bumi bahagia / Glückliche Erde

So gut wie tot

Manchmal geschehen Dinge im Leben, die einem wunderbar erscheinen. Oft haben sie eine ganz „irdische“ Erklärung – die allerdings auch verwundern kann.
Ein solcher Fall wird nachfolgend beschrieben.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 19. September 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Sie hatte sich versehentlich im Kühlraum eingesperrt. Was dann geschah, verwundert.

05. September 2017

Die Frau arbeitete in einer großen Metzgerei-/Fleischfabrik. Einmal gegen Ende des Arbeitstages ging sie in den Gefrierraum, um etwas zu überprüfen, und die Tür schloß sich – wohl zufällig – und sie war drinnen eingeschlossen.

Obwohl sie aus Leibeskräften schrie und klopfte, war das ergebnislos, weil sie niemand hören konnte. Die Mehrzahl der Kollegen war schon gegangen, und außerhalb des Gefrierraumes ist nicht zu hören, was drinnen vor sich geht.

Она случайно заперлась в морозилке. Но то что произошло через несколько часов, удивительно

Fünf Stunden später, als sie sich schon am Rande des Todes befand, öffnete plötzlich der Wachmann des Betriebes die Tür. An diesem Tage wurde sie durch ein Wunder vor dem sicheren Tode gerettet.
Später fragte sie den Wachmann, warum er an jenem Tage den Gefrierraum überprüft hatte, denn das gehörte so gar nicht zu seinen Verpflichtungen.

Er antwortete: „Ich arbeite seit 35 Jahren im Betrieb, Hunderte Leute kommen und gehen jeden Tag, aber Sie sind eine der wenigen, die mich jeden Morgen begrüßt und zu Arbeitsschluß sich verabschiedet hat. Die meisten verhalten sich zu mir, als ob ich unsichtbar wäre.
An jenem Tage, als Sie zur Arbeit kamen, haben sie wie immer „Grüß dich“ gesagt. Aber am Abend nach der Arbeit habe ich erstaunt bemerkt, daß ich Ihr „Ciao, bis morgen“ nicht gehört hatte und nicht gesehen hatte, wie Sie das Betriebsgelände verlassen haben. Deshalb habe ich beschlossen, alles im Werk zu überprüfen.
Ich habe mich so an Ihr „Hallo“ und „Bis dann“ an jedem Tag gewöhnt, weil es mich daran erinnert hat, daß mich jemand braucht.
Als an jenem Tage die Verabschiedung gefehlt hat, wußte ich, daß etwas passiert sein mußte. Daher habe ich Sie überall gesucht.“

Seid demütig, liebt und achtet jene, die um euch sind. Denn wir wissen nie, was morgen sein wird.

( Quelle )


4 Kommentare

  1. rechtobler sagt:

    „Seid demütig, liebt und achtet jene, die um euch sind. Denn wir wissen nie, was morgen sein wird.“ Das ist genau das was mensch beherzigen müsste um ein glückliches Leben geniessen zu können. Dank an Luckyhans für’s einstellen.

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  2. Jetzt habe ich vor Berührtsein ein paar Tränen im Auge….
    Danke für dieses schöne Beispiel ❤

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  3. mindcontrol961 sagt:

    Hat dies auf Was das Leben uns Sagen will rebloggt.

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  4. Hawey sagt:

    Ja da habe ich auch so meine Erfahrungen, heute ist es ja eher so dass die Menschen einander die Feedbacks verweigern manchmal bewusst aber oft unbewusst. Leute das Gehirn zeichnet alles auf und merkt sich die Einstellung. Wenn Du jemanden ein Lächeln ins Gesicht zauberst dann wird er dir egal wie lange es dauert und du ihm wieder begegnest (man begegnet sich immer zweimal im Leben und da ist was dran) wird er, wenn er / sie dich wieder erkennt dich mit einem Lächeln anschauen was gibt es schöneres. Es gibt so viele Feedback Möglichkeiten und eine kann man immer anwenden. Ein freundliches hallo, ein Augenzwinkern, ein Kopfnicken. ein freundliches Guten Morgen oder das Beste ein Lächeln. Ich habe das so oft in meinem Leben erlebt.
    Der längste Fall hat mal ein dreiviertel Jahr gedauert bis irgendwas zurückkam. Wir hatten ja in meinem Betrieb auch Werksverkehr und damals mussten die Leute ja alle noch vorne einsteigen und so war es selbstverständlich das jeder sein Guten Morgen mit einem Lächeln bekam. Darunter war auch die Chefsekretärin vom Betrieb auch der wünschte ich wie immer einen Guten Morgen die Antwortete nie und rauschte durch den Bus und setzte sich in die letzte Reihe. Irgendwann sagten dann die Arbeiter zu mir bzw. flüsterten es mir zu, warum sprichst Du denn mit der die meint doch die ist was Besseres. Ich lächelte und sagte nur, ihr kennt doch den Spruch steter Tropfen höhlt den Stein. Ich ließ mich also nicht davon abhalten der Dame immer wieder ein freundliches Guten Morgen garniert mit einem Lächeln zu geben. Es dauerte wie gesagt ein dreiviertel Jahr, weil ich ja zwischendurch immer mal wieder auch andere Sachen fuhr.
    Nun gut eines Tages, sagte ich der Dame wie immer mit einem Lächeln einen Guten Morgen und die Dame antwortete und setzte sich auf die rechte Seite vorn hin. Wir kamen ins Gespräch und während ich die zweite Haltestelle anfuhr lachten wir sogar. Die Arbeiter stiegen ein und verteilten sich im Bus. Ich fuhr dann los von Karlsruhe nach Blankenloch zu dem Betrieb. Während wir uns unterhielten schaute ich wie man das so macht auch ab und zu in den Rückspiegel und hätte beinahe laut losgelacht das saßen meine Arbeiter und starten mit offenen Mund nach vorne und konnten es scheinbar nicht fassen das die Chefsekretärin mit mir sprach. Als wir in Blankenloch ankamen stieg sie vorne aus und alle Arbeiter statt hinten auszusteigen kamen alle nach vorne und fragten mich wie haste denn das gemacht. Ich lachte und sagte ich habe es euch doch gesagt, steter Tropfen höhlt den Stein und entließ sie mit einem freundlichen Lächeln.

    Nun diese Dame sah ich nach meiner Krankheit nach vielen Jahren beim Bäcker in Blankenloch wieder sie war mittlerweile von Karlsruhe nach Blankenloch gezogen. Sie kam also rein schaute mich an der ich da saß und meinen Kaffee trank, stutzte war sich wohl nicht sicher ob ich das wirklich bin, da die langjährige Krankheit seine Spuren hinterlassen hatte auch meine Haarfarbe hatte sich von Dunkelblond nach Grau bis weiß verändert und ich wog zu der Zeit 145kg. Sie ging zum Tresen wo die Verkäuferin gerade eine andere Kundin bediente. Schaute sich wieder um und schaute mich an und dann kam sie zu mir und fragte sind sie nicht der Hawey der Busfahrer? Ja sagte ich aber ich fahre nicht mehr, bin in Rente, Sie sagte zu mir ich wäre der freundlichste Mensch der ihr je begegnet wäre und sie habe so oft an mich gedacht wo ich denn abgeblieben wäre und sie bestellte uns noch zwei Kaffee und sie erzählte mir ihre Geschichte die ich aber hier nicht erzählen will da das dann doch sehr persönlich ist.

    Was sagt uns das? Das lächeln das wir der Welt schenken kommt immer wieder zu uns zurück.

    LG Hawey

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