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Eltern, Kind und Kinderstube – 29. von 144 – Was Aufmerksamkeit noch kann

Eckehardnyk:

Schutztruppe für unser Denken[1]

Häufig fragen Eltern um Rat wegen eines Problems mit ihrem Kind. Sie werden gebeten, ausführlich zu schildern, was ihr Kind so alles macht. Von dem Problem selbst, zum Beispiel Nägelkauen, ist wenig die Rede. Dafür von seinem Zimmer, wie es da aussieht, von seinem Schulranzen, von seinen Aufgaben, seinen Kameraden, von der Lehrerin, von seinen Angewohnheiten bei Tisch, beim Zubettgehen, und daß es nicht gehorcht. „Therapeutische“ Maßnahmen werden vorgeschlagen.

Nach einer Woche berichten dieselben Eltern, das Nägelbeißen habe aufgehört. Was sie denn gemacht hätten, will man als Therapeut wissen. Eigentlich nichts von dem, was angeraten wurde. Es ging alles wie von allein.

Ist ein Wunder passiert? Täglich ereignet sich ein solches Wunder. Doch es wird nicht für möglich gehalten. Aus der vorigen (28. von 144) Betrachtung wissen wir: Die Aufmerksamkeit hat gewirkt. Sie hat dieses Kind gestärkt, indem es umfassender beobachtet wurde und indem diese Eltern von der einschränkenden Betrachtung Nägel Kauen absehen und eine vollständigere Sicht auf ihr Kind einnehmen konnten.

Nicht immer werden wir mit Aufmerksamkeit allein durch solche Wunderheilung belohnt. Das wird dann nicht der Fall sein, wenn der Fokus isoliert auf ein unerwünschtes Verhalten gerichtet ist. Das auf der Stelle Treten mit dem Anschiss: „Laß endlich das Kauen an deinen Fingern!“ bedeutet einen Zuwachs an Bedeutung für das Kauen, aber nicht für das Kind.

Auch das Ausrufen seines vollen Namens, wenn es was anstellt, kann das Gegenteil von dem bewirken, was gewünscht ist. Der volle Name kann für ein Kind als Signal dienen, seine Lage einzuschätzen im Sinne von „Wie weit kann ich noch gehen?“ Wenn es sich damit als Individuum vollständig angesprochen fühlt, gibt ihm das Energie gerade so oder heftiger weiterzumachen. Der Ausruf des Namens ist ein multifunktionales Mittel mit geringem psychischem Aufwand eine kritische Situation zu klären. Doch das erfordert eigenes und einiges Denken, um einen brauchbaren Ausweg aus Konfliktsituationen zu finden.

Nimm von einem Büchertisch ein Buch und denk voraus, was es dir bieten könnte. Im selben Moment vergisst du mal eben die Menge der anderen Bücher und denkst nur die Möglichkeiten des einen, das du zwar in Händen hältst aber mit deinem Denken behandelst.

Oder verliebst dich. In deiner Phantasie entsteht ein Roman um diesen Menschen, den du nur aufgrund eines liebenswürdigen Details in dein Denken aufgenommen hast. So gehst du denkerisch mit den Tatsachen um. Darin liegt Verzicht auf alles, was im Moment noch alles um dich herum passiert. Du bist bei dem einen Phänomen und bleibst dabei, bis du ein erschöpfendes oder befriedigendes Bild erhalten hast.

Dieses Gebilde ist nun in deinem Denken zu Hause. Es kann die Grundlage zu weiterem Handeln bilden. Wie schützest du diesen, deinen kostbaren Besitz vor den Angriffen, einer blinden, rücksichts- und gedankenlosen Umwelt? Durch Konzentration! Du kannst das auch Hingabe nennen.

[1] In Abenteuer Erziehung 2013 von Seite 72-77 wird das entsprechende Kapitel, Schutzfunktionen für unser Denken, mit folgendem Satz eingeleitet: „Unsere wichtigsten inneren Güter verringern sich durch Nichtgebrauch; bei Anwendung nimmt ihre Potenz jedoch zu, als da wären: Liebe, Freiheit und Denken!“ Das hier als 30. von 144 Kapitel folgende Kapitel Hoffen – Glauben – Wissen ist dort integriert.

©️🦄 1998 und 2020

Der alte weisse Mann / Und so weiter / Sind nun alle verrückt geworden?

Wie ist es möglich, dass Leute auf jede neue Verrücktheit hereinfallen, ihr frönen und sie mit Klauen und Zähnen verteidigen? Der alte weisse Mann sei an allen Missständen schuld. Die Luft erwärme sich auf Grund von Zunahme von CO2, und die Zunahme werde vom Menschen verursacht. Ausgereifte Diesel seien schlecht, die Umwelt katastrophal belastende E-Mobile seien gut. Frauenquoten. Mediale Hysterie wegen des Corona Virus.

Indes wirkliche Gefahren dabei übersehen werden. (mehr …)

Die Nacht der Nächte

Von Eckehard

Die Nacht der Nächte

denkst sie sei die echte die längste

Winternacht. Vergraben in Schächte

wähnst du dich frei von Leid?

Es kommen vorher

nachher, so lange wie die längste,

die Winters Herrschaft dehnen.

Vorbei ist ihre Macht. Du siehst

im tiefen Kummer viel weiter als

das Kleid. Das Wahre Schöne Rechte

es starb in düstre Schächte bis

jene längste kam. Sie war nur

halb vergangen als unerschrocken

klangen von Stimmen hell und

klar. Die sangen hohe Freuden

versunken aus dem Leiden erwacht.

Dein Blick der schönste, voll

Fruchtbarkeit belohnt er

die Herzen feinster Macht. Es lag

ein Büblein nackend im Stroh

voll rosa seine Backen von strengem

Ton befreit; er blickt, die alle kamen

zu preisen seinen Namen, er bringt

das Licht zurück. Wer ihnen glaubt           

denkt Gutes, wird sterbend guten Mutes.

Den Mächtigsten der Welt, hat er ge-

räumt das Feld. Dass keime wachse

blühe, in Fruchtbarkeit erglühe was uns

zusammen hält.

Erkenne deine Triebe, er lächelt dir

zuliebe, und meint doch wahren Ernst,

damit du das entfernst, was deinen

Willen trübt. Erfahre nun das Echte,

„von dem Jesaja sagt“: Es wohnt in

eurer Mitte und hört auf jede Bitte,

die dir dein Herz befiehlt. Es wandelt

um die Triebe, du findest im Geschiebe

der nackten Körper Halt. Erfüllt von

zartem Staunen erhörst du stilles Raunen

das diese Nacht behielt. Zu tragen

in die Weiten des Raumes und der

Zeiten, was dir die Zunge löst.

Du stehst im Hier und Heute,

vor dem, der sich nicht scheute,

das Größte in dem Kleinsten

zu finden, im Gemeinsten,

der Tage, die gezählt,

den Abschluss aller Freien,

in neuer Welt Getreuen.

Komm rüber, ruft er, schau,

dass Wasser, Wind und Erde verlassen

sterben werde. Die Tür, dir offen steht.

Tritt ein, sei mir willkommen,

von Wolkenduft beklommen,

Vergiss Mein Nicht, der Schuft,

darf sich zu uns gesellen. Wir

kennen seine Stellen, die er uns

offen zeigt; im Rausch von

neuem Wein wird er getröstet sein

dass er die andern rufe,

zu wandern, eilen, Stuf‘ um Stufe,

hoch das Bein: Heut soll wer

will, das Beste in euch ergossen

sein.

ELTERN KIND UND KINDERSTUBE: 21. von 144 Entwicklung und Fähigkeiten

Von Eckehard

Mitunter denkst du: Kann man denn alles planen? Gibt es denn nicht auch ein Schicksal, eine Vorsehung, göttliche Fügung? Sicherlich, aber auch das nicht durch irgendeine unbekannte äußere Macht, sondern in erster Linie durch dich selbst! Deine Macht auf diesem Gebiet ist ursprünglich, unbegrenzt. Wann, an wen und wieviel davon hast du davon abgetreten?


Man müßte miteinander diskutieren, was Schicksal ist. Manche sagen, es sei blind, andere, es sei gerecht, wieder andere nennen es Schrecken erregend. Wolltest du einer so unberechenbaren Einrichtung das Wohlergehen deines Kindes anvertrauen? Oder die Vorsehung: Was sieht sie denn vor? Weißt du, wer einst von der Vorsehung nicht nur zufällig in seinen Reden Gebrauch gemacht hat? Möchtest du Weltkrieg und Untergang blühender Landschaften für dein Kind als Hypothek aufnehmen?

Und die göttliche Fügung! Hören wir nicht ständig reden, daß Gottes ewige Ratschlüsse unergründlich seien? Bei jeder Katastrophe fragt jemand: „Wie konnte Gott das zulassen?“ Das Unrecht, das täglich millionenfach passiert: Hat sich dessen jemals ein Gott erbarmt? Oder die „heiligen Kriege“, die im Namen Gottes geführt wurden! Möchtest du dein Kind von solcher Fügung lenken lassen? Die Frage muß viel eher heißen: Wie kann der Mensch das zulassen? Er ist die Exekutive, und zwar eine mit freiem Willen!

Du wirst dich vielleicht jetzt ärgern, vielleicht, weil dein Gott Erbarmen hat und die Kindlein liebt und auch dir selbst Wohltaten erwiesen hat. Schau, das ist eben dein Gott. Und wenn du den Eindruck hast, dieser Gott halte die Trümpfe auch deines Kindes in der Hand und werde sie ihm eines Tages zuspielen, dann bewahre dir dieses Wissen oder deinen Glauben in Dankbarkeit auf! Es wird sich zum gegebenen Zeitpunkt und durch dich mit Wirklichkeit füllen.

Die Existenz Gottes ist durch jede Person selbst mit Leben zu füllen. Wie hast du das gemacht? Ist er mit dir gewachsen, oder hast du dir den Gott deiner Kindheit zu erhalten gesucht, oder übernommen, den Eltern und Geistliche damals für dich „entworfen“ haben? In höchst eigener Angelegenheit hast du es für richtig befunden, daß du einen Gott hast und daß dieser auch deinem Kinde hilft. Und so soll es auch geschehen. Dann wird es heranwachsen, einen Beruf erlernen, eine Familie gründen oder Karriere machen und alles ruhmreich vollenden. Mag sein, daß dein Kind den hierfür mitverantwortlichen Gott ebenso übernimmt wie du und wie ungezählte Kinder vor ihm von anderen Eltern. Es kann sich aber auch einen eigenen Gottesbegriff schaffen[1]. Seine Sache!

Wenn das alles nicht unser Problem ist, dann sind wir doch wieder am Anfang der Frage: Welche Stufen soll eigentlich ein Kind erklimmen? Machen wir ein Experiment: Hast du schon einmal vor einem Umzug gestanden und dir die neuen Zimmer vorgestellt? Genauso visualisierest du jetzt die Fähigkeiten und Berufswünsche deines Kindes.

Sieh es einige Jahrzehnte älter: Erwachsen, in einem Anzug, mit anderen Menschen umgeben und im Besitz einer Art von Professionalität, die dich erstaunen läßt. Tage später fragst du dein Kind, wie es sich denn selbst so sieht, wenn es älter ist. Notiere mit aktuellem Datum und Uhrzeit seine Antwort und behalte das Bild.[2]

Mag sein, daß aus deinem Kind etwas Anderes wird, als du vorausgeschaut hast. Aber du wirst empfinden:

„Was es werden wird, liegt bereits in ihm begründet. Ich habe es gespürt.“

 Und dieses Gespür wird wie ein Vitamin wirken, es wird die Daten, die dein Kind heute sammelt, speichern und sein Gewissen bilden. Es wird nicht „egal was“ werden und sterben, sondern sein Geheimnis entdecken, indem es Stufen erklimmt und Ziele erreicht: Die Weisheit seines Lebens.

Goethe formulierte das in seinem Gedicht Urworte orphisch unter dem Titel Daimon:

keine Zeit und keine Macht zerstückelt

geprägte Form, die lebend sich entwickelt.


[1] Oder eine ganz andere Überzeugung entwickeln

[2] Ohne dass Ihr Kind es in dem Moment weiß!

 

Die geplante NWO kracht zusammen / Und wie wo kaufe ich dann Brot für mich und meine Kinder? / Die Menschheit organisiert sich neu / 3

Ich komme zum entscheidenden Teil. Ich bespreche die Basis einer jeden neuen Organisation der Menschheit. Ohne diese Basis sind die schönsten Ideen, wie wir uns neu aufstellen wolen, nicht die Tinte und das Papier wert. Ich kann es gar nicht genug betonen: Was ich hier darlege, ist Voraussetzung für jede entscheidende Veränderung weg von indoktrinierten, kontrollierten, gegängelten, missbrauchten, dem Geld für Brot und Dach hinterherhechelnden, im Hamsterrad rotierenden Menschen hin zu einer Weltgemeinschaft, hin zur Menschheitsfamilie, welche sich nach ganz bestimmten Prinzipien neu organisiert.

Die Prinzipien und damit die Organisationsform wird in Teil 4 folgen. Jetzt also los. Worum geht es? Was ist unabdingbare Voraussetzung für die Gesundung der Menschheit und damit automatisch parallel laufend die Gesundung der gesamten Natur?

 

Unsere Zukunft ist in erster, zweiter und dritter Linie davon abhängig,

wie wir mit unseren Kindern umgehen.

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Ich nenne zuerst Umgangsformen, welche gute Entwickelungen verunmöglichen.

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Man bumst, und blöderweise macht man dabei auch mal ein Kind.

Das Kind ist nicht gewollt.

Die Mutter trägt während der Schwangerschaft weder Sorge zu ihrem Körper noch zu ihrem Geiste.

Das Kind wird unmittelbar nach der Geburt abgenabelt, kopfüber gehalten, geschlagen, und dies in gleissendem Lichte.

Das Kind wird sofort von der Mutter entfernt und alleine gestellt.

Das Kind bekommt Nestlé anstelle von Muttermilch.

Die Erwachsenen streiten während der Schwangerschaft.

Die Erwachsenen streiten während der Kindheit des Heranwachsenden.

Das Kind wird gefüttert, weiter bekommt es nichts.

Das Kind bekommt alles, was es will.

Das Kind wird überbehütet.

Das Kind geht ab zwei Jahren zur Schule.

Das Kind erhält frühsexuelle Erziehung.

Das Kind hat unendlich lange Schulzeiten. Es muss auswendig lernen und wiederkäuen.

Das Kind spielt 6h/Tag virtuelle Mordszenen.

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Wachsen die Kinder unter solchen Umständen auf, können wir das verheissene goldene Zeitalter getrost vergessen. Wir ziehen mit genannten Methoden Leute heran, denen es an allem mangelt: Es ermangelt ihnen gesundes Selbstvertrauen, es ermangelt ihnen Liebesfähigkeit, es ermangelt ihnen Empathie, es ermangelt ihnen Kreativität, es ermangelt ihnen Lebensfreude.

Die Menschheit versinkt in Lüge, Betrug, Diebstahl, Missgunst, Habgier, Lustbesessenheit und Zerstörungswut. Sie geht unter.

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Ich benenne nun das, was Kinder zwingend benötigen, damit sie sich zu selbstbewussten, frohen, kreativen, freundlichen, humorvollen, gescheiten, klugen Menschen entwickeln.

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Die Verantwortlichen besprechen, ob es sinnvoll ist, ein Kind zu zeugen.

Ein Kind wird gezeugt, wenn gewährleistet ist, dass es körperlich und seelisch wohl betreut werden kann.

Ein Kind wird gezeugt von einem Manne und einer Frau, welche sich liebend vereinigen.

Die Verantwortlichen bitten den Kosmos, die best passende Seele zu schicken.

Die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass im Moment, da die Zeugung stattfindet, eine Seele herbeigezogen wird, welche vom ersten Moment an untrennbar mit dem heranwachsenden Körper verbunden ist.

Die Verantwortlichen wissen, dass die Seele dann erstmalig in den Körper eintritt, wenn das Kind im dritten Monat sich zu bewegen beginnt.

Die Verantwortlichen gehen mit der Seele täglich in Kontakt und bekunden ihre Liebe.

Die Mutter achtet während der Schwangerschaft besonders bewusst darauf, in jeder Hinsicht gesund zu leben.

Das Kind kommt zuhause, im Kreise der Verantwortlichen zur Welt. Eine Hebamme steht zur Seite.

Es wird sanft aufgenommen.

Es wird abgenabelt, wenn es selber zu atmen beginnt.

Während des ersten Lebensjahres ist das Kind meistens an der Brust der Mama, gelegentlich an der Brust der Mitverantwortlichen.

Das Kind bekommt so lange wie möglich Muttermilch.

Auch während des zweiten Lebensjahres ist das Kind nie alleine, wird körperlich getragen und geistig begleitet von Mama und den Mitverantwortlichen.

In den ersten sieben Lebensjahren ist das Kind fast ausschliesslich im Kreise der Verantwortlichen.

Es darf bei allen Werktätigkeiten mit dabei sein, darf Hand anlegen.

Wenn das Kind fragt, antworten die Erwachsenen wahrhaftig.

Den Erwachsenen ist bewusst, dass Kinder grundverschieden sind. Das Eine sagt bis zum dritten Lebensjahr kein einziges Wort, kann aber mit 5 lesen und schreiben und spricht gekonnt. Das Andere schnattert schon mit drei Jahren in ganzen Sätzen. Die Erwachsenen betrachten die natürliche Entwickelung mit Wohlgefallen.

Vom siebenten bis zum vierzehnten Altersjahr erweitert das Kind aus eigenem Antrieb sein Beobachtungs- und Wirkungsfeld. Auch dies wird von den Erwachsenen mit Genuss miterlebt.

Alle Verantwortlichen bieten dem Kinde nach bestem Können Räume. Der Eine erzählt dem Kinde Geschichten, der Andere macht zusammen mit ihm eine Puppenstube. Der Eine turnt, und das Kind darf mitturnen, der Andere spielt Gitarre, und das Kind darf Griffe, Melodien und Rhythmen nachahmen und selber Weiteres ausprobieren.

Das Kind darf zur Schule gehen, so es das will. Die Schule bietet Kurse an. Die Klassen sind altersdurchmischt. Beispiel Schetinin Sehr empfehlenswert und aufbauend, von Schetinin zu lesen.

In der Phase 7 bis 14 benötigen die Jungs für ihre freie Entwickelung mehr und mehr Männer, die Mädchen mehr und mehr Frauen. Sie brauchen die Orientierung an vorbildlichen Männern und Frauen. Sie saugen alle Qualitäten ihrer Vorbilder auf, integrieren sie und lassen sich beflügeln und stärken.

Der kleine Kreis der Hauptverantwortlichen ist dem Kinde in dieser Phase als sicherer Hort immer noch wichtig, doch bewegt es sich mehr und mehr ausserhalb desselben. Die Verantwortlichen erleben das mit und freuen sich über die rasch und natürlich stattfindende zunehmende Selbständigkeit des Kindes.

Wo das Kind auch immer ist, stets darf es fragen, stets darf es bei allen Tätigkeiten Hand mitanlegen.

Im Alter von 14 bis 21 wird das Kind sich mehr und mehr Gebieten widmen, an denen es besonders interessiert ist. Es wird sich auf diese Gebiete in Denken und Handeln spezialisieren, seine Nase aber, von Neugierde geführt, immer auch mal in andere Gebiete stecken.

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Meine Beschreibung erhebt keinen Anspruch auf Perfektion. Doch du, guter Leser, kennst den Grundsatz, den ich aufgefächert habe:

Das Kind benötigt Liebe von allen Seiten und es benötigt Räume, von denen es Anregung erfährt und in denen es seine Tätigkeiten entfalten kann.

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Wächst eine genügend grosse Anzahl Kinder im beschriebenen Sinne auf, so wird die Menschheit und die gesamte Kreatur aufblühen. Mutter Erde wird sich königlich freuen.

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Die Art der Menschheitsorganisation erscheint in der Fortsetzung.

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Thom Ram, 01.10.7

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Nachtrag

Ich erinnere an das afrikanische Sprichwort.

Was benötigt ein Kind, damit es froh und frei aufwachsen kann?

Es benötigt ein Dorf.

Natürlich nicht ein Schlafdorf, sondern ein Dorf, da das Kind Menschen sieht und bei und mit ihnen sein kann, da es zuschauen und palavern und mitwirken kann.

Jaja, schnell gesagt. Ich weiss. Wie soll man das innem Schlafdorf oder inner Grossstadt handhaben? Nun…da braucht es Phantasie, Köpfchen, Ideenreichtum und zusätzliche Tatkraft. Es erfordert Schulterschluss mit Gleichgesinnten. Es erfordert den Willen, dass die Erwachsenen kleine Teile eines gesunden Dorfes entweder finden oder selber gestalten. Wenn die Leute mit ihren Kindern nur in ihren vier Wänden hocken, ist nichts gewonnen. Nein. Es sind keine Kurse nötig. Ja, sich mit Gleichgesinnten organisieren, das muss man wollen. Wöchentlicher Ausflug an den Bach. Bei jeder Witterung. Jederzeit beim Nachbarn Müller klingeln dürfen, zwecks Beiwohnen seiner ……. Lieblingstätigkeit. Und so weiter. Ja, wir haben es nicht leicht, denn…wo ist das Dorf? Nochmal: Ideenreichtum ist gefragt.

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Eltern, Kind und Kinderstube: Selbständig sein

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12. von 144  Hat es das alles von mir?

von Eckehard

„Hat es das von mir?“ fragst du dich immer dann, wenn du bestimmte Eigenschaften an deinem Kind entdeckst. Dir fällt auf, daß du dich in deinem Kind wiederfindest. Ein weiterer Gedanke kommt rasch dazu: Es soll es besser haben als ich! Ich mache es anders als meine Mutter, Eltern, Erzieher. – Wozu brauchen wir diese Einstellung?

(mehr …)

Familienstellen nach Bert Hellinger heute

Ein Gespräch mit Sophie Hellinger & Wolfgang Maiworm.

Der pure Gegenpol zu den Kräften, welche Menschen spalten, trennen und entwurzeln.

Ich fühle mich beschenkt und prognostiziere, dass ein jeder Hörer Gewinn aus dem Interview ziehen wird.

Eingereicht von Mujo

Thom Ram, 04.09.07

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