bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » NWO » Bewusstseinskontrolle » Wo ist hier der Ausgang?

Wo ist hier der Ausgang?

(LH) Wir hatten hier vor Kurzem ein paar Hinweise zum „Ausstieg aus der Matrix“ wiedergegeben, in Ergänzung zu unseren bisherigen Handlungsempfehlungen. Am Schluß blieb jedoch die Frage offen, wohin wir gelangen (wollen), wenn wir aus dem jetzigen System aussteigen… dazu heute ein paar Gedanken.
Luckyhans, 27. November / 3. Dezember 2018
———————————————-

Anfangs wollte ich hier die Übersetzung eines längeren Artikels („Wohin führt der Ausgang aus der Systemkrise der modernen Zivilisation?“) anbringen, der sich mit diesem Thema befaßt, aber schon bei 2. Durchlesen kam der Verdacht auf, daß die Kommentare wieder genauso lang werden wie die Übersetzung – da schreib ich lieber gleich alles mit eigenen Worten. So denn:

Ausgangspunkt der Überlegung ist die berechtigte Frage, was denn den Charakter der jetzigen Krise ausmacht. 2 Wringer
Ist es eine „normale“ Überproduktionskrise?
Oder Bankenkrise?
Krise des Globalismus?
Systemkrise des Kapitalismus?
Oder der technologischen Zivilisation?
Der Moderne als der Denk-Paradigmen der vergangenen 300 Jahre?

Von jedem etwas, ist mancher geneigt zu antworten, aber:

Ich komme immer wieder dahin, daß ich, wenn ich wirklich etwas verändern will, mich zuerst von den Denkweisen der mir aufgezwungenen Dogmen, Kondi­tionierungen, Prägungen, Vorurteilen und Vorbehalten lösen muß, damit ich überhaupt die Chance erhalte, die jetzige Lage richtig einschätzen zu können, geschweige denn die richtige Zielbestimmung vornehmen zu können.
Solange ich in den Denkweisen der bisherigen Welt verhaftet bin, werde ich immer nur zu Pseudo-Lösungen kommen können, die sich genauso im Rahmen dieser künstlichen Welt bewegen werden – der Schritt hinaus kann so nicht gelingen.

Das ist die erste, nicht mehr so ganz neue Erkenntnis, die sich bitte jeder verdeutli­chen möge.
Das ist auch der Grund, weshalb in vielen meiner mehr als 1000 bb-Artikel immer wieder Dinge hinterfragt werden, die uns allen ach so selbstverständlich sind, daß kaum jemand sich darüber noch Gedanken macht. Obwohl viele davon es durchaus wert wären.

Denn die Basis, auf der sich die heutige Gesellschaft aufbaut, ist löchrig bis dorthinaus – ich kann hier jetzt nicht alle Dinge aufzählen, die bis heute nicht genau bekannt sind, aber dazu gehört zum Beispiel der elektrische Strom, von dem unser gesamtes jetziges Leben in höchstem Maße abhängt: wir wissen immernoch nicht genau, was da „fließt“ und warum!
Wir nutzen es, aber haben keine Ahnung vom Wesen der Sache.

Alle Erklärungsmodelle und Theorien sind darauf gerichtet, die profitablen Anwendun­gen sicherzustellen – was da tatsächlich passiert, ist „nicht wichtig“.
Das ist nach meiner Auffassung das gravierendste Kennzeichen der künstlichen, höchst unnatürlichen „technologischen“ Zivilisation, die uns umgibt.
Es geht nicht um Wissen, sondern nur darum: was bringt mir das?
Und vor allem: wieviel?

Wir sind dem Mengenwahn verfallen – es interessieren keine Qualitäten mehr, sondern nur noch die schiere Anzahl: höher – schneller – weiter.
In Zahlen ausgedrückt.
Aber wohin?

Der Gipfel davon ist die sog. Digitalisierung, das künstliche Zerlegen der vollständig analog funktionierenden Natur in 2 Symbole (Nullen und Einsen), mit denen nur eine Rechenmaschine etwas anfangen kann – die „künstliche Intelligenz“.
Wobei kaum jemand präzise sagen kann, was denn „Intelligenz“ überhaupt ist…

Auf diese Weise schaffen wir uns als Menschheit selbst ab, und mit uns die Natur.

Denn ohne Rechenmaschinen können wir bereits heute nicht mehr existieren.
Bitte überlegt, was alles heute schon von Computern, also Rechenmaschinen gesteuert wird – unser Überleben hängt bereits in hohem Maße davon ab!

Nicht nur Fertigungen von Produkten, die wir mehr oder weniger dringend benötigen, sondern die komplette Versorgungslogistik, ja sogar die gesamte Energieversorgung ist ohne Computersteuerung heute nicht mehr denkbar.
Wer soll die 33 Energiesklaven ersetzen, die jedem von uns tagtäglich zur Verfügung stehen, damit wir unseren Wohlstand erhalten können?!

„Welch ein erbärmlicher Angsthase und Fortschrittsfeind spricht da!“

Fortschritt – von was schreiten wir da fort, also weg?- war für den „modernen Men­schen“, egal ob sich das Kapitalismus oder „real existierender Sozialismus“ nannte, immer das Streben nach „mehr“. nwdisorderIm Westen das zinsgetriebene Dogma vom ewigen Wachstum, im Osten die idiotische Planung von prozentualen Zuwachsraten, ausgehend vom Erreichten… alles dieselbe schwachsinnige Denkweise: Masse statt Klasse.

Und solange ich meine Denkweise nicht verändere und nicht erkenne, daß ich mit viel weniger, aber (qualitativ) besserer (weil natürlicher) Nahrung, Möbel, Kleidung usw. viel viel weniger „verbrauchen“ kann, ohne auch nur die geringste „Einbuße“ an Lebensqualität (aha!) zu erleiden, wird sich meine Handlungsweise auch nicht verändern können: ich werde immer wieder in den alten „Schienen“ landen.

Es liegt also ausschließlich an mir selbst… wieder mal.
Nur muß ich den Mut aufbringen und auch mal etwas in Frage stellen, was bisher „unerschütterlich“ war…
Denn die bisherigen „-ismen“ haben sich alle als untauglich erwiesen, weil sie alle auf der falschen grundlegenden Denkweise beruht haben – es muß etwas völlig Neues her.
Und dazu braucht es Veränderungen, die bis an die Basis dessen gehen, worauf sich unsere jetzige Gesellenschaft aufbaut.

Den Ausflug zur Revolutionstheorie, den nun jeder brave „Marxist-Leninist“ folgen läßt, schenke ich mir, da sich bei sachlicher Betrachtung herausstellt, daß alle sog. Revolu­tionen in der Menschheitsgeschichte (soweit uns bekannt) stets von bestimmten (inne­ren und/oder äußeren) Kräften organisiert, bezahlt und gelenkt wurden – die „Volksmas­sen“ waren also immer nur „Verfügungsmasse“, d.h. Werkzeug, und nicht Subjekt der Geschichte.
Und die „Führer“ der „Revolutionen“ wurden meist im Nachgang bald beseitigt, weil sie ihre „Schuldigkeit getan hatten“…

Schauen wir also auf den sterbenden Kapitalismus, der als System zur Ordnung der menschlichen Gesellschaft abzulösen ist, weil er seine Unfähigkeit, die Probleme derselben zum Nutzen der vielen zu lösen, nun wirklich nachdrücklichst bewiesen hat.

paris heuteParis heute

Der Kapitalismus ist ein System zugunsten der ganz wenigen – und damit zulasten der ganz vielen, und sein Grundwider­spruch besteht im gesellschaftlichen Charakter der Warenproduktion und der privaten Aneignung der Ergebnisse selbiger.

Die Überwindung dieses Grundwiderspruchs durch Vergesellschaftung der Produktionsmittel – treu nach Marx – ist im „Sozialismus“ daran gescheitert, daß anstelle der Vergesellschaftung eine Ver­staatlichung gesetzt wurde.
Mit der Folge, daß sich mit der Zeit die privileGIERte Staatsbürokratie verselbständigte und die Rolle der privaten Eigentümer zu spielen begann, da sie über die tatsächlichen Machtmittel – das Eigentum an Produktionsmitteln – real verfügen konnte.

Und mit dem völlig „logisch“ daraus folgenden Anspruch: „wenn wir schon die Rolle spielen, dann können wir auch ‚richtig‘ zu privaten Eigentümern werden“, so die „Logik“ der zur Korporatokratie gewordenen Nomenklatura-Spitze Ende der 80er Jahre – und der daraus folgenden Zerstörung der UdSSR…

Wer sich mal mit der echten Vergesellschaftung befaßt hat, wie sie ein gewisser Pierre Joseph Proudhon nicht nur theoretisch hergeleitet, sondern auch eine zeitlang erfolgreich (!) praktiziert hat, der wird den Unterschied gleich bemerken. 

Leider befinden sich fast alle russischen Kollegen noch in den Fängen der Irrlehre des Mordechaj Levy, Künstlername Karl Marx, und seines Nachfolgers Wolodja (oder Nikolaj?) Uljanow, jenes selbsternannten „Lenin“, und so warten sie immernoch darauf, daß nun endlich eine „revolutionäre Situation“ entsteht und „die Volksmassen die Initiative ergreifen“…

Dabei haben sie doch von Michail Bakunin und Fürst Pjotr Kropotkin die „richtige Lehre“ schon mal ausführlich vorgetragen bekommen…

Also von dort heute keine sachlichen Vorschläge.

Versuchen wir es mit selbstdenken.

verzichten.cloudfront.net

(Fortsetzung folgt)


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: