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Neues Geldsystem / TRV / Teil 1

Ich bin Laienbauer, Laienschreiner, Laienarchitekt. Ich habe bepflanzt Gärten, gebaut stabile Stühle, gezeichnet und mitgebaut unser gutes Haus hier.

Bezüglich „Geld“ schätze ich mich genau so ein, nicht ich meine, ehrlich guten Fachleut das Wasser reichen zu können, doch will es mir einfach scheinen, als ob da Fässer aufgeschlagen werden, da eine Tasse erlesenen Tee’s schon Klarheit und Segen bringen könnte.

Leser, welche beschlagener sind im Thema, sie mögen mir in die Parade fahren. Für mich kein Problem. Vielleicht bin ich ja nur naiver Träumer, und dankbar wäre ich für Klärung.

Ende des Vorgeplappers.

Zur Sache.

Geld.

Da ist ein Landstrich, sei er klein wie Luxenburg, groß wie Kanada, sei es der Zusammenschluß von Landstrichen, zum Beispiel DACH.

Der benötigt als universelles Tauschmittel „Geld“.

Was ist „Geld“.

Geld ist entweder ein bedruckter Wisch, oder Geld ist in Computer eingegebene Zahl. Ersteres nicht mal feuertauglich, Zweites erst recht null nichts von Wert ist.

Bitte dies erst ma zum 1000sten Male sacken lassen. Danke.

Sacken gelassen hast Du? Ich lasse es mir zum 10000Male sacken grad.

Ah, die Rettung! Goldgedecktes Geld! Ahh!

Jetzt mal von Hirni zu Hirni, ja?

Was soll Geldschein mehr wert sein, wenn aktuell Gold so und so vielen Geldscheinen entspreche und im tiefen Bunker gelagert ist? Tut mir leid, höchst geehrte Queen Romana Didulo, die Sie auch goldgedecktes Geld propagieren, da gehe ich mit Ihnen nicht eins. Genau so wenig mit GESARA Pinke Pinke, welche auch goldgedeckt sein werde.

Ich halte von goldgedeckten Scheinen nichts.

Soweit meine Ablehnung.

Ich wende (für Insider: nicht wände 😉 ) mich nun zu dem zu, was mir vorschwebt.

Tiefen Schluck ich nehme. Wichtige Vorrede.

Es ist da Dreierlei.

A Vom lieben Gott und Mutter Erde Gegebenes. Also Land und Bodenschätze, Wasser, Luft, nicht zu reden von lebensspendender Sonne und uns noch nicht mal bekannten kosmischen Kräften.

Dies sind gegebene Werte Nummer eins.

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B Arbeitskraft, Arbeitsleistung der Menschen. Also wenn Du Grund und Boden pflegst, Bohnen steckst, Zahn behandelst, Leder gerbst, Dach deckst, Erfindung suchst, Wäsche wäschest, Straße fegst, Symphonie komponierst, so ist das Arbeitsleistung.

Dies sind gegebene Werte Nummer zwei.

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C Menschengeschaffene Produkte. Also die Zahnbürste, das Lederportemonnaye, das Moped, die Liederfibel, der Wein, die gezogene Kartoffel, das Hemd, der Backofen, das Gedicht, das Gericht, der Aussichtsturm, der Kleiderschrank, das Pianoforte, der Hut, die Bohrmaschine, die Teetasse.

Das sind gegebene Werte Nummer drei.

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Wozu die Skizzierung dieser Trilogie? Weil Basis für die Erschaffung eines sinnvollen Geldsystems.

Morgen geht’s weiter. Es wird werden heiter.

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TRV, 16.07.2022

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>>>>>Teil 2

>>>>>Teil 3

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6 Kommentare

  1. Matthes sagt:

    Lieber Thom,

    da bin ich voll bei dir. Gold hat einen Zweck und einen Sinn. Jedoch in der Erde. So wie der Körper seine Spurenelemente , Flüssigkeiten und weitere wichtige Substanzen benötigt, gilt dies für die lebende Erde ebenfalls. Laßt es da unten. Laßt uns ein gesundes Staatswesen aufbauen, in dem genau deine aufgezählten Werte zählen.

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  2. Ostseesurfer sagt:

    Wieviel Schluck hattest Du ?

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  3. Zrei Naat sagt:

    Salut Tom,
    schön, dass das Thema wieder einmal auf den Tisch kommt.
    Zur Frage der Golddeckung stelle ich eine Vorarbeit von mir zur Verfügung – und dann bin ich auf deinen Dreiklang gespannt.

    Rückkehr zum Goldstandart?
    Jan. 17 SZ (2016)

    Golddeckung des Geldes.
    „Gold“ – „Deckung“.

    Warum soll Geld „gedeckt“ sein?
    Und warum durch Gold?

    Geld ist reine Wertform, ohne den geringsten eigenen Wertinhalt.
    Was ist „Wert“?

    Es gibt kein Ding namens „Wert“, das als solches in der Welt existiert.
    „Wert“ bezieht sich nicht auf irgendetwas, das es real in der Welt gibt.
    „Wert“ bezeichnet die Bedeutung von irgendetwas für irgendwen.

    Kein Ding hat einen für sich feststehenden „Wertgehalt“.
    Wieviel es jemandem wert ist, hängt davon ab, was derjenige damit anfangen kann und will.
    Der eine kann viel damit anfangen, damit ist es für ihn wertvoll. Der andere kann es nicht gebrauchen, damit ist es für ihn wertlos.

    Der Wert einer Sache bemisst sich danach, wie gross die Not oder das Bedürfnis, der Mangel oder das Verlangen nach dieser Sache ist.

    „Not“ und „Wert“ sind einander in der Grösse, im Betrag, gleich, haben aber entgegengesetzte Vorzeichen.
    Je grösser der Durst, umso grösser der Wert des Wassers.
    Wenn der Durst gelöscht ist, ist der Wert des übrig gebliebenen Wassers genau Null.

    Der Mangel begründet, bedingt den Wert.
    Die Befriedigung des Mangels löscht den Wert wieder aus.

    „Wert“ ist die positive Formulierung für „Mangel“.
    Je grösser der Mangel, desto grösser der Wert.

    Geld hat keinen eigenen Wertinhalt, somit auch keinen eigenen Mangelinhalt. Es gibt keinen Mangel an Geld um seiner selbst willen. Es hat eben einfach „keinen Wert“.

    Was heisst jetzt also „Gelddeckung“?
    Geld ist die „Wertform“ und alle Dinge, die man gegen Geld tauschen kann, sind in ihrer Gesamtheit der „Wertinhalt“.

    Die leere Wertform Geld muss mit Inhalt gefüllt werden. Geld ist gedeckt, wenn Form und Inhalt genau ineinander passen, wenn es von dem einen genau so viel gibt, wie von dem anderen, wenn Form und Inhalt sich genau „decken“.

    Womit haben die Leute bezahlt, als es noch kein Geld gab?
    Sie haben nicht „bezahlt“, sie haben „getauscht“.
    Aha! Aber, was ist der Unterschied, ob ich mit einem Sack Kartoffeln für etwas bezahle oder ob ich ihn gegen etwas eintausche?
    Die Kartoffeln werden entweder gegessen oder getauscht, je nachdem, welche Bedürfnisse und Nöte gerade bestehen.
    Sie sind mal Ware, mal Zahlungsmittel, also Geld.
    Es kann beim Tauschhandel somit niemals mehr Ware als Geld, bzw. umgekehrt, mehr Geld als Ware geben. Das Verhältnis von Geld und Ware ist immer 1:1.

    In der modernen Welt nennt man die Summe aller Waren (und Dienstleistungen, die in diesem Sinne aber auch Waren sind, weil sie auch gegen Geld getauscht werden) das Bruttosozialprodukt.

    Wenn das Bruttosozialprodukt die Deckung für das Geld ist, dann ist wieder, wie beim Tauschhandel, das Verhältnis von Geld und Ware 1:1.
    Es gibt dann weder Inflation noch Deflation. Die Kaufkraft des Geldes ist stabil.

    Warum nicht Gold als Deckung?
    Die Frage beantwortet sich durch die Gegenfrage: „Warum nicht Kupfer oder Blei, Muscheln, Elfenbein, Kieselsteine…?“
    Weil sie alle, genau, wie das Gold, einen eigenen Wertinhalt haben. Jede von ihnen wäre damit gegenüber allen anderen Waren in einem besonderen Status, so, dass alle Welt diese Ware haben muss, auch, wenn sie gar keinen Mangel und kein Bedürfnis an dieser Ware hat. Aber, diese Ware ist dann eben einfach der Zugang zu Geld. Wer diese Ware nicht hat, der hat auch kein Geld.

    Beim Gold kommt noch ein Weiteres dazu:
    Gold hat für Viele einen hohen Schmuck- und Prestigewert, wesentlich wegen seiner Seltenheit. Es gilt als etwas „Besonderes“, als etwas, das „nicht jeder hat“, das „sich nicht jeder leisten kann“.

    Das Wesentliche daran ist also seine Exclusivität für die, die es sich leisten können und das ist zugleich: sein Mangel für all die, die es auch „ganz gerne hätten“.

    Beim Goldstandart wird somit die Exclusivität, bzw. der Mangel zum Fundament, zur Deckung des Geldes. Viel Mangel = viel gedecktes Geld.

    Mangel als Basis für das, was zu jeder Lebensregung gebraucht wird – darauf kann kein friedliches politisches- und Wirtschaftsleben aufbauen.
    Das kann nur zu Konflikten führen.

    Da, wo diese Konflikte gewollt sind, bedeutet das in der Konsequenz:
    „Goldstandart dient dem Machterhalt der Wenigen über die Vielen“.

    Freiheit, Selbstbestimmung, Gerechtigkeit, Menschenwürde sind damit weiterhin ausgeschlossen.

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  4. Bettina März sagt:

    Zrei Naat, 04.22

    Und wieso dann die FED?

    Gut aufgeschlüsselt, aber trotzdem nicht schlüssig. Wieso dann die FED?

    Beim Goldgedeckten Geld ist kein Mangel da. Weil der Staat (Volk) haftet und nicht die Bank. Keine FED

    Wer bezahlt Dich für diesen Müll? Will ich gar nicht wissen….

    Und bei Golddeckung kann auch mit Muscheln, Steinen oder Vieh-Pflanzen-Tauschen bezahlt werden. Keine FED, merkste was?

    Mann bist du Panne…

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  5. „Was ist „Geld“.

    Geld ist entweder ein bedruckter Wisch, oder Geld ist in Computer eingegebene Zahl.“

    Diese Aussage ist falsch und verdeutlicht einmal mehr, daß
    das Internationale Banken-Syndikat (BIZ/BIS) ganze Arbeit geleistet hat.

    Ein „bedruckter Wisch“ Ist Kein „Geld“ und war noch nie „Geld“.

    Der „bedruckte Wisch“ ist eine Banknote, die von einer Bank herausgegeben
    und in Umlauf gebracht und die als Gesetzliches Zahlungsmittel verwendet wird.

    „Goldgedecktes Geld“
    Wer hat sich nur diese vollkommen unsinnige ‚Wort-Mischung‘ ausgedacht?

    Es kann überhaupt kein „Goldgedecktes Geld“ geben!
    Warum nicht: mit „Asche-, Milch-, Papier- oder Scheißegedecktes Geld“? …
    oder „Goldgedeckter Kuhfladen“; „Goldgedeckter Pferdeapfel“?
    ————————————————————————————–

    „Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Väter einst in Besitz nahmen.
    Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden. Ich glaube aufrichtig, daß Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee.“

    — Thomas Jefferson (von 1801-1809 dritter Präsident der vereinigten Staaten von Amerika [united states of america])

    Was ist das eigentlich, Geld?

    Geld ist ein Zwischentauschmittel.
    Wertmesser, Wertspeicher, Tauschmittel und Zahlungsmittel kennzeichnen Geld in seinen Funktionen.
    Papiergeld kann diese Funktionen übernehmen, wenn es gedeckt ist.
    Nur dann stellt es einen realen Anspruch auf reale Gegenwerte dar.

    In unserem System ist es lediglich durch ein Versprechen gedeckt.
    Ein Versprechen von dem die Versprecher wissen, daß es nicht eingehalten werden kann, wird als Lüge bezeichnet. Damit wird es zum Betrug.

    Papiergeld war ursprünglich eine Quittung auf ein hinterlegtes Gut (Getreide, Gold, Silber und andere Güter und Waren) oder eine Note (z. B. Banknote), also eine Notiz, daß mir etwas Reales gehört und ich gegen Vorlage dieses Papiers jederzeit den realen Gegenstand erhalte.

    Heute haben wir ein sogenanntes Fiat-Geld (Schein-Geld); es ist also gar kein echtes Geld, weil der Betrug bereits in ihm begründet ist. Verharmlosend könnte man sagen, heutiges Papiergeld ist „unechtes Geld“, da es weder als Wertmesser noch als Wertspeicher verwendet werden kann; vor allem aber, weil es keinen wirklichen Anspruch auf einen realen Gegenwert darstellt.

    Ein solches Papier-“Geld“-System kam regional in der Geschichte der Menschheit viele Male vor.
    So nennen die Chinesen ein solches Geld „Fliegendes Geld“. Und Hamburger Kaufleuten war „Papiergeld zu windig“.

    Aber in Wahrheit ist heutiges Papiergeld gar kein Geld, sondern ein schriftliches Versprechen desjenigen, der ein solches Papierstück ausstellt und unterschreibt. Es ist also eine Schuldverschreibung. Jemand verspricht Schulden zu haben und diese einzulösen und auf diese Schuld Zinsen zu zahlen. Weil mit dieser Schuldverschreibung jedoch kein real existierender Anspruch auf einen realen Wert begründet ist, handelt es sich um Betrugs- bzw. Falschgeld. Durch dieses Falschgeld wurde es möglich, Konsum vorwegzunehmen und die Kriege der letzten Jahrhunderte zu finanzieren.

    Echtes Geld besteht seit tausenden von Jahren immer aus Silber oder Gold und so ist es auch heute noch in der realen Wirklichkeit, wenn auch andere Güter und Waren (Beispiel: Getreide) im Laufe der Menschheitsgeschichte Geld gewesen sind. Gold und Silber dienten immer und dienen noch heute als Wertmesser und als Wertspeicher. Als Tauschmittel ist es weltweit anerkannt. Und bei „ehrlichen“ Staaten galt es immer und gilt es auch heute noch als Zahlungsmittel.

    Der größte Betrug aller Zeiten

    Das betrügerische „Geld“-Ordnungs-System

    Weltweit hat sich ein staatlich legitimiertes – und damit ungedecktes – Papiergeld-System durchgesetzt. In diesem geschichtlich sehr jungen System kommt „Geld“ nur als zinsbelasteter BANK-Kredit in die Welt. Das bedeutet, nur wenn sich ein Mensch verschuldet, entsteht dieses “Geld”. Wenn keine Verschuldung mehr möglich ist, weil auch noch der letzte arme Mensch in der Dritten und Vierten Welt durch Mikro-Finanz-Kredite in die Schuldenfalle geraten ist, hört die Verschuldung auf und die auf dem Kopf stehende Pyramide bricht auseinander.

    Dieses System steht im absoluten Widerspruch zu den Kernaussagen des christlichen Glaubens: “Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer zu lieben … »Lieben sollst du deinen Nächsten wie dich selbst!«  »Die Liebe bewirkt dem Nächsten nichts Übles« …” Römer-Brief 9:8-10

    Geld, das nur als zinsbelasteter BANK-Kredit in die Welt kommt, bewirkt aber dem Nächsten sehr viel Übles! Gar nicht zu schweigen davon, daß dieses System ein weiteres elementares Verbot übertritt! Nämlich das Zinsen-Verbot! Die Heiligen Schriften sind da überaus klar und eindeutig: das Zinsen nehmen, wird genauso verurteilt wie der Wucher, der Raub und der Diebstahl: Menschen, die solche Verbrechen begehen, werden sogar den Mördern gleichgestellt und mit einem Fluch belegt: „Sein Blut komme über ihn!“ — Jeheskul (Hesekiel) 18:13 und viele andere Stellen in den Heiligen Schriften

    „Wenn ich jemanden mein Geld zur Verwahrung aufgebe (auch als Kredit), darf ich keinen Zins erheben. Das hat auch damit zu tun, daß ich das Risiko des Geldverlustes einem Dritten (Verwahrer, Kreditnehmer) übertrage. Außerdem darf kein Mensch mehr zurück verlangen als er hergegeben hat. Vielmehr müßte ich für die Verwahrung eine Gebühr bezahlen.“ — Georg Löding. 2011.

    Dieses BANK-Kredit-“Geld“ (eine Schuld, die es nicht gibt!!!) muß mit Zinsen zurück gezahlt werden. Dieses Schuld-„Geld“ für die Zinsen kann wiederum nur durch zinsbelasteten Kredit in die Welt kommen. So kommt es zu immer weiteren „Schulden“ bis dieses Schneeball-System unweigerlich und – mit absoluter Sicherheit – zusammen brechen muß!!! Es muß zwangsläufig zusammenbrechen, weil alles in dieser Welt entdeckten und unentdeckten Gesetzen gehorcht.

    So kommt es in diesem Schwindel-System zu immer weiteren „Schulden“, die unserer Auffassung nach, ein leeres Geschwätz, eine Einbildung – ein GARNICHTS – eine blöde Annahme IST! Inzwischen hat dieses System „Schulden mit Schulden zu bezahlen“ eine Dimension erreicht, die es erlaubt zu behaupten, daß die monetäre Planwirtschaft des herrschenden „Geld“-Systems kurz davor steht unterzugehen (kollabiert/implodiert).

    Gutes, echtes – und damit – ehrliches Geld ist aus Gold oder Silber geprägte Münze!

    „Münze ist geprägtes Gold oder Silber und dient dazu, die Preise käuflicher oder verkäuflicher Dinge zu zahlen, je nach Festlegung durch das Gemeinwesen oder dessen Oberhaupt. Sie ist also gewissermaßen das Maß für Bewertungen. Nun muß aber das Maß eine feste Größe haben, sonst würde die Ordnung des Gemeinwesens zwangsläufig gestört.“

    — Nikolaus Kopernikus, bedeutender Astronom *1473 †1543 in seiner lateinisch veröffentlichten Denkschrift „Monete Cutende Ratio“ von 1526 zur Münz-Reform, bereits 1517 formuliert und 1522 vor dem Preußischen Landtag vorgetragen.
    (Zitiert aus Smart Investor, 9. Jahrgang 2011, Sonderausgabe “Gutes Geld”, S. 130)

    Von Kopernikus stammt auch folgende Zusammenfassung:

    »Unter den unzähligen Übeln, welche den Zerfall ganzer Staaten herbeiführen, sind wohl vier als die vornehmlichsten anzusehen: innere Zwietracht, große Sterblichkeit, Unfruchtbarkeit des Bodens und die Verschlechterung der Münze. Die ersten drei liegen so klar zutage, dass sie schwerlich jemand in Abrede stellen wird. Das vierte Übel jedoch, welches von der Münze ausgeht, wird nur von wenigen beachtet, und nur von solchen, welche ernster nachdenken, weil die Staaten allerdings nicht gleich beim ersten Anlauf, sondern ganz allmählich und gleichsam auf unsichtbare Weise dem Untergang anheimfallen.«

    Wenn Kopernikus nun von Staaten spricht, ist damit jedes menschliche Gemeinwesen gemeint, das in sich geschlossen ist oder sich im Güteraustausch (Handel) mit anderen Gemeinwesen befindet. Dabei ist es vollkommen unerheblich, welche konkrete politische Gesellschaftsform vorliegt, sprich auf welchen religiösen und/oder philosophischen Weltanschauungen ein solches Gemeinwesen beruht. Natürlich wird sich eine solche Einsicht und Erkenntnis möglicherweise eher durchsetzen in einem Gesellschaftssystem, welche das Schulden-Machen, das Verleihen und die Zinsen überhaupt schon verbietet.

    Ohne Gold und Silber gibt es jedenfalls keine Möglichkeit seine Ersparnisse vor der Enteignung durch Inflation zu schützen. Allgemein verstehen die meisten Menschen unter dem Begriff Inflation, daß die Preise steigen. Wenn die Preise real steigen, nennt sich das jedoch Teuerung.

    In Wirklichkeit handelt es sich bei der Inflation im heutigen „Geld“-System um den „Wert“-Verlust des Scheingeldes. Das bedeutet, die Kaufkraft des Scheingeldes verringert sich stetig. Der Mensch muss sich immer mehr eines aufgeblähten Dings, was sich Geld nennt, aber gar keines ist, bedienen, um dafür Güter – vor allem des täglichen Bedarfs – zu erhalten.

    Weil Scheingeld keinen Anspruch auf reale Werte darstellt, sondern nur anzeigt, daß mehr Ansprüche auf Realwerte in Umlauf sind, als tatsächliche Werte vorhanden sind, steigen die Preise. Im Gegensatz dazu wird eine reale Preiserhöhung als „Teuerung“ bezeichnet. Leider benutzt die politische und religiöse Kaste nur noch die von George Orwell enttarnte Sprache des „Neusprech“, in der die Bedeutung der Worte ihrer Begrifflichkeit entleert sind, so daß kaum noch der fundamentale und grundsätzliche Unterschied zwischen Inflation (Aufblähung) und Teuerung (Preiserhöhung) verstanden wird.

    In einer Inflation steigen eben gerade nicht die Preise der Güter, sondern wird das Schein- auch Betrugs-Geld immer billiger, das von wenigen privaten Personen in Umlauf gebracht wird (oder eben auch nicht) und die somit eine DIKTATUR über große Teile des Planeten errichtet haben, vollkommen unabhängig davon, welches politische Gesellschaftsmodell gerade die Gewalt ausübt.

    Inflation ist also der stetige und ständige Kaufkraftverlust des Scheingeldes.

    Dagegen kann sich der Mensch nur mit Gold oder Silber schützen.

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  6. Vollidiot sagt:

    Wenn der Mensch eine gewisse Reife erlangt hat ist Geld erledigt.
    Tiere decken.
    Goldgevögeltes Geld.
    Sprache verrät.

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