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Luckys Nachtgedanken (6) – Blicke

„Mann, wenn Blicke töten könnten – ich wär‘ jetzt eine Leiche“ – wie oft haben wir solche oder ähnliche Worte dahingesagt, ohne groß darüber nachzudenken.

Anlaß war dann eine Auseinandersetzung, im Verlaufe derer uns jemand derart voller Haß und offener Ablehnung angesehen hat, daß wir uns unbehaglich fühlten.

„Seine Blicke sprühten Feuer“ ist eine ähnliche meist „unbedachte“ Redewendung.

Oder im umgekehrten Fall: wenn wir die Freude des kleinen Kindes sehen, welches ein lang ersehntes Spielzeug geschenkt bekommt oder mit dem wir unerwartet an einen ersehnten Ort gehen (Puppentheater, Kino etc.) – und seine Augen voller Glück strahlen und voller Dankbarkeit auf uns schwenken – was kann es Schöneres geben?
Und wer zweifelt angesichts eines solchen AUGENBLICKs daran, daß Blicke etwas aus-senden?

Ein anderes Vorkommnis:
wir sitzen ganz entspannt in einem Cafe und unterhalten uns mit unseren Freunden – plötzlich fühlen wir ganz deutlich irgendeines Menschen Aufmerksamkeit auf uns ruhen. Wir drehen uns um und erwischen noch mit den Augenwinkeln, wie jemand den Blick niederschlägt oder abwendet, der uns von hinten „nur“ angesehen hatte.

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Jeder kann noch viele Beispiele bringen, die uns berechtigte Zweifel an der „üblichen“ Erklärung einflößen, wie unser Sehvorgang erfolgt.

Kann dieser wirklich ein einseitiger sein?

Ich „blicke“ irgendwohin – das sagen wir, als ob das eine aktive Einwirkung wäre – und „sehe“ (dann), was dort passiert…

„Das Licht fällt durch die Augenlinse auf die Netzhaut und ergibt dort ein Bild, das (seitenverkehrt und auf Kopf stehend) die Realität widerspiegelt.“ –
So oder ähnlich wird uns schulwissenschaftlich die erste Phase des Sehvorgangs „erklärt“.

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Licht? Lichtstrahlen? Oder Lichtquanten = Photonen = Lichtpakete?

Licht, das sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt. Kann dieses denn aus Photonen bestehen, welche eine Masse haben?

Müssen sie ja, denn sie führen im Solarpanel dazu, daß sich Ladungsträger trennen, d.h. eine kinetische Wechselwirkung stattfindet.

Genauso „schlagen“ sie aus bestimmten Stoffen einzelne Elektronen heraus, was zu einem Stromfluß unter Lichteinwirkung führt, der ohne Licht nicht stattfindet.

So zumindest „lehrt“ uns die Schulwissenschaft.

Oder die in manchen Fenstern noch stehenden „Lichtmühlen“ – evakuierte Glaskolben, in denen ein zartes Draht-„Karussell“ drehbar gelagert ist, dessen Flügelchen einseitig geschwärzt und umseitig reflektierend blank sind, und das sich desto schneller dreht, je stärker die Sonne darauf scheint.

Wie erklärt man das, wenn nicht durch „Stoßeinwirkung“ der Lichtquanten = Photonen?1

Aber nach der Theorie des Patentamtsangestellten zweiter Klasse kann doch keine Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, weil sie ja, je näher sie der Lichtgeschwindigkeit kommt, desto schwerer wird – und dementsprechend auch schwerer zu beschleunigen. Nur deshalb soll ja die Lichtgeschwindigkeit durch Massen nicht erreichbar sein.

Wie verträgt sich das mit der Photonentheorie?

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Geschweige denn mit der Logik?

Wenn die Masse beim Beschleunigen „automatisch“ zunimmt, wäre das ein Massenzuwachs „aus dem Nichts“. (woran erinnert uns das: an die Geldschöpfung aus dem Nichts – bei den Banken „Kredit“ genannt?)

Wie verträgt sich das mit den „fundamentalen“ Erhaltungssätzen?

Aha, die Beschleunigungsenergie wird in Masse umgewandelt?

Nach der „berühmten“ Formel?

So?

Ja, dann müßte die Masse doch beim darauffolgenden Abbremsen wieder abnehmen – automatisch und ohne Zutun – da wir aber für das Abbremsen erneut Energie aufwenden müssen – wo bleiben da die Erhaltungssätze?

Denn wenn die Masse beim Abbremsen nicht abnehmen würde, dann könnte man sie irgendwann gar nicht mehr abbremsen, wenn sie nah genug der Lichtgeschwindigkeit gewesen ist und damit enorm groß geworden wäre.

D.h. wir müßten sehr viel Energie aufwenden, um die Masse zu beschleunigen – sie würde dabei zunehmen – und dann müssen wir wieder (allerdings noch viel mehr!) Energie aufwenden, um die viel größere Masse wieder abzubremsen?

Energieerhaltungssatz ade…

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Lassen wir diese Sonderbarkeiten unseren klugen Interpreten der ART („art“ bedeutet „Kunst“, oder? – wobei mir hier nur das Wort „gekünstelt“ in den Sinn kommt) und kommen zurück zu unseren Blicken.

Es scheint also, daß Licht wohl doch aus Strahlen, d.h. aus Schwingungen oder Wellen, besteht. Beugung, Brechung und Interferenz, in ungezählten Versuchen nachgewiesen, sprechen deutlich dafür.

Denn ein Photon, wenn es eine Masse hätte, da es sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, wäre eine Widerlegung aller physikalischen „Gesetze“ (eher Theorien, die uns als solche „verkauft“ werden?).

Zumal es ja beim Einschalten einer LED-Lampe offensichtlich innerhalb von Sekundenbruchteilen auf diese Lichtgeschwindigkeit „beschleunigt“ wird. Und dazu noch fast ohne Energieeinsatz…

Logisch ist Licht also nur als Schwingungsvorgang – ohne „Teilchen“.

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Nehmen wir also an, jeder Körper sendet Lichtschwingungen aus, die wir als „Farben“ (je nach Frequenz dieser „Schwingungen“) wahrnehmen können.

Da haben wir erneut ein Problem mit dem Energieerhaltungssatz, denn wenn jeder Körper ständig Schwingungen aussendet, muß er ja ständig Energie verlieren, d.h. sich abkühlen oder irgendwoher sich die „ausgesendete“ Energie wieder zurückholen.

Was nun?

Moment – da gibt es doch einen Schwingungsvorgang, der energetisch „neutral“ sein kann – richtig, die vielbeschworene RESONANZ.

Das ist der Fall, wenn Sender und Empfänger der Schwingung im gleichen Takt schwingen – dann entsteht dieser Sonderfall, daß ohne Energieübertragung die Information (Schwingungsfrequenz = „Farbe“) übertragen wird.

Und jeder der Beteiligten ist Sender und Empfänger zugleich.

Das würde aber ganz klar bedeuten, daß das Sehen ein Resonanzvorgang ist – „Sender“ (alle Gegenstände im Blickfeld) und „Empfänger“ (unsere Augensensoren) gehen kurzzeitig in Resonanz – der „Empfänger“ wird zum „Sender“ und umgekehrt.

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Wie sehen wir also nun wirklich? Vielleicht so:

Das Auge sendet ständig eine sanfte „breitbandige“ Schwingung aus, die in den jeweiligen Frequenzen (Farben) mit den Eigenschaften der im Blickfeld befindlichen Materie „für einen Augenblick“ in Resonanz tritt – und dabei wird genau diese Information übertragen.

Wenn wir auf-merk-sam (also aktiv) irgendwohin blicken, selektieren wir einen Bereich dieser Resonanz und konzentrieren unsere Schwingung dorthin, um genau diese Informationen präziser zu „empfangen“.

Die per Resonanz aufgenommenen komplexen Informationen werden im Auge in ebenso komplexe elektrische Signale umgewandelt, die dann an das Sehzentrum im Gehirn „geschickt“ werden, wo sie als ein Bild (Abbild) interpretiert werden.

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Damit diese Interpretation so erfolgt, daß wir uns untereinander verständigen können – sprich: daß wir einigermaßen „dasselbe“ sehen – „lernen“ wir als kleine Kinder „sehen“.

In Wirklichkeit lernen wir nicht „sehen“, sondern die elektrischen Signale des Auges interpretieren.

Was ist rot, was ist grün, was ist eckig, was rund, groß, klein etc. – und das wird dann mit anderen Signalen von anderen Sinnesorganen „verkoppelt“ (wuschlig, schwingend, …).

Da dieser Lernprozeß ein sehr individueller ist, „sieht“ jeder Mensch auch etwas anderes, wenn er schaut. Denn die Interpretationen des Sehzentrums unterscheiden entsprechend sich in kleinsten Details.

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Wer mal bei einem Gerichtsprozeß dabei war, bei welchem mehrere Zeugen ein und dasselbe Geschehen darlegen, dann wird er sich wundern, wie unterschiedlich (auch auf Nachfrage) jeder den Vorgang „gesehen“ hat – selbst wenn alle unvoreingenommen ehrlich, vollständig und zeitnah ihre Beobachtungen schildern. „Drei Zeugen – sechs Aussagen“, ist ein bekanntes Bonmot bei Gericht.

Die unterschiedlichen Darlegungs- und Ausdrucksweisen, die ja auch eine Interpretation auf der Basis der erlernten Sprache (Wortschatz, Wortwahl, Ausdrucksweise, unbewußte Bewertung der Vorgänge etc.) sind, wäre ein getrenntes, ebenso interessantes Thema, über das jede/r selbst nachsinnen kann.

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Und das alles ist völlig „normal“ – wie wir oben „gesehen“ haben – jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt – er „sieht“ anders als alle anderen, er „hört“ anders als alle anderen, er drückt sich anders aus als alle anderen – jeder ist ein Universum in sich – denn all das sind unsere Interpretationen der von außen empfangenen Informationen.

Und das alles geht rein naturwissenschaftlich aus dem normalen Entwicklungsprozeß als Mensch hervor – ohne jegliches „Esoterik-Geschwurbel“, wie hier ab und zu gern ablehnend „ge-urteil-t“ wird. 😉

P.S. dieser Beitrag ist die Fortsetzung des ersten in dieser ReiheDer Teilchen-Mythos

1 natürlich gibt es auch andere Erklärungsmodelle, zum Beispiel Vorgänge analog dem nachfolgend dargelegten… 😉


9 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Luckyhans,
    auch wenn ich die jeweilige Fachkenntnis nicht habe und diverse pysikalische Darlegungen eben einfach nur höre/lese,
    so glaube ich Dir Deine Gedankengänge und Gedankenfragen.
    Sie zeigen für mich eine Phänomenologiebeschreibung, der ich gut folgen kann und die sich zum großen Teil mit meiner Erfahrungs- und Erlebniswelt zu decken scheint 😉
    Kann in diesem Falle empfindungsmäßig nur sagen : saubere Arbeit! und…danke……echte Nachtanreger

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  2. thomram sagt:

    @ Lücki

    Danke, Freund, für deinen sehr mutigen Ausritt in den Raum, der mit 1001 Lehrbüchern vollgestopft ist, der in der Tat jedoch ohne Richtung und Kompass, ohne Ausdehnung und Zeit, der ohne jeden Anhaltspunkt und Orientierung ist, für deinen sehr mutigen Ausritt in den Raum, der da heisst:

    „Was passiert eigentlich, wenn ich was höre/sehe/fühle/rieche.“

    Ich für mich habe täglich die Wahl: Wie der gute, gewöhnliche Bauer ohne zu denken schlicht warhhaftig sehen hören fühlen riechen –
    oder darüber nachzudenken und blitzschnell an den Rand des Wahnsinns zu kommen und schnell schnell die Denkbüchse wieder zuzumachen um nicht durchzuknallen. Es ist der Blick in die sich unendlich spiegelnden Spiegel. Da kriegt der Verstand eine solche Watsche, dass seine sämtliche Sicherungen durchknallen. Durchknallen müssen. Der Verstand ist gut dazu, um links und rechts zu unterscheiden, zu viel mehr taugt er nicht.

    Mich interessiert brennend, wie es denn sein wird mit 12 funzenden DNS.

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  3. Dude sagt:

    „Mich interessiert brennend, wie es denn sein wird mit 12 funzenden DNS.“

    Dann brauchst Du keine Blicke mehr, da Du mit jedem Wesen – egal wo es sich befindet – auch ohne direkten Kontakt jederzeit in Kommunikation treten kannst. Und das beschränkt sich nicht auf Kommunikation…

    @Hans

    Spannende Gedankengänge, danke.

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  4. Vollidiot sagt:

    Luck

    Sehr fein.
    Ich frage mich ob es noch viel mehr in uns gibt was auf Resonanz/Schwingung aufbauen ließe oder z.Tl. schon „Funzt“.
    Warum nur sehen.
    Gemeinsames Empfinden, Denken, sich Erkennen usw. – Zwischen zweien oder mehreren Menschen.

    Und wenn es so ist, sind dann Massenveranstaltungen dazu da um folgendes zu erreichen: vereinheitlichen, nivellieren, manipulieren, entindividualisieren?

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  5. luckyhans sagt:

    @ volli:
    Sehr interessante Anregung – wäre eine Ausarbeitung wert – willst Du oder soll ich? 😉

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  6. Vollidiot sagt:

    Luck

    Lieber Du, mir fehlt die Zeit und auch tiefere Kenntnis von Resonanz.
    Bei Massenveranstaltungen, egal ob in Nürnberg oder sonstwo, wird die individuelle Schwingung auf eine allgemeine getrimmt, wird sehr stark und öffnet sich für Botschaften, die das Bewußte umgehen können, bei den meisten. Denn dem sich entziehen erfordert sehr viel Kraft.
    Denk ich mir mal/ hab ich wahrgenommen..
    Für mich ist Massenaufmarsch immer sehr fragwürdig.

    Vielleicht kann ich was mit einbringen.
    Thom der Orgler hat ja meine mailage.

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  7. […] haben das ja schon beim menschlichen Sehvorgang eingehend erörtert und nachgewiesen – prüfen wir doch mal, wie andere Vorgängen in der […]

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