bumi bahagia / Glückliche Erde

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Was dräut? 2

Verschiedene Ansichten über die nächsten weltweiten Veränderungen führen zu möglichen Szenarien über die weiteren Vorgänge – heute dazu der (bald ehemalige) Duma-Abgeordnete Dr.oec. Michail Gennadjewitsch Deljagin aus Moskau… – Hans Ludwig (LH), 5.Oktober 2026 – – – – – – – – – – – – – (Teil 1 hier)

Ein paar ungeordnete Notizen aus seinem Gespräch bei der Plattform „finversia“ am 26.9.26 (dzen.ru/video/watch/6ab7dbf5a95eb9133bf8c8ee).

„… wir befinden uns in einem technologischen Umbruch, d.h. die Gesellschaft verändert sich. Aber in den meisten Ländern kommt der Staat nicht hinterher. … Mental befinden sich fast alle Beamten und Angestellten noch in der Industriegesellschaft, real steht die Gesellschaft an der Schwelle zur Post-Informations-Gesellschaft.

Wer wird die Zivilisation voranbringen?
DT verbringt seine letzten Tage an der Macht. Wer wird 2028 folgen?
Vance wäre der Mann der sozialen/technologischen Plattformen und IT-Eliten, eine Entwicklung, die zu einem Techno-Faschismus und einer Markt-Zivilisation führen wird.
Diese Linie hat keine Zukunft, denn der Widerspruch zwischen dem technischen Fortschritt und der sozialen Archaisierung wird nicht lösbar sein.
Rubio ist ein Vertreter der Partei-Nomenklatur; auch hier wird es nicht klappen, denn jegliche Bürokratie kann nie die Zukunft gestalten: ihr geht es schon heute gut – wozu also Veränderung/ Entwicklung? Mit Rubio wird es keinen technischen Fortschritt geben…

Kontinental-Europa soll beseitigt werden, weil die britischen Geldsäcke erkannt haben, daß in der neuen Weltordnung für sie kein Platz frei ist, daher soll Kont.-Europa in ein zweites „Mittelalter“ zurückgestürzt werden, damit der (Finanz-)Kapitalismus als leuchtende Zukunft auftreten kann…

China: das sind geniale Kopierer und Vervollkommner, aber keine Schöpfer; sie saugen zur Zeit alle schöpferischen Leute aus aller Welt ab, um genügend Ideengeber zu haben; allerdings steht am Ende stets die „Partei“-Entscheidung zum Einsatz, und hier ist die Furcht vor einer Fehlentscheidung oft größer als der mögliche Vorteil…

Alles Materielle hat ein Ende, auch unsere jetzige materielle Zivilisation, nur etwas später.
Auch die psychische Energie ist materiell.
Das Wesen der heutigen „technisch-materialistischen“ Zivilisation ist der technologische Fortschritt, die technologische Entwicklung.
Der technische Fortschritt muß aber Hand in Hand mit dem sozialen Fortschritt gehen.
Wie in der UdSSR.
Die rußländische Zivilisation kann den Fortschritt garantieren; sie hat dazu diese Voraussetzungen:
+ die Fähigkeit zum abstrakten Denken, d.h. zu Schöpfertum
+ ein Gerechtigkeits-Empfinden, d.h. die Anerkennung der Regeln, die das Kollektiv höher stellen als das Individuum, und
+ die Ablehnung des Messianismus.“
– – – – – –

Soweit Mischa Deljagin, der nicht wieder in der neuen Duma sitzen wird; zwar hat seine Partei „Gerechtes Rußland“ mit knapper Not die 5%-Hürde überstiegen, aber mit weniger Sitzen als zuvor. Und die lieben Parteigenossen haben flink den stets zur Wahrheit und Klarheit neigenden „Störenfried“ gestrichen, denn die GR war als „Reserve“ für die JedRo gegründet und nicht als kritischer Begleiter, der deren Duma-Abstimmungstricks verrät…

Zu seinen obigen Aussagen seien ein paar ketzerische Anmerkungen gestattet.
Unsere jetzige Zivilisation ist eine technische / technologische. Und sie hat den Menschen ganz weit von seiner ursprünglichen Lebensweise in der Natur entfernt. Und das in wenigen Jahrzehnten. Das Wasser aus der Wand, das Wasserklosett und der Strom aus der Wand sind wohl die größten Errungenschaften.
Sind sie auch alle „gut“? Für wen?

Über die naturschädigende Nachtbeleuchtung unserer Siedlungen brauchen wir wohl nicht extra diskutieren? Für mich ist das optische Naturverschmutzung; wenn man unbedingt wollte, könnte man die Straßenbeleuchtung bedarfsgerecht, d.h. mit Sensorik gesteuert, einschalten, wenn jemand die Straße entlangläuft…

Beispiel: Meine Großeltern holten in ihrer Jugend (Anfang 20. Jahrhundert) ihr Wasser noch von der Handschwengel-Pumpe im Garten. Erst Jahre nach dem WK-2-Waffenstillstand wurde nahe am Haus ein Loch gebohrt, eine Leitung ins Haus gelegt und im Schuppen ein kleines „Wasserwerk“ (Pumpe, Vorratsbehälter, Filter) installiert. Ein WC haben sie bis an ihr Lebensende nicht gehabt: der Misthaufen und das Plumpsklo auf dem Hof waren gewohnt; eine Sickergrube konnte wegen des hohen Grundwasserstandes nicht gebaut werden; für eine eigene Kanalisation war das 2000-Seelen-Dorf zu weitläufig. Und da ihr Haus am Ende der Stromleitung stand, waren Spannung und Frequenz bis in die 60er Jahre instabil; der Fernseher lief nur mit einem zusätzlichen Regelgerät ordentlich.
Und auf dem Dorf, wo der Haus-Schlüssel unterm Fußabtreter lag und die Hof-Türen offen waren, hat auch niemand eine nächtliche Straßenbeleuchtung wirklich gebraucht, von deren minderer Qualität ganz abgesehen…
Es war also nicht viel, was ihnen diese Zivilisation gebracht hat.

Wer weiß denn heute noch, daß die Jauche in der Klospülung nur entsteht, wenn flüssiges und (bei gesunder Ernährung) festes Abprodukt vermischt werden?
Einzelhöfe dürfen bis heute diese Flüssigkeit mit Wasser mischen und an ihre Bäume und Sträucher auskippen; die festen Sachen können in kleinen Gruben im Garten gesammelt werden, jeweils mit Holzspänen o.ä. abgedeckt, um dann darüber Apfel- und Walnußbäume u.ä. zu pflanzen: tolle Erträge und guter Geschmack der Ernte sind garantiert… nein, bitte nicht die Nase rümpfen: es riecht praktisch nicht…
Naturnahe Lebensweise weitab der technischen Zivilisation kann also durchaus im Einklang mit Mutter Natur geschehen, auch heute noch.
Alternativ waren Haus-Biogas-Anlagen mit geteerten Holzfässern und Metallrohren ländlich schon vor hunderten Jahren im Gebrauch gewesen: eigene Gasversorgung das ganze Jahr, ohne Monopolisten zu füttern…

Und Wasser aus dem eigenen Brunnen (abgekocht) oder alternativ aus einem zentralen Dorfbrunnen, der viel tiefer war als die diversen Schichtwasser, konnte direkt gebraucht werden. Klar, ranschleppen war nicht leicht, aber dadurch wurde jeder Eimer Wasser auch mehrfach genutzt… naturschonend halt.
Und wenn dann noch eine Solaranlage auf dem Dach steht samt ein paar Akku-Packs im Keller, dann kann eine weitgehend autarke und naturnahe Lebensweise auch heute noch ausgeübt werden.

Wissen wir denn, was in der städtischen Kläranlage aus dem Abwasser rausgeholt wird?
Zumindest wissen wir, was drinbleibt im „geklärten“ Abwasser, das fröhlich in Flüsse und Bäche eingeleitet wird: nicht nur die Hormone aus den Anti-Baby-Pillen und diverse andere Chemikalien aus Duschgel, Waschmitteln, Kosmetika und „Konservierungsmitteln“, sondern auch die Millionen von diversen Mikro- und Nano-Faser-Stückchen aus jeder Kunstfaser-Wäsche…
Wir tragen sein vielen Jahren nur Naturfaser-Bekleidung… ja, auch Leder, denn die Viecher werden ja in jedem Falle zwecks Fleisch-„Versorgung“ ermordet… Meine ersten Schul-Schuhe hatten auch noch Ledersohlen – unkaputtbar und der Mensch im ständigen elektrischen Kontakt mit Mutter Erde… das kann keine Kunststoffsohle leisten…
Alles Dinge, die heute kaum noch jemand weiß und beachtet…

Die heutige Zivilisation ist also rein materiell und als solche nicht nur vom Fortschrittsglauben abhängig, sondern läßt auch keine Kritik an ihren fraglichen „Segnungen“ zu.
Und dabei haben wir noch nicht über die teure Entsorgung der Solarpaneele, über die deutlichen Wetterveränderungen (Hitze- und Trockenperioden) infolge der vielen großen Windräder, über den hochgiftigen Abrieb von den mit einem Affenzahn rotierenden Windrad-Flügeln aus faserverstärkten Harzen und Kunststoffen, die „Entsorgung“ dieser Flügel sowie die organschädigenden mechanischen ELF-Schwingungen bei deren Betrieb gesprochen – alles „Nebenprodukte“ dieser (in dieser Form unsinnigen) „Technik“… Zum Glück gibt es heute erste Haus-Windräder aus Stahl…

Das Problem dieser Zivilisation seit etwa 200 Jahren ist die falsche Zielorientierung dieses „Fortschritts“: nicht die Verbesserung des menschlichen Lebens ist es, sondern der Profit für wenige ist die Triebkraft dieser Gesellschaft.
Nur deshalb sind auch Großstädte entstanden: die Industrie brauchte die Arbeitermassen in Reichweite – einen anderen Sinn haben diese Moloche nicht, sie sind Quellen der Kriminalität, des Müßigganges, des Parasitismus, von Seuchen…
Dies und anderes hat zu jener heute zu beobachtenden „Syphilisation“ geführt…

Wir können also von Glück sagen, wenn diese technologische Entwicklung sich jetzt mit dem sog. AI/KI-Wahn selbst ad absurdum führen wird.
Hoffen wir, daß genug kluge Menschen übrigbleiben werden, um eine andere, naturnahe Zivilisation zu kreieren… im Einklang mit Mutter Natur, zu deren Pflege wir hier auf Erden bestellt sind.
– – – –

P.S.
Lassen wir als geistige Gymnastik kurz noch einmal den Prof. Jewstafjew zu Wort kommen, der sich hier um eine Systematik der aktuellen „-ismen“ bemüht (wer’s gleich beim ersten Durchlesen versteht, darf sich was wünschen):

„Im Westen hat man rechtzeitig kapiert, daß im Konkurrenzmodell der Organisation des ‚einnehmenden‘ Raumes der postglobalen Welt ein „Feudalismus“ – sogar in der Form eines „Techno-Feudalismus“ (und der euroatlantische Technofeudalismus das war jener berüchtigte „Davoser Konsens“) – verliert.
Und zwar genau deshalb, weil kluge Leute in den Eliten im Westen die Sackgasse des „Neo-Feudalismus“ erkannt haben, und so entstand der „Proto-Techno-Faschismus“ der Thiel und Karp.
Sein Ziel ist der Erhalt der technologischen (nicht aber der sozio-kulturellen) Komponente der Postmoderne mit allen erreichbaren Mitteln, einschließlich eines sozio-kulturellen Totalitarismus.“
– – – –

Die oder der dicke Tal-Wirt schaft?

Das Geschrei um die digitale Ökonomie oder Digital-Wirtschaft ist heute enorm groß, Medien samt Weltnetz sind voll davon: alle Unternehmen müßten sich schnellstens komplett umstellen, sonst würden sie den Schritt in ein neues technologisches Zeitalter verpassen und untergehen.

Nun haben wir von solchen „überlebenswichtigen“ Sprüchen schon viele kennengelernt, angefangen von der Werbung, ohne die ein Unternehmen angeblich nicht erfolgreich sein könnte, und die sich aber bei näherer Betrachtung als staatlich sanktionierter Betrug am potentiellen Kunden erwiesen hat, bis hin zur Reduzierung des Menschen auf seine Rollen als „Verbraucher“ und als „Human-Kapital“ – beides dicke Lügen.

Ähnlich ist es mit der sogenannten digitalen Wirtschaft. Abgesehen davon, daß es keine klare Defnition vom Begrifsinhalt gibt (wie bei so vielen Lügengeweben), kann jeder bei der Betrachtung seiner natürlichen Umgebung leicht feststellen, daß in der Natur ALLES analog ist: alles Werden und Vergehen, alle Wachstums- und Zerfallsprozesse gehen kontinuierlich vor sich und nicht in irgendwelchen Stufen – selbst das Ableben, der Tod, wird immer mehr als Prozeß erkannt, der mehrere Tage dauert.

Genauso gibt es im Leben keine separate digitale Ökonomie. Natürlich kommt keine Wirtschaft ohne Zahlen und deren Bearbeitung aus, denn alles will gezählt und berechnet sein, und in diesem Sinne beruht ein Großteil der menschlichen Tätigkeit von jeher auf Zahlen. Aber das ändert doch nichts daran, daß alle Wirtschaftsvorgänge kontinuierlich, also analog, vor sich gehen – selbst so ein „digitaler“ Vorgang wie ein Vertragsabschluß ändert nicht sofort etwas, sondern braucht zu seiner Wirksamkeit die Umsetzung… – LH
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111. von 144 – ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Fortschritt II

Als Anlage, als Conditio humana (Fortschritt I siehe Szene 75 von 144)

Eckehardnyk, 11. Oktober NZ 9

Präambel: Auch wenn diese hausväterliche Pädagogik Manchem „old school“ erscheinen mag, wird ihr Gehalt für eine „neue Erde“ Conditio sine qua non, also Voraussetzung zum Menschsein werden

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Fortschritt I 75. von 144

Wie man heute Fortschritt verhindert und fördert zeigt Hüther in diesem Vortrag https://youtu.be/b6V36eJtO-I 

Eckehardnyk 24. Oktober NZ

1

Im „Ozean aus Liebe“ (32. Von 144) haben wir bereits das Mütterliche kennengelernt. In diesem liegt sowohl das Grenzenlose wie die Begrenzung beschlossen. Dort, wo wir an das Unendliche stoßen, ist unsere Grenze. Ist das Unendliche durchlässig für Liebe, dann trägt es uns, und wir sind in uns selbst beschlossen. Das Urbild dazu bietet der Fötus in der Plazenta, das Ungeborene im Fruchtwasser des Mutterbauchs. Ein anderes Bild ist die Insel, die aus ihrer Umgebung Versorgung erhält, am deutlichsten gezeigt am Planeten selbst, der seinen Platz im unendlichen All hat, das ihm ungehinderte Mengen an Sonnenenergie zukommen läßt.

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Die Situation in Syrien aus Sicht des russischen Fernsehers

Der Beitrag stammt von Thomas Röper und ist im Anti-Spiegel erschienen.

Er hat die Reportage des russischen Fernsehens auf Deutsch übersetzt, und ich rechne damit, in seinem Sinne zu handeln, wenn ich die Uebersetzung hier verbreite.

Putin und Trump wirken im Hintergrund, Putin leise, Trump wie üblich nach aussen hin polternd, um gewisse Leute im eigenen Land bei der Stange zu halten und um von aussen von (ebenfalls) gewissen Leuten als Idiot unterschätzt zu werden. Erdogan scheint sich um niemanden zu kümmern, doch dieser Schein trügt. Er wägt genau ab, was er tut. Dass Assad die syrischen Aktionen permanent mit Russland abgleicht, will mir offensichtlich scheinen.

Den ganzen Artikel, mit Kommentaren von Thomas Röper, findest du im Anti-Spiegel.

Thom Ram, 21.10.7 (mehr …)

Gesund und voller Lebensfreude

von Angela, 27.02. 2019

„Gesund und voller Lebensfreude — wer wäre das nicht gern? Doch leider sind wir das nicht immer, auch wenn unsere Sehnsucht danach groß ist.
„Gesundheit ist ( lt. WHO)  ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“
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Wo ist hier der Ausgang?

(LH) Wir hatten hier vor Kurzem ein paar Hinweise zum „Ausstieg aus der Matrix“ wiedergegeben, in Ergänzung zu unseren bisherigen Handlungsempfehlungen. Am Schluß blieb jedoch die Frage offen, wohin wir gelangen (wollen), wenn wir aus dem jetzigen System aussteigen… dazu heute ein paar Gedanken.
Luckyhans, 27. November / 3. Dezember 2018
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Anfangs wollte ich hier die Übersetzung eines längeren Artikels („Wohin führt der Ausgang aus der Systemkrise der modernen Zivilisation?“) anbringen, der sich mit diesem Thema befaßt, aber schon bei 2. Durchlesen kam der Verdacht auf, daß die Kommentare wieder genauso lang werden wie die Übersetzung – da schreib ich lieber gleich alles mit eigenen Worten. So denn:

Ausgangspunkt der Überlegung ist die berechtigte Frage, was denn den Charakter der jetzigen Krise ausmacht. 2 Wringer
Ist es eine „normale“ Überproduktionskrise?
Oder Bankenkrise?
Krise des Globalismus?
Systemkrise des Kapitalismus?
Oder der technologischen Zivilisation?
Der Moderne als der Denk-Paradigmen der vergangenen 300 Jahre?

Von jedem etwas, ist mancher geneigt zu antworten, aber:

Ich komme immer wieder dahin, daß ich, wenn ich wirklich etwas verändern will, mich zuerst von den Denkweisen der mir aufgezwungenen Dogmen, Kondi­tionierungen, Prägungen, Vorurteilen und Vorbehalten lösen muß, damit ich überhaupt die Chance erhalte, die jetzige Lage richtig einschätzen zu können, geschweige denn die richtige Zielbestimmung vornehmen zu können.
Solange ich in den Denkweisen der bisherigen Welt verhaftet bin, werde ich immer nur zu Pseudo-Lösungen kommen können, die sich genauso im Rahmen dieser künstlichen Welt bewegen werden – der Schritt hinaus kann so nicht gelingen.

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„Walk away“ / Interessante Töne aus den Staaten // Individuals Join Together to ‘Walk Away’ From Democratic Party

…so Vieles in diesem Artikel kömmet mir seltsam vertraut vor.

„Weggehen?“

War da nicht was mit „Ich verlasse meinen Platz in der Machtpyramide“,

mit

„eigenverantwortlich froh und frei neu gestalten“?

Die andere Richtung.

Na ja, von einer Partei wegzugehen, das bewirkt kaum was.

Doch sind da Töne zu vernehmen, die gehen über das Bespielen der Parteiengitarren hinaus.

Thom Ram, 08.11.06

.

Original in Englisch in der Epoch Times. (mehr …)

Weihnachtsgruß

Selbstverständlich dürfen wir am diesjährigen Jahresend-F+S-Fest, pardon, dem „Fest der Familie“ natürlich, nicht achtlos vorbeigehen – für euch alle daher ein ganz besonderer Weihnachtsgruß von mir.

Wir hatten dieser Tage hier einige Äußerungen zur künftigen Rolle und Bedeutung der sog. Künstlichen Intelligenz, die – wie sich zeigte – sehr unterschiedlich gesehen wird.
Das mag nicht verwundern: sind doch schon die Begriffsinhalte so gar nicht klar…
Aber lesen wir als Zitat mal den Weihnachtsgruß, der mir unlängst tatsächlich so über den Weg lief.
Luckyhans, 24.12.2017
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Frohe Weihnachten und alles Gute und viel Erfolg im Neuen Jahr!

(mehr …)

Kleine Feuer / Die Schule am Zachhiesenhof

Dies ist eine sehr sehr gute Nachricht. Der geneigte Leser kennt die Schule zu Schetinin, Russland, eine Einrichtung, welche mich Normalschulgänger und Normallehrer tief beeindruckt.

A) Die Kinder lernen, was sie lernen wollen.

B) Die Kinder lernen gerne.

C) Stoffmässig lernen die Kinder ein Vielfaches schneller als in der Normalschule. Beispiel Mathe. Stoff / Können von 9 Normaljahren in weniger als einem Jahr intus.

D) Alter spielt kaum eine Rolle. Es gibt zum Beispiel einen Gruppenleiter (?) Moderator (?) im Alter von 10 oder 12 Jahren im Fache Philosophie. In anderen Fächern Dasselbe.

E) Wissen ist wichtig.

Fertigkeiten sind wichtiger.

Entwickelung zum selbständigen Menschen mit Selbstvertrauen, Einsichtsfähigkeit und Verantwortungsfreude ist das Wichtigste.

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Und nun ist da ein Ableger, und es scheint, dass weitere Ableger in Planung sind! Ha, das freut mein Herz!

Dass Systemsklaven nun alle Geschütze auffahren, um die Schule zu zerstören über den Umweg, die friedlichen Leute vom Zachhiesenhof zu versatanisieren, war zu erwarten.

Darum, guter Leser: Mach bekannt das gute Werk!

Und…

Wer wohnt in der Nähe? (mehr …)

Kleine Feuer / Energieautark / Wohnwaggon / „Es kommt alles vom Tun.“

Das braucht mal wieder null Senf von mir, es ist eh schon sagenhaft gewürzt. Genial. Welch flotte, kreative Menschen. Da lacht das Herz.

Nur einer von 100 Kernsätzen:  (mehr …)

Das glücklichste Volk der Erde

Wer kennt Nordkorea? Warst du mal dort, guter Leser? Ich nicht.

RT gewährt uns einen Einblick. Danke, RT, dafür, dass du mehr zeigst als Raketenstarts und winkende poli Ticker.

So straff, wie die gezeigten Menschen denken und sich bewegen, schierer Schwarmintelligenz unterworfen… ob es immer und allerorten so ist? (mehr …)

Technologie und ihre Folgen-3 – Qualität

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme. (dazu Teil 1 und Teil 2)
Heutiges Thema ist die Qualität.
Luckyhans, 5. August 2017
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„Zertifizierte Qualität“ – wer kennt nicht dieses Versprechen so mancher Produzenten.

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WiWiWi-VII – Staat / Kredit-Dialog

In Teil I hatten wir uns mit der Werbung, dem sog. Verbraucher und der Privatisierung beschäftigt, in Teil II mit dem Markt und „den Märkten“, in Teil III mit dem Geld, in Teil IV mit dem Inflation, BGE und Freihandel, in Teil V mit dem BIP und dem Eigentum und in Teil VI mit der juristischen Person und der Innovation.
Wir setzen unsere Betrachtung fort, heute zu Staat, Gewaltenteilung und Lobbyismus sowie mit einem Dialog zum Thema Kredit.
Luckyhans, 26. Juli 2017
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13. Staat – Gewaltenteilung – Lobbyismus

Gut, scheinbar gehört dieses Thema nicht zur Ökonomie – genauer sehen wir gleich mal hin.
Zumindest ist jedoch klar, daß heutzutage sowohl die Einflußnahme von Lobbyisten auf die Politik wie auch die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf die Wirtschaft enorm sind. Deshalb wollen wir dies in unsere Betrachtungen zur Wirklichkeitsnahen Wirtschafts-Wissenschaft einbeziehen.

Beginnen wollen wir mit einer kurzen Rückschau, wie der Bereich des gesellschaftlichen Lebens, den wir heute „die Wirtschaft“ nennen, entstanden ist und sich entwickelt hat.
Ausgangspunkt war stets die Nutzung von Energiemengen, wie sie bis dahin nicht erschlossen worden waren.

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Technologie und ihre Folgen-1

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme.
Mit diesen wollen wir uns im Weiteren befassen – Schritt für Schritt, vom Allgemeinen zum konkreten.
Luckyhans, 23. Juli 2017
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Beispiele für solche technischen Systeme, die altern und verschleißen, hat jeder jeden Tag in großer Zahl vor Augen: im Haushalt, auf Arbeit, in der Öffentlichkeit.
Man muß sie alle pflegen (Unterhalt, Wartung) und in regelmäßigen Abständen ersetzen, erneuern.

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Alles rodscher, oder?

Alle Leute um mich herum sind mit irgendetwas intensiv beschäftigt – die einen damit, sich brav in die Anforderungen der täglich immer irrer werdenden Welt einzupassen, andere damit, den verschiedensten aktuellen Verschwörungspraktiken auf den Grund zu gehen, manche auch damit, sich immer tiefer in die esoterischen Scheinwelten vom „alles ist eins“ zu vergraben… Kaum einer hat mehr Zeit dafür, den Blick zu heben und die „großen“ Prozesse zu betrachten, die tatsächlich rings um uns vor sich gehen… schaun mer mal?
Luckyhans, 27. April 2017
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Jeder von uns lebt in seiner eigenen Vorstellungswelt, ja: jeder in seiner. Ist auch in Ordnung so, geht ja nicht anders.
Schwierig wird’s nur, wenn man die Dinge, die tagtäglich auf einen einstürmen, beginnt, mit Fleiß „zurechtzuerklären“ – so daß sie in die eigene bisher geschaffene Weltansicht hineinpassen.
Also nicht mehr
wahrzunehmen (= etwas für wahr anzunehmen), was da um mich herum vor sich geht, sondern alles so zurechtzuinterpretieren, daß es mit der vorgefaßten Welt-Anschauung kompatibel ist.

Jedoch ist nichts so konstant wie die Veränderung – sie umfängt uns zu jeder Sekunde, ob wir wollen oder nicht – alles ist in Bewegung, d.h. in Veränderung. Es wäre also nicht sehr klug, sich den sowieso passierenden Abläufen entziehen zu wollen, indem man verharrt, d.h. auf seinen Vorurteilen beharrt.

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Die künftige Welt-1

Zum Beginn dieses Jahres gab es die unterschiedlichsten Prognosen, was dieses Jahr denn bringen werde. Meist dienten diese bestimmten Zwecken, aber wenn ein unabhängiger, progressiver Historiker und Politologe vorausschaut, dann kann das schon mal ganz interessant werden. Der besseren Verdaulichkeit wegen machen wir mal mehrere Portionen draus – heute die erste davon. Bevor man die Sichtweise Fursows bewertet oder ablehnt, möge man bitte sehen, was daraus Nützliches entnommen werden kann.
Und bitte nicht vergessen: „’Welt‘ ist immer etwas Künstliches.“ (A. Wagandt)
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 14.1.2017
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Die Welt der Zukunft

Das Gespräch mit Andrej Fursow führte O. Morosow von ‚Unser Zeitgenosse‘ („Nash sowremennik“)

1. Wohin geht diese Welt (d.h. wie sieht das Bild der Zukunft aus)?

– Die Welt geht zielstrebig auf das Ende des Kapitalismus zu. Von letzterem ist nicht mehr viel übrig: einen Markt gibt es praktisch nicht, es gibt globale Monopole; der Staat stirbt ab; die Bürgergesellschaft verlangweiligt sich; die Politik verwandelt sich in eine Kombination von administrativem System und Show-Business, des Geld hat eine Reihe von Funktionen verloren und hat in bedeutendem Maße aufgehört, Geld zu sein; die Europäer haben eine ihrer Grundlagen verloren – den Arbeitsethos, dem Kapital ist es fast gelungen, die Arbeit zu verschlucken, zu fressen, aber es hört dadurch immer mehr auf, Kapital zu sein.

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Schritte (2)

Wirkungen, Vorgänge, Wahrnehmung, Prozesse, Zusammenhänge, Entwicklungen, Erkenntnisse, erleben, erfahren, die Seele bereichern waren die Stichworte für unseren ersten „Schritt“.
Heute wollen wir uns nochmals der Welt-Bühne zuwenden, um genau dies zu tun.
Luckyhans, 23.10.004
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Gegenwärtig wird gerade die „alternative Szene“ im Weltnetz immer wieder erschüttert von sehr problematischen Beiträgen: da treten sogenannten Whistleblower in Erscheinung, die von schlimmen Vorgängen berichten, die angeblich „hinter den Kulissen“ stattfinden, obwohl man bei einigem Nachdenken, recht schnell darauf kommt, daß das meiste davon sehr kräftig an den Haaren herbeigezogen wird.
Da werden hervorragende Analysen der politischen Vorgänge publiziert, die uns jedoch in der Welt der inszenierten Vorgänge festhalten, weil die dahinterliegenden Kräfte – die internationale Hochfinanz und deren Hinterleute – nicht einmal benannt (geschweige denn analysiert) werden.

Das meiste an „Meldungen“ kommt unterschwellig mit starken emotionalen Belastungen daher, vor allem Angst wird produziert und magische Rituale – sehr schön aufgezeigt in den ersten 25 Minuten der Tagesenergie 95 von Alexander Wagandt und Jo Conrad, die ebenso wie die letzten 10 Minuten desselben Gesprächs unbedingt zu empfehlen sind (dies für alle, denen die fast 2,5 Stunden „zu lang“ sind oder welche „Meldungen“ und deren Analyse schon selbst „können“).

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Kurs / Waldschule Tekos / Schetinin – Schule

Sollten sämtliche 3000 Stammleser und 10’000 Gelegenheitsleser von bb sich für den Kurs anmelden, dann wäre das gut. Es wäre Motivation, viel mehr Kurse über die Waldschule Tekos mit Initiator Schetinin zu bieten.

Lächel.

Die Schetinin Schule.

Was ich von ihr gelesen habe, ist enorm eindrücklich und erbauend. Die Kinder, welche ich in den Videos gesehen habe, sind gesunde Kinder, ganz offensichtlich, geistig seelisch gesund, körperlich sowieso. Ich denke, vor Ort oder und im Kurs lassen sich dicke Scheiben an Inspiration für gute Schule abschneiden.

thom ram, 13.09.0004 (Für Pauker eher 2016)

Und ein Einwand erreicht mich:

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Zum Sonntag / 60 Minuten Eugen Drewermann

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Güte, Bescheidenheit, Klugheit, Mass, Weisheit.

Die ruhige Stimme eines wahren Menschen.

thom ram, 19.08.0004 (für Rechthaber und Schreihälse 2016) (mehr …)

Israel – Palästina / Des Schweizerischen Bundesrates Forderung

Für einmal bin ich stolz auf unsere Regierung. Sie hat den Mut, das zu fordern, was die selbsternannte Weltelite nicht gerne hört, und was die Schweiz international in Misskredit bringen kann.  (mehr …)

Wirksam sein (2)

Wir knüpfen an an den vorherigen Beitrag und wiederholen eingangs nochmal den letzten Absatz desselben, um den richtigen Anschluß zu finden.

Jeder Mensch ist weitgehend selbst der Gestalter seines eigenen Lebens und damit auch seines eigenen Schicksals.

Und jeder Mensch befindet sich zu jedem Zeitpunkt an einem ganz individuellen Punkt seines eigenen Entwickelungs- und Erkenntnisprozesses.

Deshalb kann es auch keine „Kochrezepte“ geben, denen man nur folgen muß, um zur Freiheit und Selbstbestimmung zu gelangen.
Sondern jeder hat jederzeit seine eigenen Schritte zu gehen, die ihm keiner abnehmen kann und bei denen ihn keiner beraten kann.
Denn er würde tatsächlich nur raten, was zu tun sei – um doppelten Sinne dieses Wortes… 😉

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Freistaat Preussen 1 / Die Idee

Immer mehr wachen auf und sehen, dass die BRD seit 1945 besetztes Gebiet, dass die „Regierung“ der BRD lediglich Erfüllungsgehilfe anglikanischen Vorgaben ist. Heute wird es evidenter denn evident durch den Versuch der Marionetten in Berlin, TTIP/CETA/TISA hinterrücks durchzuwinken und durch die Tatsache, dass sie deutsches Gebiet gezielt und gewollt mit Menschen überfluten lassen, von denen ein kleiner Prozentsatz wirklich Flüchtling zwar ist, deren Grossteil jedoch missleitete Leute sind, welche Schwierigkeiten schon bereiten und extreme Schwierigkeiten noch bereiten werden.

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Menschen wachen auf und rühren sich. Menschen in Preussen machen es vor. (mehr …)

Frohbotschaft

Lieber Leser. Bei solchen Berichten stellt sich mir stets die Frage: Wahr oder gut erfunden? Ich persönlich halte es so: Ich lese mit grossem Vergnügen und lasse die Frage für mich unbeantwortet stehen. Wenn gut erfunden, so hat mich der Bericht doch gefreut. So wahr, dann wunderbar. (mehr …)

WWW (12) – Staat – Gewaltenteilung – Lobbyismus

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen. Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen.
Euer Lucky

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Fortschritt

Fort-Schritt?

aus der Reihe „Theo-Logisches“ – von Theo dem Logiker

Fortschritt, der

Bedeutung laut Duden:
positiv bewertete Weiterentwicklung; Erreichung einer höheren Stufe der Entwicklung

Herkunft laut Duden:
nach französisch progrès < lateinisch progressus = das Fortschreiten

??? wie bitte???

Klar – „Fortschritt“ kommt von „Progress“ – sieht doch jeder.
Oder?  😉

weiter der Duden: „Progress, der“
Bedeutung: das Fortschreiten; Fortgang
Herkunft lateinisch progressus, zu: progressum, 2. Partizip von: progredi = fortschreiten

Meine Interpretation (Vorschlag):

„Fort-Schritt“ = „ein Schritt fort“ = „ein Schritt von etwas weg“

Ergibt sich die Frage: von was oder wem bewegen wir uns weg?

Was taucht bei der Suche nach „Fortschritt“ auf?
Vor allem der Begriff „Zivilisation“ – und richtig: wir sind ja immer so stolz, in einer „zivilisierten Gesellschaft“ zu leben – also:
Zivilisation

Zuerst wie immer Lügipedia:
„Als Zivilisation (von lateinisch civis ‚Bürger‘) wird eine menschliche Gesellschaft bezeichnet, bei der die sozialen und materiellen Lebensbedingungen durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht und von Politik und Wirtschaft geschaffen werden. Allgemeingültige Kennzeichen für Zivilisationen sind die Staatenbildung, hierarchische Gesellschaftsstrukturen, ein hohes Maß an Urbanisierung und eine sehr weitgehende Spezialisierung und Arbeitsteilung.“

Ähnliches, aber allgemein-verwaschen, beim Monopolisten (MS Encarta):
„Zivilisation (lateinisch civilis: den Staatsbürger betreffend; bürgerlich), Bezeichnung für bürgerliche Tugenden, kulturelle Errungenschaften, die Ausbildung von Umgangs- und Lebensformen sowie Ergebnisse des wissenschaftlich-technischen Fortschritts.“

Gut, jetzt haben wir gefunden, wo wir uns HIN-bewegen:

Staaten (Gewaltmonopol), Hierarchien (altgr. ἱεραρχία hierarchia, zusammengesetzt aus ἱερός, hieros, „heilig“ und ἀρχή, archē, also = „Heilige Ordnungen“???), Großstädte/Verstädterung, Spezialistentum und Reduzierung des Einzelnen auf einfache Handlungen.

Das würde logischerweise bedeuten, daß wir uns vom Gegenteil des jeweiligen FORT-(weg)-bewegen, oder?

Zivilisation und Fortschritt bedeuten also: weg von Freiheit/Gewaltlosigkeit, natürlicher Ordnung, ländlichem Leben, Universalwissen und der Fähigkeit, komplexe Handlungen auszuführen.

Sehen wir uns um, so ist genau dies zutreffend.

Also: auf zu neuen Höhen der „Zivilisation“ und des „Fortschritt“s?

Hört hört / China schickt Gen – Mais zurück

…und wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

thom ram, 26. 08.2014

.

Quelle:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/neuer-schlag-gegen-monsanto-china-stoppt-gen-reis.html

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Neuer Schlag gegen Monsanto: China stoppt Gen-Reis

F. William Engdahl

Die Regierung der Volksrepublik China hat Monsanto und der US-dominierten Agrobusiness-Industrie einen schweren Schlag versetzt: Völlig unerwartet beschloss das chinesische Landwirtschaftsministerium die Einstellung eines Programms zur Entwicklung von gentechnisch verändertem Reis und Mais. Als am 17. August die Lizenzen für in China entwickelten Genreis und Genmais zur Verlängerung anstanden, galt diese eigentlich als Routineangelegenheit, doch anders als die Gentechnik-freundliche US-Regierung beschloss das chinesische Ministerium für Landwirtschaft, die Lizenzen nicht zu verlängern. (mehr …)

Die Mär vom Marionettenland

Es ist schon viele, viele Jahre her, und manch einer mag sich schon gar nicht mehr daran erinnern, da begab es sich, daß in einem kleinen Land am Rande eines großen Imperiums eine Regierung aus Marionetten eingesetzt wurde, um dieses Ländchen schön friedlich, untertänig und in bleibender Abhängigkeit zu halten. (mehr …)

Unsere Werte (2)

Wie bringen wir unsere Werte ins praktische Leben (2)

1. Wie bereits mehrfach festgestellt, ist unsere Sicht auf die uns umgebende Welt immer subjektiv – durch die Unvollkommenheit unserer Sinnesorgane lebt jeder geradezu in einer eigenen Welt. Somit ist die Welt um uns herum stets subjektiv.

Zeitweilig „objektiv“ ist nur das, worauf wir uns als „allgemein charakteristisch“ geeinigt haben – was wir jederzeit ändern sollten, sobald wir neue „allgemein gültige“ Erkenntnisse erlangen. Und dazu müssen jegliche Meinungen und Ansichten zulässig sein.

Hinzu kommt, daß nichts ewig ist – außer vielleicht der Schöpfung selbst – alles ist in ständiger Veränderung begriffen, in Bewegung (panta rhei) – Stillstand würde sofortigen Zerfall bedeuten. Daher kann auch alles immer nur in seiner Entwicklung und Veränderung betrachtet werden.

Diese neue Dynamik unserer Ansichten läßt uns selbstbewußt gegenüber allen dogmatisch verknöcherten „Experten“ auftreten – nichts ist so wie es scheint, und nichts bleibt so wie es ist.

2. Große Gemeinschaften (Mittel- und Großstädte) sind unnatürlich und dienen vor allem dem Machterhalt der wenigen – sie entstanden erst, als die Arbeitsteilung den Menschen weitgehend von den natürlichen Schaffensvorgängen entfremdete.

Der Handwerker, der noch gewohnt war, ein fertiges Produkt herzustellen, wurde durch den Manufakturarbeiter ersetzt, der nur noch einen oder wenige Arbeitsgänge durchführte und mit dem Endprodukt kaum noch etwas zu tun hatte.

Dies war gleichzeitig auch die Grundlage für die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen – durch die private Aneignung des gemeinschaftlich geschaffenen Mehrwertes. (mehr …)

Charlie Chaplins Brandrede

Die Schlussrede im Film „Der grosse Diktator“.

 

 

Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen wo immer ich kann; den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen.

Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen! Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt.

Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart.

Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig.

Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.

 

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Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden.

Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören.Millionen verzweifelter Menschen , Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen. Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu “Ihr dürft nicht verzagen!”. Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein! Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Haß. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten, vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die Euch verachten und denen Euer Leben nichts wert ist; Ihr seid für sie nur Sklaven, Ihr habt das zu tun, das zu glauben und das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verwirrten Subjekte, diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen.

Ihr seid keine Roboter, Ihr seid keine Tiere, Ihr seid Menschen! Bewahrt Euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und haßt nicht! Nur wer nicht geliebt wird, haßt! Nur wer nicht geliebt wird. Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit!

 

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Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: “Gott wohnt in jedem Menschen”. Also nicht in einem oder einer Gruppe von Menschen.

Vergeßt nie, Gott lebt in Euch allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht, die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen. Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt.

Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher!

Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen, laßt uns kämpfen für eine bessere Welt, laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt!

Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz.

Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen. Kameraden! Im Namen der Demokratie, dafür laßt uns streiten!”

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