bumi bahagia / Glückliche Erde

Atom-Mythen – 2

In Fortsetzung unseres ersten Teils der Übersetzung hier nun der zweite Teil und Schluß dieses Beitrages. Wie schon angemerkt, erheben die Ansichten des Autors keinen Anspruch auf „letztendliche Wahrheit“, falls es sowas überhaupt gibt – sie wollen zum eigenständigen Nachforschen und selbständigen Überlegen anregen.
© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 6.8.2016
LH, 1. Mai 2017


Der Atomschlag gegen uns ist schon erfolgt (2)

Alexej Artjemjew, 25. Januar 2012

Die Wunden in unserer Erde

Kommen wir jetzt zum wichtigsten, weshalb all dies angezettelt wurde.
Sehen wir mit unseren eigenen Augen, wie schnell die Wunden eines Atomschlags in der Erde zuheilen.

Zu Anfang von Teil 1 hatten wir ein Foto vom See Tschagan (in der Gegend des Semipalatinsker Testgeländes) gesehen. Dieser wurde künstlich im Jahre 1965 im Ergebnis einer 170 kt-Wasserstoffbomben-Sprengung erzeugt, welche in einem Schacht in 178 m Tiefe im Lauf des kleinen Flüßchens Tschagan gezündet worden war.

atom bild 2

Das Ergebnis war genau das, was man beabsichtigt hatte – ein nicht austrocknender See für das Tränken von Vieh, mit einer Tiefe von 100 m und einem Durchmesser von 450 m.
Die radioaktive Reststrahlung ist auch heute noch erhöht, nach einem halben Jahrhundert. Ist ja auch klar, weil oberflächennahe Atom-Sprengungen dadurch charakterisiert sind. Alle Isotope sind in den Bodenteilchen gebunden und strahlen weiter.

Das Strahlungsniveau rund um den See (es wird vor allem von den radioaktiven Isotopen Kobalt-60, Cäsium-137, Europium-152 und Europium-154 ausgestrahlt) erreichte im Jahre 2000 Werte von 2 – 3 , an manchen Stellen bis zu 8 mR/h (Milli-Röntgen pro Stunde, die natürliche Hintergrundstrahlung beträgt 0,015 – 0,030 mR/h).
Die radioaktive Verseuchung des Seewassers betrug Ende der 90er Jahre etwa 300 pCi/l (Piko-Curie pro Liter) – die maximal zulässige Verstrahlung von Wasser durch die summare Radioaktivität der Alpha-“Teilchen“ liegt bei 15 pCi/l.
Formal also keine schweren Folgen.

ABER! Ungeachtet dessen wird der See im Verlaufe all dieser Jahre tatsächlich für das Tränken von Vieh benutzt, also ganz nach Bestimmung! In den 50 Jahren seither führte dies zu keinen bemerkbaren Verwundungen des Viehs oder der Hirten. Sonst würden die dort nicht mehr regelmäßig hingehen.

Das Projekt „Taiga“ von 1971. Koordinaten 61º18’20“ nördl. Breite und 56º35’56“ östl. Länge. Das war die gleichzeitige unterirdische Sprengung von 3 Ladungen zu je 15 kt mit dem Ziel der Prüfung, ob man so einen Kanal vom Fluß Petschora zur Kama bauen könnte. Das Ergebnis war ein Atom-See mitten in einem Waldmassiv. Im Gesamtprojekt hatte man geplant, etwa 280 solcher Ladungen zu sprengen. Das Projekt wurde eingestellt.
Hier kann man Fotos der Trichter und ein englischsprachiges Video der Sprengung sehen.

Nach offiziellen Angaben gab es keine ernsthafte Verseuchung mit radioaktiven Materialien. Die Dosis der Gamma-Strahlung auf dem Kamm des Walls betrug 15 Jahre nach der Sprengung noch 0,060 – 0,600 mR/h, an der Oberfläche des den Graben auffüllenden Wassers bis zu 0,050 mR/h.

Hier zwei Fotos vom heutigen Aussehen dieses Trichters. Ein durchaus gewöhnlicher See.

atom bild 3

atom bild 4

Hiroshima.
Das nachfolgende Foto zeigt die japanische Stadt nach der Luftzündung der 15 kt-Bombe in einer Höhe von ca. 500 m.

atopm bild 5

Und nun folgt ein Foto von derselben Stadt, ein halbes Jahrhundert später. Wie zu sehen ist, erblüht sie weiter.

atom bild 6

Die Tragödie ist nur noch im Gedächtnis der Überlebenden verblieben. Sobald diese Generation gewechselt hat, kann man die Geschichte mutig umschreiben und diesen Fakt herausstreichen. Und niemand wird sich daran erinnern…

Es wurden Fakten zugänglich, die unwiderlegbar davon zeugen, daß in den letzten 2 – 3 Jahrhunderten auf unserem Planeten grandiose Ereignisse vorgegangen sind, von denen wir nicht die geringste Ahnung haben. Es gab einen sehr großen Krieg…

Nun zum Allerinteressantesten

Auf dem Territorium Rußlands gibt es eine große Anzahl von sonderbaren Seen. Viele davon sind ideal rund. Ihre Entstehung ist in der Regel unklar. Meist werden die Karst-Seen genannt.
Das ist eine sehr bequeme Position, da sie einen Erdfall beliebiger Form an einer völlig unverständlichen Stelle „erklären“ kann.
(eine moderne Variante eines sonderbaren Erdfalls findet man hier, in Australiend.Ü.)
Außerdem ist eine zuverlässige Überprüfung praktisch unmöglich. Deshalb versucht auch niemand etwas zu beweisen. Das heißt, hier müssen wir angeblich den Gelehrten aufs Wort glauben.

Eigentlich ist ein Karst ein Hohlraum in einer Schicht mit löslichem Gestein, welcher sich unter Einwirkung von Wasser bildet, das mit Kohlensäure angereichert ist. Solche Gesteine sind Gips, Kalksandstein und einige andere. Und wenn sich in der Erde ein runder Trichter mit einem Durchmesser von 2 km gebildet hat, dann müßte dort unter der Erde Jahrhunderte lang ein solcher Hohlraum ausgewaschen worden sein.
Wahrscheinlich geschehen solche Dinge auch irgendwann, aber bei weitem nicht überall gibt es eine passende Zusammensetzung des Gesteins. Und sonderbar runde Seen gibt es in großer Anzahl an vollständig unterschiedlichen Stellen, mit ganz offensichtlich verschiedenen Gesteinszusammensetzungen.
Das heißt,
die Karst-Hypothese ist nicht überzeugend.

Außerdem weisen diese sonderbaren Seen oft einen Wasserspiegel auf, der bedeutend höher liegt als die unweit vorbeifließenden Flüsse. Und auch die Namen sind durchgängig ungewöhnlich – Teufelssee, Schajtan-See, Höllen-See…
Die örtliche Bevölkerung verbindet mit diesen Seen stets verschiedene Legenden. Und all das zeugt von einem – solche Seen unterscheiden sich von den gewöhnlichen, und ich scheue nicht diese Bezeichnung, natürlichen.

Sehen Sie sich mal diesen bemerkenswerten „Toten See“ in nur 20 km Entfernung von der Stadt Pensa an.

krugl-mjortv-osero

Absolut rund, Durchmesser 450 m. Im Internet wurde die Vermutung geäußert, daß er im Ergebnis eines Torfstichs entstanden ist. Die vermuteten Torfstecher haben offensichtlich nicht nur ein Gefühl für Ästhetik gehabt, dank dem sie ihren banalen Torfstich zu einer geometrisch perfekten Form verwandelten, sondern haben auch noch sorgsam einen Erdwall rings um den See aufgeschüttet. Dieser Erdwall schützte vor dem Auswaschen des Torfs – in Wirklichkeit erinnert er sehr stark an den Gesteinsauswurf aus einem Trichter von einer Atomsprengung.

Warum Atomsprengung? Überlegen Sie selbst – hier ist ein Trichter von einer gewöhnlichen (konventionellen) Sprengung vergleichbarer Mächtigkeit.

obytsh-vzryv

(auffällig der rund um den Trichter aufgeschüttete kegelförmige Erdwall, der durch das ausgeworfene Gestein entstanden ist – d.Ü.)

Und hier ein solcher von einer Atomsprengung.

jadern_vzryv

Sogar bei einer Oberflächen-Atomsprengung bildet das Gestein nicht einen solch charakteristischen Kegel-Wall. (weil das herausgesprengte Material in einem viel größeren Umkreis verteilt wird – d.Ü.)
Und bei Sprengung in bestimmter Höhe zeigt sich überhaupt manchmal nur ein Eindruck im Gestein von der Druckwelle.
Wenn die Ladung ausreichend hoch gezündert wird, kann es sogar gar keinen Trichter geben.
(wie z.B. in Hiroshima – d.Ü.)
Es gibt auch Zwischenvarianten – Elemente des Verdampfens und des Auswurfs von Gesteinsteilen, Elemente der Anschmelzung.
Der Trichter von einer Atomsprengung muß nicht ideal rund sein, denn das Gestein ist in seiner Masse hauptsächlich inhomogen. Und natürlich wird es der Einwirkung einen unterschiedlichen Widerstand entgegensetzen.

Aber der Trichter wird sich wesentlich von Trichtern anderer Entstehungsarten unterscheiden. Ja, und nebenbei gesagt, gibt es auch keine Bomben mit konventionellem Sprengstoff, die eine solche Leistung haben, daß die Sprengung einen Trichter mit 450 m Durchmesser hinterließe.
Wie wir uns erinnern, wären dazu 170.000 t TNT erforderlich (Projekt „Tschagan-See“). Nicht mal mit dem Schwerlastflugzeug „Ruslan“ ist solche Menge herbeizuschaffen, nicht mal zerrenderweise…

Von diesen Positionen aus lassen sich viele Dinge erklären. Zum Beispiel die Verdichtung des Gesteins durch die Stoßwelle kann durchaus eine wasserundurchlässige Linse bilden, welche das Wasser im See höher als der gewöhnliche Spiegel hält.
Solcherart sind nach meiner Meinung
die Seen im Kirower Gebiet (bitte dort blättern).
Im verlinkten Artikel sind wunderbare Fotos, sehr genau sind dort die Seen und das Bodenrelief beschrieben. Ich persönlich habe keinerlei Zweifel an
deren atomarer Entstehung.

Daß mehrere Seen unterirdisch miteinander verbunden sind, ist kein Kill-Kriterium für diese Version und macht sie nicht automatisch zu Karst-Seen. Es ist bekannt, daß an manchen Stellen unter der Erde ein entwickeltes Netz von unterirdischen Gängen existiert.
Diese Gänge selbst oder deren Ausgänge an die Oberfläche konnten ja auch die Ziele
(der Atombomben – d.Ü.) gewesen sein.
Um so mehr als in diesem Falle die große Tiefe der Trichter darauf hinweist, daß die Ladung in der Tiefe gezündet wurde.
Schon heutzutage, im Falle der Notwendigkeit der Zerstörung unterirdischer Objekte, wird genauso vorgegangen. Die von oben mit hoher Geschwindigkeit herabstürzende schwere und stabile Atombombe
(oder eine cruise missile mit einer konventionellen Vorladung – d.Ü.) dringt mehrere Meter in die Tiefe des Gesteins ein und wird erst dort gezündet.
Damit wird die erforderliche Stoßwelle erzeugt. Und der Trichter entsteht ganz genauso.

Ähnliche (fast runde) Trichter, die mit Wasser gefüllt sind, mit Durchmessern von 100 m bis einige Kilometer, gibt es in Rußland in ungeheuer großer Zahl. Sie alle aufzuzählen ist völlig unmöglich.
Richten wir unsere Aufmerksamkeit nur mal auf den
Tschuchlomer See (Чухломское озеро) im Gebiet Kostroma.

krugl_osero

Sein Durchmesser beträgt etwa 10 km, die Form der Uferlinie ist sehr verdächtig. Obwohl die Größe wirklich gigantisch ist, kann man das auch nicht mit der Meteoriten-Theorie erklären.
Außerdem wäre für diese Größe schon ein Asteroid nötig, nicht weniger.
Erneut kein Gesteinsauswurf, der für den mechanischen Zusammenstoß fester Körper vom Sprengtyp charakteristisch ist.

Solches könnte sich nur im Ergebnis einer übermächtigen Luft-Atom-Sprengung mit wahrscheinlich über 100 Mt bilden. Das Epizentrum müßte einige Kilometer über der Erdoberfläche liegen. Unter solchen Bedingungen preßt sich die Stoßwelle einige Meter tief in das Gestein, aber es erfolgt kein Auswurf.
Solcherart Sprengungen werden angewendet, wenn überirdische Objekte und die Bevölkerung auf einem großen Areal mit einem Radius von 1000 – 2000 km vernichtet werden soll.
Wobei die vollständige Zerstörung möglich ist in einem Radius von 50 – 80 km, und im Maße der weiteren Entfernung sich die Kraft der Einwirkungsfaktoren verringert.

Im Lichte des oben Dargelegten kann man überzeugt erklären, daß auf dem Territorium Rußlands (in fremde Angelegenheiten mische ich mich noch nicht ein) eine Vielzahl von Sprengungen, atomare oder beliebige andere mit sehr ähnlichen Wirkeigenschaften, erfolgt ist.
Ob das an einem Tag oder im Verlaufe von Jahrhunderten passiert ist, ist noch nicht verständlich. Mit der Paganel-Methode, im Zimmer sitzend und Karten betrachtend, wird man das auch kaum herausfinden können.
Es muß eine Vielzahl von Faktoren gesammelt werden, Bodenproben von den sonderbaren Seen, Messungen von temporären Unterspülungen des Gesteins, es müssen Schnitte gemacht und die Zusammensetzung und Schichtung der Aufschüttungen geprüft, Anschmelzspuren gesucht werden – im allgemeinen ist jene Routine-Arbeit durchzuführen, mit welcher die Gelehrten sich so lieben zu brüsten, und wofür wir sie eigentlich auch füttern.
Aus irgendeinem Grunde werden aber in dieser Richtung so überhaupt gar keine Forschungen unternommen.

Bis hierher kann man rufen, daß gar nichts bewiesen ist.
So ist es durchaus, aber es gibt eine gewichtige Hypothese, und sie ist nicht widerlegt. Es kann natürlich alles mögliche passieren, aber nur wer gar nichts macht, der macht auch keine Fehler. Und ich versuche, alle diese Fakten in bestimmte Grenzen zu bringen.

Wann ist DAS passiert?

Die beschriebenen Trichter sind gewiß vor mehr als 50 Jahren entstanden. Sonst hätte die Natur es nicht geschafft, sich zu regenerieren. Wenn an den Seeufern Bäume wachsen, dann ist deren Alter auch der minimale Zeitraum, wie lange die Ereignisse her sind.

Aber das wahre Alter des Sees kann viel größer sein. In den ersten Jahren ist die radioaktive Strahlung im Bereich des Epizentrums (english: „ground zero“ – d.Ü.) hoch, aber die Hauptisotope zerfallen ausreichend schnell. Die Aktivität halbiert sich bei Strontium-90 in 29 Jahren, bei Cäsium-137 in 30 Jahren, bei Kobalt-60 in 5 Jahren, bei Jod-131 in 8 Jahren.

In den ersten Jahren nach dem Ereignis wird ein Mensch, der in die aktive Zone kommt, auch ohne Vorstellungen von Strahlung sehr genau merken, daß dies kein guter Platz ist. Auf der eigenen Haut spürt er das. Gesundheitliche Zerrüttung ist gesichert.
Aber schon nach 60 – 70 Jahren bleibt nur noch die schreckliche Bezeichnung des Sees übrig, auch Besonderheiten der Flora und Fauna, ja und die Erzählungen jenes Menschen, der alles an sich selbst erlebt hat.

Wenn wir auch nur ein wenig den Gelehrten und den Zeitungen vertrauen könnten, dann könnte man die Ereignisse nochmals um Hundert Jahre älter werden lassen.
Aber wenn wir ihnen vertrauen, dann können wir unsere eigenen Augen wegen Nichtgebrauchs auch schließen. Denn dann können die beschriebenen Seen einfach nicht da sein, wie auch die Pyramiden und vieles andere.

Diese Trichter konnten auch nicht vor Tausenden von Jahren entstehen. Viele von ihnen haben ihre Form noch sehr gut erhalten. Und die atmosphärische Gesteinserosion hat ja niemand abgeschafft, Bäche, Schluchten usw.
Ich würde sehr vorsichtig vorläufig schätzen, daß die untere Grenze des Alters (damit ist „die Tiefe in der Zeit“ gemeint, d.h. in der Altersangabe die obere Grenze – d.Ü.) der Ereignisse bei etwa 500 Jahren liegt.

Aber es gibt noch andere Daten, welche man mit den Trichtern verknüpfen kann. Das sind die im 19. Jahrhundert „verschwundenen“ 500 Mio. Bürger des Russischen Imperiums und das sind die jungen Wälder – nach verschiedenen Bewertungen nicht älter als 150 – 200 Jahre – und das sind Daten über die Krankheiten der Menschheit.

Natürlich haben Sie schon kapiert, daß hier Alexej Kungurowmitspielt“. Das sind „seine“ Trichter und „seine“ 500 Mio. Menschen. Er hat diese Fragen auf seinen zwei Internet-Konferenzen aufgeworfen, hat die Stereotypen zerstört, und wir sind nun gezwungen unsere Wahrnehmung der Welt zu überprüfen und neue Stützen für unser Bewußtsein zu finden. Irgendwie muß man ja versuchen, seinen Verstand zu erhalten.
(auch für Nicht-Russischsprachliche tlw. recht anschauliche Videos mit Alexej Kungurow gibt es auf der Duröhre – Suchbegriff „Алексей Кунгуров“ – d.Ü.)

Allgemein passen sowohl die 500 Mio. verlorenen Menschen und ein endloser Waldbrand im 19. Jahrhundert zum allgemeinen Bild eines Atomschlags.
Wer hat diesen Schlag ausgeführt, und warum?
Jetzt darüber nachzudenken ist schwer. Lassen wir das für die Zukunft, für die vollständige Erkenntnis. Aber es gibt noch einige Anhaltspunkte.

Zwei Krankheiten mit unverständlicher Herkunft, die sich im 19. Jahrhundert verbreitet haben – Schwindsucht und Krebs. Heute haben die Gelehrten schon eine hinreichende Anzahl von Versuchstieren zu Tode gequält, um genau zu wissen, daß zumindest der Krebs im Ergebnis einer erhöhten Einwirkung von Strahlungen entsteht.
Eine hohe radioaktive Hintergrundstrahlung in der ganzen Welt kann ein Grund für die Erhöhung der Zahl der Erkrankungen im 19. Jahrhundert sein.

Und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde eine weitere Erhöhung der Krebs-Sterblichkeit verzeichnet. Es wird dem Rauchen zugeschrieben, aber ich denke, daß hier ein weiteres Mal die radioaktive Hintergrundstrahlung im Ergebnis der Tausenden atmosphärischen Atomexplosionen bis 1963 sich erhöht hat.
Das paßt auch in das Konzept vom 19. Jahrhundert, aber auch das Ende des 18. Jahrhunderts ist nicht auszuschließen.

Die ungewisse radioaktive Vergangenheit des Planeten

Die Unzuverlässigkeit der Radio-Carbon-Methode

Dürfen wir zweifelhaften historischen Daten vertrauen? Wenn man berücksichtigt, daß die Datierung mit der Radio-Carbon-Methode, welche heute die modernste und wissenschaftlichste ist, sich auf die Halbwertszeit des Isotops Kohlenstoff-14 stützt, welches im Ergebnis von Atomexplosionen in beachtlicher Menge entsteht, dann kann man mit wissenschaftlicher Verläßlichkeit alle auf der Radio-Carbon-Methode basierenden Datierungen als fehlerhaft bewerten.
In diesem Falle beginnt die gesamte Zeitskala, besonders was das Altertum betrifft, zu schwimmen.
Das ist nicht schwierig zu erklären. In Kürze sieht die Methode so aus.

In der Atmosphäre gibt es viel Stickstoff. Wenn man den bestrahlt, dann verwandelt der sich in das radioaktive Isotop Kohlenstoff-14, mit einer Halbwertszeit von 5730 ± 40 Jahren.
Dieser strahlende Kohlenstoff wird von den lebenden Organismen aus der Atmosphäre mit der Luft und der Nahrung aufgenommen, aber nur während ihres Lebens.
Wenn der Organismus stirbt, dann hört der Zustrom neuer Kohlenstoffatome auf und es erfolgt nur noch der Zerfall, wobei sich seine Menge alle 5.730 Jahre halbiert, d.h. in 11.460 Jahren verbleibt noch ein Viertel usw.
Nun nehme man eine Probe/Muster, verasche sie, wiege sie und messe die Radioaktivität (als ob dort an Hintergrundstrahlung nichts mehr wäre).
Weiter läßt einfache Algebra das Alter des Musters bestimmen.
Der Gerechtigkeit halber sei erwähnt, daß in letzter Zeit in einigen Fällen eine „Beschleuniger-Massen-Spektrometrie“ eingesetzt wird, welche den Anteil des strahlenden Kohlenstoffs direkt messen läßt.

Ja, und so hat Willard Libby, der Autor der Methode, noch im Jahre 1946 beschlossen, das Verhältnis der Kohlenstoff-Isotope in der Atmosphäre in Zeit und Raum als konstante Größe anzusehen. D.h. immer und überall gleich.
Und auf diesem aufgeblasenen Axiom gründen sich alle unsere „wissenschaftlichen“ Datierungen.
Und alles nur deshalb, weil angeblich nirgendwoher – außer aus dem Kosmos – eine starke Strahlung kommen kann.
So wurde festgestellt, daß sich im Mittel pro Jahr in der Erdatmosphäre etwa 7,5 kg strahlender Kohlenstoff bei einer Gesamtmenge von ca. 75 Tonnen bildet. Die Bildung von strahlendem Kohlenstoff infolge der natürlichen Radioaktivität auf der Erdoberfläche wird als zu vernachlässigend gering angenommen.

Allerdings hat sich gezeigt, daß allein in der Zeit der atmoshärischen Atomtests bis zum Jahre 1963 zu der existierenden Menge von Kohlenstoff-14 noch 500 kg hinzugekommen sind.

atom bild 7

Im Ergebnis wurde beschlossen, die Datierungen eben jenes 20. Jahrhunderts als unzuverlässig zu betrachten.

Aber was wenn schon früher auf der Erde Atomfeuer brannten? Und sie brannten!
Auch wenn man sich völlig dumm stellt und die Atombomben-Trichter-Seen unter den eigenen Füßen nicht bemerken will, so sind die angeschmolzenen Gesteinsschichten auf dem Boden der Ozeane (Lewaschow N.W. „Rußland im Zerrspiegel-2“) und das durch einen
Atomschlag zerstörte indische „Mohenjo-Daronur schwer zu ignorieren.

Wie hoch damals das „natürliche“ Niveau des Kohlenstoffs-14 gewesen ist, weiß tatsächlich keiner.
Ein vollständiges Fiasko.
Das Rating der Methode ist Null, das Vertrauen in die historischen Chronologien ist Null.
Wir stehen am Anfang des Weges – wieder und gänzlich.

Zusammenfassung

Es ist ein gewisses Vakuum entstanden. Bei Lewaschow in „Rußland im Zerrspiegel“ sind keinerlei besondere Ereignisse im 19. Jahrhundert aufgeführt.
Aber dieses Buch hat ja auch nicht zum Ziel, eine vollständige, umfassende Darlegung aller mit Rußland verbundenen historischen Ereignisse zu geben.
Wahrscheinlich kann man auch nicht alles sagen.
In den „
Slawisch-Arischen Vedenist es sinnlos, nach diesen Informationen zu suchen. Dort ist alles viel älter. Andererseits drücken die Fakten immer stärker.
Hier stimmt etwas nicht.
Und zwar gar nicht.

Groß ist die Versuchung, einen Haufen alternativer Varianten unserer Vergangenheit anzusammeln. Aber wird das besser sein, die eine Unwahrheit durch andere zu ersetzen?

Deshalb ist alles oben stehende nur ein vertiefter Blick auf einige der aufgegangenen Nähte der für uns geschaffenen Illusion. Gesetzt sind nur einige Fixpunkte, an denen ich keinen Zweifel habe.

Aber bevor wir bestimmte, eindeutige Schlußfolgerungen ziehen, ist noch ein weiter Weg zu durchschreiten in der Erfassung der Wirklichkeit, in der wir leben.

Izhewsk

Quelle: http://ru-an.info/news/1336/


9 Kommentare

  1. thom ram sagt:

    Ja, da komme ich schon in tiefes Grübeln.
    Herzensdank für die Uebersetzungen, Lücki.

    Gefällt 1 Person

  2. delledschäck sagt:

    hah-suppa. Lücki hats drauf. Kann gut schreiben und weiß sooo viel üba alles Mögliche und auch un-. Nun bin widamal voll durchn Wind, ähnliches laß ich bereits udn habs nicht mehr gefunden, das nun verschiedene links nicht zu öffnen sind läßt mich noch doller ins grübelen geraten. bin bähgaijster und bitte um noch viel mehr solch edeln ‚abhebe’Stoff.
    Nur so nebebei, letzt hat der MinusPol an der Battrie mir eins gefunkt und hojte hat der Zeitmesser im Karren ne Stunde später angezeigt; also anstelle von halb zehn(Somatsajt) zeigte diese halb elf, wobajs ja ajgentlich earst halber noine isch. –da stimmt vieles so übahaupt garnet–
    Hab DANK fia soo viel Denkstofffff

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  5. palina sagt:

    bin wirklich sehr beeindruckt. Danke für den Bericht.
    Mache mir so manchmal meine Gedanken über das Rauchen.
    „Und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde eine weitere Erhöhung der Krebs-Sterblichkeit verzeichnet. Es wird dem Rauchen zugeschrieben, aber ich denke, daß hier ein weiteres Mal die radioaktive Hintergrundstrahlung im Ergebnis der Tausenden atmosphärischen Atomexplosionen bis 1963 sich erhöht hat.
    Das paßt auch in das Konzept vom 19. Jahrhundert, aber auch das Ende des 18. Jahrhunderts ist nicht auszuschließen.“

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  6. luckyhans sagt:

    zu Palina um 04:36
    Zum Rauchen: vom Rauchen gekaufter Zigaretten (sowohl traditionell als auch e) ist unbedingt abzuraten.
    In den verkauften Fertigzigaretten sind inzwischen über 15 hochgiftige Stoffe nachgewiesen worden, die einfach als Entsorgungsthema dort mit eingebracht werden – spart Entsorgungskosten, erhöht Profite bei Tabak- und Pharmafirmen und sorgt dafür, daß die „Drohungen“ auf den Schachteln auch irgendwie „begründet“ werden können.
    Und die E-Zigaretten, da gibt es schon mehrere Beispiele, wo nicht nur solche Dinger explodiert sind, sondern auch dort sind inzwischen gesundheitsschädliche Stoffe nachgewiesen.
    Und bitte nicht vergessen: Passivraucher (wie Kinder) sind immer mit dabei, wenn diese Giftstoffe in die Luft gelangen…

    Alternativen für alle, die wegen der durchdringenden Gerüche nicht auf „gute Zigarren“ umsteigen wollen, sind „Selbstgedrehte“ – allerdings nur, wenn wirklich ein guter Tabak verwendet wird – dazu gibt’s Infos im Netz, wo die wenigen guten noch im Verkauf befindlichen Tabaksorten genannt werden.
    Und: diese Art von Zigaretten ist auch preislich günstiger… 😉

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  7. palina sagt:

    @luckyhans
    danke für die Info. Drehe schon immer selbst mit Tabak ohne Zusatzstoffe.
    Bei uns gibt es in der Nähe einen Betrieb der Tabak nach Demeter Richtlinien anbaut. Beliefert verschiedene Firmen.

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  8. Vollidiot sagt:

    Palina

    In kleinem Kreise haben wir früher getrocknetes Laub in Zeitungspapier (Bio) geraucht oder Ölofenanzünddochte unbio) und später auch echte Zigaretten (unbio) – je nach Kassenlage.
    In den Trümmern oder im hohen Wildwuchs. Sichtbar war nur der aufsteigende Friedensrauch.
    Unangenehm, aber noch ertragbar, schmeckten die Dochte, sahen aber kuhl aus.
    In die Hose geschissen hat nie einer, gelegentliche Übelkeit gabs aber.
    Das war alles der Kreativität förderlich.

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  9. palina sagt:

    @Vollidiot
    das sind ja“schöne“ Erinnerungen. Sehe euch förmlich vor mir beim Laub sammeln.

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