bumi bahagia / Glückliche Erde

Zu klug?

(LH) Wir wollten die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden; dazu hatten wir die Vergangenheit zu begreifen (Teil 1 und Teil 2 und Teil 3), dem russischen Block einer „Marketing-Managerin“ – heute Teil 4.

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans Hervorhebungen wie im Original, Anmerkungen von mir. 1. Januar 2019
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Zu Beginn nach ein längerer Kommentar eines „Abbe“ zum vorigen Artikel:

Der Artikel interpretiert die Situation nicht richtig. Die Beschränkung ist aus Sicht der Autorin vernünftig. Sie schaut auf die 1960er Jahre. Und aus dieser Sicht überlegt sie das Leben von 7 Milliarden Menschen.

Treten wir noch einen Schritt zurück. Zigtausende Jahre haben die Menschen Knochen­werkzeuge benutzt und sich nicht mit Steinen abgegeben. Dann kamen die Steine und so weiter und so fort, dann die Metalle.
(woher mag der Abbe diese Weisheiten haben? zigtausende Jahre Stillstand in der Entwicklung – glaubt er das etwa selbst?)

Aber beachtet: Knochenwerkzeuge konnte jeder herstellen. Mit dem Stein ist es schon schwieriger, und zum Beispiel waren die weißrussischen Feuersteinlagerstätten schon Gegenstand des regionalen Handels. Nicht die Steine, die aus den kleinen Gruben-Schächten gewonnen wurden, sondern die Rohlinge für Werkzeuge und die Werkzeuge selbst. Mit Abspaltung ein Schneidwerkzeug aus einem Stein zu erstellen, ist schon hochprofessionell.

Dann kam die Bronze. Meint ihr überall mit Zinn? Ach nicht doch. Natürlich legiertes Erz ist sehr selten. In Kasachstan zum Beispiel ist es mehr mit Arsen legiert. Die Härte stimmt und die Festigkeit (Zähigkeit). Allerdings ist die Fertigung hochgiftig. Erinnert euch an die göttlichen Schmiede bei den Griechen, die hinkten. Richtig, arbeite in den Arsen-Dämpfen, dann sei froh, wenn du am Leben bleibst. So wurden dann auch giftige Metalle geschmiedet.

Dann erhöhte man zwecks Verarbeitung der weiter verbreiteten Eisenerze die Tempera­tur in den Öfen um einige Hundert Grad. Kann noch einer der Anwesenden einen Ofen für das Ausschmelzen von Luppeneisen mauern? Oder Stahl aus Sumpfeisen machen?
Kaum. Das ist schon höchstprofessionell.
Der größte Teil der Menschheit ist schon überflüssig in diesem Beruf.
(lustigerweise ist in alten Schriften, von reinen Eisen-Fachleuten geschrieben, in der Beschreibung eines Hochofens für die Dorfschmiede verzeichnet, daß man nicht ohne eine Stahlplatte von 1,5 – 2 Zentimetern Dicke und ausreichender Größe, ab 1,2 m Kantenlänge, auskommt… woher kamen diese? ohne Hochofen kein Stahl, ohne Stahl­platte kein Hochofen…)

Der Bund derjenigen, die Wissen anreichern und schwierige Umwandlungen durch­führen, ist auf die Zielgeraden gelangt. Sie haben ihre Macht und Produktivität erhöht.
Sie haben alle vorhergehenden Technologien vom Angesicht der Welt hinweggefegt.
(was nicht nur zu begrüßen ist…)
Wer braucht noch handgeschmiedete Sachen? Höchstens als Exotik.

Aber ohne Exotik der Dorfschmieden sind schon Stähle (teuerste) mit einer Dichte von 4,5 g/ccm aufgetaucht. (normaler Stahl hat knapp 8 kg/ccm) Pulvermetallurgie mit ungefüllten Poren. Wozu?
Weil es geht…

Hier ist das Ganze zum Halten gekommen. Es gibt nichts weiter zu beseitigen. Jetzt haben schon die abschließenden Technologien begonnen. Das Schneiden von Metallblechen mit Laser ersetzt die Notwendigkeit der Stanzwerkzeuge. Das Vakuumbedampfen zusammen mit dem Plasma-Beschichten verringert die Notwendigkeit an giftigen Galvanik-Lösungen.

Wissen ist nicht nur eine Produktivkraft geworden. Es hat auch schon die uns umge­bende Realität in großer Tiefe verändert. Jetzt wird eine Konkurrenz zwischen einer Neu­entwicklung und einer systematischen Suche in den Archiven durchaus real – wurde so etwas nicht schon früher mal gemacht?

Wozu noch Methoden zur weiteren Legierung von Aluminium suchen, wenn schon in den 1980er Jahren ein Artikel nachwies, daß dieses Metall nach der Verarbeitung zu Spänen viel fester wird? Das ist der Anklebe-Vorgang. Wenn man die Späne dann im Ofen aufschmelzt, wird ein Teil der neuen Eigenschaften sogar im Guß erhalten bleiben. Plus 25% Härte sind doch sehr bemerkenswert.

Die Lernenden stießen auf die Überflüssigkeit des zu Lernenden. Es gibt nichts weiter zu lernen. (diese Aussage negiert nun die vielen Tausend in den Schubladen und Stahl­schränken der Großkonzerne verschwundenen Erfindungen und Patente, das völlige Un­verständnis der heutigen „Wissenschaft“ für die tatsächlichen chemischen und physika­lischen Prozesse und vieles andere mehr – das ist wohl eher Zweck-Argumentation)

Wer nicht genug Aufträge hat, ist noch aggressiver geworden. Sie wurden aus dem Profi-Bereich ausgestoßen, denn es gibt immer weniger Aufträge. Und sie haben begonnen, alles zu verarbeiten, was ihnen in die Hände fiel. Die überflüssigen Physiker haben die Sowjetunion zerlegt. (da zeigt sich, wie beengend ideologische Vorurteile sein können, wenn man sich nicht aus seinen Denk-Schranken lösen kann)

Die heutigen Machthaber fürchten einfach die überflüssigen gebildeten Leute. Diejenigen, welche denken können und wollen, sind die real gefährlichen. Im ganzen Land ist es nur (der inzwischen an Krebs verstorbene Kabarettist) Sadornow allein, der den Leuten erklärt, daß man denken muß.
Daß ’nicht denken‘ gefährlich ist.

Der zweite Teil der Arbeit ist schrecklich. Was tun mit den Denkenden? Wohin, welche Arbeit denen geben? Wie schnell beginnt die Konzentration der Klugen in den Denk-Fabriken und den restlichen verbleibt kein Stück Brot mehr. Klug, aber überflüssig.

Mehr noch – der Kluge wird zum Konkurrenten der riesigen Anlagen bereits existieren­der Technologien. Und er wird verlieren.
In Rußland stießen Ende des 19. Jahrhunderts die Ingenieure auf die Diebe-Spekulanten. Und haben verloren. Lest Mendelejew, da ist alles klar aufgeschrieben.
Allein schon die Geschichte mit den Technologien der Herstellung von Pulvern und Sprengstoffen! Die Spekulanten haben alle Ressourcen ausgesaugt und sind geflohen. Diebesgesindel!

Wodurch haben die heutigen Industriegiganten gewonnen? Zuerst durch die Mengen­effekte. In der Großproduktion ist es leichter, viele Prozesse zu gestalten, die in Klein­unternehmen nicht gestemmt werden können. Das geht schon allein durch das Aus­lagern der Produktion in die Ferne.

Aber was ist jetzt? Der Kluge fordert nur auf der Basis seines Hirns Veränderungen in der Produktion, wo auch er seinen Platz hat. Aber das geht nicht mehr. Erinnert euch: gab es in früheren Zeiten viele Downshifter?
Den römischen Imperator, der zurücktrat und sich mit seinem Garten beschäftigte?
(eines der viele Märchen um das „Römische Reich“, das es nie gab…)
Heute ist das eine merkliche Massenerscheinung. Und seht, die Gesellschaft leidet nicht am Fehlen dieser Leute. Sie werden eher beneidet. Wie lange wohl?

Diese Schicht der erreichbaren Lehren/Verbesserungen ist schon bearbeitet. Die alte Sozialstruktur, welche diesem entsprach, entspricht schon nichts mehr. Es wird eine neue benötigt. Durchaus möglich für die nächste Schicht an Wissen/Verbesserungen.

Und das ist das Problem.

Bisher wird es durch heroische Bemühungen um die Senkung des allgemeinen Bildungs­niveaus gelöst. Und wo wird es uns hinführen?

Wir werden es bald erfahren.

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Dieser Kommentar wurde aus einer Reihe von ähnlichen Wortmeldungen willkürlich herausgegriffen – es gab viele unterschiedliche, aber fast alle ähnlich verwirrte Wortmeldungen – offenbar hat das Thema angesprochen, und jeder hat dazu seine eigene Sichtweise.
Nun mag der Leser selbst überlegen…

Wir gehen erstmal weiter zu einem weiteren Artikel derselben Autorin, der das Thema weiterführt.
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Vom idealen Gefangenen zum idealen Verbraucher

Vor Jahren hat der deutsche Psychologe Frank, der in einem Naso-Kazett interniert war, nach Überleben und Befreiung ein Buch über die Psychologie der Gefangenen geschrie­ben. Das Ziel der Kazett-Bearbeitung, meinte der Gelehrte, war die Formung einer Art „idealer Gefangener“ – eines Menschen, der auf ein beliebiges Kommando ohne jegliches Bedenken sofort seine Arme und Beine in Bewegung setzt. Bein einem gewöhnlichen Menschen liegt zwischen dem Erhalt eines Kommandos und der Ausführung ein kleiner Spalt – das Bedenken.
Und den galt es zu beseitigen.

Genau dieselbe Geschichte ist das mit dem idealen Verbraucher. Das Kommando „Kauf!“ muß sofort in die Arme und Beine gehen. Gehört – aufgesprungen – losgelaufen – gegriffen. Jede beliebige neue Ware, egal wie wenig sie sich von der alten unterscheidet, muß beim idealen Verbraucher den dringlichsten Wunsch hervorrufen, zu jedem beliebigen Preis diese zu erwerben.

Irgendwer von den Lesern hat mir angemerkt: den idealen Verbraucher gibt es im Leben nicht als empirische Realität, das sei meine Phantasie. Richtig, es gibt ihn nicht, aber er ist nicht Phantasie. Ein ideales Gas gibt es auch nicht, aber diese Abstraktion erfaßt alle Eigenschaften aller Gase und hilft uns, das Verhalten jener Gase zu erkennen.
Genauso der ideale Verbraucher. Aber das nur nebenbei.

So sieht das ganze symbolisch-semantische Medium der modernen Gesellschaft aus, diese ganze so liebevoll und zielstrebig aufgebaute virtuelle „Blödmanninsel“, die aus dem Massenmedien, der Massenkultur und dem Volksbildungswesen besteht und auf welcher der moderne Mensch lebt – all das ist auf die Produktion des idealen Verbrauchers ausgerichtet.

Interessante Frage: macht der globale Kapitalismus das bewußt oder unbewußt?
Ist doch wirklich interessant: wird dieser Prozeß von jemandem gelenkt oder ergibt sich das alles von selbst – so etwa wie die „spontanen Ordnungen“ von Hayek oder die „Struktur der Alltäglichkeit“ Braudels.

Menschen, welche aktiv sind und dazu neigen, die Lebensprozesse zu lenken und alles unter Kontrolle zu halten, sehen hier einen diabolischen Plan, der in geheimen Kanzleien und unterirdischen Labors ausgedacht wurde.

Ich aber, als eher beobachtender Typ, neige zu folgender Version. Das ist eine Anpassungsreaktion. Krankhaft, zweifellos, aber gerichtet auf den Erhalt der existierenden Weltordnung.
So wie der Körper eines Menschen, der an Gicht leidet, instinktiv jene Pose einnimmt, bei der es am wenigsten schmerzt. Diese Haltung ist nicht schön und vom Standpunkt des gesunden Organismus auch nicht rational, aber sie ist eine Anpassungsreaktion an die Krankheit.
Die Verblödung ist auch solch eine Anpassungsreaktion des Kapitalismus an das Fehler eines neuen Raumes für die Expansion.

Wie funktioniert die „Blödmanninsel“?

In dieser riesigen und vielschichtigen Tätigkeit spielen die wichtigste Rolle solche strategisch wichtigen Objekte wie die Marke und der Star. Reden wir darüber.

Die Marke – das moderne Glück

Die Marke ist ein relativ langlebiges und gut wiedererkennbares Warenzeichen. Aber nicht nur das. Die Marke ist das Schlüsselwort der Epoche.
Heute wird sogar von der Schaffung einer persönlichen Marke gesprochen, d.h. man selbst soll zur Marke werden. Es werden Seminare angeboten „die Formung der persönlichen Marke“ (allerdings habe ich nie an solch einem Seminar teilgenommen).
Logisch: der Mensch ist schon lange zur Ware verkommen, warum soll er also nicht auch zur Markenware werden? Streben doch die modernen Verbraucher ausschließlich danach, Markenwaren zu kaufen.

Eine Markenware kostet das Mehrfache einer no-name-Ware bei gleichen sonstigen Gebrauchs- (und sonstigen) Eigenschaften. In der Mehrzahl der Fälle werden sie auch in derselben chinesischen Fabrik hergestellt. Und die Bauteile dafür sind – das ist zweifelsfrei – alle aus derselben Kiste entnommen. Aber dennoch ist die Markenware vielfach teurer. Das könnt ihr einem langjährigen Handelsmenschen glauben.

Es versteht sich, daß die Händler selbst die Identität der Marken- und Nichtmarkenwa­ren bestreiten, aber sie tun dies immer weniger nachdrücklich, eher rituell, gewohn­heitsmäßig. Heute redet man sowieso immer weniger von den realen physischen Eigen­schaften der Waren.
Ist es nicht wirklich völlig egal, ob die Jacke auch wirklich warmhält, wenn Dima Bilan selbst eine solche trägt? Die physischen Eigenschaften der Waren interessieren doch nur auf der untersten Stufe: darüber spricht man mit der Oma auf dem Markt oder im Fußgängertunnel. Das glamourös denkende Publikum will die Marke und das Prestige.

Heute richtet sich die Werbung viel weniger auf die realen Eigenschaften der beworbe­nen Gegenstände (süß, schmackhaft, warm, schnell) – das ist voriges Jahrhundert.
Heute wird von „richtigem“ Bier geredet, von der Zukunft, die „von dir abhängt“, d.h. von virtuell-prestigeträchtigen Gegenständen.
Wer will das falsche Bier trinken oder seine Zukunft nicht kontrollieren?
Genau! Also kauft man.

Und genau deshalb ziehen die Produzenten es vor, viel mehr in die Marke zu investieren als in die reale Ware. Man hat das Gefühl, daß die Ware nur noch eine lästige Beigabe zur Marke ist.
Erfolgreiche Unternehmer sind jene, die ein solches Schema durchgezogen haben: eine Marke etablieren und diese dann verkaufen. Und nichts mehr tun. Und das ist logisch.
Eine etablierte starke Marke kostet in unseren Tagen viel mehr als eine Fabrik, welche die entsprechenden Waren herstellt.
Die Fabrik, welche die Bratpfannen mit der Marke „Tefal“ produziert hatte, ist schon längst geschlossen, die Firma selbst ist, glaube ich, pleite. Aber die Marke wurde ver­kauft. Und lebt weiter und bringt ihren neuen Eigentümern Profite.

Daß mehr in die Marke investiert wird denn in die physische Realität führt zu einem völlig vorhersehbaren Ergebnis. Die Werbung wird immer amüsanter, und die Waren immer schlechter. Ist ja auch egal, die Ware! Ein neuer Vorwand, wieder was Neues zu kaufen.

Heutzutage wird fast alles „vermarkelt“. Einschließlich jener Sachen, die eigentlich eine reine Funktion darstellen, wie Mopp, Toilettenschüssel oder Töpfe. Ungeachtet dessen gibt es auch da ihre Favoriten und „Prestige-Outsider“.
Einmal habe ich eine Glamour-Dame kennengelernt und war bei ihr zuhause. Alle Gegenstände in Küche und Badezimmer waren dort nur von den besten Marken.
Meinen Blick bemerkend, kommentierte sie: „Ich bemühe mich darum, daß alles, was meine Hand berührt, von der besten Marke ist.“

Und vor kurzem auf einem Seminar meiner Firma hat eine erfahren Verkäuferin die Neulinge so angeleitet, wie sie mit den Kunden umgehen sollten:
„Sagt ihnen: ‚Ja, das ist teuer. Aber wenn Sie sich selbst achten, dann müssen Sie das unbedingt kaufen!’…“
Und die Neulinge haben das brav aufgeschrieben.

Und das ist die reine Wahrheit! Der moderne Mensch zahlt, wenn er etwas kauft, nicht für die Eigenschaften der Ware, sondern für den Zuwachs an Selbstachtung und Selbst­bewertung. Irgendwie gab es das auch schon früher, aber heute ist diese Erscheinung ausgewachsen und ist weltweit führend.

(Schluß folgt)


4 Kommentare

  1. Besucherin sagt:

    Naja, du kennst ja sicher die Geschichte von „Made in Germany“, womit die Briten deutsche Ramschware kennzeichnen wollten, was ihnen aber fürchterlich um die Ohren geflogen ist, es entwickelte sich zum Qualitätssiegel.
    Alle Häuptlinge schmückten sich gern mit falschen Federn und heute sinds halt u.a. Markenartikel, wo Kevin und Cindy – Yvonne auch ihren Status aufpolieren versuchen. Der Zuhälter zeigt sein Goldketterl, die dezenteren ihre Kunstsammlung, und die Naturburschen wandern richtig in Jack Wolfskin. Ist halt menschlich, aber nicht nur, welcher Hahn wollte schon gern taubengrau sein?

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  2. Hawey sagt:

    Hallo, hier mal wieder so eine Überschrift, Zitat „Wir wollten die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden; dazu hatten wir die Vergangenheit zu begreifen“

    Lieber LuckyHans. in zwei Dingen stimme ich dem ARtikel zu. Die Vergangenheit können wir verstehen weil wir vieles darüber gelernt haben ob es immer richtig ist kann ich nicht sagen Die Zukunft lässt sich vielleicht anhand der Zwangsläufigkeit und den Entwickelungen vorhersagen und bedingt verstehen.

    Die Gegenwart ist aber nicht begreifbar wer schon ein Mal in der Gegenwart war wird das verstehen. Dort in der Gegenwart ist kein Denken. Denn wenn Du denkst machst Du das mit dem Gehirn sofort wenn Du dieses Werkzeug Gehirn aber benutzt bist Du nicht mehr in der Gegenwart.

    Das Gehirn kann nichts mit Gegenwart anfangen. Für das Gehirn existiert nur die Vergangenheit und aus diesen Dingen kreiert es die Zukunft. Wie erklärt man nun das Unerklärbare? Man kann es wirklich nicht erklären man kann es aber erfahren.

    Beispiel, Alles was man glaubt zu sein ist nur erlernt wirklich alles und hier gehen bei vielen schon die Roten Lampen an weil sie ja glauben (Illusion) eine Erklärung zu haben. Wenn man ihn dann fragt wo holst du denn jetzt deine Erklärung her sagt er meistens aus meinen Erinnerungen. Ich frage dann und wo sind deine Erinnerungen? Ja in meinem Kopf sagt er außerdem habe ich es mal gelesen oder gelernt.

    Ja das beantwortet die Frage. Er greift auf Erinnerungen zu die er irgendwann gelernt hat also auf seine Speicher wo alle Erfahrungen und alles Wissen sich aufhält (Vergangenheit). Alles was ich je über Zukunft gelesen habe wie sie sein könnte, berief sich auf Forschungen die man früher gemacht hat und gibt dann Prognosen aus ob es dann auch tatsächlich so kommt ist eine andere Frage. Im Volksmund heißt es, „Und zweitens kommt es anders als man denkt, Sagt eigentlich alles.

    Wie also kann ich die Gegenwart verstehen, durchdenken oder erklären. Das ist nicht möglich Gegenwart ist nur erfahrbar und dort ist die Denkdrüse aus. Denn in dem Moment wo die Denkdrüse an ist kann man nur auf Speicher Wissen zugreifen ergo Vergangenheit.

    Einfach köstlich da will jemand die Gegenwart erklären. Was werden wir da zu hören bekommen allerhöchstens eine Vorstellung für das, was sie für Gegenwart halten aber die Gegenwart erklären…..

    Lieber Luckyhans wo bekommst Du nur die lustigen Artikel her. Ich hatte sehr, sehr viel mehr dazu geschrieben habe es aber wieder entfernt, weil auch ich nicht die Gegenwart erklären kann, höchstens die Auswirkungen.

    Muss mich aber bedanken weil das ganze doch sehr inspirierend ist Danke und nichts für ungut LG Hawey

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  3. Hawey sagt:

    Hallo, hier mal wieder so eine Überschrift, Zitat „Wir wollten die Gegenwart verstehen und für die Zukunft etwas herausfinden; dazu hatten wir die Vergangenheit zu begreifen“

    Lieber LuckyHans. in zwei Dingen stimme ich dem Artikel zu. Die Vergangenheit können wir verstehen weil wir vieles darüber gelernt haben ob es immer richtig ist kann ich nicht sagen Die Zukunft lässt sich vielleicht anhand der Zwangsläufigkeit und den Entwickelungen vorhersagen und bedingt verstehen.

    Die Gegenwart ist aber nicht begreifbar wer schon ein Mal in der Gegenwart war wird das verstehen. Dort in der Gegenwart ist kein Denken. Denn wenn Du denkst Du dieses Werkzeug Gehirn benutzt bist Du nicht mehr in der Gegenwart.

    Das Gehirn kann nichts mit Gegenwart anfangen. Für das Gehirn existiert nur die Vergangenheit und aus diesen Dingen kreiert es die Zukunft. Wie erklärt man nun das Unerklärbare? Man kann es wirklich nicht erklären man kann es aber erfahren.

    Beispiel, Alles was man glaubt zu sein ist nur erlernt wirklich alles und hier gehen bei vielen schon die Roten Lampen an weil sie ja glauben (Illusion) eine Erklärung zu haben. Wenn man ihn dann fragt wo holst du denn jetzt deine Erklärung her sagt er meistens aus meinen Erinnerungen. Ich frage dann und wo sind deine Erinnerungen? Ja in meinem Kopf sagt er außerdem habe ich es mal gelesen oder gelernt.

    Ja das beantwortet die Frage. Er greift auf Erinnerungen zu die er irgendwann gelernt hat also auf seine Speicher wo alle Erfahrungen und alles Wissen sich aufhält (Vergangenheit). Alles was ich je über Zukunft gelesen habe wie sie sein könnte, berief sich auf Forschungen die man früher gemacht hat und gibt dann Prognosen aus ob es dann auch tatsächlich so kommt ist eine andere Frage. Im Volksmund heißt es, „Und zweitens kommt es anders als man denkt, Sagt eigentlich alles.

    Wie also kann ich die Gegenwart verstehen, durchdenken oder erklären. Das ist nicht möglich Gegenwart ist nur erfahrbar und dort ist die Denkdrüse aus. Denn in dem Moment wo die Denkdrüse an ist kann man nur auf Speicher Wissen zugreifen ergo Vergangenheit.

    Einfach köstlich da will jemand die Gegenwart erklären. Was werden wir da zu hören bekommen allerhöchstens eine Vorstellung für das, was sie für Gegenwart halten aber die Gegenwart erklären…..

    Lieber Luckyhans wo bekommst Du nur die lustigen Artikel her. Ich hatte sehr, sehr viel mehr dazu geschrieben habe es aber wieder entfernt, weil auch ich nicht die Gegenwart erklären kann, höchstens die Auswirkungen.

    Muss mich aber bedanken weil das ganze doch sehr inspirierend ist Danke und nichts für ungut LG Hawey

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  4. Luckyhans sagt:

    zu Hawey 02/01/2019 um 04:17
    Lieber Hawey,
    schon oft hatten wir hier dieses Thema und diesen Widerstreit.

    Die einen sagen: es gibt nur die Gegenwart, in der wir handeln können; die Zukunft ist neblig-unsicher, die Vergangenheit abgeschlossen und nicht mehr zu ändern. Also lebe im HIER und JETZT (HuJ), alles andere ist Unsinn.

    Die anderen sagen: es gibt gar keine Gegenwart, denn wenn jener winzige Augenblick, welcher die noch nicht geschehene Zukunft von der schon geschehenen Vergangenheit trennt, vor sich geht, braucht jeder Mensch etwa 1/10 Sekunde, um ihn überhaupt WAHRZUNEHMEN, d.h. was jeder als Gegenwart wahrnimmt, ist in Wirklichkeit für die gesamte Umgebung schon Vergangenheit; also beschäftige Dich mit deiner Vergangenheit, damit du deine Zukunft gestalten kannst.

    Freilich, ich habe das jetzt ein wenig überspitzt dargestellt, nur zur Verdeutlichung, tatsächlich gibt es zu beiden Auffassungen jeweils ca. 25 verschiedene Varianten… 😉
    Und nun sage ich: beide Sichtweisen haben große Löcher.

    Zum Beispiel die HuJler lügen, wenn sie sagen, die Vergangenheit sei nicht zu verändern, denn genau das geschieht ständig, seit Jahrhunderten – jeden Tag wird ein klein wenig an der Vergagenheit „herumgeschraubt“, um diese in unserer Erinnerung zu verändern. Und damit für uns REAL zu verändern.
    Genauso gelogen ist die nebulöse Zukunft, denn genauso wie der heutige Tag ein Resultat des gestrigen ist, genauso ist der morgige Tag ein Ergebnis des heutigen und aller vorhergehenden – die Zukunft ist also weitgehend BESTIMMT.

    Aber gemach, auch die Fans der anderen Sicht „vergessen“ so einiges, zum Beispiel den Fakt, daß sowieso jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt (https://bumibahagia.com/2015/10/08/meine-welt-ist-nicht-deine-welt/), also für mich MEINE Gegenwart halt 1/10 Sekunde später „geschieht“ als für meine Katze. Und der Mann in 100 m Entfernung nimmt „meine“ Gegenwart noch eine Winzigkeit später wahr (bis das Licht von demselben Vorgang bei ihm abgelangt ist)…
    Somit wäre es gar nicht „tragisch“, wenn die Gegenwart „subjektiv“ ist… Denn dann könnte jeder selbst bestimmen, was ER unter Gegenwart verstehen WILL: diese Sekunde, oder diese Minute, oder diese Stunde, oder diesen Tag…

    Was lernen wir daraus?
    Alle Arten von „rigorosen“ Sichtweisen haben erhebliche Mängel und können nicht vollständig gelten.
    Also bitte offenbleiben für alles und nicht in Extremitäten – pardon: Extremismen verfallen… 😉

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