bumi bahagia / Glückliche Erde

So mancher Leser hat sich gewiß schon gefragt, warum denn hier – neben aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen sowie den „rein esoterischen“ Beiträgen – immer wieder allgemeine Fragen der Erkenntnis berührt werden – einige Beispiele dazu sind die folgenden Artikel:

https://bumibahagia.com/2015/10/08/meine-welt-ist-nicht-deine-welt/

https://bumibahagia.com/2015/10/10/ein-stueck-weltenzyklus/

https://bumibahagia.com/2015/05/24/ein-einheitliches-weltmodell-1/

https://bumibahagia.com/2015/05/29/ein-einheitliches-weltmodell-2/

https://bumibahagia.com/2015/05/31/ein-einheitliches-weltmodell-3/

https://bumibahagia.com/2015/06/02/4-ein-einheitliches-weltmodell/

https://bumibahagia.com/2015/06/05/5-ein-einheitliches-weltmodell/

https://bumibahagia.com/2015/06/19/die-digitale-illusion/

https://bumibahagia.com/2014/02/17/der-teilchen-mythos/ – Teil 1

Teil 2: https://bumibahagia.com/2014/11/02/luckys-nachtgedanken-6-blicke/

Teil 3: https://bumibahagia.com/2014/11/03/luckys-nachtgedanken-7-das-ungeteilte-ganze/

Teil 4: https://bumibahagia.com/2014/11/24/luckys-nachtgedanken-8-resonanz/

Teil 5: https://bumibahagia.com/2014/11/24/luckys-nachtgedanken-9-ewig/

Das liegt ganz einfach daran, daß wirklich wirksame und langfristig stabile Veränderungen in unserer heutigen Welt nur dann zustande kommen können, wenn es uns gelingt, unsere Vorstellungen von der uns umgebenden Wirklichkeit möglichst nahe an die tatsächlichen Gegebenheiten und Prozesse heranzubringen.

Was hindert uns denn nun, die Wirklichkeit auch so zu sehen und wahr zu nehmen, also als wahr zu erkennen, wie sie vor sich geht?

Das sind die tief in uns sitzenden Prägungen, Vorurteile und Konditionierungen, die uns in diesem Leben und in unseren vorherigen Leben „beigebracht“ (welch ein schönes, kennzeichnendes Wort!) wurden und durch die Einflüsse in unserer Umgebung ständig wieder vorgespiegelt werden.
Das mag nicht mal „absichtlich“ geschehen (also unbewußt), denn erst wenige Menschen sind sich überhaupt der Tatsache bewußt, daß sie solchen falschen Vorstellungen anhängen und sich in ihren tagtäglichen Handlungen von ihnen steuern lassen.

Eines der Beispiele, an denen die daraus resultierende begrenzte Sicht klar werden kann, ist die Ignoranz und Ablehnung sämtlicher Para- und Psi-Phänomene.
Es gibt inzwischen wieder hinreichend viele wissenschaftlich gut dokumentierte Bücher mit den Nachweisen solcher „Erscheinungen“ genannten Fakten – Hunderte von Versuchen beweisen, daß es solche Phänomene tatsächlich gibt, aber die meisten Menschen verlassen sich nicht auf ihre eigene Denkfähigkeit, sondern auf das „Urteil“ von „Spezialisten, Experten und sonstigen Fachleuten“.
Mit welcher Berechtigung bitte?
Schon zu Bezeichnung „Erscheinungen“ zeugt von unserer unterbewußten Ablehnung, die solche Vorgänge als „scheinbare“ abtun will – da steckt schon soviel Vorverurteilung darin…

Bitte seien wir doch ehrlich: es gibt inzwischen soviele Nachweise von sog. Para- und Psi-Phänomenen, daß es als gesicherte Erkenntnis gelten kann, daß Wahrscheinlichkeitsprozesse sich geistig beeinflussen lassen.
Ich mag jetzt nicht all die Bücher aufzählen, die dazu verfügbar sind – wer sich damit beschäftigen möchte, wird gewiß sehr schnell fündig werden.

Nun hat aber die Quantentheorie schon vor vielen Jahrzehnten postuliert, daß unser gesamtes grobstoffliches Universum seine Existenz – auf dem Quantenniveau – ausschließlich Wahrscheinlichkeitsprozessen zu verdanken hat – die Wellenfunktion ist genau solch eine Wahrscheinlichkeitsbeschreibung für einen Elementarvorgang.

Das bedeutet, daß (vorausgesetzt die letzten 80 Jahre Physik haben sich nicht mit Schwachsinn beschäftigt) auch unsere gesamte grobstoffliche Welt – von der feinstofflichen ist das ja bereits „per definitionem“ klar und auch längst so nachgewiesen – auch den Geist beeinflussen läßt.

Alle „Mind over matter“-Freunde, die nun bereits frohlocken, möchte ich jedoch daran erinnern, daß genau dieses unbewußte Machtdenken (was ist „primär“, was war zuerst da, was beherrscht das andere – Geist oder Materie?) eine der schlimmsten Prägungen ist.
Es ist die falsche Herangehensweise, denn in Wirklichkeit gibt es weder das eine, noch das andere.

Geist und Materie sind in gewisser Hinsicht „ewig“ (da kommen wir gleich noch drauf zurück).

Und Geist und Materie stehen ständig in Wechselwirkung, d.h. (1) sowohl beeinflußt der Geist die Materie, als auch (2) die Materie beeinflußt den Geist – eine Frage nach „Beherrschung“ oder „Primat“ entbehrt also jeglichen Sinns.
Während für die Aussage (1) die Quantentheorie und die Para-/Psi-Phänomene als Beweis dienen, sind für die Aussage (2) die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung Nachweis genug.

Denn wohl nicht „zufällig“ sind die Gedächtnis- und Denkleistungen des Menschen davon abhängig, welche Metalle seinem Körper zugeführt werden. Bei Aluminium, das ist inzwischen hinreichend belegt, führt dessen Einlagerung im Gehirn zu Demenz und Alzheimer – falls jedoch Silber und Gold (monoatomisch oder homöopathisch) dorthin gelangen, sind die Denkleistungen signifikant verbessert.

Materie kann also ganz deutlich die geistigen Leistungen beeinflussen – da brauchen wir nicht erst die hochkomplizierten Modelle der hormonalen „Steuerung“ aufzurufen.
Diese hormonalen Prozesse sollen hier auch nicht in Abrede gestellt werden – bewahre – nur bedarf deren Wirksamkeit und Einfluß weiterer Untersuchungen – vor allem was die Geschwindigkeit dieser Vorgänge betrifft…

Zur „Ewigkeit“ von Geist und Materie:
damit kann natürlich immer nur die Existenz „als solche“ gemeint sein, denn es ist ja hinlänglich bekannt, daß sich beides in ständiger Veränderung befindet, wir mithin nicht von „Realität“ (von lat. „res“ = das Ding) sprechen können, sondern nur von Wirklichkeit, d.h. von wirkenden Prozessen und Vorgängen – das ist hier such schon oft genug dargelegt worden.

Es ist also nicht der jeweilige konkrete Elementarvorgang (oft fälschlich als „Elementarteilchen“ bezeichnet), der ewig ist, sondern die Erscheinung „Materie“, die feinstofflich schon immer existiert hat und nur in der Grobstofflichkeit sich immer wieder neu manifestieren muß.
Damit ist auch die unsinnige Theorie vom Urknall hinfällig, denn nicht alle grobstoffliche Materie „entsteht“ im selben Moment, sondern jeder grobstoffliche Elementarvorgang (bisher: „Teilchen“) hat seinen eigenen Moment der „Entstehung“ – und natürlich auch wieder seinen eigenen Moment des „Vergehens“.

Ja, wir kommen ganz schön „in den Wald“, wenn wir anfangen, uns von unseren liebgewordenen (?) Vorstellungen, die ja auch immer nur Denkmodelle sind, zu trennen und eine weite, dynamische Sicht auf die Wirklichkeit zu probieren.

Ich denke, also bin ich“ ist also das Musterbeispiel einer stark eingeengten Sicht – nicht nur, weil man durchaus auch aufhören kann zu denken, ohne daß man gleich „verschwindet“.
Sondern vor allem, weil dieses „ich bin“ eben nicht mechanisch aufgefaßt werden darf, als ein feststehender Zustand.

Unser grobstoffliches Sein ist eine ständige Unzahl von elementaren Vorgängen (chemischen Reaktionen, elektrischen und magnetischen Wechselwirkungen, hormonalen Prozessen, feinstofflichen Einwirkungen) in den Milliarden (Billionen?) Zellen unsers Körpers, wo ständig Austauschprozesse, Neubildung und Absterben stattfindet – wer da von einem „Zustand“ redet, der muß eine sehr krude Vorstellung davon haben…

Und die feinstoffliche Wirkung dieses „ich bin“ soll ja eine ganz mächtige sein – womit sich der Kreis zur „Esoterik“ wieder schließt… 😉

Luckyhans, 29. Oktober 2015


5 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Danke erst mal für die Denkanregung und die immer wieder in Bewegung bringenden Betrachtungen.

    Stofflichkeit.
    Grobstofflichkeit.
    Feinstofflichkeit.
    Mater-ie.

    Geist.
    Seele.
    Idee.
    Gedanke.
    Wort.

    Ist Plasma Stofflichkeit?
    Ist Äther Stofflichkeit?
    Ist Energie Stofflichkeit?

    Ich stelle diese Fragen, um mein inneres Bild zu bilden, immer wieder neu. 🙂

    Für mich ist bisher z.B. der Begriff „Geist“ genau nicht mit „meinem“ Begriff der „Stofflichkeit“ zu beschreiben,
    auch nicht mit feinstofflich.

    Wenn hier in der Betrachtung z.B. Geist = Stoff ist, genauer Feinstoff, dann entspricht das ggf. der „Erfahrung“ oder Vorstellung des Schreibers. (bitte das Beispiel wohlwollend nehmen 🙂 )

    Noch ist für mich diese Welt polar, wenn auch ein Sowohlalsauch-Betrieb 🙂

    Sagen wollte ich, dass ich an dem Begriff der „Feinstofflichkeit“ wenig Denkherausforderung erlebe,
    sondern nur ein dünner werden der Stofflichkeit………..bis zur Polarität??
    Was wären dann die „Grauzonen“?

    Luckyhans, danke für die Arbeit und den Beitrag.

    Gefällt mir

  2. luckyhans sagt:

    @ PvH:

    Nach manchem Verständnis bedeutet „feinstofflich“: mit den bisherigen Methoden und Modellen nicht erkannt und erklärt, da außerhalb der bisherigen Vorstellungen und Theorien.
    Es könnte also ein Kriterium sein, das als „grobstofflich“ anzusehen, was uns die Dogma-„Wissenschaft“ als „erkannt“ (und meint damit nur „anerkannt“) zugesteht – Plasma gilt als „vorhanden“, Äther noch nicht wieder (obwohl er schon mal jahrzehntelang unumstrittene Lehrmeinung war).

    Allerdings sind viele grobstoffliche Prozesse (z.B. Transmutationen, d.h. die Umwandlung eines Grundbausteines eines bekannten chemischen Elementes in einen Grundbaustein eines anderen – zum Beispiel Stickstoff in Sauerstoff oder Schwefel in Phosphor) nach wie vor nicht anerkannt, obwohl vielfach nachgewiesen (Herzeele).
    Genausowenig sind die chemischen Umwandlungsprozesse in den „Zwischen-Bereichen“ zwischen ein paar Elektronenvolt (heute „chemische Reaktionen“ genannt) und ein paar Mega-Elektronenvolt (heute Kernreaktionen genannt) anrkannt – es gab aber durchaus Forscher, die haben auch bei Hunderten und Tausenden Elektronenvolt Stoffumwandlungen erzielt.

    Somit wäre das obige auch nur eine „Hilfs-Definition“ – mangels besserer, die allgemein gültig sein könnten.

    Für mich sind feinstofflich:
    Auren, Chakren-Energie, Ideen, Gedanken und deren Resonanzen, Geist und Seele, Gefühle, Instinkt und Intuition; auch Information solange nicht durch Digitalisierung zerpflückt (die Natur ist analog!).

    Wir dürfen bitte auch nicht vergessen, daß fast alles, was wir als „wissenschaftlich erwiesen“, als „Fakten“ betrachten, nur Postulate, Theorien oder Modelle/Projektionen sind.
    „Felder“ sind dafür ein gutes Beispiel.
    Auch „Energie“ ist (wie sehr vieles andere auch) ein Denkmodell, um die Ursachen von tatsächlich auftretenden Wirkungen zu beschreiben und grobstofflich „berechnungsfähig“ zu machen.

    Daß damit garantiert nicht ALLE Ursachen (und mit Sicherheit auch nicht die alle Wirkungen!) erfaßt sind, habe ich versucht, darzustellen.
    Abgesehen davon, daß fast jeder Mensch im „Alltag“ unter den jeweiligen Begriffen JEDER etwas anderes „versteht“ – von den häufig wechselnden „offiziellen“ Definitionen ganz abgesehen… 😉

    Gefällt mir

  3. Vollidiot sagt:

    Luck

    „Abgesehen davon, daß fast jeder Mensch im “Alltag” unter den jeweiligen Begriffen JEDER etwas anderes “versteht”“

    Das ist mir zu unpräzis und zur reichlicher Verwirrung anstiftend.
    Versuch: in einem fensterlosen, gut und gesamt ausgeleuchteten Saal steht mittig nur ein Stuhl.
    1000 Leute werden in den Saal gefürt, sie dürfen 30 sec. darin sich umsehen.
    Danach werden sie, alles natürlich streng wissenschaftlich, befragt: was stand in der Mitte des Saales?
    Selbst ich als Vollidiot würde dann sagen: ein Stuhl.
    Weil ich ein Idiot bin?
    Und die anderen 999?
    Ergebnis: 182 sagten Stuhl, 221 ein hellroter Stuhl, 324 ein roter Stuhl, 24 ein blutroter Stuhl, 83 ein Stuhl mit gekrümmter Rückenlehne usw..
    Daraus kann man ableiten was eigene Kreation und Synopse ist.
    Ich vermute mal, daß kaum einer sagen wird: Sessel, Sofa, Hocker, Seitpferd oder Nachtkonsole.
    Einer jedoch offenbarte, vielleicht ungewollt, Rammelbock.
    Das hätte dann die Schangse eine „offizielle“ Definition zu werden.

    Gefällt mir

  4. luckyhans sagt:

    @ Volli:

    Mir ging es vor allem um solche abstrakten Begriffe, wie Energie, Geist, feinstofflich etc.
    Aber wie du richtig darlegst sind auch die konkreten Begriffe der persönlichen Interpretation unterworfen – Erklärung siehe mein erster oben „angelinkter“ Artikel… 😉

    Gefällt mir

  5. […] konstant wie die Veränderung – sie umfängt uns zu jeder Sekunde, ob wir wollen oder nicht – alles ist in Bewegung, d.h. in Veränderung. Es wäre also nicht sehr klug, sich den sowieso passierenden Abläufen […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: