bumi bahagia / Glückliche Erde

Technologie und ihre Folgen-1

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme.
Mit diesen wollen wir uns im Weiteren befassen – Schritt für Schritt, vom Allgemeinen zum konkreten.
Luckyhans, 23. Juli 2017
———————————–

Beispiele für solche technischen Systeme, die altern und verschleißen, hat jeder jeden Tag in großer Zahl vor Augen: im Haushalt, auf Arbeit, in der Öffentlichkeit.
Man muß sie alle pflegen (Unterhalt, Wartung) und in regelmäßigen Abständen ersetzen, erneuern.

Man kann diesen langsamen Zerfalls-Vorgang verzögern und minimieren, aber ganz aufhalten kann man ihn nicht. Auch das langlebigste, hochwertigste Gerät, selbst wenn es erstklassig gepflegt wird, hört irgendwann auf zu funktionieren und muß ersetzt werden.

Somit erfordert jedes technische System eine ständige Aufmerksamkeit und einen Aufwand zu dessen Funktionserhalt.

Genau dies ist auch der begrenzende Faktor, was eine allumfassende Technologisierung und Automatisierung betrifft.
Denn irgendwann ist soviel Wartungsaufwand für die vorhandenen technischen Systeme erforderlich, daß keine neuen Systeme zum Ersatz der alten mehr geschaffen werden können.

Und dabei ist es völlig unerheblich, ob Menschen oder Roboter diese Wartungsarbeiten durchführen – es geht um Energien, die nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen oder deren unbeschränkter Einsatz nicht sinnvoll sein kann.

Eine vollständige Automatisierung sämtlicher Fertigungsabläufe ist also technisch gar nicht möglich, auch wenn das in vielen Hirnen noch nicht angekommen ist und von den meisten weiterhin als realistisch angesehen wird.
Es gibt Grenzen der Technologie, und Ignoranz hat noch nie weitergeholfen.

Es ist auch grundsätzlich unwichtig, ob die immanenten Interessen des jeweiligen Wirtschaftssystems eher darauf gerichtet sind, langlebige, hochwertige Produkte zu schaffen, oder ob von Anfang an – zwecks „ständigem Wachstum“ (eine weitere der vielen Unmöglichkeiten, die man uns ständig suggeriert) – eine geplante Obsoleszens in alle Produkte hineinkonstruiert und sozusagen eingebaut wird.
Der Unterschied ist groß, aber am Ende nur graduell.

Auch wenn klar ist, daß das gegenwärtige Wirtschaftssystem gerade den zweiten Extremwert austestet: nicht mehr reparaturfähige, gezielt nur gerade so den Garantiezeitraum überstehende Geräte umgeben den heutigen „Zivilisations-Menschen“ – trotz durchaus möglicher und sinnvoller Alternativen – im alltäglichen Leben in großer Anzahl, und was ihm als „technischer Fortschritt“ („immer das Neueste haben, weil es besser ist als das vorhergehende“) präsentiert wird, ist nur ein Ausdruck dieses Verbrauchs-Wahns, der aus dem Dogma des „ewigen Wachstums“ resultiert.

Natürlich wird eine Gesellschaft, die mehr auf Qualität und Langlebigkeit sowie Reparaturfähigkeit als nur auf Menge und Zuwachs achtet, langfristig überlebensfähiger sein.
Und das selbst dann, wenn eine vollständige Kreislaufwirtschaft analog zur Natur etabliert sein sollte.
Denn sie ist eine viel geringere Belastung für Mutter Natur, unseren Planeten und die gesamte Schöpfung.
Und sie schafft mit weniger Energieverbrauch dasselbe.

Und der Zusatzaufwand für die Konstruktion und Entwicklung genau solcher Produkte gegenüber einem „Feld-Wald-und-Wiesen“-Produkt ist verschwindend gering – es sind nur wenige Prozent vom Gesamtaufwand.
Im Vergleich zum heutigen Aufwand, der für die geplante Obsoleszens getrieben wird, sind langlebige, hochwertige und reparaturfähige Geräte sogar deutlich günstiger darzustellen.

Warum dies alles so ist?
Gute Frage… da darf jeder erstmal selbst seinen Denkapparat anstrengen.

Der heutige wirtschaftliche Unsinn ist jedenfalls durch die Systemzwänge bedingt, die uns ständig verheimlicht oder als Segen verkauft werden.
Der wichtigste davon wurde schon genannt: das Dogma vom Wachstum, von dem angeblich alles abhängen soll – „Arbeitsplätze“, „Weiterentwicklung“, „Frieden“, „Fortschritt“ – über die heutigen, meist total verqueren Inhalte der eben genannten Begriffe möge bitte jeder selbst ein wenig nachsinnen.

Dieses Dogma ist ganz klar hervorgerufen durch das Zinssystem – eine Notwendigkeit dafür besteht jedoch nicht.
Die Natur beweist es uns seit Jahrtausenden, daß Weiterentwicklung, Frieden und Fortschritt durchaus ohne ständiges Wachstum „funktionieren“.
– – – –

Unsere sog. technologische Zivilisation hat sich als ein Weg ins Nichts erwiesen, weil alles, was wir mit großem Aufwand heute „technologisch“ darstellen, von Mutter Natur schon vor vielen Tausend Jahren besser erschaffen wurde.

Was ist ein menschen- und naturschädigendes, energiefressendes Mobilfunknetz gegen die früher alltägliche und auch heute prinzipiell verfügbare direkte geistige Verbindung der Menschen untereinander, die Telepathie?

Nur weil sich die heutige dogmatisierte „Witzchen-schafft“ weigert, die Fakten anzuerkennen, „gibt es das nicht“?
Liebe Mitmenschen, mein Wissen hängt doch nicht davon ab, ob es durch irgendeinen „Äkspärrden“ bestätigt wird oder nicht… ich lasse mir nicht meine Erfahrungen und Erkenntnisse verbiegen, nur weil das, was uns fälschlich als „Zeitgeist“ dargestellt wird, dies angeblich so verlangt.

Für mich sind Menschen wie Rupert Sheldrake, Konstantin Meyl, Klaus Volkamer, Bernd Senf, Wilhelm Reich und viele andere deutlich seriöser und damit glaubwürdiger als die vielen täglich vom allgegenwärtigen Hirnverkleisterungssystem präsentierten Schmalspur-“Fach“idioten und „Experten“ mit ihren „Meinungen“.
Denn die eben genannten Wissenschaftler arbeiten systematisch und auf Erkenntnisgewinn ausgerichtet, und dienen nicht nur einem kranken System…

Soweit für heute – demnächst werden wir einzelne Bereiche durchleuchten.
LH


6 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Vollidiot sagt:

    Erst wenn er vor den Trümmern seines Tuns steht wird der Mensch eine denk- und Bewußtseinserweiterung erhalten, denn vorher hat er ja auf seine geistige Bequemlichkeit vertraut.
    Auf Bequemlichkeit folgt sicher Unbequemheit. Aber schon immer war der Mensch lernfähig; weniger lernbegierig, leider.
    Nun ja – manchmal stand auch schon im AT ein bedenkenswerter Hinweis, hier wäre angebracht über die Sünden der Väter und das 3. und 4 Glied nachzudenken. Der Tip ist schon recht betagt – aber, denk ich an abgereichertes Uran oder Chemtrails – kommt mir der Verdacht, daß die Lernfähigkeit sehr rudimentär ist.
    Auch bei: „du sollst nicht lügen“ und der Goetheschen Auffrischung „Wahrheit ist Weisheit“ herrscht Wüste – vor allem bei Politik, Kirchen und Medien.
    Dort sind alle bestens gekleidet, der moralische Duktus und Gestus ist großartig und die Aura blendend nur wenn sie den Rand (Mund, Schnauze, Fresse) öffnen, oh je, dann quillt stinkender Moder incl. Fäulnisgasen heraus.

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  3. Luckyhans sagt:

    zu Volli 24/07/2017 um 15:23
    Lieber Volli, wir sind da wieder bei der unzulässigen Verallgemeinerung. Es gibt „den Menschen“ nicht.
    Genausowenig wie „den Deutschen“ oder „den Buddhisten“.
    Es gibt Mentalitäten, Kulturen, Charakterzüge, Glaubensbekenntnisse usw.

    Und was die gegenwärtige „Sorglosigkeit“ der genannten Schauspieler-Gilden (Politik, Kirchen und Medien – ich würde gern auch noch das Management der Großkonzerne hinzuzählen) angeht, so ist das eher Hirnlosigkeit, geistige Schwäche, Unfähigkeit zu denken, Unwillen auch…

    Das einfachste Denkvermögen scheint all diesen Marionetten abhanden gekommen – sie haben es auch den zweiten Wortteil reduziert. Und auch dieser kann jederzeit „verschwunden werden“…

    Sehr kurzsichtig – denn es ist noch keine Marionette nach ihrem letzten Auftritt NICHT verbrannt worden…

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  4. Vollidiot sagt:

    Luckl

    Den Menschen in seinem Entwicklungsgang.
    Den gibt es .
    So wie es die Schöpfung gibt und damit auch den Menschen.
    Als Idee, Sein und Anderssein und Bewußtsein
    Die Varianz auf diesem Entwicklungsweg ist gewaltig.
    Trotzdem ist es mir erlaubt von „dem Menschen“ zu sprechen.
    Und bist Du nicht will, dann brauch ich keine Gewalt.

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  5. Vollidiot sagt:

    Luck

    „Sehr kurzsichtig – denn es ist noch keine Marionette nach ihrem letzten Auftritt NICHT verbrannt worden“

    Man kann aber auch unter Aufsicht gestellt werden, z.B. einer netten Pflegeperson und dann im Speyrer Dom beigesetzt werden (echt?).
    Unverbrannt (echt?).
    Schaun mer mal wies der Macrone ergeht oder der Dorothee Kasn/ler.
    Vielleicht kommt da die Methode Calvi zur Anwendung, oder vielleicht T.Morus? – ne, eher nicht.
    Oder Hanselmann, schon eher – die Wege der Herren sind schwer einzusehen.

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  6. luckyhans sagt:

    zu Volli um 20:31
    … man muß das nicht unbedingt immer so ganz doll wörtlich nehmen – eine Marionette kann auch ins Abwasser geworfen werden (Barschel), fallengelassen werden (Möllemann) oder in den Abfall gesteckt und wieder rausgeholt werden (Wulf) – es geht darum, daß die Marionette ihrem Schicksal (der Vernichtung) in dieser oder jener Form nicht entgehen kann – nebst allen Nachkommen… 😉

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