bumi bahagia / Glückliche Erde

Lassen wir doch für einen Tag die Glotze und die Spielkonsole mal aus und spielen einfach nur mit unseren eigenen Gedanken.
Es zeigt sich nämlich, daß mit nur ganz winzigen Änderungen in der Betrachtungsweise sich hochinteressante Folgerungen ergeben, wenn man einfach mal logisch und konsequent weiterdenkt.
Dazu müssen natürlich liebgewordene „Gesetzmäßigkeiten“ mal hinterfragt werden. Denn wir wollen ja nicht an den faktischen Erscheinungen herumdeuteln, sondern nur an deren bisherigen „Erklärungen“…
Luckyhans, 27. März 2017
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Betrachten wir mal eine der uns bisher geläufigen Interpretationen genauer, und zwar eine der einfachsten, der sogenannten Gravitation.
Sie wird als allgemeine Anziehungskraft zwischen Massen dargestellt.

Lassen wir einen Moment mal außen vor, daß der Begriff „Masse“ nicht ordentlich definiert ist (man hat da nur den Zirkelbezug: Masse ist die Fähigkeit, eine Kraft auszuüben, und die Kraft wird als Masse mal Beschleunigung „definiert“).
Diese Interpretation einer „allgemeinen Anziehung“ beschreibt doch nur den Fakt, daß wir und alle Gegenstände jederzeit eine Kraftwirkung in Richtung Erdoberfläche verspüren. Der Apfel fällt immer nach unten…

Und es ist uns bereits „in Fleisch und Blut übergegangen“ (!), daß dies nur eine Anziehungskraft sein kann.
Wobei geflissentlich „vergessen“ wird, daß diese Anziehung nur als „gegenseitig“ vermutet (!) wird, da die „Rückwirkung“ noch nirgends meßtechnisch nachgewiesen wurde, obwohl uns doch heutzutage die hochfeinsten Meßgeräte mit voll computerisierter Auswertung zur Verfügung stehen…

Machen wir nun mal ein einfaches Gedankenexperiment.
Wir stellen uns vor, daß nicht „die Masse der Erde“ uns anzieht, sondern daß es einen von oben wirkenden Einfluß gibt, der uns sanft und überall gleichmäßig auf die Planetenoberfläche drückt.
Klingt erstmal völlig abwegig – ist ja auch nur ein Denkmodell, ähnlich dem von der Anziehung.
Denken wir mal losgelöst ein wenig auf diesem Modell herum. Da kommen manchmal komische Gedanken.

Gleich zu Anfang kam mir zum Beispiel dieser: waren wir doch bisher immer (unterbewußt) der Meinung, daß je schwerer wir sind, desto „anziehender“ sind wir für den Planeten.
Ich habe mich als Zwei-Zentner-Mann (da konnte ich machen was ich wollte, es blieb über nun schon zweieinhalb Jahrzehnte bei über 100 kg Lebendgewicht – trotz Fastenwochen) immer damit „getröstet“: „Von einem guten Menschen kann es nicht genug geben.“
Das ist so ein Folge-Spruch, der „unbewußt“ suggeriert, daß je schwerer ich bin, desto „besser findet mich der Planet“. (oh, doppelter Wortsinn!)
Das würde sich ja ins Gegenteil ändern, wenn wir eine Andruckwirkung vermuten würden, stimmt’s?
Eine höhere Andruckkraft würde ja bedeuten, daß ich es schwerer haben „sollte“, mich auf der Erdoberfläche zu bewegen. Eijeijei…

Denn diese Andruckwirkung hätte ja nun nicht mehr die „einfache Erklärung“, daß die Erde halt einfach so riesig sei, daß sie mich – wie alles andere – „gleichmäßig“ anzieht.
(was ja auf einer sich drehenden Kugelerde völliger Unsinn ist, denn die Radialgeschwindigkeiten und damit die Fliehkraft müßten sich ja von Ort zu Ort ständig ändern – und das sollte unseren hochempfindlichen Gleichgewichtssensoren verborgen bleiben? ehrlich?
wenn ich mich von Ost nach West bewege, dann ändert sich nichts, aber sobald ich mich von Nord nach Süd bewege, ändert sich die Fliehkraft? nicht wirklich, oder?
von den „fehlenden“ ost-westlichen Hebelwirkungen der irre schnellen Drehbewegung einer Kugelerde, die auch wenn ich stillstehe auftreten müßten, ganz zu schweigen…)

Und natürlich würde sofort die Frage auftauchen, was es denn sein könnte, das diese von oben kommende Andruckkraft hervorrufen könnte.
Eine Art „Ätherwind“?
Also eine „feinstoffliche“ energetische Einwirkung auf alle Materie?
Die müßte dann aber auf einer Kugelerde ja irgendwie überall senkrecht zur Planeten-Oberfläche gerichtet sein, d.h. an jeder Stelle in eine andere Richtung.
Wie sollte das gehen, in einer einfachen Natur?
Funktioniert also nur richtig einfach auf einem annähernd „planen“ Planeten…
(der dann natürlich auch nicht mehr wie irre rotieren „müßte“)

Sonderbar, nicht wahr? Wie ein „alternatives“ Denkmodell für ein kleines Teilproblem uns sofort zu einer „alternativen“ Wirklichkeit führt…

Und ein solches „Andruckmodell“ würde auch ganz plötzlich die „zweiseitige Beziehung“ – der Anziehung zwischen mir und dem Planeten – in eine „dreiseitige“ verwandeln: neben Planet und mir noch eine „dritte“ Wirkung… von oben…
Hätte der Pastor doch recht? Befänden wir uns doch dann ununterbrochen unter dem Einfluß „von oben“…

Und das würde dann ja auch – weiterdenkend – bedeuten, daß diese „Einwirkung von oben“ möglicherweise sehr differenziert sein könnte – für „tote“ Materie anders als für lebende – im Sinne einer Resonanz mit der jeweiligen Materie…
Denn eine feinstoffliche „Einwirkung von oben“ würde ja ganz zweifellos mit unseren Auren, unseren feinstofflichen Körpern, in ständiger Wechselwirkung stehen. Wie auch mit allen anderen Wesen auf diesem Planeten…
Was uns dann wieder zu einer ständigen Rückverbindung unserer und aller anderen Körper (des jeweiligen „physischen Leibes“ und der Auren) mit eben jener „Kraft-Quelle“ da oben führen würde…
Noch mehr „Stoff“ zugunsten des Herrn Pastor…

Warum hat die Kirche nicht schon längst zu diesem Denkmodell „umgeschwenkt“?
Sie könnte doch so alle ihre Dogmen ganz einfach physikalisch „begründen“…

Leider haben wir keine zuverlässig dokumentierte Erinnerung mehr an jene Zeiten, als viele Jahrhunderte lang eine flache Erde das gängige Denkmodell gewesen ist und niemand sich mit den Widersprüchen eines sich über Millionen von Kilometern erstreckenden hochkompliziert rotierenden Sonnensystems auseinandersetzen mußte. Man hätte es aus der Erfahrung mit einfachen mechanischen Drehvorrichtungen sehr wahrscheinlich ganz schnell als völlig abwegig auf immer zu den Akten gelegt.
Würden solche Informationen aus damaliger Zeit vorliegen, würden wir gewiß massiv „gewichtige“ Argument zugunsten einer (annähernd) flachen Erde kennen…
Warum wohl enthält auch keines der „ewigen Bücher“ diese damals völlig „normalen“ Darlegungen zur flachen Erde???

Spielen wir noch ein wenig mit unserem Denkmodell. Wenn es eine solche „Einwirkung von oben“ geben sollte, dann würde das aber auch ganz klar bedeuten, daß sich oberhalb unserer Atmosphäre ganz bestimmt NICHT nur ein unendlicher, mehr oder weniger leerer Raum befinden kann.
(abgesehen davon, daß ein solcher auch im Sonnensystem-Kugelmodell extrem viele Fragen hervorruft)
Sondern es muß eine Quelle für diese „Einwirkung von oben“ geben – wie auch immer diese beschaffen sein mag.
Was das wohl sein könnte?

Überlegen wir weiter. In unserem neuen Denkmodell würden als „Nebenwirkung“ eine ganze Menge völlig unverständlicher und nicht richtig erklärter Postulate und Deutungen der jetzigen Wirklichkeit wegfallen.
Zum Beispiel die völlig „unmaterialistischen“ Postulate von der „dunklen Materie“ und der „dunklen Energie“.

Beide rein theoretischen Konstrukte beinhalten nämlich, daß sie per definitionem für uns Menschen nicht erkennbar sein KÖNNEN – was dem materialistisch-philosophischen Grundsatz von der prinzipiellen Erkennbarkeit der Welt eigentlich schon lange derart offensichtlich widerspricht, daß es kaum noch verwunderlich ist, in welche „schlechtem Ansehen“ die Philosophie heutzutage dahinvegetiert.
Wäre das nicht ein toller Gewinn in unserer Weltsicht?
„Plötzlich“ keine unerklärbaren „dunklen“ Erscheinungen mehr zu benötigen, um noch irgendwie eine Art pseudo-wissenschaftliches Weltbild aufrechterhalten zu können?

Selbstverständlich gäbe es im neuen Modell noch eine ungeheure Menge an Fragen zu beantworten, was den konkreten Aufbau und die Wirkprozesse betrifft – ganz klar.
Allerdings müßten dazu die vielfältigen Lügen, welche „zur Begründung“ um das momentan gültige Kugelmodell inzwischen gesponnen wurden, erstmal offengelegt werden – was zu weiteren unangenehmen Schlußfolgerungen bezüglich weltweiter (!) bindender Absprachen (und damit tatsächlich fehlender „Feindschaft“) führen würde – und in der Folge zur Ablehnung jeglicher überflüssiger Steuerungssysteme…

Ja, wir sehen:
eine einfache Änderung der Sichtweise auf irgendein Teilproblem, in diesem Falle auf den Fakt, daß in der Nähe der Oberfläche unseres Planeten alles nach unten fällt, führt uns – einfach nur logisch weitergedacht – zu tiefgreifenden Schlußfolgerungen bezüglich des gesamten Weltenaufbaus, einschließlich unseres Gesellschaftssystems.

Weiterhin allen noch eine schöne Woche, und vielleicht regt euch dieses Denkmodell ja dazu an, mal wieder selbst die Phantasie schweifen zu lassen – natürlich „streng logisch“… 😉


1 Kommentar

  1. luckyhans sagt:

    Nachdem nun die Kommentare grundsätzlich erst nach Prüfung freigeschaltet werden, kann sich wieder zu allen Themen geäußert werden – auch zu denen, die vorher nicht „kommentierbar“ waren…

    Gefällt mir

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