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Lockende Arktis

Wie schon mehrfach berichtet, sind die Eismassen der Arktis auf dem Rückzug.
Und nicht nur das, es kommt auch zunehmend zu „Löchern“ im ewigen Frostboden Sibiriens, dessen Herkunft und Entstehung nach wie vor geheimnisumwittert ist – dazu demnächst mehr.
Hier soll erstmal eine Betrachtung zum nördlichen Seeweg (NSW) folgen.

Nachfolgend wieder der erste Teil als Text, dann wegen der Karten bitte weiter die pdf laden und lesen. – LH. 1.2.2022
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 21. September 2018 – Hervorhebungen sowohl wie im Original als auch, wie die Anmerkungen
, von mir.
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Die Erschließung der Arktis – wie die globale Erwärmung nutzen?

17. September 2018 – Alexander Sapolskis

Die Veränderung des Klimas kann zu einer Verringerung der Rolle des Suez-Kanals führen, zugunsten des Nördlichen Seeweges.
Und in der Folge zu einem Rückgang der europäischen Landwirtschaft.

Es gibt mindestens drei völlig unterschiedliche „wissenschaftliche“ Sichtweisen zu den gegenwärtigen Klimaveränderungen.
Die in letzter Zeit populärste (medial am meisten verbreitete?) gründet sich auf das Konzept der fatalen Folgen der Einwirkung des Menschen auf die Umwelt.
(leider in einer völlig falschen Interpretation: sehr wohl gibt es massive Einwirkungen des Menschen auf die Natur – man denke nur an das systematische Abholzen der Wälder weltweit, oder an den Plastik-Kontinent im Pazifik und den zunehmenden Anteil von Plastik in den Seefischen, aber die immer wieder vorgeschobene CO2-Thematik gehört da überhaupt nicht hin)
Entsprechend dieser wurden das Kyoto- und das Pariser Protokoll angenommen, wird ein „Kampf“ um die Verringerung des Ausstoßes von „Treibhausgasen“ und sonstigen Verschmutzungen geführt. (Gänsefüßchen von mir eingefügt)

Dagegen treten Historiker, Geologen, Glaziologen und ein gewisser Teil der Klimatologen auf. Sie weisen nicht ganz grundlos darauf hin, daß in der Planetengeschichte es mindestens zwei Eiszeiten und drei – die heutige eingeschlossen – globale Warmzeiten gegeben habe – obwohl bei den beiden vorigen Malen eine Industrie auf der Erde vollständig gefehlt habe.
(wobei das letztere Argument ebenso fraglich ist wie die vorherigen „Voraussetzungen“ – denn all dies gründet sich auf die „üblichen“ Geschichtsinterpretationen, die durchaus nicht unbedingt viel Wahrheit enthalten müssen, eher im Gegenteil)

Eine dritte Gruppe von Fachleuten weist auf die zyklischen Klimaprozesse der Temperaturschwankungen mit einer Periode von 25 – 27 Tausend Jahren hin.
(oh, woher haben sie denn diese Daten? aha, Baumring-Interpretationen… wie bitte? über hunderttausende von Jahren hinweg? wo gibt es so alte Bäume? achso, aus Eisbohrkernen von Grönland… Grönland? Grünland und Eis? äh, bitte, nun mal ehrlich: woher sind diese „Daten“?)
Die letzte Eiszeit endete, nach deren Meinung, vor etwa 18.000 Jahren, folglich befindet sich der Prozeß im absteigenden Teil des Zyklus und alles läuft auf eine neue weltweite Vereisung hinaus.

Aber egal, wie die Sache tatsächlich in der langen Perspektive aussieht, weiß niemand genau. Aber in den letzten Jahrzehnten ist es in der Welt wärmer geworden und der Umfang der Veränderungen ist längst aus dem Bereich des rein akademischen Interesses in den des aktuellen wirtschaftlichen herausgetreten und folglich ein politisches Problem geworden.

Das Eis schmilzt

Im Wissenschafts-Journal „Science Advances“ ist ein Artikel erschienen, der dem Phänomen der Verschärfung der Fröste in Sibirien im Maße der Erwärmung in der Arktis gewidmet ist. Die Gelehrten erklären dieses Paradoxon mit der Veränderung der Bewegungsrouten der Luftmassen und der Beschleunigung der Übertragung der Kälte aus den polaren Bereichen in Richtung Äquator. Sie setzen voraus, daß dieser beobachtete Prozeß einen zeitweiligen Charakter hat und letztendlich enden wird.

Eine andere Sache ist die, daß die Arktis tatsächlich taut – die Fläche der Eisbedeckung verringert sich, wobei das Tempo dieses Prozesses sich seit 2010 verdoppelt hat.
Und das wichtigste: wenn Mitte ds vergangenen Jahrhunderts die Schiffahrt entlang der Nordküste Eurasiens im freien Wasser nur 10 – 11 Wochen betrug, so ist gegenwärtig für gewöhnliche Schiffe ohne Eisbrecherbegleitung schon volle drei Monate lang freie Fahrt, und für Schiffe der Eis-Klasse im Verlaufe von fünf Monaten, und für selbige mit Eisbrecher-Begleitung das ganze Jahr über.

Dergestalt eröffnen sich alternative Varianten einer ständigen logistischen Verbindung zwischen dem Fernen Osten und Europa. Denn heute ist in China und Südostasien mehr als die Hälfte der gesamten Welt-Produktion von Industrieerzeugnissen und zwei Drittel der Konsumgüter konzentriert.

Zum Beispiel wurden im Jahre 2016 ca. 40% aller Schuhe des Planeten in China genäht. Ebendort wird ein Viertel aller Gewebe, darunter ein Drittel aller Baumwoll­gewebe, hergestellt.
Jedes zweite T-Shirt kommt aus Malaysia oder Singapur.
Gleichzeitig befinden sich zwei von drei der existierenden großen Verbrauchermärkte „am anderen Ende des Planeten“.
Mit den VSA ist es klar, aber der kürzteste Weg nach Europa führt über die Arktis.
(wie aus der nachfolgenden historischen „alternativen“ Weltkarte noch viel deutlicher hervorgeht – mancher mag diese vielleicht auch „nur“ als „polare Projektion“, ähnlich dem Logo der UNO, betrachten – mehr dazu hier)

– – – – – – –
Das großartige Fracht-Ergebnis des Jahres 2020 auf dem NSW beträgt allerdings im ganzen Jahr weniger Transportleistung als pro Tag durch den Suez-Kanal schippert…
Nun ja, die großen russischen Atom-Eisbrecher sind ja erst noch im Bau. 😉


15 Kommentare

  1. arnomakari sagt:

    Alles sehr gut geschrieben, denn die Meere steigen automatisch, denkt nur daran wieviel Schlam jedes Jahr ind die Meere fließt, und wieviel Sahara Staub, und wie die Meere jeden Tag was von den Klippen abspülen, da muss ich an Komboscha denken, da gibt den den Tonlesap See, der wird jedes Jahr um ei Paar Millimeter flacher, aber das passiert schon seit Jahrtausende, wie tief war der See früher mal, heute sind schon viele Stellen wo kein Schiffe mehr fahren können, und früher war der Tonlesapfluss der Fischreichste Fluss der Welt, das ist auch der Fluß der zur Regenzeit rüchwärts fließt
    darum setzt sich da auch so viel Schlamm ab, heute mehr als früher, weil er nicht mehr so stark überschwempt wird ,durch die höheren Ufer…

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  2. Lieber Luckyhans!

    Wann wirst du uns darüber aufklären, warum das Eis der Arktis
    — aber vor allem das Eis auf Grönland und der Antarktis, wo ja Minus-Temperaturen
    von bis zu -80° C herrschen — auftaut?

    Warum schmilzt mein Eiswürfel von einem Liter Wasser-Volumen auf der Antarktis
    bei minus 50° C dahin, obwohl in unserer „Sommerzeit“ dort die Sonne fast nicht scheint –
    oder – wenn hier „Winterzeit“ ist – mein Eiswürfel von einem Liter Wasser-Volumen auf
    Grönland bei moderaten minus 10°C bis minus 30°C genauso dahin schmilzt???

    Warum mein Eiswürfel auf Bali, in der Wüste, in meiner Wohnung oder in Uganda dahin schmilzt,
    kann ja fast jedes Kind erklären: „Weil es dort warm ist.“

    Aber, warum schmilzt mein Eiswürfel einfach so dahin
    — ob nun auf Grönland, auf der Antarktis oder in einem Gefrierhaus —
    obwohl es dort doch arschkalt ist???

    Anders gefagt: *Was ist die Ursache*, daß mein Eiswürfel dahin schmilzt???

    Kleiner Hinweis:
    in 8.000 Meter über NN kocht das erhiztes Wasser und geht in den „gasförmigen“ Zustand über …

    Ich bin gespannt und neugierig, wie du auf meine Frage antworten wirst!

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  3. latexdoctor sagt:

    Auf die Antwort von jauhus Frage bin ich auch schon gespannt 🙂

    War die „strategische Karte“ von 1943 ein Wink mit dem Lattenzaun, daß wir uns darüber mal Gedenken machen sollten oder ist sie zufällig ausgewählt, das ich mir bei dir nicht vorstellen kann ^^

    Auch dein Bericht gibt zu denken, weshalb man nicht möchte dass dort das Eis schmilzt und damit meine ich keine verborgenen Pyramiden oder Klimasektenschwachsinn, rein Ökonomisch (wie lautet das lateinische Wort für „Profitgier“ ?)

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  4. Ulli Blank sagt:

    Zu der erwähnten Erwärmung sei nur kurz angemerkt: In der Presse MSM wird in der üblichen Form das Klimageschehen dargestellt. „Im 6.Jahr in Folge die wärmsten Jahre der letzten Zeit“. Es bestreitet ja niemand, dass es im Rahmen eines – natürlichen – Klimawandels wärmer geworden ist. Aber wenn in den MSM >das 6.Jahr in Folge< genannt wird, heisst das auch, dass es nicht das heisseste war! Das war nämlich 2016, bedingt durch ENSO (El Niño Southern Oscilation) , und seit dem tummeln wir uns auf dem gleichen Niveau – d.h. es wird seit mindestens 5 Jahren N I C H T mehr wärmer! Es ist sogar ein Trend leicht fallender Temperatur n Deutschland und weltweit im Vergleich zum Vorjahr festgestellt worden! Dies deckt sich nun bestens mit den verschiedenen klimatischen Zyklen, einem mit ca. 1000 , einem mit ca. 230 Jahren und einem mit ca.65 Jahren, wonach die Temperatu nun wieder zu sinken beginnt, und zwar für eine ganze Weile. Alle drei Zyklen sind jetzt rückläufig. Auch die Forschungsergebnisse von Prof. H. Zarkhova bestätigen dies, ausgehend von der ebenfalls rückläufigen Sonnenaktivität. Sie, wie verschieden andere, gehen von einem Temperaturabfall in den nächsten Jahrzehnten aus, mindestens bis 2050. Im letzten Jahr ( ich glaube vor ca.2 Monaten) mussten Eisbrecher Schiffe auf dem nördlichen Seeweg befreien! Nebenbei sei gesagt, wenn Meereis schmilzt bleibt der Spiegel konstant, weder steigt er noch sinkt er. Seit 2016 schmilzt auch die Arktis nicht mehr weiter, laut Daten der dänischen Eisbehörde, und nicht irgendeiner NGO. Wenn die Westantarktis Eis verliert hat dies nichts mit einer Klimaarwärmung mit einem fiktiven Treibhauseffekt zu tun, sondern mit geothermalen Auslösern, in der ganzen Zone gibt es unterseeische Vulkane. Die von Feuerland in einer Kurve über die südlichen Sandwichinseln verlaufende Kette aus Insen haben eine extreme Erdbebenaktivität, wo es kaum mal einen Tag gibt ohne Erdbeben. Und unter der ganzen Westantarktis ist es hübsch aktiv mit Fussbodenheizung. Wer sich da mal ein Bild von Klima und diesen Aktivitäten machen will, kann sich auf folgenden Seiten umsehen: electroverse.net http://www.eike-klima-energie.eu notrickszone.com ds.iris.edu/sm2
    Grundaätzlich waren Warmzeiten immer kulturfördern, während Kaltzeiten Hunger, Völkerwanderunger mit den dabei kriegerischen Auseinandersetzungen mit sich brachte.
    Daneben sollte man im Kopf haben, dass CO2 essentielle Pflanzennahrung ist und die Pflanzen unter 200 ppm praktisch ihr Wachstum einstellen. CO2 reduzieren erhöht die Nahrungsprobematik auf der Erde, könnte also auch versuchter Genozid angesehen werden. Mehr CO2 verbessert das Wachstum und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Trockenheit. Wenn es nun wieder kälter wird, wird mit einer gewissen Verzögerung sowieso wieder mehr CO2 im Ozeanwasser gelöst, und der CO2 Gehalt wird auch entsprechend von selbst bedauerlicherweise sinken (temeperaturabhängige Löslichkeit von Gasen in Wasser).
    Ich hoffe mit diesem Kommentar nicht allzuviele Erwartungen auf eine vorteilhafte Erwärmung frustriert zu haben, stehe bei Fragen gerne zur Verfügung.

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  5. Ulli Blank sagt:

    Nur kurz zu dem Kommentar von jauhuchanam : das Eis in der Arktis schmilzt und gefriert in einem Sommer-Winterrythmus, und im Sommer gibt es da schon Temperaturen erhebich über null. Immerhin haben die Wikinger in Grünland, äh Grönland, vor 1000 Jahren Weizen und Gemüse angebaut, und es war damals NUR 1 – 2º wärmer als heute, ohne, dass die Welt untergegangen wäre, wie die Gehirnamputierten von FFF, Neuer bauer oder der schwedische Thunfisch befürchten . Daneben spielt die Wassertemperatur, in der das Meereis schwimmt eine entscheidende Rolle, da die spezifische Wärme von Wasser sehr viel höher ist als die von Luft. Und das Wasser was da ist, hat eben im sommer keine Minusgrade.

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  6. Luckyhans sagt:

    @ Jauhu 03/02/2022 um 00:18

    Erstmal muß ich wohl auf etwas hinweisen: für alle, die das pdf NICHT gelesen haben. Leider ist beim Übertrag aus dem Textprogramm ins WP ein Teil der Formatierungen verloren gegangen. Deshalb zur Erläuterung: alles was da oben in Klammern und Kursiv gedruckt steht, sind MEINE Kommentare zum Original-Artikel. Im pdf farblich klar zu erkennen…
    😉
    Nun zu Deinen Fragen.
    Wenn ich sicher wüßte, WARUM das Eis im Nordpolarmeer immer weniger wird, obwohl weltweit – „offiziell“ mal ja, mal nein, subjektiv schon – kaum eine „Erderwärmung“ (auf jeden Fall keine menschengemachte) zu verzeichnen ist. wäre ich wohl nicht hier Artikelschreiber, sondern anderswo „Berater“… Hab zwar die eine oder andere Idee dazu, aber das gründet sich alles auf die Wabenerde (Artikelserie hier auf bb), aber die ist hier auf bb nicht wohlgelitten…
    😉
    Somit kann ich nur feststellen, DAß viele Inseln im Nordpolarmeer langsam aus dem Meer aufsteigen (weil die „Eislast“ immer weniger wird?), und DAß die Eispanzer/Eisfelder dorten insgesamt immer weniger und dünner werden, obwohl natürlich die jahreszeitlichen Schwankungen bleiben…
    😉
    Deine weiteren Fragen sind mir leider nicht verständlich.
    Nach den geltenden „Gesetzen“ der Füsik kann Wasser bei Minusgraden nur dann schmelzen, wenn es entweder erwärmt wird, oder mit Salz bestreut wird, oder wenn es unter erhöhtem Druck steht.
    Eis schmilzt also einmal durch Energiezufuhr, egal wie diese aussieht. Außerdem gibt es den Partialdruck des Wasserdampfes über dem Wasser bzw. über dem Eis, d.h. eine mehr oder weniger mit Wasserdampf angereicherte bzw. gesättigte Luft, und je nach der Höhe dieses Partialdrucks wird Wasser verdunsten bzw. das Eis subblimieren (in den gasförmigen Zustand übergehen) – oder eben nicht…

    Das sind die gängigen Mechanismen. Kennst Du weitere?
    😉
    Auch Dein Hinweis ist nicht verständlich: hinreichend erhitztes Wasser kocht auf JEDER Höhe und geht in den gasförmigen Zustand über; allein die Siede-TEMPERATUR unterscheidet sich in Abhängigkeit von der Höhe über NN, ist in großer Höhe niedriger, was aber am geringeren Luft-Druck und dementsprechend Partialdruck des Wasserdamofes dorten liegt…

    Also: worauf willst Du hinaus?
    Bin auf Deine Theorie ebenfalls sehr gespannt… 😉

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  7. latexdoctor sagt:

    Sehr aufschlussreuích und interessant, dass Pflanzen das Wachstum quasi einstellen bei unter 200 parts per Million war mir bislang auch unbekannt, ebenso das mit der spezifidvhen Wären Wasser/Luft

    Danke für die umfangreichen Erläuterungen 🙂

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  8. barbar-a sagt:

    Ich weiß nur, daß mein Frühstücksei auf einer Seehöhe von 2000 Meter 4min. länger braucht, weil das Wasser schon bei 90 Grad kocht. Aufgrund des niederen Sauerstoffpartialdrucks. Je höher über dem Meer, desto früher wandelt sich die Flüssigkeit in Gas um, also nicht erst bei 100 Grad.
    Vielleicht kann man das mit dem Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre erklären, daß das Eis trotz Arschkälte schmilzt. Leider keine Ahnung.
    Hätte ich doch damals in Physik besser aufgepasst. Aber die haben uns das sicher auch nicht erzählt.

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  9. Thom Ram sagt:

    Ulli,

    danke für Deine saumäßig interessanten Einsichten!

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  10. barbar-a 05:36 „Aber die haben uns das sicher auch nicht erzählt.“

    So schaut’s aus, die haben uns das nicht erzählt, weil die das selber bis heute nicht wissen.

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  11. Ulli Blank 04:46 „die Pflanzen unter 200 ppm praktisch ihr Wachstum einstellen.“

    Das halte ich für ein sehr gewagte Vermutung, denn im Ruwenzori-Gebirge in mehr als 3.000 m üNN
    gibt es bei den Pflanzen ein Riesenwachstum, was hier kaum ein paar Zentimeter hoch wird, erreicht
    dort viele Meter Höhe und Durchmesser, obwohl dort kaum (weniger als 50 ppm) CO₂ in der Luft vorhanden ist.

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  12. Ulli Blank 04:46 „gehen von einem Temperaturabfall in den nächsten Jahrzehnten aus, mindestens bis 2050.“

    Das würde mich ärgern, denn die Klima-Lügner werden das dann als ihren Erfolg vermarkten:
    „Weil wir CO₂ eingespart haben!“ Obwohl nicht ein einziges Gramm CO₂ weniger in die Luft
    gepustet wird (wie sollte das auch gehen, werden doch jedes Jahr mehr Kohle, Erdöl und Erdgas
    gefördert und verbrannt und CO₂ überhaupt keinen Einfluß auf die Temperatur der Luft haben kann.

    Aber sei es drum, ob die Temperatur der Luft nun ein wenig steigt oder sie wieder sinken wird:
    Der grönländische und antarktische Eispanzer werden weiter wie bisher schmelzen und sich
    ins Meer ergießen und den Meeresspiegel um 50 bis 65 Meter in den nächsten 30 bis 50
    Jahren ansteigen lassen.

    „Ulli Blank 05:04
    Nur kurz zu dem Kommentar von jauhuchanam : das Eis in der Arktis schmilzt und gefriert in einem Sommer-Winterrythmus, und im Sommer gibt es da schon Temperaturen erheblich über null.“

    Meine Frage bezog sich nicht auf die Arktis, denn ob die vereist oder eisfrei ist, hat ja keinen Einfluß
    auf den Meeresspiegel; schließlich schwimmt da bloß gefrorenes Wasser in nicht gefrorenem und
    ändert damit nichts am Volumen des Weltmeeres.

    Meine Frage lautet: Warum schmilz das Eis auf Grönland und der Antarktis, trotz der niedrigen
    Lufttemperatur und *Was ist die Ursache*, daß mein Eiswürfel von einem Liter Wasser dort dahin schmilzt???

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  13. Seite 5: „Es ist wichtig festzuhalten, daß letzteres nicht selbst kritisch ist. Die Prognosen der Klimaveränderungen sind eng verbunden mit dem Abschmelzen der Gletscher, und also mit der Erhöhung des Meeresspiegels der Weltozeane.

    (irgendwie für mich nicht ganz nachvollziehbar: wir haben bereits seit über 50 Jahren, soweit ich mich bewußt erinnern kann, einen sanften aber stetigen Anstieg der jährlichen Temperaturen; waren zu meiner Jugendzeit noch harte Winter mit wochenlangen nicht nur einstelligen Minusgraden die Regel, so sind sie heute die absolute Ausnahme hierzulande; und der Rückgang der Alpengletscher ist anhand vieler Fotos längst dokumentiert, es sind also schon Tausende Kubikkilometer Wasser in die Weltmeere abgeflossen, vom angeblichen Abschmelzen der Antarktis-Gletscher ganz zu schweigen – wo bleibt da die Erhöhung des Meeresspiegels?“

    Nun, Tausende von Kubikkilometer Wasser, die Weltmeere abgeflossen sind, weil die Gletscher nahezu überall geschmolzen sind, sind eben nicht Millionen von Kubikkilometer gefrorenen Wassers, die auf Grönland und der Antarktis liegen und in den nächsten paar Jahrzehnten schmelzen werden.

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  14. Luckhans 05:18 „Wenn ich sicher wüßte, WARUM das Eis im Nordpolarmeer immer weniger wird, […]“

    mhh, aber du weißt das doch sicher: „Eis schmilzt durch Energiezufuhr, egal wie diese aussieht.“

    Und das ist damit die Antwort auf meine Frage: Die Energiezufuhr lässt das Eis schmelzen.

    Die in der Luft „gespeicherte“ Energie, die entweder von der Sonne kam/kommt oder
    durch Vulkane aus dem flüssig-heißen Erdinneren/Erdmantel an die Oberfläche trat/tritt,
    lässt das Eis schmelzen und zwar zunächst dort, wo das Volumen des Eises geringer ist.

    „Somit kann ich nur feststellen, DAß viele Inseln im Nordpolarmeer langsam aus dem Meer aufsteigen (weil die „Eislast“ immer weniger wird?)“

    Ja, wenn dort Inseln aus dem Meer aufsteigen, gibt es keine andere physikalische Erklärung, als das die „Eislast“ immer weniger wird.

    Gefällt 1 Person

  15. Hier ist offenbar noch nicht angekommen, dass wird uns am Beginn einer neuen Kältezeit innerhalb der immer noch herrschenden Eiszeit (beide Pole eisbedeckt) befinden, dem Eddy Super Grand Solar Minimum.

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