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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Fortschritt I 75. von 144

Wie man heute Fortschritt verhindert und fördert zeigt Hüther in diesem Vortrag https://youtu.be/b6V36eJtO-I 

Eckehardnyk 24. Oktober NZ

1

Im „Ozean aus Liebe“ (32. Von 144) haben wir bereits das Mütterliche kennengelernt. In diesem liegt sowohl das Grenzenlose wie die Begrenzung beschlossen. Dort, wo wir an das Unendliche stoßen, ist unsere Grenze. Ist das Unendliche durchlässig für Liebe, dann trägt es uns, und wir sind in uns selbst beschlossen. Das Urbild dazu bietet der Fötus in der Plazenta, das Ungeborene im Fruchtwasser des Mutterbauchs. Ein anderes Bild ist die Insel, die aus ihrer Umgebung Versorgung erhält, am deutlichsten gezeigt am Planeten selbst, der seinen Platz im unendlichen All hat, das ihm ungehinderte Mengen an Sonnenenergie zukommen läßt.

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Woher kommt nun Fortschritt, wenn alles um uns herum so unendlich ausgedehnt ist, daß wir uns nicht über die Grenzen hinaus wagen? Eindrucksvolle Beispiele haben uns die großen Seefahrer geliefert: Allen Vorstellungen von der Erde als Scheibe zum Hohn zeigten sie, daß der Ozean nur für die Flüsse der Erde eine Grenze ist, nicht aber für den entdeckenden Geist. Die Unendlichkeit sieht für solche Entdecker ganz anders aus als für den, der ängstlich nicht über den Tellerrand zu blinzeln wagt: Für den ist die Unendlichkeit irgendwo jenseits des Meeres oder im Himmel. Der, dem die Erde rund ist, hat die Unendlichkeit ständig bei sich und prüft, ob sie nicht doch irgendwo ein Schlupfloch hat, das sich als überwindbares Hindernis darstellt.

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Das Neue mutet zunächst abstrakt und möglicherweise auch abstoßend an.

Anziehend wird es erst dann, wenn es stark genug war und durchgesetzt hat. Dann aber stürzen sich die Massen darauf und das Alte wird größtenteils zugeschüttet. Bald heißt es von ihm, es sei gut gewesen: Die gute alte Zeit, das bewährte Alte, die goldenen Zwanziger Jahre, … aber alles vorbei; wie übrigens immer das Gute. – Am Fortschritt scheiden sich viele Geister: Was den einen als größte Errungenschaft vorkommt, verdammen die andern als Rückfall in die Barbarei, beispielsweise Fastfood-Ketten.

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Im Kinderzimmer wird sich auch der Fortschritt bemerkbar machen. Playmobile halten Einzug. Tamagochis, Nintendo, Fischertechnik, Lego, der Computer und vieles mehr. Das Urteil darüber wollen wir gar nicht sprechen. Du selbst wirst beobachten, woran die Frische und Geschicklichkeit deines Kindes am meisten wächst. Nun, mancher Fortschritt hat in früheren Dekaden erklommene Stufen vergessen lassen. Das Lesen war einmal ein großer Fortschritt, wurde jedoch auch mit Kopfschütteln von Eltern beobachtet, die meinten ihre Kindere läsen zu viel. Aber nun geht es dank Audio- und Videokassetten verloren. Ebenso das Kopfrechnen: Mit den Taschenrechnern geschickt umzugehen, mag faszinierend sein: aber Beweglichkeit und Wachheit im Denken werden um einige Grade intensiver durch ständiges Rechnen erlangt. Das Schreiben an der alten Klapper-Schreibmaschine sollte durchaus noch gelernt werden, auch wenn die computerisierte Welt bald gesprochene Eingaben zum Alltag werden lässt.

5

Kann ein Tier Fortschritt machen? Es kann sicher Fortschritte machen bei der Heilung einer Wunde oder beim Erlernen einer Dressur. Dann gibt es noch das Experiment mit den hundert Affen, von dem behauptet wird, es habe in Japan wirklich stattgefunden: Einer Horde von hundert Makaken, warf man gekochte Kartoffeln in den Sand neben einem Bach, der bald danach ins Meer mündet. Die Affen stürzten sich darauf. Bald haben sie herausgefunden, die Beute im Bach von Sand zu befreien. Doch einer oder eine ist schlauer und wäscht die Kartoffeln in Meerwasser: Durch das Salz schmecken sie besser. Diese „Erfindung“ machte kurze Zeit später die ganze Herde nach. Aber noch merkwürdiger sei gewesen: Andere Makaken, die ohne Kontakt zu dieser Horde waren, machten in ähnlich gestellten Experimenten die Meerwasserwäsche ebenso. Wir werden uns in 111. Von 144 noch einmal über Fortschritt unterhalten.

© eah

5. Januar 1999 und 23. Oktober 2020


Englische Fassung – Encounter Education 11/40

A

Although we called it fatherly – the substance of this quality could also performed by a woman, as well as a man could qualify for motherly virtues. But man or woman, in the status of single mother or single father both have to develop and to distinguish the motherly and the fatherly side in their personality.

B

Father might know “all of it“ only when he has all of it tried out, according to the male extreme: “must conquer, must fight for leadership, must climb summits, beat the best, become champion, defy danger, stress, and strain.“ Though, in order to reach all of it, man needs the other extreme, the female, within of it life comes in a nest, a packaging becomes a place to stay, surroundings become a home. A lady could do all of that, what a gentleman does. But by name the female is not forced to do these things which are the genetic heritage of the male. For division of labour might be implanted by nature in mankind for the sake of the offspring. I don’t believe that this contract would ever easily be replaced by ideology or organized administration.

C

Since man is in that way man being able to trespass on nature, man also is able to ignore some instructions given by genetic order. But man should analyse and respect his rest of his in effect remaining instinctive behaviour. A decision for a coming out, for your own way, may create a new kind of man, whereas the role of the father(ly) is just as little dissolvable as the role of the mother(ly). They are both the two sides oft he same law of nature.

D

Many discussions about education are led in the question: Do children need limits? Many mothers and fathers do agree to that demand for boundaries. But we’ve seen this demand for limits or so is in reality a need of conttracts. Within a contractrules and limits would be found as its terms. Every era in the development of a child has its own language and way of forming treaties, contracts, agreements, and arrangements. For example: How to finish a squabble? Some parents would say tot he game cocks: Discretion is the better part of the valour (Der Klügere gibt nach). Opr the more clever one sets the good example. But how should one be clever or even the more clever, ifo ne had no grass-roots to base on? The grass-roots, the base, we appeal to is found in a basic contract from which all progress leads in ever newly derivated agreements. A child, used and smart to fulfilling contracts is easily protected from bumping into drawn knives. Because it remembers a feeling of safety in being consistent with his opponent, and it fears the infinity and the boundlessness of quarrel.

© peterharting (eah) May 14, 2005 & October 24, 2020


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