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Reich bleibt reich – über 25 Generationen

Nein, das ist doch alles nur Propaganda, das gibt’s ja nicht, das ist gar nicht nachgewiesen, das kann ja gar nicht sein…
DOCH!
Gibt’s, ist, kann.
Endlich mal eine sinnvolle Arbeit, der sich da zwei Banker der Rothschildschen Zentralbank „Bank of Italy“ gewidmet haben. Warum nur …?

Ja, „ewiger Reichtum“ ist Wirklichkeit – für bestimmte Menschen…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 15. April 2017


Im Verzeichnis der Reichen von Florenz stehen dieselben Familiennamen wie vor 600 Jahren

Autor: matveychev_oleg 2017-01-01

Guglielmo Barone und Sauro Mocetti, Ökonomen der Hauptfinanzeinrichtung auf den Appeninen, der Bank of Italy, haben eine ungewöhnliche Untersuchung durchgeführt.
Sie haben sich in das Archiv der Stadt Florenz begeben, dort die Daten zu den Florentiner Steuerzahlern des Jahres 1427 geprüft und sie verglichen mit den Daten der Steuerverwaltung von Florenz für das Jahr 2011.
Die Ergebnisse haben auch die Forscher überrascht: unter den vermögendsten Steuerzahlern des 15. und 21. Jahrhunderts stimmen fast 900 Familiennamen überein.

Die Untersuchung hat natürlich nicht wenig Zeit in Anspruch genommen, war aber nicht sonderlich kompliziert, dank der Besonderheit der italienischen Familiennamen. Mit deren Hilfe kann man ohne große Schwierigkeiten den Geburtsort eines Menschen feststellen, und sie ändern sich praktisch nicht über die Jahrhunderte.
Barone und Mocetti sind zu dem Schluß gelangt, daß man nach dem Beruf, den Einkünften und Vermögen der heutigen Florentiner hinreichend genau den Beruf, die Einkünfte und das Vermögen ihrer fernen Vorfahren vorhersagen kann – und umgekehrt.

Die Ergebnisse ihrer interessanten Untersuchung haben die Bank-Ökonomen auf der Wirtschaftsseite VoxEU mitgeteilt: „Wir haben festgestellt, daß die vermögendsten Steuerzahler in Florenz vor sechs Jahrhunderten dieselben Familiennamen getragen haben wie die reichsten Steuerzahler heute.“

Das Jahr 1427 war als Vergleichsdatum nicht zufällig ausgewählt worden. In jener Zeit führte Florenz einen langanhaltenden Krieg gegen Mailand und befand sich am Rande des Bankrotts. Im Ergebnis der Notlage der Stadtfinanzen beschlossen die Florenzer Machthaber, eines Zensus der etwa 10.000 Steuerzahler durchzuführen.
In den Dokumenten sind außer dem Familiennamen des Familienoberhauptes die Berufsbeschreibungen, die Einkünfte und das Vermögen aufgeführt.

Etwa 900 der 1427 in das Verzeichnis aufgenommenen Familiennamen existieren in Florenz bis heute und sie zahlen wie früher hohe Steuern. Natürlich gibt es darunter auch zufällige Übereinstimmungen, aber die Mehrzahl der Vertreter mit gleichen Familiennamen sind keine Namensvettern, sondern Verwandte.

Die Analyse zeigt, daß der sozio-ökonomische Status sich über die sechs Jahrhunderte zu Erstaunen klar erhalten hat. Die reichen Florentiner zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts haben dieselben Familiennamen wie die Reichen im Jahre 1427.
Wobei Beruf und Einkommen übereinstimmen. Zum Beispiel beträgt die Übereinstimmung in der Gilde der Schuhmacher 97%, und in den Gilden der Seidenweber und der Anwälte 93%!

Natürlich werden Vermögen vererbt, wie auch nicht selten der Beruf. Forschungen in Japan haben gezeigt, daß die Nachkommen der Samurai sogar fast anderthalb Jahrhunderte nach deren formalem Verschwinden als Schicht der japanischen Gesellschaft noch in der japanischen Elite vorhanden sind.
Der erstaunlichen Beibehaltung der Reichtümer und des sozialen Status hat der Ökonom von der California Universität Gregory Clark sogar ein Buch gewidmet – „Der Aufstieg des Sohnes“.

Im Falle der Florentiner erstaunt nicht so sehr der Fakt des Erhalts des Reichtums und des sozialen Status als vielmehr, daß die Rede über einen Zeitraum von fast 600 Jahren geht, d.h. 25 Generationen.

Da drängen sich Parallelen auf zu den Arbeiten des französischen Ökonomen Thomas Piketti auf, der sich mit dem Wachstum der Ungleichheit der Einkünfte unter den 1% reichsten Leuten befaßt hatte.
Allerdings verneinen die italienischen Ökonomen (natürlich – d.Ü.), daß zwischen ihren Forschungen und der Arbeit Pikettis eine Verbindung besteht.

Unsere Forschungen sind der ökonomischen Mobilität gewidmet, d.h. der Frage: bleiben reiche Leute nach einer gewissen Zeit reich“, teilte Mocetti dem „Wall Street Journal“ mit.
„Aber das bedeutet durchaus nicht , daß sie unbedingt noch reicher werden. Wir haben keine direkte Verbindung zu den Schlußfolgerungen Pikettis gefunden, daß sich die materielle Ungleichheit mit der Zeit nur vertieft.“
(na, das wäre ja auch völlig „daneben“ gewesen, wenn eine Rothschild-Bank plötzlich soziale Wahrheiten bestätigen würde; aber „keine direkte“ meint fast schon „eine indirekte“, oder? – d.Ü.)

Barone und Mocetti erklären den Umstand, daß reiche Leute mehr Chancen haben, auch nach langer Zeit noch reich zu bleiben, damit, daß ein – wie sie es nennen – „gläserner Boden existiert, der die Nachkommen reicher Leute vor dem Fall die ökonomische Treppe hinab schützt“.
(was für eine wundersame Erklärung – ein „gläserner Boden, der vor dem Fall schützt“ – keine besseren Ideen gehabt? – d.Ü.)

Hinzu kommt, daß die Untersuchung der italienischen Ökonomen nicht nur dem 1% der reichsten Florentiner gewidmet war. Sie analysierten die ganze Bevölkerung der Stadt und kamen zu dem Schluß, daß 33% der Florentiner Reichen des Jahres 1427, also jeder Dritte, auch heute reich ist, zu unserer Zeit.
(soso, dann waren also 1427 nur etwa 10.000 Steuerzahler in Florenz ansässig? interessant… – d.Ü.)

Quelle: http://matveychev-oleg.livejournal.com/4695401.html

– – – – – –
Ja, richtig, nur keine übereilten Schlußfolgerungen – wäre ja schlimm, wenn das Märchen „vom Tellerwäscher zum Millionär“ plötzlich ganz verschwinden müßte – nein, eine kleine Hoffnung muß bleiben, auch wenn die Fakten erdrückend das Gegenteil beweisen.
Nein. Die Mohrrübe muß vor dem Gesicht des Esels hängen bleiben – sonst läuft er nicht weiter.

Es muß in den Köpfen bleiben, das Lotto-Prinzip: „Jeder kann Millionär werden!“ –

Klar, aber doch nicht ALLE…  Oder genauer: kaum einer, der als solcher nicht schon geboren wurde…
– – – – – – –

Ein Leser fühlte sich bei der Erstveröffentlichung des Artikels Anfang dieses Jahres zu folgender ergänzender Anmerkung veranlaßt – Zitat:

Die „vorgeschobenen“ Organe in der Machtstruktur, die mit „Pyramide“ nur sehr unzureichend beschrieben ist, haben eine extrem wichtige Funktion, denn sie bilden das Verbindungsglied zwischen den wenigen dort droben und den vielen da unten.
Und die führenden Figuren in diesen Strukturen sind selbstverständlich auch Mitglieder in den oberen Kreisen.
Wobei auch der (damalige) VSA-Präsi-Darsteller seinen „grauen Kardinal“ hatte (Cass R. Sunstein), der ihm soufflierte.
Und auch die Papst-Darsteller müssen ihre Rolle brav spielen – wer da nicht spurt, der wird ermordet oder (wie der Ratz) zurückgetreten.
Und der Adel wird von den Massen komplett unterschätzt in seinem Einfluß, der ist nach wie vor riesig… wie Du richtig festgestellt hast: daß der Besitz bestimmend ist – und die HABEN riesige Besitztümer, nicht umsonst gibt es für uns darüber kaum verifizierte Informationen

Die Organe der Machtstruktur, wenn wir einmal nur die Kirche hernehmen, verfügen über das funktionierende Beherrschungssystem und bilden damit in der Tat das Bindungsglied. Dennoch ist die Kirche nicht an bestimmte Personen gebunden und jeder kann beliebig ausgetauscht werden. Somit stellt die Kirche nicht die Entscheidungsträger, sondern lediglich das Mittlersystem dar.
Wenn die Kirche auch bereits auch mit Funktionären des inneren Kreises besetzt ist, dann bildet sie immer noch nicht den Kopf und der Papst ist … austauschbar, da er nur Darsteller ist. Weil er es aber ist, kann er also nicht der Entscheider, oder gar König sein.

Endlose Kriege wurden angezettelt, um die Besitz- und Machtstrukturen des Adels zu zerschlagen und große Teile der Weltgeschichte drehen sich nur darum. Die Macht des Adels ist also bereits allerorts nachhaltig gebrochen. Auch wenn es noch Adel mit erheblichen Besitztümern gibt, so sind diese im Verhältnis zum Besitz, der sich im Kopf der Finanzkrake sammelt, unerheblich. (siehe unten)
Ein Überbleibsel des Adels trägt seinen Teil zum Regieren des Pöbels bei und erhält dadurch seinen Besitz- und Gesellschaftsstatus. Sie können dabei ebenfalls auf altbewährte Strukturen zurückgreifen und können eine Organisation stellen. Jedoch sind dies ebenfalls nicht die Entscheider, sondern nur die Gehilfen, für die auch eine gewisse Austauschbarkeit, bzw. Gefahr des Ruins besteht.

Über Politiker braucht man eigentlich nicht reden, denn die kann man als Bauern im Spiel bezeichnen.
Es bleiben also immer nur die Verbrecher übrig, die sich zwar alter Strukturen der Beherrschung bedienen, die jedoch selber nicht in der Lage sind eine Beherrschungsstruktur zu erstellen.
Sie sind destruktiv und beschränkt auf ihr Vermögen der Kapitalanhäufung und den damit einhergehenden Tausch dieses Kapitals gegen wertbeständige Besitztümer.
Da sie über gigantischen Besitz verfügen, die Welt nämlich, sind sie die Bestimmer, welche aufgrund ihres unanfechtbaren Besitzes sämtliche Vertreter zur Regulierung des Weltgeschehens auf ihrem Besitztum ein- oder aussetzen.
Ich denke, der immer trauriger werdende Zustand der Welt und der Menschheit ist nicht einem bestimmten Plan geschuldet, sondern eher der Tatsache, daß ihre Welt mangels Ethik und Vorstellungvermögen einfach nicht funktioniert. Die Welt funktioniert nur mit Vielfalt, nicht jedoch mit erzwungener Gleichmachung.

– – – – – – – –
Ja, die Wurzel allen Übels sitzt in den Besitz- oder Eigentumsverhältnissen.
Und in deren Anerkennung durch den Menschen.

Der größte Verbrecher der Menschheitsgeschichte war derjenige, der als erster ein Stück Land eingezäunt hat und gesagt hat: „Das ist jetzt MEINS.“
Und die zweitgrößten waren diejenigen, die das anerkannt haben, etwa so: „Laß ihn nur, gibt ja noch genug Land für alle…“
Deshalb ist auch so gut wie alles in der „alternativ denkenden Szene“ erlaubt, außer: die Besitzverhältnisse antasten.

Jedoch hat die Währungsreform 1948 klar gezeigt, daß ohne Neuverteilung des Eigentums die Reichtumsverhältnisse konserviert werden.
Es nützt also nichts, allen dieselben 400 Mark auszugeben, solange die einen weiterhin ihren Besitz haben und die anderen haben weiterhin nichts…

Und für alle, die meinen: Die Macht des Adels ist bereits allerorts nachhaltig gebrochen.“
Die Adelsfamilien stellen einen Großteil der 300 Familien, welche die Welt besitzen… und sie sind immernoch „eine eigene Welt“, in die ein „anderer“ nicht hineinkommt – jahrhundertelange „Inzucht“ inbegriffen.

Und die „erzwungene Gleichmachung“ gilt nur für die Massen, für die unterste Ebene der Machtstruktur – weiter oben bleibt alles immer schön „unter sich“.
Und die Märchen von den „sozialen Fahrstühlen“ und „vom Tellerwäscher zum Millionär“ wurden nicht umsonst erdacht – für die Massen.
– – – –

P.S. Psychopathen-Familie Rothschild gruendete (created!) Israel.
Das ganze Interview in diesem 15 min Video:

https://www.youtube.com/watch?v=sIA4EkvpLtc


5 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Richard d. Ä. sagt:

    Sehr erhellend und geeignet für eine Annäherung unseres Verständnisses des Unverständlichen, das um uns herum geschieht, auch werden die sichtbaren Akteure auf den Erdboden zurückgeholt.

    Na dann …

    Trotzdem den Betreibern und den mit BUMI BAHAGIA Verbundenen ein gesegnetes Osterfest, einen schönen Frühling und eine optimistische Grundhaltung.

    Nachbemerkung:
    Aus dem Blickwinkel der Unendlichkeit oder „vom Himmel her“ betrachtet, mag es sein, daß einige Erdfrösche etwas höher als die übrigen springen. So bedeutend ist dieser Unterschied vor dem Hintergrund der Ewigkeit / Unendlichkeit aber sicherlich nicht, auch und gerade jene begünstigten Erdfrösche bleiben armselige Kreaturen. Natürlich kann diese Situation uns „Normalpersonen“ des einfachen Volkes das kurze Leben auf dieser sonst so schönen Erde durch Kriege und Not recht erschweren.

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  4. Luckyhans sagt:

    zu Richard d. Ä. 16/04/2017 um 05:53
    „uns „Normalpersonen“ des einfachen Volkes“ –
    schon mal daran gedacht, daß ohne diese „Normalen“ hier gar nichts geht auf dieser Welt?
    Daß die „begünstigten“ Erdfrösche nur deshalb „etwas höher springen“ können, weil wir sie sich von unseren Rücken abstoßen lassen?

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  5. […] „Eingangsvoraussetzungen“ eines jeden ab – und dazu gibt es schöne statistische Nachweise der Demontage der „sozialen Fahrstühle“… Im Folgenden nun eine Ansicht aus einem anderen Blickwinkel heraus. © für die […]

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