bumi bahagia / Glückliche Erde

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Splitter 2

Es gibt Tatsachen, die in den bei uns frei zugänglichen MVM einfach verschwiegen werden, weil sie für ‚uninteressant‘ befunden werden (oder nicht ins ‚offizielle Bild‘ passen). Manches findet sich in Ami-Quellen, anderes hier bei uns…
LH, 19. Juni 2026

1. Serge Love Roff hatte einen Artikel geschrieben für „politico EU“, der dann aber dort abgelehnt wurde (hier bei tass): hier einige Kernsätze daraus.
„Wir nehmen die EU als einen an der Niederlage der RF interessierten Konfliktteilnehmer wahr, und die EUler positionieren sich ganz offen auch so. Dementsprechend kann der Dialog mit der EU nicht so aufgebaut werden, als ob sie unbeteiligter dritter Beobachter wäre.“ – „Für einen inhaltsreichen Dialog ist das Vertrauen wiederherzustellen, das durch die antirußländischen Handlungen des Westens und der EU als dessen Bestandteil in der Epoche nach dem ‚Kalten Krieg‘ zerstört wurde.“
Kein Wunder, daß jenes Organ der ‚tiefen Macht‘ der EU sowas nicht drucken will…

2. Polit-Professor Dmitri Jewstafjew: „Wir müssen aufhören, den Begriff ‚hybrider Krieg‘ zu verwenden. Dies ist schon kein ‚hybrider Krieg‘ mehr, sondern ein direkter militärischer Konflikt Rußlands mit einem Teil der Nato-Länder – vor allem mit der BRD, UK und FRA. Diese Länder müssen absolut klar als unsere militärischen Gegner verkündet werden. Diese verschämte Formulierung vom ‚hybriden Krieg‘ verdunkelt nur das Wesen des Vorgangs. … Man muß sie offiziell als Kriegsteilnehmer definieren – mit allen daraus entstehenden Folgen. … Die Entscheidung zur Übergabe weitreichender Waffen an das U-Regime ist bereits getroffen und fixiert. Das heißt, nicht die RF tut den 1.Schritt zur Eskalation des großen Europäischen Krieges – dieser Schritt ist bereits getan. Das ist schon ein anderer Status das Konflikts.“ (Quelle)
Vom selben Autor hier dessen Analyse der aktuellen Lage im U-Konflikt…

3. Die ZBR hat den Leitzins von 14,5% auf 14,25% mikroskopisch gesenkt, weil WWP das gefordert hatte; eine Wirkung auf die Wirtschaft ist dadurch nicht zu erwarten.
Wer sich für das Wirtschaftsmodell der RF interessiert, findet hier klare Bilder… (bei Interesse folgt Übersetzung)

4. Wir hatten über die Rolle der Bildung nachgedacht; hier nun die Zahlen für die RF, welcher – siehe voriger Punkt – in den 90er Jahren ein reines Rohstoff-Wirtschaftsmodell aufgezwungen wurde:
– etwa 60% der Schüler in der RF gehen nach der 9. Klasse in ein College oder Technikum und erlernen einen Beruf; von ihnen kommen nur 7% später zum Studium;
– von den 11.-Klässlern (Abitur) treten ca. 70% sofort ein Hoch-/Fachschul-Studium an, weitere 18% gehen in Colleges und Technikums, 10% leisten ihren Wehrdienst ab u.a. (Quelle1, Quelle 2)

5. Nach der gestrigen Begeisterung über bald drastisch sinkende Ölpreise , die moderaten Regeln für die Horm-Passage und die angeblichen Milliardenzahlungen der Emirate an die IRI ist nun angesichts der fortgesetzten Aggression der Zionisten im Libanon jene See-Straße wieder geschlossen – das abgekartete ‚Spiel‘ der Aggressoren mit dem Iran (und der Weltwirtschaft) wird also weitergehen… (oh du pöser VTler!) – etwa gezweifelt?

6. Der Bitcoin wird laut JP Morgan angeblich schon seit 5 Monaten unter seinen „Mining-Kosten“ gehandelt, was uns sagt, daß ein ehrlicher Bitcoin-Miner längst ausgestiegen sein müßte – oder daß diejenigen, die weiter „minen“, irgendwie betrügen müssen…



7. Leise wird ab und zu ein Murmeln hörbar: die „Süddeutsche“ hat unter Berufung auf das ifo-Institut von ‚Käpt’n Ahab‘ etwa 34 Mrd.€ als Folgekosten der US-/IL-Aggression gegen die IRI für unser Land beschrieben; dies gilt aber nur, weil „unsere“ Verwalter sich aus ‚politischen Gründen‘ gegen die günstigen RF-Energieträger entschieden haben – macht nunmehr seit März über 400 Euronen pro Bürge aus…
Wem wollen wir danken? Und wie?

Apropos: selbiges Institut ist Mitautor eines EU-Rapports, der Reichensteuern, höhere Erbschaftssteuern und eine Austrittssteuer aus der EU fordert – sonst keine Ideen mehr?
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RF im Aufbruch?

So wie nachfolgend beschrieben, wünscht sich die RF-Bevölkerung, daß es so sei. Vieles stimmt sicher auch.
Aber teilweise sieht die Wirklichkeit etwas anders aus.
LH, 18. Juni 2026

Autor: Jurij Barantschik
„So, und jetzt laßt uns mal tagträumen, daß unsere Machthaber sich endlich entschlossen haben, mit ihrem Volk von Mensch zu Mensch zu sprechen.
Nicht von oben herunter, nicht in Bürosprache, sondern wie es ist – als ob wir gleichberechtigt an einem Tisch säßen und alles mal sortieren würden.
Seht, wie das aussehen könnte, nach meiner Ansicht, wenn man die formale Sprache im Gespräch mit dem Volk mal entschieden abstellt:

Verehrte Mitbürger,

Wir verstehen das: der Krieg hat sich hingezogen. Wir verstehen: ihr seid der unklaren Neuigkeiten müde, über eine Front, die im Wesentlichen steht, über die Preissteigerungen, über die Unbestimmtheit und die immer größere Zahl von Verboten.
Wir verstehen: ihr wollt Klarheit – wann wird das zu Ende sein, womit wird es enden und um welchen Preis.

Aber wir können euch keine einfachen Antworten geben, weil es sie nicht gibt.
Wir können euch keinen schnellen Sieg versprechen, weil das eine Lüge wäre.
Wir können nicht die Einzelheiten unserer Strategie offenlegen, weil der Gegner die gleichen Quellen liest wie ihr.
Darum folgt hier das, was wir euch ehrlich sagen können.

Erstens. Dieser Krieg ist nicht von uns gewählt. Wir haben 20 Jahre lang versucht, uns über eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa zu vereinbaren, mit den USA, der Nato und der EU.
Man hört uns einfach nicht zu.
Sie waren der Meinung, daß wir bereits verloren haben.
Deshalb haben wir begonnen zu handeln.
Und es gibt kein zurück – hinter uns ist nicht nur der Donbaß, sondern das Recht Rußlands, als souveräner Staat zu existieren.

Zweitens. Wir planen keine Total-Mobilisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Denn ein totaler Krieg wäre die Zerstörung des Landes, welches wir verteidigen.
Unsere Aufgabe ist es nicht, für einen taktischen Vorteil unsere Zukunft zu verbrennen, sondern eine Balance zwischen der Verteidigung und der Entwicklung zu finden.
Ja, das ist schwierig. Ja, das geht langsam. Aber es ist die einzige Methode, Rußland für unsere Kinder zu erhalten.

Drittens. Wir wissen, daß die offizielle Rhetorik euch oft als abgehoben und lebensfern erscheint. Das kommt nicht daher, daß wir keine Probleme sehen.
Das kommt daher, weil unsere Arbeit nicht das Erörtern von Ängsten ist, sondern das Gewährleisten von Stabilität.
Wenn wir sagen „wir haben alles unter Kontrolle“, dann ist damit nicht gemeint, daß es keine Probleme gäbe. Wir meinen damit, daß wir die Ressourcen, die Ziele und den Plan haben, die wir umsetzen.

Viertens. Wir wollen keinen ewigen Konflikt. Aber wir werden kein Einfrieren und keinen verlogenen „Frieden“ akzeptieren, welcher nur zur Stärkung unserer Feinde und zum vollwertigen Einfall der Nato in die Ukraine führen wird, und in 3 – 4 Jahren zu einem neuen, noch grausameren Krieg.
Wir sind bereit zu Verhandlungen, aber nur von einer Position der Stärke aus und nur mit denen, die bereit sind, unsere Interessen zu berücksichtigen. Solange dies nicht gegeben ist, werden wir kämpfen.
Nicht für die Vernichtung der Ukraine, sondern für die Schaffung der Bedingungen für einen stabilen Frieden.

Fünftens. Wir hören eure Erregung und eure Müdigkeit. Aber heute gibt es keine Alternative zu dem Kurs, den wir gewählt haben. Ein Wechsel der Strategie mitten im Konflikt ist eine Niederlage. Das Zeigen von Schwächen ist die Niederlage. Ein Wechsel der Rhetorik ohne Wechsel der Fakten ist Selbstbetrug.
Wir werden mit euch ehrlich reden, aber wir werden nicht das sagen, was ihr hören wollt, wenn dies nicht der Realität entspricht.

Und zu guter Letzt. Wir glauben an unser Volk. Wir wissen, daß unsere Kraft in eurer Fähigkeit zu dulden, zu arbeiten und zu glauben liegt, sogar wenn es keine Garantien gibt.
Das ist keine Trägheit, das ist Standfestigkeit. Und sie hat schon mehrmals Rußland gerettet. Sie wird es auch diesmal retten.

Wir sind ein Land. Wir sind eine Armee. Wir sind ein Volk.
Alles andere lösen wir gemeinsam.

Laßt uns arbeiten, Brüder.“

(Quelle) – Übersetzung Hans Ludwig (LH) 18. Juni 2026
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Anmerkung des Übersetzers:
Wem kommt dieses „alternativlos“ bekannt vor?

Was wäre bezüglich der RF zu ergänzen?
Während die einen ihr Leben riskieren, lassen es sich die anderen gut gehen, auf Kosten ersterer.
Das Land wird ausgeraubt, auch jetzt schon: alljährlich sind es über Dreihundert Milliarden Tollars, welche auf unterschiedlichsten Wegen für private Zwecke herausgeschafft werden, die Zahl der Tollar-Multi-Millionäre und -Milliardäre nimmt genauso stetig zu, wie im Westen.
Der hemmungslose Egoismus derjenigen, die Zugang zu den Fleischtöpfen des Staatshaushaltes haben, sorgt für eine Gesellschaft, die es eigentlich schon lange zerreißen müßte: stellt euch vor, wir würden heute – parallel zu all den hiesigen, ebenfalls kaum noch aushaltbaren Verhältnissen – noch in einem mehrjährigen militärischen Konflikt stecken…
Aber wir sind ja auch keine Rußländler…

Apropos ‚wir‘: was ist mit unseren Vortänzern?
Wie würden die sich wohl an „ihr“ Volk wenden, wenn sie plötzlich – in einem unverständlichen Anfall von Wahrheitsliebe – den Menschen sagen würden, wie es wirklich steht und was uns in den kommenden Monaten erwartet?

Wer’s wissen will, der kann sich hier (ab 2.Absatz) und hier (ab 3. Absatz) Denkanregungen holen…
Und noch ein Denkstupser der Sonderklasse: „in Österreich verachtet, in Frankreich obdachlos, in Russland zu Hause“ – wer mag das wohl sein?
Und warum ist es so, wie die Person erzählt?

P.S. wer sich dafür interessiert, wie er bestellte Lügengeschichten von Ereignis-Berichten unterscheiden kann, der sehe nach, wer in welchem Ton und mit welcher Intensität da wessen Interessen ausposaunt; hier dazu ein Hinweis.
Denn es sind TÄGLICH hunderte (von 150 bis 650) Ukro-Drohnen, die in das russische Hinterland auf vorwiegend zivile Ziele losgeschickt werden; der größte Teil davon wird regelmäßig abgeschossen, und von den wenigen ‚Durchgekommenen‘ werden die angerichteten Schäden breitgetreten…

P.P.S. bitte die Stellungnahme der gestrigen FED-Sitzung, die entgegen allen Erwartungen den US-Leitzins unverändert gelassen hatte, aufmerksam lesen, auch zwischen den Zeilen…
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Wo bleibt die Krise?

Wir leben in einer Welt der Täuschungen. Die meisten davon erstellen wir selbst.
Hans Ludwig (LH), 17. Juni 2026

He, was motzt du schon wieder? An der Tanke gibt’s alle Kraftstoffe, unbegrenzt und zu immernoch moderaten, wenn auch erhöhten Preisen. Aber von den einstmals von den sog. Grünen erwünschten 5 Euro pro Liter sind wir noch weit entfernt…

Ja, noch. Der größte Teil des Tanke-Preises sind ja bekanntlich Steuern, d.h. da ist noch viel Luft, wenn die Einkaufspreise nach den 3 Monaten, welche das Zeug im Voraus gekauft wird, dann bald an die Aggressions-Folge-Verhältnisse angepaßt werden…
Außerdem hat die RF, aus der die EU immernoch einen Teil der KWS-Erzeugnisse bezieht, für Kraftstoffe einen Exportstopp verfügt und importiert nun ihrerseits Benzin und Diesel, was sich ebenfalls demnächst auf unsere Preise auswirken kann – wir bedanken uns dann bei den Ukro-Nazis, welche den Russen einen Großteil ihrer Raffinerie-Kapazitäten erfolgreich ‚zerdrohnt‘ haben…

Ein weiterer Bereich, in dem wir die Folgen der Ami-Zions-Aggression zeitversetzt zu spüren bekommen werden, ist die Versorgung mit Kunstdüngern, die bereits dazu geführt hat, daß die Ernte dieses Jahres in vielen Ländern geringer ausfallen wird als zuvor, und folglich die Nahrungsmittelpreise steigen werden.
Freilich werden das zuerst jene Länder akut bemerken, wo nicht 40% der Nahrungsmittel weggeworfen werden, wie in unserer Heimat…

Sodann ist abzusehen, daß die Versorgung mit Kunststoff-Granulaten stockt; freilich sinkt auch die Auto-Produktion (einer der Kunststoff-Großverbraucher) hierzulande, so daß wir davon nicht allzu arg ‚betroffen‘ werden. Aber einige bisher aus Plaste gefertigte Waren werden demnächst teurer, seltener oder aus anderen Materialien hergestellt werden, andere wird es vielleicht nicht mehr geben.

Und wir haben noch nicht über das verringerte Helium-Aufkommen gesprochen. Denn außer der bekannten Verwendung in der Luftschiffahrt, die seit 90 Jahren (auf Geheiß der Ölkonzerne) absichtlich weltweit kurzgehalten wird (zu effizient, zuwenig Kraftstoff-Verbrauch pro Tonnenkilometer) wird dieses Gas (meist verflüssigt) auch in der modernen Halbleitertechnologie gebraucht; einiges wird man dort auf Flüssigstickstoff umstellen können, aber bei weitem nicht alles. Klar merkeln wir das als Endverbraucher nicht direkt, aber es wird Folgen haben.

Zu guter Letzt sei noch das Erdgas/LNG-Problem angesprochen, wo die EU sich selbst – aus ‚politischen‘ Gründen – von Importen aus den USA, die ihr LNG zunehmend selbst benötigen, und Katar, wo die Verflüssigungsanlagen im Krieg (angeblich durch ‚unbekannte‘ Drohnen und Raketen) zerstört wurden, abhängig gemacht hat.
Es gibt noch keine Vorschau, ob und bis wann diese Anlagen wieder repariert oder neu erbaut sein werden; pöse Zungen sprechen von 1 – 2 Jahren, bestenfalls.
Über den Füllstand der Erdgasspeicher in der EU wird wohlweislich sehr zurückhaltend (geschönt?) berichtet; er soll auf einem historischen Tiefstand sein.
Aber auch hier wird voraussichtlich der laufende Niedergang der hiesigen Industrie die Situation ‚entschärfen’…

Seid also bitte nicht ent-täuscht, wenn sich in den kommenden Monaten noch vieles verändern wird, als Folge der Aggression gegen die IRI, aber auch als Folge der laufenden Strukturkrise des Kapital-ismus.
Freilich werden die gleichgeschalteten Konzern-Massenmedien alles dem pösen Putin zuschreiben, der vor über 4 Jahren die strategischen Pläne der Weltbeherrschungs-Aspiranten (wir erinnern uns an jene fürchterliche Seuche) mit seiner erzwungenen Rettungsaktion für die Bevölkerung des Donbaß willkürlich durchkreuzt hatte…
(LH)

Ök oh no misch

Laßt uns einfach eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wirtschaftslage, so wie sie sich nach unserer Ansicht zur Zeit darstellt, aufschreiben. Wie gewohnt, keine Dogmen oder Besser­wisserei, sondern Denkstupser für eigene Überlegungen.
Hans Ludwig (LH) Mitte Juni 2026

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Vorwort:
Da es ohne Zielerkennung schwierig ist, seinen Kurs zu bestimmen, hier als Vorschlag ein Blick in die ferne (?) Zukunft: welche Basisfaktoren es denn sein könnten, die eine lebenswerte Zukunft (irgendwann) bestimmen werden.

Da haben wir zuerst einmal eine autarke Ökonomie (autark = eigenständig, selbstgenüg­sam, unabhängig; oeconomia altgriech. ‚Hauswirtschaftsorganisation‘), die zu gestalten ist.
Dabei ist zu beachten, daß die Wirtschaftsvorstellungen so gut wie der gesamten Mensch­heit in den letzten 250 Jahren Kapitalismus und besonders seit den 1980er Jahren zu dem verkommen sind, was die „alten Griechen“ Chrematistik (Gewinnsucht) nannten.
Wir haben also ALLE unsere Ansichten von dem, was Wirtschaft ist, tun und sein muß von Grund auf neu zu bedenken. Und dann später auch praktisch umzusetzen…

Der 2. Faktor ist der notwendige Paradigmenwechsel, weg vom ‚modernen‘ neoliberalen Wahnsinn und hin zu humanistischen und den ursprünglich liberalen Idealen.
Auch hier sind es tiefgreifende Veränderungen in der Denk- und Handlungsweiseweise, die uns allen bevorstehen, da wir alle von den Massenmedien in den letzten 40 Jahren in völlig menschenfeindliche „Narrative“ (Dogmen) gepreßt wurden.
Schlimm an der irren Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist, daß auch fast alle Kirchen es nicht geschafft haben, sich vom Sog der unmenschlichen Hirnverdrehungen fernzuhalten und die allgemeinmenschlichen Werte zu verteidigen – im Gegenteil…


Und als drittes ist die Rückkehr zur natürlichen persönlichen Verantwortlichkeit zu nennen, welche die naturgegebene Verantwortung, der langfristig niemand entgehen kann, in unseren Alltag zurückführen wird.

Mit anderen Worten, wir stehen als Menschheit vor einer Mammutaufgabe, denn die Prozesse der letzten Jahrzehnte haben uns – offenbar gesetzmäßig – stramm in die falsche Richtung geführt.

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Nun zur leicht vereinfachten Darstellung des gegenwärtigen Finanz-Weltwirtschafts-Systems in Kürze. Bitte nicht einfach überfliegen, sondern überdenken, was dies oder jenes bedeutet…

Ausgangspunkt seien die 1970er Jahre, als mit den Berichten des sog. ‚Club of Rome‘ ein ziemlich düsteres Zukunftsszenario verbreitet wurde; bitte selbst nachlesen: „Grenzen des Wachstums“ und „Das menschliche Dilemma“ usw. – alles im Netz verfügbar.
Da geriet der Systemwettbewerb der (längst monopolisierten) ‚Marktwirtschaft‘ mit dem real existierenden Sozialismus (RES) in reale Gefahr, an die sich kontinuierlich entwickeln­de Planwirtschaft verloren zu gehen…
Zum Glück für den Westen waren die senilen Führer des RES (der ‚teure Iljitsch‘: gemeint war nicht Lenin, sondern Brezhnjew) nicht in der Lage, die Situation zu erkennen und ihre Chance zu ergreifen: sie hatten sich durch die Petro-Dollar-Schwemme ‚einlullen‘ lassen.
Klar, um seine Naturreichtümer zu verkaufen und damit für sich und Teile seines Volkes einen befriedigenden Wohlstand zu erkaufen, braucht es nicht viel Geist…
Wer hat da eben gerufen, das sei heut in Rußland kaum anders?


Und da gab es bei der FED jenen Herrn Paul Volker, der die clevere Idee hatte, wie ein stabiles Wachstum (für eine gewisse Zeit, 1 – 2 Jahrzehnte) erzeugt werden kann: mit Hilfe einer kreditgestützten Nachfrage, d.h. indem man Geld an die Verbraucher verteilt, deren zahlungsfähiger Bedarf dann die Wirtschaft in Schwung bringt.
Dies waren die sog. Reagonomics, die ab Anfang/Mitte der 1980er die Leitlinie in der Wirt­schaftspolitik bestimmten. Da wurden Nachfrage und Verbrauch durch Verteilen frisch gedruckten Geldes stimuliert – natürlich, wie im Kapitalismus üblich, gegen Zins und Zinseszins, d.h. mit der Schaffung von dauerhaften Abhängigkeiten.

Zuerst wurden die billigen Kredite – teils ohne sorgfältige Prüfung und die ‚üblichen‘ Sicherheiten – an die privaten Haushalte vergeben, dann an die Unternehmen und schließlich an die kolonialen Verwaltungen und „Staaten“ (die – wir erinnern uns an DUNS und UPIK – inzwischen weitestgehend in Unternehmen umgewandelt wurden).
Freilich war diese Politik nur für einen bestimmten Zeitraum vorgesehen, nämlich solange, bis man mit Hilfe dieses attraktiven Schein-Schaubildes von einem funktionierenden Kapitalismus den RES in die Knie gezwungen hatte.
Was auch bestens funktionierte: die Nomenklatura der UdSSR und des RES ließ sich davon beeindrucken und zerstörte selbst die erste wirkliche Gesellschafts-Alternative der uns bekannten Geschichte.
Leider ging die ursprüngliche zeitliche Begrenzung des kreditstimulierten Verbrauchs im weiteren verloren, denn der daraus resultierende Verbraucherwahn ließ sich irgendwann nicht mehr stoppen und Alternativen waren später auch nicht mehr bekannt, da auch die Lehre nur noch die eine Richtung kannte.
Folge: Die allseitige ‚Verschuldung‘ nahm überhand…

Heute zeigt sich, daß diese Reagonomics-Praxis ihre natürlichen Grenzen erreicht hat:
– eine zunehmende Anzahl von Firmen- und Privatpleiten: laut Institut für Wirtschaft (IW) gab es allein im März 2026 in der BRD 2308 Firmenpleiten (+15,8% ggü. März 25) und sogar +18,9% Privatinsolvenzen;
– unprofitable Unternehmen, die sich nur durch Tricks wie Eigenaktienkauf und „Marktkapi­talisierung“ irgendwie in die Gewinnzone rechnen (nach dem IPO der IT-Konzerne werden es über 50% des US-Aktienmarktes sein, welche durch die IT/AI-Konzerne dargestellt wer­den, wobei die Kapitalisierung wächst, jedoch die Firmen entlassen Mitarbeiter),
– ‚Staaten‘, deren Zinszahlungen an die Finanzinternationale zu den größten Ausgaben-Positionen im Haushalt zählen (in den USA sogar mehr als die Kriegsausgaben),
all das zeigt deutlich, daß weitere Kreditvergaben kaum mehr möglich sind.
Nunmehr erfolgt noch eine Geldverteilung über den Staatshaushalt, hier allerdings gelangt das Geld vor allem an diejenigen, die nahe genug „an der Quelle“ sitzen.

Was aber tun mit dem Geldüberfluß? Wie verhindert man eine hohe Inflation?
(wir erinnern uns an Prof. Katasonow: „Inflation ist das Zurückbleiben der Warenmenge hinter der Geldmenge, oder umgekehrt das Überholen der Geldmenge gegenüber der Warenmenge.“)
Hier hatte jemand die geniale Idee, die überschüssige Geldmenge im Finanzbereich zu ’sterilisieren‘, damit sie im realen Leben nicht inflationswirksam wird. Dazu war es ausreichend, mit Hilfe diverser „Finanzinstrumente“ (real: Betrugsmechanismen) die Gewinne im Finanzbereich höher zu halten als in der Realwirtschaft.
Was kein Problem ist, da ja alles nur rechnerisch, d.h. in Rechenmaschinen („Komm, Puter“), abläuft: fiktive Werte kann man erschaffen, soviel man will, solange keiner auf die Idee kommt, damit im realen Leben einkaufen zu gehen…
Denn nun – da alle nur noch profitgeil sind – investierte kaum jemand mehr in real tätige Unternehmen („ich bin ja nicht blöd“).

Das Geniale daran:
Der Geldzufluß führt im Finanzbereich zu steigenden Aktienkursen – und das, was in der Realwirtschaft als Inflation ’schädlich‘ ist, wird hier als „positiv“ verkauft.
Denn keiner merkt dabei, daß der Markt-Wert aller Unternehmen kontinuierlich sinkt – durch den Wertverlust der Währung…
Weitere Ergebnisse: regelmäßige, immer größere „Blasen“ und eine immer ungleichere Verteilung der Vermögen…
(realistisch betrachtet, sind jedoch die sog. Aktiva der meisten Dollar-Billionäre und -Multi­Millionäre – deren Anzahl seitdem sprunghaft gewachsen ist – rein ‚papiermäßige‘, denn das Geld kann nur zu einem ganz geringen Teil in realen Reichtum umgesetzt werden: sobald einer beginnt, seine Aktien in merklichen Mengen zu verkaufen, sinkt der Aktien­kurs und er wird ständig „ärmer“ – freilich auf höchstem Niveau)


(Fortsetzung folgt)

Eine russische Nationale Idee?

Keine Angst, nur eine Einzelmeinung in extremer Kurzfassung, als Denkstupser.
Haben wir Germanen auch eine ‚Nationale Idee‘?
Natürlich eine vernünftigere als damals der österreichische Kunstmaler verbreiten wollte…
LH, 15. Juni 2026

Original-Autor: Tschadajew, 12. Juni 2026

„Also das. Hier bat jemand um die russische Nationale Idee. Lest. Vorerst mal in Form einer kurzen Übersicht, aus noch nicht veröffentlichten Notizen.

Allgemein geht es darum: wir haben stets die Macht über die Welt abgelehnt, sogar dann, wenn es Varianten gab. Sind dem buchstäblich ausgewichen, wie ein Einberufener der Armee. Wir haben mit einer Kirchenspaltung auf die Idee des Alexej-Nikon auf Übernahme der Rolle des Zentrums der weltweiten Rechtgläubigkeit geantwortet, wir haben die romanowsche „Heilige Union“ durch tschadajewsche Selbsteingrabung, die in den gerzenschen Krieg der Eliten mit dem eigenen Land (beendet im Jahre 1917) mündete, beantwortet, wir haben die trotzkistisch-sinowjewsche Träumerei von der Weltrevolution ausgenullt (mit jener Formel von „in einem einzelnen Land“), und dann selbst unseren Sozialismus-Kommunismus abgeschafft – und das sind nur jene Vorgänge bei uns im Inneren.
Kurz gesagt, „die Mitki wollen niemandem besiegen“. Niemand muß beherrscht werden, soll doch jeder selbst leben wie es ihm gefällt.

Aber. Wir haben stets, ungeachtet aller Opfer und Verluste, den unterschiedlichsten Anspruchstellern auf die Weltherrschaft aus anderen Punkten des Globus kräftig aufs Maul gehauen. Napoleon und Hitler waren die am meisten „aufgemandelten“, aber bei weitem nicht die Einzigen in dieser Reihe.
Und eigentlich formulieren wir sogar jetzt – etwas ungeschickt und nicht sonderlich bewußt – genau dergestalt das Wesen unseres Konfliktes mit den Globalisten-Zivilisatoren.
Welchen wir ähnlich so erfühlen wie unsere Ahnen in den entsprechenden Augenblicken der Geschichte.

Es muß mehr Welten geben als nur eine; in einem gewissen Sinne ist das sogar ’schärfer‘ – die Menschheit muß mehr als nur eine sein. Der Erhalt einer solchen Sachlage ist das, wofür man uns überhaupt braucht, und wir werden im Allgemeinen genau so lange gebraucht, bis wir mit der Last dieser Mission zurechtgekommen sind.

Hieraus ist dann auch in etwa stets zu verstehen, wer unser Feind ist (sowohl außen, als auch innen). Jeder Beliebige, welcher die Welt beherrschen und die Völker weiden will.
Und das interessanteste: sobald sich ein solches „Subjekt“ beginnt zu formieren, ist Rußland für ihn stets das vorzüglichste und erstrangigste Ziel.
Und weiter folgt die fast schon routinemäßige Frage der humanitären Technologien – erkläre dir selbst und den anderen, warum es das Böse ist und es nicht existieren darf.

Das interessanteste: dies sieht aus wie die dialektische Synthese zweier, wie es scheint, entgegengesetzter russischer Intentionen: „laßt uns in Ruhe leben“ und „steh auf, riesiges Land“. Hier liegen sie unwidersprüchlich nebeneinander, wie verwandt.“
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Original

Übersetzung Hans Ludwig, 15.6.2026
Anmerkung des Übersetzers:
Diese wie alle vorherigen und alle nachfolgenden Übersetzungen sind ordentlich – von Hand und ohne Einmischung eines der verlogenen Bauchpinsel-Algorithmen – angefertigt. Ist übrigens mal eine Testmöglichkeit: vergleiche einen Abschnitt meiner Übersetzung mit demselben Abschnitt der Automaten-Übersetzung – der Original-Link ist stets dabei…
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Splitter


Wichtiges in Kürze… – LH, 14. Juni 2026

Abrieb der Windräder – Ein Ingenieur für chemischen Anlagenbau spricht Klartext! – 18 min
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Die 6 ungewöhnlichsten Orte in der EU – gut 2 min, in english
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Warum Iran-Krieg, U-Konflikt und „Rußland- Sanktionen“?
Qui bono –
Reuters: die USA wurden im Mai 26 zum weltweit größten Erdöl-Exporteur – 10,5 Mio. Faß pro Tag; sie überholten Saudi-Arabien (5,9 Mio.F/T) und die RF (7 Mio. F/T).
Immer diese Schwarz-Weiß-Malerei…
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„Stuttgart-21“
hieß deshalb so, weil der neue Hauptbahnhof jener Stadt im Jahre 2021 in Betrieb gehen sollte; heute (5 Jahre später) stellt man verwundert fest, daß über 1000 km Kabel falsch verlegt wurden und großteils ausgetauscht werden müssen.
Nun soll es 2031 soweit sein…
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Klaus von Dohnanyi und Erich Vad über den Ukraine-Krieg und Europa
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Wer ist unser Feind – Ulrike Guerot – 23 min
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Die niederländische Zeitung Trouw hat unter Berufung auf Militärexperten mitgeteilt, daß 30 Milliarden 3D-Scans von realistischen Orten in diversen Ländern aus dem „Aktions-Spiel“ Pokemon Go vom Spielehersteller an einen angeblich unbekannten Auftraggeber / Interessenten weitergegeben worden seien. Dieser ist damit in der Lage, ein realistisches 3D-Bild der jeweiligen Örtlichkeiten zu erstellen.
Mögliche Einsatzzwecke solcher Daten: die Zielführung von Kampfdrohnen bei Ausfall des GPS-Signals (z.B. wegen EKF-Einfluß). Heute „mitgespielt“, morgen dadurch einer mörderischen Kamikaze-Drohne geholfen, den Weg zu ihren – womöglich auch zivilen – Opfern zu finden… klar, alles reiner Zufall… Wissen wir immer, was wir tun?
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Zwei blitzgescheite Analysen von ‚Paul Spydell‘ zum Börsengang von SpaceX und zu dessen unsinnige
r „Marktkapitalisierung„. Interessante Zahlen im Vergleich…
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Wer sich schon immer gefragt hat, was eigentlich „der Bund“ ist, der lese bitte hier… nein, ist nur Spaß… es gibt davon mehrerere…
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Wohin sind wir unterwegs?

Lange nicht gemotzt… (LH, 13. Juni 2026)

Höre ich einem der Altmeister der russischen Ökonomie Andre Kobjukow (mit dem gemeinsam Mischa Chasin 2003 das Buch „Der Niedergang des Dollar-Imperiums und das Ende der Pax Americana“ – in englisch im Netz verfügbar – geschrieben hatte) aufmerksam zu, so entsteht bei mir – trotz der verständlichen Klarheit seiner Sichtweise auf die heutige Wirt­schaft – der Eindruck, daß wir alle immernoch in den ‚Narrativen‘ der alten, zutiefst men­schenzentrierten (egozentrischen?), „materialistischen“ Welt, die „wir nach unseren Vor­stellungen umbauen“, feststecken.

Könnte es ein grundlegender Irrtum sein, daß der Mensch die ‚Krone der Schöpfung‘ und der ‚Beherrscher der Natur‘ sein soll?
Und daß tatsächlich der Mensch ein durch seine Vernunftbegabung mit besonderer Verantwortlichkeit für sein Leben IN ebenjener Natur ausgestatteter, nicht dominierender TEIL (!) selbiger ist?
Warum wollen viele darüber einfach nicht nachsinnen?

Unser Denken und Tun ist weiterhin bestenfalls von Begriffen wie Fortschritt, Technologie, Kapital, Ressourcen usw. geleitet.
Ist es wirklich so schwer zu erkennen, daß unser Handeln im grobstofflichen Bereich ein getreues Abbild unseres inneren (feinstofflich-geistigen) Entwicklungsstandes ist?

So konsequent, wie wir – als Menschheit – diese planetare Natur zerstören (auch und vor allem in der seit 2010 führenden Industrienation China), und zu welchem schäbigen Zweck (ungleich verteilter ‚Reichtum‘ für wenige, Machtspiele) wir dies überall tun, läßt jedes beobach­tende Geistwesen erschauern:
DAS soll nun das Ergebnis der Evolution sein?

Manchmal entsteht der Eindruck (nur bei mir?), daß wir selbst momentan unser Todesurteil als Menschheit schreiben… scheint aber kaum jemanden weiter zu stören, solange bei Aldi&Co. die Regale noch voll sind… das könnte sich aber schon in einem halben Jahr ändern: und dann?

Ökonomisch?

Wer kennt den Wortbedeutungs-Unterschied zwischen Ökonomie und Chrematistik?
Und was wird – aus dieser Sicht – seit 40 Jahren und länger hier praktiziert?
LH, 12. Juni 2026

Dieser Tage (Mitte Juni 2026) beginnt der Vorverkauf des neuen Buches von Michail Chasin „Die letzte Krise des Kapitalismus? Ideen der modernen Wirtschaft“ („Последний кризис капитализма? Идеи современной экономики“ – Михаил Хазин) – eine stark erweiterte Ausgabe des früheren Chasin-Buches „Erinnerungen an die Zukunft“ (Михаил Хазин – „Воспоминания о будущем“).
Eine andere Richtung von Chasins Arbeit ist die Machttheorie, niedergelegt in „Die Treppe in den Himmel“ (Михаил Хазин – „Лестница в небо“).
Hier die direkte Quelle; einige Bücher von MCh sind im Netz verfügbar, z.T. in englisch.

Ja, der Mann ist als Dollar-Untergangs-Prophet verschrien, aber wer würde nicht dem Altmeister des Börsenbetrugesgewinns Waren Buffet glauben?

Geo Pol … 2

Klar, Meinungen sind in der Geopolitik breit gesät, wobei nur wenige von Fachleuten stammen… hier nachfolgend ein weiterer Beitrag des aserbaidzhanischen Politik-Profs.
LH, 11. Juni 2026

Meinung Kjamil Askerchanow 260605

Die Kriege um die Korridore: Süd-Kaukasus

Die letzten Ereignisse rund um Aserbaidzhan beginnen, sich in ein sehr interessantes Mosaik zusammenzufügen. Zuerst veröffentlicht CNN einen Beitrag darüber, daß während des Krieges mit dem Iran die Armee Israels das Territorium Aserbaidzhans angeblich genutzt habe, um dort Aufklärungs- und Sondereinheiten zu placieren. Danach erscheint die Nachricht über den Tod von 5 Bürgern Aserbaidzhans im Ergebnis des Angriffs auf Schiffe im Asowschen Meer.
Praktisch gleichzeitig hat die britische Firma BP den operativen Betrieb der wichtigen Export-Rohrleitungen der staatlichen SOCAR übergeben. Jedes Ereignis einzeln kann man mit zufälligen Zusammentreffen erklären. Aber wenn man sie als Elemente eines Gesamtprozesses ansieht, dann entsteht ein viel interessanteres Bild.

Wir hatten schon mehrfach geschrieben, daß eine der strategischen Richtungen der letzten Jahre die energetische und logistische Einhegung der EU ist. Die Rede war nie nur vom Erdgas oder Erdöl. Es ging um die folgerichtige Kontrolle aller Land-, See- und energetischen Transportwege, die Europa mit den äußeren Ressourcenquellen verbinden.

Zuerst wurde die nördliche Verbindung über die „Nordstream“-Rohre zerstört. Danach begann die Destabilisierung in der ukrainischen Richtung. Anschließend wurden die Verbindungen durch das Rote Meer und den Bab-el-Mandeb angegriffen. Gleichzeitig wächst die Spannung rund um die Straße von Hormus. Das Mittelmeer hört auch langsam auf, ein Bereich der garantierten Sicherheit zu sein.
Vor diesem Hintergrund bleibt der Süd-Kaukasus praktisch als letzter relativ stabiler Korridor, der Europa mit Zentralasien, dem Kaspi-Raum und weiter mit Asien verbindet.

Genau deshalb verdient die CNN-Meldung besondere Aufmerksamkeit.
Wenn die Information wenigstens teilweise der Wirklichkeit entspricht, dann bedeutet das, daß Aserbaidzhan schon kein einfaches Transitterritorium mehr ist und sich zu einem Element der großen Nahost-Konfiguration verwandelt hat.
Der Süd-Kaukasus hat sich als direkt eingebaut in die Konfrontation Israels und des Iran erwiesen. Und das erhöht automatisch die Risiken für alle da hindurch verlaufenden energetischen und logistischen Transportwege.

Besonders ineressant ist, daß der Beitrag bereits nach dem Abschluß der Hauptohase des Krieges erschienen ist. Gewöhnlich erscheinen solche Artikel entweder zur Vorbereitung der öffentlichen Meinung auf die künftigen Handlungen, oder zur Fixierung der neue politischen Realität.
In diesem Falle wird praktisch die ganze Welt daran erinnert, daß die Nordgrenze des Iran kein sicheres Hinterland mehr ist.

Vor diesem Hintergrund sieht die Übergabe der operativen Lenkung der Rohrleitungen von BP an SOCAR symbolisch aus. Formal zieht sich die britische Firma nicht zurück und behält ihre Anteile. Aber die operative Verantwortung geht auf die aserbaidzhanische Seite über.
Für London ist das eine sehr bequeme Position. Im Falle zunehmender Unsicherheit kann man seine finanzielle Anwesenheit erhalten, gleichzeitig verringert man seine direkte Verantwortlichkeit für das Funktionieren der Infrastruktur in einer potentiellen Krisenregion.

Nicht weniger kennzeichnend sieht die Geschichte mit dem Tod der aserbaidzhanischen Bürger im Asowschen Meer aus. Der Süd-Kaukasus wird immer tiefer in mehrere Konflikt-Konturen hineingezogen: den ukrainischen, nahöstlichen, energetischen und logistischen.
Aserbaidzhan erscheint an der Kreuzung der Interessen Rußlands, der Türkei, Israels, Irans, Großbritanniens, der USA und Chinas.

Gerade deshalb sind diese Vorgänge nicht als Zusammentreffen einzelner Meldungen anzusehen, sondern als Anzeichen der Ausbildung einer neuen Front. Wenn vor einigen Jahren der Kampf vor allem um die Kontrolle der Energieressourcen ging, so geht es heute bereits um die Kontrolle über die Wege von deren Lieferung.

In diesem Sinne ist der Süd-Kaukasus der letzte noch nicht blockierte Korridor zwischen Asien und Europa. Und je stärker sich die Weltkrise vertiefen wird, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, daß der Druck auf diesen Verbindungsweg nur anwachsen wird.
Und das müssen nicht unbedingt militärische Handlungen sein.
Viel effektiver wirken politische Krisen, Grenzkonflikte, terroristische Bedrohungen, Informations-Operationen und Angriffe auf kritische Infrastrukturen.

Im Wesen sehen wir die Fortsetzung jenes Prozesses, den wir früher als energetischen Einhegung Europas bezeichnet hatten. Nur daß es jetzt nicht nur um die Energetik geht.
Es formiert sich ein viel breitere logistische Abgrenzung.
https://t.me/KamilAskerkhanov/5475

Europa verliert nach und nach den sicheren Zugang zu äußeren Ressourcen, und jeder verbleibende Verbindungsweg verwandelt sich in ein Objekt des geopolitischen Kampfes.

Und wenn diese Tendenz erhalten bleibt, dann wird die Hauptfrage der nächsten Jahre schon nicht mehr das Schicksal einzelner Rohrleitungen oder Transportkorridore werden. Die Hauptfrage wird sein, wer die letzte Landbrücke zwischen Asien und Europa kontrolliert und wie lange diese noch offen bleiben kann.

Vor diesem Hintergrund wird man die Ereignisse in Armenien ganz anders auffassen.
Die politische Krise um die armenische Kirche, der Konflikt zwischen der Regierung und einem Teil der nationalen Eliten, die wachsende innere Polarisierung der Gesellschaft und der ständige Druck rund um das Thema der Kommunikation und der Grenzen ist schon kaum noch als ausschließlich interne armenische Prozesse anzusehen. Die Region, durch die entscheidende energetische, logistische und digitale Verbindungswege zwischen dem Westen und dem Osten verlaufen oder verlaufen können, wird einfach zu wichtig.

Faktisch verwandelt sich heute der Süd-Kaukasus in einen Kreuzungspunkt von gleich mehreren Konflikten. Hier treffen die Interessen Rußlands, der Türkei, des Iran, Israels, Chinas, der USA und des UK aufeinander.
Hier verlaufen Rohrleitungen, Eisenbahnen, Kabelstrecken und künftige logistische Verbindungswege. Und genau deshalb ist jede beliebige innere Instabilität in Armenien, Aserbaidzhan oder Grusinien automatisch von internationaler Bedeutung.

In dieser Logik sieht die CNN-Nachricht schon nicht mehr nur wie eine einfache journalistische Untersuchung aus, sondern wie ein Teil eines viel breiteren Prozesses der Erhöhung der Einsätze rund um diese Region. Wenn man Aserbaidzhan beginnt, öffentlich mit dem Krieg gegen den Iran zu verbinden, dann hört der Süd-Kaukasus auf, als Peripherie des Nahost-Konfliktes zu erscheinen und wird zu dessen unmittelbaren Fortsetzung. Und das bedeutet, daß die Risiken für die gesamte Infrastruktur, die durch diese Region verlaufen, wachsen.

Genau deshalb sind die letzten Ereignisse durch das Prisma eines größeren Prozesses zu betrachten. Der Kampf geht nicht nur um die Energetik und auch nicht nur um die Transportwege. Der Kampf geht um die Kontrolle über den letzten relativ sicheren eurasischen Korridor.
Und je weiter sich die Weltkrise vertieft, desto desto stärker werden verschiedene Spieler versuchen, entweder diesen Verbindungsweg unter ihre Kontrolle zu nehmen, oder es so einzurichten, daß die Konkurrenten diesen nicht bekommen.

Die Frage ist schon nicht mehr, ob der Süd-Kaukasus in das große geopolitische Spiel einbezogen wird. Dieser Prozeß hat faktisch bereits begonnen. Die Frage ist also, wie schnell die Region aus einem Transitraum in einen Raum der direkten Konfrontation verwandelt wird.

https://t.me/KamilAskerkhanov/5476
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Übersetzung Hans Ludwig, 8.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Klar, das ist alles soooo weit weg von hier… warum mischen dann die EUropäer dort fleißig mit? Was gibt es da Wichtiges für die EU? Und wie wär’s, wenn jemand mal die jüngste Rede des Herrn Wade Pfuhl bei der Con Rad Aden au er Stiftung liest?
Schwierig zu beschaffen? Warum wohl?
Aber leicht verfügbar: der sog. Lis sa bon – Vertrag, genauer darin der Art.42 Pkt.7… keine Gedankenverbindung zu einem gewissen Art.5, nur noch einen Zahn schärfer?
Nun alles klar?
(LH)

Die oder der Wirt schafft?


Ja, natürlich muß es DIE WIRTSCHAFT heißen, denn ein Wirt als Dienstleister schafft ja nur bedingt Werte…
(LH, 11. Juni 2026)

Mit der WIRTSCHAFT hatten wir uns hier auf bb schon ausführlich beschäftigt (eine kleine Auswahl davon hier zur heutigen und hier zur künftigen Wirtschafts-Weise).
So erstaunlich das klingen mag: das meiste ist nach wie vor aktuell.

Es sei gestattet, an die grundlegende Artikelserie dazu zu erinnern (hier der Anfang und hier der Schluß), welche das Verständnis für die seit damals abgelaufenen Prozesse fördern kann.

Wir hatten konkrete Vorschläge zu Maßnahmen unterbreitet, wie damals dieses Land zu retten gewesen wäre (zum Beispiel hier), von denen sicher noch einige aktuell sind; sie könnten mit den Forderungen der heutigen „politischen Hoffnungsträger“ verglichen werden.

Und wir hatten einen Vorschlag für eine Transformation in Richtung einer menschlichen Wirtschafts- und Lebensweise erarbeitet (hier).

Wenn wir also demnächst uns erneut diesem Themenblock widmen werden, könnte es sinnvoll sein, sich vorher unter den genannten Links ein wenig einzulesen…
(LH)

Geh, oh Politiker

In Fragen der Geopolitik, vor allem wenn gewisse Vorgänge nicht unbedingt verständlich sind, ist es sinnvoll, die Meinungen von Fachleuten zu berücksichtigen; hier nachfolgend zwei Beiträge eines aserbaidzhanischen Politik-Profs der vergangenen Tage.
LH

Meinung Kjamil Askerchanow 260602

Der Krieg um die Nach-Dollar-Welt läuft bereits.
Und er verläuft so gar nicht entlang der Linie Dollar – Juan, wie manche meinen. Heute streiten sich zwei Kontroll-Modelle über das künftige Finanzsystem.
Einerseits die USA, welche auf die sog. Stabilmünzen (stable coins) und private digitale Vermögen, die in Dollar nominiert sind, setzen.
Andererseits die EU und Britannien, die jene CBDC und digitalen Währungen der Zentral­banken unterstützen, welche ein maximales Kontrollniveau seitens der Regulierer (ZB) gewährleisten.

Es ist kennzeichnend, daß das Mitglied des FED-Verwaltungsrates Christopher Waller faktisch zugegeben hat, was andere in den letzten Jahren angedeutet hatten. Seinen Worten nach ermöglicht die Verbreitung der Dollar-Stabilmünzen eine Ausdehnung der Wirksamkeit der amerikanischen Geld-Kredit-Politik auf andere Länder.
Staaten, welche solche Werkzeuge benutzen, werden die US-Leitzinsen importieren, wie auch die US-Geldbedingungen.
Mit anderen Worten: für den Erhalt der globalen Dominanz des Dollars sind nun weder dutzende Militärbasen, noch die unbedingte Anwesenheit amerikanischer Banken erforder­lich. Es genügt, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, in welcher als Verrechnungseinheit der Dollar verbleibt.

Parallel integriert SWIFT die Kryptovaluta-Kanäle in das Welt-Bankensystem. Die größten Banken der Welt schließen sich bereits an diese Mechanismen an. Das heißt, jene Tech­nologie, welche uns irgendwann als Werkzeug zur Befreiung von der Dollar-Hegemonie verkauft wurde, wird nach und nach zum neuen Mechanismus für deren Erhalt.

Genau deshalb klingt die EU-Reaktion immer nervöser. In der EZB wird der digitale Euro als Antwort auf die Stabilmünzen-Bedrohung benannt. In der Bank von England spricht man vom Austausch der Stabilmünzen gegen tokenisierte Bank-Deposite.
Faktisch versucht die EU (+UK?), eine Umwandlung der digitalen Dollar-Aktiva in ein glo­bales Zahlungssystem, das zur Umgehung der traditionellen staatlichen Kontrollmechanis­men fähig ist, zu verhindern.

Aber diese ganze Diskussion hat eine fundamentale Lücke. Praktisch niemand spricht über die Realwirtschaft. Die Welt erörtert das neue Geld, neue Verrechnungsmethoden, neue digitale Plattformen, Blockchain, Tokenisierung, den sog. künstlichen Intellekt und den Bau gigantischer Datenzentren.
Aber fast niemand schlägt eine Antwort vor, auf die Frage, wie/auf wessen Kosten der neue Reichtum geschaffen werden wird.

Die Realwirtschaft befindet sich in einer Strukturkrise. Die Produktionskapazitäten erfor­dern eine Modernisierung, die Infrastruktur ist abgenutzt, die Schuldenbelastung wächst schneller als die Wirtschaft, die energetische Basis vieler Länder zeigt viele ernsthafte Begrenzungen, und die demographischen Probleme werden immer belastender.
Vor diesem Hintergrund gibt es einen heftigen Streit darüber, wer die Geldströme der Zukunft kontrollieren wird, aber es fehlt praktisch völlig das Gespräch darüber, wie ein Wachstum jenes Wirtschaftskuchens selbst gestaltet werden kann.

Deshalb sieht der Streit zwischen den Stabilmünzen und den CBDC aus wie ein Kampf um die Kontrolle über das Verteilungssystem, aber nicht über die Schaffung eines neuen Entwicklungsmodells. Die einen bieten eine zentralisierte Kontrolle über die digitalen ZB-Valuta an. Die anderen eine Kontrolle über private digitale Plattformen, die auf Dollar-Basis tätig sind.
Aber beide Modelle gehen von der einen Logik aus: das Hauptaktivum der Zukunft werden die Informationen über die Transaktionen sein, und die Möglichkeit, die Finanzströme zu lenken.

Daher der Bau einer unglaublichen Menge an Datenzentren in der ganzen Welt.
Daher der Kampf um den sog. künstlichen Intellekt, die digitale Identifikation, die Zah­lungsplattformen und die wolkige (wer klaut’s?) Infrastruktur.
Es wird die Architektur der neuen Finanzkontrolle geschaffen.
Aber jede beliebige Finanzkontur stützt sich letztendlich auf die Energetik, die Industrie, die Rohstoff-Ressourcen und die menschliche Arbeit.
Wenn dieses Fundament weiter degradiert, dann werden keinerlei digitale Währungen die angehäuften Strukturprobleme lösen können.

Deshalb geht dieser Kampf heute nicht nur um die Nach-Dollar-Welt. Er geht um das Recht, die Welt zu lenken – nach dem Ende der Epoche des klassischen Geldes.
Und solange Banken, Regulatoren und die Digital-Konzerne darum streiten, wem die neue Finanz-Infrastruktur gehören wird, bleibt die Frage zum Ausstieg der Weltwirtschaft aus der Systemkrise wohl offen.
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Übersetzung und Anmerkungen Hans Ludwig, 3.6.26
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Anmerkung des Übersetzers:
Die heutige Wirtschaftslehre ist eine Lehre von der Lenkung über Finanzierung. Sie gilt nicht für die Realwirtschaft, sondern lediglich für den Finanzbereich.
Sie ignoriert die einfache Wahrheit, daß es in der Realwirtschaft eben NICHT ausreichend ist, für die Lösung einer Wirtschaftsfrage eine bestimmte Geldsumme bereitzustellen.

Es müssen außerdem zumindest die erforderlichen Materialien und Technologien real verfügbar sein, es müssen die notwendigen Fachleute real vorhanden oder beschaffbar sein, es müssen die benötigten Zulieferungen real organisiert werden können, es müssen die Genehmigungsvorausset­zungen seitens der Verwaltungen gegeben sein und so manches andere mehr – wer mal im Projektmanagement gearbeitet hat, der kann ein ganzes Lied davon singen.
Und jedes genannte Erfordernis kann zum „Kill-Kriterium“ für die Lösung der gestellten Frage werden – selbst wenn das theoretisch (Börsenpreise, Gehälter usw.) dafür benötigte Geld vorhanden ist.

Und hier ist der Grund zu suchen, daß jener „digitale Übergang“ nicht funktionieren wird.
Denn schon ein längerfristiger Erdölpreis von 180 Dollar pro Faß oder mehr (den wir dank DT momentan ansteuern) kann soviele Rädchen im Weltwirtschaftsgetriebe zum stocken bringen, daß das ganze Räderwerk zum stehen kommt.

Und dann helfen weder Zahlen in Rechenmaschinen noch andere Geld-Surrogate weiter.
Denn Geld und Rechner-Zahlen kann man nicht essen…

P.S.
Wie der US-Finanzminister Bessent dieser Tage (8. Juni) mitteilte, wurden iranische Kryptovaluta im Wert von über 1 Mrd. Dollar konfisziert.
Dabei war doch damit geworben worden, daß diese Kryptovaluta keinen äußeren Einflüssen zugänglich seien…

Meinung Kjamil Askerchanow 260603

Also, wie schon oft gesagt, in der sich strebsam fragmentierenden Welt bilden sich nach und nach zwei große Lager heraus.
Auf der einen Seite – das Lager der Autarkie, wohin man bedingt das Triumvirat USA, China und Rußland rechnen kann.
Auf der anderen Seite – das neoliberale Lager, angeführt von London und dessen Satelliten, mit Brüssel und einem bedeutenden Teil der EU-Eliten, die in die sterbende globalistische Architektur eingebettet sind.

Beide Seiten verstehen bestens, daß das vorherige Welt-Finanzsystem an seinem Finale angelangt ist. Die indirekten Kennzeichen der heraufziehenden Krise (die schon seit Jahren läuft) werden in diesem Herbst immer häufiger.
Deshalb hatte ich bereits früher die besondere Bedeutung jener Besuche hervorgehoben: Karl 3. in WashDC (mit dem Ultimatum), die Verhandlungen Tramps und Putins mit Gen.Xi in Peking (von denen wir so herzlich wenig erfahren haben); es zeichnet sich immer deut­licher eine Linie ab, in deren Rahmen WashDC, Peking und Moskau daran interessiert sind, durch die unausweichliche Krise ohne einen großen Krieg zu kommen, indem die gefährlichsten Konflikte eingefroren werden und eine unkontrollierte Eskalation (gibt es auch „kontrollierte“ Eskalationen?) nicht zugelassen wird.

Eine indirekte Bestätigung dieser Logik kam durch den kürzlichen Auftritt des Marko Rubio im US-Kongreß. Ungeachtet der harten Fragen hat er faktisch die Hauptthese bestätigt: die USA bereiten keinen (weiteren) Krieg gegen den Iran vor und beabsichtigen auch kei­nen Machtwechsel in Teheran.
(haben wir solche Lügenbotschaften nicht schon zweimal unmittelbar vor einem US-Angriff gehört? Bloß gut, daß den Gringos momentan wichtige Munitionen ausgegangen sind…)
Dabei hatte Rubio gesondert festgestellt, daß er nicht für die Handlungen anderer Staaten und unterschiedlicher Einflußgruppen (!) verantwortlich ist. (sic! das Hintertürchen…)
Zwischen den Zeilen liest sich das hinreichend eindeutig: es gibt Kräfte, welche am direkt entgegengesetzten Szenario interessiert sind.

Das Problem des neoliberalen Lagers besteht darin, daß die Finanzkrise automatisch die Frage nach der Verantwortlichkeit für Jahrzehnte der Politik des ungebremsten Schulden­wachstums, der Finanzblasen und der „gelenkten“ Krisen stellt. In einer solchen Situation ist ein großer Krieg ein bequemes Werkzeug, um die aufgelaufenen Probleme abzuschrei­ben.
Die Geschichte hat es schon mehrfach gezeigt, daß große Konflikte für die Abschreibung von Verpflichtungen, die Umverteilung von Ressourcen und einen Wechsel der politischen Tagesordnung benutzt werden.

Genau deshalb ist ein bedeutender Teil der heutigen Provokationen durch das Prisma des Kampfes um das Szenario des Ausstiegs aus der Krise anzusehen.
Die einen versuchen, die Konflikte maximal zu lokalisieren und die Situation unter Kontrolle zu halten.
Die anderen sind interessiert an der Erweiterung der Zonen der Instabilität vom Nahen Osten bis Europa und Asien.

Da bedeutet nicht, daß man auf die Provokationen nicht antworten solle. Im Gegenteil, man muß antworten. Aber so, daß man sich nicht in ein fremdes Szenario eines großen Krieges hineinziehen läßt. Akkurat, berechnend und ohne emotionale Entscheidungen.
Beispiele solch ähnlicher Signale hat es in den letzten Wochen ausreichend gegeben.
Besonders für jene, welche die Vorgänge im Persischen Golf aufmerksam verfolgen, nach dem kürzlichen diplomatischen Besuchen der Iraner in Moskau.
Wer Signale lesen kann, der hat schon begriffen, was gemeint ist.
t.me/KamilAskerkhanov/5467

– – – – – Übersetzung aus dem Russischen mit Ergänzungen: Hans Ludwig, 4. Juni 2026 – – – – – – – – – – –

Anmerkung des Übersetzers:
Kann mir das bitte mal jemand erklären?
Das sind doch kluge Leute im Osten, oder? Lebenserfahren, gebildet, geistig rege…
Wie können diese Leute so naiv sein?

Haben sie sich noch nicht oft genug von den Angelsaxen beiderseits des Atlantik ausnut­zen und betrügen lassen? Wie auch andere (Iran, China usw.)?
Man sagt doch: „Aus Erfahrung wird man klug.“ oder „Aus Fehlern lernt man.“
Und hier?

Könnte es doch gut sein, daß all dieses Hin und Her, diese widersprüchlichen Signale, welche nicht nur von DT, sondern auch von auch von dessen angeblichen „Gegnern“ vorzüglich öffentlich und laut (zu laut?) gesendet werden, einfach nur Bestandteile des nächsten „Großen Spieles“ der Angelsaxen um die Weltmacht sind, oder?
Nach dem uralten Grundsatz „Getrennt marschieren, aber am Ende vereint zuschlagen“?

Man sieht sich um

Wenn man so manche Nachricht aus der bundesrepublikanischen Politik liest oder hört, könnte man leicht ins Grübeln kommen. Vor allem wenn man sich an bestimmte Tatsachen erinnert.
Zum Beispiel an jenen Vertrag vom 12. September 1990, damals großspurig „2+4-Ver­trag“ genannt, um darauf hinzuweisen, daß es 2 abhängige Territorien und 4 souveräne Staaten waren, die sich da vereinbart haben; dieser Vertrag machte damals die Vergröße­rung der Bundesrepublik (den Anschluß der DDR) erst möglich.
Ebenso legte er die Grenzen des neuen „vereinten Deutschland“ fest und besiegelte so die Abtretung jener Ostgebiete, die 1945 formal unter polnische bzw. sowjetische Verwal­tung gestellt worden waren.

Deutschland nach Potsdam 1945

Lesen wir in diesem Vertrag den Artikel 3 Punkt 1, dann könnte bei manchem angesichts bestimmter Erklärungen aus Berlin/Bonn zum Thema A-Waffen sehr schnell eine kognitive Dissonanz eintreten: ja was denn nun? Gilt der Vertrag nicht mehr?
Oder weiß mancher Redner heute nicht mehr, was er da sagt?
Und welche Konsequenzen es hätte, wenn zum Beispiel die RF als Rechtsnachfolger der UdSSR die konsequente Einhaltung dieses Vertrages einfordern würde? Mit entsprechen­den Inspektionen der relevanten Betriebe und Unternehmen vor Ort hierzulande?
Und zu weiteren Punkten dieses Vertrages, die vielleicht heute nicht mehr beachtet werden sollen? (bitte selbst nachlesen)
Will man dies provozieren? Zu welchem Zweck? Oder redet heute jeder, was er will?

Man sieht sich um und fragt…

(LH)

Alles fossil oder was?

Die Ereignisse im Nahen Osten haben uns mit der Nase darauf gestoßen, daß unsere Wirtschaft und die gesamte Zivilisation stark von den sog. fossilen Energieträgern abhängt. Allen alles klar?
Ein Denkstupser von LH.
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ZeroHedge weist auf einige vielleicht noch unbedachte Folgen der Koalitions-Aggression gegen den Iran hin:

EU Could Lose 1.3 Million Jobs Due To Energy Price Surge From Iran War

„Due to the war in the Middle East, up to 1.3 million jobs are at risk, particularly in energy-intensive industries“

Nur mal zum Vergleich: pöse Zungen behaupten, daß es in China inzwischen gelungen sei, die „alte deutsche“ Technologie der Kohle-Verflüssigung soweit zu vervollkommnen, daß man dort nun in der Lage sei, mit Hilfe der aufwendig erbauten Raffinerien/Chemiefabriken sowohl den Bedarf an Flüssig-Kraftstoffen als auch an LNG ‚zeitweise‘ (über mehrere Jahre hinweg) aus den eigenen Kohlevorkommen in der Inneren Mongolei zu decken und so die Kampfbereitschaft seiner Armee auch ohne ausländische Erdöl- und Erdgas-Lieferungen zu decken…
Bis dahin wird dort Kunststoffgranulat aus der Kohle hergestellt.

Freilich geht das stark auf Kosten der Natur, denn diese Technologien haben alle einen enormen Bedarf an Süßwasser, das im Norden Chinas extrem rar ist – man soll dabei sein, Flüsse aus dem Süden des Landes nach Norden umzulenken – per Kanäle und Rohrleitungen…
Erinnert an die sowjetischen Projekte zur Rettung des Aralsees, als man aus den wasser­reichen sibirischen Flüssen die nötigen Wassermassen durch die kasachische Schwelle (per Atomexplosion) in das südliche Wüstengebiet umzuleiten plante – zum Glück haben damals kritische Stimmen die Oberhand behalten; jetzt in China soll das anders sein… aber wer weiß das schon genau.
Und wen interessieren die Auswirkungen auf die Natur, wenn es um Macht und Krieg geht…

LH

Wofür leben wir? (anders)

Ein interessantes Gespräch mit einem etwas jüngeren Menschen, der zufällig mir seine Lebensgrundsätze eröffnen wollte, gab den Anstoß für die nachfolgenden Gedanken, oh­ne Anspruch auf Zustimmung, wie immer als Denkstupser…
Hans Ludwig (LH), Anfang Juni 2026 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

Wir sprachen darüber, daß es gute Gründe gibt zu der Annahme, daß der Planet Erde – egal ob rund, eckig oder flach – als irgendetwas zwischen Knast und Kazett programmiert sei. Was wir übrigens auch im Leserkreis schon mal herausgefunden hatten…

Das zeige sich – so stellten wir naheliegend fest – daran, daß sich hier vor allem Leute (und auch viele Dämonen / Hohlleute, also äußerlich Menschen, aber ohne Seele, was Hellsichtigen sogleich ersichtlich ist) wiederfinden / inkarniert werden, die einen ziemlich großen Packen an Sünden / Karma aus ihren früheren Leben mit sich herumschleppen und sich von den bekannten „niedrigen“ Neigungen (Geiz, Gier usw.) noch stark dominie­ren lassen.
Und denen hier nun so eine Art „letzte Chance“ geboten werde, sich doch noch zum Gu­ten zu wenden – oder endgültig ‚abzustürzen‘.
An der doppelten Benamsung einiger Begriffe ist erkennbar, daß unsere Ansichten zwar nahe beieinander lagen, aber nur im Wesentlichen übereinstimmten.

Verblüffend für mich war die Schlußfolgerung des jungen Mannes, daß der Planet wohl vom Schöpfer / von Natur aus so gebaut / programmiert sei, daß es hier auf keinen Fall gelingen könne, das Paradies / Gottes Reich auf Erden / eine zukunftsfähige menschliche Gemeinschaft zu erschaffen.
Und daß man sich daher darum nicht bemühen brauche. (!)

Das wichtigste sei es, das Leben hier auf der Erde so zu nutzen, daß man sich persön­lich / selbst möglichst gut / weit in Richtung der Gebote Gottes / der ethisch-sittlichen Normen entwickele, um in einem der späteren Leben die Chance zu erhalten, auf einem „besseren“ Planeten in die „richtige“ Richtung voranzukommen.

Da wir uns darauf geeinigt hatten, keine Plattheiten zu äußern, blieben die „üblichen Ar­gumente“ (von „wer nicht kämpft, hat schon verloren“ bis „einer allein kann eh nichts ändern“) ungesagt, und wir konzentrierten uns darauf zu überlegen, wie denn ein solch egoistisch anmutender Gedanke – ‚laß die andern sich abmühen, ich lebe nur für meine eigene Weiterentwicklung‘ – positiv umzusetzen wäre.
Denn ein gewisser „guter Kern“ schien doch darin zu stecken.
Oder?

Zuerst wäre festzuhalten, daß es kaum als echter Widerspruch aufzufassen war, denn JEDER, der hier lebt, ist ja DAZU hergekommen, sich und sein „Karma/Sünden“ aufzuar­beiten, egal ob und wie er sich um die „Verbesserung“ des Planeten (vor allem im Sinne der menschlichen Gesellschaft) bemüht und was er dabei im Verlaufe seiner wertvollen (sinnvoll genutzten) Lebenszeit erreicht.

Eine ähnliche Überlegung findet sich übrigens auch in der spirituellen / religiösen Litera­tur, wenn es darum geht, sich auf das Machbare zu konzentrieren und das (angeblich) Unveränderliche einfach hinzunehmen – kennt doch jeder, den „schönen Spruch“ mit der „Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“…

Aber das klingt doch irgendwie alles anrüchig, oder?
Klingt doch stark danach, sich mit den Gegebenheiten einfach nur zu arrangieren und alle anderen „machen“ zu lassen, oder? „Trautes Heim – Glück allein“?

Wie geht das zusammen mit dem „Menschen als gesellschaftliches / geselliges Wesen“, das auf diesem Planeten allein nie überlebensfähig war/sein wird?
Wie paßt das andererseits zu der vom Menschen selbst aufgebauten „Hierarchie“ (wört­lich: „heilige Herrschaft“), wo derjenige, der am skrupellosesten / gewissenlosesten / bru­talsten ist, fast immer und überall in die Herrscherpositionen gelangt?
Eben weil er jene Handlungsoptionen nutzen kann, die ein sittlich denkender Mensch von vorn herein ausschließt?

Ist eine menschliche Gemeinschaft möglich, in der es keine „Führung“ / Unterordnung gibt? Und wie könnte sie aussehen?
Wie müssen die Menschen „beschaffen sein“, mit denen eine solche Gemeinschaft real erreichbar ist?
„Unirdisch gut“?

Zum ökonomischen Modell:

Welches sind die Triebkräfte analog zum Profit / Gewinn (nach welchem fast alle mehr oder weniger hemmungslos bereit sind zu streben, wenn es sich einrichten läßt), die ge­nauso wirksam sind, aber nicht so eindeutig dem „irdischen Herrscher“ (dem Mammon / Satan) dienen, sondern wirklich göttlich genehm / sittlich akzeptabel sind?
Ist es die seelisch-geistige Vervollkommnung, nach der wir – laut Christus‘ Lehre – zu streben haben?
Warum stellen gewisse andere Religionen teilweise höchst satanistische / faschistische Ideologien (Über-/Untermenschentum, „auserwähltes Volk“ usw.) in ihr Zielprogram

Oder ganz praktisch:
Wo, in welchem Kreise, können wir hier einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten?
Klar, in der Familie, aber wie findet ein junger Mensch die/den Partner/in mit adäquaten Ansichten, damit das tägliche Zusammenleben nicht zum Alptraum wird?
Denn geistige Übereinstimmung in den wichtigen Dingen ist nun mal existentiell…
Und wie schirmt man die Kinder von den Auswüchsen der jeweiligen Staats-Diktatur ab?

Wie ist das in der Gemeinde, wenn es da eine dominierende Sippe gibt?

ODER:
Oder sind wir hier in der Grobstofflichkeit dazu verdammt, uns immer wieder mit unse­ren niedrigen Beweggründen (Geiz/Gier, Geld/Macht usw.) auseinanderzusetzen?
Und zwar solange, bis es uns allen wirklich „zum Halse raushängt“ und wir bereit sind, von uns aus, aus innerem Antrieb, immer und überall – auch ohne davon einen sichtba­ren Vorteil zu haben – VERNÜNFTIG zu leben?

Final:
Klar landen wir wieder bei jenen ZIELen und WERTen, nach denen wir bereit sind, unser Leben auszurichten.
Und die in hohem Maße von Zeit, Ort und Familie abhängen…
Also von Parametern unserer aktuellen Inkarnation, die wir uns vor deren Beginn offen­bar SELBST ausgesucht haben?

Oder ist die entscheidende Frage: auf was bist du bereit zu verzichten, damit diese von dir zu lebenden Werte auch wirklich dein Leben bestimmen?

– – – – – – –

Die obigen Fragen seien nun an euch, meine lieben Leser/innen, weitergereicht, denn – wie leicht zu vermuten – sind wir in dem Gespräch mit dem jungen Mann zu keiner Sicht­weise gekommen, die für uns beide akzeptabel gewesen wäre…

Freue mich auf eure Gedanken und Ideen.

(LH)

Revolte oder Re-Evolution?

Da sind wir wieder bei einer Gewissensfrage: bin ich ein echter Rebell, will etwas ganz Neues, oder will ich nur eine Revolte anzetteln? Was unterscheidet diese von einer „richtigen“ Revolution? Wie macht man diese? Braucht man sowas überhaupt? Lauter Fragen, über die jede/r selbst nachsinnen darf, denn der nachfolgene Beitrag erschließt auch nur einen Teilaspekt… – LH 22.4.22
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Darf ein Kapitalist jammern?

Nee, oder? Geht doch gar nicht: der Kapitalist muß knallhart seinem Profit nachjagen, die Ellenbogen gebrauchen, die „Geschäftspartner“ betrügen und die Mitarbeiter ausbeuten – anders wird er nicht geldreich… oder?
Und jammern darf er dabei nicht, höchstens schwärmen, in den höchsten Tönen, von „seiner“ tollen Geschäftsidee… na gut, ich hör jetzt auf, sonst denk noch wer, der Lucky schnappt über.
Klar folgt ein sachlicher, interessanter Artikel, war bloß ein Appetithappen, die Einleitung… – LH, 22.4.22
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Historisch-pathologisch?

Geht sowas? Ich meine, kann man Geschichtliches vom Standpunkt der Pathologie aus betrachten? Klar, das ist doch die gängige Methode der „Historischen Wissenschaft“: er wenn etwas „tot“ ist, ist es richtig „Geschichte“…

Der Beitrag beginnt mit einem alten medizinischen Witz:
– der Therapeut kann nichts, weiß aber alles,
– der Chirurg weiß nichts, kann aber alles, und
– der Pathologe weiß alles und kann alles, aber zu spät…
Laßt euch also überraschen… – LH, 22.04.2022
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Klarheit jetzt

Ja, die Überschrift ist nicht ganz zutreffend, denn die nachfolgenden Artikel sind schon vor 3 Jahren geschrieben worden. Ist aber höchst interessant, wie bereits weit vor allem Kronenwahn und Bruderkrieg schon bestimmte Prozesse zu erkennen gewesen sind… – LH, 21. April 2022

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Oh Schreck…

Welches ist der Schiedunter zwischen schrecklich und schreckhaft? Denke denke… ah, ich hab’s: beides hat was mit Schrecken zu tun – das eine ist „licht“ und das andere „haftet“… nicht?
Na sowas… macht nix, lesen bildet… 😉
Ach, übrigens: wußtest du, daß die Ukraine zu den fünf weltgrößten Exporteuren von Landwirtschaftserzeugnissen gehörte? Vor dem Bürgerkrieg im Donbaß, natürlich. Also bis 2013…
Und daß das meiste Getreide und Öl nach Afrika ging?
Und daß in diesem Jahr nur im russisch besetzten Südteil und im voll privatisierten Westen des Landes die Frühjahrsaussaat pünktlich begann? –
LH, Ostern 22
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Hinter-U-Gründe

Nachfolgend einige Hintergründe der gegenwärtigen Vorgänge auf der Bühne. Vorderhand werden wir mit „Nachrichten“ vom Bruderkrieg in der Ukraine gefüttert: dabei versucht man uns zu verkaufen, daß dies der Grund sei für die allseits zu beobachtenden Preiserhöhungen, obwohl wir doch schon mehrfach gezeigt haben, daß die unfähige, fremdgesteuerte Energiepolitik der EU und der Grünlackierten die direkte Ursache ist, während dahinter die allgemeine Krise des jetzigen Wirtschafts- und Finanzsystems steckt, die seit dem Ausbruch 2007/8 nur mit gigantischer Geldschöpfung „zugeschmiert“ wurde. Soweit klar.

Dazu nun ein paar Mosaiksteinchen für das sichtbare Bild und einige Hintergründe.
LH, Anfang April 2022
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Ein klarer Blick zurück

Ja, auch der nachfolgende Artikel ist jetzt fast 3 Jahre alt – „hier-und-jetzt“-Junkies bitte gleich weiterklicken. 😉
Alle, die ihr Wissen erweitern wollen, können gleich erfahren, was damals zum Thema Nato zu sagen war. Aus Zeitgründen der erste Teil des Beitrages mit nur wenigen Links gleich als Text, dann wieder die pdf.
Anschließend ein Nachwort zum laufenden Krieg… – LH, 25.02.2022
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Nato – der klare Blick

(LH) Bei der heutigen Übermacht der Medien – Hunderte Fernseh-Kanäle weltweit rund um die Uhr, auch sonn- und feiertags – und mit der fortschreitenden Disziplinierung und Überwachung des Weltnetzes ist es ganz wichtig, einen klaren Blick auf die wirk-lichen Entwicklungen zu behalten. Denn wenn wir der Propaganda – egal welcher – glauben, landen wir unweigerlich im geistigen Abseits…

Nachfolgend also einige „unübliche“ Fakten zur Nato, die ja unlängst mit großem Pomp ihr 70jähriges Bestehen als „erfolgreichstes Bündnis“ (vor allem was das Anzetteln von Kriegen angeht) gefeiert hat.
Luckyhans, 22. April 2019

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1. Die undemokratischen Wurzeln

Der kanadische Schriftsteller Yves Engler hat in einer vierteiligen Serie dieses Thema aufgearbeitet. Die schwedische Zeitung „Nyhetsbanken“ hat das dann veröfentlicht. Wer kein schwedisch kann, der wird sicher im Weltnetz einen Übersetzungsautomaten oder mit ein wenig gockeln auch eine englisch-sprachige Fassung finden; in russisch verkürzt gibt es hier.

In wenigen Worten dies nacherzählen zu wollen, wäre vermessen – jeder, den das Thema interessiert, ist also angehalten, selbst nachzuforschen – ein nicht unbedingt „populärer“ Aspekt ist es auf jeden Fall.

2. Die VSNA als Hausherr

Die türkische Zeitung „Milliyet“ (gelesen ebenfalls als Auszug in russisch bei InoSMI) beleuchtet anhand des Konfiktes zwischen der Türkei, die zumindest als Einzellösung einige russische S-400-Luftabwehrsysteme kaufen will, und der VSA, die unbedingt ihre „Patriot“-Raketen (samt Abhängigkeit von deren Einsatz) der Türkei aufdrängen wollen, die Rolle der VSNA in der Organisation.

Dabei wird der türkische Brigadegeneral Dr. Naim Babürolu, der von 1998 bis 2001 in Brüssel tätig war, befragt, der u.a. klar aussagt:

– Oberkommandierender der Nato ist immer ein VSA-General, sein Stellvertreter stets ein britischer General, dadurch ist die angelsächsische Dominanz jederzeit gesichert;
– die VSA tragen über 60% der Kosten und leiten auch daraus ihre Hausherrnrolle ab.

Ein Ausschluß der Türkei sei laut Statut nicht möglich, aber es gäbe diverse Möglichkeiten, ein „ungezogenes“ Mitglied solange zu drangsalieren, bis es von selbst austritt.

3. Wie gefährlich ist die Nato?

Hier soll eine russische Analyse bei „IA Regnum“, die recht gut recherchiert ist, zu Wort kommen.
Dieser Tage hatte ja der russische Stellv. Außenminister Alex Gruschko offen erklärt, daß Rußland die Beziehungen zur Nato vollständig auf Eis legt, da ungeachtet vollmundiger Aussagen des PR-Chefs Stoltenberg von Seiten der Organisation keinerlei reales Interesse an einer Zusammenarbeit besteht.

Eine historische Betrachtung der Geschichte der Konfrontation ab 1945, als man noch „Verbündeter“ war, ergibt Angriffspläne der VSA gegen die UdSSR in ununterbrochener Folge: am bekanntesten sind „Unthinkable“ (1945), Eisenhowers „Totality“ (1946), „Dropshot“ (1949), „SAC“ (1956) und das Projekt von Robert Kennedy zur Inszenierung eines Angriffs der UdSSR auf die VSA zwecks „Rechtfertigung“ eines massiven Angrifs der VSA auf die UdSSR (1962).

Die Präsenz der VSNA-Truppen in Europa war von 1,9 Mio. Mann im Jahre 1945 bis zum Jahre 1980 auf 340 Tausend Mann gefallen; allerdings gab es über 450 Tausend Mann in Reserve, die innerhalb von wenigen Tagen nach Europa geflogen und in den dort vorhandenen Waffenlagern für 400 Tage Krieg vollständig aufgerüstet werden konnten, mit der Perspektive einer Aufstockung auf bis zu 1,5 Mio. Mann – zusätzlich zu den damals 1,8 Mio. Mann der europäischen Mitglieder.
Das ist wirklich eine bedrohliche Macht gewesen.

Ab 1990 erfolgte dann der schrittweise Abzug der VSNA-Truppen aus Europa, und 2016 waren offziell nur noch 62 Tausend Mann in 13 Garnisonen in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der BRvD und Italien stationiert. Und die VSNA-Luftwaffe verfügt noch über 7 Basen in 6 Ländern.

Seit 2004 gab es auch die 6. US-Flotte im Mittelmeer nicht mehr: dauerhaft ist dort nur noch das Kommandoschif LCC 20 Mount Whitney vorhanden – andere auf Durchfahrt befindliche Schiffe werden dann dieser „Flotte“ operativ zugeteilt.
Und am 21.10.2017 schimpfte EUCOM-Oberbefehlshaber General Ben Hodges gar, daß die noch 30 Tausend Bewaffneten unter seinem Kommando nicht in der Lage seien, auch nur irgendwelche Aufgaben zur Verteidigung und Zügelung gegen eine mögliche (???) russische militärische Aggression zu lösen.

Auch die Waffenlager wurden reduziert: statt 7 Panzer- und 14 mechanisierter Divisionen können heute noch 4 Panzerbrigaden und eine Einsatzbrigade ausgerüstet werden. Das wäre nicht mal zur Lösung von lokalen Aufgaben im Baltikum ausreichend.

Und nicht viel anders sieht es bei den Mitgliedern aus: die Bundeswehr ist von 360 Tausend Mann im Jahre 1990 auf inzwischen 62 Tausend Kämpfer, davon nur 24 Tausend Mann im Heer, geschrumpft – und was den durchgängig katastrophalen Zustand der Technik angeht, legt der Verteidigungsbeauftragte ja regelmäßig seinen Bericht vor, und der zeugt nicht von wesentlichen Verbesserungen.

Dagegen erscheinen die 184 Tausend Mann polnischer Truppen geradezu als Streitmacht, auch wenn davon nur 102 Tausend in regulären Verbänden sind.

Aber es kommt noch besser. Die großsprecherischen Manöver der Organisation in den vergangenen drei Jahren (Anakonda usw.) haben gezeigt, daß ohne die VSNA-Führung die Truppen der Mitglieder – auf sich allein gestellt – zu keiner entscheidenden militärischen Aktion mehr in der Lage sind.
Was nützen also die formal fast 900 Tausend Mann, wenn sie für eine Verlegung auf 500 km Entfernung über 200 Tage benötigen?

Wirklich sofort einsatzbereit sind nur die 5000 Mann der „Schnellen Eingreiftruppe“ – allerdings sind das eher leichte Verbände analog GSG9, die nicht unbedingt geeignet sind, sich einem Panzerkeil der Russen entgegenzustellen.
Das – und nicht die großkotzige Selbstdarstellung des PR-Chefs oder die lärmende Kriegshysterie der Hauptströmungs-Medien – ist die Realität: die Nato ist ein Koloß auf tönernen Füßen, der nicht in der Lage ist, die selbstgestellten Aufgaben zu erfüllen.

Wozu braucht man also die Organisation noch?
Klar, als Käufer der teuren und längst nicht mehr führende Waffentechnik des Militär-Industrie-Komplexes der VSNA – darum die Forderungen Donnys auf Erhöhung der „Verteidigungs“budgets aller Mitglieder nicht nur auf 2, sondern auf 4% des BIP.
Wobei alle modernen Waffensysteme jederzeit von den VSA-Herstellern per Software-Eingriff außer Funktion gesetzt werden können…
Und als Popanz für die Einschüchterung der eigenen Bevölkerung…

Aber: dem steht auf russischer Seite eine immer moderner ausgestattete, immer besser in Manövern gedrillte und deutlich besser motivierte Armee gegenüber, die seit Syrien auch über entsprechende verbreitete Kampferfahrungen verfügt.
Mit einer Führung, die zu entschlossenen Maßnahmen in der Lage ist, wie das Beispiel Syrien verdeutlicht hat. Und wie es sich bald weiter zeigen wird.

Putins Reden sollten also durchaus gelesen und ernst genommen werden. …
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Als „Nachtrag“ noch ein paar Worte zum laufenden Krieg.

Warum Putin diesen vom Zaun gebrochen hat, ist wohl allen klar: ‚
– Nato-Osterweiterung, die damals völlig ohne Not – denn Rußland war ja „handzahm“ unter Jelzin – und gegen den Rat wissender Politiker auch des Westens durchgeführt wurde, und ja, entgegen den vielfachen Versprechen, die Nato „keinen Zoll“ nach Westen auszudehnen (ursprünglich nicht mal über die Elbe hinaus!),
– und natürlich die acht Jahre Völkermord an den Menschen in Donbaß mit über 13.000 zivilen Toten, während derer der Westen reichlich Zeit hatte, die Kiewer Junta zu Verhandlungen zu zwingen, zumal seit 2015 ein vom UNO-Sicherheitsrat gebilligtes Konzept als Verhandlungsgrundlage auf dem Tisch lag (die berüchtigten „Minsker Vereinbarungen“ – „Garant“ dafür neben Rußland auch die BRvD, also Merkel – der „Erfolg“ ist bekannt).

Das sind jedoch nur die Anlässe.
Um Grunde haben wir es mit einem „normalen“ imperialistischen Eroberungskrieg zu tun. So wie es im vorigen Jahrhundert mehrere gab.
Imperialistisch heißt: die einen Imperien werden auf Kosten der anderen geschaffen, die anderen dabei zerstört.
Typisches Beispiel: der sog. Erste Weltkrieg – in Wirklichkeit wahrscheinlich der 136. Weltkrieg auf dem Planeten – zerstörte das Osmanische, das Germanische, das Russische und das Österreich-Ungarische Imperium und stärkte das Britische.

Heute nun versucht Putin, ein neues Russisches Imperium aufzubauen, und dafür führt er diesen Krieg. Den er aufgrund der waffentechnischen, strategischen und ausbildungsseitigen Überlegenheit seiner Armee sicher gewinnen wird, wahrscheinlich innerhalb von Tagen, weil er die jetzige Führung in Kiew zur bedingungslosen Kapitulation zwingen wird.

Ob es danach für die Menschen auf dem Planeten besser oder schlechter sein wird, hat mit diesem Krieg nur sehr wenig zu tun.
Denn diesem Krieg werden nun alle schlimmen Folgen des zusammenbrechenden Wirtschafts- und Finanzsystems der heutigen Sklavenhalter-„Ordnung“ zugeschrieben werden.
Das war auch der Grund für die teure massive Kriegshysterie-Kampagne der weltweit gleichgerichteten Massen-Verblödungsmedien in den vergangenen 4 Monaten.
Denn die Globalisten und alle anderen Parasiten „brauchen“ diesen Krieg.
Und zwar einen möglichst „großen“.
Denn nur so kann das Zins-Schein-Geldsystem neu gestartet werden, dessen „technisches Ablaufdatum“ nun mal alle 70 Jahren erreicht wird…

Eine eigene Idee, ein Ideal, ein zukunftsweisendes Ziel kann ich jedenfalls bei Putin nicht erkennen, daher wird es wohl nach den „Irrungen und Wirrungen“, den Vernichtungen und Verrichtungen, die nächste Runde der Versklavung geben – vielleicht nicht ganz so heftig wie es uns die Hohlköpfe vom WEF oder den „Inklusivitäts“-Vereinen vorgeschwärmt haben, aber wer weiß das heute schon…

Nein, das Digitale Kazett ist noch lange nicht von Tisch, der Lächler sitzt friedlich auf seinem Ast und wartet, bis die Tiger unten sich gegenseitig soweit zerfleischt haben, daß er nur noch die Überreste einsammelt braucht…

Kurzes Sofortprogramm

Schon mehrfach hatte ich eine Reihe von möglichen Sofortmaßnahmen zur Verbesserung des Volkswohlstandes und der Wirtschaft vorgeschlagen, um die gröbsten Ungerechtigkeiten zu beseitigen, zu finden u.a. hier im 2. Teil.
Nachfolgend nun ein gerafftes Programm, dessen Umsetzung innerhalb eines Tages möglich ist.
LH, Mitte Februar 2022
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Alle Abgeordneten zur Verantwortung!

Es gibt nicht wenige, die das „repräsentative System“ für überlebt und unfähig halten, die heutigen Probleme zu lösen. Und sie haben sehr gute Argumente.
Ob Veränderungen in kleinen Schritten heute noch sinnvoll sind, angesichts der verheerenden Auswirkungen der erwiesenen Unfähigkeit ebenjener Parteiendiktatur, an der Lösung auch nur eines einzigen Problems der heutigen Zeit effzient zu wirken, mag fraglich sein.
Aber wie schon mehrfach betont, gibt es eine Reihe von sehr einfachen Maßnahmen, die – im Rahmen des überlebten heutigen Systems! – innerhalb eines einzigen Tages das Leben in diesem Lande von Grund auf verändern könnten.
Und zwar ganz im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik von Deutschland und der darin so oft bemühten „freiheitlich-demokratischen Grund-Ordnung“. Nachfolgend dazu eine komprimierte Darlegung, beginnend mit einer Anregung aus Rußland. © für die leicht angepaßte Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans 7.4.2019 —————————————————————————————————

1. Abgeordnete zur Verantwortung! Bundesweite Aktion

Idee: Anton Derjabin 2. April 2019, 21:08
Meint ihr nicht, Brüder und Schwestern, daß es an der Zeit ist, zur bundesweiten Verantwortlichkeit unserer Abgeordneten aufzurufen, auf allen Ebenen? Unsere rundlichen und nicht durch Rückkopplungen belasteten Abgeordneten? Warum richtet niemand die Aufmerksamkeit auf diesen einfachen Gedanken?

Wir haben repräsentative Machtorgane – ein anderes System gibt es nicht und wird es wohl kaum geben. Das heißt: wen ein gewisses (im Idealfalle: ein ganz konkretes) Kollektiv gewählt hat, der lenkt in unserem Namen.
Da liefen mal lange irgendwelche Gesetzesentwürfe über die Verantwortlichkeit der Abgeordneten und deren Rechenschaftslegung um. Aber irgendwie zweifele ich, daß unsere jetzigen Gesetzesschafer ein Gesetz gegen sich selbst verabschieden werden.

Vielleicht ist es an der Zeit, vom Volke aus, auf dem Wege einer sozusagen persönlichen Initiative den Gewählten ein wenig Dampf zu machen?
Warum eigentlich nicht?
Und zwar so, daß denen der Boden unter den Füßen brennt?

Mit einer Initiativgruppe zu denen in das Büro zu gehen und Rechenschaft zu fordern: womit hast Du, Josef Blümling, Dich befaßt, welche Gesetze hast Du beschlossen, wie auf die Aufträge der Wähler reagiert?
Was hast Du in der nächsten Zeit vor umzusetzen?

Haben wir das Recht, das zu fragen?
Natürlich haben wir das. (wir hierzulande auch: laut Grundgesetz ist doch das Volk der Souverän und nicht die Verwaltung, oder?)
Also: stellen wir Verzeichnisse mit Fragen zusammen und vorwärts – beginnend im Gemeinderat und endend mit dem Zentralparlament!

Da hättet ihr eure vermittelte Volksmacht und die unmittelbare Kontrolle.

( Quelle ) —————————————————————

Gute Ideen, oder?

Ob nun auf diese Weise oder wie auch immer:
was dieser „repräsentativen Demokratie“ eindeutig fehlt, ist die persönliche Ver- antwortlichkeit und Rechenschaftspficht eines jeden gewählten „Volks- Vertreters“ – erst dann wird er sich wirklich vom Versicherungs- oder Staubsauger- Vertreter unterscheiden. („er verkauft…“)

Kommen wir zu weiteren, dem Grundgesetz völlig entsprechenden und daher in einer einzigen Bundestagssitzung, an einem einzigen Tag, annehmbaren Beschlußvorschläge, wie ähnlich bereits früher dargelegt.

2. Rentensicherung

Die immer schlechter werdende Versorgung der Rentner in diesem Land kann sofort und ohne großen Aufwand wesentlich verbessert werden.
Es würde genügen, sämtliche rentenfremden Leistungen, die heute aus dem „Rententopf“ ständig bezahlt werden, aus dem Staatshaushalt zu fnanzieren. Damit könnte das Rentenniveau signifkant angehoben werden, bei gleichzeitiger Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge für die heute Arbeitenden.

3. Lohnnebenkosten-Senkung

Eine signifkante Senkung aller Lohnnebenkosten (und damit eine merkliche Entlastung des „Faktors Arbeit“) erfolgt, wenn mit sofortiger Wirkung alle sog. Beitragsbemessungsgrenzen aufgehoben werden. Damit werden zur Beitragszahlung für Kranken-, Pfege- und Rentenversicherung ALLE Einkünfte in voller Höhe herangezogen. Denn es ist grundgesetzwidrig, daß Großverdiener sich „gesetzeskonform“ auf diese Weise aus der so oft wortreich beschworenen Solidargemeinschaft ausklinken. Folge: die entsprechenden Beiträge insgesamt sinken prozentual signifkant.

Beide Maßnahmen benötigen – da grundgesetzkonform – lediglich einen entsprechenden einfachen Mehrheitsbeschluß des Bundestages – nichts weiter. Sie verstoßen gegen keine geltenden Gesetze usw., d.h. sie könnten MORGEN SCHON durchgesetzt werden.

Wer sich nun fragt, warum denn noch niemand auf diese oberaffengeilen Ideen gekommen sei, der hat das Wesen des Kapitalismus nicht verstanden: es ist eine Gesellschaft für die ganz wenigen Superreichen und deren Vasallen. Und das zeigt sich halt deutlich, in jedem einzelnen Detail…

4. Steuervereinfachung und -senkung

Auch sehr einfach zu bewerkstelligen: die Abschaffung aller Steuern bis auf 2 – eine Umsatzsteuer, deren Höhe auf 10% gesenkt werden könnte, und eine Einkommens- und Gewinnsteuer, die ebenfalls auf 10% festgelegt werden könnte.
Finanzierung durch die gleichzeitige Abschaffung aller „Sondertatbestände“, d.h. alle – Unternehmen wie Bürger – zahlen ohne Ausnahmen (!) diese Steuern allmonatlich. Für alle werden bei der Einkommens- und Gewinnsteuer Steuerfreibeträge von 1200 Euro im Monat gewährt, d.h. die Steuerpficht beginnt ab dieser Marke, ohne Begrenzung nach oben und ohne Ausnahmen.

Selbstverständlich muß Gestaltungsmißbrauch, zum Beispiel durch Aufspaltung von Unternehmen in viele kleine, formal selbständige Kleinst-Unternehmen, streng geahndet werden, zum Beispiel durch Verstaatlichung der gesamten Gruppe.
Kriterium könnte der wirtschaftliche Zusammenhalt der Unternehmen sein, d.h. jede Unternehmensgruppe würde als ein Unternehmen betrachtet, unabhängig von der Eigentümerstruktur der Tochterfrmen.

Sollte das zu einer Verringerung der durchschnittlichen Unternehmensgrößen führen, wäre das ein angenehmer und erwünschter Nebeneffekt! Kleine Unternehmen sind effizienter, menschennäher, verantwortungsvoller.

Die Vereinfachung des Steuersystems würde eine große Anzahl von gut ausgebildeten Menschen freisetzen, die bisher als Steuerberater, Finanzamtsmitarbeiter, Steueranwälte usw. tätig waren und dann ab sofort als qualifzierte Arbeitskräfte für einfache wie auch anspruchsvolle Arbeiten zur Verfügung stehen.

Das würde eine durchgängige Verkürzung der gesetzlichen Wochenarbeitszeit auf 20 Stunden ermöglichen, wieder ohne Ausnahmen.
Falls irgendwo Mehrarbeit anfällt, sind weitere Kräfte zu beschäftigen.

Anmerkung: Alkohol und alle anderen legalen Drogen sollten mit einer entsprechenden staatlichen Akzise belegt werden, die deren Verkauf möglichst verringert, ohne eine Flucht in die Grau- oder Schwarzzone zu provozieren. Entsprechende begleitende Propa- ganda-Maßnahmen über deren schädliche Folgen – deutlich mehr als heute – sind vorzu- sehen, wie auch ein durchgängiges Werbeverbot für alle legalen Drogen.

Defnition: Als Droge gelten alle Produkte – auch Medikamente, Spiele u.a. –, die in absehbarer Zeit zu einer Abhängigkeit führen.

5. Gesetzliche Maximalentlohnung

Genauso wie es einen gesetzlich festgelegten Mindestlohn gibt, genauso wird eine gesetzlich festgelegte Maximalentlohnung für alle Beschäftigten eingeführt. Diese kann gern als ein Vielfaches des gesetzlichen Mindestlohns festgelegt werden, zum Beispiel das 99fache, darf aber nicht überschritten werden.

Also bei zur Zeit gültigen 9,82 Euro Mindestlohn (ab 1. Juli 2022 dann 10,45 €) darf niemandem – es sei nochmals betont: wirklich niemandem – mehr als (aufgerundet) 980 Euro pro Stunde bezahlt werden (vor Steuern, selbstverständlich).
Dies darf auch nicht umgangen werden, mit Tricks, wie Prämien, Boni, Vortrags- und anderen Honoraren, Zuwendungen usw.

D.h. in der Gesamtrechnung wird alles, was über diese durchschnittliche Stundenentlohnung hinausgeht, komplett zugunsten des örtlichen Hasuhalts vom Staat eingezogen.

(selbstverständlich sollte der gesetzliche Mindestlohn deutlich erhöht werden, zum Beispiel auf das Doppelte – aber dafür werden sich „plötzlich“ sehr viele „konservative“ Stimmen finden…) 😉

Mit den gemäß Pkt. 3 stark abgesenkten Beitragssätzen wird gewiß auch jeder Selbst-ständige wieder in die entsprechenden Versicherungen einzahlen können und wollen

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Soweit das vereinfachte Sofortprogramm.

Weitere dazu erforderliche Begleitmaßnahmen zur Verhinderung von Auswüchsen sind zu durchdenken, zu erarbeiten und umzusetzen.
Mit den oben genannten Maßnahmen wäre es möglich, das jetzige System soweit neu zu gestalten, daß ein „geregelter Kapitalismus“ herauskäme – geregelt im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung.

Die heute vorhandene extreme Spreizung der Einkommen und Vermögen würde sich über die Jahre verringern, die sozialen Spannungen abgebaut werden und der soziale Frieden wäre gewährleistet.
Wenn wir eine tatsächliche Elite hätten, die diese Bezeichnung auch verdient, würde sie die dargelegten Maßnahmen um des sozialen Friedens willen befürworten – und sofort durchsetzen…

Weitere ausführliche Hinweise dazu hier: https://bumibahagia.com/2019/02/15/nichts-geht-verloren/ 😉

Mythos Pol Pot

Nachfolgender Beitrag ist in allen Teilen sehr gut geeignet, die eigene Wahrnehmung für Propaganda zu schärfen. Im Teil 1 geht es vor allem um das Thema Mythen und deren Verbreitung; zum historischen Hintergrund kommen wir dann in Teil 2, und in Teil 3 suchen wir den Erzeuger des konkreten Mythos. Dabei wird erstmals eine bisher völlig unbekannte historischen Facette aufgedeckt. –
Noch eine herzliche Bitte: wer unbedingt seine Vorurteile pflegen will und nicht bereit ist, historische Persönlichkeiten auch als Mensch anzusehen, der möge bitte gleich weiterklicken, er wird wenig Freude an dem Artikel haben… danke. – LH, 13.2.2022
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Kommentare (kursiv und in Klammern) von mir, Hervorhebungen wie im Original und von mir – im Zweifelsfalle bitte im pdf nachschauen. 5.4.2019
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Pol Pot: unbequeme Wahrheit. Wer erzeugt wozu Mythen?

Alexander Dubrowski 26.03.2019 15:30 – Teil 1

1. Welche negativen Mythen braucht der Westen und wie dem begegnen

„Geschichte – das ist Wahrheit, die zur Lüge wird.
Ein Mythos – das ist Lüge, die zur Wahrheit wird.“
(Jean Cocteau).

(prima Methode, ein Zitat an den Anfang zu stellen; jedoch findet sich mit etwas Suchen für ALLES ein passendes Zitat…)

1. Einleitung

Man sagt, wenn Sterne aufleuchten / entzündet werden, dann braucht das jemand.

Übrigens, falls jemand das nicht weiß: es gibt am Firmament nicht einen einzigen Stern im sichtbaren Spektrum, der eine Bezeichnung in einer beliebigen anderen Sprache hätte als auf arabisch. Dieser Fakt zeugt zumindest von den antiken Wurzeln der nahöstlichen Zivilisation und – sogar wenn jemand irgendwann eigene Bezeichnungen der Sterne hatte – bedeutet die durchgängige und ungeschwächte Kraft des Einflusses der Völker der Region auf die ganze Welt, bis zur heutigen Epoche. (freilich kann man diese Fakten auch ein wenig anders betrachten, und zwar ganz praktisch: wo anders auf der Welt gab es denn noch viele aufeinanderfolgende wolkenlose Nächte, die ja die Voraussetzung für die systematische Betrachtung des Sternenhimmels sind, außer im subtropischen nahöstlichen Raum? und wie hätten – unter den natürlichen Bedingungen, welche die Bewohner „ge­mäßigter“ Gebiete zwangen, sich einen viel größeren Teil ihrer Zeit mit dem Überleben zu befassen, als ebenjene Araber mit ihrem gleichbleibenden Klima und der Möglichkeit meh­rerer Ernten im Jahr – denn die anderen Völkerschaften die Zeit dafür erübrigen sollen?)

Darin liegt nicht ein Gramm Subjektivität, sondern nur die Konstantation des Faktes: die Araber brauchten die Sterne und sie haben sie entzündet. Und zwar für immer, und sie ließen den Amateuren keine Chance, die Geschichte für sich umzuschreiben. Das ist übrigens der seltene Fall, da die Regel „die Geschichte schreiben die Sieger“ nicht wirkte und nie wieder wirken wird.
(werter Autor, vergißt du da vielleicht etwas? Daß ganze Kulturen durch Naturkatastro­phen fast vollständig versanken? Oder daß gewisse „antike“ Bibliotheken regelmäßig recht sonderbaren Feuern zum Opfer fielen? Und daß ebenjene „Umschreibung der Geschichte“ zu allen Zeiten viel konsequenter und durchgängiger durchgeführt wurde als alles an­dere? Warum schreiben wir heute nur noch arabische Ziffern und nur im Dezimalsystem? Warum benutzen wir nur noch lateinische Buchstaben, wo es doch noch bis vor wenigen Jahren auch für den Computer ein deutsches Alphabet gegeben hat? und so weiter…)

Also, wenn Sterne entzündet werden, dann braucht das jemand. Und Mythen? Mir scheint, hier drängt sich eine stahlbetonartige Analogie auf: wenn ein Mythos erschaffen wird, dann braucht das jemand. Anders geht es nicht. Zufällig entstandene Mythen sterben schnell, unbemerkt und leicht. Um lange zu leben, muß ein Mythos benötigt werden – das ist die notwendige und hinreichende Bedingungen eines langen, manchmal praktisch endlosen Lebens. Um einen solche Mythos zu töten, sind manchmal viel größere Ressourcen erforderlich, als für dessen Erschaffung eingesetzt wurden.
(erneut Einspruch: hinreichend ist es nicht, einen Mythos nur zu benötigen und zu erschaffen, denn ein Mythos muß längere Zeit propagandistisch verbreitet und gepflegt werden, bevor er ein Eigenleben entwickeln kann; alles andere mag richtig sein)

Nach der Geburt eines beliebigen Mythos gibt es viele Gefahren, sein Schicksal ist nicht vorbestimmt und hängt nur vom Vorhandensein einer großen Anzahl Menschen ab, die daran glauben, daß der Mythos nicht ein Märchen ist, sondern eine wahre Geschichte. So sind viele Götter gestorben, als die Menschen aufhörten, an sie zu glauben. (?????)
Keiner weiß zuvor, was diesen oder jenen Mythos erwartet: schnelles Vergessen oder ein langes und leuchtendes Leben, ein quälender und geheimer Kampf ums Überleben oder ein glänzender Sprung in künftige Horizonte. Viele Mythen wurden harten Verfolgungen ausgesetzt (und das ist keine „Umschreibung der Geschichte“?), ein Teil von ihnen ergab sich schnell, ein Teil widerstand länger, aber es gibt auch solche, die entgegen all dem überlebt haben. (warum wohl? könnte es sein, daß dies einen Grund hat?)
Es gab Mythen, die sogar trotz Unterstützung von allen Seiten verstarben, was sie nicht daran gehindert hat zu vergehen – die einen still, die anderen mit lautem Türgeknall.

Ja, zum Beispiel ist einer der letzteren der Mythos von der Auserwähltheit der deutsch-ari­schen Rasse (falsch: es gab nur einen Mythos von der Überlegenheit selbiger! die „Aus­erwählten“ waren ganz andere…), und das „Türgeknall“ kostete die Menschheit einige Dutzend Millionen Leben. (welch höchst oberflächliche Betrachtungsweise!) Es schien, daß damit der Schlußpunkt in dieser Geschichte für immer gesetzt sei, allerdings hört der Streit bis heute nicht auf, die Zahl der Anhänger vervielfacht sich, die Korrosion zerfrißt die mit dem Blut geschriebenen Tafeln, die Opfer verwandeln sich in Täter und umgekehrt.
(ja, lieber Autor, das ist auch nicht verwunderlich: mit vereinfachender Schwarz-Weiß-Malerei wird man auch den historischen Tatsachen kaum gerecht werden können, und man wird sich Gedanken machen müssen, WARUM bestimmte Mythen so unausrottbar sind – etwa weil sie immer wieder propagandistisch „aufgewärmt“ werden, oder stecken da vielleicht andere Gründe dahinter? Solange man sich jedoch einer Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Mythos verweigert, wird man nie zu gültigen Aussagen kommen)

Wie es scheint, werden Mythen genau dazu geboren, daß sie allein durch ihre Existenz Streit hervorrufen und die Seiten zur Suche nach der Wahrheit aufrufen. (dann darf man aber auch diese Suche nicht durch Gesetze verbieten)
Wobei fast immer die Friedensstifter (ein heute sehr unterschiedlich gebrauchter Begriff: vom „UNO-Beobachter“ zur „Friedensmission“ – tatsächlich entweder zuschauen beim Völkermord oder selbst aktiv mitmachen, aber nie wirklich verhindern) und deren Gegner für die jeweils eigene Wahrheit bis zum Blute kämpfen, ohne Rücksicht auf Verluste, und auf diese Weise in der Menschheit ein Gefühl der Selbsterhaltung erzeugen – vor allem gegen die blutigsten Ideen und Phantasien. Jedenfalls sollte es wohl so sein.
(ja, soll es wirklich so sein? Sollen die Menschen sich gegenseitig bekämpfen, damit der Selbsterhaltungstrieb sich entwickelt? Oder ist dieser vielleicht in jedem Menschen sowieso vorhanden – für einen Trieb ganz natürlich? Und was „soll“ dann mit dem „blutigen Kampf“ um ideologische Fragen oder Mythen „positives“ erreicht werden?)

Aber wie ist es tatsächlich? Das höchst dramatische Schicksal des genannten (aber leider falsch interpretierten) deutsch-arischen Mythos sollte für immer die Starken dieser Welt von ähnlichen Experimenten abhalten, aber nichtdestotrotz verfolgen die Mythen von der Auserwähltheit dieser oder jener Rasse oder Gemeinschaft die Menschheit in ihrer gesam­ten (herrschenden! umgeschriebenen!) Geschichte und sind derart lebensfähig, daß sogar im 21. Jahrhundert die laufenden wieder durchaus ernste Kraft entfalten.

Hier, zum Beispiel, aus frischester Ankunft: a) der Mythos von der Auserwähltheit der amerikanischen Nation (falsch: es geht nicht um eine „amerikanische Nation“, die es gar nicht gibt, sondern um die „Nation der Vereinigten Staaten von Nordamerika“ – sehr ober­flächlich hier, der Autor) und b) der Mythos von der Existenz „universeller Werte“, die von der gesamten Menschheit anzunehmen und zu verinnerlichen sind (was sollte daran nicht richtig sein? freilich gibt es solche allgemeinen humanistischen Werte!), und deren Träger natürlich die amerikanische Nation ist, was diese zur auserwählten macht. (ja, aber bitte doch unterscheiden zwischen Wahrheiten und deren Benutzung für Propaganda-Lügen!)

So schließt sich der Kreis, der Vorhang fällt, die Beleuchtung erlischt und vor uns liegt das vollständige universelle Glück mit unbegrenzten Mengen von Hamburgern und Kaugummi.

Und da ist scheinbar nichts Schlechtes dabei, aber ein bedeutender Teil der Menschheit hat es nicht kapieren können, warum Hamburger und Kaugummi gut sind, aber die Be­rücksichtigung der nationalen Traditionen und Erfahrungen, darunter auch im Bereich des Staatsaufbaus, schlecht sein sollen.

Und was soll man tun, wenn die Priester der genannten Mythen als „Argument“ benutzen, daß sie das Monopol auf die Hauptwerkzeuge der postindustriellen Zivilisation besitzen – die Information und die Informationstechnologien, und als weiteres Mittel der Verbreitung des Mythos noch Flügelraketen und andere hochmoderne „Überzeugungs-Technologien“?
(was soll eine „postindustrielle“ – wörtlich „nach-industrielle“ – Zivilisation denn sein? hat jemand die Industrie abgeschafft? was wird mit solchen Begriffsfälschungen denn heimlich erzeugt? doch die Vorstellung der globalistischen Neolibs, daß für die künftige stark redu­zierte Menschheit keine Industrie mehr erforderlich sein soll, oder? ist das überhaupt reali­stisch? oder wird hier nur wieder verblödet, bis die Leute von selbst das Falsche tun?)

Richtig, diejenigen, welche dafür einen Grund und den Willen haben, müssen: a) mit aller Kraft diese „Friedensstifter“ entlarven, die Haltlosigkeit von deren Phantasien aufzeigen und, im Falle unzureichender humanitärer Werkzeuge, ihnen b) die eigenen nicht weniger geflügelten „Überzeugungs-Technologien“ gegenüberstellen.

Im zweiten Falle ist wohl alles klar und transparent – Kraft bricht Kraft, und daher muß man der Gewalt eine gleich große oder größere Kraft entgegensetzen, wenigstens in Form eines zügelnden Faktors.
Mit dem ersten Punkt ist alles viel komplizierter, denn jeder Mythos hat auch eine Kehrsei­te: das absolute Fehlen der Notwendigkeit einer Korrelation zur Wahrheit. Das heißt, die Lebensfähigkeit des Mythos ist umgekehrt proportional zum Fehlen der Möglichkeiten, ihn argumentativ und mit Fakten in der Hand zu bestätigen oder zu widerlegen. Und zwar je näher an der Gegenwart, desto schwieriger ist es, den gesunden Menschenverstand anzu­sprechen, der oft einfach zurücksteckt vor den Strömen der Lüge und tendenziösen Ver­drehungen. (und das soll bei „früheren“ Themen anders sein? warum?)

Schauen wir uns eines der härtesten Beispiele von Mythen an, die keinerlei Chance auf Entthronung haben. … (ENDE TEIL 1)
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Hier ist wieder Schluß, das weitere bitte aus den pdfs entnehmen, danke.

Wie ist er, der Russe?

Für viele im Westen nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln: der russische Mensch. Nicht nur weil er wohl der (von anderen) meistverlogene ist, sondern weil auch die wahren Begebenheiten, die unsere Eltern oder Großeltern aus dem sog. 2. Weltkrieg berichtet haben, an vielen Stellen gar nicht zu dem paßten, was man ihnen in der Naso-Propaganda eingetrichtert hatte…
Lassen wir also einen Russen über die Russen reden.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Anmerkungen von mir. 30.03.2019
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Anmerkung 13.2.2022:
Manche mögen das als Marotte ansehen, daß ich darauf achte, den Buchstaben „ß“ überall da zu benutzen, wo er richtig ist – es ist meine Art, die deutsche Sprache zu erhalten und zu pflegen.
Ebenso wird vielen aufgefallen sein, daß ich grundsätzlich Rußland mit „ß“ schreibe. Das hat darin seinen Grund, daß der heutige Russe (русский) mit dem Eigenschaftswort „russisch“ bezeichnet wird, genau so, wie wir mit „deutsch“. Deshalb ist für mich der wahre Russe der „Ruß“, und das wahre Rußland besteht aus der Russischen (eigentlich: Rußländischen!) Föderation mit ihrem Völkergemisch, dazu jenes Gebiet, das man heute „Ukraine“ nennt, und Weißrußland – die drei Stämme der rußischen Völkerfamilie.
Übrigens: sprachlich ist die Wurzel der „rußyj“, der rothaarige…
LH
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Der rußische Mensch

Wladimir Zwetkow 31.08.2010

«Hier riecht es nach dem rußischen Geist… nach der Ruß!» – Der Prophet der Rußischen Zivilisation

Der Rußische Mensch wird niemals glücklich sein, wenn er weiß, daß es irgendwo Ungerechtigkeit gibt.

Der Rußische Mensch braucht nicht die materialistischen «Werte» des Westens, und er benötigt nicht die zweifelhaften Errungenschaften des Ostens im Bereich der abstrakten Geistigkeit, die nichts mit der Realität zu tun haben.
Der Rußische Mensch braucht die Wahrheit, vor allem sie sucht er im Leben.

Leben nach der Wahrheit — das ist rußisch!

In einer ungerechten Gesellschaft, wenn eine Minderheit an der Mehrheit parasitiert, hat der Rußische Mensch keine Motivation zur Arbeit. Der Rußische Mensch arbeitet gewissenhaft und uneigennützig, wenn in der Gesellschaft eine sittliche Idee, ein gerechtes Ziel ist.

Das Konzept der Sittsamkeit — nach dem Gewissen leben — das ist rußisch. Rußität — das ist die Weltanschauung des gerechten Lebensaufbaus.

Für die sittsame Idee arbeitet der Rußische Mensch mit Freuden, sogar wenn er im Gefängnis ist, und dann fühlt er sich nicht als Gefangener — er erlangt die Freiheit.

Arbeiten für das Wohl des Volkes und der ganzen Menschheit — das ist rußisch. Der Gemeinsinn liegt im Blute des Rußischen Menschen.

Die rußische Seele — das ist Großzügigkeit, die keine Grenzen kennt. Für den Rußischen Menschen ist charakteristisch, daß ihm Habgier fremd ist.

Der Rußische Mensch berauscht sich nicht. Absolute Nüchternheit — das ist rußisch!

Der Rußische Mensch braucht nichts im Übermaß. Maßvoll leben — das ist das Wesen der Rußischen Zivilisation.

Der Rußischen Kultur ist jegliches Laster fremd. Der Rußische Mensch duldet keinerlei Scheußlichkeiten!

Der Rußische Mensch lebt niemals nach dem Prinzip «das geht mich nichts an».

«Nur für sich selbst leben», «nur für sich arbeiten», das Leben in verschiedenen Vergnügungen verbrennen — das ist nicht rußisch.

Der Sinn des Wortes «Freude» ist in der rußischen Sprache nicht zufällig ein anderer als der Sinn des Wortes «Vergnügen».
Freude entsteht beim Rußischen Menschen beim klaren Bewußtwerden des Sinnes des Lebens: alles, was möglich ist (und auch das Unmögliche) tun, damit die künftigen Generationen nicht in einer Sklavenhaltungs-Masse-Eliten-Gesellschaft geboren werden.

Der Rußische Mensch wirkt unermüdlich an seiner und der ihn Umgebenden Umgestaltung von der Menschenähnlichkeit zur Menschlichkeit!

Rußisch leben — das heißt menschlich leben!

Glück ist für den Rußischen Menschen: sich als Teil des großen Ganzen zu fühlen und an der Erschaffung einer gerechten Weltordnung auf der Erde mitzuwirken.

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Nachbemerkung des Übersetzers

Gewiß hat an der einen oder anderen Stelle der westliche Leser aufgemerkt, zum Beispiel wenn es um die nüchterne Lebensweise geht oder um die Arbeitsamkeit.

Wir sollten bitte versuchen, uns von den Klischees zu lösen, die den Rußen über Jahrzehnte aufgedrückt und uns natürlich «freudig» übermittelt wurden.

1. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß die Leute dort tatsächlich ungeheuer arbeitsam sein können, aber nur wenn ihnen die Arbeit Freude bereitet, wenn sie einen Sinn in der Arbeit sehen und wenn die Arbeit einen gewissen Anteil an schöpferischen Möglichkeiten beinhaltet.
Nicht umsonst sind sehr viele hervorragende Programmierer, vor allem in den VSA, Rußen.
Stumpfe eintönige Arbeit oder kopfgesteuertes Handeln ist dem Rußen total fremd, da wird er «faul» und «unzuverlässig».
Klar resultieren daraus dann Probleme mit der Disziplin, aber ein richtig motivierter Ruße kann sehr diszipliniert arbeiten — es liegt – wie bei allen – an der Führung…

2. Der Ruße ist nie ein Säufer gewesen. Freilich gab und gibt es immer und überall «sone und solche», aber allgemein war der Alkohol verpönt.

Alkoholverbrauch pro Kopf in Rußland ( Quelle )

Im Gegenteil, Mitte des 19. Jahrhunderts hat es in Rußland Nüchternheits-Aufstände gegeben, als die westlich eingesetzten Zaren zusammen mit den Geschäftemachern das rußische Volk zum Saufen verleiten wollten — da wurden Kneipen kurz und klein geschlagen und die Wirte verprügelt.
Lange Zeit war der Alkoholkonsum in Rußland etwas, wofür der Mann sich schämte, und der Ausschank erfolgte in kleinen, schmutzigen Kellerräumen.

Aber durch die weiche, empfindsame Seele, die der normale rußische Mann hat, und durch das Bedürfnis zur Fröhlichkeit war es den Verführern ein Leichtes, die Männer allmählich zu verleiten.

Fallender Alkoholverbrauch im modernen Rußland

Und:
wir hier im Westen sollten vielleicht überlegen, wie groß die Steine sind, die wir da zur Hand nehmen, da wir selbst auch im Glashaus sitzen — denn der Alkoholverbrauch pro Kopf ist auch bei uns nicht gerade gering, und das liegt nicht an den «vielen Rußlanddeutschen», die teilweise schon wieder auf dem Weg zurück in ihre wahre Heimat sind…

Die Reh-Produktion

Nein, wer jetzt hier eine launige Abhandlung über die Geschehnisse im Wald erwartet, der wird enttäuscht sein: es geht im weiteren nicht darum, wer da röhrt und warum, sondern welche gigantische Lücke alle bisherigen Konzepte einer Wirtschaftswissenschaft aufweisen, in Ergänzung zu unserer – vielen Lesern schon bekannten – kritischen Betrachtung selbiger.

Aber heute legen wir den Finger mitten in die am meisten schmerzende Wunde.
Luckyhans, 25. November 2018
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Die materielle Produktion – Basis jeglichen Wirtschaftens und einziger Bereich der Wirtschaft, in dem ein Mehrprodukt und damit ein Gewinn entstehen kann – besteht für die meisten von uns aus den Prozessen Forschung/Entwicklung, Serienreifmachung mit Anlagenaufbau, und Fertigung, selbstverständlich mit etwas Qualitätsmanagerei.
Danach beginnt schon der Verteilungsprozeß, also Marketing, Verkauf usw.

Auch daß sich in dieser Produktion noch ein Re-Produktionsprozeß versteckt, weiß der vorgebildete Mensch natürlich. Aber eben nur einer…
Freilich kann sich jeder beim Gabler oder anderen Quellen über die entsprechenden Ab­schnitte schlaumachen, aber nicht immer wird das auch zum vollen Verständnis führen.
Deshalb gehen wir hier das Thema als eine Art fiktiver Dialog mit einem ausgebildeten Ökonomen an.

Denn es sollte jeder WLer, egal ab mit V oder B davor, in der Lage sein, das Wesen des Reproduktionsprozesses innerhalb von 15 – 20 Minuten hinreichend klar darzulegen.
Dabei wird er dir mit Abschreibungen, Amortisation, Ersatzinvestition und vielen ande­ren Begriffen kommen und deren Bedeutung erklären wollen.

Für den Laien ist es ausreichend zu wissen, daß jeder Fertigungsprozeß einem physi­schen und moralischen Verschleiß unterliegt, mit anderen Worten: die Maschinen und Anlagen altern, werden abgenutzt und müssen regelmäßig ersetzt werden.

Bei der einfachen Reproduktion wird nur das ersetzt, was verschlissen ist und aus­zufallen droht, um die Produktion auf selbem Niveau zu erhalten.
Bei der erweiterten Reproduktion ist auch die Modernisierung gemäß neuem Stand der Technik, aber auch die Erweiterung der Produktion gemäß dem Dogma vom Wachs­tum mit beinhaltet.

Es ist aber lehrreich und nicht uninteressant, sich anzuhören und zu betrachten, wie sorg­fältig die bürgerliche Wirt­schaftswissenschaft diesen Reproduktionsprozeß analy­siert und in ihre Handlungs­vorschriften aufgenommen hat: das Unternehmen ist, bei Strafe seines Untergangs, darauf angewiesen, alle diese Details richtig umzusetzen, sonst wird seine materielle Produktion „nicht genug“ Profit bringen.
Und um den geht es ja, oder? Egal wie es rundherum aussieht…

Wenn also unser WLer mit seinen Darlegungen soweit fertig ist, sollte genau dieser Aspekt nochmal gemeinsam hervorgehoben werden: wie wichtig die Reproduktion für das Überleben des Unternehmens ist.

Und er sollte dann bitte explizit bestätigen, daß sich alle diese detailliert ausgearbeite­ten und von ihm dargelegten Prozesse ausschließlich auf das „tote Kapital“ be­ziehen, also Maschinen, Ausrüstungen, Gebäude, Infrastruktur usw.

Denn nun kommen wir an das hüpfende Komma:
warum wird die erweiterte Reproduktion nicht auch für die menschliche Produktiv­kraft im Unternehmen genauso ausführlich dargestellt und wissenschaftlich vorge­schrieben?

Die „Ware Arbeitskraft“ muß doch auch reproduziert werden.

Warum wird diese – genauso wichtige wie die Reproduktion des toten Kapitals – Aufgabe der Gesellschaft und dem Staat überlassen?

Ja, freilich, der kümmert sich mit Steuersplitting, Kindergeld und vielen anderen Maßnahmen ziemlich umfangreich um diese Vorgänge.
Wenn auch die Rolle der Frau als wesentlicher Akteur dieser Reproduktion der Arbeits­kraft sich nur sehr unvollkommen in den entsprechenden wirtschaftlichen und ethischen Folgerungen widerspiegelt.

Aber die Unternehmen damals im pösen real existierenden Sozialismus hatten doch auch eigene Kindergärten, Erholungsheime, Lehrstätten usw.? Kein Modell?

Nun, so wird unser WLer argumentieren, bisher ist der kapitalistische Staat doch weit­gehend ganz gut mit dieser Aufgabe fertiggeworden.
Naja, da könnte man jetzt gewiß so einiges an Argumenten anbringen, die das Gegenteil belegen, denn gerade im sozialen Bereich – um nichts anderes geht es dabei – sind die Verwerfungen doch nicht zu übersehen, denn sehr viele „Regelungen“ führen so ganz nebenbei zu einer Umverteilung der Werte von FLEISSIG nach GELDREICH…
Aber wir wollen uns hier auf das Wesentliche konzentrieren.

Denn nun bist du, lieber Leser, dennoch an der Reihe zu argumentieren.
Und zwar mußt du nun ver­suchen, dem aus-gebildeten (= das „Aus“ für die Bildung?) WLer einen hochwichtigen Prozeß nahezubringen, der aller Wahrscheinlichkeit nach seinem aufmerksamen Auge bisher verborgen geblieben sein dürfte: die Umwandlung der Staaten in Unternehmen.
Leider nicht mehr für alle leicht nachprüfbar unter UPIK.de, wo nicht nur Gemeinde- und Stadtverwaltungen, sondern auch Ministerien, Gerichte und ganze „Staats“bezeichnun­gen als Unternehmen registriert sind.
Und nicht nur deutsche staatliche Strukturen haben ihre DUNS-Nummern

Diese Kommerzialisierung der staatlichen Strukturen ist seit mindestens 25 Jahren weltweit im Gange, für jeden leicht erkennbar an der Umwandlung von „Ämtern“ und „Behörden“ in „Agenturen“ und sog. Service-Einrichtungen.
Daß es dabei um weitaus mehr als eine Bezeichnungsfrage geht, sollte unser WLer selbst wissen: kein Jurist oder Ökonom wird für exakt ein und dasselbe mehrere verschiedene Bezeichnungen verwenden.

Mit anderen Worten: wenn etwas anders benannt ist, dann ist auch was anderes drin, bedeutungsmäßig und damit auch in den Rechtsfolgen.
Da sollte sich jeder Mensch klarmachen.

Auch die umfassenden Privatisierungen der vergangenen Jahrzehnte (wir erinnern uns: lat. privare = berauben), vor allem bei wie Post, Telefon und Bahn, haben dazu geführt, daß der Staat sich aus seiner Verantwortung für die so lebenswichtigen Infrastrukturen herausgezogen hat und seinen Versorgungs-Aufgaben nicht mehr gerecht wird.

Nicht umsonst sind Familien, Gemeinden und solche lebenswichtigen Infra­strukturen als profitorientierte Unternehmen nicht ordentlich zu führen

Und genauso ist, wie oben schon gemeinsam festgestellt, das profitorientierte Unternehmen blind für die Bedürfnisse der Menschen – es „kümmert sich“ nur um das Kapital.
Es können also die Aufgaben des Staates (Hauptaufgabe desselben war mal der Schutz des Einzelnen gegenüber übermächtigen Strukturen, denen der Staatsangehörige nicht gewachsen ist, wie Großkonzerne, Banken usw.) nicht von Unternehmen wahrgenom­men werden, denn diese sind nicht auf die Aufgabenerfüllung und Bedürfnisbefriedi­gung, sondern – ganz naturgemäß – auf den Profit ausgerichtet.

Es ist also zu erwarten, daß die neuen kommerziellen Strukturen, die den Staat ersetzen sollen, ihre Funktion bei der erweiterten Reproduktion der Ware Arbeitskraft nicht mehr erfüllen werden.
Moment mal, das stellt doch aber die Existenz der kapitalistischen Wirtschaftsweise in Frage, denn ohne Reproduktion der Produktivkraft Mensch kann eine materielle Produktion nicht funktionieren. Oder?

Während unser guter WLer noch krampfhaft in seinem Hirn nach Ausflüchten sucht, bereiten wir den ent­scheidenden Schlag vor.
Denn jetzt sind wir endlich an den springenden Punkt gelangt.

Die Arbeitskraft ist nämlich nicht die einzige Pro­duktivkraft, deren Reproduktion von allen bisheri­gen Konzepten der bürgerlichen Ökonomie, auch von Karl Marx und Silvio Gesell, nicht beachtet wird.

Dreimal darf geraten werden, welche mächtige Grundlage allen Wirtschaftens sämtliche Theorien der bürgerlichen Ökonomie nicht gebührend beachten.
Na, kommt jemand drauf?
Ist doch soooooo einfach…

Natürlich, es ist sie selbst: Mutter Natur.

Von allen, auch von den sog. Freiwirtschaftlern, unbeachtet, bildet sie die Basis für jegliche Wirtschaftstätigkeit, denn ohne sie könnte gar nichts passieren.

Und selbstverständlich ist auch ihre „erweiterte Reproduktion“ für die Fortsetzung ebenjener Wirtschaftstätigkeit von grundlegendem Interesse.

Es nützt also nichts, ein paar pseudo-ökologische „Korrekturen“ am gegenwärtigen Wirtschaftssystem anbringen zu wollen, wie manche „grüne“ Parteibonzen scheinheilig verkünden.
Es müssen die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen geschaffen werden, damit Wirtschaft überhaupt verantwortungsbewußt stattfinden kann.
Und dazu gehört vor allem, Mutter Natur und dem Menschen die ihnen gebührende Beachtung zukommen zu lassen und deren Reproduktion in die wissenschaft­liche Betrachtung jeglicher Unternehmenstätigkeit einzubeziehen.
Als Produktivkräfte.

Geben wir also unserem inzwischen leicht verschwitzten WLer als Hausaufgabe mit, daß er bitte für die Reproduktion der Ware Arbeitskraft sowie der Produktivkraft Natur die entsprechenden Details des Reproduktionsprozesses im Unternehmen (!) aus­arbeiten möchte.
Einen Wirtschafts-Sprengstofferfinder-Preis wird er dafür zwar zu Lebzeiten nicht mehr bekommen, aber wenn er das gut macht, werden vielleicht künftige Generationen seinen Namen mit Ehrfurcht aussprechen.
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Das war der ganze Text, aber für die „Liebhaber/innen“ noch das bebilderte pdf:

Bifurkation

Daß sich unsere menschliche Gesellschaft in einer Umbruch-Phase befindet, in der sich – mehr oder weniger gleichberechtigt – mehrere ganz unterschiedliche Entwicklungs­möglichkeiten neben- oder auch nacheinander eröffnen – der sog. Bifurkationspunkt -, sollte bei denkenden Menschen inzwischen geistiges Allgemeingut geworden sein.
Heute beginnen wir mit der mehrteiligen Betrachtung einer russischen Variante dieser Wegsuche, die wir mit Gedanken zu „unseren“ Möglichkeiten abschließen werden.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 26. Oktober 2018 – Hervorhebungen (fett) und Anmerkungen (kursiv) von mir.
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Aktuelle Anmerkung: der Bifurkationspunkt ist bei weitem noch nicht überschritten, denn es fehlt „rein zufällig“ an brauchbaren Konzepten (Ideen, Idealen) für eine zukunftsträchtige Entscheidungsmöglichkeit: was uns bisher an Konzepten angeboten wurde, jammert einen Hund – sowohl Putins Staatskapitalismus als auch Xis „Sozilaismus mit chinesischem Gesicht“ und erst recht das digitale Kazett eine Klaus Schwab vom WEF oder die anderen verlogenen Varianten von Profitgeiern, die plötzlich soziale Verantwortung zeigen… – LH, 12.2.2022
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Wird unsere Elite ihr koloniales Bewußtsein überwinden?

22.10.2018 – 3:30 – Таtjana Wojewodina

Das Schlüsselwort der politischen Saison ist „Durchbruch“ (Variante: „Ruck“).
(wer erinnert sich da nicht der berühmten „Ruck“-Rede eines früheren Bundes-Präsis?)
Alle rufen sich gegenseitig dazu auf, diesen nun durchzuführen, und überlegen wie. Allerdings wäre es vorher gut, die Frage zu beantworten: durchbrechen in welcher „qualitativen Eigenschaft“?
Als eigenständiger Spieler oder als Rohstoffanhängsel?
Na gut, vielleicht nicht ausschließlich für Rohstoffe, sondern auch als sowas wie eine Hilfswerkhalle bei den entwickelten Ökonomien.
Oder träumen wir von einem Durchbruch in Form eines sich selbst genügen­den Landes?

Das ist die Hauptfrage.

Und die sollte man nicht zerreden mit Gesprächen über die internationale Arbeitsteilung, die Theorie (!) der relativen Vorteile und darüber, daß in unserer Zeit des universalen Fortschritts (wohin?) sich keiner abkapseln darf, sondern im Gegenteil ständig mit allen zusammenarbeiten muß (?).
Zusammenarbeiten – ja, aber erneut: in welcher qualitativen Eigenschaft?
Der Durchbruch – wohin? In welche Realität?
Wir brauchen ein klares Bild des Ergebnisses, aber das gibt es bisher nicht.

Lenin hat das richtig gesagt: „Wenn wir versuchen, Teilfragen zu lösen, ohne vorher die allgemeinen gelöst zu haben, werden wir wieder und wieder auf diese allgemeinen Fragen stoßen.“ Aus meiner Sicht geschieht genau dies jetzt bei der Erörterung des Durchbruchs.

Plan А: abhängiger Kapitalismus

Wenn wir versuchen, ein Anhängsel der westlichen Wirtschaft und ein Vasall des Westens zu werden (oder richtiger: zu bleiben) – nennen wir das Plan A -, dann müssen wir unter allen Umständen mit ihm Frieden schließen – wonach auch unsere (Neo-)Liberalen streben, und das ist auch nicht ganz unlogisch.-

Denn heute sind wir ein Anhängsel, eine Halbkolonie, wie das auch unsere patriotischen Gefühle beleidigen mag. Erinnern wir uns: das wichtigste Merkmal einer Kolonie ist, daß sie Rohstoffe oder Produkte niedriger Verarbeitungsstufe exportiert und hochtechnologische Waren importiert. Das ist unser Fall.
(eine etwas eingeengte Sichtweise, denn weitere wichtige Merkmale einer Kolonie sind die Besetzung durch ausländische Truppen, das Fehlen einer eigenständigen Innen- und Außenpolitik, die völlige Rechtslosigkeit der Urbevölkerung usw. – das ist unser Fall hier in der BRvD)

Unsere Technologien sind in überwiegendem Maße gekaufte, Gespräche über den prozentualen Anteil der „Lokalisierung“ rufen nur Mitleid hervor: wenn wir „von dort“ unsere Software-Updates für die Importanlagen erhalten, dann sind wir vollständig abhängig, und man kann uns jederzeit unsere Produktion abschalten.
Dies tun sie nur deshalb nicht, weil das westliche Bewußtsein so tief kommerziell ausgerichtet ist: etwas loslassen, was Gewinn bringt, fällt ihnen sehr schwer, und die westliche Wirtschaft hängt (auch) von unserem riesigen Markt ab, aber sie könnten uns ohne Schwierigkeiten abschalten.
(da ist die Frage, wem eine solche mögliche „Abschaltung“ wohl mehr Schaden zufügen würde; denn einerseits ist ein Gewinnverzicht wohl eher „zu verschmerzen“ als ein Zusammenbruch der Wirtschaft des Landes, aber andererseits weiß niemand, ob nicht das inzwischen angehäufte und teilweise technisch überlegene militärische Potential Rußlands dann plötzlich in Bewegung käme…)

In der Landwirtschaft, auf die wir so lärmend stolz sind, sind zwar die Sorten der Getrei­de – dem Himmel sei dank – eigene, dafür sind die Gemüsesamen fast alle importierte.
(und, wie wir wissen, sind das alles sog. Hybride, d.h. aus deren Samen werden keine neuen Pflanzen wachsen)
Und die Pestizide, ohne die man nicht auskommt, auch. Und die Veterinär-Präparate. Und die Einweiß-Vitamin-Zusätze für das Viehfutter. (ätsch, falsch gedacht: das sind alles schon Auswüchse der sog. „konventionellen“ Landwirtschaft – eine naturnahe Landwirtschaft würde ohne alle das auskommen – hier ergäben sich Chancen, welche die Risiken bei weitem überwiegen – man muß nur „wollen“)
Ganz zu schweigen von den hochproduktiven Vieh-Rassen. Und sogar die Eier für die Hähnchen-Produktion werden importiert, und die Mehrzahl unserer Geflügel-Mast­anlagen wäre autonom nach anderthalb Monaten am Ende.
(auch das sind Verhältnisse, die sich relativ schnell ändern lassen, den Willen und entsprechende staatliche Unterstützung vorausgesetzt)

Aber möglicherweise ist das nicht die Hauptabhängigkeit. Es gibt wichtigeres. Wir sind eine epistemologische Kolonie: eine Kolonie im Bezug auf das Wissen des Weltbildes. Wenn jemand über etwas ernsthaftes nachdenkt, dann versucht er sogleich, sich zu erinnern oder herauszufinden, was dazu im Westen geschrieben wurde oder wie das dort bei denen gemacht wird.

Es ist lächerlich und traurig zugleich, wie auf den Moskauer Wirtschaftsforum vor einigen Jahren der norwegische Ökonom Erik Rainert unsere Funktionäre aufgerufen hat, sich mit dem Erbe der russischen Ökonomen zu befassen, und nicht nur mit den westlichen. Und wir haben ein durchaus koloniales Bildungssystem. Verloren sind viele fortschrittliche Traditionen der Sowjetzeit. Darunter eben, wie die heutigen sogenannten Ökonomen nach den Lehren der westlichen Economics herange­zogen werden, und auch die Schulbücher sind von den westlichen abgemalt. (ja, das war eine der ersten Aktionen zu Beginn der 90er Jahre: der komplette Austausch der „alten“ sowjetischen Schulbücher, die traditionell auch auf die Heranbildung eines schöpferisch tätigen Menschen gerichtet waren, durch westliche „Trivial pursuit“-Primi­tiv-Leerbücher, bestimmt zur „Formung“ eines beschränkten „Verbrauchers“ – damals übrigens finanziert vornehmlich von/über den sattsam bekannten Mr. Soros)

Unlängst blätterte ich in Portugal in einem Lehrbuch für Gesellschaftskunde für die Mittelstufe: mein Gott, die sind ja sogar äußerlich den unsrigen gleich! Besser gesagt, sowohl das portugiesische als auch unseres sind die Umsetzung einer einheitlichen Matrix, die in die jungen Hirne die Grundlagen des Washingtoner Konsens hinein­pumpen.

Und dabei benehmen wir uns wie ein Staat, der es wünscht, mit Gleichen zu reden.
Diese Lage wird vom kollektiven Westen aufgefaßt wie der Aufstand einer Kolonie, den man schnellstmöglich zu „befrieden“ hat. Darin liegen die Ursachen für das unsägliche Geschrei, das wir Russophobie nennen. Wir selbst haben, wie man so sagt, „den Vorwand geliefert“. Man kann nicht gleichzeitig Kolonie und Großmacht sein. Eine Kolonie kann Erfolge erringen, aber nur als Anhängsel, zum Beispiel erfolgreich eine Gasleitung irgendwohin ziehen. (eben dahin, wo „man“ das Gas braucht – da erscheinen die laut piarten Trassen nach China in einem ganz neuen Licht…)

Dabei sind wir stolz auf unsere Wunderwaffen, die wir auf importierten Anlagen fertigen, weil wir schon längst und erfolgreich unseren eigenen Werkzeugmaschinenbau am liquidieren sind. Kolonien steht eine Produktion von Produktionsmitteln nicht zu: das verringert die Abhängigkeit. Und genau deshalb, weil diese (und nur diese!) eine (langfristige) Unabhängigkeit geben kann.

Britannien hat in den Kolonien stets verboten, verarbeitende Industrien aufzubauen (außer der Produktion von Teer und Tauen, die für die Seefahrt erforderlich waren). Irgendeine Fertigung aus den Metropolen dahin zu verlegen, wo die Arbeitskräfte billig sind – bitte sehr! Aber keinerlei industrielle Entwicklung über Montagefertigungen hinaus. Die Kolonie hat weiterhin eine Hilfsrolle zu spielen und in Zweitrangigkeit zu versinken.

Hier gibt es auch eine Analogie des Menschenlebens zum Leben des Volkes: der Mensch kann einen Hilfsberuf auswählen – Sekretärin oder Dolmetscher. Und still vor sich in leben, seine Grenzen einhaltend und keinen Anspruch auf wichtige Entscheidungen erhebend. Aber sobald er auf etwas Einfluß nehmen will, muß er sich auf ein höheres Niveau begeben, was nicht einfach ist. Das ist eine andere Rolle. Mancher fühlt sich dazu berufen, andere nicht – das ist eine persönliche Entscheidung.
(nun, dazu ließe sich einiges kritisch anmerken, denn diese Minderachtung solcher „Hilfsberufe“ ist völlig unberechtigt – die tatsächlich mächtigsten Frauen Deutschlands, Liz Mohn und Friede Springer, haben als Sekretärinnen angefangen…)

Aber zwischen diese Rollen gibt es einen Spalt, die gehen nicht ineinander über. Übrigens: daß sich im neuen Rußland in höchsten Staatspositionen nun Buchhalter und Übersetzer finden, also Leute aus Hilfsberufen (und nicht z.B. Militärs oder Ingenieure), spricht auch für die Hilfsrolle unseres Landes.
(diese Betrachtungsweise ist wie gesagt, stark überholt; das einzige, was dazu wahrlich anzumerken wäre, ist der klar sichtbare Niedergang aller hochtechnischen Fertigungen weltweit, also vor allem im Westen, sobald nur noch Ökonomen, also BWLer und „effek­tive“ Mann-Nager, die Führungspositionen einnehmen: „mit Zahlen führen“ führt zu pro­fitabler, aber nicht zukunftsfähiger und qualitativ mangelhafter Produktion – bestes Bei­spiel: das VSA-Jagdflugzeug der sog. 5. Generation „F-35“, eine „never ending story“)
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Ja, es ist wieder soweit, alles weitere in den bebilderten pdfs… 😉

Nikolaj Lewaschow über die chasarische Geschichte

In der 5. und 6. Folge der „Glauben-Serie“ hatte N. Lewaschow bereits einiges zur Geschichte Chasariens erzählt – nun etwas mehr zu jenen Jahrhunderten und den Vorgängen drumherum.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 27. März 0006 – Kommentare von mir, Hervorhebungen wie im Original. ——————————————————————————————————-

Nikolaj Lewaschow über die Chasarische Geschichte

Manchmal wundert mich die kindliche Naivität und Reinheit unserer Vorfahren, die den Feinden glaubten, weil sie es nicht verstanden: wie kann jemand einfach lügen?
Wenn du selbst nicht lügst und betrügst, dann bedeutet das noch nicht, daß auch die anderen genauso handeln!
Natürlich hätte das alles nicht passieren können, wenn es nicht in jedem Volk seine eigenen „hausbackenen“ Parasiten gäbe, die für ihre eigenen Ambitionen, aus Habsucht, aus Eigennutz, aus ihrer unersättlichen Geilheit usw. bereit sind, alle und alles zu verraten – die Heimat, die Ehre und das Gewissen, ihre Nächsten.

Aber bei alle dem wird die fünfte Kolonne von den Parasiten stets nur in den Anfangsetappen benutzt, weil die lokalen sozialen Parasiten ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht den Plänen des äußeren „Architekten“ der sozialen Parasiten.

Deshalb stützten sich die äußeren sozialen Parasiten hauptsächlich auf die mit eigenen Händen großgezogenen Parasiten, die mit der Muttermilch die parasitäre Weltanschauung aufgesogen hatten. Erst als dies geschah, begannen die Angelegenheiten der äußeren Parasiten auf unserer Midgard- Erde zu laufen.

Und so richtig gut lief es für sie erst, nachdem die so erschafenen sozialen Parasiten, ausgerüstet mit einer superfaschstischen Weltanschauung, bei den anderen Völkern jene sozialen Nischen besetzten, die mit dem Handel verbnden waren, welchen sie zu einem parasitären umwandelten.

Und dies geschah mit der Machtübernahme der Judäer in Chasarien im 7. Jahrhundert u.Z. Nach der Schafung des parasitären Handelssystems in Chasarien bauten die Judäer als Werkzeuge der äußeren sozialen Parasiten, ihre sogenannten „Handels“-Faktoreien praktisch in allen Ländern auf.

Diese „Handels“-Faktoreien wurden zu Metastasen des parasitären Systems in den noch gesunden sozialen Organismen und mit der Zeit erwuchsen aus diesen Metastasen dann Krebsgeschwüre, welche praktisch alle sozialen Organismen, in denen sie auftauchten, verdarben.

Und sogar nachdem im Jahre 965 u.Z. der Fürst Swjatoslaw das judäische Chasarien zerschlagen hatte und dieses aufhörte u existieren, setzten die bis zu dieser Zeit geschafenen „Handels“-Faktoreien ihre fnstere Arbeit zur Ergreifung der Macht in jenen Ländern, wo sie geschafen wurden, fort, indem sie sich aus kleinen Metastasen in Krebsgeschwüre verwandelten.

Und mit der Zeit wurden die Strippenzieher dieser „Handels“-Faktoreien erst heimliche Herrscher und später ofene Herrscher dieser Länder. Übrigens, zu diesen „Handels“-Faktoreien!
Handelsfaktoreien hatten die Judäer in allen Großstädten und in jenen Städten errichtet, die strategische Bedeutung hatten.

Ihre „Handels“-Faktoreien umgaben die Judäer mit hohen Festungsmauern, hinter die fremde (Gojs) praktisch nicht kamen. Und nicht nur Fremde – auch die eigenen Leute mußten vor den geschlossenen Toren der „Handels“-Faktoreien warten, wenn sie es nicht bis zur Schließung der Tore der Faktorei geschaft hatten.

In diesen kleinen Staaten im Staate gab es eigene Armeen und eine eigene Gerichtsbarkeit in strenger Übereinstimmung mit den Gesetzen der Tora, unabhängig davon, was für ein politisches und gesetzgebendes System außerhalb der Festungsmauern der „Handels“-Faktoreien existierte. (woran erinnert uns nur diese Vorgehensweise? wo haben wir kürzlich was davon gelesen, daß es Bereiche gibt in unseren Städten, wo die „normale“ Lebensweise und die „Staats“gewalt nicht mehr wirksam sind?

bloß daß noch die Mauern fehlen… nee, eher werden diese Krebsgeschwüre sich auf die ganze jeweilige Ortschaft ausbreiten – kommt Zeit, kommt Rat – und sei es auch der „Rat der Scharia“…)

Die Faktoreien schotteten sich selbst mit Festungsmauern ab, niemand zwang die Judäer dazu, dies zu tun. Die Judäer zäunten sich selbst von den Gojs ab, die ihnen gestattet hatten, auf ihrem Land zu leben.
Später wurden diese Faktoreien Ghettos genannt und ein negativer Sinn hineingelegt.

Und noch viel später begannen die Judäer in den Marktfecken sich bei der ganzen Welt zu beschweren und jammerten tränenreich, daß die Gojs sie in Ghettos (sprich „Handels“-Faktoreien) gepfercht und eingeengt hätten! Was eine vollständige Lüge ist!

Tatsächlich standen die Dinge haargenau umgekehrt. Die Judäer wollten sich stets von den Wurzelvölkern der Länder isolieren, welche sie aufgenommen hatten, und haben selbst mit Mauern ihre Siedlungen- Faktoreien umgeben.

Von den parasitären Methoden der Einwirkung dieser „Handels“-Faktoreien kann man mehr lesen in meinem Buch „Rußland im Zerrspiegel“.
(einen weiteren Hinweis darauf, wer denn da sich von wem abschottet, geben die Bräuche der Judäer, die nicht nur über die mütterliche Linie ihre Religion weiter vererben, sondern die zu allen Zeiten und überall strengstens darauf achten, daß ein Judäer nicht eine Gojim-Frau heiratet, weil damit angeblich die Familien-Linie zu Ende gehe – denn eine Gojim- Frau könne angeblich keine Juden gebären… was ist das, wenn nicht totaler Rassismus reinsten Wassers?)

Aber außer dem parasitären Handel haben die judäischen „Handels“- Faktoreien auch damit beschäftigt, unter den Vertretern der örtlichen Aristokratie, wo sie angesiedelt waren, jene auszusuchen, die pathologische Neigungen aufwiesen, wie Rafgier oder verschiedene Arten sexueller Abartigkeit; diese Pathologien wurden sorgfältig und geduldig weitergeführt bis ins Extreme und … diese Leute wurden aktiv auf die Höhen der Macht geschoben.

Und wenn es ihnen gelang (und das war leider fast immer der Fall), dann wurde das Land durch ihren Statthalter gelenkt, der sehr schnell das land zu Niedergang und Zerfall führte, woran sie sich märchenhaft bereicherten.

Wenn sie die Lebenssäfte aus dem einen Land ausgesaugt hatten, wanderten die Judäer ins nächste und … alles begann von Neuem. Dabei haben die Judäer auch noch in vollem Maße in ihren scmutzigen Plänen das sog. „Insitut der judäischen Bräute“ begenutzt.

So wurden die sozialen Parasiten jeder Stadt oder Nation nach dem Auftauchen der Judäer im Land zu gezähmten und vollständig lenkbaren Puppen.
Marionetten, deren „Leichen im Keller“ den Judäern bekannt waren, und wobei diese „Leichen“ im der Mehrzahl der Fälle von ihnen selbst erzeugt worden sind…

Quelle: Nikolaj Lewaschow. Der Spiegel meiner Seele. Band 2 S. 526f
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Nachbemerkung des Übersetzers:

Nun ist diese Lehrstunde über die Vorgehensweise der Parasiten, die sich von den heutigen Maßnahmen gewisser Kreise so gar nicht unterscheidet, sehr wichtig für die eigene Erkenntnisfähigkeit solcher Vorgänge.
Und ich lerne, daß ich den Anfängen wehren muß, wenn ich nicht irgendwann ein schreckliches Ende erleben will.

Allerdings muß nicht immer mit beiden Ellenbogen auf jene kleine oder die andere, etwas größere Glaubensgemeinschaft gezeigt werden, die sich da willfährig als Werkzeug der äußeren Parasiten hergegeben haben und dies auch heute tun – sie sind genauso nur „Ausgenutzte“ wie viele andere auch.

Wenn wir das Wesen der Sache betrachten, dann erkennen wir, daß der Schlüssel zu einem freien unabhängigen Leben in der eigenen ethisch-moralischen Sauberkeit liegt – ebenjener Sittlichkeit im umfassenden Sinne, die sich auf das eigene Gewissen stützt und so den Anfechtungen der parasitären Lebensweise stets und überall widerstehen wird.

Und im Zusammenhalt im Rahmen unserer Volksbräuche und -kultur.

Gefragt ist also die ständige Arbeit an der Verbesserung seines Charakters, oder mit anderen („negativen“) Worten: der Erkennung und Vermeidung von Fehlern sowie die Reduzierung und Beseitigung der eigenen Schwächen.

Ich lande also immer wieder zuerst bei mir selbst, wenn ich etwas positiv bewegen will… 😉

Und beim Schulterschluß mit meinen Landsleuten – als zweites…
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Wer mehr von Nikolaj Lewaschow lesen will, bitte hier entlang.

Erlernte Hilflosigkeit

Ja, es geht um die Ukraine, aber auch um mehr. Erneut der Blick zurück, was vor 3 Jahren war und wie das sich bis heute weiterentwickelt haben könnte… auch bei uns… – LH, 12.2.2022
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Bei der Suche nach Auswegen für die Ukraine stößt der Fachmann auf ein psychologi­sches Phänomen, das uns Deutschen sehr bekannt vorkommt. Dieses soll in einer etwas verkürzten Übersetzung nachfolgend dargestellt werden. Inwieweit da Parallelen zu ziehen sind, kann hinterher betrachtet werden.
Zunächst also wie gewohnt © für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir. 22.11.2018
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Von einem neuen Aufstand in Kiew, oder:
Die fatale Hilflosigkeit der Ukrainer

21.11.2018 – 4:30 – Dsygowbrodskij Dimitrij

Je mehr du die heutige Ukraine betrachtest, desto mehr sind die Spuren der Tätigkeit erfahrener Psychologen und der Fachleute für Gruppendynamik festzustellen. Rätselhaft ist, daß bis zum Jahre 2014 diese Experten dort in keiner Weise bemerkbar waren – wären sie dort gewesen und genauso effizient tätig, dann hätte es keinerlei Aufregungen gegen das Regime von Janukowitsch gegeben…

Erinnert euch, was die Teilnehmer und Anhänger des Euromajdans 2014 und sogar noch 2015 gesagt haben: „Wenn uns die Machthaber nicht gefallen, werden wir einen dritten Majdan machen.“

Diese Erklärungen sind vergessen, genauso wie auch jene: „Die Ukraine wird EU-Mitglied werden“ und „Die Ukraine – das ist Europa“. Die ukrainischen Patrioten schweigen verschämt und nachdenklich, und wenn man sie an ihre Losungen in den Versionen von 2014/15 erinnert, dann beginnen sie, beleidigt zu schimpfen.

Genauso kann man sich daran erinnern, womit der Anti-Majdan- und antifaschistische Protest in der Ukraine endete. Mit nichts.

Ungeachtet der ideologischen, sittlichen und kulturellen Unterschiede waren diese Prozesse in ihrem inneren Wesen auf der Eben der Gruppendynamik ähnlich. Und sie wurden gleichartig unterdrückt. Nein, es wird keinen dritten Majdan geben. Und: nein, es wird auch keinen antifaschistischen Aufstand geben. Mit einer Ausnahme sowohl für den ersten wie für den zweiten: wenn dies nicht von äußeren Kräften benötigt wird.
Von äußeren einflußreichen Kräften mit großen Finanzressourcen und erfahrenen Fachleuten für gesellschaftliche Prozesse.

Beginnend 2014 etwa ab Sommer haben auf dem Territorium der Ukraine Fachleute ihre Arbeit aufgenommen, die es vorher in der Ukraine nicht gegeben hatte.
Das war der Beginn eines sorgfältigen, systematischen und, wie sich zeigt, effektiven Terrors. Der (von VSNA-Geheimdienstoffizieren gelenkte) ukrainische Geheimdienst SBU führte Zugriffe gegen Aufmüpfige durch, die Gegner des Euromajdans und der Regie­rung verließen in Massen das Land in Richtung LVR/DVR oder Rußland, Hunderte und sogar Tausende wurden ins Gefängnis geworfen, die Aktivisten des Antimajdans der unteren Ebenen wurden verprügelt und ermordet. Dies alles verfolgte ein einfaches Ziel. Es sollte der Effekt der erlernten Hilflosigkeit hervorgerufen werden, und es sollten aus dem ukrainischen Sozium diejenigen herausgeführt werden, die sich gegen diesen Effekt auflehnen und damit anderen ein Widerstands-Beispiel geben könnten.

Warum wurde Oless Alexejewitsch Busina am 16. April 2015 ermordet?

Warum wurde Oleg Iwanowitsch Kalaschnikow am 15. April 2015 umgebracht?

Daß sie Gegner der neuen, majdanischen, oligarchisch-faschistischen Macht in der Ukraine waren, war von Anfang an bekannt. Warum also wurden sie nicht 2014 getötet?

Das ist alles ganz einfach. Man hat sie hingewiesen, sie direkt bedroht, ihnen geraten, daß sie die Ukraine verlassen sollten. Für die ausländischen Fachleute und den SBU war das der beste Ausweg.

Denn dann hätte man nicht die negativen Informations-Spuren nach dem Auftrags- Mord aus politischen Motiven beseitigen müssen. Aber Oless Alexejewitsch und Oleg Iwanowitsch erwiesen sich als zu störrisch und wollten nicht nach dem ihnen angebotenen Szenario handeln.

Und gleichzeitig haben sie mit ihrem Beispiel gezeigt, daß man kämpfen kann, daß man Mensch bleiben kann, daß man offen über den verbrecherischen Charakter der Mächti­gen in der Ukraine reden kann.
Das hat teilweise den Prozeß der Formung der erlernten Hilflosigkeit bei der Bevölkerung der Ukraine gestört. Und deshalb hat man sie umgebracht.

Mich hat in den Jahren 2014/15 die sonderbar unsystematischen Handlungen des SBU gewundert: die einen wurden ermordet, andere eingeknastet, und dritte konnten relativ unbehelligt das Territorium der Ukraine verlassen, als ob der SBU plötzlich aufgehört hätte, ein Geheimdienst zu sein und zu einem Freizeitclub geworden wäre, der unfähig ist, die Umsiedelung ins Ausland zu verhindern und einfachste Aufklärungsoperationen durchzuführen. Tatsächlich gab es, wie sich jetzt zeigt, durchaus eine Systematik. Der SBU hat alles dafür getan, daß aus der Gesellschaft der Ukraine alle diejenigen herausgesiebt wurden, die in der Lage waren, Widerstand zu leisten und sich nicht den aufgezwungenen Szenarien des passiven Einverständnisses und der Hilflosigkeit unterwerfen wollten.

Was ist nun diese erlernte oder angenommene Hilflosigkeit, oder wie sie im Westen genannt wird: „learned helplessness“?
Dieses Phänomen wurde vom amerikanischen Psychologen Martin Seligman im Jahre 1967 entdeckt.

Im Zustand der erlernten Hilflosigkeit unternimmt der Mensch oder das Tier keinerlei Versuche zur Verbesserung seines Zustandes, obwohl dazu die Möglichkeit besteht.
Das Individuum versucht ganz prinzipiell nicht, negative Stimuli zu umgehen oder positive zu erhalten.

Gewöhnlich entsteht die erlernte Hilflosigkeit nach mehreren erfolglosen Versuchen, auf die negativen Umstände einzuwirken oder ihnen auszuweichen – und ist charakterisiert durch eine klar ausgebildete Passivität, eine Ablehnung von Handlungen und den Fehlen eines Wunsches, das feindliche Milieu zu verlassen und ihm auszuweichen, sogar wenn dazu die Möglichkeit besteht. Bei Menschen ist solch ein Zustand gemäß den vielzähligen Forschungen amerikanischer Gelehrter begleitet vom Verlust des Gefühls für Freiheit und Kontrolle, dem Unglauben an die Möglichkeit von Veränderungen, von Heruntergedrücktheit, von Depressionen und sogar von einer Beschleunigung des Eintritts des Todes.

(im weiteren werden die Hundeversuche des Martin Seligman ab 1964 und seines Kol­legen Steven Maier beschrieben – Interessenten daran bitte selbst die psychologische Literatur studieren – wir überspringen das jetzt aus Zeitgründen – vielen Dank für das Verständnis)

Seligman und Maier kamen zu dem Schluß, daß ein Lebewesen hilflos wird, wenn es sich daran gewöhnt hat, daß von seinen aktiven Handlungen nichts abhängt, daß die Unannehmlichkeiten sowieso eintreten und daß man darauf keinerlei Einfluß nehmen kann.

Martin Seligman erhielt im Jahre 1976 für seine Theorie der erlernten Hilflosigkeit den Preis der Amerikanischen Psychologischen Gesellschaft.
Und seine Technologie haben die amerikanischen Fachleute für psychologische Operationen 2014 in der Ukraine angewandt.

Der SBU und die transatlantischen Fachleute haben in den Jahren 2014/15 die gesamte Bevölkerung der Ukraine daran gewöhnt, daß es zwecklos ist, Widerstand zu leisten, seine Erregung auszudrücken und irgendwie auf das Leben des Staates und sein eigenes Einfluß nehmen zu wollen.

Dazu haben sie allen, die ihr eigenes Leben selbst gestalten und hartnäckig versucht haben, ihre umgebende Realität zu kontrollieren, die Möglichkeit, aus der Ukraine auszureisen. Die restlichen, die das nicht geschafft haben oder die nicht hören wollten, wurden ermordet oder eingeknastet. Im Ergebnis ist in der Gesellschaft der Ukraine praktisch niemand mehr übrig, der fähig wäre, die Verantwortung für sein Leben und für die Tätigkeit des Staates zu übernehmen. Übriggeblieben sind nur jene, die … (wie die Hunde in den Versuchen) „sich hinlegen und jaulen“ und die alle Stromschläge steigender Intensität erdulden.

Sowohl die Tätigkeit der Massenverblödungsmedien, als auch der Terror des SBU und der Nationalisten, wie auch die ständige Erhöhung der Preis-Tarife für kommunale Dienstlei­stungen und damit die stete Verschlechterung des Lebens – alles das ist darauf gerich­tet, die Gesellschaft der Ukraine an die erlernte Hilflosigkeit zu gewöhnen und diese Fertigkeit zu festigen.

Martin Seligman hat auf drei Quellen der Formung der Hilflosigkeit verwiesen:

1) die Erfahrung des Erlebens unangenehmer Ereignisse, d.h. das Fehlen der Möglich­keit, die Ereignisse des eigenen Lebens zu kontrollieren; wobei die in der einen Situation erlernte Erfahrung begonnen wird, auf andere Situationen übertragen zu werden, selbst wenn dort die Möglichkeit der Kontrolle real vorhanden ist.

Der Euromajdan war ein riesiger Stressor für viele Menschen geworden, der ihnen gezeigt hat, daß sie hilflos sind, daß sie auf nichts in ihrem Staat Einfluß haben, daß sie nicht in der Lage sind, den Staatsstreich zu verhindern, wie dann auch die massenhafte Verbrennung und den Mord an Menschen.

2) die Erfahrung der Beobachtung hilfloser Menschen (zum Beispiel in Fernsehfilm-Szenen mit hilflosen Opfern). Dafür wurden in der Ukraine die brutalen Ereignisse in Odessa am 2. Mai und in Mariupol am 9. Mai ganz offen gezeigt.

Außerdem werden ständig in den Fernsehnachrichten und in den (un-)sozialen Medien Szenen von Gerichtsprozessen gegen „Terroristen“ und „Separatisten“, vom Beschuß des Donbass und von widerrechtlichen Handlungen verschiedener Gruppen der ukrainischen Neonazis verbreitet.

3) das Fehlen von Selbständigkeit in der Kindheit, die Bereitschaft der Eltern, alles anstelle des Kindes zu tun.

Es ist sehr wichtig, wie der Mensch selbst seinen Mißerfolg interpretiert – einfach als Ergebnis einer Mangels an eigenem Bemühen oder als Ergebnis der Umstände, über die er keine Macht oder Kontrolle hat. (das erinnert mich an die vielen VSA-Stummfilme, in denen Dick und Doof, Charlie Chaplin und Buster Keaton auch ständig mit der Tücke des Objekts zu ringen hatten – möglicherweise sind diese Erkenntnisse schon viel älter, und die entsprechende „Erziehung“ läuft unterschwellig schon viel viel länger…) L. Abramsson, M. Seligman und J. Teasdail haben im Jahre 1978 vermutet, daß nicht alle Menschen in den Zustand der erlernten Hilflosigkeit verfallen. Alles hängt davon ab, welches Erklärungsmuster der Mensch für einen Mißerfolg hat – ein optimistisches oder ein pessimistisches.

Wenn wir von der Theorie zur Praxis zurückkommen, so können wir sehen, daß die ukrainische Gesellschaft sich bereits im Zustand der erlernten Hilflosigkeit befindet.
Diese Verhaltens-Szenario hat sich in den letzten vier Jahren fest eingewurzelt.
Und es erfaßt immer breitere Schichten der Bevölkerung.
Und deshalb gehen jene fehl, die erwarten und prognostizieren, daß die Einwohner der Ukraine fähig sind, massenhaft und effektiv dem Nazismus und dem Terror zu widerstehen.

Die Ukrainer sind dazu nicht mehr fähig. Die erlernte Hilflosigkeit läßt ihnen keine Chance. Das sicherste Gefängnis ist jenes, das der Mensch sich für sich selbst in seinem Bewußtsein gebaut hat.

( Quelle )
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Nachbemerkung des Übersetzers

Ja, wie sich doch viele Bilder gleichen…
Da hat man den Deutschen in den ersten 50 Jahren über alle Generationen, Grenzen und „Mauern“ hinweg überall den Schuldkomplex für jene „grausamen“ 12 Jahre massiv eingeimpft, und dann in den letzten 20 Jahren dazu die erlernte Hilflosigkeit ergänzt.
Und nun noch durch kulturell völlig fremde Menschen verwässert…
Nur so ist wohl zu erklären, daß man die hiesige Bevölkerung immer stärker ausbeuten, in Unfreiheit halten, unterdrücken, mit 60% jungen Verbrechern überfluten und drang­salieren kann, ohne daß sich auch nur ein Hauch von echtem Widerstand regt…

Es sei jedem selbst überlassen, sein eigenes Leben auf die oben dargestellten Phänome­ne und Erscheinungen zu untersuchen und daraus seine Schlußfolgerungen zu ziehen, was den eigenen Stand des Erlernens jener Handlungsweisen angeht.
Und natürlich zu überlegen, wie mensch wieder zu einem weitgehend selbstbe­stimmten Handeln finden könnte…

Sind wir noch zu retten?

Eine recht provokante Frage, zumal sie schon vor gut 3 Jahren, geschrieben am 18. November 2018, gestellt wurde. Für die nachdenkliche Leserschaft könnte es sehr interessant sein, diesen Rückblick zu betrachten. Denn wer erinnert sich schon daran, wie es damals war – ist doch schon wiedermal ein Ereignis eingetreten, nach welchem „nichts wieder so sein wird wie vorher“ – diesmal allerdings wirklich… – LH, 11.2.2022
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Warum diese etwas „endzeitmäßige“ Frage in der Überschrift?
So sage ich es gleich vorab ganz deutlich:
Das Bedrückendste an der gegenwärtigen irren Zeit und ihren Erscheinungen ist nicht so sehr, wie umfassend und mit zunehmender Geschwindigkeit viele vorher als gesetzt geltende, unverrückbar scheinende Werte abgebaut werden und degenerieren.

Für mich am schlimmsten ist die Gleichgültigkeit, mit der sehr viele Menschen diese so nachdrücklichen Veränderungen hinnehmen und bereit sind zu akzeptieren.

Damit klar wird, was konkret gemeint ist, werde ich jetzt eine Reihe von wahllos aus dem heutigen Leben herausgegriffenen Beispielen aufzählen, welche die allgemeine Rückentwicklung der deutschen Völker und der gesamten Menschheit – das „wir“ in der Überschrift – beweisen.

Am einfachsten und deutlichsten wird es, wenn wir uns die sogenannten Sanktionen anschauen, welche die jeweilige VSNA-Administration in persona des Kongreß, des Senats und des Präsidenten schon seit Jahren gegen verschiedene Länder, Unternehmen und Personen „beschließen“.

Es scheint niemanden mehr zu verwundern, daß eine Landesverwaltung – freilich im Auftrag anderer Kräfte, wie der denkende Leser weiß – sich anmaßt, weltweit natürliche und juristische Personen, aber auch ganze Völker mit drakonischen Strafmaßnahmen zu bedrohen und zu belegen.

Ungeachtet dessen, daß all diese „Sanktionierten“ keinesfalls der Gesetzgebung der VSA „unterliegen“.
Mit fadenscheinigen, fast immer unbewiesenen „Begründungen“, die auch bei sachlicher Betrachtung keinesfalls solche Strafmaßnahmen „rechtfertigen“ würden.
Entgegen allen Regeln der sog. Welthandelsorganisation WTO, welche jegliche „Sanktionen“ ausdrücklich nur mit Genehmigung der UNO und deren Sicherheitsrat zulassen. Wobei die VSA selbst Gründungs-Mitglied jener WTO sind.
Einzig und allein deshalb, weil die VSA durch das von ihren Befehlshabern geschaf­fene Bankensystem in der Lage sind, deren Zahlungen und Vermögen zu blockieren.

Ja, ist halt so, die VSA sind die einzige Supermacht und können machen, was sie wollen.

Wenn also morgen eine Bande von Halsabschneidern (oder ein städtischer „Beamter“ mit uniformierten privaten Hilfstruppen, was nichts wesentlich anderes ist) vor deinem Haus erscheint und verkündet, daß Du sofort auszuziehen hast und es Dir jetzt nicht mehr gehört, weil ihnen „die Straße davor nicht sauber genug gefegt“ ist, dann wäre das für Dich „in Ordnung“?
Denn das wäre so in etwa ein äquivalentes Szenario…

Warum in drei Teufels Namen nehmen wir all diese brutale Gewaltausübung einfach hin?
Weil sie uns selbst (noch) nicht betrifft?
Das kann sich aber sehr bald als Irrtum erweisen, nämlich dann, wenn wir selbst auch Gegenstand solcher Willkürakte werden – „einfach weil es möglich ist“.
Dem informierten Leser ist es nicht neu, daß in diesem Lande ein Rechtsbankrott diagnostiziert wurde.

Uns wird anhand dieser heftigen Gewaltanwendung „einfach weil es möglich ist“ sehr deutlich vorgeführt, was auch wir in Zukunft von der weiteren Entwicklung auch in diesem Lande zu erwarten haben.
Begreift das keiner?

Und da besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen der jetzigen und den vorherigen VSA-Administrationen, das wollen wir doch mal festhalten.
Allein gegen Rußland sind seit 2011 (!) nach offizieller Mitteilung des russischen Außenministeriums 62 mal solche verantwortungslosen Beschränkungen und Verbote eingeführt worden.
Und sie alle „gründen sich“ auf absurde und unbewiesene Behauptungen!

Genauso kann jederzeit mit jedem von uns umgesprungen werden!

Nein, ich höre da keinesfalls „das Gras wachsen“ – es ist ja bei weitem nicht die einzige Stelle, wo bisher unantastbare Gesetze und Regelungen plötzlich einfach über Bord geworfen werden.
Und da darf gleich mal an die „zeitweilige“ (bis heute andauernde!) faktische Außerkraft­setzung des Grundgesetzes für die BRvD – angeblich ja die Verfassung dieses Landes – durch die kinderlose Kanzlerin „Mutti“ (verkürzt für „AMi-nutti?“) erinnert werden, welche seit 2015 die Grenzen des Landes für Millionen Migranten unkontrolliert geöffnet hat und diesen (sowie deren nachziehenden Familien) aus dem Volksvermögen der hiesigen Urbevölkerung ein üppiges Leben auf Kosten der arbeitenden Menschen dieses Landes schenkt. Ohne daß sie dazu „ermächtigt“ gewesen wäre…
Wohl nicht umsonst wurde der BGB-Artikel „Hochverrat“ vor einigen Jahren ganz sachte aus dem hiesigen Gesetzeswerk entfernt…

Wodurch zeichnen sich denn Diktaturen aus?
Doch wohl in erster Linie dadurch, daß rechtsstaatliche Mittel und Institutionen – so vorhanden – willkürlich umgangen werden und die Exekutive macht, was sie will.
Wie in diesem Lande, wo das Landesjustizministerium, mithin die Exekutive, die Richter und Staatsanwälte der (somit nicht mehr unabhängigen) Judikative ernennt und absetzt.
Wo die Regierungsmitglieder (Exekutive) gleichzeitig im „Parlament“ (Legislative) als Abgeordnete sitzen (und so mit „Immunität“ gegenüber dem Gesetz ausgestattet sind).
Wo es eine Gewaltenteilung also nicht wirklich gibt.

Und wo die Chefin der Exekutive einfach die angebliche Verfassung außer Kraft setzt – ein Vorgang, der ausschließlich in einer absoluten Notsituation möglich sein sollte.
Und auch die hiesige Legislative hat – unberechtigterweise und ohne ihre Wähler zu fragen – einen Großteil ihrer „Kompetenzen“ an eine nicht gewählte Verwaltungs-Organisation in Brüssel übertragen – was wundert uns eigentlich noch?

Wir leben bereits in einer Diktatur, nur daß diese sich erstmal gezielt gegen Einzelne richtet. Zum Beispiel gegen Menschen, welche „nur“ die offizielle Geschichts­schreibung hinterfragen: diese werden, ungeachtet ihres fortgeschrittenen Alters und ihres angegriffenen Gesundheitszustandes, ins Gefängnis geworfen.

Erinnert sich keiner an die Worte von Pastor Niemöller?
„Als sie die Kommunisten abgeholt haben, da habe ich geschwiegen – ich war ja keiner.
Als sie die Sozialisten abgeholt haben, da habe ich genauso geschwiegen.
Als sie die Gewerkschafter abgeholt haben, da habe ich auch geschwiegen.
Und als sie gekommen sind, um mich abzuholen, da war keiner mehr da, der dagegen hätte die Stimme erheben können…“

Wehret des Anfängen – das Ende wird schrecklich“ –
haben wir wirklich gar nichts aus unserer eigenen Geschichte gelernt?

Jetzt übertreibt er aber…

Gut, dann sehen wir uns ein wenig um in dieser Welt.
Vielleicht ist ja wirklich „alles nicht so schlimm“…

Wiederholt hat nun am 6. November d.J. im Rundfunk Europe 1 der französische Präsidentendarsteller gefordert, eine europäische Armee aufzustellen, angeblich „zwecks Verteidigung gegen China, Rußland und sogar die VSA“, also gegen unseren bisherigen „Freund und Gönner“, dessen Befehlen wir nach wie vor in der Nato brav folgen.

Fällt keinem auf, wie schizophren das ist?

Nachdem sich der nicht gewählte „EU-Kommissar“ (erinnert doch gleich an „Tatort“, oder?!) Oettinger schon vor einiger Zeit geäußert hatte, daß die EU-Armee (damals PESCO genannt) benötigt werde, um „die Demokratie, die Menschenrechte und die Freiheit in EUropa und bei ausländischen Missionen zu erhalten“ – also Aufgaben, die selbstverständlich unbedingt und ausschließlich einer Armee aus Profi-Söldnern anzuvertrauen sind…
Hallo?
Sind wir noch bei Troste?
Wir hören uns solche und ähnliche Reden an und schweigen?
Wo bleibt der Aufschrei? Oder wenigstens die Satire dazu?

Gut, schauen wir „über den Tellerrand hinaus“.
Kann es normal sein, daß ein Land, das direkt an einer Erdgasleitung vom Produzenten hängt, seinen Bedarf an Erdgas zum großen Teil zu viel höheren Preisen von anderen reinen Händlern deckt?
Wohl nicht, oder die ReGIERung, die solche „Geschäfte“ tätigt, gehört augenblicklich verjagt.
Genauso geschieht es aber seit Jahren nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Georgien, wo jeweils „aus politischen Gründen“ der direkte Vertrag mit dem Produ­zenten Gasprom gekündigt wurde und dasselbe Gasprom-Erdgas von internationalen Händlern zum Mehrfachen des Preises bezogen wird.
Was Wunder, daß der Gaspreis für die ukrainischen Verbraucher regelmäßig erhöht werden muß?
Und schon längst für viele (zum Beispiel Rentner) nicht mehr bezahlbar ist? Die dann zu Hause eingemümmelt in den abgetragenen Pelzmantel sitzen und frieren?
– – – –

Oder etwas aus der „Großen Politik“.
Da wird uns regelmäßig erklärt, daß China und Indien unter anderem „territoriale Ansprüche“ gegeneinander hätten, daher miteinander verfeindet seien und um die Vormachtstellung in Asien ringen würden.
Und da reist der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes Sergej Naryschkin am 30. Oktober seelenruhig nach Neu-Delhi und verhandelt dort – wie alljährlich – nicht nur mit seinem Pendant auf indischer Seite, sondern auch mit seinem… chinesischen Kollegen !
(nachlesbar bei RIA Novosti)
Bitte beachten: da sitzen die drei Geheimdienstchefs regelmäßig einträchtig beieinander und tauschen sich aus – gewiß nicht nur freundliche Begrüßungsworte, sondern streng vertrauliche Informationen – ja, die ach so verfeindeten Chinesen und Inder…
Geht’s noch?
Sind wir alle blöd?
Merkeln wir noch was? Daß wir massiv verarscht werden, zum Beispiel?

Aber das hat ja nun schon eine jahrzehntelange Tradition, die wir uns nicht nehmen lassen wollen.
Wieder übertrieben?

Nicht doch. Bleiben wir bei den Fakten. … ———————————————————

Ja, wen es interessiert, der möge bitte die beiden bebilderten pdfs zu diesem Thema runterladen und lesen, alle anderen: flugs weiterklicken…

Und ich füge noch einen Artikel, der fast zur selben Zeit entstanden ist, hinzu, da er sehr gut paßt.

Die Verbraucher-Ideologie

Ja. gewiß werden sich wieder Leute finden, die den Artikel für veraltet halten – ist ja auch schon 3,5 Jahre her, daß er geschrieben wurde… Aber genau besehen ist das, was wir in der Nach-CV-Ära zu sehen bekommen werden, nur die logische Entartung des Verbraucherwahns… – LH, 11.2.2022
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Die Verbraucher-Ideologie

Ohne es groß zu merken, haben die meisten von uns sich die Ideologie des Verbrauchs zu eigen gemacht: sie reden davon, daß sie „Verbraucher“ seien, sie fühlen sich als „Verbraucher“, und sie wollen diese Rolle auch ausfüllen: verbrauchen – aber was bedeutet das?
Ist der „Verbrauch“ nun das Ende der „Wertschöpfungs“-Kette?
Und danach gibt es nur noch „Entsorgung“, also „sinnlose“ Kosten?
Sind sie – die Verbraucher – also tatsächlich „das Letzte“?
Und: erkennen sie das?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 12. Oktober 2018 – Anmerkungen
, von mir.
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Ein leuchtendes Beispiel der Verbraucher-Ideologie-Propaganda

01. Oktober 2018

– Das traditionelle Maß für den Erfolg – die eigene Wohnung und das Auto – ist schon nicht mehr aktuell. Eine zunehmende Anzahl von jungen Leuten in der ganzen Welt will (oder kann?) diese nicht mehr kaufen.

Vielzählige (!) Forschungen (!) westlicher Fachleute (!) zeigen, daß die Generation der sogenannten „Millenialen“, d.h. jener Leute, die jetzt unter 30 – 35 Jahre alt sind, schon sehr selten Häuser kauft, und noch seltener Autos.
Tatsächlich machen sie überhaupt keine besonders teuren Einkäufe. Wenn man freilich die iPhones nicht mitrechnet.
In Amerika (gemeint sind wie immer die VSA!) werden die Leute bis 35 Jahre überhaupt die „Miet-Generation“ genannt. Warum geschieht das?
(oh, da fällt uns so manches als möglicher Grund ein, zum Beispiel die „westliche-Welt-weit“ hohe Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit für junge Menschen, oder die Hungerlöhne, die heutzutage für Berufsanfänger, so sie noch einen Job finden, gezahlt werden, und so manches mehr… aber hören wir doch, was die „Experten“ dazu sagen)

Manche Soziologen (!) sind überzeugt, daß dies daher rührt, daß die moderne Jugend zuviele Finanz-Kataklysmen mitmachen mußte. Und deshalb fürchten sich die Leute einfach davor, „ernsthafte“ Kredite aufzunehmen.
(oder sie können doch noch zwei und zwei zusammenzählen und sich ausrechnen, daß sie einen „ernsthaften“ Kredit gar nicht mehr schultern können in der „schönen neuen Arbeitswelt“?)

Aber dies ist nicht die Hauptsache. Es geht darum, daß die Generation der modernen jungen Leute sich von der Generation ihrer Eltern durch andere Werte unterscheidet.
(jetzt wird’s interessant: welche „Werte“ – außer Geld – kennt denn angeblich die „moderne“ westliche Jugend im Unterschied zu ihren Eltern?)

Die moderne Jugend hinterfragt den Begriff des „Erfolges“.
(hey, das wäre ja eine Sensation, wenn die jungen Leute plötzlich erkennen würden, daß all das Gerede von „Erfolg“ nichts anderea ist als das Aufnötigen von fremden Bewer­tungsmaßstäben für das eigene Handeln und dessen Ergebnisse…)
Wenn früher Leute als erfolgreich angesehen waren, die eine eigene Wohnung und ein Auto besaßen, so sind heute diejenigen angesehen, die ihr Geld in Erfahrungen und Eindrücke investiert haben: Reisende, Extremsportler, Start-Upper… (oh nein…)

Die Fortsetzung in diesem Stil: https://allcatsworld.com/32129/

In diesem Artikel ist alles wunderbar. Besonders das Geld-investieren in Erfahrung und Eindrücke, und zwar als „Reisende, Extremsportler, Start-Upper“.

Früher hat man die 35jährigen Nichtstuer als „faule Deppen“ bezeichnet, heute sind es „Milleniale“. Sie haben, man sehe sich das an, ein anderes „Wertesystem“, das sich von dem ihrer Väter unterscheidet.
Ebendiese Väter haben die Wohnung erarbeitet, in schwierigen Jahren haben sie solche Faulpelze, pardon, Milleniale herangezogen… In der zaghaften Hoffnung, daß die Kinder vielleicht ihnen im Alter helfen werden.
Die Frage, womit solche Kinder werden helfen können, ist meines Erachtens offensicht­lich. Nur indem sie zu den Eltern kommen, um dort zu wohnen, wenn die Kohle nicht reicht – dort, in deren Wohnung, und auf deren Kosten…

Sei modern – kaufe das neueste iPhone, geh in die Kneipe, investieren in Bitcoins und prahle vor deinen Freunden – in der neuen Realität heißt all dies „investieren in sich selbst“ und „Erfahrungen, die euch keiner nehmen kann, im Unterschied zu den materiellen Werten“.

Am Ende wird das Land (und die ganze Welt) angefüllt sein mit bärtigen pomadisierten Waldarbeitern und hohlköpfigen Glamour-Puppen. Natürlich brauchen die auch keine Kinder, der überwiegende Teil davon ist child-free. Wozu für ein Kind etwas ausgeben (ja, und wie auch, wenn du nichts hast und alles durchbringst, wozu solche Opfer).

Es werden nur wenige Jahre vergehen und wir werden Augenzeugen der massenhaften Ausführung der „Fabel von der Heuschrecke und der Ameise“ werden.
Die vom Leben gezeichneten Millenialen werden über die Unvollkommenheit der Welt und „dieses Landes“ wettern.
Krylow hätte nie vermutet, wie lange seine Fabel aktuell bleiben wird…

( Quelle )
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Wichtige Nachbemerkung:

Nun mag sich gewiß nicht jeder mit den sog. „materiellen Werten“ zufrieden geben, denn diese sind ja auch nur Pseudo-Werte: denn die wichtigen Dinge im LebenLiebe, Freundschaft, Achtung, Verläßlichkeit usw. – sind halt auch nicht für Geld zu bekommen.
Kaufen kann man immer nur Surrogate, Ersatz: Sex statt Liebe, Abhängigkeit statt Freundschaft, Furcht statt Achtung, Interessen statt Verläßlichkeit…

Aber wenn die Jugend im modernen (Post-?)Kapitalismus tatsächlich nicht mal mehr die materiellen Basis-“Werte“ erreichen kann oder will: wie soll da noch „Wertschöpfung“ stattfinden? Nur durch Roboter?
Wer wird die warten und reparieren? Auch wieder nur Roboter?
Wer wird das Ganze lenken und organisieren? Die „künstliche“ Intellenz?

Machen wir uns nichts vor:
hier wird bewußt ein ganzes Segment an bevorzugter Bildung für ein bis zwei Prozent der jungen Menschen einfach ausgeblendet – die Kinder der „Reichen und Bevorzugten“, die sehr wohl streng im Sinne des materialistischen Grundkonzepts des Kapitalismus erzogen und herangebildet werden.
Sie bekommen alles Wissen der heutigen Zeit – und sehr wahrscheinlich auch die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft – beigebogen – im Wortsinne: früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will…

Das nennt sich „Bologna-System“, diese Art von Zwei-Klassen-Bildung, oder besser gesagt: diese Ein-Klassen-Bildung.
Denn das, was der Masse da zugemutet wird, kann man wohl schwerlich als „Bildung“ bezeichnen – das sind fast ausschließlich längst veraltete Theorien und Dogmen, die da eingetrichtert werden…
Und wer das nicht schluckt und gut genug wiederkäut, der wird halt abgewertet…

Die Masse der jungen Menschen wird zu reinen Verbraucher-Sklaven herangezogen: dumm genug, um nicht aufzubegehren, trainiert genug, um den lebenslangen Frondienst zu leisten, geistig beschränkt genug, um keine überflüssigen Fragen zu stellen…
So stellt sich „der westliche Fachmann“, der „Soziologe“, die heutige Jugend vor.

Aristokraten der Finanzen

Als anschauliches Beispiel, wie ein bestimmter Teil der Pseudo-Eliten in Rußland sich „unangreifbare“ Positionen aufzubauen und zu sichern versucht, kann der nachfolgende Beitrag den Leser auf ähnliche Prozesse in unseren Landen hinweisen.

Wie einer der russischen Leser das so treffend zusammenfaßt:
„Es geht hier nicht um das Einkommensniveau, sondern um diese sich formenden Zwischenschichten – in sich abgeschlossene, „sich selbst bestäubende“ Gruppen, mit erblicher Weitergabe der besetzten Positionen. Das ist nicht das kapitalistische Modell, sondern ein feudales. Daher auch die aristokratischen Auswüchse und der Anspruch auf „kulturelle“ Überlegenheit über die „graue Masse“. Das ist eine Erscheinung der gesell­schaftlichen Rückentwicklung. Und die schreiend parasitäre Existenzweise dieser Zwischenschicht und ihre Nutzlosigkeit für die Gesellschaft sind der sichere Weg zu ihrer Demontage.“

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 25. Oktober 2018 – fette Hervorhebungen und kursive Anmerkungen von mir.
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Von den neuen „Aristokraten der Finanzströme“

08:00 – 21.10.2018 – Dimitri Lekuch

Man muß es schon anerkennen: die Vertreter der unterschiedlichsten „Eliten“ unserer Gesellschaft haben in letzter Zeit derart viele eigenartige „soziale und politische Coming-outs“ produziert, daß das angesammelte Material schon zumindest einer Systematisierung bedarf.

Bewertet selbst, nur die lautesten Sachen: das Mädel aus der Bank „Otkrytije“, die Angeberin Panina (Top-Managerin bei „Leroy Merlin“, die – einfach nur um sich interes­sant zu machen – eine glatte Lüge im Fratzenbuch verbreitete und die Beantworter be­leidigte), augenblicklich vom boshaften Publikum als „Gräfin Merlin“ bezeichnet,
und die Saratower (Sozial-)Ministerin Sokolowa (die, selbst mit einem üppigen Gehalt und diversen staatlichen Zuschüssen dazu ausgestattet, den Armen der Stadt riet, von Kefir und Brot gesund zu leben).

Na und die (millionenschweren Profi-)Fußballer Kokorin und Mamajew (die ein paar Leute ausgiebig öffentlich verprügelt hatten) sind da auch nicht weit weg: jede ähnliche Situation ist zweifellos durchweg individuell, aber leider homogen „elitär“.
(Anmerkung: die beiden Fußballer wurden verurteilt und haben ihre Strafe abgesessen…)

Und ungeachtet dessen, daß all das angesammelte Material zweifellos noch einige Zeit auf seinen pingeligen Erforscher warten wird, sind für uns jetzt die hervortretenden allgemeinen, sozusagen archetypischen, Züge von Interesse.

Aber beginnen wir mit dem letzten das Weltnetz erregenden Fall, der „Gentrifikation“. Welcher ein weiteres Mal unterstreicht, daß einige Personen des Menschengeschlechts, besonders wenn sie etwas zu kauen haben, besser kauen sollten als zu reden.

Dieser Tage hat eine Publikation breite Resonanz hervorgerufen, in der die Leiterin des (Moskauer) Zentrums für Stadtökonomie KB „Strelka“, Jelena Korotkowa, darüber nachgedacht hat, wie der Sozialstaat die Gentrifikation aufhalten kann.
Und wie schlecht das für das städtische Milieu sei.

Verzeiht, aber das muß man wörtlich zitieren:
„Das klassische kapitalistische Modell der Stadtentwicklung setzt nicht voraus, daß in seinem Zentrum auch Rentner und Leute mit Einkommen unter dem Durchschnitt leben können. Das mag hart klingen, aber objektiv sind die Immobilien im Zentrum beliebiger großer Städte teurer als das Leben an der Peripherie.
In Moskau sind sie ohne Übertreibung zu teuer, und die Möglichkeiten, diese eigenstän­dig zu erhalten, hat das genannte Auditorium nicht, aber im Zentrum wird dieses Auditorium erhalten, dank seriöser Mechanismen des sozialen Schutzes.
So sind die Rentner in Rußland von der Zahlung der Vermögenssteuer befreit, was es einer gedachten Rentnerin ermöglicht, ohne Probleme in einer Sechs-Raum-Wohnung im (prestigeträchtigen) Hochhaus an der Kotelnitscheskaja Uferstraße zu leben.
Wenn die Vermögenssteuer da wäre, dann wäre der Erhalt einer solchen Wohnung für sie zu teuer. Und die Rentnerin wurde sicherlich die in dieser Situation einzig richtige Entscheidung treffen: in eine günstigere Wohnung zu ziehen, indem sie ihre Wohnung einem zahlungskräftigen Auditorium vermietet.“

Und als zusätzliche Illustration:
„Bisher können wir nur über einzelne Beispiele der Gentrifikation in Rußland sprechen. Das leuchtendste ist die Ostozhenka-Straße. Noch in den 1980er Jahren war dies ein mittelmäßiger Stadtbezirk von Moskau, aber schon in der 1990er und zu Beginn der 2000er wurden hier in weitem Bereich Häuser gebaut, die auf eine zahlungsfähige Nachfrage orientiert sind.“

Verzeiht: Bingo.
Eigentlich sind hier, wie in der bekannten lustigen Geschichte vom Ozean und dem Wassertropfen, in einem Absatz fast alle kennzeichnenden Wesenszüge konzentriert, sozusagen, „die Fratze des Gesichts“ der selbsterklärten „herrschenden Klasse“.
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Weiter bitte in der pdf lesen, wenn interessiert… – LH, 2.2.22


Supermacht China?

Gerade unlängst fragte mich ein guter Bekannter, wie ich zu China stünde.
Da hätte ich meine „üblichen“ Antworten geben können, daß die Chinesen stets ihre eigenen Interessen im Vordergrund sähen und daß ihnen die Methoden (und Ideologien) zum Erreichen ihrer Ziele ziemlich egal seien – wer erinnert sich nicht an Deng Xiaoping mit seinem Spruch: „Egal welche Farbe die Katze hat – Hauptsache sie fängt Mäuse“?
So ist heute ein Teil von Chinas jungen Generationen eben den Mäusen, dem Geld verfallen – trotz jahrtausendealter (?) kultureller Traditionen des Ostens…
Aber nein, besser, ich übersetze den nachfolgenden klugen Text… 😉

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 21. Oktober 2018 – Hervorhebungen und Anmerkungen von mir.
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China als Supermacht? Ihre Beweise, bitte?

16. Oktober 2018 – Oleg Jegorow – Bildquelle: pic6.nipic.com

Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Handels- und politischen Beziehungen zwischen der CVR und den VSA hat sich auch im Weltnetz die Diskussion belebt zu diesem Handels- und politischen Konflikt. Wir sind aus irgendeinem Grunde immer auf Seiten dieses Chinas, fühlen aktiv mit ihm und setzen in der bevorstehenden Konfrontation auf es. Und warum auch immer; wir bewundern es aktiv.
Ich sag es ehrlich: ich weiß nicht, womit das zusammenhängt, ich versteh es nicht.
Die RF und die CVR sind Verbündete?
Nun, wie man’s nimmt – vor dem Hintergrund der Beziehungen zum Westen sehen die russisch-chinesischen Beziehungen ganz und gar nicht schlecht aus – aber genau vor dem Hintergrund der Konfrontation mit dem Westen, und nur so.

Denn worin besteht der „Pfropfen“ und der Haken:
die VSA haben schon mehrfach öffentlich verkündet, daß sie Rußland und China zueinander schubsen.
Und zwar tun sie dies, nachdem schon lang und breit die russisch-chinesische Partnerschaft verkündet wurde.

Nun, und welches Ergebnis würde wohl bei diesen „Annäherungen“ und „Schubsereien“ zu erwarten?
Was denkt ihr?
Zumindest doch wohl ein hinreichend enger militär-politischer Verbund. Davon hat der Autor bereits in den „nuller“ Jahren wie auch in den „zehner“ Jahren ständig gelesen.
Rußland und China. China und Rußland.
Und was müssen diese tun gegen Amerika, und wie diesem widerstehen… wobei darüber ziemlich kategorisch geschrieben wurde, und von hinreichend klugen Leuten.
Nun, und es wurde ja auch durchaus geglaubt.
Denn es war logisch, vernünftig und mit der uns umgebenden Realität durchaus kompatibel.

Dann geschah das „Krisenjahrzehnt“ 2008 – 2018, und alles, was damit verbunden war, und der „Optimismus“ nahm etwas ab.
Klar, man kann sich lange und ansehnlich mit „Betrachterei“ befassen, aber die reale Politik wird alles sehr schnell an seinem Platz bringen.
Naja, und da möchte ich mal einen flinken Blick auf jene „Außenpolitik Chinas“ werfen.

Über die wirtschaftlichen Errungenschaften des „Himmelsreiches“ haben wohl nur Faulpelze noch nicht mit Begeisterung geschrieben.
Auch so ein unverständlicher Punkt:
auf welche Weise hat der Westen solch gigantische Summen (ohne die das chinesische Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen wäre) in ein Land investiert, das gelenkt wird von… einer kommunistischen Partei?

Uns (und besonders auch die Ukrainer) hat man so lange mit der „Dekommunisierung“ (der Beseitigung der Spuren der „Kommunistischen Herrschaft“, wie sie auch in der ehemaligen DDR nach 1990 ziemlich brutal und ohne die Bevölkerung groß zu fragen durchgesetzt wurde: Umbenennung von Straßen, Plätzen, Städten, Einrichtungen; undifferenziertes Anschwärzen von allen ehemaligen Parteiarbeitern und -mitgliedern, pauschales Entfernen selbiger aus allen öffentlichen Funktionen u.v.a.m.) getriezt, daß ein solcher Punkt der gigantischen Investitionen in ein offensichtlich kommunistisches Regime nicht ernsthafte Fragen aufwirft: „Ja aber, was ist mit der Ideologie?“

Die Ukraine hat die vollständige und endgültige Dekommunisierung durchgeführt, aber keine Investitionen bekommen, und hier so eine „Sorglosigkeit“.
Rußland hat in den 1990ern auch keinerlei Investitionen erhalten, ungeachtet der offenen Verneinung der Ideologie des Kommunismus. WARUM?

Irgendwie paßt das nicht zusammen, also das reale Leben paßt nicht zur westlichen Propaganda.
Das Rezept des chinesischen Wirtschaftswunders (und davor des japanischen) ist hinreichend einfach: gewaltige Investitionen aus dem Ausland plus Öffnung des reichen VSA-Marktes. Nun, sie haben das gekriegt…
So etwas ähnliches haben ja auch unsere „Kummer-Reformatoren“ Ender der 80er und in den 90ern versucht darzustellen. Aber sie haben nichts gekriegt…
Weder hat man ihnen die Märkte geöffnet, noch Investitionen gegeben.

Darüber gab es die ganzen 90er Jahre fortlaufend politische Konflikte zwischen Rußland und dem Westen.
„He, wo bleiben die Investitionen?“ fragten die Genossen aus dem Kreml (damals schon vollständig „dekommunisiert“).
„Das ist eine wirtschaftliche Frage, und die Geschäftswelt trifft solche Entscheidungen völlig eigenständig.“
So war es damals üblich, „von dort“ zu antworten

Aber in China haben dieselben Westler sehr aktiv investiert, und das hat zu durchaus offensichtlichen Ergebnissen geführt – zur Schaffung einer gigantischen Fabrik, die Waren für die reichen westlichen Märkte produziert.
Genauso hat sich (seinerzeit) Japan hochgearbeitet. Und ebenso nun auch China.

Und diese Ergebnisse werden wie üblich schon seit vielen Jahren in begeistertem Ton als Errungenschaften des Himmelsreiches beschrieben.
Was da ist, das ist da. Die gigantische Fabrik (wie früher in Japan) wurde geschaffen, das ist Fakt.

Was allerdings die politischen Errungenschaften des Himmelsreiches angeht, so ist da nicht alles so eindeutig, wie es manche gerne hätten. Ob es nun jemanden gefällt oder nicht: wir haben nach 1945 und bis 1991 in einer „bipolaren“ Welt gelebt.
Und das hat buchstäblich alle Bereichen durchdrungen: die Kultur, den Sport, die Wissenschaft, die Wirtschaft, und erst recht die Politik.

Aber man muß auch verstehen, daß die UdSSR (besonders in den 40er und 50er Jahren) ein ziemlich armes Land war.
Wir hatten bei weitem nicht so viel Geld wie die VSA. (damit sind sowohl der Staat als auch die Einwohner gemeint, die beide im Vergleich ein deutlich niedrigeres Einkommen hatten; allerdings darf dabei auch nicht vergessen werden, daß die VSA sich über Bretton Woods von der ganzen westlichen Welt finanzieren ließen…)
Nichtdestotrotz hat es das bipolare System gegeben und niemand hat daran gezweifelt.
Die UdSSR hatte viel weniger wirtschaftliche Ressourcen als die VSA, und sie hat es dennoch geschafft, ihre eigene Welt auf dem Planeten Erde aufzubauen.
Und das war so, und niemand hat dazu Fragen gestellt. …
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So, da sind wir wieder: alles weitere bitte in der bebilderten pdf nachlesen, wenn’s interessiert… – LH, 2.2.22 😉

Was nehme ich wahr?

Was nehme ich wahr (= als wahr an)
Lieber Leser, der Du wieder in Richtung Selbstdenker unterwegs bist:
wir sind uns gewiß darüber einig, daß unsere Sinnesorgane nicht perfekt sind, und daß die Verarbeitung derer Impulse im Gehirn ziemlich stark davon abhängt, wie die Lern­phase dieser Vorgänge in unserer Kindheit verlaufen ist. (mehr dazu hier)
Dennoch sind diese Sinnesorgane mit ebenjener Verarbeitung das zuverlässigste, was uns bei der Wahrnehmung dessen, was rund um uns herum geschieht, zur Verfügung steht…
Luckyhans, 20. Oktober 2018
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Im Weltnetz sind leicht Videoclips zum Thema „optische Täuschungen“ zu finden – sie weisen uns darauf hin, daß jeder Mensch seine Umgebung ein wenig anders und auf seine eigentümliche Weise aufnimmt.
Ähnliches gilt für unsere anderen Sinnesorgane.

Nun kann man daraus aber auch einen Vorteil ziehen: indem die verschiedenen „Sicht­weisen“ und deren Ergebnisse vorurteilsfrei miteinander verglichen werden und daraus dann eine einheitliche Art der Wahrnehmung des jeweiligen Vorganges entsteht.
Dazu ist einzig erforderlich, daß wir uns offen und ehrlich austauschen darüber, was wir sehen, hören, ertasten, schmecken, fühlen usw.

Dabei ist es auch nicht erforderlich, zu den ersten Anfängen unserer Lebensweise zu rückzukehren, im Gegenteil: gerade die erweiterten Möglichkeiten der technischen Zivilisation geben uns Gelegenheit, unsere „angestammten“ (in der Kindheit erlernten) Ansichten zu hinterfragen.
Dazu ist nichts weiter als ein wenig aufmerksame Beobachtung nötig…

Es ist gewiß jedem schon mal aufgefallen, wie unterschiedlich unsere Sichtweisen und Empfindungen sind, wenn wir Entfernungen „entlang“ der Erdoberfläche sehen und bewerten, gegenüber dem, was selbige Beobachtungen angeht, wenn wir senk­recht dazu schauen.
Die weit verbreitete Höhenangst beim Blick in schon relativ geringe „Tiefen“ (manchmal nur 3 Stockwerke) ist ein Aspekt davon.
Dieser Höhenangst kann man zum Beispiel durch langsame, schrittweise Gewöhnung an wachsende Höhen beikommen, mit Geduld und Zuversicht läßt sich da viel erreichen.
Auch hat gewiß schon mal jeder beim Start in einem Flugzeug am Fenster gesessen und die manchmal atemberaubende Höhenzunahme betrachtet.
Vielleicht war auch in der Kabine zufällig mal der Bildschirm an und zeigte dazu die entsprechende Flughöhe und die Außentemperatur an.
Ich hatte mehrfach diese Möglichkeit, und es gibt auch keinen Anlaß, an der Richtigkeit der gezeigten Angaben zu zweifeln: das sind Basisdaten, die für den Flug und dessen Verlauf von großer Bedeutung sind.

Und so konnte ich anhand eigener Beobachtungen feststellen, daß die Wolkenhöhe – je nach Wetterlage und Art der Wolken – recht unterschiedlich sein kann: zwischen Hundert Metern (die dicken weiß-grauen Regenwolken) und einigen Tausend Metern (die weißen undurchsichtigen Schichtwolken) – von den dunstschleierähnlichen Hochwolken mal abgesehen.
Auch die Null-Grad-Grenze wurde in recht unterschiedlichen Höhen passiert: von gut 1000 Metern im Winter (am Boden 5 Plusgrade) bis zu über 4000 Metern im Sommer.
Die Startzeit war fast immer am frühen Morgen oder am späten Abend. …
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Wie immer: wen das Thema interessiert, der lade bitte das bebilderte pdf runter und lese dort bis zu Ende, es sind nur gut 3 Seiten… – LH, 2.2.22

Stalins Tod

Für „Insider“ längst kein Thema mehr, auch wenn offiziell immernoch vornehm dazu geschwiegen wird: vor wenigen Monaten gab der bekennende Marxist und Politologe Andrej Fursow seine Zurückhaltung auf und redete öffentlich Klartext.
Sicher für viele interessant, nicht nur im historischen Zusammenhang…© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 28. September 2018 – Hervorhebungen sowohl wie im Original als auch, wie die Anmerkungen
, von mir.
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Andrej Fursow: Ich habe keinerlei Zweifel daran, daß Stalin geholfen wurde zu sterben

05.03.2018 – 05:00 – Jelena Kirjakowa

Am 5. März 1953 starb Josif Stalin – das Oberhaupt einer riesigen Supermacht, die mit einem Atomwaffen-Schild ausgerüstet ist, welches unser Land bis heute schützt.
Ungeachtet der offensichtlichen Verdienste gegenüber dem Volk ist die noch von Nikita Chrustschow losgetretene Anschwärzung des Namens Stalin zu Beginn der 1990er Jahre in eine scharfe Phase eingetreten.

Heute jedoch ist die Erörterung der Figur der Generalsekretärs und dessen fundamen­taler Beitrag für das Werden unseres Landes zu einem politischen Trend geworden. Es tauchen immer mehr Anhänger der Politik Stalins auf, und die Diskussionen über dessen Rolle werden sogar in den Wahlkampfdebatten geführt.
Warum dies unbedingt heute geschieht, ob nicht dieses Thema für die Spaltung der Gesellschaft benutzt wird und wie genau der Tod Stalins vor sich ging, dazu äußert sich der bekannte Historiker und Publizist Andrej Fursow im Gespräch mit Nakanune.ru. („nakanunje“ bedeutet wörtlich: „am Vorabend“)
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Frage: Der 5. März ist der Jahrestag des Todes Stalins – im Dezember zu seinem Geburtstag wurden an seinem Grab mehr als 10 Tausend rote Nelken niedergelegt, was einen Rekord für die Organisatoren der Aktion „Zwei Nelken für Genossen Stalin“ dar­stellt. Was meinen Sie, warum ist die Resonanz bei seinen Nachkommen jetzt so groß?

A. Fursow: Zum einen sind jetzt viele Arbeiten erschienen, in denen eine objektive Bewertung der stalinschen Epoche gegeben wird, es wird objektiv darüber informiert, wer Stalin war. (wir wissen es besser: es gibt nichts „objektives“… alles ist subjektiv)
Zum zweiten wird die Figur Stalins im Vergleich mit dem bewertet, was in Rußland in den letzten 25 – 27 Jahren vor sich geht. Die Stalin-Epoche sieht dabei viel gewinnen­der aus, im Vergleich mit dem nachsowjetischen Rußland. (wie schon mehrfach erwähnt: die Russen haben vom Kapitalismus endgültig die Nase voll…)
Weil die Sowjetunion eine Supermacht war: niemand konnte sich damals am Land so die Füße abtreten, wie man es bei der letzten Olympiade an uns getan hat.
Und außerdem war die Sowjetunion die Gesellschaft der gesellschaftlich erklärten sozial-ökonomischen Gleichheit. (ja, alle waren gleich, nur manche waren gleicher…)
Diese zwei Punkte – der sozial-ökonomische und der außenpolitische, geopolitische – heben die stalinsche Sowjetunion (SU) vorteilhaft von der nachsowjetischen RF ab.
Aber es gibt noch einen Punkt.

Die Menschen verstehen ausgezeichnet, daß wir bis heute auf dem stalinschen Fundament leben. Die Atomwaffen, die in der zweiten Hälfte der 1940er, und zu Beginn der 1950er Jahre (die Wasserstoffbombe, welche die SU vor den Amis hatte) geschaffen wurden, sind das Fundament, das von Stalin und Berija geschaffen wurde.
(was kaum jemand weiß: Berija war der Chef-Organisator des Atom-Projektes der SU)
Und je schlechter es in den internationalen Beziehungen läuft, desto mehr begreifen die Leute, daß man mit uns nicht so umspringen kann wie mit den Serben und den Libyern, und zwar nur, weil wir dieses Erbe haben.

Frage: Was den unmittelbaren Tod Stalins angeht – heute kann man vieles analysieren, und zu welchem Schluß kommen die Historiker – war der Tod des Führers der UdSSR ein gewaltsamer? Konnte er vergiftet werden? Oder wurde einfach geschlampert?

A. Fursow: Hier gibt es zwei Punkte. Daß Stalin die Führungsspitze störte, ist offen-sichtlich. Daß in der Führungsspitze seit Ende der 1940er Jahre ein scharfer Konflikt heranreifte, ist auch offensichtlich. (ja genau, das Märchen vom allmächtigen Diktator stimmt auch hier keineswegs…)
Dieser Konflikt kam zum Vorschein und er war völlig offensichtlich während des 19. Parteitags der WKP(b), auf dem die WKP(b) sich in die KPdSU verwandelte. (WKP/b steht für „Allrussische Kommunistische Partei/Bolschewiki“, KPdSU für „Kommunistische Partei der Sowjetunion“) Die Abkürzung „b“ – das heißt „Bolschewiki“ – wurde verworfen. Und es ist ausreichend, sich das Verhalten Stalins auf diesem Parteitag anzuschauen, um zu verstehen, daß er unzufrieden war.
Und nicht zufällig hat er sogleich nach dem Parteitag auf dem Plenum (des Zentral­komitees = ZK) die Zusammensetzung des Präsidiums des ZK erweitert und die Liste der Kandidaten für die Mitgliedschaft im Präsidium erweitert.
Das heißt, er hat die Führungsspitze zweifellos gestört.
Wie das dann konkret vor sich gegangen ist – ob dieser Tod ein gewaltsamer war, ob er vergiftet wurde oder einfach nur keine (ärztliche) Hilfe geholt wurde, oder ob er vergiftet und keine Hilfe geleistet wurde – das ist eine sehr komplizierte Frage.
Aber ich habe keinerlei Zweifel daran, daß man Stalin geholfen hat zu sterben.

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Ich will niemanden langweilen; wen das Thema interessiert, der lade bitte die bebilderte pdf-Datei runter und lese dort bis zu Ende. Vielen Dank für euer Verständnis.

Weitere Texte zu Stalin hier auf bb:
https://bumibahagia.com/2018/04/01/stalin-heute/
https://bumibahagia.com/2020/01/25/die-russophibie-der-nichtbrueder-chance-fuer-russland/

Lockende Arktis

Wie schon mehrfach berichtet, sind die Eismassen der Arktis auf dem Rückzug.
Und nicht nur das, es kommt auch zunehmend zu „Löchern“ im ewigen Frostboden Sibiriens, dessen Herkunft und Entstehung nach wie vor geheimnisumwittert ist – dazu demnächst mehr.
Hier soll erstmal eine Betrachtung zum nördlichen Seeweg (NSW) folgen.

Nachfolgend wieder der erste Teil als Text, dann wegen der Karten bitte weiter die pdf laden und lesen. – LH. 1.2.2022
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 21. September 2018 – Hervorhebungen sowohl wie im Original als auch, wie die Anmerkungen
, von mir.
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Die Erschließung der Arktis – wie die globale Erwärmung nutzen?

17. September 2018 – Alexander Sapolskis

Die Veränderung des Klimas kann zu einer Verringerung der Rolle des Suez-Kanals führen, zugunsten des Nördlichen Seeweges.
Und in der Folge zu einem Rückgang der europäischen Landwirtschaft.

Es gibt mindestens drei völlig unterschiedliche „wissenschaftliche“ Sichtweisen zu den gegenwärtigen Klimaveränderungen.
Die in letzter Zeit populärste (medial am meisten verbreitete?) gründet sich auf das Konzept der fatalen Folgen der Einwirkung des Menschen auf die Umwelt.
(leider in einer völlig falschen Interpretation: sehr wohl gibt es massive Einwirkungen des Menschen auf die Natur – man denke nur an das systematische Abholzen der Wälder weltweit, oder an den Plastik-Kontinent im Pazifik und den zunehmenden Anteil von Plastik in den Seefischen, aber die immer wieder vorgeschobene CO2-Thematik gehört da überhaupt nicht hin)
Entsprechend dieser wurden das Kyoto- und das Pariser Protokoll angenommen, wird ein „Kampf“ um die Verringerung des Ausstoßes von „Treibhausgasen“ und sonstigen Verschmutzungen geführt. (Gänsefüßchen von mir eingefügt)

Dagegen treten Historiker, Geologen, Glaziologen und ein gewisser Teil der Klimatologen auf. Sie weisen nicht ganz grundlos darauf hin, daß in der Planetengeschichte es mindestens zwei Eiszeiten und drei – die heutige eingeschlossen – globale Warmzeiten gegeben habe – obwohl bei den beiden vorigen Malen eine Industrie auf der Erde vollständig gefehlt habe.
(wobei das letztere Argument ebenso fraglich ist wie die vorherigen „Voraussetzungen“ – denn all dies gründet sich auf die „üblichen“ Geschichtsinterpretationen, die durchaus nicht unbedingt viel Wahrheit enthalten müssen, eher im Gegenteil)

Eine dritte Gruppe von Fachleuten weist auf die zyklischen Klimaprozesse der Temperaturschwankungen mit einer Periode von 25 – 27 Tausend Jahren hin.
(oh, woher haben sie denn diese Daten? aha, Baumring-Interpretationen… wie bitte? über hunderttausende von Jahren hinweg? wo gibt es so alte Bäume? achso, aus Eisbohrkernen von Grönland… Grönland? Grünland und Eis? äh, bitte, nun mal ehrlich: woher sind diese „Daten“?)
Die letzte Eiszeit endete, nach deren Meinung, vor etwa 18.000 Jahren, folglich befindet sich der Prozeß im absteigenden Teil des Zyklus und alles läuft auf eine neue weltweite Vereisung hinaus.

Aber egal, wie die Sache tatsächlich in der langen Perspektive aussieht, weiß niemand genau. Aber in den letzten Jahrzehnten ist es in der Welt wärmer geworden und der Umfang der Veränderungen ist längst aus dem Bereich des rein akademischen Interesses in den des aktuellen wirtschaftlichen herausgetreten und folglich ein politisches Problem geworden.

Das Eis schmilzt

Im Wissenschafts-Journal „Science Advances“ ist ein Artikel erschienen, der dem Phänomen der Verschärfung der Fröste in Sibirien im Maße der Erwärmung in der Arktis gewidmet ist. Die Gelehrten erklären dieses Paradoxon mit der Veränderung der Bewegungsrouten der Luftmassen und der Beschleunigung der Übertragung der Kälte aus den polaren Bereichen in Richtung Äquator. Sie setzen voraus, daß dieser beobachtete Prozeß einen zeitweiligen Charakter hat und letztendlich enden wird.

Eine andere Sache ist die, daß die Arktis tatsächlich taut – die Fläche der Eisbedeckung verringert sich, wobei das Tempo dieses Prozesses sich seit 2010 verdoppelt hat.
Und das wichtigste: wenn Mitte ds vergangenen Jahrhunderts die Schiffahrt entlang der Nordküste Eurasiens im freien Wasser nur 10 – 11 Wochen betrug, so ist gegenwärtig für gewöhnliche Schiffe ohne Eisbrecherbegleitung schon volle drei Monate lang freie Fahrt, und für Schiffe der Eis-Klasse im Verlaufe von fünf Monaten, und für selbige mit Eisbrecher-Begleitung das ganze Jahr über.

Dergestalt eröffnen sich alternative Varianten einer ständigen logistischen Verbindung zwischen dem Fernen Osten und Europa. Denn heute ist in China und Südostasien mehr als die Hälfte der gesamten Welt-Produktion von Industrieerzeugnissen und zwei Drittel der Konsumgüter konzentriert.

Zum Beispiel wurden im Jahre 2016 ca. 40% aller Schuhe des Planeten in China genäht. Ebendort wird ein Viertel aller Gewebe, darunter ein Drittel aller Baumwoll­gewebe, hergestellt.
Jedes zweite T-Shirt kommt aus Malaysia oder Singapur.
Gleichzeitig befinden sich zwei von drei der existierenden großen Verbrauchermärkte „am anderen Ende des Planeten“.
Mit den VSA ist es klar, aber der kürzteste Weg nach Europa führt über die Arktis.
(wie aus der nachfolgenden historischen „alternativen“ Weltkarte noch viel deutlicher hervorgeht – mancher mag diese vielleicht auch „nur“ als „polare Projektion“, ähnlich dem Logo der UNO, betrachten – mehr dazu hier)

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Das großartige Fracht-Ergebnis des Jahres 2020 auf dem NSW beträgt allerdings im ganzen Jahr weniger Transportleistung als pro Tag durch den Suez-Kanal schippert…
Nun ja, die großen russischen Atom-Eisbrecher sind ja erst noch im Bau. 😉

Fünf globale Lügen der modernen Demografie

Nachfolgender Beitrag wurde im September 2018 geschrieben, auf Basis eines russischen Videos. Den ersten Teil poste ich hier als Text, das Ende – wegen der Bilder – bitte dem dann angefügten pdf entnehmen. – LH, 31.1.2022
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 15. September 2018 – Hervorhebungen von mir.
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Uns allen ist bekannt, daß auf der Welt etwa 7,5 Milliarden Menschen leben.
Aber ist das wirklich so?
Laßt uns fünf Fakten der modernen Demografie betrachten, die sogar die ärgsten Skeptiker ins Schwanken bringen…

1. Rußland

Erinnern wir uns an die Geschichte dieses Skandals: Im Jahre 2010 hatte Frau Jekaterina Ulitina, Mitarbeiterin des Zentralen Analytischen Zentrums für Personenstandswesen, vor aller Welt erzählt, daß nach den Daten der Standesämter zum 1. Juni 2010 in der Russischen Föderation den Dokumenten nach eine lebende Bevölkerung von 89 654 325 Menschen registriert war – und nicht 142 Millionen, wie offiziell bei der Volkszählung herausgekommen war.

Frau Ulitina brachte auch die offizielle Statistik an, daß im ganzen Jahr 2009 etwa 5 Millionen Menschen verstorben waren. Und im Jahre 2010 wurden 4,6 Mio. Sterbefälle registriert.
Mehr noch, im Verlaufe von 10 Jahren wurde nach den Prognosen dieses analytischen Zentrums eine Sterblichkeit von ca. 40 Mio. Menschen erwartet.

Jekaterina Ulitina erzählte davon im Jahre 2010, die Daten wurden offiziell in der Zeitung „Für die Russische Sache“ veröffentlicht. Augenblicklich danach wurde sie entlassen, aber die Informationen wurden von keiner einzigen offiziellen Struktur widerlegt.
Darüber, daß dies alles durchaus möglich ist, sprechen seriöse Experten und Analysten, zum Beispiel Andrej Fursow hier.

Aber das war das ferne Jahr 2010, laßt uns frische Daten anschauen und die Zahlen von Rosstat und den Standesämtern vergleichen:

Hier die Statistik der Todesfälle im gesamten vergangenen Jahr im Lipezker Gebiet
Und hier das Woronezher Gebiet.
Und hier das Tulaer Gebiet.

Überall sehen wir Zahlen, daß die Sterblichkeit die Geburtenrate fast um das Zweifache übersteigt.

Aber dies sind die offiziellen Daten von Rosstat (staatliche Statistik-Behörde der RF):

In Rußland überstieg die Zahl der Verstorbenen die Zahl der Geborenen im Jahre 2017 um 9,2%

Es gibt auch Berechnungen aus der Basis des sog. Getreide-Index.
Die Berechnungs-Norm (für die normale Ernährung – d.Ü.) beträgt etwa eine Tonne Getreide pro Person und Jahr – das bedeutet natürlich nicht, daß jeder Bürger Rußlands pro Jahr eine Tonne Getreide verputzt, sondern nach den Berechnungen der Fachleute ist genau diese Menge für die Lebensmittelindustrie erforderlich, und das ist nicht nur Mehl, sondern vor allem Futter für die Fleisch- und Milchproduktion, und auch Alkohol und vieles andere.

Ausgehend von diesen Zahlen kommen wir auch nicht auf 147 Millionen Einwohner.

Da, schaut euch an, wie die Daten für 2015 aussehen.
Produziert wurden gut 100 Mio. t Getreide, davon ging ein Drittel in den Export. Bleiben gerade noch 70 Mio. t Getreide für die Ernährung.

Na gut, vielleicht ist nur in Rußland solch eine Unordnung in den Zahlen?
Schauen wir uns die am dichtesten besiedelten Länder der Welt an.

2. China und 3. Indien

Eine große Anzahl von Fakten weist darauf hin, daß in China bei weitem keine anderthalb Milliarden Menschen leben.

Sich auf historische Daten zu stützen, ist völlig unmöglich, die Zahlen passen da gar nicht zusammen. Ansonsten müßte man zulassen, daß jede Chinesin Mitte des vergangenen Jahrhunderts jährlich 5 Kinder geboren hätte.

Gehen wir in die Lügipedia und summieren die Bevölkerung der 20 größten Städte Chinas auf. Da ergibt sich die beeindruckende Zahl von ca. 250 Mio. Menschen (mit Berücksichtigung der jeweiligen Umkreise!).
Wo aber wäre die restliche Milliarde? In der ländlichen Gegend?

Aber selbige Lügipedia teilt uns mit, daß der Anteil der Stadtbevölkerung in den letzten Jahren auf mehr als 50% angewachsen sei.
Damit kämen wir auf etwa 500 Mio. Menschen. Das ist natürlich eine annähernde Zahl, aber schauen wir mal auf die Lebensmittel-Zahlen.
Wie will man anderthalb Milliarden Menschen ernähren?

Nach den veröffentlichten (statistischen) Daten hat China ca. 500 Mio. t Weizen produziert. Die Berechnungsnorm von 1 t pro Jahr und Mensch hatten wir schon genannt. Ein Teil geht direkt in die Ernährung, ein Teil in das Futter für das Vieh und andere Bedürfnisse.
Wenn man glauben will, daß im Lande 1,5 Mrd. Menschen leben, dann ernährt sich China nicht selbst. Wenn die Bevölkerung jedoch 2 – 3mal kleiner ist, dann kommt alles an seinen Platz.

Zum Vergleich: die VSA ernten jährlich ca. 500 Mio. t Getreide. Und die Bevölkerung beträgt ca. 300 Mio. Menschen.

Nun werdet ihr einwenden, daß Weizen nicht das Hauptnahrungsmittel in China sei, und tatsächlich wird dort hauptsächlich Reis gegessen, von dem ca. 200 Mio. t pro Jahr produziert werden, aber die angeführten Zahlen zeigen ganz klar, daß auch dies nicht ausreichen würde, um anderhalb Milliarden Menschen zu ernähren.
(außerdem besteht gut ein Drittel des chinesischen Territoriums aus Gebirgen, Steppen und Wüsten, die praktisch nicht besiedelt sind – d.Ü.)

Und da fallen uns auch gleich die berühmten chinesischen Geisterstädte ein. Übrigens ist eine davon, Ordos, wie unabhängige Forscher herausgefunden haben, eines der antiken Zentren Tartariens gewesen – lest die unter dem Video verlinkte Artikelserie dazu, das ist interessant.

Eine ähnliche Situation haben wir in Indien.

Die Bevölkerung der 20 größten Städte Indiens beträgt nur 75 Mio. Menschen. Wo wären die restlichen 1,2 Milliarden?

Das Territorium des Landes beinhaltet etwas mehr als 3 Mio. qkm.
Leben da an der frischen Luft etwa 400 Menschen pro qkm?
Dann wäre die Bevölkerungsdichte in Indien doppelt so hoch wie in Deutschland. Aber in Deutschland reiht sich überall Stadt an Stadt, auf dem ganzen Territorium.

Und in Indien wohnen angeblich nur 5% der Bevölkerung in den Städten.
Zum Vergleich:
in Rußland beträgt (statistisch) der Anteil der Stadtbevölkerung 73%, bei einer Bevölkerungsdichte von 8,56 pro qkm.
Und in den VSA ist der (statistische) Anteil der Städter 81,4%, bei einer Dichte von 34 pro qkm.

So, dann wollen wir mal summieren:

4. Planet Erde

Wenn man das oben Gesagte berücksichtigt, dann beträgt die Gesamtzahl der Menschen auf der Erde bei weitem nicht die 7 offiziellen Milliarden.

Man versucht uns einzureden, daß in den vergangenen lächerlichen 200 Jahren der Menschheitsexistenz die Bevölkerung um 6 Milliarden Menschen zugenommen habe.
Etwa dieselben 200 Jahre gibt es auch Massenmedien. (reiner Zufall?)

Vielleicht ist die „Goldene Milliarde“ nicht nur die, welche auf dem Planeten komfortabel lebt, sondern die tatsächliche Zahl aller Bewohner des Planeten, die von der Pseudo-Elite gelenkt werden?
Vielleicht ist die eine Milliarde ein solcher Bifurkationspunkt im System der Steuerung der Weltherrschenden, dessen Überschreitung dieser kritischen Masse für selbige nicht annehmbar ist, und deshalb wird die Zahl der Menschen „offiziell“ um eine ganze Größenordnung hochgeschwindelt?

Ob so oder anders, können wir gern diskutieren, wenn wir uns das am Ende verlinkte Video angesehen haben, aber eines ist völlig klar: daß der globale Betrug mit der Anzahl der Menschen auf dem Planeten direkt mit dem Mythos von der Überbevölkerung zusammenhängt.

Noch in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde nachgewiesen, daß die Technologien jener Zeit ein Niveau erreicht hatten, bei dem ein arbeitender Mensch sich, seine Familie – Frau, zwei Kinder – und einen Rentner ernähren konnte. Dafür mußte er 8 Stunden täglich arbeiten, oder 40 Stunden pro Woche.

Heute sind die Technologien um eine Größenordnung gewachsen.
Aber der Arbeitstag ist nicht kürzer geworden. Für die Versorgung der Familie ist schon erforderlich, daß alle Familienmitglieder in der Produktion beschäftigt sind.
Das Rentenalter wächst in allen Ländern.

Warum geschieht dieses?

Seht euch das Video an „15 Zitate der Welt-Pseudo-Elite“ und bewertet selbst die „Barmherzigkeit“ derjenigen hinter den Kulissen.
Einen Atomkrieg brauchen sie nicht sonderlich, denn das Problem der radioaktiven Verseuchung betrifft sie ebenfalls, aber die überflüssigen Menschen entsorgen wollen sie trotzdem – geht doch die industrielle Etappe der Zivilisation dem Ende zu, es wird immer weniger an menschlicher Arbeit benötigt, in der nachindustriellen Gesellschaft wird sie durch Roboter ersetzt.
Genau deshalb sind die Herren des Geldes und die geheimen Mächte so aktiv dabei, die digitalen Technologien voranzubringen, damit die nach ihrer Meinung nicht vollwertigen überflüssigen Menschen durch Technologien ersetzt werden. Hier das Video dazu.

Natürlich hat dieser manische Wunsch, soviel wie möglich überflüssige Mäuler zu beseitigen, mit der Realität rein gar nichts zu tun, denn unser Planet kann eine ganze Größenordnung mehr Menschen ernähren als jetzt.
Und allem Anschein nach war das in der Vergangenheit auch so.

5. Der Planet in der Vergangenheit

Hier kommt die Grafik des Wachstums der Weltbevölkerung in den vergangenen 1000 Jahren. So stellt uns das die offizielle demografische Wissenschaft vor. …

– – – – – – – – –
Wobei das Thema auch schon 2015 hier mal betrachtet worden war.

Und ein Jahr später ein Teilaspekt aufgegriffen wurde.

Warum ich gerade jetzt das „uralte“ Thema wieder herausgeholt habe?
Weil es demnächst um Sterbezahlen gehen wird, die möglicherweise sehr groß sein werden – zumindest wird man uns das weismachen wollen; genauso wie man uns erzählt, daß die überwiegende Mehrzahl der Leute sich mehrfach hat spritzen lassen…
Es ist also sinnvoll, die eigene Überlegung zu diesen Themen ein wenig zu schärfen…

Die Epoche des billigen Geldes endet

Nullzinsen – eine sonderbare Erscheinung, nicht wahr? Kostenloses Geld…
Und die sog. Negativzinsen sind ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich, denn wenn der Zins der Preis des Geldes wäre, wie es die verlogene bürgerliche Ökonomie manchmal, wenn es ihr in den Kram paßt, behauptet, dann wäre ein „negativer Preis“ erst recht Unsinn: da würde ich beim Kauf einer Ware ja noch Geld dazubekommen…
Luckyhans, 27. Juni 2018 (Erstellung)

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Heute sind wir dreieinhalb Jahre weiter, bei durchgängigen Nullzinsen, zeitweise Negativ-Zinsen, und einer dieser Tage nicht eingehaltenen Ankündigung der FED, die Zinsen zu erhöhen – vor Mai wird das wieder nicht passieren, und dann ist Wahlkampf in den USA…
LH, 30. Januar 2022
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Alexander Rodzhers: Die Epoche des billigen Geldes endet – Александр Роджерс: Эпоха сверхдешёвых денег заканчивается

Erscheinungsdatum: 16. Juni 2018, 16:30

Während alle die Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft erörtert haben und die Worte Trumps, daß die Krim zu Rußland gehört, hat ein Ereignis stattgefunden, das viele nicht bemerkt haben

Das amerikanische Federal Reserve System (FED) hat zum zweiten Male in diesem Jahr den Basiszinssatz erhöht – von 1,5 – 1,75% auf 1,75 – 2% im Jahr.

Was bedeutet dies, außer zusätzlichen Ausgaben des (VSA-)Staatshaushaltes von ca. 50 Milliarden Dollar für die Bedienung der Schuldzinsen?

Zum einen, daß die Epoche des billigen Geldes, welche mit dem „quantitative easing“ nach der Krise 2008 begonnen hatte, zu Ende geht.
(stimmt nicht ganz, denn das QE wurde ja bereits von Alan Greenspan in den 1980er Jahren eingeführt – seitdem werden ununterbrochen Dollars gedruckt, ohne Grenzen – d.Ü.)

Zum zweiten hat die FED damit daran erinnert, daß sie nur ein private Einrichtung ist, die keineswegs dazu geschaffen wurde, die amerikanische Wirtschaft zu unterstützen, sondern um Profite zu generieren.
(wie so oft im Text, wird hier oberflächlich „amerikanisch“ statt „VSNA-“ benutzt; der gebildete Leser weiß dies zu werten – d.Ü.)

Welches sind nun die Folgen dieser Handlung für die amerikanische Wirtschaft?
Dieser Basiszinssatz bestimmt alle anderen Zinssätze, angefangen von den Industrie-Krediten bis hin zu den Hypotheken- und Verbraucherkrediten.
(das Märchen von den Zinsen, die sich „am Markt bilden“, eben als „Preis des Geldes“, ist damit erneut widerlegt – d.Ü.)
Dementsprechend erhöhen sich diese (Zinssätze) der Reihe nach.

Für den „mittleren“ amerikanischen Haushalt, der 200 – 300 Tausend an Kredit-Schulden anhängig hat, bedeutet dies, etwa 500 – 750 Dollar zusätzlicher Zins-Zahlungen im Jahr.
Nicht kritisch, aber merklich.
Und wenn man berücksichtigt, daß dies bereits die zweite Basiszinserhöhung in diesem Jahr ist, und es nicht gesagt ist, daß es die letzte war, denn es war die Rede von 4 Etappen?

Aber das sind die privaten Folgen, für die Großindustrie ist alles viel ernster. Jede Verteuerung der Kredite bedeutet eine Erhöhung der Selbstkosten der amerikanischen Waren, damit die Senkung deren Konkurrenzfähigkeit und/oder eine geringere Profit-Norm.
(das stimmt leider nur für die kleinen und mittelständischen Unternehmer – die Großkonzerne haben aufgrund ihrer internationalen Struktur, ihrer weitgehend außerhalb der VSA gelegenen Fertigungen und ihrer meist Monopol- oder Oligopol-Stellung viele Gestaltungsmöglichkeiten, die sie in die Lage versetzen, die Mehrkosten zu minimieren – oder über die Preise an die Kunden abzuwälzen – d.Ü.)

Wie sagt man: „Make America great again!“

Übrigens hat die amerikanische Wirtschaft schon lange den Status einer produzierenden verloren. Daher werden die Hauptfolgen wohl auf dem Fonds-Markt zu spüren sein.

Wie bekannt (und ich habe das regelmäßig an den Charts der NYSE gezeigt), kauft der überwiegende Teil der Händler an den Fonds-Märkten mit geborgtem Geld (der sog. „leverage“ oder „Kredithebel“). Die Nutzung dieser Gelder kostet Geld (das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen). Und ein Anwachsen des Basiszinssatzes mit nachfolgender Verteuerung der Kredite bedeutet, daß die Börsen-Spieler (welch entlarvender Begriff, nicht wahr? – d.Ü.) gezwungen sind,

– entweder ihre Profite zu verringern bei gleichbleibenden Risiken,
– oder Spekulationsblasen stärker aufzupusten,
– oder sich vom Markt zu verabschieden.

Übrigens hat das „Wall Street Journal“ sich bemüht, den Anschein zu erwecken, als ob es die FED-Entscheidung nicht bemerkt hätte – auf deren Netzseite kam nichtmal eine Mitteilung dazu, von irgendwelcher minimaler Analytik ganz zu schweigen.

Warum hat nun die FED ungeachtet der möglichen negativen Folgen den Zinssatz erhöht?
Zum einen, wie ich schon sagte, ist die Federal Reserve eine kommerzielle (und damit profitorientierte) Einrichtung und kein Wohltätigkeitsverein. Und sie haben es satt, immer nur für Null tätig zu sein (je geringer der Zinssatz, desto geringer die Profite).

Und zum anderen hat sich die Attraktivität der US Treasuries in der letzten Zeit wesentlich verringert. Unabhängige (zumindest von den VSA) chinesische Rating-Agenturen haben unlängst das souveräne Kreditrating der VSA in ausländischer und nationaler Währung von „A“ auf „BBB+“ herabgestuft, mit einer negativen Prognose.

Und sogar die Zentralbank Rußlands hat im April die Hälfte der in ihrer Bilanz gelisteten Wertpapiere der VSA-Schatzamtes abgegeben. Wie die frischen Daten bezeugen, die das Finanzministerium der VSA veröffentlicht hat, gehörten Rußland im März 2018 Wertpapiere des amerikanischen Staats-Schatzamtes in Höhe von 96,1 Milliarden. Allerdings hatte sich schon im April dieses Volumen auf die Hälfte verringert, auf 48,7 Milliarden

Und ich höre aus irgendeinem Grunde keine Rufe wie „Hurra! Wir hören auf, Amerika einen Tribut zu zahlen!“. Jahrelang hat man behauptet, daß solche Investitionen ein Tribut seien. Wo bleibt die Freude über den „Sieg“? ©
(nun, das ist freilich kein „Tribut“, sondern eine Notwendigkeit: nach wie vor ist der Rubel eine abhängige Währung, und für jeden emittierten Rubel muß die russische Zentralbank im selben Wert VSA-Wertpapiere kaufen, das ist in ihrer Satzung so festgelegt – d.Ü.)

Dabei hat sich der Gesamtumfang der Gold- und Valuta-Reserven (der russischen ZB) nicht verringert, d.h. das ist tatsächlich eine Abkehr von der Investition in Treasuries und eine Überführung der Reserven in andere Valuta und Wertpapiere (da muß ich mal die Struktur anschauen, interessiert mich selbst.)
Und es gibt noch keine Daten für Mai und Juni, vielleicht sind jetzt die Vorräte an Treasuries in der Bilanz der ZB der RF noch geringer.
Hier setzt Rußland seine wirtschaftliche Souveränität durch, und keiner wirft vor Freude seine Mütze in die Luft!
(diese Schlußfolgerung ist nun wieder rein propagandistisch, denn ein Hin-und-Her beim Umfang der Treasuries-Vorräte ist noch keine wirtschaftliche Souveränität – die wäre erst gegeben, wenn der Rubel sich vollständig vom Dollar abkoppelt und dies auch in allen Dokumenten, bis hin zur Verfassung der RF, umgesetzt würde – d.Ü.)

Aber ich bin abgeschweift. So kommt es, daß die Attraktivität der amerikanischen Treasuries fällt und die Staatsschulden dabei steigen. Deshalb mußte auch die Profitabilität der Schulden erhöht werden, damit die Kreditoren wenigstens noch eine gewisse Zeit fortfahren, die gigantische Schuldenblase am Schwimmen zu halten.

Make American bubble great again!

Nun warte ich auf die gewohnten Schreie „allesnurgelogen“ in den Kommentaren…

Аlexander Rodzhers, speziell für News Front ( Quelle )
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Nachbemerkung des Übersetzers

Solange der größte Teil des internationalen Handels, speziell des Rohstoff- und vor allem des Erdöl- und Erdgas-Handels, noch in Dollar abgewickelt wird, haben die VSNA-Banken nicht nur einen vollständigen und präzisen Überblick, wer wem was für wieviel liefert. Sondern sie können auch dementsprechend immer wieder Geld generieren, da alle Marktteilnehmer für ihre jeweiligen Zahlungen stets wieder Dollars benötigen.

Genau deshalb sind auch die langsamen, vorsichtigen Schritte, die China, Rußland und andere gehen, indem sie den Handel untereinander auf die jeweiligen nationalen Währungen umstellen bzw. vereinbaren, die Warenlieferungen gegenseitig zu saldieren, am Ende viel tödlicher für den Dollar als alle Zinserhöhungen der FED zusammen.
Denn erst wenn der Dollar seine Rolle als Weltleitwährung praktisch verliert, und bis dahin ist es noch ein ganz langes Stück Wegs, erst dann wird die FED nicht mehr Dollars ohne Ende generieren können.

Dazu paßt auch die Nachricht, daß nun auch die russischen staatlichen Konzerne der Nicht-Finanz-Sektoren ihre internationalen Zahlungen von SWIFT auf das russische System SPFS umstellen, das immer besser zu laufen beginnt.

Abschließend noch eine kurze Betrachtung zum Zins.
Was er nicht ist – „der Preis des Geldes“ – hatten wir schon festgestellt, egal was die „bürgerliche Ökonomie“ uns auch erzählen mag.
Aber was ist er dann? Was wissen wir über den Zins?

a) Der Zins wird als Basiszinssatz von den privaten (!) Zentralbanken festgelegt.
Die konkreten Kreditzinsen werden von den einzelnen Banken wenig bis deutlich darüber (0,5 – 15 %, je nach Laufzeit, Kunde, Bank usw.) festgelegt, manchmal auch weit darüber. Es sind Diktate der Herren des Geldes!

b) Der Zins dient als Hauptprofitquelle des gesamten Bankensystems.
Die Bankgebühren sind im Vergleich mit dem Zins harmlose Staubkörnchen, obgleich sie die Kosten der Banken vollständig abdecken.
Der Kreditnehmer bezahlt die „aus der Luft“ geschöpfte Kreditsumme mehrfach (!) mit werthaltigem Geld an die Bank.

c) Der Zins wird nicht als „Geld“ mit dem Kredit geschöpft, sondern ist eine Forderung (der Banken gegenüber dem Kreditnehmer), die als „Geld“ nicht vorhanden ist.
Die Kreditnehmer müssen also den Zins sich gegenseitig „abjagen“ – dies ist die wahre Quelle der „Konkurrenz“, oft euphemistisch als „Wettbewerb“ getarnt.

Der Zins ist also ein Instrument des Betruges an den Menschen, ein Werkzeug der Ausbeutung der Arbeitenden durch die sozialen Parasiten, eine künstlich erdachte Methode, „aus der Luft“ und ohne jegliche Gegenleistung sich reale Werte anzueignen.
Denn mit dem werthaltigen Geld der Kreditnehmer und inzwischen auch mit den gigantischen Luftgeld-Summen der Banken werden ja Häuser und Infrastrukturen, Land- und Verkehrsflächen, Wasserquellen und Gewässer, Bodenschätze und Schürfrechte, Unternehmen und Wertstoffe usw. gekauft.

Dadurch konzentrieren sich die realen Reichtümer des Planeten in den Händen einiger weniger sozialer Parasiten.
Das alles bewirkt der Zins.

Was also tun?
1. Nimm nie Kredite in Anspruch!
Lebe bescheiden und halte deine Ansprüche im Rahmen deiner Möglichkeiten!
2. Vermeide die Benutzung aller Arten von Geld-Surrogaten (Computer-Geld, Buchgeld, Scheingeld – in dieser Reihenfolge) soweit es dir möglich ist.
3. Benutze die Banken als Dienstleister, aber behalte dein Geld so weit es geht bei dir.
Wahres „Geld“ sind nur physisch vorhandene Edelmetalle.
3. Investiere dein „übriges“ Geld, also alles, was du nicht zum täglichen Leben benötigst, nicht in jegliche „Wertpapiere“, sondern in konkrete Unternehmen am Ort, die handfeste Produkte für die Menschen am Ort herstellen oder ebensolche Dienstleistungen (Bau, Reparaturen usw.) erbringen.
4. Organisiere dein tägliches Leben lokal und regional, auf kurzen Wegen und mit möglichst örtlichen (genossenschaftlichen) Handelsorganisationen.
Meide alle Großkonzerne und deren Produkte, soweit es dir möglich ist.
5. Achte auf das, was du ißt und trinkst – „spare“ nicht an natürlich erzeugten Lebensmitteln (Wasser!) – sie bestimmen deinen Gesundheitszustand und damit im wesentlichen deine Lebensqualität!
6. „Soweit es dir möglich ist“ und „soweit es geht“ bedeutet auch:
sei konsequent und ändere dein Leben in dieser Richtung, Schritt für Schritt.

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Wer sich tiefer in das Thema einarbeiten will, bitte hier entlang: https://bumibahagia.com/2017/06/10/wiwiwi-iii/
Brich dabei nichts übers Knie, sondern sorge planvoll für eine kontinuierliche Veränderung!

„Uralte“ Lagebetrachtung

Manchmal ist es ganz interessant, einen solchen älteren Artikel anzuschauen und zu vergleichen, was damals so „richtig“ eingeschätzt wurde und wo man falsch lag. Auch mal probieren? Nachfolgend ein Angebot dazu (nur wer’s mag, alle anderen bitte schnell weiterklicken)… – LH, 25.1.2022
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Versuch einer „Lagebetrachtung“

Das gegenwärtige weltweite politische, wirtschaftliche und militärische Chaos ist nicht zu übersehen, und es gibt eine ganze Reihe kluger Politologen und Analytiker, die uns dazu entsprechende Erklärungen liefern, was denn da tatsächlich vor sich geht. Versuchen wir mal einen unvoreingenommenen Blick auf diese Interpretationen und die tatsächliche Lage.
Luckyhans, 18. September 2018
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Es läßt sich kaum noch verheimlichen: das bisherige, jahrhundertelang schlau aufge­baute Versklavungssystem ist nicht mehr inder Lage, brauchbare Zukunftsvisionen für die Menschheit zu bieten.
Einzig die vollständige Entrechtung aller Menschen und deren Reduzierung auf 500 Millionen (von gegenwärtig wahrscheinlich etwas mehr als EINER Milliarde!) mit allgemeiner Verchippung und Rund-um-die-Uhr-Kontrolle sowie nachfolgender Mensch-Maschine-Verquickung ist keine Vision, nach der es sich zu streben lohnt.

Nicht mal für die wenigen Superreichen, denn ein Sklave, der ständig seine Ketten spürt und sich nicht frei fühlt, wird dauerhaft keine hinreichende Arbeitsleistung erbringen – das hat die Erfahrung aller bisherigen Gesellschaftssysteme längst bewiesen.
Ein bißchen Pseudo-Entspannung bei Saufen, Sex und Glotze reicht dem Menschen nun mal nicht als Lebensinhalt neben „der Arbeit“.

Auch die hypothetischen interstellaren Parasiten, Reptos oder wie auch immer, welche – als Macht über den Superreichen stehend – sich von den heftigen negativen Emotionen der Menschen energetisch ernähren sollen, hätten von dieser Entwicklung, die mit einer starken Reduzierung der Menschheit einhergehen würde, nur wenig zu erwarten. Denn die Menschen würden in einer solchen Welt zunehmend die Fähigkeit, starke Emotionen jeglicher Art zu entwickeln, verlieren.
Dieser Zweig der Entwicklung, die Versklavung, ist am absterben, egal was uns dazu medial vorgespiegelt wird.

Wir befinden uns in einer sog. Bifurkationsphase, das heißt in einem Zeitraum, wo mit dem Auslaufen der einen bisherigen Hauptlinie mehrere unterschiedliche Entwick­lungsmöglichkeiten offenstehen und mehrere Tendenzen der Zukunftsgestaltung miteinander ringen.

Zweifellos sind die bisherigen Machthaber an einer Fortsetzung ihrer Machtpositionen interessiert und haben auf einen uralten Trick zurückgegriffen, indem sie der Menschheit zwei scheinbar miteinander kämpfende Konzepte vorführen, die BEIDE keine echte Zukunfts-Alternative sind, aber selbstverständlich als gegenseitige Todfeinde dargestellt werden, hinter denen jedoch ganz offen dieselben bereits als unfähig entlarvten Pseudo-Eliten stehen.

Während jegliche andere, wirklich sinnvolle Ideen einer Nach-Versklavungs-Ordnung mit der geballten Medienmacht auf unterschiedlichste Weise niedergehalten werden.

Diese beiden Konzepte sind sowohl in den VSA als auch in Rußland ganz deutlich zu erkennen: das ist zum einen die Fortsetzung des Versklavungs- und Globalisierungs­Programms mit Bargeldabschaffung, Verchippung, Digitalisierung des gesamten Lebens samt Vollkontrolle aller Lebewesen und Stoffströme, also das der sog. Globalisierer (in Rußland die „Westler“, in der EU die „Weltbürger“).

Und zum anderen die sog. Nationalisten oder „Isolationisten“ (in Rußland „Patrioten“, in der EU die „Europäer“), die angeblich wieder die „nationalen Interessen“ ihrer Völker in den Mittelpunkt ihrer Bestrebungen stellen.
Die zwar erklärtermaßen (in den VSA jedenfalls) auch nach Dominanz in der Welt streben, aber auf andere Weise und „sanfter“: angeblich rein wirtschaftlich.
Wie das in den wenigen zur Verfügung stehenden Jahren bewerkstelligt werden soll, ist fraglich – gründet sich doch die militärtechnische Vormachtstellung fast vollständig auf den weltweiten Brain-drain nach den VSA, der mit dem Auslaufen des FED-Dollars als Weltleitwährung schlagartig abebben dürfte… von den erforderlichen ungeheuren Investitionssummen in eine wirtschaftliche Erneuerung mal ganz abgesehen.

Ob China und/oder Rußland ähnliche Fernziele verfolgt, ist gegenwärtig schwer zu sagen – sie reden jedenfalls (noch?) nicht offen von Dominanz.
Aber sie sind fleißig dabei, Armeen aufzustellen und auszurüsten, die nicht nur der eigenen Landesverteidigung dienen.
Oder wozu benötigt China eigenentwickelte Flugzeugträger in Serie und selbstgebaute Eisbrecher?
Und wozu brauchen beide Armeen so viele „Spezialeinheiten“ und Luftlandetruppen, die sehr schnell weit außerhalb des eigenen Territoriums operieren können?

Zum ersten Konzept braucht wohl nicht mehr viel gesagt zu werden, es hat seine Unfähigkeit, die Weltwirtschaft zugunsten der Menschen zu kontrollieren, bereits hinreichend nachgewiesen.
Darin ist der Mensch für die Finanz-“Wirtschaft“ da, er lebt dafür, daß einige wenige Superreiche immer reicher werden, während die Masse der Menschen zielstrebig der Armut und Vollversklavung zugeführt wird.

Zum zweiten Konzept darf angemerkt werden, daß „Nation“ und „Volk“ durchaus unterschiedliche Begriffsinhalte haben und demgemäß die sog. „nationalen“ Interessen nicht unbedingt die Interessen des Volkes sein müssen, ja es in den seltensten Fällen wirklich sind, auch wenn das medial geschickt ständig und zunehmend den Menschen untergejubelt wird.
Angeblich geht es von der „Elite“ der sog. Realwirtschaft aus. Da fällt einem auch gleich wieder der alte Spruch ein: „Was gut ist für General Motors, ist auch gut für Amerika.“ Heute eben statt GM nun Gockel/Fratzenbuch, und statt den gemeinten VSA nun „die Welt“…

Das zweite Konzept ist auch noch aus anderen Gründen nicht tragfähig und wird seinen wahren Charakter – den einer Papp-Kulisse vor derselben weitergeführten Versklavung – auch noch offenbaren, falls ihm gefolgt werden sollte.
Denn alles, was bisher darin losgetreten wird, ob der Handelskrieg VSA-China oder DTs Bestrebungen zur Rückführung der Industrie in „die Staaten“, aber auch die volle Chaotisierung und Niederbringung der Konkurrenten in EUropa und Japan, hat ganz andere Auswirkungen als das, was man uns glauben machen will.

Oder meint tatsächlich jemand, daß ein Neuaufbau einer VSA-Industrie in der erforderlichen kurzen Zeit von 10 – 15 Jahren möglich wäre?
In einer Welt der Überkapazitäten: allein die Autoindustrie hat weltweit 40% ungenutzte Überkapazität! von den im Netz leicht aufzufindenden Neuwagen-Halden ganz zu schweigen?
Und in einer Welt der Überproduktion, wo heute schon über die Hälfte der verkauften Waren von den „Verbrauchern“ gar nicht mehr benötigt wird?
Und nur noch mit massiver Werbung (Geiz ist geil) und Preisdrückerei (billig ist in) „an den Mann gebracht“ werden kann?
Das müßte ja dann mit dem Abbau der entsprechenden Arbeitsplätze in Asien/China einhergehen… hält das jemand für realistisch? Echt, Donny, wirklich?

Oder glaubt etwa jemand, daß die neu aufgerichteten internationalen Handels­schranken wirklich der Entwicklung von nationalen Industrien zugute kommen werden?
In einer weltweit eng verflochtenen, hochspezialisierten Industrie?
Wo soll denn das Know-How für den „nationalen“ Wiederaufbau der vielen kleinen Zulieferer und Kooperationspartner herkommen? Aus dem Internet?
Wo doch jeder, der sich ein wenig damit auskennt, genau weiß, daß die entscheidenden „Kniffe“, das wirkliche Know-how fast aller Fertigungsprozesse, nirgends dokumentiert ist, sondern in den Köpfen und Händen der Arbeiter „gespeichert“ ist?

Wer hat denn – mit welchen Zielen? – die heutigen Migrationsströme in Bewegung gesetzt?
Herr Soros – in wessen Auftrag? – und Frau Merkel, oder?
Und wer verhindert dazu massiv die Wahrnehmung „nationaler“ Interessen (im Sinne der Interessen der Völker)?
Die ReGIERenden in London, Brüssel, Berlin, Paris, nicht wahr?
Oder: wieviele Menschen im Donbass müssen noch sterben, bevor anstelle der toten „Minsker Vereinbarungen“ brauchbare Entscheidungen zum Frieden in der Region getroffen werden?
Bevor die heutigen Verschiebungen in der Weltlage nicht wieder in sinnvolle Lösungen zurückgeführt werden, möge mir bitte keiner etwas von „nationalen“ oder Volks- “Interessen“ erzählen. Nicht wahr, Herr Juncker, Macron, Putin usw.?

Donbaß-Kind

Klar, die Politiker-Darsteller sind überwiegend auch nur willfährige Ausführende fremder Aufträge, aber wir alle lassen uns das täglich bieten.
Wir tun nichts dagegen.
Und jetzt bitte nicht an Petitionen, Demonstrationen oder Parteigründungen denken, sondern an einen eigenen Beitrag eines jeden einzelnen Menschen.
Und der kann zur Zeit gefahrlos nur im stillen Austritt aus dem Funktionieren im System bestehen. Im täglichen Nicht-mehr-mitmachen.
Und im alltäglichen Gestalten eines eigenen Lebensentwurfes, wo man ganz praktisch allen Menschen so entgegengeht, wie man möchte, daß sie einem auch entgegenkommen.
Und damit kann ein/e jede/r heute schon beginnen.

Wer mag, kann sich selbst im Detail mit den jetzigen Aktivitäten der beiden Pseudo-Eliten-„Gruppen“ auseinandersetzen – er wird sehr schnell bemerken, daß die aktuell getroffenen Maßnahmen in keiner Weise den verkündeten Zielen entsprechen.
Nur ein Beispiel:
Für eine wirtschaftliche internationale Dominanz benötigen die „Nationalisten“ in den VSA für ihre Fertigungen möglichst billige Rohstoffe, damit sie mit ihren Waren weltweit konkurrenzfähig sind – der Weltleit-Druck des Dollars wird schon jetzt immer schwächer.
Und dazu sollen die verhängten Importzölle geeignet sein, welche die Importe von Stahl, Aluminium und anderen Rohstoffen verteuern?
Paßt doch gar nicht zusammen…

So könnte ich jetzt Detail für Detail vornehmen und nachweisen, daß alles, was uns als hilfreich für die Nationalisten (DT) vorgespielt wird, tatsächlich nur dieselben Ziele verfolgt wie die Globalisten-Sekte.
Dazu gehört auch die maximale Destabilisierung aller potentiellen Konkurrenten:
– die EU durch Druck mit der Migrationswaffe, Einfuhrzölle, den Zwang zu höheren Militärausgaben u.a.,
– Rußland durch unendliche, ständig mehr einengende Sanktionen, die ganz banal jeglichem internationalen Recht zuwiderlaufen, und
– China durch den Handelskrieg, der deren Wirtschaft und Finanzströme durcheinanderbringen soll – ebenfalls entgegen allen WTO-Richtlinien, und
– alle kleineren Völker (Iran, Syrien, Libyen, Jemen, Ukraine usw.) werden durch politisch-wirtschaftliche Erpressung und ggf. paramilitärische Banden einfach vernichtet.

Allerdings ist auch wahrzunehmen, daß nicht nur die beiden Großen, China und Rußland, sich zunehmend nicht mehr von den VSA gängeln lassen, sondern daß auch „Kleine“, wie Nordkorea oder der Iran, dem ehemaligen selbsternannten Weltpolizisten die Stirn bieten – freilich nicht allein, sondern mit der Unterstützung der beiden Großen, aber immerhin: es läuft längst nicht mehr alles „nach Plan“.

Anderes Beispiel:
Warum „zerstört“ DT scheinbar die internationalen Organisationen (WTO, UNO, UNESCO, UNHCR usw.), die doch bisher stets Handlanger der VSA gewesen sind?
Ganz einfach: er will sie wieder strenger kontrollieren, und wenn sie nicht mehr brav genug den VSA-Vorgaben folgen, wird er sie „fallenlassen“.
Damit einher geht die Auflösung und Zerstörung des internationalen „Rechts“, wonach dasselbe auf nationaler Ebene folgt oder – wie in der BRvD – dieses begleitet.

Somit ist es egal, ob gleich die Globalisten die Oberhand behalten, oder ob dann alle „nationalen“ Staaten „an sich selbst“ scheitern und sich weiter in kommerzielle Strukturen umwandeln (sprich auflösen) lassen – das Ergebnis ist exakt dasselbe:
ein weltweites Durcheinander, gekennzeichnet durch die durchgängige Willkür des jeweils momentan Stärkeren.

Ob die VSA allerdings noch in den Genuß der daraus resultierenden Ausbeutungs-Möglichkeiten kommen werden, darf berechtigt bezweifelt werden.
Ohne die Weltleitwährung wird deren Gewicht sehr schnell herabsinken und durch die aktuellen militärischen Möglichkeiten, die ebenfalls schnell degradieren werden, bestimmt werden.
Wie lange man sich da noch die über 800 Stützpunkte weltweit wird leisten können, steht dahin.

Und zu böser Letzt: die enorme Verschuldung der „US Inc.“ kann nicht einfach „weginflationiert“ werden, wie es weiland die deutsche Regierung in den 1920er Jahren mit den Staatsschulden auf Kosten der Bevölkerung getan hat – dazu ist der Berg inzwischen viel zu groß, die internationale Verflechtung viel zu eng und die ethnisch-sozialen Spannungen im Lande sind schon viel zu heftig.
Da werden auch die vielen vorbereiteten FEMA-Konzentrationslager und die vielen Kriegswaffen und -munitionen in den Händen der Polizeieinheiten nichts helfen…
Die VSA können also nur auf Kosten der ganzen Welt saniert werden.
Wer sich daran wie beteiligen wird (oder nicht), ist noch offen.

Wohin werden die Superreichen dann ziehen, wenn die VSA aufgegeben werden? Australien? Neuseeland? Oder China?
Wir werden sehn, sprach der Blinde…

Resume:

Es wird sich wohl schon demnächst sehr vieles recht schnell verändern.
Darauf sollte sich jeder Mensch einstellen und versuchen, offen zu bleiben für die daraus resultierenden Möglichkeiten und Chancen.

Auf den Zerfall sehr vieler bisher „üblicher“ Vorstellungen sollte jeder gefaßt sein.
Was gestern noch unzweifelhaft „wahr“ war, kann morgen schon nachgewiesen „falsch“ sein. Und umgekehrt.
Und damit meine ich nicht die Lügenmärchen von interessierter Seite…

Beispiel: Wenn sich die Zweifel an den chinesischen und indischen Einwohner-Milliarden bewahrheiten und nicht mal die Hälfte davon wirklich vorhanden ist, dann ist auch der „riesige“ Absatz-Markt China (oder Indien) bei weitem nicht das wert, was ihm heute zugeschrieben wird.
Da möge mancher Mittelständler, der zu Investitionen dort gedrängt wird, mal sauber nachrechnen, ob es sich wirklich lohnt.

Und weil Autos nun mal keine Autos kaufen – und Roboter auch nichts -, müssen irgendwie die produzierten Waren von Menschen bezahlt werden.
D.h. sie müssen auch die Mittel dazu in die Hand bekommen.
Und sei es als „Geschenk“… BGE, ick hör dir trapsen.

Oder es muß viel weniger produziert werden – entgegen dem „Wachstums“-Mantra.
Kurz: innerhalb der bisherigen Dogmen gibt es keine Lösung.

Inwieweit es jetzt gelingt, den Menschen klarzumachen, daß sie mit viel viel weniger Menge an Waren-„Verbrauch“ viel viel glücklicher sein könnten, weil Qualität nun mal das wichtigere ist und nicht „werb-al“ aufgedrängte Pseudo-Bedürfnisse, wird mit darüber entscheiden, ob die Menschheit eine Zukunft hat.

Es liegt bei jedem selbst, wie er sich und sein Leben auf das, was da kommt, einstellt.
Auf heutige Strukturen zu rechnen – egal ob nationale oder übernationale – ist kaum sinnvoll.
Oberhalb der Gemeinde ist eh alles ziemlich entbehrlich.

Und alle „Parteisoldaten“ werden die ersten sein, die sich blitzartig seitwärts in die Büsche schlagen, wenn das Donnergrollen beginnt.

Am besten wäre es, schon jetzt anzufangen, sein neues Leben zu gestalten – jeden Tag.
Anregungen dazu sind genug gegeben…


Wer bis hierher gelesen hat, den wird vielleicht auch der nachfolgende Aritkel interessieren, der gut 2 Wochen vorher geschrieben wurde… 😉

Die ägyptische „Elektrische“

Da fragt sich jetzt gewiß so mancher, was damit gemeint sein könnte… es soll tatsächlich um die elektrische Straßenbahn im Land der Pyramiden gehen.
Wer’s nicht glauben mag, möge bitte lesen und schauen… 😉

Luckyhans, 5. Juli 2018
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Nachtrag: da mehrere Bilder dabei sind, bitte die pdf reunterladen und lesen – danke.
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Ägypten, die Pyramiden von Giseh – ist doch alles in der Wüste – Sand und ein bißchen Nil, sonst nichts, oder?

Tatsächlich?
Die folgenden Bilder stammen aus einem russischen Video und sind nach Aussage des Autors „echt“.
Sie zeigen Ägypten im Jahre 1914.

Dort finden wir nicht nur Sand und Wüste, sondern auch einen durchaus fruchtbaren Mutterboden, und das offenbar nicht nur am Nil. … und eine Straßenbahn…

Wos is wahr heit?

Nur gehört, weiß man nicht, was der Fragende wirklich wissen will: was Wahrheit ist, oder was heute wahr sei. Zum zweiten Sinn fallen einem dann auch gleich diverse Sprüche ein, wie „Was heute wahr ist, kann morgen schon Zweifel hervorrufen“, oder, wie ein Bekannter zu sagen pflegte: „Was heute noch ’nicht ganz richtig‘ ist, kann morgen schon ‚völlig falsch‘ sein.“
Stimmen diese Sentenzen? Ist Wahrheit beliebig und zeitlich veränderlich?
Luckyhans, 23. September 2018
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Im ersten Ansatz scheint das wirklich der Fall zu sein, denn wie wir erkannt haben, lebt jeder Mensch in einer eigenen Welt – dies ist durch die Art der internen Verarbeitung der Signale seiner Sinnesorgane und seinen Werdegang bedingt.
Insofern hat jeder Mensch auch eine etwas andere Wahr-nehmung der Vorgänge um ihn herum, und wird folglich er auch etwas anderes als wahr oder unwahr bezeichnen als ein anderer.
Ist also Wahrheit ausschließlich subjektiv?

Es gibt beliebig viele Lügen, aber nur eine einzige Wahrheit“ wäre dann ja grundlegend falsch…

Oft hört man auch in gewissen Kreisen den Spruch: „Wenn die Wahrheit die Bühne betritt, dann schweigt die Lüge und geht.“
Leider ist diese Sentenz nun völlig „daneben“, denn nach meiner eigenen Erfahrung schweigt die Lüge nie.

Und sie überläßt auch nie freiwillig der Wahrheit auch nur den geringsten Zipfel der Aufmerksamkeit der Menschen – im Gegenteil: sie trötet laut und ununterbrochen mit der Macht aller moderner Massen-Medien ihre manipulierenden und meist schlau erdachten doppelbödigen Falschheiten in die Welt hinaus.

Und wer es nicht fertigbringt, sich von diesen Lückenmädchen vollständig zu lösen, der wird immer wieder irgendwie ins Zweifeln geraten und seine Mein-ung, die eben keine Dein-ung sein kann, als „richtiger“ ansehen.
Oder zumindest diese über die Ansichten anderer stellen wollen.

Wieviele solcher „weisen“ (und in Wirklichkeit irreführenden) Sprüche kennt ihr noch?

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“?
Falsch, denn der Mensch ist kein Tier, auch wenn sein physischer Leib eine solche Grundlage hat. Er hängt zwar gern seinen Gewohnheiten an, aber er ist ein geistig-ethisches Wesen, das durch seine Seele bestimmt ist.

„Irren ist menschlich“?
Auch nur eine Halbwahrheit, denn Versuch und Irrtum sind natürliche Entwicklungs-Mechanismen, die durchaus nicht nur dem Menschen eigen sind.
Der Mensch irrt, weil er Bestandteil der Natur ist und damit ihren Regeln folgt. Irren ist natürlich…

„Ich denke, also bin ich“?
Klar, damit ich denken kann, muß ich erstmal „sein“. Aber es ist so vieles da, was „ist“, aber nicht „denkt“, zumindest nicht im menschlichen Sinne.
Und „ich bin“ ist eine „Momentaufnahme“ in meinem Lebensprozeß, die sich ständig ändert – das Kennzeichen der Grobstofflichkeit: ständige Veränderung…

So könnte man noch sehr lange fortsetzen.
Vor allem die lateinischen Sprüche sind meist in mehreren Ebenen angelegt: eine offensichtliche, die man sofort geneigt ist zu bejahen, und weitere versteckte, die keinesfalls alle „richtig“ sind.

Und das ist beileibe kein Zufall, denn genauso wie uns das sog. „Römische Recht“ nach wie vor beherrscht, auch wenn das sog. „Römische Reich“ nie so existiert hat, wie es uns vorgegaukelt wird, genauso sind diese lateinischen Sprüche – in einer Sprache, die nie und nirgends wirklich als Kommunikationsmittel eines Volkes verwendet wurde, sondern die vollständig Kunstsprache ist, ähnlich dem allerdings viel einfacheren Esperanto – in erster Linie dazu da, uns zu verwirren und zu desorientieren.

Klar, die parasitären Elemente, die seit vielen Jahrhunderten versuchen, uns Menschen zu verdummen, haben sich im vergangenen Jahrhundert die Erkenntnisse von Soziologie und Psychologie in einem derart hohen Maße zunutze gemacht, daß der Einzelne kaum eine Chance hat, sich deren beeinflussender Wirkung zu entziehen.

Aber er ist nicht ausgeliefert, sondern kann zurückschlagen: „Es gilt das gebrochene Wort“ ist eine schöne Abwandlung eines „üblichen“ Spruches, die zum Nachdenken anregt. Weitere Beispiele sind: „Ich denke, also bin ich … hier falsch.“ oder „Wer kriecht, kann nicht stolpern.“ oder „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist zu stark.“

Und damit sind wir auch schon beim ursprünglichen Charakter dieser Gesellschaft.
Denn was wir in der Wirtschaft bereits ausführlich erörtert haben, und auch in der Politik („Dämon-Kratie“) hinreichend beleuchtet haben, das zeigt sich als grundlegender Wesenszug dieser unserer Gesellenschaft:
die falschen Grundlagen und installierten verlogenen Mechanismen führen dazu, daß die Menschen sich stets gegenseitig betrügen und belügen, egal wo und wie sie miteinander in Beziehung treten.

Das beginnt bei Wortsinn und Begriffsinhalten, und das endet noch lange nicht bei Lebensregeln und Umgangsformen. Von den uns willkürlich aufgenötigten „Geh-setzen“ und „Vor-Schriften“ ganz abgesehen.

Beispiele erspare ich hier dem Leser – jeder einigermaßen auf-merk-same Mensch wird in seinem täglichen Leben Hunderte Vorgänge finden, bei denen nicht grundlegende Ehrlichkeit und liebevolle Offenheit gefordert sind, sondern die Einhaltung gewisser „Spielregeln“, die damit rein gar nichts zu tun haben.
Das beginnt beim sog. „mündlichen Vertrag“ morgens beim Bäcker und anderen Formen „konkludenten“ Verhaltens, wo jeder hineininterpretieren kann, was ihm gerade beliebt, und endet noch lange nicht bei den wechselnden Unterwerfungs-Ritualen der täglichen Werks- oder Büroarbeit…
Selbst die familiären Bindungen sind mit solchen „üblichen Regeln“ ausgestattet.

Es kann auch gar nicht anders sein, wenn eine verschwindend kleine Minderheit über die überwältigende Mehrheit der Menschen herrschen will: das geht nur, wenn man alle Menschen gegeneinander kämpfen läßt, auf daß sie sich gegenseitig derart schwächen und sich miteinander derart beschäftigen, daß für eine Veränderung der tatsächlichen Macht- und Lebensverhältnisse weder Kraft noch Zeit übrig bleiben.

Und wie kann ich die Menschen gegeneinander aufbringen?
Klar, nur mit unendlich vielen Lügen, die ich allen möglichst tief ins Hirn blase. Wobei Verstand und Gefühl beide leicht zu betrügen sind.

Ich rufe hiermit dazu auf, sich mit seinem Leben und seinem Tun aufmerksamer zu befassen, denn – da nehme ich mich selbst keinesfalls aus – ein jeder von uns ist oft weit davon entfernt, sich wirklich menschlich zu verhalten.

Und, um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: selbstverständlich gibt es die ewige und unumstößliche Wahrheit.
Sie sagt uns zum Beispiel, daß Offenheit und Ehrlichkeit den menschlichen Umgang miteinander einfacher und effizienter gestalten.
Oder daß kooperatives Zusammenwirken stets angenehmer und effizienter ist als jegliche Art von „Wettbewerb“.
Und daß jeder Mensch einen liebevollen Umgang möchte und diesen allen anderen Formen der Beziehung zu anderen vorzieht. Und daß ihn das Fehlen eines solchen krank macht. Und vieles andere.

Es sei jedem selbst überlassen, sich dazu Gedanken zu machen, was denn alles für ewig wahr ist – dies ist nicht wenig. Und es möge sich jeder selbst fragen, warum sie oder er all diese ewig wahren Erkenntnisse nicht im täglichen Leben umsetzt… 😉

Die oder der dicke Tal-Wirt schaft?

Das Geschrei um die digitale Ökonomie oder Digital-Wirtschaft ist heute enorm groß, Medien samt Weltnetz sind voll davon: alle Unternehmen müßten sich schnellstens komplett umstellen, sonst würden sie den Schritt in ein neues technologisches Zeitalter verpassen und untergehen.

Nun haben wir von solchen „überlebenswichtigen“ Sprüchen schon viele kennengelernt, angefangen von der Werbung, ohne die ein Unternehmen angeblich nicht erfolgreich sein könnte, und die sich aber bei näherer Betrachtung als staatlich sanktionierter Betrug am potentiellen Kunden erwiesen hat, bis hin zur Reduzierung des Menschen auf seine Rollen als „Verbraucher“ und als „Human-Kapital“ – beides dicke Lügen.

Ähnlich ist es mit der sogenannten digitalen Wirtschaft. Abgesehen davon, daß es keine klare Defnition vom Begrifsinhalt gibt (wie bei so vielen Lügengeweben), kann jeder bei der Betrachtung seiner natürlichen Umgebung leicht feststellen, daß in der Natur ALLES analog ist: alles Werden und Vergehen, alle Wachstums- und Zerfallsprozesse gehen kontinuierlich vor sich und nicht in irgendwelchen Stufen – selbst das Ableben, der Tod, wird immer mehr als Prozeß erkannt, der mehrere Tage dauert.

Genauso gibt es im Leben keine separate digitale Ökonomie. Natürlich kommt keine Wirtschaft ohne Zahlen und deren Bearbeitung aus, denn alles will gezählt und berechnet sein, und in diesem Sinne beruht ein Großteil der menschlichen Tätigkeit von jeher auf Zahlen. Aber das ändert doch nichts daran, daß alle Wirtschaftsvorgänge kontinuierlich, also analog, vor sich gehen – selbst so ein „digitaler“ Vorgang wie ein Vertragsabschluß ändert nicht sofort etwas, sondern braucht zu seiner Wirksamkeit die Umsetzung… – LH
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Zeitloses und Lebensweises

So kann es nicht mehr weitergehen, das ist wohl inzwischen jedem klar.
Weder in wirtschaftlicher Hinsicht, wo seit vielen Jahren nur noch die Fallhöhe des ökonomischen Absturzes ständig künstlich erhöht wird, noch in der gesellschaftlichen Entwicklung, wo der überbordende Egozentrismus und die geistig-seelische Degeneration horrende Ausmaße angenommen haben.
Wie aber ist das im größeren Zusammenhang zu sehen?
LH
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Klare Bilder

In der heutigen Zeit und bei den heutigen ungeheuren Möglichkeiten der Einflußnahme auf das Denken eines jeden Menschen ist es um so wichtiger, sich immer wieder die Grundlagen des jetzigen Gesellschaftssystems klarzumachen, damit der Blick durch alle scheinbaren Sonderbarkeiten dessen, was um einen herum geschieht, klar bleibt.
Dieser Kompaß ist in jedem selbst – oder nirgends. – LH
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Abend für Geistheilung nach Horst Krohne – mit Jens Knoblich

Guten Abend alle zusammen,

an diesem Freitag, dem 21.01.2022, findet von 19:00 bis 22:00 Uhr findet wieder unser ZOOM Abend ( Geistiges Heilen nach Horst Krohne ) mit einem Thema statt, welches bei vielen einseitig im Bewußtsein steht.

Was sind Werte ? Was erwarten wir von unseren Mitmenschen und was sind wir bereit zu geben, auch dann, wenn es keinen Lohn dafür gibt?

Ich bin davon überzeugt, dass die menschliche Gemeinschaft nur auf der Basis von festen Werten bestehen kann.
Es gibt aber auch einen inneren Taktgeber, der in uns das Gute vom Schlechten trennt, unser Gewissen.
Wir alle haben die Wahl und können daher unsere künftigen Wege selbst  bestimmen. Auch wenn wir es nicht für möglich halten, bekommt das gesamte Kollektiv diese Gedanken und Vorgänge mit.
Das bedeutet, daß das Licht der Wahrheit auch jede Dunkelheit erleuchten wird.

Zitat von Abraham Lincoln USA:
„Man kann einige Leute einige Zeit zum Narren halten – und einige Leute die ganze Zeit-aber alle Leute die ganze Zeit zum Narren halten, das kann man nicht.“

Wir leben in einer Zeit, in der Werte und Moral scheinbar keinen Platz haben – es werden uns auch „des Kaisers neue Kleider“ vorgeführt und, mit Gewalt und Lüge, zur Nutzung versucht aufzuzwingen.
Gott schafft Odnung und wer ihn und seinen Gesetzen treu ergeben ist, hat den größten Schutz auf Erden.
Mit Freude wollen wir, Horst Krohne und ich, mit euch über diese wichtigen Themen sprechen, diskutieren um positive Antworten zu finden.

Achtung: Künftiger Zugangslink
Uhrzeit: 21.01.2021 19:00hbis 22:00 und jeden dritten Freitag im Monat
Dem Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/88568800582?pwd=NjBmY0pYZmxzeVZyODNWeFRFdUdEQT09
Meeting-ID: 885 6880 0582
Kenncode: FREUDE

Und wie immer: Fragen / Anregungen / Wünsche / Gedanken im Vorfeld oder im Nachgang zu unserem Abend sind herzlich willkommen.
Herzliche Grüße,
Ulrike und Jens Knoblich

Wir glauben, daß wir alles wissen, doch stellen wir uns vor, daß alle Coronamaßnahme weltweit eingestellt sind – ein Wunder ist geschehen. Irgend wann muß es weiter gehen. Für Gott ist alles möglich!!!

Mosaiksteinchen

… vor allem aus Rußland, aber auch von anderswo.
Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild, und keines ist bei zwei Menschen genau gleich.
Daher verteile ich gern Mosaiksteinchen, die jede/r in das eigene Weltild einbauen kann, wenn sie/er will.
Muß aber nicht, denn viele wollen bei „ihrem“ Weltbild bleiben:
„Bringen Sie mich nicht durch Wirklichkeit ins Denken…“
Nein, natürlich trifft das auf die Leserinnen und Leser dieses Blocks nicht zu, ich weiß. Die sind alle offen… na denn, Hände und Hirne auf… 😉
LH

Nur ohne Profit

Wie ist das eigentlich: welches ist die tiefere Ursache für die heutigen Mißstände? Das Geldsystem, das auf Schein, Kredit und Zins beruht? Oder die Ausbeutung und Unterdrückung der vielen Fleißigen durch die ganz wenigen Geldreichen? Der Staat, der seiner Aufgabe des Schutzes des Staats-Angehörigen (nicht Bürgen!) gegen Kriminelle Banden, transnationale Konzerne und Banken nicht mehr gerecht wird?
Oder das Streben nach Gewinn um jeden Preis?
Woher kommt überhaupt der „Gewinn“ der einen?

Und letztlich:
Was also ist UNBEDINGT anders zu gestalten, wenn wir menschlich zusammen leben wollen?
LH
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Wir sind nicht allein

Bei der intensiven Schau auf den eigenen Bauchnabel, die hierzulande an vielen Stellen praktiziert wird, vergessen viele, daß es mindestens zwei weitere Länder auf diesem Planeten gibt, die von den Siegern des sog. WK2 dauerhaft besetzt (und das eine auch geteilt) wurden. Und die in ihrem Bestreben, sich von der Fremdherrschaft freizumachen, nie aufhören, an den Ketten zu zerren. Auch wenn’s weh tut und erstmal wenig bringt…
Aber wenn die Dinge demnächst in Bewegung kommen, vielleicht ergeben sich dann ja auch für diese drei 75 Jahre lang erniedrigten Völker neue Chancen…
LH

Arm und Reich

Ein paar Illustrationen aus höherer Sicht, also von weit oben.

Im wörtlichen Sinne.

Auf der Suche nach Wahrheit – Schluß

In unserer Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit sind wir nun schon einigen recht interessanten Vorgängen auf die Spur gekommen.
Zuletzt hatten wir uns mit der Raumfahrt und der Mondlandungs-Affäre befaßt und waren bei der Frage angelangt, warum die sowjetische Seite nicht längst die Wahrheit ans Licht gebracht hat – Beweise hatte sie schon lange genug zur Verfügung.
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Auf der Suche nach Wahrheit – Fortsetzung

Auf der Suche nach Wahrheit 3
(LH) Wir hatten, uns auf die Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit begebend, zuerst die
Kriterien und Methoden diskutiert, die dabei sinnvollerweise zu benutzen sind.
Sodann hatten wir uns – eingedenk Tesla – in Teil 2 der Schwingung zugewandt und
waren bereits auf wichtige Erkenntnisse gestoßen.
Heute setzen wir unsere Betrachtungen zu den grobstofichen Grundlagen unseres
Seins fort.
Luckyhans, 18. April 2019
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Wir haben bisher ganz bodenständig und rein grobstofflich-materialistisch unsere
Erkenntnisse aufgebaut – dies wollen wir, auch wenn das manchem langweilig erscheint,
noch ein Stück fortsetzen.
Und ich verspreche: es wird gleich sehr interessant werden.
Wir befnden uns – davon kann sich auch wieder jeder selbst überzeugen und es ist
kein Beweis dafür erforderlich – auf der Oberfäche eines Planeten.
Diese ist maximal durch Berge von – angeblich (indirekt) gemessenen – bis zu knapp
9000 Metern Höhe und Meerestiefen von – ebenfalls indirekt gemessenen – bis zu gut
6000 Metern strukturiert. Nicht eben viel.
Die tatsächliche Atmosphäre – also jener Bereich des dauerhaften Atmens – endet
für den Menschen bereits in etwa 4 – 5 Tausend Metern Höhe.
Höher kommt man nur kurzzeitig und/oder mit entsprechender Ausrüstung.
In die Tiefe geht es im Wasser für den Menschen kurzzeitig bis einige Dutzend Meter, im
Bergwerks-Schacht bis einige Hundert Meter (indirekt gemessene 800 – 1000 m).
Ein insgesamt noch viel knapper bemessener Bereich, wo wir alle uns aufhalten
können, fndet ihr nicht? Alles, was darüber hinausgeht, ist nur durch technische
Hilfsmittel und damit indirekt für einzelne Menschen (bei weitem nicht für alle)
erfahrbar. Und Einzelne sind immer leicht beeinfußbar…
Nun sind wir „dank“ Luftfahrt schon in nicht geringer Zahl in Höhen aufgestiegen, von
denen man uns gesagt hat, daß sie bei bis zu 11.000 m liegen.
Dort sollen in der Luft etwa minus 50°C herrschen – direkt nachprüfen konnte das noch
keiner – wir glauben da mal den uns übermittelten Daten.
Und mit Tauchbooten sind schon viele Seeleute bis zu 200 m Tiefe (einzelne schon
viel tiefer) vorgedrungen – alles mit Geräten, deren Zuverlässigkeit hier nicht prinzipiell
in Frage gestellt werden soll, gemessene Werte.
Das ist also der erweiterte Bereich, über den wir einigermaßen zuverlässige, weil
für viele Menschen nachprüfbare, Aussagen trefen können:
die Oberfäche des Planeten plus 11.000 und im Wasser minus 200 mm, in der
Luft minus 900 m.
Immernoch ziemlich schmal, der Bereich, oder?
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Zusatzinformation:
Laut SW gibt es über der Oberfäche des Planeten ein elektrisches „Feld“ von etwa
100 Volt pro Meter, d.h. in 10 m Höhe sind das gegenüber Erde schon 1 Kilovolt, also
eine recht beachtliche Spannung. Technisch zur Energiegewinnung angeblich nicht
nutzbar – komisch, oder?
Warum eigentlich nicht?
Sodann gibt es ein Magnetfeld, dessen Flußdichte B an der Oberfäche des Planeten
angeblich am Nordpol ca. 60 Mikro-Tesla, am Äquator etwa 30 und in unseren Breiten

ca. 48 (horizontal ca. 20, vertikal ca. 44, alles laut SW) betragen soll.
Wobei bezeichnenderweise die Magnetfeldstärke H des Erdmagnetfeldes (gemessen in
Ampere pro Meter, A/m) in den „ofziellen“ Quellen nicht als Wert angeben wird – wohl
um Fragen nach der technischen Nutzung auszuweichen. Sonst könnte sich ja jeder
ziemlich einfach ausrechnen, wieviel Strom sich da generieren ließe…
Auch hier die Frage: Warum angeblich nicht zur Stromerzeugung nutzbar?
Oder wird es doch schon genutzt?
Dazu später mehr… 😉
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Gut, das ist also jener Bereich, in dem sich die meisten Mitglieder und fast alle
Wissenschaftler dieser Menschheit bewegen, und über den wir gültige Aussagen
trefen können, die für die meisten nachvollziehbar sind.
Und damit in Sinne unserer Erkenntnis-Prinzipien tatsächlich wahr.
Nicht mehr und nicht weniger.
Was uns zu der logischen Schlußfolgerung führt, daß ALLES, was wir über alle Berei-
che, die sich außerhalb des genannten Raumsektors (Erdoberfäche +11-000 m
und -900 m bzw. -200 m) befnden, wissen oder man uns erzählt, sich ausschließ-
lich auf Hypothesen, Theorien und Annahmen stützt.
Für all diese Bereiche „außerhalb“ sind keine wahren Aussagen – im Sinne unserer
Wahrheitssuche – möglich, weil das Kriterium der Nachvollziehbarkeit nicht erfüllt
werden kann.
Und DAS IST SO, auch wenn man uns überall etwas von „physikalischen“ oder „Natur-
gesetzen“ fabuliert – DAS sind Lügen!
Wir hatten in Teil 1 schon kurz das Thema der visuellen Beobachtungen angespro-
chen – hier darf nochmal daran erinnert werden:
es ist keinesfalls ausgemacht, daß außerhalb der auf der Planetenoberfäche
vorhandenen Bedingungen (wie oben skizziert) alle Prozesse genauso ablaufen wie
hier.
Das beginnt beim Strahlengang des Lichts und endet bei allen anderen „Feldern“.
Und da bewegen wir uns immernoch komplett im uns allen so vertrauten grobstofi-
chen Teil der Materie.
Es wurde jedoch bereits schulwissenschaftlich (!) vom Chemiker Dr. Klaus Volkamer
(bitte dessen sehr eingängig geschriebenen Bücher lesen!) nachgewiesen, daß es
zumindest eine feinstofiche Energieform gibt, die mit der grobstofichen Materie in
Wechselwirkung tritt, uns zwar an Phasenübergängen.
Der SW fehlt auch – nach wie vor – ein plausibles Erklärungsmodell für Elektrizität
und den elektrischen Strom – ungeachtet dessen, daß wir selbst es zulassen, daß
unser heutiges Leben schon fast vollständig davon abhängt.
Und es gibt doch stark zu denken, daß es bis vor 120 Jahren noch weltweiter wissen-
schaftlicher Konsens war, daß es ein alles durchdringendes feinstofiches
„Energiefeld“, genannt Äther, gibt. (auch dazu später mehr)
Das erst durch die weitgehend unverständliche SR-Theorie eines gewissen Zwei-Fels
(oder so ähnlich) theoretisch (!) „abgeschaft“ wurde.
Und übrigens durch selbigen wenige Jahre später in seiner ART still und leise wieder ein-
geführt wurde. Was bis heute von der SW ignoriert wird und weiterhin allen Menschen
völlig falsch ein-“gebildet“ wird.
Wer an diesen Aussagen zweifelt, möge sich bitte selbst mit diesen Fragen ausführlich
befassen – bitte dabei nicht nur den unbewiesenen SW-Postulaten und -Theorien folgen.

Und natürlich ist „Quickie-Pedia“ ein denkbar ungeeignetes Medium für eine Wahrheits-
suche, die von den „üblichen“ Dogmen abkommen will… aber auch das ist inzwischen
hinreichend nachgewiesen – also bitte selbst auch woanders „gockeln“ und „duröhren“.
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Zurück zu unseren Schwingungen.
Experiment 3:
Es fällt auf, daß nicht nur eine Pendel-Schwingung in der Ebene, sondern auch eine
stationäre Kreisbewegung, z.B. ein Punkt auf einer rotierenden Scheibe, eine
ähnliche Sinuskurve beschreibt, wenn man seine Position auf einem gleichmäßig
darunter durchlaufenden Papierstreifen abbildet.
Oder wenn man die Scheibe mit dem rotierenden Punkt sich vorwärts bewegen läßt, der
Punkt also eine sog. Kreiselwelle beschreibt: dann ergibt sogar jede senkrechte
Projektion der Bahnbewegung des Punktes auf jede beliebige Ebene eine Sinuskurve.
Wir können also schlußfolgern, daß sich die meisten Schwingungen durch die Kenngrö-
ßen Periode, Weite und Sinus-Formeln hinreichend gut beschreiben lassen.
Kommen wir nun von den stationären Schwingungen zu deren Ausbreitung, d.h. zu
Wellenprozessen.
Aus dem täglichen Leben sind uns von den relativ einfach zu erklärenden Schwingungs-
Ausbreitungen vor allem die Schallwellen geläufg:
hier wird die Luft zum Beispiel von einer Lautsprecher-Membran oder von den
Stimmbändern eines Rufers zu Schwingungen angeregt, sie sich einfach kreisförmig
von dort ausbreiten.
Die Schallwelle ist nichts weiter als eine Druckänderung, die sich in der Luft fortsetzt.
Man kann durch Trichter („Sofort-Refektionen“) eine gewissen Richtwirkung erzielen,
aber der größere Teil des Schalls geht meist einfach so in den Raum und zerstreut sich
(„verliert sich“ im Raum) recht schnell.
Daher ist es für ein Schall-Ereignis, das weithin erfaßbar sein soll, wichtig, am Ausgangs-
ort eine hinreichend starke Schwingungs-Anregung bereitzustellen. Das können bei
Open-Air-Veranstaltungen leistungsstarke Großlautsprecher sein, oder wenn es um ein-
fache Start-Signale geht, Pistolenschüsse (Leichtathletik), Explosionen oder ähnliches.
Dabei schwingt die Luft stets in der Ausbreitungsrichtung des Schalls (das Fremd-
wort dazu ist „Longitudinal-Welle“).
Solche Schallwellen können auch in andere Medien übergehen: jeder, der beim
Baden schon mal getaucht hat, konnte dennoch hören, wenn jemand in der Nähe über
dem Wasser etwas gerufen oder gesagt hat.
Oder umgekehrt: wenn irgendwo eine Unterwasser-Explosion ausgelöst wurde, zum
Beispiel wenn das Uferprofl in felsiger Gegend „umgebaut“ wird, dann kommt zuerst
der Schall durch das Wasser beim am Ufer stehenden Beobachter an, gleichzeitig sieht
er die Fontäne der Sprengung aufsteigen, und erst dann kommt der Explosions-Knall
auch durch die Luft zu ihm.
Das liegt vor allem daran, daß sich die durchschnittlichen Schallgeschwindigkeiten im
jeweiligen Medium unterscheiden: in der Luft sind es etwa 340 Meter pro Sekunde, im
Wasser dagegen sind es etwa 5000 m/s.
Allerdings dämpft das Wasser den Schall weitaus stärker als die Luft, d.h. die
erzielbaren Reichweiten sind viel geringer.
Andere Wellen, die jeder kennt, sind die Oberfächen-Wellen des Wassers: die
Meeresbrandung sind solche Wellen, oder der in den stillen See geworfene Stein erzeugt
sie. Bei letzterem kann man auch sehr schön erkennen, daß der einzelne Wellenprozeß
sich stets kreisförmig ausbreitet, bis er auf ein Hindernis stößt.

Dann wird die Welle zurückgeworfen (refektiert) und, wenn das Hindernis endlich ist,
setzt sie an dessen Rand ihre Bewegung mit einer neuen Kreisbahn fort – dies wird
Beugung genannt.
Für sich räumlich ausbreitende Wellen, so kann man annehmen, gelten dieselben
Gesetzmäßigkeiten, nur halt dreidimensional.
Experiment 4:
Wir erinnern uns an die Schule, wo ein langer gerader Schwinger eine gerade Ober-
fächen-Wellenfront erzeugte, die dann auf ein Hindernis mit mehreren gleichen Lücken
traf, und aus jeder Lücke gingen dann kreisförmige Beugungswellen hervor.
Wir konnten uns davon überzeugen, daß diese Wellen, die mit gleicher Schwingungs-
periode und -weite liefen, sich im weiteren gegenseitig beeinfußt („überlagert“) haben:
wenn sie sich in gleicher Phase trafen, d.h. wo Wellenberg und Wellental in gleichem
Zustand sind, haben sie sich gegenseitig verstärkt, und wenn die Wellen gegenphasig
aufeinandertrafen, sich gegenseitig ausgelöscht.
Diese Überlagerungsvorgänge nennt man Interferenz. Sie setzen voraus, daß die
Wellen ursprünglich aus derselben Quelle stammen bzw. genau gleichartig erzeugt
werden – anders ist der dafür erforderliche „Gleichklang“ in allen Kennwerten nicht
erzielbar.
Wellen aus unterschiedlichen Quellen müssen, wenn sie wechselwirken sollen, vorher in
Resonanz treten, d.h. aufeinander abgeglichen werden.
Dazu müssen die einen (empfangenden) Schwingungsanordnungen in der Lage sein, die
von der Quelle ausgesandten Schwingungen exakt zu übernehmen – „in Resonanz zu
treten“.
Jeder erinnert sich an die Schulversuche mit den Stimmgabeln, die nur dann sich
gegenseitig zum Schwingen anregen konnten, wenn ihre Parameter (Material, Länge
usw.) exakt übereinstimmten.
Es gibt Anordnungen, die in einem sehr weiten Schall-Schwingungsbereich in Resonanz
treten können. Das menschliche Trommelfell mit dem dahinterliegenden Hörapparat
zum Beispiel kann Schallschwingungen von einigen Dutzend Perioden pro Sekunde bis
zu mehreren Tausend aufnehmen: in der Jugend zwischen 25 und 18.000, später im
Alter zwischen 30 und 11.000.
Geringere Schwingungszahlen werden ebenfalls mit Brustkorb und Bauchfell „gespürt“,
im oberen Bereich sind auch die Schädelknochen an der Schall-Weiterleitung beteiligt.
Zu Ehren des Physikers Heinrich Hertz wird die Zahl der Schwingungen pro Sekunde mit
„Hertz“ (abgekürzt Hz) bezeichnet. 1 MHz bedeutet also ein Megahertz, also eine Million
Schwingungen pro Sekunde.
Die zur Einführung drohende schädliche 5G-Technik arbeitet im Bereich von ca. 3 – 4
Gigahertz, also mehreren Milliarden Schwingungen pro Sekunde. Ähnlich hoch
schwingen die Vorgänge im menschlichen Gehirn…
Übrigens könnte Rußland der Einführung von 5G entgehen: dort wird der jeweilige
Frequenzbereich bereits heute von der Armee zur Nachrichtenübertragung zwischen
technischen Systemen benutzt, allerdings in traditioneller Weise, ohne die besonderen
Wirkungen der 5G-Technologie.
Oh, ich schweife schon wieder ab, tut mir leid.
Aber für heute langt es eh schon wieder: da ist so einiges zu verarbeiten, was den
bisherigen Vorstellungen gar nicht entspricht, und anderes, woran man sich mehr oder
weniger gern erinnert (Schule usw.)… 😉
(Fortsetzung folgt)