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Putin – aber nur für gewisse…

Daß nicht jede Information für alle Menschen zugänglich sein soll, ist ein Kennzeichen der Lücken-Medien – immer schön sortiert und gefiltert – Kommentare, Bewertungen (von „Experten“) und Meinungen dürfen alle lesen, aber einen autorisierten Artikel von Putin?
Nein, das ginge zu weit…
Luckyhans, 7. Juli 2017
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In Vorbereitung des G20-Treffens, das ab heute in Hamburg (für die mitlesenden Schlapphüte: damit ist die Stadt gemeint, und dort wurde auch NICHT der bei euch so beliebte „Hamburger“ zum Essen erfunden!) stattfinden wird und sich bereits jetzt einer regen Protesttätigkeit erfreut, wollte der russische Präsident nach seinem epochalen Treffen mit dem chinesischen Führer Anfang dieser Woche nochmal seinen Standpunkt zu einigen Fragen dem deutschen Leser mitteilen.

Dazu hat er einen Artikel geschrieben, den die Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ veröffentlichen sollte. Hat sie auch, aber im Netz dürfen nur bestimmte Kunden den ganzen Artikel lesen – siehe hier.
Alle „normalos“ haben sich mit dem ersten Absatz zu begnügen… oder sollen das giftige Klopapier dazu kaufen. (giftig bezieht sich auf die bestimmungsgerechte Verwendung – die Druckerfarben sind anal aufnehmbar)
So wird aus dem Handelsblatt ein Hanselblatt…

Für alle Sprachkundigen daher hier der Text in russisch und hier in englisch.
Er ist nicht allzu lang und daher kann man wohl mit Hilfe von Babelfish oder Gockel den Inhalt einigermaßen nachvollziehen… Interessant ist er auf jeden Fall.


9 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Archivar sagt:

    Ich habe mal für alle Lesewilligen alles über den Gockel laufen lassen 🙂 Soll keiner sagen, er hätte keine Zeit für sowas.
    Eines muß man dem Gockel lassen, er wird immer besser. Ich habe es auch tunlichst unterlassen, Korrektur zu lesen, was er so fabriziert hat.

    Vor meiner Reise nach Deutschland, um an dem Gipfeltreffen der Gruppe von zwanzig teilzunehmen, möchte ich einige Gedanken über die Zusammenarbeit im Rahmen des G20-Rahmens mit den Lesern des Handelsblatts, einer der beliebtesten und seriösen deutschen Zeitungen, teilen.

    Im Laufe der Jahre hat sich die Gruppe von zwanzig Jahren als wichtiger Mechanismus für die Angleichung der Interessen und Positionen der weltweit führenden Volkswirtschaften etabliert. Durch die koordinierte Aktion hat die G20 dazu beigetragen, dass notwendige Maßnahmen ergriffen wurden, die nicht nur dazu beigetragen haben, die Finanz- und Wirtschaftskrise zu überwinden, sondern auch die Grundlage für die Verbesserung der globalen Governance gelegt haben, die sich aus einer Reihe von Gründen in Notlage gesetzt hat. Wichtig: Durch die Zusammenarbeit konnten wir Lösungen für eine Reihe von langjährigen Themen finden.

    So zählt Russland zum Beispiel praktische Schritte zur Bekämpfung der Grunderosion und der Gewinnverlagerung auf so genannte „sichere Häfen“. Alle Volkswirtschaften leiden unter solchen Praktiken. Verantwortungsloses Unternehmensverhalten dieser Art beeinflusst die Lebensqualität von Millionen von Menschen, was zu hohen sozialen Kosten führt.

    Die Umsetzung der Reform der Finanzregelung ist eine weitere Errungenschaft der G20. Zum Beispiel, besondere Vorschriften für diejenigen Banken, deren Konkurs wäre unerwünscht oder zu riskant wegen ihrer Größe.

    Zum ersten Mal in der Geschichte begannen die Überwachungsgremien die Überwachung von Transaktionen im Nicht-Bank-, „Schatten“ Finanzsektor. Entscheidungen über die wichtigsten Attribute zur Verhütung und Überwindung von Krisen des Bankensektors, die Organisation der Arbeit der Einlagensicherheitsagenturen und eine Reihe weiterer Initiativen hatten einen großen Einfluss.

    Natürlich war die Schaffung des Financial Stability Board (FSB) ein wichtiger Schritt vorwärts. Im Zuge ihrer Bemühungen nahm die Reform der Reform der Regulierung eine systemweite Dimension an und wurde Routine, während sich der FSB in seinen regelmäßigen Risikobewertungsstudien als wichtiger Partner des IWF etablierte. Die Schaffung des FSB führte zur Entstehung ähnlicher Strukturen auf nationaler Ebene.

    Auch vor dem Hintergrund der wachsenden geopolitischen Risiken und der Unsicherheit ist die G20 nicht weniger effizient als globales Governance-Tool geworden. Dies ist weitgehend auf die außerordentliche Verantwortung zurückzuführen, die die Vorsitzenden bei der Erfüllung ihrer Mission unter Beweis stellen. Ich sage dies unter anderem auf der eigenen Erfahrung Russlands, da unser Land die Gruppe von Zwanzig im Jahr 2013 geleitet hat und von einer erheblichen Unterstützung und Ermutigung aller Partner unterstützt wurde.

    Der Erfolg der G20 basiert auf der Achtung der Meinungen und der Position jedes Mitglieds, unabhängig von der Größe seiner Wirtschaft und seinem Platz im internationalen Währungs- und Finanzsystem. Konstruktive Diskussionen und die Suche nach Kompromissen sind zum Signaturstil der G20 geworden, das ungeschriebene Gesetz der Beziehungen, das auch sein aktueller Präsident – Deutschland – in die Tat umsetzt.

    Das bevorstehende Treffen der G20 in Hamburg ist eine Gelegenheit, wichtige Themen auf der globalen Agenda zu diskutieren. Wir teilen die Prioritäten der deutschen Präsidentschaft und wir sind bereit, sie umzusetzen, sofern diese Kontinuität beibehalten wird.

    Wir begrüßen die Entscheidung, die von der G20 angesprochene Agenda auf eine nachhaltige Entwicklung, den Klimawandel, die Bekämpfung von Terrorismus und Korruption, Gesundheitswesen, Migration und Flüchtlinge zu erweitern. Es ist sehr wichtig, dass die Gruppe der digitalen Wirtschaft als Wachstumstreiber und einem neuen Faktor der globalen Governance dank der chinesischen Präsidentschaft im Jahr 2016 und der deutschen Präsidentschaft in diesem Jahr mehr Aufmerksamkeit widmet.

    Wir stehen vor großen Herausforderungen. Die alten Wirtschaftsmodelle haben ihre Möglichkeiten schon erschöpft. Protektionismus wird zur Norm, während einseitige, politisch motivierte Beschränkungen von Handel und Investitionen sowie Technologietransfer nichts als maskierter Protektionismus sind. Wir glauben, dass diese Sanktionen nicht nur zum Scheitern verurteilt sind, sondern auch den G20-Grundsätzen der Zusammenarbeit im Interesse aller Länder entgegenstehen.

    Ich bin zuversichtlich, dass nur der offene Handel auf der Grundlage gemeinsamer Normen und Standards das globale Wirtschaftswachstum und die allmähliche Verbesserung der zwischenstaatlichen Beziehungen stimulieren kann. So wie es in den Grundprinzipien der Aktivitäten der Welthandelsorganisation dargelegt ist.

    Die G20 macht materielle Arbeit zur Bekämpfung des Klimawandels. Die menschliche Aktivität verstärkt die Belastung des Planeten erheblich und erschwert damit die Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung. Als führendes Land im internationalen Klimaprozess,

    Russland hat seine Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls überschritten. Mit anderen Worten, wir haben die wachsende Emission in anderen Ländern und Regionen kompensiert. Wir sehen das Pariser Abkommen vom April 2016 als einen zuverlässigen internationalen Rechtsrahmen für eine dauerhafte Klimaabwicklung an und beabsichtigen, unser Bestes zu tun, um seine Umsetzung zu erleichtern.

    In den vergangenen Jahren hat die G20 an der Frage der Migration gearbeitet. Nach Angaben der UNO werden im Jahr 2017 Arbeitsmigranten über 500 Milliarden Dollar an Entwicklungsländer vergeben. Dies ist dreimal mehr als das Volumen der offiziellen Entwicklungshilfe oder ausländische Direktinvestitionen.

    Die G20 beschäftigt sich mit Fragen der Integration der Migranten in die Arbeitsmärkte der Gastländer und ihrer kulturellen Anpassung und des sozialen Schutzes. Darüber hinaus hat die G20 in diesem Jahr Entscheidungen formuliert, die dazu beitragen könnten, die Frage der Zwangsverlagerung zu lösen. Sie basieren auf der Stärkung der regionalen und globalen Stabilität und dem Wirtschaftswachstum der Länder, die die beispiellose Zahl der Flüchtlinge erzeugen.

    Die Sicherheit und die Nutzung von IKT ist ein neues Thema auf der G20-Agenda. Russland befürwortet konsequent den freien Zugang zu Kommunikationstechnologien, einschließlich des Internets. Wir halten es für wichtig, die Menschenrechte im Informationsraum zu schützen. Gleichzeitig sollte die Freiheit in der digitalen Sphäre, wie in jedem anderen, keineswegs durch Permissivität und Straflosigkeit ersetzt werden. Dies führt zu einem rampage mit Cyber-Kriminellen, Hacker-Gruppen und all jene, die auf die Privatsphäre der Einzelpersonen oder die Souveränität der Staaten mit Hilfe modernster Technologien eingreifen.

    Russland, das zu den ersten Ländern gehörte, um die Gefahr dieser Herausforderung zu bemerken, hat seit mehreren Jahren den Abschluss allgemeiner internationaler Vereinbarungen unter der UN-Schirmherrschaft befürwortet, die zur Bekämpfung dieser negativen Phänomene aufgefordert werden. Wir hoffen, dass dies eine positive und interessierte Antwort aus anderen Ländern hervorrufen wird. Die G20-Agenda sollte auch Fragen der digitalen Alphabetisierung beinhalten, ein Schlüsselelement des Schutzes der Verbraucherrechte im E-Commerce.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass verschiedene Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft und eine Umstellung auf neue industrielle und technologische Muster gleichzeitig die Lücke in den Entwicklungsniveaus zwischen reichen und armen Ländern erhöhen und die Ungleichheit zwischen verschiedenen sozialen Schichten verschärfen. Deshalb sollten unsere Bemühungen sich auf Menschen, ihre Interessen und Bedenken konzentrieren. Ich halte dies für eine wichtige Priorität für G20-Aktivitäten.

    Offensichtlich kann die G20 einen gewichtigen Beitrag zur Stärkung der Stabilität der Weltwirtschaft und zur Erhaltung ihrer ausgewogenen Entwicklung leisten. Nur indem wir zusammenarbeiten und unsere Bemühungen zusammenfassen, können wir die derzeitigen Ungleichgewichte überwinden, ein nachhaltiges Wachstum sicherstellen, Fair Trade und Wettbewerbsregeln entwickeln, Armut reduzieren und akute soziale Fragen lösen.

    Die russische Delegation wird sich aktiv an der Arbeit des Hamburger Gipfels beteiligen, die mir sicherlich sehr produktiv sein wird. Ich wünsche unseren deutschen Kollegen viel Erfolg bei der Organisation des Gipfels. Und natürlich werden wir mit unseren G20-Partnern zusammenarbeiten, um die Vereinbarungen umzusetzen, die auf dem Treffen erreicht werden.

    Abschließend möchte ich allen Handelsblatt-Lesern und allen Deutschen Gesundheit und Wohlstand wünschen.

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  3. thom ram sagt:

    Danke, Archivar

    …da hast du deinem Namen ja Ehre gemacht.

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  4. thom ram sagt:

    …und ungläubig betreten schaue ich mich unauffällig in der Runde um.

    Was für einen Weichspüler hat WP vor dieser Rede zu sich genommen? Findet Kioto gut? Wirtschaftswachstum per se gut? Stellt einfach so mal fest, dass die 20 sich mit der Integration der Immigranten in den Arbeitsmarkt „befassen“? Soll wohl ein Kompliment sein.

    Hier hat Putins Klon gesprochen, oder aber er leidet grad an Hämorroiden, Durchfall und Harnleiterentzündung. Schüttel.

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  5. Vollidiot sagt:

    Thom

    Wie würdest Du etwas sagen, wenn Du von Erika eingeladen würdest, he?
    Sie, die jetzt die Globalisten mit wehender Fahne, Johanna gleich, anführt.
    Er ist ein Mensch mit Stil, nicht wie Berlusconi, der wie weiland Willy seinen Hormonen unterworfen ist/war.
    Putin hat auch welche, aber er kann sie offensichtlich zügeln.
    Gut, bei Kassnerin hä#tte ich auch null Probleme.
    Denk ich jedoch an Frau Macrone………………………..
    Oder an Trampeline, Schluck……………….
    So ne Scheiße abzusülzen macht der mit links, weil er weiß mit wem er sich trifft.
    Das hat er schon in der Ausbildung gelernt – im Seminar über Demokratenwürste.

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  6. thom ram sagt:

    Volli 19:28

    Danke für deinen Trost.
    Weiss Gott, ich traue dem Burschen zu, was du ihm attestierst.
    Wasser ist gesteuert von genialem Geist.

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  7. viktoria sagt:

    Warten wir noch ein Weilchen – die Zukunft wird alles an den Tag bringen

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  8. luckyhans sagt:

    Ich denke auch, daß man sowohl zwischen den Zeilen lesen als auch darauf achten sollte, was denn NICHT gesagt wurde.
    Wenn man das mal so betrachtet, dann ist das doch eine Aufzählung dessen, was Putin an der Arbeit der G20 für „wertvoll“ hält.
    Wäre das alles?
    Dafür jedes Mal dieser Riesenaufwand? Seit Jahrzehnten? 😉

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