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2. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Die Einstellung entscheidet

Eckehardnyk, Donnerstag, 24. November NZ 10

1.

Wo beginnt eigentlich dein Kind? –

Darüber gibt es zwar Diskussionen, doch ihr allein habt euch dazu entschlossen, ein Kind in die Welt zu setzen (oder gelangen zu lassen), und mit dem Entschluß beginnt es auch für euch zu existieren. Es gehört also zu jedem Elternpaar ein anderer, eigener Anfang seiner Elternschaft. Vom Entschluss an beginnt es, für sein Kind zu denken, zu fühlen und zu handeln. Erinnert sei nur an Strickarbeiten, die manche Mütter beginnen, ohne dass die medizinische Indikation einer Schwangerschaft vorgelegen hat. In dem Moment, wo ihr beginnt, euer Kind gedanklich zu umhegen, beginnt ihr auch unwillkürlich euch zu verändern, genauer gesagt: Ihr schafft euch eure Einstellung zu diesem Kind. Heutzutage mißt man der Einstellung großes Gewicht bei. Die Einstellung entscheidet über den Erfolg, bei sportlichen Wettkämpfen, auf der Karriereleiter und natürlich besonders im häuslichen Umgang.

2.

„Die Einstellung entscheidet“ ist zwar gut gesagt, aber letztlich will jeder Mensch selbst über seine Einstellung entscheiden, zu was auch immer. Haltet ihr diese Voraussetzung für überflüssig, dann bekommt ihr in fernerer Zukunft und ganz zum Nulltarif, für unterdrücktes Zutun eure Rechnung in Gestalt von Schuldzuweisungen für alles, was bei dem in die Jahre gekommenen Kind nicht geklappt hat. Dann wart ihr die zu strengen oder zu nachlässigen Eltern. Und die Schuldzuweisungen metastasieren auf die ungerechten Lehrer, denen ihr geglaubt haben sollt, auf die gemeinen Kollegen, oder auf den cholerischen Chef, deren Launen und Ränke man sich nicht vorbereitet fühlen konnte, oder zu alleroberst auf den lieben Gott, der das alles zuließ.

3.

Der erste Schritt zum Erfolg beginnt also bei sich selbst: Sich die eigene Einstellung oder Gesinnung bewusst zu machen! Du denkst, dazu brauchst du einen Seelsorger, Psychiater oder Therapeuten? Wenn du einen kennst, geh ruhig zu ihm, er wird dich sicher auf gute (oder neue) Gedanken bringen, wenn du ihn oder sie gut genug bezahls. Was du aber auch kannst, ist nachzudenken über dich selbst: Wer bin ich denn, daß mir das und jenes passiert?

4.

Danach werden sich schon einige Dinge in deinem Leben anders anfühlen. Durch diese erste Frage bekommst du ein anderes Gespür für dich selbst. Es ist, meine ich, das älteste Gefühl, das für den neuzeitlichen Menschen existiert. Für manche ist es eine Aussage wie: „Das bin ich“ oder für andere eine Frage: „Warum bin ich ich? Dieser Vorgang hat sich in deiner Kindheit mit Sicherheit auch einmal abgespielt und wird sich in jedem Kind irgendwann, irgendwo und irgendwie so wiederholen und sich doch völlig neu anfühlen.

5.

Indem du das aus deiner Sicht nachvollziehst, wirst du nochmals auf deine eigene Kindheit zurückgeworfen. Damit verbindest du dich aber auch mit allen Kindern, die zu sich selbst erwachen. Auch mit deinem eigenen Kind; ja, da besonders, denn dies lebt ja mit dir, (mit euch) symbiotisch, in Lebensgemeinschaft, wobei es von euch mehr mitbekommt, als ihr ahnt.

6.

Es gehört also Mut dazu, wirst du gemerkt haben, sich auf die Spur zu kommen und zu sehen, woher und wie Einstellungen gewachsen sind und was man selbst dazu beigetragen hat. Eine veränderte Einstellung macht zwar neugierig: Wie erlebe ich jetzt die mir vertrauten Dinge und Vorgänge? Sie ruft aber auch Gegner auf den Plan, die sich gegen jede Veränderung an und in dir heftigst wehren. Das können Leute von außen sein, aber auch all deine „Iche“, die an den festgestellten Werten deiner (oder eurer) Lebensweise hängen und dort resistent, also anhaftend bleiben wollen. Wenn einer seinen Hausschlüssel immer in eine bestimmte Tasche gesteckt habt, wird jedes (verinnerlichte) „Hausschlüssel-Ich“ daran festhalten und protestieren, wenn plötzlich eine andere Tasche bevorzugt werden sollte.

7.

Ihr werden merken, Gewohnheiten lassen sich so schnell nicht ändern, obwohl sie von euch selbst gemacht sind. Allerdings habt ihr mit der Gewohnheit „den Lehrer aller Dinge“ bei euch, den ihr als Schlüssel zur Existenz eurem Kind übereignen werdet.

© eah

12. Oktober 1998 und 24. November 2022


8 Kommentare

  1. helmutwalch sagt:

    Ja schön 🤩

    Zu wissen 😜😜😜

    Old Habits Die Hard 😜❇️❤️🙏

    .https://www.youtube.com/watch?v=VkCDxu6Z2XE

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  2. Mujo sagt:

    „Wo beginnt eigentlich dein Kind?“

    Wie bei allen Dingen da wie es am Ende aussehen soll und die höchste Kraft und Energie Konzentriert ist.
    Alles andere ist der Weg dahin.

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  3. latexdoctor sagt:

    Wer oder was? ist „ich“, das ist wohl die Frage die am schwersten zu beantworten, ausser für die welche sagen „ich bin mein Körper und das denkt ist mein Gehirn“
    Das ist es jedoch das man versucht uns allen zu vermitteln – Gottlosigkeit in höchster Form und bei einigen (vielen?) scheint das zu funktionieren, was das wohl für Eltern sein werden / sind ?

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  4. latexdoctor sagt:

    Hat dies auf Märchen von Wurzelimperium S1 SunShinE rebloggt und kommentierte:
    Wichtige Gedankengänge, nicht nur für künftige Eltern

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  5. fritz sagt:

    Mit LGBTQPä, DragQueens, Frühsexualisierung im Kindergarten und Schulen, Kinderbücher, usw.
    wird den Kindern immernoch viel Schaden, für das spätere Leben, zugefügt :

    Nov 19, 2022
    Nach langem schweigen auf dem Kanal, starten wir wieder mit einem Beitrag aus der Reihe Pädophile Prominenz.

    In diesem Beitrag habe ich einen detaillierten Blich auf Charles Kinsey alias Dr. Sex geworfen. Seine schändlichen Forschungen dienen bis heute als Grundlage für nahezu alle Sexualerziehungprogramme.

    Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bedient sich bei diesem Pädokriminellen und seiner abartigen „Forschungen“.

    Also lasst uns zusammen einen Blick auf den Anfang des queeren Regenbogens werfen…..

    sowie folgendes Video :

    KentlerGate: Kindesmissbrauch in staatlicher Verantwortung. Doku über systematischen Kindesmissbrauch
    Jahrzehntelang gaben Berliner Jugendämter Kinder und Jugendliche in die „Obhut“ pädophiler Männer – mit finanzieller Unterstützung des Berliner Senats. Der Kopf hinter diesem verbrecherischen „Experiment“ war der Sozialpädagoge Helmut Kentler, dessen pädophil kompromittierte „emanzipatorische #Sexualpädagogik“ bis heute in Kitas und Schulen präsent ist.

    Seit Jahren leistet DemoFürAlle wichtige Aufklärungsarbeit über die schädlichen Einflüsse und Verstrickungen Kentlers. Unser Dokumentarfilm „KentlerGate: Kindesmissbrauch in staatlicher Verantwortung“ ist eine einzigartige Gesamtschau der Ereignisse und ihrer Hintergründe. Jetzt ansehen und teilen!

    mehr hier:
    https://www.tagesstimme.com/2022/10/28/kentlergate-doku-ueber-systematischen-kindesmissbrauch

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  6. fritz sagt:

    Eine sehr menschenfreundliche Psychologin war Alice Miller. Sie widmete Ihr Leben den geschundenen Kindern
    und Jugendlichen, wie auch den Erwachsenen um ihren Balast loszuwerden und wieder Luft zu bekommen.
    Auf Ihrem Blog finden sich (anonym) die Schreiben vom über 650 Mitmenschen und die Antworten und Vorschläge,
    nein keine -schläge, Ratschläge, nein keine -schläge sondern freundliche Worte und Einfühlung die Ihnen helfen/halfen
    sollen Balast loszuwerden und zu sich selbst zu finden.

    Ihr Blog : http://www.alice-miller.com/de/profile/

    Ihr Text : „“ In den USA gibt es noch 20 Staaten, die die Züchtigung der Kinder sogar in den Schulen erlauben, sogar während der Adoleszenz. Menschen, die sich über diese Fakten empören und deren Tragweite für die Zukunft begreifen, werden alle Bücher von Alice Miller verstehen. Sie werden auch begreifen, weshalb sich diese Autorin kompromisslos dafür engagiert, die Gesellschaft von ihrer Ignoranz zu befreien. Sie versucht, mit Hilfe ihrer Bücher, Artikel, Flugblätter, Interviews und Antworten auf Leserbriefe auf ihrer Website zu zeigen, dass Kindesmisshandlungen nicht nur unglückliche und verwirrte Kinder schaffen, sondern auch destruktive Jugendliche und misshandelnde Eltern der Zukunft.

    Alice Miller sieht nämlich die Wurzeln der weltweiten Gewalt in der Tatsache, dass überall Kinder geschlagen werden, und dies noch in den ersten Jahren, zur Zeit der Ausbildung des Gehirns. Schäden, die aus dieser Praxis entstehen, werden von der Gesellschaft kaum wahrgenommen, sind aber verheerend. Denn gegen die an ihnen ausgeübte Gewalt dürfen sich Kinder nicht wehren, sie müssen die natürlichen Reaktionen wie Zorn und Angst unterdrücken und entladen diese starken Emotionen erst als Erwachsene an ihren eigenen Kindern oder an ganzen Völkern. Alice Miller beschreibt diese Dynamik in ihren 13 Büchern und illustriert sie nicht nur anhand ihrer Fallgeschichten, sondern auch anhand ihrer zahlreichen Studien über Lebensläufe der Diktatoren und berühmter Künstler. Die Vermeidung dieser Thematik in allen ihr bekannten Gesellschaften führt dazu, dass extrem irrationales Verhalten, Brutalität, Sadismus und andere Perversionen ungestört in der Kindheit produziert und die Produkte als naturgegeben oder als genetisch bedingt angesehen werden. Erst durch das Bewusstwerden dieser Dynamik kann die Kette der Gewalt unterbrochen werden, meint Alice Miller und widmet diesem Ziel ihr ganzes Lebenswerk „“

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  7. fritz sagt:

    noch vergessen, hier der normale home Link von Alice Miller :

    http://www.alice-miller.com/de/home/

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  8. Thom Ram sagt:

    Fritz

    Jaaa, die Alice Miller.
    Als ich, im Jahre 2000, mit Verlassenheitsängsten sehr schlimme Monate durchlebte, da stieß ich auf sie. Große Buchhandlung in Berlin. Ich, absichtslos, stöberte ein bisschen. Sah einen schmalen roten Buchrücken, griff das Buch heraus…Alice Miller. Die Lektüre half mir entscheidend, mein Leiden zu verstehen und zu schlichten.

    Stichwort: Säugling/Kleinkind, welches schreit, auch des Nachts, und keine Mama kommt. Das ist Panik.
    Alle Heranwachsenden verdrängen das, erinnern sich nicht daran, so auch ich.
    Irgendwann mal aber wird der Erwachsene vielleicht dazu angetriggert, sich der Panik zu erinnern, vielmehr Panik steigt in ihm auf, rational betrachtet blödsinnig grundlos.

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