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Interessen-geleitet

Eines der Kennzeichen der Außenpolitik unserer Tage ist die Betonung von „nationalen Interessen“, von denen sich die Regierungen der jeweiligen Länder (angeblich) leiten lassen.
Schauen wir uns diese Argumention mal genauer an, woher dies kommt und was denn dies in der Praxis bedeutet.
Luckyhans, 9. April 2017
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Ob VSA- oder russischer Präsident, oder auch selbsternannte (weil nicht gewählte) EU-“Führer“ – alle reden immer davon, daß sie die Interessen ihres Landes /der Gemeinschaft wahrzunehmen haben.
Und diese erstrecken sich bei allen bis weit außerhalb der Grenzen ihres jeweiligen Territoriums: bei den VSA über die ganze Welt, bei Rußland und China über die unmittelbare Umgebung hinaus auf den oder die jeweiligen Kontinent/e.
Mit welcher Berechtigung, bitteschön?

Kleinere Länder können angeblich ihre Interessen nur dann bemerkbar machen und vertreten, wenn sie sich zu Bünden oder Unionen zusammenschließen. So gibt es die unterschiedlichesten Abkommen und Vereine, in denen dieses oder jenes Land mitspielt.
BRICS ist doch nur ein Beispiel von vielen; Visegrad-Gruppe, OSZE, EWG, Eurasische Union, Schanghai-Bündnis – die Liste läßt sich beliebig fortsetzen…

Was sagt uns aber dies im Klartext?

Doch ganz eindeutig, daß weder die UNO noch die Weltbank noch der MWF noch die WTO noch sonstwer von den wirklich massenhaft vorhandenen sog. internationlen Organisationen, die natürlich alle von ihren „Mit-Gliedern“ (und damit letztlich von den Steuerzahlern der jeweiligen Länder, d.h. von uns allen) finanziert werden – daß alle diese Organisationen ungeachtet ihres teilweise schon beachtlichen Alters und der damit – sollte man meinen – verbundenen Erfahrung sowie zunehmenden Perfektion in Wirken und Weisheit (?) NICHT in der Lage sind, die ihnen in den jeweiligen Statuten zugedachten Aufgaben in hinreichendem Maße zu erfüllen.
Wozu sollten sonst immer neue „Bündnisse“ gesucht werden müssen?

Was macht man nun mit einem unfähigen Mitarbeiter, der auch nach Jahren nicht in der Lage ist, den an ihn gestellten Anforderungen nachzukommen?
Man läßt ihn immer so weiterwirtschaften und bezahlt ihn brav weiter?
Wirklich?
Nicht, oder? Den haut man doch raus, damit er nicht sinnlos Geld und Ressourcen verschwendet…

Warum lassen wir das aber in der internationalen (und auch nationalen) Politik zu, daß Dinge, die sich NICHT bewährt haben, trotzdem endlos immer so weitergeführt werden dürfen?
Pferde, die nicht mehr wollten oder konnten, hat man früher einfach erschossen… heute bekommen sie ihr „Gnadenbrot“… was aber, wenn dieses Gnadenbrot die einfachen Menschen weltweit immer teurer kommt, weil inzwischen der größere Teil von ihnen selbst täglich darum kämpfen muß, das eigene Brot und Überleben zu sichern?

Was ist das für ein System, das da immer wieder als „das beste aller uns bisher bekannten“ vorgegaukelt wird, welches nirgends in der Lage ist, die selbstgestellten Ansprüche zu erfüllen, und das über Jahrzehnte hinweg?

Wo ist der verkündete allgemeine Wohlstand, der sich doch einstellen sollte, wenn alle Menschen stur ihren eigenen egoistischen Interessen nachgehen sollten?

Warum weigern sich die meisten von uns standhaft, die „Webfehler“ in dieser ganzen Konstruktion, die uns da beherrscht, zu erkennen und auszumerzen?

Und:
wessen
Interessen werden denn da tatsächlich vertreten, unter dem Deckmantel des Landes oder „der Gemeinschaft“?

Leben und leben lassen“ – wann haben sich die meisten von uns gedanklich von diesem sinnvollen Prinzip leise und unmerklich verabschiedet?

Alle Alternativen sind noch schlechter.“ oder gar „Das ist alternativlos.
Im Wesen nichts anderes als das berühmt-berüchtigte TINA („there is no alternative“) – warum lassen viele von uns sich solchen fremdländischen Unsinn aufschwatzen und wiederholen ihn auch noch?

Dann mach doch rüber“, sagte man früher zu Menschen, die in der BRD es allzu nachdrücklich wagten, ihre kritische Meinung zu äußern.
Heute gibt es (scheinbar) kein „rüber“ mehr – vielleicht einer der Gründe, warum viele Menschen wirklich keine Alternative mehr sehen können (oder wollen?)…
Weil heute (wie damals) die vorhandenen Alternativen massiv und systematisch schlechtgemacht wurden und deshalb nicht mehr als solche wahrgenommen werden?

Warum lassen wir uns alle heute Dinge bieten, die noch vor 3 oder 4 Jahrzehnten einen Sturm der Entrüstung bei den meisten von uns hervorgerufen haben?
Friedensbewegung, Anti-Atomwaffen-Bewegung, Ostermärsche, APO (nein, kein Schimpfwort, sondern „außerparlamentarische Opposition“ – sowas war in der BRD mal „ganz normal“), ja sogar gegen die Volkszählung gab es mal Widerstand, der nicht ignoriert werden konnte… wo bleibt das Aufbegehren heute?

Wirklich nur, weil kaum einer mehr die möglichen Alternativen sehen will?
Weil noch zuviele allzu „zufrieden“ sind?
Muß es wirklich erst ans eigene Leder gehen, bevor mehr von uns in Bewegung kommen?

Ja, ist schon klar, ich höre schon wieder diejenigen, die da klugscheißern: „wer immerzu ‚wir‘ sagt, der hat selbst Angst, ‚ich‘ zu sagen“, oder „solch allgemeine Aussagen sind immer falsch“ usw.
Klar, ich spreche hier nicht die Menschen an, die schon ins Nachdenken gekommen sind… oder doch?
Weil auch sie noch nicht genug TUN, damit sich endlich etwas verändern kann?

Was kann ich alleine schon verändern…“ – ich kann es nicht mehr hören.
Seit mehreren Jahren liegen hier die Dinge auf dem Tisch, was jeder „alleine“ ganz konkret jeden Tag verändern kann – viele kleine Schritte, die – von allen gegangen – schon längst, ja, schon längst zu merklichen Veränderungen geführt hätten.
Ja, ganz bestimmt, da laß ich nicht mit mir streiten.
Also nochmal, auch wenn’s schon zum Halse raushängt: was kann ich allein schon tun?
– – – –

Was kann ich alleine schon verändern?

Von mutlos bis hoffnungsvoll schwingt diese Frage so oder ähnlich in vielen Gesprächen, in denen es um das Erkennen der wahren Vorgänge und Hintergründe in unserer jetzigen Gesellschaft, Wirtschaft, im täglichen Leben geht, offen oder versteckt mit.

Jede/r fragt sich, was ein Einzelner bewegen, ändern, ausrichten, bewirken kann.
Diese Frage hat sehr viele Facetten, und wir wollen hier mal einige davon beleuchten.

Ganz einfach ist es wohl doch nicht – schließlich kann ich nicht hergehen und sagen: “Ich – Mensch Sowieso – bin Schöpfer. Ich schaffe jetzt Frieden in der Ukraine”, o.ä. Das wird schwerlich funktionieren – selbst wenn ich eine enge Beziehung zur Ukraine habe und dort viele Menschen kenne.

Im allgemein verbreiteten, mechanistischen Teilchen-Weltbild, in dem die Materie aus Teilchen, Atomen oder deren Einzelteilen besteht, gibt es eine Analogie, die ein wenig verdeutlicht, was hier vorliegen könnte.

Nehmen wir einen kleinen Eisenklotz bei Raumtemperatur. Die Atome dieses Materials schwingen alle, jedes mit einer etwas unterschiedlichen Amplitude (Schwingungsweite), je nach der konkreten kinetischen (Bewegungs-) Energie. Den durchschnittlichen Wert dieser Wärmebewegungen aller Atome bezeichnen wir als Temperatur.
Für das einzelne Atom hat es keinen Sinn, von einer Temperatur zu reden – es schwingt einfach –, für alle Atome zusammen schon.

Und die Summe aller dieser Bewegungsenergien aller Teilchen dieses Klotzes ist dann die Wärmemenge, die dieser Klotz beinhaltet.

Das einzelne Teilchen hat mit seiner konkreten kinetischen Energie kaum Einfluß – weder auf Temperatur noch auf die Wärmemenge. Es kann seine Schwingungsweite erhöhen so viel es will – es wird zu keiner merklichen Änderung der genannten Werte führen.
Erst wenn viele Teilchen, zum Beispiel durch Energiezufuhr von außen, ihre Schwingungsweite erhöhen, dann werden Temperatur und Wärmemenge insgesamt meßbar steigen.

Nun, jeder Vergleich hinkt bekanntlich, und jede Analogie hat ihre Grenzen – es geht hier um die Illustration der Verhältnisse. Und natürlich sind wir Menschen keine schwingenden Moleküle in einem Stahlklotz – man könnte uns eher mit den “klugen” Molekülen bzw. Molekülverbänden des fließenden Wassers vergleichen. Viktor Schauberger ist dazu eine gute Adresse, wer sich in das Thema vertiefen möchte.

Kommen wir also zum konkreten Fall:
Wir möchten etwas verändern, zum Beispiel, weil uns die ständige Konkurrenz zwischen den Menschen nicht gefällt, oder weil uns dieses Geldsystem mit seiner stetigen Umverteilung von “fleißig” nach “geldreich” nicht paßt, oder weil wir den Wachstumszwang als schädlich für die Natur erkannt haben oder ähnliches.

Die genauere Analyse führt uns zu den Mechanismen dieses Wirtschafts- und Geldsystems, wir landen vielleicht bei Andreas Popp und seinem Plan B, oder bei Helmut Creutz und seinen Büchern, oder bei Prof. Berger und seinen Vorträgen, oder gar bei Prof. Bernd Senf, und wir erkennen, daß die Dinge, die uns nicht passen, systematische, d.h. im System und seinen Mechanismen angelegte, Ursachen haben.

Ohne Änderung des Geldsystems (oder dessen Abschaffung) sind diese systembedingten Ursachen kaum zu überwinden. Es sind weitere tiefgreifende Veränderungen nötig, damit endlich ein menschliches Zusammenleben in Frieden, wahrer Freiheit und Gerechtigkeit aufgebaut werden kann.

Spätestens hier ist der Einzelne geneigt, entweder mutlos die Arme sinken zu lassen und zu resignieren: “Was kann ich schon dagegen tun?

Oder andere bekommen einen Haß auf “das System” und wollen kämpfen: “Wenn DIE uns so brutal unterdrücken, dann haben wir auch das Recht, mit Gewalt Veränderungen herbeizuführen!

Gemach. Denn beide Ansichten haben einen Webfehler: Sie wollen GEGEN etwas angehen. Das führt zu nichts, denn je mehr ich GEGEN etwas bin, desto mehr meiner inneren Energie fließt diesem etwas zu – genau das GEGENteil von dem, was ich erreichen möchte.

Der erste Ansatz, den jede/r verinnerlichen sollte, ist also: FÜR was bin ich?

Und was kann ich daFÜR tun?

Und hier komme ich zur zweiten Erkenntnis:
Das System” bin auch ich – ich spiele darin mit.

Jeden Tag mache ich darin mit, indem ich im “System” funktioniere, meinen “Job mache”, konsumiere, mein Geld der Bank übereigne – ja, genau – übereigne: Denn unser Geld geben wir der Bank zum Eigentum – es ist nicht mehr unser Geld, auch wenn es auf “unserem” Konto ausgewiesen wird. Es ist nur noch eine Forderung an die Bank), etc.

Ja aber, ich muß doch irgendwie auch überleben und die Familie ernähren!”

Logisch. Ich muß also eine Balance finden, einen Mittelweg (siehe dazu auch das Buch „Zurück zur Mitte„) zwischen der Veränderung, die ich herbeiführen möchte, und dem täglichen Leben im jetzigen System – so daß ich es immer zum jeweiligen Zeitpunkt mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Und hier tut sich ein breites Feld auf für mögliche Veränderungen, die ich in meinem Leben herbeiführen kann, OHNE daß ich dafür andere Menschen in ihrer Freiheit beeinträchtigen muß. Getreu dem Grundsatz meiner Oma:

Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.”

Selbstverständlich ist für jeden Menschen an jedem Platz im System dieses Feld von Möglichkeiten der Veränderung ein anderes, ein persönliches. Das kann jede/r nur für sich selbst ausloten und die Veränderung leben. Dazu ein paar unterstützende Hinweise.

Die ersten und einfachsten Veränderungen sind ganz stur materieller Natur: In meiner Rolle als Verbraucher, als Konsument, als Käufer von Waren kann ich mich für diese oder jene Ware entscheiden – jeden Tag neu.
Ich kann also Waren meiden, die nicht gut für mich sind, und ich kann Schritt für Schritt zum Kauf von Waren übergehen, die meinem Streben nach Veränderung entsprechen.

Denn es gibt sie – diese Waren. Oder ich kann sie einfordern. Wenn ich also auf Waren treffe, die mit einer “geplanten Obsoleszenz” (einem im Aufbau der Ware angelegten Ausfalldatum) konstruiert und hergestellt worden sind (in der Regel wenige Monate nach Ablauf der Garantiezeit), dann muß ich halt den Händler und den Hersteller „belästigen“ mit meiner Forderung nach längerer Lebenszeit dieses Produktes.

Der Verbrauch an Natur für die Bereitstellung der Materialien, aus denen mein Produkt besteht, rechtfertigt allemal, daß alle Waren so konstruiert und gebaut werden, daß sie:

  1. Eine maximale Betriebszeit haben (Garantiezeitraum 5 Jahre oder mehr), und
  2. Für den Fall des Ausfalls eines Teils (auch durch natürlichen Verschleiß) diese Produkte auch reparaturfreundlich konstruiert sein müssen, damit eine Reparatur bezahlbar bleibt.

Der Mehraufwand für einen servicefreundlichen Aufbau ist in Zeiten des CAD-gestützten Designs minimal. Wenige Prozent mehr Entwicklungskosten – und der Einsatz von höherwertigen Bauteilen und Komponenten schlägt sich regelmäßig im Herstellpreis mit weniger als 10 % nieder. Die Herstellungszeit wird davon auch praktisch nur kaum beeinflußt.

Es könnte also für 20 % mehr Geld ein deutlich langlebigeres Produkt entstehen – wer würde nicht gern diese 20 % mehr ausgeben, wenn danach nicht 2 Jahre, sondern 5 Jahre Garantie zu Buche stehen?

Hier kann also jede/r mit wenig Aufwand – ein paar Briefe/Emails und Telefonate und etwas “dranbleiben” – eine Veränderung bewirken, die allen Menschen zugute kommen würde; und den Raubbau an der Natur ein wenig begrenzen würde.

Alles beginnt mit einer kleinen Veränderung, und jeder Weg startet mit dem ersten Schritt.

Weiterer wichtiger Punkt: Es gibt inzwischen jede Menge Netzseiten, auf denen man sich informieren kann, was alles in unseren Nahrungsmitteln (oder soll ich sagen: Magenfüllmitteln?) an mehr oder weniger schädlichen Inhaltsstoffen enthalten ist. Dies sind sowohl diverse GesundheitsSeiten, aber auch Nuoviso.tv, die Duröhre, Vimeo, Blip.tv und andere.

Da sollte sich jede/r die Mühe machen – im Interesse des eigenen Wohlergehens – und sich informieren. Es ist unglaublich, wie weitgehend der Einsatz von Chemikalien, genveränderten Bakterien und anderem in unseren Nahrungsmitteln schon “üblich” geworden ist.

Stichworte sind u.a.: Süßstoffe (Aspartam u.a.), Konservierungsstoffe, Glutamat, Geschmacksverstärker, Hefeextrakt, raffinierter Zucker, EU-Salz, Fluorid, Halogene, Aluminium (-Verpackungen), Glukosesirup, Antibiotika in Nahrung, synthetische Vitamine, etc.

Beim Einkaufen habe ich immer Brille und Lupe dabei, damit ich wenigstens die meist sehr klein gedruckten Inhaltsangaben (alles was zu mehr als 1% enthalten ist) lesen kann – und mich für oder gegen eine Ware entscheiden kann.

Leider sind in der EU weder mengenmäßig darunter liegende (aber möglicherweise durchaus wirksame) Inhaltsstoffe, noch die Verwendung von Genmais/-soja-Futtermitteln, oder von gentechnisch veränderten Bakterien und Mikroorganismen im Herstellungsprozeß kennzeichnungspflichtig.

Dieses Problem wird sich mit dem Abschluß der transatlantischen Handelsabkommen (TTIP, TISA) noch verschärfen, da in Nordamerika die gesamte Nahrungsmittelindustrie seit langem vollständig auf wirtschaftliche Effizienz ausgerichtet ist, stets zum Nachteil des “Verbrauchers” (ich sage nur “flinke Füße” – neudeutsch “fast foot”) – man sehe sich einen heutigen “gesunden” Nordamerikaner mal an.

Es ist schon erstaunlich, wieviele Regalmeter im Supermarkt nach der ersten Durchsicht der Inhalts- und Zusatzstoffe plötzlich unbeachtet “links liegen” bleiben können – eine im wahrsten Sinne des Wortes wohltuende Erkenntnis. Denn: Es wird uns nichts fehlen…

Wobei: Es gibt übrigens durchaus auch Firmen und Handelsketten, die ihre Kunden ernst nehmen und für deren Hinweise empfänglich sind – natürlich weil sie sich von einer Verbesserung der Kundenbindung Vorteile im Wettbewerb versprechen – aber genau dies sollten wir nutzen und im Gespräch mit dem Filialleiter oder auch per Email an den Vorstand Veränderungen einfordern, wenn zum Beispiel die Auswahl oder Frische der Bio-Lebensmittel zu wünschen übrig läßt, oder die Preisdifferenz zu “konventionellen” Nahrungsmitteln uns zu hoch erscheint.

Es gibt viel zu tun, und jede/r kann, entsprechend seinen Talenten und Möglichkeiten, etwas tun.

Und je mehr Leute etwas tun, desto schneller wird es auch zu großen Veränderungen kommen.

Da gibt es zum Beispiel auch die Möglichkeit, entsprechende Vereine zu gründen und die Aktivitäten auszutauschen und zu koordinieren – was könnte zum Beispiel ein “Verein der Lidl-Freunde” alles verändern in dieser Firma? Nicht wenig, davon bin ich überzeugt.

Wie wir sehen, befinden wir uns immer noch auf der Ebene des blanken Materialismus. Jeder Mensch wird spüren, was er oder sie tun kann und sollte. Die/der eine will auf die örtliche Montags-Mahnwache gehen, weil der Kontakt zu Gleichgesinnten gebraucht wird, um selbst sicherer im eigenen Streben zu werden – andere begnügen sich damit, das eigene Leben tiefgehend umzugestalten; es zur Natur und zum Leben auszurichten, und konsequent alles zu verändern, was da nicht “hineinpaßt”.

Jeder Mensch hat einen eigenen Weg zu gehen, aber wir werden alle dort ankommen, wo wir hinwollen – bei mehr Liebe, mehr Mitgefühl, mehr Freude, mehr Lebenslust, mehr Zusammenhalt, mehr Gesundheit.

Die Materie ist aber nicht alles.

Alle Materie ist vergänglich, es gibt nichts Materielles, das ewig hält – außer theoretisch die sog. Elektronen, wobei auch das nur Vorstellungen und momentaner Erkenntnisstand sind. Noch nie hat jemand ein Elektron wirklich gesehen.

Die Quantenmechanik hat uns Anfang des vergangenen Jahrhunderts mit der Nase darauf gestoßen, daß die Vorgänge auf den immer kleineren Abmessungs-Ebenen mehr und mehr von Wahrscheinlichkeiten geprägt sind.

Daß ein Beobachter einen bestimmenden Einfluß auf den Zustand des beobachteten Systems ausübt, daß alle Dinge nur bis zu einem gewissen Grade bestimmt und bestimmbar sind.

Daß verschränkte Elementar”teilchen” irgendwie miteinander verbunden sind – über riesige Abstände hinweg praktisch gleichzeitig reagieren, ohne “begrenzende” Lichtgeschwindigkeit.

Suchworte zum Vertiefen sind hier die Unbestimmtheitsrelation, Heisenberg, das DoppelspaltExperiment, verschränkte “Teilchen”, u.a.

Was bedeutet es, wenn auf den untersten Ebenen alle Materie von Wahrscheinlichkeiten abhängig ist?

Das bedeutet, daß geringste Einflüsse Veränderungen herbeiführen können.

Nehmen wir jetzt noch die Erkenntnisse der Biologen Bruce Lipton und Rupert Sheldrake hinzu, daß es offensichtlich unsichtbare (morphogenetische) Felder gibt, die Informationen über große Entfernungen zeitgenau übertragen, nehmen wir die neuen Erkenntnisse des Chemikers Klaus Volkamer über die feinstofflichen Energien hinzu, und weitere Erkenntnisse der vergangenen Jahre (Stichwort: DGEIM), dann ergeben sich völlig neue Möglichkeiten.

Wir sehen, daß wir Menschen alle miteinander und mit der Natur (nicht nur mit allen Lebewesen, sondern auch mit dem Universum als GANZES) in ständiger Verbindung stehen, und zwar “in Echtzeit” – wie auch immer diese Wechselwirkungen funktionieren mögen.

Daß alles auf alles einwirkt, daß jeder Gedanke irgendwo im Universum eine Resonanz erfahren kann – bei 80.000 Gedanken, die so täglich durch unseren Denkapparat rattern, eine fast beängstigende Vorstellung.

Das beginnt auf dem Niveau unserer Zellen, die mit bestimmten Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums in Resonanz stehen und auf diesen miteinander kommunizieren – wie anders wäre es möglich, die Prozesse in Billionen von Zellen unseres Körpers so zu koordinieren, daß die gesamte Logistik (Versorgung, Entsorgung, Zellaustausch etc.) reibungsarm funktioniert?

Wobei schon hier ein Austausch zwischen verschiedenen Organismen stattfindet: Die Mitochondrien, die “Kraftwerke” unserer Zellen, verfügen über eine eigene DNS, die nicht mit der des Zellkerns übereinstimmt – sie sind somit in die Zelle integrierte “fremde” Organismen, die Informationen, Energie und Stoffe mit der Zelle austauschen.

Wer mag da noch von “Survival of the fittest” reden, wenn gegenseitige Abhängigkeit und Kooperation die bestimmenden Vorgänge in der Natur sind?

Selbiges trifft für die Darmflora und -fauna zu, ohne die unser Darm seine Aufgaben nicht erfüllen könnte. Symbiosen allerorten – die Grundlage des höheren Lebens!

Und was versucht man, uns beizubringen?

Wettbewerb, Konkurrenzkampf, “friß oder werde gefressen”… klar gibt es das AUCH in der Natur – aber es sind untergeordnete Prozesse, die zum Zwecke des Gleichgewichtes existieren.

Zurück zum Netzwerk der Natur. Von den Zellen über die Organe bis hin zu den Organismen, deren Zusammenschlüssen und Gesellschaften, von den sog. Ökosystemen über den Planeten Erde bis hin zu Galaxien und dem GANZEN – überall treffen wir auf Informations- und Energieaustausch, auf kreis-, spiral-, wirbelförmige Lebensvorgänge – alles ist Leben.

Alles ist auf diese oder jene Weise miteinander verbunden, alles wirkt auf alles ein. Und es gibt nichts Lineares.

Gedanken, Wollen, Worte, Gefühle, Taten – alles hat eine sofortige Wirkung im Universum. Sind wir uns dessen stets bewußt?

Gehen wir in Resonanz mit den “richtigen” Werten?

Wie oft ärgern wir uns über Mißerfolge oder (aus unserer Sicht) falsches Tun anderer – statt zu danken für die Lektion, für die Lehre, für die Erfahrung?

Es ist alles eine Frage der Einstellung”

Ein sehr weiser Satz, der sehr viele Ebenen erfaßt. So wie wir uns “einstellen”, so wird uns das Leben “antworten” – in jeder Hinsicht.

Das ist wie beim Radio – wenn ich einen Free-Jazz-Sender einstelle und mich über das “sinnlose Gedudel” (Free-Jazz-Fans mögen mir bitte verzeihen) aufrege, dann ist das wenig sinnvoll. Will ich Beethoven hören, muß ich “Klassik-Radio” einstellen.

Wenn ich die Probleme unserer Gesellschaft um mich herum aufbaue, dann kann ich bald nirgendwo mehr eine Perspektive erblicken – kein Wunder.

Wenn ich anstelle dessen diese Probleme analysiere und mir Gedanken mache, wie was zu verändern ist und wie ich meinen persönlichen Beitrag dazu leisten kann – und dies auch tue -, dann komme ich in Resonanz mit der Zukunft. Und mit anderen Menschen, die ähnlich denken und tun.

Wo soll ich die Zeit hernehmen für all die Recherchen, Aktionen etc.?”

Dies ist eine oft geäußerte Frage, wenn Menschen aufgefordert werden, sich selbst kundig zu machen und ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Da gibt es klare Antworten. Zunächst setzt jeder Mensch, bewußt oder unbewußt, ständig seine Prioritäten, was seine Zeitverwendung betrifft.

Wenn ich jeden Tag zwölf Stunden und mehr am Arbeitsplatz zubringe oder mich fast jeden Abend stundenlang vor den Fernseher hocke und mich berieseln lasse, dann fehlen mir diese Stunden natürlich.
Und fernsehen ist nun mal das passivste Tun, was mir möglich ist: Ich lasse mich mit von anderen, vorbereiteten (meist manipulativen) “Informationen” und vor allem Bewertungen berieseln – Auge und Ohr synchron belegt. Da kann nebenbei kein Denkvorgang mehr stattfinden.

Was aber, wenn am Tage einiges sich angesammelt hat, was eine (auch unterbewußte) geistige “Bearbeitung” benötigt? Diese findet regelmäßig im Schlaf statt – schlafen wir genug?

Wir erkennen es daran, wie wir uns fühlen, wenn wir erwachen – ja, selbst erwachen, nicht vom Wecker geweckt werden… Haben wir früh noch die eine oder andere “Eingebung”, wie wir dieses oder jenes Problem lösen können? Dann ist alles in Ordnung.

Sind wir nur noch gehetzt und gestreßt, werden die Folgen – die sog. Zivilisations-Krankheiten – nicht lange auf sich warten lassen; aber dazu ein andermal.

Ich kann also meine Prioritäten zur Zeitverwendung selbst bestimmen – und das sollte ich auch tun – und keine Angst vor der Veränderung meiner Abläufe haben.

Und eine Internetrecherche kann durchaus erholsam und fesselnd sein – man muß nur lernen, die Dinge nicht allzu “verbissen” zu sehen. Humor ist wenn man trotzdem lacht, und nur der hat wirklich Humor, der auch über sich selbst lachen kann.

Genauso ist es mit den Schwierigkeiten unseres täglichen Lebens – Spaß ist nicht verboten – im Gegenteil, und mit einem Lächeln oder Lachen wird vieles einfacher und leichter zu schaffen.

Wir sind schließlich nicht hier auf Erden, um lebenslang “ein Tal der Tränen zu durchwandern”, sondern um Erfahrungen zu sammeln – das bedeutet nicht, daß diese Erfahrungen immer nur aus Fehlern kommen müssen.

Ein Fehler entsteht ja auch erst, wenn wir uns weigern, einen Irrtum zu berichtigen.

Also, weniger Aufmerksamkeit für die Dinge, die andere (angeblich) “für uns” tun – mehr Aufmerksamkeit für die Menschen, die uns wichtig sind, und für unsere eigenen Gedanken, unser Wollen, unsere Worte, Gefühle und Taten.

Nicht sich ständig “nach-richten” lassen – selber denken macht schlau.

Informationen selbst beschaffen – die dazu vorhandenen “Profis” werden momentan ihrer Verantwortung dafür nicht gerecht. Also Fernseher und Radio aus, Computer und Internet an – selbst aktiv werden, nicht fremdgesteuert.

Urteile vermeiden – keine innere Energie hineingeben. Die Dinge betrachten und das eigene Leben führen, ohne sich mit den negativen Erscheinungen zu “verbinden”.

Aber auch nicht ablehnen oder Angst haben – das bringt uns wieder in Abhängigkeit. Alles ansehen, wahrnehmen, geschehen lassen – auch die negativen Dinge haben ihre Funktion in dieser Welt; auch sie führen am Ende zu den “guten” Veränderungen, die wir alle so ersehnen.

Es kommt alles genau so, wie es kommen muß. Wenn der Apfel reif ist, fällt er von selbst vom Baum (auch wenn kein junger Newton drunter sitzt) – nicht vorher.

Haben wir Vertrauen zum Universum.

Alles lebt – wie wir.

Bitte richtig verstehen: Es wird hier weder zu Passivität, noch zu “weiter so wie bisher” noch zu “mehr von demselben” aufgerufen – diese Konzepte taugen nichts, was sich momentan gerade sehr klar erweist.

Wenn sich etwas ändern soll, dann muß ich zuerst mich selbst verändern – das ist auch das Einzige, was wirklich funktioniert.

Es ist genug Zeit für alles da – wir selbst sind die “Bestimmer” über unsere Lebenszeit.

Falls nicht, leben wir nicht, sondern wir werden gelebt – und das kann nicht unsere Aufgabe sein.

Letztlich haben wir nichts Wertvolleres als unsere begrenzte Lebenszeit zu verschenken.

Unsere physische Lebenszeit hier ist zweifach begrenzt – einmal rein materiell-körperlich durch einen „zugelassenen“ Gesamt-Stoffumsatz (mehr bei Dr. Galina Schatalowa, russ. Kosmonautenärztin: „Wir fressen uns zu Tode“), und andererseits durch die selbstgestellte Aufgabe, für die uns eine bestimmte Lebenszeit zur Verfügung steht – je nach Kompliziertheitsgrad, Umständen, Zeitalter: mehr oder weniger.
Selbstverständlich ist die Seele unsterblich und hat daher unbegrenzt „Zeit“…

Der alte Herr Geheime Rath hat vieles verklausoliert, aber auch so manches recht offen dargelegt – selbst Mitglied in mehreren Geheimbünden, was damals in der „guten Gesellschaft“ ganz normal war, wußte er wohl viel mehr als er frei mitteilen konnte – da schlummert noch so manche Perle der Erkenntnis als Hinweis in seinem Werk… und gewiß nicht umsonst wurde auch seine Bibliothek schon angezündet…

Namaste

Euer luckyhans. (Veröffentlichungen ab 31. 12.2011)

– – – –
So, nach diesem fast schon historischen Exkurs nochmal zurück zum Ausgangspunkt, zu den Interessen.

Es sollte ohne große „Argumentation“ jedem klar sein, daß jeder nicht nur seine eigenen Interessen verfolgen kann.
Denn niemand – kein Mensch, kein Land – ist allein auf dieser Welt.

Und wenn ich meine Interessen durchsetzen will, dann muß ich die Interessen möglichst aller anderen Betroffenen und Beteiligten mit berücksichtigen.
Sonst habe ich wenige Zeit später mit ebenjenen Menschen den schönsten Ärger am Hals.

Egoismus ist immer kurzsichtig.
Er kann nie mittel- und langfristig wirksame Lösungen schaffen.

Das sollte jedem von uns endlich klarwerden.
Wenn also sich wesentliches ändern soll, dann muß ein jeder von uns seinen Egoismus überwinden.
Von seinen eigenen Interessen, die natürlich AUCH möglichst (!) gewahrt bleiben sollen, darf jeder zu den Interessen der anderen, und zwar nicht nur weniger „Auserwählter“ (Parteigenossen, Nachbarläuse im Filz usw.), sondern der ganzen Gemeinschaft übergehen.

Sollte jemand da Erkennungsschwierigkeiten haben, was denn die Interessen der Gemeinschaft seien, so möge dieser sich einfach mal an die Stelle des anderen Menschen versetzen und aus dessen Sichtweise die Dinge betrachten – dann wird er sehr schnell darauf kommen, was der Mehrheit der Gemeinschaft zuträglich sein könnte.

Und wenn er sich davon überzeugen will, ob das richtig ist, dann kann er ja immernoch einfach mal fragen…

Reden wir also wieder mehr miteinander, und sage jeder, offen und ehrlich, dem anderen, was er will.


12 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Norbert Stumpf sagt:

    Schön, entschuldige bitte; würde, könnte, müsste!

    Jetzt schreibe das Ganze nocheinmal als überschuldeter Rentner,75Jahre alt; da hat man nur noch das Bedürfnis mit Gewalt drein zu schlagen, soweit das die Kräfte erlauben, das ganze Gefasel kriege ich auch hin, aber was nutzt es?

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  3. luckyhans sagt:

    zu N.S. um 02:27
    „als überschuldeter Rentner, 75Jahre alt“ –
    Also als erstes sich entschulden – eine Privatinsolvenz, dann ist man nach einigen Jahren schuldenfrei. Steht jedem offen, wende dich bitte an eine Schuldnerberatung.

    Parallel die Arbeit an sich selbst, an der Prüfung und dem Loslassen seiner Konditionierungen und Prägungen.
    Gesund leben in jeder Hinsicht – der menschliche Körper ist durchaus für 140 Jahre gesundes Leben „ausgelegt“, also wäre Mann mit 75 grade mal knapp über die Hälfte hinweg.
    Und dann lies bitte das ganze nochmal in Ruhe durch – mit diesen Dingen im Hinterkopf… 😉

    P.S. und schick uns doch bitte DEIN „Gefasel“ – wir veröffentlichen das dann hier.

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  4. SecurityScout sagt:

    Danke für Deinen Beitrag Lucky Hans.

    Wir sind alle extrem geschädigt durch lange, jahrtausendlange Manipulationen, auch Unserer DNA.
    Dazu ein sehr interessanter Bericht:

    http://quer-denken.tv/dunkle-materie-verrueckte-wahrheit-und-das-ueberleben-in-der-neuen-zeit/

    Manipulation läßt sich rückgängig machen, denn WIR sind Schöpfer.
    Damit fängt ALLES an. Der Glaube an Sich Selbst.

    Norbert Stumpf der meckert, sage ich:
    Finde Deinen Strohmann, DER hat Schulden, Du hast keine!

    Ich finde die heutige Zeit unglaublich spannend.
    Das Problem der meisten Menschen, wie auch Norbert Stumpf, ist daß sie „keinen mehr hoch kriegen“!

    Es sind IMMER die Anderen Schuld. Man selbst ist passiv und erwartet vom Staat, von Anderen etwas,
    anstatt Selbst AKTIV zu werden und den WILLEN hat etwas zu WOLLEN.
    Es bleibt beim wünschen, die Jahre vergehen und es wird immer stiller.
    So verhalten sich Hühner.

    WIR sind aber Adler und kreisen am Himmel.
    ICH bin Adler!

    JEDER entscheidet was er sein will.
    Aktive Handlungen!!!

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  5. Renate Schönig sagt:

    SS: „JEDER entscheidet was er sein will.“
    ——————————————————-

    SO IST ES !

    WIR SELBST „haben es in der Hand“ … hören wir also endlich auf, „dem/der/den anderen dafür verantwortlich zu machen, was bei mir/uns schiefläuft“ 🙂

    ——————————————————

    „Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass es keine Zufälle gibt, dass auch niemand anderes für unser Glück oder Unglück verantwortlich ist, sondern nur wir selbst? Das bedeutet: raus aus der Opferrolle, rein in die Verantwortung! Und dafür gibt es einen Plan : den sogenannten Seelenplan.

    Es wird schon spannend, wenn wir uns überlegen, dass wir uns alle Situationen und Begegnungen im Leben selbst so geplant haben sollen…..!

    Das Gespräch von Moderatorin Dr.med. Sabine Helmbold mit dem medialen Heiler und Heilpraktiker Gerhard Vester eröffnet neue und vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnliche Perspektiven!“

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  6. Michleiden sagt:

    Über-all wo ich hinschau gehts um die Chakrenvereinigung. Auch an Ostern geht es darum und die K-Woche ist genau eine symbolische Vorbereitung. Wen es interessiert, kann hier eine Chronologie nachlesen:
    http://www.united-spirit-center.com/ostern.php

    Auf dem Blog BB gings hier auch ums Kreuz, deswegen kopiere ich rüber:

    “ Freitag, am 6. Tag der K-Woche ist Venus zugeordnet

    Hier findet eine Vereinigung der Gegenkräfte statt. Jesus wehrt sich nicht, als er gefangen genommen wird und möchte auch nicht, dass seine Jünger für ihn kämpfen. Er kämpft nicht gegen die dunklen Mächte, sondern versucht sich mit ihnen zu vereinigen. Jesus sagt: „Jetzt hat eure Stunde begonnen. Die Finsternis hat das Wort.“

    Er überwindet das Dunkle und das Böse, indem er sich mit dem Tod vereinigt. Nur die Vereinigung der Gegensätze führt zur Heilung. Ein Kampf kann niemals zu einer Heilung führen.

    Jesus werden drei Prozesse gemacht und letztendlich wird er zur Kreuzigung von den Juden, den Untertanen von Keifas verurteilt. Die Pharisäer sind in ihren Formen und in ihrer Religion so erstarrt, dass sie voller Angst vor Jesus sind und ihn vernichten wollen. Pilatus, der entscheiden soll was zu geschehen hat, findet an Jesus keine Schuld. Die Juden bleiben aber bei ihren Beschuldigungen.

    Als Pilatus erfährt, dass Jesus aus Galiläa stammt, übergibt er ihm Herodes, der über diesen Ort zu entscheiden hat. Das Verhör von Herodes findet ohne Hass und Zorn statt. Herodes ist neugierig, er hat viel von Jesus gehört und möchte diesen Wundermann und Magier kennenlernen, um von ihm selbst einige Wunder präsentiert zu bekommen. Jesus aber schweigt und äußert sich nicht. Herodes verspottet ihn und lässt ihm ein weißes Gewand anziehen und schickt ihn zurück an Pilatus.
    Jesus steht also zwischen drei Mächten:

    dem Hass und der Anklage also der MACHT
    dem Neutralen, der sich nicht zu entscheiden vermag,
    dem Neugierigen, Sensationslustigen

    Pilatus kann sich nicht entscheiden. Er versucht weder im linken (Keifas) noch im rechten Pol (Herodes) stecken zu bleiben und die Mitte zu finden. Zwischen Pontius Pilatus und Jesus finden echte Gespräche statt, die jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Hier findet eine echte Begegnung statt. Pilatus weiß, dass Jesus ein Eingeweihter ist. Er versucht einiges, um seine Freilassung zu erreichen, jedoch er kann sich nicht durchsetzen. Er lässt Jesus von den Römern geißeln.

    Von den Römern erhält Jesus dann den Purpurmantel und die Dornenkrone. Die Haut, die bei Jesus verletzt wurde, stellt die Begrenzung zwischen dem Ego und dem Göttlichen dar.

    Pilatus macht einen letzten Versuch, indem er Jesus zum König vorschlägt. Dies ist kein Spott sondern ein mutiger politischer Akt. Er sagt: „Siehe, das ist euer König. Soll ich euern König kreuzigen?“

    Die Juden, die Angst vor den Römern und weiteren politischen Aktionen hatten, antworteten: „Wir haben keinen König außer Cäsar.“

    Obwohl es ihr größter Wunsch war, einen eigenen König zu haben, verzichten sie endgültig in diesem Moment auf ihren größten Anspruch. Auf der psychologischen Ebene wird hier nur der falsche König erkannt, das Ego. Das Göttliche, das wahre höhere Selbst, wird verleugnet.
    Pilatus gibt Jesus daraufhin zur Kreuzigung frei.
    Jesus wird gekreuzigt am Freitag dem 6. Tag,

    dem sechsten Chakra, also dem dritten Auge zugeordnet. Jesus wird in der Mitte, zwischen zwei Schächern gekreuzigt. Das ist die irdische Spiegelung der himmlischen Trinität. Der Schächer zur linken Seite vertreten das dunkle Prinzip, und der Schächer zur rechten, das bewegliche auflodernde und somit auch begeisterungsfähige Prinzip. Jesus in der Mitte vereinigt diese Pole und wird zum Mittler. Hier wird das Prinzip der Venus deutlich = Harmonie, Gleichgewicht, Balance und ausbalancieren. “

    Geht im Text noch weiter.

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  7. Luckyhans sagt:

    zu RS um 14:09
    „WIR SELBST „haben es in der Hand“ “ –
    und deshalb müssen wir uns von einem Heiler oder einem anderen Guru sagen lassen, was wir zu tun haben?
    Was soll das für eine „Logik“ sein?

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  8. Renate Schönig sagt:

    „…deshalb müssen wir uns von einem Heiler oder einem anderen Guru sagen lassen, was wir zu tun haben?“

    —————————————-

    Ach lucky …

    Wie OFT schon habe ich geschrieben, dass SOLCHE „Beiträge“ einfach nur Anregungen/ bzw.gedankliche Anstupser“ für mich (und ich denke, evtl. auch für andere) sind/sein können ???

    WARUM kannst das denn einfach nicht „akzeptieren“ ?

    Wenn ich mir z.B. aus DEINEN Beiträgen/Vorschlägen/Tipps etwas für mich „rausziehen/für mich „verwerten würde““ … hätteste DAMIT auch ein „Problem“ ? 😉 😉

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  9. Yoku sagt:

    @Renate Schönig
    10/04/2017 um 14:09

    Willkommen auf dem Jahrmarkt! Wie ich sehe, sitzt du schon auf dem Karussell! Toll wie Du fährst! Du hast einen schnittigen Wagen. Du hast ein Gaspedal. Du kannst sogar bremsen. Aber vor allem hast Du ein Lenkrad. Damit kannst Du mächtig kurbeln, und das tust du auch. Komischerweise geht es immer nur im Kreis. Du lenkst nach links und nach rechts und bremst und tust, aber es geht immer nur in eine Richtung.

    So lenkt dein Ich. Das sogenannte Ego. Es lenkt nach links, es lenkt nach rechts, und ist nicht immer ganz zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich sehe mal nach den anderen“, denkt es. „Wie fahren denn die? Wie stellt der da drüben sich an?“ Der legt sich entschieden mehr in die Kurve. Das machst du nun auch. Aber es geht weiter im Kreis. Ab und zu hält das Karussell. Kurze Pause. Die Tibeter nennen es „Bardo“. Dann sucht du dir ein anderes Fahzeug. „Vielleicht nehme ich auch mal ein Pferd. Jetzt reite ich mal ne Ecke. Wahrscheinlich ist das meine Bestimmung!“ Sehr klug von dir. Oder richtig weise: Du nimmst den kleinenRoller, weil du nach all den ermüdenden Runden voller Demut und Bescheidenheit bist.

    Ja, dein Ich ist bei all der Kurbelei mächtig gereift. Und wenn du mal zufällig in die gleiche Richtung lenkst, wie das Karussell fährt, kannst du endlich triumphieren: „Wow, das habe ich aber gut gemacht! Ich glaube, jetzt habe ich es raus!“ Nun hast du entdeckt, wie die ganze Sache funktioniert. „Ich habe voll die Kontrolle, seht mal her!“ Du befindest dich in Harmonie mit dem Kosmos, in Übereinstimmung mit der Schöpfung. Ein derartig stimmiges Ich lenkt genau so, wie das Karussell fährt. „Seht doch mal, wie ich lenken kann! Das ganze Karussell bewegt sich, weil ich so lenke! Hier, ich, hierher seheh!“ Wenn du die Kunst so unvergleichlich beherrschst, kannst du sogar den anderen sagen, wie sie fahren müssen. „So müsst ihr s machen! Wie ich!

    Jetzt bist du ein voll erwachter Fahrer. „Ihm nach“, rufen ein paar andere begeistert. Am besten, du übernimmst gleich den Bus: “Alle bei mir einsteigen und hinter mich setzen! Ich bin eins mit dem Karussell!“ Dann bist du ein Guru. Wenn du mehr im Stillen wirken willst, kannst du natürlich auch andere wichtige Aufgaben übernehmen, zum Beispiel das Feuerwehrauto fahren. Oder den Krankenwagen. Oder du fährst einfach hinter dem Krankenwagen hinterher, sicherheitshalber.

    Wichtig bei alledem ist nur, dass du den Überblick behältst.
    Dass du im richtigen Moment Gas gibst und im richtigen Moment bremst. Und vor allem, dass du mit grösstem Geschick lenkst. Das hilft allen. So hältst du nicht nur dein Fahrzeug perfekt auf dem Weg. Du trägst zur gelungenen Fahrt des gesamten Karussells bei! Wenn nur jeder so fahren würde! Du hast alles im Griff.

    Bis du einmal versehentlich den Lenker loslässt. Nanu! Jetzt wunderst du dich. Es geht ja auch von allein! Das Ding fährt von selbst! Stimmt. Es fährt selbst. Das Selbst fährt. Du brauchst dich nicht anzustrengen. Du kannst dich zurücklehnen und geniessen. Es geht immer direkt ins Glück.

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  10. Renate Schönig sagt:

    Ist DAS lustig, wenn „andere einem KLARMACHEN wollen, wie weit man -SELBST- im Bewusst(er)werden fortgeschritten ist bzw. WO man steht“ …

    Köstlich yoku !

    Ich lach mich schepps 😉 😉 😉

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  11. luckyhans sagt:

    zu RS um 13:17
    Ach Reni,
    warum tust du dich nur so schwer, die Widersprüche in deiner eigenen Denkweise zu erkennen?
    Die Splitter im Auge des anderen siehste ja ooch… 😉

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  12. Renateli und Lückili,

    die war’n ein Liebespaar,
    der eine sagte, was die andre war,
    die andre sagte dann sogar,
    was der eine gar nicht war.

    Sie waren beide Menschen, sehr bewusst,
    doch machten sie sich gegenseitig Frust,
    da beide angetriggert sich oft fühlten
    wie die waschecht Tiefgekühlten.

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