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Die verdrängte Wahrheit

Im Zuge des beiderseitigen Säbelrasselns, der erneuten Stellvertreter-Kriege und der privaten Söldnereinheiten nun schon auf beiden Seiten ist es sehr wichtig, sich nicht von der Propaganda der einen wie der anderen Seite vereinnahmen zu lassen.
Luckyhans, 27. März 2017
————————————

Zur Erinnerung:
Propaganda ist – nach offizieller Lesart der bpb – u.a. gekennzeichnet durch
– nur einseitige Darstellungen,
– verschweigen wichtiger, für ein Verständnis der Zusammenhänge erforderlicher Teile,
– vermischen von Informationen und Meinungen.

Besonders aufmerksam sollten wir jedoch werden, wenn auf beiden Seiten dieselben Propaganda-Losungen verkündet werden.
Dies ist bei dem nachfolgend betrachteten, für uns alle hochwichtigen Thema der Fall: der Möglichkeit des Einsatzes von Atomwaffen.

Sehen wir uns zuerst den westlichen Standpunkt an:

Der nukleare Winter: Die verdrängte Wahrheit über einen Atomkrieg

Von Bryan Dyne
24. März 2017

Mehr als dreißig Jahre lang verschleierten amerikanische Politiker und Journalisten bewusst die Gefahren, die bei einem nuklearen Schlagabtausch drohen. Gestützt auf widerlegte Studien aus den 1980er Jahren behaupteten die Politiker, ein atomarer Erstschlag gegen Russland könne „erfolgreich“ durchgeführt werden. Außerdem sei die Gefährdung der Umwelt durch mehrfache atomare und thermonukleare Explosionen – der so genannte „nukleare Winter“ – angeblich „widerlegt“.

Angesichts der Argumente im Stil McCarthys, mit denen Republikaner und Demokraten in den USA gegen Russland und dessen Präsidenten Wladimir Putin hetzen, erscheint eine solche Herangehensweise an einen Kernwaffeneinsatz in einem ganz neuen und sehr gefährlichen Licht. Dazu trägt auch der provokative Aufmarsch von 4000 US- und Nato-Soldaten in Polen und im Baltikum bei, die mit Panzern, Artillerie und Panzerwagen gegen Russland in Stellung gehen. Während sich große Teile der US-Regierung auf einen Krieg gegen das nuklear bewaffnete Russland vorbereiten, verwerfen sie gleichzeitig die Ergebnisse von 34 Jahren wissenschaftlicher Forschung, der zufolge ein Atomkrieg die gesamte Menschheit auslöschen könnte.

Auch die Medien haben diese Sichtweise übernommen. 1987 bezeichnete die Zeitschrift National Review den nuklearen Winter als „falsche Annahme“. 1990 erklärte die New York Times diese wissenschaftlichen Erkenntnisse für „widerlegt“. Im Jahr 2000 führte das Magazine Discover den nuklearen Winter in der Liste der „zwanzig größten wissenschaftlichen Fehlleistungen der Geschichte“. Seitdem ignoriert man größtenteils die Gefahren, die mit einem nuklearen Winter verbunden wären, und drängt die Forscher, die ihn untersuchen, ins Abseits.

Steven Starr

Steven Starr arbeitet als Wissenschaftler daran, der Öffentlichkeit die Folgen eines Atomkrieges aufzuzeigen. Als Experte für die Umweltgefahren von Atomwaffen verfasste er Studien für das Bulletin of Atomic Scientists, wie auch für das Zentrum für Waffenkontrolle, Energie und Umweltstudien am Moskauer Institut für Physik und Technologie (MIPT). Er forscht seit 2001 an den klimatischen Effekten von nuklearen Explosionen.

Steven Starr ist wissenschaftlicher Direktor des klinischen Labors der Universität von Missouri und ein angesehener Wissenschaftler der Organisation „Ärzte für Soziale Verantwortung“. Seine letzte Veröffentlichung auf der Internetseite der Föderation der amerikanischen Wissenschaftler trägt den Titel: „Turning a Blind Eye Towards Armageddon – U.S. Leaders Reject Nuclear Winter Studies“ (Vor der Weltkatastrophe die Augen verschließen: US-Führer missachten Studien zum nuklearen Winter).

Vor kurzem sprachen wir mit Starr über das Konzept des nuklearen Winters, seine historischen, wissenschaftlichen und politischen Grundlagen und den offensichtlichen Trugschluss, ein Land könnte einen Atomkrieg irgendwie „gewinnen“.

*** (das hochinteressante Interview bitte hier weiterlesen)

– – – – – – – – – – – –

Nun ist allerdings dieser Tage auch ein Artikel eines einflußreichen russischen Militärexperten erschienen, in welchem ein Teil der propagandistischen Aussprüche der VSA-Militärs praktisch bestätigt wird.
Dieser längere Artikel soll hier nur verkürzt wiedergegeben werden – auf eine vollständige Übersetzung kann verzichtet werden, da ein englischsprachiger Artikel die Grundlage der „russischen Antwort“ bildet.

Entwaffnet und sehr gefährlich

erscheinen in der Zeitung „Militär-Industrie-Kurier“ („Военно-промышленный курьер“) in der Ausgabe № 11 (675) am 22. März 2017 – Autor Konstantin Siwkow, Doktor der Militärwissenschaften – Teilübersetzung/Zusammenfassung:

Das Amerikanische Atomwaffenpotential hat sich um mehr als das 22fache verringert, das russische im Vergleich zum sowjetischen um mehr als das 50fache. Ein nuklearer Winter wird bei keinerlei möglichen Szenarien des Einsatzes der strategischen Atomwaffen der RF und der VSA eintreten. Vor uns steht die Aufgabe, die Apokalypse erneut irrational zu machen.“ – beginnt Siwkow.
Abgesehen von der offensichtlich zugrundeliegenden „üblichen“ Fehlinterpretation des Wortes „Apokalypse“ (es bedeutet „Entschleierung“!) wird hier die Schlußfolgerung der VSA-Militärs bezüglich der Gefahr eines nuklearen Winters gefolgt – und nach einer Alternative gerufen – nach welcher, sehen wir am Ende.

Bezug nehmend auf einen Artikel im „Bulletin of Atomic Scientists“ der Autoren Hans Kristensen, Theodor Postol und Matthew Mackenzie „Wie die Modernisierung der Atomstreitkräfte der VSA die strategische Stabilität beeinflußt“, wird deren Schlußfolgerung dargelegt, daß durch die begonnene Modernisierung der VSA-Sprengköpfe eine reale Möglichkeit zur Vernichtung des Hauptteils des russischen Atomwaffen-Potentials durch einen präventiven Entwaffnungsschlag bestehen würde.

Im weiteren gibt er teilweise den Inhalt des genannten Artikels wieder, der besagt, daß durch die getestete Erhöhung der Treffergenauigkeit der Atom-Bomben und -Flügelraketen eine viel geringere Anzahl solcher Waffen für die weitestgehende Vernichtung der schachtbasierten russischen Interkontinentalraketen ausreichend wäre.
Womit ein sog. „Enthauptungsschlag“ in den Bereich einer realen Planung gerät.

Anschließend wird die „Argumentation“ der VSA-Autoren dargelegt, die anhand der durch die SALT-Verträge beidseitig vielfach verringerten Anzahlen der Atomwaffen und deren angeblich nun höhere Präzision (und damit geringerer „benötigter“ Einsatzmenge) postulieren, daß ein nuklearer Winter selbst bei vollem Einsatz der Arsenale Rußlands und der VSA nunmehr ausgeschlossen werden kann – Details bitte im englischen Original nachlesen.

Danach führt Siwkow detailliert aus, daß die verringerte Stärke der einzelnen Sprengköpfe zusammen mit der höheren Präzision einen Einsatz immer wahrscheinlicher machen würde, wobei der Eintritt eines nuklearen Winters auch von ihm „wegpostuliert“ wird.

Daß dabei weder die Potentiale der Nato (England, Frankreich) und der anderen Kernwaffen-Staaten (China, Israel, Indien, Pakistan) berücksichtigt werden, scheint ihn nicht zu „stören“, ebensowenig die Langzeitverstrahlung weiter Gebiete beider Staaten.
Auch wird das „Petimetr“-System Rußlands (im Westen „Dead Hand“ genannt) nicht berücksichtigt, das im Falle von Atomeinschlägen in Rußland auch bei Ausfall der Kommandozentralen einen automatischen Start aller restlichen weltweit noch vorhandenen Atomraketen in Richtung VSA und Westeuropa auslöst.
Und ebenfalls nicht einbezogen sind die intensiven Bemühungen Rußlands um Vervollkommnung der Luft- und Raketenabwehr durch die dreifach gestaffelten Abwehrsysteme (S400 und S500 für über 100 km, S300 und S350 sowie „Buk“ für 30 – 100 km und Tor-2M, Tunguska sowie Panzir für den Nahbereich) und der elektronischen Störsysteme (Moskwa und Krasucha), die zusammen mit den beschleunigt weiterentwickelten Radarsystemen für die verschiedenen Bereiche zumindest teilweise eine Vernichtung der schachtbasierten Interkontinentalraketen verhindern werden.

Siwkow sieht die VSA tatsächlich in einer nunmehr bevorteilten Stellung.
Damit ist nach seiner Meinung ein Atomkrieg in den Bereich möglicher „rationaler“ Entscheidungen gerückt.
Und die bisher nachgewiesene (!) Aggressivität des Westens würde die Wahrscheinlichkeit eines solchen Angriffes drastisch erhöhen.
Den Tod von Millionen Menschen könne der Westen relativ leicht verwinden, wenn als „Belohnung“ die Weltherrschaft winke.

Worauf sich diese dann gründen soll, bleibt offen, denn nur die Atomwaffen werden dann keinen mehr schrecken.
Realistischerweise ist nämlich bei einem nuklearen Schlagabtausch VSA-RF von einer weitestgehenden Vernichtung sowohl des russischen, als auch des VSA-Wirtschaftspotentials auszugehen.
Die „Sieger“ wären dann die anderen Atommächte, allen voran China. Und – je nachdem, wo sie sich dann befindet – die Welt-Finanz-Oligarchie.

Allerdings: wie will diese dann herrschen? Und über wen?

Die weltweiten Computersysteme sind dann großteils zerstört, Datensammlungen verloren, viele Menschen, auf die sich diese Daten bezogen, sind nicht mehr da.

Ganze Länder und deren Wirtschaft sind vernichtet, weite Landstriche auf mindestens 10 Jahre verseucht, mehrere Mißernten in Folge durch die sichere globale Abkühlung würden Hungerkatastrophen nach sich ziehen, mit angesichts der weitweiten Verbreitung von Handfeuerwaffen kaum vorhersehbaren Konsequenzen…

Zurück zu Siwkow: Einen nuklearen Rüstungswettlauf mit den VSA könne Rußland nicht durchhalten. Somit müsse man andere Wege beschreiten, um einen „Sieg“ im atomaren Schlagabtausch wieder unmöglich zu machen.
Er schlägt dazu vor, wieder größere Sprengköpfe zu bauen, wie sie in der UdSSR schon mal vorhanden waren: die berühmte „Kuskina-Match-Bombe“ hatte allein 60 Megatonnen, und ihre Detonation hat die Flugzeugbesatzung, welche sie damals über der Insel Nowaja Semlja im Nordpolarmeer abwarf, fast das Leben gekostet, so stark war die Druckwelle.
Mit 40 – 50 solcher Kaliber, basiert auf Interkontinentalraketen oder Großtorpedos und gerichtet gegen den Yellowstone-Supervulkan und die geologische Bruchlinie der VSA-Westküste, wären die VSA jederzeit mit einer garantierten vollständigen Vernichtung bedroht, selbst wenn nur 10% dieses Potentials einen „Enthauptungsschlag“ überstehen würde.
Und auch wenn der Einsatz von Atomwaffen gegen „unbotmäßige“ kleinere Staaten damit nicht verhindert werden könnte: die Bedrohung Rußlands wäre damit weitgehend neutralisiert.

Sehr „interessenfokussiert“ also.
Wie so oft, bleibt auch der Militärexperte in seinem Gedankenghetto gefangen. Das Denken in den alten Machtkategorien („Staaten“ und „Völker“ und deren „Armeen“) ist in der heutigen Zeit sehr wenig realistisch – das zeigen die aktuellen Konflikte.

Und die Globalisten haben die VSA – ihren bisherigen Kettenhund zur Einschüchterung aller Länder – praktisch schon aufgegeben – wie anders wäre die Rückkehr der Nationalisten (Donny T.) an die Macht zu erklären?

Und mit fortschreitender „Eroberung“ Chinas durch den Geist des „schönen Lebens auf Kosten der anderen“ wächst dort die geistige und materielle Basis für eine elitäre Lebensweise in den bisher weitgehend unbewohnten Weiten des Landes – auch und vor allem für die internationalen „Elitären“.

Und solange sich die Chimäre der „Interessenvertretung“ als Handlungsgrundlage aufrechterhalten läßt, wird sich auch an den Herangehensweisen aller Akteure an die Tagespolitik nichts ändern lassen.
Auch dieses Trugbild ist zu zerstören – durch Offenlegung der internationalistischen Agenda der wahrhaft führenden Kreise dieses Planeten.

Denn nach einem Atomkrieg Rußland gegen VSA mit ca. 500 Millionen an Menschenopfern und Zerstörung dreier Kontinente (Nordamerika, Europa und Nordasien) würde man die Atommächte Indien und Pakistan leicht aufeinander hetzen können, mit über einer Milliarde Opfern und Zerstörung des Subkontinents.
Falls China nicht „artig mitmacht“, könnte man auch dieses in den Konflikt hineinziehen, mit einer weiteren Milliarde an Opfern – so wäre man, die künstlich überhöhte Bevölkerungszahl des Planeten berücksichtigt, sehr bald bei den angezielten 500 Millionen der Georgia Guidestones angelangt.

Zwar hätte man dann neben Südamerika, dessen Schicksal bei einem Untergang des Nordteiles des Kontinents sehr ungewiß bleibt, nur noch Australien und Neuseeland als einigermaßen heile Rückzugsgebiete, aber das hat die „modernen“ notorischen Egozentriker noch nie gestört – sie fühlen sich überall auf der Welt wohl, wo es Klimaanlagen, gutes Essen und Trinken und Automaten zu ihrer Bedienung sowie wenige aber gefügige Menschen gibt…

Diese Betrachtung zeigt, wie skrupellos diese Planungen lauten und ausgeführt werden sollen.

Was ergibt sich jetzt für uns daraus an Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten?

1. Wenn ein Atomkrieg verhindert werden soll, dann geht das nicht durch weitere Rüstungsanstrengungen – egal welcher Seite und egal wie – das sind untaugliche Mittel.

2. Zum einen ist weiterhin Aufklärung bitter notwendig – darüber, daß unsere momentan sichtbaren westlichen „Führungen“ keine selbstbestimmte Politik betreiben, sondern einer verborgenen Agenda folgen.
Sie haben sich selbst abhängig gemacht von Lobbyisten und Finanzoligarchen, in deren Händen sie wie Wachs sind.
Die Politik ist von solchen Akteuren zu befreien.

3. Und das geht nur, wenn einerseits den jetzigen Marionetten und deren Finanz-Steuerleuten jegliche politische und wirtschaftliche Unterstützung entzogen wird.
Das jetzige System ist innerhalb weniger Tage bankrott, wenn alle Menschen – bis auf die Infrastruktur-Versorger Strom/Wasser/Grundnahrungsmittel – eine Woche daheim bleiben würden.
Ja, man müßte die eine Woche bescheidener leben, sich miteinander beschäftigen, mit den Kindern und Enkeln bzw. den alten Eltern…

4. Andererseits müssen vor allem in den Gemeinden die Machtpositionen durch verläßliche weise Menschen bezogen werden, welche sich dem Gemeinwohl und nicht irgendwelchen Partei- oder anderen Partial-Interessen verpflichtet fühlen.
Wie?
In jeder Gemeinde so wie es möglich ist – Eigeninitiative und Überlegungen sind gefragt.

5. Die aktive Teilnahme am politischen Leben ist unerläßlich – aber nicht durch Fernsehglotzen und in immer neuen Parteien mit den Marionetten diskutieren über die vorgeschobenen angeblich bewegenden Themen, sondern durch selbstbestimmte Inangriffnahme der wirklichen Probleme unserer Gesellschaft – ansetzend bei den Ursachen und die Symptome nur zeitweise lindernd – von unten her.
Taten, Worte und gute Gedanken – alles ist gefragt, jeder kann seinen Beitrag zu leisten.

6. Grundsätzliche Positionen dürfen nicht aufgegeben werden – jegliche Gewalt ist kein Mittel zur Lösung von Problemen – erst recht kein Krieg, und noch mehr kein Atomkrieg.
Wer sich an solchen Maßnahmen planend oder ausführend beteiligt, ist verantwortlich – nicht nur wenn solches eintreten sollte, sondern auch für die psychischen Folgen der Angstmache, die damit betrieben wird.
Jeder Mensch hat eine Verantwortung, die er wahrnehmen muß, und die geht weit über die „Tagesgeschäfte“ hinaus.
Macht euch und anderen das bewußt und handelt dementsprechend.

7. Krieg und Gewalt beginnen im Kleinen: zu Hause, in der Familie, im nachbarschaftlichen Umgang mitander, in egoistischen Haltungen, Reden und Handlungen.
Wie wollen wir zu Frieden in der Welt kommen, wenn jeder den Menschen neben sich als Konkurrenten ansieht?
Wenn jeder nur seinen eigenen Interessen folgt, ohne Beachtung des Gemeinwohls?

Und nochmal:
Leute, es gibt keine „Kochrezepte“ für den Wandel – er kann nur in uns und durch uns geschehen.
Aber sicher ist: mit abwarten, sich abwenden, wegschauen oder jammern wird sich nichts ändern.


12 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Querulant sagt:

    Jeder Aufruf nach dem Motto:
    Zitat: „Das jetzige System ist innerhalb weniger Tage bankrott, wenn alle Menschen – “ Zitatende
    ist zum Scheitern verurteilt.

    Der Mensch ist Individualist und wird nur dann aktiv, wenn er selbst eine Gefahr für sich und nur für sich und niemals auch für andere Menschen, erkennt, oder eine besondere Handlung ihm einen individuellen Nutzen verspricht.
    Darum „geht er gegen Geld arbeiten“ und/oder läßt sich anderweitig versklaven, baut sich ein Haus und strebt nach Auto, Boot und anderen „Wertgegenständen“.

    Werden ihm diese willkürlich entzogen, schreit er nach „Unterstützung“, daß ihm die Allgemeinheit bei der Wieder- oder Ersatzbeschaffung behilflich sein möge.

    Er, der „Mensch“, ist nicht bereit, eine Sicherung seiner „Werte“ vorzunehmen und/oder Vorkehrungen zu treffen, eine „Notsituation“ zu überbrücken.

    Er, der „Mensch“, ist auch nicht fähig, eine (atomare) Bedrohung und Katastrophe mit seinem eigenen Tode in Verbindung zu bringen, weil er die Folgen eines (atomaren) Desaters selbst nicht und niemals direkt kennen gelernt hat.

    Er, der „Mensch“, vertraut in Verdrängung realer Gefahren auf irgendwelche virtuelle (esoterische) Kräfte, wenn er sich als Individualist außerstande sieht, die Bedrohung als Individualist abzuwehren. Erst die Erfahrung NACH der Bedrohung/Katastrophe und der zufälligen Entdeckung diese überlebt zu haben, veranlaßt ihn zum „Hilfeschrei“. Und erst, wenn das „nackte“ Überleben ihn frieren, hungern und dürsten lehrt und er als Individualist nicht diese Bedürfnisse befriedigen kann, auch nicht durch Kanibalismus, wir der „Mensch“ zu gemeinsamen Handeln finden.

    Man beobachte die Nachkriegszeiten und die Ereignisse von staatl. Willkür von Enteignungen.

    Das ist auch die Ursache für die „Schaffung“ von Göttern und „Kirchen“.
    Wenn eine plausible Erklärung für die Not oder den Wohlstand nicht gegeben werden kann, weil die eigene Dummheit das nicht zuläßt, wird es „übernatürlichen“ und „göttlichen“ Kräften zugemessen und auch die „Erettung“ von diesen erfleht.

    Darum ist die Vernichtung von Völkern möglich, weil kein „Gott“ einem schändlichen Treiben einiger Weniger Einhalt gebietet und der Einzelne es nicht vermag.

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  4. luckyhans sagt:

    zu Que-t um 01:56
    Lieber Querulant,
    verständlich daß du bestrebt bist, deinem Nicknamen Ehre zu machen.
    Ob das allerdings durch undifferenzierte Betrachtung („er, der Mensch“ = alle „über einen Kamm“, während du gleichzeitig darauf hinweist, daß jeder Individualist ist!) und durch das Lob des allgemeinen Egoismus richtig zum Audruck kommt, wage ich zu bezweifeln – denn genau dies sind Merkmale der „üblichen“ konformen Sichtweise.

    Von einem echten Querulanten würde ich „verquere“, ungewöhnliche Sichtweisen erwarten: Vorschläge, wie man diese (sicherlich teilweise richtig dargestellten) Dinge denn ändern könnte zum Beispiel, oder ein paar optimistische Gedanken, wie jeder selbst diese Eigenschaften überwinden kann…
    Host mi?
    Bitte versuche also, nach vorn zu denken und so zu argumentieren, daß andere daraus für sich Nutzen ziehen können; danke.

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  5. Querulant sagt:

    Lieber Luckyhans, es ist Dir offensichtlich entgangen, für welche „verquere“, ungewöhnliche Ansicht ich stehe und so sehr davon überzeugt bin, daß deren Umsetzung noch vor allen anderen Überlegungen zu erfolgen hätte.

    Die SICHERUNG der eigenen Vermögenswerte und damit die Existenzgrundlage des eigenen Lebens.

    Ich würde es Dir gerne fett als Merksatz schreiben – auch für Andere – damit diese endlich das tun, was vor allen anderen blödsinnigen und nicht blödsinnigen Ideen umgesetzt werden sollte, doch die html-Befehle scheinen hier nicht zu funzen.

    Hoast mi, (gelöscht, da Pöbelei)?

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  6. Renate Schönig sagt:

    „Mensch“ wird dann aktiv, wenn ihm BEWUSST wird WIE das „SYSTEM wirklich funktioniert“ ..er dann den Schwachsinn seines jetzigen Hamsterradläufer-„TUNS“ erkennt

    Gestern so erlebt:

    Aussage „eines Menschen“, bei dem genau oben Beschriebenes geschehen ist:

    „Ich habe SO die Schnauze voll von dieser „organisierten Sinnlosigkeit“…ich will und kann nicht mehr…das muss endlich anders werden“ .

    Deshalb hier nochmal luckyhans´Aussage von oben (unter Punkt 7):

    Leute, es gibt keine „Kochrezepte“ für den Wandel – er kann nur in uns und durch uns geschehen.

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  7. SecurityScout sagt:

    Wir schaffen eine bessere Welt, indem Wir bei Uns Selbst anfangen!

    Ich gebe ein gutes Vorbild. Wie andere sich dann verhalten, ist deren Sache.
    Diese sind für sich Selbst verantwortlich.

    DAS ist freier Wille.

    Schließlich zahlt JEDER Selbst für seine Taten.

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  8. SecurityScout sagt:

    Der Bericht zeigt sehr klar auf, warum es in Europa zum Chaos kommen MUSS.

    Die grosse Masse dere Menschen hat im Saarland wieder gezeigt, daß sie diese Politiker haben möchte.
    Der Sozialstaat wird abgebaut werden. Daran habe ich keinerlei Zweifel.

    JEDER sollte sich bereits heute überlegen, wie er auch im Ausland Geld verdienen kann.
    Wer passiv bleibt, okay der wird dann sein blaues Wunder erleben.
    Überlegen alleine reicht natürlich nicht, man muß lernen und aktiv sein.
    Diese Flexibilität traue ich maximal 5% der Deutschen zu.

    Beispielsweise könnte jemand einmal nach Australien fliegen und dort nach Arbeit suchen UND Kontakte
    knüpfen anstatt im Urlaub nach Mallorca.

    Sich umhören, welche Qualifikationen dort gefragt sind und prüfen ob man bereits qualifiziert ist bzw.
    sich entsprechend zu qualifizieren.

    http://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/deutschland-schlaraffenland-warum-der-untergang-europas-unaufhaltsam-voranschreitet-a2065127.html?meistgelesen=1

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  9. luckyhans sagt:

    zu Que-t um 04:34
    Was ist an Deiner einzigen, nun schon Dutzende Male hier beworbenen „Merksatz“-Idee so ungewöhnlich?
    Daß kaum jemand ihr folgen mag?

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  10. luckyhans sagt:

    zu SS um 19:06
    „… in Europa zum Chaos kommen MUSS“ –
    Daß EUropa am abnippeln sei, ist hier schon längst nix Neues mehr: https://bumibahagia.com/?s=Europa&submit=

    „im Saarland wieder gezeigt, daß sie diese Politiker haben möchte“
    Bist du wirklich so naiv, daran zu glauben, daß die uns eine Minute nach Schließung der Wahl-LOKALE präsentierten „Wahlergebnisse“ aus dem Saarland den dort abgegebenen Stimmen entsprechen?
    Siehe auch hier: https://dudeweblog.wordpress.com/2017/01/27/wahlen/

    „JEDER … im Ausland Geld verdienen… “
    Könnte es sein, daß genau DAS beabsichtigt ist?
    Die Deutschen aus diesem ihrem Lande zu vertreiben – auf diese oder jene Weise?
    Damit wärest du mit deinem Vorschlag ein Sendbote der NWU, der Neue-Welt-Unordnung… willkommen.
    Und besser gesagt – mit sowas: schleich di.

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  11. luckyhans sagt:

    Noch eine interessante Ergänzung bietet das folgende Video – Konstantin Duschenow, hier vorgestellt als ‚Direktor der Agentur für analytische Information „Rechtgläubige Ruß“‚, also ein christlicher Militär-Analyst, nimmt zum Thema Atomkrieg in Europa Stellung – mit einer (wie so oft) nicht ganz 100%ig korrekten Übersetzung, aber besser als gar nix, und hochinteressant:

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