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Technologie und ihre Folgen-3 – Qualität

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme. (dazu Teil 1 und Teil 2)
Heutiges Thema ist die Qualität.
Luckyhans, 5. August 2017
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Zertifizierte Qualität“ – wer kennt nicht dieses Versprechen so mancher Produzenten.

Gut, wenn es ein Produkt betrifft, dessen Eigenschaften getestet und zertifiziert wurden, dann mag das noch Sinn haben – vor allem bei Eigenschaften, die der Kunde selbst nicht prüfen kann.
Als Beispiel kann ein Sonderschutzfahrzeug dienen, das seine genau definierten Schutzeigenschaften haben muß, damit man darin auch wirklich sicher sein kann (und sich nicht nur sicher fühlen). Kein noch so reicher Kunde kann die Kosten für eine solche Zertifizierung eines solchen Fahrzeuges aufbringen – Aufbau eines Testfahrzeuges, dessen ausführlicher Beschuß, mehrfaches Ansprengen mit verschiedenen Ladungen, Entsorgung.
Es bleibt nur, für alle Kunden dies einmalig von einer unabhängigen Stelle durchführen und dokumentieren zu lassen, nach bestimmten Prüfvorschriften, sie sich möglichst an realen Bedrohungsszenarien orientieren.

Wer garantiert dem Kunden jedoch, daß das später von ihm gekaufte Fahrzeug auch wirklich genauso aufgebaut ist wie seinerzeit des zertifizierte?
Der Kaufvertrag? Aber nur, wenn das explizit so drinsteht, ist das einklagbar – wenn man das noch kann…

Zu diesem Zwecke wurden die sog. Qualitätssicherungssysteme erfunden.
Dabei wird nicht das Produkt geprüft und zertifiziert, sondern der Produktionsprozeß in allen seinen Etappen – vom Eintreffen der Anfrage des Kunden bis zur Betreuung des Kunden während der gesamten Nutzungsdauer des Produkts – idealerweise einschließlich der Entsorgung der Produkt-Überreste, sofern kein allgemeines Entsorgungssystem diese erfaßt.

Das begann sehr klein und fein in wenigen sensiblen Bereichen, mit speziellen Vorschriften, wie dem Flugzeugbau, später wurde das immer mehr verbreitet, auch über die Berufsgenossenschaften, und es ist noch gar nicht so lange her, da wurden daraus allgemeine sog. Qualitätsstandards, erst national – die DIN-Normen waren über viele Jahre weltweit anerkannte Qualitätsstandards – und mit der Globalisierung auch darüber hinaus.

Heute sind das weltweit vereinheitlichte Prüfvorschriften, dicke Bücher, deren riesiger Umfang nur deshalb nicht so auffällt, weil es sie kaum noch in gedruckter Ausführung gibt.
Geht mal in einen beliebigen Betrieb und laßt euch die Qualitätsdokumentation zeigen – ihr werdet erstaunt sein, wieviele Büroordner damit gefüllt sind.

Und, hat das nun das Problem gelöst?
Haben wir überall qualitativ hochwertige Industrie-Produkte?
Oder wird – in Pervertierung all dieser Anstrengungen – heute die Lebensdauer der Produkte (und deren Ausfall) bereits während der Entwicklung in das Produkt hinein-“designt“?

In den meisten Bereichen sind vor allem die teuren Produkte (wie Autos) technisch so „weiterentwickelt“, daß nicht nur der Benutzer, sondern auch ein Auto-Fachmann heutzutage kaum noch eine Chance hat, ohne teure spezielle Testanlagen ein moderndes Auto zu betreuen. So ist der Kunde auf die meist etwas teureren Marken-Werkstätten angewiesen.
Fragt doch bitte gelegentlich mal euren Werkstattmeister, wieviel vom Umsatz des Autohauses die Werkstatt und wie wenig der Verkauf beisteuert…

Falls ihr eine ehrlich Antwort bekommt, werden ihr euch wundern: bei vielen Marken und Autotypen ist der Verkauf bereits ein „Zuschußgeschäft“, also kein Geschäft, sondern ein Verlustbringer, ein Loch, in das man ständig Geld hineinwirft, das anderswo erarbeitet werden muß.
Viele Autohäuser leben allein von der Werkstatt: von den regelmäßigen Wartungen (Öl- und Filteraustausche usw.), die großteils nicht wirklich nötig wären – denn es gibt durchaus langlebige Lösungen für alle diese „Probleme“, aber dann hätten die Autohäuser keine Geldquelle mehr…

Den Autokonzernen ist all das ziemlich egal, die rechnen ihre „Verkäufe“ ab, wenn das Auto zum Händler geschafft wird – der hat oft den Hof schon voll und muß dann über sog. Tageszulassungen das zu lange herumstehende Auto künstlich zum „Gebrauchten“ machen, um einerseits die „rechtlichen“ Vorgaben zu erfüllen (kein „Neuwagen“ mehr) und andererseits das Blechteil mit Verlust noch irgendwie an den Mann zu bringen.
Das sind aber noch die kleineren Qualitäts-Probleme.

Heute haben wir in fast allen Bereichen, vor allem in den schnellebigen wie der Computerindustrie, eine geplante Obsoleszenz: in jedem Produkt werden ein oder zwei Baugruppen so eingebaut, daß sie funktionieren, aber in einem Arbeitsbereich betrieben werden, der sie kurz nach Ablauf der Garantiezeit ermüden und ausfallen läßt.
Zum Beispiel werden in hochwertigen Geräten „billige“ Schalter so eingesetzt, daß sie nach einigen Hundert Betätigungen nicht mehr zuverlässig funktionieren, weil sie korrodieren, Federspannungen nachlassen, Kontaktbeschichtungen sich abreiben usw.
Und da Reparaturfreundlichkeit nicht mehr in die Produkte hineindesignt wird, bleibt oft nur der Neukauf.
Ja, dies wird speziell so GEMACHT.

Dementsprechend werden die Produkte so aufgebaut, daß eine Reparatur so aufwendig wird, daß ein Austausch gegen ein neues (natürlich viel „besseres“) Produkt vergleichsweise attraktiv erscheint: spätestens nach der zweiten Reparatur wäre ein neues Gerät schon weitgehend bezahlt…
Wer mal versucht hat, in seinem Laptop das Innere und den Lüfter vorsichtig vom Staub zu befreien, der weiß, wie schwierig und riskant sogar diese einfache und sinnvolle Wartungsmaßnahme ist. Da kann ganz schnell mal was kaputt gehen: vom Gewinde der winzigen Gehäuse-Schrauben angefangen, über den empfindlichen Lüfter selbst, bis hin zu Schäden an der Elektronik durch statische Aufladung, wenn man sich bei der ganzen Sache nicht durchgängig ordentlich erdet.
Ein Austausch der Festplatte kann mit viel Fingerspitzengefühl noch in Eigenleistung gelingen, aber bei anderen Baugruppen (Tastatur) ist das meist schon ziemlich riskant, weil die ganze Kiste auseinandergenommen werden muß – schnell ist da mal eine „Kleinigkeit“ (wie ein Steckverbinder) beschädigt, was eine aufwendige professionelle Reparatur erfordert. Sogar der Austausch des Akkus ist bei machen Geräten schon eine nicht ganz einfache Sache.

Könnte es also sein, daß die sog. Qualitätssicherungssysteme nicht die richtigen Eigenschaften „absichern“?
Sichern sie überhaupt die Qualität? Oder was sonst?

Was sie meist sichern, ist eine durchgängige Dokumentation der Fertigungsabläufe – das ist fast immer gewährleistet.
Aber was nützt das dem Kunden?
Kann er hergehen und von der Firma verlangen, daß seine Beanstandungen zu Veränderungen in den Produktionsprozessen führen? Welche die Mängel beseitigen?
Oder wird mit den aufwendigen QM-Systemen den Mitarbeitern in den Firmen nur Sand in die Augen gestreut: „bei uns ist Qualität gaaanz wichtig“?
Und tatsächlich ist die Qualität längst Nebensache?
Wie selten ist heutzutage schon die Kulanz?

Da ist doch jede Firma selbst dran interessiert, wegen des Images…“ – wirklich?
Wen kümmert heute noch Produkt-Qualität und Zuverlässigkeit, von Langlebigkeit ganz zu schweigen?

Wie kommt es, daß das Internet voll ist von Foren und Blogs zum Erfahrungsaustausch, wo sich die Leute gegenseitig Tips und Hinweise geben, wie bestimmte Reparaturen auszuführen sind, wie man bei bestimmten Defekten mit Tricks und Schlichen das Gerät wieder zum Laufen bringen kann… sogar bei Herstellern, die ausschließlich im Hochpreissegment angesiedelt sind?
Ist es das, wohin wir wollten?

Wird da nicht – anstelle der Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte – die systematische Unfähigkeit dazu verdeckt und die Probleme auf den Benutzer abgeschoben?
Begonnen hat das alles mit der „Bananen“-Software („reift beim Kunden“) eines gewissen großen Herstellers von Betriebssystemen, der seine eher zufällig erlangte Marktmacht skrupellos bis heute ausnutzt…

Und wichtig auch der vorletzte Frageblock:
wie kommt es, daß alle paar Jahre diese sog. Qualitätssicherungssysteme neu überarbeitet werden?
Sind doch alle paar Jahre wieder „Weiterentwicklungen“ auf dem Markt, die eine erneute Zertifizierung erfordern…
Und jedes Unternehmen, das was auf sich hält, muß seine „Qualitätsnachweise“ („zertifiziert nach ISO…“) auf dem aktuellen Stand halten, sonst wird es bei Auftragsvergaben von vielen Großfirmen gleich nicht mehr berücksichtigt.

Müssen da der Berufsstand der „Prüfer und Zertifizierer“, deren Anzahl inzwischen weltweit die Größenordnung von Völkerstämmen erreicht hat, ständig mit Arbeit versorgt werden?
Angesichts dessen, daß dieser Bereich von sich selbst ausbeutenden Selbständigen und Freiberuflern (die sehr gern von den „großen“ Zertifizierungsfirmen herangezogen, sprich: ausgepreßt, werden) nur so wimmelt, eigentlich kaum vorstellbar…

Wer trägt also tatsächlich die Kosten für diese ganze sinnlose (weil die für den Kunden wirklich wichtigen Ziele nicht erreichende) „Qualitäts-Management“-Hyperaktivität?
Klar, am Ende der Kunde, aber zwischendurch sind es vor allem die mittelständischen Zulieferer der „Großen“, deren Gewinne dadurch geringer werden (Umlage auf den Preis wegen des Wettbewerbs selten möglich), – und die selbständigen Qualitätsfachleute, per Selbstausbeutung.

Wie kam es nun zu diesen gravierenden Fehlentwicklungen?

Versuchen wir, die Ursachen herauszufinden, und schauen wir uns dazu die bisherige Entwicklung an – wie bereits vor Jahren so ähnlich angedeutet.

Der Handwerker war es noch gewohnt, ein fertiges Produkt herzustellen. Er fühlte sich verantwortlich für die Qualität des fertigen Produktes – dafür, daß es dem Benutzer lange Zeit Freude und Nutzen bringen wird.
Noch heute, ganz viele Jahrzehnte später, sind Handwerksarbeiten, wie Stühle oder Sessel aus der Zeit des Barock, gebrauchsfähig – versuch mal, einen heutigen Büro-Stuhl länger als ein paar Jahre zu benutzen…

Denn mit dem Übergang zur Fabrikarbeit und dem Entstehen von Großstädten wurde der Handwerker durch den Manufakturarbeiter ersetzt, der nur noch einen oder wenige Arbeitsgänge durchführte und regelmäßig mit dem Endprodukt kaum noch etwas zu tun hatte.
Mit der Vertiefung der Arbeitsteilung begann der Weg von der Dominanz der Qualität zur Dominanz der Quantität…

Diese „Arbeitsteilung“ war gleichzeitig auch die Grundlage für die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen – in Form der die privaten Aneignung des geschaffenen Mehrwertes.

Und auch erst dadurch entstanden auch die weltweit vernetzten Handelssysteme und in deren Folge das sich heute verselbständigt habende übermächtige “Schein- und Schuldgeld-System”.

Die weitere “Perfektion” dieser Vorgänge finden wir in der “modernen” automatisierten Produktion, in der “Globalisierung” sowie schlußendlich in den “Finanzprodukten” (die ja keine Produkte, sondern reine Scheinkonstruktionen, computerbasierte “Luftnummern” sind) wieder.

Dadurch verschwand aber auch die Verbindung des Einzelnen zum Endprodukt und dessen Gebrauchseigenschaften, vor allem zu dessen Langlebigkeit – es entstand die “Notwendigkeit”, Qualität als zusätzliche Eigenschaft des Produktes zu definieren – heutzutage wird der ganze Unsinn dieses Vorgangs in den maßlos übersteigerten “Qualitätssystemen” für alle Vorgänge sichtbar.

Seien wir ehrlich – warum wohl werden ständig neue Qualitätssysteme “erfunden”?

Weil die “alten” nicht funktionieren!

Qualitativ hochwertige Waren können nur dann “produziert” werden, wenn jeder Mensch in der Wertschöpfungskette für die Eigenschaften des Endproduktes mit verantwortlich ist.

Dies kann aber nur dadurch entstehen, daß in jedem Mitarbeiter die Begeisterung für das Endprodukt geweckt wird – nur dann ist gewährleistet, daß unabhängig von Launen und Befindlichkeiten ein hoher Anspruch an die eigene Arbeit zu jedem Zeitpunkt von innen heraus entsteht. Und diese Begeisterung muß ständig erneuert werden – eine der Grundaufgaben des modernen Managements.

Das wird zwangsläufig auch dazu führen, daß Endprodukte, die niemanden begeistern können, nicht mehr hergestellt werden.

Nochmal zum allgemeinen Verständnis:
es geht nicht um “Maschinenstürmerei” und “Fortschrittsfeindlichkeit” – sondern es geht darum, daß wir uns Gedanken machen, was wir unter “Fortschritt” verstehen wollen.

Und was wir mit diesem “Fortschritt” anfangen, d.h. wie benutzen wir die Vorteile dessen, was uns die hochautomatisierte Fertigung an Zeitersparnis und Möglichkeiten bietet – und was davon ist wirklich “Vorteil”, und was ist nur “Scheinvorteil” und in Wirklichkeit nachteilig.

Ein letzter Gedanke, der zum Nachsinnen anregen kann.
Die vielen hochgestochenen Qualitätssicherungssysteme sind vor allem in den Bereichen Entwicklung und Fertigung so aufwendig geworden.
Der Handel hat seine „Qualitäts-Probleme“ längst auf Kosten der Gesundheit der „Verbraucher“ gelöst: die Handelsverluste sind durch den immer stärker steigenden Anteil von chemischen Konservierungsstoffen (oft anders bezeichnet: als Linderungsmittel, Säureregulator usw.) in den letzten Jahren weltweit dramatisch zurückgegangen.

Längst kann es sich der Handel leisten, Produkte mit abgelaufener MHD (Mindesthaltbarkeitsdauer) umzuetikettieren und wieder in die Kühltruhen zu packen – Käse, Fleisch oder Wurst sind – bis auf wenige Ausnahmen – schon derart chemisiert, daß sie weit über das vom Hersteller (oft nicht ganz uneigennützig) festgelegte Datum hinaus noch einigermaßen verkaufbar aussehen.

Und wenn das „Fleisch“ (sprich: Aas) dann anfängt zu stinken, kann man einfach daraus „frische gebratene“ Fast-Food-Angebote machen: zu Hackfleisch verarbeiten, mit Gewürzen und viel Zwiebeln geruchsüberdeckend schön durchbraten, damit ein Großteil der Keime weitgehend abgetötet wird, und sodann als „leckere Snack-Bulette“ dem Arbeiter, der eine Kantine im Unternehmen heute oft schon nicht mehr kennt, sondern in der Mittagspause schnell mal in den Supermarkt nebenan rennt, unterzujubeln.
Und da der dann in seinem Arbeitsstreß derart angespannt ist, merkt er nicht mal so sehr, wie das Leichengift in seinem Inneren herumrumort…

Und aus angegammeltem Käse wird mit viel Majo ein „leckerer Käsesalat“, ebenso aus Fischresten usw. – der Handel ist heute soweit anonymisiert, daß für den Kunden eh kaum noch nachvollziehbar ist, wer denn der Hersteller dieses oder jenes Magenfüllmittels gewesen ist – ebensowenig was an chemischen Fein-Zusätzen (unter 1% braucht ja nicht auf der Verpackung angegeben werden) oder an genveränderten Zutaten (auch da keine Kennzeichnungspflicht!) mit hineingemischt wurde.
Und genetisch veränderte Bakterien oder Pilze, die im Verlaufe des Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses mit der Ware in intensiven Kontakt gekommen sind (und somit stets noch in geringen Mengen drin vorhanden sein), brauchen auch nicht auf dem Endprodukt-Aufdruck als Hinweis zu erscheinen.

Wer nun meint, daß dies alles Panikmache und weit weg von der „Realität“ sei, der möge sich bitte selbst mal genauer mit diesen Thema befassen – erschütternde Erkenntnisse sind da garantiert.


6 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Texmex sagt:

    @LH
    Die QSS kamen nicht aus dem Flugzeugbau sondern aus dem Nuklearkraftwerksbau.

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 22:17
    … kann ich mir nur schwer vorstellen, daß es vor 1950 keine genormten Branchen-Qualitätsrichtlinien gegeben haben soll… 😉

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  5. Texmex sagt:

    @Lh
    Natürlich gab es innerhalb der Firmen Standards, branchenübergreifende wurden aber erst nach dem Krieg „modern“.
    Das 1. QS-Handbuch hat dann allerdings BBC geschrieben. Für den Kraftwerksbau.

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  6. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 22:17
    … wahrscheinlich war es vorher nicht nötig, sowas aufzustellen – weil alle Menschen in allen Firmen nach deutscher Tradition sorgfältig und verantwortungsbewußt tätig waren… bis Mitte der 1950er Jahre war deutsch die Welt-Wissenschafts- und Technik-Sprache – weil einfach präzise und klar… und damit war auch die gründliche deutsche Herangehensweise „Norm“…

    Seit der weltweiten Anglisierung in der 2. Hälfte des 20. Jahrh. ist die englische „tricksige“ (tricky) Herangehensweise der „Standard“ – eine primitive, verlogene, mehrdeutige Sprache und dahinterstehende Denkweise – die ausschließlich fallweise Entscheidung, was gut und richtig ist, kommt nicht umsonst aus dem angelsächsischen „Recht“… man kann sich da alles so „hindrehen“, wie man es gerade „braucht“… Klarheit, Präzision und Gründlichkeit sind da Fremdwörter, Wissenschaft ist feinst zergliedert und dogmatisiert, alles verschwommen und „relativ“.

    Und wie oben gezeigt: all die hyperthtrophierten „Qualitätssicherungsstandards“ sind nicht in der Lage, diese grundsätzlichen Fehler zu beseitigen, weil die Denkweise eben so ist…

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