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Natur oder Industrielandschaft? Teil1

Wir hatten hier zu diesem Thema schon früher etwas veröffentlicht – heute nun ausführlichere Bildnachweise für einige aufgeworfene Fragen: ist die irdische Natur vielleicht zum großen Teil, d.h. über sehr weite Bereiche, vor allem in den sog. Nationalparks, eine uralte Industrielandschaft?
Und wenn ja: wie alt sind diese Abbaugebiete?
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 17.2.2017
————————————–

Uralte und heutige Tagebaue

Im Internet wurde bereits mehrfach das Thema angesprochen, daß auf der Erde uralte und gleichzeitig gigantisch große Tagebaue vorhanden sind. An manchen Stellen sind klare Beispiele zu finden, wie die Konder-Struktur (Konder ist ein Bergmassiv im Ajano-Majsker Kreis der Region Chabarowsk; bekannt durch seine fast ideal ringförmige Form mit einem Durchmesser von ca. 8 km und einer Höhe von 1200 bis 1387 m – d.Ü.) . Anderswo sind die nicht so aussagekräftig, aber zwingen zum Nachdenken. Aber es gibt sehr viele Beispiele zu zeigen.

Bei der Mehrzahl stellt sich die Frage: was wurde hier abgebaut? Manchmal ist die Antwort einfach (wie mit diesem Konder – dort sind Platinvorkommen), aber anderswo nicht.
Diesmal wollen wir im wesentlichen einen Großteil der Beispiele von Kupfertagebauen anschauen, ob die modernen Tagebaue einen Hinweis darauf enthalten, daß an diesen Stellen bereits sehr viel früher industriell gefördert wurde. Und zwar in solchen Umfängen, wie es der moderne Mensch sich nicht träumen ließe…

Древние и современные карьерыEin Kupfer-Erzvorkommen. Eine Art des Erzes ist Chalkopyrit (von griech. χαλκóς „Kupfer“ + pyrit), ein Mineral aus der Sulfid-Gruppe, das Synonym ist Kupfer-Chalkopyrit, die chemische Formel ist CuFeS2.

Entstehung. Die sog. „Kupfersande“ sind Sande, die Chalkopyrite und andere Kupferverbindungen enthalten, sind ebenfalls durch hydrothermale Lösungen entstanden, die aus magmatischen Herden in den tektonischen Störzonen kamen. Hydrothermale Wasser, wenn sie mit Kalziten, welche die Sande zementieren, in Kontakt kommen, ersetzen diesen metasomatisch durch Sulfidverbindungen. Chalkopyrit entsteht auch in Ablagerungsgesteinen, indem es sich aus Oberflächenwasser abscheidet, das reich an Kupferverbindungen ist, vor allem an Chalkanthit.
Außerdem scheidet sich Chalkopyrit bei der Kristallisierung von Haupt- und sauren Magmen ab und kommt in Form von Einschlüssen in Haupt- und sauren Magmagesteinen vor.
Kupfer-Chalkopyrit kann auch vulkanischen Ursprungs sein (Kounrad-Vorkommen in Kasachstan).

Was fiel ins Auge: „hydrothermale Lösungen“. Das heißt, irgendwann wurden diese Vorkommen durch aus der Erde aufsteigendes Wasser gebildet, welches das Gestein ausgewaschen hat und eine Lösung, ein flüssiges Gemenge gebildet hat.
Oder: „Chalkopyrit entsteht auch in Ablagerungsgesteinen, indem es sich aus Oberflächenwasser abscheidet.“ Ein Hinweis darauf, daß das Gestein sich aus Abagerungen der Schlamm-Massen der Sintflut gebildet hat. Und auf den Fotos von den Örtlichkeiten, die wir unten sehen, kann man das nachverfolgen.

Erz-Vorkommen. In Eurasien befinden sich Kupfererzvorkommen in Kasachstan (Kounrad, Dzheskasgan u.a.), in Mittelasien (Amalyk), im Ural (Karpuschin, Lewichin u.a.), in Grusinien (Madneuli), in Ostsibirien im Gebiet Orenburg (Gaisk, Bljawin, Osenjee, Wesenjee, Dzhusinsk, Barsutshij Log). Im Norden der Krasnojarsker Region wurden Nickel-Kupfer-Erzvorkommen entdeckt: Talnach, Oktrjabsk, Norilsk. Bekannt ist das Udokaner Erzvorkommen (Tschitiner Gebiet).

Das weltgrößte Kupfererzvorkommen befindet sich in Chile – das ist der Eskondida-Tagebau.
Andere große Erz-Vorkommen:
• die Erzgrube auf der Halbinsel Kivino (VSA, Staat Michigan);
• die Erzgrube „Chuquicamata“ in Chile (bis 600 Tausend t im Jahr);
• die Erzgrube „Coro coro“ in Bolivien;
• die Erzgrube Gumischewskij (Mittlerer Ural, Rußland – heute ausgeerzt);
• die Flußsenke des Ljowich (Mittlerer Ural, Rußland);
• das Gabbro-Massiv (Italien).

Gut, dann schauen wir uns mal einige Erzvorkommen und Tagebaue aus dieser Liste an:

Eskondida, Chile

Древние и современные карьерыEin riesiger Tagebau. Hier wurden große Vorkommen reinen Kupfers gefunden.

Bitte beachtet die Hügel links auf dem Foto. Einer Bergkette nicht ähnlich, sondern eher chaotisch abgelagerten Abraumhalden, Schütthalden.
Seht ihr die zwei rechteckigen Aufschüttungen-Abraumhalden direkt neben dem Tagebau? Wären sie quadratisch, könnten sie als Pyramiden in Teotiuakan in Mexico durchgehen? Vielleicht sind die in Teotiuakan auch keine
(gebauten) Pyramiden, sondern Abraumhalden von unterirdischen Gruben, welche die Archäologen unlängst gefunden haben? Auf die Idee, den Metallgehalt unter den „Pyramiden“ zu prüfen, ist noch keiner gekommen. Wir erinnern uns daran, daß noch vor kurzem diese Pyramiden wie Hügel aussahen: die mexikanischen Pyramiden vor ihrer Restauration.

Ein hügeliges Territorium nahe einer Erzgrube. Ähnelt aufschüttungen, Abraumbergen, Terrikonen? Aus meiner Sicht durchaus. Kartenlink.

Etwas nördlich von Eskondida befindet sich noch ein Kupfer-Erzvorkommen:

Die Abraumberge der Kupfergrube in Chuquicamata, Chile.

Древние и современные карьерыSieht so aus, als ob der heutige Abraum auf älteren geschüttet ist. Nicht ausgeschlossen, daß der alte Abraum durch die Wasser der Sintflut eingeebnet wurde. Kartenlink

Древние и современные карьерыDer heutige Abraum wird vom seltenen Regen ausgewaschen, vom Wind abgeschliffen und wird sich in Hundert Jahren in Hügel verwandeln – es wird kaum noch verständlich sein, daß dies Abraumhalden waren.

Древние и современные карьерыIm Vordergrunde – moderne Abraumhalden. Im Hintergrund – uralte?

Древние и современные карьерыHier sind sogar die Anlagen zur Pasten-Verdichtung der Erz-Anreicherungsprodukte vorhanden. Mit diesem Thema befassen wir uns das nächste Mal.

Der nächste Ort:

Древние и современные карьерыBingham-Canyon, Staat Utah, VSA. Das Kupfererz wurde hier 1850 entdeckt und 3 Jahre später begann man mit dem Abbau. Bis 2008 erreichte die Grube eine Tiefe von 1,2 km, eine Breite von 4 km, eine Fläche von 1900 arces. Täglich wurden ca. 450 Tausend t Erz gefördert.

Древние и современные карьерыAnsicht von oben. Vielleicht ist das unser Popeln in gigantischen verarbeiteten Abraumhalden, die wir jetzt Ablagerungsberge nennen?

Древние и современные карьерыDer Tagebau von der Rückseite

Древние и современные карьерыBingham-Canyon wurde geschlossen wegen eines gigantischen Bergrutsches, der die Geräte und Ausrüstungen verschüttet hat, und auch einen Teil des Gebäudekomplexes an seinem Rand. Der Vorfall geschah am 11. April 2013

Древние и современные карьерыDas Volumen an taubem Gestein, das am Rande des Tagebaus aufgeschüttet worden war, hielt dem Druck nicht mehr stand und ein Teil der Hanges rutschte unter dem Eigengewicht nach unten.

Nebenbei gesagt, ist es durchaus nicht ausgeschlossen, daß ähnliche Bergrutsche von hohen Hügeln, die aus Ablagerungsgesteinen bestehen, ebensolche Zerstörungen ebenjener uralten Abraumberge sind.
Ablagerungsgestein lagert sich bei der Gebirgsbildung nicht in solch hohen spitzkegeligen Bergkuppen ab.
Blick von oben auf das Territorium, das durch Bergrutsche in Padanga, Westsumatra, Indonesien beschädigt wurde. Das Foto wurde am 3. Oktober 2009 nach einem Erdbeben aufgenommen (AP Photo/Dita Alangkara).
Die Bergrutsche sind ein getrenntes Thema. Vielleicht demnächst mal ein Post dazu.

Древние и современные карьерыUnnatürlich schwarze Hügel in der Umgebung der Grube Coro coro, Bolovien. Sieht Abraumbergen ähnlich, die sich farblich auf dem Hintergrund der restlichen Hügel abheben. Ortslink

Die Silbergruben von Potosi, Bolivien

Древние и современные карьерыDer Berg Cerro Riko. Ortslink

Die Bergkuppe hebt sich (besonders von oben) durch die unnatürliche Form und Farbe vom Hintergrund der Berge ab



In diesem Berg befinden sich Silbergruben, wo das Silber mit einfachsten Methoden gewonnen wird. Vielleicht ist es ja auch nur ein sekundäres Gewinnen.

Древние и современные карьерыDie Stadt Potosi selbst liegt auf einer ebenen Fläche, vielleicht auf einer uralten Abraumhalde.

Древние и современные карьерыHeutige Abraumhalden am Hang des Hügels

Im Artikel „Norilsker Landschaften. Abraumhalden uralter Erzgruben?(in russisch) habe ich versucht, eine Verbindung zu zeigen zwischen heutigem Abbau und möglichem früherem. Habe Fotos gebracht, aber nicht gezeigt, wie das von oben aussieht:

Древние и современные карьерыRechts der heutige Kupfer-Nickel-Tagebau mit heutigen Abraumhalden. Rechts davon: nicht ausgeschlossen, daß dies alter Abraum ist. Kartenlink

Древние и современные карьерыKönnt ihr die alten und neuen Abraumhalden unterscheiden?

Древние и современные карьерыSüdlicher. Sieht aus wie ein paar hundert Jahre alter Abraum? In Wirklichkeit sind die Berge Millionen Jahre alt – sagt uns die Geologie

Древние и современные карьерыObenauf geschüttete heutige Abraumhalden

Die Geologie sagt, daß alle diese Tuffstein- und Lava-Ausbrüche Millionen Jahre her sind. Daher käme die Schichtung in den Gesteinen. Vielleicht ist das gar nicht so rätselhaft.

Древние и современные карьерыNebenan ein Schlammsee (Abwasser von der Erzanreicherung)

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„Terassen“ bei Kaerkan (Blick nach Westen) – auch bei Norilsk. Kartenlink

Древние и современные карьерыUnd nebenan die Kaerkaner Kohlegrube. Wie gefällt euch die Ähnlichkeit?

Древние и современные карьерыAlles zusammen

Gehen wir weiter…

Grasberg, Indonesien

Древние и современные карьерыGrasberg gilt als der höchste Tagebau der Welt, er liegt auf 4285 Meter Höhe ü. NN. Der Abbau begann hier 1973. Heute hat der Tagebau eine Tiefe von 480 Metern.

Das ist natürlich ein heutiger Tagebau, und hier gab es keine älteren Abbaugebiete. Aber die Analogie ist hier in etwas anderem, siehe unten.

Древние и современные карьеры

Das Erzvorkommen Grasberg ist die weltweit größte Goldgrube und der drittgrößte Kuofer-Tagebau, und der höchstgelegene Tagebau. Er befindet sich in der Provinz Papua in Indonesien, bei Puntschak-Jaja, dem höchsten Berg in Papua Neuguinea. Hier Arbeiten 20 Tausend Menschen. Im Jahre 2006 wurden 610 800 t Kupfer, 58 474,392 kg Gold und 174 458,971 kg Silber produziert.

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Schaut euch bitte diese Terassen an

Das hier ist die Analogie:

Древние и современные карьерыKommt euch bekannt vor? Machu Picchu

Древние и современные карьерыAllen bekannte Terassen

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Vielleicht sind die restlichen Terassen unter den Bäumen versteckt?

Древние и современные карьерыOffizielle Diagnose der Historiker: das sind Landwirtschaftsterassen der Inkas, Moraj.

Древние и современные карьеры
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Das ist Cusco, Peru. Historiker raten: wozu wurden diese Terassen gebaut? Ein kleiner Tagebau?

Die Historiker wundert nicht, daß die Indianer Südamerikas eine ungeheure Menge an Golderzeugnissen hatten. Und wo bitte wurde das abgebaut? Haben sie mal Berechnungen durchgeführt, wieviel Gestein verarbeitet werden muß, um 1 kg Gold auszuschmelzen? Ihre Antwort: es wurde alles in Nuggets gefunden. Warum sind heute Nuggets so selten?

Древние и современные карьеры
Древние и современные карьеры

Древние и современные карьеры

Wozu sollten die Inkas solche Gruben graben und an ihnen Terassen für landwirtschaftliche Bepflanzungen anlegen, wenn sie einfach ihren Mais und Linsen auf planeren Territorien anbauen konnten? Richtig?
Diese Terassen sind ein Tagebau – das ist die passendste Erklärung.

Древние и современные карьерыДревние и современные карьеры
Das ist auch Peru. Vielleicht haben die Indianer, die hierher amen, die Terassen für ihre Landwirschaft verwendet. Oder man hat ihnen geholfen, damit sie in den Bergen überleben können.

Древние и современные карьеры

Und davor hat es hier etwa so ausgesehen:



Die Terassen von Olantaytambo

Древние и современные карьерыViele fragen sich: wozu wurden solch riesige Stufen gemacht UND Stufen für gewöhnlich große Menschen?

Древние и современные карьерыAuch Olantaytambo. Vielleicht ist der ganze Hang auch die Terasse eines uralten Tagebaus?

Terassen gibt es auch in Indonesien:

Древние и современные карьерыAber das ist eher die Arbeit der örtlichen Einwohner, die mit Hacken an den Lehmhängen das gemacht haben

Древние и современные карьерыBali

Nehmen wir an, daß es in sehr früher Zeit Tagebaue gegeben hat, aber eine sekundäre Gewinnung in unserer Zeit auf den Abraumhalden nicht möglich sei – dort ist alles ausgeerzt.
Wie sich zeigt, ist das durchaus nicht so. In den Abraumhalden der früheren Abbauten ist viel Goldstaub und kleine Teilchen verblieben. Genau diese werden mit den heutigen Technologien herausgeholt, durch Auswaschung.

Древние и современные карьеры
Ein Abraumberg von der Goldgewinnung. Johannesburg, Südabfrika. Man hat beschlossen, nochmals „nachzuwaschen“.

Древние и современные карьеры
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So hat man ihn beim Herausholen des Gesteins aus der Goldförder-Grube aufgeschüttet.

Древние и современные карьерыUnd jetzt werden dort Führungen durchgeführt

In der Stadt selbst gibt es auch andere Hügel – Abraumhalden der Goldfördergruben:

Wie gefallen euch die modernen Pyramiden-Aufschüttungen?

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Der Umfang der ausgegrabenen Gesteinsmenge ist einfach ungeheuer groß!

Древние и современные карьерыAuch dies sind Abraumhalden von taubem Gestein aus Goldgruben

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Nicht augeschlossen, daß diese Hügel am Rande der Stadt viel ältere Abraumberge sind. Übrigens gleich daneben viele Seen, auch runde, wie Tagebaue

Древние и современные карьерыAbgesoffene Tagebaue

Древние и современные карьерыAbraumberge neben Wohnsiedlungen

Древние и современные карьерыEin wachsender Abraumberg

In 50 – 100 Jahren wird die Erosion diese Abraumberge anfressen, sie werden bewachsen, und die Information über deren Entstehung verliert sich, weil dann das ganze Gold hier schon ausgeerzt sein wird. Und man wird sie einfach als natürliche Hügel ansehen.

Das sind die Beispiele, die ich euch diesmal zeigen wollte. Man kann damit einverstanden sein, man muß aber nicht.
Nachsinnen darüber empfiehlt sich aber auf jeden Fall, finde ich.

Quelle: Источник

Bonus-Video in russisch:

https://www.youtube.com/watch?v=kMliGMOWAWY

Quelle: http://webnovosti.info/news/4996/

– – – – – – – – – –

Ketzerische Nachbemerkung von Luckyhans:

Gaaanz langsam führt uns der Autor darauf hin, daß es hier auf der Erde (mindestens) einen früheren Erzabbau gegeben haben muß. (eher wahrscheinlich schon mehrere)

Und daß die Maschinen und Anlagen zumindest zu einer Zeit damals viel viel größer gewesen sein müssen als unsere heutigen „modernen“.
Das würde aber zwangsweise zur logischen Folge haben, daß auch die Menschen damals viel größer gewesen sein müssen als wir heute.

Was uns auf folgende „ketzerische“ Gedankenkette bringen könnte:
Zuerst wurden die „Großen“, nachdem sie mit ihren Mitteln die wertvollen Erze „grob“ abgebaut hatten, mit ihren Maschinen abgezogen und auf einen anderen „Planeten“ verfrachtet, wo sie von vorn anfangen durften.

Hier wurde dann eine frisch designte (?) oder herbeigeschaffte (?) „kleinere“ Menschheit etabliert, für die allerdings die großen Gebäude nicht passend waren, und die deshalb diese nicht „pflegte“, sondern verfallen ließ.
Da diese Spezies wahrscheinlich recht „dumm“ und den wahren Herren nicht „fleißig“ genug war, wurde sie einfach mit einer „Sintflut“ weggespült.
Und danach wurden wir „Heutigen“ als „weiterentwickelte Kleinen“ eingesetzt und gleich mit den entsprechenden Technologien ausgestattet, um die feineren Metall-Teilchen aus dem Abraum herauszupopeln – man soll ja nichts verkommen lassen.

Vielleicht kommen weit nach uns ameisengroße Menschen (oder speziell gezüchtete Ameisen), um auch noch die ganz feinen Reste, die unsere heutige Technologie übriggelassen hat, aus unseren Abraumhalden herauszuholen? Wer weiß…

Ja, und vielleicht ist unsere aktuell drohende atomare Selbstzerstörung einfach nur der logische Abschluß dieser „technologischen Entwicklungsetappe“ der Metallgewinnung hier auf Erden?

Billig“, weil diesmal kein Sintflutaufwand erforderlich – wir „machen’s“ diesmal selbst.
Und „ökonomisch vorteilhaft“, da ja bei einem weltweiten Atomkrieg wieder ganz viele schöne neue Isotope und wertvolle Elemente entstehen…

Preisfrage: Falls das so oder ähnlich ist – durch bzw. für wen das Ganze?

Abwegig?
Warum?

Wäre es nicht der Gipfel der Effizienz, wenn „man“ – statt selbst Aufwand für Wartung, Pflege, Reparaturen und Ersatz der Technik treiben und Leute bezahlen zu müssen -, einfach eine maßvoll intelligente „Menschheit“ dafür einsetzt, die nicht nur sich selbst versorgt und reproduziert, sondern obendrein auch noch wertvolle Metalle liefert?

Denn welchen Sinn sollte eine sog. „Raumfahrt“ auf einer eis- und felswallumschlossenen Flacherde sonst haben, wenn nicht die Lieferung seltener reiner Metalle über den Eiswall hinweg?
Das würde auch „erklären“, warum sechs „verunglückte“ Raumfahrer/innen der „Columbia“ sich nach wie vor ihres Lebens freuen dürfen: kein Mensch, nie, in keiner Rakete, sondern Metalle – der größte Schwindel aller Zeiten… 😉
Dazu demnächst mehr…


20 Kommentare

  1. Elena sagt:

    Seeehr interessant… ! Alles.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. rechtobler sagt:

    wirklich hochinteressant – auch die Nachbemerkung von Lh 😉
    Ja, wer weiss – wer weiss? Erfahren wir es eines Tages?

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  4. ein Leser sagt:

    Diese Artikel liebe ich besonders 😉
    Dankeschön dafür.

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  5. luckyhans sagt:

    zu rech-er um 03:21

    Wieso eines Tages?
    In einigen Tagen hoffe ich, ein neues Weltbild fertig zu haben… 😉

    Natürlich wie alle bisherigen solchen: ohne Anspruch auf letzendliche Wahrheit… 😉

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  6. Plingt klausibel äh klingt plausibel. Im Großen und Ganzen jedenfalls eine interessante Schürferei.

    Lediglich würfe es wieder einen neuen Berg von Schutt auf und der gerade erst errichtete Schutthaufen der zuletzt so umfangreich dargelegten und mithilf der Weiterverbreiter überall verteilten Flache-Erde-Abhandlungen bliebe einstweilen Nebensache. Müßte ich meinen gerade erst entwickelten Glauben an sie also wieder übern Haufen werfen? Wir wissen ja zumindest dies: „Ein Gramm Information wiegt mehr als eine Tonne Meinung.“ (siehe ganz oben) Wäre dieser interessante Text also das Gramm Information in dem ganzen sonstigen riesen Meinungshaufen?
    Der Krümel Salz im Zuckerberg?

    Oder war jene Buddelei im Flachgefilde genauso vonnöthen wie nun diese im Schutthauf-Hochgebirge, die mir allerdings weitaus plausibler klinkt und plingt.
    Vielleicht stimmt ja beides, nur wie gingen wir weiter vor?
    Müßte ich vielleicht den Schutt der einen Glaubensgrube in die andere Glaubensgrube schütten und umgekehrt das gleiche?
    Oder wär es besser, die beiden Schutthaufen miteinander zu vermengen und dies wäre dann der Berg, auf den zu kraxlen endlich Sinn ergäbe. Darauf dann der lang ersehnte Gipfel der Erkenntnis in alle Himmelrichtungen zu erwarten?
    Die beiden Gruben, demgegenüber, blieben dieweil so belassen, zum hin und wieder Reinkucken. Aber ein Zaun müßte drumherum, damit auch keiner -reinfällt. Sondern sich allenfalls am runden Kopfe kretzend frägt: Wozu war nochmal die ganze Buddelei von Nöthen? Ach ja, es war in etwan wie das Schürfen nach dem Gold der Erkenntnis. Eine runde Sache, was den Sinn betrifft. Nun als Münze im Ergebnis auch viel wert, aber ziemlich platt und flach. Nur wer hatte dies ganze Gold (und auch ErzKupferSilber) eigentlich darinnen verborgen, wenn die Erde ein künstlicher Scheibenplanet? Und wozu dies.
    Ist die Erde vielleicht nur eine Platine?
    Eine Platine erschaffen aus einer anderen natürlich entstandenen Rund-Erde? Das Produkt nach Plünderung derselben? Und nun Ich auf dieser platinen Erde wandelnd. BeziehungsWaise Ich auf diesem Platinen-Planet positioniert.
    Oder war schon jene Rund-Erde vormals eher flach-erdig und je mehr wir darin schürften und stocherten, desto mehr dehnte sie sich aufgrund der Schürfwunden entzündungsweise per Beulen-Bildung in alle Richtungen aus, bis sie allmählich rund geworden?
    Ja, ich glaube so in etwa könnte das gewesen sein. Ausbeuter haben die FlachErde rundgemacht, nach dem Motto Jetzt mach ich dich rund. Oder andersrum, falls das unlogisch wäre.

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  7. Luckyhans sagt:

    Helgoland – böse (?) Zungen behaupten, daß diese Insel noch vor gar nicht so langer Zeit um ein Vielfaches größer gewesen sei… was man dort wohl abgebaut hat? und wofür?
    Oder, wie die Legende lautet, am Ende der britischen Besatzungszeit wurde der größte Teil der Insel einfach nur weggesprengt, damit dieser feste Meeres-Vorposten Deutschlands die weltgrößte Seegroßmacht nicht „stört“…
    Heldoglands wahre Heimatgeschichte wäre schon sehr interessant zu erforschen…

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  8. vintage sagt:

    lucky
    gibt es einen link zu den bösen zungen?
    🙂

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  9. luckyhans sagt:

    zu vintage um 04:51
    … selber gockeln macht schlau… hier ein „zarter Hinweis“: http://www.helgoland.de/helgoland/geschichte.html
    „Im Jahr 1947 versuchten die Engländer sogar, die Militäranlagen (!) Helgolands mit der größten nichtnuklearen Sprengung zu vernichten. Erst 1952 gab man die Insel an Deutschland zurück und die Wiederbesiedelung konnte beginnen.“

    „Buntsandstein“… http://www.geschichte-s-h.de/helgoland/
    „Im Zweiten Weltkrieg wurde Helgoland das Ziel mehrerer schwerer Bombenangriffe. Im April 1945 wurde die gesamte Bebauung zerstört.“
    „April 1947 mißlang der Versuch der Briten mit dem Big Bang die Insel (!) zu sprengen.“
    😉

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  10. luckyhans sagt:

    zu JFlC um 14:49
    Alle haben recht: diejenigen, die uns innerhalb einer Hohlkugel sehen, wie auch diejenigen, die uns außen auf einer Kugelgestalt wahrnehmen, aber auch jene, die unsere Erde ganz konkret als flach erkannt haben.
    Wie das geht?
    Wie hier: https://dudeweblog.wordpress.com/2017/02/14/die-digitale-illusion/ – alles nur eine Frage der Maßeinheit, in der wir das Ganze betrachten.
    Also:
    „Warte nur – balde…“ 😉

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  11. luckyhans sagt:

    zu vintage um 04:51
    Nochmal einige Hinweise:
    https://mysteria3000.de/magazin/die-kontroverse-um-das-helgolander-kupfer/
    https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Deutschland/Schleswig-Holstein/Pinneberg%2C%20Landkreis/Helgoland%2C%20Insel
    Oder in einem Buch:
    „Atlantis und sein Zentrum Althelgoland“ von Günter Bischoff

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  12. ALTRUIST sagt:

    Was bleibt einem nach dem Anschauen und den moeglichen plausiblen Erklaerungen weiter uebrig ?

    Staunen und Trauemen nach weiteren plausiblen Erklaerungen .
    Was wir wissen ist wenig und was das menschliche Wissen vollumfaenglich betrifft sind wir davon ausgeschlossen , um uns unwissend zu beherrschen .

    Viele Thesen zum Thema hat auch der Russe Sergej Saal entwickelt auf der Grundlage seiner Forschungen .
    Die Geschichte der Menschheit ist anders verlaufen als uns gelehrt wird .

    Das ist der unumstoessliche Fakt und die Schlussfolgerung , die wir daraus ziehen koennen.

    Das System muss fallen , damit uns das Wissen voll umfaenglich uebergeben werden kann und das die Ressourcen frei gegeben werden unseren Ursprung zu verstehen und die Zukunft zu gestalten .

    Davon ist die Menschheit weit entfernt .

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  13. luckyhans sagt:

    zu Alt-t um 07:04
    Klar kann jeder gern machen, was ihm liegt – auch träumen und staunen und warten darauf, daß „das System“ fällt.
    Wer jedoch begriffen hat, daß „das System“ sich nur dank unser aller täglicher Mitwirkung noch hält, der hat schon mal den ersten Schritt zu einem selbstbestimmten Leben getan, denn er hängt nicht mehr ab von anderen und deren Bewertungen.
    Aber dazu ist hier nun wirklich genug gesagt worden, daß jeder es selbst in der Hand hat, sein Leben zu verändern – sowohl grobstofflich als auch feinstofflich-seelisch als auch geistig… und wirken kann jeder auf allen Ebenen.
    Und die „Menschheit“ besteht aus einzelnen Menschen, Individuen – einmaligen, unverwechselbaren und wunderbaren Wesen.
    Die alle über einen Kamm zu scheren, verbietet sich von selbst…

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  14. ALTRUIST sagt:

    luckyhans

    Gefangen im System wider dem eigenen Willen gibt es Grenzen der personenenbezogenen Entwicklung und Erkenntnis .

    Das ist nun mal objektiv so .

    Fuer mich hat der Systemzusammenbruch oberste Prioritaet .

    Gefällt mir

  15. luckyhans sagt:

    zu Alt-t um 07:40
    Wer seinen eigenen Willen aufgibt und ihn anderen unterordnet, der darf sich nicht wundern… 😉
    Und:
    „Objektiv“ gibt es nicht – alles ist subjektiv: https://bumibahagia.com/2015/10/08/meine-welt-ist-nicht-deine-welt/ 😉

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  16. An Luckyhans um 5:57 beziehungsweise (dich aufgrund Deines Verzichts auf allgemeine Rechtsgültigkeit davon ausgenommen)
    an alle Rechthaber und dem jeweiligen publicum:

    Ja lieber Luckyhans,
    „alle haben recht“, das soll mir recht sein. Das würde schließlich erklären, warum die alle immer recht haben wollen.
    Was ja auch rechtens wäre, schließlich hätte jeder das recht, recht zu haben. Solange jeder es den anderen auch gewähren würde.
    Und bis dahin haben nicht alle recht, sondern keiner. Man könnte daher genausogut sagen, alle sind im Irrtum, buddelnder Weise.

    Vermittelt (und weiterverteilt) wird dabei aber nicht ein Körnchen Information, das mehr wiegt, als eine Tonne Meinung, sondern wird veräußert eine Tonne Meinung, wodrin irgendwo ein Körnchen goldwerte Information steckt, das zwar (je nach Anwendung) mehr wiegen könnte, als diese Tonne, aber auch wieder neue Tonnen Meinungen produziert. Schließlich gibt es ja noch das Heer der nach Information Suchenden, was weitaus mehr sind, als die wenigen Rechthabenden. Diese geben dem einen Rechthaber recht und dem anderen nicht. Durch diese Bekräftigung und Entkräftigung ergeben sich wieder neue Rechthaberei-Gipfeltreffen auf den jeweiligen Schutthaufen. Besser wäre, das publico gäbe beiden recht oder hielten beides für Irrtümer. Sich dann fragend: Warum befasse ich mich eigentlich mit diesen Theorien, die sich teils ergänzen, teils widersprechen. Was sich am besten auch die Rechthabenden fragen sollten. Warum befasse ich mich eigentlich damit? Wozu immer diese Buddelei.

    Not a bene:
    Am besten gefällt mir da oben übrigens das Bild mit dem Erdrutsch. Auf der Suche nach Gold von etlichen Tonnen Lawinen-Schutt in den Abgrund gerissen! Den der Mitgerissene obendrein selbst gebuddelt hatte, dabei desto mehr Tonnen Schutt anhäufend, je tiefer er grubelte. Über sowas könnte ich mich innerlich schlapplachen. https://i2.wp.com/ru-an.info/Photo/News/n4996/14.jpg?zoom=2

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  17. luckyhans sagt:

    zu JFlC um 15:57
    Wäre es vielleicht möglich, themenbezogen zu kommentieren und nicht nur mit einem Feigenblatt am Ende?
    Danke.

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  18. Dude sagt:

    @Hans

    Das war themenbezogen, aber voll!!!!

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  19. Vollidiot sagt:

    Haldenrutsch

    So ist das mit der Gier.
    Erdrutsch – wemmer die Winkel der Schüttung sieht ahnt mer scho, daß des irgendwann in die Hose geht.
    Die innere Reibung ist zu klein, ein wenig Regen und die ganze Kacke macht sich auf den Weg.
    So ist das, wer zuviel anhäuft und die Bermen vergißt – der wird in die Tiefe gerissen.

    Gefällt 1 Person

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