bumi bahagia / Glückliche Erde

WWW (5) – Das Geld – der Zins – die Schuld/en

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen.
Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen. 😉

Euer Lucky

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Zum Thema Geld wurde hier vor kurzem eine ganze Reihe falscher Annahmen herausgestellt. Weitere Literaturhinweise finden sich im Text wie auch am Ende dieses Artikels.
Das Geld ist wohl das schwierigste Thema, weil es in der Aus-Bildung der heutigen Ökonomen ein Nischendasein fristet und stark mit dogmatischen (aber durchweg unbewiesenen) Vorstellungen belastet ist. Versuchen wir, dies in Form einer Diskussion bestimmter Glaubenssätze zu erarbeiten.

a) Geld als Tauschmittel

„Geld ist ein hervorragendes Tauschmittel – es erleichtert den Warenaustausch ungemein.“

Daß ein Austausch „Ware gegen Ware“ früher oder später an seine Grenzen stößt, gilt als Axiom – auch wenn es durchaus in der Geschichte einiger Länder (z.B. China, aber auch hier in Deutschland) geldfreie Modelle gab (das „Anschreiben“ in dieser oder jener Form), die tlw. sogar über Generationen hinweg funktioniert haben.
Eine moderne Variante eines solchen Systems ist der Minuto.

In der heutigen Zeit der weitgehenden Computerisierung wären geldfreie Modelle des Waren- und Leistungsaustausches seit Jahren schon recht einfach zu realisieren. Die Frage, warum dies nicht schon längst geschehen ist, sondern erst jetzt, nach praktisch weltweiter Installation einer umfassenden Überwachung aller Personen, sollte jeden zum Nachdenken bringen.

Und es wird auch gleich das zweite Problem beim Warenaustausch deutlich: die Bewertung der jeweiligen Waren und Leistungen. Denn jede Ware/Leistung hat zu jedem Zeitpunkt für jeden Kunden einen bestimmten Gebrauchswert, der weitgehend unabhängig von den Herstellkosten ist.

Und auch weitgehend unabhängig von dem, was andere Kunden zur gleichen Zeit als „ihren“ Gebrauchswert dieser Ware ansehen.

Die Preisbildung in der bürgerlichen Ökonomie – egal nach welchem „Modell“ – trägt dieser Tatsache nur sehr begrenzt Rechnung.

Wir sehen, daß die Tauschfunktion des Geldes stark idealisiert wird – wohl unverdientermaßen.

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b) Geld als Wertaufbewahrungsmittel

„Geld ist ein tolles Wertaufbewahrungsmittel – nicht nur, daß es mit der Zeit nicht „schlecht werden“ kann wie fast alle anderen Waren.

Und es wird durch den Zins auch ständig mehr.“

Dies ist eines der Hauptprobleme des Geldes – es hat im Vergleich zu allen anderen Waren genau diese „herausragenden“ Eigenschaften – es kann also nicht als Ware (gleichberechtigt mit allen anderen Waren) angesehen werden.
Wird es aber in der bürgerlichen Ökonomie.

So wird uns der Zins als „der Preis der Ware Geld“ verkauft – eine Vorstellung, die keiner Prüfung standhält.

Denn der Zins wird ja nicht „am Markt gebildet“ wie das beim Preis für Waren und Leistungen (angeblich) der Fall ist.
Sondern der Zins wird festgelegt – der sog. Leitzins wird von einer „unabhängigen“ Zentralbank, ausgehend von deren momentaner Bewertung bestimmter wirtschaftlicher Prozesse (und damit ziemlich willkürlich) einfach festgelegt.

Außerdem wirkt die reale Geldemission der Zentralbanken viel tiefgreifender auf die Verfügbarkeit von Geld als ein solcher willkürlicher Zinssatz – „Liquidität“ entsteht nicht so sehr durch niedrige Zinsen, sondern vor allem durch Geldemission.
Die Praxis (Japan – seit 25 Jahren mit Nullzins) zeigt dies ganz deutlich.

Und – wie wir später noch sehen werden – wird ja Geld (als sog. „Buchgeld„) nicht nur von den Zentralbanken, sondern auch von den privaten „Handelsbanken“ geschaffen.

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c) die „unabhängige“ Zentralbank

Wir haben soeben festgestellt, daß die Zentralbank über Leitzins und Geldemission das Wirtschaftsleben praktisch vollständig steuern kann.

Da ist doch die Frage interessant, welche Ziele verfolgt diese Zentralbank, und wessen Interessen vertritt sie letztendlich.

„Hey, was sollen diese unterschwelligen Verdächtigungen? Die Zentralbanken sind alle unabhängig – das wäre ja noch schöner, wenn die Regierungen selbst das Geld herausgeben könnten – da wäre einer ungebremsten Geldemission ja Tür und Tor geöffnet – mit der Folge einer ungebremsten Inflation! Gerade Deutschland sollte sich an die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erinnern…“

Zur Inflation und deren Gründen – vor allem der Hyperinflation in Deutschland Anfang der zwanziger Jahre und warum es in keinem anderen Land jemals wieder solch eine Inflation gegeben hat – kommen wir in der nächsten Folge WWW. Momentan bleiben wir mal bei unserer Fragestellung – denn wir wollen Schritt für Schritt vorgehen.

Also: die Ziele der Zentralbank stehen meist im entsprechenden Zentralbankgesetz – sofern ein solches vorhanden ist, wie zum Beispiel in Ungarn, der Türkei oder Rußland.
Wieso diese Einschränkung?
Weil es für die EZB, die sog. „Europäische Zentralbank“ gar kein Gesetz geben kann. Da die EU kein Staat ist, kann sie auch keine Gesetze erlassen.

Die EZB ist also keine gesetzliche Zentralbank. Demzufolge sind die Richtlinien, nach denen die EZB zu handeln hat, eben auch nur „Richtlinien“ – deren Einhaltung wird durch keinerlei demokratisches oder fachliches Kontrollorgan außerhalb der EZB überwacht und kann auch nicht auf dem Rechtswege eingeklagt werden – wo denn? Und durch wen?
(Dabei ist die EZB allerdings auch kein Einzelfall – wie wir im Folgenden sehen werden.)

Was uns gleich zu der noch interessanteren Frage führt, wessen Interessen denn diese etwas ominöse EZB – wie auch alle anderen sog. Zentralbanken – dienen könnte.
Nun, bei allen anderen Unternehmen ist es so, daß die Interessen der Eigentümer bestimmend für das Handeln des Unternehmens sind.
So wird es denn wohl auch hier sein – Banken sind Unternehmen, oder?

„Unabhängig“ bedeutet ja wohl vor allem, daß die Zentralbanken (und damit die Herrschaft über das Geld des jeweiligen Landes oder Gebietes) nicht den jeweiligen Regierungen und Parlamenten unterstehen.

Mit anderen Worten:
die Wirtschaft eines jeden Landes, welches über eine solche „unabhängige“ Zentralbank verfügt, wird unabhängig von der Regierung und dem Parlament des jeweiligen Landes gesteuert.
Wo bleibt denn da bitteschön die vielgerühmte nationale „Souveränität“?

Da wird doch die Frage nach den Eigentümern dieser Zentralbanken noch viel gewichtiger, oder?

Und die Frage danach, warum genau dieses Thema mit so undurchdringlichen Nebelvorhängen abgeschottet wird, erhält eine gewisse Brisanz.
Denn es ist ein probates Mittel das Großkapitals, die wahren Interessenlagen mittels vielfältiger Längs- und Querverbindungen zwischen den Unternehmensgruppen zu verschleiern.

Probieren wir es einmal bei der FED, der sog. Federal Reserve, der wohl ältesten diensttuenden Zentralbank weltweit, die am 23. Dezember 1913 vom VSA-Kongreß zum Gesetz erhoben wurde.

Als Eigentümer der FED bekommt man – nach intensiver Recherche – andere Zentralbanken benannt, solche von VSA-Bundesstaaten. Und diese sind auch wieder untereinander verquickt – letztlich landet man aber dann bei einigen wenigen privaten (!) VSA-Großbanken, denen diese Zentralbanken dann gehören.

Somit halten wir als Ergebnis fest:
die Volks-Wirtschaften aller Länder werden durch internationale private Großbanken gesteuert – natürlich zu deren Nutzen.

Dabei können die Handlungen durchaus ab und zu im Interesse des jeweiligen Volkes sein – das ist aber nicht immer und nicht zwangsweise der Fall.

Auch die Real-Wirtschaft – das „schaffende Kapital“ – hat kaum noch Einfluß auf die Banken – längst sind die Zeiten vorbei, da die Banken den „schaffenden“ Unternehmern gehörten – heute sind fast alle Banken weltweit nur noch miteinander verflochten – oder stehen offen in Privateigentum, d.h. handeln strikt im Eigeninteresse.
Die Ausnahmen in Deutschland – Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen – stehen nicht umsonst unter hohem Druck, sich weiter „privatisieren“ (von lat. privare = berauben) zu lassen…

Und als letzten Hinweis wäre zu empfehlen, sich mit der „Zentralbank der Zentralbanken“ – der BIZ (oder BIS = Bank of International Settlement) in Basel – zu befassen, einem exterritoriales Gebilde auf dem Boden der Schweiz, geschaffen in den 30er Jahren zwecks Verteilung der Reparations-Zahlungen Deutschlands an die jeweiligen Staaten.
Heutige Aufgaben? Jeder sehe selbst nach…

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d) was ist Geld?

Richtig, laßt uns erstmal sehen, welche Arten von Geld es so gibt.

Da wäre zunächst das Bargeld – die Scheine und die Münzen, die jeder von uns jeden Tag in der Hand hat. Sie sind aus dem Gold entstanden, das früher alleiniges Zahlungsmittel war – ganz einfach weil Gold als so ziemlich einziges hinreichend verbreitetes Metall nicht oxydiert und damit nicht mit der Zeit immer weniger wird.

Wobei der Geldschein eben, wie der Name schon sagt, auch nur noch der An-Schein von Geld ist, denn ursprünglich war dieser Schein eine Art Lagerbeleg – davon kann sich jeder überzeugen.

Wer altes Geld aus den zwanziger Jahren anschaut („hochwertiges“ Geld aus der Inflationszeit gibt es jederzeit bei ebay und ab und zu beim Discounter um die Ecke für wenige Euro), der findet darauf zum Beispiel folgende Aufdrucke:

– „Reichsbanknote“ – das Papiergeld nennt sich also „Banknote“
– zweifach der Reichsadler (mit sechs Schwingen an jedem Flügel)
– dann der Nennwert, zum Beispiel „Fünftausend Mark“ in Worten und die Zahl dazu
– denn den berühmten Text: „Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht oder gemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Zuchthaus nicht unter 2 Jahren bestraft.“

rückseitig:
– zweifach der Reichsadler (mit sechs Schwingen an jedem Flügel)
– den Text: „Fünftausend Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin gegen diese Banknote dem Einlieferer.“
– den Text: „Vom 1. April 1923 ab kann diese Banknote aufgerufen und unter Umtausch gegen andere gesetzliche Zahlungsmittel eingezogen werden.“ – das ist die Mindestgültigkeitsdauer dieser Banknote – sie ist gesetzliches Zahlungsmittel
– „Berlin, den 2. Dezember 1922 – Reichsbankdirektorium“ – es folgen 12 Unterschriften und daneben ist rechts und links das Siegel „Reichsbankdirektorium“ abgebildet.

Es kann jeder selbst davon überzeugen, daß auf allen alten Geldscheinen Ähnliches zu lesen ist.

Was lernen wir daraus:

1. Eine Banknote ist ein Berechtigungsschein für den Erhalt von „richtigem Geld“ – das waren immer Gold und Silber. Frage: Was ist heute „richtiges Geld“?

2. Die Banknote ist gesetzliches Zahlungsmittel, d.h. es gibt ein Gesetz über die Reichsmark (in Gold und/oder Silber) und die dazugehörigen Banknoten, und das Wappen des Staates bestätigt dieses mehrfach beidseitig.

3. Es wird vor dem Nachmachen und in den Verkehr bringen von nachgemachten Banknoten gewarnt und eine konkrete Strafe angedroht.

4. Es werden Ausgabedatum und Mindestgültigkeitsdauer genannt.

5. Es gibt mehrere Unterschriften, und zwar des gesamten Direktoriums – diese haften also alle persönlich – sie können verklagt werden etc.

Ziehen wir mal zum Vergleich die D-Mark heran, zum Beispiel den 10-Mark-Schein – da hat wohl fast jeder noch einen herumliegen. Wir finden vom obigen dort:

– den Aufdruck „Banknote“
– den Nennwert in Zahlen und Worten
– das Siegel der Deutschen Bundesbank (nur auf der Seite ohne die Unterschriften!)

rückseitig:
– Seriennummer zweifach, Nennwert und „Banknote“
– Aufschrift „Deutsche Bundesbank“, Frankfurt am Main, 1. Oktober 1993
zwei Unterschriften

Hallo – was fehlt denn da?

1. ein Staatswappen (!) – kein Staat da?
2. die berühmte Warnung – darf jeder nachmachen?
3. die Mindestgültigkeitsdauer – ewig gültig?

Nun bitte ich jeden Leser, einen der („alten“ oder „neuen“) Euro-Scheine herzunehmen und selbst nachzuschauen, was da alles von den obigen Vorgaben vorhanden oder nicht vorhanden ist, und was neu hinzugekommen ist. Viel Spaß!

Und bitte nicht verwirren lassen: die EU ist kein Staat – auch wenn das „Wappen“ der EU – die zwölf Sterne im Kreis (symbolisierend die zwölf Stämme Israels? denn es gab zu keinem Zeitpunkt eine EU mit 12 Mitgliedern…) aufgedruckt ist.

Die Schlußfolgerungen sind jedem selbst überlassen, vor allem was das kleine „c“ im Kreis (das copyright-Zeichen) neben den Buchstaben EZB betrifft – und was die EZB ist, haben wir ja oben schon festgestellt.

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Das Bargeld machte vor 10 Jahren, d.h. vor den irren Bankenrettungsaktionen der FED und der EZB, etwa 5 – 6 % der gesamten Geldmenge aus – heutzutage dürften es deutlich weniger als 1 sein, da seit 2007 die (Computer-)Geldmenge um weit mehr als das Hundertfache „aufgeblasen“ wurde.
Heute schwirrt an jedem Tag fast das Tausendfache des Welt-Brutto-Sozial-Produkts (!) in Geld um den Erdball – auf der Suche nach „passablen“ Zinsen…

Ja, da hatten wir auch schon die beiden anderen Geld-Arten genannt: Buchgeld, d.h. Geld, das in Büchern oder auf Kontoauszügen eingetragen ist, und Computergeld, d.h. Geld das es nur noch als Zahlen in Computern gibt und nur noch zur Verrechnung dient. Beides faßt man zusammen unter dem Begriff Giralgeld.

Und dann gibt es auch noch das „Zentralbankgeld“ – das ist das Computergeld im Verkehr der Banken mit der Zentralbank sowie alle umlaufenden Banknoten und Geldscheine. Da hier jedoch „Äpfel mit Birnen“ zusammengezählt werden, bleibt dies aus unserer Betrachtung draußen.

Wobei das mit dem „Buchgeld“ nicht ganz korrekt ist:
denn was da auf unserem Kontoauszug steht, ist nicht unser Geld, sondern es ist eine Forderung, die wir an die jeweilige Bank haben. Die Bank kann dieser Forderung entsprechen – in vollem Umfang oder auch nur teilweise – je nachdem, wie „gut“ es der Bank geht – das ist alles gesetzlich zulässig und „rechtens“.
Warum wohl müssen wir größere Bargeldbedarfe vorher bei der Bank anmelden?

Und wenn die Bank pleite geht, müssen wir diese Forderung dann aktiv beim Insolvenzverwalter geltend machen. Aus dem Insolvenzverfahren gibt es, wenn genug „Masse“ (d.h. Sachvermögen) da ist, in der Regel eine Quote, die je nach Branche, Zeitpunkt, allgemeiner Wirtschaftslage etc. meist so zwischen 5 und 15% liegt (manchmal auch darüber, aber manchmal auch darunter) – das ist das, was uns dann „übrig bleibt“ von dem, was da auf dem Kontoauszug steht.

Denn wenn heutzutage Banken pleite gehen, dann geht nicht eine Bank alleine Konkurs, sondern durch die enge Vernetzung aller Banken wird einen Domino-Effekt geben – zumindest bis das Insolvenzverfahren unserer Bank (meist nach einigen Monaten oder auch Jahren) abgeschlossen wird. Auf den Bankenhilfsfond würde ich mich also nicht unbedingt verlassen – der ist ruck-zuck leer…

Ach ja, und wenn jemand meint, daß es dann so etwas wie eine Staatsgarantie gäbe, der wird merkeln, daß er da nicht richtig zugehört hat. Es gab damals nur eine Aussage, die lautete: „Wir sagen, daß die Spareinlagen sicher sind.“

Und diejenigen, welche das ausgesprochen haben, werden dann aber sicher „nicht mehr verfügbar“ sein…

Außerdem: welcher Staat denn? Die EU?

Ist kein Staat und wird es (hoffentlich) auch nie werden, denn so undemokratisch wie die organisiert ist, möchte ich in einem solchen Staat nicht leben.

Oder die „Bundesrepublik Deutschland“?

Da gibt es ja nun im Netz genug ganz offizielle Dokumente, auf denen zu lesen steht, daß es einen Staat „Bundesrepublik Deutschland“ nicht gibt…

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e) woher kommt das Geld?

„Geld wird nur von den Zentralbanken „geschaffen“ – die sind die Herren des Geldes.“

Schön wär’s ja – leider ist es anders.

Daß auch die Privatbanken Geld schöpfen, konnte man bis Anfang der 90er Jahre in der offiziellen „Geld“-Broschüre der Deutschen Bundesbank (geld2_gesamt.pdf) lesen – inzwischen fehlt diese Passage – aber geändert hat sich nichts.

Dazu bitte ich, nun unseren „brüderlichen Dialog zu lesen.

Der „Trick“ an der Sache ist nun, daß die Geldschöpfung der Privatbanken per Kredit und Bilanzverlängerung seit langem ein Vielfaches dessen beträgt, was die Zentralbanken an Geld schöpfen. Und zwar abhängig von der sog. Mindestreserve der jeweiligen Bank.

Wenn die Mindestreserve zum Beispiel 5% beträgt, dann kann fast das 19fache an Geld geschöpft werden – bei 2% ist es schon das 49fache, und wenn diese nur noch 1% beträgt (was für viele Banken heutzutage Fakt ist), ist es bereits das 99fache!

Jeder kann sich eine kleine Excel-Tabelle machen und diese Zahlen nachprüfen.

Dies geschieht so, daß die jeweils geschöpfte Kreditsumme bei der Privatbank auf dem Konto des Kreditnehmers als „Guthaben“ erscheint und dieselbe Summe (minus Mindestreserve) erneut als neuer Kredit an einen anderen Kunden vergeben werden kann.

Daß von dieser Kreditsumme dann Leistungen bezahlt werden, hat auf den weiterführenden Kreditierungsmechanismus keinen Einfluß. Denn wenn eine Summe als Zahlung auch vielleicht bei einer anderen Privatbank landet: dann wird eben diese andere Bank diese Summe (minus Mindestreserve) als Kredit „ausge-reich-t“…

Da dieses System bereits über 100 Jahre läuft, beruht heutzutage praktisch alles Geld auf Krediten, d.h. auf Schulden.

Jeder Geldschein ist also heute ein Schuldschein – nichts anderes.

Und jeder Schuld steht ein zumindest gleich großes (eigentlich plus Zinsen, also größeres) Guthaben gegenüber – das kann leicht im Netz nachgeprüft werden.

Es wäre also ein Leichtes, alle Schulden zu bezahlen und alle Menschen und Staaten real zu befreien, denn es gibt mehr als genug Guthaben dazu.

Das Problem ist halt die ungleiche Verteilung von Schulden und Guthaben… aber dies ist keine Frage der Wirtschaftswissenschaft, sondern ein Problem des kapitalistischen Systems.

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f) Warum darf der Staat kein Geld herausgeben?

Kommen wir zurück auf den obigen Glaubenssatz, daß der Staat, die Regierung kein Geld ausgeben darf, weil dann Inflation droht und so weiter.

Nun, das ist wohl nicht ganz richtig, denn jeder Staat hat ursprünglich (wie weiland die Fürsten und Könige), und die meisten Staaten auch nach wie vor, das Münzrecht, d.h. er kann Hartgeld in beliebiger Höhe ausgeben.

(Ausnahme: die BRD hat das Münzrecht an die international kontrollierte Zentralbank „Bundesbank“ abgetreten – dies zeigt erneut, wie wenig „Staat“ und wie umfassend rechtlos diese BRD ist)

Somit kann durchaus jeder Staat sein Geld – und zwar „richtiges“ Geld, in Form von Gold- und Silbermünzen – selbst ausgeben – wenn er will.

Beweis: Wer erinnert sich nicht daran, daß vor einigen Monaten ein Präsident eines großen Landes angesichts seiner „Schuldenkrise“ und der störrischen Haltung des Parlamentes die Idee äußerte, eine übergroße Silber-Münze mit dem Nennwert „eine Billion Dollar“ prägen zu lassen und damit einfach die Staatsverschuldung „auszugleichen“?

Rechtlich wäre das möglich… 😉 und sofort „knickte“ der Kongreß ein.

Und die Frage bleibt auch offen, warum ein Staat nicht sein eigenes Geld herausgeben können soll – was soll daran so verwerflich sein?

Es ist dann auch nicht einzusehen, worin der Sinn liegen soll, daß der Staat, um bestimmte große Banken, die sich verspekuliert haben, zu „retten“, bei denselben Banken einen Kredit (natürlich gegen Zinszahlungen) aufnehmen muß, damit in seinem Hoheitsgebiet dann die entsprechende Papier- oder Computer-Geld-Summe kursieren kann.

Klar – außer dem einen Sinn, daß sich die Banken, ohne viel dafür zu tun, an den Zinsen bereichern können.

Offensichtlich ist die Möglichkeit, an den Zinsen der „Staatsschulden“ ohne großen Aufwand ungeheure Summen zu verdienen, eine zu lukrative Einnahmequelle…

Fakt ist jedenfalls, daß heutzutage die „Staatsschulden“ fast aller Länder (mit Ausnahme Rußlands und weniger anderer) ein solches Ausmaß erreicht haben (tlw. das Vielfache des jährlichen BIP), daß eine Rückzahlung (selbst bei Nullzinsen und vollem BIP-Einsatz für die Tilgung – was völlig unrealistisch ist) Jahrzehnte bis mehrere Jahrhunderte dauern würde.
Somit ist festzuhalten, daß eine Rückzahlung der „Staatsschulden“ nicht möglich ist.

Es geht den internationalen Banken auch nicht um die Rückzahlung der „Staatsschulden“, sondern darum, jedes Jahr die Zinsen aus dem Steueraufkommen zu kassieren. Diese Zinsen sind in vielen Staaten bereits der zweit- oder drittgrößte Ausgabenposten des Staatshaushalts.
Es geht auch nicht um das Geld – das können die Banken jederzeit selbst erschaffen – sondern es geht darum, die Regierungen der Staaten in ihren Möglichkeiten, mit den Steuer-Einnahmen etwas zu gestalten und handlungsfähig zu sein, zu verringern – und sie so „besser in der Hand zu haben“.

Es ist auch nach der Berechtigung zu fragen, mit welcher die demokratisch gewählten Repräsentanten der Staaten solche enormen Schuldenberge aufgetürmt haben.

Wer hat sie dazu ermächtigt?

Und:
Leben wir dadurch heute in einer Welt des Überflusses?
Oder gibt es bei uns Millionen Hartz4-Empfänger, viele Obdachlose, um sich greifende „Tafeln“ und Altersarmut und viele andere ähnliche Erscheinungen?

Und eine weitere Frage wäre zu klären:
Wie konnten nun die Repräsentanten fast aller Staaten derart „dumm“ (?) sein, die nationale Geldschöpfung an eine vom Internationalen Finanzkapital kontrollierte „Zentralbank“ zu übergeben?

Diese Fragen mag jeder selbst „seinem“ Angeordneten stellen und sofortige Änderung verlangen – die Antworten auf ein solches Ansinnen werden sehr aufschlußreich sein.

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g) Das Zinseszins-System

Es ist fast ein Glaubenskrieg, der sich um diese Frage rankt – die einen sehen im Zins die Ursache für die ungehemmte Ausbeutung der Natur und den „Wachstumszwang“ (Prof. Helmut Creutz), andere meinen, daß erst der Zinseszins diese Wirkungen entfaltet (Prof. Bernd Senf), wieder andere halten den Zins für unbedingt notwendig und sehen in der Inflation ein „Steuerungsmittel“ für eine „vernünftige“ Wirtschaftsentwicklung mit Zinsen (Joachim Jahnke).

Wir haben in Abschnitt b) dieses Artikels bereits gesehen, daß die Vorstellung vom Zins als Preis der Ware Geld falsch ist, da Geld keine Ware wie alle anderen ist und da der Zins (entgegen vielen Behauptungen) sich nicht „am Markt bildet“, sondern von den Zentralbanken willkürlich festgelegt wird. Insofern ist seine „Berechtigung“ sehr fraglich.

Und jeder kann mittels einer einfachen kleinen Excel-Tabelle sich davon überzeugen, daß der Zinseszins zu einer Exponentialkurve führt, die anfangs recht moderat ansteigen mag, aber zu einem späteren Zeitpunkt dann stramm nach oben verläuft und schließlich fast senkrecht ansteigt. Je nach Zinssatz tritt dieser Zeitpunkt früher oder später ein, aber er ist nicht zu umgehen.

(Faustregel: 70 geteilt durch den Zinssatz ergibt die Anzahl Jahre, nach denen sich die verzinste Summe jeweils verdoppelt)

Wie eine solche Entwicklung der Geldsumme jemals realisiert werden soll, ist ein Rätsel. Denn schon ein lineares Wachstum führt auf einem endlichen Planeten irgendwann zu einer Auslaugung der Ressourcen – von exponentiellem (prozentualem) Wachstum ganz zu schweigen.

Was uns da abverlangt wird, ist einfach unrealistisch – und das soll „wissenschaftlich“ sein?

Natürliche Wachstumskurven verlaufen kurze Zeit exponentiell, dann eine zeitlang quasi-linear und landen alle in eine Sättigung – so sollte es auch in einer vernünftigen, naturnahen Wirtschaft sein.

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Abschließend wäre hier noch zu ergänzen, daß bei der Geldschöpfung per Kredit ja immer nur das Geld für die „Kreditsumme als solche“ erschaffen wird – nicht aber das Geld für die Zinsen: diese Zins-Summe „fehlt“ also im Gesamt-System.

Wie aber werden dann die Soll-Zinsen durch die Kreditkunden bezahlt?

Ganz einfach: indem sich die Kreditkunden dieses Geld gegenseitig „abjagen“ müssen.

Mit drei notwendigen Zwangsfolgen:

a) genau so und nicht anders entsteht ganz zwangsläufig die vielgelobte Konkurrenz unter den Menschen, Unternehmen und Staaten (die uns immer als „Triebkraft“ verkauft wird – auch das darf hinterfragt werden, denn Kooperation ist immer effizienter als Konkurrenz), und

b) ein Teil der Kredite wird nicht zurückgezahlt werden KÖNNEN1, da wie gesagt das Geld für Zinsen und Tilgung im System gar nicht vorhanden ist, und

c) es müssen ständig neue Kreditkunden „gefunden“ werden, denn mit der vollständigen Rückzahlung des Kredites ist ja die zu diesem Zweck generierte Geldsumme wieder „aus dem System verschwunden“.

Dieser Umverteilungsmechanismus von “Fleissig” nach “Reich”, der durch das Zinssystem IMMER UND ÜBERALL wirksam ist, muß stets wieder zu neuer, verstärkter Ungleichheit führen. Es geht also nur mit Abschaffung des Zinses.

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Last but not least wäre noch das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen zu diskutieren – da diese Ausarbeitung jedoch eh schon recht lang ist, sei gestattet, das in den nächsten Abschnitt zu verschieben.

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was zwangsläufig dazu führt, daß die sog. „Sicherheiten“ für diese Kredite der Bank zufallen und entweder bei ihr oder demjenigen, der diese Sicherheiten (relativ) billig aufkauft, sich konzentrieren – ein weiterer Mechanismus der Umverteilung von FLEISSIG nach GELDREICH – neben den Steuern.

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Das Thema Geld ist nicht einfach, aber extrem wichtig für das Verständnis dessen, was um uns herum abläuft. Für genauere Recherchen hier einige Empfehlungen:

1. Wissenschaftliche Ausarbeitungen

Buschbeck – Grundkurs Geld (pdf)
Helmut Creutz – Das Geldsyndrom (pdf)
Helmut Creutz – Von Geld, Geldmengen und Geldillusionen (pdf)
Michael Köhler – Humes Dilemma – oder: Was ist Geld? (pdf)
http://www.berndsenf.de/pdf/BankgeheimnisGeldschöpfung.pdf
http://www.berndsenf.de/pdf/DieHerrender(Geld-)Schöpfung.pdf
http://www.berndsenf.de/pdf/DieProblematikDesZinssystems.pdf
Karl Walker – Das Buchgeld (pdf) (bei HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI)
Karl Walker – Zinswahnsinn (pdf)
Ralf Prengel, im November 2004 Der Monopolyeffekt des privatisierten Kreditgeldkartells

2. Videos:

Prof. A. Fekete – Geldschöpfung (17 Videos auf der Duröhre)
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger-Videos (auf der Duröhre oder bei der Wissensmanufaktur)
Prof. Hans Bocker-Videos (auf der Duröhre)
Prof. Bernd Senf-Videos (auf der Duröhre oder auf seiner Netzseite)

3. Interessante Netz-Seiten und -Ausarbeitungen:

www.wissensmanufaktur.net

http://nationaleschulden.eu/buch/die-geldschopfer-zentralbanken-banken-und-staaten-beim-gelddrucken/

http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/57-geldschoepfungwerte-aus-dem-nichts-schaffen.html

http://krisenfrei.wordpress.com/2011/12/28/papiergeld-ist-periodisch-zum-crashen-verdammt-vii/

http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/12/06/ausbeutung-durch-das-zinssystem/

http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/5126-schuldgeldsystemdas-perfekte-enteignungsinstrument.html

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr13-vom-3032009/regierungsgeld-und-goldstandard-in-der-reformbewegung-des-amerikanischen-geldwesens/

http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/3100-40-jahre-wertloses-geld.html

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/12/31/die-dunkle-seite-der-macht-das-arcanum- der-tempelritter/

https://namabaronis.wordpress.com/2013/05/17/achtung-alle-kredite-sind-betrug/

http://quer-denken.tv/index.php/485-professor-stark-finanz-und-geldsystem-im-blindflug

http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/5288-zinsen-koennen-letztlich-nie-bezahlt-werden.html

https://dudeweblog.wordpress.com/2013/05/06/von-der-macht-zur-masswirtschaft/

http://www.theintelligence.de/index.php/politik/kommentare/3303-homo-ignorans-vom-leben-in-einer-gehirngewaschenen-gesellschaft.html

P.S. falls bestimmte pdfs nicht gefunden werden oder Netzseiten nicht mehr verfügbar sind – ich stelle alle hier genannten schriftlichen Materialien gern zur Verfügung – bitte schreibt an „veden“ {at} „freenet“ {punkt} „de“, was genau ihr benötigt.

Ergänzung 3.2.:

Hier noch eine sehr schöne Sammlung von Artikeln zum Thema “Geld”:

http://martin-schweiger.com/falsches-geld/


14 Kommentare

  1. Dude sagt:

    Einige Präzisiserungen (wer das diskutieren will; ich sehe hier allfällige Antworten auf das folgende nicht):

    „Probieren wir es einmal bei der FED, der sog. Federal Reserve, der wohl ältesten diensttuenden Zentralbank weltweit“

    Falsch.

    Die britische Zentralbank wurde von der City aus bereits im 17. Jahrhundert gegründet (das weiss sogar Lügipedia korrekt 😉 ). Kurz nachdem die Blutadelsinzuchtdynastien ihren Sitz von Venedig nach London verlegten, weil es für sie da am Mittelmeer im Dogenpalast zu heikel wurde… siehe auch den entsprechenden Link hier im Redaktionskommentar: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/09/26/imperialismus-made-in-usa/

    Diese Inzuchtdynastiekabale kontrolliert auch heute noch mindestens fast jede Zentralbank weltweit! Kleine Nebensächlichkeit am Rande, inbsesondere angesichts eines globalistischen Haufens wertloser Bits und Bytes auf Bankservern ( https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/ – übrigens, auch im Link zu entnehmen, wäre mit einer echt vom Volk kontrollierten Notenbank auch das Too-Big-to-Fail-Problem mit seinen Kettenreaktionen Vergangenheit; wenn, falls… aber das steht hier in nem anderen Kommentarstrang, keine Ahnung wo, da mir der Omnisearch fehlt und WP Schrott ist) und ca. 1er Billiarde Derivate bei nem Weltbip von knappen 100 Bio, hahaha… *lolol*

    Ps. Zur BIZ gibt’s hier noch viel Wissenswertes –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/12/vom-staat-als-verbindendes-regulativ/
    Pps. Und wer noch nie echtes Geld gesehen hat, sollte mal nach der United States Note oder dem Greenback suchen, und sich überlegen, wieso kurz nach Implementierung dieser echten harten Währungen Leute komischen Todesfällen zum Opfer fielen. Dann muss man nur noch eins und eins zusammenzählen, und man kommt dem Pfuhl des Antichristen schon sehr nahe. Kein Wunder auch, dass das IOR auch auf exterritorialem Gebiete im verkehrten Amor steht. 😉
    Ppps. Und richtig lustig wird’s dann, wenn man sich mal die Frage vertieft stellt, weshalb der 1-Dollar-Schein sein Design nie verändert hat, dann laufen noch zusätzliche Synapsenfäden zusammen… 😀
    Pppps. Senf bringt die Wahrheit ans Licht: Es ist der Zinseszins, der die Probleme gebiert. Zins allein ist nichts schlimmes, denn die Schöpfung funktioniert auf dem Prinzip des Überflusses (unser Problem ist die einzig die masslos schwachsinnige Ausbeutung & Verteilung der Werte, gepaart mit der Enteignung des naturgegebenen Geburtrechtsauf Grund und Boden!!).
    Siehe auch das Bsp. mit dem Jesuspfennig oder wie das Teil heisst.. Mit Zins heute ca 5 Märkli mit Zinseszins ca. 450 Erdkugeln aus ReinGold. Exponentialkurve sei Dank (siehe obigen Link zur Schuldgeldknechschaftssklaverei) 🙂 Und dazu auch noch ne kleine Präzisierung des ARtikels hier. Der Markt bestimmt durchaus auch die Zinsen. Wenn ich mit Dir auf einer Leihgabe einen Zins von 5% ohne Zinseszins vereinbare, kann es uns beiden – zumindest direkt – egal sein, ob der Nazibank-Zins auf 10% oder -20% festgelegt wird. 😉 Aber natürlich spielt das nur ein marginale Rolle im ganzen Schauspiel des globalistischen Irrsinns…
    Ppppps. Und noch zur Wissenschaftlichkeit: Guck mal bei Dudeweblog unter Aktuell den letzten von Mike Adams… Das ist die heutige Wissenschaftlichkeit und ihre Moral. Freude herrscht! 🙂

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  2. luckyhans sagt:

    @ Dude:

    Vielen herzlichen Dank für Deine Ergänzungen und Korrekturen – natürlich ist die Englische Nationalbank die erste Zentralbank der Kabale gewesen, und auch in den VSA gab es schon Vorläufer (First American Bank u.a.) – letzteres zu finden im Video „Das Geheimnis von Oz“

    “ Der Markt bestimmt durchaus auch die Zinsen. “ –
    dazu darf ich auf die Folge 4 verweisen – https://bumibahagia.com/2015/01/19/www-4-der-markt-arbeitsplatze/
    DEN Markt gibt es nicht – es gibt Akteure am Markt, und eine einzelne Vereinbarung unter Geschäftspartnern, wie Du sie beschreibst, hat mit „Markt“ nicht zu tun… 😉
    Der Begriff „Markt“ wurde ja nicht umsonst gewählt, weil er beim einfachen Bürger die Vorstellung vion einem Ort, dem Marktplatz, hervorruft (und dies auch soll).
    Der „Markt“ der Ökonomie ist kein Ort, sondern ein Verhaltensmuster: Angebot und Nachfrage, und er funktioniert nur, wenn in beiden Bereichen volle Transparenz herrscht. Was wohl noch nie der Fall war…

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  3. „Probieren wir es einmal bei der FED, der sog. Federal Reserve, der wohl ältesten diensttuenden Zentralbank weltweit, die am 23. Dezember 1913 vom VSA-Kongreß zum Gesetz erhoben wurde.“

    Kleine Korrektur.

    Die Reichsbank von Schweden ist nur 300 Jahre älter, danach wurde die Bank of England gegründet.

    Alle in Privatbesitz.

    1876 wurde die „Reichsbank“ in Deutschland offiziell gegründet. Privat. Einlage 45.000 kg Gold

    1930 die BIZ in Basel, Einlage 145.000 kg Gold, unter anderem Teilhaber die Reichsbank von 1876 mit 1/7 ~22.000 kg Gold. Privat.

    Alle in Privatbesitz. IMMER

    Alles in guter Hand. In der Hand des Papstes. Seit 1400 Jahren …

    … Venedig und Genua ab etwa 800 AD, London ab 1208 AD, … Augsburg, … Hamburg, … Bern … Mailand, …. Florenz

    ………. die ganze Welt ist voll davon / widerliches Schmarotzer Pack / Blutegel / Parasiten / WWW weltweites web = weltweites Gespinst

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  4. luckyhans sagt:

    @ Jauhu:

    Kleine Korrektur zur deutschen Reichsbank: 😉

    „Reichsbank, die aufgrund des Bankgesetzes vom 14. März 1875 errichtete unter Aufsicht und Leitung des Reichs stehende Bank mit der Aufgabe, den Geldumlauf im Reichsgebiet zu regeln, die Zahlungsausgleichungen zu erleichtern und für Nutzbarmachung verfügbaren Kapitals zu sorgen. Hauptsitz (Reichshauptbank) in Berlin…
    Die dem Reich zustehende Leitung der R. wird durch das Bankdirektorium, die staatliche Oberaufsicht durch ein Bankkuratorium ausgeübt. Grundkapital: 120. Mill. Mk., geteilt in 40,000 auf Namen lautende, aber durch Indossament übertragbare Anteilsscheine a 3000 Mk. Die Anteilseigner üben die ihnen zustehende Beteiligung an der Bankverwaltung durch die Generalversammlung und den aus 15 Mitgliedern bestehenden Zentralausschuß (Aufsichtsrat) aus, von dem jährlich drei Deputierte zur fortlaufenden speziellen Kontrolle der Verwaltung der R. gewählt werden.“ –
    Quelle: Meyers Handlexikon, Leipzig 1888, S. 1092 f.

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  5. luckyhans sagt:

    @ Jauhu:

    Ergänzung zur schwedischen Reichsbank – Auszug aus selbigem Lexikon, S. 1202:
    „Schweden, … Kreditinstitute: Reichsbank in Stockholm (seit 1668, mit 24 Mill. Kr. Kapitel), 29 Privatzettelbanken und 20 Kreditgesellschaften und Aktienbanken. …“ 😉

    Ergänzung zur Bank of England – Auszug aus selbigem Lexikon, S. 539:
    „Großbritannien, … Banken: 445 Bankinstitute (darunter 249 Privatbanken und 143 sogen. Aktienbanken), wovon 167 Recht zur Notenausgabe haben, mit 255 Mill. Pfd. Sterl. Kapital (davon 97 Mill. eingezahlt); die bedeutendsten die Bank von England (seit 1694, Kapital 14 1/2 Mill. Pfd.), die London- und Westminster-Bank (3 Mill. Pfd.), die Bank von Schottland (1 1/4 Mill. Pfd.), Royal Bank of Schottland (2 Mill. Pfd.), Bank of Irland (2 3/4 Mill. Pfd.), National-Provinzialbank in London (2 Mill. Pfd.). Münzeinheit: Pfund Sterling (= 20 Schill. a 12 Pence). = 25 Fr. = 20 Mk.43 Pf. Staatspapiergeld nicht vorhanden. …“ 😉

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  6. „Grundkapital: 120. Mill. Mk.,“ => ~ 45.000 kg reines Gold

    „geteilt in 40,000 auf Namen lautende, aber durch Indossament übertragbare Anteilsscheine a 3000 Mk.“

    Yo^^ – dann mal her mit den rund siebentausend anderen Namen
    auf den die Anteilsscheine lauten.
    (Eine deutsche Familie kenne ich ja persönlich, nicht die ganze, nur deren Häuptling mit Frau und Kinder 😉 )

    … ihr Kinderlein kommet oh, kommet doch all
    … denn viele Wege führen nach Rom, aber nur ein Straße – die des Geldes, die des Goldes – die Straße Mammon
    … Mammon ist ein unredlich (Ausbeutung, Raub, Betrug, Zurückbehalten des Lohns an die Arbeiter) erworbener Gewinn – Schand-Gewinn – und unmoralisch (zum ZWECKE der Ausbeutung, Raub, Betrug, Zurückbehalten des Lohns an die Arbeiter) eingesetztes Vermögen/Gaben/Begabungen

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  7. Sehr schön luckyhans,

    damit kann auch all den Schwätzern, die wie das Kaninchen auf die Schlange „Rothschild“ und die Otter „FED“ schauen, das Maul gestopft werden.

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  8. Ohnweg sagt:

    Hat dies auf faktorfreiheit rebloggt und kommentierte:
    Hier mal ein Faktor Unfreiheit. Vielleicht kommen so langsam einige Klardenker dem Geldbetrugssystem damit auf die Schliche. Denn in dem BILDenden Käseblatt wird so etwas nicht veröffentlicht.

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  9. luckyhans sagt:

    Noch ein schöner ergänzender Vortrag von Prof. Dr. Berger:

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  10. luckyhans sagt:

    Und ein Kommentar von Volker Pispers:

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  11. luckyhans sagt:

    Hier noch eine sehr schöne Sammlung von Artikeln zum Thema „Geld“:
    http://martin-schweiger.com/falsches-geld/

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  12. luckyhans sagt:

    Aktuelle Ergänzung für alle „Ungläubigen“ – Michael Mross: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/35760-welt-200-billionen-schulden

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  13. […] wie wir hier bereits klar nachgewiesen haben, entsteht die allfällige Konkurrenz aus einem “Webfehler” im Schuld-Geldsystem, […]

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  14. […] Dogma ist ganz klar hervorgerufen durch das Zinssystem – eine Notwendigkeit dafür besteht jedoch nicht. Die Natur beweist es uns seit Jahrtausenden, […]

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