bumi bahagia / Glückliche Erde

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Schritte (1)

Verspürte Wirkungen lassen uns Vorgänge wahrnehmen, die dahinterliegenden Prozesse erkennen, Zusammenhänge herstellen, Entwicklungen nachvollziehen, Erkenntnisse sammeln – wir sind hier, um zu erleben, um zu erfahren, um unsere Seele zu bereichern.
Aber WIE?
fragt Luckyhans, 16.10.004

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In der grobstofflich-materiellen Welt nehmen wir Menschenwesen uns als voneinander getrennte Individuen (Individuum = das Unteilbare – in- = nicht. dividere = teilen; wie griech. atomos!) wahr, von denen jedes seine eigenen Schritte geht und sich entwickelt.
(Fragt sich: wann und wo haben wir uns denn früher ver-wickelt, wenn wir uns seitdem ent-wickeln?)

Jeder sammelt mit seinen Sinnesorganen Eindrücke von dieser grobstofflichen Welt: wir hören, sehen, fühlen, riechen, schmecken. Wobei jeder ein klein wenig „anders“ – auf seine eigene Weise – diese Eindrücke wahrnimmt (d.h. als „wahr“ annimmt).

All diese Sinneseindrücke gelangen über Resonanzen zu uns.

Hören: das Trommelfell geht in Resonanz mit bestimmten akustischen Schwingungen – wir hören einen Ton, weil das Trommelfell in genau derselben Frequenz (= Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) schwingt wie das „äußere Ereignis“.
Diese Schwingungen werden im Innenohr in elektromagnetische Signale umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet, wo sie im Vergleich mit dort gespeicherten („vorhandenen“) Sinneseindrücken (die wir früher „erlernt“ haben) als bestimmte „Ereignisse“ interpretiert werden:
aha, das ist jetzt ein Ton wie jener, der als „hohes C“ bekannt ist; aha, das ist jetzt die Tocata und Fuge d-moll von Johann Sebastian Bach; aha, das ist jetzt eine Amsel, die zwitschert usw.

Sehen: Der vom Auge ausgesendete Sehstrahl geht in Resonanz mit den Schwingungen der jeweiligen „Farben“, „Formen“ und „Bewegungen“ – diese Resonanzen werden im Auge in elektro-magnetische Signale umgesetzt und zum Gehirn „gesendet“, wo sie erneut mit früheren (erlernten) Signalen verglichen und interpretiert werden: aha, diese Schwingung wird als Farbe grün bezeichnet; aha, dies ist meine Nachbarin Isolde; aha, dies Auto fährt wohl zu schnell usw.

Genauso geht es uns mit allen Sinneseindrücken, die wir aufnehmen – es sind Resonanzvorgänge: der Berührende hat zur selben Zeit einen „Signaleingang“ wie der Berührte – die Berührung wird – je nach Stärke, Quelle und Gesamteindruck – als liebevoller Stups, freundschaftlicher „Puff“ oder als aggressiver Stoß interpretiert und ruft entsprechende Reaktionen hervor.

Daß die Signalaufnahme per Resonanzen geschieht, können wir ganz leicht daran erkennen, daß wir in der Lage sind, unsere Sinneseindrücke zu filtern, d.h. bestimmte Signale „durchrauschen“ zu lassen (das Gehör „auf Durchgang schalten“, wie der Volksmund sagt) oder auch bestimmte visuelle Reize einfach auszublenden („das hab ich gar nicht bemerkt“) – aus dem täglichen Leben als „hinhören“ und „weghören“, als „hinsehen“ und „wegsehen“ usw. hinlänglich gewohnt.

Wir können uns also auch auf bestimmte Signale einstellen, diese aufnehmen, obwohl sie durch andere viel stärkere Signale überdeckt werden – das leise Weinen ihres Säuglings hört jede liebende Mutter auch ohne „Babyphone“, selbst wenn sie in der angeregtesten Unterhaltung steckt.
Oder wenn wir bestimmte Signale (Töne, Geräusche) „erwarten“ und „darauf spitzen“, dann können wir ganz erstaunliche Hörleistungen vollbringen.
Dieselbe Selektivität ist natürlich auch bei allen anderen Sinneseindrücken möglich und kann ganz erstaunliche Größenordnungen annehmen – Beispiele kennt jeder aus seinem täglichen Leben.

Wir merken also, daß es bestimmte „Prinzipien“ gibt, nach denen unser Kontakt mit der Umgebung funktioniert: Resonanz/Selektivität, Umwandlung/Weiterleitung, Vergleich mit Bekanntem/Erlerntem, Interpretation.

Das muß nicht immer bewußt erfolgen – das läuft auch ständig „im Hintergrund“ ab – unser sog. Unterbewußtsein ist andauernd dabei, eine ungeheure Vielzahl von mit den Sinnen aufgenommenen Signalen in genau dieser Weise zu verarbeiten.
Und „bewußt werden“ kann uns nur eine verschwindend kleine Minderheit dieser Interpretationen – eben jene, welche das Unterbewußtsein für uns als relevant und wichtig „einsortiert“ hat.
Beim Sehen ist zum Beispiel bekannt, daß die „unterbewußt“ verarbeitete Informationsmenge um den Faktor 1000 und mehr die letztlich bewußt aufgenommene übersteigt.

Gut, all diese Dinge, unseren physischen Leib betreffend, sind mehr oder weniger geläufig und für manchen nichts wirklich Neues.

Aber weil wir die Natur als sehr „ökonomisch“ organisiertes System kennengelernt haben, die nichts „umsonst“ macht und vieles ähnlich „organisiert“, könnten diese „Prinzipien“ doch auch in anderen Bereichen Anwendung finden, oder?
Schaun mer mal…

Spätestens seit Rüdi Steiners „Geheimwissenschaft“ ist jedem Menschen verfügbar, und es ist spätestens seit Klaus Volkamers ersten Vorträgen und Büchern auch streng wissenschaftlich nachgewiesen, daß es auch eine feinstoffliche Welt gibt, welche die grobstoffliche durchdringt und mit ihr wechselwirkt, vorzüglich an sog. Phasengrenzen.
(Phasengrenzen sind alle Übergänge von einem Medium in ein anderes – in jeder der vielen Billionen Zellen unseres Körpers gibt es davon Tausende)
Erkennbar unter anderem an den feinstofflichen Körpern oder Auren, über die ein jeder Mensch verfügt und die von Hellsichtigen (angeblich nach ein wenig Training von allen Menschen) wahrgenommen werden können.

Diese Auren – der Äther- oder Willens-Leib, der Astral- oder Emotional-Leib und der Mental- oder Geist-Leib (von letzterem eventuell auch mehrere) – gehen über die Begrenzungen des physischen Leibes mehr oder weniger weit hinaus.
Es ist zu vermuten, daß diese Auren miteinander und mit dem
Lebensfeld (Geist, Bewußtsein) nach genau denselben Prinzipien wechselwirken wie die grobstofflichen Sinne: Resonanz, Vergleich, Interpretation.

Viele Menschen spüren einander ganz konkret: wenn eine bestimmte Person den Raum betritt, dann stellen sich augenblicklich gefühlsmäßige Reaktionen ein – „ach, der schon wieder“ oder „fein, jetzt ist mir wohler“, wobei es dabei selten um sachliche, sondern fast immer um rein emotionale Dinge geht, die oft gar nicht konkret bezeichnet werden können, warum das so ist, und sogar WAS da überhaupt IST…

Menschen mögen einander – dann sind sie gern beisammen – oder sie meiden einander.
Oft wird das dann über verschiedene scheinbar „objektive“ Kriterien „versachlicht“: „ich kann den nicht riechen“, oder „der stinkt“ – meist für andere Menschen nicht unbedingt nachvollziehbare Aussagen, die aber auch suggestiv wirken können, d.h. „man riecht es dann auch“… obwohl derjenige keine wahrnehmbaren Körperausdünstungen hat.

Allerdings spürt derjenige das meist auch, daß bestimmte andere ihn nicht mögen. Es sind also offensichtlich auch hier Resonanzen, die wirksam sind.

Und meine Vermutung ist, daß hier die Auren miteinander interagieren.
Es ist mir schon mehrfach so ergangen, daß sich plötzlich ein „ungutes Gefühl“ eingestellt hat – und wenige Augenblicke später öffnete sich die Tür, und ein (für mich) „Ekelpaket“ betrat den Raum – es waren da offensichtlich nicht die visuellen Reize, welche zu dem „unguten Gefühl“ geführt haben, sondern es stellte sich schon vorher ein, bevor die Person sichtbar war…

Witzigerweise können solch „emotionale“ Reaktionen auch auf reinen Mißverständnissen beruhen. Bei mir war das mal der Fall, als ich einen Arbeitskollegen als „unangenehm“ empfand, weil ich von ihm schon einiges „gehört“ hatte – per „Kollegentratsch“ waren mir sehr unschöne Verhaltensweisen bekannt geworden.
Nach einigen Tagen und näherem Umgang miteinander, der entgegen meiner „Vorspannung“ dann „erstaunlicherweise“ problemlos verlief, stellte sich heraus, daß ich einem Irrtum aufgesessen war: die „Erzählungen“ bezogen sich auf einen Namensvettern desjenigen Kollegen.
Ich habe für mich den Kollegen um Vergebung für meine fremdinduzierte Aversion gebeten – und daraus gelernt, mich weniger auf die „Urteile“ anderer zu verlassen… 😉

Mein Vorschlag: bitte achtet mal darauf, wie viele körperliche (emotionale) Reaktionen im täglichen Leben nicht durch optische oder akustische Reize hervorgerufen werden, sondern „einfach so“ auftauchen – und wodurch diese wohl hervorgerufen werden.

Gut, mit den Emotionen ist das soweit verständlich.

Daß jedoch unser Willen und unser Geist – unser Denken – von anderen Menschen beeinflußt werden, OHNE daß uns dies bewußt wird, das mag kaum jemand wahrhaben.
Und doch…

Wie oft ist es dir schon so gegangen, daß du nur durch die Nähe zu einem anderen Menschen, ohne daß ihr akustische oder optische Signale bewußt ausgetauscht habt, zu anderen Entschlüssen oder zu „Eingebungen“ gekommen bist, die denen das anderen sehr nahe lagen?
Schon, oder?
Noch nicht drauf geachtet? Vielleicht ist es nützlich, interessierter und aufmerksamer zu werden?

Natürlich könnte man jetzt wieder mit Körpersprache und Unterbewußtsein argumentieren – spielt gewiß auch eine Rolle.
Aber gerade in der Partnerschaft, wenn man schon Jahrzehnte miteinander lebt und sich „in- und auswendig kennt“, kommt es oft vor, daß man allein Überlegungen anstellt, die sich dann – je näher man physisch dem Partner kommt, um mit ihm darüber zu reden – nach und nach „transformieren“ und, wie sich dann im Gespräch herausstellt, sich den seinen angenähert haben.
Ist bei uns täglich an vielen „Kleinigkeiten“ zu bemerken… 😉

Oder im „Großen“:
wie oft ist es in der Zivilisationsgeschichte schon geschehen, daß bestimmte Erfindungen von mehreren Menschen fast gleichzeitig gemacht wurden – ob es das Telefon oder das Radio war – sie „lagen in der Luft“, d.h. das morphische Feld der Menschheit war soweit vor-bereitet, daß diese Erfindungen nun in das Bewußtsein von dafür auf Resonanz eingestellten Menschen treten konnten.
Oder wurden diese Erfindungen gezielt „induziert“?

Es gibt weitere „sonderbare“ Ereignisse und Vorgänge, denen kaum jemand seine Aufmerksamkeit schenkt, zum Beispiel geistige „Verbindungen“ zwischen Eltern und Kindern bzw. Großeltern und Enkeln, wo man voneinander weiß, wie es dem jeweils anderen geht oder was ihn gerade bewegt – oft muß man sich einfach mal in Ruhe auf diese Resonanzen einstellen, und schon kann man sie wahrnehmen.
Was zwischen Mutter und Kind noch „physikalisch“ durch den Austausch von Zellen während der Schwangerschaft „erklärbar“ wäre, wird zwischen Opa und Enkel schon schwieriger, einer grobstofflichen Interpretation zuzuführen…

Natürlich erlaubt die Idiotie des heutigen hektischen, auf „Effizienz“ und „Aktualität“ getrimmten alltäglichen Lebens den meisten von uns nur selten, sich mit sich selbst und seinen Resonanzen zu befassen – ein weiterer Anlaß, sich zumindest von Zeit zu Zeit bewußt aus den Zwängen des Hamsterrades zu befreien und sich wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen.

Nein, dies ist kein Aufruf zu stärkerer ICH-Bezogenheit, denn es geht stets um Wechselwirkungen mit anderen Menschen, anderen Wesen und der Natur.
Und es geht darum, zurückzufinden zu einer natürlichen, selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebensweise, wie sie für viele Menschen vor nicht allzu langer Zeit (vor etwas mehr als 100 Jahren?) noch „üblich“ war.

Bitte, es nehme jede/r diese Bemerkungen als Stupser, seinen Resonanzen öfter mehr Aufmerksamkeit zu schenken – es könnte zu ganz neuen Erkenntnissen führen…

– – – – –


10 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    unsere haustiere hören meist viel besser als WIR MENSCHEN, sehen und riechen besser (schnuppern besser) und was sie noch viel besser können: auf feinstofflicher ebene spüren und telepathisch kommunizieren.

    WIR MENSCHEN dürfen da mal üben, üben, üben …
    BIN LUISE

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  3. heiderune sagt:

    Wir Menschen können sowie die Tiere sehen, wenn unsere Augen erholt sind vom künstlichen Licht und flackernden Bildern und mit viel natürlichen grün heil sind.
    Es gibt Menschen die bekommen Schmerzen und wenig Später kommen Menschen mit genau den gleichen Blockaden. Das ist Resonanz bevor das Auge etwas zu sehen bekommt. Ich finde es spannend und intressant und übe mich gerne alle meine Sinne zu erfahren.
    Ja Luise da können wir üben….☺ und es macht emotional Intelligent….
    NAMASTE

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  4. thom ram sagt:

    Sei willkommen auf bb, heiderune!

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  5. „Natürlich erlaubt die Idiotie des heutigen hektischen, auf „Effizienz“ und „Aktualität“ getrimmten alltäglichen Lebens den meisten von uns nur selten, sich mit sich selbst und seinen Resonanzen zu befassen – ein weiterer Anlaß, sich zumindest von Zeit zu Zeit bewußt aus den Zwängen des Hamsterrades zu befreien und sich wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen.“

    Resonanzen spüre ich nur, wenn:
    1. ich nicht im Stress bin dazu gehören jedwede Art von Lärm, Hektik, schnellen Bewegungen vielen Menschen und so weiter.
    2. keine anderen Leute mir Stress machen – gewollt oder ungewollt
    3. wenn ich geistig wach bin.

    trotzdem kann man m. Wissens Streß nicht einfach per Knopfdruck (dh. eigenem Willen) abschalten, da er – zumindest bei mir – sehr stark umweltinduziert ist. So klappt es zb. immer mit Entspannung, wenn ich in den Wald gehe oder an einen Ort, der irgendwie in der Natur ist und mich dort stundenlang aufhalte. D.h. heißt aber nicht zwangsläufig dass dann,nach oder während dieses Aufenthalts, Resonanzen spürbar wären.

    Meine Erfahrung ist, sie sind da oder eben nicht – oder ich nehme sie nur nicht wahr- es ist Zufall, ob sie kommen oder nicht, wobei eine streßfreie Umgebung und geistige Wachheit Voraussetzung sind dass sie kommen.

    „Wie oft ist es dir schon so gegangen, daß du nur durch die Nähe zu einem anderen Menschen, ohne daß ihr akustische oder optische Signale bewußt ausgetauscht habt, zu anderen Entschlüssen oder zu „Eingebungen“ gekommen bist, die denen das anderen sehr nahe lagen?“

    => das ist Gefühlsübertragung. Die funktioniert auch auf Entfernung bzw Entfernung zählt für diese Energien nicht.

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  6. luckyhans sagt:

    Das ist das Schöne an der Resonanz: sie setzt voraus, daß man mit etwas in Resonanz gehen WILL oder zumindest BEREIT ist, dies zu tun… und wo Bereitschaft und Willen fehlen, da resoniert eben nichts, da kann nur räsoniert werden.

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  7. Richtig. Aber Wille alleine nützt nichts, wie ich oben aufgeführt habe.

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  8. […] erfahren, die Seele bereichern – unseren ersten beiden „Schritte“ betrachteten ausschließlich die unterste Ebene der Grobstofflichkeit. Heute […]

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  9. @heiderune

    Ich bekomme heftige Übelkeit bis zum Spucken, wenn etwas ganz unangenehmes, mich Bedrohendes und Angreifendes auf mich zukommt, manchmal spüre ich das schon eine Woche zuvor.
    Aber wie Du so schön sagtest, das klappt am Besten wenn man frei ist von all dem tosenden Lärm um einen herum.

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  10. luckyhans sagt:

    @ marietta:
    Ja, Resonanz ZEITVORGREIFEND ist auch bei Nein-Ihleffen festgestellt worden – bereits am frühen Morgen (UT!) dieses Tages gab es auffällige Aktivitäten (Erregung weiltweit) in den morphischen Feldern des Planeten, als Njuh Jorck noch schlief…

    Gefällt 1 Person

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