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Totale Kontrolle mittels QR-Code / Offener Brief an den schweizerischen Bundesrat

Politdarsteller heute entlarven sich mit zunehmender Schnelligkeit. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, daß eine Mehrheit der Bevölkerung brennende Lunten zwar vielleicht sieht, sogar die Folgen der zu erwartenden Schüsse ahnt, doch ruhig bleibt, allenfalls montags „spazieren“ geht.

Der Bundesrat will auf 01.10.22 die obligate Registrierung mittels QR Code für Geldtransaktionen einführen. Also ich schicke Omi 50 Kröten, kann das aber nur tun, wenn ich mich habe codieren lassen. Das hat einen Rattenschwanz. Ein jeder Schweizer, der normal, der also nicht als Höhlenbewohner lebt, der schon nur für Einsichtnahme in sein Bankkonto notgedrungen einen QR Code erworben hat, er wird zum gläsernen Menschen und gerät in die komplette Abhängigkeit von Trusts. Banales Beispiel: Regierung öffentlich kritisieren? Bankkonto gesperrt. Ich übertreibe? Nein. Erstens findet Solches heute täglich abertausendfach schon statt. Jeden Tag lese ich davon, daß Menschen, welche eine Wahrheit zu laut äußern, zack, das Bankkonto gesperrt wird. Zweitens…bitte lies den Offenen Brief von Peter König 🙂

Wer allerdings immer noch meint, Jurisprudenz handele nach Gesetz, Pharma wolle Gesundheit fördern, Bank sehe sich im Dienste der Menschen, Politiker, sie alle alle würden ringen um das Wohl der Schutzbefohlenen, wer das meint, nun, dem gönne ich seine Seelenruhe. Hat einen Haken, die Sache: Das Erwachen wird brutal sein.

Herzensgruß in die Runde.

TRV, 16.08.10

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Der Brief

Am 7. März 2021 hat das Schweizer Stimmvolk ein Gesetz über ein geplantes elektronisches Identitätssystem verworfen. Das Ergebnis ist ein Rückschlag für die Pläne von Parlament und Regierung, die um den Datenschutz fürchten.

Erschwerend kommt hinzu, dass Bern die digitale Kontrolle buchstäblich privatisieren wollte. Als mögliche Verwalter wurden das Schweizer Banken- und/oder Versicherungswesen vorgeschlagen.

Es ist wahrscheinlich, dass der Vorschlag einer Privatisierung über das ohnehin schon misstrauische Finanzsystem das negative Abstimmungsergebnis noch verstärkt hat.

Das Endergebnis zeigte, dass 64,4 % der Wähler – fast zwei Drittel – sich gegen das geplante Gesetz für eine sogenannte digitale ID, auch bekannt als ID2020, ausgesprochen haben.

Die Regierung, vor allem das Justizdepartement des Bundesrates, propagierte in einer heruntergespielten Propagandamasche die Notwendigkeit eines einzigen Zugangspunkts, um die Nutzung von Online-Diensten, die von kommerziellen Unternehmen angeboten werden, sowie den Kontakt mit öffentlichen Einrichtungen über E-Government-Kanäle zu vereinfachen.

Warum dann die Auslagerung und Privatisierung der hochsensiblen Aufgabe des Identitätsmanagements von Personen?

In der heutigen Welt wissen wir, was Identität bedeutet. Sie umfasst alle möglichen Daten und Informationen über jeden Bürger und jede Bürgerin, wie z.B. Gesundheitsdaten, Strafregister, Finanz- und Bankinformationen, Einkaufs- und Reisegewohnheiten, mit wem und wann man sich trifft – und vieles, vieles mehr.

Das Markt- und Forschungsinstitut gfs.bern kommentierte nach der Abstimmung pointiert: „Das Misstrauen gegenüber privaten Unternehmen war dominant und hat zum Abstimmungskampf beigetragen.“

In einer Pressekonferenz nach der Abstimmung räumte Justizministerin Karin Keller-Sutter „ein gewisses Unbehagen“ bei den Stimmberechtigten ein. Sie rief das Parlament und die Kritiker der gescheiterten Vorlage auf, nun zusammenzuarbeiten, um einen Stillstand zu vermeiden.

„Wir haben keine Wahl und müssen auf eine neue Lösung hinarbeiten, auch wenn es mehrere Anläufe braucht“, sagte sie an einer Pressekonferenz. „Es ist entscheidend, dass die Schweiz bei der Digitalisierung den Anschluss an andere Länder findet.“

Das heißt im Klartext: „Wir werden die digitale ID so oder so durchsetzen, auch wenn es gegen den demokratisch geäußerten Willen des Volkes geht.“

An dieser Stelle ist es vielleicht angebracht zu erwähnen, dass die Schweiz stolze Gastgeberin ist und ihr finanzielles Paradies solch dubiosen Organisationen wie dem Weltwirtschaftsforum (WEF), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel zur Verfügung stellt – alles steuerbefreite Organisationen.

Heute ist die BIZ, eine privat geführte Institution, als die Zentralbank aller Zentralbanken bekannt und kontrolliert bzw. überwacht im Grunde den internationalen Geldfluss zwischen den meisten Zentralbanken der Welt. Während des Zweiten Weltkriegs leitete die BIZ US-Gelder von der Federal Reserve an Hitlers Deutsche Bundesbank weiter, um seinen Krieg gegen die damalige Sowjetunion zu finanzieren.

Die Schweiz beherbergt auch ein internationales Bankenkartell, das dem der Londoner City gleichkommt oder es sogar übertrifft.

Die „neutrale Schweiz“ hat den Glanz ihrer verfassungsmässigen Neutralität längst verloren, indem sie blind oder unterwürfig dem Diktat, wenn nicht der USA, so doch der Europäischen Union, hauptsächlich der nicht gewählten Europäischen Kommission, folgt.

Schneller Vorlauf zum Frühjahr-Sommer 2022.

Es sieht so aus, als ob sich der undemokratische Wille von Frau Karin Keller-Sutter durchgesetzt hat und dem Schweizer Volk aufgezwungen wird, und zwar durch den erzwungenen QR-Code, ein verheerendes Mittel, um alles zu digitalisieren und zu kontrollieren – jede Bewegung, die Sie machen, jeden Schritt, den Sie tun, jeden Arzt, den Sie aufsuchen, jeden Ort, den Sie besuchen.

Der QR-Code hat die Freiheit der Weltbevölkerung immer stärker eingeengt. Aber in der Schweiz wird es jetzt noch schlimmer.

Der QR-Code-Zwang, alias digitaler Ausweis, findet über das Bankensystem statt – genau der private Sektor, dem die Schweizer Bevölkerung misstraut und den sie vehement ablehnt.

Hat die Schweizer Regierung, der Bundesrat, mit dem Bankensystem konspiriert, um die digitale ID durch den QR-Code – und durch Bankgeschäfte – zu erzwingen?

Riskieren Sie, Herr Bundesrat, das letzte bisschen Vertrauen, das Sie noch geniessen dürfen – nach den Fiaskos mit der COVID-Verwaltung, mit der rückgratlosen Befolgung der EU-Sanktionen gegen Russland – und jetzt mit der Abschaffung der Demokratie, indem Sie genau das durchsetzen, was die Schweizer Bevölkerung vor einem Jahr mit einer Zweidrittelmehrheit abgelehnt hat?

Ab dem 1. Oktober 2022 verlangt jede Bank und jedes Finanzinstitut die Verwendung eines QR-Codes, um eine Bank- oder Postfinanz-Zahlung zu tätigen. Es scheint kein Entkommen zu geben. Ob die Bürgerinnen und Bürger es wollen oder nicht, uns wird ein System aufgezwungen, das auf eine absolute Überwachung und Kontrollversklavung abzielt.

Schon heute kann der QR-Code mindestens 30.000 Informationen über jeden Bürger speichern – und dieses Potenzial kann nach Belieben auf praktisch unbegrenzte Kapazität erweitert werden. Das bedeutet, dass die Banken, die Verwalter des Systems, Sie irgendwann besser kennen werden als Sie sich selbst. Je nach dem guten oder schlechten Verhalten eines Bürgers können die Banken Ihr Geld sperren oder die Verwendung Ihres Geldes einschränken, vorübergehend oder für immer.

Sie erinnern sich vielleicht an den Fichenaffäre-Skandal, der die Schweiz 1989 erschütterte, als bekannt wurde, dass die Schweizer Bundesbehörden und die kantonalen Polizeikräfte ein illegales System zur Massenüberwachung der Bevölkerung eingerichtet hatten. Damals wurden geheime Dateien von etwa 900.000 Schweizer Bürgern und Ausländern angelegt.

Was der QR-Code anrichten wird, ist der Geheimakten-Skandal von 1989 auf Steroiden – und vom Schweizer Bundesrat legalisiert. Oder ist er legal – nach dem erdrutschartigen Nein-Referendum vom 7. März 2021?

Verehrte Mitglieder des Bundesrates, ich bitte Sie – im Namen aller meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger – uns eine Alternative anzubieten, um unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, eine, die nicht die Verwendung eines QR-Codes erfordert. Und vor allem: Geben Sie die Idee der digitalen ID ein für alle Mal auf. Das Schweizer Volk hat sich am 7. März 2021 mit einer knappen Zweidrittelmehrheit demokratisch dagegen ausgesprochen.

Der QR-Code, der bereits in jeden Winkel unseres Lebens eingedrungen ist, wurde nun für das elektronische Bankwesen vom privaten, alias Bankensektor eingeführt.

Es handelt sich nicht um ein föderales Gesetz. Daher ist es die Pflicht der Bundesregierung, ihren Bürgern eine alternative Methode zur Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen anzubieten – eine, die nicht den QR-Code verwendet.

Von Peter Koenig: Er ist geopolitischer Analyst und ehemaliger leitender Wirtschaftswissenschaftler bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wo er über 30 Jahre lang weltweit tätig war. Er hält Vorlesungen an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Online-Zeitschriften und ist Autor von Implosion – Ein Wirtschaftsthriller über Krieg, Umweltzerstörung und Konzerngier sowie Mitautor von Cynthia McKinneys Buch „When China Sneezes: From the Coronavirus Lockdown to the Global Politico-Economic Crisis“ (Clarity Press – November 1, 2020).

Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centre for Research on Globalization (CRG). Er ist auch ein nicht ansässiger Senior Fellow des Chongyang Instituts der Renmin Universität, Peking.

Quelle: Digital Identity – Absolute and Total Control via the QR Code: Open Letter to the Swiss Federal Council

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5 Kommentare

  1. Fred sagt:

    Ich denke die DDR war nur ein Überwachungsstaat?

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  2. Thom Ram sagt:

    Fred 21:54
    Die DDR? Mein schlichtes Bild als Aussenstehender:
    Die Bildung war gut. Das Sozialsystem war gut. Kriminalität war fast bei null. Jeder hatte Dach und Nahrung.
    Anderseits war Misstrauen angesagt. Pass bloß auf, wo oder wem du etwas äh Negatives über die Staatsführung sagst. Meines Wissens wurden Systemkritiker verd hart angefasst.
    Passte zum Erdengeschehen, im Großen betrachtet: Sei fleißig und sei brav, du hast deine Wohnung im Plattenbau, und hast du Blinddarm, so wird er gratis rausgeschippelt. Wagst du, die Vermutung zu äussern, daß etwas Besseres als Plattenbau dem Arbeitsamen zustünde, wagst du es, zu sagen, daß du dich bespitzelt fühlst, dann ab hinter die dicke Tür mit Schloß und Riegel, zudem bedacht mit Kreuzverhören.
    DDR? War da etwas Licht, war aber tiefer Schatten.
    Meine Sicht darauf.
    Fuhr zwischen 2000 und 2010 gelegentlich von Berlin aus raus. War über den Dörfern Energieglocken der grauen Art. Gefielen mir wenig. Grau.

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  3. Fred sagt:

    Tom 22:04

    Entspricht nicht ganz dem Lebensgefühl, eher außenstehender Sicht.

    Der Schwefelanteil in den Briketts war hoch, wegen des Exports der guten Kohle in den Westen, und es gab tatsächlich eine Dunstglocke im Winter über der Stadt, wenn man von außen hereinfuhr, sichtbar.

    Ich hatte viel mit Holz geheizt, war angenehm und warm. Zudem hatte ich Gasheizung installiert. 40 Jahre 16 Pfennig pro Kubikmeter. Elektro: 40 Jahre 8 Pfennige pro KWh. 40 Jahre gleiche Preise. Keine Werbung. Wahlpflicht. Keine Wahlwerbung.

    Ohne Werbung musste niemand, und jetzt hier zunehmend, ein Bündel Werbeschriften durcharbeiten, ob nicht doch ein annehmbares Billigangebot enthalten ist. Das ist Stress, dafür hat der DDR Bürger lieber gelebt. Überall die gleichen Preise und immer.

    Bereits Anfang der 80er konnte man praktisch sagen was man wollte und es wurde immer besser. Natürlich wurde Aufruf zum Staatsstreich hart bestraft. Kommt Zeit – kommt Rat – kommt Attentat – geschrieben an Stasi-Behausung war natürlich dumm. Oder Erich Honecker ist ein dummes Schwein – auch.

    Kann man aber heute auch nicht bringen.

    Egal, es ließe sich unendlich fortsetzen.

    Das Wichtigste: Wein, Weib, und Gesang, was eigentlich alle nur wollen, war stets und gut möglich.

    Eine Frau war mit einem neu aufgebauten LADA in der DDR genau so zu beeindrucken wie im Westen mit einem Porsche, und man kam zum Ziel.

    Im Westen laufen alle der vorgehaltenen Möhre hinterher, die 99% aber nie erreichen. Der Hilfsarbeiter bei z.B. „Amaz…“ wird für 12 € die Stunde immer arm bleiben, er weiß es nur nicht.

    Eine Freiheit, die es nirgendwo gibt und gab: Man konnte Schwarzarbeit ausführen ohne vom Staat behelligt zu werden.

    Denn es gab keine tatsächliche Mangelwirtschaft, sondern nur eine von Betonköpfen probagierte.

    Da aber die BRD nebenan lag, und in beiden Ländern Deutsch gesprochen wurde, hatte die Führung Angst vor Volksaufständen wie jetzt die BRD Führung auch, alle reißen die Mauer nieder, nur wurde in Nieschenproduktion privat alles produziert was fehlte, mit der staatlichen Tauschwährung „Aluchips“ verteilt. Man brauchte nicht einmal eine Tauschringwährung. Man hatte Bedenken, das unzufriedene Volk würde die Grenze stürmen. Der DDR Deutsche war erfinderisch, wie Deutsche eben zu sein pflegten, und das kombiniert mit der gleichen Spache. Anders also z.B. mit Rumänien.

    Erich ließ verlauten: … Aus den VEB Berieben ist noch mehr heraus zu hohlen… und das wurde wörtlich genommen.

    In den USA gibt es die Waffengesetze um sich vor der Staatführung zu schützen.

    In der DDR gab es „sogenannte Schwarzarbeit“ um sich vor der durch die Staatsführung probagierten Mangelwirtschaft zu schützen.

    Als Gewerbetreibender hatte ich ein Grundlagenbuch zu haben, mit der progressiven Steuerlast bis zu 99 % darin verzeichnet.
    Und natürlich eine Gewerbegenehmigung und Wissen.

    Es konnte niemand eigentlich mehr als 1000 Mark im Monat verdienen, und die Beschäftigtenzahl war in der Privatwirtschaft auf 10 Mitarbeiter begrenzt.

    In der BRD gab es Steuerlast anfangs bis 95%.

    Der Unterschied zum Westen, war aber: Niemand brauchte und wollte in der DDR als Kunde eine Rechnung.

    Schießbefehl gab und gibt es auch an der Grenze der BRD, wer also mit Unterlagen eines Atomkraftwerks die BRD verlassen will, wird auch beschossen, wenn er an der Grenze nicht stehen bleibt. Gerade Top Thema.

    In der Verfassung war verankert, und die wurde vom gesamten Volk drei mal gewählt, die BRD hat bis heute keine, und darin stand: es gibt keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Im West gibt es die stets.

    Es gab keine Obdachlosen, keine Drogensüchtigen, etc., Kinder konnte man allein draußen lassen. Man brauchte kein Geld für Aufsicht aufwenden oder keines verdienen weil man Kinder schützen müsste.

    In der westlichen, spekulativen Misswirtschaft wird jedem eingeredet er könne durch Spekulationsgeschäfte zum Millionär werden, nicht etwa durch Tellerwaschen. Und die Arbeit wird weggeworfen. Etwa krumme Gurken, und der Gurkenarbeiter bekommt seine Herstellungsarbeit nicht bezahlt, weil der AG die auch nicht bezahlt bekommt. In der DDR, ohne EU, wurde die krumme Gurke einfach gegessen. Hat gut geschmeckt. Und Arbeit wurde nicht weggeworfen.

    Im Westen gibt es zudem die geplante Obszoleszenz.

    Wir haben also in der DDR produktiv gearbeitet, etwa 4 Stunden nach Feierabend zusätzlich, wo der BRD Mensch noch im Stau steckte, in der Niesche, so gabe es für jeden genau ein Stück durch in Schwarzarbeit aufgestockter Mangelproduktion, und nicht etwa Mangel. Und auch keine Wegwerfgesellschaft. Kein DDR Bürger hat Plastik ins Meer geworfen. Weil es keine Verpackung gab die zu unnützen Kauf annimierte.

    Heute wird ein neu aufgebautes Auto „Oldtimer“ genannt, und in der DDR war es Gebrauchsgegenstand.

    Es ist eben nur eine Frage der Sichtweise, des Blickwinkels. In der DDR hat niemand gehungert oder gefrohren.

    Wir hatten lediglich keine Möglichkeiten durch Spekulationsgeschäfte reich zu werden, wir waren aber auch nicht arm und unglücklich, wir haben gearbeitet statt spekuliert.

    Die Leistung muss man ohne Marshallplan, ohne Kreditgewährung und bei 360 mal soviel Reparationsleistung an die “ bösen Russen“ etwa bis Anfang der Achtziger Jahre, sehen.

    Unter der westlich spekulativen Misswirtschaft, hätten die BRD-Menschen in der DDR nichts zustande gebracht.

    Ich war stets auch Staatsfeind in der DDR. Aber ich, und die meisten anderen, waren stolz auf die eigene Leistun, die eben nicht die der ursprünglichen Staatspolitik war. Nur, war das in der tatsächlich vorliegenden Form des realen Sozialismus so nicht von der Politik vorgesehen, aber die meisten haben sich zu helfen gewusst.

    Weil die meisten auch nicht tatsächlich an den staatlichen Unfug geglaubt haben. Die staatliche Umerziehung greift erst heute.

    Ich war vor (vielen) Jahren im Afrika-Handel tätig. Die Neger waren froh einen alten Fernseher zu bekommen, und einer war in der Lage in einer Hütte, unter in D unvorstellbaren Bedingungen, Reparaturen durchzuführen – aus drei – mach eins. Für etwa 100 DM im Monat, in der BRD 3000 DM. Läuft das Gerät wieder, freut sich der Neger genau so wie der DDR Bürger, wie der BRD Mensch.

    Und Neger machen im Bett eigentlich dasselbe wie Deutsche.

    Und die Neger waren so glücklich, über alte Autos die in D keiner mehr wollte, und alte Reifen ohne Profil, weil die sich nicht in den Sand eingraben. Und jeder Neger hatte ein kleines Geschäft was ihn stolz machte.

    Nicht anders war es in der DDR. Wurde in der BRD Kabelfernsehen verlegt, wurden die Fernseher mit nur 8 Speicherplätzen funktionsfähig an den Straßenrand gestellt und in der DDR mit wohlwollen angenommen.

    Es ist eben nur eine Frage des Blickwinkels. Heute denke ich wehmütig daran wie glücklich wir in der DDR waren, oder die Neger.

    Soetwas wird es nie wieder geben. Aber die Alten werden bewusst nicht gefragt die in DDR aufgewachsen sind und dort gearbeitet haben.

    Das kleinste Stück Kuchen im ungerecht verteilenden Kapitallismus wird stets größer sein als das gleich verteilte im Kommunismus. So hieß es. Es gab aber keinen Kommunismus in der DDR. Und niemand vom Volke hat daran gearbeitet, dass dieser kommt.

    Der Beweis mit dem Kuchen ist bislang ausgeblieben.

    Da ich nun in beiden Systemen gewerblich gearbeitet habe, maße ich mir an dazu zu äußern: Im Spekulationskapitalismus wie er im Westen von Anfang betrieben wird, statt Sachkapitalismus, kommt nicht annähernd ein gleich großes Stück Kuchen heraus, nur ein winzig Kleines. Bei den 99%. Natürlich nicht bei dem einen %.

    (Fast) alle waren zufrieden mit dem (nationalen) Sozialismus der leistungsvergüteten Arbeit des Einzelnen.

    10 bis 20 % der Bausubstanz wird im Winter verrotten. Geplatzte Wasserrohre, die Mieter befinden sich in der Wärmehalle. Heizung muss erst mal für ein halbes Jahr ausfallen damit der Schimmel das Mauerwerk zerfrisst. Und das bringt Obdachlose. Die werden sich freuen, dass sie nicht in der DDR leben müssen und Drogen zur Verfügung haben.

    Und die DDR Bürger haben unter der Besatzung der „Russen“ ganz gut gelebt, nach der Kapitulation.

    Natürlich ist eine Kapitulation der Ukraine undenkbar, denn der „Russe“ muss den Krieg verlieren, koste es was es wolle.

    Gefällt 3 Personen

  4. Thom Ram sagt:

    Fred 01:11

    Danke, Fred, danke!
    Ich schätze mich glücklich, daß ich mir gegönnt und erfolgreich eingefädelt hatte, 1988 per 500er Kawa die DDR zu bereisen. Ja, als Schweizer durfte ich mit meinem Krad einreisen. Ich fuhr Eisenach-Weimar-Leipzig, hatte ja nen Reisezweck angeben müßen, und ich schrieb „auf Spuren Bach’s“. Klappte.
    Viele freundliche Begegnungen hatte ich. Ein paar Anekdoten auch, ich werde die bei Gelegenheit erzählen.

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  5. Fred sagt:

    Lediglich Blickwinkel:

    Wenn man mit glatten Reifen mit „Rennprofil“ in die DDR reist, und der Vopo bemängelt Profilhöhe, dann aus der Sicht der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn auf 100 Kmh. Was heute gefordert wird. Gab es bereits in der DDR also fuhren wir einheitlich mit „Halbstollenprofil“ so wie es heute Ganzjahresreifen gibt. Es gab also schlichtweg keine Reifen ohne Profil. Und dass es im Ausland solche gibt, war dem Vopo unbekannt.

    Indianer sagen soetwas wie 2 Wochen in den Mockasins des Anderen wandeln.

    Wenn man also die DDR Bürger aus deren Blickwinkel bezüglich deren Lebensinhalt/-glück betrachtet, dann sieht es nämlich im Ergebnis ganz anders aus.

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