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Neues Geldsystem / TRV / Teil 2

Voraussetzung für die Schaffung des neuen Geldsystems NGS ist eine kritische Masse unter der Bevölkerung, welche die Idee grundsätzlich bejaht und befeuert. Die kritische Masse liegt bei 3%.

Zur Veranschaulichung: In einem Dörfchen mit 1000 Seelen sind das 30 helle Köpfe, in der Schweiz (8Mio.) derer 240’000, in Deutschland 2,4 Millionen. Das ist nicht nichts, wie man spontan meinen könnte.

Ich berufe einen Rat ein, den Rat der 14, R14.

Warum 14? Weil 14 das optimale Verhältnis von Ideenreichtum und flüssigem Meinungsaustausch bietet.

Der Rat der 14 beruft den Rat der 144, R144 ein.

Im Rate der 144 sind Menschen möglichst aller Gesellschaftsschichten und möglichst aller konstruktiv-kreativen Tätigkeiten vertreten, vom Straßenfeger über Bierbrauer, Zahnarzt, Gemeindeverwalter, Lebensberater, Bauer, Baumeister, Erfinder usw. bis hin zur…Mutter.

Es werden ausschließlich Menschen berufen, welche sich in ihrem täglichen Leben nachhaltig vorbildlich profiliert haben, hoher Ethik verpflichtet, Natur- und Naturgesetze ehrend.

Beide Räte wirken anfänglich während eines Jahres, danach jeweils während vier Jahren.

Nach Ablauf dieser Fristen stellen sämtliche 158 Räte ihr Amt für einen Nachfolger zur Verfügung. Wenn sich niemand für das Amt meldet, bleibt das Mandat bestehen. Dies gilt bis zum Lebensende des Ratmitgliedes.

Wer freiwillig aus dem Amt ausscheiden will, stellt einen Nachfolger. Findet er keinen des Amtes Würdigen, wird das Mandat ausgeschrieben.

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Die Ratsmitglieder arbeiten unentgeltlich.

Es wird eine Spendenkasse installiert.

Daraus werden Ratsmitgliedern Reise- und Übernachtungskosten in einfacher Gaststätte vergütet, Letzteres lediglich bei langem Anfahrtsweg.

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Die Ratssitzungen finden anfangs häufig, später in noch zu bestimmenden größeren Abständen statt.

R14 anfänglich wöchentlich, je zwei Tage, nämlich Samstag/Sonntag.

R144 anfänglich monatlich, Samstag/Sonntag.

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Meine erste Eingabe an den R14,

zur Diskussion Ausarbeitung gestellt:

Das Neue Geld NG wird sowohl als Papier- wie auch als Giralgeld ausgegeben.

Die herauszugebende Menge wird in einem zweiten Schritt festgelegt. Zu Grunde liegen die drei gegebenen Werte

A Vom lieben Gott und Mutter Erde Gegebenes.

B Arbeitskraft, Arbeitsleistung der Menschen.

C Menschengeschaffene Produkte.

Siehe in Teil 1.

Diese Berechnung/ Beurteilung wird ein äußerst aufwändiger Prozess sein. Mehr davon im folgenden Teil3.

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Das NG wird zinsfrei herausgegeben.

Privater, zinsfreier Geldverleih ist legitim. Verzinslicher Geldverleih ist verboten und gilt als Volksverrat.

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Herstellung und technische Verwaltung des NG finden mit einem absoluten Minimum an Aufwand statt.

Sie unterstehen dem R14.

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Der Übergang vom alten Geld zum NG erfordert spezielle Kenntnisse. Es sind Berater vom Schlage eines Ernst Wolff (Phantasiename, angelehnt an den Namen unseres kompetenten Wirtschafts- und Finanzfachmanns) beizuziehen.

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Beschlüsse im R14 erfordern Einstimmigkeit.

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Beschlüsse des R14 werden dem R144 unterbreitet. Der R144 bejaht oder gibt zur Überarbeitung zurück.

Beschlüsse des R144 erfordern 130 der 144 Stimmen.

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Fortsetzung folgt. Dort wird es um die herauszugebende Geldmenge sowie um die Flexibilität des NGS gehen.

Herzlich, Euer Geldlaie TRV, 17.07.10

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>>>>>Teil 1

>>>>>Teil 3


23 Kommentare

  1. 14 + 144 = 158 und nicht 160 !!!

    „Meine erste Eingabe an den R14,

    zur Diskussion Ausarbeitung gestellt:

    Das Neue Geld NG wird sowohl als Papier- wie auch als Giralgeld ausgegeben.“

    Wir, der Rat der Vierzehn, haben in der Tagung zu Nürnberg am 17. Juli 2022 deine Eingabe eingehend geprüft.

    Nach dem wir deine Eingabe geprüft haben,
    wurde in einer demokratischen und geheimen Wahl darüber abgestimmt.

    Das Ergebnis der Wahl fiel mit 14 zu null Stimmen gegen deine Eingabe aus.

    Das Ergebnis ist unanfechtbar.

    gez. der Rat der Vierzehn
    Nürnberg, den 17. Juli 2022

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. DET sagt:

    Das neue Geldsystem wie von Thom im obigen Artikel beschrieben ist im Grunde genommen
    das alte Geldsystem wie es zu Kaisers Zeiten gab.

    Es geht nicht darum einen Rat einzuberufen oder mindestens 3% der Bevölkerung dazu zu
    begeistern, sondern es geht lediglich bei einem neuen Geldsystem darum der Arbeitsleistung
    der Menschen einen gleichwertigen Gegenwert für ihr Geld zu garantieren, was bei dem
    jetzigen Fiat-Geld nicht gegeben ist.

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  4. Texmex sagt:

    @ DET

    Alles gesagt!

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  5. Thom Ram sagt:

    DET 17:26

    War das Geldsystem zu Kaisers Zeiten zinsfrei?
    Wurde die Geldausgabe bemessen nach den drei Werten?

    Es war meine Absicht nicht, dich zu langeweilen mit unbedarften Ideelein, wie praktisch vorgegangen werden könnte.

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  6. Ost-West-Divan sagt:

    Die Überlegungen hier ist teils inspiriert von Gedanken Marx´s. Ich betrachte den Denker Marx mal frei von Ideologie, sondern rein als Philosoph wie Schopenhauer oder Voltaire.
    Die wichtigste Frage scheint mir zu sein, den Menschen dahin zu bringen, dass er sich voll entfalten kann bezüglich seiner produktiven Kräfte( Kreativität usw.)
    Heute wird die Entfaltung stark gehindert, weil der Mensch gezwungen ist abhängig zu arbeiten .Die entfremdete Arbeit raubt dem Menschen seine eigene Lebenszeit, die so verloren geht für die Entfaltung durch Arbeit aus freien Stücken. Dei Abhängigkeit wird erreicht durch das Geld, was das Instrument dafür darstellt.

    „Der Begriff „Gattungswesen“ bezeichnet bei Marx den Menschen, der der Gattung Mensch wirklich zugehörig ist.
    Diese Zugehörigkeit macht Marx jedoch nicht – und hier wird es interessant – an biologischen Tatsachen fest.
    Vielmehr ist ein Mensch für ihn ein Wesen, das (Achtung: Zusammenhang mit dem Überbau) in der Lage ist, sich bewusst mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen und somit sein Denken und Handeln frei bestimmt.
    Ein Mensch, der sich nur noch von seiner Arbeit oder dem Gedanken an Geld lenken lässt, ist nach Marx also von seiner Gattung entfremdet.“

    Also wenn die „Aufklärer“ vor einem Staat warnen, den Marx beschrieben hat, dann müssen diese Leute eine Gehirnwäsche erfahren haben oder sie drehen alles rum, was Marx gesagt hat. Denn ein Gattungswesen Mensch wie oben beschrieben ist für mich der Mensch der ein-zwei Dimensionen höher steht als der heutige.
    Die großartigen „Aufklärer“ ,die sagen unsere heutige von Kabale angestrebte Enteignung sei gleichzusetzen mit der Marx-Idee halten offensichtlich von Hinterfragen genau so wenig wie der Mainstream, den diese „Aufklärer“ so oft kritisieren.
    Bei Marx steht nur etwas davon, die Produktionsmittel dem Arbeiter zurück zu geben, von einer allumfassenden Enteignung ist da nichts zu lesen.

    Was verstört ist nur das Marx dem Gelde keine geringste Aufmerksamkeit schenkt, aber wenn das Geldsystem weiter privat bleibt, kann man bei den Produktionsverhältnissen nichts ändern.

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  7. Fritz sagt:

    Ernst Wolff (J) weiss viel über Geld. Er ist aber nicht bereit zu sagen, dass das Geld vom Staat selber ausgegeben / geschöpft
    werden soll. Er redet um den Brei. Das ist mein Eindruck. Vielleicht dazu beauftragt ??

    Golddeckung ist nicht nötig. Der Staat soll mit seiner Staatsbank das Geld in Umlauf bringen. Und für seine Infrakstuktur im
    Staat zu finanzieren, kann er das selber bezahlen und muss nicht zu den Banken, Kredit aufnehmen und mit Steuergelder
    zurückzahlen und Zins. Die Zentralbanken sind das grösste Übel das wir haben. Die erste gegründet 1913 in New York (von wem??)
    und dann krackenhaft in alle souveränen Staaten sich etabliert, die Macht übernommen und den Staat entmündigt. Deshalb haben wir
    eine riesige Verschuldung weltweit. Kein Staat, keine Provinz, Kanton, Region, Stadt, Gemeinde, Dorf, usw. ist nicht verschuldet.
    Alle müssen zurückzahlen mit Zins und eine Elite-Finanzgruppe verdient soviel Geld, dass sie viele Firmen, besonders TV, Radio und
    Medien/Zeitungs Unternehmen im laufe der Jahrzehnte gekauft haben. Damit beherrschen Sie zum Grossteil die Welt und
    trichtern den Leuten ein was läuft und was sie glauben sollen. Und diese ständig am Handy, Internet, TV, Laptop und Tablett glauben
    alles was ihnen geboten und präsentiert wird.

    Der Tunnel in CH von Erstfeld nach Belinzona, einer der besten und modernsten, hat nch vielen Jahren Bautätigkeit etwa 19 Milliarden
    Franken gekostet. Das Geld musste vom Staat via SBB von den Banken aufgenommen werden und der Kredit muss zurückgezahlt
    werden wie auch Zins und Zinses Zins. Das kostet dann nochmals 15 Milliarden bis es in 20 – 30 Jahren zurückgezahlt ist. Das
    alles könnte Mensch und Staat sich ersparen und es gäbe keine Verschuldung in dieser Grössenordnung. Nur noch Verschuldung für Firmen, Häuserkauf, Wohnungskauf, Auto, etc.

    Literatur darüber gibt es in Deutsch und anderen Europa-Sprachen fast keine und dann ist sie erst noch falsch wie dies auch für andere Themen
    zutrifft.
    Im letzten Jahrhundert hat es einige starke Bewegungen gegeben um die Geldausgabe wieder in die Hände der Staaten direkt zu geben,
    aber ohne Erfolg. Nur im kleinen Stiel.

    Literatur, aber nur in English, die alles genau beschreibt und die Auseinandersetzungen der verschiedenen Länder, der heldenhaften
    Gruppierung die das Recht des Staates und der Menschen auf Sozial Kredite beschreiben sind folgende :

    – A History of Central Banking and the Enslavement of Mankind, Stephen Mitford Goodson
    – Opposing the Money Lenders, The Struggle to Abolish Interest Slavery, Kerry Bolton
    – The Hidden Tyranny of our Money, What most Economists don’t Know and Few Wish To Tell, Voctor Gomez-Enriquez
    – The Banking Swindle, Money Creation and the State, Kerry Bolton
    – Inside The South African Reserve Bank, Its Origins and Secrets Exposed, Stephen Mitford Goodson

    Alle erhältlich vom Verlag Black House Publishing Ltd., London

    http://www.blackhousepublishing.com

    All diese Bücher sind sehr aufklärerisch. Das beste: A History of Central Banking von Stephen Mitford Goodson,
    erschienen in 2014. 2 Jahre später wurde er ermordet.

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  8. DET sagt:

    @ Thom Ram
    17/07/2022 UM 18:12

    Was ich herausstellen wollte, ist, dass jeder für den Geldschein, den er für eine Leistung erhalten hat,
    auch immer eine gleichwertige Gegenleistung erhält und das hat nichts mit einer Verzinsung zu tun.
    Das wird nämlich immer verwechselt und am Ende reden alle von den hohen Zinsen, die sie bezahlen
    müssen, obwohl sie mit dem eigentlichen Geldsystem nichts zu tun haben.

    Im Kaiserreich war der Ausgleich der Bilanz, also für jede Leistung eine entsprechende Gegenleistung
    in Form von Auszahlung von Gold oder Silber, abgesichert und das hatte nichts mit der Verzinsung
    zu tun, die es damals auch gab.
    .
    .
    Das was uns der Schöpfer an Bodenschätzen zur Verfügung gestellt hat ist für alle da; da bedarf es
    keiner aufwendigen Berechnungen.

    Die wahren Kosten setzen sich demnach nur aus den Aufwendungen zusammen, die für die Produktion
    von lebensnotwendigen Gütern oder Dienstleistungen unvermeidbar sind und nur diese fließen in den
    Endpreis ein.

    Zum Beispiel waren im Kaiserreich und auch in der Weimarer Zeit die öffentlichen Einrichtungen für
    die Trinkwasserversorung und auch die Abwasserbehandlung in der Hand der Kommunen; es durften
    keine Profite generiert werden; nur die Kosten, die angefallen sind, durften auf die Allgemeinheit umgelegt
    werden !!! Heute ist alles privatisiert, angefangen von den Kommunen und den Einrichtungen für die
    Trinkwasserversorgung bzw. Abwasserbehandlung und alle versuchen Profit daraus zu ziehen.

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  9. Thom Ram sagt:

    „Die Überlegungen hier ist teils inspiriert von Gedanken Marx´s. “

    Du meinst wessen Überlegungen hier? Die von mir im Artikel Geäußerten?
    Marx habe ich nicht gelesen, kaum könnte es sein, daß ich von dieser mir seltsam daherkömmenden seltsamen Inkarnation inspiriert sein könnte.

    Ich bitte Dich, dies Gans nebenbei und freundlich, korrekturzulesen. „Die Überlegungen hier ist….“
    Kein Problem für mich, doch eleganter wäre es, wenn.

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  10. Thom Ram sagt:

    DET

    Im Kaiserreich war der Ausgleich der Bilanz, also für jede Leistung eine entsprechende Gegenleistung
    in Form von Auszahlung von Gold oder Silber, abgesichert und das hatte nichts mit der Verzinsung
    zu tun, die es damals auch gab.

    In meinem Geldsystem gibt es keine Verzinsung. Ich habe das fettgedruckt.
    .
    .
    Das was uns der Schöpfer an Bodenschätzen zur Verfügung gestellt hat ist für alle da; da bedarf es
    keiner aufwendigen Berechnungen.

    Doch. Der aufwändigen Berechnungen bedarf es, denn: Wer darf wieviel Boden welcher Quslität benutzen, dies ist die Frage.

    Freund im Geiste, Du verstehst Vieles, doch bitte befleißige Dich auch mal damit, Dein Wissen in zu Tätigendes „runter“zusschrauben.

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  11. Texmex sagt:

    @ Thomram
    Meinst Du nicht, dass jede sogenannte Volkswirtschaft genau weiß, was sie produziert?
    Jede Firma aus der Realwirtschaft kennt genau ihre Herstellkosten, die vorhandene Computertechnik reicht mehr als aus, diese Daten zu verwursten.
    Was meinst Du, weshalb solche Konstrukte wie der sogenannte Westen Prostitution und Drogenhandel ins BIP aufgenommen haben?
    Die Herausgeber der sogenannten Personen Staaten) handeln alle von Anfang an und permanent im Konkurs.

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  12. Thom Ram sagt:

    DET

    „Das was uns der Schöpfer an Bodenschätzen zur Verfügung gestellt hat ist für alle da; da bedarf es
    keiner aufwendigen Berechnungen. „, so sugetest Du.

    Na schön. Da ist einer, der besitzt Land, per Brief und Siegel äh, eben verbrieft und besiegelt. Land ist oberflächender Bodenschatz, so meine ich jedenfalls.

    Dies Land ist natürlich für alle da, so eben sugetest Du, Brief Siegel locker hocker aussen vor lassend – wobei ich auf Landbesitz mittels Brief und Siegen NICHTS gebe. Werde ich in Teil 3 aufwerfen, dies.

    Nun, ich will auf diesem Landstück meinen Wohnwagen platzieren, da das Land ja allen „gehört“. Kommt einer, der stellt Hotel auf drauf, da das Land ja allen gehört, der Dritte wittert Grundwasser, macht Bohrung, und als Krönung kommen Mc Donald, Bank und Rüstungsindustrie, als letzter Gipfel Chemie, welche ihre Begäude tordens austfellen, da Edre. äh Erde, unter- und oberirdisch ja anell, äh allen gehört.

    Doch doch, geschätzter DET, was Bodenschätze betrifft, da bedarf es der haargenauen und grundgütig-erden- und menschen- und kosmisch- göttlich- freundlicher Überlegungen und Beschlüsse.

    So wie heute mit Grund und Boden umgegangen wird, so ist es satanisch noch.

    Billig Gehts, der sei in den Staaten Landbesitzer, so wie ich schätze, besitzt der bei annähernd 30% der Landfläche. Ohne Gewähr. Mein Eindruck nur. Sollte es so sein, dann sind 30% der Fläche der USA preisgegeben dem Untergang produktiver Landwirtschaft, da nämlich das Kleinkind Billig Gehts es gerne sieht, wenn Menschen verrecken, sodann werden in den Siedelungen dortens Landpreise und Hausmieten steigen raketenhaft, denn Billig Gehts hat so seine Beziehungen, welche das (noch!!!!!) zu steuern vermögen.

    Billig Gehts, DET, der macht seine Landberechnungen.

    Wir, wir haben sie auch zu machen, DET, allerdings in gänzlich anderem Sinne.

    Fortsetzung morgen.

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  13. Ost-West-Divan sagt:

    „Die Überlegungen hier sind teils inspiriert von Gedanken Marx´s „Damit meine ich meine Überlegungen.

    Der Mensch in dieser Zeit ist ein Getriebener von Umständen der ökonomischen Art.
    Erst wenn der Mensch sich wieder fragt nach dem Sinn, und was er mit der -mit seiner Arbeit erreichen möchte, kann es zur Veränderung kommen.
    Aus freien Stücken wird das Geldsystem wohl eher nicht dazu übergehen, dem Menschen zu dienen.
    Aber dieses befreite Denken entsteht ja gerade, aber hier in der Provinz bekommt man davon so gut wie null mit.

    Ich betrachte das Geldsystem und die Arbeit als eng verwoben miteinander. Zu beantworten ,was zuerst den Menschen versklavt hat-das Geld oder das Zeitalter der Industrie – scheint unmöglich, weil das Eine das andere bedingt.
    Doch bevor es die Zivilisation gab, da lebten die Menschen selbst bestimmt und verrichteten viele verschiedene Arbeiten und waren nicht Dachdecker oder Klempner-sie waren all das zusammen, sie waren Bauern und Handwerker, Naturliebhaber und Sternendeuter.

    Darum versuchen Anthropologen zu ergründen wie Menschen in der Vergangenheit gelebt haben, um daraus ein Bild sich machen zu können, über das wahre Wesen des Menschen.
    Bei Marx findet man fulminante Erkenntnisse zur wahren Bedeutung der Arbeit, die von einer Erkenntnis zeugen, die seiner Zeit und unserer weit voraus waren.Wie hier…

    „Die Vorstellungen, worin das Ziel des Arbeitens besteht, waren unter aufgeklärten Bürgern im 19. Jahrhundert ehrgeiziger und gehaltvoller als heute. Sie reichten über mehr Geld und mehr Konsum hinaus. In einem genialen anonymen Traktat von 1821 hieß es dazu, in der Paraphrase von Karl Marx (1857/58): »Schöpfung von viel disposable time (verfügbarer Zeit, arbeitsfreier Zeit) für die Gesellschaft überhaupt und für jedes Glied derselben; diese Schöpfung von Nichtarbeitszeit erscheint auf dem Standpunkt des Kapitals als Nicht-Arbeitszeit, freie Zeit für einige«. Deshalb will das Kapital den Menschen zwingen, »jetzt länger zu arbeiten, als der Wilde« es tat. Aber für die Arbeitenden und die Gesellschaft gehe es darum, die Arbeitszeit »auf ein fallendes Minimum zu reduzieren, und so die Zeit aller frei für ihre Entwicklung zu machen. (…) Denn der wirkliche Reichtum ist die entwickelte Produktivkraft aller Individuen«. Die bestand für Marx wie für seinen bürgerlichen Gewährsmann nicht darin, zu arbeiten und zu konsumieren. Das Ziel des Arbeitens sei es viel mehr, frei zu sein »für die Entwicklung einer individuellen Anlage«. Arbeiten zielt auch auf außerhalb von ihr Liegendes – auf, so Marx wörtlich, »Selbstverwirklichung, (…) reale Freiheit« und »Glück« jenseits der historischen Formen von Sklaven-, Fron- oder Lohnarbeit.

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  14. DET sagt:

    @ Thom Ram
    17/07/2022 UM 21:23

    In meinem Geldsystem gibt es auch keine Verzinsung.
    Du kannst mit Zinsen arbeiten, musst es aber nicht, denn jeder Zins bedeutet Ausbeutung;
    es sei denn ich habe dem bewusst zugestimmt.
    .
    .
    „…bitte befleißige Dich auch mal damit, Dein Wissen in zu Tätigendes „runter“zusschrauben ….“

    Ich habe mich mit der Funktionsweise des Geldsystems intensiver befasst und kann Dir versichern,
    dass es einfacher funktioniert als es uns von den vielen Experten verkauft wird.

    @ Thom Ram
    17/07/2022 UM 21:45

    Der Billig Gehts ist kein Landeigentümer. Das ist ja der große Bluff, der hier überall stattfindet.

    Was er besitzt ist die Beschreibung von Landflächen auf die er sich das „Copyright“ gesichert hat
    und nicht mehr !!!!!!!!!!!

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  15. Thom Ram 17/07/2022 UM 18:12 an DET 17:26
    War das Geldsystem zu Kaisers Zeiten zinsfrei?

    Nein, das war es nicht!
    Die PRIVATE „Reichsbank“ hat selbstverständlich Zinsen genommen!

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  16. Ost-West-Divan 17/07/2022 UM 18:12

    Sehr gut ausgeführt!

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  17. Fritz: „Ernst Wolff (J) weiss viel über Geld. Er ist aber nicht bereit zu sagen, dass das Geld vom Staat selber ausgegeben / geschöpft
    werden soll. Er redet um den Brei.“

    Nö, von Geld weiß der auch nichts! Sonst würde er nämlich schreiben – ja SCHREIEN –
    daß nur der Staat – also das Gemeinwesen – das Recht zur Ausgabe von Geld hat!

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  18. Thom Ram: „Marx habe ich nicht gelesen“

    Tja, da hast wohl wirklich etwas verpasst!

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  19. DET: „Der Billig Gehts ist kein Landeigentümer. Das ist ja der große Bluff, der hier überall stattfindet. Was er besitzt ist die Beschreibung von Landflächen auf die er sich das „Copyright“ gesichert hat und nicht mehr!“

    Sehr gut! „der große Bluff“!

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  20. Thom Ram sagt:

    Texmex
    Uff, eben geantwortet, im Off entflohen. Zwoter Anlauf, indes ich schon fast ins Bettchen hintenüberfalle.

    Wer ist die Volkswirtschaft, welch Bewusstsein hat sie? Sie wisse, was sie produziert, so sugetest Du. Also Volkswirtschaft, ich staune again, habe sowas wie Bewusstsein? Sorry meiner Dummheit, ich Pferd stehe nüschd.

    Prostitution und Drogenhandel ins BIP aufgenommen worden sei? ok. Nein, ich weiß nicht den Grund. Wird um ne Schönfärberei gehen. Doch BiP ist Bip, Drogenhandel und Brotsituation gehören nu ma mit zu.

    „Sogenannte Personen Staaten.“ ? Texmex, Du übefrordets mich.

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  21. Vollidiot sagt:

    Arbeitsleistung als Gelddeckung
    Rammeln is scho aweng Ärbet.
    Eigentlich ist Arbeit Liebe.
    Und solang Du das nicht hast
    bist Du nur eine dunkler Gast
    auf der dunklen Erde.

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  22. palina sagt:

    @Volli
    die Wirtschaft soll den Menschen dienen.
    Und nicht umgekehrt.

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