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Krieg heute – 2

Wir hatten uns hier unlängst Gedanken gemacht, wie sich der Charakter der Krieges in der heutigen Zeit verändert hat und welche vielfältigen Möglichkeiten der Machtausübung in der globalisierten Welt vorhanden sind.
Heute wollen wir den ganzen Wahnsinn betrachten, der für Kriege heute noch getrieben wird, einschließlich der Entwicklungen, die gegenwärtig vom Militär-Industrie-Komplex (MIK) der ganzen Welt durchgeführt werden.
Luckyhans, 28. April 2017

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Denn bevor wir zu der alles entscheidenen Frage kommen „Wie kommen wir zu einem langanhaltenden Frieden?“ ist es möglicherweise sinnvoll, sich kurz mit den heutigen Entwicklungen der Waffentechnik befassen – denn ohne Kenntnis dessen, was da vor sich geht, werden wir vielleicht Wichtiges außer acht lassen.

Oder nicht? Ist diese Befürchtung begründet?
Schaun mer mal…

Zuerst ist zwischen den sog. konventionellen Waffen und den Atomwaffen (die mangels seriösen gegenteiligen Nachweisen hier weiterhin als real existierend angenommen werden) zu unterscheiden, denn das Tötungspotential letzterer ist unvergleichlich höher.
Auch wenn Streubomben und Springminen, und besonders die sog. „non-letal weapons“, also die angeblich nichttödlichen Waffen, welche den Menschen fast immer „nur“ zum Krüppel machen, inzwischen in ihrer Massen“wirksamkeit“ deutlich „aufgeholt“ haben.

Wie wir in Teil 1 bereits gesehen haben, hat sich der Charakter des Krieges heutzutage stark gewandelt – von der „offenen Feldschlacht“ wie noch in den sog. Weltkriegen, wo sich weitgehend militärisch organisierte Verbände der kriegführenden Seiten gegenüberstanden, zu sog. asymmetrischen Kriegen – in „Weiterentwicklung“ der damaligen Partisanenkämpfe – und zum ungebremsten systematischen Ermorden der Zivilbevölkerung.
So steht heute zum Beispiel in Jemen eine vorwiegend mit Handfeuerwaffen ausgestattete Guerilla einer modernen, mit allen Streitkräften versehenen Armee der Saudis gegenüber.
Allerdings lassen die „Erfolge“ der Armee, die vorwiegend im Mord an der Zivilbevölkerung bestehen, deutliche Zweifel an der Effizienz der Luftwaffe und der anderen modernen Waffensysteme in einem solchen Konflikt aufkommen.

So kommen die Militärs in allen Ländern langsam darauf, daß sie sich bisher meist (vom Charakter der Kampfführung her) auf die vergangenen Kriege „vorbereitet“ haben.
Wie wird nun ein künftiger Krieg aussehen, welche Waffensysteme befinden sich real in Entwicklung, was davon hat Aussichten auf einen realen Einsatz?

Da sehe man sich einfach mal die Ausschreibungen an, welche die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) in den VSA oder der FPI (Fond Perspektivnych Issledovanij = Fond perspektivreicher Forschungen) in Rußland oder deren Pendants in China, Japan oder Indien so in Aussicht stellen – ein Großteil davon ist ja im Netz einsehbar.
Wem dabei nicht mulmig wird, der muß schon ein ziemlich dickes Fell haben…

Nun ist die Propaganda-Schlacht spätestens seit 1928 – dem Jahr des Erscheinens des „Klassikers“ von Edward Bernays zum Thema – ein wesentlicher Bestandteil der Kriegsführung – vor allem zu sog. Friedenszeiten.
Und daher ist es wichtig, spätere PR (sprich: Pie-Ahr = „public relations“) und heutige ‚Strategische Kommunikation‘, die moderne Form der Propaganda, von den realen Entwicklungen zu trennen.

So machten vor einiger Zeit Computerbilder von einem angeblich geplanten Riesentorpedo in den Medien die Runde, welche „rein zufällig“ bei einer Beratung von hohen russischen Militärs von den Kameras der anwesenden Journalisten erfaßt worden waren.
Bei sorgsamer Betrachtung sind jedoch die Realisierungschancen für eine solche Waffe eher im Phantasie-Bereich anzusiedeln, denn allein der Ressourcenverbrauch für die Entwicklung eines solchen Waffensystems – von dessen sinnvollem Einsatz ganz zu schweigen – würde die heutigen Möglichkeiten nicht nur der russischen Wehrtechnik-Industrie bei weitem übersteigen.
Oder soviele Kapazitäten binden, daß andere Projekte, die viel „essentieller“ sind, nicht durchgeführt werden können…

Oder erinnern wir uns an die Strategische Weltraum-Offensive (SDI) des Herrn Reagan in den 80ern – ein PR-Projekt, das die Sowjetunion zu irrsinnigen Rüstungsanstrengungen bewegen sollte, mit dem Ziel, sie damit wirtschaftlich in die Knie zu zwingen.
Auch wenn heutzutage (auch wieder PR) von den Medien behauptet wird, daß es genauso gekommen sei: die historischen Fakten sprechen genau vom Gegenteil, denn es war sowjetischerseits immer eine „asymmetrische“ Antwort auf SDI vorgesehen und in Arbeit…

Denn – trotz gegenteiliger Behauptungen – die Wirtschaft der Sowjetunion hatte Ende der 80er Jahre nur ein strukturelles Problem, kein systematisches, sondern war im Gegenteil mit der beginnenden Computerisierung gerade auf dem Weg, die hochkomplexen Planungsprozesse der Volkswirtschaft so richtig gut in den Griff zu bekommen – und damit die Mär von der „Überlegenheit der Marktwirtschaft“ zu gefährden: damit wäre ein Grundpfeiler der weltweiten Massenverblödung (vom Kapitalismus als der relativ effizientesten aller Gesellschaftsordnungen) plötzlich ins Wanken geraten.

Also verlegte man sich – mit Erfolg, wie inzwischen nachgewiesen ist – darauf, die geistig verfettete sowjetische Nomenklatura und vor allem den „Dienste“-Apparat in das Besitzstreben („das schöne Leben auf Kosten der anderen“) hineinzuziehen, deren Habsucht und Gier anzusprechen sowie unterschwellig eine Integration in die „Haute volé“, die internationalen „gehobenen Kreise“ anzubieten.
Auch wenn genau das Letztere nun nicht gewährt wird – denn das Ziel, der Zerfall der Weltmacht, ist ja bereits erreicht, und wer wird schon seine potentiellen „Mitbewerber“ (sprich Konkurrenten) noch „unterstützen“…

Aber der wissenschaftlich-technische Vorlauf, den die sowjetische Wehrtechnik auf Kosten des Lebensstandards der dortigen Bevölkerung erreicht hatte, ist inzwischen aufgebraucht – nun sind wieder neue russische Anstrengungen gefragt, um waffentechnisch mit der Nato im Gleichgewicht zu bleiben.
Daß die russische Führung dies durchaus erkannt hat, davon zeugen diverse „Entwicklungsprogramme“ bis 2025 und darüber hinaus.

Auch die aus der Jelzmann-Periode stammende prekäre Personalsituation sowohl im MIK (vor allem mit wieder attraktiven Entlohnungen) als auch in der Armee (Wohnungsbau, sog. „Wissenschaftliche Rotten“ u.a.) wird inzwischen zielgerichtet aufgearbeitet.
Allein die fundamentale Wissenschaft in Gestalt der Russischen Akademie der Wissenschaften hinkt noch mit ihrer Reform gewaltig hinterher: zu tief gehen die Einschnitte, welche die westlich orientierten in-„effektiven Manager“ dem gut funktionierenden sowjetischen System der staatlich finanzierten Grundlagenforschung zugefügt haben.

Ja, womit „beglücken“ uns also die „Eierköpfe“ des MIK demnächst?
Dazu besuche man die Luftfahrtmesse in Farnborough, die ILA in Berlin, die Eurosatory in Paris, die IDEX, die KADEX oder eine andere der vielen großen und kleinen Militärtechnik-Ausstellungen auf der ganzen Welt – auch im Netz jeweils heftig promotet.
Dort erhält man einen ersten Einblick, wofür die Steuergelder der Menschen überall verschwendet werden. (aber es bringt ja „BIP-Wachstum“ und „Arbeitsplätze“…)

Allerdings:
die wirklich großen und wahnsinnig teuren Programme, wie gelenkte Atomsprengköpfe, Flugzeugträger und „strategische“ Riesen-U-Boote, wird man auch dort nicht finden.

Ebensowenig wie die laufenden Forschungsprogramme zu Hyperschall-Raketen (oberhalb von 6 Mach), Kampflasern (im blindmachenden Einsatz gegen Menschen), Land-Kampfrobotern aller Art, Miniatur-Drohnen, elektro-magnetischen Kanonen (rail-gun), Unterwasser-Raketen und Hochgeschwindigkeits-Torpedos, Unter- und Überwasser-Drohnen, elektronische Kriegführung und Cyberwar, direkte Hirn-Kommunikation und -beeinflussung, Wettermachen („Owning the weather“) und viele andere hochgeheime, aber teilweise auch öffentlich zugängliche Projekte.
Wen’s interessiert, der forsche zu den genannten Begriffen bitte selbst nach.

Und das alles nur, um (natürlich auf Kosten der Allgemeinheit, d.h. der Steuerzahler) nochmal „Wachstum“ zu erzeugen, denn einen militärischen Sinn haben die meisten Waffensysteme in den „üblichen“ asymmetrischen Kriegen der Neuzeit nicht.
Und von einem „richtigen großen“ Krieg der Nato gegen Rußland sind wir – ungeachtet des PR-wirksamen Säbel- und Panzerketten-Gerassels auf beiden Seiten – dank den inzwischen modernisierten Atomwaffen der russischen Armee weiter entfernt als je in den vergangenen 70 Jahren…

Da wird auf den Waffenmessen von reinen Kämpfen der verschiedenen Roboter und automatischen Panzer gegeneinander geschwärmt – zu Lande, zu Luft, im Kosmos sowie auf und unter Wasser – und dies noch als „Sieg des Humanismus“ gefeiert.
Welch ein Schwachsinn!
Genügt doch heutzutage ein einziger gekonnt gebauter Computervirus, um die Wasser- und Stromversorgung eines ganzen Landes lahmzulegen und so dieses vollständig zu beherrschen…

Nochmal ganz klar, für alle immernoch Wehrtechnik-Gläubigen:
alle diese „modernen“ Waffensysteme, egal welcher Art, sind überhaupt nicht erforderlich – die Herrschaft über die Menschen weltweit in allen Ländern ist heute, im Zeitalter der Globalisierung, mit ganz anderen und viel raffinierteren Mitteln zu erreichen – die auch schon alle installiert und wirksam sind!

Sie heißen Zentralbank, Kredit-Finanzierung, Schein-Geld, Zinsen, Schulden, private Geld-Schöpfung, Wertpapiere, CDS und so ähnlich – dagegen verblassen alle anderen Waffen.

Bei der gesamten militärischen Forschung und Entwicklung geht es ausschließlich darum,
1. geistige Kapazitäten der Menschheit und öffentliche Finanzmittel fehlzuleiten, damit sie nicht für nützliche Projekte zur Verfügung stehen, und
2. unnützes „Wachstum“ des BIP zu erzeugen, damit das irre Zins-Kredit-Schuld-Schein-Geldsystem nicht zusammenbricht.

Und auch der gesamte sonstige militärische „Budenzauber“, der für den „Normalbürgen“ zu Friedenszeiten veranstaltet wird, mit Satelliten-Abschüssen, Raketenstarts, „Nachrüstungsaufgaben“, „Sicherheitsmaßnahmen“, Konfrontationen, „Vorfällen“ und „Abschreckungsnotwendigkeiten“, Militärmanövern und –transporten durch die halbe Welt und sonstigen Kriegsspielen auf beiden (!) Seiten – das alles ist weder militärisch noch politisch noch sonstwie wirklich sinnvoll zu begründen.

Der einzige tatsächliche Grund für all diese Dinge resultiert aus einem reinen Konstruktionsfehler des heute weltbeherrschenden Finanzsystems, in dem Geld nur als Schuld geschaffen werden kann.

Und da Zinsen nur durch Arbeit in der Realwirtschaft entstehen können und niemals durch irgendwelche Finanzmanipulationen, aber im heutigen Schein-Geld-System das Geld für die Zinsen gar nicht mehr im erforderlichen Maße geschaffen werden KANN, entsteht daraus alle 50 – 100 Jahre die „Notwendigkeit“ eines „Neustarts“ dieses Systems.

Und damit dieser „Reset“ nicht allen zu sehr ins Auge fällt, wird er schon seit Jahrhunderten stets in Form eines „großen Krieges“ durchgeführt, in welchem wieder hinreichend viele Menschen, die sich mal einen Durchblick durch diesen gesamten Widersinn erarbeitet haben, ausgemerzt werden und wieder hinreichend viele materielle Werte zerstört werden, damit wieder eine „Wachstumsperiode“ (mit Losungen wie „Wohlstand für alle“) generiert werden kann.

Das ist das ganze Geheimnis des Krieges.

Wer das noch nicht glauben mag, der lese bitte gern weiter. Denn wir kommen nun (endlich) zu der aus Teil 1 resultierenden Frage:

Warum, zu welchem Zweck, mit welchen Zielen wird heute tatsächlich noch Krieg mit Waffen geführt?

Da geht es doch fast immer, wie uns die Medien und diverse „Experten“ nicht müde werden zu erklären, vor allem um Erdöl und Rohstoffe…
Tatsächlich?

Die Bodenschätze und Schürfrechte weltweit befinden sich doch eh schon in den Händen weniger transnationaler Großkonzerne – beim Erdöl sind das die „big four“: ExxonMobil, Chevron, Royal Dutch Shell und BP, bei anderen Naturreichtümern sieht es nicht anders aus – alles befindet sich seit langem schon in wenigen un-guten Händen.

Könnte es also sein, daß die angeblichen „Kriege um die Rohstoffe“ nur Ablenkungsmanöver sind, um die betroffenen Völker in Atem zu halten und uns hier im Westen „als Nutznießer“ mit der Pseudo-Begründung „ruhigzustellen“, weil somit angeblich mitverantwortlich?

Und wenn man es genau betrachtet, ist da auch „was dran“ – allerdings ganz anders, als es uns die Propaganda-Medien darbieten:
denn das materielle Leben hier im Westen ist heutzutage schon derart übersteuert, daß ein Großteil der hergestellten Waren und damit der dafür „erforderliche“ Naturverbrauch (!) schon von niemandem mehr wirklich gebraucht wird.
Wer sich davon überzeugen will, der gehe bitte im nächsten Supermarkt zum Pappkarton-Stand mit den „China-Waren“, die für 1 oder 2 Euro in minderer Qualität Dinge enthalten, von denen jeder schon ausreichende Anzahlen zu Hause liegen hat…

Oder der betrachte den Austausch-Wahnsinn mit den immer „neueren Generationen“ der angeblich (aber in Wirklichkeit längst nicht mehr) lebenslang zuverlässigen Elektronik-Geräte: durch enormen Werbedruck wird ständig dafür gesorgt, daß die „Verbraucher“ (!) stets das neueste Gerät kaufen sollen, das nach wenigen Wochen bereits wieder „veraltet“ sein soll – wie dumm sind wir eigentlich?
Ständig „müssen“ wieder neue Eigenschaften und Programme „gelernt“ werden – obwohl man schon längst den Überblick über die „kostenlos mitgelieferten“ versteckten Eigenschaften der Geräte verloren hat: Standort-Tracking/Bewegungsprofile, Interessen-/Datenausspähung, Abhören, Fingerabdruck scannen, bald vielleicht auch DNS-Erkennung? usw.

All das sind die wahren „Gründe“ für den um mindestens eine Größenordnung überdimensionierten „Rohstoffbedarf“ des modernen Menschen: zurückgeführt auf die wahren Bedürfnisse, könnten wir hier im Westen mit viel viel weniger auskommen.
Und plötzlich wäre auch ein höherer Lebensstandard für die sog. „zweite und dritte Welt“ nicht mehr unerreichbar – Fülle für alle, wie von Mutter Natur vorgesehen…

Es liegt also in hohem Maße tatsächlich an uns, ob wir uns weiterhin als Verbraucher mißbrauchen lassen oder beginnen, ein Leben in Fülle, aber ohne sinnlose Überschüsse und lebenszeitstehlende „Gimmicks“ zu führen – jeder hat es selbst in der Hand…

Aber wie gesagt: das entscheidende ist der bereits heute weltweit total mono- bzw. oligo-polisierte Rohstoffsektor – das kann niemals der Grund für Kriege sein.

Es geht also bei den heutigen Kriegen nicht um Rohstoffe, sondern um Land – um Ackerland, weil die Ernährung der Menschen „sichergestellt“ werden muß?
Echt?

Mußte Brasilien denn besetzt werden, damit immer mehr Regenwald unwiederbringlich für Viehfutter-Gen-Soja-Plantagen und Schrimps-“Zuchten“ vernichtet wurde?
Oder ging das nicht auf anderen Wegen? Über den Kauf der nationalen Oligarchie?
Die man mit dem weltweiten Kredit-Finanzsystem jederzeit in der Hand hat?

Mußte für die Palmöl-Plantagen auch nur ein asiatisches Land besetzt werden, oder ging das auch anders? Mit gelegten Bränden, welche den Urwald samt den darin lebenden Tieren vernichteten und so „rein zufällig“ den Platz für die Ölpalmen-Mono-Un-“Kultur“ freimachten?

Wem gehört denn das Ackerland in der Ukraine oder in vielen Staaten Afrikas?
Den Menschen im Lande? Oder bereits den internationalen Konzernen und Banken?

Werden dort denn natürliche Lebensmittel für die örtliche Bevölkerung produziert, oder sind es nur noch genmanipulierte (Soja, Mais), mit Pestiziden verseuchte und mit Kunstdünger aufgeputschte Magenfüllmittel oder Viehfutter für die Massentierhaltung, zum Abfüttern der westlichen Massen mit ungesunden Chemie- und Fleischnebenprodukten?

Wie steht es also mit dem Krieg um das Land?
Oder um das Wasser, wie uns die Medien nach wie vor einblasen, wenn es um Israel und den Nahen Osten geht?
Sind das nicht auch alles nur vorgeschobene „Begründungen“ ohne reale Grundlage?

Die heutigen Kriege werden also nur noch wegen privater Machtinteressen geführt.
Wirklich?

Aber wozu denn Krieg führen, wenn man mit dem Kredit-Zins-System sowieso alle Länder der Erde, alle Unternehmen aller Länder und die einzelnen Menschen in totaler Abhängigkeit halten kann?
Alle sind doch gezwungen, die Zinsen zu bezahlen – zum einen direkt, zum anderen die in den Preisen der Waren und Dienstleistungen versteckten Zinsen, welche inzwischen bereits durchschnittlich (!) rund die Hälfte aller Preise ausmachen!!!

Daraus folgt:
Netto-Zins-Empfänger sind NUR diejenigen, deren Zins-Einnahmen (!) höher sind als die Hälfte ihres Netto-Jahresumsatzes für den persönlichen Bedarf!
Alle anderen sind Netto-Zins-Zahler!

Und wer ist auf die eine oder andere Weise denn nicht verschuldet in dieser Welt?
Wer muß sich denn nicht den Bedingungen der Banker beugen?
Doch nur die obersten Banker selbst, oder?
Und alle, die in den oberen Bankenetagen dagegen aufbegehren, werden einfach aus dem Fenster geschubst – wohl nicht umsonst sitzen die großen Banken weltweit immer in Hochhäusern…

Wenn nun aber über das Eigentum an den Banken – bis hin zu den Zentralbanken – sowieso alle tun und lassen müssen, was die wenigen Superreichen wollen – wozu sollte man dann noch Kriege führen?
Kann denn Macht totaler sein als der systemimmanente ökonomische Zwang, dem sich ALLE zu unterwerfen haben?

Oh nein, jetzt bitte nicht mit irgendwelchen Schauspielern kommen – die „Politiker“ sind doch hier im Westen schon seit Jahrzehnten nur noch Politiker-Darsteller – sie haben keine Macht – gar keine – sie sind völlig abhängig.
Denn wenn sie nicht machen, was man von ihnen verlangt, werden sie sogar als Bundespräsidenten-Darsteller wegen ein paar kleinlicher „Steuerschulden“ von der Presse niedergemacht, während andere in selbiger Rolle sogar als noch verheiratete Männer mit ihrer Haushure als „First Lady“ herumrepräsentieren dürfen, ohne daß sich da auch nur ein einziger Journalügner dran stört…

Und was ist mit dem „Krieg gegen den Terror“?
Ist das keine internationale Bedrohung?

Das wollen wir mal ein wenig näher betrachten.
Denn der stärkste Terror wird gegenwärtig von Staaten oder Ländern oder deren Geheimdiensten ausgeübt. Oder wie wollen wir es nennen, wenn entgegen dem UNsicherheitsratsbeschluß, der eine „Flugverbotszone“ beinhaltet, plötzlich das betreffende Land von ausländischen Luftwaffen bombardiert und der rechtmäßig gewählte Regierungschef brutal ermordet wird?

Wenn die einen (die Russen) um Hilfe gerufen werden im Kampf gegen vom Ausland her eingeschleuste Söldner- und Terroristengruppen, welche die Zivilbevölkerung ermorden, vergewaltigen und drangsalieren, während andere (VSA, Frankreich, Israel, hilfsweise auch die Bunzelrepublik) zwecks Unterstützung derselben Terroristen eine offene Luft-Aggression gegen die Regierungstruppen durchführen – unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen den Terror“, wie in Syrien?
Oder in Mali oder dem Sudan oder wo auch immer…

Es ist doch erstaunlich, daß bestimmte Administrationen und deren Organisationen meinen und sich anmaßen, sie wären aufgrund ihrer „Einmaligkeit“ und „Ausnahmestellung“ berechtigt, über andere Völker, Länder, Regierungen und politische Systeme entscheiden zu dürfen – und zwar nach eigenem Gutdünken.
Und daß es dieselben Organisationen sind, die als Schöpfer, Förderer und Unterstützer des Terrors und der bekannten Terroristen-Organisationen auftreten.

Und daß anderswo, wo dies „erwünscht“ ist, tatsächlicher Terrorismus praktiziert wird, wie in Moskau (erinnern wir uns an die Massen-Geiselnahme im Kino „Nordost“), wie in der Ostukraine (DVR und LVR), wie in Dagestan (Beslan), wie in Kasachstan, wie in Armenien, wie neuerdings auch in der Türkei und anderswo.
Dagegen finden in anderen Ländern vor allem große Showvorstellungen statt, mit gesprengten Hochhäusern wie in NY, mit „blutigen“ Schauspielern wie in Boston, mit schnell erschossenen „Terroristen“-Darstellern wie in Paris, Nizza oder München.

Tote Menschen gibt es natürlich überall – da sind die Herrschenden noch nie zimperlich gewesen, wenn es um die Durchsetzung ihrer Ziele ging – ein paar Tausend Mann, wie in Pearl Harbour, mußten schon mal ins Gras beißen, damit der Präsident seinen Kriegseintritt „begründen“ konnte, – oder wie bei 9-11, damit der längst vorbereitete Patriot Act „endlich“ auf die eigene Bevölkerung losgelassen werden konnte und der längst vorbereitete Krieg im Irak wenige Wochen (!) später (im Oktober 2001) „endlich“ starten konnte …

Wir sehen: der weltweite Terrorismus ist bei den einen der Vorwand zur Durchsetzung ihrer Ziele, bei anderen dagegen eine von außen eingebrachte reale Bedrohung der Sicherheit der einfachen Menschen.
Diese Bedrohung jedoch mit militärischen Mitteln zu bekämpfen, wird nur in den seltensten Fällen zum Ziele führen, und erst dann, wenn sie mit dem Austrocknen der Versorgungswege der Terroristen kombiniert werden.

Und die illegalen Drohenmorde der VSA-Administrationen haben nachweislich zu einem Anwachsen der islamistischen Bewegungen geführt – sie dienen also NICHT dem Kampf GEGEN den Terrorismus, sondern sie FÖRDERN letzteren.

Und sowohl die Befreiung Syriens wie dann hoffentlich auch des Iraks vom Schreckgespenst der Terroristen-Organisation „Daesh“ wird wohl nur dann erfolgreich möglich sein, wenn diejenigen, welche heute genau diese Organisation noch für ihre schmutzigen Ziele mißbrauchen, endlich dazu gezwungen werden, deren Unterstützung sein zu lassen.

Dazu muß das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes wieder Grundsatz der internationalen Politik werden – wenn die UNO nicht mal das zustande bringt, dann braucht sie wirklich bald keiner mehr…

Der Kampf gegen die interessengelenkten bezahlten internationalen Söldnerorganisationen ist also kein militärisch zu gewinnender Krieg, sondern eine politisch durchzusetzende Maßnahme – wofür gibt es internationale Organisationen und das Völkerrecht, wenn nicht dafür…
.

Somit stellen wir fest: es gibt KEINEN einzigen stichhaltigen Grund dafür, heutzutage noch mit Waffen einen Krieg zu führen.
Denn alle Pseudo-Ziele sind doch längst erreicht – Rohstoffe, Wasser, Land und Leute, Vermögen, Eigentum und Besitztümer sind doch jederzeit durch das herrschende System „einkassierbar“, ohne daß ein Schuß fallen muß.
Und „Sicherheit“ kann auf politischem Wege gewährleistet werden.

Also sind die meisten tatsächlich stattfindenden Kriege reine Show-Vorstellungen?

Oder anders gefragt:
Wer hat ein Interesse daran, daß sich Menschen gegenseitig bekämpfen, sich gegenseitig dezimieren, sich nicht einig gegen die Ausbeutung und Unterdrückung stellen?
Sich nicht als Menschen begreifen, als Schöpferwesen, als Teil der Natur und des Alls?

Oder noch anders:
wer braucht denn einen „Reset“ des Kredit-Zins-Schein-Geld-Systems, weil es an seine systematische (!) Grenze gekommen ist?
Nachdem per Globalisierung schon alle anderen Möglichkeiten, noch weitere „Märkte“ einzubeziehen, ausgeschöpft sind?

Seien wir doch ehrlich:
Das Trachten nach der „Weltherrschaft“ ist doch auch nur ein Vorwand, um endlich den nächsten Weltkrieg inszenieren zu können – den die internationale Finanzoligarchie einfach braucht, um den Bankrott ihres unsinnigen Finanzsystems zu verschleiern.

DA haben wir ihn – den wahren Grund, warum es heute noch Kriege gibt:

  1. weil in jedem Krieg zum einen Waffen „verbraucht“ werden, die man hinterher wieder neu produzieren „muß“ – das BIP kann wieder „wachsen“, damit die fälligen Zinsen wieder erarbeitet werden können.
  2. weil in jedem Krieg Menschen und Material vernichtet werden, die man hinterher wieder neu „produzieren“ kann, was ebenfalls wieder zu dem zinsgetriebenen „Wachstum“ führt.
  3. weil sich durch einen „großen Krieg“ der fällige Bankrott des irrsinnigen Kredit-Zins-Schuld-Schein-Geld-Finanzsystems so schön verschleiern läßt.

Die Schlange des alles steuernden Finanzsystems hat sich schon lange in ihrem eigenen Schwanz verbissen und frißt sich langsam aber sicher selbst auf – auf Kosten der Menschen, welche diesen Planeten bevölkern.

Sie werden in unsinnige Kriege gezwungen, damit die schon Superreichen noch ein klein wenig reicher werden können, und damit das irrsinnige Zins-Schuld-Kredit-Schein-Geld-System noch ein wenig am Laufen gehalten werden kann.

Das und nichts anderes ist der Grund für Kriege.

Und es ist Zeit, daß wir alle das endlich begreifen.

Und es ist höchste Zeit, daß wir uns endlich zu einer Neuen Friedensbewegung zusammenschließen und dem Wahnsinn dieses Wirtschaftssystems ein Ende machen, indem wir alle – und jeder für sichbeginnen, ein Leben nach den Bedürfnissen von Mutter Natur zu führen – die unsere eigenen Bedürfnisse sind.
Jetzt – ab sofort, ab heute.

Denn wir sind Teil der Natur, nicht deren Beherrscher.

Und weil dann auch alle Kriege sehr bald ein Ende finden werden…

Was – so einfach soll es sein?“

Nein.
Wir wissen, daß es immer das Zusammentreffen von mehreren Voraussetzungen braucht, damit bestimmte Ereignisse passieren und Entwicklungen geschehen können.
Dabei unterscheiden wir – wie in der Mathematik – notwendige und hinreichende Bedingungen – die einen sind unbedingt erforderlich, damit die Voraussetzungen für Veränderung geschaffen werden, und die anderen bringen dann diese in Bewegung.

So ist die innere Einkehr eines jeden Menschen, die Rückbesinnung auf seine natürlichen Bedürfnisse, zumindest eine der notwendigen Voraussetzungen, damit der Wahnsinn endlich aufhört – notwendig, weil ohne dies gleich gar nichts in Gang kommt.
Ob sie auch hinreichend sein wird, oder wodurch sie sinnvoll ergänzt werden muß, kann sich erst zeigen, wenn möglichst viele diesen ersten Schritt, den wirklich jeder schon heute ohne weitere Voraussetzungen tun kann, gegangen sein wird – ohne dies werden wir es nie erfahren…

Was noch dazugehört an Erfordernissen, darf jeder selbst überlegen. Und hier gern darlegen.

(Fortsetzung hier)

– – – –
Nachtrag zum Krieg in Syrien und Nahost

Abgesehen davon, daß die VSA vorführen, daß die (angeblich) stärkste konventionelle Armee der Welt nach Jahrzehnten NICHT in der Lage ist, ein Land wie den Irak TROTZ Besatzung zu „befrieden“…
Vielleicht gewöhnen wir uns auch mal an eine andere Denkweise, nicht immer nur den alten militärisch-beschränkten Schmonses.
Für Syrien gibt es keine militärische „Lösung“ – das sollte endlich jeder begreifen. Es geht nur politisch – wir alle dürfen das nun endlich mal praktisch lernen.

Auch der Irak ist nur EIN Beispiel – Afghanistan, Korea, Vietnam usw…. – schon vergessen?
Klar, viele wissen es schon – im Krieg: „Alles basiert auf Lügen.“ – aber viele glauben den Lügen doch: der „Abzug“ der Amis aus dem Irak hat genausowenig stattgefunden wie viele andere PR-Aktionen auch, es sind lediglich die „militärischen Kompetenzen“ in die Hände von privaten Söldnerfirmen gewechselt – es sind noch genausoviele Amis im Irak wie vorher… usw.usf.

2. Saddam hat die Chemiewaffen, die der Westen ihm geliefert hatte, als er noch „unser Lump“ war, vor allem gegen den Iran eingesetzt, neben den Kurden. Wobei diese Ami-Denkweise mit „unser Lump“ derart DANEBEN ist, daß man dazu eigentlich nichts mehr sagen braucht…
Und der VSA-Einfall in den Irak ist völlig ohne Landeskenntnis erfolgt – damit meine ich Mentalitätskenntnis. DAS ist der Grund, warum nicht nur Irak und Afghanistan (bis heute nicht wirklich „befriedet“), sondern auch ALLE anderen Invasionen der Amis seit 1945 (bis auf das winzige Grenada) in die Hose gegangen sind. Man kann in anderen (vor allem arabischen) Ländern nicht mit „westlicher Denke“ erfolgreich sein – nicht mal im Westen selbst, wie sich demnächst am Zerfall der EU zeigen wird…

3. Die VSA haben KEIN taktisches („Nahost“ oder so), sondern ein strategisches Problem – mit der Zerstreuung auf 800 Stützpunkte weltweit nützt auch die (relativ zur Bevölkerung) größte Armee der Welt wenig – trotz fast 50% der weltweiten Militärausgaben, die über die Notenpresse bzw. die Wallstreet-Banken der ganzen Welt aufgedrückt werden.
Dennoch ist die Nato zum Beispiel der russischen Armee rein zahlenmäßig WEIT überlegen – ob sie das dann auch im Kampf umsetzen kann, ist eine andere Frage, aber so denken Militärs erstmal. Auch war die VSA-Armee technisch (bis vor kurzem noch auf fast allen Gebieten) weltweit führend, wie (immernoch) bei den UAV, mit denen sie momentan noch sehr viel anrichten könnten.
Aber – sie bringen es nicht in die Umsetzung – warum wohl?

4. Syrien und Assad sind nur vorgeschobene Schein-Positionen – es geht da für die Inzis um deutlich mehr: einen „echten“ islamischen Terror-Staat, der dann per UNO usw. gegen Rußland oder bestimmte EU-Länder in Stellung gebracht werden kann – je nach Wunsch… alles andere ist nur Show.
Es geht „denen“ immer nur um Macht, koste es (Menschenleben) was es wolle…

5. Die Türkei ist nach wie vor in der Nato, auch wenn der Sultan E. ab und an mit Putin poussiert hat – bevor sie nicht in ShOZ und EAWU integriert ist, kann da noch alles mögliche passieren, auch trau ich dem Mann nicht mehr – aber ebenso ist ein „gelungener“ Putsch (wäre auch nicht der erste in der Türkei) jederzeit denkbar.

6. Wir sollten uns auch angewöhnen, die üblichen vom Großmachtdenken induzierten Ansichten zu hinterfragen. Denn dieses Denken hat schon lange ausgedient – ebenso wie die „sich selbst erfüllenden“ Prophezeiungen (Nostradamus, Lorbeer u.v.a.m.), die immer wieder per Propagandamedien versteckt „rechtzeitig“ in die Hirne eingeblasen werden, damit sie auch ja nicht „vergessen“ werden – sie sind SÄMTLICHST das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden – es ist alles nur Manipulation.
Also bitte nicht mehr in den Denkkategorien der Herrschenden denken, denn da kann nichts anderes herauskommen als Herrschaft (= unsere Unterdrückung)…


8 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Ein sehr schöner Überblick aus der Vogelperspektive! [Metapher]

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  4. DirtyWorld sagt:

    Hat dies auf Dirty World rebloggt.

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  5. Peter S. sagt:

    Hi Lucky,
    danke, wie immer, für deine Arbeit. 🙂

    Ein paar Gedanken dazu.

    Ich meine einen Logikfehler entdeckt zu haben.
    Du schreibst einerseits das ein Krieg gg Russland so unwahrscheinlich ist wie seit 70 Jahren nicht mehr, und andererseits das die zyklischen „Neustarts“ mit Kriegen übertüncht würden (sinngemäß) und begründest das alles letztlich damit das es um noch ein wenig mehr Reichtum – dank Waffenhandel u. Wiederaufbau gänge.

    Deine Übertünchungsthese + Begründung (beides sehe ich anders, spare mir aber die Ausführungen da die eh keinen interessieren) jedoch spricht FÜR einen solchen Krieg.
    Für „diejenigen welchen“ gibt es dabei nichts zu verlieren aber jede Menge zu gewinnen und zwar sowohl kurz- als auch langfristig.

    Es sei denn das (der „kein Krieg“ Satz) ist quasi der Eso-Alibisatz – der in einem Artikel, der sich bis zur Halskrause in die Dualität kniet, seltsam anmutet und nur verwirrt.

    Die UNO:
    Ist von Anfang an als, in (für gewisse Kreise) wichtigen Fragen impotentes Konstrukt entworfen worden dank der Veto-5 (die Gleichesten unter den Gleichen) und gehört nicht nur deswegen schon zerlegt und unabhängig neu aufgebaut sondern gerade wegen des neu ausgerichteten Fokus (siehe Codex Alimentarius, Replacement Migration, Frühsexualisierung, …) – da ist nichts mehr zu retten geschweige denn noch Raum für Hoffnung mMn.

    Zitat:
    „Man kann (…) nicht mit „westlicher Denke“ erfolgreich sein – nicht mal im Westen selbst, wie sich demnächst am Zerfall der EU zeigen wird…“
    Zitat Ende

    Ich denke daß das (der EU crash) eher unter „Läuft wie geplant.“ einzuordnen ist – und wartet nurnoch auf den Startschuß welcher jederzeit erfolgen kann – z.B. mit dem platzen der Immobilienblase in China (die 08/09 um Längen schlagen wird, mit „unseren“ Banken und Versicherungen wieder ganz vorn mit dabei).
    Aber momentan kann damit China noch gut kaltgestellt werden… insofern ist noch ne Schonfrist gegeben. Nur bis wann?

    Ich bin mir sogar sehr sicher das der ganze (vorbereitende) „Spaß“ (bzgl. Crash) nur durch die willige Mitarbeit aller(!) EU-Mitgliedsstaaten überhaupt möglich war.

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  6. luckyhans sagt:

    zu Pe-S um 05:19
    Hallo Pet-s,
    die Welt IST widersprüchlich – so darf es auch ein Artikel sein. 😉
    Der „große Krieg“ war bisher stets die Methode des Neustarts des Falschgeld-Systems – er hätte schon vor 20 Jahren beginnen sollen, wurde aber bisher verhindert; statt dessen mehren sich die „lokalen Konflikte“ – es scheint also einen Machtkamnpf zu geben zwischen denen, die ihre Pfründe über einen „großen Krieg“ hinausretten wollen (Realwirtschaft, Nationalisten), und denen, die meinen, auf die Masse der Menschen verzichten zu können („Neo-Liberale“, Globalisten).
    Ob es einen solchen geben wird oder ob ein anderer Weg angestrebt wird zum Neustart, scheinen sich die finsteren Kräfte noch nicht einig zu sein.
    Daß ein großer Krieg niemandem wirklich etwas bringen würde, steht für mich fest, auch ohne Atomwaffeneinsatz. Eine Begründung dafür würde jetzt über den Rahmen eines Koms weit hinausgehen, ich habe dazu aber genug Artikel hier geschrieben.

    Die UNO war ab 1941 die Militärorganisation der westlichen Alliierten zur Koordinierung der Aktivitäten gegen die Feindstaaten – daher auch die bekannten Klauseln – und sie ist längst überflüssig, wie auch Nato und vieles andere; jedoch: solange keine neuen Mechanismen wirken, sind Völkerrecht und UNO immernoch ein Anker gegen die „Willkür des Stärkeren“.

    Zur EU als CIA-Projekt ist hier ebenfalls genug gesagt; bitte lies die entsprechenden Artikel; zu finden per bb-Suchfunktion oben rechts auf der Startseite.

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  7. Peter S. sagt:

    Völkerrecht ist Mittel zum Zweck – eine Keule mit der man auf anderen herumknüppeln kann wenn es nützt und ansonsten fröhlich ignoriert, oder besser mit Füssen getreten wird.
    Oder was hat die UNO unternommen im Falle des Kosovo?
    Oder sonst wer?
    Die UNO konnte nix machen dank Veto und wird nie was machen können was nicht erwünscht ist (und man kann sich ja anschauen was erwünscht ist.
    Dein Anker ist ein Weinkorken am Bindfaden.
    Ich kann auch Dr. Ganser nicht verstehen der nur das Veto-Konzept der UNO kritisiert und sie ansonsten in den Himmel lobt – ich würde das mangelhafte Recherche nennen … genauso wie er offensichtlich in seinen Recherchen schön Bögen um das Thema WK2 schlägt … ich schweife ab.

    Von EU/CIA whatever weiß ich nix, was ich dagegen weiß ist das trotz dem das jeder Ökonom, der auch nur mal in nen Vorlesungssaal reingeschnuppert hat, weiß das Deutschland mit seiner Niedriglohn&Exportpolitik die Eurozone an die Wand fährt.
    Und weil das so ist und die EULänder (welche den Euro angenommen haben) trotzdem gute Miene zum bösen Spiel gemacht haben müssen die genauso korrupt und eingeweiht sein.
    Und obwohl es keine Austrittsregelung gibt ist die wesentliche Frage doch am Ende nur: Will ich mein Land und meine Leute komplett ruinieren und in einen möglichen – äh wahrscheinlichen Bürgerkrieg treiben lassen oder nehme ich möglicherweise Sanktionen und ein paar andere Schwierigkeiten in Kauf aber habe meinem Land das schlimmste erspart?
    Italien und die Bundesreplik haben, dank Feindstaatstatus, da kaum Optionen gehabt ohne Aufstände raus zu kommen – wobei das jetzt eh zu spät ist und auch sonst sich vermutlich nur auf die besagte Klausel berufen worden wäre.

    Ich mach jetz Schluß weil spät, zum Rest äußer ich mich bis spätestens Mittwoch.

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