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Noch dürfen die Banken das / Die Vollgeldinitiative, hemdsärmelig erklärt

Motto:

Scheinbar gebe ich etwas.

Um das, was ich scheinbar gegeben habe, bin ich danach wohlhabender.

Der Trick:

Niemand merkt es.

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Lieber Leser. Ich, der thom ram, ich bin die Bank. Du, du bist Herr Müller. Du brauchst dringend einen Kredit von CHF 10’000.-, denn dein Dach rünnt, und du willst Ziegel kaufen.

–   Liebe Bank, bitte gib mir einen Kredit von 10’000.-.
–   Gerne, Herr Müller, bitte geben Sie uns Ihr Konto an, wir überweisen Ihnen den Betrag. Die Jahreszinsen betragen 8%. Sie sind gebeten, jährlich 1’000.- zurückzubezahlen. Haben Sie Sicherheiten? Soso, diese Wertschriften. Bitte beachten Sie, dass diese Ihre Wertschriften bei allfälliger Zahlungsunfähigkeit Ihrerseits an uns fallen. Bitte hier unterschreiben. Danke schön.
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Ich, die Bank, bin gesetzlich verpflichtet, 2% des Kredites als Deckung zu besitzen. Ich besitze einen guten Küchenmixer, der ist 2% von 10’000.- wert, also 200.-
Zudem bin ich gesetzlich verpflichtet, Steuern abzuliefern für den Kreditbetrag, ich liefere dem Staat Schweiz jährlich 10% des Kredites ab.
*
Was du, lieber Herr Müller, vielleicht nicht weisst:
Ich gebe dir nicht Geld, welches ich irgendwo zur Verfügung habe. Zur Verfügung habe ich lediglich meinen Küchenmixer im Werte von 200.-
Der bleibt schön bei mir stehen und tut seine Dienste weiterhin für mich.
Ich habe einfach 10’000.- per Elektronik auf dein Konto überwiesen. Weil ich die Bank  bin, darf ich das, es ist mir gesetzlich erlaubt.
Lieber Herr Müller, du liesest absolut richtig. Ich habe dir ein Nichts im scheinbaren Wert von 10’000.- überwiesen. Doch rege dich bitte nicht auf, geschätzter Herr Müller, schauen Sie da, ganze 200.- sind gesichert, sind gedeckt, denn schauen Sie, hier steht er, der gute Küchenmixer.
Gefällt dir das? Bitte freue dich mit mir. Danke.
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Was du, lieber Herr Müller, vielleicht auch nicht weisst, das ist der Rattenschwanz an Folgegeschichte.
Ich, die Bank, ich schreibe in meine Bücher ein Plus auf der Habenseite im Betrage von 10’000.-. Nachdem ich dir deinen Kredit überwiesen habe, besitze ich 10’000.- mehr.
Gefällt dir das? Bitte freue dich mit mir. Danke.
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Schmerzlich für mich, die Bank, dass ich Steuern abliefern muss. Ganze 1000.- / Jahr, sodann aber abnehmend, weil du ja zurückzahlen wirst. Und ganz so wirklich schmerzlich ist es auch wieder nicht, denn… ich muss die Steuer ja nirgends aufbringen, ich muss nichts verkaufen. Ich kann es ja von den 10’000.-, welche ich dir nicht wirklich gegeben habe, die ich aber neuerdings besitze, abziehen.
Meine Rechnung also lautet:
Kredit gegeben, 10’000.-
Zuwachs an Eigenmitteln hiemit: 10’000.-

Minus Steuern.
Die betragen, über die 10 Jahre betrachtet, im Schnitt pro Jahr 10% von der Hälfte des Kredites, also 10% von 5’000.-, also 500.-/Jahr. Dies 10 Jahre lang. Meine Steuern betragen komplett 5000.-
Mein effektiver Zuwachs an Eigenmitteln beträgt also 10’000.- minus 5’000.-, das sind 5’000.-
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Du, lieber Herr Müller, zahlst schön brav deine Zinsen. Das sind bei 8% Zinssatz im Schnitt 400.- /  Jahr.
Damit sieht die Sache für mich doch schon etwas besser aus. Effektiver Zuwachs an Eigenmitteln 5’000.- plus deine Zinsen 4’000.-, das ist ein Gesamtzuwachs von 9’000.-
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Da ist noch ein kleines, bemerkenswertes Detail.
Du, lieber Herr Müller, zahlst den Kredit in jährlichen Raten von je 1000.- zurück, so, wie wir das vertraglich vereinbart haben. Was du mir zurückzahlst, das ist richtiges Geld, denn du hast es kraft deiner Arbeitsleistung mit Wert versehen. Ich habe dir Luft gegeben, nur merkt das keiner, der meine Buchhaltung nicht einsieht. Du aber rackerst und gibst mir richtiges Geld. Das ist ehr, redlich und gut.
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Fast noch was vergessen, lieber Herr Müller.
Was du zurückzahlst, das verbuche ich, die Bank, jedesmal an Zuwachs von Eigenmitteln. Ich darf das, denn es ist mir gesetzlich erlaubt.
Das heisst.
Ich gewinne einmal 10’000.-, dann, wenn ich dir den Kredit gebe.
Ich gewinne weitere 10’000.- durch deine Rückzahlungen.
Ich gewinne die von dir bezahlten Zinsen. Das allerdings sind nur 4000.-
Mein Gewinn an Wohlstand und Besitz ist somit um 24’000.- gestiegen.
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Nein nein, so ist es nicht, da muss ich doch nochmal drauf hinweisen! Ich habe auch Steuern bezahlt! Wie oben schon mal berechnet: Im Schnitt 10% von der Hälfte des Kredites, also 10% von 5000.-, das sind jährlich 500.-…und dies 10 Jahre lang, also 5000.- insgesamt.
Du siehst also, dass es mir nicht so gut geht, wie es scheint.
Auf dem oben ausgerechneten Gewinn von 24’000.- muss ich die 5000.- Steuern abziehen, da bleiben mir nur 19’000.-
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Lieber Leser.
Heute dürfen die schweizer Banken das Beschriebene tun. Ursprünglich verboten, nicht vorhandenes Geld zu verleihen, ist es von unseren lieben Parlamentariern ganz liislig per Gesetz verankert worden. Es gibt ein wunderschönes Wort dafür: „Geld schöpfen“. Ich, die Bank, mache das oft und gerne und mues scho es bitzeli lächle, wenn ich sehe, wie die Leute immer noch denken, ich vergebe Geld, welches mir von Sparern anvertraut worden sei.
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So. Das war’s.
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Ich hoffe, dass ein richtiger Fachmann hier reinschaut und mir sagt, was an meinem Beschrieb korrekt ist und was allenfalls so nicht stimme. Meine Darstellung entspricht meinem Wissensstand. Meine Ausdrucksweise ist sicher nicht buchhalterisch korrekt. Doch versteht man den Inhalt hoffentlich klar.

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Was ich nicht in Erfahrung habe bringen können ist, wie hoch der Zinssatz in der Tat ist, zu welchem die Banken die vergebenen Kredite versteuern. Die Bankleute der unteren Garnituren, welche ich befragt habe, konnten (durften?) es mir nicht verraten.
Ich habe auf gut Glück mal 10% angenommen. Wären es 30%, dann hätte ich, die Bank, 10’000.- weniger Gewinn, dann wäre mein Gewinn bei 9’000.-.
Ein zweitletztes Mal: Gefällt dir das? Bitte freue dich mit mir. Danke.
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Ach ja, noch.
Mein (ich bin die Bank) Küchenmixer hat mir die ganzen 10 Jahre treue Dienste geleistet!
Final: Gefällt dir das? Bitte freue dich mit mir. Danke.
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Die Vollgeldinitiative wird diesem Treiben den Gar ausmachen.
Die Banken gewinnen ungerechtfertigterweise schwindelerregende Beträge. So weit mein Blickfeld reicht, verwenden sie das Geld zu einem grossen Teil, um sich auf ihren monetären Spielwiesen zu tummeln. Dort haben sie Summen investiert, über welche sie trotz der Erlaubnis, Geld zu „schöpfen“, nicht verfügen. Wenn eine Bank dann mal Zahlungsunfähigkeit eingestehen muss, dann aber, ja dann… lieber Herr Müller, ja was dann??
Dann kommen die Politiker und erklären uns, dass ich, die Bank, „systemrelevant“ sei, und dass „man“ mich retten müsse. Und retten womit? Ja, lieber Herr Müller, da bleibt leider, wir bedauern das alle sehr, nur der Staat. Der Staat? Ja, der Staat, das heisst, da bleibt nur der Griff auf dein Steuergeld. Und notfalls auf das, was auf deinen Konten zu finden ist.
Drübereingabe: Gefällt dir das? Bitte freue dich mit mir. Danke.
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Liebe Grüsse von mir, der Bank.

thom ram, 13.06.2015

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P.S. Ich weise nochmal darauf hin: Im Hintergrund steht: Falls es dich wirtschaftlich verblasen sollte, solltest du zahlungsunfähig werden, dann halte ich, die Bank, meine Hand auf deine Wertschriften. Ich habe dir zu 98% Luft gegeben. Ich habe bereits 10’000.- Zuwachs an Haben. Und ich nehme deine Wertschriften, denn du hast sie mir ja als Sicherheit versprochen. Tut uns sehr leid. Pech gehabt, lieber Herr Müller. Aber wissen Sie, Geld macht nicht glücklich, Sie sollten sich nicht grämen, und was wir gewonnen haben, ist ja so gut wie nichts: 10’000.- abzüglich leider es bitzeli Steuern plus Ihre Wertschriften in Höhe von 10’000.-, das sind nicht mal 20’000.-

Gefällt dir…….  🙂
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Hier findest du die offiziellen Informationen zur Vollgeldinitiative.

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38 Kommentare

  1. Ludwig der Träumer sagt:

    ‚Faule‘ Kredite werden von den Banken mit einem Abschlag vom Nennwert bis zu 90% an Hedgefonds oder andere Heuschrecken verkauft und schon stimmt die Bilanz wieder. Das ist eigentlich nur zu begreifen, wenn man davon ausgeht, daß die Kredite tatsächlich Luftbuchungen sind. Der Einwand, daß die es refinanzieren müssen, lenkt nur von der Tatsache ab, daß es ‚Geldgeber‘ gibt, die nicht refinanzieren müssen – also Geld aus dem Nix erschaffen. Irgend jemand muß das System ja ankurbeln. Woher sollte das viele Geld für Kredite auch herkommen? Aus dem früheren ‚Verdienst‘ oder Gewinn der Geldgeber etwa? Geh ma ford. Die hatten doch keinen Cent, den sie ausleihen konnten. Da hatte jeder Kaninchenzüchter mehr Kapital. Das Perverse an dem Ankauf ist, daß die Heuschrecken nun versuchen, den Nennwert plus horrende Zinsen aus den Schuldnern zu pressen. Zum Teil gelingt es ihnen, da die sog. Schuldner Haus und Hof verpfändet haben, ja sich sogar der sofortigen Vollstreckung verpflichtet haben ohne jeglichen juristischen Schutz. Bin gespannt, wie Argentinien mit dem neuen Urteil zugunsten der Heuschrecke umgeht, die sich unendlich bereichern will – aus dem Nix.

    So kommen diese Drecksäcke an die vom Volk geschaffenen Werte, ohne jemals etwas dafür geleistet zu haben. Griechenland ist das aktuelle Beispiel. Es geht gar nicht um die Rückzahlung der Kredite, sondern um Plünderung realer Werte. Die Griechen sind weder fauler noch korrupter als andere Nationen wie z. Bp. Deutschland. Sie wissen nur ihre Freizeit angenehmer zu nutzen. Daher der Neid? Das Wetter zwingt sie sogar dazu. Schaff du erst Mal bei 38° c auf dem Acker. Du streckst schon bei 28° die Löffel und suchst Schatten unter der Bildzeitung. Wieder zurück zum Geld, das alle angeht. Daher werden den Griechen auch weiterhin zum Kredite geben erpreßt, bis sicher steht, daß man sie vollständig ausplündern kann. Paßt auf liebe Griechen, die richtige Falle ist noch nicht aufgestellt. Gilt übrigens für alle Völker.
    Ein Positives hat dieses kranke System. Zeigt es mir doch, daß nur die real erschaffenen Werte wichtig sind um ein gemeinsames Miteinander und Handeln auf der Erde zu ermöglichen. Warum sind die sog. Geldgeber so wild darauf unser Erschaffenes in ihr Eigentum zu transferieren? Um Macht über uns auszuüben? Weiß es nicht. Greift mir aber irgendwie zu kurz mit meinem einfältigen Verständnis. Es muß noch was anderes dahinterstecken, wenn Milliardengewinne nicht genug sind. Wieviel kann man davon verfressen, versaufen, verhuren, Inseln und Jachten gleichzeitig besetzen, …

    Das einzige, das mir dazu einfällt ist mich als gottähnlich selbst darzustellen, wenn ich es geschafft hätte, unsinnig viele Milliarden Pesos € $ und alle Häuser auf Erden mein zu nennen.

    Bin gespannt, was die noch alles aus uns pressen wollen. Mit Pecunia non olet, wurde die erste Pinkelsteuer eingeführt. Die Denksteuer wird als nächstes eingeführt. Jetzt Ruhe Ludwig, das ist ein anderes Thema.

    Auch lesenswert: http://app.handelsblatt.com/finanzen/die-psycho-trader-ein-boersenhaendler-packt-aus-geld-mit-geld-zu-verdienen-ist-krank/11864848.html

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  2. Tom sagt:

    Guter Artikel, leider nicht korrekt buchhalterisch…. kläre aber gerne mal auf, da ich Steuerberater bin und weiss, wie die Buchungen funktionieren:

    Wenn Sie als Bank Herr Müller einen Kredit geben, gibt das bei Ihnen eine reine Bilanzbuchung:

    Forderungen Herr Müller an Guthaben Herr Müller über 10000.–.

    Damit ist das Geld erschaffen. Die Bilanzsumme der Bank nimmt um 10000 zu, aber beiderseitig.. auch die Schulden der Bank!

    Wenn Herr Müller Ihnen monatlich 1000 zurückzahlt, gibt das folgende Buchungen:

    Guthaben Herr Müller an Forderungen Herr Müller über 1000…

    Wenn er alles zurückgezahlt hat, ist somit das Geld wieder vernichtet und die Bank hat wieder eine gesunkene Bilanzsumme von 10000.–.

    Einzig der Zins wird in der Bank erfolgswirksam verbucht und gehört dann der Bank.

    Der Fehler in unserem Geldsystem ist eben nicht die Geldschöpfung aus dem Nichts.. die wäre nicht tragisch, da bei Rückzahlung das Geld vernichtet wird, sondern der Zins ist das grösste Problem.

    Denn der Zins wird nicht durch neues Geld automatisch geschöpft. Wenn Herr Müller den Zins zahlt, muss er den Zins hart verdienen, im Gegenzug muss sich irgendwo auf der Welt einer neu verschulden, damit eben das Geld für die Zinsen geschaffen wird usw.. usf… irgendwann findet man nicht mehr genug Nachschuldner und die Blase platzt.. typisches Schneeballsystem und das Grundübel auf unserer Erde.. einzig und alleine der Zins.. daran würde auch das Vollgeld nichts ändern.

    Anders erklärt.. wenn der Zins 5% ist, brauchen wir ein weltweites Wachstum von ebenfalls 5%, sonst können die Zinsen nicht geschaffen werden, heisst, die Zinsen müssen im Einklang mit dem weltweiten Wachstum sein, dann läufts.. wenn aber das Wachstum kleiner ist, dann gibts keine Nachschuldner mehr und aus der Ofen.

    Warum führt man weltweit Kriege und erobert alle Länder?? Richtig, um neue Nachschuldner zu finden und das Schneeballsystem zu verlängern. Denn wir sind auf Gedeih und Verderben auf Wachstum angewiesen, ohne Wachstum keine Zinszahlungen. Daher sind ja Deflationen so verheerend und daher wird das so dermassen bekämpft, alleine deswegen, weil dann die Nachschuldner ausfallen und so Herr Müller die Zinsen und später auch die Raten nicht mehr zahlen kann und die Gläubiger leer ausgehen.

    Das Dumme bei den Banken ist eben auch, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird, muss dieser über die Erfolgsrechnung ausgebucht werden, anders kann das Geld dann nicht „vernichtet“ werden! Dann belastet es die Bank und somit gibts dann einen grossen Verlust und kann die Bank in den Konkurs schicken.

    Genau hier ist der ganze Hund begraben, nicht in der Geldschöpfung, die ist soweit unproblematisch, wenn wir Wachstum haben..

    Ein weiteres Problem ist eben auch, die Erde ist endlich und ewiges Wachstum unmöglich und daher ist ja unser Geldsystem auch zum Platzen verdammt. Aus diesem Grund sind dann eben auch alle US-Aktionen wie Kriege usw. voll verständlich. Mit einem Krieg hat man zudem die Möglichkeit, Sachwerte zu vernichten und später kann man mit neuen Krediten das Wachstum wieder neu beginnen.

    Wenn Sie ein Haus haben, brauchen Sie in der Regel kein Zweites und das Wachstum kommt zum erliegen.. wenn man Ihnen das Haus aber zerbombt, brauchen Sie später wieder ein neues und somit haben wir mit Ihnen wieder einen neuen Schuldner.. so einfach ist das ganze.. wirklich ganz simpel, wenn man es mal verstanden hat.

    Und nochmals, Vollgeld ist nicht die Lösung.. wird nur die Geldschöpfung an den Staat übertragen, was unter Umständen noch schlimmer sein könnte.. denn er würde dann einfach masslos Geld drucken, wenn in der Klemme. Was man abschaffen müsste, wären die Zinsen, dann wären alle Problem mit einem Schlag gelöst.. nur das wird man nie durchbringen, weil eben die Mächtigen und Reichen von den Zinsen leben! Daher bleibt nichts anderes wie ein Vollcrash und zu hoffen, dass nachher die Menschheit mal aus den Fehlern lernt.

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  3. thomram sagt:

    @ Tom
    Grossen Dank für Ihre Intervention. Und ein Willkomm in bb!

    Wenn es so ist, wie Sie es sagen, dann stampfe ich den Artikel ein, denn ich will Wahrheit und nicht Blödsinn verbreiten.
    Geschätzter Tom, bei allem Respekt, wie kommen Sie in Ihrer Funktion als Steuerberater hinter die Geheimnisse der Buchführung der Banken? Ich traue einem Steuerberater zu, die heutige Art der Buchführung zu beherrschen, kein Zweifel, doch wie kommt es, dass Sie mehr über das wirkliche Bankenwesen wissen als der gewöhnliche Sterbliche?
    Nochmal, lieber Tom: Mein Anliegen ist es, hier die Wahrheit zu verbreiten, mein Anliegen ist es nicht, allenfalls einmal verzapften Quatsch zu verteidigen.

    Ich erbitte von jedem kundigen Leser Stellungnahme. Danke.

    Das Problem „Zins“, den es nicht gibt, den man sich darum gegenseitig abluchsen, oder den man sich per Raubbau anschaffen muss, dieses Problem ist, so hoffe ich, mittlerweile schon einer breiten Schicht bekannt.

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  4. Bitte thomram, lass Deinen Artikel stehen. Aus Fehlern lernt man. Und meinen Dank an Tom, denn jetzt habe ich die Zinsfalle endlich verstanden. Aber insgesamt braucht man kein Geld wenn man alle Produkte und Dienstleistungen auf einen Haufen wirft und jeder nimmt davon was er braucht. Missbrauch ausgeschlossen weil jeder nur in einem Bett schlafen kann. Das erfordert allerdings von jedem gesunden Mensch eine Dienstleistung für die Gemeinschaft von 3 Stunden pro Woche. Die kann man leicht in den Griff bekommen. Die Meisten werden sowieso dann ihrer Berufung nachgehen wo Zeit keine Rolle spielt. Mein Traum von 50 Jahren. So lang beschäftige ich mich schon mit dieser Vision. Ubuntu hat ähnliche Gedankengänge. Die Jugend hätte endlich von Anfang an alle Grundmittel an der Hand um segensreich zu wirken.

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  5. thomram sagt:

    @ Freiweltpresse

    Klar will ich aus Fehlern lernen. Dett Blöde mit sonem Blog ist: Es kommt vor, dass ein Leser den Artikel, nicht aber die Kommentare liest. Dann vervielfältigt sich das, was im Artikel steht, obschon ein Komment belegt, dass der Artikel falsche Informationen enthält. Wenn ich das veranstalte, dann bin ich mit mir nicht zufrieden.

    Generell gilt für mich einmal mehr: Die Welt der Buchhaltung, welche sich (aus meiner Sicht) verselbständigt und eigene, eigentlich ungültige, mit dem realen Leben nichts zu tun habende Gesetze sich kreiert, ist mir ein Gräuel. Eine Buchhaltung, welche das wirkliche Geschehen dokumentiert, die ist hilfreich. Was da aber an aus meiner Sicht an Scheinwerten und Scheinunwerten und weiss der Geier was für ein Geleier geschaffen wird, das dient meiner Ansicht nach bloss dazu, dass das kleine Arschloch den Dünnpfoff kriegt und dass sich die Lieboberen sich zu den 1111 Schlössern noch einen Mondflug leisten können.

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  6. luckyhans sagt:

    @ Tom&Thomram:
    Sicher wurde die doppelte Buchführung nicht umsonst erdacht – einfache Buchführung kann ja jeder verstehen… 😉

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird Vollgeld vom Staat geschaffen – vielleicht kommt daher das Bestreben, alle Staaten in Firmen zu verwandeln? Siehe ukip.de oder manta.com oder Dun&Bradstreet.
    Dann hätte man über den Umweg Staat=Firma ja auch beim Vollgeld die Geldschöpfung wieder in der Hand, da ja alle „Staaten“=Firmen schon heute völlig hoffnungslos verschuldet sind und einfach gezwungen sein werden, unendlich Geld zu schöpfen…

    Nein, ich denke, wir sollten uns daran erinnern, daß der sog. Staat eine Schöpfung gewisser Kreise ist, um uns alle zu verwalten. Und damit wir alle auch damit einverstanden sind, wurde flugs zwischen den Staaten (und Völkern) beliebig viel Unfrieden, Haß und Neid verankert, und zwar tief in den Herzen der Menschen.
    Auch davon werden wir uns freimachen müssen, wenn wir sollen, daß es voran geht.

    Wir sind die vielen, wir schaffen die Werte.
    Wir sind uns alle viel ähnlicher als die Unterschiede zwischen uns bedeuten können.
    Staat, Politik, Parteien, Geld, Zinsen, Banken – alles überflüssig. Es geht auch ohne all das. Ubuntu.

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  7. Tom sagt:

    Thomram, kein Problem, helfe gerne wenn ich kann.. komme aus der CH und verfolge auch die Vollgeld-Initiative.. werde sie auch unterstützen, nicht weil es danach die Probleme löst, aber nur insofern, dass sich die Leute mal mit dem Geldsystem befassen! 99999 von 100000 haben keine Ahnung, wie das System funktioniert. Man lernt es auch nirgends in der Schule. Ist auch klar, weil es ein einziges Betrugssystem ist, das noch staatlich legitimiert und unterstützt wird.

    Nochmals wegen Geldschöpfung durch die Banken. Selbstverständlich ist das auch reinster Betrug, nur wenn man den verbietet oder auf den Staat überträgt, löst es das Zinsproblem nicht. Der Betrug ist insofern, dass wie Sie richtig geschrieben haben, die Bank etwas ausleihen kann, was sie gar nicht hat, nicht erarbeitet hat, nichts und dafür Zinsen einstreichen kann und beim Verlust an Sachwerte kommt. Das ist ganz klar eine Schweinerei. Wäre dasselbe, wie wenn wir Banknoten drucken würden und diese dann ausleihen würden gegen Zinsen.. nichts anderes. Das muss klar unterbunden werden. Daher werde ich die Initiative auch unterstützen, obwohl mir aber sonnenklar ist, dass es das Problem nicht lösen wird.

    Bei den Banken muss man auch wissen, wenn man Geld auf sein Konto einzahlt, dann gehört es nicht mehr uns, sondern der Bank! Wir haben damit der Bank ein Darlehen gegeben. Damit kann sie machen was sie will.. z.B. an der Börse zocken, was sie auch tun. Es sind eben nicht diese Gelder, die verleiht werden, was viele meinen, sondern das verliehene Geld wird neu geschaffen. Die Buchhaltung bei der Bank ist zudem wirklich simpel und keine Kunst. Da muss man nicht Professor sein, um das zu verstehen.

    Nochmals um auf den Zins zurück zu kommen… Geld wurde ursprünglich als Tauschmittel und Wertaufbewahrungsmittel erschaffen. War ja mühsam, Getreide gegen Kühe zu tauschen und so auch gerade den richtigen zu finden. Das Problem ist aber auch, Tauschgüter sinken laufend im Wert, da verderblich oder verrosten usw. Geld hingegen nicht! Das schafft auch schon ein Ungleichgewicht, daher brauchen wir auch Teuerung, um das auszugleichen.

    Dann sagt man, Zinsen wären ein Entgelt für entgangene Gewinne oder auch eine Leihgebühr. Wenn ich eine Kuh verleihe, würde ich ja auch was verlangen, weil ich dann den Erlös der Milch nicht mehr habe und es ja nach wie vor meine Kuh wäre.. das ist schon richtig und grundsätzlich auch verständlich.

    Wie oben schon erwähnt, das Problem ist eben, weil nur die Menge Geld geschöpft wird, die am Anfang verleiht wird, aber der Zins nicht! Den muss ein anderer beantragen und dann schöpfen.

    Ebenso ist das Problem, weil das eine automatische Verteilung des Reichtums von arm nach reich auslöst. Heute braucht man bald eine Milliarde Vermögen, um Zinsprofiteur zu sein.. alle andere zahlen mehr als sie mit Zinsen einnehmen, heute noch schlimmer durch die NULL-Zinspolitik. Man zahlt ja indirekt für alle Schulden, die andere haben.. der Staat, mit den Steuern, bei den Produkten wälzen alle Produzenten und Händler ihre Zinskosten aufs Produkt um usw. usf.. behaupte mal, rund 1/3 bis 1/4 von allen Ausgaben, die wir tätigen, sind nur für Zinsen der anderen und wenn wir 100000 Vermögen haben, nehmen wir jährlich kaum noch 100 damit ein. Man kann es ausrechnen, mit 100000 Einkommen pro Jahr, wird man rund 30000 Zinsen zahlen. Bis man die auf der anderen Seite wieder einnimmt, müsste man rund ein Vermögen von 60 Millionen haben! Das mit den heute üblichen 0.5% Zins! Das ist das Perverse am System.. daher 99% der Bevölkerung sind die Verlierer des Systems und 1% gewinnt!

    In meinen Augen müsste man wie folgt ein Geldsystem erschaffen: Das könnte z.B. Vollgeld sein, das der Staat ausgibt. Dann müsste ein Zinsverbot kommen und das Geld müsste laufend entwertet werden, wie früher die Tauschgüter. Man könnte z.B. sagen, pro Jahr verliert Geld 5% an Wert! Man könnte es trotzdem noch aufbewahren, hätte damit aber keine Erlöse mehr und nach 20 Jahren wäre es wertlos. Denn Geld soll ja nur kurzfristiges Werbaufbewahrungsmittel sein, hauptsächlich aber Tauschmittel. Zur langfristiges Wertaufbewahrung kann man damit Sachwerte kaufen wie Immobilien, Gold usw. Wenn das Geld jährlich an Wert verliert und keine Zinsen mehr bringt, würde man es auch viel schneller in Umlauf bringen und nicht mehr horten. Man könnte auch sagen, wenn man es als Kredit vergibt, verliert es den Wert nicht mehr. Usw. Die Banken würden dann kein Geld mehr schöpfen, sondern wären wie früher reinster Vermittler von Guthaben und Krediten. Wir würden der Bank z.b. 1000 bringen, die würde im Gegenzug einen kreditwürdigen Schuldner finden und dem das Geld verleihen. Sie würde keine Zinsen kriegen, wir müssten eine Vermittlungsgebühr bezahlen und der Kreditnehmer auch, könnten aber dann damit den Wertverfall aufhalten.

    Ein ähnliches System gab es schon mal von Silvio Gsell.. kann man googeln, gab damit enorme Erfolge. Ebenso hatte man im Mittelalter ein solches System eingeführt, was die wirtschaftlich erfolgreichste Zeit eingeläutet hat und damit das „Dunkle“ Mittelalter beendet hat. Damals entstanden die schönsten und teuersten Bauten usw.. Arbeitslosigkeit kannte man nicht mehr.

    Denke so müsste ein System aussehen, das muss eben weiter gehen wie reines Vollgeld, wie gesagt, damit ändert man nichts. Man muss beim Zins ansetzen, ebenso muss verhindert werden, dass es ständiges Wachstum braucht. Ohne Zins braucht es das nicht mehr und ein Wirtschaftsrückgang wäre keine Katastrophe mehr.

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  8. Die Brakteaten wurden im Mittelalter von den Fürsten mit einem Zerfall von 20 % ausgetauscht. Die Fürsten strichen so unverdient 20 % Gewinn ein. Aber es war trotzdem noch erträglich weil es die Bauwut anstachelte und so wunderschöne Sachwerte aufgebaut wurden und die Handwerker davon auch profitierten. Unglücklicherweise konnten die Fürsten nicht genug bekommen und so wurde das Gold als Wert eingeführt. Auch hier haben nur die Vermögenden Gewinn gemacht. 300 Jahre soll dies gedauert haben. Und dann fingen die Kriege an. Heute wird wieder ein Krieg erwartet wenn die Geldmacht nicht enteignet wird und haftbar gemacht wird. Scheinbar sind die Menschen so umnachtet dass sie sich dies wieder einmal gefallen lassen. Na denn. Ich bin NIschengänger. Der Leidensdruck wird sowieso kommen. Einen Ausweg habe ich oben vorgezeichnet. Inzwischen pflanze ich Bohnen.

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  9. thomram sagt:

    @ Tom
    Ich schätze Ihre Art, Ihre Sicht hier darzubieten, sehr. Danke. 🙂

    Was Sie schreiben, das leuchtet mir ein.
    Mir bleiben zwei Fragen, die erste davon richte ich an Sie.
    Wenn die Bank einen Kredit ausgibt, dann buche sie, so sagen Sie, dies einerseits als Guthaben, andererseits auch als Schuld.
    Da kommt mein Bauernverstand nicht mit. Inwiefern soll die Bank das als Schuld betrachten? Sie schuldet doch nix. Sie hat ja was gegeben, nix genommen – wenn man davon absieht, dass sie Luft gegeben hat, doch das interessiert ja eben Keinen.
    Wie erklären Sie das, bitte? Warum Schuld? Was denn für eine Schuld? Schuld wem gegenüber?

    Die zweite Frage kann ich nicht an Sie richten, denn Sie haben ja schon Stellung bezogen und gesagt, es treffe nicht zu:
    Ist es eine Ente in der Szene, wenn gesagt wird:
    Die Bank bucht bei Kreditvergabe einen Vermögenszuwachs in Kredithöhe und sie tut dasselbige nochmals, wenn der Kredit zurückbezahlt wird???

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  10. Ludwig der Träumer sagt:

    Mein Gedanke sollte eigentlich hier rein und nicht ins Herrenzimmer. Nun, kann passieren, wenn man zu viele Fenster / Gedanken offen hat.

    Ich hol hier nochmals meinen Gedanken aus meinem Comment dazu hoch:

    …Der Einwand, daß die es refinanzieren müssen, lenkt nur von der Tatsache ab, daß es ‚Geldgeber‘ gibt, die nicht refinanzieren müssen – also Geld aus dem Nix erschaffen. Irgend jemand muß das System ja ankurbeln. Woher sollte das viele Geld für Kredite auch herkommen? Aus dem früheren ‚Verdienst‘ oder Gewinn der Geldgeber etwa? Geh ma ford. Die hatten doch keinen Cent, den sie ausleihen konnten. Da hatte jeder Kaninchenzüchter mehr Kapital. …

    Ich sehe in der ganzen Bilanzjongliererei ein aufgeblasenes Pyramidenspiel um die wahren Profiteure zu verschleiern. Es dient nur dazu, uns zu verarschen und im Glauben lassen, daß es mit rechten Dingen zugeht. Begreifen das nur so wenige? Wären die kleinen Banken, Sparkassen, Postsparvereine (gabs mal) nicht zwischengeschaltet, wäre der Schwindel sofort offensichtlich. So hat man ein Netzwerk von unten nach oben abhängigen Deppen geschaffen, die noch an den Klapperstorch glauben. Die kleine Sparkasse, die mir mein Häusle pfändet, hat tatsächlich wenig davon, da sie die Kredite ‚refinanzieren‘ muß – die Betonung liegt auf Muß. Mein Häusle wird durchgereicht, bis es zum Eigentum einer Elite wird, die wir Kleingeister bei deren Vasallen vermuten, bis hin zu Rockefällers und rote Schildern.

    Nochmal: Das Geld wird aus dem Nix geschaffen! Finde das durchweg in Ordnung. Es kann uns das Miteinander leben wirklich vereinfachen. Besonders in unserer heutigen Welt, in der die menschlichen Verflechtungen weit über die Familie, die Sippe oder das Dorf hinausgeht, in der noch ausschließlich Tauchhandel inne war. Es ist jedoch bedingungslos zur Verfügung zu stellen als Ersatz für den früheren gesunden Tauschhandel. In den kann und will ich nicht mehr zurück. Der Mensch hat sich weiterentwickelt, wenn auch mit Verirrungen.

    Nun, wie dem auch sei. Hier noch eine andere interessante Sichtweise, in der festgestellt / behauptet wird, daß der Zins nicht das eigentliche Problem ist:

    …Die Bank leiht mir 40.000 Euro. Die schulde ich ihr. Mit meinem Geld gehe ich weg und kaufe das Auto. Die Bank aber hat nun einen Schuldtitel gegen mich, den sie notfalls per Gerichtsverfahren zwangsvollstrecken kann. Dieser Schuldtitel ist bares Geld wert – nicht wegen der Zinsen und Zinseszinsen, die ich darauf zu zahlen habe, sondern unabhängig von ihnen. Die Bank kann diesen Besitzanspruch handeln wie eine Ware. Das Geld ist selbst handelbare Ware geworden: ein Wertpapier. Es kommt also zu einem »doppelten Dasein derselben Geldsumme als Kapital für zwei Personen«, wie Marx schreibt (MEW 25, S. 366). Rosa Luxemburg, eine Generation später als ihr Meister, hat darauf hingewiesen, daß diese Verdopplung des Geldes durch den Kredit zum einen den Ausbruch der im Kapitalismus üblichen Krisen hinauszögere, zum anderen ihre Wucht vervielfältigen müsse. Mit dem »schwarzen Freitag« 1929 gab die Welt ihr posthum recht. …

    Zu finden hier: http://www.ossietzky.net/2-2015&textfile=2957

    Das leuchtet meinem Kleinhirn ebenso ein, wie Silvio Gesell. Watt nu?

    Noch wat: Niedrige Zinsen sind noch eine größere Falle als hohe. Könnt das im Zinsrechner der Sparkasse berechnen lassen. https://www.sparkasse.de/privatkunden/rechner/tilgungsrechner.html

    Bp: 250.00 € Hypothek, 6% Zins, 1% Tilgung. 32 Jahre abbezahlen angesagt.

    Mit 1% Zins sind es nur lächerliche 69,3 Jahre. Zahlst zwar damit 200k weniger Zinsen, aber hast dich mitsamt deinen Kindern / Enkeln so lange verschuldet. Damit kriegen die dein Häusle, sei es nach der Vererbung. Warum wohl wird gestandene Arbeit immer weniger entlohnt? Damit diese kruden Zeitgenossen auf jeden Fall an dein Erspartes / Erarbeitetes kommen. Ein Zeichen, daß Zinsen nicht wirklich das Problem sind?

    Selber schuld, kleines Arschloch. Hast dich doch freiwillig der rechtsfreien Zwangsvollstreckung unterworfen, wenn es dir mal schlecht gehen sollte. Wer macht denn so was. Unterschreibst du kleines Arschloch sonst freiwillig eine Eingliederungsvereinbarung in die Obdachlosigkeit, wenn du mal nicht mehr so kannst, wie es andere wollen, egal aus welchen Gründen.

    Das käme meiner Katze Miau Meeh nie in den Sinn.

    So jetzt geht’s ins Herrenzimmer, zum Herrenabend. Dort hat Welehamm eine Kiste Riesling spendiert. Der muß vertilgt werden, bevor die vom Wiiberzmorge den krallen. Danke Welehamm für die Spende. Komme vor lauter mittelalterlicher Mühle drehen nicht mal mehr zum Ludwig Bräu brauen.

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  11. Tom sagt:

    Kein Problem, erkläre das gerne nochmals. Ja ist eben doppelte Buchhaltung, wie man so schön sagt.

    Gibt ja die Bilanz, dort stehen im SOLL alle Aktiven der Bank und im HABEN alle Schulden der Bank und zum Ausgleich noch das Eigenkapital der Bank.

    In der doppelten Buchhaltung muss immer SOLL gegen HABEN gebucht werden.

    Wenn die Bank einen Kredit spricht, stellt sie dem Kreditnehmer das Geld auf seinem Konto zur Verfügung. Das Guthaben der Kunden ist bei der Bank in den Passiven als Schuld gebucht. Umgekehrt hat die Bank ein Guthaben, eben den Kredit und der wird bei der Bank als Forderung im SOLL gebucht.

    Wenn die Bank also Müller 10000 Kredit spricht, bucht sie wie folgt:

    Forderung an Müller (Debitor der Bank im SOLL Verbucht) an Schuld an Müller (aus Banksicht schreibt sie Müller 10000 gut, über die er nun jederzeit verfügen kann, also Guthaben von Müller und gleichzeitig eine Schuld der Bank gegenüber Müller.

    Kontomässig:

    Forderung Müller / Schuld gegenüber Müller 10000!

    Wenn Müller damit Geld abhebt oder Zahlungen macht bucht sie:

    Schuld gegenüber Müller / Cash (Aktivkonto der Bank)

    Wenn nun Müller Raten zahlt, bucht die Bank einfach das umgekehrt oder auch bei Verringerung der Limite, was eigentlich in der Praxis üblich ist.

    Schuld gegenüber Müller / Forderung gegenüber Müller

    Wenn nun Müller alles zurückgezahlt hat, sind beide Konten auf NULL und das Geld nun wieder vernichtet.

    Mit der ersten Buchung nehmen bei der Bank sowohl die Guthaben als auch die Schulden zu! Ist nicht im Eigenkapital der Bank, aber es nimmt die Bilanzsumme zu.

    Erst die Zinszahlung ergibt Eigenkapital, die bucht die Bank wie folgt:

    Cash / Erlös Zinserträge (Bilanz im SOLL und Erfolgsrechnung im HABEN)

    Dort kommen die Bankaufwendungen wie Personal, Steuer usw. dann noch weg und unter Strich bleibt oder sollte ein Gewinn bleiben.

    „Die Bank bucht bei Kreditvergabe einen Vermögenszuwachs in Kredithöhe und tut dasselbige nochmals, wenn Kredit zurückbezahlt wird“

    Das ist nicht richtig.

    Beim Geldschöpfen gibt es bei der Bank einen Vermögenszuwachs (Forderung gegenüber Müller) gleichzeitig aber auch eine Schuld (Schuld gegenüber Müller/Darlehensschuld, er kann jederzeit darüber verfügen). Es nimmt also das Vermögen und die Schulden zu, das hebt sich dann wieder auf.

    Bei Rückzahlung geht das Vermögen wieder zurück, ebenso die Schuld.

    Durch die Kreditschaffung verdient die Bank rein gar nichts, da eben gleichzeitig auch die Schulden zunehmen oder Cashabfluss.. kommt immer auf dasselbe raus. Bei Rückzahlung einfach das umgekehrte.

    Die Bank macht nur Gewinn mit dem Zins, welcher dann indirekt einen Vermögenszuwachs der Bank beschert, infolge Reingewinn. (Zinserlöse abzüglich aller Aufwendungen).

    Um es nochmals zu sagen, indem sie Kredite vergibt, wird neues Giralgeld (Betonung auf Giralgeld) geschöpft und mit der Rückzahlung wird es automatisch wieder vernichtet.

    Das ist eben Buchhaltung.. ist überall so… Müller muss das in seiner Buchhaltung genauso buchen, nur umgekehrt.. Müller hat im Soll Cash bei der Bank und als Schuld das Darlehen der Bank! Auch bei ihm steigt die Bilanzsumme um diese 10000 und wenn zurückgezahlt, wieder weg. Anstatt Erlös wie die Bank hat er Aufwand für die Zinszahlung. Die bucht er dann Aufwand Zinsen / Cash.

    Daher kann man sagen, für jeden Franken Schulden stehen irgendwo auf der Welt ein Franken Vermögen gegenüber! Indem man zurückzahlt, wird automatisch Vermögen und Schulden wieder vernichtet. Wenn jeder auf der Welt die Schulden zurückzahlen würde, wäre mit dem Letzten das Geld komplett vernichtet. Es gäbe nichts mehr.

    Oder daher sagt man ja auch Schuldgeldsystem, da eben das Geld erst mit einer Schuld entsteht und bei Rückzahlung automatisch wieder vernichtet wird.

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  12. Ludwig der Träumer sagt:

    Das ist ebenso. Schuld / Schulden nur ein buchhalterischer Akt. Geh ma ford , damit lieber Tom. Wo haben wir uns die aufgeladen? Wem sind wir schuldig, wenn wir geboren werden? Geht’s noch? Scheiß der Buchhaltung. Ist sie des Menschen würdig? Was wird hier gehalten, im Buch? Wer ist das Buch? Erwarte eine Antwort, nicht eine Excetabelle.

    yxxxxxxxxxxdfffffffffffffffffffffffffffffffffavsxy

    Miau Meeh hat eben eine Antwort darazf gegeben. Sie hat mir nenen langen Comment erspart. Laß dirs gut gehen lieber Buchhalter.

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  13. luckyhans sagt:

    Lieber Tom,
    genau diese doppelte Buchhaltung ist es, die uns den Kopf verdreht und den wahren Vorgang verschleiert – vor lauter Hin- und Her-Bucherei geht das Wesetnliche verloren.
    In einfacher Buchhaltung gibt es Eigenkapital, Einnahmen und Ausgaben – fertig.
    Eigenkapital kann wie ein zinsfreier Kredit innerhalb des Unternehmens bzw. Ansparkonto für größere Investitionen gehabhabt werden – fertig.
    Einnahmen und Ausgaben sollten ausgeglichen sein – zu geringe Einnahmen können aus dem Eigenkapital „aufgestockt“ werden, bis die Hälfte davon verbraucht ist (Insovenzschwelle) oder auch alles (reine Definitionssache), dann müssen die Werte der Firma verkauft werden (Material etc.).
    Höhere Einnahmen (als Ausgaben) können dem Eigenkapital zugeführt werden oder als Gewinne ausgewiesen/ausgezahlt werden.

    Jetzt schauen wir uns mal mit dieser einfachen Buchführung den Kredit der Zukunft an.
    Der Bankkunde bekommt auf seinem Konto die Summe X gutgeschrieben. Diese Summe wird bei der Bank als Ausgabe verbucht, beim Kunden als Einnahme.
    ALARM! „Die Bank“ macht Miese! – Na und? Sie hat das „Geld“ aus dem Nichts erschaffen – wo ist das Problem?
    Weiter.
    Der Kunde gibt das „Geld“ für seinen Kauf aus – bei ihm Ausgabe, bei anderen Menschen Einnahme. Was machen die anderen Menschen mit dem „Geld“? Sie bringen es zur Bank oder geben es anderweitig aus – es kommt in den „Geld“kreislauf – egal wer es einnimmt: am Ende bringt er es wieder zur Bank.
    Oh Wunder: das „Geld“ kommt zurück ins Bankensystem! Es ist gar kein Minus entstanden für „die Bank“.

    Nun beginnt der Kunde mit der Tilgung des Kredites. Er zahlt jeden Monat Tilgung, aus real mit von ihm geschaffenen Werten hinterlegten Einnahmen. Das aus der Luft geschaffene „Geld“ wird damit in werthaltiges „Geld“ verwandelt. Es braucht auch nicht mehr vernichtet zu werden, denn es steht ihm ja nun ein realer Wert gegenüber – die Geldschöpfung ist den Menschen zugute gekommen. 😉

    Zinsen gibt es nicht mehr, „die Bank“ bekommt eine Aufwandsentschädigung, welche ihre (nachgewiesenen) Kosten deckt. Fertig.
    Gewinn muß die Bank nicht machen, sie ist eine Serviceeinrichtung für Menschen und Firmen (nebenbei: es gibt keine juristischen Personen mehr, nur noch Personengesellschaften, mit konkret verantwortlichen Menschen).
    Wie wäre das?
    Zu einfach, zu verständlich, zu logisch? 😉

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  14. thomram sagt:

    @ Lücki

    Viel zu einfach Lücki. Da kommt man draus, das ist nicht gut. Es ist viel besser, wenn ich, die Bank, beliebig Geld machen kann. Oder vernichten. Klick.

    Keiner hat bislang meine Frage beantowrtet.
    Stimmt Toms Darlegung: Die Banken machen bei Kreditvergabe Gewinn bloss mit den Zinsen?

    Oder ist es wie im ARtikel beschrieben: Die Bank schreibt sich lockerhocker Summen in die Bücher, welche zwar aus der Luft gegriffen sind, über welche sie aber real verfügen darf?

    Also, ich, die Bank, beschliesse:
    Gestern habe ich dir 10 Mark geliehen. Dass ich dir Falschgeld gegeben habe, das merkt keiner. Dass ich dir 10 Mark gegeben habe, das beweist, dass ich selber 10 Mark besitze. Du zahlst mir die 10 Mark mit Echtgeld (erworben) zurück. Ich besitze danach die ersten, komplett erfundenen 10 Mark plus die echten 10 Mark, die du mir zurückgibts.

    Tom sagt nein. Tom sagt, wenn du zurückzahlst, wird mein Scheinguthaben, (die 10 Mark, die ich dir scheinbar gegeben habe) wieder runtergefahren auf null. Und dass deine echten 10 Mark, die du mir bringst, mich um 10 Mark bereichern, das sieht Tom auch nicht so.

    Wie funzt nun diese verdammte Karre wirklich. Bin ich zu blöd oder laufen die Kreuz und die Quer falsche Vorstellungen hier rum?

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  15. thomram sagt:

    @ Tom

    „Daher kann man sagen, für jeden Franken Schulden stehen irgendwo auf der Welt ein Franken Vermögen gegenüber!“

    Na ja. Und plötzlich sind Luftfranken dann doch nicht mehr Luft, dann nämlich, wenn herr Müller nicht zahlen kann.
    In diesem Falle VERGISST die Bank dann sauplötzlich, dass sie LUFT gegeben hat, chunnt und grabscht em Herr Müller sis Huus.
    Können Sie mir zustimmen, lieber Tom, dass dies zutrifft? Und finden Sie das, so wie ich, auch nicht so besonders die rechtschaffene Art?

    Und die Bank hat das (Un)Recht auf ihrer Seite:
    Da war in Berlin ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Gläubigern. Zwei Privatleute und eine Bank. Der Besitzer wurde insolvent. Das Haus wurde zwangsversteigert, zu einem Spottpreis. Die Bank bekam für ihre Luft das Haus. Die Privaten kriegten nix.

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  16. Ich sehe nur eines daraus: Geld ist so unnötig wie ein Kropf.

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  17. luckyhans sagt:

    @ thomram:

    Mir scheint, wir sind immernoch in unseren Denkfallen gefangen. Ich probier es mal mit einem Beispiel, vielleicht finden wir zusammen raus.
    Also:

    Du habest den einzigen Moringabaum in der Stadt – ein riesiges Teil, von dem du jederzeit beliebig viel ernten könnest.
    Jeder im Ort, der Moringa haben will, muß also zu dir kommen – und Moringa ist für viele die einzige „Medizin“, die ihnen bei bestimmten Notlagen hilft.
    Für dich sei es ein Leichtes, ein paar Blätter und Samen zu sammeln, zu trocknen und zu zerkleinern – das koste dich, sagen wir, eine Stunde am Tag.

    Du könnest also jedem der kommt, soviel getrocknete Blätter und gemahlene (!) Samen geben wie er will, und dafür verlangst du einen viel größeren Gegenwert – zu nachdem, was derjenige zu bieten hat – sagen wir, für eine Tagessammlung ein Äquivalent von 100 Stunden Arbeit. (Oder 1000 Stunden – das ist nicht mehr wichtig…)

    Für eine Stunde Arbeit am Tag bekommst du also einen Gegenwert von 100 Stunden.
    Frage 1: kannst du irgendwie verhindern, daß du maßlos reich wirst? in Kürze einen riesigen Palast baust?
    Alle Politiker und Medienleute kaufst du, damit sie die Massen entsprechend beeinflussen, daß sie auch alle brav zu dir kommen, alle brav ihren Gegenwert abliefern und alle brav dich für den großen Wohltäter halten und deinen Reichtum für rechtmäßig, denn du gibst ja den Massen Moringa, was sie zum Leben brauchen.

    Frage 2: spielt es irgendeine Rolle, ob du täglich deinen Moringa-Besitz (!) mit 100 oder 1000 Arbeitsstunden angibst? auch wenn jeder weiß, daß du täglich nur eine Stunde arbeitest?

    Oder, zurück zur „Bank“:
    es ist doch völlig egal, was die in ihre Bücher schreiben – sie gewinnen immer und können ein Vielfaches von dem ausgeben, was sie einnehmen – weil sie jederzeit aus der Luft neues Giralgeld schöpfen können.

    Die Bilanz einer Bank und deren „Geschäftsbericht“ ist also nur ein weiterer Nebelvorhang, der uns die Sicht auf den wahren Gang der Dinge versperrt… 😉

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  18. thomram sagt:

    @ Luckyhans

    Danke für deine Hilfestellung, doch hat Tom eine mich bohrende Feststellung gemacht.
    Tom sagt:
    Ja, die Bank gibt etwas, was sie nicht hat (das scheint nun mal wirklich Fäkt zu sein, und es wird schon mal nicht mal mehr von Bankangestellten geleugnet), also, die Bank gibt etwas, was sie nicht hat, wenn sie mir als Kreditnehmer Zahlen auf mein Konto rüberschickt.
    Des Weiteren sagt er, so ich nicht vollblöd bin:
    Wenn ich den Kredit zurückzahle, dann streicht die Bank die Schuld. Sie hat in ihren Büchern als Gewinn lediglich den Zins.
    ***
    Was mir dabei allerdings natürlich ins Auge sticht, das ist die Frage nach dem wahren Wert von Schnipseln oder Komputerzahlen:
    Die Bank gibt mir „Geld“ unter dem Aufwand von ein paar Fingertippeltippel.
    Ich zahle zurück unter dem Aufwand von einem Jahr wertvolle Arbeit verrichten.
    ***
    Was mir schleierhaft ist:
    Hat die Bank nun einen Gewinn?
    Die Bank hat in ihrem Buch, vom Zins abgesehen, vor und nach der Kreditzeit gleichviel.
    ***
    Weisst du es? Stelle ich meine Frage blöd? Stimmt es, dass die Bank sich bei Kreditvergabe zweimal um den Wert des Kredites aufblasen kann, oder trifft das, so wie Tom es beschreibt, nicht zu?
    ***
    Es scheint mir, das Thema ist für meinen Bauernverstand zu kirre.
    Wenn dir das auch so scheint, dann sag hier öffentlich: Ja.
    Freund Ohnweg sagt, pragmatisch, Geld ist unnötig.
    Unser Träumer rät mir, dette jansse Dingen zu lassen.
    Vielleicht tu‘ ich das.
    Doch. Und. Aber. Ist es sinnvoll, dann bei der Vollgeldabstimmung noch stimmen zu gehen, wo es klar ist, dass der Kern des Themas ein irrkirrverrücktes ist?

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  19. luckyhans sagt:

    @ thomram:
    Meine Meinung ist und bleibt: es ist völlig egal, denn wie beim Roulette gewinnt die Bank immer. 😉

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  20. Ludwig der Träumer sagt:

    Thom hat es gut ausgedrückt mit seinem Falschgeldschein. Das erklärt, warum sich die ‚Geldmenge‘ mit jedem neuen Kredit verdoppelt. Läuft erst ganz flach, fast unmerklich an, wie die Verdoppelung der Reiskörner auf dem Schachbrett. 1,2,4,8,16,32,64,128,256,512,1024… Allein mit Zinsen ist das nicht möglich. Wäre es tatsächlich ein Nullsummenspiel, wie schlaue Buchhalter behaupten, müßten wir eigentlich nur Zinsen, bzw. eine Bearbeitungsgebühr für den Kredit bezahlen, eine Art Geldumlaufgebühr. Die Behauptung, mit der Rückzahlung des Kredits ist das Geld wieder verschwunden ist der größte Schwachsinn seit der Erfindung der Pfaffen. Der Dreisteste ebenfalls.

    Aber auch die Rückzahlung des ‚Kredits‘ aus Luftbuchung ist per se nicht schlechtes, wenn das dafür vom kleinen Arschloch erarbeitetes Geld unmittelbar wieder in das Gemeinwohl investiert würde. Es ist ja reales Geld, das dafür eingetauscht wird. So hätte das Krummbuckeln wenigstens einen Sinn.

    … Gab es 1980 noch ein weltweites Geldvermögen von zehn Billionen Dollar, waren es nach Angaben der Credit Suisse 2013 rund 250 Billionen Dollar… schreibt Manfred Sohn in den von mir verlinkten Ossitzky-Artikel. Den mal durchlesen – bemerkenswert. Eine Verdoppelung der Geldmenge alle 15 Monate. Im Sept. 2016 ca. 500 Billi$, im Dez. 2017 ca. 1.000 Billi$, die nach Anlage (Verschuldung) und Verzinsung brüllen. Man mache sich das mal bewußt.

    Das geht wirklich nur, wenn man die Dreistigkeit besitzt, die Luftbuchung nochmals als handelbaren Wert deklariert. Der Falschgeldschein wird, obwohl er ‚verliehen‘ wurde nochmals mit einen Papier – natürlich papierlos über Compi als Wertpapier bewertet mit dem man zocken kann. Wäre ich Finanz- oder Steuerberater, wäre mir das sicher nicht aufgefallen. Da wäre ich mit der doppelten Buchhaltung zufrieden. Es braucht schon den Durchblick eines Kleinhirns wie meines um zu kapieren, daß es nur eine einfache Einnahme- Ausgabenrechnung geben kann um meinen Gewinn zu ermitteln. Man stelle sich vor, ich verbuche meine realen Ausgaben nochmals auf der Einnahmeseite als Gewinn. Mein Finanzamt wäre beglückt vor Freude. 😆 Aber genauso machen es die Banken. Warum kassiert das Finanzamt dort nicht ab? Nun, weil das heiße Luft nicht verbuchen kann. Wo nix is nix. Und trotzdem ist es.

    Lieber thom, Du schreibst: Unser Träumer rät mir, dette jansse Dingen zu lassen….

    Käme mir nie in den Sinn. Freue mich über jede Deiner Regungen. Heul! Kann ich nicht nachvollziehen, oder gib es hier noch einen anderen Träumer?

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  21. Andreas Grieger sagt:

    Ja der Steuerberater hat Recht. Das Zinssystem ist das Übel des ganzen. Und das die Reichen durch die Zinsen immer reicher werden. Was nicht stimmt, ist das das Geldsystem staalich unterstützt wird. Ich kann immer wieder nur davor warnen, dass man Staat mit System verwechselt. Das Volk ist nämlich der Staat und garantiert nicht damit einverstanden. Und das System dem wir unterliegen legitimiert diese Machenschaften. Es ist das korrupte System das uns überwacht und ausbeutet. Im übrigen kann ein Land gar nicht pleite gehen. Denn das Kapital eines Landes ist immer das Volk. Man müsste es ausrotten, erst dann wäre der Staat pleite. Ansonsten geile Kommentare.

    LG Andi

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  22. Dude sagt:

    @Hans

    @Ram

    "Was mir dabei allerdings natürlich ins Auge sticht, das ist die Frage nach dem wahren Wert von Schnipseln oder Komputerzahlen"

    Tom unterschlägt die Sicherheiten… denn sie gibt Dir nur dann einen Kredit, wenn Du Sicherheiten hast.

    "Hat die Bank nun einen Gewinn?"

    Kennst Du Roulette? 🙂

    Nur dass die Bank das vorzugsweise per Immobilien, Autos, Schmuck, Edelmetalle und sonstige Wertsachen einheimst…

    Und zum Rest lies am besten nochmal https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/ und beachte die Links und Clips in dieser umfassenden Abhandlung

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  23. Dude sagt:

    Ps. Nur bin ich eben nachwievor skeptisch hinsichtlich dieser Initiative, weil die SNB ein verficktes Verbrechersyndikat ist! Hildebrand ist ja jetzt CEO von BlackRock! Mehr dazu siehe hier https://dudeweblog.wordpress.com/2013/06/06/bilder-googleberg-weltverschworung-2013-vom-6-bis-9-juni/
    Der ganze SNB-SauLaden stinkt jedenfalls zum Himmel und ist, wenn überhaupt, nur marginal besser wie die Geschäftsverbrechersyndikate alias Banken. Es könnte sogar viel schlimmer sein, aber auf meine umfassende Hinterfragung zu diesem Punkt ist ja keine Sau eingegangen, ausser ein Mitglied des Initiativkomitees, der mich auf Links verwies, die meine konkrete Frage nicht mal ansatzweise aufgriffen, da überall die Prämisse galt, die SNB sei kein Verbrechersyndikat. *lol*
    -> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/10/23/haben-und-sein-realitatsverzerrungen-in-der-deppenkolonie/

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  24. thomram sagt:

    @ Andreas Grieger

    Ich danke für dein Kompliment an die Kommentatoren.

    Und wie recht hast du. Geld ist, allenfalls das wert, was ihm zugeschrieben wird, und in der Tat ist es Papier oder Zahl. Von wirklichem Wert das, was Mutter Erde hervorbringt: Die Scholle, all die wunderbaren Materialien, Flora und Fauna, und der Mensch, na ja, der ist in der vorliegenden Form auch nur dank unseres blauen Planeten existenzfähig und besteht aus Wasser und, sagen wir mal salopp, Staub.

    Hast du dich mit Leben ohne Geld beschäftigt? Ich lade dich ein, hineinzukucken in die zwei mir bekannten, eindrücklichen Visionen:
    Das Wildgansprinzip
    https://bumibahagia.com/category/geld/das-wildgansprinzip-geld/
    UBUNTU
    https://bumibahagia.com/category/geld/ubuntu/

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  25. thomram sagt:

    @ Seligen Träumer

    Du schrubest oben mal
    „Das ist ebenso. Schuld / Schulden nur ein buchhalterischer Akt. Geh ma ford , damit lieber Tom.“
    Das scheine ich Mistverstanden zu haben.
    Lächel.

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  26. Dude sagt:

    @Andreas Grieger

    Freut mich, dass Du das systemische Verbrechen auch durchschaut hast, und daher zum zwingenden Handeln kamst, kein Bankkonto mehr zu benützen bzw. generell keine Verträge mehr mit Verbrechersyndikaten einzugehen.

    Thomram trinkt hier ja Wein, während er Wasser predigt, so wie die meisten. Denn ich kenne keinen persönlich der sich weigert, dieses Verbrechen durch Verträge mit den Verbrechern zu unterstützen.

    @Ram

    Hast Du’s jetzt gecheckt?

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  27. thomram sagt:

    @ Dude

    Wein saufend Wasser predigen.
    Immerhin verstehe ich jetzt, warum du nicht per Jet geflogen sondern per Einhandjolle nach Bali gesegelt bist.

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  28. thomram sagt:

    @ Dude

    Hab vergessen. Bitte hole doch meine AHV monatlich in Aarau ab und bringe mir die Scheine bei deinem nächsten Törn nach Osten. Ich schicke dir umgehend eine entsprechende Bevollmächtigung, natürlich per Brieftaube.

    Auch ich möchte dir Hilfestellung bieten. Wenn du dein Moped verkaufen möchtest, weil du nicht mehr Strassen benutzen willst, welche du nicht per Giralverkehr mitfinanzieren möchtest, dann lass es mich bitte wissen. Ich habe eine Ausstellung in Arbeit: „Gegenstände verzichtbereiter Primamenschen“.
    Was da schon alles auf Besucher wartet! Das reicht vom Rolls bis zum speziell geformten Kartoffelschäler! Weil der Vermieter des Ausstellungsgeländes in Honolulu wohnt, habe ich ein Problem noch. Der weigert sich, die Raummiete per Banküberweisung anzunehmen, weil er Banken nicht gut findet. Ich finde gut, dass er sie nicht gut findet.
    So bitte ich dich um eine zweite kleine Reise. Könntest du mit deiner Jolle bitte nach Honolulu einen Abstecher machen und dem Mann die nötigen Kröten aushändigen? Auch hier ich dir schicken per Brieftaube und so weiter und so heiter.
    Danke dir!
    Jungejunge. Du bist einfach süss.

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  29. Vollidiot sagt:

    Brecht:
    Armer Mann und reicher Mann
    standen da und sahen sich an.
    Sprach der Arme bleich:
    wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

    Abhilfe gibt hier die kath. Soziallehre.
    Ganz Jesuitisch.
    Oder Kötz Werner vom DeEm.
    Und statt des Regens wartet die Traufe.

    Und die Rechtssetzer?
    Die Huren des pervertierten Geldwesens.
    Die andern sind längst tot – die Nichthuren.

    Dient das Geld nicht dem Menschen ist die irdische Quelle trockenzulegen.
    Das Geistige daran erkennen und dann nüchtern und trocken Konsequenzen klarstellen und danach in schillerscher Klarheit zum Tun kommen.

    Der eigene Kragen wird dabei blutig werden. Das Problem.
    Aber nur so geht es weiter.
    Was hilft es bei einem Übergriff auf die eigene Familie zur Flinte zu greifen, wenn der subtile, aber viel elendere Übergriff, und der oft ständig, ungeahndet bleibt.

    Damit sind wir Systemträger.
    Dieses elende „demokratische Relativieren“, „Tolerieren“, pseudogeistige Fintieren, alles diser Provenienz ist nur dazu da uns dumm zu halten.
    Die Klarredner sind Frasems, Verschwörungstheoretiker.
    Stirner entlarvt dieses Gesoxe – schon lange her.

    Warum soll auch der Reiche nicht mal bleich werden.
    Bleiches sollte gesetzlich verboten werden – aber das kann der heutige Rechtssetzer nicht.
    Die Feigheit grassiert.
    Da fällt mir z.Zt. immer der Wonneproppen ein.

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  30. thomram sagt:

    Volli

    „Die Feigheit grassiert. “
    Ein schwer wiegender Satz.
    Was tue ICH, wenn ich mit dem und dem bedroht?

    Ich sage mit Bedacht „Ich verneige mich vor Ursula Haverbeck“.

    Warum warum nur haben die Leute 19soundso, 18soundso, 17soundso,16soundso, „es“ einfach hingenommen?
    Na ja. Die Leute wollten überleben und haben die Sklaverei dem lebendig Begrabenwerden vorgezogen.
    Und. Das täte ich auch.

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  31. Dude sagt:

    @Ram

    Wozu so kompliziert?

    1. Schreib der AHV einen Brief, sie sollen Dir Dein Geld zukünftig per Brief schicken, da Du Dich weigerst, keine Verträge mit Verbrechersyndikaten aka Banken einzugehen. Punkt – soweit ich weiss, gibt es noch kein Bankkonto-Obligatorium, welches gesetzlich festgeschrieben wäre, und die AHV-Verbrecher (vgl. Harry J. Heutschi) sind aber gesetzlich dazu verpflichtet, Dir das Geld zukommen zu lassen. Viel Erfolg beim Wasser trinken! 🙂
    2. Seit wann baut Geld Strassen?

    Ps. Von Bali ist es näher nach Honolulu als von Zureich aus. Kannst ja bei den Maori nachfragen, ob sie Dir ein Langboot zur Verfügung stellen.

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  32. thomram sagt:

    @ Dude

    Ich habe eine Vorstellung davon, was Ignoranz ist. „Sich wiederholende Ignoranz“, das entzieht sich meinem Verständnis. So du dir etwas darunter vorstellen kannst, ist das in Ordnung. Meiner Logik entzieht es sich.

    Schön, dass du so Vieles so genau weisst, Junge. So es dir hilft, prima. Ich selber weiss nichts. Wenn ich etwas als „für mich gesichert“ äussere, dann heisst das nicht, dass irgend jemand, zum Bleistift du, Dasselbige als Superwahrheit hochzuhalten habest.

    Deine Aeusserungen mir gegenüber sind grad mal wieder Auswuchs brachialer Unverschämtheit.
    Ist aber nicht mein, sondern dein Problem, Dudeli.

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  33. Vollidiot sagt:

    Mann Thömmes

    Du mir nicht richtig verstehn.
    Der heutige Rechtssetzer ist feige.
    Abgeordnete sind froh an den Freßschüsseln zu rüsseln.
    Darum setzen sie Recht nach Vorgabe.
    Sonst nix mehr Freßschüssel.
    Also grassiert Feigheit wegen eigenen Vorteiles.
    Verantwortung? Nur eigenes Bäuchlein.
    Das System ist sowas von Scheiße – Verantwortung wird bestraft – Mitheulen belobigt.
    Demokratie heute – hoch lebe die Verkommenheit.
    Von der Niedertracht will ich nix sagen.
    Hölderlin: Das Irrhaus macht ihr euch zum Tribunale.
    ………..und setzt den Wurm zum Richter………

    Darum Leute wählt, wählt die Heuchler und Pödofilen, die Karrieristen und Korrumpierten.

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  34. thomram sagt:

    @ Volli

    Ja Bekannt. So formuliert von meinem Hirni decodierbar.
    Mal einen letzten kippen und dann kippen.

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  35. Dude sagt:

    @Ram

    Wieso fragst du überhaupt, wie der Irrenzirkus funktioniert, wenn Du dann die Antwort (siehe Link oben) nicht liest?
    Das ist mir gegenüber – und jedem sonst, der Dir wichtige Infos als Links weitergibt, weil er keinen Bock und keine Zeit hat, sich dauernd zu wiederholen, brachiale Unverschämtheit!

    @Vollidiot

    U call it!

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  36. luckyhans sagt:

    @ Volli:
    Super Klarstellungen – danke.
    P.S. Könnte es sein, daß wir die ganzen Jahre an ein System geglaubt haben, das eigentlich schon immer so war wie es jetzt immer deutlicher ans Licht kommt (nur daß es früher noch nicht so klar zu erkennen war)?

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  37. Dude sagt:

    @Hans

    Nein, denn die alte Weltordnung (auch wenn sie von den gleichen Kreise erbaut, wie die neue) ist ganz klar etwas völlig anderes als die neue Weltordnung.
    Im Prinzip läuft das teuflische Spiel aber bereits seit ca. 10000 Jahren. Details dazu findest Du hier:
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/12/28/die-neue-weltunordnung-historisch-aufgeschlusselt-und-durchleuchtet/

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