichkeiten, ein „ungezogenes“ Mitglied solange zu drangsalieren, bis es von selbst austritt.
3. Wie gefährlich ist die Nato?
Hier soll eine russische Analyse bei „IA Regnum“, die recht gut recherchiert ist, zu Wort kommen.
Dieser Tage hatte ja der russische Stellv. Außenminister Alex Gruschko offen erklärt, daß Rußland die Beziehungen zur Nato vollständig auf Eis legt, da ungeachtet vollmundiger Aussagen des PR-Chefs Stoltenberg von Seiten der Organisation keinerlei reales Interesse an einer Zusammenarbeit besteht.
Eine historische Betrachtung der Geschichte der Konfrontation ab 1945, als man noch „Verbündeter“ war, ergibt Angriffspläne der VSA gegen die UdSSR in ununterbrochener Folge: am bekanntesten sind „Unthinkable“ (1945), Eisenhowers „Totality“ (1946), „Dropshot“ (1949), „SAC“ (1956) und das Projekt von Robert Kennedy zur Inszenierung eines Angriffs der UdSSR auf die VSA zwecks „Rechtfertigung“ eines massiven Angrifs der VSA auf die UdSSR (1962).
Die Präsenz der VSNA-Truppen in Europa war von 1,9 Mio. Mann im Jahre 1945 bis zum Jahre 1980 auf 340 Tausend Mann gefallen; allerdings gab es über 450 Tausend Mann in Reserve, die innerhalb von wenigen Tagen nach Europa geflogen und in den dort vorhandenen Waffenlagern für 400 Tage Krieg vollständig aufgerüstet werden konnten, mit der Perspektive einer Aufstockung auf bis zu 1,5 Mio. Mann – zusätzlich zu den damals 1,8 Mio. Mann der europäischen Mitglieder.
Das ist wirklich eine bedrohliche Macht gewesen.
Ab 1990 erfolgte dann der schrittweise Abzug der VSNA-Truppen aus Europa, und 2016 waren offziell nur noch 62 Tausend Mann in 13 Garnisonen in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der BRvD und Italien stationiert. Und die VSNA-Luftwaffe verfügt noch über 7 Basen in 6 Ländern.
Seit 2004 gab es auch die 6. US-Flotte im Mittelmeer nicht mehr: dauerhaft ist dort nur noch das Kommandoschif LCC 20 Mount Whitney vorhanden – andere auf Durchfahrt befindliche Schiffe werden dann dieser „Flotte“ operativ zugeteilt.
Und am 21.10.2017 schimpfte EUCOM-Oberbefehlshaber General Ben Hodges gar, daß die noch 30 Tausend Bewaffneten unter seinem Kommando nicht in der Lage seien, auch nur irgendwelche Aufgaben zur Verteidigung und Zügelung gegen eine mögliche (???) russische militärische Aggression zu lösen.
Auch die Waffenlager wurden reduziert: statt 7 Panzer- und 14 mechanisierter Divisionen können heute noch 4 Panzerbrigaden und eine Einsatzbrigade ausgerüstet werden. Das wäre nicht mal zur Lösung von lokalen Aufgaben im Baltikum ausreichend.
Und nicht viel anders sieht es bei den Mitgliedern aus: die Bundeswehr ist von 360 Tausend Mann im Jahre 1990 auf inzwischen 62 Tausend Kämpfer, davon nur 24 Tausend Mann im Heer, geschrumpft – und was den durchgängig katastrophalen Zustand der Technik angeht, legt der Verteidigungsbeauftragte ja regelmäßig seinen Bericht vor, und der zeugt nicht von wesentlichen Verbesserungen.
Dagegen erscheinen die 184 Tausend Mann polnischer Truppen geradezu als Streitmacht, auch wenn davon nur 102 Tausend in regulären Verbänden sind.
Aber es kommt noch besser. Die großsprecherischen Manöver der Organisation in den vergangenen drei Jahren (Anakonda usw.) haben gezeigt, daß ohne die VSNA-Führung die Truppen der Mitglieder – auf sich allein gestellt – zu keiner entscheidenden militärischen Aktion mehr in der Lage sind.
Was nützen also die formal fast 900 Tausend Mann, wenn sie für eine Verlegung auf 500 km Entfernung über 200 Tage benötigen?
Wirklich sofort einsatzbereit sind nur die 5000 Mann der „Schnellen Eingreiftruppe“ – allerdings sind das eher leichte Verbände analog GSG9, die nicht unbedingt geeignet sind, sich einem Panzerkeil der Russen entgegenzustellen.
Das – und nicht die großkotzige Selbstdarstellung des PR-Chefs oder die lärmende Kriegshysterie der Hauptströmungs-Medien – ist die Realität: die Nato ist ein Koloß auf tönernen Füßen, der nicht in der Lage ist, die selbstgestellten Aufgaben zu erfüllen.
Wozu braucht man also die Organisation noch?
Klar, als Käufer der teuren und längst nicht mehr führende Waffentechnik des Militär-Industrie-Komplexes der VSNA – darum die Forderungen Donnys auf Erhöhung der „Verteidigungs“budgets aller Mitglieder nicht nur auf 2, sondern auf 4% des BIP.
Wobei alle modernen Waffensysteme jederzeit von den VSA-Herstellern per Software-Eingriff außer Funktion gesetzt werden können…
Und als Popanz für die Einschüchterung der eigenen Bevölkerung…
Aber: dem steht auf russischer Seite eine immer moderner ausgestattete, immer besser in Manövern gedrillte und deutlich besser motivierte Armee gegenüber, die seit Syrien auch über entsprechende verbreitete Kampferfahrungen verfügt.
Mit einer Führung, die zu entschlossenen Maßnahmen in der Lage ist, wie das Beispiel Syrien verdeutlicht hat. Und wie es sich bald weiter zeigen wird.
Putins Reden sollten also durchaus gelesen und ernst genommen werden. …
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Als „Nachtrag“ noch ein paar Worte zum laufenden Krieg.
Warum Putin diesen vom Zaun gebrochen hat, ist wohl allen klar: ‚
– Nato-Osterweiterung, die damals völlig ohne Not – denn Rußland war ja „handzahm“ unter Jelzin – und gegen den Rat wissender Politiker auch des Westens durchgeführt wurde, und ja, entgegen den vielfachen Versprechen, die Nato „keinen Zoll“ nach Westen auszudehnen (ursprünglich nicht mal über die Elbe hinaus!),
– und natürlich die acht Jahre Völkermord an den Menschen in Donbaß mit über 13.000 zivilen Toten, während derer der Westen reichlich Zeit hatte, die Kiewer Junta zu Verhandlungen zu zwingen, zumal seit 2015 ein vom UNO-Sicherheitsrat gebilligtes Konzept als Verhandlungsgrundlage auf dem Tisch lag (die berüchtigten „Minsker Vereinbarungen“ – „Garant“ dafür neben Rußland auch die BRvD, also Merkel – der „Erfolg“ ist bekannt).
Das sind jedoch nur die Anlässe.
Um Grunde haben wir es mit einem „normalen“ imperialistischen Eroberungskrieg zu tun. So wie es im vorigen Jahrhundert mehrere gab.
Imperialistisch heißt: die einen Imperien werden auf Kosten der anderen geschaffen, die anderen dabei zerstört.
Typisches Beispiel: der sog. Erste Weltkrieg – in Wirklichkeit wahrscheinlich der 136. Weltkrieg auf dem Planeten – zerstörte das Osmanische, das Germanische, das Russische und das Österreich-Ungarische Imperium und stärkte das Britische.
Heute nun versucht Putin, ein neues Russisches Imperium aufzubauen, und dafür führt er diesen Krieg. Den er aufgrund der waffentechnischen, strategischen und ausbildungsseitigen Überlegenheit seiner Armee sicher gewinnen wird, wahrscheinlich innerhalb von Tagen, weil er die jetzige Führung in Kiew zur bedingungslosen Kapitulation zwingen wird.
Ob es danach für die Menschen auf dem Planeten besser oder schlechter sein wird, hat mit diesem Krieg nur sehr wenig zu tun.
Denn diesem Krieg werden nun alle schlimmen Folgen des zusammenbrechenden Wirtschafts- und Finanzsystems der heutigen Sklavenhalter-„Ordnung“ zugeschrieben werden.
Das war auch der Grund für die teure massive Kriegshysterie-Kampagne der weltweit gleichgerichteten Massen-Verblödungsmedien in den vergangenen 4 Monaten.
Denn die Globalisten und alle anderen Parasiten „brauchen“ diesen Krieg.
Und zwar einen möglichst „großen“.
Denn nur so kann das Zins-Schein-Geldsystem neu gestartet werden, dessen „technisches Ablaufdatum“ nun mal alle 70 Jahren erreicht wird…
Eine eigene Idee, ein Ideal, ein zukunftsweisendes Ziel kann ich jedenfalls bei Putin nicht erkennen, daher wird es wohl nach den „Irrungen und Wirrungen“, den Vernichtungen und Verrichtungen, die nächste Runde der Versklavung geben – vielleicht nicht ganz so heftig wie es uns die Hohlköpfe vom WEF oder den „Inklusivitäts“-Vereinen vorgeschwärmt haben, aber wer weiß das heute schon…
Nein, das Digitale Kazett ist noch lange nicht von Tisch, der Lächler sitzt friedlich auf seinem Ast und wartet, bis die Tiger unten sich gegenseitig soweit zerfleischt haben, daß er nur noch die Überreste einsammelt braucht…
Kurzes Sofortprogramm
Schon mehrfach hatte ich eine Reihe von möglichen Sofortmaßnahmen zur Verbesserung des Volkswohlstandes und der Wirtschaft vorgeschlagen, um die gröbsten Ungerechtigkeiten zu beseitigen, zu finden u.a. hier im 2. Teil.
Nachfolgend nun ein gerafftes Programm, dessen Umsetzung innerhalb eines Tages möglich ist.
LH, Mitte Februar 2022
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Alle Abgeordneten zur Verantwortung!
Es gibt nicht wenige, die das „repräsentative System“ für überlebt und unfähig halten, die heutigen Probleme zu lösen. Und sie haben sehr gute Argumente.
Ob Veränderungen in kleinen Schritten heute noch sinnvoll sind, angesichts der verheerenden Auswirkungen der erwiesenen Unfähigkeit ebenjener Parteiendiktatur, an der Lösung auch nur eines einzigen Problems der heutigen Zeit effzient zu wirken, mag fraglich sein.
Aber wie schon mehrfach betont, gibt es eine Reihe von sehr einfachen Maßnahmen, die – im Rahmen des überlebten heutigen Systems! – innerhalb eines einzigen Tages das Leben in diesem Lande von Grund auf verändern könnten.
Und zwar ganz im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik von Deutschland und der darin so oft bemühten „freiheitlich-demokratischen Grund-Ordnung“. Nachfolgend dazu eine komprimierte Darlegung, beginnend mit einer Anregung aus Rußland. © für die leicht angepaßte Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans 7.4.2019 —————————————————————————————————
1. Abgeordnete zur Verantwortung! Bundesweite Aktion
Idee: Anton Derjabin 2. April 2019, 21:08
Meint ihr nicht, Brüder und Schwestern, daß es an der Zeit ist, zur bundesweiten Verantwortlichkeit unserer Abgeordneten aufzurufen, auf allen Ebenen? Unsere rundlichen und nicht durch Rückkopplungen belasteten Abgeordneten? Warum richtet niemand die Aufmerksamkeit auf diesen einfachen Gedanken?
Wir haben repräsentative Machtorgane – ein anderes System gibt es nicht und wird es wohl kaum geben. Das heißt: wen ein gewisses (im Idealfalle: ein ganz konkretes) Kollektiv gewählt hat, der lenkt in unserem Namen.
Da liefen mal lange irgendwelche Gesetzesentwürfe über die Verantwortlichkeit der Abgeordneten und deren Rechenschaftslegung um. Aber irgendwie zweifele ich, daß unsere jetzigen Gesetzesschafer ein Gesetz gegen sich selbst verabschieden werden.
Vielleicht ist es an der Zeit, vom Volke aus, auf dem Wege einer sozusagen persönlichen Initiative den Gewählten ein wenig Dampf zu machen?
Warum eigentlich nicht?
Und zwar so, daß denen der Boden unter den Füßen brennt?
Mit einer Initiativgruppe zu denen in das Büro zu gehen und Rechenschaft zu fordern: womit hast Du, Josef Blümling, Dich befaßt, welche Gesetze hast Du beschlossen, wie auf die Aufträge der Wähler reagiert?
Was hast Du in der nächsten Zeit vor umzusetzen?
Haben wir das Recht, das zu fragen?
Natürlich haben wir das. (wir hierzulande auch: laut Grundgesetz ist doch das Volk der Souverän und nicht die Verwaltung, oder?)
Also: stellen wir Verzeichnisse mit Fragen zusammen und vorwärts – beginnend im Gemeinderat und endend mit dem Zentralparlament!
Da hättet ihr eure vermittelte Volksmacht und die unmittelbare Kontrolle.
( Quelle ) —————————————————————
Gute Ideen, oder?
Ob nun auf diese Weise oder wie auch immer:
was dieser „repräsentativen Demokratie“ eindeutig fehlt, ist die persönliche Ver- antwortlichkeit und Rechenschaftspficht eines jeden gewählten „Volks- Vertreters“ – erst dann wird er sich wirklich vom Versicherungs- oder Staubsauger- Vertreter unterscheiden. („er verkauft…“)
Kommen wir zu weiteren, dem Grundgesetz völlig entsprechenden und daher in einer einzigen Bundestagssitzung, an einem einzigen Tag, annehmbaren Beschlußvorschläge, wie ähnlich bereits früher dargelegt.
2. Rentensicherung
Die immer schlechter werdende Versorgung der Rentner in diesem Land kann sofort und ohne großen Aufwand wesentlich verbessert werden.
Es würde genügen, sämtliche rentenfremden Leistungen, die heute aus dem „Rententopf“ ständig bezahlt werden, aus dem Staatshaushalt zu fnanzieren. Damit könnte das Rentenniveau signifkant angehoben werden, bei gleichzeitiger Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge für die heute Arbeitenden.
3. Lohnnebenkosten-Senkung
Eine signifkante Senkung aller Lohnnebenkosten (und damit eine merkliche Entlastung des „Faktors Arbeit“) erfolgt, wenn mit sofortiger Wirkung alle sog. Beitragsbemessungsgrenzen aufgehoben werden. Damit werden zur Beitragszahlung für Kranken-, Pfege- und Rentenversicherung ALLE Einkünfte in voller Höhe herangezogen. Denn es ist grundgesetzwidrig, daß Großverdiener sich „gesetzeskonform“ auf diese Weise aus der so oft wortreich beschworenen Solidargemeinschaft ausklinken. Folge: die entsprechenden Beiträge insgesamt sinken prozentual signifkant.
Beide Maßnahmen benötigen – da grundgesetzkonform – lediglich einen entsprechenden einfachen Mehrheitsbeschluß des Bundestages – nichts weiter. Sie verstoßen gegen keine geltenden Gesetze usw., d.h. sie könnten MORGEN SCHON durchgesetzt werden.
Wer sich nun fragt, warum denn noch niemand auf diese oberaffengeilen Ideen gekommen sei, der hat das Wesen des Kapitalismus nicht verstanden: es ist eine Gesellschaft für die ganz wenigen Superreichen und deren Vasallen. Und das zeigt sich halt deutlich, in jedem einzelnen Detail…
4. Steuervereinfachung und -senkung
Auch sehr einfach zu bewerkstelligen: die Abschaffung aller Steuern bis auf 2 – eine Umsatzsteuer, deren Höhe auf 10% gesenkt werden könnte, und eine Einkommens- und Gewinnsteuer, die ebenfalls auf 10% festgelegt werden könnte.
Finanzierung durch die gleichzeitige Abschaffung aller „Sondertatbestände“, d.h. alle – Unternehmen wie Bürger – zahlen ohne Ausnahmen (!) diese Steuern allmonatlich. Für alle werden bei der Einkommens- und Gewinnsteuer Steuerfreibeträge von 1200 Euro im Monat gewährt, d.h. die Steuerpficht beginnt ab dieser Marke, ohne Begrenzung nach oben und ohne Ausnahmen.
Selbstverständlich muß Gestaltungsmißbrauch, zum Beispiel durch Aufspaltung von Unternehmen in viele kleine, formal selbständige Kleinst-Unternehmen, streng geahndet werden, zum Beispiel durch Verstaatlichung der gesamten Gruppe.
Kriterium könnte der wirtschaftliche Zusammenhalt der Unternehmen sein, d.h. jede Unternehmensgruppe würde als ein Unternehmen betrachtet, unabhängig von der Eigentümerstruktur der Tochterfrmen.
Sollte das zu einer Verringerung der durchschnittlichen Unternehmensgrößen führen, wäre das ein angenehmer und erwünschter Nebeneffekt! Kleine Unternehmen sind effizienter, menschennäher, verantwortungsvoller.
Die Vereinfachung des Steuersystems würde eine große Anzahl von gut ausgebildeten Menschen freisetzen, die bisher als Steuerberater, Finanzamtsmitarbeiter, Steueranwälte usw. tätig waren und dann ab sofort als qualifzierte Arbeitskräfte für einfache wie auch anspruchsvolle Arbeiten zur Verfügung stehen.
Das würde eine durchgängige Verkürzung der gesetzlichen Wochenarbeitszeit auf 20 Stunden ermöglichen, wieder ohne Ausnahmen.
Falls irgendwo Mehrarbeit anfällt, sind weitere Kräfte zu beschäftigen.
Anmerkung: Alkohol und alle anderen legalen Drogen sollten mit einer entsprechenden staatlichen Akzise belegt werden, die deren Verkauf möglichst verringert, ohne eine Flucht in die Grau- oder Schwarzzone zu provozieren. Entsprechende begleitende Propa- ganda-Maßnahmen über deren schädliche Folgen – deutlich mehr als heute – sind vorzu- sehen, wie auch ein durchgängiges Werbeverbot für alle legalen Drogen.
Defnition: Als Droge gelten alle Produkte – auch Medikamente, Spiele u.a. –, die in absehbarer Zeit zu einer Abhängigkeit führen.
5. Gesetzliche Maximalentlohnung
Genauso wie es einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn gibt, genauso wird eine gesetzlich festgelegte Maximalentlohnung für alle Beschäftigten eingeführt. Diese kann gern als ein Vielfaches des gesetzlichen Mindestlohns festgelegt werden, zum Beispiel das 99fache, darf aber nicht überschritten werden.
Also bei zur Zeit gültigen 9,82 Euro Mindestlohn (ab 1. Juli 2022 dann 10,45 €) darf niemandem – es sei nochmals betont: wirklich niemandem – mehr als (aufgerundet) 980 Euro pro Stunde bezahlt werden (vor Steuern, selbstverständlich).
Dies darf auch nicht umgangen werden, mit Tricks, wie Prämien, Boni, Vortrags- und anderen Honoraren, Zuwendungen usw.
D.h. in der Gesamtrechnung wird alles, was über diese durchschnittliche Stundenentlohnung hinausgeht, komplett zugunsten des örtlichen Hasuhalts vom Staat eingezogen.
(selbstverständlich sollte der gesetzliche Mindestlohn deutlich erhöht werden, zum Beispiel auf das Doppelte – aber dafür werden sich „plötzlich“ sehr viele „konservative“ Stimmen finden…) 😉
Mit den gemäß Pkt. 3 stark abgesenkten Beitragssätzen wird gewiß auch jeder Selbst-ständige wieder in die entsprechenden Versicherungen einzahlen können und wollen…
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Soweit das vereinfachte Sofortprogramm.
Weitere dazu erforderliche Begleitmaßnahmen zur Verhinderung von Auswüchsen sind zu durchdenken, zu erarbeiten und umzusetzen.
Mit den oben genannten Maßnahmen wäre es möglich, das jetzige System soweit neu zu gestalten, daß ein „geregelter Kapitalismus“ herauskäme – geregelt im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung.
Die heute vorhandene extreme Spreizung der Einkommen und Vermögen würde sich über die Jahre verringern, die sozialen Spannungen abgebaut werden und der soziale Frieden wäre gewährleistet.
Wenn wir eine tatsächliche Elite hätten, die diese Bezeichnung auch verdient, würde sie die dargelegten Maßnahmen um des sozialen Friedens willen befürworten – und sofort durchsetzen…
Weitere ausführliche Hinweise dazu hier: https://bumibahagia.com/2019/02/15/nichts-geht-verloren/ 😉
Mythos Pol Pot
Nachfolgender Beitrag ist in allen Teilen sehr gut geeignet, die eigene Wahrnehmung für Propaganda zu schärfen. Im Teil 1 geht es vor allem um das Thema Mythen und deren Verbreitung; zum historischen Hintergrund kommen wir dann in Teil 2, und in Teil 3 suchen wir den Erzeuger des konkreten Mythos. Dabei wird erstmals eine bisher völlig unbekannte historischen Facette aufgedeckt. –
Noch eine herzliche Bitte: wer unbedingt seine Vorurteile pflegen will und nicht bereit ist, historische Persönlichkeiten auch als Mensch anzusehen, der möge bitte gleich weiterklicken, er wird wenig Freude an dem Artikel haben… danke. – LH, 13.2.2022
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Kommentare (kursiv und in Klammern) von mir, Hervorhebungen wie im Original und von mir – im Zweifelsfalle bitte im pdf nachschauen. 5.4.2019
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Pol Pot: unbequeme Wahrheit. Wer erzeugt wozu Mythen?
Alexander Dubrowski 26.03.2019 15:30 – Teil 1
1. Welche negativen Mythen braucht der Westen und wie dem begegnen
„Geschichte – das ist Wahrheit, die zur Lüge wird.
Ein Mythos – das ist Lüge, die zur Wahrheit wird.“
(Jean Cocteau).
(prima Methode, ein Zitat an den Anfang zu stellen; jedoch findet sich mit etwas Suchen für ALLES ein passendes Zitat…)
1. Einleitung
Man sagt, wenn Sterne aufleuchten / entzündet werden, dann braucht das jemand.
Übrigens, falls jemand das nicht weiß: es gibt am Firmament nicht einen einzigen Stern im sichtbaren Spektrum, der eine Bezeichnung in einer beliebigen anderen Sprache hätte als auf arabisch. Dieser Fakt zeugt zumindest von den antiken Wurzeln der nahöstlichen Zivilisation und – sogar wenn jemand irgendwann eigene Bezeichnungen der Sterne hatte – bedeutet die durchgängige und ungeschwächte Kraft des Einflusses der Völker der Region auf die ganze Welt, bis zur heutigen Epoche. (freilich kann man diese Fakten auch ein wenig anders betrachten, und zwar ganz praktisch: wo anders auf der Welt gab es denn noch viele aufeinanderfolgende wolkenlose Nächte, die ja die Voraussetzung für die systematische Betrachtung des Sternenhimmels sind, außer im subtropischen nahöstlichen Raum? und wie hätten – unter den natürlichen Bedingungen, welche die Bewohner „gemäßigter“ Gebiete zwangen, sich einen viel größeren Teil ihrer Zeit mit dem Überleben zu befassen, als ebenjene Araber mit ihrem gleichbleibenden Klima und der Möglichkeit mehrerer Ernten im Jahr – denn die anderen Völkerschaften die Zeit dafür erübrigen sollen?)
Darin liegt nicht ein Gramm Subjektivität, sondern nur die Konstantation des Faktes: die Araber brauchten die Sterne und sie haben sie entzündet. Und zwar für immer, und sie ließen den Amateuren keine Chance, die Geschichte für sich umzuschreiben. Das ist übrigens der seltene Fall, da die Regel „die Geschichte schreiben die Sieger“ nicht wirkte und nie wieder wirken wird.
(werter Autor, vergißt du da vielleicht etwas? Daß ganze Kulturen durch Naturkatastrophen fast vollständig versanken? Oder daß gewisse „antike“ Bibliotheken regelmäßig recht sonderbaren Feuern zum Opfer fielen? Und daß ebenjene „Umschreibung der Geschichte“ zu allen Zeiten viel konsequenter und durchgängiger durchgeführt wurde als alles andere? Warum schreiben wir heute nur noch arabische Ziffern und nur im Dezimalsystem? Warum benutzen wir nur noch lateinische Buchstaben, wo es doch noch bis vor wenigen Jahren auch für den Computer ein deutsches Alphabet gegeben hat? und so weiter…)
Also, wenn Sterne entzündet werden, dann braucht das jemand. Und Mythen? Mir scheint, hier drängt sich eine stahlbetonartige Analogie auf: wenn ein Mythos erschaffen wird, dann braucht das jemand. Anders geht es nicht. Zufällig entstandene Mythen sterben schnell, unbemerkt und leicht. Um lange zu leben, muß ein Mythos benötigt werden – das ist die notwendige und hinreichende Bedingungen eines langen, manchmal praktisch endlosen Lebens. Um einen solche Mythos zu töten, sind manchmal viel größere Ressourcen erforderlich, als für dessen Erschaffung eingesetzt wurden.
(erneut Einspruch: hinreichend ist es nicht, einen Mythos nur zu benötigen und zu erschaffen, denn ein Mythos muß längere Zeit propagandistisch verbreitet und gepflegt werden, bevor er ein Eigenleben entwickeln kann; alles andere mag richtig sein)
Nach der Geburt eines beliebigen Mythos gibt es viele Gefahren, sein Schicksal ist nicht vorbestimmt und hängt nur vom Vorhandensein einer großen Anzahl Menschen ab, die daran glauben, daß der Mythos nicht ein Märchen ist, sondern eine wahre Geschichte. So sind viele Götter gestorben, als die Menschen aufhörten, an sie zu glauben. (?????)
Keiner weiß zuvor, was diesen oder jenen Mythos erwartet: schnelles Vergessen oder ein langes und leuchtendes Leben, ein quälender und geheimer Kampf ums Überleben oder ein glänzender Sprung in künftige Horizonte. Viele Mythen wurden harten Verfolgungen ausgesetzt (und das ist keine „Umschreibung der Geschichte“?), ein Teil von ihnen ergab sich schnell, ein Teil widerstand länger, aber es gibt auch solche, die entgegen all dem überlebt haben. (warum wohl? könnte es sein, daß dies einen Grund hat?)
Es gab Mythen, die sogar trotz Unterstützung von allen Seiten verstarben, was sie nicht daran gehindert hat zu vergehen – die einen still, die anderen mit lautem Türgeknall.
Ja, zum Beispiel ist einer der letzteren der Mythos von der Auserwähltheit der deutsch-arischen Rasse (falsch: es gab nur einen Mythos von der Überlegenheit selbiger! die „Auserwählten“ waren ganz andere…), und das „Türgeknall“ kostete die Menschheit einige Dutzend Millionen Leben. (welch höchst oberflächliche Betrachtungsweise!) Es schien, daß damit der Schlußpunkt in dieser Geschichte für immer gesetzt sei, allerdings hört der Streit bis heute nicht auf, die Zahl der Anhänger vervielfacht sich, die Korrosion zerfrißt die mit dem Blut geschriebenen Tafeln, die Opfer verwandeln sich in Täter und umgekehrt.
(ja, lieber Autor, das ist auch nicht verwunderlich: mit vereinfachender Schwarz-Weiß-Malerei wird man auch den historischen Tatsachen kaum gerecht werden können, und man wird sich Gedanken machen müssen, WARUM bestimmte Mythen so unausrottbar sind – etwa weil sie immer wieder propagandistisch „aufgewärmt“ werden, oder stecken da vielleicht andere Gründe dahinter? Solange man sich jedoch einer Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Mythos verweigert, wird man nie zu gültigen Aussagen kommen)
Wie es scheint, werden Mythen genau dazu geboren, daß sie allein durch ihre Existenz Streit hervorrufen und die Seiten zur Suche nach der Wahrheit aufrufen. (dann darf man aber auch diese Suche nicht durch Gesetze verbieten)
Wobei fast immer die Friedensstifter (ein heute sehr unterschiedlich gebrauchter Begriff: vom „UNO-Beobachter“ zur „Friedensmission“ – tatsächlich entweder zuschauen beim Völkermord oder selbst aktiv mitmachen, aber nie wirklich verhindern) und deren Gegner für die jeweils eigene Wahrheit bis zum Blute kämpfen, ohne Rücksicht auf Verluste, und auf diese Weise in der Menschheit ein Gefühl der Selbsterhaltung erzeugen – vor allem gegen die blutigsten Ideen und Phantasien. Jedenfalls sollte es wohl so sein.
(ja, soll es wirklich so sein? Sollen die Menschen sich gegenseitig bekämpfen, damit der Selbsterhaltungstrieb sich entwickelt? Oder ist dieser vielleicht in jedem Menschen sowieso vorhanden – für einen Trieb ganz natürlich? Und was „soll“ dann mit dem „blutigen Kampf“ um ideologische Fragen oder Mythen „positives“ erreicht werden?)
Aber wie ist es tatsächlich? Das höchst dramatische Schicksal des genannten (aber leider falsch interpretierten) deutsch-arischen Mythos sollte für immer die Starken dieser Welt von ähnlichen Experimenten abhalten, aber nichtdestotrotz verfolgen die Mythen von der Auserwähltheit dieser oder jener Rasse oder Gemeinschaft die Menschheit in ihrer gesamten (herrschenden! umgeschriebenen!) Geschichte und sind derart lebensfähig, daß sogar im 21. Jahrhundert die laufenden wieder durchaus ernste Kraft entfalten.
Hier, zum Beispiel, aus frischester Ankunft: a) der Mythos von der Auserwähltheit der amerikanischen Nation (falsch: es geht nicht um eine „amerikanische Nation“, die es gar nicht gibt, sondern um die „Nation der Vereinigten Staaten von Nordamerika“ – sehr oberflächlich hier, der Autor) und b) der Mythos von der Existenz „universeller Werte“, die von der gesamten Menschheit anzunehmen und zu verinnerlichen sind (was sollte daran nicht richtig sein? freilich gibt es solche allgemeinen humanistischen Werte!), und deren Träger natürlich die amerikanische Nation ist, was diese zur auserwählten macht. (ja, aber bitte doch unterscheiden zwischen Wahrheiten und deren Benutzung für Propaganda-Lügen!)
So schließt sich der Kreis, der Vorhang fällt, die Beleuchtung erlischt und vor uns liegt das vollständige universelle Glück mit unbegrenzten Mengen von Hamburgern und Kaugummi.
Und da ist scheinbar nichts Schlechtes dabei, aber ein bedeutender Teil der Menschheit hat es nicht kapieren können, warum Hamburger und Kaugummi gut sind, aber die Berücksichtigung der nationalen Traditionen und Erfahrungen, darunter auch im Bereich des Staatsaufbaus, schlecht sein sollen.
Und was soll man tun, wenn die Priester der genannten Mythen als „Argument“ benutzen, daß sie das Monopol auf die Hauptwerkzeuge der postindustriellen Zivilisation besitzen – die Information und die Informationstechnologien, und als weiteres Mittel der Verbreitung des Mythos noch Flügelraketen und andere hochmoderne „Überzeugungs-Technologien“?
(was soll eine „postindustrielle“ – wörtlich „nach-industrielle“ – Zivilisation denn sein? hat jemand die Industrie abgeschafft? was wird mit solchen Begriffsfälschungen denn heimlich erzeugt? doch die Vorstellung der globalistischen Neolibs, daß für die künftige stark reduzierte Menschheit keine Industrie mehr erforderlich sein soll, oder? ist das überhaupt realistisch? oder wird hier nur wieder verblödet, bis die Leute von selbst das Falsche tun?)
Richtig, diejenigen, welche dafür einen Grund und den Willen haben, müssen: a) mit aller Kraft diese „Friedensstifter“ entlarven, die Haltlosigkeit von deren Phantasien aufzeigen und, im Falle unzureichender humanitärer Werkzeuge, ihnen b) die eigenen nicht weniger geflügelten „Überzeugungs-Technologien“ gegenüberstellen.
Im zweiten Falle ist wohl alles klar und transparent – Kraft bricht Kraft, und daher muß man der Gewalt eine gleich große oder größere Kraft entgegensetzen, wenigstens in Form eines zügelnden Faktors.
Mit dem ersten Punkt ist alles viel komplizierter, denn jeder Mythos hat auch eine Kehrseite: das absolute Fehlen der Notwendigkeit einer Korrelation zur Wahrheit. Das heißt, die Lebensfähigkeit des Mythos ist umgekehrt proportional zum Fehlen der Möglichkeiten, ihn argumentativ und mit Fakten in der Hand zu bestätigen oder zu widerlegen. Und zwar je näher an der Gegenwart, desto schwieriger ist es, den gesunden Menschenverstand anzusprechen, der oft einfach zurücksteckt vor den Strömen der Lüge und tendenziösen Verdrehungen. (und das soll bei „früheren“ Themen anders sein? warum?)
Schauen wir uns eines der härtesten Beispiele von Mythen an, die keinerlei Chance auf Entthronung haben. … (ENDE TEIL 1)
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Hier ist wieder Schluß, das weitere bitte aus den pdfs entnehmen, danke.
Wie ist er, der Russe?
Für viele im Westen nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln: der russische Mensch. Nicht nur weil er wohl der (von anderen) meistverlogene ist, sondern weil auch die wahren Begebenheiten, die unsere Eltern oder Großeltern aus dem sog. 2. Weltkrieg berichtet haben, an vielen Stellen gar nicht zu dem paßten, was man ihnen in der Naso-Propaganda eingetrichtert hatte…
Lassen wir also einen Russen über die Russen reden.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Anmerkungen von mir. 30.03.2019
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Anmerkung 13.2.2022:
Manche mögen das als Marotte ansehen, daß ich darauf achte, den Buchstaben „ß“ überall da zu benutzen, wo er richtig ist – es ist meine Art, die deutsche Sprache zu erhalten und zu pflegen.
Ebenso wird vielen aufgefallen sein, daß ich grundsätzlich Rußland mit „ß“ schreibe. Das hat darin seinen Grund, daß der heutige Russe (русский) mit dem Eigenschaftswort „russisch“ bezeichnet wird, genau so, wie wir mit „deutsch“. Deshalb ist für mich der wahre Russe der „Ruß“, und das wahre Rußland besteht aus der Russischen (eigentlich: Rußländischen!) Föderation mit ihrem Völkergemisch, dazu jenes Gebiet, das man heute „Ukraine“ nennt, und Weißrußland – die drei Stämme der rußischen Völkerfamilie.
Übrigens: sprachlich ist die Wurzel der „rußyj“, der rothaarige…
LH
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Der rußische Mensch
Wladimir Zwetkow 31.08.2010
«Hier riecht es nach dem rußischen Geist… nach der Ruß!» – Der Prophet der Rußischen Zivilisation
Der Rußische Mensch wird niemals glücklich sein, wenn er weiß, daß es irgendwo Ungerechtigkeit gibt.
Der Rußische Mensch braucht nicht die materialistischen «Werte» des Westens, und er benötigt nicht die zweifelhaften Errungenschaften des Ostens im Bereich der abstrakten Geistigkeit, die nichts mit der Realität zu tun haben.
Der Rußische Mensch braucht die Wahrheit, vor allem sie sucht er im Leben.
Leben nach der Wahrheit — das ist rußisch!
In einer ungerechten Gesellschaft, wenn eine Minderheit an der Mehrheit parasitiert, hat der Rußische Mensch keine Motivation zur Arbeit. Der Rußische Mensch arbeitet gewissenhaft und uneigennützig, wenn in der Gesellschaft eine sittliche Idee, ein gerechtes Ziel ist.
Das Konzept der Sittsamkeit — nach dem Gewissen leben — das ist rußisch. Rußität — das ist die Weltanschauung des gerechten Lebensaufbaus.
Für die sittsame Idee arbeitet der Rußische Mensch mit Freuden, sogar wenn er im Gefängnis ist, und dann fühlt er sich nicht als Gefangener — er erlangt die Freiheit.
Arbeiten für das Wohl des Volkes und der ganzen Menschheit — das ist rußisch. Der Gemeinsinn liegt im Blute des Rußischen Menschen.
Die rußische Seele — das ist Großzügigkeit, die keine Grenzen kennt. Für den Rußischen Menschen ist charakteristisch, daß ihm Habgier fremd ist.
Der Rußische Mensch berauscht sich nicht. Absolute Nüchternheit — das ist rußisch!
Der Rußische Mensch braucht nichts im Übermaß. Maßvoll leben — das ist das Wesen der Rußischen Zivilisation.
Der Rußischen Kultur ist jegliches Laster fremd. Der Rußische Mensch duldet keinerlei Scheußlichkeiten!
Der Rußische Mensch lebt niemals nach dem Prinzip «das geht mich nichts an».
«Nur für sich selbst leben», «nur für sich arbeiten», das Leben in verschiedenen Vergnügungen verbrennen — das ist nicht rußisch.
Der Sinn des Wortes «Freude» ist in der rußischen Sprache nicht zufällig ein anderer als der Sinn des Wortes «Vergnügen».
Freude entsteht beim Rußischen Menschen beim klaren Bewußtwerden des Sinnes des Lebens: alles, was möglich ist (und auch das Unmögliche) tun, damit die künftigen Generationen nicht in einer Sklavenhaltungs-Masse-Eliten-Gesellschaft geboren werden.
Der Rußische Mensch wirkt unermüdlich an seiner und der ihn Umgebenden Umgestaltung von der Menschenähnlichkeit zur Menschlichkeit!
Rußisch leben — das heißt menschlich leben!
Glück ist für den Rußischen Menschen: sich als Teil des großen Ganzen zu fühlen und an der Erschaffung einer gerechten Weltordnung auf der Erde mitzuwirken.
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Nachbemerkung des Übersetzers
Gewiß hat an der einen oder anderen Stelle der westliche Leser aufgemerkt, zum Beispiel wenn es um die nüchterne Lebensweise geht oder um die Arbeitsamkeit.
Wir sollten bitte versuchen, uns von den Klischees zu lösen, die den Rußen über Jahrzehnte aufgedrückt und uns natürlich «freudig» übermittelt wurden.
1. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß die Leute dort tatsächlich ungeheuer arbeitsam sein können, aber nur wenn ihnen die Arbeit Freude bereitet, wenn sie einen Sinn in der Arbeit sehen und wenn die Arbeit einen gewissen Anteil an schöpferischen Möglichkeiten beinhaltet.
Nicht umsonst sind sehr viele hervorragende Programmierer, vor allem in den VSA, Rußen.
Stumpfe eintönige Arbeit oder kopfgesteuertes Handeln ist dem Rußen total fremd, da wird er «faul» und «unzuverlässig».
Klar resultieren daraus dann Probleme mit der Disziplin, aber ein richtig motivierter Ruße kann sehr diszipliniert arbeiten — es liegt – wie bei allen – an der Führung…
2. Der Ruße ist nie ein Säufer gewesen. Freilich gab und gibt es immer und überall «sone und solche», aber allgemein war der Alkohol verpönt.

Im Gegenteil, Mitte des 19. Jahrhunderts hat es in Rußland Nüchternheits-Aufstände gegeben, als die westlich eingesetzten Zaren zusammen mit den Geschäftemachern das rußische Volk zum Saufen verleiten wollten — da wurden Kneipen kurz und klein geschlagen und die Wirte verprügelt.
Lange Zeit war der Alkoholkonsum in Rußland etwas, wofür der Mann sich schämte, und der Ausschank erfolgte in kleinen, schmutzigen Kellerräumen.
Aber durch die weiche, empfindsame Seele, die der normale rußische Mann hat, und durch das Bedürfnis zur Fröhlichkeit war es den Verführern ein Leichtes, die Männer allmählich zu verleiten.

Und:
wir hier im Westen sollten vielleicht überlegen, wie groß die Steine sind, die wir da zur Hand nehmen, da wir selbst auch im Glashaus sitzen — denn der Alkoholverbrauch pro Kopf ist auch bei uns nicht gerade gering, und das liegt nicht an den «vielen Rußlanddeutschen», die teilweise schon wieder auf dem Weg zurück in ihre wahre Heimat sind…

Die Reh-Produktion
Nein, wer jetzt hier eine launige Abhandlung über die Geschehnisse im Wald erwartet, der wird enttäuscht sein: es geht im weiteren nicht darum, wer da röhrt und warum, sondern welche gigantische Lücke alle bisherigen Konzepte einer Wirtschaftswissenschaft aufweisen, in Ergänzung zu unserer – vielen Lesern schon bekannten – kritischen Betrachtung selbiger.
Aber heute legen wir den Finger mitten in die am meisten schmerzende Wunde.
Luckyhans, 25. November 2018
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Die materielle Produktion – Basis jeglichen Wirtschaftens und einziger Bereich der Wirtschaft, in dem ein Mehrprodukt und damit ein Gewinn entstehen kann – besteht für die meisten von uns aus den Prozessen Forschung/Entwicklung, Serienreifmachung mit Anlagenaufbau, und Fertigung, selbstverständlich mit etwas Qualitätsmanagerei.
Danach beginnt schon der Verteilungsprozeß, also Marketing, Verkauf usw.
Auch daß sich in dieser Produktion noch ein Re-Produktionsprozeß versteckt, weiß der vorgebildete Mensch natürlich. Aber eben nur einer…
Freilich kann sich jeder beim Gabler oder anderen Quellen über die entsprechenden Abschnitte schlaumachen, aber nicht immer wird das auch zum vollen Verständnis führen.
Deshalb gehen wir hier das Thema als eine Art fiktiver Dialog mit einem ausgebildeten Ökonomen an.
Denn es sollte jeder WLer, egal ab mit V oder B davor, in der Lage sein, das Wesen des Reproduktionsprozesses innerhalb von 15 – 20 Minuten hinreichend klar darzulegen.
Dabei wird er dir mit Abschreibungen, Amortisation, Ersatzinvestition und vielen anderen Begriffen kommen und deren Bedeutung erklären wollen.
Für den Laien ist es ausreichend zu wissen, daß jeder Fertigungsprozeß einem physischen und moralischen Verschleiß unterliegt, mit anderen Worten: die Maschinen und Anlagen altern, werden abgenutzt und müssen regelmäßig ersetzt werden.
Bei der einfachen Reproduktion wird nur das ersetzt, was verschlissen ist und auszufallen droht, um die Produktion auf selbem Niveau zu erhalten.
Bei der erweiterten Reproduktion ist auch die Modernisierung gemäß neuem Stand der Technik, aber auch die Erweiterung der Produktion gemäß dem Dogma vom Wachstum mit beinhaltet.
Es ist aber lehrreich und nicht uninteressant, sich anzuhören und zu betrachten, wie sorgfältig die bürgerliche Wirtschaftswissenschaft diesen Reproduktionsprozeß analysiert und in ihre Handlungsvorschriften aufgenommen hat: das Unternehmen ist, bei Strafe seines Untergangs, darauf angewiesen, alle diese Details richtig umzusetzen, sonst wird seine materielle Produktion „nicht genug“ Profit bringen.
Und um den geht es ja, oder? Egal wie es rundherum aussieht…
Wenn also unser WLer mit seinen Darlegungen soweit fertig ist, sollte genau dieser Aspekt nochmal gemeinsam hervorgehoben werden: wie wichtig die Reproduktion für das Überleben des Unternehmens ist.
Und er sollte dann bitte explizit bestätigen, daß sich alle diese detailliert ausgearbeiteten und von ihm dargelegten Prozesse ausschließlich auf das „tote Kapital“ beziehen, also Maschinen, Ausrüstungen, Gebäude, Infrastruktur usw.
Denn nun kommen wir an das hüpfende Komma:
warum wird die erweiterte Reproduktion nicht auch für die menschliche Produktivkraft im Unternehmen genauso ausführlich dargestellt und wissenschaftlich vorgeschrieben?
Die „Ware Arbeitskraft“ muß doch auch reproduziert werden.
Warum wird diese – genauso wichtige wie die Reproduktion des toten Kapitals – Aufgabe der Gesellschaft und dem Staat überlassen?
Ja, freilich, der kümmert sich mit Steuersplitting, Kindergeld und vielen anderen Maßnahmen ziemlich umfangreich um diese Vorgänge.
Wenn auch die Rolle der Frau als wesentlicher Akteur dieser Reproduktion der Arbeitskraft sich nur sehr unvollkommen in den entsprechenden wirtschaftlichen und ethischen Folgerungen widerspiegelt.
Aber die Unternehmen damals im pösen real existierenden Sozialismus hatten doch auch eigene Kindergärten, Erholungsheime, Lehrstätten usw.? Kein Modell?
Nun, so wird unser WLer argumentieren, bisher ist der kapitalistische Staat doch weitgehend ganz gut mit dieser Aufgabe fertiggeworden.
Naja, da könnte man jetzt gewiß so einiges an Argumenten anbringen, die das Gegenteil belegen, denn gerade im sozialen Bereich – um nichts anderes geht es dabei – sind die Verwerfungen doch nicht zu übersehen, denn sehr viele „Regelungen“ führen so ganz nebenbei zu einer Umverteilung der Werte von FLEISSIG nach GELDREICH…
Aber wir wollen uns hier auf das Wesentliche konzentrieren.
Denn nun bist du, lieber Leser, dennoch an der Reihe zu argumentieren.
Und zwar mußt du nun versuchen, dem aus-gebildeten (= das „Aus“ für die Bildung?) WLer einen hochwichtigen Prozeß nahezubringen, der aller Wahrscheinlichkeit nach seinem aufmerksamen Auge bisher verborgen geblieben sein dürfte: die Umwandlung der Staaten in Unternehmen.
Leider nicht mehr für alle leicht nachprüfbar unter UPIK.de, wo nicht nur Gemeinde- und Stadtverwaltungen, sondern auch Ministerien, Gerichte und ganze „Staats“bezeichnungen als Unternehmen registriert sind.
Und nicht nur deutsche staatliche Strukturen haben ihre DUNS-Nummern…
Diese Kommerzialisierung der staatlichen Strukturen ist seit mindestens 25 Jahren weltweit im Gange, für jeden leicht erkennbar an der Umwandlung von „Ämtern“ und „Behörden“ in „Agenturen“ und sog. Service-Einrichtungen.
Daß es dabei um weitaus mehr als eine Bezeichnungsfrage geht, sollte unser WLer selbst wissen: kein Jurist oder Ökonom wird für exakt ein und dasselbe mehrere verschiedene Bezeichnungen verwenden.
Mit anderen Worten: wenn etwas anders benannt ist, dann ist auch was anderes drin, bedeutungsmäßig und damit auch in den Rechtsfolgen.
Da sollte sich jeder Mensch klarmachen.
Auch die umfassenden Privatisierungen der vergangenen Jahrzehnte (wir erinnern uns: lat. privare = berauben), vor allem bei wie Post, Telefon und Bahn, haben dazu geführt, daß der Staat sich aus seiner Verantwortung für die so lebenswichtigen Infrastrukturen herausgezogen hat und seinen Versorgungs-Aufgaben nicht mehr gerecht wird.
Nicht umsonst sind Familien, Gemeinden und solche lebenswichtigen Infrastrukturen als profitorientierte Unternehmen nicht ordentlich zu führen…
Und genauso ist, wie oben schon gemeinsam festgestellt, das profitorientierte Unternehmen blind für die Bedürfnisse der Menschen – es „kümmert sich“ nur um das Kapital.
Es können also die Aufgaben des Staates (Hauptaufgabe desselben war mal der Schutz des Einzelnen gegenüber übermächtigen Strukturen, denen der Staatsangehörige nicht gewachsen ist, wie Großkonzerne, Banken usw.) nicht von Unternehmen wahrgenommen werden, denn diese sind nicht auf die Aufgabenerfüllung und Bedürfnisbefriedigung, sondern – ganz naturgemäß – auf den Profit ausgerichtet.
Es ist also zu erwarten, daß die neuen kommerziellen Strukturen, die den Staat ersetzen sollen, ihre Funktion bei der erweiterten Reproduktion der Ware Arbeitskraft nicht mehr erfüllen werden.
Moment mal, das stellt doch aber die Existenz der kapitalistischen Wirtschaftsweise in Frage, denn ohne Reproduktion der Produktivkraft Mensch kann eine materielle Produktion nicht funktionieren. Oder?
Während unser guter WLer noch krampfhaft in seinem Hirn nach Ausflüchten sucht, bereiten wir den entscheidenden Schlag vor.
Denn jetzt sind wir endlich an den springenden Punkt gelangt.
Die Arbeitskraft ist nämlich nicht die einzige Produktivkraft, deren Reproduktion von allen bisherigen Konzepten der bürgerlichen Ökonomie, auch von Karl Marx und Silvio Gesell, nicht beachtet wird.
Dreimal darf geraten werden, welche mächtige Grundlage allen Wirtschaftens sämtliche Theorien der bürgerlichen Ökonomie nicht gebührend beachten.
Na, kommt jemand drauf?
Ist doch soooooo einfach…
Natürlich, es ist sie selbst: Mutter Natur.
Von allen, auch von den sog. Freiwirtschaftlern, unbeachtet, bildet sie die Basis für jegliche Wirtschaftstätigkeit, denn ohne sie könnte gar nichts passieren.
Und selbstverständlich ist auch ihre „erweiterte Reproduktion“ für die Fortsetzung ebenjener Wirtschaftstätigkeit von grundlegendem Interesse.
Es nützt also nichts, ein paar pseudo-ökologische „Korrekturen“ am gegenwärtigen Wirtschaftssystem anbringen zu wollen, wie manche „grüne“ Parteibonzen scheinheilig verkünden.
Es müssen die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen geschaffen werden, damit Wirtschaft überhaupt verantwortungsbewußt stattfinden kann.
Und dazu gehört vor allem, Mutter Natur und dem Menschen die ihnen gebührende Beachtung zukommen zu lassen und deren Reproduktion in die wissenschaftliche Betrachtung jeglicher Unternehmenstätigkeit einzubeziehen.
Als Produktivkräfte.
Geben wir also unserem inzwischen leicht verschwitzten WLer als Hausaufgabe mit, daß er bitte für die Reproduktion der Ware Arbeitskraft sowie der Produktivkraft Natur die entsprechenden Details des Reproduktionsprozesses im Unternehmen (!) ausarbeiten möchte.
Einen Wirtschafts-Sprengstofferfinder-Preis wird er dafür zwar zu Lebzeiten nicht mehr bekommen, aber wenn er das gut macht, werden vielleicht künftige Generationen seinen Namen mit Ehrfurcht aussprechen.
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Das war der ganze Text, aber für die „Liebhaber/innen“ noch das bebilderte pdf:
Bifurkation
Daß sich unsere menschliche Gesellschaft in einer Umbruch-Phase befindet, in der sich – mehr oder weniger gleichberechtigt – mehrere ganz unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten neben- oder auch nacheinander eröffnen – der sog. Bifurkationspunkt -, sollte bei denkenden Menschen inzwischen geistiges Allgemeingut geworden sein.
Heute beginnen wir mit der mehrteiligen Betrachtung einer russischen Variante dieser Wegsuche, die wir mit Gedanken zu „unseren“ Möglichkeiten abschließen werden.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 26. Oktober 2018 – Hervorhebungen (fett) und Anmerkungen (kursiv) von mir.
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Aktuelle Anmerkung: der Bifurkationspunkt ist bei weitem noch nicht überschritten, denn es fehlt „rein zufällig“ an brauchbaren Konzepten (Ideen, Idealen) für eine zukunftsträchtige Entscheidungsmöglichkeit: was uns bisher an Konzepten angeboten wurde, jammert einen Hund – sowohl Putins Staatskapitalismus als auch Xis „Sozilaismus mit chinesischem Gesicht“ und erst recht das digitale Kazett eine Klaus Schwab vom WEF oder die anderen verlogenen Varianten von Profitgeiern, die plötzlich soziale Verantwortung zeigen… – LH, 12.2.2022
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Wird unsere Elite ihr koloniales Bewußtsein überwinden?
22.10.2018 – 3:30 – Таtjana Wojewodina
Das Schlüsselwort der politischen Saison ist „Durchbruch“ (Variante: „Ruck“).
(wer erinnert sich da nicht der berühmten „Ruck“-Rede eines früheren Bundes-Präsis?)
Alle rufen sich gegenseitig dazu auf, diesen nun durchzuführen, und überlegen wie. Allerdings wäre es vorher gut, die Frage zu beantworten: durchbrechen in welcher „qualitativen Eigenschaft“?
Als eigenständiger Spieler oder als Rohstoffanhängsel?
Na gut, vielleicht nicht ausschließlich für Rohstoffe, sondern auch als sowas wie eine Hilfswerkhalle bei den entwickelten Ökonomien.
Oder träumen wir von einem Durchbruch in Form eines sich selbst genügenden Landes?
Das ist die Hauptfrage.
Und die sollte man nicht zerreden mit Gesprächen über die internationale Arbeitsteilung, die Theorie (!) der relativen Vorteile und darüber, daß in unserer Zeit des universalen Fortschritts (wohin?) sich keiner abkapseln darf, sondern im Gegenteil ständig mit allen zusammenarbeiten muß (?).
Zusammenarbeiten – ja, aber erneut: in welcher qualitativen Eigenschaft?
Der Durchbruch – wohin? In welche Realität?
Wir brauchen ein klares Bild des Ergebnisses, aber das gibt es bisher nicht.
Lenin hat das richtig gesagt: „Wenn wir versuchen, Teilfragen zu lösen, ohne vorher die allgemeinen gelöst zu haben, werden wir wieder und wieder auf diese allgemeinen Fragen stoßen.“ Aus meiner Sicht geschieht genau dies jetzt bei der Erörterung des Durchbruchs.
Plan А: abhängiger Kapitalismus
Wenn wir versuchen, ein Anhängsel der westlichen Wirtschaft und ein Vasall des Westens zu werden (oder richtiger: zu bleiben) – nennen wir das Plan A -, dann müssen wir unter allen Umständen mit ihm Frieden schließen – wonach auch unsere (Neo-)Liberalen streben, und das ist auch nicht ganz unlogisch.-
Denn heute sind wir ein Anhängsel, eine Halbkolonie, wie das auch unsere patriotischen Gefühle beleidigen mag. Erinnern wir uns: das wichtigste Merkmal einer Kolonie ist, daß sie Rohstoffe oder Produkte niedriger Verarbeitungsstufe exportiert und hochtechnologische Waren importiert. Das ist unser Fall.
(eine etwas eingeengte Sichtweise, denn weitere wichtige Merkmale einer Kolonie sind die Besetzung durch ausländische Truppen, das Fehlen einer eigenständigen Innen- und Außenpolitik, die völlige Rechtslosigkeit der Urbevölkerung usw. – das ist unser Fall hier in der BRvD)
Unsere Technologien sind in überwiegendem Maße gekaufte, Gespräche über den prozentualen Anteil der „Lokalisierung“ rufen nur Mitleid hervor: wenn wir „von dort“ unsere Software-Updates für die Importanlagen erhalten, dann sind wir vollständig abhängig, und man kann uns jederzeit unsere Produktion abschalten.
Dies tun sie nur deshalb nicht, weil das westliche Bewußtsein so tief kommerziell ausgerichtet ist: etwas loslassen, was Gewinn bringt, fällt ihnen sehr schwer, und die westliche Wirtschaft hängt (auch) von unserem riesigen Markt ab, aber sie könnten uns ohne Schwierigkeiten abschalten.
(da ist die Frage, wem eine solche mögliche „Abschaltung“ wohl mehr Schaden zufügen würde; denn einerseits ist ein Gewinnverzicht wohl eher „zu verschmerzen“ als ein Zusammenbruch der Wirtschaft des Landes, aber andererseits weiß niemand, ob nicht das inzwischen angehäufte und teilweise technisch überlegene militärische Potential Rußlands dann plötzlich in Bewegung käme…)
In der Landwirtschaft, auf die wir so lärmend stolz sind, sind zwar die Sorten der Getreide – dem Himmel sei dank – eigene, dafür sind die Gemüsesamen fast alle importierte.
(und, wie wir wissen, sind das alles sog. Hybride, d.h. aus deren Samen werden keine neuen Pflanzen wachsen)
Und die Pestizide, ohne die man nicht auskommt, auch. Und die Veterinär-Präparate. Und die Einweiß-Vitamin-Zusätze für das Viehfutter. (ätsch, falsch gedacht: das sind alles schon Auswüchse der sog. „konventionellen“ Landwirtschaft – eine naturnahe Landwirtschaft würde ohne alle das auskommen – hier ergäben sich Chancen, welche die Risiken bei weitem überwiegen – man muß nur „wollen“)
Ganz zu schweigen von den hochproduktiven Vieh-Rassen. Und sogar die Eier für die Hähnchen-Produktion werden importiert, und die Mehrzahl unserer Geflügel-Mastanlagen wäre autonom nach anderthalb Monaten am Ende.
(auch das sind Verhältnisse, die sich relativ schnell ändern lassen, den Willen und entsprechende staatliche Unterstützung vorausgesetzt)
Aber möglicherweise ist das nicht die Hauptabhängigkeit. Es gibt wichtigeres. Wir sind eine epistemologische Kolonie: eine Kolonie im Bezug auf das Wissen des Weltbildes. Wenn jemand über etwas ernsthaftes nachdenkt, dann versucht er sogleich, sich zu erinnern oder herauszufinden, was dazu im Westen geschrieben wurde oder wie das dort bei denen gemacht wird.
Es ist lächerlich und traurig zugleich, wie auf den Moskauer Wirtschaftsforum vor einigen Jahren der norwegische Ökonom Erik Rainert unsere Funktionäre aufgerufen hat, sich mit dem Erbe der russischen Ökonomen zu befassen, und nicht nur mit den westlichen. Und wir haben ein durchaus koloniales Bildungssystem. Verloren sind viele fortschrittliche Traditionen der Sowjetzeit. Darunter eben, wie die heutigen sogenannten Ökonomen nach den Lehren der westlichen Economics herangezogen werden, und auch die Schulbücher sind von den westlichen abgemalt. (ja, das war eine der ersten Aktionen zu Beginn der 90er Jahre: der komplette Austausch der „alten“ sowjetischen Schulbücher, die traditionell auch auf die Heranbildung eines schöpferisch tätigen Menschen gerichtet waren, durch westliche „Trivial pursuit“-Primitiv-Leerbücher, bestimmt zur „Formung“ eines beschränkten „Verbrauchers“ – damals übrigens finanziert vornehmlich von/über den sattsam bekannten Mr. Soros)
Unlängst blätterte ich in Portugal in einem Lehrbuch für Gesellschaftskunde für die Mittelstufe: mein Gott, die sind ja sogar äußerlich den unsrigen gleich! Besser gesagt, sowohl das portugiesische als auch unseres sind die Umsetzung einer einheitlichen Matrix, die in die jungen Hirne die Grundlagen des Washingtoner Konsens hineinpumpen.
Und dabei benehmen wir uns wie ein Staat, der es wünscht, mit Gleichen zu reden.
Diese Lage wird vom kollektiven Westen aufgefaßt wie der Aufstand einer Kolonie, den man schnellstmöglich zu „befrieden“ hat. Darin liegen die Ursachen für das unsägliche Geschrei, das wir Russophobie nennen. Wir selbst haben, wie man so sagt, „den Vorwand geliefert“. Man kann nicht gleichzeitig Kolonie und Großmacht sein. Eine Kolonie kann Erfolge erringen, aber nur als Anhängsel, zum Beispiel erfolgreich eine Gasleitung irgendwohin ziehen. (eben dahin, wo „man“ das Gas braucht – da erscheinen die laut piarten Trassen nach China in einem ganz neuen Licht…)
Dabei sind wir stolz auf unsere Wunderwaffen, die wir auf importierten Anlagen fertigen, weil wir schon längst und erfolgreich unseren eigenen Werkzeugmaschinenbau am liquidieren sind. Kolonien steht eine Produktion von Produktionsmitteln nicht zu: das verringert die Abhängigkeit. Und genau deshalb, weil diese (und nur diese!) eine (langfristige) Unabhängigkeit geben kann.
Britannien hat in den Kolonien stets verboten, verarbeitende Industrien aufzubauen (außer der Produktion von Teer und Tauen, die für die Seefahrt erforderlich waren). Irgendeine Fertigung aus den Metropolen dahin zu verlegen, wo die Arbeitskräfte billig sind – bitte sehr! Aber keinerlei industrielle Entwicklung über Montagefertigungen hinaus. Die Kolonie hat weiterhin eine Hilfsrolle zu spielen und in Zweitrangigkeit zu versinken.
Hier gibt es auch eine Analogie des Menschenlebens zum Leben des Volkes: der Mensch kann einen Hilfsberuf auswählen – Sekretärin oder Dolmetscher. Und still vor sich in leben, seine Grenzen einhaltend und keinen Anspruch auf wichtige Entscheidungen erhebend. Aber sobald er auf etwas Einfluß nehmen will, muß er sich auf ein höheres Niveau begeben, was nicht einfach ist. Das ist eine andere Rolle. Mancher fühlt sich dazu berufen, andere nicht – das ist eine persönliche Entscheidung.
(nun, dazu ließe sich einiges kritisch anmerken, denn diese Minderachtung solcher „Hilfsberufe“ ist völlig unberechtigt – die tatsächlich mächtigsten Frauen Deutschlands, Liz Mohn und Friede Springer, haben als Sekretärinnen angefangen…)
Aber zwischen diese Rollen gibt es einen Spalt, die gehen nicht ineinander über. Übrigens: daß sich im neuen Rußland in höchsten Staatspositionen nun Buchhalter und Übersetzer finden, also Leute aus Hilfsberufen (und nicht z.B. Militärs oder Ingenieure), spricht auch für die Hilfsrolle unseres Landes.
(diese Betrachtungsweise ist wie gesagt, stark überholt; das einzige, was dazu wahrlich anzumerken wäre, ist der klar sichtbare Niedergang aller hochtechnischen Fertigungen weltweit, also vor allem im Westen, sobald nur noch Ökonomen, also BWLer und „effektive“ Mann-Nager, die Führungspositionen einnehmen: „mit Zahlen führen“ führt zu profitabler, aber nicht zukunftsfähiger und qualitativ mangelhafter Produktion – bestes Beispiel: das VSA-Jagdflugzeug der sog. 5. Generation „F-35“, eine „never ending story“) …
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Ja, es ist wieder soweit, alles weitere in den bebilderten pdfs… 😉
Nikolaj Lewaschow über die chasarische Geschichte
In der 5. und 6. Folge der „Glauben-Serie“ hatte N. Lewaschow bereits einiges zur Geschichte Chasariens erzählt – nun etwas mehr zu jenen Jahrhunderten und den Vorgängen drumherum.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 27. März 0006 – Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original. ——————————————————————————————————-
Nikolaj Lewaschow über die Chasarische Geschichte
Manchmal wundert mich die kindliche Naivität und Reinheit unserer Vorfahren, die den Feinden glaubten, weil sie es nicht verstanden: wie kann jemand einfach lügen?
Wenn du selbst nicht lügst und betrügst, dann bedeutet das noch nicht, daß auch die anderen genauso handeln!
Natürlich hätte das alles nicht passieren können, wenn es nicht in jedem Volk seine eigenen „hausbackenen“ Parasiten gäbe, die für ihre eigenen Ambitionen, aus Habsucht, aus Eigennutz, aus ihrer unersättlichen Geilheit usw. bereit sind, alle und alles zu verraten – die Heimat, die Ehre und das Gewissen, ihre Nächsten.
Aber bei alle dem wird die fünfte Kolonne von den Parasiten stets nur in den Anfangsetappen benutzt, weil die lokalen sozialen Parasiten ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht den Plänen des äußeren „Architekten“ der sozialen Parasiten.
Deshalb stützten sich die äußeren sozialen Parasiten hauptsächlich auf die mit eigenen Händen großgezogenen Parasiten, die mit der Muttermilch die parasitäre Weltanschauung aufgesogen hatten. Erst als dies geschah, begannen die Angelegenheiten der äußeren Parasiten auf unserer Midgard- Erde zu laufen.
Und so richtig gut lief es für sie erst, nachdem die so erschafenen sozialen Parasiten, ausgerüstet mit einer superfaschstischen Weltanschauung, bei den anderen Völkern jene sozialen Nischen besetzten, die mit dem Handel verbnden waren, welchen sie zu einem parasitären umwandelten.
Und dies geschah mit der Machtübernahme der Judäer in Chasarien im 7. Jahrhundert u.Z. Nach der Schafung des parasitären Handelssystems in Chasarien bauten die Judäer als Werkzeuge der äußeren sozialen Parasiten, ihre sogenannten „Handels“-Faktoreien praktisch in allen Ländern auf.
Diese „Handels“-Faktoreien wurden zu Metastasen des parasitären Systems in den noch gesunden sozialen Organismen und mit der Zeit erwuchsen aus diesen Metastasen dann Krebsgeschwüre, welche praktisch alle sozialen Organismen, in denen sie auftauchten, verdarben.
Und sogar nachdem im Jahre 965 u.Z. der Fürst Swjatoslaw das judäische Chasarien zerschlagen hatte und dieses aufhörte u existieren, setzten die bis zu dieser Zeit geschafenen „Handels“-Faktoreien ihre fnstere Arbeit zur Ergreifung der Macht in jenen Ländern, wo sie geschafen wurden, fort, indem sie sich aus kleinen Metastasen in Krebsgeschwüre verwandelten.
Und mit der Zeit wurden die Strippenzieher dieser „Handels“-Faktoreien erst heimliche Herrscher und später ofene Herrscher dieser Länder. Übrigens, zu diesen „Handels“-Faktoreien!
Handelsfaktoreien hatten die Judäer in allen Großstädten und in jenen Städten errichtet, die strategische Bedeutung hatten.
Ihre „Handels“-Faktoreien umgaben die Judäer mit hohen Festungsmauern, hinter die fremde (Gojs) praktisch nicht kamen. Und nicht nur Fremde – auch die eigenen Leute mußten vor den geschlossenen Toren der „Handels“-Faktoreien warten, wenn sie es nicht bis zur Schließung der Tore der Faktorei geschaft hatten.
In diesen kleinen Staaten im Staate gab es eigene Armeen und eine eigene Gerichtsbarkeit in strenger Übereinstimmung mit den Gesetzen der Tora, unabhängig davon, was für ein politisches und gesetzgebendes System außerhalb der Festungsmauern der „Handels“-Faktoreien existierte. (woran erinnert uns nur diese Vorgehensweise? wo haben wir kürzlich was davon gelesen, daß es Bereiche gibt in unseren Städten, wo die „normale“ Lebensweise und die „Staats“gewalt nicht mehr wirksam sind?
bloß daß noch die Mauern fehlen… nee, eher werden diese Krebsgeschwüre sich auf die ganze jeweilige Ortschaft ausbreiten – kommt Zeit, kommt Rat – und sei es auch der „Rat der Scharia“…)
Die Faktoreien schotteten sich selbst mit Festungsmauern ab, niemand zwang die Judäer dazu, dies zu tun. Die Judäer zäunten sich selbst von den Gojs ab, die ihnen gestattet hatten, auf ihrem Land zu leben.
Später wurden diese Faktoreien Ghettos genannt und ein negativer Sinn hineingelegt.
Und noch viel später begannen die Judäer in den Marktfecken sich bei der ganzen Welt zu beschweren und jammerten tränenreich, daß die Gojs sie in Ghettos (sprich „Handels“-Faktoreien) gepfercht und eingeengt hätten! Was eine vollständige Lüge ist!
Tatsächlich standen die Dinge haargenau umgekehrt. Die Judäer wollten sich stets von den Wurzelvölkern der Länder isolieren, welche sie aufgenommen hatten, und haben selbst mit Mauern ihre Siedlungen- Faktoreien umgeben.
Von den parasitären Methoden der Einwirkung dieser „Handels“-Faktoreien kann man mehr lesen in meinem Buch „Rußland im Zerrspiegel“.
(einen weiteren Hinweis darauf, wer denn da sich von wem abschottet, geben die Bräuche der Judäer, die nicht nur über die mütterliche Linie ihre Religion weiter vererben, sondern die zu allen Zeiten und überall strengstens darauf achten, daß ein Judäer nicht eine Gojim-Frau heiratet, weil damit angeblich die Familien-Linie zu Ende gehe – denn eine Gojim- Frau könne angeblich keine Juden gebären… was ist das, wenn nicht totaler Rassismus reinsten Wassers?)
Aber außer dem parasitären Handel haben die judäischen „Handels“- Faktoreien auch damit beschäftigt, unter den Vertretern der örtlichen Aristokratie, wo sie angesiedelt waren, jene auszusuchen, die pathologische Neigungen aufwiesen, wie Rafgier oder verschiedene Arten sexueller Abartigkeit; diese Pathologien wurden sorgfältig und geduldig weitergeführt bis ins Extreme und … diese Leute wurden aktiv auf die Höhen der Macht geschoben.
Und wenn es ihnen gelang (und das war leider fast immer der Fall), dann wurde das Land durch ihren Statthalter gelenkt, der sehr schnell das land zu Niedergang und Zerfall führte, woran sie sich märchenhaft bereicherten.
Wenn sie die Lebenssäfte aus dem einen Land ausgesaugt hatten, wanderten die Judäer ins nächste und … alles begann von Neuem. Dabei haben die Judäer auch noch in vollem Maße in ihren scmutzigen Plänen das sog. „Insitut der judäischen Bräute“ begenutzt.
So wurden die sozialen Parasiten jeder Stadt oder Nation nach dem Auftauchen der Judäer im Land zu gezähmten und vollständig lenkbaren Puppen.
Marionetten, deren „Leichen im Keller“ den Judäern bekannt waren, und wobei diese „Leichen“ im der Mehrzahl der Fälle von ihnen selbst erzeugt worden sind…
Quelle: Nikolaj Lewaschow. Der Spiegel meiner Seele. Band 2 S. 526f
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Nachbemerkung des Übersetzers:
Nun ist diese Lehrstunde über die Vorgehensweise der Parasiten, die sich von den heutigen Maßnahmen gewisser Kreise so gar nicht unterscheidet, sehr wichtig für die eigene Erkenntnisfähigkeit solcher Vorgänge.
Und ich lerne, daß ich den Anfängen wehren muß, wenn ich nicht irgendwann ein schreckliches Ende erleben will.
Allerdings muß nicht immer mit beiden Ellenbogen auf jene kleine oder die andere, etwas größere Glaubensgemeinschaft gezeigt werden, die sich da willfährig als Werkzeug der äußeren Parasiten hergegeben haben und dies auch heute tun – sie sind genauso nur „Ausgenutzte“ wie viele andere auch.
Wenn wir das Wesen der Sache betrachten, dann erkennen wir, daß der Schlüssel zu einem freien unabhängigen Leben in der eigenen ethisch-moralischen Sauberkeit liegt – ebenjener Sittlichkeit im umfassenden Sinne, die sich auf das eigene Gewissen stützt und so den Anfechtungen der parasitären Lebensweise stets und überall widerstehen wird.
Und im Zusammenhalt im Rahmen unserer Volksbräuche und -kultur.
Gefragt ist also die ständige Arbeit an der Verbesserung seines Charakters, oder mit anderen („negativen“) Worten: der Erkennung und Vermeidung von Fehlern sowie die Reduzierung und Beseitigung der eigenen Schwächen.
Ich lande also immer wieder zuerst bei mir selbst, wenn ich etwas positiv bewegen will… 😉
Und beim Schulterschluß mit meinen Landsleuten – als zweites…
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