bumi bahagia / Glückliche Erde

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Milliardär im Kaffesatz?

Man muß mit Aussagen von gestandenen Milliardären vorsichtig sein: sie können genauso von persönlichen „Investitions-“ oder Gruppen-Interessen geleitet sein wie überhaupt alle „Vorhersagen“, was die Zukunft betrifft.
Falls es
eine solche überhaupt gibt, und nicht eine größere Anzahl von mehr oder weniger gleich wahrscheinlichen „Zukünften“, von denen ein jeder von uns mit seinen heutigen Handlungen dann eine „auswählt“…
Aber lassen wir doch Mr. Jim Rogers zu Wort kommen, wie er die weiteren Ereignisse einschätzt. Leider war weder Quellenangabe noch Link zum englischen Original im Artikel vorhanden, daher ist gesunde Skepsis gegenüber dem Folgenden angebracht… 😉
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 21. April 0006Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Ein amerikanischer Milliardär sagte den baldigen Zusammenbruch der VSA und die Wiedergeburt Rußland voraus – Американский миллиардер предсказал скорый крах США и возрождение России

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Traum oder Alptraum?

Unlängst machte ich vor dem Einschlafen ein Gedankenexperiment und stellte mir einfach mal vor, ich wäre der Herr des Geldes.
D.h. ich hätte die Druckerpresse für das Geld der Welt, und alle wären gezwungen, das von mir gedruckte Geld zu benutzen. Der Einfachheit halber ließ ich das Computergeld beiseite, da es sich nur unwesentlich unterscheidet.
Wann ich dann eingeschlafen bin, weiß ich nicht mehr…
Luckyhans, 19. März 0006
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Skizze: Was würdest du tun, wenn du der Herr des Geldes wärest?

Als allererstes würde ich an ALLE mein Geld nur als Kredit ausgeben, d.h. nur gegen Zinsen, die alle anderen, die mit meinem Geld „arbeiten“ wollen, an mich zahlen müssen.

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WiWiWi-VIII – Schuld komplex

In Teil I hatten wir uns mit der Werbung, dem sog. Verbraucher und der Privatisierung beschäftigt, in Teil II mit dem Markt und „den Märkten“, in Teil III mit dem Geld, in Teil IV mit dem Inflation, BGE und Freihandel, in Teil V mit dem BIP und dem Eigentum und in Teil VI mit der juristischen Person und der Innovation, in Teil VII mit Staat, Gewaltenteilung und Lobbyismus sowie mit einem Dialog zum Thema Kredit.

Heute folgt nun die abschließende Betrachtung der Grundlagen der bürgerlichen Ökonomie, zum umfassenden Schuld-Konzept.
Luckyhans, 10. September 2017
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15. Das Schuld(en)-Konzept

Ein Bekannter empfahl mir vor einiger Zeit das Buch des vorgeblichen „Anarchisten“ David Graeber “Schulden – die ersten 5000 Jahre”. Die Kurzbeschreibung weckte hochgestellte Erwartungen, allerdings machten die überschwenglichen Lobpreisungen von Vertretern der Hauptströmungsmedien auf dem Schutzumschlag wieder leicht argwöhnisch: kommt hier wirklich eine wahrheitsgetreue Darstellung dieser hochwichtigen Frage?
Oder wird erneut mit viel Aufwand (über 500 Seiten!) vor allem Nebel verbreitet?
Auf jeden Fall regte die Lektüre dieses sehr eingängig geschriebenen Buches dazu an, die einer kurzen Buchbesprechung unten nachfolgende (deutlich kürzere) Darlegung zu verfassen – vielen Dank an Herrn Graeber – und an meinen Bekannten.

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WiWiWi-VI – die juristische Person / Innovation

In Teil I hatten wir uns mit der Werbung, dem sog. Verbraucher und der Privatisierung beschäftigt, in Teil II mit dem Markt und „den Märkten“, in Teil III mit dem Geld, in Teil IV mit dem Inflation, BGE und Freihandel und in Teil V mit dem BIP und dem Eigentum.
Wir setzen hiermit unsere Betrachtung fort, heute zur Juristischen Person und zum Thema Innovation und Weiterentwicklung.
Luckyhans, 24. Juli 2017
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Vorbemerkung:
Es wird im weiteren
nicht um die „juristische Person NAME“ gehen, welche der „natürlichen Person“ übergestülpt wird, in die der einzelne Mensch in einem jahrhundertelangen Prozeß von der katholischen Kirche als selbsternannte „Weltbeherrscherin“ trickreich verwandelt worden ist.
Dazu bitte hier weiterlesen. Oder hier oder hier oder anderswo informieren.

Nein, wir befassen uns nachfolgend ausschließlich mit der juristischen Person als Organisation.
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11. Die juristische Person

Die juristische Person ist eine der trickreichsten Kreationen des Kapitalismus.

Sie verleiht einer Organisation die Rechte einer natürlichen Person, ohne von ihr die gleichen Pflichten einzufordern oder eine Verantwortlichkeit auf gleichem Niveau zu garantieren.

Wenn also ein Unternehmer oder eine Gruppe von Menschen sich aus der Verantwortung stehlen will, dann wird er sein Unternehmen in eine sog. Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, KG usw.) umwandeln, und die Gruppe wird einen Verein gründen.

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Hüthers Vorschlag-3

Wir hatten zwei Gespräche mit dem Hirnforscher Gerald Hüther nachverfolgt, um seinen Vorschlag für eine Lösung der heutigen Probleme unserer Gesellschaft zu betrachten.
Wenn wir diesen Vorschlag ernst nehmen, dann sollen wir uns von jeglicher Bewertung und Beurteilung fernhalten, weil ja schon damit wir den Autor zum Objekt unserer Bewertung machen würden.
Ist das tatsächlich so?
Es ist wohl schwerlich zu vermeiden, etwas Gegenständliches (wie auch einen Vorschlag oder eine Ansicht) als Objekt zu betrachten, wenn man es wahrnehmen will.
Natürlich wird es hier nicht um die Person des Autors gehen, sondern um seine Ansichten, die wir diskutieren wollen.
Luckyhans, 12. Juni 2017
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Der Lösungs-Vorschlag des Professors liegt in vielem grundsätzlich ähnlich den hier schon öfter geäußerten Ideen. Wie zum Beispiel:

Daß jeder sein Leben selbst gestaltet.
Daß jeder jederzeit dazu übergehen kann, dies auch bewußt zu tun.
Daß es keinerlei Alters- oder sonstige Begrenzungen gibt, sein Leben neu und ganz anders zu gestalten.
Daß man die Veränderung auch schrittweise angehen kann und sich dabei nicht gegen das ganze existierende Gesellschafts- und Wirtschaftssystem stellen muß.
Und daß man dafür entsprechendes Wissen benötigt.

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Hüthers Vorschlag-2

Im Teil 1 hatten wir das Gespräch von Dr. Hüther mit Jens Lehrich (100 Affen) nachverfolgt – nun kommen wir zum zweiten Gespräch, mit Veit Lindau (Human Trust), praktisch zum selben Themenkomplex – Wiederholungen sind daher vorhersehbar.
Luckyhans, 10. Juni 2017
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Hier wieder die Kernaussagen aus dem Gespräch.

Die sanfte (R)evolution – Veit Lindau im Gespräch mit Dr. Gerald Hüther

Menschen wollen sich verändern.
Potentialentfaltung. Wie wächst mensch über sich hinaus.
Ohne dabei dem alten Streß und Leistungszwang zu verfallen.

Nur wenn man es wirklich will.
Das Gehirn ist nicht so sehr zum Denken da, sondern es paßt auf, daß alle die Prozesse, die im Körper und drumherum ablaufen, so geregelt werden, daß uns nichts passiert.
Das große Anliegen des Hirns gesteht darin, möglichst Energie zu sparen.
20% der vom Körper bereitgestellten Energie sind schon für den Normalbetrieb des Gehirns erforderlich.

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Hüthers Vorschlag-1

Den meisten ist Prof. em. Gerald Hüther bekannt. Ebenso wie sein Kollege Prof. Manfred Spitzer hat er sich in den vergangenen Jahren um die Propagierung der neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung verdient gemacht. Die Vorträge beider Profs auf der Duröhre sind in jedem Falle sehr zu empfehlen, ebenso Spitzers Buch „Digitale Demenz“ und die vielen meist etwas dünneren Bücher Hüthers.

Im folgenden soll nun der Vorschlag des Hn. Hüther zur Umgestaltung unserer Gesellschaft nachgezeichnet und anschließend durchdacht werden.
Grundlage bilden zwei Interviews, die mit Hn. Hüther im Frühjahr dieses Jahren aufgezeichnet wurden:
Bewusstsein schafft Lebenssinn – Gerald Hüther im Gespräch mit Jens Lehrich“ und „Die sanfte (R)evolution – Veit Lindau im Gespräch mit Gerald Hüther“ – beide auf der Duröhre zu finden.

Diese Niederschriften habe ich deshalb angefertigt, weil bei solchen Gesprächen so manches akustisch vorbei- und durchrauscht, und kaum jemand sich die Zeit nimmt, das Ganze nochmal in Ruhe und abschnittsweise anzuhören und darüber nachzusinnen.
Luckyhans, 8. Juni 2017
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Beginnen wollen wir mit der Aufzeichnung der Kernsätze der Aussagen Hüthers aus den genannten Gesprächen.

I. Bewusstsein schafft Lebenssinn – Gerald Hüther im Gespräch mit Jens Lehrich – auf der Duröhre seit Februar 2017

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Hörmann / Deutsche Mitte / Deutsche Verzagtheit

Wo nur soll ich anfangen.

Seit Jahrzehnten fällt mir auf, und ich habe mich pfertami oft fremdgeschämt, wie deutsche poli Ticker ein Parlamentarium dazu verwenden, um auf die anderen einzuschlagen, statt eigene Lösungsvorschläge zu bieten,  der Gegenparteien Lösungsvorschläge offen entgegenzunehmen, um dann sich zusammenzusetzen und das zu finden, was dem Volke unter dem Strich am besten dient. Das Ding an der umgeleiteten Spree? Frau Wagenknecht, eine der noch Besten, sie will das Gute, doch auch sie tut falsch. Sie klagt mehrheitlich an, statt hauptsächlich zu sagen, was sie will.

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Franz Hörmanns Professur ehre ich. Der Mann hat offensichtlich nicht abgeschrieben. Ich räume ein, dass ich stellenweise nicht verstehe, was er meint, da er Begriffe verwendet, die mir so fremd sind, dass ich nicht folgen kann. Da muss er unbedingt dazulernen, wenn er will, von jedem Bunzel wie ich es bin, verstanden zu werden. Wenn ich nur schon „Giralgeld“ zum Beispiel höre, dann brauche ich jedesmal drei Sekunden, um annähernd den Sinn zu erkennen, doch in diesen drei Sekunden hat er bereits weiteres Wichtiges gesagt. Wenn er in einem Satz mehrere solche Begriffe verwendet, dann schnalle ich den Sinn nicht.

Ich werde dem von mir hochgeschätzten Manne eine Mail schreiben und ihn darauf aufmerksam machen, dass er für ihn scheisegeläufige Fachbegriffe dann, wenn er zum Volke spricht, definieren muss, so er will, dass er Gehör findet. Dass er Gehör finde, das will ich.

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Dass er, unbeabsichtigt, Motivator für die schweizerische Volksinitiative für Vollgeld war, ist mir neu. Wundert mich aber keinen Deut.

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Ich setze auf die Deutsche Mitte.

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Professor Franz Hörmann ist, als Oesterreicher, Gastmitglied der Deutschen Mitte. Er ist Sprecher in Finanzen für die Deutsche Mitte.

Wenn solch Klardenker sich in führender Position für die DM einsetzt, so bestärkt das mich.

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Dass hier auf bb diesbezüglich Abmahnen passiert, irritiert mich keine Bohne. (mehr …)

Krieg heute – 2

Wir hatten uns hier unlängst Gedanken gemacht, wie sich der Charakter der Krieges in der heutigen Zeit verändert hat und welche vielfältigen Möglichkeiten der Machtausübung in der globalisierten Welt vorhanden sind.
Heute wollen wir den ganzen Wahnsinn betrachten, der für Kriege heute noch getrieben wird, einschließlich der Entwicklungen, die gegenwärtig vom Militär-Industrie-Komplex (MIK) der ganzen Welt durchgeführt werden.
Luckyhans, 28. April 2017

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Denn bevor wir zu der alles entscheidenen Frage kommen „Wie kommen wir zu einem langanhaltenden Frieden?“ ist es möglicherweise sinnvoll, sich kurz mit den heutigen Entwicklungen der Waffentechnik befassen – denn ohne Kenntnis dessen, was da vor sich geht, werden wir vielleicht Wichtiges außer acht lassen.

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Der Mechanismus des Systems

Immer wieder ist zu merken, daß – ungeachtet unserer wirklich ausführlich aufklärenden „Wirklichkeitsnahen Wirtschaftswissenschaft“, deren Studium hiermit nochmals wärmstens empfohlen wird, – erneut der klare Blick über die wahren Verhältnisse auf dieser Erde nicht gewahrt wird – immer wieder driftet man ab in die hartnäckig uns aufgezwungene Vorstellungswelt des dank unserer täglichen Mitwirkung immer noch funktionierenden Systems…
Also versuchen wir, am Beispiel der VSA – man könnte wirklich jedes Land der Erde hernehmen, aber die VSA haben mit ihrer FED eine Sonderrolle, daher ist das dort vielleicht am leichtesten einzusehen – die tatsächlichen Vorgänge im heutigen Leben darzustellen.
Luckyhans, 25. März 2017
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Dabei bewegen wir uns vorerst mal vollständig in der Begriffs- und Vorstellungswelt des heutigen Systems.

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Donald Trump als Trojaner

Liebe Freunde, ich will ehrlich sein: ich kann nicht nachvollziehen, wie immer wieder massenhaft von Veränderungen durch den Neugewählten gelabert wird.
Spätestens seit dem Eklat mit dem „Change“ und dem „Yes we can“ sollte doch jedem Menschen klargeworden sein, daß weder der „Wahlkrampf“ in den VSA etwas zu bedeuten hat, noch der Sitzeinnehmende auch nur irgendetwas selbst zu bestimmen hätte.

Wie anders wären sonst die Schwenks des vorherigen NACH seiner (recht sonderbaren) Amtseinführung zu erklären?
Partielle Amnesie?

Wir werden also jetzt aus verschiedenen Quellen mal einige Blicke auf die Lage in den VSA werfen und dann bitte jeder selbst überlegen, ob und ggf. was wir von dort an Veränderung (oder nicht) zu erwarten haben.
Der Anfang macht heute der dem ständigen Leser schon gut bekannte Finanzfachmann, welcher uns einen westlichen Standpunkt vorstellt, der so interessant ist, daß wir ihn hier ungekürzt übernehmen.
Am Wochenende folgt dann, wenn erwünscht, der Blick von Osten.
Luckyhans, 14. 12. 004
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Donald Trump – Trojanisches Pferd der kommenden Finanz-Militärdiktatur

Ernst Wolff

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Russische Staatsgedanken

Einen kleinen Einblick in die (einigermaßen typische) russische Denkweise der heutigen Zeit und deren Erkenntnisstand gibt der nachfolgende Artikel, mit dem wir unsere kürzlich begonnenen „Schlaglichter aus dem Rußland unserer Tage“ fortsetzen.
Besonderes Augenmerk verdient auch hier der schon oft auf bb angesprochene (für manchen von uns recht sonderbare) Umgang mit dem „Großen Vaterländischen Krieg“…
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 24. September 004
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Ernsthafte Staatsgedanken am zweiten Tag nach dem Sieg der Machtpartei

21. September 2016 – Sergej Wassiljew, Riga

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Rußlands Tanz auf der Säbelspitze

Wir wollen nun – in Fortsetzung unseres ersten Teils der Analyse – ein einigermaßen wirklichkeitsnahes Bild der Lage in und um Rußland herausarbeiten, dazu nur öffentlich zugängliche Quellen benutzend – und unser Hirn. 😉
Luckyhans, 28. Mai 2016
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2. Die aktuelle Lage in und nahe um Rußland

Die innere Lage in Rußland ist zwar nicht so desolat, wie es hier im Westen gern kolportiert wird, aber bei weitem auch nicht so rosig wie es die Kreml-Propaganda darstellt, die sich voll in den Medien-Krieg eingeklinkt hat.
Das betrifft sowohl die wirtschaftliche wie auch die politische Lage.

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Ken Jebsen und Franz Hörmann / Geld / Banken / Wandel

Zwei brillianteste und offenste und bestinformierteste Geister, die mir bekannt sind, im Zwiegespräch. Nicht zu toppen. Gewöhnlich kann ich bei Infovideos nach 20 Minuten nicht mehr ruhig hocken. Bei Jebsen und Hörmann ist mir eine Stunde zu kurz.

Es ist mein Höchstgenuss: Menschen zuhören, die mir auf dem besprochenen Gebiet himmelhoch überlegen und so steinintelligent sind,  dass sie ihr Wissen in für mich verständlicher Einfachheit rüberreichen können. Ha. Welch Gegensatz zum Geschwurbel von Poli Tickern, welche gscheit klingende,  der Deckung entbehrende Wortgehülselei ausscheiden.

Ich lerne in diesem Video zum x-ten Male, was die Banken machen und wie sie es machen. Mein schlichtes Kuhschweizerhirni hat es so nicht gelernt in der Schule und muss es noch und noch rekapitulieren, um es endlich als Tatsache anzunehmen.

Ich fasse das heutige System zusammen:  (mehr …)

Bankkunden / Gute schlechte Nachricht

Ich lese in der Wirtschaftswoche —> hier.

und sage, was mir dazu einfällt.

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Girokonto, Altersvorsorge, Online-Zahlung

Das ändert sich 2016 für Bankkunden

Das Jahr 2016 bringt viele Neuerungen für Bankkunden: Geldhäuser müssen künftig zum Beispiel ein Girokonto für jedermann anbieten. Und Kontonummer und Bankleitzahl haben bald endgültig ausgedient.

Bislang war es so, dass Menschen mit geringem Geldvolumen kein Konto, geschweige denn ein Konto mit Onlineverkehr ergattern konnten. 

Neu also kann jede Kirchenmaus in die Bank spazieren und ein Konto eröffnen. 

Sehr schön, eine richtig gute Nachricht.

Ab Anfang 2016 müssen alle Geldinstitute, die Girokonten für Privatpersonen anbieten, ein Basiskonto mit grundlegenden Funktionen für jedermann eröffnen. Das Recht auf dieses Konto haben alle Personen mit Aufenthaltsrecht in der EU. Neben Erwerbs- und Obdachlosen gilt die Regelung also auch für alle in Deutschland registrierten Flüchtlinge und Asylbewerber.

Sogar Asylbewerber dürfen. Fein. Einzahlung fünf Kröten und dann überziehen und die Schuld stehen lassen? Wenn schon, für Banken ist das nicht mal ein Mückenstich. 

Das ist notwendig, da viele Sozial- und Lohnersatzleistungen nicht bar ausgezahlt, sondern nur auf Girokonten überwiesen werden. Das Basiskonto funktioniert auf Guthabenbasis, kann also nicht ins Minus gehen. Es erlaubt Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Lastschriften. Die Banken sollen zusätzlich eine Girocard bereitstellen, mit denen Kontoinhaber bargeldlos bezahlen und Geld am Geldautomaten abheben können.

Oha. Ich habe falsch gedacht. Ueberziehen ist also nicht. Auch gut. Schulden machen ist selten gesund.

Aber…

Girocard gibt es automatisch. Der kleine Mann wird also seine Bratwurst mit Girocard bezahlen. Hat da nicht mal jemand gehustet, Bargeld werde abgeschafft werden?

Onlinekunden, die im Internet einkaufen, können zwischen verschiedenen Zahlungsarten wählen, zum Beispiel Vorauszahlung, Kreditkarte oder einem externen Bezahldienst wie Paypal oder Giropay. Tätigt man die Überweisung nicht selbst, sondern überlässt Sie einem Drittanbieter, löst dieser den Zahlungsauftrag aus und überwacht den Vorgang.

Der Drittanbieter überwache den Vorgang. Zahlt ein Kunde nicht, muss die Bank keinen Finger rühren. Der Drittanbieter haftet offenbar. Ich nehme an, der Drittanbieter wird nicht fackeln mit dem Eintreiben.

Damit es dabei mit rechten Dingen zugeht und Ausfallrisiken begrenzt sind, hat die Europäische Union in ihrer zweiten Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD II) neue Regeln festgelegt. Sie sehen unter anderem höhere Sicherheitsanforderungen für elektronische Zahlungen vor. Auch wurden die Vorschriften für die Kundenauthentifizierung verschärft.

Der Kunde soll also nebst Schuhnummer auch seinen Leibarzt sowie Fingerabdrücke angeben  bzw. geben. Riecht nicht nach Sicherheit, sondern nach Aushorchen. 

Die Europäische Union also bestimmt diesen ganzen hier aufgeführten Rattenschwanz. 

Welcher Bürger wird gefragt? Bist du gefragt worden, ob du das so willst? Ich nicht. Aber ich bin Schweizer, bin eh nicht dabei. Die EU „Staaten“ sind keine Staaten mehr. Warum? Weil sie der EU dort hineinkriechen, wo es nicht gut riecht. Ein weiterer Schritt in die Diktatur EU.

Eine weitere Regelung der EU-Zahlungsdienste-Richtlinie II sieht vor, dass SEPA-Lastschriften innerhalb der ersten acht Wochen weiterhin bedingungslos rückerstatten werden müssen. Zudem müssen Bankkunden bei nicht autorisierten Zahlungsvorgängen über externe Zahlungsdienstleister weniger umfassend haften.

Ich weiss nicht, was SEPA ist. Für sowas geht Wiki:

SEPA oder S€PA (Abkürzung für englisch Single Euro Payments Area, deutsch Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) ist ein Projekt zur Vereinheitlichung von bargeldlosen Zahlungen. Ziel des Projektes ist ein europaweit einheitlicher Zahlungsraum für bargeldlose Zahlungen in Euro, wobei aber die teilnehmenden Gebiete weit über die Euro-Staaten hinausgehen. In diesem übernationalen Zahlungsraum sollen Kunden keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen erkennen können.

Voraussetzung ist ein übernationales Gebiet mit einem Bankwesen, das Zahlungen nach einem schnellen, sehr effektiven, standardisierten und länderübergreifenden Verfahren erlaubt. Das SEPA-Verfahren legt einen solchen Standard fest.

Das Verfahren wird seit August 2014 im Geschäftsverkehr anstelle der alten Überweisungsverfahren generell benutzt. Diese stehen für Privatnutzer nur noch bis Februar 2016 zur Verfügung, wurden aber bereits im Februar 2014 nicht mehr offiziell erwähnt.

Aha. Der Kunde wird im Ungewissen gelassen, woher Geld kommt, wohin Geld fliesst. Der zentrale Rechner der Lederpupser in Bruxelles, der weiss das dann schon. Wozu soll das der Kunde auch wissen. Wenn er eine Zahlung macht und das Geld geht irgendwohin, dann soll er ruhig seine Stulle fressen und die Schnauze halten.

Ab Februar 2016 ist bei jeder Überweisung innerhalb Deutschlands in Euro die 22-stellige IBAN notwendig. Bankleitzahlen und Kontonummern haben dann endgültig ausgedient. Die deutsche IBAN hat 22 Stellen und beginnt mit DE. Danach folgen eine zweistellige Prüfziffer und anschließend die bekannte, achtstellige Bankleitzahl, gefolgt von der zehnstelligen Kontonummer.

Eben. Woher wohin soll verdeckt werden.

Bausparkassen vergeben nicht nur Kredite, sie legen das Geld der Bausparer auch zinsbringend an. Weil das anhaltende Zinstief die Rentabilität der Investments erschwert, erweitert der Gesetzgeber den Spielraum der Bausparkassen. So sollen die Kreditinstitute künftig neben Bauspardarlehen auch normale Hypothekenkredite vergeben dürfen. Außerdem soll die Refinanzierung durch die Ausgabe von Hypothekenpfandbriefen erleichtert werden. Bestehende Verträge können aber wohl nicht geändert werden.

Das ist der Hammersatz:

Bausparkassen vergeben nicht nur Kredite, sie legen das Geld der Bausparer auch zinsbringend an.

Es wird offen zugegeben, dass gewährte Kredite nie gedeckt sind, dass Banken dem Kunden Luft geben, indes der Kunde mit Arbeitsleistung oder und realen Werten haftet. 

 

Bis März 2016 muss die europäische Wohnimmobilienkreditrichtlinie in nationales Recht umgesetzt sein. Spätestens dann sind Banken und Finanzdienstleister verpflichtet, die wirtschaftliche und finanzielle Lage von Kreditsuchenden eingehend zu prüfen und die Kreditberatung umfassend zu protokollieren. Künftig sollen bei jedem Kreditgespräch Produktinformationsblätter ausgehändigt und detaillierte Beratungsprotokolle erstellt werden. Daraus muss beispielsweise hervorgehen, welche Kosten bei der Stellung von Sicherheiten wie Grundpfandrechten anfallen. Die neuen Regeln sollen ab einer Kredithöhe von 75.000 Euro greifen.

Es ist mittlerweile Gewohnheitsrecht. Die Pupser in Bruxelles sagen was, und die Staaten haben es auszuführen. 

Merkt der Bürger tatsächlich nicht, was da läuft? Eine Hitlerdiktatur war die reine Demokratie dagegen. Hitler war rechtmässig gewählt worden. Ein grosser Teil seiner Schutzbefohlenen stand hinter ihm. 

Die Pupser? Wer hat sie gewählt, wer hat sie geschickt? Wer hat sie ermächtigt, über dein Land zu bestimmen? Du etwa? 

Im Zuge der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie in nationales Recht wird auch das Widerrufsrecht für Baukredite reformiert. Wichtigste Neuerung: Das ewige Widerrufsrecht bei fehlerhafter Widerrufsbelehrung entfällt. Die Widerrufsfrist beginnt künftig mit dem Erhalt der vertraglichen Widerrufsinformationen. Folge: Bei Immobilienkrediten erlischt das Widerrufsrecht nunmehr spätestens nach einem Jahr und 14 Tagen.

Ein Jahr und 14 Tage. Das ist natürlich für Häuser und Firmen eine unendlich lange Zeit. 

Wie lange braucht eine Firma, um mit Neuinvestition Tritt zu fassen? Der Hausbesitzer, was, wenn der nach drei Jahren Schwierigkeiten bekommt? 

Kein Problem. Er kann ja sein Hemd verkaufen.

Überziehen Bankkunden dauerhaft ihr Girokonto, müssen Banken künftig aktiv werden und eine Beratung über kostengünstigere Alternativen anbieten. Das tritt ein, wenn der Kontoinhaber den eingeräumten Überziehungsrahmen mehr als ein halbes Jahr lang ununterbrochen zu Dreiviertel ausnutzt. Wird das Kontominus bis in den Bereich der geduldeten Überziehungen getrieben, erfolgt die Beratung bereits nach drei Monaten.

Märchenland. Zuckerhäuschen. Honigsüss. KOSTENGÜNSTIGERE ALTERNATIVEN. BERATUNG. 

Wie? Dem Kunden wird Zins erlassen werden oder so? LoL.

Viele alte Freistellungsaufträge müssen im kommenden Jahr erneuert werden, weil diese noch keine Steueridentifikationsnummer beinhalten. Das ist vor allem bei Formularen der Fall, mit denen vor 2011 ein unbefristeter Freistellungsauftrag erteilt wurde. Erst alle ab 2011 gestellten Freistellungsaufträge sind mit der persönlichen Steuernummer versehen und bedürfen keiner Änderung. Fehlt die Steueridentifikationsnummer auf dem Freistellungsantrag, leitet die Bank 25 Prozent der Kapitalgewinne automatisch ans Finanzamt weiter. Außerdem wird Solidaritätszuschlag plus gegebenenfalls Kirchensteuer fällig.

Alles kleine Fischchen. Solidaritätszuschlag. Solidarität mit wem? Kirchensteuer? Der Atheist zahlt die gerne, die Muslime werden leuchtende Augen machen. 

Die Energieeinsparverordnung (ENEV 2016) bringt zahlreiche Neuerungen für Häuslebauer. So steigen beispielsweise die energetischen Anforderungen an neu gebaute Wohnhäuser um 25 Prozent. Der geringere Primärenergiebedarf kann zum Beispiel durch bessere Dämmung oder durch den Einbau regenerativer Heiztechnik erreicht werden. Heizkessel, die mit Öl oder Gas betrieben werden und nach dem 1. Januar 1985 eingebaut wurden, müssen nach 30 Betriebsjahren stillgelegt werden.

Wieder ein grosses AHA Erlebnis für mich. 

Die Energetischen Anforderungen…steigen um 25%.

Tiefes Grübeln. 25% dickere Isolation? Oder die Isolation berechnen und einfach mal 25% draufschlagen oder wie?

Ausnahmen gelten für Niedertemperatur- und Brennwertkessel sowie für bestimmte selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser. Immobilienverkäufer und Vermieter sind künftig verpflichtet, den Energieausweis an die Käufer bzw. Mieter zu übergeben. Wichtig: Der Ausweis muss bereits bei der Objektbesichtigung vorliegen. Des Weiteren sind energetische Kennwerte der Immobilie im Falle des Verkaufs oder der Vermietung in der Immobilienanzeige anzugeben.

Ich geb’s auf, lieber Leser. Es ist ein Detail – Irrgarten. Die Richtung jedoch ist klar: 

A) B) und C) Vorbereitung zur Abschaffung von Bargeld.

D) E) Weitere Entmachtung der Staaten

F) Verschleierung des Geldflusses

E) Gebühren einbauen. 

So du magst…hier ist der Rest noch zu lesen…

thom ram, 28.12.2015

Frohe Kunde für Hausbesitzer, die im kommenden Jahr eine Solaranlage auf ihrem Dach installieren wollen: Für Dachanlagen bis zehn KilowattPeak Leistung, also typische Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser, bleibt die Einspeisevergütung auf gleich hohem Level wie 2015. Eigentümer erhalten den höchsten Vergütungssatz von 12,31 Cent/kWh. Solarstrom aus Dachanlagen bis zehn kWp wird weiterhin bis zu 100 Prozent vergütet.

Basis-Rente: Ab 2016 wird die sogenannte Rürup-Rente stärker gefördert. Das Finanzamt erkennt ab kommendem Jahr 82 Prozent der Einzahlungen bis zum geltenden Höchstbetrag von 22.172 Euro steuerlich an. Das bedeutet: Ledige können Vorsorgebeiträge von bis zu 18.181 Euro und Verheiratete von bis zu 36.362 Euro beim Finanzamt geltend machen.

Betriebliche Altersvorsorge: Im Rahmen der Gehaltsumwandlung besteht ab dem kommendem Jahr mehr Spielraum, Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Ursache hierfür ist die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung West auf 74.400 Euro. Da bei der Gehaltsumwandlung aus Bruttolohn Einzahlungen in Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze begünstigt sind, können Arbeitnehmer ab kommendem Jahr bis zu 2.976 Euro Gehalt in Betriebsrente umwandeln. Das entspricht monatlichen Einzahlungen von 248 Euro. Dieser Wert gilt einheitlich für das gesamte Bundesgebiet.

Für den Bezug von Kindergeld setzen die Familienkassen ab kommendem Jahr voraus, dass Bezugsberechtigte dem Amt ihre Steuer-Identifikationsnummer mitteilen. Und nicht nur das, auch die Steuernummer des Kindes möchte die Familienkasse wissen. Die neue Regelung gilt unabhängig vom Geburtsjahr des Kindes, das heißt auch für laufende Kindergeldzahlungen ist die nachträgliche Angabe der Steuer-ID-Nummer notwendig.

Einen speziellen Stichtag zur Meldung der Steuernummer gibt es nicht. Wer es nicht bis Jahresende schafft, kann die Angabe im Laufe des Jahres 2016 nachreichen. Die Mitteilung der Steuer-Identifikationsnummer soll eine doppelte Auszahlung von Kindergeld verhindern. Sie finden Ihre Steuer-ID auf Ihrer Lohnsteuerabrechnung. Alternativ kann man die Steuernummer beim Bundeszentralamt für Steuern erfragen.

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Schweiz / Vollgeldinitiative / Etappenziel erreicht / Und nun?

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„Geld als Wert- und Tauschmittel 

soll die realen Verhältnisse abbilden
und nicht die Logik der Gier.“

Adrian Naef, Schriftsteller, Zürich
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Das Etappenziel ist erreicht,
die für eine Volksabstimmung notwendigen 100’000 Unterschriften seien beglaubigt.
Gut so.
Dank an alle Denkenden. Dank an alle Aktiven.
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Und nun?

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Franz Hörmann, Ken Jebsen / Geld: Funktionsweise und Ausbeutung / Aussicht

Einfach genial.  (mehr …)

EU/Euro/Finanzsystem – wie weiter?

Daß das Thema keinesfalls nur „Griechenland“ heißt, sondern „EU“, „Euro“ und „Finanzoligarchie“, dürfte recht bald jedem klar werden.
Wie es weitergehen wird, ist noch lange nicht klar – es gibt die verschiedensten „Ausblicke„.

Eines ist den meisten gemeinsam: es wird, wie bisher, munter weiter gelogen – statt „Verein EU“ weiterhin „Europa“ geschrieben, statt „alliiert besetzte BRD-Organisation“ weiterhin „Deutschland“, statt „Erpressung, Nötigung und Raub am fleißigen Menschen“ weiterhin „Kredite“ und „Staatsverschuldung“, statt „Politiker-Darsteller-Marionetten“ weiterhin bedeutungsschwere „Postenbezeichnungen“ wie „Minister“ (nur ein ganz kleiner Ster ist ein Minister…), statt „finanzoligarchiehörige Internationale Kriegsmafia“ weiterhin „Verteidigungsbündnis“ etc.pp.

Bitte versucht einmal, die Kommentare und Auftritte in den Medien in die richtigen, wahren Worte und Zusammenhänge umzusetzen: plötzlich werdet ihr merken, daß auch die Hauptströmungsmedien schon längst in der selbstgebauten „Realität“ angekommen sind – von den „quasi-alternativen“ ganz zu schweigen.
Bitte: tut das einmal, und es werden euch die Augen aufgehen.

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Noch dürfen die Banken das / Die Vollgeldinitiative, hemdsärmelig erklärt

Motto:

Scheinbar gebe ich etwas.

Um das, was ich scheinbar gegeben habe, bin ich danach wohlhabender.

Der Trick:

Niemand merkt es.

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Lieber Leser. Ich, der thom ram, ich bin die Bank. Du, du bist Herr Müller. Du brauchst dringend einen Kredit von CHF 10’000.-, denn dein Dach rünnt, und du willst Ziegel kaufen.

–   Liebe Bank, bitte gib mir einen Kredit von 10’000.-.
–   Gerne, Herr Müller, bitte geben Sie uns Ihr Konto an, wir überweisen Ihnen den Betrag. Die Jahreszinsen betragen 8%. Sie sind gebeten, jährlich 1’000.- zurückzubezahlen. Haben Sie Sicherheiten? Soso, diese Wertschriften. Bitte beachten Sie, dass diese Ihre Wertschriften bei allfälliger Zahlungsunfähigkeit Ihrerseits an uns fallen. Bitte hier unterschreiben. Danke schön. (mehr …)

sollte jede/r wissen

So einfach, klar und offen werden selten die Klippen des aktuellen Finanzsystems analysiert – das sollte jedes Schulkind und natürlich jeder Erwachsene lesen. Und sich das gut merken für die Zeit, wenn es dann darum gehen wird, eine andere Gegenwart aufzubauen – und was dann alles mit welcher Begründung zu beseitigen und neu zu ordnen sein wird.
Herzlichen Dank an Ernst Wolff, und auch hier wegen der enormen Wichtigkeit weiter unten ausnahmsweise der volle Text, der besonders im ersten historisch-analytischen Teil herausragend ist.

Hier zeigen sich aber auch schon die Grenzen der bildhaften, einst so „deutlichen“ Vergleiche: das Platzen einer Blase wird niemals dadurch verhindert, daß man die Blase noch weiter aufbläst – von solchen unpassenden Abbildern der Vorgänge sollten wir uns gedanklich schleunigst freimachen, denn auch sie verkleistern das Hirn – das hält uns ab vom klaren Benennen dessen, was da Sache ist, und somit vom Erkennen der Wirklichkeit – da gibt es keine niedlichen „Blasen“.

Und die Wolffsche Schlußfolgerung, daß ein friedlicher Reset ausgeschlossen sei, basiert auf einem angelernten Gedanken-Ghetto – wenn wir Lösungen suchen (NIPSILD) und etwas Neues schaffen wollen, müssen wir uns auch von solchen altbackenen Vorstellungen zu lösen verstehen.

Ein friedlicher Reset des Finanzsystems liegt durchaus im Bereich der Möglichkeiten, und dazu wären nur einige wenige Einsichten erforderlich – der viel wichtigere Punkt ist jedoch, daß es viel vernünftiger wäre, anstelle eines Resets und Neustarts des sich als regelungsunfähig erwiesenen Systems ein anderes, sinnvolles Finanzsystem, aufzubauen – und im weiteren ein Leben ganz ohne Geld.

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Alternativen zum „Buntpapier mit Copyright“?

Nun hat auch RTdeutsch ein Thema aufgegriffen, das uns schon seit sehr langem beschäftigt. Unser Freund Ow hat in seiner Wildgans-Trilogie ganz klar Position bezogen für ein natürliches Wirtschaftssystem ganz ohne Geld.
Auch Ubuntu, die Freie Welt Charta und Joytopia sind ähnliche Konzepte, die ein Leben ganz ohne Geld propagieren – was es ich China schon vor Tausenden Jahren gab.

Nun dämmert es wohl so langsam immer mehr Menschen, daß das Geld, oder das Finanzsystem, ein ganz entscheidender Faktor der Ausbeutung und Unterdrückung der Masse durch die wenigen ist.

Ein Thema, das sogar der angeblich „größte Feind des Kapitalismus“ Karl Marx seinerzeit (natürlich „rein zufällig“ – wie auch alle seine geistigen Nachfolger) aus seinen tiefgehenden Betrachtungen zum kapitalistischen Wirtschaftssystem fast vollständig ausgeblendet hatte.

Und so kommt man denn darauf, nach Alternativen zu suchen – teils aus der Überlegung heraus, daß es für eine Übergangszeit sicherlich kaum ohne Geld gehen wird, bis sich die Menschen dieses Konzepts „entwöhnt“ haben, teils aber auch aus der Erwägung, daß es „besser“ ist, überhaupt irgendein Geldsystem zu behalten, das man dann später wieder so „umformen“ kann, daß es genau wie das jetzige wirkt.
Das übrigens kein Geld mehr beinhaltet, sondern nur noch „Buntpapier mit Copyright“…

Lesen wir also, was hier zusammengetragen wurde.
Luckyhans, 30.4.2015
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Vollgeld, Regiogelder, Kryptowährungen – Mögliche Auswege aus dem bestehenden Geldsystem

Der Zusammenbruch der Bank Lehman Brothers im September 2008 spülte eine Problematik in das gesellschaftliche Bewusstsein, das seit dem fälschlicherweise oft als “Finanzkrise” bezeichnet wird. Unzählige Versuche der Stabilisierung wurden seit dem unternommen, Notenbanken und gewählte Repräsentanten überbieten sich gegenseitig mit Vorschlägen zur Geldpolitik, die gerne als Lösungen angepriesen werden, in der Regel aber nichts als Flickschusterei sind. Der Ursprung dieses am eigentlichen Ziel vorbei arbeitenden Krisenmanagements ist eine Fehleinschätzung der eigentlichen Gründe der so genannten Finanzkrise. Symptome werden mit Ursachen verwechselt. RT Deutsch beschreibt die grundlegenden Probleme im Geldsystem, fragt nach möglichen Alternativen und interviewt den Wirtschaftssoziologen Prof. Dr. Joseph Huber zur Vollgeldreform.

Die zunehmende Verschuldung von Staaten und die beinahe- oder de facto-Insolvenz von Großbanken geht nicht auf eine Finanzkrise zurück. Bei den Ursachen dieser Entwicklungen handelt es sich vielmehr um eine Krise des Geldsystems, das im Kern – aufgrund seiner generellen Architektur – fehlerhaft und auf Dauer nicht bestandsfähig ist. Während viele Kommentatoren oft den Zins im Geldsystem als Problem benennen, bleibt ein viel entscheidenderes Momentum im bestehenden Geldsystem meist unbeleuchtet. Die Rede ist von der durch Geschäftsbanken durchgeführten multiplen Giralgeldschöpfung als Schuld. …

Weiterlesen bitte hier.

Währungskrieg? oder was anderes…

Gestern ist uns eine Meldung bei den DWN aufgefallen, die einen Währungskrieg Chinas gegen die VSA festgestellt haben will. Und selbstverständlich wird gleich die „Schuldzuweisung“ mitgeliefert: China wolle unbegrenzt Geld drucken wie die VSA.
Daß dies gar nicht möglich ist, solange die chinesische Währung nicht Weltleitwährung ist (wie zur Zeit der US-Dollar), scheint niemanden zu stören…

Noch vor kurzem hatte man daselbst darüber berichtet, daß die chinesische Regulierungsbehörde gegen die Blasenbildung Maßnahmen ergriffen hatte, um die Spekulation „einzudämmen“.

Weiß man bei DWN etwa nicht, daß auch die „chinesische“ Zentralbank eine aus dem Rothschild-Konsortium ist?
Daß somit auch China für jeden neu ausgegebenen Juan oder Renminbi eine VSA-Staatsanleihe im gleichen Wert zum US-Dollar-Tageskurs hinterlegen muß?

Betrachten wir einmal die DWN-Mitteilungen unter diesem Blickwinkel.

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Sterbendes Imperium (8) – VSA-Schuldenfinanzierung – wie weiter?

So langsam kommt das Schuld-Geld-Welt-System an seine letzten Grenzen – nachdem die sog. „Privaten“ Haushalte weltweit keine Kredite mehr aufnehmen können, ohne auch noch die letzten Chancen auf eine Rückzahlung zu verlieren, sind nun auch die Unternehmen der sog. „Realwirtschaft“ bis an den Stehkragen mit Krediten belastet und arbeiten fast nur noch für die Bankengewinne.

Aber nun sind auch die sog. „Staaten“ – allen voran die sog. „westlichen“ mit den VSA an der Spitze, wobei auch das fernöstliche Japan sonderbarerweise dazu zählt – derart in „Schulden“ versunken, daß die Neukreditaufnahme zur Bezahlung der ZINSEN der Altschulden in wichtigen Ländern kaum noch ausreicht.

Ein relativ seriöses Bild dazu im nachfolgend verlinkten Artikel – bitte auch die Grafik an Anfang beachten.
Neben der Kommerzialisierung der sog. „Staaten“ (die laut UPIK bzw. D&B längst Firmen sind) vernachlässigt der Autor auch das internationale Reserve-System, das alle „Staaten“ zwingt, für jede Einheit an neu ausgegebener nationaler Währung  VSA-Staatsanleihen im Gegenwert zum aktuellen US-Dollar-Tageskurs zu kaufen, da alle Zentralbanken in allen Ländern (mit wenigen Ausnahmen) zum Rothschild-Imperium gehören und dies per „Verrechnung“ über die BIZ so „eingerichtet“ ist.
Im Artikel fehlt der Hinweis darauf, der klarmacht, warum von anderen „Staaten“ überhaupt VSA-„Staatsanleihen“ gekauft werden (müssen).

Luckyhans, 28.4.2015
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China und Russland wollen die USA nicht länger finanzieren

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Vollgeldinitiative / Frühlingshaft voran

Heute gibt dir jede Bank gerne einen Kredit. Sie tut es darum gerne, weil von den 100’000.- , welche sie dir gibt, in der Tat nur zwei bis zehn Prozent richtiges Geld ist. Richtiges Geld ist gedeckt durch einen Wert, durch Häuser, Fabriken, Ländereien, Gold. Die Bank jedoch gibt dir zu 90 bis 98 Prozent … …… einen moralisch auf keine Art und Weise zu rechtfertigenden Schuldschein.

Du liesest richtig.

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Tagesenergie 71

Tagesenergie 71 – 23.3.2015 Jo Conrad & Alexander Wagandt im Gespräch – 2:25 std

wie immer mit einigen Notizen versehen:

https://www.youtube.com/watch?v=6V3xAxlAO5I

Zeitqualität:

– Sonnenfinsternis 2015 (bis 6 min)
Sonne steht für Bewusstsein, Mond steht für Illusion
Kali Yoga: kommt zu Ende – große Spannung
– Sonnenaktivität nach wie vor sehr hoch, Erdmagnetfeld in starker Bewegung
– äußerlich: viele Veränderungen schon „rum“ – deutlich! intensiv!

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Eintausend einhundert Milliarden

Es sind immer wieder Zahlen, die das reale Begriffsvermögen eines jeden Menschen übersteigen: eine Billion = eintausend Milliarden, also einen Eins mit zwölf Nullen dahinter, also 1.000.000.000.000!
Das sind die Beträge, mit denen heutzutage ganz ungeniert herumgeworfen wird, als seien es die berühmten Kopperschen „Peanuts“.

Wäre ja nicht so schlimm, wenn es dabei um Mikroorganismen im Boden ginge – da wäre man mit einigen Schaufeln voll guter Gartenerde schon dabei.

Aber hier reden wir über Euronen, welche in den folgenden anderthalb Jahren von der sog. EZB in den Finanzmarkt gepumpt werden sollen – ein „Quantitative Easing“, wie es seit Mr. Grünspans Vorsitz (und fortgesetzt von „Hubschrauber-Ben“ Bernanke) bei der FED schon nichts gebracht hat, außer einer Turbo-Geldentwertung, die (zum Glück?) noch nicht bei allen Märkten der Realwirtschaft angekommen ist.

Nun gut, die FED kann unbegrenzt Dollars drucken: kann das die EZB mit den Euronen auch?
Aber lassen wir dazu Ernst Wolff zu Wort kommen:

Statt für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten – 1 Billion Euro für die Finanzindustrie

Ernst Wolff

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Notenbanken der Euro-Zone haben in der zweiten Märzwoche mit dem Ankauf von Staatsanleihen begonnen. Bis September 2016 sollen auf diese Weise monatlich 60 Mrd. Euro in das Finanzsystem fließen, insgesamt also 1,1 Billionen Euro.

Die EZB folgt damit dem Beispiel der US-Zentralbank Federal Reserve, die durch 3 aufeinanderfolgende Runden der „quantitativen Lockerung“ insgesamt 4,5 Billionen US-Dollar in das amerikanische Geldsystem gepumpt hat, und dem Beispiel Japans, dessen Zentralbank das Geldvolumen des Landes seit 2008 um ca. 600 % gesteigert hat.

Offiziell heißt es, die stagnierende Wirtschaft in der Eurozone solle durch die Schaffung von Liquidität angekurbelt, deflationäre Tendenzen sollten bekämpft und eine leichte Inflation von 2 Prozent solle herbeigeführt werden. Dieses Ziel kann allerdings nicht der Wahrheit entsprechen, denn weder in den USA, noch in Japan hat das Drucken enormer Geldmengen (und um nichts anderes handelt es sich) zum Erfolg geführt. In beiden Ländern stagniert die Wirtschaft nach wie vor, Deflation und Inflation halten sich die Waage.

Warum greift die EZB trotzdem zu solch einer Maßnahme? Die Antwort ist simpel: Weil sie keine andere Wahl hat, da sonst der Zusammenbruch des Systems droht. Sowohl Politiker, als auch die Finanzindustrie sitzen auf einem historisch nie da gewesenen Berg an Schulden. Die Länder der Eurozone sind derzeit mit 9,6 Billionen Euro oder 94 % des Bruttoinlandsproduktes verschuldet, der Banken der Eurozone mit 20 Billionen Euro, wobei der Bereich der Schattenwirtschaft, der den des offiziellen Bankensektors bei weitem übersteigt, noch nicht einmal berücksichtigt ist. Diese ausstehenden Billionenbeträge verlangen Tag für Tag nach Zins- und Zinseszahlungen. Um sie leisten zu können, brauchen sowohl die Staaten als auch die Banken ständig frisches Geld, das ihnen nun von der EZB zur Verfügung gestellt wird.

Wie wird dieses Geld eingesetzt werden? Die Staaten werden es benutzen, um ihren Schuldendienst zu leisten, d.h. sie werden Zinsen abtragen. Ihre Schulden selbst werden sie allerdings nicht reduzieren können, denn an eine Tilgung wäre nur bei wirtschaftlichem Wachstum und daraus folgenden höheren Steuereinnahmen zu denken. D.h.: Trotz der laufenden Zahlungen werden die staatlichen Schuldenberge weiter wachsen. Wir nähern uns auf Staatenebene also nicht einer Lösung des Grundproblems der Überschuldung an, sondern entfernen uns weiter von ihr.

Und die Banken? Sie werden ebenfalls einen Teil des Geldes benutzen, um Zins- und Zinseszahlungen auf ihre Schulden zu leisten. Einen anderen werden sie zur „Rekapitalisierung“ einsetzen, d.h. sie werden ihr Eigenkapital (das in vielen Fällen nur noch bei 3% der Summen liegt, mit denen die Bank arbeitet) aufzustocken. Den Löwenanteil des Geldes werden sie allerdings nicht, wie von Politikern versprochen, in Form von Krediten an die Wirtschaft weitergeben, um diese anzukurbeln. Stattdessen werden sie damit an den Finanzmärkten spekulieren, weil sie dort schnellere Gewinne und höhere Renditen erwarten.

Damit werden sie die Blasenbildung – z.B. am Aktienmarkt und im Immobiliensektor – weiter vorantreiben und das Risiko einer Implosion des Systems erhöhen. In anderen Worten: Die EZB trägt mit ihrem Ankauf von Staatsanleihen dazu bei, genau den Mechanismus anzuheizen, der das globale Finanzsystem 2007/2008 an den Rand des Zusammenbruchs geführt hat. Sie geht sogar darüber hinaus, denn die Summen, um die es geht, sind heute höher als vor 8 Jahren.

Dabei handelt die EZB nur nach den Grundsätzen kaufmännischer Logik, denn beim globalen Finanzsystem handelt es sich um einen verselbständigten und nicht mehr beherrschbaren Mechanismus, der unablässig nach neuem Geld verlangt. Ursache dieser Entgleisung ist die in den siebziger Jahren begonnene, in den achtziger Jahren von Ronald Reagan und Margaret Thatcher drastisch verschärfte und seitdem von ihren Nachfolgern mit aller Macht vorangetriebene neoliberale Politik der Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte. Die gesetzliche Beseitigung aller Einschränkungen, denen der Finanzsektor vorher unterworfen war (wie zum Beispiel die Abschaffung des Trennbankengesetzes in den USA), hat dafür gesorgt, dass sich die Finanzwirtschaft, die früher der Realwirtschaft durch die Vergabe von Krediten diente, von ihr ablösen und ein vollkommen unabhängiges Eigenleben entwickeln konnte.

Dieser Markt der Finanzprodukte, auch Derivate (aus dem Lateinischen von derivare = ableiten) genannt, ist seit den Neunziger Jahren geradezu explodiert. Der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) zufolge betrug sein Umfang im Jahr 2000 95 Billionen US-Dollar und wuchs bis zum Jahr 2010 auf 601 Billionen US-Dollar an. Derzeit wird er auf das Zehnfache des globalen Bruttoinlandsproduktes (der Summe aller weltweit produzierten Waren und erbrachten Dienstleistungen) von ca. 72 Billionen US-Dollar geschätzt. Seine Produkte heißen Swaps, Options oder Futures und sind sogenannte OTC’s (Over The Counter Geschäfte), deren herausragende Eigenschaft es ist, in keiner Bankenbilanz aufzutauchen.

Dieser Derivate-Markt funktioniert im Grunde wie ein großes Casino: Man kann auf steigende oder fallende Aktienkurse, auf Währungsschwankungen, anziehende oder nachgebende Ölpreise oder auch auf bevorstehende Konkurse und Insolvenzen wetten und dabei hohe Gewinne, aber – im Fall eines Börsencrashs zum Beispiel – auch hohe Verluste erzielen. Das Wichtigste aber ist: Die Erträge fließen schnell und erfordern nicht mehr als einen Knopfdruck am Computer. Je höher der Druck, unter dem die Finanzmanager in aller Welt stehen, um die riesigen Zinslasten ihrer Banken zu bedienen, umso größer also die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr Geld in den Derivatesektor statt in die Realwirtschaft stecken.

Nach der Krise von 2007 / 2008 geriet dieser Markt, der trotz seiner elementaren Bedeutung fürs globale Finanzsystem in den Mainstream-Medien nur selten Erwähnung findet, kurzzeitig in den Fokus der Öffentlichkeit. Damals beteuerten Politiker und Zentralbanker ein ums andere Mal, dass man diesen Markt eingrenzen und beherrschbar machen müsse. Ihren Absichtserklärungen sind allerdings keine Taten gefolgt. Im Grunde wäre das auch gar nicht möglich gewesen, denn dieser Markt kann und wird niemals reguliert werden.

Selbst wenn eine oder sogar mehrere Regierungen die ernsthafte Absicht hätten, ihn einzugrenzen, wäre das ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen, da das internationale Kapital sofort auf andere Länder ausweichen würde, die ihm keine solchen Beschränkungen auferlegen oder sogar zusätzliche Vergünstigungen anbieten würden. Anders ausgedrückt: Solange es Nationalstaaten gibt, die unterschiedliche finanzpolitische Regularien oder Gesetze erlassen können, kann und wird es keine Eindämmung des Derivate-Marktes geben.

Aus dieser bitteren Wahrheit folgt eine noch bitterere: Ohne eine solche Eindämmung wird es keine Erholung der Realwirtschaft mehr geben. Das System hat mit dem Derivate-Sektor einen Parasiten erzeugt, den es nicht mehr los wird, der ihm im Stil eines Blutsaugers ständig Kapital entzieht und an dem es mit unerbittlicher Konsequenz zugrunde gehen wird. Bis zu seinem Ende allerdings werden Finanzwirtschaft und Politik weiterhin das tun, was sie bisher getan haben und was sie mit der Liquiditätsspritze von 1,1 Billionen Euro jetzt erneut tun: Das System auf Biegen und Brechen am Leben erhalten.

Laut der BIZ gibt es aktuell 26,45 Billionen US-Dollar an Währungsderivaten, die direkt mit dem Wert des Euro zusammenhängen. Da muten die 1,1 Billionen Euro, die jetzt an Finanzinstitute und Großinvestoren vergeben werden, schon fast bescheiden an. Für die Mehrheit der arbeitenden Menschen in Europa allerdings, die von der Politik dazu worden verurteilt worden sind, durch Austeritätsprogramme zur Stabilisierung des Systems beizutragen, muss eine solche Maßnahme wie ein brutaler Schlag ins Gesicht wirken.

Während ihr Lebensstandard durch höhere Steuern, niedrigere Löhne und Renten, gekürzte Sozialleistungen und immer neue Sparmaßnahmen gesenkt wurde und sie zum Teil in Armut gestürzt und jeglicher Hoffnung auf eine bessere Zukunft beraubt wurden, müssen sie nun mit ansehen, wie 1,1 Billionen Euro nicht etwa zur Erleichterung ihres Schicksals oder für den Bau von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen ausgegeben werden, sondern zur Erhaltung eines Systems, von dem alle wissen, dass seine Tage bereits gezählt sind.

Ernst Wolff, 14. März 2015

Ernst Wolff ist freiberuflicher Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum Verlag, Marburg.
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Quellenangabe: http://www.antikrieg.com/aktuell/2015_03_14_statt.htm

WWW-Nachtrag – Das Schuld-Konzept

Ein Bekannter empfahl mir unlängst das Buch von David Graeber „Schulden – die ersten 5000 Jahre“. Die Kurzbeschreibung weckte hochgestellte Erwartungen, allerdings machten die überschwenglichen Lobpreisungen von Vertretern der Hauptströmungsmedien auf dem Schutzumschlag wieder leicht argwöhnisch: kommt hier wirklich eine wahrheitsgetreue Darstellung dieser hochwichtigen Frage? Oder wird erneut mit viel Aufwand (über 500 Seiten!) vor allem Nebel verbreitet?

Auf jeden Fall regte die Lektüre dieses sehr eingängig geschriebenen Buches dazu an, die einer kurzen Buchbesprechung unten nachfolgende (deutlich kürzere) Darlegung zu verfassen – vielen Dank an Herrn Graeber – und an meinen Bekannten. 😉

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Zuerst eine kurze Charakteristik des Buches, soweit dies möglich ist. (mehr …)

Mensch – Person – Sklave

In jüngster Zeit mehren sich die Ausarbeitungen zu den auch hier schon mehrmals angesprochenen Fragen – eine weitere von Heike Werding aus Melle ereichte uns dieser Tage; sie stammt vom Februar 2015, ist mithin noch recht aktuell und sehr präzise, daher übernehmen wir den Text hier ohne Veränderungen – leider sind die Formatierungen des Originals nicht alle mit herübergekommen. —
Anschließend folgen noch ein paar Video-Links zur Illustration einiger Aspekte.

Aber nun zu Heike Werding · Ihr persönliches Engagement für den Frieden · Februar 2015:

Internationale Handelsverträge, über deren Entstehung und Wirkung auf unsere Region Osnabrücker Land
Information für Bürgermeister, Ratsmitglieder, Unternehmer und Mitbürger.
Mit dieser, sehr gründlich recherchierten Zusammenfassung, fordern wir Sie auf, das Osnabrücker Land und sich selbst aktiv, vor den auf uns zu rollenden internationalen Seehandelsrechten zu schützen.

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WWW (10) – Die juristische Person

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen. Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen.
Euer Lucky

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WWW (5) – Das Geld – der Zins – die Schuld/en

Das WWW steht in diesem Falle für Wirklichkeitsnahe Wirtschafts-Wissenschaft – zwecks besserem Verständnis der nicht immer nachvollziebaren Denkweise der meisten aus-gebildeten Ökonomen soll hier Punkt für Punkt gezeigt werden, daß die heutige sog. „Bürgerliche Ökonomie“ in ihren Grundlagen voller Widersprüche steckt, nebst einigen Vorschlägen, wie es vielleicht besser zu machen wäre.
Dabei geht es weniger um eine Kritik des Wirtschaftssystems als solchen, sondern vor allem um eine kritische Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Erfassung und Darstellung desselben.
Gelernte „Wirtschaftler“ (BWL, Finanzen, VWL) sind eingeladen, die Argumente und Schlußfolgerungen zu prüfen und mit ihrem Lehrwissen in Beziehung zu setzen.
Sie dürfen sich jedoch nicht scheuen, in ernste Konflikte mit ihren bisherigen angelernten Überzeugungen zu kommen, denn für die Folgen solcher Konflikte können wir keine Haftung übernehmen. 😉

Euer Lucky

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Zum Thema Geld wurde hier vor kurzem eine ganze Reihe falscher Annahmen herausgestellt. Weitere Literaturhinweise finden sich im Text wie auch am Ende dieses Artikels.
Das Geld ist wohl das schwierigste Thema, weil es in der Aus-Bildung der heutigen Ökonomen ein Nischendasein fristet und stark mit dogmatischen (aber durchweg unbewiesenen) Vorstellungen belastet ist. Versuchen wir, dies in Form einer Diskussion bestimmter Glaubenssätze zu erarbeiten.

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Schweiz / Vollgeldinitiave / Das Ende eines montetären Kapitalverbrechens

Gehst du zu UBS / CS und lässest dir einen Kredit von 1’000’000.- geben, so gibt dir die Bank 90 bis 98 % … Luft, nämlich ungedecktes „Geld“. 900’000 bis 980’000 sind nur Nullen im Komputer.  Die Bank ist lediglich verpflichtet, 2 bis 10 % der Summe in Form von echten Werten als Deckung nachzuweisen. (mehr …)

KREDIT – ein Dialog

Udo und Bernd sind Zwillingsbrüder. 30 Jahre lang sind sie gemeinsam aufgewachsen, haben zusammen die Schule absolviert, nach dem Abi erstmal einen ordentlichen Beruf gelernt, haben dann zusammen studiert und nebenbei gearbeitet, und sich später als Angestellte in einem Beratungsunternehmen ihre ersten Sporen im Berufsleben verdient.

Udo ist Unternehmer geworden, Bernd Bankier. Da sie durch das gemeinsame Leben sich angewöhnt hatten, miteinander stets völlig offen und ehrlich zu sein, entspann sich eines schönen Tages zwischen ihnen der folgende Dialog:

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CAFR offenlegen

Kaum ein Tag, an dem ich nicht auf ein neues Puzzleteil stosse. Dir, lieber Leser, wird CAFR vielleicht schon längst eine bekannte Grösse sein. Wenn nicht, dann kannst du dich hier, wie ich soeben, darüber schlau machen.

Quelle: http://wirsindeins.org/2014/02/20/noch-mal-rausgekramt-vorstellung-des-cafr-warum-du-nicht-vorankommst/

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Comprehensive Annual Financial Report / Umfassender Jährlicher Finanz-Bericht

Jerry Day – Freedom Taker.com
Übersetzung: Patrizia

Jeder, der schon mal an ein Amt oder an eine Bundesagentur herangetreten ist um zu sehen, was sie so tun, und wie sie es tun, kann davon ein Lied singen, daß er nicht sehr weit gekommen ist.

Die Regierung scheint so geheim zu operieren wie jedes Unternehmen, wenn nicht sogar noch mehr. Diese generelle Geheimhaltung gab es schon bevor Terrorismus eine allgemeine Sorge wurde. Unsere öffentlichen Ämter/Agenturen sind nicht so öffentlich, wenn es darum geht, etwas über ihre Handlungsweisen verlautbaren zu lassen, über ihre Finanzen, ihre internen Vorgänge oder über ihre Produktivität.

Nun, es stellt sich heraus, wie bei vielen anderen Organisationen auch, die gern im Geheimen operieren, daß sie etwas zu verbergen haben. Es nennt sich CAFR – der Comprehensive Annual Financial Report / Umfassender Jährlicher Finanz-Bericht.

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