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Aktiv oder abgeleitet?

(LH) Oft gelingt es erst dann, Vorgänge oder Handlungsweisen einigermaßen umfassend zu verstehen, wenn man sich an die Stelle des jeweils anderen versetzt und überlegt, was man selbst da tun würde.
Solche Gedankenspiele können sehr lehrreich sein, auch wenn jeder Mensch ein wenig anders denkt, gemäß seinem bisherigen Werdegang: dem seelischen samt aller Inkarnationen, und der Erfahrung im jetzigen Leben.
Wir hatten unlängst hier schon einmal solch ein Gedankenexperiment angestellt, nun wollen wir eine andere Frage so beleuchten.
Luckyhans, 15. Mai 0006
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Stell dir vor, du bist derjenige, der die weitgehende Macht auf diesem Planeten innehat.
Damit ist die tatsächliche Möglichkeit gemeint, zu bestimmen, wer wie und was zu tun hat.

Damit hättest auch die Kontrolle über alle Varianten der Kommunikation.
Wäre doch klar, daß du – neben der allgemeinen und umfassenden Überwachung mit Hilfe der „sozialen“ Medien und der „dienstlichen“ Vollkontrolle aller Kommunikationsmöglichkeiten – bedacht und absichtlich eine Reihe von scheinbaren Hintertürchen schaffst, wo die Leute deiner Kontrolle angeblich entgehen können.

Damit engst du den „extra interessanten“ Strom der Daten stark ein, d.h. du brauchst eigentlich nur diese besonders gestalteten „Umwege“ gut zu überprüfen, den normalen Verkehr kannst du nach Routine „F“ abarbeiten lassen…

Und wenn sogar ich als recht geradliniger Mensch auf solche Ideen komme, dann kann man sicher sein, daß die tatsächlichen „Umwege“ von jenen, denen Tricks, Intrigen und Spielchen so nah und täglich vertraut sind, auf mehreren Ebenen gestrickt wurden und wirklich alle diese besonders gründlich „gefilzt“ werden.
Daher sollten sowohl Tor wie auch andere angeblich „besondere“ Möglichkeiten einer „freien“ Kommunikation kritisch betrachtet werden…

Das zum einen.

Ein weiteres Feld der Ablenkung und verdeckten Steuerung der „oppositionell Denkenden“ sind die juristischen Fiktionen, mit denen wir in den vergangenen Jahrhunderten umsponnen wurden.
Das beginnt bei „Mensch-Person-Sklave“ und endet noch lange nicht bei „Staat-Unternehmen-Firma“.

Zuerst möchte ich jeden bitten, sich in einem juristischen Wörterbuch die Definition vonFiktion“ durchzulesen und zu versuchen, diese vollumfänglich zu verstehen.
Da wird nämlich sehr schnell klar, daß es sich dabei um ein Werkzeug, ein Instrument der Irreführung handelt. Zumal es in der juristischen Praxis extrem breit angewendet wird.

Nehmen wir das Beispiel „Mensch sein“.
Nach meine Dafürhalten sind wir immer „Mensch“, egal welche Fiktionen da noch draufgesetzt wurden.

Die PERSON ist nur über den Menschen bzw. über die „natürliche Person“ nach BGB „drübergestülpt“ worden, als juristische Konstruktion, die keinen realen Inhalt hat, sondern nur einem formalen (kommerziellen) Akt dient.
Wie es auch mit allen anderen Fiktionen der Fall ist.

Davon, daß du ihm eine Maske (lat. persona = Maske des Schauspielers) aufsetzt, geht doch der Mensch nicht verloren – er ist doch nicht plötzlich „die Maske“.
Und wenn du zu der Maske noch einen Hut draufsetzt, bleibt doch der Mensch trotzdem er SELBST, auch wenn ihn alle mit „Maske“ oder „Hut“ ansprechen – und er darauf reagiert, weil er meint, nicht anders zu können…

Klar sollten wir endlich aufhören, uns mit „Maske“ (d.h. NAME) oder „Hut“ (d.h. als „Sache“ = Sklave) ansprechen zu lassen.
Aber vor allem sollten wir aufhören, auf solche Ansprachen so zu reagieren, wie es der Ansprechende erwartet, denn damit geben wir ihm und der Umgebung zumindest den Anschein, daß wir uns „konkludent“ verhalten, d.h. daß wir unser Sein als „Maske“ oder „Sache“ akzeptieren!

Aber der Mensch ist immer da, den kann keine Fiktion wegbringen. Und solange ich mich als Mensch verhalte und nicht als Sklave, bin ich auch frei. (status naturalis: Rechtsstellung aufgrund natürlicher Eigenschaften des Menschen – siehe auch hier)

Klar, wenn ich antworte und akzeptiere und alles hinnehme, was man mit meiner (juristischen) PERSON oder mit meiner „natürlichen Person“ veranstaltet (status civilis: Rechtsstellung aufgrund gesellschaftlicher Anschauungen!), solange ich mich unterwerfe, unterordne und tue, was man von mir erwartet, BIN ICH auch ein „absoluter Sklave“ (capitis deminutio maxima = ohne alle Rechte, d.h. ohne die Rechte der Familie/der Sippe, des Volksstammes und des Staates).
Es liegt also bei mir und bei jedem Einzelnen, wie er sich stellt. Und dementsprechend wird mit ihm umgegangen.

Diese Erkenntnis ist erstmal zu verdauen und anzunehmen.
Sie befreit auch von der Last, die ganzen juristischen Tricks und Finten „studieren“ und durchschauen zu müssen – das ist zum Glück nicht nötig…

Und danach, wenn wir wirklich erkannt und akzeptiert haben, daß wir die Vorgänge verändern können, danach können wir uns darüber unterhalten, wie man aus dem konkludenten Verhalten herauskommt.

Da geht es nämlich NICHT darum, die juristischen Tricks „jener“ demonstrativ zurückzuweisen (protestieren, demonstrieren usw. – siehe Andreas Clauss), sondern es geht darum, für sich SELBST (und seine Lieben) möglichst unterhalb des Radars der System-Büttel sein eigenes menschliches Leben aufzubauen und zu gestalten – jeden Tag von neuem.

Denn zuerst muß ich mich SELBST von den Indoktrinationen, Vorurteilen, Konditionierungen, Prägungen usw. reinigen, und ich muß lernen, mich wirklich rund um die Uhr und zu allen Wesen (vor allem zur Natur) wirklich richtig menschlich zu verhalten – egal wie diese sich zu mir verhalten!

Und dazu gehört auch, mit dem System und seinen Bütteln möglichst wenig Berührungspunkte zu haben.
Klar geht das noch nicht vollständig, weil eben auch die Gemeinde fast überall vom System durchdrungen ist, weil Sippe und Familie systematisch zerstört werden und weil selbst die eigenen Kinder und Enkel der Indoktrination 7/24 unterliegen und daher auch mit ihnen nur in ganz kleinen Schritten vorsichtig Veränderung gelebt werden kann.

Aber niemand hindert mich und jeden anderen daran, sich selbst so zu benehmen, wie er es als besser und im Sinne der Menschlichkeit als „richtig“ empfindet – so wie ich mir wünsche, daß alle anderen zu mir sich benehmen, so muß ich ZUERST allen anderen entgegenkommen.

Das ist Aufgabe genug für die nächste Zeit.

Und es ist auch unausweichlich, diese innere Reinigung durchzuführen, egal wie sich die Umstände und Ereignisse rund um uns herum entwickeln werden.
Es ist die notwendige und natürlich nicht hinreichende Bedingung für Veränderung.
Aber ohne diesen ERSTEN Schritt (oder Prozeß) sind alle anderen folgenden nicht nachhaltig, weil ich sonst immer wieder in die „gewohnten“ (falschen) Verhaltensweisen verfallen werde.

Es mag sich bitte jeder endlich SELBST dazu Gedanken machen, wie er oder sie diesen ersten Schritt, diesen Basisprozeß durchlaufen will – was dabei für ihn SELBST und seine geliebten Mitmenschen die richtigen Maßnahmen sind, die keinen über Gebühr belasten und sein Leben unannehmbar gestalten.

Selbstverständlich wird es nicht ganz ohne Einschränkungen abgehen, das ist klar – „wasch mich, aber mach mich dabei nicht naß“ kann nicht funktionieren.
Aber für alles, was man aufgibt und wegläßt, wird man etwas Neues und – wie sich später zeigen wird – Besseres bekommen

Es geht also darum, SELBST zu agieren – und nicht immer nur zu reagieren…
– – – –

Und so sag ich es nochmal explizit und ungeschminkt, damit wirklich klar wird, was ich meine.

Genau der freie Wille versetzt mich (und jede/n andere/n) in die Lage, mich NICHT mit den vielen Tricks, Fiktionen und Finessen „jener“ befassen zu müssen, egal was sie sich künftig noch alles werden einfallen lassen.

Und auch deren Diener und Büttel sind unwichtig.
Weder der Bunzeltag (eine Schwatzbude mit hochbezahlten Abnickern, die ALLES bestätigen, was ihnen vorgeschrieben wird) noch die sog. Parteien (nur scheinbar Interessenvertreter bestimmter Schichten – in Wahrheit eher verschiedenfarbig angemalte aber im Wesen gleiche Schausteller auf dem Jahrmarkt des Lebens, berufen das Volk zu unterhalten = unten zu halten) noch sonstwelche anderen fiktiven Scheinkräfte bestimmen mein Leben – außer wenn ich selbst sie dazu „erhebe“.

In dem ich mein Verhalten von deren Aktivitäten steuern lasse, indem ich mich damit befasse und darauf (egal wie) REAGIERE, gebe ich ihnen erst die Macht über mich.

Tue ich dies nicht, haben sie auch keine Macht.

Wir sind das Volk. Wir sind die Menschen.

Wir sind die vielen, welche die realen Werte schaffen. Genau wie Mutter Natur.

– – – –

Aber wir benehmen uns noch nicht menschlich.
Ja, wir alle tun dies nicht, da braucht sich jetzt keiner künstlich aufzuregen.

Da bin ich mir sicher, daß es noch keinen einzigen Menschen auf dem Planeten gibt, der wirklich und tatsächlich zu jedem Zeitpunkt sich gegenüber Mutter Natur und allen ihren Wesen menschenwürdig verhält.
Abgesehen vielleicht von wenigen alten Einsiedlern in den Bergen Tibets oder Chinas.

Und das ist es, was ich oben dargelegt habe: zuerst muß ich mir das (stets vorhandene!) Menschsein wieder verdienen, neu erarbeiten, mich dessen würdig erweisen.

„Ein Mensch – wie stolz das klingt.“ (Alexander Peschkow, genannt Maxim Gorki)

Bis ich wieder auf mich als Mensch stolz sein kann, habe ich noch sehr viel „Kleinarbeit“ an meinem Inneren zu leisten.

Aber ich agiere selbst, ich tue was, das ich selbst bestimme.

Ich arbeite an mir, ich probiere das aus, ich bemühe mich darum, mich zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort und allem und allen gegenüber wie ein wahrer Mensch zu verhalten. (klappt logischerweise bei weitem noch nicht)

Und dabei können mich all die „wahrhaft Mächtigen“ und deren Diener und Büttel mal kreuzweise… an der Pupe schmatzen.

Aber darin liegt der wesentliche Unterschied – die einen tun fremdbestimmt, die anderen leben selbstbestimmt.

Kommt darauf an, wovon ich mich leiten lasse… 😉

Nochmal zu jenem Spruch: „Entscheidend ist nicht, wie sich jeder selber sieht, sondern wie man von anderen gesehen wird“ – da hat einer der Kommentatoren genau und exakt den „feinen Unterschied“ benannt, der viele von uns trennt.

Wer sich nicht selbst sehen will oder kann, der muß sich durch den Blick der anderen ansehen (lassen).
Was aber ist mir wichtig?
Ob ich selbst mit mir und meinem Leben zufrieden bin, oder ob andere (die mich nach IHREN eigenen Kriterien bewerten) mit mir zufrieden sind?

Lebe ich oder werde ich gelebt?
Lasse ich von anderen bestimmen, womit ich mich beschäftige, oder bestimme ich das selbst?

Womit ich keinesfalls die Kompetenz anderer anzweifeln will – noch halte ich mich für „schlauer“ – im Gegenteil.
Es geht hier lediglich darum, den Unterschied herauszustellen, daß viele sich mit DEN Dingen beschäftigt, die ANDERE ihnen „vorsetzen“ – in Form von den diversen juristischen Fiktionen (siehe Definition „Fiktion“: „nicht beweisbar und nicht widerlegbar“ – das ist ein Kampf gegen Windmühlenflügel).

Und genau dies halte ich für grundsätzlich zu korrigieren, indem ich selbst mich als entscheidendes Kriterium einsetze: ich bin mir wichtig, ich liebe mich selbst, und genauso liebe ich meinen Nächsten.

Das hat gar nichts mit Selbstüberhebung zu tun, sondern damit, daß jeder Mensch so einzigartig, vielfältig und unwiederholbar ist, daß jeder andere an ihm IMMER nur einzelne Aspekte sehen und erfassen kann – ganz prinzipiell, ohne dabei an jemanden konkret zu denken.

Und – das habe ich schon mehrfach zum Ausdruck gebracht – es ist auch völlig klar, daß niemand perfekt ist heutzutage, dazu sind wir alle – mich selbstverständlich eingeschlossen – viel zu tief durchseucht mit all den Prägungen, Konditionierungen, Vorbehalten, Dogmen usw. aus unseren bisherigen Leben.

Insofern geht jeder Vorwurf, ich würde mich als etwas „Besseres“ ansehen, sehr deutlich daneben; er zeigt mir nur, daß ich mich darin wohl nicht immer und nicht klar genug ausgedrückt habe, wenn es bei manchen nicht angekommen ist.

Daher nochmal abschließend: es hat es jeder selbst in der Hand, sich zu verändern.
Und es wird auch niemand da drumherum kommen, dies zu tun: an sich zu arbeiten, sein Inneres zu bereinigen, Schritt für Schritt.
Und je eher einer damit anfängt, desto weiter wird er in diesem Leben noch damit kommen…
Allen dabei Geduld und Freude – es tut sich nur etwas, wenn wir etwas tun. Und jeder kann da mittun.


4 Kommentare

  1. Wacholder7 sagt:

    Danke für die gelungene Arbeitsanleitung für dieses Leben. Da schwinge ich mich mit ein. Wo stehe „ich “ im mehrdimensionalen Koordinatensystem und wo möchte ich hin? Diese Grundlagen für eine zielgerichtete Fortbewegung werden versteckt. Ein Fischer stellt seine Netze an den Stellen auf, wo er aus seinen Erfahrungen die meisten Fische fängt. Da der Mensch mittlerweile auch als Natur- Ressource bezeichnet wird, sind Ableitungen erkennbar.
    Um an diese Erkentnisse zu kommen, haben viele andere die Vorarbeit geleistet. Danke an alle Menschenfreunde!
    Von der Erkenntniss zum Handeln ist der weitere Weg.

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  2. Security Scout sagt:

    100% Zu-Stimmung LH!
    Genau so geht es. Was den Leuten Schwierigkeiten macht, ist „ins handeln“ zu kommen,
    weil der WILLE etwas zu WOLLEN fehlt.

    Ergebnis sind Zombis die sich alles gefallen lassen.

    Aufwachen werden die dann, wenn alles weg ist.

    Genau damit rechnen die Mächtigen.

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  3. Durch rücksichslosen Verrat wurde ALLES verloren…trutzdem danke für deinen ehrhaften Text…..Lucky

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  4. luckyhans sagt:

    zu GGvS vor 2 Tagen
    „Durch rücksichslosen Verrat wurde ALLES verloren“ –
    mir erschließt sich gerade der Zusammenhang zum obigen Artikel nicht – was ist damit gemeint?

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