bumi bahagia / Glückliche Erde

Als vorläufig letzten Beitrag zum Mond – nach Teil 1, Teil 2 und Teil 3, möchte ich meine gestrigen Beobachtungen hinzufügen und eine Art Resumee ziehen, wobei ich diesmal es den Lesern überlasse, ihre eigenen Schlußfolgerungen zur Mondbahn zu ziehen.
Denn ich lande immer wieder bei Ergebnissen, die mit dem gültigen Modell des Weltenaufbaus (Kugelerde; runder Mond, diese umkreisend usw.) so ganz und gar nicht zu erklären sind.
Also bitte wieder selbst denken…
Luckyhans, 8. August 2017
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In Erwartung der Mondfinsternis und und eines dabei „blutroten“ Mondes begann ich gestern, rechtzeitig den Aufstieg des Mondes und seine Bahn am Himmel zu fotografieren, verpaßte dann aber aufgrund anderer Umstände irgendwie die Mondfinsternis – es gelang mir nicht, das Vorhaben, alle 10 – 15 Minuten ein Foto zu machen, durchzuführen.

Daher nachfolgend die lückenhafte Darstellung, mit abschließender Zusammenfassung. Kamera, Aufnahmeort, Einstellungen usw. alles wie beim vorigen Mal, Nachbearbeitung der Bildhelligkeit war tlw. erforderlich, wie gehabt, damit die Orientierungspunkte zu sehen sind. Uhrzeit ist MEZ, keine Sommerzeit!

1. Der „Aufstieg“ des Mondes am Himmelszelt, erst  neben und dann über dem Dach den östlichen Nachbarhauses

durchs Papp-Rohr

2. der weitere Verlauf der Mondbahn, soweit erfaßt – bitte Zeitangaben beachten

ohne Zoom

ohne Zoom

Zusammenfassung:

Aus den Beobachtungen der Mondbewegung und -größe in den vergangenen Tagen ist folgendes über die Mondbahn am Himmelszelt zu sagen.

a) Der Mond geht relativ schnell und groß auf. Im Verlaufe von weniger als einer Stunde steigt er relativ groß und zügig empor.

b) Danach folgt eine Phase, wo sich der Mond nur langsam weiterbewegt; dabei wird er kontinuierlich kleiner.

c) Es schließt sich eine Phase der relativ gleichmäßigen langsamen Bewegung in einem sehr flachen Bogen an.

d) Dann beginnt eine Phase der Vergrößerung, genauso bei langsamer Weiterbewegung.

e) Abschließend folgt wieder der schnelle Abstieg des großen Mondes innerhalb von Minuten, den man mit den Augen verfolgen kann, sofern eine feststehende Orientierungsmöglichkeit da ist. (siehe Teil 3)

f) Der Mond ist zur selben Uhrzeit am nächsten Tage ein Stück weiter östlich zu finden. Wie groß der Unterschied ist, hängt von der Zeit ab, d.h. von der Bewegungs-Phase, in welcher sich der Mond zu jenem Zeitpunkt befindet – er kann also sehr klein, aber auch relativ groß sein.

Schlußfolgerungen bezüglich des wahren Verlaufes der Mondbahn möge bitte jeder selbst ziehen.
– – –

Und nun zum Mondlicht.
Wie schon in früheren Artikeln (hier und hier) gezeigt, kann der Mond keine das Sonnenlicht reflektierende Kugel sein.

Dem steht die völlig gleichmäßige Ausleuchtung entgegen: jeder kann das mit Hilfe einer Lampe und einer polierten Stahlkugel – die viel bessere Reflexionseigenschaften aufweist als ein Sand-Felsen-Gebilde – selbst nachprüfen.
Lampe an, Kugel in den Lichtstrahl halten und schauen, wie die Kugel reflektiert – man sieht einen Licht-Punkt oder bestenfalls einen kleinen Lichtfleck in der Mitte der Kugel, drumherum wird es sehr schnell dunkel – so oder ähnlich müßte ein kugelförmiger Mond das Sonnenlicht ebenfalls „weiterleiten“.

Der Mond muß aber nicht unbedingt eine flache Reflexionsfläche für das Sonnenlicht darstellen, wie bisher daraus gefolgert.
Denn es bestehen extrem große Unterschiede zwischen dem Sonnenlicht und dem (angeblich reflektierten) „Mondlicht“.

So führt das Sonnenlicht mit einer bikonvexen Sammellinse im Brennpunkt zu einer Temperaturerhöhung – bis zur Entzündung, während Mondlicht, mit selbiger Linse gesammelt und den Brennpunkt auf ein Thermometer gerichtet, zum Absinken (!) der gemessenen Temperatur führt.
Auch diese Beobachtung kann jeder in Fast-Vollmondnächten selbst nachvollziehen.

Wie auch auf meinen Fotos zu erkennen ist, nimmt der Fotoapparat den Mond als LEUCHTQUELLE wahr, ähnlich wie die Straßenlaterne. (die letzten beiden Fotos oben)
Unser Auge dagegen nimmt die milde Mondstrahlung als weniger leuchtend wahr – dies kann nur am völlig anderen Charakter jener Strahlung liegen.

Daher muß ich davon ausgehen, daß der Mond eine wechselnd strahlende Leuchtquelle ist, mit einer eigenen, speziellen Strahlungsart, die mit der Sonnenstrahlung nichts gemein hat, also auch nicht die Reflexion derselben sein kann.
Weitere Schlußfolgerungen sind jedem selbst überlassen.

LH, 8.8.17


5 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. ziegenlippe sagt:

    Jede Menge Nachdenkstoff und die Zusammenfassung trifft sehr gut, der mag ich mich gern anschließen.
    Ein spannendes Thema.

    Den Versuch mit Lupe und Mondlicht muss ich auch noch machen, ich habe es mal gelesen und nun nachvollziehen, ist das nächste.

    Leider habe ich wie befürchtet, nichts von der Mondfinsternis mitbekommen können, da ich offensichtlich zu weit westlich bin.

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  3. *MR* sagt:

    Sonnen-Finsternis und Neu-Mond am 21.8. – … – ?

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  4. luckyhans sagt:

    zu MR um 1:49
    … also ich habe von der „vorigen“ Mondfinsternis reineweg gar nichts mitbekommen – die hat bei mir nicht stattgefunden.
    Mal sehen wie das mit den „nächsten“ Ereignissen wird… 😉

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  5. *MR* sagt:

    zu Lucky 4:48
    . 😉
    UN-glaub-Licht-Es,
    was da so zu Tage tritt
    nach /in? seinem Dunst-und Wolken-Ritt…
    und
    bitte, WAS geschieht,
    wenn man vor lauter „Körnchen“ den Sand nicht mehr sieht ?
    oder vor lauter „Staub-Korn“-Betrachtung
    in grauer Wolken-Um-Nachtung
    den vor den Füßen liegenden
    sanft im Winde sich wiegenden
    *Gras-Halm*
    gar nicht mehr wahr-nimmt,
    kann es dann sein,
    daß mit der Wahr-Nehmung
    dann etwas nicht „stimmt“ ?!?

    Wolken-los
    aus der Erde sproß
    ein wieder neu grünender Halm
    durch und TROTZ allem Um-Sicht-ver-nebelndem Qualm
    und singt im Winde sein Lied,
    was auch immer geschieht:

    Es werde !
    Wieder Licht
    auf dieser so zugedunkelten Erde !

    Wenn dann das Licht
    die Fesseln der Lüge zerbricht
    wird die Sicht
    UN-glaublich schnell
    auch wieder klarer und hell !
    . 😉

    Sonne und Mond,
    – voll mondaen –
    wir werden es sehn !
    . 😉

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