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Idiotische offizielle Geschichte

Daß in der offiziellen Geschichtsschreibung aber auch gar nichts stimmt, hatten wir schon mehrfach vermutet – ist sie doch zu allen Zeiten eine Geschichte der Sieger gewesen.
Denn die Besiegten kamen in dieser „Geschichte“ schon nach wenigen Jahrzehnten nicht mehr vor – man schaue nur auf das „untergegangene“ (sprich von Garbätsch-ow zerlegte) „Reich des Bösen“ (©Ronald Reagan), die Sowjetunion und den Ostblock, und dessen ehemalige Bestandteile, wie sie in der heutigen offiziellen Darstellung jener Jahre „unter dem Joch der Sowjetunion“ leiden mußten.
In Wirklichkeit haben alle Staaten des sowjetischen Weltreiches, allen voran die ehemaligen Sowjetrepubliken des Baltikums, von jedem Gebilde, das sich „Warschauer Vertragsstaaten“ oder „RGW-Staaten“ nannte, durchaus profitiert in ihrer industriellen und gesellschaftlichen Entwicklung – man vergleiche mit den heutigen Verhältnissen bezüglich: Armut, Obdachlosigkeit, Besatzerverhalten, De-/Industrialisierung, Sozialstandards… usw.

Aber wir wollen uns nicht in „Kleinigkeiten“, wie offensichtliche Beispiele, verlieren – es geht im nachfolgenden Beitrag um grundsätzliche Fragen. Darum, daß wir unsere Augen öffnen und wirklich Augenzeugen sein mögen.
Der Autor ist DER weltweit anerkannte Experte in der Erforschung seltender Volksstämme, hat bei Dutzenden von ihnen jahrelang gelebt und sie in eigener Erfahrung studiert.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 6. Juli 2017 –
Kommentare und Hervorhebungen wie üblich von uns.
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Die Idiotie der ofiziellen Geschichte und offensichtliche Brüche in der historischen Wissenschaft

Autor: Witalij Sundakow

Warum bedient sich die Geschichte nicht solch elementarer Analysemethoden wie der Logik?
Warum zieht sie keine Fachleute aus den betreffenden Bereichen hinzu?
Warum schützt die historische Wissenschaft, statt die Wahrheit aufzudecken, nur die existierenden historischen Paradigmen?
Ein Ausschnitt aus dem Vortrag von Witalij Sundakow zum Thema „Die Welt mit den Augen eines Augenzeugen“.

Gemeinsame Sitzung des „Moskauer Klubs der Werte der Nation und der nationalen Interessen Rußlands“ und der „Schule für gesunden Verstand“ beim КТ ВИИЯ КА (wörtlich: Klub der Genossen des Militär-Instituts für Fremdsprachen der Roten Armee)
15. April 2015 – Thema: „Die Welt mit den Augen eines Augenzeugen“
Vortragender: Witalij Sundakow, Reisender, Schriftsteller, Journalist

„Die Historiker können sagen, daß dieser Hügel ein Vulkan gewesen ist. Die Geologen sagen, daß es dort nie vulkanische Aktivität gegeben hat. Die Historiker antworten, daß sie sich mit ihrer Geologie befassen und nicht in die Geschichte drängen sollen.

Die Historiker sagen, daß sind gläserne Becher, 4000 Jahre v.u.Z. Die Glasfachleute sagen, daß Glas nur etwa 400 Jahre haltbar ist, dann bilden sich Kavernen, Patina, es zerfällt. Die Historiker hören gar nicht zu.

(ein weiteres schönes Beispiel kann ich beisteuern: für einen Freund hatte ich „Die Geschichte des Eisens“ von Dr. Otto Johannsen, Verlag Stahleisen m.b.H., Düsseldorf 1924, antiquarisch erworben, und vor dem Verschenken natürlich gelesen – dort wird genau, mit Zeichnungen, die Art und Weise beschrieben, wie in früheren Zeiten, nach historisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Schmelzöfen gebaut wurden, mit denen man Eisen erschmelzen konnte; die Tatsache, daß dafür stets eine große Stahlplatte erforderlich war, um einen solchen Eisenschmelzofen zu bauen, wird dort mehrfach erwähnt, aber nie irgendwie „erklärt“, sondern peinlichst umgangen – d.Ü.)

Historie ist Mythenschöpfung. Damit befassen sich Geisteswissenschaftler, keine Techniker. Und die technischen Fachleute ignorieren die Geschichte.

Der Pharao war noch nicht geboren, aber man hat ihm schon eine Pyramide gebaut. Er war schon gestorben, aber die Pyramide wurde noch 700 Jahre lang gebaut. Wo lag er die ganze Zeit? Solche Aussagen, die gar nicht zusammenpassen: wie kann man die nur außer acht lassen?

In den Ausstellungen liegen Stahlschwerter mit arabischen Aufschriften von den Ausgrabungen des Pharao, aber das Alte Ägypten kannte dies Metall nicht.
Und im Museum in Kairo liegen die Dolche des Tutuanchamon aus Stahl. Also was – kannte man in Ägypten das Metall oder nicht?
Man hat dann sich ausgedacht, daß dies Meteoriten-Eisen gewesen sei. Keine schlechte Version, kreativ, aber womit hat man das Metall dann bearbeitet?

Ein Saphir-Kollier. In jedem Stein ist ein feines Loch. Saphir ist die Nummer 9 auf der Moos-Härte-Skala, kurz vor dem Diamanten. Womit hat man das Löchlein gebohrt? Wenn es keinen Stahl gab? Also waren das andere Technologien, also eine andere Geschichte oder eine andere Zeit.

Die Historiker nutzen die vergleichende Analyse: schauen, wo etwas ähnlich ist. Oder die Kohlenstoff-Isotopen-Analyse, die einen Meß-Fehler von 4000 Jahren hat. Kurz gesagt, ein ist kein Instrumentarium da.

Wie kann eine höchst komplizierte Legierung wie Bronze früher da sein als das Eisen, das sich viel einfacher erschmelzen läßt?
Warum sehen die Historiker diese offensichtlichen Dinge nicht?
Warum zeigen uns die Historiker nicht die Bronze-Schwerter und anderen Artefakte aus der angeblichen Bronze-Zeit? Warum widersprechen alle Funde der offiziellen Geschichte?

Wie kann man über die Ritter reden, wenn alle Rüstungen auf Schmiedepressen aus legiertem Stahl gemacht wurden?
Woher wissen die Metallurgen, daß das Kupfer- und Bronze-Zeitalter nicht vor der Eisenzeit gewesen sein kann?
Warum sind auf den ägyptischen Dolchen Hunde-Jagdszenen in Eichenwäldern abgebildet?

1. Geschichte ist keine Wissenschaft.

Dort gibt es praktisch keine wissenschaftliche Herangehensweise, kein wissenchaftliches Wissen, praktisch keinen wissenschaftlichen Diskurs, keine wissenschaftliche Erkenntnis der Erscheinungen.
In der Geschichte ist es entweder vollständig oder in der überwiegenden Masse der Fälle nicht möglich, die Verifikation und Falsifikation anzuwenden – die Kriterien für wissenschaftliche Erkenntnis.
Und schließlich ist in der Geschichte entweder unmöglich oder praktisch kaum durchführbar die experimentelle Methode, was ebenfalls die Geschichte aus den präzisen Wissenschaften ausschließt.
Was also ist dann Geschichte?

2. Geschichte ist ein Zweig der Literatur (das ist sichtbar, wenn man sogar chronologisch schaut).

Ja, ein spezifischer, so wie die Journalistik, und dann die Propaganda, die PR (public relations), die GR (governmental relations), das Marketing und so weiter (ich nenne das jetzt im Maß der relativen Entfernung vom Haupt-Stamm).
(die heutige Erscheidungsform der „erfundenen Tatsachen“ heißt „strategische Kommunikation“)
Die ersten historischen Traktate, Chroniken usw. wurden als literarische Werke geschaffen, in erster Linie. Und in den nachfolgenden ist die Literaturzentrizität sogar mit unbewaffnetem Auge zu erkennen.
Das ist jetzt weder gut noch schlecht, das ist einfach als Fakt zu konstatieren.

Der Platz der Geschichte ist irgendwo zwischen Journalistik und Publizistik und näher zur PR und Propaganda, wenn man von der reinen (bedingt reinen, ich hoffe das ist verständlich) Literatur ausgeht.

Deshalb ist ein Historischer Fakt in der Mehrzahl der Fälle (nicht immer, aber in 60 – 75% der Fälle, wobei je weiter man in der Zeit zurückgeht, desto höher wird die Prozentzahl, daher sind einige „Epochen“ vollständig – zu 95 – 100% – mit literarischen Personagen und Ereingnisse angefüllt) ein Literatur-Fakt.

Diese Herangehensweise entfernt auch vollständig die kindische Diskussion über Revisionismus, Konspirologie usw. – Gelaber schwachsinnier Idioten, welche dem Cosplay (costume play = Maskerade) der Corporationen und des Staates unterworfen wurden.

Eine Literaturform, wenn man so mag.
Mit einem hohen Anteil an Propaganda.
Daher ist ein glänzender Historiker nicht derjenige, welcher eine Menge „Fakten“ (die Schlacht bei Las-Navas-de-Tolos, die Schlacht bei Asinkur, die Schlacht bei Courtre usw.) auswendig gelernt hat, sondern jener, welcher den Literaturcharakter der Geschichte begreift.
Ein guter Historiker ist vor allem ein Schriftsteller.“

Quelle
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Hier das komplette Video in russisch: Witalij Sundakow. Ein Vortrag, den es lohnt, sich anzuhören und zu verstehen (Виталий Сундаков. Выступление, которое стоит услышать и осмыслить.)

Und die üblichen Bonus-Videos für Russisch-Sprachkundige:

Einfach massig interessante Fakten. Sundakow (2:28 h)

Witalij Sundakow. Enttarnung der historischen Mythen (1:43:22)

Sundakow W. – Was ist die Ruß und Wo ist sie? (1.05 h)

Witalij Sundakow über den Mond. Sehr interessant – (12 min)

Falsche Helden der Geschichte und große Vorfahren. Sundakow Witalij – (9:11 min)

Warum essen die Kannibalen keine Menschen? Witalij Sundakow  (9:30 min)


4 Kommentare

  1. STEFAN MATUN sagt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  2. Vollidiot sagt:

    Darum brachte Rudi S. die Herangehensweise der „geschichtlichen Symptomatologie“ auf die Rauhfasertapete.
    Wer tapeziert heute noch mit Raufaser?
    Heute wird alles glattgespachtelt oder -geputzt.

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  3. Vollidiot sagt:

    Wenn ein Kirchenbuch Ereignisse aus dem 30jähr. Krieg enthält und andere Kirchenbücher andere Ereignisse, dann kann man mit reflektierendem Denken und Logik zu Schlüssen kommen, die mit dem Wahrheitsgehalt der einzelnen Notate nichts zu tun haben.
    So verhält es sich mit Plinius und Cäser und anderen Recken auch.
    Und die Historie von Königgrätz erhält erst dann Tiefe, wenn man psychologische Studien über wesentliche Beteiligte liest.
    Das ist neuere Geschichte, die Geschichte über die alten Mesopotamier funktioniert so nicht mehr, wenn schon die über Königgrätz schon schlecht ist.
    Das läßt tatsächlich den Schluß zu, daß das Wesentliche der alten Historie nicht erkannt oder verschwiegen wird.
    Was wunderbar zum Vorgehen der kath. Kirche paßt und dann zu dem der prägenden Kraft dem Jesuitismus.
    Vielleicht stimmt es gar nicht, daß Rom nach der Entdeckung Amerikas doertselbst so übel gehaust hat….
    Das waren nur Dokumente der göttlichen Strenge – zum Vorspiegeln?
    Hexenverbrennungen, Inquisition waren nur Propaganda – so wie die Messerköpfungen vom IS?
    Alles nur Sicherung der Herrschaft.
    Die Masse will manipuliert werden!
    Verdun – aufgeblasener Milchschaum zum Erzeugen ewigen Hasses?
    Wenn schon Pörl Haber und Togking und Kuweit erstunken waren……….
    Manches stimmt aber schon, wenn ich so an die Trümmergebiete der NachWK2-Zeit denke.
    Und an die vielen Neger die in VS-Uniformen sich seitdem tummeln.
    Oder haben wir die eingeladen zu kommen und zu bleiben?
    Einiges spricht dafür?
    Genau so wie die kahlgeschorenen Russen, die in ihren Kasernen von 10m Türmen nach unten hüpften.
    Diese Willkommenskultur hat sich gehalten hier…………………

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  4. […] „Geschichte“ – früher meist als „historische Wissenschaft“ verkannt. Vor kurzem hatte Witalij Sundakow hier dazu Klarheit geschaffen: die bisherige „Geschichte“ ist – schon allein von der Methodologie […]

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