bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUFKLÄRUNG » 91. von 144 – Wohin führt der Weg? – ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Das Schweigen aus Leibeskräften

91. von 144 – Wohin führt der Weg? – ELTERN KIND UND KINDERSTUBE – Das Schweigen aus Leibeskräften

Eckehardnyk, 14. Februar NZ9

1

Über-sich-Hinauswachsen und In-sich-Hineinschauen haben wir als Richtungen bereits angegeben, die einer gehen muß, um zum einen gesund zu bleiben und um zum andern den Zusammenhang mit dem „Unternehmen Menschsein“ zu bewahren. Damit haben wir den Weg und seine Wirkung benannt. Sind wir aber schon genügend mit der Strecke selbst vertraut und bekannt?

2

Ein Phänomen, bei dem wir über uns hinauswachsen, und sei es auch nur für Sekunden, ist die Aufmerksamkeit, die wir besonders im Lachen-über-sich-selbst fest machen konnten. Jede Art von Aufmerksamkeit, die du deinem Kind schenkst, trägt sowohl zu seinem als auch zu deinem Wachstum und damit zur Gesundheit bei.

3

Nehmen wir das Impfen: Ein Stich in den Oberschenkel *) tut ein bißchen weh. Kinder verhalten sich dabei ganz unterschiedlich. Wir kennzeichnen nur die Arten, bei denen sie über sich hinauswachsen:

A. Brüllen aus Leibeskräften, aber Mitmachen, was geschieht.

B. Aufmerksam und schweigend Begleiten, was geschieht.

4

Entscheidend für das Wachsen ist, daß das betreffende Kind nicht abwehrt oder sich verweigert. In solchen Fällen kann nämlich mit Komplikationen, oder wenigstens mit Wirkungslosigkeit des Impfstoffes gerechnet werden. Auch wenn mir hierzu keine Forschungsergebnisse vorliegen, ist damit zu rechnen, wie bei jeder innerlichen Ablehnung von Therapie an anderer Stelle und von erwachsenen Menschen auch.

5

Das Brüllen aus Leibeskräften ist noch keine Abwehr der Therapie, sondern, wie wir sie bei den ganz Kleinen schon gesehen haben, ein wirksames Instrument, um weit über die Leiblichkeit hinaus wahrgenommen zu werden, also ein Sich-größer-Machen. Das mit Brüllen, also mit sekundenschnellem Wachstum, beschäftigte Kind hat dann gar keinen Sinn mehr übrig für den lächerlich kleinen Piekser durch die Kanüle. Du brauchst hier nichts weiter zu tun, als es gut zu halten und ihm dann, die Prozedur als beendigt anzeigend, ehrenvollen Trost zukommen zu lassen.

6

Auch „Schweigen aus Leibeskräften“ gibt es und gehört mit Bestätigung belohnt. Das fällt für gewöhnlich leichter, weil das irrtümlich mit „Zusammenreißen“ benannte Wachsen schon von vornherein als ein löbliches Verhalten gilt. In diesem Fall wäre das bestätigende Lob schlicht zu gestalten, damit der „Held“ nicht zu guter Letzt noch den Boden unter den Füßen verliert und wie einst der Reiter über den zugefrorenen Bodensee nachträglich vor Schreck zusammenbricht.

7

Diese andere Richtung des Weges (B) kannst du beim schweigenden Mitmachen an Kindern beobachten. Nämlich das In-sich-Hineinschauen, während da draußen an ihnen hantiert wird. Es sind anscheinend introvertierte Kinder. Sie zeigen nicht so sehr Aufmerksamkeit für das äußere Geschehen als mehr für das, was sich in ihnen selbst dabei abspielt. Auf diese Weise korrespondieren sie sogar gut mit dem, was der andere vorhat, weil sie den, der es gut mit ihnen meint, als Mitmenschen inwendig entdecken und auf diesem Weg akzeptieren, was er an ihnen ausübt.**)

8

Wir wären nicht vollständig bei unserer Erkundung, wenn wir nicht auch erkennen könnten, daß im oben genannten „mitmachenden Brüller“ (A) der Blick auch nach innen geöffnet ist.

©🦄

(eah) 25. Januar 1999 und 14. Februar 2021


*) Zum damaligen Zeitpunkt waren bei Kindern auf drei Krankheiten kalibrierte Impfstoffe normal und wurden in der Regel gut vertragen. Sie gehörten zum Standard kinderärztlicher Praxen. Die Beobachtung hier bezieht sich auf ein gewünschtes Begleiten durch eine für unvermeidbar gehaltene Schmerzsituation. Ein unbesehenes Befürworten heutiger Impfstoffe und Praktiken ist hiermit auszuschließen. Entscheidungen zur Impfung jeder Art fällt allein in das freie Entscheiden von Arzt und Patient beziehungsweise Eltern.

**) Hier wurde ohne Kenntnis heutiger mit Kindern veranstalteter Praktiken gesehen, weshalb es relativ leicht fällt, Kindern durch entsprechendes „Management“ Kooperation für ganz andere Aktivitäten abzugewinnen. Umso wichtiger ist ein in ihnen familiär angelegter Schutz, „instinktiv“ von der Stimme vom „Wolf im Schafspelz“ Abstand zu halten.


2 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    *) Zum damaligen Zeitpunkt waren bei Kindern auf drei Krankheiten kalibrierte Impfstoffe normal und wurden in der Regel gut vertragen. Sie gehörten zum Standard kinderärztlicher Praxen“

    Ist das dein ernst so etwas noch zu veröffentlichen nach all den was hier bereits auf bb schon gepostet ist was die Impfung betrifft ?!

    Jede Impfung ist Körperverletzung am Kind, wer das als Elternteil zulässt macht sich mitschuldig.
    Und es macht keinen Unterschied ob damals oder heute. Impfungen waren schon immer ein Verbrechen an die Menschheit.

    Das einzige was die Eltern von damals gegenüber heute endschuldigt ist das Wissen über den Schaden nicht Vorhanden war. Und wenn doch wurde es weitgehend vertuscht und abgestritten. Und es kam nie in die Öffentlichkeit.

    Gefällt 1 Person

  2. eckehardnyk sagt:

    Mujo, es geht hier doch um das Mitmachen ohne Zwang und falsche Ablenkung. Das Impfen diente nur als Beispiel. Es stand uns täglich zur Beobachtung zur Verfügung.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: