bumi bahagia / Glückliche Erde

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Archiv des Autors: eckehardnyk

92. von 144 – Was meinte Pilatus? – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Was bringt das Opfer dem Täter?

Eckehardnyk, 24. Februar NZ9

1

Du wirst einige Male in deinem Elternleben Zeuge einer Handlung sein, wo du mit ansehen musst, daß deinem Kind Schmerz zugefügt werden muß. Manchmal musst du es sogar selber tun. So beim Kinderarzt, Zahnarzt, im Krankenhaus, beim Herausdrehen einer Zecke, Einlauf machen oder Versorgen einer Wunde. Immer geht es dabei auch um dich. Dir geht nah, was mit deinem Kind passiert. Kannst du aber wirklich nichts tun? Könntest du ihm das Kreuz abnehmen oder musst du die Hände in Unschuld waschen?

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26 / 40 Encounter Education to 91 of 144 ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE „Wohin führt der Weg?“

Sein oder Meinen

Eckehardnyk, February 19th, New Era 9

In the way of my best known to me English

A

Two ways of growing characterize the development of a child. They are also characterizing the both types of children, which are showing their peculiarity for example during a sudden pain like an injection given at the doctor‘s. The small prick into the thigh provokes even for cooperative ones – not those who are crying before the procedure has started – two conflicting behaviours, relatively to their age:

1. after a short second reaction time screaming with all one‘s might, but without disrupting the process.

2. after the reacting time a sigh with astonishment and a silent accompanishment of the process.

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91. von 144 – Wohin führt der Weg? – ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Das Schweigen aus Leibeskräften

Eckehardnyk, 14. Februar NZ9

1

Über-sich-Hinauswachsen und In-sich-Hineinschauen haben wir als Richtungen bereits angegeben, die einer gehen muß, um zum einen gesund zu bleiben und um zum andern den Zusammenhang mit dem „Unternehmen Menschsein“ zu bewahren. Damit haben wir den Weg und seine Wirkung benannt. Sind wir aber schon genügend mit der Strecke selbst vertraut und bekannt?

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25 / 40 Encounter Education – to the 90th of 144 ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Verpackung und Programm: Zugehörigkeit – Packaging and Programme: Sense Of Belonging

In my own English

Eckehardnyk, February 10th, NewEra9

1

The idea that wounds are healed by growing is contradictory to the (German) popular way of speaking „die Zeit heilt alle Wunden“ – the time shall cure all sores. Better to our comprehension is the English expression: What can‘t be cured must be endured. We have to do with the three “corners“ in which life is extended: The time, the space and the cohesion. Every child feels himself referring to somebody. Everybody belongs to someone. What‘s the sort of power or energy that forms cohesion? Is it eventually the same what gives form to our bodies?

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90. von 144 – Verpackung und Programm – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE

Zugehörigkeit – ein sicherer Hafen

Eckehardnyk, 7. Februar NZ9

1

Jedes Kind fühlt sich irgendwo zugehörig. Doch der Grad dieses Gefühls ist stark unterschieden. Es gibt Kinder, die ihre Zugehörigkeit „systematatisch“ selbst aufbauen. Sie gründen eine Clique, einen Club, eine Bande, entwerfen Regelwerke, die in etwa dem entlehnt sind, was sie von ihren Erwachsenen mitbekommen. Da werden Strichlisten geführt, Aufgaben wie Deputate verteilt, Neuaufnahmen und Ausschlüsse und sämtliche Aktivitäten organisiert, ohne dass idealerweise zuviel an Spontaneität geopfert wird. Führung und Stellvertretung können genau festgelegt sein.

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24 / 40 Encounter Education (zu 89. von 144 ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE „Was heilt?“)

Eckehardnyk 2. Februar NZ9

In my best known English

A – B

You might laugh about that wise saying. But you are right: Laughing is good for you. I wished more people (me included) were laughing in order to be healthy and the world full of good laughter (instead of smileys). Which sort of laughing is healthy?Have you watched at your child or did you learn from yourself weeping bitter tears turning into laughing? This laugh could be the best to heal wounds because it enables to grow beyond the grief.

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89. von 144 – Was oder wer heilt? – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Das Heilmittel par Excellence

Eckehardnyk, 28. Januar NZ9

1

Lachen mache gesund, sagt der Volksmund, ohne daß die Pharmaindustrie deshalb pleite gegangen wäre. Auch die „Leistungsträger des Gesundheitswesens“ voll zu tun; denn anscheinend wird am Krankenstand der Gesellschaft gemessen, viel zu wenig gelacht, wenn der Satz am Anfang richtig ist.

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23 / 40 Encounter Education to the 88th of 144 Parents, Child and Bringing Up (ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE)

In my English thinking, Eckehardnyk, 25. Januar NZ9

1

The worst thing by using drugs is not the danger of death, but the illusion of objective experience. Mankind is well equipped with senses for impressions, for equilibrium, for feelings, even for equanimity, for thinking in order to achieve freedom. The difference between men and women, between children and adults may be relevant, but is nothing in comparison with the experienced worlds between drug users. The worlds in which junkies escape are countless, sensational, but far from coming true. Nobody could share this sort of events, similar to dreams, as long as anybody remains alone. In a way of that the using of dopes leads to an end which isolates the user from all the others. The heaviest punishment of a doping sinner is not the disqualification or the later disallowance of a championship but the isolation from the all. That belongs only to him or to her. An antidoping organization is in this and in my way of thinking useless. Every adult of free mentality is able to find the own way of being ethic. And the form of being ethic is freedom, and not sensataion.

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88. von 144 ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Wie gut ist Sinnlichkeit?

Eckehardnyk, 22. Januar NZ9

1

Da gibt es allerdings eine „Droge“, die zumindest in unserer Zeit nicht mehr verpönt ist. Diese zu vollem Einsatz zu bringen und als vielfältigen Spender von Freude zu erhalten, gehört zu den vornehmen Aufgaben unserer heutigen Kultur. Klar, daß es auch Übertreibungen gibt; gemeint ist die „Droge Körper“.

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22 / 40 ENCOUNTER EDUCATION (zu 87. von 144 Krankheit zum Tode)

In my English

Eckehardnyk, January 15 (NewEra9)

a

An example given for a round table talk may be the history of Eve in the Paradise with Adam, when she “taught“ him to eat the forbidden fruit. A discussion may rise about what was it, what made Adam or Eve guilty? Especially Eve‘s sin, could one of you say, was she seducing Adam? But another might answer her sin was not to seduce but to teach or to command Adam consume the guilt apple. Therefore I‘d prefer not to teach anybody something ore somebody anything, but to give him the chance to learn what he or she wants, or better, loves to do.

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87. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Krankheit zum Tode

Die Sache mit der Erbsünde oder, wie tötlich ist Erkenntnis?

Eckehardnyk 11. Januar NZ9

1

Die Aufgeklärten unter euch werden sofort verneinen, daß es eine „Krankheit zum Tode“ gebe. Natürlich enden Krankheiten auch mit dem Tod, aber die kirchliche Version der zum Tod führenden Sünde läßt man doch heute lieber außen vor. Anders Denkende werden den Begriff gern als Widerlager gebrauchen, um sich sittlich voran zu bríngen. Nur worin besteht sie denn? Die Geschichte mit dem Apfel…ist zwar bekannt, die Deutung schon etwas schwieriger. Wir wollen hier auch kein theologisches Seminar darüber abhalten, was die Erbsünde sei. Ihr an eurem runden Tisch zuhause hättet ein weiteres Thema, wenn ihr euch dazu etwas Pfiffiges für eure jungen Gäste einfallen ließet, wie: „Was ist eine Erbsünde?“

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21 / 40 Encounter Education (zu 86. von 144 – Tischgespräche)

Gefahr für die Menschheit

Eckehardnyk, 8. Januar NZ9

Die englische Version entstand sechs Jahre nach Beendigung des deutschen Urtextes von „Abenteuer Erziehung“ und zeigt eine Phase von Begeisterung sowohl über das damals bei John Irving gelernte Oststaaten-Englisch als auch über die im deutschen Text vorgefundenen Themen. Mitten in diese Phase fiel der überraschende Tod meiner Frau, in deren Kinderarztpraxis ich meine pädagogisch therapeutischen Fähigkeiten auf die Probe gestellt sah und als Auswertung daraus das Abenteuerbuch geschrieben habe. Damals wusste ich noch nicht, dass Erziehung oder Kindesbegleitung KEIN Abenteuer sein sollte. Die englischen Abschnitte dazu sind eine Art Kür, die keine Übersetzung sein soll, jedoch in der Rückübersetzung den Leser zu einem Licht auf die „Pflicht“ des Urtextes führt. Doch wie jeder Lichtstrahl hebt auch dieser nur einen Aspekt hervor, in diesem Fall das mit der Unterüberschrift „Tischgespräche“ gemeinte Areal der Kinder- und Jugendbegleitung.

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86. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Wie wirkt sich Klonen aufs Menschsein aus?

Tischgespräche 1)

Eckehardnyk, 5. Januar NZ9

1

Habt ihr euch schon mal gefragt, warum gereifte Bürger pubertierende Töchter oder Söhne hervorgebracht haben, die in die „Szene“ abgerutscht, also Drogen abhängig geworden sind, sich einer kriminellen Jugendbande angeschlossen oder später Terrorakte verübt haben? (Um nur drei von vielen anderen Möglichkeiten zu nennen!) Das hat wenig mit der Sittsamkeit dieser Bürger zu tun, sondern mit deren Lähmung von Leben und Lust. Die Zähmung der einst auch Widerspenstigen hat zu einem von der Gesellschaft geduldeten Verkümmerungszustand des „erwachsenen“ Menschen geführt, gegen den die dann neue Generation Heranwachsender, solange die Leben in sich spüren, aufbegehrt. „So will ich nie werden wie ihr!“ heißt es kategorisch schon von Vierzehnjährigen, die sich dann unter Einsatz ihrer persönlichen Freiheit im Nachbarstaat mit geklautem Moos „Duftsäckli“ besorgen und ihre Kameraden im „ethisch sauberen“ Heimatland bedienen und bedealen.

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Das Zwei Null Zwei Eins Los –

Gedicht ZUM NEUEN JAHR

Eckehardnyk 1. Januar NZ9

1

Der Rote Zug fährt stundenlang durchs Walsertal nach Isreal

In seiner Lok sitzt Personal, das kennt dich schon: Es heißt Schakal.

Mit deinem Geld verhält es sich wie überall, es wehrt sich nicht.

Du kennst den kleinen Jungen nicht, der fahrradfährt und Rüben sticht?

Die Schule hat er hinter sich, und geht doch hin und trifft sich mit

Professor Spray, den kennt er gut. Er streichelt ihm den Lockenhut.

2

Nun fragst du dich, was all das soll, es ist ein Vers, begierdenvoll.

Ein Glas ferlässt den Hügel nicht voll Abscheu: Würmer im Gericht.

Du lässt den Teller einfach stehn und legst die Gabel neben ihn.

Erd-Muhte hieß die Frau für dich, sie taucht‘ die Schlucht hindurch ans Licht.

Olivenöl im Handy spricht, es riecht ganz digital ein Wicht.

Er schnuppert dran im Taucherkleid. Mir tut die arme Seele leid.

3

Der Lorbeer blüht in jenem Tal. Der Zug verlässt die Bahnhofshall‘.

Versöhne dich mit niemand du und mache fein die Äuglein zu.

Wem deine Gunst nicht zugewandt: Es droht Gefahr aus seinem Land.

Die Kunst erblüht in Isreal – Versteh, das ist kein Krippenspiel.

Der Spieler heißt: Du selber sein. Ist Milch verschüttet? Leckt das Schwein,

Das du mit einem Kiesel kratzt, als Erickson, der hymnisch ratzt.

4

Nun weißt du, wo die Ehre schläft: Im Land, das du verlassen gräbst.

Steh auf, du Volk! Der Zug fährt los, verlass vom Mütterlein den Schoß!

Du bist solang, das heißt bislang, das brävste Volk gewesen.

Nun ist es Zeit, Napoleon ruft, erfüll dein Waterloo durch Lesen,

Sei Blücher, Wellington, Grouchy, sei siegreich und beruhige sie.

Es kommt die Öffnung in die Tür – tritt ein, du Schuft, sei jetzt und hier!

5

Wer ist denn der Professor Spray? Das war ein Jüngling vor dem See.

Geschwungen war sein Wort. Du liebtest seine Segel.

Er warf dich ohne Grund nach Lee und seitdem „spukt’s in Tegel“.

Der Zug fuhr ohne dich durchs Tal der leichten Tränen,

Nun steigst du ohne Maske aus und lässt dich dort verwöhnen?

Wo Wälder blühn am Huzensee, vom Käfer kahl gefressen.

Da wächst die Preißelbeer’im Gras, zur Freude ihr gesessen.

6

Noch immer will das Raunen nicht, das Lauschen nicht verstummen.

Es kommt und findet einen nicht, vom Öl die Ohren summen.

Der See ruht vor dir, niemand sieht, dass du darauf geschwommen.

Libellenflug vorüberzischt, das Höchste über dir vermischt,

Das Niedrigste mit Brummen.

Ermanne und geselle dich, Verleugne deine Herkunft, Held

Bewache deine Brunft im Feld

Tu alles, was du liebend wachst,

Und was du schläfst und heimlich lachst: Wir haben es vernommen.

(c) eah 30. Dezember 2020 und 2. Januar 2021


Auf dem roten Zug stand in Schreibschrift groß und schwungvoll Penny, aber das konnte keiner wissen, der nicht dabei war. Die Knittelvers-Rhythmusanregung hat, der die Geschichte erzählt, aus einem schwedischen Lied, Text von Gerd Grönvold Saue (*1930), vertont 1990 von Knut Nystedt, das etwas anklingt an „Gaudeamus igitur iuvenes dum sumus“, das berühmteste aller Studentenlieder. Hier der erste Vers aus dem schwedischen Weihnachtslied, es dreht sich wundersam im Mund herum, wenn man es spricht. Wer kann Schwedisch? Der mag es richtig aussprechen (Und drunten übersetzen):

„En stjerne klar, en halvmörkstall

var all din ytre kongeprakt,

men hyrder kom og vise menn

til deg, du barn i Betlehem.

(Refrain:) Guds fred p°a jord, Guds Sönn n°a bor

der stjernen st°ar og lyser.“

Das Wort Bethlehem ist im Gedicht durch „Isreal“ (anderes Wort für Loitschdand) ersetzt und bedeutet den Ort des verheißenen Landes. Mit Erickson ist Milton H. Erickson gemeint, der einst, als er noch nicht hypnotisierender Therapeut war, einen Farmer zum Kauf einer Lebensversicherung dadurch überzeugte, dass er einem Mitglied von dessen Schweineherde mit der richtigen Handhabung Vergnügen bereitete und es mit einem Kiesel kratzte. Der Farmer dachte: „Jemand, der weiß, wie man ein Schwein richtig behandelt, der wird mir für meinen Ebenslabend auch das Richtige verkaufen.“ Ratzen heißt weniger familiär „schlafen“. Womit die heilige Welt aufhören sollte.

Zu 85. von 144 – Encounter Education 20/40

Eckehardnyk 27. Dezember 2020

a

The reflections above are results of mental research. If one would prove the facts by a long term study, I was not afraid of refutation. More afraid would I be, if nobody was interested in this interrelation. In the meantime the discussion in the political area focusses [2005] on the allowance of stem cell research at the human embryo. Even some conservatives among the American Republicans (Nancy Reagan, William H. “Bill“ Frist) thought it as a good thing that illness like Altzheimer could some day be healed.

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Das Zelt an der Themse

Heiligabend NZ8

Eckehardnyk (Peter Harting)

1

Wer hätte dieses Szenario ersonnen

Das Blut wäre ihm stockend durch die

Adern geronnen. Es ist an der Zeit zu

Begreifen, was niemand gewusst hat

Bringt Texte zum Reifen. Das Heu und

Das Stroh der Heiligen Nacht, es wurde

Vom Virus zur Strecke gebracht.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 85. von 144 – Als Mensch auf der Erde

Eckehardnyk, 22. Dezember NZ8

Ist Mensch nur ausgeliefert oder steht er in Verantwortung?

Symbol für Abzeichen

1

Als Tier auf der Erde wärst du mit allem ausgestattet, was zu deinem Leben gehört, vorausgesetzt, die Umwelt, in die „man“ dich als Tierchen freigelassen hat, stimmt mit deiner Ausrüstung überein. Manche Tiere „lehren“ ihre Kinder noch einiges: Was zur Jagd auf Vögel gebraucht wird, muß eine Katzenmutter ihrer Welpenschar erst vormachen, sonst bringt sie nie einen Vogel, der nicht gerade aus dem Nest gefallen ist, zur Strecke.

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 84. von 144 – Wie vollständig ist der Mensch? Was ist jungfräuliche Geburt?

Eckehardnyk, 10. Dezember NZ8

1

Was ist jungfräuliche Geburt?Zwei knifflige Themen, jedoch auf unsere Art durchaus zu beantworten: Der Mensch wird im Lauf des Lebens immer vollständiger und er kommt jungfräulich auf die Welt. Doch nicht überall und immer sind die Bedingungen dafür ideal. Nehmen wir hierzu wieder das Beispiel der Sprache. Ein kleines Kind kann jede lernen, weil es „jungfräuliche“ Werkzeuge in seinem Mund dazu hat. Ein schwarzes Baby schwäbelt ausgezeichnet, wenn es dazu in der gehörigen Umgebung aufwächst. Mit den Jahren wird sein Sprachschatz immer größer, und idealerweise würde es im höchsten Alter auch die vollständigste Beherrschung von Sprache(n) besitzen. Doch da gibt es auch Gegenkräfte, die zu Stagnation und Abbau führen.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 83. von 144 – Tochter oder Sohn

Auch Eltern nässen ein

Eckehardnyk

1

Ob Tochter oder Sohn: In vielen Geburtsstätten der Erde hält man es immer noch für angebracht, das frisch Geborene an den Füßen hoch zu halten und mit einem Klaps aufs Hinterteil zum ersten Atemzug zu bringen. Klar, daß daraus gefolgert werden kann: Das Wort am Anfang war ein Schrei. Und immer mehr davon, bis die Welt voll war mit Geschrei. Nur, wer war es, der dem ersten Sohn oder der ersten Tochter den Klaps gegeben hat? Hätte das Urbaby nicht von selbst zu schreien angefangen, und würden seine ungezählten Nachfolger nicht das auch gern von alleine können? Freilich gehört die Atmung rechtzeitig angeregt, damit die frischen Lungenbläschen nicht zusammenkleben. Aber der Klaps auf den Popo, wo gibt‘s den in der Natur?

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ENCOUNTER EDUCATION 17 / 40 (zu Eltern, Kind und Kinderstube 82. von 144)

Eckehardnyk 28. November NZ8

Mir erscheint das „Experiment“ von 81. und 82. von 144 so wichtig, dass ich es noch einmal in der 2005 erstellten Englischversion (sie sei wie sie wolle, Verbesserungsvorschläge sind mir willkommen) darstelle samt meiner heute hinzu gefügten Rückübersetzung. Dass der Schrei dieser des Redens noch nicht mächtigen Kinder ebenso verstanden werden könne, wie das Heulen von Wölfen, Brüllen von Groß- und Schnurren von Kleinkatzen, Gebell von Hunden, Geschrei von Vögeln, Singen von Walen, und so weiter, mag uns daran erinnern, dass wir auf der Erde Naturwesen sind und Naturäußerungen dank unseres Geistes beziehungsweise unserer Denkfähigkeit verstehen können, wenn wir mal die Medien vorüber gehend außen vor lassen, auch wenn sie uns, wie auf diesem Blog, wertvolle Hinweise als Anregung zum Verstehen von Natur, Kultur, Gott oder Geist liefern.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 82. VON 144 – Feinfühligkleit oder Containment für Affekte

Eckehardnyk, 26. November 2020

In welchem Verhältnis stehst du zu deinem Kind?

1

An der Sprache läßt es sich erkennen. Du und alle, die Säuglinge auf die Welt gebracht haben, verhalten sich zu diesem, wie das, was viele „Gott“ nennen, zu den Menschen. Denn umgekehrt kann aus dem Geschrei der Kleinen ermessen werden, wie sie allein gelassen sich vorkommen.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE, 81. von 144 – Erdenleben – Jammertal

Was weint ein Kind?[1]

Eckehardnyk, 23. November NZ8

1

Auch der aufrechte Gang gehört zu den Errungenschaften im frühen Kindesalter. Bei manchen Kindern kommt diese Entdeckung vor dem ersten Sprechen, bei anderen kommen erst die Wörter. Wenn wir genau beobachten, wird jedoch die Sprache immer als Erstes erworben. Wir sind nur nicht daran gewöhnt[2], die ersten sprachlichen Zeichen bereits als Wörter oder Worte aufzufassen.

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Encounter Education 15/40 zu Eltern Kind und Kinderstube 80. von 144

Denke ans Kind, wenn es schläft, seine Augen werden beschützt, doch dringen Laute ans Ohr, bleiben sie immer belebt.

Eckehardnyk, 19. November NZ8

1

Initiation into speech begins still swimming among the amniotic sac (placenta) – the foetus is able to identify features of the motherly language of his future native tongue which are conducive to him. And after the birth the baby will react happily if he or she recognizes the motherly sounds.

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Brückenbau V – Wahrheit versus Wirklichkeit

Essay zuerst publiziert bei meiner Gruppe Goetepudel https://www.facebook.com/groups/104520716939003

Eckehardnyk, 18. November NZ8

Der Unterschied von Wahrheit und Realität oder Wirklichkeit fordert mich erneut heraus, weiter zu denken. Anlass war heute der Lifestream von Axel Burkart https://youtu.be/nvuqNWpze8Y.1

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 80. von 144 – Sprechendes Wunder

Ursprachig

Eckehardnyk 14. November NZ8

1

Mit der Rede kannst du viel mehr bewirken, als dich nur intellektuell verständigen. In der aller ersten Zeit des Daseins schon gehen wir damit um, denn du erreichst bereits dein Kind, solange sein Föt noch im „Ozean Mutter“ schwimmt. Also kommt es hier keineswegs auf Verständnis oder „Kommunikation“ von Sinn, Wörtern und Sätzen an, die man „beherrscht“, sondern auf Gemütslage und Gesinnung, die übertragen und empfangen werden. In diesem Stadium – bis über das erste gelernte Wort hinaus – unterscheiden sich Menschenlaute nicht von Tierlauten. Du erreichst mehr, wenn du deinem Neugeborenen mit Maunzen, Schnalzen Gurren, Wispern, Zirpen, Schnarchen, Knurren oder sanftem Bellen etwas mitteilst, als wäre es ein Tierchen.

n

ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 79. von 144 – Stirb und werde –

zweisprachig, dreisprachig

Zweisprachig, dreisprachig, …

Eckehardnyk 11. November NZ8

1

Beim Eintauchen in eine volkstümliche Gemeinschaft schließt man unwillkürlich eine Allianz „mit den Leuten“. Man redet ihre Mundart, man kleidet sich in ihre Tracht, man spielt ihre Spiele und achtet ihre Gebräuche. Das gibt einem in seiner menschlichen Existenz Schutz, der im Andenken sogar über das Ableben hinaus reicht. Ein Volk besteht nicht nur aus vielen Leuten sondern auch aus seinen Ahnen.

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Encounter Education 13/40

Zu Eltern, Kind und Kinderstube 78. von 144 – Leute, Volk und Sprache

Eckehardnyk, 7. Oktober NZ8

A)

Please don’t misunderstand! I didn’t want you be hurt by your children’s expressions. Only the words which they pick up are to be ranged. So the further utilization can be managed by them. In opposite, you may show the impression made by such “fucking words“ and, I recommend you, react unequivocally. Children should learn the use of different levels, of distictive bounds in language and wording. That’s only a little branch of the linguistic education, which in all is florishing in the daily contacts. Mainly your speeches are to be embeded in a correctly sounding atmosphere. Where ever you are in the situation to speek a dialect, do it as perfectly in pronounciation and grammar-facts as possible. A dialect is an own language and lacks only writing standards and high literature, but contains all possibilities to touch the heart: You are able to put in more varieties of life, of order, of wishes and witness, dreams or desasters in the emotionally warm enclosure which only this idiom of language can offer. One the other hand tolerance against others, non-family , non-village-, non my folk-members will grow if the child adapts the use of the written language by learning the standard in kindergarten and primary school. So children grow up already bilingually trained long before the “foreign languages“ cross their horizon.

B)

Learning the language of the others means first of all breeding a tolerance generation. Evading xenophobia comes to exist in early childhood where the motivating humors are incorporated in a rich choice of linguistic education.

C)

One of the distinctive features of man is his ability to speak in a lot of different languages. One of them may be a so called lingua franca, an idiom in which different speakers of different native languages may share in order to communicate, as it happened in ancient Greek, medievan Latin, classical Arabic, and is standard in modern countries of a number of different states.

D)

AngehörigeThe better a child practices useful forms of its dialect at home, the better it will use the standard and any idioms to the sake of the international understanding. Children of small tribes as the Swiss Rato Romanians give us a good example. They speak their home idiom, the Swiss dialect of Grissons, the standard German or Italian and school-learned English or French too (as a basic equipment, so to speak).

E)

An empire can only exist if it’s inhabitants are allowed to speak their native language, their dialect, and this what is understood throughout the whole country. What a pity that the only real „empire“ in that way in Europe is Switzerland, for the European Union refers to the mainly written languages of their member states, but does not even converse in a eurolinguistic wording, let alone conversation.

© (eah) May24, 2005 & November 6, 2020

Übersetzung von Encounter Education 13/40

a)

AngehörigeAngehörigeAngehörigeAngehörigeBitte versteh mich nicht falsch, ich möchte nicht, dass dich die Ausdrücke deiner Kinder beleidigen. Die Stilart der von ihnen aufgespießten Wörter sollte geordnet werden und zwar so, dass die Kinder ihren Gebrauch in Zukunft verantwortungsbewusst anwenden können. Im Gegensatz dazu könnte stehen, dass du dich durch solche Fäkalsprache (“fucking words“) beeindruckt zeigst, ja, ich empfehle dir sogar eindeutig zu reagieren (aber „überpersönlich“). Kinder sollten die verschiedenen Stilebenen, die abgrenzbaren Bereiche in Sprache und Wortgebrauch bewusst kennen lernen. Es ist ohnehin nur ein kleiner Zweig sprachlicher Erziehung, die sonst hauptsächlich unterbewusst in den täglichen Kontakten blüht. Es ist dabei wichtig, dass deine Reden im Klang zur Wirklichkeit passen. Wo immer du noch das Glück hast einen Dialekt zu können, mach es in Aussprache und in Dialektgrammtik so natürlich wie möglich und so korrekt wie nötig. Ein Dialekt ist eine eigene Sprache, der lediglich Schriftstandard und hohe Literatur fehlen; aber Dialekt verfügt über die Möglichkeit, lebendig und mit Herz die Dinge zu berühren: Du kannst in dieser Sprache mehr Varianten des Lebens, der Ordnung, von Wünschen und Weistümern, von Träumen, von Glück und Unglück in warmer Atmosphäre zur Sprache bringen. Auf der anderen Seite können Toleranz gegen Andere, gegen Nicht-Familien-, -Dorf-, -Volks- oder -Stammes-Genossen dort für das Kind geläufig werden, wo es im Kindergarten oder in der Volksschule die Schriftsprache und die allgemeinen Umgangs-Standards lernt. Auf diese Weise wachsen praktisch alle Kinder bilingual trainiert heran, lange bevor sie mit „Fremdsprachen“ ihren Horizont erweitern.

b)

Eine Sprache der Anderen zu lernen bedeutet so etwas wie eine Toleranz-Brutstation (im eigenen Mund) einzurichten. Fremdenhass zu entrinnen heißt bereits in der frühen Kindheit gut gelaunt einer reichen Auswahl sprachlich oraler Bildung begegnet zu sein.

Angehörigec)

Ein abgrenzbares Zeichen des Menschseins ist seine Fähigkeit, in verschiedenen Sprachen zuhause zu sein. Eine davon mag man mit Verkehrssprache oder Lingua franca bezeichnen, ein Idiom das von diversen Sprechern verschieden muttersprachlicher Herkunft zu Verständigungszwecken geteilt wird, wie das alte Griechisch, das mittelalterliche Latein (als Schrift-, Kirchen und Gelehrtensprache), das Hocharabische und was eben so Standard in verschiedenen modernen Staaten oder Staatsgemeinschaften geworden ist.

d)

Je besser ein Kind in den gebräuchlichen Formen des Dialekts zu Hause lebt, desto sicherer wird es andere Idiome zu Gunsten weltweiter Verständigung verwenden.1 Kinder von kleineren Stämmen oder Völkern wie des Rhäto-Romanischen geben ein gutes Beispiel. Ich hörte dort im Land außer ihrer Muttersprache: den Bündner deutschen Dialekt, Standarddeutsch, oder Italienisch und Schulenglisch oder Französisch in guter Aussprache als Grundausstattung der Familien.

e)

Ein Reich kann nur bestehen, wenn seine Bürger darin ihre Muttersprache, ihren Dialekt, reden dürfen, neben dem, was im ganzen Land als Verkehrssprache verstanden wird. Was für ein komischer Zufall ist es, dass das einzige (aus dem Römischen-Deutschen) übrig gebliebene Reich in Europa die Schweiz ist, denn die Europäische Union bezieht sich gezwungenermaßen auf die Haupt-Schriftsprachen ihrer Mitgliedsstaaten und macht keine Anstalten sich um eine eurolinguistische Wortgebung zu versammeln, geschweige denn auf eine allen umgänglich zu lernende Versammlungssprache wissenschaftlich zuzugehen (was durchaus menschenmöglich und wünschbar wäre).2


1 Das steht in völligen Gegensatz zu der erfolgreichen Vertreibung des Dialekts aus den heutigen Kinder- und Schulstuben. Der Fehler lag in der falschen Meinung, Dialektsprecher hätten in der Zivilisation weniger Chancen. Dann müssten die Schweizer und alle noch Dialekt redenden Völker völlige Hinterwäldler geblieben sein.

2 Die Grenzgebiete zwischen den Sprachen haben eigene Mixturen von Idiomen entwickelt, wie im Elsass und im Stettiner Raum. Der Balkan hat in den „Balkansprachen“ ganz verschiedene Sprachstämme zu Gemeinsamkeiten geführt. Dies für eine Reichssprache und Reichsschrift auszuwerten und attraktiv zu machen, wäre sinnvoller als Genderforschung zu finanzieren. Beispeilsweise machen die chinesischen Schriftzeichen zwei bekanntlich total verschiedene Sprachen wie Chinesisch und Japanisch immerhin so „verwandt“, dass ein Japaner in China die dortigen Speisekarten, wenn auch nicht die Kellner, verstehen kann.

(c) eah 7. November 2020

ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 78. von 144 Leute

Volk und Sprache

Eckehardnyk, 4. November NZ8

1

Eine beliebte Sendung morgens im Radio des deutschen SDR 3 ließ Prominente zwischen Musiktiteln per Interview ganz locker zu Wort kommen. Das war so beliebt, daß auch die Rationalisierungsstrategen im fusionierten Südwestradio (bis heute auf SWR 1) diese Sendung weiter laufen lassen mußten. Was ist der Unterschied zwischen Leuten und Menschen? Ein ganz erstaunlicher: Leute gibt es nur in der Mehrzahl, mindestens zwei müssen es sein. Trotzdem kann man im Deutschen „viele Leute“ sagen, ohne ausgelacht zu werden. Im Russischen, wo es das verwandte und inhaltlich selbe Wort ljudi gibt, könnte man diese Form nicht noch einmal vervielfachen; da müßte man „viel an Leuten“ sagen. Im Deutschen jedoch wird aus „vielen Leuten“ ein Volk. Das Volk besteht zwar auch aus „vielen Menschen“, aber viele Menschen ergeben noch lange kein Volk, allenfalls eine Bevölkerung. Was bedeutet das für unsere Kinder und für uns Eltern, daß viele Leute ein Volk ergeben?

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 77. von 144 – Was glaubst du, wer du bist?

Das Unerhörte

Eckehardnyk, 31. Oktober NZ8

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Jedes Kind, jeder Mensch hat irgendwann von sich den Eindruck, etwas Besonderes zu sein. Es gibt Menschen, die verlieren diesen Eindruck ihr Leben lang nie, sie erleben sich immer wieder als Bestätigung für dieses Besondere, wissen aber nicht so recht, woher dies eigentlich stammt, und hüten es als ihr Geheimnis, als ihre Wahrheit, ihr Gesetz.

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ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – 76. von 144 – Das gute Beispiel geht voran

Vom Überwinden von Hindernissen 1)

Eckehardnyk, 29. Oktober NZ8

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Geh du mit gutem Beispiel voran! – So oder ähnlich lautet die Parole, die meistens an das ältere Geschwister ausgegeben wird, wenn die Kinder sich um etwas streiten. Kaum einer würde statt dessen die Formulierung wählen: Mach du den Fortschritt! Allenfalls: Mach den Anfang! – Dennoch ist es tatsächlich Fortschritt, wenn sich einer aus dem Knäuel verworrener Gefühle und emotionaler Entladungen erhebt und fort-bewegt, um ein Beispiel zu geben, wie es anders geht.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Fortschritt I 75. von 144

Wie man heute Fortschritt verhindert und fördert zeigt Hüther in diesem Vortrag https://youtu.be/b6V36eJtO-I 

Eckehardnyk 24. Oktober NZ

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Im „Ozean aus Liebe“ (32. Von 144) haben wir bereits das Mütterliche kennengelernt. In diesem liegt sowohl das Grenzenlose wie die Begrenzung beschlossen. Dort, wo wir an das Unendliche stoßen, ist unsere Grenze. Ist das Unendliche durchlässig für Liebe, dann trägt es uns, und wir sind in uns selbst beschlossen. Das Urbild dazu bietet der Fötus in der Plazenta, das Ungeborene im Fruchtwasser des Mutterbauchs. Ein anderes Bild ist die Insel, die aus ihrer Umgebung Versorgung erhält, am deutlichsten gezeigt am Planeten selbst, der seinen Platz im unendlichen All hat, das ihm ungehinderte Mengen an Sonnenenergie zukommen läßt.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE, 74. von 144 – Vater weiß alles

Entkoppelung der Sphären von Männlich und Weiblich

Eckehardnyk, 21. Oktober NZ8

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Aus Kindertagen kennst du gewiß noch die Drohung: „Der liebe Gott sieht alles“. Warum der lieb sein sollte, bleibt dunkel. Aber worauf es hier ankommt, wirft ein Licht auf das grenzenlose Vertrauen, das Kinder zunächst mal ihren Eltern entgegenbringen. Und erst wenn Eltern an diesen Bonus nicht mehr glauben, fangen sie mit solchen Repressalien an, womit sie ein Kind vor Dummheiten schützen wollen, ihm aber damit auch Angst einflößen. Und das Gegenteil wird passieren: die Kinder werden die behauptete Allsicht dieses Gottes auf die Probe stellen und heraus finden: Fehlanzeige. Solche Eltern haben nicht nur den Schaden, sondern auch den Spott ihrer Kinder erwirkt und verlieren außerdem ein wesentliches Stück von ihrem Ansehen an den „blinden Gott“, dessen Gegenleistung nur das Einflößen von plumper oder diffuser Angst sein konnte. Solche Götter solltest du und deine Kinder in der Tat fürchten und meiden.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 73. von 144 – Der Vertrag, ein Wesen zwischen Himmel und Erde

Götter und Menschen (Eltern und Kinder) vertragen sich bindend auf passender Höhe,

Möge ihr Unterschiedsgrad noch so großartig sein

Eckehardnyk, 16. Oktober NZ8

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Manche Verträge dauern nur wenige Sekunden, ähnlich wie ein intensiver Regenbogen. Der Regenbogen wurde biblisch zum Vertragssymbol zwischen Gott und Noah, damit nie wieder (oder wenigstens für eine geraume Zeit) Zustände für die Menschheit eintreten sollten, die zur großen Flut geführt haben mögen. Wie auch immer. Das folgende Vertragsbeispiel spielte sich auch zwischen Himmel und Erde ab.

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Brückenbau IV – Wie werden wir die Angst los?

Axel Burkart zu Gerald Hüther

Eckehardnyk, 10. Oktober NZ8

Das viertelstündige Video redet von Menschen, die durch Angst blockiert sind, und zitiert den trefflichen Ausdruck, dass zur Zeit ein Haus gelöscht (und quasi zerstört) werde, das gar nicht brennt: Geisteswissenschaft TV – Das Gespenst der Angst der Angst https://youtu.be/Pq5eTbapXgo

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Brückenbau III – Mensch-Maschine, wer hat Recht?

Urchristentum heute

Eckehardnyk, 6. Oktober 8NZ

Es ist relativ selten, dass sich Blogger mit den Themen ihrer Kollegen beschäftigen geschweige denn auseinandersetzen. Hier ist jedoch solch ein willkommener Fall. Wir hatten bereits in Brückenbau II das „ellenlange“ Video von Michael Grave im Gespräch mit der Ärztin Nina über die Gefährlichkeit von Künstlicher Intelligenz (KI). Hier setzt sich eine mir bisher unbekannte Frau mit demselben Text auseinander. Sie sei „kein Steiner Fan“ und ich schätze, nach Anhören eines anderen Videos mit ihrer Stimme über „Trinität“, sie gehört, wie jener Michael Grave vom Blog Kulturstudio,

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Eltern, Kind und Kinderstube – 6. von 144 Was ist eigentlich ein Kind? *)

Pausenlos und mächtig dabei sich zu entwickeln

Eckehardnyk

Mit diesem Abschnitt sind alle vom Anfang her hier ausgelassenen Beiträge aufgefüllt. Die Urschriftform erschien wie unten in Fußnote angezeigt.

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Jeder Mensch war Kind und jeder ist es, solange er lebt als Abkömmling einer Generation. Ein Siebenundsechzigjähriger ist immer noch ein Kind seiner siebenundachtzigjährigen Mutter. Darüber hinaus sagt man, daß manche Menschen bis ins hohe Alter „Kind“ geblieben seien. Was verbirgt sich in einer solchen Redensart?

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 72. von 144 Dasein pur

Vertragswesen1

Eckehardnyk, 1. Oktober 2020

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Hier kommt es nicht nur auf das Wort (Vertrag) an, sondern auf das, was auf gleicher Höhe zwischen ungleich mächtigen „Vereinbarern“ rechtmäßig zustande kommt. Aber unsere Verben „(sich) vertragen“ zeigen durchaus, dass es nicht um geschriebene Verträge, sondern um übereinstimmendes, aufeinander bezogenes, „verträgliches“ Handeln ankommt. Das reicht bis in die Bettgeschichte, aus der die Kindlein hervorgehen. Sauberes (Sich) Vertragen gehört ebenso dazu wie all die Liebe. [nachgetragen aus dem Kommentarteil zu 73. von 144 vom 16. Oktober]


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In die Verträge mit deinem Kind kannst du gedanklich alles einarbeiten, was dir in deinem Leben wichtig ist. Du erkennst die Tatsache an, daß dein Kind eine Schule besuchen wird. Es müssen nicht dieselben Gründe sein, wie der Staat sie vorgibt. Du darfst der Meinung sein, das Wichtigste lerne es vom Leben; aber du glaubst, der Kontakt zu anderem Nachwuchs und ein geregelter Tagesplan seien wertvoll. Und das ist recht so. Nun denkst du weiter daran, wie dein Kind in die Schule kommt und entscheidest, daß es einen Bus oder so benutzen soll. Natürlich braucht es einen Tornister für seine Schulsachen und ein Frühstück. Wenn es nach Hause kommt, gibt es ein Mittagessen und danach die Gelegenheit, die Schulaufgaben zu Hause oder bei Kameraden zu erledigen. Alles das sind Vertragsbestandteile. Du bist der Gebende, so scheint es. Was gibt dein Kind dazu? Seine Bereitschaft, dies alles mitzumachen! Das scheint manchem selbstverständlich, ist es aber nur deshalb, weil in der Anfangszeit die Kinder begeistert in die Schule drängen. Später wird das möglicherweise anders aussehen. Deshalb ist es wichtig, sich die Vertragsbestandteile genau anzusehen. Und zwar gemeinsam, bevor die Geschichte losgeht. Man nennt das auch: Sein Kind auf die Schule vorbereiten.2

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BRÜCKENBAU II – Ist Rudolf Steiners Werk eine Bibel für die Künstliche Intelligenz (KI), das Great Reset oder New Green World Order?

Eckehardnyk, 26. September NZ8

Das Video „Eugenik & Steuerung – TEIL VI – Steiner & Die New Green World Order“ ist Nr. 6 einer Reihe, deren Nr. 5 hier bereits erschienen ist und mich zum Lesen des angekündigten sechsten Teils bewogen hat. Schon in Teil 5 geriet Ärztin Nina, weniger von den Bibeltexten als ihr Gesprächspartner Michael inspiriert, nicht gerade ins Schwärmen über Axel Burkart, von dem auch dieses Mal die Rede ist. Ihre Furcht entzündet sich am Titel „Kraftwerk Mensch“ https://akademie-zukunft-mensch.com/kraftwerk-freiheit/. Sie argwöhnt, er betreibe hier in Steiners Spuren eine Verwandlung des Menschen in ein spirituell ausgebeutetes Energiefeld für die neue künstliche Intelligenz. KI ist ihr ein feindlich wirksam Zaubersport. Auf dem nächsten Weltwirtschaftsgipfel wird davon zu hören sein. Die reichen und etablierten, geheimen und offenen Profiteure, die Herrscher und Machthaber dieser Welt hoffen unsere Erde in eine Ordnung ihrer alleinigen Zuständigkeit zu bugsieren. Der Schein von Friede, Gleichheit und Brüderlichkeit soll durch das Steuerelement Corona über die Welt verbreitet werden. Von Freiheit ist schon gar nicht mehr die Rede.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – 71. von 144 – Boden unter den Füßen

„Bis ans Ende der Tage“

Eckehardnyk

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Das sichere Nest, das du für deine Kinder gebaut hast, besteht nicht nur aus den vier Wänden, dem Fußboden und der Decke. Außer diesem „Würfel“, in dem wir hausen, brauchen wir alle nicht nur Nahrung und Wärme, sondern ach Ansprache (und Anforderung) aus unserer Umgebung. Ein Experiment von Friedrich II. aus dem Mittelalter des 13. Jahrhunderts, das von René Spitz in seiner Tragweite bestätigt wurde, zeigt uns Säuglinge, die zwar gefüttert und gewickelt, aber ohne Worte und Zuneigung versorgt – heute würde man schon sagen: „entsorgt“ wurden. Die Babys im Mittelalter starben; die von Spitz untersuchten Heimkinder litten unter Marasmus, also Kräfteverfall und Abmagerung, Schäden also, die man „Hospitalismus“ (oder anaklitische Depression) nennt.

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BRÜCKENBAU I. – Ha.Jo. Müller und Kai Orak über Putin und Trump

 

 

Eckehardnyk, 19.09.2020

Hier beginnt ein neuer Strang, der die Aufgabe hat, zu einigen, ohne zu nivellieren. Meine Hochachtung vor den Leistungen gilt den heute hier vorgestellten Protagonisten in gleicher Weise.

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ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE 70. von 144 – Wieviel Punkte haben wir gesammelt?

Soviel wie Sternlein stehen?1

Eckehardnyk

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Ob „Gott, der Herr“ sie wirklich alle „gezählet“ hat? Auf jeden Fall meint das Kinderlied, daß sie alle ihm gehören. Doch er scheint sich nicht allzu viel daraus zu machen, denn ziemlich wahllos und unendlich weit verstreut hat er seine Sammlung ausgedehnt. Manche denken auch, er kümmere sich gar nicht mehr darum. Ein Kinderzimmer dürfte, bürgerlich gedacht, wohl so nicht aussehen, wie das, was wir die „Schöpfung“, den „Kosmos“ oder das „All“ nennen.

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Andro Meda No 70

Eckehardnyk

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Wie mich umfasst das Elend,

Das auf der Wurzel ruht.

Verloren keimt im Schneeland

Der unterdrückte Schuh.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 69. von 144 – Als was genießen wir unser Tun?

Genießen wir es konsequent?1

Eckehardnyk

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„Lieben Sie, was Sie tun!?“ – Diesen Satz bekam ich einmal als mehr seelische Antwort auf ständiges inneres Drängen in Jugendsturmzeiten, was man denn eigentlich tun dürfe, ob denn erlaubt sei, was gefällt, oder was? Und ich sah darin einen wichtigen Schlüssel zu allem (was man so) Handeln (nennt)2.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 68. von 144 – Im Atemholen sind zweierlei Gaben

Innen und außen: In welchem Ring stehst du ?

Eckehardnyk

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Mit diesem etwas abgeänderten Goethewort wollen wir unseren Dialog über Anziehen und Abstoßen entgegengesetzter Pole fortsetzen. Das Zitat heißt genauer:

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:

Die Luft eiziehen, sich ihrer entladen;

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Eltern, Kind und Kinderstube – 67. von 144 – Die beiden Pole

Die Familie und ihr Äquator

Eckehardnyk

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Du als Mutter oder du als Vater, ihr als Eltern werdet mit der selbstbestimmten Entscheidung manchmal in Not geraten. Was nämlich häufig vorkommt, ist Delegation, eine Abspaltung von elterlicher Macht. Als Mutter möchtest du auch mal frei nehmen und deinen Interessen, ohne über Kinder zu stolpern, nachgehen. Du überträgst deine mütterliche „Gewalt“ an den Vater deines Kindes. Und wie?! Er muß alles genauso machen, wie du es gern hättest. Du schreibst ihm auf und vor, was er zu tun und vor allem, was er zu lassen habe.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 66. von 144 – Macht

Die Macht der Seele

Eckehardnyk

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Heiligabend wird’s und überall werden Predigten gehalten, in denen von der „Macht der Liebe“ die Rede ist. Warum diese Tour „alle Jahre wieder?“ Warum überhaupt jedes Mal ein Ausbruch von „Betroffenheit“ bei jedem Akt von Zerstörung, an Grabsteinen oder Heimstätten gewisser Persönlichkeiten? „Fassungslos“ ringen allerhöchste Figuren in Staat und Kirche um Worte und finden nur „Heu und Stroh“. Auf diesem liegt dann zur Weihnachtszeit gebettet „das Kindlein“.

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Eltern, Kind und Kinderstube – 65. von 144 – Im Grunde eine Seele von Mensch

Was steckt im Menschen?

(Eckehardnyk) In eigener Sache: Ab hier beginnt bis 104. von 144 eine von mir in Englisch geschriebene Version. Sie könnte hier Seite für Seite als Anhang oder als eigene Serie unter dem Titel „Encounter Education“ in den Folgen 1. bis 40. erscheinen. [1]

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„Im Grunde seines Herzens war er eine Seele von Mensch!“. Von woher kennen wir solche Aussprüche? Richtig, von Grabreden oder von Jubiläumsfeiern, da allerdings mit der Verwendung der Gegenwartsform, etwa so: „Wer ihn kennt, weiß, er hat eine rauhe Schale, ist aber im Grunde eine Seele von Mensch.“ Ist das nicht niedlich? Wenn man bedenkt, daß die wenigsten, auf welche solche Reden gehalten werden, öffentlich zugeben würden, daß sie eine selbständig existierende Seele haben, geschweige denn, eine solche sind!

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Eltern, Kind und Kinderstube – 64. von 144 – Das All

Gebt mir Gelegenheit!

Eckehardnyk

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Beschäftigen wir uns also mit dem All der Möglichkeiten! Du möchtest aus den vielen Reaktionen etwas herausfinden, das deinem Kind sofort das Richtige abverlangt? Es steht dir eine unbegreifliche Zahl von Maßnahmen zur Verfügung, meinst du, und keine will etwas fruchten. Das scheint nur so. Du triffst im All der Möglichkeiten schon immer eine Vorauswahl. Du wählst voraus Stimmlage, Lautstärke, Häufigkeit, Haltung, ja sogar „Laune“, in der du etwas äußerst, ohne dich vor der Riesenmöglichkeit deiner (zu allermeist unbewusst getroffenen) Auswahl zu fürchten. Panik trifft dich erst, wenn du keinen Erfolg hast, scheu wirst und dich frägst: Was soll ich denn noch alles machen?

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Eltern, Kind und Kinderstube – 63. von 144 – Was hältst du von Erpressung?

In allem, was ist!

Eckehardnyk

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Wohin du schaust, überall auf der Welt findet sich Not, die gelindert, „gewendet“ werden muß. Das Dasein ist von Beginn an von Notwendigkeiten diktiert. Kaum ist der Mensch geboren, muß er sich wärmen, ernähren, reinigen, ausruhen und am Leben erhalten. Nichts scheint hier freiwillig geschehen zu können. Alles unter der Prämisse: Wenn du nicht A machst, dann passiert B, wenn du nicht essen willst, mußt du verhungern, wenn du dich nicht reinigst, wirst du an Schmarotzern zugrunde gehen, wenn du nicht genug schläfst, wirst du in tödliche Fallen geraten. Du sagt es deinem Kind weiter und es antwortet: Das ist Erpressung!

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Eltern, Kind und Kinderstube – 62. von 144 – Gott oder Knall?

Warum Kinder zu ihren Eltern ein immenses Zutrauen haben

Eckehardnyk

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„Wer erklärt und die Welt?“ titelte das Monatsmagazin GEO schon im Dezember seine Ausgabe von Januar 1999. Man berichtete über die Annäherung zwischen Mystik und Naturwissenschaft. Sicher, da wird viel Wissenswertes bewegt. Aber ist es nicht doch so, daß immer nur du gefragt wirst, wenn dein Kind die Welt erklärt haben möchte? Steckt nicht in jedem seiner ungezählten Warums eine solche Bitte, die Zumutung zugleich höchsten Ausmaßes und tiefster Wirkung ist? Sieh doch selbst: Die Sache ist sehr einfach: Der, der die Welt geschaffen hat, soll sie auch erklären!

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